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Hotel– und Resortentwicklung: Wie gelingt Internationalisierung

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Hotel– und Resortentwicklung:
Wie gelingt Internationalisierung unter
Berücksichtigung von regionalen
Kernkompetenzen
Vierundzwanzigste Eichstätter Tourismusgespräche, 06.06.2013
Erich Falkensteiner, FMTG, Vorsitzender des Aufsichtsrates
Kernkompetenzen sind nutzenstiftend, knapp,
nicht substituierbar, nicht imitierbar und können
transferiert werden.
•  Generierung von Wert bzw. Nutzenstiftung, d.h., die Kundinnen und Kunden
müssen bereit sein, für den durch diese Ressourcen begründeten Zusatznutzen
zu bezahlen.
•  Knappheit bzw. Unternehmensspezifität, d.h., die Ressourcenbündel
müssen in der Tiefenstruktur des Unternehmens verankert sein und dürfen nur
sehr schwer auf andere Unternehmen übertragen werden können. Dies ist vor
allem bei intangiblen Ressourcen der Fall.
•  Nicht-Substituierbarkeit, d.h., es gibt keine anderen Ressourcenbündel,
welche die Unternehmensleistung auf gleichwertige Weise erbringen können.
•  Nicht-Imitierbarkeit, d.h., die Ressourcenbündel sind nicht ohne weiteres
durch ein anderes Unternehmen kopierbar.
•  Transferierbarkeit, d.h., die Ressourcenbündel müssen immer wieder auf
innovative Produkte und Märkte angewendet werden können.
Quelle: http://www.daswirtschaftslexikon.com/d/kernkompetenzen/kernkompetenzen.htm
Was ist eine regionale Kernkompetenz?
„Die Möglichkeit einer Region ein Leadership im
Wettbewerb zu übernehmen beruht auf ihrer
Fähigkeit Kernkompetenzen aufzubauen.
… Für den Aufbau einer Kernkompetenz schafft eine
Destination ein Bündel von Kundennutzen …
Die Kernkompetenz einer Region ergibt sich … aus
dem Kollektiv von regionalem know-how,
regionalen Fähigkeiten und Fertigkeiten, der
Technologie und der natürlichen Ressourcen
wie geographischen Lage oder den klimatischen
Bedingungen.
AUFGABE
REGIONAL
-MARKETING
Consultant/Client
4
Beispiel Südtirol. Die Südtiroler
Marketinggesellschaft identifizierte die
folgenden Treiberthemen für sich.
Quelle: SMG
Es gilt diese differenziert darzustellen. Mit
unterschiedlichen „Brillen“ kann die gleiche
„Message“ vermittelt werden
Quelle: SMG
Es gilt diese differenziert darzustellen. Mit
unterschiedlichen „Brillen“ kann die gleiche
„Message“ vermittelt werden
Quelle: SMG
Beispiel: Kernbotschaften für den englischen
Markt aus Sicht der Südtiroler
Marketinggesellschaft
Quelle: SMG
Die Kommunikation setzt diese Ziele anschaulich
in Szene
Quelle: SMG
AUFGABE
HOTELBETREIBER
Consultant/Client
10
Das Ziel eines jeden Hotelbetreibers
Ansatzpunkte: Stilisierte Gewinn- und Verlustrechnung
MakroStandort
(Destination)
Umsatz
Direkte Kosten
(z.B. Service)
Verkaufskanäle
DurchMikroZiel:
Langfristig
Gewinn
schnittspreis
Standort
vor/nach Steuern steigern
Stammgäste
Positiound nachhaltig
die
nierung
Eigenkapitalausstattung
Verfügbare
erhöhen! Garantie
für
die
Zimmer/
Neue
Betten
Zukunft!
Gäste
Vertrieb und
Marketing
Verwaltung
Gesamtkosten
EBITDA
Abschreibungen
EBIT
Zinsen
Logiernächte
Gewinn vor Steuern (EBT)
Auslastung
Quelle: Michaeler & Partner
Einer der wichtigsten Hebel dabei:
Positionierung, Makro- und Mikrostandort!
Ansatzpunkte: Stilisierte Gewinn- und Verlustrechnung
MakroStandort
(Destination)
Durchschnittspreis
Direkte
Kosten (z.B.
