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4 Parzelle 814 wie angrenzendes Land auch in W2 einzonen Die

EinbettenHerunterladen
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Einzonung Ried Kirchdorf
4
Thematische Tabelle
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Parzelle 814 wie angrenzendes
Land auch in W2 einzonen
Die Moräne, die man schützen will, ist effektiv
eine Aufschüttung. Die Nichteinzonung, damit
freies Land stehen bleibt, ist nicht verständlich. Was soll mit brachliegendem Land künftig geschehen? Aus falsch verstandener
Nostalgie wird auf verdichtetes Bauen verzichtet. Auf den zwei östlich angrenzenden
Parzellen befindet sich ein Grundwasserschacht, nicht aber auf der Parzelle 814.
6
Das gesamte Gebiet bis zur Riedund Schützenhausstrasse soll einbezogen werden.
38
Gebiet Ried Kirchdorf, Parzellen
809, 810, 811 sowie Rest 812, 813
und 814 ebenfalls einzonen
Kostengünstiger bezüglich verkehrstechnischer Erschliessung, Abwasser und weiterer
Anlagen. Der Kirchweg kann als Fahr- und
Wanderwegstreifen ausgebaut und von dort
über die Schützenhausstrasse in die Landstrasse geführt werden. Die Wiedackerstrasse
und der Erlenweg könnten als Einmündung in
die Landstrasse geschlossen werden. Dem
Dorfteil Kirchdorf würde eine „saubere“ Abgrenzung gegenüber Nussbaumen gegeben.
Landwirtschaftlich schwer bewirtschaftbar
(Form, schräg, nass). Zufahrt mit grossen
Maschinen ist erschwert. Verkehrserschliessung über Erlenweg ist nicht optimal, über
den Schützenhausweg besser. Infolge Veränderung im Schulhaus Kirchdorf Verkehrsanbindung alternativ über Knoten Kirchweg /
Wiedackerstrasse lösen.
Keine Abwasserleitungen im Kirchweg. Diese
müssten in den Sonnmattweg geführt werden.
Eine Einführung in die gross dimensionierte
Leitung Schützenhausstrasse ist sinnvoller.
Trennung Ortsteile Kirchdorf / Nussbaumen ist
weiterhin durch die Grünzone im Bereich
Gärtnerei Weber gegeben. Dies wurde mit der
Überbauung Aesch ohnehin aufgegeben.
Die im Entwurf vorgesehene Bauzonengrenze bezweckt primär,
gegenüber dem Wald einen gewissen Abstand an offener Kulturlandfläche zu wahren und den vorhandenen Naherholungsraum
nicht zu stark zu schmälern. Deshalb wurde auf die Einzonung der
drei Parzellen entlang des Riedweges verzichtet. Gemäss den
eingeholten Auskünften bei ortskundigen Personen handelt es sich
auch nicht um eine Aufschüttung. Auf der Parzelle 814 ist im Natur- und Heimatschutzplan zudem ein Hochstammbaumbestand
enthalten (wobei aber nur noch einzelne Bäume vorhanden sind).
► Antrag nicht berücksichtigen
Die Schützenhausstrasse ist zwar gut ausgebaut und könnte den
gesamten Verkehr aufnehmen. Äusserst fraglich ist hingegen, ob
auf dem Kirchweg die parallele Führung von Fuss- und Radweg
sowie der auszubauenden Erschliessungstrasse eine verkehrsmässig genügend sichere und allseitig akzeptierte Lösung wäre.
Der Kirchweg muss soweit wie möglich als Fuss- und Radweg
bestehen bleiben. Der Anschluss über den Erlenweg führt auf direktem Weg zur Landstrasse und kreuzt den Kirchweg nur an einer
Stelle.
Bei einer Schliessung der Anschlüsse Wiedackerstrasse und Erlenweg an die Landstrasse müsste das Verkehrsregime grundsätzlich für das ganze Quartier neu geplant werden. Die rückwärtige
Erschliessung infolge der aufgehobenen Anschlüsse würde zusätzlichen Verkehr im Quartier erzeugen.
Die vorgeschlagenen Verkehrsregime „Anschluss Richtung Schützenhausstrasse“ und „Schliessung Anschlüsse Wiedackerstrasse
und Erlenweg an die Landstrasse“ bringen insgesamt mehr Nachteile als Vorteile.
Das vorhandene Strassennetz sollte den Verkehr aus dem nicht
übermässig grossen Quartier grundsätzlich gut aufnehmen können
mit der Ausnahme von allenfalls teilweise auszubauenden, kleineren Strassenabschnitten.
► Antrag bezüglich Anschluss Schützenhausstrasse nicht berücksichtigen
► Parzellen 809 bis 814 verbleiben in der Landwirtschaftszone
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Fortsetzung Seite 2
1
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Einzonung Ried Kirchdorf
16
Erschliessung über Schützenhausstrasse, nicht über den Erlenweg
und Wiedackerstrasse
18
19
31
33
8
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Gefährliche Überquerungen des Schul- und
Veloweges sollen vermieden werden. An der
Landstrasse wurden bereits die notwendigen
Vorkehrungen getroffen. Eine flüssige Ein- /
Ausfahrt ist somit gewährleistet. Bushaltestelle Aesch liegt in nächster Nähe zur Schützenhausstrasse. Die Ausfahrt über den Erlenweg in die Landstrasse ist bereits heute
nur erschwert möglich.
Verzicht auf Einzonung Gebiet Ried Die Verkehrserschliessung ist nicht gelöst.
Kirchweg würde massiv betroffen und die
Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer wäre in Gefahr.
Das Gebiet hat einen hohen Erholungswert.
Die Vorstellung, dass in der Wohnzone W2
4-geschossige Häuser möglich wären, analog
Aesch oder Hardstrasse, entspricht nicht dem
Ortsbild.
Vor Einzonung ist ein befriedigendes Moderates Wachstum möglich, Bauzone
und verbindliches Erschliessungsbleibt kompakt, Erschliessung problematisch,
konzept vorzulegen. Ohne ErEinfahrt in Landstrasse wird zusätzlich erschliessungskonzept Einzonung
schwert, Kreuzverkehr von Schulweg und
streichen.
Anstösser, eingeschränkte Nutzung der verbleibenden Landwirtschaftsfläche.
Gebiet Ried Kirchdorf nicht einzonen Nutzbares Landwirtschaftsland schonen.
Grüngürtel zwischen Nussbaumen und Kirchdorf freihalten. Ist bezüglich Erschliessung
nicht optimal.
Diskussion Einzonung Gebiet Kirch- Erschliessung samt Querung Kirchweg als
dorf Ried, Verkehrssituation proble- vielbenutzter Veloweg scheint nicht durchmatisch
dacht. Sollte jetzt näher abgeklärt werden.
Einzuzonende Fläche liesse sich mit Umzonung der Zone OEB reduzieren.
Einzonung wird zugestimmt
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Bei einer Einzonung des gesamten Gebietes Ried würde sich die
in den Eingaben erwähnte „saubere“ Abgrenzung Kirchdorf /
Nussbaumen auf den öffentlichen Nutzungsgürtel inkl. Gartencenter verlagern. Den Bedürfnissen der Erholungssuchenden wie auch
der als wichtig erachteten Freihaltung der Kulturlandschaft entlang
des Riedweges würde zu wenig Beachtung geschenkt.
Das Naherholungsgebiet bleibt insofern erhalten, als ein angemessener Abstand zum Wald wie auch zum Riedweg hin frei gehalten
bleibt.
► Antrag bezüglich Abgrenzung nicht berücksichtigen
Die Einzonung Ried wurde in die Wohnzone W2 eingeteilt. Mit der
festgelegten Gestaltungsplanpflicht sind gemäss § 8 Abs. 2 BauV
Abweichungen möglich. Dementsprechend könnte ein zusätzliches
Geschoss erstellt werden. Somit wären 3 Vollgeschosse plus ein
Attikageschoss möglich. Dies erscheint im örtlichen Kontext als zu
massiv. Auf der anderen Seite widerspricht die Ausscheidung einer
Einfamilienhauszone den aktuellen Bestrebungen der haushälterischen Nutzung des Bodens.
►Insofern berücksichtigen, als zwar 3 Vollgeschosse möglich sein
sollen, jedoch ohne zusätzliches Dach- oder Attikageschoss, Anpassung § 4 BNO
► Gesamtkonzeption gemäss § 4 Abs. 1e BauV bzgl. Überbauung
und Erschliessung aufzeigen
► Kenntnisnahme
2
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Loo Nussbaumen
6
Gebiet Loo nicht einzonen (dafür
erweiterte Einzonung Gebiet Ried
Kirchdorf)
9
20
31
29
Gebiet Loo nicht einzonen
Auf Einzonung Loo in W2 am Homberg soll verzichtet werden
Gebiet Höhenweg / Loo nicht einzonen
Ist landschaftlich höchst problematisch
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Landwirtschaftsland wurde nicht entlang der
Parzellengrenzen eingezont. Der Rest der
Parzelle kann nicht normal bewirtschaftet
werden, denn dieser ist durch eine geschützte
Hecke gesperrt. Die Höhenstrasse müsste
verbreitert werden, da der Unterbau der
Strasse einem Feldweg entspricht.
Höhenweg, Hombergstrasse und Hombergsteig sowie die Weiterführung nach Kirchdorf
bilden Trenngürtel zwischen überbautem
Raum und Landwirtschaftszone.
Trägt nicht zur Verdichtung bei, sondern ist
eine Erweiterung um ein Einzelstück Land.
Nutzung von W2 Flächen für Terrassenhäuser
ist nicht an allen Lagen angebracht. BNO soll
spezielle Vorschriften für Terrassenhäuser
erhalten.
Die Einzonungsfläche ist ein integraler Bestandteil des Naherholungsgebietes vom Nüechtel über den Homberg bis zum Tromsberg.
Der Höhenweg bildet eine natürliche Grenze.
Der Verdichtung wird in keiner Art und Weise
Rechnung getragen (Zersiedelung).
Ist bezüglich Erschliessung nicht optimal
(steile Quartierstrasse). Ausrichtung ist zu
flach (lässt keine terrassierten Bauten zu).
Wesentlich ist aber die Nähe zum aktiven
Landwirtschaftsbetrieb.
In unmittelbarer Nähe des Bauernhofes.
Landschaftlich massgebende Hangkante verschwindet.
Naherholung Höhenweg entfällt dadurch.
Die unter Schutz stehenden Hecken können in die künftige Konzeption eingebunden oder durch einen mindestens gleichwertigen
ökologischen Ersatz in Teilbereichen anders angeordnet werden.
Falls eine Verbreiterung der Höhenstrasse nötig wäre, könnte
diese von den Einzonungsparzellen abgetreten werden.
Die vorgesehene Einzonungsfläche mit einer Breite von 45 m tangiert die grossflächige Naherholungslandschaft nur am Rande. Im
Gegensatz zu anderen untersuchten Einzonungsflächen ist das
Gebiet Loo nicht allzu exponiert und sorgfältig geplante Überbauungen können sich gut integrieren.
Die kompakt an das bestehende Siedlungsgebiet vorgesehene
Einzonung bezweckt, unterschiedliche Gebäudetypologien anbieten zu können. Wegen der etwas zu flachen Geländeneigung sind
wohl keine klassischen Terrassenbauten möglich. Zur Zeit wird
eine Richtlinie für das Bauen am Hang erarbeitet, welche konkrete
Hinweise für gut eingepasste Überbauungen geben soll.
Die ausgezeichnete Lagequalität ermöglicht einen gehobenen
Wohnstandard.
► genügender Abstand infolge Geruchsimmissionen vorhanden
Die insgesamt entstehende Quartiergrösse kann vom vorhandenen
Strassennetz ohne weiteres bewältigt werden. Die eher engen
Strassenquerschnitte gewährleisten angepasste Fahrgeschwindigkeiten und Rücksichtnahmen unter den verschiedenen Verkehrsteilnehmern.
► Antrag nicht berücksichtigen
3
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Loo Nussbaumen
20 / 21 /
23 / 27
Auf Einzonung Loo in W2 am Homberg soll verzichtet werden
8
Einzonung Loo wird unterstützt
19
Zonengrenze auf Parzellengrenze
erweitern
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Verkehrsmässige Erschliessung von Osten
Erwägungen siehe Seite 3
und Westen her möglich, jedoch ist das Kreuzen erschwert oder gar nicht möglich. Verkehrsaufkommen hat durch zahlreiche Terrassenbauten bereits erheblich zugenommen.
