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Stubaimagazin
SOMMER 2014
DE | E
NEUSTIFT | FULPMES | TELFES | MIEDERS | SCHÖNBERG
EINFACH
GENIESSEN
Just enjoy
Mit der neuen Stubaier Super Card genießen Sie von 29. Mai bis 17. Oktober 2014 viele Inklusivleistungen:
freie Fahrten mit den Bussen der Buslinie Stubaital zwischen Mutterberg und Innsbruck und mit der Stubaitalbahn Fulpmes-Innsbruck-Fulpmes, jeweils 1 Berg- und Talfahrt pro Tag mit der Stubaier Gletscherbahn, der Serlesbahn, der Bergbahn Schlick 2000 und der Elferbahn, eine Fahrt pro Tag mit der Sommerrodelbahn in Mieders, die kostenlose Nutzung des Hallen- und Freischwimmbads Neustift und des Miederer
Schwimmbad‘l. Wer in einem Stubai Super Card Partnerbetrieb wohnt, nützt diese Vorteile vom ersten bis
zum letzten Urlaubstag, inklusive der Anreise mit der Buslinie Stubaital von Innsbruck.
With the new Stubai Super Card you can enjoy many inclusive services from 29 May to 17 October 2014:
free rides with the busline „Stubaital“ between Mutterberg and Innsbruck and with the Stubai tram (Fulpmes-Innsbruck-Fulpmes), 1 ascent and descent per day with the Stubai Glacier cablecar, the Serles cablecar,
the Schlick 2000 cablecar and the Elfer cablecar, one trip per day with the summer sled run in Mieders, free
use of the indoor and outdoor swimming pools in Neustift and the outdoor swimming pool in Mieders.
Whoever stays in a Stubai Super Card partner accommodation can utilise these advantages from the first to
the last day of holiday, including arrival with the Stubai Valley bus line from Innsbruck!
2
INHALT
Impressionen
2
Starke Gipfel –Seven Summits Stubai
4
Genusswandern bei Vollmond
10
Das bäuerliche Stubai entdecken
12
Der Weber aus dem Stubaital
18
Im Sommer wird gerodelt
22
Neue Eisgrotte am Stubaier Gletscher
26
Scheibenweg in der Schlick 2000
28
Geh-Zeiten-Wege am Elfer
32
Bilder, die wohl tun
34
Pilgerweg nach Maria Waldrast
37
Die Kraft des Yoga
38
BIG Family Stubai
40
Kinderseite
43
CONTENT
Impressions
2
Mighty Summits – The Seven Summits of Stubai
4
Enjoy a hike at full moon
10
Discover rural Stubai
12
The weaver of Stubaital
18
Sledding in the summer
22
New ice grotto at Stubai Glacier
26
impreSSum
Scheibenweg at Schlick 2000
28
Medieninhaber, Verleger: Bezirksblätter Tirol GmbH | Eduard-Bodem-Gasse 6, 6020 Innsbruck, Tel.: +43(0)512 320-0 | Layout: Evelyn Schreder | Produktion und Bildbearbeitung:
Christian Frey | Redaktion: Karl Künstner | Fotos: TVB Stubai Tirol, Sartori&Thaler, Karl
Künstner, Heinz Zak, Stubaier Gletscher, Schlick 2000, Serlesbahnen, Elferlifte, André
Schönherr, Norbert Span, Sherry Kranabitter, Christine Wintner, Tirol Werbung | Konzept:
Karl Künstner | Übersetzung: Babel Übersetzungsinstitut | Anzeigen: Christine Wintner |
Anzeigenannahme und Redaktion: Bezirksblätter Sonderprodukte, Eduard-Bodem-Gasse
6, 6020 Innsbruck, Tel. +43(0)512/320700 | E-Mail: sonderprodukte@bezirksblaetter.
