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Lehrer/in werden in NRW: Wie finde ich „meine“ Stelle? - gew

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Informationen für Absolventen des
Vorbereitungsdienstes in NRW.
GEW. Wir machen Schule.
Lehrer/in werden in NRW:
Wie finde ich „meine“ Stelle?
August 2012
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Liebe Kollegin, lieber Kollege,
nach Studium und Vorbereitungsdienst rückt das Berufsziel
LehrerIn in greifbare Nähe, die Einstellung in den Schuldienst nimmt konkrete Formen an.
Mit dieser Information wollen wir Ihnen erste Orientierungen,
Tipps und rechtliche Hinweise geben. Auch die Personalräte
der GEW und die GEW „vor Ort“ beraten Sie gerne individuell und geben Ihnen wichtige Informationen zum Auswahlverfahren, zu „Ihrer“ Stelle und Schule und zu konkreten Einstellungsbedingungen. Nutzen Sie bitte auch unsere Trainings- und Fortbildungsangebote zur Präsentation im Auswahlgespräch und zur Erweiterung Ihrer kommunikativen
Kompetenz in Schule und Unterricht.
Mitglieder der GEW finden weitere ergänzende und vertiefenden Informationen auf unserer Homepage:
www.gew-nrw.de und
www.gew-bildungsmacher.de
Viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre GEW NRW
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Inhalt
Wie sind die Chancen und Perspektiven
der Lehrereinstellung in NRW?
Seite 4
Wie ist das Einstellungsverfahren
geregelt?
Seite 6
Welche Rechte bei der Einstellung
in den Lehrerberuf habe ich?
Seite 12
Wie läuft das mit befristeten Einstellungen in den Schuldienst?
Seite 18
Ich kriege keine Stelle, was nun?
Alternativen: Bewerbungen in
anderen Bundesländern, im Ausland
und an Privatschulen
Seite 22
Die GEW:
Mitgliederservice und Beratung
Seite 24
3
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Lehrerarbeitsmarkt in NRW
Im Zuge des Generationenwechsels werden bis zum Jahr
2030 rund 100.000 LehrerInnen in NRW eingestellt oder
sind bereits eingestellt worden. Zwei von drei Lehrerstellen werden dann in unseren Schulen neu besetzt sein.
Nach wie vor also gute Aussichten für den Einstieg in den
Lehrerberuf – und zwar trotz zurückgehender Schülerzahlen?
Die Chancen stehen nach wie vor nicht schlecht! Aber den
Freifahrtsschein in den Lehrerberuf gibt es nicht, dazu ist die
Lage schulform- und fachspezifisch zu differenziert. Klar, es
gelten die Regeln des Marktes – Nachfrage und Angebot bestimmen maßgeblich die Einstellungsperspektiven. Und wer
bei der Wahl des Einsatzortes flexibel ist, hat die besseren
Chancen.
Einstellungsperspektiven in den Schuldienst haben direkt mit
bildungs- und haushaltspolitischen Entscheidungen zu tun,
teils auch mit politischen Konstellationen und aktuellen Bedarfslagen. Die Landesregierung hat politisch garantiert, die
„demografische Rendite“ für Qualitätsverbesserungen bis zum
Jahr 2015 im Schulsystem zu belassen, also für kleinere Klassen, Inklusion, Ganztag und individuelle Förderung, verstärkte
Fortbildungen etc. mehr LehreriInnen (als nach den herkömmlichen Schüler-Lehrer-Relationen geboten) zu beschäftigen. Das
sind nach Berechnungen des Schulministeriums immerhin
7.700 Lehrerstellen.
Bundesweit ist eine neue Debatte über den Lehrerarbeitsmarkt
entbrannt. Die GEW hat eine Bedarfsrechnung der Kultusministerkonferenz wegen ungenauer Datenbasis und zu niedriger
Bedarfszahlen kritisiert. Insgesamt ist der Lehrerarbeitsmarkt in
Deutschland gespalten: Künftig zu wenig ausgebildete Lehrkräfte, vor allem im Osten und in bestimmten Fächern, ausreichende Nachwuchsversorgung in vielen westlichen Bundesländern, teils auch ein Überangebot an Lehrkräften.