Die Neueinzonung hätte eine stärkere Frequentierung zur Folge mit noch mehr Behinderungen. Während den Bauphasen waren
am Höhenweg beide Seiten durch Fahrzeuge
verstellt und es entstanden Beschädigungen
an Randsteinen und Beeten. Strasse ist immer mal wieder wegen Materialanlieferung,
Kanalreinigungen oder Heizöllieferungen blockiert. Kindergarten Nuechtal hat periodisch
erhöhtes Verkehrsaufkommen.
Immissionsabstand gegenüber Landwirt► genügender Abstand infolge Geruchsimmissionen vorhanden
schaftsbetrieb ist zu überprüfen.
(keine Begründung)
Eine Ausdehnung bis zur Parzellengrenze ist grundsätzlich möglich, um eine gewisse Flexibilität für eine überzeugende Gesamtkonzeption zu erreichen. Eine solche ist jedoch nicht vorgesehen,
um nicht allzu stark in die Höhe und in offene Kulturlandschaft
vorzudringen.
► Antrag nicht berücksichtigen
4
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Gebiet Wälschmatt / Goldiland
10
Verzicht auf Einzonung Goldiland
(OEB) und Wälschmatt (SF),
ausgenommen ist die Teileinzonung
Goldiland für die Realisierung der
Tagesstrukturen
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Die Einzonung in die Zone OEB ist weder mit
Plänen noch mit einer Gestaltungsplanung
inkl. Emissionsanalyse und Investitionsschätzung unterlegt. Auch allfällige Gebäudemasse
und Abstände sind nicht bekannt.
Die Einzonung darf erst vorgenommen werden, wenn ein Bedarf besteht. Ein Fussballfeld erfordert Verkehrsplanung, Parkplätze,
Emissionsanalyse (Lärm, Flutlicht), Angaben
zu Infrastruktur, Benützungsreglement, Abfallbewirtschaftung.
Die OEB-Zone ist für einen Fussballplatz nicht
geeignet, da ein extrem grosses Wohngebiet
belastet wird. Ähnliche Projektvorhaben zeigen, dass um Wohnzonen die Lärmschutzvorschriften nicht eingehalten werden können.
Alternative Standorte beim Kirchweg / Schützenhausstrasse oder vis-à-vis Landstrasse bis
hin zur Limmat sind besser geeignet. Auch im
Gebiet Goldiland / Wälschmatt geht Kulturland
verloren.
In BNO sind bezeichnenderweise Fussballplätze nicht aufgeführt. Dafür besteht kein
öffentliches Interesse.
Heutiges Spielfeld bei der Schwimmbadwiese
könnte mittels einer Ausnahmebewilligung
weiterhin genutzt werden.
Ein konkreter Bedarf innerhalb der erweiterten Zone OEB besteht
für die Tagesstrukturen, eine Kindertagesstätte und einen Sportplatz. Eine Standortabklärung für die Realisierung eines Fussballfeldes liegt bereits vor. Die geplanten Nutzungen fügen sich situationsgerecht in den örtlichen Kontext ein, indem sie einen optimalen funktionalen Zusammenhang mit den bestehenden Nutzungen
der Schule sowie der für Sportanlagen nötigen Infrastruktur wie
Garderoben, Parkplätze und dgl. herstellen. Um die Investitionskosten auf ein Minimum beschränken zu können, sind diesbezügliche Synergien zwingend nötig.
Die Einzonung SF ist nicht mit konkretem
Projekt belegt und es besteht kein Bedarf. Mit
der Einzonung wird wertvoller Wald und Kulturland vernichtet. Sport- und Freizeitanlagen
im Hanggebiet sprengen jeden vernünftigen
Kostenrahmen.
8
Ein- bzw. Umzonung in OEB und SF
wird zugestimmt
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Durch eine sorgfältig geplante Sportanlage, welche auch eine optische Abschirmung beinhaltet, können die Immissionen in einem
vertretbaren Rahmen gehalten werden.
Die aufgeführten Alternativstandorte ragen in den Siedlungstrenngürtel zwischen Ober- und Untersiggenthal hinein oder sind deutlich zu klein für die geforderten Masse. Mit dem vorgeschlagenen
Standort können die Bauzonen in raumplanerische erwünschter
Weise kompakt gehalten werden.
Alle vorgesehenen Nutzungen sind in der Zone für öffentliche
Bauten und Anlagen zonenkonform.
Eine Verlängerung des Spielbetriebes ist wegen der Vorgaben des
Aargauischen Fussballverbandes nicht möglich. Ab 2018/19 werden auf dem bestehenden Fussballplatz keine Meisterschaftsspiele
mehr erlaubt.
► Antrag nicht berücksichtigen
Die Einzonung sollte einen durchgehenden Schwerpunktbereich
für öffentliche Nutzungen sichern, ist aber wegen der zurzeit nicht
vorhandenen zwingenden Nutzungsbedürfnisse nicht nötig. Auf
diese Einzonung kann deshalb bis auf einen kleinen Streifen verzichtet werden.
► Berücksichtigen, bis auf kleinen Streifen, der OE zugeteilt wird
► Kenntnisnahme
5
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Zusätzliche Einzonungsbegehren
19
Gebiete Brühlstrasse, Studacher
und vis-à-vis Gartencenter Weber:
Nichteinzonung nördlich und südlich
der Landstrasse in Gewerbezone
erklären.
33
Gebiet Eingang Kirchdorf oberhalb
Kantonsstrasse einzonen und Gestaltungsplanpflicht.
Wiese Brühl nördlich der Landstrasse (Nr. 17 Grundbuch) in WG2 einzonen. Inklusive bestehendem
Landwirtschaftsbetrieb Landstrasse
256.
34
36
Wiese Brühl Kirchdorf (zwischen
Landstrasse und Paradiesstrasse)
einzonen in Gewerbezone.
35
Einzonung des bestehenden Landwirtschaftsbetriebs Landstrasse 256
in Gewerbe- oder Wohnzone.
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Gebiet eignet sich gut, um Dorfeingang Kirchdorf klar zu markieren. Bewusst, dass
Fruchtfolgeflächen betroffen sind. Dem
Schutz der Landwirtschaft stehen die Interessen der Gewerbetreibenden gegenüber.
Das Siedlungsgebiet soll entlang der Landstrasse nicht noch weiter
zusammenwachsen. Vielmehr sollen die noch vorhandenen offenen Flächen weiterhin zu einer Rhytmisierung und zu einer Erkennbarkeit der einzelnen Ortsteile beitragen. Die Entwicklung der
gewerblichen Nutzungen muss im regionalen Kontext gesehen
werden. In Obersiggenthal sind die Möglichkeiten von grossflächigen Gewerbezonen beschränkt. Insbesondere stehen die Freihaltung der noch vorhandenen Kulturlandschaft (Siedlungstrenngürtel) und die bereits vorhandene Verkehrsbelastung entgegen.
► Nicht berücksichtigen
Mit Gestaltungsplan liesse sich an dieser
Das Argument eines „gelungenen Dorfeinganges“ hat eine gewisse
Stelle ein gelungener Dorfeingang realisieren. Berechtigung. Eine gestalterische Aufwertung in Kombination mit
Der jetzige Anblick ist nicht berauschend.
der Befriedigung der Nutzungsbedürfnisse des Gewerbes würde
beide Anliegen erfüllen. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass die
Ergänzung und Schliessung des südlichen
Bedürfnisse des Gewerbes nach grossvolumigen Bauten und nach
Baugebietes zu Kirchdorf. Ermöglicht Kirchgemeinde, die Kernaufgabe der Seelsorge im grossflächigen Anlagen sowie des Ortsbild- und LandschaftsschutTal sicher zu stellen. Die Behörde sieht nach zes in der Praxis kaum zu einer auch nur einigermassen befriedigenden Lösung führen. Eine Einzonung mit der Aufwertung des
der jetzt laufenden Revision für eine absehOrtseinganges zu begründen, ist raumplanerisch nicht legitim.
bare Zeit keine grösseren RevisionsmöglichDie Argumente eines Lärmriegels sind ortsbaulich nachvollziehbar.
keiten mehr.
Wie kann jedoch mit den vorgeschlagenen Nutzungen ein optisch
Entlang Paradiesstrasse soll die Möglichkeit
geschaffen werden, einen als Lärmriegel wir- überzeugender Ortseingang erreicht werden? Das Problem besteht darin, dass die Parzelle 495 mit einer Breite von nur rund
kenden Gewerbebau zu realisieren. Zur
35 m bis 45 m etwas schmal ist für gewerbliche Nutzungen. Ideal
Landstrasse hin wird damit eine Ansiedlung
von etwas lärmintensiveren Betrieben möglich wäre, wenn auch die Kleinparzellen entlang der Paradiesstrasse in
eine Gesamtkonzeption miteinbezogen werden könnten.
(z.B. Warenumschlag, Materialbearbeitung,
Eine Einzonung könnte auch nicht ausschliesslich für die Nutzung
keine Tankstellen oder Einkaufszentren).
der Kirche reservierte bleiben, sondern müsste dem Gewerbe zugeführt werden können. Dabei müssten innovative Ansätze (z.B.
Baulandpool) in Betracht gezogen werden.
► Antrag nicht berücksichtigen
Durch den Bau des Baldeggtunnels wird der
Bestehende Landwirtschaftsbetriebe können gemäss kantonaler
Landwirtschaftsbetrieb in Frage gestellt. Mit
Praxis nicht eingezont werden. Die beantragte Planungsmassdieser Lösung könnte irgendwo Ersatz genahme ist im Hinblick auf den noch völlig unbekannten Realisieschaffen werden.
rungszeitpunkt des Baldeggtunnels ohnehin zu früh.
► Antrag nicht berücksichtigen
6
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Thematische Tabelle
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Zusätzliche Einzonungsbegehren
36
Westlich Gewerbegebiet Aesch eine Zwischen der Landstrasse und dem Siggenzusätzliche Gewerbezone schaffen feld bis zum Knoten Zelglistrasse mit gleicher
Raumtiefe für lärmintensive Betriebe.
5
Gebiet oberhalb Tobelrainli Kirchdorf: Parzelle 3331 oder einige Bereiche davon einzonen
19
Einzonung Kretzgasse prüfen und
allenfalls vornehmen
19
Tromsberg: Einzonung östlich Erschliessungsstrasse erklären
War im Zonenplan 1977 bereits DorfbildSchutzzone. Handelt es sich um eine Rückkehr der Umzonung von 1988?
31
Gebiet im Grüt Parzellen 1618,
1619, 1626 ,1627 ,2763 einzonen
Ist bezüglich Hanglage, Ausrichtung, Erschliessung, logische Ergänzung des Zonenplans, Distanz zu den Bauernhöfen, schwieriger Bewirtschaftung wohl die am wenigsten
schlechte Einzonungsvariante. Interesse der
momentanen Landbesitzer ist vorhanden.
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Die Einzonung Ried ist wohl für Wohnblöcke
gedacht. In Kirchdorf fehlen einige Parzellen
für Interessenten von Einfamilienhäusern. Die
Erschliessung der Parzelle 3331 ist weitgehend sicher gestellt.
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Dieser Schild mit einer Ausdehnung von rund 100 m auf 140 m
würde zwar grossflächige Nutzungen ermöglichen, jedoch in ein
bisher freies landwirtschaftliches Gewann an weit herum gut einsehbarer Lage vordringen.
► Nicht berücksichtigen
Obersiggenthal verfügt insgesamt über sehr grossflächige Einfamilienhausquartiere. Die Wohnbauentwicklung soll prioritär durch
eine innere Siedlungsentwicklung und durch verdichtete Bauformen herbeigeführt werden. Eine Einzonung für Wohnbauten mit
eher geringer Dichte ist einzig im Gebiet Loobuck vorgesehen.
Diese eignet sich bezüglich der Erschliessung und der möglichen
sanfteren Integration in die Landschaft besser als die beantragte
Parzelle 3331. Die Parzelle 3331 ist im aktuellen Natur- und Heimatschutzplan mit einer Landschaftsschutzzone belegt, was zusätzlich gegen die Einzonung spricht.
► Nicht berücksichtigen
Die Landwirtschaftszone ist hier mit einer Landschaftsschutzzone
überlagert. Entlang der Kretzgasse besteht eine geschützte Hecke.
Die Erschliessung über die schmale und „hohlwegartige“ Kretzgasse ist ungeeignet.
► Nicht berücksichtigen
Die nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Bauten mit einem
Siedlungszusammenhang werden in die Dorfzone DZ eingezont,
um eine sinnvolle Nutzung der bestehenden Volumen zu ermöglichen.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen
Die optisch sehr gute Einsehbarkeit, die schwierig zu realisierende
Erschliessung und die Naturschutzzone im westlichen Arealteil
sprechen gegen die Einzonung. Auch sind die betreffenden Flächen landwirtschaftlich gut bewirtschaftbar.
