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Japan nach Fukushima
Afropean Mimicry & Mockery in
Theatre, Performance &
Visual Arts
Auftaktwochenende 14. – 16.11.
Mimicry & Mockery – Nachahmung und Verspottung ziehen sich wie ein roter Faden
durch die Jahrhunderte afrikanisch-europäischer Begegnung. Aneignung und Abgrenzung, Dämonisierung und Überhöhung, Affirmation und Überaffirmation haben eine lange
Tradition in Europa und Afrika. Vom CakeWalk über das Black Facing der Minstrel
Shows bis zu Jim Knopf und aktuellen
Disney-Produktionen, von Hip Hop bis Afrofuturism - Nachahmung und Verspottung liegen nah beieinander und prägen bis heute
politische und künstlerische Diskurse europäisch-afrikanischer Begegnungen. Der kongolesische Autor und Regisseur Dieudonné
Niangouna, neuer assoziierter Künstler des
Mousonturms, leitet das auf drei Jahre angelegte Projekt Afropean Mimicry & Mockery
gemeinsam mit dem Frankfurter Kurator
Martin Baasch und bereitet in diesem Rahmen Neuproduktionen, Recherchen, Gastspiele, Ausstellungen und Residenzen vor, die
sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit
dem Thema befassen. Kunstschaffende und
Theoretiker verschiedener Bereiche präsentieren ihre Sicht auf ein hochkomplexes Feld.
In Kooperation mit Partnern in der Republik
Kongo, Nigeria, der Schweiz und Deutschland
beginnt ein vielstimmiger Prozess und produktionsorientierter Dialog.
Das Auftaktwochenende präsentiert Performances, Video- und Fotoarbeiten, Talks und
Lectures, die sich auf ganz unterschiedliche
Weise mit der Produktion von Bildern und der
Repräsentation von „Afrika“ bzw. „Europa“
beschäftigen. Kick-off weekend of a threeyear project by Congolese artist Dieudonné
Niangouna and Frankfurt curator Martin
Baasch investigating images of “Africa” and
“Europe” with performances, video, photos,
talks and lectures.
Ein Projekt des Künstlerhauses Mousonturm in Kooperation
mit Mantsina-sur-Scène International Festival (CG), Théâtre
de Vidy-Lausanne (CH), Lagos_Live Festival (NG), Institut für
Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, Iwalewa-Haus – Afrikazentrum der Universität
Bayreuth * Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des
Bundes * Mit Unterstützung der Freunde und Förderer des
Mousonturms e.V. (f.f.m).
Zum Auftaktwochenende Afropean Mimicry & Mockery in
Theatre, Performance & Visual Arts erscheint ein eigener
Programmfolder.
Afropean
Mimicry &
Mockery
Dieudonné Niangouna (CG / FR)
Le Kung Fu
15. / 16.11.
Afropean Mimicry & Mockery Ausstellung
14. – 16.11.
Anhand der eigenen Kindheitsgeschichte im
Kongo erzählt Dieudonné Niangouna in Le
Kung Fu seinen Weg vom begeisterten Filmfan zum Theatermacher: Gemeinsam mit seinem Vater verbrachte er viel Zeit vor dem heimischen Videorekorder und erträumte sich
eine Karriere als Shaolin-Mönch und erster
kongolesischer Kung Fu-Filmstar. Für sein
gleichnamiges Stück mixt Niangouna seine
Lebens- und Filmerinnerungen mit einzelnen
Filmszenen, die das Leben von jeweils 20
Menschen aus Frankfurt verändert haben.
Für Le Kung Fu stellten sie ihre Lieblingssequenzen nach: Von Rocky Balboa bis Romy
Schneider, von Jackie Brown bis Blade Runner sind die Idole unseres kollektiven filmischen Gedächtnisses dabei - untrennbar verbunden mit persönlichen Momenten und
Lebensgefühlen. Congolese artist Dieudonné
Niangouna and 20 Frankfurt citizens hark
back to fond memories of Le Kung Fu films. In
French with German surtitles.
Arbeiten von: Steven Cohen / Manuel Vason
(ZA/UK), Kiluanji Kia Henda (AO), Philip
Metz (GH/DE), Rolf Bier (DE), Emeka Udemba
(NG) und Dennis Feser (DE).