Für NRW ergibt sich nach den aktuellen Berechnungen des
Schulministeriums folgendes differenziertes Bild (Quelle: MSW
NRW, Prognosen zum Lehrarbeitsmarkt NRW, Stand
03/2011). Für BewerberInnen mit Grundschullehramt gibt es
leider nur noch eingeschränkte Beschäftigungsaussichten; ein
Schulformwechsel in die Sekundarstufe I könnte aber ihre Einstellungschancen deutlich verbessern. Auch eine Weiterqualifikation im Bereich der Förderpädagogik verbessert nachhaltig
die Einstellungschancen. Lehrkräfte mit einem SI-Lehramt haben insgesamt die besten Aussichten auf einen Job.
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Die in den letzten Jahren relativ hohen Einstellungskontingente
für Gymnasien und für Gesamtschulen werden voraussichtlich
nicht auf diesem hohen Niveau bleiben. Das Schulministerium
plant den durch den doppelten Abiturjahrgang 2013 entstehenden Stellenüberhang vorübergehend an den Gymnasien zu
belassen. Die GEW fordert jedenfalls einen Einstellungskorridor
für neue Absolventen des Lehramtes Gymnasium/Gesamtschule, um insbesondere in den Mangelfächern den Bedarf zu
sichern. Ab 2016 wird voraussichtlich der Bedarf an Neueinstellungen insgesamt zurückgehen, weil dann auch die Berufsaustritte deutlich rückläufig sind.
Die Lage an Berufskollegs ist überwiegend günstig, Kombinationen aus beruflichen und allgemein bildenden (Haupt-) Fächern werden von den BKs gerne nachgefragt. Beim Lehramt
für sonderpädagogische Förderung sorgt der Inklusionsprozess in den nächsten Jahren für große Nachfrage, die mit den
derzeit rund 400 Absolventen p.a. bei weitem nicht befriedigt
werden kann. Schon jetzt gibt es fast doppelt so viele vakante
Stellen, aber nicht genügend Ausbildungskapazitäten an den
Hochschulen. Die GEW fordert hier ganz dringend Abhilfe und
ergänzend für Absolventen des Grundschullehramtes Qualifikationsmöglichkeiten, die mit dem Erwerb der Lehrbefähigung
in Förderpädagogik abschließen.
Insgesamt bietet die hier nur kurz skizzierte Situation schulform- und fächerspezifisch nach wie vor gute Einstellungschancen auch für SeiteneinsteigerInnen. Für die GEW ist klar:
SeiteneinsteigerInnen können – entsprechende qualifizierte
Ausbildung und Professionalisierung vorausgesetzt – eine Bereicherung für die Schulen in NRW sein. Sie sollten dann auch
gleichwertige berufliche Aufstiegs- und entsprechende Einkommensmöglichkeiten wie grundständig ausgebildete Lehrkräfte haben.
Die GEW bleibt am Ball, wenn es um die Steigerung der Attraktivität des Berufs, um bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen sowie um angemessene Bezahlung geht. Die Erhöhung der Altersgrenze für die Übernahme ins Beamtenverhältnis in NRW auf 40 Jahre, versehen mit klarer definierten
Ausnahmeregelungen, ist ein eindeutiger politischer Erfolg der
GEW. Mit Blick auf die unterschiedliche Situation in den Bundesländern, fordert die GEW perspektivisch eine bundeseinheitliche Verbeamtungsgrenze und darüber hinaus für die tarifbeschäftigten Lehrkräfte eine Entgeltordnung, die ihnen die
ökonomische Gleichstellung mit den verbeamteten Kolleginnen und Kollegen ermöglicht.
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Lehrereinstellung in NRW
Die Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern in den öffentlichen Schuldienst des Landes NRW wird über ministerielle Erlasse geregelt. Der „Grundlagenerlass“
klärt die grundlegenden Bedingungen und Verfahrensschritte der Lehrereinstellung, er wird durch einen auf
den aktuellen Einstellungszeitraum, zumeinst ein
Schuljahr, bezogenen Einstellungserlass der konkreten
Bedarfslage entsprechend ergänzt.
Diese Erlasse und alle wichtigen Informationen zum Lehrereinstellungsverfahren in NRW finden Sie auf der Homepage
des Schulministeriums: www.leo.nrw.de. Seiteneinsteiger,
also Interessenten für eine Lehrerstelle ohne Lehramtsbefähigung aber mit Universitäts- bzw. Hochschulabschluss, informieren sich auf: www.lois.nrw.de. Wer eine Stelle für den
Schuldienst in NRW sucht, sollte kontinuierlich diese Internetseiten aufrufen. Hier steht alles Wichtige: rechtliche Informationen, Stellenausschreibungen, Fristen und Termine.
