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Der Fondsbrief - Beteiligungsreport

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NR. 223 I 42. KW I 17.10.2014 I ISSN 1860-6369 I KOSTENLOS PER E-MAIL
INHALTSVERZEICHNIS
Meiner Meinung nach...
25.000 Euro für 50 Quadratmeter. Was ließe sich dafür mieten? Eine Business-
Fonds-Check:
Reconcept müllert erneut
mit Wind im hohen Norden
2
Expo Real: Wechsel und
Abschiede - differenziertes
Bild der Fondsbranche
5
Auf ein Wort: Anke
Weinreich, Managerin
des offenen DB-Fonds
12
Lounge in der Schalker Veltins-Arena? Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht. Die Jahrespacht für einen Parkplatz in Hongkong? Möglicherweise. Ein Privatjet, um einmal um die Welt zu reisen? Keine Ahnung. Was mir glaubhaft berichtet wurde, ist
jedoch folgendes: 25.000 Euro kosteten 50 Quadratmeter Standfläche auf der dreitägigen Immobilienmesse Expo Real. Nur die Fläche.
LaSalle-Investment-Studie: 15
London unangefochten
weiterhin an der Spitze
Wer die teils zweistöckigen Aufbauten in den Messehallen gesehen hat, bekommt
Wolkenkratzer-Index:
18
Hongkong deutlich teurer als
alle anderen Metropolen
und Umsätze. Noch, denn wir müssen gar nicht so weit nach vorne blicken, um
Personalia
18
DIW-Studie: Das Märchen
vom Inflationsschutz mit
Immobilien
19
In Kürze
20
Impressum
20
eine Ahnung, wie gut es der Immobilienbranche geht. Sie feiert steigende Preise
gewarnt zu sein. Die Konjunktur ist auf Talfahrt, die Welt ein Pulverfass mit
mehreren Lunten: IS-Terror, Ebola, Krieg in der Ukraine. Wir hatten schon mal
ruhigere Zeiten.
Doch das spricht nicht gegen Sachwerte. Ganz im Gegenteil. Auch wenn Immobilien ihr Inflationsschutz-Versprechen nicht immer eingehalten haben, so stellen sie
doch in der Mehrzahl verlässliche Werte dar. Und das gilt nicht nur für Wohnhäuser, Bürogebäude und Einzelhandelsobjekte. Infrastruktur zum Beispiel rückt stärker in den Fokus von Anbietern und Investoren. Gleiches gilt für Erneuerbare Energien, womit nicht nur Wind und Sonne gemeint sind. Aquila sucht Wasserkraftwerke
für eine niederländische Pensionskasse, die 250 Millionen Euro anlegen will.
Was für Großinvestoren gut ist, kann für private Anleger nicht schlecht sein.
Viel Spaß beim Lesen!
NR. 223 I 42. KW I 17.10.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 2
Fonds-Check
Real I.S.
Stuttgart-Wohnen
Rechtssicherheit frisst Rendite
Reconcept bringt erneut Windkraftfonds in Finnland
Für zwei institutionelle
Fonds hat die Real I.S. 150
Wohneinheiten mit rund
12.000 Quadratmetern Fläche im „Milaneo“ in Stuttgart
gekauft. Dabei handelt es
sich um den „Regionalfonds
Süddeutschland“ und den
„Individualfonds I“. Initiator
Hamburg Trust hatte kür zlich in dem Stadtentwicklungsgebiet ein Einkaufszentrum über geschlossene Fonds
finanziert.
WealthCap
KVG-Gestattung
Die UniCredit-Tochter
WealthCap hat von der
BaFin die Genehmigung als
externe KVG bekommen. Sie
ist für die Verwaltung geschlossener und offener Spezial-AIF und geschlossener
Fonds im Publikumsbereich
zugelassen. Die Produktpipeline ist gut gefüllt: WealthCap arbeitet an Angeboten
mit Immobilien und Flugzeugen für Profis und Private.
Umfrage
Immoquote steigt
Institutionelle Investoren
wollen ihre Immobilienquote
steigern. Das berichtet der
Fondsverwalter UniversalInvestment. Dabei setzen
sie zunehmend auf Objekte
außerhalb Deutschlands. Aktuell liege die Immobilienquote der teilnehmenden
Investoren bei zwölf Prozent.
Binnen Jahresfrist soll sie auf
knapp 13 Prozent steigen.
Der „Reconcept 06 Windenergie
Finnland GmbH & Co. KG“ soll bis
Ende Dezember 2015 knapp 19 Millionen Euro bei Anlegern einsammeln, die sich ab 10.000 Euro plus
drei Prozent Agio beteiligen können.
Ordentlich kündigen können sie
nicht, sie sind bis zum geplanten
Ende der Laufzeit am 31. Dezember
2021 gebunden, es sei denn, die
Gesellschafterversammlung
beschließt mit Dreiviertelmehrheit eine
kürzere oder längere Laufzeit. Als
operativ tätige Gesellschaft unterliegt der Fonds nicht den Regelungen des KAGB.
Markt: Nachdem die beliebten Solarstandorte Spanien und Italien ihre Investoren mit rückwirkenden Vergütungskürzungen und Neuregelungen
vergrämen (auch der spanische Solarfonds von Reconcept ist betroffen),
steigt die Attraktivität von Standorten in
nordeuropäischen Ländern mit hoher
Rechtssicherheit trotz niedrigerer Ren-
diten. Das finnische Pendant zum EEG
fördert Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen nicht durch eine Umlage
auf den Verbraucher (wie in Deutschland), sondern durch eine staatlich finanzierte Aufstockung um maximal
5,35 Cent/kWh des an der Strombörse
durchschnittlich erzielten Verkaufspreises auf 8,35 Cent pro kWh für zwölf
Jahre ab Inbetriebnahme. Dies gilt jedoch nur solange, bis 2.500 MW in
Finnland installiert sind, und für das
Volumen der gutachterlich prognostizierten Stromproduktion je Anlage. In
punkto Windenergie ist Finnland noch
quasi Entwicklungsland, bisher dominieren Wasserkraft und Holz.
Investitionsobjekte und -kriterien:
Der Fonds kommt als Blind Pool auf
den Markt, die Investitionskriterien sind
im Gesellschaftsvertrag fixiert. Der
Fonds kaut Windparks in Finnland mit
zwei unabhängigen Ertragsgutachten.
Erworben werden können Bestandsanlagen oder solche mit zumindest Bau-
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reife, die notwendigen Genehmigungen und die Voraussetzungen für die Förderung müssen vorliegen.
Verbaut werden soll bewährte Technik namhafter
Hersteller, was angesichts der geplanten Fremdfinanzierung von knapp 75 Prozent auf Projektebene eine
selbstverständliche Forderung ist. Die Hersteller
müssen eine Mindestverfügbarkeit von 95 Prozent
garantieren. Unterm Strich dürfte es auf Anlagen aus
dem Kooperationsvertrag mit TM Voima herauslaufen. Geplant ist der Erwerb von sieben Anlagen mit je
11,6 Mwh Stromproduktion jährlich.