► Nicht berücksichtigen
7
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Thematische Tabelle
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Zusätzliche Einzonungsbegehren
19
Einzonung entlang Langgasse in W2 Dorfeingang würde klarer markiert. Die Strasprüfen
senbreite könnte moderat verbreitert werden.
Die starke Hanglage ist für eine landwirtschaftliche Nutzung nicht geeignet.
Parzellen 2414 bis 2421, 2427 und
Grenzt direkt an das heutige Baugebiet. Logi2892 in die Wohnzone W2 aufnehsche Weiterführung der Baulinie und würde
men.
einen städtebaulichen Abschluss in der Verlängerung mit den anderen Wohnzonen bilden. Schule, Einkaufszentrum etc. sind zu
Fuss gut erreichbar. Lukrative Wohnlage.
Langgass könnte ausgebaut werden, um die
ohnehin nötige Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Eignet sich nicht für sinnvolle
landwirtschaftliche Nutzung.
Rieden: Diskussion Einzonung W2
Zusätzlicher Wohnraum analog zu den Terrassenhäusern östlich des Oederlin-Areals,
wofür ein kleiner Teil Reben aufgegeben werden müsste. Nachteile sind insgesamt grösser
als eine kleine zusätzliche W2.
Hertenstein West, Einzonung in W2 Sehr schöne Wohnlage möglich, Verkehrssiprüfen und allenfalls vornehmen
cherheit durch das nach Westen versetzte
Eingangstor würde erhöht.
26
19
19
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
►BZP
Umzonungsbegehren
19
Die Umzonung im Gebiet südlich
Widerspricht der Aussage des Gemeinderates
des Altersheimes von der Zone OEB zum „OEB-Gürtel“ Nussbaumen West. Die
in SF ist zu begründen.
Zone SF wurde im Bereich Goldiland bereits
massiv vergrössert.
36
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Ist gemäss Natur- und Heimatschutzplan eine Naturschutzzone mit
überlagerter Landschaftsschutzzone. Auch die exponierte Lage
spricht gegen eine Einzonung.
► Antrag nicht berücksichtigen
Aus planerischer Sicht sind die Begründungen der Mitwirkenden
nachvollziehbar. Entsprechend wird die zur Diskussion gestellte
Einzonung nicht berücksichtigt.
► Kenntnisnahme
Befindet sich an optisch gut einsehbarer Lage, verfügt über keinen
Anschluss an den öffentlichen Verkehr, Argument der Verkehrssicherheit ist nicht nachvollziehbar.
► Nicht berücksichtigen
Die Zone SF, welche der Realisierung von Hochbauten enge
Grenzen setzt, wird in weitere Bereiche der Zone OEB ausgedehnt, um so die ortsbauliche Zäsur zwischen Kirchdorf und Nussbaumen sichtbar erhalten zu können. Auf die Zone SF im Gebiet
Wälschmatt wird bis auf kleinen Streifen verzichtet. Das Gebiet
südlich des Altersheimes ist für Kleingärten vorgesehen.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen
Gebiet südlich des Altersheims (zwi- Es besteht für die nächsten 20 Jahre kein
Die Umzoung in eine Wohnzone ist zwar auf Grund der Lagequaschen Mühleweg und HaldenstrasNutzungsbedarf für die öffentlichen Bedürflitäten „verlockend“, längerfristig muss aber der öffentliche Nutse) von der Zone OEB in Wohnzone nisse bzw. es stehen unverhältnismässig viele zungsschild bestehend aus den Zonen OEB / SF erhalten bleiben,
umzonen
real nutzbare Flächen für öffentliche Bauten
weil sonst die funktionale Grundkonzeption zerstört würde. Das
zur Verfügung.
Gebiet östlich des Altersheimes ist für Kleingärten vorgesehen.
► Nicht berücksichtigen
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
8
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Umzonungsbegehren
36
Umzonung der Zone OEB Gässliackerstrasse in Zone WG vom Verwaltungsgebäude EGS / Fernwärme
bis zum Altersheim.
19
Kleine Restzone OEB in der Wohnzone W4P an der Haldenstrasse
(Parzelle 2912) ist zu begründen.
19
Nussbaumen Zentrum: Umzonung
WG3 in ZZ2 wird unterstützt.
Grünfläche an Oberdorfstrasse mit
Sitzbank und Spielplatz (Parzelle
841) von der Zone W2 in OEB umzonen.
Die Umzonung Pfadihaus (im Bereich Nuechtal) von der Grünzone in
die Zone OEB ist zu begründen.
Umzonung Häfelerhau SG/L in W2
(Nussbaumen Nord), ein Streifen
entlang des Waldes muss freigehalten werden.
Umzonung Gärtnereizone im Häfelerhau, nördlicher Bereich angrenzend an Wald nicht in W2 umzonen
sondern in Grünzone oder Naturschutzfläche
19
19
19
28
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Der westliche Teil ist so mit Gewerbebauten
nutzbar für Betriebe im KMU-Bereich. Die
Erschliessung soll auf der Westseite realisiert
werden über die Einfahrt des technischen
Zentrum mit Anschluss an den Kreisel Landschreiber. Entlang der Gässliackerstrasse
sollen Wohn- und Bürobauten entstehen können mit gleicher Höhe wie die Bauten auf der
Ostseite.
Wozu dient diese Restzone?
Die langfristige und grossflächige Reserve der Zone OEB abseits
der Hauptverkehrsachse ist Bestandteil des grossräumigen öffentlichen Nutzungsgürtels. Mit der Ansiedlung von gewerblichen Nutzungen würde dieser Schild unterbrochen. Hier würde ein irreversibler Zustand hergestellt im Hinblick auf spätere öffentliche Nutzungen. Die angesprochene Fläche ist zur Erweiterung des Pflegeheimes vorgesehen.
► Nicht berücksichtigen
Stärkung des Zentrums.
War ursprünglich als Kindergarten gedacht. Soll als Reserve für
zukünftige Nutzungsbedürfnisse im öffentlichen Interesse offen
gehalten werden (z.B. Quartierspielplatz, Kinderhort).
► Nicht berücksichtigen
► In Ordnung
Grünfläche mit schönem Nussbaum wird rege Die bestehende Nutzung ist grundsätzlich auch in der W2 möglich.
von Fussgängern und Familien benutzt. Heu- Eine Umzonung würde jedoch dem heutigen Zustand eher enttige Nutzung sichern.
sprechen.
► Berücksichtigen, Umzonung in Zone OEB
Die bestehenden Bauten und Anlagen sind in der Zone OEB eher
angebracht.
► Nicht berücksichtigen
Es besteht die Gefahr, dass die Neubauten
Für Bauten muss ohnehin der Waldabstand von 18 m eingehalten
durch die volle Ausnützung eine Grösse aufwerden. Der Waldrandstreifen muss entsprechend in eine überweisen, welche gegenüber vorhandenen
zeugende Gesamtkonzeption eingebunden werden, welche im erBauten störend ist.
forderlichen Gestaltungsplan zu berücksichtigen ist. Eine gewisse
Dichte ist zur Gewährleistung einer haushälterischen Nutzung des
Analog zur Überbauung Yumo-Park. Schutz
des angrenzenden Waldes. Waldweg als ein- Bodens erwünscht, muss sich aber auch gut in den örtlichen Kontext einfügen. Mit dem Gestaltungsplan ist auch ein gebührender
zige Zufahrtsmöglichkeit ungeeignet.
ökologischer Ausgleich zu sichern.
► Nicht berücksichtigen
9
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Umzonungsbegehren
1
Thematische Tabelle
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Teilfläche Parzelle 1613 / Schutzzone Hausebuck: 30 m breiter, unter
Schutz gestellter Grüngürtel soll
nicht in die Bauzone eingezont werden.
Die Schutzzone Hausebuck steht in Zusammenhang mit dem Verkauf von Land für die
Mehrfachturnhalle im Goldiland. Von der Gemeinde wurde im Jahre 1988 dem Verkäufer
zugesichert, das ausgezonte Land im Häfeler
(wohl eher Häfelerhau) wieder einzuzonen
(gemäss altem Zonenplan von 1965), als Bedingung aber eine Schutzzone auszuscheiden. Der Grüngürtel ist eine ideale Verbindung vom Wald Richtung Niklausgraben
(ökologische Vernetzung).
32
Einzonung Schutzobjekt Nr. 131
Hausebuck wird abgelehnt
29
§ 29 BNO wird hinfällig
24
Austrasse / Rieden, Verzicht auf
Umzonung von Grünzone in W2,
allenfalls Verkehr und Parkplätze in
Gestaltungsplan beschränken.
Wurde 1988 rechtskräftig unter Schutz gestellt.
Die Schutzzone 131 Hausebuck ist Teil eines
ganzen ökologischen Systems.
Schutzzone Hausebuck ist Teil der vorgenommen Umzonung im Häferhau.
Die notwendige Erschliessung ist nicht vorhanden und der zu erwartende Mehrverkehr
bzw. die Lärmbelastung für die Anwohner
unzumutbar. Der Ausbaustandard der
Austrasse mit einer Breite von rund 4 m ohne
Trottoir ist ungenügend. Mit dem Mehrverkehr
würde sich die Verkehrssituation verschlechtern. Vorgeschlagen wird die Aufnahme als
Tempo 30 Zone. Mit dem Gestaltungsplan
sollte eine gute Einpassung in die Umgebung
und ein gut durchgrüntes Wohnquartier gesichert werden. Die bestehende Verkehrsinfrastruktur soll erhalten bleiben.
Die Schutzzone Hausebuck, die effektiv nur 25 m breit ist, soll im
Rahmen dieser Revision mit der angrenzenden Spezialzone Gärtnerei in die Wohnzone W2 umgezont werden. Im neuen § 11 Abs.
6 BNO ist für das gesamte Areal Häfelerhau eine Gestaltungsplanpflicht festgelegt, welche eine sorgfältige Gesamtplanung verlangt.
Die Bestimmung zur Schutzzone (§ 14 NHO) wurde in die BNO
übernommen (§ 29 BNO), was ein Widerspruch ist und versehentlich geschah. Allein aus dieser Schutzzone eine ökologische Vernetzung vom Wald über den gesamten Niklausgrabenbach abzuleiten, ist illusorisch. Dies auch deshalb, weil die heutige Bepflanzung keinen grossen ökologischen Wert hat. Eine Unterschutzstellung in der starren Form einer Naturschutzzone ist innerhalb
des Siedlungsgebietes nicht sinnvoll. Vielmehr sollen bzw. müssen
im Gestaltungsplan naturnah gestaltete Flächen gesichert werden.
► § 29 BNO streichen, im Übrigen Antrag nicht berücksichtigen
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Die Umzonung soll eine zweckmässige Nutzung des Bodens in der
Nähe des Zentrums Baden ermöglichen. Die Austrasse ist zwar
relativ schmal, dient aber den Bewohnern und für den öffentlichen
Parkplatz am Ende der Stichstrasse als genügende Zufahrt. Auf
Grund der vorhandenen Breite sind angepasste Fahrgeschwindigkeiten nötig, die zur nötigen Verkehrsberuhigung beitragen. Für
das bestehende Quartier wie auch für den aus der Umzonung entstehenden Mehrverkehr besteht eine ausreichende Aufnahmefähigkeit.
Mit der festgelegten Gestaltungsplanpflicht können die geforderten
Qualitäten gut sichergestellt werden.
► Nicht berücksichtigen
10
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Thematische Tabelle
Nr.
Antrag / Themen
►BZP
Umzonungsbegehren
19
Hertenstein Ost, weshalb wird eine
Umzonung von der DS in die W2
vorgenommen?
19
Hertenstein Süd, Einzonung von GR Die Grundstücke grenzen direkt an den Wald.
in W2 streichen (grenzen an Wald)
Erschliessung schwierig.
►KLP
Spezialzone Limmatufer SL
2
Spezialzone Limmatufer
Parzelle 1874 / 2252: Terrassierung
und Anbau von Reben muss möglich sein
8
Spezialzone Limmatufer
Gewässerschutzzone (Uferschutzzone) Limmatufer Vorschriften lockern
39
Liegenschaften Haldenstrasse 37,
37a, 39 und 41 nicht von der Grünzone in die Spezialzone Limmatufer
SL umzonen (war nicht Grünzone
sondern Uferschutzzone).
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Warum wird nachträglich umgezont? Das
Gebiet ist überbaut.
Die betreffenden Bauten sind nicht Bestandteil des traditionellen
Dorfteiles und entsprechen demzufolge nicht der Typologie der
bisherigen Dorfbild-Schutzzone. Die neueren Bauten werden deshalb in die W2 umgezont.