Das Einstellungsverfahren hat sich in den letzten Jahren immer wieder geändert. Die GEW hat in einer Reihe von
Rechtsverfahren bewerberfreundliche Regelungen für die
Einstellung neuer Lehrerinnen und Lehrer durchsetzen können. So gibt es z.B. keine Einstellungssperre mehr nach der
Ablehnung eines Stellenangebotes. Auch die „Konventionalstrafe“ i.H.v. 2.500 Euro bei Nichtantritt einer zugewiesenen
Stelle ist nicht mehr fällig, weil sie rechtlich unzulässig war.
Das Ausschreibungsverfahren
Bei der Lehrereinstellung in NRW, für die die fünf Bezirksregierungen zuständig sind, wird zwischen zwei Verfahrenstypen unterschieden. Fast alle neuen Stellen werden über das
Auswahlverfahren besetzt. In diesem Verfahren werden Stellen mit konkret festgelegten Fächerkombinationen und spezifischen Anforderungsprofilen für einzelne Schulen ausgeschrieben. Diese Schulen legen also genau fest, wie die neu
zu besetzende Stelle ausgestaltet werden soll. Die Entscheidung über die Bewerberauswahl wird in einer Auswahlkommission dieser Schule letztendlich getroffen.
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Das Listenverfahren
Nur noch ein sehr geringer Anteil der zu vergebenen Stellen
wird „über Liste“ vergeben, und zwar anhand der von den
Schulen gemeldeten Bedarfe nach Fächerkombination und
Lehramtsbefähigung und den von den Bewerbern angegebenen Ortswünschen. Die Stellenvergabe erfolgt nach gebildeter Rangfolge, die aus den Noten der 1. und 2. Staatsprüfung (zuzüglich evtl. Bonuspunkte aus bereits geleisteten
Vertretungsstunden) gebildet wird. Im Listenverfahren können BewerberInnen bis zu max. 12 Kreise bzw. kreisfreie
Städte als Ortswünsche äußern. Bei Vorliegen mehrerer
Lehramtsbefähigungen kann eine Auswahl hinsichtlich der
Schulstufe getroffen werden.
Erfolgreich bewerben
Für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein attraktives Bewerbungsprofil entscheidend. Lassen Sie sich alle Extraqualifikationen während Ihrer Ausbildung bescheinigen: Fortbildungen und Kompetenzen, spezieller Medien- und Methodeneinsatz, Mitarbeit in schulischen oder sonstigen Projekten,
spezielle Kenntnisse und Erfahrungen (bsw. in der Jugendhilfe). Nutzen Sie auch vor oder nach dem Examen jede Möglichkeit, sich breit zu qualifizieren oder fortzubilden: Unterricht in allen Stufen und in beiden Fächern, nichtunterrichtliche Schulveranstaltungen und Projekte usw.. Beobachten
Sie den Betrieb Schule und informieren sich über aktuelle
schulrelevante Themen: Inklusion, Gender, Heterogenität und
Diversity, Migration etc..
Bitte Beachten Sie:
Die Ausschreibungen erfolgen in der Regel mittwochs unter LEO. Mittlerweile sind auch ausnahmsweise tägliche Veröffentlichungen für alle
Schulformen möglich.
Bewerbung an die ausschreibende Schule (Bewerbungsmappe!) und an die zuständige Bezirksregierung („Bewerbung online“) richten, Fristen
unbedingt einhalten!
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In der „Checkliste für LehramtsinhaberInnen“
(LEO-Rubrik: Allgemeine Informationen) finden
Sie alle wichtigen Informationen und die Hinweise, die Sie beachten müssen.
Die Ausschreibungstexte, von den Schulen erstellt und in LEO veröffentlicht, enthalten Hinweise auf die geforderten Fächer und Fächerkombinationen (ggf. mit Prioritäten), evtl. zusätzlich geforderte fachliche Qualifikationen, die schriftlich
(in Kopie!) nachgewiesen werden müssen.
Bewerbungen, die in der Ausschreibung genannten Fächer und fachlichen Voraussetzungen nicht
bzw. nicht in vollem Umfang erfüllen, sind unzulässig. Bewerben Sie sich also nur auf eine Stelle, wenn Sie deren Anforderungsprofil auch wirklich erfüllen.
BewerberInnen mit der Lehramtsbefähigung für
die Schulform Grundschule sollten auch Einstellungsmöglichkeiten an Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen bis Klasse 10, an Weiterbildungskollegs (Abendrealschule) sowie an den
neuen Schulformen Gemeinschaftsschule und
Sekundarschule achten.