Kalkulation: Die Gesamtinvestition von 50 Millionen Euro soll zu rund knapp 62 Prozent über die KfW
fremdfinanziert werden, die Prognose geht von 3,75
Prozent p.a. aus. Für die Eigenkapitalzwischenfinanzierung kassiert die Reconcept GmbH 8,5 Prozent für
bis zu 500.000 Euro. Ende 2021 sollen die Anlagen
verkauft werden, den Verkaufserlös kalkuliert Reconcept aus den mit 7,5 Prozent abdiskontierten Stromerlösen über den Rest der Gesamtnutzungszeit von
25 Jahren mit einem Strompreis von zunächst
5 Cent/kWh.
Fach-Dialog
Gesamtrückfluss: Im Basisszenario summieren
sich die bei vier Prozent p.a. beginnenden Ausschüttungen mit dem Verkaufserlös zu einem Rückfluss
von 161,64 Prozent des Kommanditkapitals vor
Steuern. Versteuert wird in Finnland individuell, was
Anlegern Kosten von geschätzt 120 Euro beschert.
Daheim greift nur der Progressionsvorbehalt.
Die Sensitivitätsrechnung berücksichtigt Abweichungen des Verkaufspreises um 25 Prozent, der Jahresenergieproduktion um 20 Prozent, der Betriebskosten um zehn Prozent und der Fremdkapitalzinsen um
einen Prozentpunkt – schlimmstenfalls (bei um 20
Prozent reduzierter Stromproduktion – sinkt der
Rückfluss auf 92,21 Prozent .Das heißt: Der Anleger
macht Minus.
Kosten: Die Kostenstruktur ist schlank zu nennen – einmalig acht Prozent der Gesamtinvestition.
Bei einer Liquiditätsreserve von 4,35 Prozent bleibt
somit eine Investitionsquote von über 87 Prozent.
Laufend werden 1,1 Prozent des Kommanditkapitals
als Fondskosten fällig, dazu kommen Betriebs-, Instandhaltungs- Pacht- und Versicherungskosten von
Heuer
Geschlossene Spezial-AIF: Regulierung als Chance?
Institutionelles Assetmanagement im Aufwind
Bietet die Konzentration mehr Marktchancen auf kleinerem Raum?
28. Oktober 2014 in Frankfurt am Main
Die Fondsbranche denkt um: Investitionsmöglichkeiten in Spezial-AIF
Anforderungen an Spezialfonds aus Sicht eines institutionellen Anlegers
Strukturierungsmöglichkeiten von Spezialfonds in Luxemburg
Institutionelles Assetmanagement als Wachstumsmarkt
In Zusammenarbeit mit
Medienpartner
heuer-dialog.de/10667
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ActivumSG/Formart
Übernahme
ActivumSG Capital Manegement hat den Pr ojektentwickler Formart von der
Hochtief AG über nommen.
Das Unternehmen soll weiterhin unter der Leitung der
bisherigen Geschäftsführung
bleiben. Activum ist ein Immobilienfondsmanager mit
Sitz in Jersey, der in unterbewertete Immobilien investiert
und sie neu am Markt positioniert. Der Schwerpunkt der
Tätigkeit liegt in Deutschland. Die Unternehmensgruppe wurde 2007 von Saul
Goldstein gegr ündet und
beschäftigt 13 Mitarbeiter.
rund 0,32 Cent/kWh – 2015 sind das
knapp eine Million Euro. Die Kostenpositionen sind indexiert, der Prospekt
geht von einer Inflationsrate von zwei
Prozent p.a. aus. Für den Anlagenrückbau werden 693.000 Euro berücksichtigt. Rückflüsse, die den Prognosewert
übersteigen, fließen zu 20 Prozent an
Reconcept.
Meiner Meinung nach: Bis zu einem
gewissen Grad kauft der Anleger bei
einem Blind Pool immer die Katze im
Sack, aber da New-Energy-Angebote
inzwischen rar gesät sind, bleibt ihm
nicht viel anderes übrig. Reconcept hat
sich viel vorgenommen und bisher sauber agiert, insofern ist der Fonds eine
Überlegung wert. 
Anbieter: Die Reconcept GmbH ist
aus der WKN AG hervorgegangen und
hat seit 2009 insgesamt sechs Fonds
aufgelegt: Einen Solarfonds in Spanien, der unter der Vergütungskürzung
leidet, einen Windfonds in Deutschland
und zwei in Finnland, einen für private
und einen für institutionelle Investoren,
die planmäßig investiert sind. Ein
Fonds mit Wasserkraft in Kanada ist in
Vorbereitung.
Stephanie von Keudell
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NR. 223 I 42. KW I 17.10.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 5
Parken
geht in die
nächste
Runde.
Der zweite Parkhausfonds
Bf
für Privatanleger
kommt.
Expo Real offenbart
differenziertes Bild
der Fondsbranche
Gute Laune auf der Immobilienmesse
Die Immobilienbranche ist bester Stimmung – wenn sie in der Aktualität lebt. Mittelfristig dürften Exporteinbruch und
schwächelnde Konjunktur die Partylaune
verderben. Doch darüber wollen derzeit
noch die wenigsten nachdenken. Impressionen von der Expo Real.
50 Quadratmeter, 25.000 Euro Miete. Und das
für drei Tage. So viel zahlten Aussteller bei
der diesjährigen Immobilienmesse Expo Real
vom 6. bis 8. Oktober in München. Und da hat
der Messebauer noch keinen Finger gerührt.
Die Immobilienbranche jubelt. Die Nachfrage
ist gewaltig, Investoren zahlen nahezu jeden
Preis. Mieter stehen Schlange. Die Zahlen zur
diesjährigen Branchenfeier: Knapp 37.000
Teilnehmer aus 74 Ländern, rund 1.650 Aussteller, mehr als 1.000 Journalisten und Medienvertreter.
Und die Anbieter geschlossener Fonds, der
Alternativen Investmentfonds AIF? Sie vermitteln ein differenziertes Bild. Natürlich jammert
niemand vor Publikum, aber in Hintergrundgesprächen werden zuvor öffentlich geäußerte
positive Einschätzungen deutlich relativiert.
Wie vorhergesagt teilt sich der Markt. Zahlreiche der Großen dürften überleben, andere
haben die Segel gestreckt oder müssen zugeben, die Dramatik der Situation falsch eingeschätzt zu haben. Beispiel: In Hamburg werden gestattete Kapitalverwaltungsgesellschaften inzwischen zum Kauf angeboten, wie der
Fondsbrief am Rande erfuhr.
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Anderen dagegen scheint es richtig gut zu
gehen. Zumindest verfolgen sie große Pläne.
Über den ersten US-Publikumsfonds von
Jamestown haben wir in der vergangenen
Ausgabe berichtet, aber auch andere sind weit
darüber hinaus, sich lediglich ernsthaft in
Amerika umzusehen. Anders als bei
Jamestown werden die meisten dieser Fonds
allerdings Angebote früherer Prägung mit nur
einer Immobilie sein.
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Regulierung
Nebenwirkungen
Riskante Produkte, die nicht
dem KAGB unterliegen, sind
seit Einführung der AIFRegulierung auf dem Vormarsch. Das hat Dextro Rating er mittelt. So planen die
Emissionshäuser bis zum
Jahresende Nachrangdarlehen, Namensschuldverschreibungen, Genussrechte und
stille Beteiligungen im Volumen von mehr als 100 Millionen Euro. Sollten alle Vorhaben in die Tat umgesetzt
werden, würde ihr Anteil bis
Ende des Jahres rund neun
Prozent des weißen Marktes
ausmachen.
