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AZ Bericht - der Fechter des TV Kaufbeuren

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FREITAG, 14. JUNI 2013
Sport am Ort
NUMMER 135
Kämpfen wie ein Musketier
Kegeln um die
Goldmedaille
Florett Seit fünf Jahren fechtet Ismael Weber – Am Samstag findet die schwäbische Meisterschaft in Kaufbeuren statt
Kaufbeuren Schon seit vielen Jahren
gehört das Kegeln zum Programm
der Kaufbeurer Stadtolympiade.
Heuer geht es von 28. bis 30. Juni
auf den Bahnen im Flairhotel Am
Kamin um Medaillen und Urkunden.
Der
Mannschaftswettbewerb
wird in den Kategorien Herren, Damen und Mixed gewertet. Ein Team
besteht dabei aus fünf Keglern. Für
die Einzelwertung (Herren, Damen
und
Versehrte)
wird nur das beste
Ergebnis gewertet. Gekegelt werden 50 Schub – 25
in die Vollen, 25
auf
Abräumen.
Die besten drei
Kegler in jeder
Kategorie erhalten Medaillen, Pokale und Sachpreise. Die Siegerehrung findet am
Sonntag, 30. Juni, um 18 Uhr im
Flairhotel Am Kamin statt.
VON JESSICA GSELL
Kaufbeuren/Bertoldshofen
„Einer
für alle – alle für einen!“ So lautet
das Motto der drei Musketiere. Ihre
Abenteuer mit Degen und Florett in
Filmen und Comics faszinierten den
damals erst siebenjährigen Ismael
Weber. So sehr, dass er kurzerhand
beschloss, selbst einmal das Fechten
auszuprobieren.
Doch beim Ausprobieren blieb es
nicht. Heute ist
Ismael zwölf Jahre alt, hat bereits
für den TV Kaufbeuren an mehr
als 20 Meisterschaften
und Ismael Weber
Turnieren teilgenommen und dabei schon so einige
Medaillen gesammelt. Am Samstag
steht für ihn die nächste Herausforderung an: die schwäbische FlorettMeisterschaft in Kaufbeuren.
„Beim Fechten geht es nicht nur
ums Draufhauen. Man braucht
Kraft und vor allem Technik“, beschreibt Ismael seinen Lieblingssport. „Und es macht einfach ziemlich viel Spaß.“ Im Gegensatz zu anderen Sportarten: Fußball hat er
ausprobiert und gleich wieder damit
aufgehört. Und auch auf das Turnen
im Sportunterricht am Marktoberdorfer Gymnasium könnte der
Zwölfjährige gut und gerne verzichten. Entgegen der Meinung vieler,
zu denen anfänglich auch seine
Freunde zählten, kommt er beim
Fechttraining
regelmäßig
ins
Schwitzen. „Es ist sehr anstrengend
schon allein durch die Kleidung, die
wir dabei tragen. Außerdem müssen
wir zum Aufwärmen des Öfteren
mehrere Runden laufen“, sagt Ismael. Im Sommer 2008 begann der
Schüler zunächst mit dem Florett.
Später kam noch der Degen dazu.
Das Florett ist die eleganteste Waffe, hat aber auch die schwersten Regeln. Ein Fechter kann nur dann einen Treffer landen, wenn er sich zuvor das Angriffsrecht erkämpft hat.
Als Trefferfläche zählt beim Florett
einzig der durch die Elektroweste –
die jeden Treffer anzeigt – gekennzeichnete Oberkörper. „Beim Degen zählt so gut wie alles als Treffer
und gibt einen Punkt“, erklärt Ismael. Fast zwei Jahre hat es gedauert, bis der junge Fechter die Technik beherrschte. Und trotzdem weiß
er: „Ich kann zwar fechten, meine
Technik muss aber noch ausreifen.“
Einmal die Woche geht es für ihn
nach Kaufbeuren zum Training des
TVK. Zwei- bis dreimal im Monat
gibt es zusätzlich einen Spezialunterricht mit dem bayerischen Landestrainer. Und auch wenn die Verletzungsgefahr durch die Schutzkleidung recht gering ist. Einmal ist
es dann doch passiert. „Der Degen
des Gegners ist durch meine Handschuhe in den Ärmel der Jacke“, erzählt Ismael. Die Folge war eine
Wunde am Arm. Das sei jedoch die
einzige Verletzung bisher gewesen.