Die Auswahlkommission der Schule prüft die
fachlichen Voraussetzungen und sondiert evtl.
nach "bevorzugten Bewerbungen" über schriftlich nachzuweisende Kriterien (Chorleiterschein,…).
Erst nach diesen Auswahlschritten wird unter Berücksichtigung der Bevorzugungskriterien in der
Reihenfolge der Ordnungsgruppen zum Auswahlgespräch eingeladen. Die Einladungsfristen für
die Schulen (vom Erhalten der Bewerberlisten bis
zu den Auswahlgesprächen) sollen drei Werktage
nicht unterschreiten.
www.leo.nrw.de
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Wichtig: Das Anforderungsprofil einer Stelle darf von der
Schule nicht dermaßen auf eine/n bestimmte/n BewerberIn
zugeschnitten sein, dass alle anderen BewerberInnen praktisch keine Chance mehr auf eine Einstellung haben. Bei
Ausschreibungen mit extremen Anforderungen (quasi „ad
personam“) ist es ratsam, den zuständigen Personalrat einzuschalten.
Die Auswahlkommission besteht aus:
– dem Schulleiter, der Schulleiterin
– einer von der Lehrerkonferenz gewählten Lehrkraft
– dem von der Schulkonferenz gewählten Mitglied (Eltern,
vollj. SchülerIn, weitere Lehrkraft)
– Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen
– der Ansprechpartner für Gleichstellungsfragen
Die Hälfte der Mitglieder sollen Frauen sein, ein Mitglied des
Personalrates und ggf. der Schwerbehindertenvertretung
haben eine beratende Stimme. Die Auswahlkommission
kann beschließen, ein weiteres Mitglied zuzulassen. Ein/e
VertreterIn der Schulaufsicht kann ebenfalls teilnehmen.
Das Auswahlgespräch
Sie führen mit der Auswahlkommission der Schule ein ca. 30minütiges Auswahlgespräch. Die Leitung der Kommission und
damit des Auswahlgesprächs übernimmt der/die SchulleiterIn,
in Ausnahmefällen seine/ihre Vertretung.
Stimmberechtigt sind außerdem: eine von der Lehrerkonferenz gewählte Lehrkraft der Schule, ein volljähriges Mitglied
der Schulkonferenz, die Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen. Weiterhin ist ein Mitglied des Personalrates
einzuladen und ggfs. eine weitere Person; bei schwerbehinderten BewerberInnen ist die Schwerbehindertenvertretung zu
beteiligen.
Sie haben in manchen Auswahlgesprächen Gelegenheit, in einem vorbereiteten Vortrag (5-10 Minuten) zunächst zu einem fachlichen (pädagogischen) Thema
Stellung zu nehmen.
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Die Fragen der Auswahlkommission beziehen sich auf
Ihre Persönlichkeit, auf Ihre Praxiserfahrungen und auf
Ihre spezielle Motivation. Auf die Frage: „Warum haben
Sie sich auf diese Stelle an unserer Schule beworben?“
sollten Sie bestens vorbereitet sein!
Aber auch auf Fragen über Ihr Verständnis der Lehrerrolle,
das Stellenprofil und auf spezielle persönliche Qualifikationen sollte Ihre Antwort souverän und kompetent ausfallen.
Zeigen Sie Ihre kommunikativen Kompetenzen!
Unzulässige Fragen
sind solche, die den Schutz der Privatsphäre verletzen, z.B.:
– gesundheitliche Besonderheiten,
– Teilzeitwünsche,
– Schwangerschaft, Familienplanung,
– Zugehörigkeit zu Parteien, Verbänden,
– Konfessionszugehörigkeit (bei Bekenntnisschulen erlaubt).
Unser Tipp:
Informieren Sie sich möglichst intensiv über
Ihren zukünftigen Arbeitsplatz.
Die GEW hilft Ihnen dabei gern!
Immer wieder kommt es vor, dass auch
unzulässige Fragen gestellt werden.
Die GEW berät Sie gerne, wie Sie solche
heiklen Gesprächssituationen meistern!
Nutzen Sie auch unsere Trainingsangebote
zum Auswahlgespräch! Unsere Personalräte
und KommunikationstrainerInnen bereiten
Sie bestens darauf vor.
Trainingsangebote und Seminare entnehmen
Sie unserem Bildungsprogramm.