„Wir haben unseren aktuellen Fonds
als Blind Pool gestartet, obwohl uns
klar ist, dass es leichte Zurückhaltung
beim Vertrieb gibt“, sagt JamestownGeschäftsführer Jürgen Gerber. Der
Vorgänger hatte in ein Startobjekt bei
San Francisco investiert, was dazu
führte, dass die Vermittler sich um eine
Erdbeben-Versicherungen sorgten. Ein
Nebenkriegsschauplatz. „Danach fragt
heute niemand mehr“, so Gerber.
Geeignet für den Publikumsfonds sind
in erster Linie Immobilien mit laufendem Cash Flow, denn die privaten Anleger erwarten regelmäßige Ausschüttungen – selbst wenn die fünf vor dem
Komma nicht erreicht werden sollte.
Planbare Rückflüsse sind für institutionelle Investoren ein untergeordnetes
Kriterium.
Der
Insti-Fonds
von
Jamestown kauft daher Value-AddObjekte mit Verbesserungspotenzial,
die sich langfristig beim späteren Verkauf rechnen.
Auf das Prinzip Blind Pool setzt Der
Anbieter The Simpson Organization
TSO schon seit geraumer Zeit, und
bislang sind die Anleger gut damit gefahren. Vor wenigen Tagen erst hat ein
Fonds seine Anteile an einer Immobilie
in Raleigh, North Carolina, mit einem
erfreulichen Ergebnis für die Investoren
verkaufen können. Ein Nachfolgefonds
unter den Zeichen der Regulierung ist
in Vorbereitung.
Hannover Leasing verfolgt eine anderer Strategie und will Anlegern in den
USA ein konkretes Objekt in Arlington
bei Washington anbieten. „Ein MultiTenant-Neubau mit Accenture als
Ankermieter“, berichtet Geschäftsführer
Andreas Ahlmann. Obwohl die
Preise auch in den USA in den vergan-
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NR. 223 I 42. KW I 17.10l.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 8
genen Monaten angezogen haben, konnte
sich Hannover Leasing das Objekt zu einer
Cap-Rate um sechs Prozent sichern.
Die Gesamtinvestition endet bei 180 Millionen Dollar.
Nur acht Wochen hat die WealthCap benötigt, um ihren US-Deal abzuschließen. Für
65 Millionen Dollar hat die UniCredit-Tochter
ein zwölf Jahre altes Bürogebäude im Silicon Valley gekauft. Der Mietvertrag mit
dem Samsonite-Unternehmen Speck Products läuft noch acht Jahre. Untermieter
ist Quixey. Das Unternehmen entwickelt
eine Suchmaschine für Apps.
„Der Kauf bedeutet für uns einen strategischen
Wiedereintritt
in
den
USImmobilienmarkt“, sagt Geschäftsführerin Regionale Wirtschaftsförderer nutzen zunehmend die Expo Real, um auf die
Gabriele Volz. „ Die Rückflüsse aus unse- Chancen ihrer Metropolen aufmerksam zu machen.
ren Bestandsfonds beweisen zudem, dass
Objekten in München gestattet. Die Unterlagen für
wir nie richtig weg waren.“ Deutschland bleibt weiterhin ebenfalls im Fokus. So habe die BaFin die Anlaein Insti-Angebot mit dem C&A-Headquarter in Düsseldorf liegen der Behörde vor. „Wir wollen ein stargebedingungen für einen Publikumsfonds mit drei
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Hamburg Trust
Gutes Ergebnis
Hamburg Trust meldet
gute Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2013. So steigerte
das Unternehmen den Eigenkapitalvertrieb um mehr als
50 Prozent auf 147 Millionen
Euro. Alle aufgelegten Immobilieninvestments entwickelten sich wie geplant oder
besser. Im Schnitt betrugen
die jährlichen Rückflüsse 5,1
Prozent nach Steuern. Insgesamt zahlte Hamburg Trust
mehr als 16 Millionen Euro
an seine Kunden aus, knapp
14 Millionen Euro mehr als
im Jahr zuvor.
ker Player im Publikumsgeschäft bleiben und zusätzlich das Geschäft mit
den Profis aufbauen“, so Volz.
Thema BaFin. Richtig zufrieden sind
die Anbieter mit der Vorgehensweise
der Aufsichtsbehörde nicht. ZBIVertriebsvorstand Marcus Kraft wartet
seit geraumer Zeit auf die Gestattung
von drei Anträgen (siehe auch Interview im Fondsbrief Nr. 221). Daneben
bereitet ZBI gerade den Verkauf eines
großen Immobilienpakets vor. Die Objektwerte im Fonds Nummer vier summieren sich auf 500 Millionen Euro.
„Das ist für einen einzigen Investor zu
viel“, sagt Kraft und kündigte an, das
Portfolio in fünf bis zehn kleinere Pakete aufzuteilen. Bislang ging die ZBIStrategie auf. Das Unternehmen konnte die Wohnungen zu Faktoren verkaufen, die zwei bis drei Jahresmieten
über den Einkaufspreisen lagen.
Auf Immobilien ohne Gebäude setzt
Bouwfonds mit seinem kommenden
Fonds für professionelle Anleger. Sie
beteiligen sich an Farmland in Rumänien und Polen. „Der Fonds kauft landwirtschaftliche Flächen, schafft die nötige Infrastruktur und verpachtet sie an
Landwirte aus der Region“, erklärt Geschäftsführer Martin Eberhardt die Strategie. „Wir stellen eine hohe Nachfrage
nach Getreide und Mais vor allem aus
Schwellenländern fest.“
Ein Angebot für private Anleger ist
längst in trockenen Tüchern, verzögert
sich aber, weil die Aufsichtsbehörde
nicht mitspielt. „Anleger und Vertriebe
warten auf unseren nächsten Parkhausfonds, aber die BaFin lässt sich
Zeit mit der Abstimmung der Anlagebedingungen“, ärgert sich Roman Menzel,
als Leiter Privatkunden zuständig für
den Eigenkapitalvertrieb.
AAA
*
Realis
* Bonitätsranking Deutschland, Standard & Poor‘s, Stand: März 
Heimvorteil für Immobilieninvestitionen
In der Bewertung attraktiver Investitionsmärkte liegt Deutschland unangefochten auf einem der vordersten Plätze.
Das spiegelt sich auch im neuen Real I.S. Themenfonds Deutschland wider: Institutionellen Anlegern mit einer
diversifizierten Anlagestrategie bietet sich die Möglichkeit, ein Immobilienportfolio gezielt in Deutschland aufzubauen oder zu erweitern.
Mehr Informationen: www.realisag.de
www.realisag.de
NR. 223 I 42. KW I 17.10l.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 10
DEUTSCHE
IMMOBILIEN AUS
BANKENVERWERTUNG
publty
Erste
Geschlo
Publikum ssene
s-Inv
KG mit B estment
Vertrieb aFinszula
nach ne ssung
uem
Recht
Volle Gänge und Ränge. Der drohende Konjunkturabschwung war auf der Expo Real nur am Rande ein
Thema. Gute Stimmung überwog.
neue KAGB-konforme Generation geschlossener
Immobilienfonds
echter Kurzläufer: Fondslaufzeit begrenzt bis
zum 31.12.2019
Beteiligungen ab 10.000 Euro
kein Fremdkapital
150 % prognostizierte Gesamtausschüttung
Weitere Informationen unter
Tel. 0341 / 26 17 87 - 61 oder
www.publity-vertrieb.de
Schaut die Behörde bei Angeboten für Privatanleger ganz genau hin, winkt sie Fonds für Professionelle in der Regel offenbar schneller durch –
auch das eine Erkenntnis aus zahlreichen Hintergrundgesprächen.