► Nicht berücksichtigen
Die Grünzone kann nicht als anrechenbare Landfläche bei der
Ausnützungsberechnung mit einbezogen werden. Deshalb ist
selbst in der W2 kaum eine angemessene bauliche Dichte möglich.
Der Waldabstand für Bauten muss dabei gleichwohl eingehalten
werden.
► Nicht berücksichtigen
Dem Argument der Trennung der Siedlungsgebiete zwischen Oederlin und Rieden kann
Verständnis entgegengebracht werden. Insbesondere Parzelle 1874 muss jedoch vernünftig genutzt werden können. Vorgesehen
ist eine Rebnutzung, die eine Terrassierung
des Grundstückes voraussetzt (vgl. eingereichtes Gesuch).
Reben sollen wieder angebaut oder ein einfacher Sitzplatz erstellt werden können. Mosaikartige unterschiedliche Nutzung verbunden
mit besserer Pflege dient der Natur viel mehr
als vergandete Parzellenstücke.
Betroffene wurden nicht informiert oder in
Vorschlag einbezogen. Umzonung wurde
nicht im Änderungsplan hervorgehoben.
Aus der BNO geht nicht hervor, mit welchen
Einschränkungen gerechnet werden muss.
Die beiden Parzellen sind gemäss aktuellem Natur- und Heimatschutzplan der Uferschutzzone zugeteilt (§ 16 NHO). Das Anliegen
des Mitwirkenden wurde bereits aufgenommen, in dem entlang des
gesamten Limmatufers eine Spezialzone nach Art. 18 RPG vorgesehen ist, in der u.a. auch die Rebnutzung als zonenkonform bezeichnet ist und gut eingepasste Anlagen zur Bewirtschaftung bewilligt werden können. Berücksichtigt werden müssen dabei die
übergeordneten Vorgaben wie Hochwassersicherheit, Anliegen
des Natur- und Landschaftsschutzes sowie der Sicherung des
Gewässerraumes. Gestützt auf § 43 Abs. 4 BNO sollen in einer
Richtlinie die Anforderungen konkretisiert werden.
► Begehren ist im Grundsatz berücksichtigt, Zustimmung der
kantonalen Fachstellen bezüglich Reben ist noch offen
Grundsätzlich handelt es sich bei der neu geschaffenen Spezialzone Limmatufer um eine Lockerung gegenüber der bisherigen
Uferschutzzone, um eine situationsgerechte Nutzung ermöglichen
zu können.
► Nicht berücksichtigen
11
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►KLP
Spezialzone Limmatufer SL
25
Umzonung Spezialzone Limmatufer
in Zone OEB, um ein Bootshaus am
Kappisee bauen zu können.
►BZP
Zentrumszone 1, Schild Ost
12
Ist der Gemeinderat bereit, die Parzelle 61 für eine gesamtheitliche
Überbauung in der Zentrumszone zu
veräussern?
Kommt allfälliger Mehrwertausgleich
gemäss § 6 BNO beim Verkauf der
Parzelle 61 nicht zur Anwendung?
Ist im Schild Ost innerhalb der Zentrumszone 1 noch ein Architekturwettbewerbsverfahren durchzuführen?
Welche kommunalen und kantonalen Grundlagen und Randbedingungen gelten beim Gestaltungsplan?
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Verschiedene Sportarten wie z.B. Kajak sind
zu fördern. Sportförderung. Dusche / WC
auch für Badegäste. Standortvorteil ausnutzen.
In der neu geschaffenen Zone SL sind u.a. auch Freizeit- und Erholungsnutzungen als zonenkonform bezeichnet. In einem bisher
als Uferschutzzone ausgeschiedenen Bereich ist aber die Schaffung einer Bauzone (OEB) nicht möglich. Die angedachte Baute
kann wohl kaum, selbst aus einer gesamtheitlichen Betrachtung
heraus nicht, innerhalb der neuen Spezialzone Limmatufer in
raumplanerisch genügendem Masse begründet werden.
► Nicht berücksichtigen
Um eine gesamtheitliche Überbauung des
Schildes „Zentrumszone-Ost“ zu ermöglichen,
ist der Einbezug der gemeindeeigenen Parzelle 61 unabdingbar
Die Schaffung des Mehrwertes erfolgt bereits
mit der Gesamtzonenplanrevision und müsste
bereits dort ausgeglichen werden.
Unter Mitwirkung der kantonalen und kommunalen Behördenvertreter wurde bereits eine
Testplanung durchgeführt. Mit dem Gestaltungsplan ist ein weiteres Qualitätssicherungsverfahren vorgegeben.
► kein Verkauf, sondern das Einwerfen in eine Gesamtplanung ist
möglich
Die Parzelle 61 bleibt in der Zentrumszone. Für diesen Fall ist kein
Mehrwertausgleich vorgesehen.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen
Die durchgeführte Testplanung diente zur Bestimmung der
Grundmasse in der Zentrumszone. Zur Qualitätssicherung der konkreten Projekte ist ein Wettbewerb nötig.
► Beantwortung im Sinne der Erwägung
Grundmasse gemäss § 10 Abs. 1 BNO, Anforderungen an Gestaltungsplan gemäss § 14 Abs. 5 BNO / § 14 Abs. 6 BNO,
Erkenntnisse aus der durchgeführten Testplanung. Zweckdienlich
wäre die vorgängige Erarbeitung eines Richtkonzeptes über die
gesamte ZZ1 und ZZ2, worin eine gesamtheitliche Planung der
Strassenräume, der allgemein zugänglichen Aussenräume und der
Wegverbindungen aufgezeigt wird.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen, sobald der Gestaltungsplan konkret angegangen wird, sollen die detaillierten Rahmenbedingungen formuliert werden
12
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►allg.
33
Gewerbezonen
Bedarf an Gewerbeflächen
36
Einzonen neuer Gewerbezone von
mind. 2 ha entlang Hauptverkehrsachse
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Auf Einzonungen von Gewerbeflächen wird
verzichtet. Es sind nur noch 0.8 ha Reserven
vorhanden. Eine Strategie für die Weiterentwicklung als Standort für Gewerbe und
Dienstleistungen fehlt (immerhin 1'150 Arbeitsplätze vorhanden). Allfällige Bedürfnisse
für die Neuansiedlung und / oder die Weiterentwicklung von Unternehmungen fördern
(v.a. auch mit geringem Flächenverbrauch).
Nicht unterlassene Einzonung am Ortseingang von Kirchdorf gemeint, sondern auch
der gesamte Bereich entlang der Landstrasse.
Grundsätzlich bestehen in allen Bauzonen, je nach festgelegter
Empfindlichkeitsstufe und Formulierung in den Zonenbestimmungen, Möglichkeiten zur Realisierung gewerblicher Nutzungen und
von Dienstleistungen. Wie beim Wohnen kann also auch hier eine
innere Siedlungsentwicklung stattfinden, soweit der örtliche Kontext dies zulässt und die Rahmenbedingungen der jeweiligen Nutzungen erfüllt sind. Soweit möglich wurden die Bestimmungen
gelockert oder Anreize für die Ansiedlung von Arbeitsplätzen geschaffen (z.B. AZ in WG, Flexibilisierung / Reduktion Abstände,
Anhebung Fassadenhöhen in WG für ausreichende Geschosshöhen, Konkretisierung der Zonenbestimmungen).
Die Entwicklung der gewerblichen Nutzungen muss aber v.a. auch
im regionalen Kontext gesehen werden. In Obersiggenthal sind die
Möglichkeiten von grossflächigen Gewerbezonen beschränkt. Insbesondere stehen die Freihaltung der noch vorhandenen Kulturlandschaft (Siedlungstrenngürtel) und die Verkehrsbelastung entgegen.
Bezüglich Gestaltung und Parkierung entlang der Landstrasse ist
ein Richtkonzept Erscheinungsbild Landstrasse vorgesehen, das
u.a. auch die Entwicklungsmöglichkeiten für gewerbliche Nutzungen aufzeigen könnte.
Der Gemeinderat ist immer wieder in Kontakt mit Gewerbetreibenden und unterstützt diese bei der Suche nach neuen Betriebsstandorten.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen
In einer Gruppe des Gewerbevereins erarbeitet. Forderungen sind Ergebnis des wach- Siehe Erwägungen oben
senden Drucks auf bestehende Betriebe innerhalb des Baugebietes. In letzter Revision
► Antrag nicht berücksichtigen
wurden die Bedürfnisse stark vernachlässigt.
Perspektive für Gewerbe-, Handels- und
Dienstleistungsbetriebe nötig, um effizient und
in kurzer Distanz anbieten zu können.
Bei Nichtberücksichtigung sind etliche Betriebe gezwungen, ihren Standort in Richtung
Unteres Aaretal oder ins Surbtal zu verlegen.
13
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►allg.
Zone für öffentliche Bauten / Anlagen
33
Überdurchschnittlich grosse Fläche
von Zone OEB, Politik überdenken.
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Möglichkeit Aufhebung Kindertagesstätte
„Strübelihuus“ (Landstrasse 130), verbleibt in
Zone OEB. Weshalb nicht Umzonung in
WG3?
Grösse der Zone OEB in Kirchdorf noch gerechtfertigt (Umzonung in W2)?
Die Reserven der Zonen OEB müssen grundsätzlich auf einen
längeren Planungshorizont ausgerichtet werden. Eine Auslegeordnung der Zonen OEB wird im Hinblick auf die abschliessende Vorprüfung noch erstellt, zeigt aber schon jetzt, dass die vorhandenen
OEB-Flächen im Durchschnitt anderer Gemeinden liegen und beibehalten werden sollen. Die Liegenschaft „Strübelihuus“ wurde von
der Gemeinde 1996 gekauft, um das gesamte Bachmattareal arrondieren zu können.
► Nicht berücksichtigen
Müseggbach sowie der zugehörige Bachdurchlass wurde neu gestaltet und den Erfordernissen des Hochwasserschutzes angepasst. Somit ist das Ableiten eines 100-jährlichen Hochwasser problemlos möglich.
Eine Aufhebung der Hochwassergefahrenzone kann für den östlichen Teil erst erfolgen, wenn die Gefahrenkarte angepasst ist. Der
westliche Bereich der Hochwassergefahrenzone stammt wohl aus
dem Bach an der alten Landstrasse und muss ohnehin im Bauzonenplan verbleiben.
► Nicht berücksichtigen
Befindet sich im Kurzinventar der kantonalen Denkmalpflege. Ist
eine der wenig erhaltenen Liegenschaften, welche den früheren
bäuerlich geprägt Ort präsentieren. Im gesamten betrachtet ist die
Bedeutung aber auch nicht so, dass sich eine Unterschutzstellung
rechtfertigt.
► aus Gebäude mit Substanzschutz entlassen
Die betreffenden Bauten sind im Kurzinventar der kantonalen
Denkmalpflege und sollen im neuen Bauzonenplan als kommunale
Schutzobjekte ausgeschieden werden.
► Nicht berücksichtigen
Im Natur- und Heimatschutzplan sind 4 Symbole als „Einzelbäume,
Baumgruppen, Baumreihen“ bezeichnet. Gemäss § 21 NHO sind
die im Natur- und Heimatschutzplan bezeichneten Einzelbäume
geschützt. Im Anhang III sind allerdings nur zwei Einzelbäume
aufgelistet (Nr. 261 Linde und Nr. 262 Rotbuche Oederlin). Auf der
Parzelle sind keine Bäume geschützt
► Berücksichtigen, Symbol für Einzelbäume herausnehmen
►BZP
Hochwassersicherheit
22
Hochwassergefahrenzone im Bereich Oederlin AG aufheben.
►BZP
Substanzschutz, Volumenschutz
40
Bauernhaus Landstrasse 224 (Parzelle 821) nicht unter Schutz stellen
Ausser Auflagen keinen Nutzen. Ziel und
Grundgedanke ist, die Liegenschaft so zu
erhalten, wie sie ist und später weiterzugeben
in ihrem Charakter. Können und wollen Bauernhaus selber schützen.
22
Umsetzen der als potenzielle Denkmalobjekte postulierten Substanzschutzobjekte Gebäude Nr. 2 und
262
Geschützte Einzelbäume auf Parzelle 1852, Was hat es mit diesen
Bäumen auf sich? Pflichten?
Verweis auf Schreiben der kant. Abt. Raumentwicklung vom 07.09.2007 (zum Entwicklungsrichtplan) und vom 08.02.2012 (zum
Gestaltungplan Oederlin West)
Es gibt nur zwei Bäume auf dem Grundstück
und Sträucher mit Früchten. Welche Bäume
sind geschützt?