com, www.bezirksblaetter.com/sonderprodukte | Druck: Leykam, Let‘s Print Holding AG
Geh-Zeiten Trails on Mount Elfer
32
Paintings which do you good
34
Pilgrimage route to Maria Waldrast
37
The Power of Yoga
38
BIG Family Stubai
40
Only for kids
43
3
D
as Zuckerhütl, der Wilde Freiger, der Habicht, die Rinnenspitze, die Serles, der Hohe Burgstall und der Elfer
haben eines gemeinsam: Sie gehören in die Gruppe der
Seven Summits Stubai und sollten von jedem Alpinisten einmal
bestiegen werden. Das Stubaital zieht sich über 35 Kilometer
durch eine der schönsten Bergwelten Tirols und beeindruckt mit
über hundert Dreitausender und 80 Gletscherfelder. Sieben der
schönsten, markantesten und bedeutendsten Gipfel wurden nun
hervorgehoben und zu den Seven Summits Stubai zusammengefasst. Es sind dies nicht die höchsten, aber die sieben prägnantesten Berge rund um das Stubaital. Bergsportfreunde können jeden
Gipfelsiege in einem eigens kreierten Pass dokumentieren. Der
Begriff Seven Summits beschreibt die sieben höchsten Gipfel der
sieben Kontinente und die Besteigung dieser Gipfel ist das hehre
Ziel zahlreicher ehrgeiziger Alpinisten auf der ganzen Welt. Doch
es müssen nicht immer die höchsten, gefährlichsten und schwierigsten Berggipfel sein, die einem ein unvergessliches Bergerlebnis bescheren. Auch kleinere, häufig begangene Berge können
ein lang währendes Glücksgefühl auslösen – und davon gibt es
im Stubaital unzählige. Aufgrund ihrer Form und Beschaffenheit,
ihrer Lage, ihrer Geschichte und den Ausblicken, die von diesen
Bergen möglich sind, haben sich diese sieben Gipfel der Stubaier
Alpen heraus kristallisiert: Das Zuckerhütl (3.507 m), der Wilde
Freiger (3.418 m), der Habicht (3.277 m), die Rinnenspitze (3.003
m), die Serles (2.718 m), der Hohe Burgstall (2.611 m) und der
Elfer (2.505 m). Auch sie sollte ein jeder Alpinist einmal in seinem
Leben bestiegen haben. Die Seven Summits Stubai sind über das
ganze Stubaital verteilt und reichen vom Talanfang bis hin zum
Talende, das mit den eindrucksvollen Gletscherfeldern abschließt.
uckerhütl, Wilder Freiger, Habicht, Rinnenspitze, Serles, Hoher
Burgstall and Elfer have one thing in common: they belong to
the Seven Summits of Stubai which every alpinist should climb
at least once. The Stubai valley stretches 35 kilometres through one
of the most beautiful alpine worlds in the Tyrol and, with over one
hundred mountains over three thousand metres high and 80 glaciers,
is a stunning sight. Seven of the most beautiful, striking and greatest
peaks were singled out and brought together to form the Seven Summits of Stubai. They are not the highest, but rather the most striking
mountains which surround Stubaital. Fans of alpine sports can keep
records of their climbs using the especially created Seven Summits of
Stubai pass. The name Seven Summits describes the seven highest
peaks on the seven continents. For many ambitious alpinists across the
world, climbing to the top of these peaks is considered a noble goal.
However, it isn‘t always the highest, most dangerous and difficult
peaks which grant the climber an unforgettable mountain experience.
Even smaller, more frequently climbed mountains can be sources of
real and lasting enjoyment. And there are many of these in the Stubai
valley. Their shape, appearance, location, history and the views from
these mountains have immortalised these seven peaks nestled in the
Stubai Alps: Zuckerhütl (3.507 m), Wilder Freiger (3.418 m), Habicht
(3.277 m), Rinnenspitze (3.003 m), Serles (2.718 m), Hoher Burgstall
(2.611 m) and Elfer (2.505 m). Every alpinist also needs to have climbed these at least once in their life. The Seven Summits of Stubai are
scattered over the whole of Stubaital and stretch from the mouth of
the valley right to its head which is locked in by impressive glaciers.
Z
4
Starke
Gipfel
Seven
SummitS
Stubai
Redaktion
miGhty
SummitS
the Seven
SummitS
of Stubai
5
majeStätiSche unD vielfältiGe
SummitS im vorDeren Stubaital
Schon von weitem, noch bevor man das Stubaital betritt, ist
die Serles zu erkennen. Majestätisch thront sie über dem Inntal
und wacht über den Eingang des Stubaitals. Nicht umsonst hat
schon Goethe sie aufgrund ihres dominanten Antlitzes als den
„Hochaltar Tirols“ bezeichnet. Der auffallend dreiteilige Aufbau der Serles ist zudem Kern einer Volkssage, die von einem
geizigen König und seiner beiden Söhne handelt, welche zur
Strafe für Hartherzigkeit zu Stein verwandelt wurden.
Weiter taleinwärts, oberhalb von Fulpmes, im Gebiet der Schlick,
liegt der Hohe Burgstall, der Teil der schroffen und imposanten
Kalkkögel ist. Obwohl der Hohe Burgstall den am leichtesten
zu besteigenden Gipfel der Seven Summits Stubai darstellt,
gibt er durch seinen einzigartigen 360-Grad-Panoramablick am
überzeugendsten Preis, welche Vielfalt in den Stubaier Bergen
steckt. Man erzählt sich, dass der Hohe Burgstall der von Sir
Edmund Hillary – Erstbesteiger des Mount Everest – erstbestiegene Berg in den europäischen Alpen war.
