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DIE KETTE IST NUR SO STARK WIE … PERSPEKTIVEN - Dresden

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DIE KETTE IST NUR SO STARK WIE …
PERSPEKTIVEN DER SÄCHSISCHEN BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG
Montag, 08. Oktober bis Dienstag, 09. Oktober 2012
in der Evangelischen Akademie Meißen
Die Tagung wurde von der Landeshauptstadt Dresden unterstützt und
aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und
aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Studienleiter Christian Kurzke, Evangelische Akademie Meißen

Handout der Tagung

Berufsorientierung und -einmündungen von Jugendlichen: Ergebnisse aus
einer bundesweiten und einer Leipziger Längsschnittstudie
Dr. Frank Braun, freier Mitarbeiter, Deutsches Jugendinstitut, München

Bildungsberichterstattung in Sachsen und in Dresden – Befunde und
Herausforderungen
Cornelia Franke, Sächsisches Bildungsinstitut, Referat 43 - Systemmonitoring und
Bildungsberichterstattung sowie Antje Jahn & Nancy Leyda, Bildungsbüro der
Landeshauptstadt Dresden

Joblinge – gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit
Thomas Baumeister, Joblinge gAG Leipzig - Eine Initiative von The Boston Consulting
Group und Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG

Berufsorientierende Elternarbeit. Ergebnisse, Instrumente und
Handlungsempfehlungen
Bianca Wagner, Stadt Leipzig, Dezernat V - Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule/
Amt für Jugend, Familie und Bildung

Notizen zur Arbeitsgruppe „Kooperation mit Unternehmen/ der Wirtschaft“
Sophie Frieß, Berufsbildungsverein Leipzig e. V.

Fotodokumentation der Ergebnisse des 1. Veranstaltungstages

Perspektiven der sächsischen Berufs- und Studienorientierung
Gerald Heinze, Sächsisches Staatsministerium für Kultus, Referat 34, Mittelschulen
und Abendmittelschulen, Landesservicestelle Schule-Wirtschaft

Empfehlungen zur Stärkung der sächsischen Berufs- und
Studienorientierung - Tagungsergebnisse

