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Klänge wie von einer anderen Welt - Einklang

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Klänge wie von einer anderen Welt
Eine musikalische Reise mit dem Duo "Einklang" vom Pfarrstadl Karpfham nach Südamerika
Karpfham. Das Pfarrstadl-Programm ist immer für eine Überraschung gut. So konnte diesmal Ingrid Kohlpaintner als "Veranstaltungsmanagerin" einem interessierten Publikum von über 100
Gästen die Musikgruppe "Einklang" vorstellen. Die jungen Musiker Matthias Auer (Gitarre) und
Tobias Seil (Schlagwerk) hatten
nicht zu Unrecht eine musikalische Weltreise angekündigt, die ihre Stationen vor allem in Spanien,
Südamerika, Amerika und Afrika
hatte.
. Nach einleitenden Klängen des
Komponisten Willy Astor, waren
zwei so genannte "Shoros", eine
Verbindung von Jazzelementen
mit der herkömmlichen Musik, an
der Reihe. Einmal von Iürgen
Schwenglenks, dem Musiklehrer
von Matthias Auer, mit dem Titel
"Chorinho" . Und zum zweiten
"Flor Amorosa" von [oaquim Caliado. Dann zeigte sich Tobias
meisterlich auf dem Marimbaphon, einem Instrument aus der
Familie der Xylophone, mit dem
Stück "Marimba Flamenco" von
Alice Gomez und auf den Trommeln mit dem afrikanischen "Ghanaia" vom deutschen Komponisten Matthias Schmitt.
lm Duo wurde der "Terruno",
was so viel heißt wie "heilige Erde", von Quique Sinesi aus Argentinien gehuldigt. Vom gleichen,
Komponisten lies Matthias Auer
mit .Alta Paz" auf der Gitarre den
Rhythmus der Anden Boliviens erklingen. Eine Hommage an den berühmtesten brasilianischen Gitarristen Baden Powell war das "Retrato Brasiliero", bevor im ersten
Teil der Darbietungen noch "Santa
Cruz" vom amerikanischen Kom-
Das Duo "Einklang" mit Matthias Auer (I.) und Tobias Seil nahm im Karpfhamer Pfarrstadl das begeisterte Publikum mit auf eine musikalische "Reise um die Welt".
- Foto: Doll
ponisten David Qualey zu Gehör
gebracht und mit begeistertem Applaus bedacht wurde.
Nach einer Pause, in der das
Pfarrstadl-Team um Reserl Baumgartner für Getränke und kleine
Speisen sorgte, konnte die musikalische Reise frisch gestärkt fortgesetzt werden. Das "Signe" von Eric
Clapton leitete sie ein. Der Schritt
war dann nicht weit von England
nach Schottland und der "Protestrnelodie" auf der Gitarre" Farewell
to Stromnes" von Peter Maxwell
Davies. Dann war die Stunde des
virtuosen Schlagwerkers Tobias
Seil gekommen mit der Eigenkomposition "Numun Malinke", dem
Schmied des afrikanischen Volkes
der Malinke. Dabei konnte man
die Schläge mit dem Schmiedehammer und das Zischen des heißen Eisens förmlich hören. Seil
war auch der Künstler am Vibraphon, einer: instrumentaltechnischen Weiterentwicklung der Marimba, mit "Midnight Star" vom
berühmten amerikanischen Vibraphonisten David Friedemann.
Viel Beifall wurde laut beim anschließenden Jazz-Medley, von
den jungen Künstlern selbst arrangiert, ehe das bekannte "The Entertainer" von Scott Joplin mit Gitarre
und Xylophon folgte. Eine Rückkehr in europäische Gefilde bedeutet die spanische Rumba "Herencia Latina" von Paco Pena. Gitarre und Percussion waren die
.Ausdrucksinstrumente" des Shows "Sons de Catihoes" von [oao
Pernambuco. Nach dem letzten
Shoro, dem "Tico tico no fuba" von
Zequinha
Abreu, durfte auf
Wunsch des Applaus-freudigen
Publikums natürlich eine Zugabe
nicht fehlen: die .Bayerische Melodien" - auf virtuose Weise interpretiert von beiden Künstlern - als
Huldigung an ihre bayerische Heimat brachte.
Ein besonderer Dank der beiden
Musiker galt abschließend dem
Publikum, aber auch dem so wichtigen Mann der Technik am Mischpult, Patrick Poisl aus Vilshofen.
Hinweise auf kommende Veranstaltungen im Pfarrstadl gab Ingrid
Kohlpaintner.
- pjd
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