6
GloriouS, DiverSe SummitS in the
foothillS to the Stubai valley
You can see Serles from afar, before you even enter Stubaital. Enthroned majestically over the Inn valley, she keeps
watch over the mouth of the Stubai valley. It was not for
nothing that Goethe named her the ‚High Altar of the Tyrol‘
on account of her dominant countenance. Serles‘ striking
tripartite composition also lies at the heart of a folk tale,
which tells of a tight-fisted king and his two sons who were
turned to stone as punishment for their hardness of heart.
Moving further into the valley, above Fulpmes, lies Hoher Burgstall in the Schlick region. This mountain is part
of the rugged and imposing Kalkkögel mountain range.
Although Hoher Burgstall is the easiest summit to climb
out of the Seven Summits of Stubai, it wins the prize
hands down for its unique 360 degree view of the rich
landscape of the Stubai mountains. It is said that Hoher
Burgstall was the first mountain in the European Alps for
Sir Edmund Hillary to have climbed who later went on to
be the first to climb Mount Everest.
Redaktion
ein hauSberG unD Der vermeintlich
höchSte Gipfel tirolS
In Neustift findet man den Elfer und den Habicht, die beide dicht hintereinander, nur durch den Zwölfer getrennt, am gleichen Gebirgskamm
liegen. Der Elfer ist aufgrund seiner zentralen Lage in Dorfnähe der
Hausberg Neustifts. Sein Name gründet auf einer schlauen Entdeckung
der einheimischen Bevölkerung. Steht doch die Sonne im Sommer um
Punkt elf Uhr genau über der Spitze des Gipfels. Er wird sozusagen als
natürlicher Zeitzeiger verwendet. Einer der beeindruckendsten Berge des
Stubaitals ist der Habicht. Aufgrund der Tatsache, dass dieser Gipfel jener Dreitausender ist, der den Dörfern am nächsten liegt – die anderen
erheben sich am Talschluss so weit in die Höhe – hielt sich lange die
landläufige Meinung, dass er der höchste Berg Tirols sei.
a local mountain anD a Summit alleGeD
to be the hiGheSt in tyrol
You can find Elfer and Habicht in Neustift. The two mountains are
stepped close behind one another on the same mountain range and
are only separated by Zwölferspitze. Due to its central location right
next to the village, Elfer is Neustift‘s local mountain. Its name is based
on a clever discovery made by the locals. At eleven o‘clock, the summer
sun sits directly over the peak of the summit allowing the mountain to
be used as a kind of natural timekeeper. One of the most impressive
mountains in the Stubai valley is Habicht. The fact that this mountain is
one of the closest of the three-thousanders to the villages - the others
rise from the valley floor upwards - has given rise to the long-held,
widespread assumption that it is the highest mountain in Tyrol.
7
8
leicht Zu erklimmenDe unD Schwer Zu
beSteiGenDe DreitauSenDer
three-thouSanDerS:
eaSy anD Difficult aScentS.
Von weitem blitzen die Spitzen des Wilden Freigers und des Zuckerhütls ins Tal und dominieren
das Sichtfeld der Besucher des Stubais. Bevor man jedoch den höchsten Berg des Stubaitals
ansteuert, sollte man sich noch der Rinnenspitze widmen. Der vierthöchste Gipfel der Seven
Summits Stubai ist zugleich der am einfachsten zu erklimmende Dreitausender unter ihnen.
Ohne Gletscherfelder überqueren oder Steilwände erklettern zu müssen, ist die Rinnenspitze
erreichbar. Ein Gipfelsieg belohnt mit beeindruckender Aussicht auf die umliegenden Ferner
und dem glasklaren Rinnensee am Fuße des Berges. Beim zweithöchsten Gipfel der Seven
Summits Stubai ist der Name Programm. Über Steige, Gletscherhänge und Eisflanken lässt
sich der Wilde Freiger von mehreren Seiten und auf viele Arten besteigen. Ebenso dramatisch
wie der Aufstieg, ist das Bild aus einem Meer aus Bergkämmen und Wolken, das sich einem
von ganz oben eröffnet. Im 360-Grad-Panorama reicht der Blick von den Dolomiten zum
Ortler über die Ötztaler und Stubaier Alpen bis hin zu den Hohen Tauern. So süß der Name
des höchsten Gipfels der Stubaier Alpen klingen mag, so mächtig ist er. Das Zuckerhütl trägt
seinen Namen von der lange währenden weißen Haube aus Schnee, die den Gipfel seitlich
bedeckt. Zur Gänze in Nordtirol gelegen ist er auch von der südtirolerischen Seite her begehbar und stets in alle Richtungen präsent. Bei gutem Wetter schweift der Blick vom Gipfel über
zahlreiche namhafte Gebirgsketten: Zillertaler Alpen, Hohe Tauern mit dem Großglockner und
dem Großvenediger, Ötztaler Alpen, Karwendel und im Süden die Dolomiten.