Pressemitteilung nach der Tagung

Artikel, erschienen in der Freien Presse am 06.11.2012
Perspektiven der sächsischen Berufs- und Studienorientierung
08.
09. Oktober 2012 in der Evangelischen Akademie Meißen
Einleitung
Die Überlegung des Veranstaltungsteams, die Perspektiven der sächsischen Berufs- und
Studienorientierung in einer Vernetzung- und Arbeitstagung zu diskutieren, ordnet sich in
einen längeren Prozess ein. Abgesehen von ungezählten Gesprächen im Arbeitsalltag, in denen
immer wieder diese Notwendigkeit deutlich wurde, blicken die Kooperationspartner auf
mehrjährige gemeinsame Erfahrungen zurück, wie z. B. Veranstaltungen zu kommunalen/
regionalen Bildungslandschaften sowie die ´Konferenz der Berufs- und Studienorientierung der
Landeshauptstadt Dresden` im Jahr 2011. Der nun durchgeführten Tagung war ebenfalls ein
Prozess vorgelagert: das Veranstaltungsteam lud die sächsischen Akteure zu einem
Vorbereitungstreffen im Frühjahr 2012 ein, um zentrale Themen und Aspekte für die Tagung in
einem Fachgespräch herauszufiltern. Auf der Basis dieses Gespräches wurde das dann
durchgeführte Tagungsprogramm organisiert.
Thematisch ordnete sich die Tagung folgenden Beobachtungen zu: Die gelungene Integration
in die Arbeitswelt hat in unserer Gesellschaft eine hohe Bedeutung. Jugendliche verstehen
schnell, dass berufliche Bildung und Arbeit wesentliche Aspekte der Wertorientierung, des
Selbstwertgefühls, der Persönlichkeitsentwicklung und vor allem der gesellschaftlichen
Teilhabe und sozialen Anerkennung bilden. Sie erfordert aber auch die Kompetenz der
Selbstaktivität und des eigenen Engagements. Daher ist das Hineinwachsen in Arbeit und
Beruf eine zentrale Lebensphase für Jugendliche. Gleichzeitig entwickelt sich die Debatte um
eine Berufs- und Studienorientierung zunehmend zu einem zentralen Arbeitsschwerpunkt in
verschiedenen Projekten des Bundes, der Länder und der Kommunen. Mit dem Argument der
demografischen Entwicklung in Deutschland wird die Notwendigkeit betont, den Übergang von
der Schule in den Beruf oder in das Studium zukünftig wirkungsvoller als bisher zu gestalten.
Gleichzeitig gilt es die Bundesprogramme mit den Länder- und Kommunalaktivitäten
abzustimmen. Eine systematische und kontinuierliche Berufs- und Studienorientierung
orientiert an den Jugendlichen
ist in diesem Zusammenhang unverzichtbar. Dies bietet
Anlass den aktuellen Stand der Arbeit in Sachsen zu erfassen, die Entwicklungen und
Erfordernisse für eine professionelle Arbeit auch mit Blick auf die Jugendlichen zu beschreiben
und Handlungsstrukturen zu entwickeln, wie die in einzelnen Projekten und Institutionen
entstandenen und zukünftigen Produkte und Modelle nachhaltig in Sachsen bekannt gemacht,
von allen Akteuren genutzt und ständig weiterentwickelt werden können - im Interesse der
Adressat_innen, der gelungenen gesellschaftlichen Partizipation und Integration von
Jugendlichen.
Die Tagung wollte Ort und Zeit für eine gemeinsame Verständigung bieten, um einen
gleichwertigen Kooperationsaustausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren der
Wirtschaft, der Berufspraxis, der Politik, der Administration und der Wissenschaft auf
Augenhöhe zu ermöglichen, der alle miteinander weiterbringt. Prägend für diese Arbeitstagung
sollte sein, die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Berufs- und
Studienorientierung in Sachsen miteinander zu diskutieren. Ziel war es, auf eine
Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes aus sich selbst heraus hinzuwirken und weitere Schritte
zu vereinbaren.
Im Folgenden soll der Ablauf der Veranstaltung noch einmal erläutert werden, inhaltliche
Schwerpunkte und Aussagen sowie Einblicke über den Arbeitsstand ermöglichen dann die
folgenden Module der Dokumentation.
Programmatisch war die Tagung so aufgebaut, dass jeweils einem Fachimpuls eine
Arbeitsgruppenphase mit einem konkreten Handlungsauftrag folgte (vgl. Dokument
Handout ). Für den Ablauf bedeutete dies, dass am ersten Veranstaltungstag Erfahrungen und
Ergebnisse sowohl aus Sachsen als auch aus der Bundesrepublik dargestellt wurden.
Anschließend folgten sechs Arbeitsgruppen, in denen jeweils ein Aspekt zur Berufs- und
Studienorientierung diskutiert wurde. In den moderierten Arbeitsgruppen ermöglichten sowohl
Impulsreferate als auch eingeladene Expert_innen einen weiterführenden Diskurs (vgl.
Dokumentation). Die Handlungsaufträge in den Arbeitsgruppen verfolgten abgesehen von
thematischen Nuancen letztlich die Benennung
 der vielleicht wichtigsten Erkenntnis aus der Arbeitsgruppe;
 des vielleicht wichtigsten und drängendsten Schritt zur Umsetzung von
Gelingensbedingungen einer vernetzten Berufs- und Studienorientierung;
 der vielleicht wichtigsten Empfehlung zur Stärkung der Rahmenbedingungen einer
vernetzten Berufs- und Studienorientierung;
 den vielleicht wichtigsten Kooperationspartner für eine lebendige Berufs- und
Studienorientierung;
 den vielleicht wichtigsten Schritt zu einer gelingenden Kommunikation der Akteure in
Sachsen;
 der eventuell verbleibenden Herausforderungen sowie
 möglicher weiterer Schritte der Berufs- und Studienorientierung in Sachsen
Die Ergebnisse (vgl.
Dokumentation) wurden in Anwesenheit der Gesprächspartner_innen der folgenden
Podiumsdiskussion vorgestellt und bildeten die Grundlage für die Diskussionsinhalte. Die
Diskussion der anwesenden Parlamentarier_innen und Wissenschaftler lässt sich vielleicht wie
folgt knapp zusammenfassen: Alle waren sich einig, dass die Berufs- und Studienorientierung
ein wichtiges Handlungsfeld ist, um Jugendliche in einer wichtigen Lebensphase Unterstützung
und Orientierung zu ermöglichen, aber auch Sachsen und dessen Bildungslandschaft zu
stärken. Jedoch bestanden unterschiedliche Ansichten über die notwendigen Folgeschritte.
Abschließend endete das Gespräch daher mit einem Befürworten aller Gesprächspartner_innen, den begonnenen Prozess der Tagung weiter zu verfolgen und die Fraktionen
darüber zu informieren.
Der zweite Veranstaltungstag ermöglichte zunächst ein Grundsatzreferat zur Berufs- und
Studienorientierung in Sachsen durch Gerald Heinze, Sächsisches Staatsministerium für
Kultus (vgl.
).
Nun konnten alle Teilnehmenden auf eine Vielzahl von rahmenden Überlegungen und
Eindrücken aufgrund des Veranstaltungsverlaufes zurückgreifen und darauf aufbauend einen
Entwurf für das Vorgehen zur Fortsetzung des Prozesses entwickeln (vgl. Dokument
Empfehlungen zur Stärkung der sächsischen Berufs- und Studienorientierung Tag 2_Entwurf
nach dem Plenum
. In diese Überlegungen mündeten Fragestellungen
wie z. B. die konkreten Visionen für die Berufs- und Studienorientierung gleichermaßen ein wie
Anregungen für eine konkrete Weiterarbeit des begonnenen Prozesses.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass während der Veranstaltung begonnen wurde
Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes zusammen zu tragen. Die Beteiligten
waren sich einig, dass zum Einen aktuelle Handlungskonzepte den bestehenden Problemlagen
nur ungenügend Rechnung tragen, zum Anderen in der Vergangenheit in Sachsen bereits
zahlreiche erfolgreiche Projekte entstanden sind. Begrüßt wurde die von der Landesregierung
angestrebte Etablierung von Koordinierungsstellen in den einzelnen Landkreisen und
kreisfreien Städten, gleichwohl mahnten die Teilnehmenden das Schaffen verlässlicher
Finanzierungsstrategien und die Einbindung der Kommunen auf Augenhöhe in den Prozess an.
Anwesende Vertreter der LAG Schule-Wirtschaft begrüßten die Überlegungen und wollen durch
Fachaustausche den Prozess unterstützen.
Die Teilnehmenden sprachen sich dafür aus, dass im Oktober 2013 eine weitere Veranstaltung
in Meißen stattfinden wird.
Christian Kurzke
Studienleiter, Evangelische Akademie Meißen
Tagungsprogramm
08. - 09. Oktober 2012
„Die Kette ist nur so stark wie … “
Perspektiven der sächsischen Berufs- und Studienorientierung
Herzlich willkommen in der
Evangelischen Akademie Meißen!
Eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Akademie Meißen und der
Landeshauptstadt Dresden.
Montag, 08. Oktober 2012
10.00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung im Propsteisaal
Studienleiter Christian Kurzke, Evangelische Akademie Meißen
Grußwort
Gerald Heinze, Sächsisches Staatsministerium für Kultus, Referat 34, Mittelschulen und
Abendmittelschulen, Landesservicestelle Schule-Wirtschaft
10.15 Uhr
Darstellung des Anliegens der Veranstaltung und Erläuterung des Programmverlaufs
Studienleiter Christian Kurzke
10.20 Uhr
Erfahrungen mit den Kettengliedern… - „kommunikatives Warm Up“
BESTANDSANALYSE
10.40 Uhr
Impulsbeiträge zur Situation der Berufs- und Studienorientierung bundesweit als auch in
Sachsen mit anschließender Diskussion
Impulsbeitrag I
Berufsorientierung und -einmündungen von Jugendlichen: Ergebnisse aus einer bundesweiten und einer Leipziger Längsschnittstudie
Dr. Frank Braun, freier Mitarbeiter, Deutsches Jugendinstitut, München
Impulsbeitrag II
Bildungsberichterstattung in Sachsen und in Dresden – Befunde und Herausforderungen
•
Cornelia Franke, Sächsisches Bildungsinstitut, Referat 43 - Systemmonitoring und
Bildungsberichterstattung
•
Antje Jahn & Nancy Leyda, Bildungsbüro der Landeshauptstadt Dresden
10.15 Uhr
Vorstellung des weiteren Programmverlaufs
Studienleiter Christian Kurzke
12.30 Uhr
Mittagessen
AUF DEM WEG ZUR STÄRKUNG DER KETTE
14.00 Uhr
Moderierte Arbeitsgruppenphase. Auf der Basis der beiden Impulsbeiträge des Vormittages
werden in jeder Arbeitsgruppe „Thesen“/Aussagen zu Aspekten von Vernetzung und Kooperation der Kommunen und Landkreise; Fördermechanismen; Elternarbeit und Partizipation
von Jugendlichen entwickelt.
Themen der Arbeitsgruppen sind:
1. Gelingensbedingungen einer vernetzten Berufs- und Studienorientierung
Expert_innen & Moderation:
• Dr. Wilfried Kruse, Sozialforschungsstelle Dortmund/ Weinheimer Initiative
• Evelyn Scholz, Koordinierungsstelle Bildung der Stadt Hoyerswerda, RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e. V.
• Manuela Sprechert, Koordinierungsstelle Beruf und Bildung, Landratsamt Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge
• Frank Haubitz, Landesvorsitzender Philologenverband Sachsen e. V., Schulleiter
Gymnasium Dresden-Klotzsche
• Cornelia Franke, Sächsisches Bildungsinstitut, Referat 43 - Systemmonitoring und
Bildungsberichterstattung
• Sascha Bohn, LAG Schule-Wirtschaft
2. praktische Handlungsansätze für die Studienorientierung
Experten & Moderation:
• Robert Viertel, Hochschule Zittau/Görlitz
• Andrea Nickol, VDI - Verband Deutscher Ingenieure, Leiterin der Landesgeschäftsstelle
• Nancy Leyda, Bildungsbüro der Landeshauptstadt Dresden, Bildungsmonitoring
• Maria Mathiszik, Technische Universität Dresden, Berufliche Fachrichtung Chemietechnik
3. Ehrenamt in der Berufs- und Studienorientierung
Expert_innen & Moderation:
• Thomas Baumeister, Joblinge gAG Leipzig - Eine Initiative von The Boston Consulting
Group und Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG
• Thomas Weigel, Landesschülerrat Sachsen
• Wolfgang Hahn, Ruheständler, Dresden
• Anna Sottru, Projektmanagement, Die Komplizen: Mentoring für Schüler gGmbH,
Dresden
4. gelingende Elternarbeit
Expert_innen & Moderation:
• Bianca Wagner, "Koordinierungsstelle Kompetenzentwicklung", Stadt Leipzig
• Yvonne Gerstenberger, Regionales Übergangsmanagement Mittelsachsen, Landratsamt Mittelsachsen
• Ute Haß, in.memory.consult
5. Rahmen- und Förderbedingungen/ alternative Finanzierungsstrategien
Expert_innen & Moderation:
• Thomas Colditz, MdL CDU-Fraktion
• Uwe Voigt, Sächsische Aufbaubank
• Antje Jahn, Bildungsbüro der Landeshauptstadt Dresden, Bildungsmonitoring
• Nadja Bauer, Koordinierungsstelle Beruf und Bildung, Landratsamt Sächsische
Schweiz-Osterzgebirge
6. Kooperation mit Unternehmen/der Wirtschaft
Expert_innen & Moderation:
• Sophie Frieß, Berufsbildungsverein Leipzig e. V.
• Dr. Egbert Röhm Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG
• Sabine Schaffer, Projektleiterin, Zukunft Görlitz, Regionales Übergangsmanagement
im Landkreis Görlitz
• Christina Marschner, Projektleiterin Übergangsmanagement Schule - Beruf/Studium
Region Dresden, BMG R. Langer Bildungs- und Managementgesellschaft mbH
7. Offenes Thema: wird ggf. im Verlauf der Tagung festgelegt
Moderation: werden ggf. im Verlauf der Tagung festgelegt
15.30 Uhr
Kaffee, Tee und Kuchen
16.00 Uhr
Fortsetzung der AG‘s