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Die publity Performance Fonds Nr. 7 GmbH & Co.
geschlossene Investment KG erhielt als erste Geschlossene Publikums-Investment KG von der BaFin die
Vertriebszulassung nach neuem Recht und investiert
mit deutschen Immobilien aus Bankenverwertung in ein
breites Spektrum gewerblich genutzter Qualitätsimmobilien in guter Lage – vorzugsweise in Ballungsräumen
mit Wachstumspotential wie Frankfurt/Main, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München.
Der Fondshaus Hamburg-Nachfolger Immobilienwerte Hamburg will sich daher stärker auf
vermögende Anleger und kleinere Versorgungswerke, Pensionskassen und Versicherungen
konzentrieren. „Das Privatkundengeschäft werden wir weiter beobachten, aber nicht forcieren“,
kündigte Geschäftsführer Lars Follmann an.
Wohl auch weil sie eine andere Meinung dazu hat
und lieber das Geschäft mit den privaten Anlegern gestärkt hätte, wird seine Kollegin Angelika
Kunath das Unternehmen zum Jahresende verlassen. Offenbar hat sie aber auch grundsätzlich
keine rechte Lust mehr: „Die Regulierung mit ihren Kontrollen und Abstimmungen belastet unser
Geschäft in einem Maße, wie ich es mir nicht vorstellen konnte“, meint Kunath. „Das muss ich mir
nicht mehr antun.“ 
PROPERTY FUNDS
IDEEN, DIE WERT SCHAFFEN
Mit einem Investitionsvolumen von über EUR 1,3 Mrd. zählt
die SIGNA Property Funds Deutschland AG zu den führenden
Fondsanbietern. Zu den hochwertigen Immobilien die seit
2004 als Fondsprojekte aufgelegt wurden, gehören unter
anderem THE CUBE (die Konzernzentrale der Deutsche Börse
AG), das Spherion in Düsseldorf, die Konzernzentrale der
Mobistar in Brüssel sowie Objekte in Wien, Luxemburg, Prag
und Mailand.
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NR. 223 I 42. KW I 17.10l.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 12
Auf ein Wort
„Kunden suchen Immobilienanlageprodukte“
Anke Weinreich managt neuen offenen Immobilienfonds der Deutschen Bank
Seit dem 1. Oktober können Kunden der Deutschen Bank einen neuen offenen Immobilienfonds
zeichnen. Die Anteile des „grundbesitz Fokus
Deutschland“ kosten 50 Euro. Anleger investieren
damit in ein Portfolio aus hauptsächlich deutschen Immobilien, zunächst einmal jedoch in einen Blind Pool, denn noch ist das Immobilienpaket leer. Der Fondsbrief sprach mit Fondsmanagerin Anke Weinreich der Deutschen Asset & Wealth
Management (Deutsche AWM) über das Produkt.
Der Fondsbrief: Warum hat sich die Deutsche
Bank ausgerechnet jetzt entschieden, einen neuen
offenen Immobilienfonds aufzulegen?
Anke Weinreich: Vor dem Hintergrund der neuen
Regeln des Kapitalanlagegesetzbuchs und angesichts
des Niedrigzinsumfelds in Deutschland bringt die
Deutsche AWM nach 14 Jahren erstmals wieder
FV
einen offenen Fonds. Damit reagieren wir auf
die Nachfrage unserer Kunden. Sie äußerten explizit den Wunsch nach einem neuen Immobilienanlageprodukt.
Ende 2005 setzte die Deutsche Bank die Rücknahme des damaligen Fonds „Grundbesitz Invest“ aus.
War dessen Konzeption mit Schwerpunkt Deutschland nicht ähnlich?
Die Fonds unterscheiden sich nicht nur vom Namen,
sondern auch vom Konzept her deutlich voneinander. Wir haben mit dem „Grundbesitz Fokus
Deutschland“ einen Fonds nach neuer Regulierung
mit zusätzlichen Besonderheiten wie zum Beispiel
dem begrenzten Volumen.
Sie haben den Grundbesitz Invest später umbenannt
in Grundbesitz Europa. Als sie ihn schlossen, hieß er
NR. 223 I 42. KW I 17.10l.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 13
allerdings
noch
Grundbesitz Invest
und umfasste zahlreiche
Deutschland-Immobilien.
Das Konzept war
dennoch ein anderes. Auch unter der
Firmierung Grundbesitz Invest war
der Fonds schon
stark in Europa investiert. Der neue
Fonds sieht Investitionen in die Nutzungsarten
Büro,
Logistik, Einzelhandel und Hotels vor, dazu als Beimischung Gesundheitsimmobilien und gemischt
genutzte Wohnobjekte. Außerdem streben wir dabei
eine geringe Liquiditätsquote von zehn Prozent an.
Anders als beim Grundbesitz Europa suchen wir
außerdem keine Objekte im Volumen von 80 Millionen Euro, sondern eher im Bereich von 30 Millionen
Euro. Der Rücknahmeabschlag in Höhe von zwei
Prozent in den ersten fünf Jahren soll die Langfristigkeit des Produkts unterstreichen.
Der Verkaufsprospekt Ihres Fonds erlaubt auch Investitionen von Großanlegern. Warum? Schließlich
waren die Rückgaben der Großanleger seinerzeit mit
verantwortlich für die Liquiditätskrise der offenen
Immobilienfonds.
Sie haben Recht, im Verkaufsprospekt ist diese
Möglichkeit aufgenommen, die Strategie des Fondsmanagements sieht aber ganz klar vor, den neuen
Fonds an Privatanleger zu vertreiben. Von diesen
Kunden stammt auch die Nachfrage. Institutionellen
Anlegern bieten wir andere Produkte wie Spezialfonds an. Da wir auch für unsere Bestandsprodukte
eine eigene Anlageklasse für Großinvestoren
geschaffen haben, wurde eine solche auch beim
Grundbesitz Fokus Deutschland vorgesehen. Die
Anlageklasse für Großinvestoren hat andere Konditionen, die Kündigungsfristen sind für alle Anleger
gleich, wodurch die Liquidität der Fonds besser steuerbar ist.
NR. 223 I 42. KW I 17.10l.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 14
Warum ausgerechnet Fokus Deutschland?
Sind die Immobilienpreise hierzulande nicht
schon ausgereizt?
Unser erster Spezial-AIF:
Aquila® Real EstateINVEST II*
Aquila
Be re
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zie r
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Die Deutsche AWM bringt die Expertise aus
sechs Milliarden Assets under Management
allein in Deutschland mit. Wir sehen vor allem
in den Metropolregionen weiterhin gutes Potenzial, besonders mit den Schwerpunkten
Büro, Einzelhandel und Logistik.
Im Vertrieb erfolgreiche Initiatoren geschlossener Immobilienfonds setzen hauptsächlich
auf Wohnungen. Ist das für Sie ebenfalls
ein Thema?
Die Möglichkeit eines offenen Wohnungsfonds
behalten wir uns vor, verfolgen das Thema
derzeit aber nicht.