Die Adressen der Personalräte finden Sie auf
unserer Homepage: gew-nrw.de
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Ihr gutes Recht bei der
Einstellung
Die Einstellung in den Schuldienst lässt regelmäßig Fragen
und Probleme offen. Die GEW gibt folgende Hinweise:
Angebotsannahme
Einstellungsangebote werden immer schriftlich erteilt. Ein
solches schriftliches Einstellungsangebot ist spätestens drei
Werktage – Samstag ausgenommen – nach Absendung
oder Aushändigung des Angebotes schriftlich gegenüber
der im Angebot benannten Stelle (Bezirksregierung) anzunehmen oder abzulehnen. Mündliche Vereinbarungen sind
nicht rechtswirksam. Die Ablehnung eines Einstellungsangebotes im Rahmen des Auswahlverfahrens führt zu keiner
Sperre. Die Ablehnung einer Stelle im Auswahlverfahren für
eine Schule schließt allerdings ein Einstellungsangebot für
diese Schule im Listenverfahren aus. Für einen längeren Urlaub u.dgl. ist die Beauftragung einer vertrauenswürdigen
Person zur Kontrolle der Post ratsam. Sie können diese Person auch schriftlich bevollmächtigen, Angebote in Ihrem Namen wirksam anzunehmen oder abzulehnen. In diesem Fall
unbedingt dem ausgefüllten Annahmevordruck eine schriftliche Vollmacht im Original beilegen.
Keine „Konventionalstrafe“ mehr!
Früher war eine hohe „Konventionalstrafe“ fällig, wenn trotz
Zusage die Stelle an der Schule nicht angetreten wurde.
Diese restriktive Bestimmung ist nach mehreren Klagen von
Betroffenen mit Hilfe des GEW-Rechtsschutzes von den Gerichten als rechtlich nicht zulässig bewertet worden und findet keine Anwendung mehr.
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Höchstaltersgrenze bei der Übernahme
ins Beamtenverhältnis
Seit dem 18. Juli 2009 gibt es in Nordrhein-Westfalen eine
Neuregelung der Höchstaltersgrenze für die Übernahme in
das Beamtenverhältnis. In das Beamtenverhältnis auf Probe
übernommen werden BewerberInnen, die am Tag der Einstellung das 40. Lebensjahr (bei Schwerbehinderten gilt das
43. Lebensjahr) noch nicht vollendet haben. Wer bei der
Einstellung älter als 40 Jahre ist, wird nur dann in das Beamtenverhältnis übernommen, wenn einer der Ausnahmetatbestände anzuwenden ist (siehe unten). Die „Lebenszeitverbeamtung“ erfolgt nach erfolgreich absolvierter Probezeit.
Diese Probezeit beträgt regelmäßig für alle beamtenrechtlichen Laufbahnen, also unabhängig davon an welcher
Schulform der/die Berufseinsteiger beschäftigt ist, drei Jahre.
Die Anhebung der Höchstaltersgrenze auf 40 Jahre ist ein
Erfolg des jahrelangen politischen und gewerkschaftlichen
Einsatzes der GEW. Die GEW wird sich aber weiterhin für eine weitere Erhöhung einsetzen und fordert, dass eine einheitliche Regelung für alle Bundesländer gilt, um gleiche Einstellungsbedingungen für alle herzustellen. Wir fordern keine
unsaubere Konkurrenz der Länder um qualifizierte Lehrkräfte
und gleiche Bedingungen für alle BewerberInnen.
Verbeamtung mit 40 und später
Nach der neuen Laufbahnverordnung des Landes NRW
(vom 18. Juli 2009) sind auch die Ausnahmetatbestände für
die Höchstaltersgrenze neu geregelt worden. Hat sich die
Einstellung oder Übernahme in das Beamtenverhältnis auf
Probe
a) wegen der Ableistung einer Dienstpflicht nach Artikel
12a GG
b) wegen der Teilnahme an einem freiwilligen sozialen
Jahr oder
c) wegen der Geburt eines Kindes oder wegen der tatsächlichen Betreuung eines Kindes unter 18 Jahren,
d) wegen der tatsächlichen Pflege eines nach einem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen nahen Angehörigen, insbesondere aus dem Kreis der Eltern, Schwie14
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gereltern, Eltern der eingetragenen Lebenspartnerin
oder des eingetragenen Lebenspartners, Ehegatten,
eingetragenen Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner, Geschwister sowie volljähriger Kinder verzögert,
so darf die jeweilige Altersgrenze im Umfang der Verzögerung überschritten werden, bei einem Kind um bis zu drei
Jahre, bei mehreren Kindern höchstens um bis zu sechs
Jahre. Entsprechendes gilt für d).