17.00 Uhr
Vorstellung der AG-Ergebnisse im Plenum
17.30 Uhr
DIE KETTE IST NUR SO STARK WIE … WOHIN FÜHRT DER WEG?
Kommentierung der Arbeitsgruppenergebnisse – mögliche Perspektiven für die sächsische
Berufs- und Studienorientierung
• Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin a. D., MdL SPD, Stellver. Fraktionsvorsitzende,
Sprecherin für Bildungs- und Kulturpolitik
•
Thomas Colditz, MdL CDU-Fraktion
•
Michael Moschke, Parlamentarischer Berater für Hochschule und Wissenschaft der
Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
•
Cornelia Falken, MdL DIE LINKE-Fraktion, Bildungspolitische Sprecherin
•
Norbert Bläsner, MdL FDP, Bildungs- und Sportpolitischer Sprecher
•
Dr. Frank Braun, freier Mitarbeiter, Deutsches Jugendinstitut, München
•
Dr. Wilfried Kruse, Sozialforschungsstelle Dortmund/ Weinheimer Initiative
18.30 Uhr
Abendessen
19.30 Uhr
Angebot: Konzert des Duo Kratschkovsky aus Dresden in der Cafeteria
anschließend: Nach(t)geplauder im Klosterhof
Änderungen vorbehalten
Dienstag, 09. Oktober 2012
08.00 Uhr
Gedanken zum Tag in der Barbarakapelle
08.00 Uhr
Frühstück
DIE (VER)BINDUNG DER KETTENGLIEDER – WAS MACHT SIE STARK?
09.15 Uhr
Grundsatzreferat zur sächsischen Berufs- und Studienorientierung
Gerald Heinze, Sächsisches Staatsministerium für Kultus, Referat 34, Mittelschulen und
Abendmittelschulen, Landesservicestelle Schule-Wirtschaft
10.30 Uhr
Kaffee und Tee
11.00 Uhr
Moderierte Arbeitsgruppenphase. Dieses Zeitfenster soll für das Arbeiten an konkreten
Schritten für die weitere Stärkung der sächsischen Berufs- und Studienorientierung zur Verfügung stehen. Folgende Aspekte des Prozesses gilt es weiterzuentwickeln:
•
Fortschreibung der Ergebnisse des Vortages und Vorbereitung der „Thesen“/Aussagen
zur Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes als „Empfehlungen zur Stärkung der sächsischen Berufs- und Studienorientierung 2012“.
•
Skizzierung von Formen der Weiterarbeit am Tagungsthema über die Veranstaltung hinaus – Handlungsschritte nach der Tagung in Meißen und der Weiterarbeit im Prozess.
•
Skizzierung von Formen der Weiterverwendung der Tagungsergebnisse – Kommunikationsschritte nach der Tagung in Meißen.
•
Offenes Thema.
Moderation:
• Thomas Baumeister, Joblinge gAG Leipzig - Eine Initiative von The Boston Consulting
Group und Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG
12.30 Uhr
•
Robert Viertel, Hochschule Zittau/Görlitz
•
Ute Haß, in.memory.consult
Mittagessen
DIE KETTE IST GESTÄRKT. SÄCHSISCHE BERUFS- UND STUDIENORIERENTIERUNG IM AUFBRUCH
13.30 Uhr
Fortsetzung der Arbeitsgruppen vom Vormittag und Beschlussphase der Tagungsergebnisse/Vereinbarungen als „Empfehlungen zur Stärkung der sächsischen Berufs- und Studienorientierung 2012“ im Plenum.
Aussprache und Beschlussphase
ca.15.00 Uhr Abschluss der Veranstaltung
Diese Tagung wird gefördert von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und ist eine Veranstaltung im Rahmen der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung. Die Tagung wird auch aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert
und von der Landeshauptstadt Dresden sowie Theegarten Pactec, Dresden unterstützt.
Räume während der Tagung
Raum
Propsteisaal
Wegbeschreibung
Von der Rezeption im Treppenhaus ganz hoch, dann auf der linken Seite.
Gruppe
Plenarveranstaltung
Arbeitsgruppe 2
Katharina
Von der Rezeption im Treppenhaus eine Etage nach oben, dann nach links
und im Gang gleich wieder nach rechts.
Arbeitsgruppe 1
Justus Jonas
Gehen Sie zunächst in den Raum Katharina (siehe oben). Dort führen drei
Stufen in den Raum Justus Jonas.
Arbeitsgruppe 7
Moritz
Bitte gehen Sie wieder hinaus auf den Klosterhof. Wenden Sie sich nach
rechts und laufen Sie diagonal über den Hof nach oben. In der linken oberen Ecke des Klosterhofs befindet sich eine Glastür, durch welche Sie
gehen müssen. Hierfür müssen Sie den Transponder verwenden. Am Ende
des Glasgangs wenden Sie sich erneut nach links, gehen durch den Flur
bis in den Kreuzgang. Im Kreuzgang erneut nach links gehen, die zweite
Tür auf der linken Seite ist der Raum „Moritz“.
Arbeitsgruppe 5
Remter
Bitte gehen Sie wieder hinaus auf den Klosterhof. Wenden Sie sich nach
rechts und laufen Sie diagonal über den Hof nach oben. In der linken oberen Ecke des Klosterhofs befindet sich eine Glastür, durch welche Sie
gehen müssen. Hierfür müssen Sie den Transponder verwenden. Am Ende
des Glasgangs wenden Sie sich erneut nach links, die beiden Türen auf
der rechten Seite im Flur führen in den Raum „Remter“.
Arbeitsgruppe 6
Cruziger
Spalatin
Balkenzimmer
Speisesaal
Cafeteria
Von der Rezeption im Treppenhaus eine Etage nach oben, dann nach links
durch die Flügelglastür und im Gang gleich links entlang, der erste Raum
auf der linken Seite.
Von der Rezeption im Treppenhaus eine Etage nach oben, dann nach links
durch die Flügelglastür und im Gang gleich nach der Durchgangstür der
offene Raum.
Von der Rezeption im Treppenhaus eine Etage nach oben, dann nach links
durch die Flügelglastür und im Gang gleich links entlang, der zweite Raum
auf der linken Seite.
Vor der Rezeption stehend nach links gehen.
Vor der Rezeption stehend nach rechts gehen.
Arbeitsgruppe 3
Arbeitsgruppe 4
Arbeitsgruppe 8
Mahlzeiten
Kaffeepausen
Konzert
Zwingerfoyer
Von der Rezeption hinaus in den Klosterhof tretend nach rechts den Klosterhof hinauf laufen. Das Foyer befindet sich in der oberen linken Ecke
hinter der Glastür, für die Sie den Transponder benötigen.
Überdachter Bereich für Raucher_innen
Barbarakapelle
Bitte gehen Sie wieder hinaus auf den Klosterhof. Gegenüber können Sie
einen Kirchturm sehen. Gehen Sie durch die Tür im Kirchturm und den
darauf folgenden Gang. Sie kommen direkt in die „Barbarakapelle“.
Gedanken zum Tag
Getränke können Sie in der Cafeteria bekommen. Am Kaffee- und Teeautomat müssen Sie Münzen einwerfen. Alle
anderen Getränke bitten wir Sie bei der Abreise an der Rezeption zu bezahlen.
Bis Ende November soll eine digitale Tagungsdokumentation erstellt sein. Bitte hinterlassen Sie dafür an der Rezeption für die Datenbank der Evangelischen Akademie Meißen Ihre E-Mailanschrift.
Berufsorientierende Elternarbeit
Ergebnisse, Instrumente und Handlungsempfehlungen
Meißen, 08.10.2012
Bianca Wagner
Stadt Leipzig, Dezernat V - Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule
Amt für Jugend, Familie und Bildung
1
Arbeitsforum „Aktivierung und Sensibilisierung von Eltern
am Übergang Schule-Beruf“
Arbeitsforum besteht seit 2008
Vorbedingungen:
- Leipzig verfügt über breite Palette an Bildungs- und Jugendhilfeträgern
(ca. 100) mit Jugendhilfe-, (Berufs-) Bildungs-, Familienangeboten
- es bestanden verschiedene Netzwerke, aber keins gesondert zum
Thema „(berufsorientierende) Elternarbeit/-mitwirkung“
- Thema „berufsorientierende EA“ partiell in bestehenden Projekten
eingebunden, aber wenig bis keine eigenständigen Projekte, Materialien
oder Veranstaltungen dazu
- Fachkräfte am Übergang sind nicht bis wenig für die Thematik
„berufsorientierende Elternarbeit“ qualifiziert und sensibilisiert
aber: Bedarf des Austausches und der Zusammenarbeit an der Thematik
groß; Arbeitsforum aus der Initiative der Beteiligten entstanden, Kreis
kontinuierlich um weitere Mitglieder erweitert (auch in Abhängigkeit von
politischen Entwicklungen oder neuen Programmen/Projekten)
Stadt Leipzig - Stadt Leipzig - Amt für Jugend, Familie und Bildung, Berufsorientierende Elternarbeit
08.10.2012
2
Arbeitsforum „Aktivierung und Sensibilisierung von Eltern
am Übergang Schule-Beruf“
Mitglieder
Strategien & Herangehensweisen
– anfänglich monatliche Abstimmungstreffen
– Bestandsanalyse (Erhebung von Angeboten
Aktionslandkarte) und
Expertise
– Entwicklung gemeinsamer Produkte
Stadt Leipzig - Stadt Leipzig - Amt für Jugend, Familie und Bildung, Berufsorientierende Elternarbeit
08.10.2012
3
Arbeitsforum „Aktivierung und Sensibilisierung von Eltern
am Übergang Schule-Beruf“
förderliche Faktoren
- Transparenz und gemeinsame Entscheidungen bei allen Schritten & der
Entwicklung von Materialien
- Aufgabenverteilung (jeder übernimmt kleine Teilaufgaben)
- Ergebnisse/Produkte werden durch alle Mitglieder des AF genutzt und
verbreitet (bspw. auf eigener HP)
- Kontinuierliche Dokumentation von Prozessen (bspw. Protokolle)
Stolpersteine/Herausforderungen
- politische Veränderungen vor Ort
- neue Projekte und Programme
Stadt Leipzig - Stadt Leipzig - Amt für Jugend, Familie und Bildung, Berufsorientierende Elternarbeit
08.10.2012
4
Modellprojekt „Gemeinsam in die Zukunft. Elternarbeit am
Übergang Schule-Beruf“
Ziel: Aktivierung und Sensibilisierung von benachteiligten und bildungsfernen
Eltern für die Unterstützung und Begleitung ihrer Kinder am Übergang
Schule-Arbeitswelt
Projektträger: Internationaler Bund Leipzig
Projektstandorte/- schulen: 35. Schule, Mittelschule der Stadt Leipzig und
Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule, Schule zur Lernförderung Leipzig
Projektzeitraum: 01.12.2008 - 30.12.2010
Projektschwerpunkte und -angebote:
- Durchführung von niedrigschwelligen Angeboten zum Kontakt- und
Vertrauensaufbau, bspw. Elternstammtisch
- Durchführung von Elterntrainingskursen nach dem „Rendsburger
Elternmodell“ zur Unterstützung und Erlangung von
Erziehungskompetenzen, bestehend aus 10 Kurseinheiten
- Durchführung von Elternbildungsangeboten zu berufs- und
arbeitsweltbezogenen Themen
- Schaffung eines Beratungsangebotes mit festen Sprechzeiten für Eltern,
Lehrkräfte, Schülerinnen und Schülern sowie Erreichbarkeit per Handy
und Mail
Stadt Leipzig - Stadt Leipzig - Amt für Jugend, Familie und Bildung, Berufsorientierende Elternarbeit
08.10.2012
5
Modellprojekt „Gemeinsam in die Zukunft. Elternarbeit am
Übergang Schule-Beruf“
Handlungsempfehlungen
- Positive Einstellung der Schule und Kooperationspartnern zu Eltern und
Elternarbeit ist notwendig
Abstimmung und Zusammenarbeit mit
Schulleitung, Lehrkräften und Kooperationspartern/Akteuren bietet die
Basis für eine effektive Elternarbeit
- Begegnung auf Augenhöhe, Partnerschaftlichkeit, gegenseitiger Respekt
und Wertschätzung
- direkter Zugang zu den Eltern (bspw. Elternrat) oder eine aufsuchende
Herangehensweise
- niedrigschwellige Angebote weckten Interesse für die Teilnahme an den
Bildungsangeboten = Bindungs- und Beziehungsarbeit
- informelle Zusammenkunftsformen wie das Elterncafé/Elternstammtisch
bieten Möglichkeiten zum Kennen Lernen, Erfahrungsaustausch und dem
Ausbau von Beziehungen (Teilnahme: Eltern, LehrerInnen,
Projektmitarbeiter)
Stadt Leipzig - Stadt Leipzig - Amt für Jugend, Familie und Bildung, Berufsorientierende Elternarbeit
08.10.2012
6
Aktionslandkarte mit Informations- und Beratungsangeboten
für Eltern zum Thema Berufsorientierung
-
Entwicklung durch das Arbeitsforum
„Eltern und Berufsorientierung“
-
Datenerhebung über Abfrage von
Institutionen mittels Steckbrief
-
Interaktive Karte basierend auf
„google-maps“
-
Technische Aufbereitung in Anlehnung
an „Aktionslandkarte zur beruflichen
Orientierung“ der LSWRegionalinitiative B.O.S.S.
Mitteldeutschland
-
Freischaltung Mitte Juli 2009
-
Öffentlichkeitsarbeit über Mitglieder
des Arbeitsforums und Regionalteam
der LSW, Trägerinformation,
Pressemitteilungen
Stadt Leipzig - Stadt Leipzig - Amt für Jugend, Familie und Bildung, Berufsorientierende Elternarbeit
08.10.2012
7
Elternbriefe „Berufseinstieg planen/Zwischen Schule und
Arbeitswelt“
-
erarbeitet durch das Arbeitsforum
„Eltern und Berufsorientierung“
-
12. Ausgabe, Beginn Juli 2009
-
Ziel sind kurze, übersichtliche
Informationen für Eltern zum Thema
BO, Terminen und Veranstaltungen
sowie Phasen der Berufswahl
-
Inhalte u.a.:
-
-
Finanzierungsmöglichkeiten
Ausbildung
-
Vorstellung von Bildungswegen,
bspw. an weiterführenden Schulen
-
Zeitschiene/Phasen im Prozess der
beruflichen Orientierung
-
Bewerbungsfristen
Verteilung über Berufsberatung der
Agentur für Arbeit, Multiplikatoren,
Online-Versand
Stadt Leipzig - Stadt Leipzig - Amt für Jugend, Familie und Bildung, Berufsorientierende Elternarbeit
08.10.2012
8
Vielen Dank für
Ihre Aufmerksamkeit!
9
Bianca Wagner
Amt für Jugend, Familie und Bildung
bianca.wagner@leipzig.de
04092 Leipzig
Tel.: +49 (341) 123-6823
Fax.: +49 (341) 123-4495
www.leipzig.de
10
JOBLINGE – gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit
Die Kette ist nur so stark wie ...
Perspektiven der sächsischen Berufs- und Studienorientierung,
Evangelische Akademie Meissen