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Stand:„10/2014
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6,5„%„p.„a.„ansteigend„auf„7„%„p.„a.„ab„2022 1
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178„%„vor„Steuern„bzw.„rd.„167„%„nach„Steuern 2„,„
bei„rd.„10„Jahren„Laufzeit
„„ „Es„handelt„sich„um„eine„langfristig„angelegte„„
unternehmerische„Beteiligung,„die„mit„Risiken„„
versehen„ist.„Ein„Totalverlust„des„eingesetzten„„
Kapitals„(Zeichnungssumme„inkl.„Ausgabeaufschlag)„ist„möglich.
Wichtiger„Hinweis:„Diese„Anzeige„ist„eine„Veröffentlichung„der„Alceda„Asset„Management„
GmbH,„ein„Unternehmen„der„Aquila„Gruppe,„und„richtet„sich„ausschließlich„an„professionelle„
und„semiprofessionelle„Anleger„i.„S.„v.„§„1„Abs.„19„Nr.„32„+„33„KAGB.„Diese„Anzeige„stellt„kein„
öffentliches„Angebot„dar„und„ist„daher„nicht„für„eine„abschließende„Anlageentscheidung„
geeignet.„Eine„Anlageentscheidung„kann„ausschließlich„auf„der„Grundlage„des„jeweiligen„
Verkaufsprospektes„getroffen„werden.„Diese„enthalten„ausführliche„Informationen„zu„
den„wirtschaftlichen,„steuerlichen„und„rechtlichen„Einzelheiten„sowie„zu„den„Risiken„der„
Vermögensanlagen.„Die„Verkaufsunterlagen„sind„auch„im„Internet„unter„www.aquilacapital.de„veröffentlicht.
*„„Der„vollständige„Name„lautet:„Aquila„Real„EstateINVEST„II„GmbH„&„Co.„geschlossene„
Investmentkommanditgesellschaft
1
„„Halbjährlich,„für„die„Dauer„der„Platzierungszeitraums„pro„rata.
2
„„Annahme„der„Prognoserechnung„im„Base„Case,„mit„einem„prognostizierten„Verkaufspreisfaktor„von„rd.„11,55„in„2024.
MEHR„INFORMATIONEN„UNTER:„www.aquila-capital.de
Haben Sie bereits erste Objekte für den neuen
Fonds gekauft?
Wir sprechen mit Maklern und haben erste
Objekte im Blick, kaufen aber erst sukzessive
ein, nachdem der Vertrieb auf Touren gekommen ist. Jeder offene Immobilienfonds benötigt eine Anlaufphase – das ist gängige Praxis.
Aus dem Verkaufsprospekt geht hervor, dass
der Vertrieb eine laufende Provision von jährlich 0,4 Prozent des Fondsvolumens erhält. Ist
das neu?
Das gibt es bei unseren Bestandsfonds ebenfalls. Aber im Zuge der Regulierung mit ihren
Offenlegungsthemen haben wir die Provisionsvergütung transparent gemacht. Wir reichen durchschnittlich 40 Prozent der Verwaltungsgebühr an den Vertrieb weiter. Sollten
wir weniger Gebühren erheben, was möglicherweise in der Aufbauphase der Fall sein
kann, erhält der Vertrieb 40 Prozent auf einer
anderen Basis. 
NR. 223 I 42. KW I 17.10l.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 15
Gute Aussichten in London
Lloyd Fonds
Deutsche Städte markieren Dominanz in der Horizontalen
Flieger platziert
Im Westen nichts Neues: London
bleibt vor Paris die Stadt mit den
besten Wachstumsaussichten. Das
ist das Ergebnis der Studie E-REGI
2014. Darin hat LaSalle Investment
Management insgesamt 294 Regionen Europas untersucht.
Lloyd Fonds hat eine Tr anche seines Publikumsfonds
bei institutionellen Investoren platziert. Die südkoreanische Investmentgesellschaft
Hi Investment & Securities,
eine Tochter der HyundaiGruppe, beteiligte sich mit
57 Millionen Dollar Mezzaninkapital an dem Fonds
„A380 Singapore Airlines
Flugzeugfonds“. Vermittelt
hat den Deal die EastMerchant Capital GmbH. Der
Fonds soll ab 2015 Auszahlungen in Höhe von 7,2 Prozent an seine Zeichner vornehmen.
Gute konjunkturelle Perspektiven attestiert das Immobilienunternehmen auch
deutschen Metropolen. So werden
13 Städte in die Kategorie „Starke
Wachstumsaussichten“
eingeordnet.
Europaweit finden sich darin 54 Städte
aus 19 Ländern wieder. „Somit markieren die deutschen Immobilienhochburgen eine beeindruckende Dominanz
in der Horizontalen. In der Vertikalen
ergibt sich jedoch ein differenzierteres
Ranking“, fassen die Macher der Studie
von LaSalle Investment Management
zusammen.
Vier deutschen Städten gelang eine Position unter den Top 20, wobei sie die
Plätze ganz oben verpassten. Die beste
Platzierung erreichte, wie schon in den
Vorjahren, München, das allerdings
zwei Positionen von Platz vier auf Platz
sechs zurückgefallen ist. Demgegenüber einen Satz nach oben gemacht hat
Stuttgart von Position zehn im vergangenen Jahr auf Rang acht im Jahr 2014.
Ebenfalls verbessert präsentiert sich
Frankfurt (2013: 14, 2014: 13), gefolgt
von Mannheim/Karlsruhe (2014: 14,
2013: 15). Deutlich verbessern konnten
sich darüber hinaus Nürnberg von 23
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NR. 223 I 42. KW I 17.10l.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 16
auf 21 und Berlin
von 32 auf 29. In
der Top-Kategorie
„starke
Wachstumsaussichten“,
aber
innerhalb
dieser Kategorie
zurückgestuft, finden sich wieder:
Düsseldorf (von
26 auf 31), Köln/
Bonn (von 27 auf
33),
Hamburg
(von 21 auf 34),
Bremen (von 37
auf 43), Hannover
(von 35 auf 44),
sowie die MetroMünchen. Traditionell in der Spitzengruppolregion
Ruhr
pe der wirtschaftstärksten Städte, aber zu(2013:
49,
2014:
rückgefallen. Position sechs in der Studie.
50). Der
EREGI 2014 sieht Deutschland wesentlich mit zwei Problemen konfrontiert – einem erheblichen Mangel an Arbeitskräften einerseits und einer schrumpfenden Bevölkerung andererseits. Trotz solider Wirtschaftsgrundlagen fällt Deutschland im Ranking deswegen hinter andere Länder zurück.
Schwierigkeiten sehen die Analysten vor allem in der
Herausforderung, das Wirtschaftswachstum in Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor umzuwandeln. In der
Folge ist die Punktzahl für Beschäftigung in allen deutschen Städten im E-REGI 2014 zurückgegangen. Die
Beschäftigungsaussichten wurden
auch getrübt durch die für 2015 bis
2017 geplante Einführung eines Mindestlohns. Vor diesem Hintergrund
hat auch die Isar-Metropole ihre
Position unter den Top-5 im Ranking
des E-REGI 2014 eingebüßt.