Das Höchstalter erhöht sich, wenn der Bewerber an dem
Tage, an dem er den Antrag gestellt hat, die Höchstaltersgrenze nicht überschritten hatte und die Einstellung oder
Übernahme innerhalb eines Jahres nach der Antragstellung
erfolgt (sog. Ausnahmefiktion).
Ausnahmefiktion
Zu guter Letzt kann eine spezielle Regelung der Laufbahnverordnung noch die Verbeamtung bringen. Demnach gilt eine Ausnahme vom Höchstalter für die Einstellung oder
Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe als erteilt,
wenn der/die BewerberIn an dem Tag, an dem er/sie den
Antrag gestellt hat, die Höchstaltersgrenze nicht überschritten hat und die Einstellung oder Übernahme in das Beamtenverhältnis innerhalb eines Jahres nach der Antragstellung
erfolgt. Nach herrschender Verwaltungspraxis sind allerdings
nur Bewerbungen mit 2. Staatsexamen zulässig.
Also: Wenn möglich vor dem 40. Geburtstag schriftlich einen Antrag auf Übernahme ins Beamtenverhältnis an die
Einstellungsbehörde stellen, auch wenn es keine konkrete
Stelle gibt, auf die Sie sich bewerben können. Sie können
so Fristen wahren.
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Tarifbeschäftigungsverhältnis
Für den Fall, dass eine Einstellung in das Beamtenverhältnis
auf Probe nicht möglich ist – bsp. wegen des Überschreitens der beamtenrechtlichen Höchstaltersgrenze oder weil
die amtsärztliche Untersuchung negativ ausgefallen ist –, erfolgt die Übernahme in das Tarifbeschäftigungsverhältnis
nach den tariflichen Bestimmungen des TV-L (Tarifvertrag
der Länder).
Durch zahlreiche Vorschriften sind beide Beschäftigungsverhältnisse vergleichbar, aber es gibt auch teils gravierende
Unterschiede, z.B. in der Nettovergütung, die bei den Beamtinnen und Beamten höher ausfällt als bei den Angestellten.
Derzeit werden zwischen der GEW und den öffentlichen Arbeitgebern (Tarifgemeinschaft deutscher Länder, TdL) Verhandlungen über eine neue tarifliche Eingruppierung der
Lehrkräfte geführt. Tarifliches Ziel ist es, die Lücke zwischen
den Einkommen der Tarifbeschäftigten im Schuldienst und
den verbeamteten Lehrkräften zu schließen.
Schwangerschaft
Eine bestehende Schwangerschaft ist kein Hinderungsgrund, eine Stelle im Schuldienst anzutreten. Sie können ein
Einstellungsangebot annehmen und gleichzeitig oder später
erklären, dass und wann Sie in den gesetzlichen Mutterschutz und ggf. in die Elternzeit gehen.
Amtsarzt und Führungszeugnis
Sorgen Sie nach der Zusage zum Einstellungsangebot umgehend dafür, dass Sie einen Termin beim Gesundheitsamt
für die amtsärztliche Untersuchung bekommen.
Lange Wartezeiten verzögern die Verbeamtung. Auch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis muss rechtzeitig
vorliegen. Sollten Sie mit Blick auf die gesundheitliche Eignung eine „Vorgeschichte“ haben oder Probleme befürchten, wenden Sie sich umgehend an den zuständigen Personalrat und lassen sich intensiv beraten. Sprechen Sie auch
mit Ihrem Fach- bzw. Vertrauensarzt. In vielen Fällen hilft
auch hier der gewerkschaftliche Rechtsschutz für GEW-Mitglieder.
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Keine Berücksichtigung
im Lehrereinstellungsverfahren?
Sie sind leer ausgegangen und haben das Gefühl, da ist
nicht alles „mit rechten Dingen“ zugegangen? Hier heißt es
Fakten und Informationen über den Personalrat erfahren und
den Sachverhalt ermitteln. Bis zur Klage oder gar zum gerichtlichen Eilverfahren ist aber noch einiges zu tun, die
GEW berät und gewährt ihren Mitgliedern – falls erforderlich
– kostenlosen Rechtsschutz.
Keine Stelle – was dann?
Mit dem Wegfall der „originären Arbeitslosenhilfe“ haben Absolventen des Vorbereitungsdienstes keinen Anspruch auf
Arbeitslosenhilfe mehr. Wer nach dem Referendariat arbeitslos wird, muss klären, ob er Anspruch auf Arbeitslosengeld
hat. Ggf. kann ein Antrag auf Arbeitslosengeld II gestellt
werden.