08. Oktober 2012
Eine
Eine gemeinsame
gemeinsame Initiative
Initiative von
von The
The Boston
Boston Consulting
Consulting Group
Group und
und der
der Eberhard
Eberhard von
von Kuenheim
Kuenheim Stiftung
Stiftung der
der BMW
BMW AG
AG
JOBLINGE unterstützt die besonders schwierigen Fälle ...
Wer steckt hinter der JOBLINGE-Zielgruppe?
Die Zielgruppe
100 %
Die Statistik
Die Träume
Joblinge ...
 zu 100 % mit multiplen Vermittlungshemmnissen
Keine Vermittlung
notwendig
 seit 3 Jahren im
Übergangssystem
 im Durchschnitt
über 20 Jahre alt
 zu 80 % mit
maximal Hauptschulabschluss
Vermittelbar
in Ausbildung
(betrieblich/
schulisch)
 zu 65 % männlich
 über 55 % mit
Migrationshintergrund
Vermittelbar in
zweiten
Arbeitsmarkt
 ca. 55 % Hartz-IVEmpfänger
Jugendliche
15 – 25 Jahre
JOBLINGE Zielgruppe
Ergebnisse eines repräsentativen Workshops mit Joblingen
1
... und erzielt dennoch weit überdurchschnittliche Erfolge
JOBLINGE
ist ...
3 Jahre JOBLINGE zeigen ...
Fokus sehr schwer vermittelbare Jugendliche
... schnell
... effektiv
Ø 6 Monate
im Programm
60% Vermittlungsquote
90% Nachhaltigkeitsquote
(nach 12 Mon. in Ausbildung)
... günstig
Ø 5.000 € pro Teilnehmer
Ø ca. 8.000 € pro vermitteltem Teilnehmer1
1. Bei einer aktuellen Gesamtvermittlungsquote von 60%
2
In 2012 bereits sechs Standorte aktiv, weitere in Planung
Die Standorte sind als gAGs konzipiert und werden von den Aktionären getragen
Standort 7 (im Aufbau): Ruhr
Start geplant für
Standort 8 (erste Anfrage): Hamburg
Partner
Standort 3: Berlin
Anfang 2013
Start im
Anzahl Mitarbeiter
Partner
Juni 2010
4,5
Anzahl Mitarbeiter
Betreute Jugendliche
80 pro Jahr (geplant)
4,5
Hamburg
Betreute Jugendliche
Berlin
80 pro Jahr
Standort 6: Köln
Start im
Ruhr
Partner
Januar 2012
Standort 5: Leipzig
Leipzig
Start im
Köln
Anzahl Mitarbeiter
Partner
Februar 2012
5,5
Anzahl Mitarbeiter
Frankfurt
Betreute Jugendliche
4,5
Bayerwald
80 pro Jahr
Betreute Jugendliche
60 pro Jahr
Standort 4: Frankfurt a. M.
Start im
München
Standort 9 (erste Anfrage): Hof
Partner
März 2011
Anzahl Mitarbeiter
Betreute Jugendliche
80 pro Jahr
Pilot 1: Bayerwald
Pilot 2: München
7
Start im
April 2009
Anzahl Mitarbeiter
5,5
Betreute Jugendliche
80 pro Jahr
Partner
Start im
Oktober 2008
Anzahl Mitarbeiter
5
Betreute Jugendliche
70 pro Jahr
Partner
aktiv
im Aufbau
in Planung
3
Lokale gemeinnützige Aktiengesellschaft ermöglicht
Beteiligung und garantiert professionelle Umsetzung
Professionelle Unterstützung und Steuerung
JOBLINGE gemeinnützige AG
Ehrenamtlicher Aufsichtsrat
(Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft)
Gemeinnützige Aktiengesellschaft (gAG) gibt
Rahmen für
• bürgerschaftliche Beteiligung
• vielfältige Unterstützungsformen
Ehrenamtlicher Vorstand
• regionale Verankerung
• öffentliches Interesse
Hauptamtliches Team
• unternehmerische Umsetzung,
z. B.:
Leitung
Assistenz
– messbare Ziele
– klare Qualitätsstandards
Koordinator
Joblinge &
Mentoren I
Koordinator
Joblinge &
Mentoren II
Unternehmenskoordinator
(Gründungs-)Aktionäre
Nachbetreuung
– definierte Zuständigkeiten
– effiziente Prozesse
– proaktive Kommunikation
– transparente Leistungen
4
Je gAG: 60-80 Jugendliche erarbeiten sich in 6 Monaten ihren
Ausbildungsplatz
Aufnahmephase
Gemeinnützige
Projektarbeit
•
•
•
•
Auswahl
Motivation/Einstellung
Erstes Erfolgserlebnis
"Stolz, dabei zu sein"
statt "Sammelbecken
der Übriggebliebenen"
~ 2 Wochen
Orientierungsphase
Unternehmerisches
Praxisprojekt;
Individuelles Coaching
• Lernen durch Erfahrung im Team
• Festigen der Sozialkompetenzen
• Reflektion eigener
Stärken/Interessen
• Berufsfeldfindung
~ 6 Wochen
~ 80 Jugendliche p. a. (4 x 20)
Praxisphase
Qualifizierungspraktika
• Vorbereitung auf
Arbeitsalltag – im
Berufsfeld und im
Unternehmenskontext
• "Sich in der Praxis
beweisen"
~ 7 Wochen
60 % Vermittlung in Ausbildung
Probephase
Bewerbungspraktikum
Anschlussphase
Ausbildung/Anstellung
in JOBLINGE Partnerunternehmen
• Joblinge"erarbeiten"
sich Ausbildungs-/
Arbeitsplatz
• Gegenseitiges
Kennenlernen
• Jugendlicher in
Ausbildung/Arbeit
• Begleitung durch
hauptamtliches
JOBLINGE Team und
Mentoren
~ 11 Wochen
~ 50 Joblinge p. a.
5
Der Erfolg von JOBLINGE basiert auf vier Säulen
Nachhaltiger Beitrag der Wirtschaft
gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit
Praxis von
Tag 1 an
1:1-Betreuung
durch Mentoren1
Gebündeltes lokales Engagement
Professionelle
Steuerung
 Arbeiten im Team
 Erfahrungen
im Betrieb
 Kein Frontalunterricht
 Vorbereitung
und Supervision
von Mentoren
 Positive Erfahrung für Jobling
und Mentor
 Öffentliche Hand
 Wirtschaft (>500
Unternehmen)
 Zivilgesellschaft
(>300 Mentoren
und Trainer)
 Jeder Standort
eine gAG
 Dachorganisation
zur Sicherung
der Qualität
 Joblinge-Stiftung
für Nachhaltigkeit
Starke Partner: Tragfähige zentrale Unterstützung
1. Ehrenamtliche Mentoren werden geschult und professionell betreut
6
Beispiel Leipzig, Stand Oktober 2012: Zur 1:1 Betreuung der
Joblinge werden dauerhaft 60 Mentoren benötigt
Aktivitäten
Mentorengewinnung
•
•
•
•
•
Fortwährende Unternehmens-ansprache im
Rahmen allgemeiner Akquisitionsaktivitäten
Anmeldung bei der Freiwilligen Agentur Leipzig
e. V.
Verteilung aufgenommener Mentoren
Anzahl der Mentoren
60
50
Vorstellung JOBLINGE Projekt bei der
HypoVereinsbank
40
Letzte Mentorentrainings am
11. und 18. September 2012
30
Weiteres Mentorentraining am
26. September 2012 geplant
20
10
0
Anzahl
verfügbarer
Mentoren konnte
von 18 auf 56
gesteigert werden
35
56
21
18
Stand 2. Mär 2012
Stand 19. Sep 2012
Aktiv
1
Interessiert
2
1. Mentoren, die bereits im Tandem aktiv gewesen sind und weiterhin zur Verfügung stehen
2. Bestehende Interessenten, die bisher noch keinem Jobling zugeordnet waren sowie neue Interessenten der aktuellen Mentorentrainings
7
JOBLINGE-Kontakte für weitere Informationen und Fragen
Ulrike Garanin
Thomas Baumeister
Leitung JOBLINGE Dachorganisation
Principal, The Boston Consulting Group
Ludwigstraße 21
80539 München
Tel. +49 89 2317 4584
Mobil. +49 170 334 4584
Stellvertretender Leiter
JOBLINGE Dachorganisation
Ludwigstraße 21
80539 München
Tel. +49 89 1213 5383
Mobil. +49 176 325 76843
garanin.ulrike@bcg.com
thomas.baumeister@joblinge.de
Spendenkonto
JOBLINGE Stiftung
Empfänger:
Kontonummer: 16542466
Bankleitzahl:
30220190
8
JOBLINGE – eine gemeinsame Initiative von
9
Wie stark ist die Kette?
Bildungsberichterstattung in Sachsen und Dresden –
Befunde und Herausforderungen
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Gliederung
❙ Berufs- und Studienorientierung im Bildungsbericht?
❙ Befunde und Herausforderungen in Sachsen und Dresden
❙
Wie verteilt sich die Schülerschaft auf die berufsbildenden Schulen?
❙
Mit welchen Abschlüssen starten Neuanfänger?
❙
Wie erfolgreich schließen Jugendliche die Ausbildung ab?
❙
Studieren Studienberechtigte?
❙ Fazit / Thesen
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Bildungsmonitoring
❙
ist eine kontinuierliche, datengestützte Information der Öffentlichkeit über
Rahmenbedingungen, Verlaufsmerkmale, Ergebnisse
und Erträge von Bildungsprozessen
❙
ist Verknüpfung vorhandener Informationsquellen aus
Bildungsstatistik, Bildungsverwaltung und
Bildungsforschung
❙
Bildungsbericht – ein Teil des Systems
❙
Funktion: Transparenz, Rechenschaftslegung, Steuerung,
 Qualitätssteigerung
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Lernen aus Berichten
❙
Bildung in Deutschland
❙
Bildung in Sachsen (in Arbeit)
❙
1. Dresdner Bildungsbericht
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Vielfalt der Berichtslandschaft – gleiche
Themen in unterschiedlicher Differenzierung
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Thema: Verteilung der Schülerschaft auf BBS
Sachsen
Befund
Abb. A5-6: Verteilung der Schülerinnen und Schüler in den berufsbildenden Schularten im Schuljahr 2010/11
nach Geschlecht (in %)
Berufsvorbereitende
Bildungsmaßnahmen¹
60,1
39,9
Berufsvorbereitungsjahr²
58,7
41,3
Berufsgrundbildungsjahr
61,3
38,7
Berufsschule
62,3
37,7
Berufsschule (berufsbildende Förderschule)
62,4
37,6
23,3
Berufsfachschule²
60,3
Fachoberschule
50,7
49,3
Berufliches Gymnasium
49,2
50,8
insgesamt
50,1
49,9
0
| 08.10.2012
15
männlich
30
Frauen wählen
häufiger eine
vollzeitschulische
Ausbildung; Männer
sind häufiger im
Übergangssystem
und der BS
76,7
39,7
Fachschule
45
weiblich
60
75
Insgesamt sinkende
Schülerzahlen –
anteilig Zunahme
an Schulen in freier
Trägerschaft
Zunahme an BFS
und FOS
90
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Thema: Verteilung der Schülerschaft auf BBS
Dresden
Befund
Anteil der Schülerinnen und Schüler an Berufsbildenden Schulen in Dresden in den Schuljahren 2006/07 bis
2010/11 nach Teilbereichen bzw. Bildungsziel (in%)
2,6
2,9
3,1
3,5
4,0
8,8
8,9
9,3
9,6
9,8
6,5
6,0
4,2
4,6
5,0
Berufliche
Weiterqualifizierung
25,2
25,2
26,7
27,5
28,9
Erwerb der
Hochschulzugangsberechtigung
Übergangssystem
Schulberufssystem
56,9
57,0
56,7
54,7
52,3
Duale
Ausbildung
2006/07
2007/08
2008/09
2009/10
2010/11
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
 Anteil Schüler in
dualer Ausbildung
rückläufig, im
Schulberufssystem
steigend
 Wachsende
Bedeutung des
Erlangens
höherwertiger
Abschlüsse
Thema: Verteilung der Schülerschaft auf BBS
Sachsen
Befund
Tab. xx Verteilung der Schüler an berufsbildenden Schulen im Schuljahr 2010/11 nach Schulart und
Migrationshintergrund in %
%-Anteil
Schüler mit
Migrationshintergrund
Berufsgrundbildungsjahr
bezogen auf alle
Migranten
68
2,6
230
8,8
62
2,4
1.007
38,7
521
20,0
79
3,0
Fachoberschule
368
14,2
Berufliches Gymnasium
264
10,2
Berufsvorbereitungsjahr**
berufsvorbereitende
Bildungsmaßnahmen*/**
Berufsschule**
Berufsfachschule**
Fachschule
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Schüler mit
Migrationshinter
grund lernen
überwiegend an
den Berufsschulen;
weit mehr als im
Durchschnitt in
Deutschland
Thema: Verteilung der Schülerschaft auf BBS
Dresden
Befund
Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf Schularten und Ausbildungsformen an Berufsbildenden Schulen in
Dresden im Schuljahr 2010/11 nach Migrationshintergrund und Geschlecht (in%)
Männlich
64,5
Weiblich
43,7
Ohne
Migrationshintergrund
Mit
Migrationshintergrund
12,6
33,8
53,9
38,1
Gesamt
23,8
21,4
53,6
15,2
23,7
4,0 3,9 6,0
9,1
2,9 4,8 5,0
9,8
3,2 4,2 5,4
9,6
11,8
3,4 4,3 5,5
Berufsschule
Berufsfachschule
BVJ, BGJ, BvB
Berufliches Gymnasium
Fachoberschule
Fachschule
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
9,6
3,9
9,5
 Männer häufiger in
praxisnaher
Ausbildung, Frauen
eher in
vollschulischer
Form
 Schüler/innen mit
Migrationshintergrund häufiger im
Übergangssystem
und an Beruflichem
Gymnasium und
Fachoberschule
Thema:
ABS-Schulabschlüsse beim Übergang an BBS
Sachsen
Befund
Abb. D4-20: Verteilung der vorhandenen Schulabschlüsse allgemeinbildender Schulen bei neu aufgenommenen Schülerinnen und
Schülern in ausgewählten berufsbildenden Schularten von 2004/05 bis 2010/11 (in %)
100
Berufsgrundbildungsjahr1
100
80
80
60
60
Berufsschule
66,0
49,9
49,1
51,4
46,7
52,6
45,6
50,8
46,3
40
54,8
42,1
55,4
39,0
52,7
40,6
20
0
2004/05
1,2
0,7
1,9
1,0
1,0
0,8
2005/06 2006/07
| 08.10.2012
2007/08
3,1
0,0
5,2
0,4
2008/09 2009/10
6,5
0,2
2010/11
62,2
61,3
61,0
60,6
61,4
25,1
24,2
24,3
21,9
22,3
21,9
11,5
13,9
14,1
13,6
2,9
3,2
3,0
3,1
40
20
0,6
0,4
62,4
0
22,1
8,2
3,6
2004/05
9,3
3,2
10,0
3,5
2005/06 2006/07
2007/08
2008/09 2009/10
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
2010/11
Konzentration von
Schülern ohne HSAbschluss im BVJ
Im BGJ steigende
Anteile an Schülern
mit HS-abschluss;
an der BS (dual) mit
Hochschulzugangsberechtigung
Thema:
ABS-Schulabschlüsse beim Übergang an BBS
Dresden
Befund
Neu eingetretene Schülerinnen und Schüler an Berufsbildenden Schulen in Dresden im Schuljahr 2010/11
nach allgemeinbildendem Schulabschluss und Bildungsziel (in%)
1,9
14,8
8,9
19,7
0,6
0,5
Berufliche Weiterqualifizierung
(Fachschule)
21,7
Erwerb
Hochschulzugangsberechtigung
(Berufliches Gymnasium,
Fachoberschule)
66,8
2,6
90,1
78,3
Übergangssystem (BGJ, BVJ,
BvB)
60,9
Berufliche Ausbildung
(Berufsschule,
Berufsfachschule)
33,2
Ohne
Hauptschulabschluss
Mit
Hauptschulabschluss
Mit Realschulabschluss
Mit Hochschulreife
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
 Zwei Drittel der
Neuanfänger/innen
ohne Hauptschulabschluss im
Übergangssystem,
bei denjenigen mit
HSA immerhin
noch ein Fünftel
 Unter Anfänger/
innen mit Realschulabschluss