„Aber es kann schon passieren, dass
man blaue Flecken bekommt, wenn
der Gegner recht stark ist.“
Ob bayerische Florett-Meisterschaft in Jengen oder Fünfknopfturnier in Kaufbeuren. Ismaels Liste
der Turnierteilnahmen wird länger
und länger. Zuletzt erkämpfte er
sich beim Maikäfer-Turnier in Füssen den vierten Platz. Zu seinen
größten Erfolgen zählen bisher die
Goldmedaille bei der Offenen oberbayerischen Meisterschaft in Oberammergau sowie der zweite Platz
bei der bayerischen Degen-Meisterschaft im München vor zwei Jahren.
Am Samstag tritt Ismael nun bei der
schwäbischen Florett-Meisterschaft
in Kaufbeuren an. Sein Ziel? Da
muss der Zwölfjährige nicht lange
überlegen: „Ich will natürlich so
weit wie möglich kommen.“
Dass die schwäbische Meisterschaft im Florett in diesem Jahr
überhaupt stattfinden kann, ist allein dem TV Kaufbeuren, den Eltern der Fechter und der Stadt zu
verdanken. Da sich bislang kein
Ausrichter für die schwäbischen
Florettmeisterschaften
gefunden
hatte, hatte der Bezirk bereits das
Aus der Wettkämpfe im Auge. „Uns
O Anmeldung durch Eintragung im
Bevor Ismael Weber (vorne, links) und seine Mannschaftskollegen vom TVK am Samstag bei der schwäbischen Meisterschaft im
Florett in Kaufbeuren antreten heißt es für die Fechter vor allem eines: üben.
Foto: Susanne Schiller
Fußball-Relegation
Schwäbische Florett-Meisterschaft in Kaufbeuren
● Termin: Samstag, 15. Juni, in der
alten Sporthalle des Jakob-BruckerGymnasiums, Neugablonzer Straße 38,
in Kaufbeuren. Beginn ist um 8.30
Uhr.
● Voraussetzung: Die Fechter benötigen einen gültigen Fechtpass des
Deutschen Fechter Bundes (DFB), ein
Gesundheitsattest sowie FIE-geprüfte Sicherheitskleidung.
● Zeitplan: 8.30 Uhr A-Jugend; 9.30
Uhr Aktive Damen; 10 Uhr Bambini;
10.30 Uhr Aktive Herren; 11.30 Uhr
Schüler Herren; 12.30 Uhr Schüler
Damen; 14 Uhr Junioren; 15 Uhr Siegerehrung durch Oberbürgermeister
Stefan Bosse. Anschließend tritt die
B-Jugend an. Alle Mannschaften treten im Anschluss an die Einzel-Wettbewerbe gegeneinander an (außer die
Bambini).
● Austragungsmodus: Rundensystem
Infos zur Meisterschaft unter
www.fechten-kaufbeuren.de
geht es dabei vor allem um die
Ehre“, erklärt Ismaels’ Trainerin
und TVK-Abteilungsleiterin Susanne Schiller. Und darum, dass das
Florett-Fechten nicht in den Hintergrund gerate. So wurde innerhalb
von zwei Wochen die schwäbischen
Florett-Meisterschaft ausgerichtet.
Für Samstag werden derzeit über
100 Teilnehmer aus Donauwörth,
Jengen, Augsburg, Füssen, Kaufering, Kempten, Memmingen, Ulm
und aus Kaufbeuren erwartet.
Ismael wird am Samstag vielleicht
zum letzten Mal in der Klasse der
Schüler antreten. Nach den Sommerferien fechtet er bereits in der
B-Jugend. Dann kann er sich womöglich bald seinen großen Traum
erfüllen: eine Teilnahme bei der
deutschen Meisterschaft.
und Direktausscheidung beziehungsweise Dreier-Mannschaft-Stafettensystem. Bei zu wenigen Meldungen
werden Jahrgänge zusammengefasst.
Der genaue Modus wird am Veranstaltungstag bekannt gegeben. Doppelstart sind möglich, allerdings keine
Dreifachstarts. (jgs)
I
Mit Segen zum Erfolg
Segeln Traditionelle Pfingstregatta auf dem Bärensee
Kaufbeuren Die Teilnehmer der traditionellen Pfingstregatta der Seglergemeinschaft Bärensee (SGB)
hatten in diesem Jahr die Möglichkeit, etwas Außergewöhnliches mitzuerleben. Am Mittag trafen sich die
Segler bei strahlendem Sonnenschein schon zwei Stunden vor dem
sonst üblichen Regattabeginn, um
ihre Boote aufzubauen. Der Grund
war eine Bootsweihe.