Service)
Verkaufskanäle
Vertrieb und
Marketing
Mikro-Standort
Positionierung
Stammgäste
Verwaltung
Gesamtkosten
EBITDA
Umsatz
Verfügbare
Zimmer/
Bei einem neuen Hotelprojekt
werden sowohl Makro- wieBetten
auch Mikrostandort
Logierberücksichtigt
nächte und das
Hotelprodukt anschließend
„richtig“ positioniert
Auslastung
Abschreibungen
Neue
Gäste
EBIT
Zinsen
EBT
Quelle: Michaeler & Partner
Vom Familienbetrieb zum internationalen
Unternehmen
Einführung 5-Sterne Premium Collection,
regionale Expansion
Markteintritt Serbien,
Entwicklung der Kernmärkte und
regionale Expansion
Neue Unternehmensstruktur,
Umzug Zentrale nach Wien,
Markteintritt Slowakei
Markteintritt
Kroatien und
Tschechien
Markteintritt
Österreich
Gründung der Zentralen
Einkaufsgesellschaft
‚GES‘ und von
‚Michaeler & Partner‘
Gründung des
1. Incoming Büros
Bau des 2. Hotels
‚Falkensteinerhof‘
Gründung des
Unternehmens
(Bau 1. Hotel)
1957
1978
1982
1995
1997
2001/02
2006/07
2008/09/10
2011/12
Geographische Entwicklung der Falkensteiner
-Gruppe
•  Die Entwicklung der Gruppe
basiert jeweils auf einem
fundierten Studium des
Makrostandortes (in
welchem regionale Vorteile
zu berücksichtigen sind) und
des Mikrostandortes
•  Aktuelle Projekte: Wien
(2013), Jesolo (2014) sowie
Projekt Enzian/Katschberg
(2014) und Reischach
(2014)
FÜR EIN GUTES
PRODUKT GIBT
ES KEINEN
SCHLECHTEN
STANDORT!
Consultant/Client
15
Das jeweilige Konzept wird dem Standort
angepasst – Bsp. Falkensteiner Familien Hotels
F
Philosophie
Bei den Falkensteiner Family-Hotels ist alles aus dem Blickwinkel der Familie geplant.
Von den Zimmern zum Sportangebot, von der Kinderbetreuung zur Wasserwelt. Ziel
ist es aber über eine tolle Kinderwelt und gute Kinderbetreuung hinauszugehen und
wirklich gelungenen Urlaub für die ganze Familie zu bieten. Das heißt, für die
Erwachsenen gibt es auch die Möglichkeit Zeit für sich oder füreinander zu finden.
Und natürlich bieten wir auch viele Angebote, die die Familie gemeinsam
wahrnehmen kann.
F
Kernwerte: Kinderfreundlich, Familienfreundlich, Abwechslungsreich
Produktkonzept & Positionierung
F
F
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Positionierung
Neues 4-Stern Familienhotel mit Fokus auf Natur/ Region in Architektur,
Produktgestaltung, Kulinarik und Kinderbetreuungskonzept. Alpin und doch modern,
familienfreundlich in Raumgestaltung, Ausstattung und Service, mit
abwechslungsreichem Betreuungsangebot für Groß und Klein.
Produktkonzept
Moderne und dynamische alpine Architektur und Innendesign, großzügige Bereiche
für Kinder (Zimmer, Spielbereiche), hohe Funktionalität
Komfort und persönlicher Service, umfassende Kinderbetreuung, ausreichend
Entspannung & Aktivitäten für Erwachsene – perfekt für Familien
Inmitten intakter Natur, mit vielen Sport- & Freizeitmöglichkeiten (Winter wie
Sommer)
Acquapura SPA & Falky SPA: Wellness für Erwachsene und spezielles
Wellnesskonzept für Familien und Kinder
Differenzierungspotentiale
F 
F 
F 
Akzente in Architektur setzen: Das Projekt basiert auf einem harmonischen highlevel Konzept mit Fokus auf „Natur“. Während viele familiengeführte Betriebe in der
Region architektonische Verschleißerscheinungen zeigen, wird dieses Hotel neue
Akzente setzen: durch die geschickte Kombination von Tradition mit Moderne, der
Verwendung von Materialien wie Holz, Stein und Glas und regionale Einflüsse bei der
Ausstattung und Dekoration.
Ausgezeichnete Kulinarik: Kulinarik auf hohem Niveau auf Basis des Alpe-AdriaKonzepts von Falkensteiner. Auch hier spielen Natur und Umgebung eine tragende
Rolle - durch die Verwendung regionaler Zutaten und Kräuter in der Küche und die
Fusion kulinarischer Traditionen mit modernen Zubereitungsformen.
Natur & Kinder: das Kinderbetreuungskonzept integriert die Idee des Leben mit/
in der Natur mit Spiel und Spaß – in Form eines soften, auf dem Thema Natur
basierten Edutainment. Kinder sollen die alpine Flora und Fauna für sich entdecken
und spielerisch das Leben in den Alpen kennenlernen (Beispiel: z.B. wie entsteht
Milch).
Differenzierungspotentiale
F
F
Falky SPA: ein Wellnesskonzept als einzigartiges Erlebnis für Familien und Kinder,
das es nur bei Falkensteiner gibt. Mit innovativen, auf Persönlichkeiten
abgestimmten, Treatments, Massagen, ätherischen Düften und Musik. In
Zusammenarbeit mit renommierten Experten entwickelt.