PERFORMANCE * Mousonturm-Koproduktion * Premiere *
Französisch mit deutschen Übertiteln * Text, Regie, Performance: Dieudonné Niangouna * Unter Mitwirkung von Ajlin
Bajramovic, Angelika Bogenschütz, Carolin Hartmann, Caroline Haberland, Carsten Koch, Cassis Kilian, Daniel Bittner,
David Brockfeld, Elena Maier, Elisa Liepsch, Elza Tagirova,
Fabrice Ottou Onana, Geeske van Bockhorst, Gulnur Dautova,
Helen Hofmann, Ida Louise Hattenberger, Jannis Plastargias,
Julia Kretschmer, Klaus Herrmann, Magnus Hamsch, Malgorzata Kozarzewska, Malte Menze, Malwin Hillier, Mario Bakovic, Martin Baasch, Melina Hepp, Petra Seynstahl, Pia Krowas, Reinhard Männel, Ria Maxine Rühl, Ruth Hasberg,
Sabine Jasper, Sabine Schuchmann, Samuel Holroyd, Sandra
Li Maennel, Sigrid Rand, Sina Vogel, Stanko Galic, Sven Krowas, Svenja Pfeifer, Teunis M. Van de Griend, Thomas Bruchhäuser, Thomas Rothenstein, Thomas Schneider, Tukay, Ullrich Stein, Wiktor Kozarzewski.
Teresa María Díaz Nerio (DO)
Hommage à Sara Bartman
14. – 16.11.
Die Performance bezieht sich auf das Leben
der Südafrikanerin Sara Bartman, die Anfang
des 19. Jahrhunderts als „Hottentotten Venus“ in Europa Bekanntheit erlangte. Performance about the 19th century ”Hottentotten
Venus“. No language skills reqired.
DURATIONAL PERFORMANCE * Keine Sprachkenntnisse erforderlich.
Wura-Natasha Ogunji (NG / US)
A tortoise walks majestically on
window ledges
14. / 15.11.
Die texanische Künstlerin begibt sich anhand
der surrealen „dream journals“ ihres verstorbenen nigerianischen Vaters auf die Suche
nach der eigenen Geschichte. A Texas artist
revisits her Nigerian father’s surreal “dream
journals”. In English.
PERFORMANCE * In Englisch.
Analog Africa Soundsystem
feat. Nomad Uno
Party/14.11.
Das Frankfurter Label Analog Africa präsentiert eine feine Party mit dem bekannten DJ
Nomad Uno. Gemeinsam verweben sie rare
Aufnahmen aus dem Plattenarchiv des Labels
mit neuen Beats und aktuellen afrikanischen
Sounds zu einer hybriden Reise durch höchst
tanzbare Stile, Zitate und Samples. A hybrid
party mix of rare sounds from the label’s archive and current African beats.
Gallery Talk & Round Table
15.11.
Künstler und Theoretiker präsentieren und
diskutieren Formen bildlicher Repräsentation
von Afrika bzw. Europa sowie deren Brüche.
Practical and theoretical presentations and
discussions of forms of visual representation.
In English.
DISKURS * In Englisch * Mit Dieudonné Niangouna (Regisseur Brazzaville/Paris), Martin Baasch (Kurator Afropean
Mimicry & Mockery), Nadine Siegert (Iwalewa- Haus – Afrikazentrum der Universität Bayreuth), Gerald Siegmund (Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen), Storm Janse van Rensburg (freier
Kurator u.a. SAVVY Contemporary), Yvette Mutumba (ContemporaryAnd), Clémentine Deliss (Weltkulturen Museum,
Frankfurt a.M.), Cassis Kilian (Institut für Ethnologie und
Afrikastudien Universität Mainz) und den beteiligten Künstlern Wura-Natasha Ogunji, Teresa María Díaz Nerio, Steven
Cohen, Emeka Udemba, Philip Metz und Dennis Feser.