München profitiert allerdings nach
wie vor von einer stark diversifizierten, exportorientierten Wirtschaft
mit einer Mischung großer Konzerne
wie BMW und Allianz sowie kleinerer
und mittlerer Technologie- und
Maschinenbau-Unternehmen,
die
das Fundament der deutschen
Wirtschaft bilden.
Trotz der schwächeren Beschäftigungsaussichten liegt die Stadt an
sechster Stelle im Gesamt-Ranking
in Bezug auf die WachstumsPunktzahl,
dank
starker
BIPWachstumsaussichten und Ausga-
ben für Forschung und Entwicklung. Im Gegensatz
zu München konnte Stuttgart seine Punktzahl seit
2009 ständig verbessern und hat dieses Jahr eine
Rekordhöhe erreicht. Stuttgart floriert als exportorientierte Industrieregion. Seine stark wertschöpfende Wirtschaft konzentriert die Firmensitze von Porsche, Daimler und Bosch und viele Forschungszentren, was die eindrucksvolle Research and Development-Punktzahl (R&D) der Stadt erklärt.
Berlin steigt im Ranking immer weiter auf. In den
letzten fünf Jahren hat sich die Punktzahl von Berlin
deutlich verbessert, verstärkt durch bessere BIPWachstumsaussichten und höhere Punktzahlen für
R&D und für Wohlstand, der in diesem Jahr die
höchste Punktzahl seit 2000 erreicht hat. Die urbane Renaissance von Berlin hat die Möglichkeiten
der Stadt, qualifizierte Fachkräfte anzulocken,
verbessert, verbunden mit einer Festigung ihres
Rufs als attraktivem Standort für den wachsenden
Technologie- und Mediensektor. Die meisten deutschen Städte notierten eine Verbesserung ihrer
Punktzahlen für BIP, R&D und Wohlstand, die den
Rückgang ihrer Punktzahlen für Beschäftigung
damit teilweise wettmachend. Aufgrund der schwächeren Beschäftigungswachstums-Aussichten hat
Hamburg jedoch dreizehn Positionen im Ranking
eingebüßt. Ein ähnlicher, wenn auch weniger
dramatischer, Trend ist in Köln-Bonn zu beobachten, das gegenüber dem Vorjahr sechs Plätze auf
Rang 33 zurückgefallen ist.
Gute Aussicht. London belegt Platz eins unter den europäischen Metropolen. Demografie und Ausweitung des Stadtgebiets sichern der britischen Hauptstadt die Spitzenpositi-
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Abwicklung
Preisnachlass
Die offenen Immobilienfonds
in Abwicklung haben im
ersten Halbjahr 2014 Preisnachlässe bezogen auf die
letzten Verkehrswerte in Höhe von 21 Prozent gewährt.
Das hat DTZ Research herausgefunden. Gleichzeitig
habe sich der Verkaufsprozess beschleunigt. DTZ erwartet, dass die offenen
Fonds innerhalb der kommenden drei Jahre Immobilien im Wert von 14 Milliarden Euro verkaufen werden
und sieht darin attraktive
Anlagechancen in Gewerbeimmobilien.
KanAm
Über Wert
Im Gegensatz zum Inhalt der
Meldung weiter oben berichtet KanAm vom Verkauf von
Immobilien im Wert von
einer Milliarde Dollar weltweit und damit fünf Prozent
oberhalb der zuletzt festgestellten Verkehrswerte. Der
Anteilswert steige als Folge
daraus um zehn Cent. Zu den
verkauften Objekten zählen
unter anderem Immobilien
des Capital-Portfolios in
Washington, Paris und Montreal. Käufer IGIS Asset Management hat die Gebäude
für seinen Fonds „Global
Private Placement Real Estate Fund No. 37-1“ erworben.
Investoren darin sind unter
anderem die koreanischen
Unternehmen Hanwha und
Kyobo Life Insurance. Mit
diesem Paket sind knapp 60
Prozent des „Grundinvest
Fonds“ veräußert.
Paris. Platz zwei trotz träger Konjunktur.
Frankreichs Hauptstadt punktet vor allem mit
einer hohen Zahl von High-Tech-Firmen.
Die Punktzahl von London im E-REGI
liegt deutlich vor der anderer Städte
und festigt damit seine Position als
Wirtschaftsstandort. Die ThemseMetropole profitiert von einer einzigartigen Kombination der drei DTUKomponenten mit einer starken Demografie, einer hohen R&D-Punktzahl
und einer kontinuierlichen Ausweitung
seines Stadtgebietes.
London steht nicht nur das dritte Jahr
in Folge an der Spitze des Rankings,
die Stadt weist auch den größten Anstieg der Punktzahl im E-REGI 2014
auf. Grenzüberschreitende Anleger
investieren deswegen weiterhin mehr
in London als in jeder anderen Stadt
der Welt. Steigende Preise in der britischen Hauptstadt und im Südosten
haben die Investitionen jedoch auch in
renditestärkere britische Märkte wie
Manchester und Birmingham gedrängt, in denen sich ebenfalls eine
Konjunkturerholung einstellt.
Paris hat sich um eine Position verbessert und liegt auf Rang zwei – trotz
der derzeit trägen Konjunktur in Frankreich. Die stark wertschöpfenden Sektoren von Paris, die sich teilweise auf
technologische Fortschritte als langfristigen Trend konzentrieren, sind die
wichtigste Ursache zur Erklärung dieser
starken Performance. Auf Paris entfallen
die meisten Ausgaben für Forschung &
Entwicklung von allen europäischen
Städten. In der Region Paris gibt es Dutzende von Unternehmensagglomerationen aus dem High-Tech Sektor, dem
Gesundheitswesen, der Kosmetik-, Luftfahrt- und Automobilindustrie, während
das in Paris ansässige Nationale Zentrum für Wissenschaftliche Forschung
die größte Grundlagen-Forschungsorganisation in Europa bildet. Als Immobilien-Investment-Markt profitiert die
französische Hauptstadt von ihrer internationalen Reputation. Der Pariser
Immobilienmarkt verzeichnet daher auch
mehr Akquisitionen von Büroimmobilien
als die fünf deutschen Spitzen-Städte
zusammen.
Auf Rang drei des Rankings weist Istanbul einige der positivsten demografischen Grundlagen in Europa auf und
profitiert anders als die meisten anderen
europäischen Städte von einer großen
und jungen Bevölkerung. Mit mehr als
14 Millionen Einwohnern ist Istanbul
zudem die bevölkerungsreichste im
E-REGI erfasste Stadt. Die auf zwei
Erdteilen beheimatete Metropole steht in
Europa an erster Stelle in Bezug auf das
Beschäftigungswachstum und an dritter
Stelle in Bezug auf das BIP-Wachstum.
Trotz seiner wachsenden Mittelschicht
liegt das BIP pro Kopf in Istanbul immer
noch deutlich unter dem europäischen
Durchschnitt, und die Stadt schneidet
auch in Bezug auf ihre R&D-Punktzahl
weiterhin unterdurchschnittlich ab. Dennoch liegt die Punktzahl von Istanbul nur
wenig unter der von Paris, einem sehr
viel bedeutenderen Markt für globale
Immobilien. Trotz der anhaltenden Verbesserung seiner Punktzahl bleibt Istanbul ein Schwellenmarkt, in dem der
Mangel an Transparenz und an passenden Bestandsimmobilien institutionelle
Investoren weiterhin abschreckt. 