Eine Spur von Luxus in den Alpen: ein Familienhotels, das allen Generationen
etwas bietet. Während die Kinder die Natur entdecken, spielen oder spielerisch
lernen, können Eltern genießen und sich erholen: bei betreutem Sport- und
Aktivprogramm, hochwertiger Kulinarik oder im entspannenden Acquapura SPA.
BERÜCK
SICHTIGUNG
VON KERN
Consultant/Client
20
BEISPIEL 1: HOTEL SONNENALPE:
Interessant im Design, kinderfreundlich und
gemütlich.
Hintergrund & Besonderheiten
•  Durchführung einer Feasibility-Studie, sowie eines
Architektenwettbewerbes und des
Projektmanagements durch Michaeler & Partner
•  Lage: Nassfeld/Kärnten (A)
•  moderne Architektur mit Designelementen
verbunden mit Tradition und Komfort
•  Highlights:
•  Baumhaussuiten
•  Kinder-Almland
•  Schaffung eines atriumförmigen Baukörpers
•  Umfunktionierung zum Family Design Hotel
Der alpine Charakter gemischt mit modernen Elementen… Familienfreundliche
Bereiche und Design ergänzen sich zu einem harmonischen Ganzen.
Quelle: Michaeler & Partner
BEISPIEL 1: HOTEL SONNENALPE:
Interessant im Design, kinderfreundlich und
gemütlich.
Steckbrief
•  60 neue Familiensuiten, 20 Baumhaussuiten &
60 Altbauzimmer
•  Restaurants & Stuben, Küche, Bar, Lobby, Rezeption,
Skidepot, Cigar-Lounge
•  Wellnessbereich: Spa-Lounge, Familienpool, Saunabereich
mit drei Themensaunen, Kaltwasserkanal und Ruheräumen,
Beauty- und Treatmentbereich
•  Fitnessraum & Familienkuschelnischen
•  Innen-Außenbecken und Babyplantschbecken
•  Kinder- und Jugendspielbereich auf zwei Etagen
Technikspiegel
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Architektur:
Interior Design:
Bruttogeschossfläche:
Bruttorauminhalt:
Bauzeit:
Klassifizierung:
Besonderheit:
•  Investitionskosten:
Quelle: Michaeler & Partner
Ronacher Architekten
Köck & Bachler Interior Design
ca. 11.000 m!
ca. 36.000 m"
18.04.11 bis 08.12.11 (8 Monate)
4 Sterne
auf 1.500 m gelegen, direkt an den
Skipisten des Skigebietes Nassfeld,
Familienrutsche, Softplay-Anlage
14,5 Mio. Euro
22
BEISPIEL 2: HOTEL & SPA BAD
LEONFELDEN: Architektur, welche
Geschichten erzählt
Hintergrund & Besonderheiten
•  Durchführung einer Feasibility-Studie sowie des
Architektenwettbewerbs und Projektmanagements
durch Michaeler & Partner
•  Lage: Bad Leonfelden, Mühlviertel (A)
•  Highlights:
•  Restaurant mit offener Showküche
•  Alle Räume und Funktionen sind so angelegt,
dass die Sonne dem Tagesablauf der Gäste
folgt
•  Ruhe-Separée mit direktem Zugang zum Pool
•  Anpassung der verarbeiteten Materialien auf die
umgebende Landschaftskulisse
Im Mittelpunkt steht der sinnliche Mensch mit seinem Wunsch nach echten Werten
und erfahrbarer Nachhaltigkeit.
Quelle: Michaeler & Partner
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BEISPIEL 2: HOTEL & SPA BAD
LEONFELDEN: Architektur, welche
Geschichten erzählt
Steckbrief
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• 
117 Zimmer und Suiten,
Verschiedene Restaurants & Frontcooking Buffet
Innen- und Außenpool mit Inneneinstieg
Saunabereich mit Dampfbad, Infrarotkabine, Biosauna,
Finnischer Außensauna, Kaltwasserkanal mit Inneneinstieg,
Ruheräume und Solarien
3 Behandlungsräume & Private SPA für zwei
Cardio-Fitnessraum und Gym, & Diagnostikraum
Wellness-Lobby mit SPA-Bistro und Wellness-Shop
Seminarbereich mit 450 m2, Business Center und
exklusiver Board Room
Technikspiegel
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Architekt:
Interieur:
Kubatur:
Bauzeit:
Quelle: Michaeler & Partner
Archisphere / Arch. Gabriel Kacerovsky
Niki Szilagyi
43.000 m"
November 2007 bis Mai 2009
24
… UND IN
DER
VERMARKT
Consultant/Client
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KROATISCHER NATIONALSTOLZ
Consultant/Client
26
REGIONALE SPEZIALITÄTEN UND
KÜCHE
DANKE FÜR IHRE
AUFMERKSAMKEIT. WIR FREUEN
UNS AUF DIE DISKUSSION.
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