spielt Höherqualifizierung für über
ein Drittel eine
Rolle (Tendenz
steigend)
Thema: BBS-abschlüsse beim Wechsel zwischen BBS
Sachsen
Befund
Abb. D4-23: Verteilung der vorhandenen
Schulabschlüsse berufsbildender Schulen
bei neu aufgenommenen Schülerinnen
und Schülern an Berufsschulen
und Berufsfachschulen von
2004/05 bis 2010/11 (in %)
4
3,5
3,2
2,7
2
0
1,5
1,5
0,9
0,6
0,8
0,6
0,1
0,1
2004/05
2005/06
2,1
2,2
1,3
1,0
0,9
1,4
1,1
0,8
0,1
0,2
2006/07
2007/08
2,8
2,8
1,8
1,6
1,3
1,7
1,3
0,1
2008/09
3,7
3,3
1,7
1,7
0,1
0,1
2009/10
2010/11
18
16,4
13,0
12
9,0
7,7
6,6
6
0
4,4
4,4
5,5
4,8
2,1
1,3
1,0
2,4
1,2
0,6
2,7
2,1
0,6
2004/05
2005/06
2006/07
5,8
5,5
2,5
2,1
0,6
2007/08
8,5
6,7
6,3
2,9
2,3
0,4
2008/09
2,8
2,3
0,5
3,1
2,0
0,6
2009/10
2010/11
allgemeine Hochschulreife (Berufliches Gymnasium)
| 08.10.2012
Fachhochschulreife
Abschluss der Fachschule
Abschluss der Berufsfachschule
Abschluss der Berufsschule
1 Die Kategorie „ohne Abschluss berufsbildender Schulen“ wird nicht dargestellt; sie ergibt sich aus der Differenz zu 100 %.
| Cornelia Franke,2SBI
inklusive der jeweiligen berufsbildenden Förderschule
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen; eigene Berechnungen
Antje Jahn & Nancy
Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Zunehmend werden
weitere
Qualifizierungen in
Anspruch
genommen
Tendenz von
„Schleifen“
Thema: BBS-abschlüsse beim Wechsel zwischen BBS
Dresden
Befund
Neu eingetretene Schülerinnen und Schüler an Berufsbildenden Schulen mit bereits vorhandenem beruflichem
Abschluss in Dresden im Schuljahr 2010/11 nach Schulart (in %)
1
Abschluss
einer
Berufschule
7
Abschluss
einer
Berufsfachschule
7
19
25
25
30
38
1
Abschluss
einer
Fachoberschule
63
Abschluss
eines
beruflichen
Gymnasiums
Abschluss
einer
Fachschule
47
19
34
6
16
Berufsschule
54
6
Berufsfachschule
12
71
Übergangsystem
Fachoberschule/
berufliches Gymnasium
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen
| 08.10.2012
17
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Fachschule
 Mehr als ein Viertel
der Neuanfänger/
innen mit bereits
abgeschlossener
berufl. Ausbildung
absolviert noch
eine berufl.
Ausbildung
 Neuanfänger/innen
mit Fachhochschulreife beginnen zu
zwei Dritteln an
einer Berufsschule;
mit Hochschulreife
eher an Berufsfachschule
Thema: Schulabschlüsse der BBS
Sachsen
Befund
Abb. D3-14: Geschlechtsspezifische Verteilung der Schulabschlüsse der Schulabgängerinnen und abgänger berufsbildender Schulen im Schuljahr 2009/10 (in %)
Allgemeine
Allgemeine
Hochschulreife
4,2
4,7
7,4
6,7
Fachhochschulreife
Abschlusszeugnis
Abschlusszeugnis
Fachschule
Fachschule
4,2
5,7
Abschlusszeugnis
Berufsfachschule
Abschlusszeugnis
Abschlusszeugnis
Berufsschule
Berufsschule
10,0
34,6
Abgangszeugnis
6,0
Abbrecher ohne
Abgangszeugnis
51,9
10,5
11,8
11,6
0
| 08.10.2012
30,6
20
40
60
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Hohe
Abbrecherquoten,
besonders in den
BVJ und BGJ
Thema: Schulabschlüsse der BBS
Dresden
Befund
Abgängerinnen und Abgänger an Berufsbildenden Schulen in Dresden 2010 nach Erfolg, Abschlussart und
Geschlecht (in %)
45,8
Abschlusszeugnis Berufsschule*
39,4
52,9
23,8
Abschlusszeugnis Berufsfachschule
33,6
13,0
Fachhochschulreife (Fachoberschule)
Abschluss Berufsvorbereitungsmaßnahmen*
Abschlusszeugnis Fachschule
Allg. Hochschulreife (Berufliches Gymnasium)
Ohne Abschlusszeugnis
6,8
6,5
7,1
6,5
5,1
8,0
5,8
4,6
7,0
Gesamt
Weiblich
Männlich
4,0
4,8
3,1
7,3
5,9
8,9
* inkl. Berufsbildende Förderschule
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
 Knapp die Hälfte
schließt die
Berufsschule ab,
ein Viertel die
Berufsfachschule
 Männer häufiger
Abschluss an
Berufsschule,
Frauen an Berufsfachschule
 Knapp ein Zehntel
ohne Abschlusszeugnis
 Keine Aussagen zu
Abbrechern auf
kommunaler Ebene
möglich!
Thema: Schulabschlüsse der BBS
Sachsen
Befund
Abb. D3-27: Anteil der Absolventinnen und Absolventen mit allgemeiner Hoch-schulreife bzw.
Fachhochschulreife an der Anzahl der Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Beruflichen
Gymnasien bzw. an Fachoberschulen im Schuljahr 2009/10 in den Schulaufsichtsbereichen (in %)
Am BGY und der
FOS sind die
Anteile der
erfolgreichen
Absolventen seit
2003/04 rückläufig
FOSAbsolventinnen in
allen Jahren
erfolgreicher als
Männer
Regionale
Unterschiede
besonders bei den
FOS und BGY
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Thema: Schulabschlüsse der BBS
Dresden
Befund
Anteil der Abgängerinnen und Abgänger ohne Abschlusszeugnis an Berufsbildenden Schulen in Dresden
gemittelt über die Jahre 2006 bis 2010 nach Schulart und Geschlecht (in %)
12,3
10,2
9,9
8,7
6,6
männlich
5,5
weiblich
5,2
3,7
2,9
1,9
Berufsschule*
Berufliches
Gymnasium
Berufsfachschule
Fachoberschule
Fachschule
* inkl. Berufsbildende Förderschule
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
 Mit Ausnahme der
Fachoberschule
sind die Frauen in
der Regel
erfolgreicher
 Am deutlichsten ist
der Unterschied bei
der Berufsschule
Thema: ohne Erfolg aus der BBS
Sachsen
Befund
Tab. D3-29: Anteil der Schulabgängerinnen und -abgänger ohne Abschluss an der Gesamtschülerzahl der
berufsbildenden Schulen von 2003/04 bis 2009/10 nach Schulart
2003/04
Berufliches Gymnasium
Fachoberschule
Fachschule
Berufsfachschule
Berufsschule
Berufsgrundbildungsjahr
Berufsvorbereitungsjahr
Berufsbildende Schulen
| 08.10.2012
Schülerinnen und Schüler insgesamt
davon ohne Abschluss
in %
Schülerinnen und Schüler insgesamt
davon ohne Abschluss
in %
Schülerinnen und Schüler insgesamt
davon ohne Abschluss
in %
Schülerinnen und Schüler insgesamt
davon ohne Abschluss
in %
Schülerinnen und Schüler insgesamt
davon ohne Abschluss
in %
Schülerinnen und Schüler insgesamt
davon ohne Abschluss
in %
Schülerinnen und Schüler insgesamt
davon ohne Abschluss
in %
Schülerinnen und Schüler insgesamt
davon ohne Abschluss
in %
2005/06
2009/10
9.468
9.168
409
427
4,3
4,7
7.678
7.779
789
1.048
10,3
13,5
9.364
7.095
139
209
1,5
2,9
36.062
42.400
1.651
2.326
4,6
5,5
93.135
90.558
4.035
4.967
4,3
5,5
3.577
4.582
703
1.076
19,7
23,5
4.735
3.884
1.495
1.666
31,6
42,9
164.019
165.466
9.221
11.719
5,6
7,1
7.117
461
6,5
7.385
1.093
14,8
10.179
354
3,5
30.529
2.231
7,3
75.850
6.346
8,4
1.580
679
43,0
2.155
959
44,5
134.795
12.123
9,0
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
in allen
berufsbildenden
Schularten stieg
in den Jahren
03/04 bis 10/11
der Anteil der
Schüler ohne den
angestrebten
Abschluss
BGJ und BVJ
werden von
knapp der Hälfte
der Schüler
vorzeitig oder
ohne Erfolg
beendet
Thema: Vertragsauflösung in dualer Ausbildung
Dresden
Befund
Vertragsauflösungsquoten* (duale Berufsausbildung) in Dresden, Sachsen und Deutschland 2010 nach
Zuständigkeitsbereichen (in %)
37,2
31,3
28,6
26,6
24,4
23,3
21,1
21,5
22,8
Dresden
Sachsen
Deutschland
5,7
Handwerk
Industrie und Handel
Freie Berufe
6,6
6,2
Öffentlicher Dienst
* Berechnet nach dem Schichtenmodell
Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistisches Landesamt Sachsen, Stichtag: 31.12.2010
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
 Über ein Drittel der
im Handwerk
begonnenen
Ausbildungsverhältnisse wird
vorzeitig gelöst; in
Industrie und
Handel und den
Freien Berufen
sind es ein Viertel
 Quote im
Handwerk und in
Industrie und
Handel bei Frauen
höher als bei
Männern
Thema: Studienanfänger
Sachsen
Befund
Abb. D4-26: Anteil der Studienanfängerinnen und -anfänger mit Hochschulzugangsberechtigung aus Sachsen
bzw. aus Deutschland (insgesamt) an der altersspezifischen Bevölkerung (Studienanfängerquote) von 1998 bis
2009 nach Geschlecht (in %)
40
30
24,9
20
22,6
20,5
1998
26,1
24,2
22,4
1999
27,0
25,6
24,2
2000
29,7
27,8
26,0
2001
31,1
28,5
31,1
29,7
28,4
30,6
28,9
27,2
29,2
28,0
26,9
2003
2004
2005
26,1
2002
28,7
27,3
26,0
2006
31,1
29,1
27,2
2007
32,2
29,7
27,3
2008
32,2
30,3
28,5
2009
40
30
26,1
25,5
24,9
27,1
26,9
26,8
29,1
28,6
28,0
30,7
30,3
29,9
31,5
30,8
30,1
2001
2002
33,7
32,5
31,4
31,6
31,0
30,3
31,6
31,0
30,4
30,4
30,1
29,8
2004
2005
2006
31,6
31,5
31,4
34,2
34,1
34,0
36,7
36,5
36,3
20
1998
1999
männlich
| 08.10.2012
2000
weiblich
2003
2007
insgesamt
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
2008
2009
die Schere
zwischen dem
Anteil der
Studienanfänger in
Deutschland und
dem in Sachsen
wird größer
Thema: Studienanfänger
Dresden
Befund
Wege an die Hochschule bei Dresdner Hochschulabsolventinnen und -absolventen der Prüfungsjahre 2006
und 2007 (in %)
4,0
9,5
14,4
Zweiter Bildungsweg*
96,0
90,5
Erster Bildungsweg
85,6
Gesamt
Männlich
Weiblich
* inkl. Zulassungsverfahren für Berufstätige an Hochschulen und Weg über andere Einrichtungen
Quelle: Sächsische Absolventenstudie 2010; eigene Berechnungen
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
 Nur jede/r Zehnte
gelangt nicht über
den Ersten
Bildungsweg an
die Hochschule
 Frauen nehmen
deutlich häufiger
den Ersten
Bildungsweg als
Männer
Thema: Studienanfänger
Sachsen
Befund
Abb. D4-27: Geschlechtsspezifische Verteilung der Studienanfängerinnen und -anfänger mit
Hochschulzugangsberechtigung aus Sachsen im Wintersemester 2009/10 nach Studienfachgruppen (in %)
8,5
männlich
25,5
w eiblich
18,7
24,2
insgesamt
10
39,0
36,9
16,4
0
2,8
12,0
31,2
20
30
15,3
40
50
5,3
60
5,4
7,7
10,0
24,5
70
80
Sprach- und Kulturw issenschaften
Rechts-, Wirtschafts- und Sozialw issenschaften
Mathematik, Naturw issenschaften
Humanmedizin/ Gesundheitsw issenschaften
Ingenieurw issenschaften
sonstige Studienfächer
Quelle: Statistisches Bundesamt; eigene Berechnungen
| 08.10.2012
9,2
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
7,3
90
100
fast die Hälfte der
Studenten wählt
Sprach-, Kulturwissenschaften
oder Rechts-,
Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften
Thema: Studienanfänger
Dresden
Befund
Verteilung der Studienanfängerinnen und Studienanfänger an den Dresdner Hochschulen 2005 und 2010 auf
die Fächergruppen (in %)
24,2
24,4
40,6
52,2
6,9
42,2
55,9
7,6
10,6
15,5
4,1
2,0
4,9
21,4
21,3
25,6
2,9
24,9
16,6
16,1
12,4
13,8
31,9
17,8
7,8
Männlich
Weiblich
Gesamt
Ingenieurwissenschaften*
Humanmedizin/
Gesundheitswissenschaften
14,0
Mathematik,
Naturwissenschaften
18,6
Rechts-, Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften
32,8
20,3
Sport, Sprach- und
Kulturwissenschaften, Kunst
10,8
Männlich
2005
Weiblich
 Je rund ein Fünftel
in Sprach- und
Kulturwissenschaften, Kunst,
Sport sowie
Rechts-,
Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften
Gesamt
2010
* inkl. Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften
Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen
| 08.10.2012
 Großteil der
Anfänger/ innen in
Ingenieurwissenschaften
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
 Geschlechtsspezifische Studienwahl
Befunde
Kontinuierlich sinkende Schülerzahlen, außer an den BFS und FOS
Steigende Anteile an Schülern mit HS-abschluss im BGJ und mit Abitur an BS
Zunehmend werden Zweit- und Drittausbildungen absolviert
Steigender Anteil an Schülern im BVJ und BGJ, die vorzeitig gehen
In allen berufsbildenden Schularten stieg der Anteil der Schüler, die ohne den
angestrebten Abschluss die Schule verließen
Mädchen und Frauen streben höhere Abschlüsse an, erwerben diese in
kürzerer Zeit und schließen mit besseren Ergebnissen ab
Am BGY und an der FOS sind die Anteile der erfolgreichen Absolventen am
geringsten und regional sehr unterschiedlich
Anteil der Studienanfänger in Deutschland wächst schneller
als in Sachsen
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Offene Fragen
Wie kann in den nächsten Jahren für ausreichenden und gezielten
Fachkräftenachwuchs gesorgt werden?
Sind Mädchen die besseren Schüler?
Ist das Bildungssystem weiblich orientiert?
Verringern Schüler, die mit höherwertigen Abschlüssen an die Berufsschule
gehen die Anschlussmöglichkeiten von Mittelschülern?
Erfüllt das Übergangssystem seine Aufgabe?
Werden Schüler für den Übergang zur Fachoberschule ausreichend vorbereitet?
Wie lassen sich im Sinne einer erfolgreichen Berufs- und Studienorientierung
Bildungsverläufe optimaler gestalten und darstellen?
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
| 08.10.2012
| Cornelia Franke, SBI
Antje Jahn & Nancy Leyda, Landeshauptstadt Dresden
Berufsorientierung und -einmündungen:
Ergebnisse aus einer bundesweiten und einer
Leipziger Längsschnittstudie
Franciska Mahl/Frank Braun
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Meißen, 08.10.2012
1
Bundesweite Daten: DJI-Übergangspanel