Die Segnung nahm Pfarrer Helmut Ennemoser vor. Die Vereinsführung hatte unter freiem Himmel
einen Altar aufgebaut und mit Blumen geschmückt. Nach einem
Wortgottesdienst schritt er die lange
Reihe der Boote ab und erteilte jedem seinen Segen. Anschließend segelte er als Vorschoter mit Claudia
Ressel auf dem Korsar einige Runden auf dem Bärensee.
Danach nutzten die Segler den
leicht auffrischenden Wind, um
zwei Durchgänge zu starten. In der
Allgemeinen Bootsklasse konnten
Uli und Margit Huber den ersten sowie Claudia und Renate Ressel den
zweiten Durchgang für sich verbuchen. Bei den Optimisten sicherte
sich Kathi Huber souverän bei beiden Wettfahrten den ersten Platz.
Auch am darauffolgenden Tag
meinte es der Wettergott gut mit
den Seglern, sodass sie bei anfangs
etwas stärkerem Wind, der im Verlauf des Tages jedoch schnell nachließ, wieder zwei Wettfahrten absolvieren konnten. Bei diesen beiden
Durchgängen ließen Uli und Margit
Huber im Korsar in der Allgemeinen Bootsklasse ihren Vereinskollegen keine Chance auf den Sieg und
verbuchten somit noch zweimal einen Punkt für sich. Dies bescherte
ihnen in der Gesamtwertung am
Ende den ersten Platz. Julia Nothelfer kam mit ihrem Laser auf Rang
zwei und als Dritte im Bunde gesellten sich Sepp Zweckbronner und
Rebecca Schruhl mit ihrem Korsar
dazu.
In der Optimistenklasse gestaltete
sich das Ringen um den Sieg sehr
spannend, da Kathi Huber ihre sehr
guten Leistungen vom Vortag nicht
wiederholen konnte. Kilian Hoffmann und Paul Feix, die zuvor jeweils zweimal den zweiten und dritten Platz belegt hatten, lieferten sich
nun ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Dieses wurde bei der ersten Wettfahrt von Paul Feix und bei der
zweiten von Kilian Hoffmann gewonnen. Dadurch errang Kilian
Hoffmann doch noch den Gesamtsieg, verwies Kathi Huber auf Rang
zwei und Paul Feix auf den dritten
Platz. (az)
Bei strahlendem Sonnenschein nahm Pfarrer Helmut Ennemoser bei der traditionellen Pfingstregatta auf dem Bärensee die Segnung der teilnehmenden Boote vor.
Foto: Seglergemeinschaft Bärensee
Spielplan im Flairhotel Am Kamin oder
telefonisch unter (08341) 9350. Einzelkegler melden sich bei Turnierleiter
Manfred Wagner, Telefon (08341) 18582
oder (0162) 2090691.
ERSTE
AUFSTIEGSRUNDE
A-KLASSE
ZUR
FC Füssen II – FC Ebenhofen II 14:13 nach Elfmeterschießen (2:0, 2:2, 3:3)
Tore 1:0 Kara, 2:0 Henne, 2:1 unbenannt, 2:2 unbenannt, 2:3 unbenannt, 3:3 Kara (FE).
Gelb-Rot Linder (FCF).
Zuschauer Keine Angabe (in Marktoberdorf).
Schiedsrichter Tobias Dikkaya.
Der FC Füssen II hat sich durch ein 14:13 im Elfmeterschießen in Marktoberdorf gegen Ebenhofen
für das entscheidende Relegationsspiel mit dem
Ziel Aufstieg in die A-Klasse qualifiziert. Am Sonntag, 16. Juni, heißt ab 15 Uhr auf dem Platz in
Friesenried Füssens Gegner SC Untrasried (2. der
B-Klasse Allgäu 7, durch Freilos qualifiziert).
SV 29 Kempten – SV Heiligkreuz II 2:0 (1:0)
Tore 0:1 Buchholz (16.), 0:2 Fleschutz (88.).
Gelb-Rot Schell (73./Kempten).
Zuschauer 180 in Lenzfried.
Schiedsrichter Hennicke (Waltenhofen).
Zentimeter entschieden das erste Relegationsspiel
um den Aufstieg zur A-Klasse Allgäu. Der spielbestimmende SVH traf dreimal den Pfosten und einmal die Latte und hatte in der Partie nicht gerade
das Glück auf seiner Seite. Der SV 29 nutzte die
wenigen Konter eiskalt aus und ging durch einen
Heber von Buchholz in Führung. Heiligkreuz ließ
sich nicht beirren und machte weiter das Spiel, war
aber bei Standardsituationen zu nachlässig oder
scheiterte an Torhüter Wagner. In der ruppigen und
turbulenten Schlussphase gelang dem SV 29 abermals nach einem Konter der glückliche Treffer zum
2:0. Kempten will nun die zweite Chance am
Samstag um 15 Uhr in Böhen gegen den SV Amendingen II zum Aufstieg nutzen. (tla)
AH-Fußball
Mit großem Erfolg nahm der TVN an der süddeutschen Brazilian Jiu-Jitsu-Meisterschaft teil: (von links) Trainer Jürgen Lindner, Niko Wagner, Simon de Oliveira, Dominik Niemietz, Maik Dill, Mila Wille, Kevin Pechnig, Severin Lindner, Lucas Düerkop, Sebastian Storch, Jason Wille und Ayeob Amri-Aziz.