7
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
14
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►allg.
Schutzzonen / -objekte
32
Falls an den weiteren Ein- und Umzonungen festgehalten wird, welche
die erwähnten Schutzgebiete, Hecken und Magerwiesen in ihrer Qualität bedrohen, wird ein ökologischer
Ausgleich gefordert.
Alle Naturschutzobjekte, die von der
Zonierung durch die BNO betroffen
sind, müssen integral erhalten bleiben
Naturschutzplan / geschützte Hecken in geänderten BZP einfliessen
lassen
3
19
►BNO
Gestaltungsplan-Area § 4 BNO
19
§ 4 Abs. 2 BNO, Sondernutzungsplanung: „…und dürfen die Nachbargrundstücke nicht übermässig
beeinträchtigen“ streichen.
30
36
29
§ 4 BNO, Sondernutzungsplanung,
Regelung Schattenwurf anpassen:
„Der Schattenwurf auf angrenzende
Gebiete darf eine natürliche Besonnung nicht gänzlich verhindern.“
§ 4 Abs. 2 BNO anpassen, erhöhte
Anforderungen an die Einpassung
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Von Ein- oder Umzonungen sind 4 Hecken
Der ökologische Ausgleich kann im Rahmen der ohnehin nötigen
betroffen; Nr. 233 (Austrasse), 246 (HauseGesamtplanungen pro Areal aufgezeigt und umgesetzt werden.
buck), 299 und 230 (Loobuck).
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen
Durch Einzonung bedrohte Schutzgebiete und
Magerwiesen: Schutzgebiet Nr. 226 Bolibuck,
Magerwiese Nr. 105 Ried.
Der Natur- und Heimatschutzplan sowie der Kulturlandplan werden
gestützt auf die Anpassungen im Bauzonenplan nachgeführt und
auf die aktuelle Grundlage der amtlichen Vermessung gezeichnet.
Die tangierten Schutzzonen und -objekte werden geprüft und bei
Bedarf muss ein situationsgerechter Ersatz geschaffen werden.
► Berücksichtigen im Sinne der Erwägungen
Randbedingung ist zwar verständlich, widerspricht aber andererseits dem Grundsatz der
inneren Verdichtung. Fraglich ist auch, wer
„übermässiges beeinträchtigen“ beurteilt und
entscheidet.
Gemeinde muss Vorgaben machen, ansonsten sind Einsprachen mit ziemlich starker
Rechtskraft vorhersehbar. Am besten Regelkonform bauen um nirgends anzuecken (so
kann jedoch keine Verdichtung erfolgen).
Eine Lawine von Rechtsverfahren wird ausgelöst wegen der Formulierung „dass der
Schattenwurf nicht übermässig stören darf.
Dieser Wortlaut kommt auch in § 24 BauV vor (Anordnung Attikageschosse) und soll insbesondere bei der Beanspruchung zusätzlicher Höhen die Nachbargrundstücke vor allzu starken Beeinträchtigungen schützen. Als Instrumente für solche Beurteilungen
können z.B. Schattenwurfdiagramme dienen. Die Thematik muss
das Spannungsfeld abdecken, einerseits höhere Bauten und
Dichten zuzulassen, andererseits aber den Schutz des Nachbarn
nicht gänzlich ausser Acht zu lassen. Eine abgeschwächte Formulierung im Sinne des Antrages Nr. 36 ist deshalb sinnvoll.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen,
Anpassung § 4 Abs. 2 BNO gemäss Eingabe 36, Beurteilung
Schattenwurf im Planungsbericht näher erläutern
Neuformulierung letzter Absatz: „Bauten und
die sie umgebenden Freiräume müssen sich
in die ortsübliche und landschaftliche Umgebung sehr gut einordnen und besonders
sorgfältig gestaltet werden.“
Hier geht es um den Höhenbonus, noch nicht um die Freiräume.
Diese werden über die gestaltungsplanpflichtigen Areale (§ 14
Abs. 5 BNO) und über § 8 BauV abgedeckt. Der Begriff ortsüblich
ist nicht zwingend das, was man effektiv will. Formulierung betreffend Beeinträchtigung Nachbargrundstücke durch Antrag Nr. 36 zu
ersetzen ist möglich.
► Nicht berücksichtigen
15
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Mehrwertausgleich § 6 BNO
19
§ 6 Abs. 1 BNO; unklar, wann
Mehrwertausgleich tatsächlich zur
Anwendung kommt
§ 6 Abs. 4 BNO; Festlegung der
Fälligkeit der Zahlung, prüfen ob
sinnvollere Vorschrift für Zahlung
19
19
8
29
19
19
22
33
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Wird so verstanden, dass der Mehrwertausgleich für alle Umzonungen zur Anwendung
kommt.
Für Festlegung der Fälligkeit der Zahlung von
6 Jahren besteht Verständnis. Zahlung muss
jedoch allenfalls ohne effektiven Zahlungseingang bei den Eigentümern geleistet werden.
§ 6 Abs. 6 BNO; Zweckbindung der Gefahr, dass dieses Geld ungebraucht auf
Ausgleichzahlungen für Massnaheinem Konto liegt oder noch schlimmer, ausmen der Raumplanung streichen.
gegeben wird, da es ja vorhanden ist.
§ 6 Abs. 6 BNO; Ausgleich soll auch Jegliche Einrichtung von Gewässerschutzzofür Massnahmen zum Gewässernen auf Gemeindegebiet ist immer z.G. der
schutz eingesetzt werden können.
gesamten Bevölkerung. Bei der Einrichtung
im Kulturland sollen die jährlichen Beiträge
aus diesen zweckgebundenen Geldern beglichen werden können.
§ 6 Abs. 6 BNO, Verwendungszweck, wer ist zuständiges Organ?
Umzonung Schützenhausstrasse
von WG2 in SF: Muss hier Gemeinde Minder-Mehrwert bezahlen?
Zweckgebundene Verwendung: Gestaltungspläne, Wettbewerbe usw.
Nicht klar ob gemäss § 6 BNO Mehrwertausgleich bezahlt werden muss.
Umzonung Nussbaumen Ost von
WG2 in SL: Muss hier Gemeinde
Minder-Mehrwert bezahlen?
Betrifft der Mehrwertausgleich das
Oederlin-Areal?
Nicht klar ob gemäss § 6 BNO Mehrwertausgleich bezahlt werden muss.
Mehrwertausgleich grundsätzlich
i.O. Jedoch prüfen, ob Zahlungen in
ordentliche Gemeinderechnung
einfliessen können. allenfalls Vorlage Muster-BNO für Verwendungszweck übernehmen
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Auf Grund der erheblichen Vorinvestitionen
zur Herbeiführung der Baureife dürfte die
Differenz der massgeblichen Verkehrswerte
gegen Null tendieren.
Ist eine sinnvolle Massnahme. Die Lösung
muss darauf überprüft werden, ob sie mit den
verabschiedeten Entwürfen des RPG übereinstimmt. Eine Sonderkasse zur Erfüllung
von Sonderwünschen wird abgelehnt.
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Gedacht ist der Mehrwertausgleich nur für die Umzonungen der
Spezialzone Gärtnerei und der Grünzonen in Wohnzonen.
► „z.B.“ in § 6 Abs. 1 BNO streichen
Mit der Festlegung einer Zahlungsfrist soll Druck auf den Eigentümer ausgeübt werden, das Bauland zu veräussern oder selber zu
nutzen, um somit der Baulandhortung entgegenwirken zu können.
► § 6 Abs. 4 BNO belassen
Die Erhebung des Mehrwertausgleichs beruht darauf, Gelder für im
öffentlichen Interesse liegende Massnahmen generieren zu können. Eine Zweckbestimmung ist nötig, um eine zielgerichtete Verwendung zu sichern. Neben Massnahmen der Raumplanung kann
das aufgeführte Beispiel für die Einrichtung von Gewässerschutzzonen durchaus ein sinnvoller Verwendungszweck sein, soll aber
generell für die öffentliche Infrastruktur zur Verfügung stehen.
► § 6 Abs. 6 BNO anpassen: Die Gemeinde hat die Ausgleichszahlung zweckgebunden für Kosten der Raumplanung sowie für
Bauten und Anlagen der öffentlichen Infrastruktur zu verwenden.
Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Kompetenzreglement.
► § 6 Abs. 6 BNO belassen
Für das Land der Einwohnergemeinde ist kein Minder-Mehrwert zu
zahlen. Die betreffende Fläche dient als gelegentlich genutzter
Parkplatz bei grösseren Anlässen.
► „z.B.“ in § 6 Abs. 1 BNO streichen
Die betreffende kleine Fläche gehört zur Hangparzelle und ist für
sich nicht überbaubar.
► „z.B.“ in § 6 Abs. 1 BNO streichen
Gedacht ist der Mehrwertausgleich nur für die Umzonungen der
Spezialzone Gärtnerei und der Grünzonen in Wohnzonen.
► „z.B.“ in § 6 Abs. 1 BNO streichen
Hier soll eine „Sonderrechnung“ aufgebaut werden. Die Verwendung erfolgt im Rahmen der Budgetplanung der Gemeinde.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen
16
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Thematische Tabelle
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Grundmasse, § 10 BNO
13
§ 10 Abs. 1 BNO, Dorfzone; Festlegung des kleinen Grenzabstandes
von 4 m als Richtwert wird begrüsst,
zusätzlichen für grossen Grenzabstand Richtwert von 6 m festlegen.
30
§ 10 Abs. 1 BNO, AZ in der WG3 ist
mit 0.7 sehr tief gehalten (alt max.
0.8)
30
§ 10 Abs. 1 BNO, Fassadenhöhe in
Gewerbezone von 10 m als Basis
erhöhen
29
§ 10 Abs. 1 BNO, Grünflächenziffer
15% begründen
Analyse für die Bestimmung des 15%-Wertes
aufzeigen. Letzte gemeinsame Bestimmung
war 20%.
29
§ 10 Abs. 1 BNO, W4Plus, in Fussnote * Begriff „ev.“ streichen
§ 10 Abs. 1 BNO, „ein noch höherer
Bau beidseits der Landstrasse“ unklar
Die Bezeichnung „ev.“ gehört nicht in ein Gesetz.
Wo genau soll sich dieses eine Hochhaus
innerhalb des gesamten Schildes befinden?
W4Plus liegt nicht an der Landstrasse.
§ 10 Abs. 1 BNO, Messweise Fassadenhöhe, Fussnote erklären
Ist unverständlich formuliert, Beispiele aufzeigen.
29
29
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Ein wichtiges Element im Dorfbild sind die
Freiräume. Durch zu enge Stellung der Gebäude kann der Dorfcharakter beeinträchtigt
werden.
Die Stellung der Bauten wie auch die Grösse der Freiräume ergeben sich aus den ortsbaulichen Besonderheiten im jeweiligen traditionellen Dorfteil. Zurzeit werden zur Präzisierung der Bestimmungen der BNO Richtlinien für das Bauen in jedem der vier alten
Dorteile erstellt. Inhalt: Anordnungsprinzipien, volumetrische
Merkmale, typische architektonische Ausdrucksformen, ortspezifische Umgebungsgestaltung. Der grosse Grenzabstand soll sich
aus diesen örtlich differenzierten Grundlagen ergeben und nicht als
konkretes Mass in die BNO aufgenommen werden.
► Nicht berücksichtigen
Bisher galt in der WG3 eine AZ von 0.6 und bei Mischnutzungen
von 0.7. Für Wohnnutzungen wurde also die AZ um 0.1 angehoben und für gemischte und reine gewerbliche Nutzungen beibehalten.
► Nicht berücksichtigen
Entspricht dem bisherigen Mass der Gebäudehöhe und soll keine
allzu grossen Unterschiede gegenüber der vis-à-vis der Landstrasse gelegenen WG2 gewährleisten.
► Nicht berücksichtigen
Gemäss bisheriger BNO muss eine Grünflächenziffer von 20%
eingehalten werden. Dieser Wert ist im Vergleich mit anderen Gemeinden an der oberen Grenze. Zudem wurde in der IVHB die
Definition der Grünflächenziffer etwas verschärft. Unter diesen
Aspekten erscheinen 15% ausgewogen.
► Grünflächenziffer von 15% beibehalten
► Berücksichtigung, Streichung „ev.“ in Fussnote * in § 10 BNO
Pro gesamtem Schild der jeweiligen W4Plus ist ein noch höherer
Bau möglich (handelt sich um bereits bestehende Bauten). In
Abhängigkeit der qualitativen Kriterien nach § 4 Abs. 2 BNO und
der Begrenzung der AZ auf 1.2 soll jedoch generell eine Fassadenhöhe bis 45 m möglich sein.