Quantitativer Längsschnitt

Zeitraum letztes Schulbesuchsjahr bis 6. Jahr im Übergang
2004
Schule
N=2414
Schule
N=3922
1. Jahr
N=2191
1. Jahr
N=2362
2007
2006
2005
2009
2008
2. Jahr
N=1819
2. Jahr
N=1994
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
3. Jahr
N=1688
4. Jahr
N=1425
5. Jahr
N=1152
6. Jahr
N=900
2
Be
Be
en
ch
ei
n
Fr
eu
nd
e
n
n
n
80%
ol
le
ik
te
rn
hn
w
Te
c
El
Fr
ei
e
er
m
it
he
Ar
be
fe
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be
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ild
Ar
be
sb
er
Au
ch
er
au
f
si
ge
ce
ru
f
an
ha
n
ru
f,
d
C
Berufswahlmotive
100%
Mädchen
Jungen
60%
40%
20%
0%
Quelle: DJI-Übergangspanel3
Datengrundlage DJI-Übergangspanel
Subjektive Bewertung der
Berufsorientierungsangebote
Wie viel hat die das für die Wahl eines Berufes geholfen?
Praktika
56
Testverfahren
17
Berufsberatung
29
47
25
9
25
48
6
11
19
8
sehr viel
etwas
Berufsorientierung
in der Schule
27
46
19
wenig
8
gar nicht
0%
20%
40%
60%
80%
100%
Quelle: DJI-Übergangspanel4
Persönliche Ratgeber/innen
Wer waren für dich in diesem Schuljahr wichtige Ratgeber/innen bei
der Frage, was du im Herbst nach der Schule machen willst?
87
Familie
Freunde/-innen
72
62
Lehrer/in
Berufsberater/in der
Arbeitsagentur
43
Sozialpädagogin
/Sozialpäadgoge
20
0
20
40
60
80
100
Quelle: DJI-Übergangspanel5
Pläne und Realität
100%
75%
7
6
14
27
50%
25%
44
0%
Pläne März
Ausbildung
Schule
Berufsvorbereitung
Pläne Juni
Station November
Job/Arbeit
weiß nicht bzw. ohne Ausbildung/Arbeit
Sonstiges
Quelle: DJI-Übergangspanel6
Pläne und Realität
100%
75%
7
6
14
27
50%
25%
44
6
1
17
40
35
0%
Pläne März
Ausbildung
Schule
Berufsvorbereitung
Pläne Juni
Station November
Job/Arbeit
weiß nicht bzw. ohne Ausbildung/Arbeit
Sonstiges
Quelle: DJI-Übergangspanel7
Pläne und Realität
100%
75%
7
6
14
27
50%
6
1
9
17
26
40
35
25%
44
35
26
0%
Pläne März
Ausbildung
Schule
Berufsvorbereitung
Pläne Juni
Station November
Job/Arbeit
weiß nicht bzw. ohne Ausbildung/Arbeit
Sonstiges
Quelle: DJI-Übergangspanel8
1. Jahr
2. Jahr
3. Jahr
4. Jahr
5. Jahr 6.
%
Direkteinstieg in
Ausbildung
25,9
Berufsvorbereitung Ausbildung
15,7
Berufliche Schulen Ausbildung
6,3
Allg.-bildende
Schulen - Ausbildung
19,4
schulische
Höherqualifizierung
9,1
Problematische
Verläufe
23,6
9
Stationen der Jugendlichen nach dem Verlassen der Hauptschule. Schematisierte
Darstellung der Verlaufstypen (N=900)>
10
1. Zwischenfazit

Die Berufswahlmotive von Hauptschülern sind „total normal“. Sie wollen einen
sicheren Arbeitsplatz und sie wollen realistisch sein. Die überwiegende Mehrheit plant
weitere Bildung und Qualifizierung.

Familienmitglieder und Freunde sind die wichtigsten Gesprächspartner, Lehrkräfte die
wichtigsten professionellen Ratgeber, Betriebspraktika das am positivsten bewertete
Unterstützungsangebot.

Am Ende der Pflichtschulzeit gibt es eine mehrmonatige kritische Phase, in der viele
Jugendliche ihre Pläne ändern (müssen).

Die Berufseinmündung ist kein zeitlich eng befristeter Vorgang, sondern erstreckt sich
für die Mehrheit über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

Einem Viertel der Hauptschüler/innen droht der dauerhafte Ausschluss von „sicherer“
Erwerbsarbeit.
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
11
Leipziger Mittelschulabsolventen-Längsschnitt
Fragestellungen

Wie sehen die Berufswahl- und -einmündungsprozesse von Leipziger
Mittelschüler/inne/n aus? Welche Unterschiede gibt es dabei zwischen Haupt- und
Realschülern und zwischen Schulen?

Von welchen Unterstützungsangeboten werden sie erreicht, und wie werden diese
von den Jugendlichen bewertet?

Was sind die Bildungs- und Ausbildungspläne am Ende der Pflichtschulzeit?

Welche Anschlüsse werden erreicht?

Wie sehen die weiteren Bildungs- und Ausbildungswege aus?