Hier helfen die gewerkschaftlichen Arbeitslosengruppen, bei Leistungsklagen greift für Mitglieder der
gewerkschaftliche Rechtsschutz.
GEW-Mitglieder nehmen Kontakt mit dem GEWRechtsschutz oder mit den GEW-RechtsschützerInnen
„vor Ort“ auf!
E-Mail:
rechtsschutz@gew-nrw.de
Telefonische Rechtsberatung unter:
0201/ 29 403-37, Fax: 0201/ 29 403-53
Beratungszeiten:
Mo–Do 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr, Fr 10.00 bis 12.00 Uhr
Verzeichnis der GEW-RechtsschützerInnen „vor Ort“:
www.gew-nrw.de
(Pfad: Mitgliederservice der GEW/Unser
Rechtsschutz/GEW-Expertinnen und -Experten)
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Befristete
Beschäftigungsverhältnisse
Kein Dauerarbeitsplatz, aber immerhin eine befristete
Beschäftigung in der Schule – auch so kann der Start
in den Lehrerberuf gelingen!
Denn hier heißt es, den Überblick zu bewahren. Die GEW
hat endlich durchgesetzt, dass bei befristeten Verträgen die
(Sommer-) Ferien grundsätzlich einbezogen werden müssen
und mit vergütet werden, wenn das Beschäftigungsverhältnis spätestens ab dem 1. Februar bestand und bis zum letzten Schultag vor den Sommerferien terminiert war. Gleiches
gilt, wenn im Anschluss an die Sommerferien ein weiteres
befristetes Arbeitsverhältnis oder auch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis abgeschlossen wird.
An den Abschluss von Fristverträgen müssen strenge Prüfkriterien gerichtet werden. Ein befristeter Arbeitsvertrag
muss immer schriftlich abgeschlossen werden, sonst ist er
unwirksam. Es gibt unterschiedliche rechtliche Bestimmungen für die Vertragsbefristung.
Im Schuldienst gibt es sog. Elternzeitverträge (1) und Fristverträge nach dem Programm „Flexible Mittel für Vertretung“, vormals „Geld statt Stellen“ (2).
Typ 1 kommt bei Vertretungen von in Elternzeit befindlichen
KollegInnen zum Tragen. Er ist daher meist längerfristig (Elternzeit bis zu 3 Jahren) und mit höherer Stundenzahl.
Typ 2 findet Anwendung bei Erkrankungen, Mutterschutz,
Vertretung bei Fortbildungen oder sonstigem (kurzfristigen)
Vertretungsbedarf im laufenden Schuljahr. Er ist daher oft
auch kurzfristig und häufig mit geringen Stundenzahlen.
Bei Einstellung in befristete Arbeitsverhältnisse ist die Mitbestimmung des Personalrates/Lehrerrates erforderlich.
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Merke:
Wer ein Dauerbeschäftigungsverhältnis eingehen will,
aber durch Fristvertrag gebunden ist, oder wer einen
Vertragswechsel anstrebt, soll sich gründlich durch
den Personalrat oder durch die GEW beraten lassen!
Tarifvertrag TV-L!
Es gilt der „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der
Länder“ (TV-L) bei allen Neueinstellungen im Schuldienst NRW im Tarifbeschäftigungsverhältnis – bei
Dauerbeschäftigung oder im befristeten Vertrag. Aktuelle Informationen zu den tarifpolitischen Aktivitäten
der GEW NRW: www.gew-nrw.de
„Bonifizierung“
Durch Übernahme von befristeten Vertretungsverträgen können weitere Unterrichtserfahrungen gewonnen werden. Außerdem verbessert sich die Ordnungsgruppe: Nach 500 erteilten Unterrichtsstunden
um zwei, nach weiteren 350 um weitere zwei, nach
weiteren 350 wiederum zwei, nach weiteren 300 um
noch einmal zwei Ordungsgruppen. Maximal ist eine
Verbesserung der Ordnungsgruppe um 8 möglich (bis
max. Ordnungsgruppe 2).
Interesse an einer befristeten
Anstellung im Schuldienst NRW?
www.VERENA.NRW.de bietet:
–
–
–
den Überblick über Vertretungsangebote
in NRW
das schnelle Suchen per Suchmaschine
das schnelle Finden passender
Vertretungsstellen
Hinweis: Die Annahme einer Vertretungsstelle schließt Sie
nicht von der Vergabe eines Dauerbeschäftigungsverhältnisses im öffentlichen Schuldienst NRW aus!