Seit der Katastrophe von Fukushima ist das
Theater in Japan ein anderes geworden. Neben
Akira Takayama gehört auch Toshiki Okada,
den wir mit zwei exemplarischen Stücken vorstellen möchten, zu den führenden und gegenwärtig provokantesten Stimmen einer Künstlergeneration, die sich mit der nach dem
nationalen Desaster einsetzenden Apathie auseinandersetzt. Besondere Merkmale der Arbeit
des Autors und Regisseurs und seiner Kompanie chelfitsch sind die Verwendung von japanischer Umgangssprache auf der Bühne sowie
eine minimalistische Choreografie, die Bewegungsmuster der japanischen Jugend zitiert.
Representing a new generation of provocative
Japanese theatre: the choreographic plays of
Toshiki Okada / chelfitsch.
Toshiki Okada / chelfitsch (JP)
Ground and Floor
4. / 5.11.
Ground and Floor erzählt die Geschichte einer jungen schwangeren Frau, die sich fragt,
wo sie ihr Kind zur Welt bringen soll. Vielleicht
besser nicht in Japan? Mehr und mehr legt
Okada die Angst, das Misstrauen und das
Verlangen nach Bestätigung im Inneren seiner Charaktere frei. Eine höchst stille und
spannungsgeladene, tief eindrückliche Arbeit
über die Folgen der Atomkatastrophe. In the
aftermath of Fukushima, a young expectant
mother wonders where to raise her child. In
Japanese with German and English surtitles.
CHOREOGRAFIE / PERFORMANCE * Japanisch mit deutschen und englischen Übertiteln * Text, Regie: Toshiki Okada
Performer: Taichi Yamagata, Makoto Yazawa, Yukiko Sasaki,
Mari Ando, Izumi Aoyagi.
Toshiki Okada / chelfitsch (JP)
Super Premium Soft
Double Vanilla Rich
8. / 9.11.
Zwischen Sprech- und Bewegungstheater
changierend lässt Okada in dieser neuesten
Arbeit die Aufarbeitung von Fukushima hinter sich und widmet sich den populären
24/7-Convenience Stores, die in Tokio an jeder
Ecke zu finden sind. Orte unerschütterlicher
Waren- und Nahrungsmittelverfügbarkeit
prallen auf einsame Nachtgestalten, lästerndes Personal, kulinarische Sehnsüchte und
die Suche nach dem perfekten Vanilleeis. Ein
äußerst unterhaltsames Trauerspiel um
menschliche Verlorenheit und turbokapitalistische Irreversibilität, eingebettet in die
nervtötende Dauerberieselung mit Bachs
Wohltemperiertem Klavier. Lost souls and
turbo-capitalism clash in words and gestures
to the constant clamor of Bach’s “Well-Tempered Clavier” in a Tokyo 24/7 convenience
store. In Japanese with German and English
surtitles.
PERFORMANCE * Japanisch mit deutschen und englischen
Übertiteln * Text, Regie: Toshiki Okada * Performer: Makoto
Yazawa, Tomomitsu Adachi, Azusa Kamimura, Hideaki Washio, Shuhei Fuchino, Shingo Ota, Mariko Kawasaki.
Doris Uhlich (AT)
Universal Dancer
31.10. / 1.11.
Mit ihrem neuen Stück Universal Dancer
macht die österreichische Choreografin und
Performerin Doris Uhlich den Theaterraum
zum Epizentrum einer Bewegung. In einer
Welt, in der Pragmatismus und Effizienz uns
in Fleisch und Blut übergegangen sind, sucht
sie nach Opulenz und Idealismus, nach
gemeinschaftlichem Geist und gleichzeitiger
Entgrenzung. Um mit Universal Dancer einen globalen Rave zu starten, kehrt Doris
Uhlich an die eng mit Frankfurt verknüpften
Anfänge der Technokultur zurück, an jenen
Moment, an dem aus einer musikalischen Bewegung ein kollektiver Tanzakt wird, dessen
Musik sich energetisch ausbreitet, dessen Bewegungen sich als Strömung fortsetzen und
darüber jede unserer gewöhnlichen Vorstellungen von zeitlichen und räumlichen Dimensionen zu sprengen vermag. A return to
techno culture's opulence and idealism as an
antidote to today's pragmatism and efficiency. No language skills required.