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Mein Büro liegt höher!
Wechsel Dich
Nirgendwo weltweit sind Wolkenkratzer so teuer wie in Hongkong
Nach zwölf Jahren im Unternehmen hat Andreas
Heibrock (51) die Real I.S.
auf eigenen Wunsch verlassen. Als Geschäftsführer war
er für den Vertrieb an Privatanleger und die Pressearbeit
zuständig. Gemeinsam mit
Joachim Fritz (47) heuer t
Heibrock bei Patrizia an, um
dort das Geschäft mit Fonds
für Privatkunden aufzubauen.
Geplant sind Angebote mit
einer Mindestbeteiligung von
15.000 Euro. Die jährlichen
Erträge sollen zwischen vier
und sechs Prozent liegen.
Hongkong hat in den jüngsten Tagen seinen festen Platz in den Medien, weil tausende junge Leute gegen
die politischen Zustände protestieren. Die ehemalige britische Kronkolonie ist offenbar hin und hergerissen zwischen Turbo-Kapitalismus
und chinesischer Zentralregierung.
Den Immobilienmarkt belastet das
nicht. Hier finden sich die mit Abstand teuersten Bürogebäude.
Klaus Büttner (53) wir d
neue Head of Sales beim
Leipziger Anbieter Publity.
Er übernimmt die Betreuung
der Haftungsdächer und
Großvertriebe. Vor seiner
Anstellung bei Publity war
Büttner 13 Jahre in der Betreuung institutioneller Kunden und der Anbindung freier
Vertriebspartner tätig.
Der Aufsichtsrat der ZBI
Zentral Boden Immobilien
hat Thomas Wirtz (46) und
Christian Holz (44) zu Vor ständen ernannt. Klaus Fürstenberg scheidet plangemäß
im gegenseitigen Einvernehmen Ende des Jahres aus.
Wirtz war zuletzt als Managing Director der Collineo
Corporate Finance tätig. Er
übernimmt das Geschäftsfeld
von Klaus Fürstenberg mit
den Schwerpunkten unter
anderem Investmentfonds,
ausländische Investitionen
und den Verkauf von Globalobjekten. Holz übernimmt
das neue Ressort „Development“ Er war zuvor Vorstand
der GWG AG in Stuttgar t.
Mit einem Quadratmeterpreis von mehr
als 68.000 Dollar hat Hongkong Tokio
mit 45.000 Dollar auf Platz zwei weit
hinter sich gelassen. Das ist das Ergebnis des aktuellen WolkenkratzerIndex von Knight Frank.
Weil der Platz in Hongkong extrem begrenzt ist, müssen die Entwickler in die
Höhe bauen. Das treibt die Preise,
denn vor allem die obersten Etagen
sind beliebt und lassen sich zu Bestpreisen vermieten. „Es schmeichelt
dem Ego, wenn das eigene Büro höher
liegt als das der Mitbewerber“, sagt
James Roberts, bei Knight Frank für
das Research der Gewerbeimmobilien
verantwortlich. Der Panoramablick sei
ein hervorragendes Marketing-Tool.
„Kunden können in Konferenzräumen
empfangen werden, die einen atemberaubenden Ausblick bieten. Da solche
Flächen Spitzenmieten erzielen, sind
Investoren bereit, für Wolkenkratzer
hohe Preise zu berappen“, so Roberts.
Haben früher in erster Linie Finanzunternehmen und Berater Büroflächen in
Hochhäusern angemietet, hat sich der
Kreis der potenziellen Nutzer ausgeweitet. So ist das Empire State Building
in New York bei Technologiefirmen
sehr beliebt. In London und San Francisco hat der IT-Gigant Salesforce.com
Flächen in bekannten Wolkenkratzern
belegt. Die Stadt an der Golden Gate
Bridge profitiert in besonderem Maße
vom rasanten Wachstum der Technologieunternehmen. San Francisco stieg
im Index von Platz neu auf Position
fünf, eine Stelle hinter der teuersten
europäischen Metropole.
Londoner Wolkenkratzer sind mit gut
27.000 Dollar mehr als das Doppelte
wert als in Paris und Frankfurt. Im Vergleich zur vergangenen Ermittlung im
Frühjahr ist London einen Platz nach
oben gerückt. Das belege das Vertrauen der Investoren in den Londoner Büromarkt mit seiner neuen Welle von
Wolkenkratzern. 
NR. 223 I 42. KW I 17.10l.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 19
Das Märchen vom Inflationsschutz
Ein Drittel der deutschen Investoren verdient gar nichts mit seinen Investitionen
Die Immobilie - Kapitalanlage mit Inflationsschutz?
Von wegen. Fast ein Drittel aller Deutschen erzielt
keine oder sogar eine negative Rendite mit ihren
Immobilieninvestitionen. Das ist das erschreckende
Ergebnis einer von der Wertgrund Immobilien AG in
Auftrag gegebenen Studie des Deutschen Instituts
für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.
Demnach besitzen sieben Millionen Deutsche eine Immobilie zur Kapitalanlage. In den vergangenen zehn
Jahren haben sie damit durchschnittlich zwischen zwei
und drei Prozent Rendite pro Jahr erzielt. Das rechnerische Immobilienvermögen je Anleger beträgt 155.000
Euro, rund 40 Prozent haben ihre Immobilieninvestitionen mit einem durchschnittlichen Fremdkapitalanteil von
etwa 57 Prozent fremdfinanziert. „Immobilien stellen die
wichtigste Anlageform für private Kapitalanleger in
Deutschland dar, insbesondere in der aktuellen Niedrigzinsphase mit mangelnden Alternativen. Dennoch wird
das Risiko häufig unterschätzt und Sparer büßen durch
falsche Entscheidungen einen Teil ihrer Rendite ein“,
meint Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender der Wertgrund Immobilien AG.
Zwei Drittel des gesamten Bruttovermögens der Deutschen von 7,1 Milliarden Euro ist in eigengenutztes (3,8
Milliarden Euro) sowie vermietetes und sonstiges Immobilienvermögen (1,1 Milliarden Euro) investiert. Nicht
einberechnet werden dabei die Anteile an offenen und
geschlossenen Immobilienfonds und börsennotierten
Immobilienunternehmen, die in der Kategorie Geld- und
Wertpapiervermögen erfasst werden.
Das DIW hat ermittelt, dass 8,5 Prozent der Immobilienanlagen negative Bruttorenditen mit Immobilieninvestitionen erwirtschaften, weitere 25 Prozent erzielen eine
Rendite von null Prozent. Bei 21 Prozent der Immobilieninvestitionen lagen die Bruttorenditen pro Jahr über
null bis zwei Prozent. „Gehen wir von einer durchschnittlichen Inflation von jährlich zwei Prozent aus, liegen
die Renditen von mehr als der Hälfte der Immobilieninvestitionen unterhalb der Inflationsgrenze“, fasst Meyer
zusammen.
Ein Großteil der niedrigen und negativen Renditen sei
auf vermietete Eigentumswohnungen zurückzuführen.
So werde das Hausgeld als „Renditekiller“ größtenteils
unterschätzt, auch Instandhaltungsmaßnahmen, Kosten
bei Mieterwechsel und längere Leerstandszeiten könnten die Erträge einer Eigentumswohnung nachhaltig gefährden. Häufig werde ein Großteil der Ersparnisse in
eine vermietete Eigentumswohnung investiert. Umso
ärgerlicher sei es dann, wenn die Rendite durch
eine falsche Verwaltung gedrückt werde. „Das
Klumpenrisiko ist hoch, ein Investment sollte entsprechend lang und sorgfältig überdacht werden“,
so Meyer.