Foto: TVN
Medaillenregen für TVN
Kampfsport Erfolgreich beim Brazilian Jiu-Jitsu
Neugablonz Die Süddeutsche Meisterschaft im Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ)
fand in diesem Jahr im württembergischen Herbrechtingen statt. BJJ
ist eine moderne Wurf- und Bodenkampfsportart, bei der das Hauptziel die Aufgabe des Gegners durch
eine Hebel- oder Würgetechnik am
Boden ist.
Durch seine Vielseitigkeit und
Effektivität ist das BJJ vor allem in
der Mixed Martial Arts Freefightszene ein wichtiger Trainingsbestandteil. Der TV Neugablonz ist
mit seiner Budokan Kampfsportabteilung Leistungssportstützpunkt
im
Brazilian-Jiu-Jitsu-Bund
Deutschland. Aufgrund der stetig
wachsenden
Teilnehmerzahlen
wurde das Turnier heuer an zwei
Tagen ausgerichtet. Am Jugendtag
waren für den TVN elf Kämpfer am
Start. Am Tag der Erwachsenen
stand der Neugablonzer BJJ-Trainer Kim Hafner in der Oberstufengruppe auf der Matte. Die intensive
Trainingsvorbereitung des TVN
hatte sich gelohnt: Insgesamt konnten fünf Gold-, drei Silber- und
zwölf Bronzemedaillen mit nach
Hause genommen werden.
Die erfolgreichsten Kämpfer des
TVN waren Lucas Düerkop und Severin Lindner, die jeweils den ersten
Platz in ihren Gewichtsklassen und
den zweiten Platz in der Open Class
der Altersgruppen belegten. Für
Lindner war dies bereits der zweite
süddeutsche Meistertitel in diesem
Jahr, nachdem er im Ju-Jutsu schon
ganz oben auf dem Treppchen
stand. Kim Hafner, Kevin Pechnig
und Simon de Oliveira sicherten sich
je eine Gold- und eine Bronzemedaille. Dominik Niemitz konnte sich
über den zweiten Platz in seiner Gewichtsklasse und einen dritten Platz
in der offenen Kategorie freuen. Die
Bronzemedaillengewinner
waren
Sebastian Storch, Ayeob Amri-Aziz,
Mila Wille (jeweils zwei) sowie
Maik Dill und Jason Wille. Niko
Wagner belegte Platz vier in der
Gruppe U 18 bis 69 kg. (az)
TSV Friesenried
Zum heutigen Spiel gegen Pforzen
um 19 Uhr treffen sich alle Spieler
um 18 Uhr zur Abfahrt am Vereinsheim. Das jüngste Spiel in Mauerstetten wurde 4:3 gewonnen. Die
Torschützen waren St. Müller und
Neurohr (3).
SV Mauerstetten
Das Spiel gegen den SV Rieden endete 1:3. Die Torschützen waren
Christian Kees (2) und Franky Pousada. Die Begegnung mit Friesenried ging 3:4 aus. Die Torschützen
waren Helmuth Wörle (2) und
Kees. Das nächste Spiel findet heute
gegen Fuchstal in Mauerstetten
statt. Treffpunkt ist um 18 Uhr am
Sonnenhof.
SV Pforzen
Der SV Pforzen tritt heute zu Hause
gegen Friesenried an. Treffpunkt
ist am heimischen Sportgelände um
18.15 Uhr, Anstoß ist um 19 Uhr.
Das jüngste Spiel gegen Blonhofen
wurde mit 1:4 verloren.
SpVgg Rieden
Zum nächsten Heimspiel tritt Rieden am heutigen Freitag um 19
Uhr gegen Blonhofen an. Treffpunkt ist um 18.15 Uhr am Sportgelände. Das jüngste Spiel gegen
Mauerstetten wurde mit 1:3 verloren.
TV Irsee
Irsee spielt am heutigen Freitag daheim gegen Ronsberg. Treffpunkt
ist um 18.15 Uhr am Sportplatz. Der
Anstoß erfolgt dann um 19 Uhr.
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