Welcher Handlungsbedarf ergibt sich aus diesen Ergebnissen?
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
12
Anlage des Leipziger Mittelschulabsolventen-Längsschnitts
2008
2007
Jan.
März/April
Pretest
Okt./Nov.
1. Follow-Up
Übergang
CATI
2009
Okt./Nov.
2. Follow-Up
Übergang
CATI
2010
Okt./Nov.
Okt./Nov.
3. Follow-Up
Übergang
CATI
4. Follow-Up
Übergang
CATI
Basiserhebung Schule
Fragebogen
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
13
Berufswahlmotive im Vergleich HS/RS
95
95
ein sicherer Arbeitsplatz
92
Chance auf einen Ausbildungsplatz
87
89
Verdienst in dem Beruf
61
Wunsch anderen Menschen zu helfen
37
Beruf mit großem Ansehen
35
Umgang mit Technik
0%
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
RS
75
76
genügend Zeit für die Familie
Wunsch der Eltern
98
16
HS
66
48
42
24
20%
40%
60%
80%
100%
14
Wie bewerten die Schüler/Innen verschiedene
Unterstützungsformen? (Antwort „sehr viel geholfen“ in %)
49
Praktika
36
51
persönliche Ratgeber
35
RS
21
Nebenjob
HS
30
18
Arbeitsagentur
24
20
Berufseignungsdiagnostik
19
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
15
Wer sind wichtige Ansprechpartner bei der
beruflichen Zukunftsplanung?
gesamt
HS
RS
Familie, Freunde, Verwandte
96%
95%
97%
Lehrer/innen
29%
42%
26%
Arbeitsverwaltung/ Berufsberater/innen
70%
73%
70%
Schulsozialarbeiter/in
18%
25%
16%
16
Teilnahme an Förderangeboten der Schüler/innen auf
Schulebene in Prozent
Förderangebot
Leipzig HS
Leipzig RS
Min.
Max.
Min.
Max.
Förderunterricht Mathematik
0%
57 %
0%
69 %
Förderunterricht Deutsch
0%
27 %
0%
37 %
Förderung Deutsch als Zweitsprache
0%
44 %
0%
14 %
Förderunterricht Englisch
0%
60 %
0%
37 %
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
17
Teilnahme an Förderangeboten der Schüler/innen auf
Schulebene in Prozent
Förderangebot
Projekte zur Förderung der
sozialen Kompetenz
Betriebspraktika im letzten
Schuljahr
Kompetenzfeststellung
Üben von
Bewerbungsgesprächen
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
Leipzig HS
Leipzig RS
Min.
Max.
Min.
Max.
0%
29 %
0%
31 %
36 %
100 %
22 %
100 %
9%
75 %
39 %
85 %
73 %
100 %
47 %
93 %
18
Von den Schüler/innen als wichtige Ratgeber genannte
Personen auf Schulebene in Prozent
Wichtiger Ratgeber
Leipzig HS
Leipzig RS
Min.
Max.
Min.
Max.
Lehrkräfte
0%
89 %
4%
70 %
Schulsozialarbeiter/innen
0%
42 %
0%
15 %
0%
36 %
0%
25 %
55 %
100 %
45 %
91 %
Fachkräfte der
Jugendarbeit
Berufsberater/innen
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
19
Pläne im Jahr 2007
Leipzig HS
Leipzig RS
70
70
68
60
60
50
50
40
40
30
30
64
22
20
10
20
7
11
3
6
3
0
10
3
6
1
4
0
Ausbildung
Schule
Berufsvorbereitung
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
arbeiten/jobben
weiß nicht
Sonstiges
20
Platzierungen im Jahr 2007
Leipzig HS
Leipzig RS
70
70
60
60
50
50
44
37
40
40
30
20
60
30
25
20
13
10
1
3
10
8
2
0
1
3
3
0
Ausbildung
Schule
Berufsvorbereitung
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
arbeiten/jobben
ohne Ausbildung/Arbeit
Sonstiges
21
Differenzen der Platzierungen auf Schulebene der
befragten Schüler/innen in Prozent
Art des Anschlusses
Leipzig HS
Leipzig RS
Min.
Max.
Min.
Max.
Ausbildung
11 %
67 %
34 %
93 %
Schule
0%
29 %
7%
50 %
Berufsvorbereitung
22 %
75 %
0%
25 %
ohne Ausbildung/Arbeit
0%
11 %
0%
10 %
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
22
Bildungs- und Ausbildungswege - Hauptschulabsolventen
Verteilung der Leipziger Hauptschulschulabsolventen/-innen im November 2009 gesamt
Schule
Ausbildung
BV
14 %
48 %
30 %
Arbeit
6%
50%
50%
100%
50%
50%
11%
ohne
Arbeit 9%
50%
100%
5%
7%
74%
93%
100%
5%
100%
3%
3%
7%
10%
97%
100%
11%
80%
100%
11%
100%
56%
50%
22%
2%
50%
BV
Ausbildung 81 %
November 2007
50%
November 2008
November 2009
Schule
2%
ohne
Ausbildung/
Arbeit
6%
23
Bildungs- und Ausbildungswege - Realschulabsolventen
Verteilung der Leipziger Realschulschulabsolventen/-innen im November 2009 gesamt
November 2007
ohne
Arbeit 4%
Schule
Ausbildung
BV
28 %
58 %
8%
Arbeit
2%
100%
100%
100%
100%
95%
76%
5%
100%
8%
4%
4%
67%
33%
3%
3%
2%
91%
96%
2%
11%
100%
1%
11%
78%
Ausbildung 73 %
10%
87%
1%
1%
29%
61%
November 2008
November 2009
Schule 18%
ohne
Ausbildung/
Arbeit
2%
24
2. Zwischenfazit

In den Berufswahlmotiven gibt es zwischen Haupt- und Realschülern kaum
Unterschiede. Beide Gruppen wollen einen sicheren Arbeitsplatz und sie wollen
realistisch sein. Die überwiegende Mehrheit plant weitere Bildung und Qualifizierung.

Familienmitglieder und Freunde sind die wichtigsten Gesprächspartner, Lehrkräfte
sind wichtige Ratgeber insbesondere für Hauptschüler/innen.

Es gibt große Unterschiede zwischen den Schulen hinsichtlich der Vorbereitung auf
den Übergang und der von den Jugendlicher erreichten Anschlüsse.

Die Berufseinmündung ist insbesondere für Hauptschüler/innen ein Vorgang, der sich
über einen längeren Zeitraum erstreckt.

Das Risiko der Ausbildungslosigkeit liegt für Leipziger Hauptschüler/innen deutlich
unter dem Bundesdurchschnitt.
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
25
Handlungsbedarf

Eltern sind bei Berufsorientierung und -einmündungen wichtige Ratgeber für die
Jugendlichen. Sie müssen beteiligt werden, ohne dass sie überfordert werden und
Verantwortung an sie abgeschoben wird

Unterstützungsangebote müssen dem (langfristig angelegten) Prozesscharakter von
Berufseinmündungen gerecht werden. Ein schneller und barrierefreier Zugang zu
Unterstützung muss über einen entsprechend langen Zeitraum gegeben sein.

Schulen machen einen großen Unterschied. Sie erreichen im Prinzip alle
Jugendlichen. Sie sollten der Ort sein, an am eine wirksame Karriereberatung
zugänglich ist..

Unterstützung bei Berufsorientierung und -einmündung muss die Wünsche und Pläne
der Jugendlichen zur Kenntnis und ernst nehmen.
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
26
Für weitere Informationen:




Gaupp, Nora; Lex, Tilly; Reißig, Birgit; Braun, Frank (2008): Von der Hauptschule
in Ausbildung und Erwerbsarbeit: Ergebnisse des DJI-Übergangspanels. (Kostenlos
anzufordern bei: BMBF, Postfach 30 02 35, 53182 Bonn)
Gaupp, Nora; Lex, Tilly; Reißig, Birgit (2010): Hauptschüler/innen an der Schwelle
zur Berufsausbildung: Schulische Situation und schulische Förderung. Deutsches
Jugendinstitut. Regionales Übergangsmanagement 2. Als Download:
http://www.dji.de/bibs/808_11905_Regionales_UM_2_fuer_Internet.pdf
Lippegaus-Grünau, Petra; Mahl, Franciska & Stolz, Iris (2010):
Berufsorientierung. Programme und Projekte von Bund und Ländern, Kommunen und
Stiftungen im Überblick. München/Halle: Deutsches Jugendinstitut. (Kostenlos
anzufordern bei maerz@dji.de)
Mahl, Franciska; Reißig, Birgit; Tillmann, Frank; Kuhnke, Ralf (2011):
Mittelschülerinnen und Mittelschüler auf dem Weg von der Schule ins Erwerbsleben.
Abschlussbericht zur Leipziger Schulabsolventenstudie. (Kostenlos anzufordern bei
maerz@dji.de)
Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“
27
Perspektiven der sächsischen
Berufs- und Studienorientierung
Evangelische Akademie Meißen
8./9. Oktober 2012
Perspektiven
SMK – strategische Grundausrichtung
Demografie – Paradigmenwechsel
Maßnahmen und Akteure – Abstimmung
2
Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Entwicklung der Schülerzahlen an Mittelschulen (öffentliche und freie Träger)
PARADIGMENWECHSEL
3
Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Akteursvielfalt bedingt Interessensvielfalt
4
❙
SMK, SBA, Schulen
❙
❙
Schulträger
Kommunen
❙
❙
RD der BA / Agenturen für Arbeit
Unternehmen
❙
❙
LAS / Arbeitskreise Schule-Wirtschaft
Kammern
❙
Fach- und Hochschulen
❙
Projektträger
❙
Interessenvertretungen der Eltern und Schüler
❙
Verbände
Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Strategische Grundausrichtung BO/StO
SMK, SMWA,
SMS, SMWK,...
gesetzlicher Auftrag
Vereinbarung zur BO/StO
RD der
Bundesagentur
für Arbeit
Vereinbarung zur BO/StO
Landkreise,
Kreisfreie Städte
5
Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
SMK
Ziel und Aufgabe
Akteure, Strukturen und Aktivitäten
bündeln und koordinieren
Verbindlichkeit
Elemente generieren und systemische
Wirksamkeit sichern
6
Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Kernziele der allgemeinbildenden Schularten
7
Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Lehrplanbezüge
(am Beispiel)
Schulfächer (Leitfunktion):
MS:
Wirtschaft-Technik-Haushalt/
Soziales
FÖS: Arbeitslehre
GY:
Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft
8
Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Schuleigene Konzepte
9
Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Betriebspraktika
10
Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Berufswahlpass
Teil 1: Angebote zur BO/StO
Teil 2: Mein Weg zur Berufswahl
Teil 3: Dokumentation
Teil 4: Lebensordner
 Orientierungsgrundlage für
die Berufs- und Studienwahl
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Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Qualitätssiegel (SMK)
❙
Mit dem Qualitätssiegel wird die zielführende, systematische und
abgestimmte Berufs- und Studienorientierung einer Schule und ihrer
Partner anerkannt.
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Schulen, die sich um das Qualitätssiegel bewerben, müssen zunächst einen
Fragebogen ausfüllen. In einem zweiten Schritt kommen regionale Vertreter
von Unternehmen, Verbänden und Kammern, aus den Schüler- bzw.
Elternräten sowie von der BA und der Schulaufsicht in die Schule und
überzeugen sich vor Ort von der Qualität der geleisteten Arbeit.
Großer SCHULEWIRTSCHAFT-Preis (LAS)
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Der Wettbewerb würdigt hervorragende und langfristige Kooperationsbeziehungen von Schulen zu einem oder mehreren Unternehmen, die sich
durch Projekte zur beruflichen Bildung auszeichnen.
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Die Jury aus Wirtschafts- und Schulvertretern ermittelt aus den eingegangenen Bewerbungen die besten Konzepte und zeichnet Schulen und
Unternehmen aus.
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Qualitätskriterien
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Pädagogische Kriterien
Organisatorische Kriterien
1.
Kompetenzansatz
8.
2.
Handlungsorientierung
Zusammenwirken
verschiedener Akteure
3.
Subjektorientierung
9.
4.
Umgang mit Heterogenität
Prozessorientierung /
Passung BO-Konzept
5.
Ganzheitliche
Persönlichkeitsbildung
10.
Transparenz
11.
6.
Lebens- und Arbeitsweltbezug / Authentizität
Dokumentation und
Nachhaltigkeit (Schüler)
12.
7.
Regional- und Zukunftsbezug
Transfer und Nachhaltigkeit
(Projekt)
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Orientierungswissen
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RD der
Bundesagentur
für Arbeit
Zusammenarbeit SMK – RD der BA
❙
Beratungsangebot (SGB III) – Markterschließung für Berufseinsteiger
❙
Systematik – gemeinsame Bausteine zur BO/StO
❙
Maßnahmen – Passfähigkeit zu Region und Schulkonzept
❙
Zuständigkeiten – Ausrichtung an der kommunalen Struktur
❙
Förderung – besondere Schülergruppen
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SMK
Absolventen Sachsen 2009 bis 2011
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Besondere unterstützende Maßnahmen zur Sicherung
von Schulabschlüssen
Berufseinstiegsbegleiter
- 65 Förderschulen mit ca. 3500 Schülern
- 78 Mittelschulen mit 480 Hauptschülern
- Potenzialanalyse verpflichtend
- Ausweitung ab Herbst 2012
o MS und FÖS flächendeckend
o Abstimmung mit der BA
o Vernetzung mit schulischen Maßnahmen
Schulversuch „Produktives Lernen“ (ESF-gefördert)
- Stärkung der Persönlichkeit mittels Praxiserfahrungen,
individueller Anerkennung und erzieherischer Hilfen
- Erfolgsquote von 75%
- Fortführung über 2013
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Landkreise,
Kreisfreie Städte
Ausprägung selbsttragender Strukturen in den Regionen
(ESF-Antragstellung möglich seit Januar 2012)
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Regionalität – Bedürfnisse regional- und branchenspezifisch
befriedigen/Schüler in der Region halten
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Projekte und Akteure – Kompetenzen und Ressourcen
verantwortungsbewusst und effizient einsetzen
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Bildungs- und Ausbildungswege ab der Klassenstufe 7 aufeinander
abstimmen – Brüche und Umwege minimieren
❙
Mindeststandards regionaler Koordinierung implementieren –
Rahmenbedingungen entwickeln
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Leitgedanken BO/StO
 Angebotsqualität und Chancenvielfalt – Mindeststandards vereinbaren
und absichern
 Wirksamkeit von Maßnahmen – Aktionismus einschränken
 Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene – regionale Verantwortungswarnahme stärken (Koordinierungsstellen)
 Chancen der demografischen Entwicklung – Motivation stärken
 Ausbildungsberufe – wertschätzendes Bekenntnis formulieren
 Übergang – biographisch länger währenden Prozess gestalten
 Schüler sind nicht Adressat einer Maßnahme – Mitbürger
 Schule – Spezifika aufgreifen, um Absolventen werben
(Praxiserfahrungen, Unterrichtsbezüge, Ferientätigkeit,...)
 Maßnahmen – Unterstützung sichern
 Elternverantwortung – alle Eltern erreichen
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Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!
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Absolventen nach Bundesländern und Schularten 2010
Anteile bezogen auf den Abschlussjahrgang
Hauptschulabschluss
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Realschulabschluss
allgemeine Hochschulreife
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Perspektiven der sächsischen BO/StO | Herr Heinze | 09. Oktober 2012
Empfehlungen zur Stärkung der
sächsischen Berufs- und Studienorientierung
Ergebnis der Tagung „Die Kette ist nur so stark wie…“ Perspektiven der
sächsischen Berufs- und Studienorientierung am 08./09. Oktober 2012
Einleitende Gedanken:
Die folgenden Formulierungen sind nicht abschließend, die Teilnehmenden haben sich
entschlossen, diese offen zu lassen, den Arbeitsstand transparent der Dokumentation
beizufügen und die Veranstalter gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für
Kultus gebeten an der Weiterentwicklung der Tagungsergebnisse zu arbeiten. Am 14. und
15. Oktober 2013 wird als Modul des Prozesses eine weitere Tagung in der Evangelischen
Akademie Meißen folgen.
AG 1
Empfehlungen zur Stärkung der sächsischen Berufs- und
Studienorientierung