CHOREOGRAFIE / PERFORMANCE * Keine Sprachkenntnisse erforderlich * Mousonturm-Koproduktion * Deutsche
Erstaufführung * Choreografie, Performance: Doris Uhlich.
Akira Takayama (JP)
Referendum Project
4. – 9.11.
Das Helmi (DE) / Theater HORA (CH)
Mars Attacks!
22. / 23.11.
Akira Takayamas Installation zeigt Videointerviews mit Mittelstufenschülern aus Fukushima, Tokio und Hiroshima, die zu ihren Vorlieben, Träumen und Ängsten ebenso befragt
werden wie zu ihrer Einschätzung der gegenwärtigen Verfassung der japanischen Gesellschaft. Indem er ihre Stimmen hörbar macht,
beteiligt Takayama die Schüler an einem
künstlerischen und gesellschaftlichen Dialog
und proklamiert mit dem Referendum
Project darüber hinaus die utopisch anmutende Vision eines Theaters, das als Ort der
Kommunikation fungiert. Video installation
revealing dreams and fears of Japanese junior high school students. In Japanese with
English subtitles.
Fiese Marsmännchen fallen in dem brutalen
Sci-Fi-Klassiker aus den 50ern über die Menschen her, um zu quälen, zu foltern, zu vernichten. Aus den immer wieder wegen Jugendgefährdung zensierten Inhalten voller
(un-)heimlicher Projektionen entwickelt sich
eine surreale Performance um Wünsche, Abgründe und das Ende der Menschheit. Das
Besondere an der Konstellation: Das Theater
HORA ist das berühmteste Behindertentheater der Welt und Das Helmi das Puppentheater mit den hässlichsten Puppen der Welt. Zusammen genommen eine geniale Gruppe
unberechenbarer Autodidakten. Wer manipuliert hier wen? Wer ist wem überlegen? Und
wer sind am Ende die außerirdischen Freaks?
Crazy foam puppets team up with the world’s
most acclaimed troupe of disabled performers to revisit a sci-fi classic from the 1950‘s.
In Swiss-German.
VIDEOINSTALLATION * Japanisch mit englischen Untertiteln.
PERFORMANCE * In Schweizerdeutsch * Mousonturm-Koproduktion * Deutsche Erstaufführung * Text, Musik, Puppen, Choreo-Regie: alle * Spiel: Remo Beuggert, Gianni Blumer, Matthias Brücker, Cora Frost, Solène Garnier, Nikolai
Gralak, Matthias Grandjean, Julia Häusermann, Florian
Loycke, Tiziana Pagliaro, Dasnyia Sommer.
andcompany&Co. (DE)
Orpheus in der Oberwelt:
Eine Schlepperoper
28. – 30.11.
Frontex und Stacheldraht: Europa macht
dicht. Orpheus in der Oberwelt: Eine
Schlepperoper handelt von jenem Grenzfluss im Osten Europas, den die Griechen
Evros und die Türken Meric nennen. Meterhohe Zäune und Minenfelder schotten diese
Außengrenze Europas ab, unzählige Tote
wurden in der jüngsten Vergangenheit an die
Ufer des Flusses geschwemmt und in einem
„Friedhof der illegalen Einwanderer“ begraben. Der griechischen Mythologie zufolge
trieb ebendort der vom Körper abgetrennte
Kopf des Orpheus. Nun kehrt dieser Orpheus
zurück, wird zum glücklosen Schlepper, denn
der Weg nach Europa führt ins Totenreich. Inspiriert von Monteverdis Oper L’Orfeo aus
dem Jahr 1607 verschmelzen andcompany&
Co. nicht nur Mythologie und Musik, sondern
auch dokumentarisches Material und namenlose Schicksale zu einer neuen, alten Geschichte. Re-membering ancient myth along
contemporary Eastern fortification lines of
today’s Europa. In German.