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Und außerdem gibt es noch:
LOIS.NRW.de
Wendet sich an Interessenten für den Lehrberuf, die nicht
über eine abgeschlossene Lehrerausbildung verfügen
(Seiteneinsteiger). In der Regel ist ein Universitäts- /
Fachhochschulabschluss erforderlich. Stellenausschreibungen werden in der Regel wöchentlich – jeweils mittwochs – veröffentlicht.
Tägliche Veröffentlichungen sind ausnahmsweise möglich.
ANDREAS.NRW.de
bietet einen Überblick über die Stellenausschreibungen
für Dauerbeschäftigungsverhältnisse und weitere Informationen zum Einstellungsverfahren für:
–
DiplomsportlehrerInnnen, SportwissenschaftlerInnen
und AbsolventInnen des Master-Studienganges Sport
(Master of Arts/Master of Science) an Schulen des
Verbundsystems „Schule und Leistungssport“
–
FachlehrerInnen an Förderschulen
–
SchulsozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen
–
WerkstattlehrerInnen
–
Technische LehrerInnen
–
Sozialpädagogische Fachkräfte in der Schuleingangsphase
HandwerksmeisterInnen
GebärdendolmetscherInnen
–
–
OLIVER.NRW.de
Lehrkräfte im öffentlichen Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen, wenn sie im Dauerbeschäftigungsverhältnis sind, können hier einen Versetzungsantrag stellen. Das
Angebot berücksichtigt folgende Fälle:
–
Landesinternes Versetzungsverfahren
–
Laufbahnwechselverfahren
–
Lehreraustauschverfahren
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Ich kriege keine Stelle, was nun?
Bewerbungen in anderen Bundesländern,
im Ausland und im Privatschuldienst
Es gibt Alternativen zum öffentlichen Schuldienst in NRW!
Wer hier keine Stelle gefunden hat, kann auch in anderen
Bundesländern, im Ausland (ganz eingeschränkt) oder im
Privatschuldienst eine Stelle erhalten.
Im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen auf dem
Lehrerarbeitsmarkt in Deutschland sieht die GEW die Beschäftigung in anderen Bundesländern ambivalent bis kritisch. Wir sprechen uns gegen die aktive Abwerbung von in NRW ausgebildeten
und beschäftigten Lehrkräften aus, wenn hier Lehrermangel produziert wird, um woanders Lücken zu stopfen. Die politische Ursachen dafür (viele Bundesländer bilden nicht genügend Lehrkräfte aus, andere Bundesländer – wie NRW – haben ungünstige
Einstellungsbedingungen, z. B. wegen der niedrigeren Verbeamtungsgrenze) müssen beseitigt werden. Hier ist die GEW bundesweit aktiv.
Über den Auslandsschuldienst informiert und berät die GEW-Arbeitsgruppe der Auslandslehrerinnen und Auslandslehrer (AGAL),
die Landesverbände der GEW zeigen Ihnen in den jeweiligen
Bundesländern Beschäftigungsmöglichkeiten auf.
Mitunter bieten die Ersatzschulen (Privatschulen) in NRW eine attraktive Einstellungsalternative. Wenngleich Beschäftigung und
Bezahlung durchaus unterschiedlich ausfallen können, garantieren das Schulgesetz und die Ersatzschulfinanzierungsordnung
landesweit vergleichbare Standards. Auch beamtenähnliche
Beschäftigungsverhältnisse können begründet werden, ein späterer Wechsel in den Beamtenstatus an einer öffentlichen Schule ist
nicht ausgeschlossen!
Der Verband Deutscher Privatschulen NRW (VDP) gibt weitere Auskünfte, GEW-Mitglieder wenden sich diesbezüglich an
die Landesgeschäftsstelle.
Informationen aus den anderen Landesverbänden der GEW:
www.gew.de/Landesverbaende_3.html
Informationen über die AGAL:
E-Mail: agal@gew.de
Internet: www.gew.de/AGAL.html
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zungsgemäßen Beitrag zu entrichten und seine
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für Lehrerinnen und Lehrer
Beim Einstieg in den Beruf auf Ihrer Seite!
Wir begleiten Sie, Ihre Stelle zu finden und den Einstieg an Ihrer
neuen Schule zu schaffen – durch persönliche Beratung und
aktive Unterstützung.
Wir vertreten Ihre Interessen!
Von formalen Fragen bis zu individuellen Konflikten – die
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Redaktion:
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