IST-ZUSTAND
Schwierigkeiten in der regionalen
Vernetzung Schule-Wirtschaft
Zu wenig Transparenz in der
Angebotslandschaft
Kurzfristige Finanzierung/Dopplung von
Projekten
zu wenig Praxiserfahrung
unterschiedliche und zum Teil
mangelhafte Qualität der Praktika
keine ausreichenden Ressourcen in den
Schulen
engagierte Eltern werden erreicht
Schule-Wirtschaft: noch „kein“
gegenseitiges Verständnis, teilweise nicht
auf Augenhöhe








2020
gut funktionierende & regionale
akzeptierte Koordinierungsstellen
(langfristige Finanzierung sichergestellt)
transparente Angebotslandschaft mit
Angeboten für alle Zielgruppen und
Formen der BO/StO
Kontinuität/längerfristige Finanzierung
Mehr Angebote & Formen für
Praxisangebote ab Klasse 7
Praktika = realitätsnahe Einblicke
Bereitstellung von Ressourcen in den
Schulen (z. B. Koordinator/Kümmerer)
„gesamte“ Elternschaft wird erreicht
Gemeinsam gelebtes Leitbild in den
einzelnen Regionen
1
Berufs- und Studienorientierung im Leben der Schüler/innen im Jahr 2020…
1. …können Kinder und Jugendliche altersgerechte Lernerfahrungen für ihren weiteren
Lebensweg machen in Feldern wie
 Arbeitswelt
 Ehrenamt, Vereine
 Interkulturelle Begegnungen
 Kunst, Theater, Musik
2. …sind diese so verbreitet, dass sie positive Lernerfahrungen machen
(Verantwortungsübernahme und Anerkennung).
3. …werden diese Lernerfahrungen so reflektiert, dass sie das Selbstbewusstsein, die
sozialen (inkl. interkulturellen) Kompetenzen, die Fähigkeit zur Lebensplanung und –
gestaltung stärken.
4. …sind u. a. folgende Voraussetzung selbstverständlicher Alltag:
 Öffnung der Schule
 Kultur der Anerkennung und Wertschätzung
2
Vernetzungsstrukturen 2020
Ressourcen
Vernetzung
1. Netzwerk in der Nachbarschaft der Schulen (Unternehmenssicht)
Arbeitsagentur, LAS, Kammern
Versicherung für Schüler/innen im Alter unter 15
 Berufsvielfalt
 Ansprechpartner/innen für Schüler/innen
 Erfahrungen im Arbeitsleben
 Unterschiede Stadt/Land???
2. Erziehungsaufgabe wird gelebt (Schüler/innensicht)
Ehrenamt, SeniorExpert/innen
 Berufsorientierung/ -wahl ist Lernprozess
 Fördern von Leistungswille/ -bereitschaft (und fordern!)
 Berücksichtigung des Alters der einzelnen Schüler/innen
3. Synergien nutzen (Schulsicht)
Land, Kommunen
Kapazitäten in den Schulen schaffen
 Schulen arbeiten zusammen
 Unterschiedliche Schulformen???
 Altersgerechte Programme
 Kooperation mit BSZ’en („geschützter Raum“) Lehrer/innenausbildung
(Universitäten)
 Lehrer/innen ins Praktikum!
 Koordination auf mehreren Ebenen
4. Erreichbarkeit der Elternhäuser
Ehrenamt, Expert/innen, SeniorExpert/Innen, Jugendämter
 Ansprechen der Eltern
 Durchgriff auf Sozialfälle
 Durchbrechen von Hartz-IV- Karrieren
3
Gelingensbedingungen
1. Weiterentwicklung der Vereinbarung zwischen der sächsischen Staatsregierung und
der RD Sachsen von 2009 unter Beteiligung der Kommunen
2. Schaffung von Transparenz über berufsorientierte Angebote
3. Schaffung von Kontinuität und Nachhaltigkeit
 Angebote
 Akteure
 Finanzierung
4. BO-Konzepte
 adressat/innengerecht
 frühzeitig ansetzend
 motivierend und aktivierend
 neutrale, professionelle Begleitung
5. Stärkung der Hauptakteure
 Lehrer/innen:
o fachlich
o persönlich
o personell-zeitlich
o finanziell
 Familie:
o fachlich
o motivieren
o Ressourcen nutzen
 Berufsberatung:
o Wahrnehmung und Nutzen des DL-Angebotes
 Unternehmen/Träger/Kommunen:
o Rahmenbedingungen für eine kontinuierliche Arbeit schaffen
6. Regionale Koordinierungsstelle
 Transparenz unterstützen
 Vernetzung der Akteure
 Koordinierung bestehender und neuer Angebote
 Neutralität wahren
4
AG 2
Handlungsschritte nach der Tagung in Meißen und der
Weiterarbeit im Prozess
Akteure:
Schulleiter, Lehrer, AA, SBA, SBI, Kammern, Verbände, Eltern, Schüler, Landkreise,
Kommunen, Hochschule
Kurzfristige Handlungsschritte:
1. Weiterentwicklung der Sächsischen Vereinbarung zur BO/ StO (Sächsische
Gesamtstrategie) mit den Landkreisen und Kommunen:
 VA: BA, Fachministerien
 Diskussion des Entwurfs in den Landkreisen und Kommunen und Ergänzungen
 Diskussion mit den Schulen bei der Zusammenkunft mit den Schulträgern (auch
freie Träger)
 Einbeziehung der BSZ in die Gesamtstrategie – Festlegungen zur BO/StO
 Beschlussfassung (Landrätekonvent)
 Evaluierung beauftragen
5
Mittelfristig Handlungsschritte:
2. Neu- bzw. Weiterentwicklung der BO/StO-Strategie in den Regionen und
Manifestierung mittels Beschluss (Regionale Verantwortung stärken)
 VA: Koordinatoren im LK/Kommune
 Entwicklung von Unterstützungsangeboten zur weiteren BO-Qualitätsentwicklung
 Verbesserung der Informationsflüsse, Transparenz der „guten“ Angebote
herstellen (als Publikation)
 Gestaltungsräume schaffen
 Ressourcen personell und finanziell
3. Regelmäßige Treffen der Regional-Koordinatoren zum überregionalen Austausch
- Arbeitskreise Schule-Wirtschaft
4. Tagung 14.-15.10.2013 in der Evangelischen Akademie Meißen
 eintägig!
 Fortbildungscharakter (zielgruppenspezifisch)
5. 2014: Evaluierungsergebnis der Sächsischen Gesamtstrategie
6. 2014: Tagung in der Evangelischen Akademie Meißen
 Vorstellung der Evaluierungsergebnisse
 Empfehlungen formulieren
AG 3
Kommunikationsstrategien Kommunikationsschritte nach der
Tagung in Meißen

Empfehlung:
o Tagungsergebnisse zielgruppengerecht aufbereiten

Ziele:
o Sensibilisieren für das Thema
o Bewusstsein verbessern
o Kontakte herstellen / Netzwerke stärken
o Ergebnisse darstellen und weiterführende Ideen zusammentragen
o konzertierte Vorgehensweise
o konkrete Angebote zur Selbsthilfe initiieren
o Vorschläge für zielgruppengerechte Themen (Schüler, Eltern, Politik, Schule,
Wirtschaft, …), die in den Arbeitsgruppen der nächsten Konferenz im Oktober
2013 bearbeitet werden sollen

Zielgruppen/Adressaten und Formen:
o Politik: Kommunen, Landkreise, Landtag, Ministerien
 Anschreiben mit Tagungsergebnissen; Hinweise auf Folgeveranstaltung im
Oktober 2013; Beteiligung der Fraktionen bzw. bildungspolitischen
Sprecher/-innen erwünscht
o Ehrenamt: z. B. SES, Rock your Life, Komplizen und andere
 Pressearbeit
o Wirtschaft: Kammern, Verbände, Unternehmen, Stiftungen
 Kammerzeitschriften, u. a. Internetseiten der Verbände
o Wissenschaft: Fach-, Hochschulen, Berufsakademien
 Anschreiben mit Mitwirkungsaufruf (Studien, Bildungsberichte, etc.)
o Jugendhilfe
 qualiboxx als Kommunikations- und Informationsplattform
 Einbettung in www.bildungsmarkt-sachsen.de
 Newsletter, Infomail der Jugendämter
o Arbeitskreis Schule-Wirtschaft
 Homepage LAS
 Information von Wirtschaftsförderung an AKs
o Schule: Schüler, Eltern, Lehrer
 Regionalkonferenzen für Schulleiter und Elternvertreter
 Elternbrief (z. B. Kommune/Landkreise + Agentur für Arbeit)
o Bundesagentur für Arbeit
 Anschreiben mit Tagungsergebnissen
6

Informationsketten:
o Landeselternrat -> Kreiselternrat -> Elternvertreter -> Schule -> Lehrer ->
Schüler -> Eltern
o Landesschülerrat -> Kreis- / Stadtschülerrat -> Schülerrat / -sprecher ->
Schüler
o Sächsische Bildungsagentur -> Schulen
o Bundesagentur für Arbeit -> Regionale Agenturen für Arbeit ->
Arbeitgeberservice-> Unternehmen + -> Berufsberater -> Schulen -> …
o Kammern -> Ausbildungsbetriebe
o Verbände -> Mitgliedsunternehmen
o SMWK -> Hochschulleitungen / Institute / Career Center bzw.
Studienberatung
o Sächsischer Städte- und Gemeindetag + Landkreistag -> Städte, Gemeinden,
Kommunen -> Jugendhilfe + ->Arbeitskreise Schule – Wirtschaft
o Landesarbeitskreis Schule-Wirtschaft -> Arbeitskreise Schule – Wirtschaft
o Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher -> Städte- und
Gemeindetag -> …

Formen
o

LAS sichert Kommunikationsstrategien
Abschließende Vereinbarungen im Plenum am Ende der Tagung:
-
Versand der Tagungsergebnisse und –dokumente an alle Anwesenden
Versand der TN-Liste
Verständigung/ Gespräch: Veranstaltungsteam + Ministerium zur weiteren
Verwendung der Tagungsergebnisse
Manuela Sprechert versendet Hinweise und Anregungen zur Qualiboxx, um diese
als Datenbank für best practise.
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