PERFORMANCE / MUSIKTHEATER * In Deutsch * Mousonturm-Koproduktion * Von und mit Irida Baglanea, Bora Balci,
Knut Berger, Georg A. Bochow, Juliane Hahn, Alexander
Karschnia, Claudia Splitt, Komi MizrajimTogbonou& Co. *
Musik: Sascha Sulimma mit Susanne Fröhlich, Simon Lenski,
Reinier van Houdt * Künstlerische Leitung: Alexander
Karschnia, Nicola Nord, Sascha Sulimma * Text: Alexander
Karschnia, Nicola Nord& Co. * Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Regierenden Bürgermeister von
Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.
Freddie Rokem (IL)
Possessed by Theatre: The
Dybbuk at the Habima Theatre,
Moscow 1922
4.11.
Mit Beginn des Wintersemesters startet die
internationale Friedrich-Hölderlin-Gastprofessur für Allgemeine und Vergleichende Dramaturgie, zu der die Theaterwissenschaft der
Goethe-Uni Persönlichkeiten einlädt, die in
ihrer Arbeit Theorie und künstlerische Praxis
auf außergewöhnliche Weise miteinander
verbinden. Die Antrittsvorlesungen finden im
Mousonturm statt. Den Anfang macht Freddie Rokem, Theaterwissenschaftler aus Tel
Aviv. Er ist Spezialist für das Theater des 19.
und 20. Jahrhunderts und untersucht in seinem Vortrag Possessed by Theatre: The
Dybbuk at the Habima Theatre, Moscow
1922 den Ursprung des israelischen Theaters
in der legendären, 1922 am Moskauer Habima
Theater erfolgten Inszenierung des Stückes
Der Dybbuk von Jewgenij Wachtangov. Inaugural address of the new international Friedrich Hölderlin guest professor at the Goethe
University on the subject of the origins of Israeli theatre. In English.
VORTRAG * In Englisch.
FP Extra
Ausgeschlossen?
Gesellschaftliche Konflikte in
zeitgenössischen Stücken und
Performances
Markus&Markus 3.11.
Kötter / Seidl 17.11.
Das Thema der siebten Frankfurter Positionen, die vom 22. bis 31. Januar 2015 stattfinden, lautet Ausgeschlossen? FP Extra lädt
zu Gesprächen und Vorträgen mit beteiligten
Künstlern: Das Theaterkollektiv Markus &Markus erläutert zum Auftakt seine Strategie, die
Bühne als Ort einer intimen Radikalisierung
dokumentarischer Recherchen zu nutzen.
Das Künstler-Duo Daniel Kötter und Hannes Seidl spricht über seine filmisch-musikalischen Theaterprojekte zu den Themen Kredit, Recht und Liebe. Am 1.12. folgt ein
Gespräch mit dem Dramatiker Roland Schimmelpfennig. The seventh edition of the series
highlights how current performance works
deal with social conflicts. In German.
GESPRÄCHE / VORTRÄGE * In Deutsch * Die Frankfurter
Positionen sind eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung.
FP Extra wird vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität, von der Hochschule für
Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und dem Künstlerhaus Mousonturm organisiert.
laPROF
Labor für performatives Forschen
2014: nachhaltig anders
27. – 30.11.
Ein gerechtes, solidarisches und ressourcenschonendes „gutes Leben“ im Weltmaßstab
soll Alternativen zu hegemonialen Formen
von Ökonomie und Gemeinschaft bieten. In
drei parallelen Laboren forschen die Teilnehmenden mit Künstlern und Wissenschaftlern,
was diese Alternativen für das künstlerische
Arbeiten, insbesondere das der darstellenden
Kunst, bedeutet. Performance research lab on
the meaning of alternative forms of living and
working for artistic production.
Informationen zur Veranstaltung, Anmeldung und Teilnahmebedingungen beim Landesverband Professionelle Freie
Darstellende Künste Hessen unter www.laprof.de.
Andrew Belle (US)
Konzert / 6.11.
Andrew Belle heißt der neue Liebling der Pop
Singer- und Songwriter-Szene. Mit ansteckenden Melodien und nachdenklichen Lyrics, mit
Referenzen an Coldplay, The Fray oder John
Mayer, begeistert er Fans und Kritik, erhielt
mit I´ll be your breeze USA-weiten Airplay
und von MTV jüngst die Auszeichnung „Best
Breakout Artist, Chicago“. New singer-songwriter rising star, recently named “Best
Breakout Artist, Chicago” by MTV.