► Berücksichtigung, Anpassung § 10 Abs. 1 BNO
Die Definitionen muss so vorgenommen werden, um gegenüber
der Gebäudehöhe keine materiellen Abweichungen zu schaffen.
Zum Verständnis sind die Skizzen der IVHB herbeizuziehen.
► Belassen
17
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Grundmasse, § 10 BNO
13
§ 10 Abs. 3 BNO, Definition Richtwert ergänzen; Der Gemeinderat
kann „in Zusammenarbeit mit den
betroffenen Grundeigentümern“
Abweichungen von diesem Richtwert bewilligen, falls ....
►BNO
Wohnzonen W2 / W3, § 11 BNO
29
§ 11 Abs. 5 BNO, Parzelle oberhalb
Wiesenweg nicht einzonen, Bestimmung weglassen
19
§ 11 Abs. 6 BNO; in Wohnzonen
W2, W3 die Flurnamen für die Gestaltungspläne streichen
►BNO
Wohnzonen W4Plus, § 12 BNO
30
§ 12 Abs. 1 BNO; Wohnanteil 80%
verhindert Bürobau, keine fixen Anteile vorgeben
§ 12 Abs. 1 BNO, mit 80 / 20 fixierter
Gewerbeanteil aufheben, dafür eine
hauptsächliche Nutzung als Wohnraum vorsehen
36
29
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Vermeidung nachbarschaftlicher Spannungen Bei der Festlegung der Richtwerte gelten fachliche Kriterien, wie
diese in § 10 Abs. 3 BNO festlegt sind: Ortsbaulich und architektonisch bessere Lösung, Zonenzweck nicht beeinträchtigen. Die
beantragte Formulierung „in Zusammenarbeit mit betroffenen
Grundeigentümern“ legt das Schwergewicht zu sehr auf die Gewichtung privater Interessen. Eine ausgewogenere Formulierung
lautet: Der Gemeinderat kann, „unter Abwägung der öffentlichen
und privaten Interessen“, Abweichungen von diesem Richtwert
bewilligen, falls ....
► § 10 Abs. 3 BNO anpassen im Sinne der Erwägungen
Eine Höhenbeschränkung zeigt die Problematik an diesem wichtigen Ort (Ortseingang)
auf.
Die festgelegte Höhe entspricht dem bestehenden, westlich benachbarten Einfamilienhaus. Die oberhalb liegende Landschaft
wird entsprechend in der Einsehbarkeit nicht wesentlich tangiert.
Mit dem Wiesenweg ist die Erschliessung bereits vorhanden.
► Antrag nicht berücksichtigen
► besser, Flurnamen im Bauzonenplan beschriften
In der neu geschaffenen W4Plus werden aussergewöhnlich hohe
Dichten und Höhen von Bauten zugestanden. Dies an ruhigen
Lagen abseits der Hauptverkehrsachsen, die für Wohnbauten
Aus Sicht des stillen / ruhigen Gewerbes nicht bestens geeignet sind und wo verdichtetes Bauen prioritär stattfinden soll. Eine gesunde Nutzungsdurchmischung kann jedoch
nachvollziehbar. Führt in der Praxis zu
durchaus sinnvoll sein. Wohnbauten sollen hier jedoch nicht durch
Rechtsfällen. Bringt für die betroffenen Bereine Bürobauten oder gewerbliche genutzte Quartiere verdrängt
triebe weitere Hürde in die sonst schon
werden.
schwierige Existenzlage.
► § 12 Abs. 1 BNO: Berücksichtigen, Wohnanteil kann auf 50%
reduziert werden
§ 12 Abs. 2 BNO, als Voraussetzung Formulierungsvorschlag: „Voraussetzung ist
Das Thema der Freiräume ist hier etwas weit hergeholt, da es in
Fachgutachten verlangen
ein Fachgutachten, das die Qualitäten der
§ 12 Abs. 2 BNO vor allem um die architektonische und wohnhygiAnlagen und Freiräume aufzeigt.“
enische Qualität geht. Fraglich ist auch, ob dafür zwingend ein
Fachgutachten nötig ist. Gestützt auf § 68 Abs. 2 BNO können für
solche Fälle Fachleute beigezogen werden.
► Nicht berücksichtigen
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Damit auf jeweilige Situation besser eingegangen werden kann.
18
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Thematische Tabelle
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Wohn- und Gewerbezone WG3, § 13 BNO
19
WG2, WG3; Bezug der Verkaufsfläche bis 500m2 ist zu präzisieren
30
§ 13 Abs. 1 BNO; Verkaufsnutzungen bis 500 m2 / kein übermässiges
Verkehrsaufkommen schränken zu
stark ein
VOLG, Landi, Migros etc. sind nicht möglich.
Geforderte gemeinschaftliche Anlagen zur
Anlieferung führen zu Rechtsstreit.
Mindestfläche Arealüberbauung bei
3‘000m2 belassen
Neu wird eine Erhöhung der AZ auf 0.8 und
eine Erhöhung der Fassaden- und Gesamthöhen um 3.2 m möglich. Einhaltung der erhöhten Anforderungen auf einem Grundstück
von nur 2'000 m2 ist fraglich. Ästhetische Bestimmungen sind bekanntlich auch bei Arealüberbauungen nur bedingt durchsetzbar.
Der Gemeinderat kann nicht nach seinem
Gutdünken die Abstände ändern oder aufheben.
§ 13 Abs. 3 BNO: Unterschreitung
Grenzabstand nur mittels Überbauungskonzept und Sondernutzungsplan zulassen bzw. verlangen.
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Bezugsgrösse richtet sich grundsätzlich nach der kantonalen
Richtplanvorgabe und wird pro Gebäude gemessen.
► keine Anpassung
Mit der Beschränkung der Verkaufsnutzung sollen raumplanerisch
unerwünschte Entwicklungen verhindert werden. Gemäss kantonaler Richtplanvorgabe wäre bei einer Erhöhung dieses Flächenmasses die Gebiete im Plan örtlich festzulegen (mittelgrosse Verkaufsnutzungen). Gemeinschaftliche Anlagen zur Anlieferung sind
nötig, um Platz zu sparen und noch genügend gut gestaltete Aussenbereiche zu sichern.
► Nicht berücksichtigen
Mit der Arealüberbauung wird eine gesamthaft bessere Lösung
verlangt, die gestützt auf die Kriterien von § 39 BauV in einem
Fachbericht begründet sein muss. Insofern muss es also das
grundsätzliche Ziel sein, auch auf kleineren Parzellen Arealüberbauungen realisieren zu können.
► Nicht berücksichtigen
Die Kriterien „ortsbauliche Gründe“ und „Lärmimmissionen“ legen
fest, unter welchen Voraussetzungen eine Unterschreitung möglich
ist. Im Sinne der Rücksichtnahme auf die Nachbarn kann es jedoch im Sinne des Antrages sinnvoll sein, der Unterschreitung eine
parzellenübergreifende Planung zu Grunde zu legen.
► § 13 Abs. 3 BNO präzisieren: Der Gemeinderat kann, gestützt
auf ein parzellenübergreifendes Bebauungskonzept, entlang von
Strassen eine seitliche Unterschreitung .... zulassen bzw. verlangen.
19
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Wohn- und Gewerbezone WG3, § 13 BNO
17
Spezialbestimmung aufnehmen: Auf
den Parzellen 2192 und 2218 sind
nur Gebäude mit drei Vollgeschossen plus Attikageschoss und einer
Gesamthöhe (Attikaseite) von 12 m
(4 m x 3 m) zulässig. In Anlehnung
an die bestehende Bebauung und
aus Gründen des Lärmschutzes sind
die Gebäude mit deren Längsseite
parallel zur Kantonsstrasse zu stellen und in geschlossener Bauweise
auszuführen.
Grosser Grenzabstand bei 8 m belassen.
►BNO
WG3 Oederlin, § 15 BNO
29
§ 15 BNO: Weshalb werden die
alten Begriffe verwendet? Weshalb
die Absätze 1 bis 8 aus früheren
Entwürfen weggelassen?
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Gravierende Abweichungen gegenüber heutigen Bestimmungen, die nur noch bei den zwei
erwähnten Grundstücken zur Anwendung
kommen können. Mit der neu vorgesehenen
Fassaden- bzw. Gesamthöhe von 15 m sind
bis zu fünf Geschosse möglich. Die AZ wurde
um 17% angehoben. Diese Bestimmungen,
die allenfalls in sanierungsbedürftigen Gebieten ihre Berechtigung haben, gewährleisten
die in den Planungszielen verlangte ortsbauliche Gliederung und städtebauliche Qualität
nicht. Mit 10 m Gebäudeabstand und bis zu
15 m hohen Gesamthöhen wird keine angemessene Durchgrünung erreicht, ganz zu
schweigen von parkartigen Aussenräumen.
Der heute schon geringe Abstand wird auf
6 m reduziert. Eine genügende Belichtung
und Besonnung kann wohl kaum sichergestellt werden.
Die beiden Parzellen befinden sich wie bisher in der WG3. Sie
grenzen nordseitig an die verkehrsbelastete Landstrasse, so dass
sich eine geschlossene Bauweise mit der Anordnung der lärmempfindlichen Räume auf der lärmabgewandten Seite anbietet. Die
neu generell geltende AZ von 0.7 entspricht der bisherigen AZ bei
Mischnutzung. Insbesondere bei einer geschlossenen Bauweise ist
eine gewisse Dichte nötig, um die angestrebte Siedlungskonzeption überhaupt erreichen zu können. Anstelle der Gebäudehöhe
von 10 m tritt die Fassadenhöhe von 11 m, wobei die Vollgeschosszahl aufgehoben wird. In der betreffenden Situation wird
das Attikageschoss ohne Zweifel an die Landstrasse gesetzt werden müssen. Nach neuer Definition der IVHB muss die Brüstung
im Attikageschoss eingerechnet werden, so dass auf der Rückseite
weiterhin nur dreigeschossige Bauten realisierbar sein dürften. Die
Anhebung um 1 m ermöglicht zudem gewerbliche Nutzungen im
allenfalls überhöhten Erdgeschoss. Bei sorgfältiger Planung sind
durchaus qualitativ ansprechende Aussenräume realisierbar, hingegen kann so nahe an der Landstrasse nicht das Modell der
Gartenstadt als idealtypische Siedlungskonzeption herbeigezogen
werden. Da sich die Liegenschaft Küferweg 3 auf der Südseite der
beiden angesprochenen Parzellen befindet, wird diese nicht in
besonderem Masse beeinträchtigt. Die Ausrichtung der einzelnen
Bauten kann ohne Beeinträchtigung der Nachbargrundstücke erfolgen. In der Eingabe wird ausser Acht gelassen, dass bei Gebäudelängen von mehr als 16 m ein Mehrlängenzuschlag berücksichtigt werden muss.
► Nicht berücksichtigen
Die Gemeinde verpasst eine Chance, hier
eine städtebauliche Situation mitzugestalten.
Einige aktuelle Rahmenbedingungen wurden
darin bereits formuliert.
Die Zonenbestimmung für das Oederlin-Areal wurde aus dieser
Revision ausgeklammert. Zuerst soll ein Wettbewerb durchgeführt
werden, um eine genügende Gewissheit über die festzulegenden
Höhen und Dichten zu erhalten. Um materielle Änderungen zu
vermeiden, werden in der Übergangsphase bis zur arealspezifischen Teiländerung der Nutzungsplanung die alten Begriffe verwendet.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen, Teiländerungsverfahren vorgesehen
20
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Wohn- und Gewerbezone WG3, § 13 BNO
19
WG2, WG3; Bezug der Verkaufsfläche bis 500m2 ist zu präzisieren
►BNO
Gewerbezone G, § 16 BNO
19
Bezug der Verkaufsfläche bis 500m2
ist zu präzisieren
30
§ 16 Abs. 1 BNO; Wohnfläche nicht
auf fixe Zahl von 200 m2 beschränken
►BNO
Dorfzone, § 17 BNO
13
§ 17 Abs. 1 BNO ergänzen: Die
Dorfzone DZ dient der Bewahrung
des Kulturgutes für nachfolgende
Generationen und bezweckt .... mit
der traditionellen Baustruktur, den
ortstypischen Bauten ....
13
§ 17 Abs. 4 BNO ergänzen: Neue
Sekundärbauten / Kleinbauten sind
vorzugsweise als Anbauten an bereits bestehende Bauten auszuführen.
29
§ 17 Abs. 7 BNO, Neuformulierung
Solaranlagen; ... wenn sie flächenbündig und sorgfältig in die Dachfläche ....
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Die Bezugsgrösse richtet sich grundsätzlich nach der kantonalen
Richtplanvorgabe und wird pro Gebäude gemessen.