Dieses Klumpenrisiko erkennt auch das DIW Berlin
in der Studie: „Im Ergebnis zeigt sich, dass Alter,
Bildung, Bundesland, Geschlecht und Haushaltstyp
der Anleger keinen signifikanten Einfluss auf
Mieteinnahmen haben. Höhere Renditen ergeben
sich bei höherem Einkommen sowie bei Anlegern,
die ausschließlich in Mehrfamilienhäuser und Mietshäuser investiert haben - im Vergleich zu Personen,
die Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen
vermieten“.
Meiner Meinung nach... Dass ein Drittel der Immobilieninvestoren keine Rendite erzielt oder sogar
Miese macht, ist zunächst eine erschreckende Erkenntnis. Andererseits überrascht sie nicht, denn
nicht wenige Eigentümer können Horrorstorys über
Stress und Ärger mit Mietern berichten. Logisch,
dass Meyer zu Investitionen in strukturierte Immobilienprodukte rät, schließlich ist die Wertgrund AG
selbst Anbieterin eines offenen Fonds.
Doch wenn er für offene Immobilienfonds eine
durchschnittliche Rendite von 2,5 Prozent in den
vergangenen zehn Jahren nennt, ist das nur die
halbe Wahrheit. Die Aussage bezieht sich auf den
„OFIX Deutschland“, einen Sub-Index für offene
Immobilienfonds der Investment Property Databank
(IPD). Der „OFIX Liquidation“ kommt über zehn
Jahre auf eine Nullrendite und in den vergangenen
fünf Jahren sogar auf einen Verlust von im Schnitt
knapp vier Prozent. Denn unzählige Kleinanleger
haben gerade in den vergangenen Jahren mit offenen Fonds viel Geld verloren, das sie in Angebote
investierten, die inzwischen aufgelöst wurden oder
sich in Liquidation befinden. 
NR. 223 I 42. KW I 17.10l.2014 I ISSN 1860-6369 I SEITE 20
Impressum
Redaktionsbüro
Markus Gotzi
Balkhausener Str. 5-7
50374 Erftstadt
T: 02235/9555034
F: 02235/4655541
redaktion@markusgotzi.de
www.gotzi.de
www.rohmert-medien.de
Chefredakteur: Mar kus Gotzi
(V.i.S.d.P.)
Hrsg.: Werner Rohmert
Verlag:
Research Medien AG,
Rietberger Str. 18
33378 Rheda-Wiedenbrück,
T.: 05242 - 901-250,
F.: 05242 - 901-251.
In Kürze
Zweitmarkt
Zusammenschluss
Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG hat zum 1. Oktober
100 Prozent der Anteile an der Deutsche Zweitmarkt AG übernommen.
Damit führt sie die Handelsaktivitäten
der beiden größten Zweitmarkthandelsplattformen für geschlossene Fonds
zusammen. Während die Leistungen
der Fondsbörse Deutschland auf Banken und Sparkassen ausgerichtet ist,
orientiert sich das Angebot der Deutschen Zweitmarkt stärker an den Bedürfnissen freier Vermittler.
Vorstand: Wer ner Rohmer t
eMail: info@rohmert.de
Aufsichtsrat: Senator E. h.
Volker Hardegen (Vor sitz).
LHI-Medienfonds
Vorzeitige Anteilsrücknahme
Unsere Bankverbindung erhalten Sie auf Anfrage.
,
Namens-Beiträge geben die Meinung
des Autors und nicht unbedingt der
Redaktion wieder.
Aktuelle Anzeigen– und
Kooperationspartner:
Aquila Capital Structured
Assets GmbH
Bouwfonds Investment
Management
Commerz Real AG
DNL Real Invest AG
Dr. Peters Group
Fairvesta AG
Hannover Leasing GmbH & Co.KG
HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG
IMMAC Immobilienfonds AG
publity AG
Real I.S. AG
SIGNA Property Funds
ZBI Zentral Boden Immobilien AG
LHI bietet Zeichnern seiner Medienfonds erneut an, die Anlage vorzeitig zu
beenden. Konkret geht es um den
„Kaledo II“. Der Fonds wurde 2004 mit
einem Nominalkapital von 193 Millionen
Euro aufgelegt. LHI bietet den Zeichnern nun an, ihre Anteile zum 1. Januar
2015 zum Kurs von 93 Prozent der nominalen Beteiligungssumme zurückzunehmen. Inklusive der gezahlten Ausschüttungen würden sie so auf einen
Rückfluss von 101 Prozent kommen.
Allerdings ist die maximale Ankaufssumme auf 93 Millionen Euro begrenzt.
Bereits vor einem Jahr hat LHI Anteile
an zwei Medienfonds vorzeitig zurückgenommen. Damals nahmen 43 Prozent beziehungsweise 37 Prozent das
Angebot an.
Commerz Real
Neues Vorstands-Ressort
Robert Bambach (47) übernimmt bei
der Commerz Real den Posten des Vorstands für Immobilienakquisitionen. Damit reagiert das Unternehmen auf den
verschärften Wettbewerb um geeignete
Objekte. Bambach kommt von der
Hochtief Projektentenwicklung zu
Commerz Real. Dort war er seit 2008
Geschäftsführer.
Für ihren Offenen Immobilienfonds
„HausInvest“ hat Commerz Real in
München einen kurz vor der Fertigstellung befindlichen Gebäudekomplex erworben, der als Mieter zwei Hotels der
Accor-Gruppe aufnehmen wird. Auf
einer Bruttogeschossfläche von insgesamt 10.000 Quadratmetern werden
das Adagio Access Hotel (2-SterneKategorie) und das Ibis Budget Hotel
(1-Stern-Kategorie) jeweils rund 160
Zimmer anbieten. Hinzu kommt eine
gemeinsame Tiefgarage mit 132 Stellplätzen. Beide Hotels werden zum Jahresende 2014 eröffnet. Verkäuferin des
Objekts ist die Mysuitehome München
GmbH, ein Joint Venture der LSR
Europe und der Grundkontor Projekt,
München. Bezüglich des Kaufpreises
wurde zwischen den Vertragsparteien
Stillschweigen vereinbart.
HIH
Paket von der DIBAG gekauft
Die HIH Hamburgische Immobilien
Handlung GmbH (HIH), hat als Asset
Manager Deutschland für die Warburg –
Henderson KAG ein Portfolio aus
acht Gewerbeimmobilien erworben. Die
Objekte liegen in Großstädten in Westund Süddeutschland, unter anderem in
München, Frankfurt am Main, Stuttgart
und Hannover. Bei den Objekten handelt es sich zum überwiegenden Teil
um Bürogebäude, darüber hinaus gehören Einzelhandels- und Logistikimmobilien zum Portfolio. Verkäuferin ist die
DIBAG AG, der Kaufpreis liegt bei
über 300 Millionen Euro. Die Immobilien
des Portfolios sind zum Zeitpunkt
der Übernahme nahezu vollständig
vermietet. Die durchschnittliche Mindestlaufzeit der Mietverträge liegt bei
neun Jahren. 
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