The Diamond Road Show (US)
Konzert / 7.11.
Ausgerüstet mit einer selbstgebauten Projektionsmaschine und diversen Musikinstrumenten begeben sich Digger Barnes und
Pencil Quincy auf eine Reise durch eine nostalgische Comicwelt und widmen sich in losen
Episoden ihrer gemeinsamen Faszination für
Roadmovies. Barnes ist der einsame Autofahrer auf der Flucht und liefert mit seinem Mix
aus Country, Folk und Blues den Sound und
VJ Quincy erstellt live die trickreichen Projektionen. A comic book road movie drawn and
projected live to a mix of country, folk and blues.
Die große SONDERMANN-GALA
2014 mit Pausen und Trompeten
Lesung / 11.11.
DOTA & Band (DE)
plus Streichensemble
Konzert / 18.11.
Im Rahmen einer gigantischen Glitzergala
mit Superstars, Parademarsch und selbstgeschnitzten Bühnenbildern wird der SONDERMANN 2014 verliehen, der Oscar der Komischen Kunst – diesmal an den Hamburger
Zeichner, Maler, Komponisten, Sänger und
Autor Ernst Kahl. Ein lauschiger Vorkriegsabend mit Pausen und Trompeten und viel
Blech von The Sound of Frankfurt Marching
Band. Um Garderobe wird gebeten! Spectacular gala ceremony for Ernst Kahl as winner of
the 2014 SONDERMANN Comedy Award.
Black tie! Not suitable for non German speaking audience.
„Sie vertont Konsumkritik und Sehnsüchte so
poetisch wie kaum jemand im deutschsprachigen Musikgeschäft – so zärtlich, witzig
und gesellschaftskritisch erzählt, wie es Tucholsky für die Zwanziger tat“ schrieb die Zeit
über Dorothea Kehr. Ihre Lieder haben Wortwitz, sind leicht und klingen nach Bossa
Nova, Reggae, Surfrock und Jazz. If Tucholsky were alive today, he’d make music like this:
melancholy, tender, funny social criticism.
Mit Lothar Dombrowski, Oliver Maria Schmitt, Hans Zippert,
Bernd Eilert, Leo Fischer, Andreas Platthaus, Sebastian
Lörscher.
St. Vincent (US)
Konzert / 12.11.
Einzigartige Klangwelten zwischen Barock
und Futurismus: Die Musik der 31-jährigen
Multi-Instrumentalistin Annie Erin Clark aka
St. Vincent changiert zwischen Indie- und
Kammerpop, Art-Rock, Downtempo-Elektronik und einem interdisziplinären Kunstverständnis. Eines von nur drei Deutschland-Konzerten im Herbst gibt sie im
Mousonturm. One of only three concerts in
Germany: unique soundscapes merging baroque and futurism.
Cat Power (US)
Konzert / 19.11.
Entdeckt wurde Charlyn Marie Marshall aka
Cat Power von Sonic Youth Schlagzeuger
Steve Shelley, mit dem sie auch die ersten beiden Alben einspielte. Auf ihrer jüngsten Veröffentlichung Sun ist jedoch kaum noch etwas
von der zerbrechlichen Singer-Songwriterin
zu spüren. Nach ihrem denkwürdig-legendären Konzert vor 11 Jahren kommt sie jetzt für
ihre einzige Show in Deutschland wieder in
den Mousonturm. After 11 years, she returns
for the only show in Germany as you‘ve never
heard her before.
Enno Bunger (DE) &
Spaceman Spiff (DE)
Konzert / 25.11.
Wer deutschsprachige Songwriter mag,
kommt an Enno Bunger und seinen sanftmütigen Klavierballaden und tiefgründigen Texten sowie an Spaceman Spiff mit seinem Gespür für große Melodien nicht vorbei: Derzeit
sind sie mit ihren langjährigen Mitmusikern
Felix Weigt (Bass) und Nils Dietrich (Schlagzeug) auf Tour, im November im Turm. Gentle
piano ballads, profound lyrics and grand melodies – German songwriting at its best.
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