► keine Anpassung
Ist sehr stark projektabhängig
Die öffentliche Wertschätzung für die kulturelle Bedeutung der Dorfzonen muss betont
werden. Viele Grundbesitzer in den Dorfzonen
haben kein Verständnis für das dörfliche Kulturgut und akzeptieren die einschränkenden
Bestimmungen nicht gerne. Die Betonung der
„traditionellen Baustruktur“ soll die Verhüttelung möglichst vermeiden helfen.
Die Bezugsgrösse richtet sich grundsätzlich nach der kantonalen
Richtplanvorgabe und wird pro Gebäude gemessen.
► keine Anpassung
Die Gewerbezone soll prioritär für das Arbeiten reserviert bleiben
und nicht durch Wohnnutzungen an attraktiven Lagen verdrängt
werden. Das festgelegte Flächenmass schafft klare Rahmenbedingungen.
► Nicht berücksichtigen
Es handelt sich um einen generell formulierten Zweckartikel. Die
Zusatzformulierungen bringen keine weiteren konkreten Hinweise.
Örtlich differenzierte Anleitungen für die Praxis sollen sich aus den
Richtlinien für das Bauen im Tromsberg, in Kirchdorf, in Nussbaumen und im Hertenstein ergeben. Je nach Qualitäten und kulturhistorischen Besonderheiten dürften dabei auch unterschiedliche
Bewahrungs- und Erhaltungsziele zur Anwendung gelangen. Der
Begriff „traditionelle Baustruktur“ ist mit den „ortstypischen Bauten“
weitgehend abgedeckt.
► Nicht berücksichtigen, aber in Richtlinien thematisieren
Eine Auseinandersetzung mit der Thematik „Anbauten“ / freistehende Kleinbauten soll in den Richtlinien vorgenommen werden.
Je nach Qualitäten, kulturhistorischen Besonderheiten und zur
Verfügung stehendem Raum sind allenfalls unterschiedliche
Handhabungen nötig.
► Nicht berücksichtigen, aber in Richtlinien thematisieren
► kann in § 17 Abs. 7 BNO berücksichtigt werden, jedoch „annähernd flächenbündig“ definieren (maximal ca. 5 cm)
21
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Dorfzone, § 17 BNO
14 / 19 /
41
§ 17 Abs.7 BNO, Solarwärme- und
Solarstromanlagen, 2. Satz streichen „In Umgebung von geschützten Bauten Solarstromanlagen nicht
zugelassen“.
19
§ 17 Abs. 8 BNO, Vorschriften Parabolspiegel und Solaranlagen abgleichen.
Die in § 17 BNO vorgenommene
Liberalisierung nicht durch Richtlinien wieder einschränken.
33
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Die Unterscheidung von strom- und wärmeerzeugenden Anlagen führt zu einer Sonderregelung (soll kantonal einheitlich geregelt werden, vgl. neustes Merkblatt des Kantons).
Das Verbot in der Umgebung von geschützten
Bauten führt zu erheblichem Ermessensspiel§ 17 Abs.7 BNO, Photovoltaikanlaraum.
gen sollten erlaubt sein, sollten je
Die neu geschaffene Verhinderung von Solarnach Fläche sogar ohne Bewilligung anlagen widerspricht den bundesweiten Zielerstellt werden können.
setzungen.
Die Bedenken bezüglich Gestaltung sind
durch die generelle Bewilligungspflicht entschärft.
Widerspricht dem erteilten Auftrag gemäss
„Motion zur Vereinfachung der Baubewilligungsverfahren bei Solar- und thermischen
Anlagen.“
Auch direkt neben geschützten Bauten können Solaranlagen dezent installiert werden.
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Richtlinien noch vor der öffentlichen Auflage
ausarbeiten lassen.
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Das angesprochene neuste „Merkblatt Solaranlagen“ des Kantons
vom September 2011 kann von den Gemeinden bei der Beurteilung von Solaranlagen angewendet werden. Dieses empfiehlt Solaranlagen generell zuzulassen (mit Ausnahme von kantonal
denkmalgeschützten Bauten). In einem früheren Merkblatt „Solaranlagen“ im Baugebiet vom Oktober 2009 wurde als kantonale
Praxis angegeben, Solarstromanlagen sollen in Dorfkern- und Altstadtzonen nicht realisiert werden. Grundsätzlich ist Ortsbildschutz
Sache der Gemeinde. Die generelle Zulassung von Solaranlagen
muss sich an den örtlichen Qualitäten und Besonderheiten wie
auch an der langjährigen Praxis der Gemeinde orientieren. Von der
strittigen Formulierung in § 17 Abs. 7 BNO sind geschützte Einzelbauten und deren Umgebung von ca. einer Bautiefe innerhalb der
Dorfzone betroffen, insgesamt also sehr wenige Gebäude. Unter
Berücksichtigung der erhöhten qualitativen Anforderungen in der
Dorfzone kann dem Antrag entsprochen werden.
► In § 17 Abs. 7 BNO berücksichtigen bzgl. Streichung „In der
Umgebung von ….“
In der Dorfzone gelten erhöhte gestalterische Anforderungen. Entsprechend muss überprüft werden können, wie die Ausführung
vorgesehen ist und eine Bewilligungspflicht ist nötig.
► nicht berücksichtigen bzgl. Bewilligungspflicht für Photovoltaikanlagen
Der unterschiedlichen Thematik wird entsprechend differenziert
Rechnung getragen.
► belassen
Die Richtlinien sind in Bearbeitung. Diese sollen primär konkrete
Anhaltspunkte für die Projektierung von Bauvorhaben geben und
nicht als Einschränkungen verstanden werden.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen.
22
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Thematische Tabelle
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Spezialzone Gärtnerei, § 21 BNO
15
Spezialzone Gärtnerei gemäss formulierten Anforderungen anpassen
(Parzellen 827, 832, 2504, 829)
36
Gärtnereizone öffnen für dem
Grundthema „Garten/Wohnen“
nahestehende Gewerbe- und
Dienstleistungsbetriebe.
§ 20 BNO, der Zweck der Zone fehlt Text der bestehenden Bauordnung aus der
Tabelle übernehmen
29
►BNO
Materialabbauzone, § 46 BNO
29
Wo gibt es diese Zone?
►BNO
Ausnützungsziffer, § 47 BNO
29
§ 47 Abs. 2 BNO, Präzisierung Bonus Wintergärten und dgl.
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Der östliche Arealteil des heutigen Gartencenters Weber soll durch weitere Detailhandelsbetriebe wie In- und Outdoormöbel,
Sportgeschäft, Freizeitbekleidung, Zoohandlung ergänzt werden. Zweck der angepassten
Zone ist der Betrieb eines Gartencenters mit
ergänzenden Nutzungen im Bereich Detailhandel (aperiodischer Bedarf, beschränkt auf
3'000 m2 Nettoladenfläche) sowie ein untergeordneter Wohnanteil (maximal 10 Wohnungen). Baumasse analog WG3. Produkte des
täglichen Bedarfs bis 500 m2 sollen zugelassen werden.
Der westliche Arealteil wird in naher Zukunft
mit Gewächshäusern bebaut und ist nicht von
der angestrebten Nutzungsergänzung betroffen.
Keine Grossverteiler und Shoppingcenter.
Das Areal liegt im Bereich des öffentlichen Nutzungsgürtels zwischen den Ortsteilen Kirchdorf und Nussbaumen, der als eine optische Gliederung des Siedlungsgebietes wahrgenommen wird. Ein
ähnliches Begehren wurde bereits in der Entwurfsphase behandelt.
Dabei wurde entschieden, die bestehende, auf die Gärtnerei und
den Gartenbaubetrieb beschränkte Bauzone zu belassen und eine
Öffnung nicht zu gewähren. Die beantragten Bestimmungen für
eine angepasste Spezialzone im östlichen Arealteil führen zu einer
erheblichen Intensivierung der Nutzung. Würde der Antrag gutgeheissen, so stellt sich die Frage, weshalb hinsichtlich der Verkaufsnutzung gegenüber bestehenden Gewerbe- sowie Wohn- und
Gewerbezonen entlang der Landstrasse eine intensivere Nutzung
möglich sein soll (Rechtsgleichheit). Eine solch erhebliche Intensivierung müsste wohl eher in einem Teiländerungsverfahren, basierend auf deutlich vertieften betrieblichen, raum- und verkehrsplanerischen Grundlagen, umgesetzt werden.
► Nicht berücksichtigen
► § 21 BNO Nutzungen ergänzen wie bisher: Der Gärtnerei und
dem Gartenbau dienende, mässig störende Bauten wie Treibhäuser, Läden, Büros, Werkstätten, Abstellräume betriebsnotwendige
Wohnungen
Es gibt keine Materialabbauzone
► bisherigen § 46 BNO streichen
Neu § 44 BNO
Neuformulierungen: „Für unbeheizte vollständig verglaste Balkone, Sitzplätze und Wintergärten...“
„Er beträgt pro Wohneinheit 10%, max. 16 m2
der anrechenbaren Geschossfläche. Darüber
hinaus gehende Flächen zählen zur anrechenbaren Geschossfläche.“
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Definition „verglaste Balkone, Sitzplätze und Wintergarten“ entspricht dem Wortlaut von § 32 Abs. 2 BauV
► Berücksichtigen in neuem § 44 BNO, das Wort „vollständig“
ergänzen, „unbeheizt“ nach vorne nehmen.
§ 44 Abs. 2 BNO ist klarer: 10% muss sich auf eine Bezugsgrösse
beziehen. 16 m2 wird in § 47 Abs. 2 BNO auf den Nutzungsbonus
bezogen.
► Nicht berücksichtigen
23
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Abgrabungen, § 50 BNO
29
Handhabung unklar
►BNO
Strassenabstand, § 54 BNO
29
§ 54 Abs. 2 BNO, Stützmauern und
Einfriedigungen präzisieren
29
§ 54 Abs. 3 BNO, Sichtzonen, „ausreichend“ streichen
►BNO
Arealüberbauung, § 55 BNO
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Neu § 48 BNO
v.a. Höhe der Abgrabung, an welcher Stelle
wird gemessen?
In der Höhe wird grundsätzlich vom massgebenden Terrain bis
zum tiefer gelegten Niveau des abgegrabenen Terrains gemessen.
In der Breite sollte in der Regel das Durchschnittsmass innerhalb
dieses Höhenmasses gelten.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen, mittels Skizze in Planungsbericht klarstellen
Neu § 52 BNO
Zusätzlich für Mehrhöhe einfügen, ansonsten
ist nicht klar, ob die Mehrhöhe ab Strassengrenze oder ab einem Abstand von 60 cm zu
messen ist.
Neuformulierung: „Sichtzonen sind zu gewährleisten.“
► Ergänzung: zusätzlich um das Mehrmass ihrer Höhe
► ganzer Absatz gestrichen
Neu § 53 BNO
2
18
Minimale Landfläche bei 3'000 m
belassen
19
Reduktion von 3‘000m2 auf 2‘000m2
ist zu überprüfen und zu begründen
29
§ 55 Abs. 3 BNO, Hinweis auf § 39
Abs. 4 BauV streichen
2
2'000 m entsprechen nur etwa drei bis vier 2- Mit der Arealüberbauung wird eine gesamthaft bessere Lösung
geschossigen Einfamilienhausparzellen.
verlangt, die gestützt auf die Kriterien von § 39 BauV in einem
Fachbericht begründet sein muss. Insofern muss es also das
Relativ kleine Flächen können massiv übergrundsätzliche Ziel sein, auch auf kleineren Parzellen Arealüberbaut werden respektive unverhältnismässig,
bauungen realisieren zu können.
nicht quartiergerechte Geschosshöhen, sind
► Nicht berücksichtigen
zuläsig.
► Berücksichtigen: „Die zonengemässe Ausnützung darf um maximal 0.1 überschritten werden. Eine Kumulation mit dem Nutzungsbonus gemäss § 35 Abs. 1 BauV ist nicht zulässig.“
►BNO
Prüfung Einhaltung Regeln der Baukunst, § 57 BNO
Neu § 55 BNO
19
Aufnahme des Verursacherprinzips
(Begutachtung durch Fachleute)
Von dieser Bestimmung wird in aller Regel nur dann Gebrauch
gemacht, wenn ein gravierender Verdacht der Nichteinhaltung
besteht.
► Nicht berücksichtigen
Wenn sich aber herausstellt, dass die Regeln
der Baukunst eingehalten sind, sollten die
entstandenen Kosten von der Gemeinde
übernommen werden.
►BNO
Energiesparmassnahmen, § 59 BNO
19
Energiesparmassnahmen, Alter für
Es kann nicht sein, dass bei Erstellung die
Bauten die Nachisoliert werden
Abstandsvorschriften umgangen werden köndürfen auf mind. 15 Jahre festlegen. nen.
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Die angesprochene Bestimmung kann infolge des neuen
§ 36 BauV aufgehoben werden.
► in BNO streichen
24
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Nr.
Antrag / Themen
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
►BNO
Wohnhygiene, Ausrichtung der Wohnungen: § 60 BNO
Neu § 57 Abs. 1 BNO
29
§ 60 Abs. 1 BNO: „nur in Ausnahmefällen“ streichen
War schon im bisherigen § 28 BNO so formuliert. Ermöglicht eine
flexible Anwendung.
► Nicht berücksichtigen
►BNO
Raummasse:, § 61 BNO
29
§ 61 Abs. 1 BNO: Abstellräume in
Wohnungen präzisieren
►BNO
Spiel- / Aufenthaltsflächen, § 64 BNO
Neu § 61 BNO
19
Unterhaltspflichten ergänzen
Eine solche ergibt sich aus dem bewilligten Projekt.
► Nicht berücksichtigen
►BNO
Anordnung und Gestaltung der Abstellplätze:, § 65 BNO
Neu § 62 BNO
29
§ 65 Abs. 4 BNO gilt im gesamten
Gemeindegebiet
► Das ist so, ist jedoch auch nur eine Kann-Formulierung
►BNO
Beizug Fachleute, § 68 BNO
Neu § 65 BNO
13
§ 68 Abs. 1 BNO ergänzen: Bei
geplanter Unterschreitung von
Richtwerten wird im Zuge des Voranfrageverfahrens die betroffene
Nachbarschaft beigezogen.
§ 68 Abs. 2 BNO: Aufnahme des
Verursacherprinzips (Begutachtung
durch Fachleute)
19
Neu § 58 Abs. 1 BNO
Ergänzung Definition: „Abstellräume in jeder
Wohnung 4 m2. Die Minimalfläche von 4 m2
darf nicht von technischen Installationen und
Geräten beeinträchtigt werden.“
Eine solche Bestimmung geht etwas gar weit ins Detail.
► Nicht berücksichtigen
Vermeidung nachbarschaftlicher Spannungen vgl. Erwägungen zu § 10 Abs. 3 BNO und empfohlene Präzisierung.
► Nicht berücksichtigen
Wenn qualitative Anforderungen eingehalten
sind, sollten die entstandenen Kosten von der
Gemeinde übernommen werden.
Die qualitativen Anforderungen sind meistens gegenüber der Regelbauweise strenger und liegen im öffentlichen Interesse.
► Nicht berücksichtigen
►BNO
Orte mit besonderer Einpassungsbestimmung, § 70 BNO
Neu § 66 BNO
19
Dachgestaltung, klarere Formulierung besondere Sorgfalt
Anlagen zur Energiegewinnung präzisieren (§ 70 BNO)
Es handelt sich um Ermessensfragen, die an den Qualitäten gemessen werden müssen. Eine konkretere Formulierung ist hier
kaum möglich. Mit Anlagen zur Energiegewinnung sind Solarwärme- und Solarstromanlagen gemeint.
► Nicht berücksichtigen
►BNO
Aussenraumgestaltung, § 72 BNO
Neu § 69 BNO
29
§ 72 Abs. 2 BNO: „in der Regel“ und
„Ausnahmen zur Gewährung der
Hochwassersicherheit“ streichen
Der Begriff „in der Regel“ verhindert eine sture Auslegung. Bei
Aufschüttungen kann es Sinn machen, wegen der Hochwassersicherheit von den vorgegeben Massen abweichen zu können.
► Nicht berücksichtigen
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
25
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Thematische Tabelle
Nr.
Antrag / Themen
►BNO
Aussenbeleuchtung, § 73 BNO
Neu § 70 BNO
33
§ 73 BNO: Ergänzung § 73 BNO,
„der Gemeinderat legt nach Ermessen fest ….“, Hinweis auf Möglichkeit, die Strassenbeleuchtung nach
Ermessen zu reduzieren und „öffentlich“ bei „ … die nicht der öffentlichen Sicherheit dienen“ streichen
► Ergänzung „Der Gemeinderat legt nach Ermessen fest …“ in
Ordnung.
► Strassenbeleuchtung nicht berücksichtigen
► Streichung „öffentlich“ nicht berücksichtigen
►BNO
Übergangsbestimmung
29
Formulierung gemäss Baugesetz
übernehmen
►allg.
Hindernisfreies Bauen
19
BNO ergänzen mit behindertengerechtem Bauen, sofern gesetzliche
Grundlagen nicht genügen.
►allg.
Richtlinien / Reglemente
19
Liegen die in BNO erwähnten Richtlinien und Reglemente bereits vor
oder wann werden diese erstellt?
►allg.
Inventare / Grundlagen
11
Gebäude Nr. 2720, Parzelle 2887:
Seit wann ist das Gebäude im Inventar? Welche Folgen hat dies?
Geb. Nr. 2720, Parz. Nr. 2887 HöWurde ohne Information in den kommunalen
henweg 13 aus Verzeichnis „neuerer Schutz aufgenommen und wieder entlassen.
erhaltenswerter Bauten“ streichen
Erhaltenswürdigkeit ist nicht klar (befindet sich
in schlechtem Zustand, Abbruch vorgesehen
Arbeitsliste Schutzobjekte, Wohnhaus „Türmli“, Kurzinventar Nr. 919,
Text ergänzen
37
13
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Die Übergangsbestimmungen sollen sich am BauG bzw. an der
BauV orientieren und nicht von jeder Gemeinde separat geregelt
werden müssen. ► Nicht berücksichtigen
Die gesetzliche Grundlage bildet § 37 BauV, wonach öffentlich
zugängliche Bauten und Anlagen, Gebäude mit mehr als 50 Arbeitsplätzen und Mehrfamilienhäuser nach Massgabe der Norm
SIA 500 „Hindernisfreies Bauen“, Ausgabe 2009, hindernisfrei zu
erstellen sind. ► Beantwortung im Sinne der Erwägungen
Eine Zusammenstellung findet sich auf dem Titelblatt der BNO.
Von den als „neu“ bezeichneten Richtlinien sind die Richtlinien für
das Bauen am Hang sowie für die Ortsteile Kirchdorf, Nussbaumen
und Hertenstein in Bearbeitung. Die übrigen Richtlinien werden
gestützt auf die Massnahmeplanung kontinuierlich erstellt.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen
Das betreffende Einfamilienhaus am Höhenweg 13 (Objekt 1002)
ist inventarisiert, weil bei der Erhebung zeittypische architektonische Qualitäten festgestellt worden sind. Mit der Inventarisierung
allein besteht jedoch keine Unterschutzstellung. Die Aufnahme ins
Inventar hat keine grundeigentümerverbindliche Wirkung und entsprechend auch keine Folgen für die Nutzung.
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen / nicht streichen
► Text gemäss Eingabe ergänzen
Wohnhaus 19. Jahrhundert, im Kern Stein-Speicher um 1600
26
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►allg.
Inventare / Grundlagen
33
Gestaltung Landstrasse
33
33
Thematische Tabelle
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Die Umsetzung des Zieles, wonach die Landstrasse gesamtheitlich zu entwickeln ist, wird
vermisst. Anwendung bestehender Plan. Wie
wird der Tatsache entgegengewirkt, dass nur
parzellenweise und nicht parzellenübergreifend neu gebaut wird?
Quartieranalyse ist sehr dürftig, nicht Inhaltlich zu wenig detailliert, um daraus
aussagekräftig
raumplanerische Massnahmen ableiten zu
können. Analyseeinheiten sind viel zu gross.
Ziele der Gemeinde sind nicht klar.
Im Planungsbericht zu ergänzen.
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Erste Vorabklärungen zum Projekt Erscheinungsbild Landstrasse
sind im Gange (vgl. Strategie Innere Siedlungsentwicklung, Seite 2
/ Massnahmenblatt, verabschiedet vom Gemeinderat).
► Beantwortung im Sinne der Erwägungen
Die Quartieranalyse bildet mit dem Siedlungskonzept die Basis für
Grundnutzungsordnung. Gemäss fachlicher Stellungnahme der
kant. Abt. Raumentwicklung vom 22.03.2012 wurde für diese Planungsstufe eine sorgfältige Analyse der Situation vorgenommen.
Die Grundlage sind sehr aufschlussreich und eine wertvolle
Grundlage für die Revision der Zonenplanung. Das gewählte
Vorgehen entspricht den aktuellen Bedürfnissen einer modernen
Zonenplanrevision und den Anforderungen von § 4 BauV.
► Kenntnisnahme / Beantwortung im Sinne der Erwägungen
Die Entwürfe lassen nur schwer erkennen, in Die Zielvorstellungen zu dieser Nutzungsplanung finden sich im
Abschnitt 3.4 des Planungsberichtes. Als Vorgabe dienten u.a. das
welche Richtung sich Obersiggenthal entwickeln will (Wohngemeinde, Arbeitsplätze, das Leitbild Standortqualität vom April 2008 sowie die aktuellen überBestehende erhalten). Angaben zur Entwick- geordneten raumplanerischen Grundlagen. Bewusst wurde auf
lung der Einwohnerzahl finden sich nicht. Sind eine Zielvorgabe für die Bevölkerungszahl verzichtet, da die angestrebten Qualitäten im Vordergrund stehen sollen. Trotzdem
Überlegungen vorhanden, dass eine Zumusste ein Vergleich der Kapazitäten mit den kantonalen Prognonahme der Wohnbevölkerung nicht nur positive Folgen hat (v.a. bzgl. Steuersubstrat),
sen vorgenommen werden, um den Bedarf gemäss Art. 15 RPG
sondern auch zu Infrastrukturkosten führt?
erbringen zu können.
► Kenntnisnahme, Ergänzung bzgl. Ziele der Arbeitsplätze und
der Auswirkungen auf die vorhandenen Infrastrukturen
27
Gemeinde Obersiggenthal, Gesamtrevision Nutzungsplanung Baugebiet
Nr.
Antrag / Themen
►allg.
Inventare / Grundlagen
33
Falsche Darstellung des Überbauungsstands (Daten nicht aktuell)
►BNO
Energie allgemein
41
- Thema Fernwärme ist nicht eingeflossen, hier wären die Fernwärme
/ Gas in Rieden zu priorisieren
- Statt Wärmepumpen (Luftwasserpumpen) sind Erdwärmesonden
zu bevorzugen
- Solarwärmeanlagen fördern wegen der Speicherthematik
- an die Zukunft denken und nichts
verbieten
Arcoplan Ennetbaden / 24. Oktober 2012
Thematische Tabelle
Mitwirkungsauflage 1.Juni bis 2.Juli 2012
Begründung der Mitwirkenden (+/- Zitate)
Erwägungen Gemeinde, Ergebnis der Beratung
Bedauert wird, dass der aktuelle Überbauungsstand nicht richtig wiedergegeben ist.
Bereits wurden Baubewilligungen erteilt oder
das Baubewilligungsverfahren ist hängig. Das
Oederlin-Areal wird einbezogen, obwohl das
Gebiet aus der vorliegenden Revision der
BNO ausgeklammert ist. Im Zonenplan entsprechen die eingezeichneten Liegenschaften
ebenfalls nicht dem aktuellen Überbauungsstand. Aktualisierung im Hinblick auf die öffentliche Auflage ist unumgänglich.
Die im Planungsbericht dargestellten unüberbauten Flächen entsprechen dem Stand der Erschliessung per Ende 2010, wie dieser
im Zeitpunkt der Ausarbeitung des Planungsberichtes vorhanden
war. Nach einheitlicher Praxis werden die Flächen erst als überbaut angenommen, wenn mit der Überbauung begonnen worden
ist (denn auf diesen Flächen wohnt noch niemand, sonst würde
sich ein falsches Bild ergeben). Bei der Kapazitätsberechnung
kann das Oederlin-Areal nicht ausgeklammert werden, denn sonst
ergebe sich wiederum ein falsches Bild (obwohl eine Teiländerungsvorlage vorgesehen ist). Die Plangrundlage wird im Laufe
des Verfahrens ausgetauscht.
► Kenntnisnahme der weitgehend unberechtigten Kritikpunkte,
Unterlagen werden aber selbstverständlich für weitere Schritte
nachgeführt
Die BNO enthält das Bau- und Planungsrecht. Die angesprochenen Themen kommen direkt gestützt auf die Energiegesetzgebung
zur Anwendung oder erfordern eine spezielle Planung.
► Nicht berücksichtigen
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Seele and Geist
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