From afar, the peaks of Wilder Freiger and Zuckerhütl flash light down into the valley and
dominate the visitor‘s view of the Stubai Alps. However, before you head over to the highest
mountain in the Stubai valley, you should turn to Rinnenspitze. The fourth highest out of the
Seven Summits of Stubai is simultaneously the easiest to scale of the three-thousanders. Rinnenspitze can be climbed without having to traverse glaciers or climb steep faces. A successful
climb to the summit awards you with stunning views across the surrounding landscape and the
crystal-clear Rinnensee which lies at the foot of the mountain. When it comes to the second
highest summit of the Seven Summits of Stubai, the name says it all. Along steep paths, glacial
slopes and icy flanks, Wilde Freiger (Wild Peak) can be ascended from several sides and in
many different ways. The sea of mountain crests and clouds which opens up before you at the
summit is just as dramatic as the climb. A 360 degree turn provides a view all the way from the
Dolomites over to the Ortler, Ötztal and Stubai Alps, right up to Hohe Tauern. As sweet as the
name of the highest mountain in the Stubai Alps may sound, it is still a mighty peak. Zuckerhütl
was given its name because of the white snow bonnet it wears for most of the year along the
side of the mountain. Situated entirely in North Tyrol, the mountain can also be walked from
the South Tyrol side and is visible from all directions. The view from the summit extends across
numerous famous mountain ranges: the Zillertal Alps, Hohe Tauern with Großglockner and
Großvenediger, the Ötztal Alps, Karwendel and the Dolomites in the South.
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9
GenuSSwanDern bei vollmonD
a
m 11. Juli und den 8. August 2014 findet die
Genuss-Wandernacht im Stubaital statt. Im
Licht des Vollmonds und vom Schein der Fackeln begleitet, wandern Berg- und Naturinteressierte
entlang des leicht begehbaren WildeWasserWegs von
der Raffein Brücke bis hin zur Grawa Alm. Auf Wunsch
auch mit einem Wanderführer, der Gruppen von jeweils
20 Personen entlang des Weges begleitet.
Bei der Nachtwanderung erwarten die Besucher zahlreiche Höhepunkte: Sagenerzähler geben spannende
Geschichten zum Besten, Musiker sorgen für gute Unterhaltung mit Hackbrett oder Harfe und beeindruckende Lichtspiele zaubern Waldgeister hervor. Nahe dem
Wasserfall wird auf einer Wiese großes Naturkino geboten und werden Kurzfilme zum Thema Bergsport und
Wasser gezeigt. Der Duft von Almkräutern und Honig,
der Geruch von frisch gebackenem Bauernbrot, herzhaftem Speck, würzigem Käse und einem vollmundigen
Wein laden ein, das Stubaital auf genussvolle Weise zu
entdecken. Die Stubaier Genussbetriebe widmen sich
ganz bewusst den Themen Regionalität und Qualität.
Eine besondere Attraktion ist das Kochen von Milchmus über offenem Feuer. Zum Durstlöschen werden
entlang der Route Getränke mit Zutaten aus der Natur
wie Holunder und verschiedenen Beeren sowie frisches
Stubaier Quellwasser angeboten. Der Grawa Wasserfall
wird durch farbenprächtige Lichtspiele besonders eindrucksvoll in den Mittelpunkt gestellt. Außerdem wird
es dort eine Wasserverkostung geben. Die Teilnahme an
der Genuss-Wandernacht im Stubaital ist kostenlos.
information
Datum: 11.7.2014 und
8.8.2014
Start: 20:00 Uhr
ende: 23:00 Uhr
Raffein Brücke
reine Gehzeit: ca. 45 Min.
wanderung mit wanderführer: 20:00 und 21:00 Uhr
Shuttledienst zwischen
Grawa Alm und Raffein Brücke.
bustransfer von Fulpmes bis
zur Grawa Alm:
Hinfahrt: 19:15 und 20:30 Uhr
Rückfahrt: 21:30 und 23:00 Uhr
Date: 11.7.2014 and 8.8.2014
Start: 20:00
end: 23:00
Raffein Bridge
approx. 45 min.
20:00
and 21:00
Shuttle service between
Grawa Alm and Raffein Bridge.
bus transfer from Fulpmes to
Grawa Alm:
Outward journey: 19:15 and 20:30
Return journey: 21:30 and 23:00
10
enjoy a hike at full moon
night time walk will be taking place in Stubaital on
11 July and 8 August 2014. At this event, alpinists
and nature lovers alike walk along the easy Wilde
Wasser Weg from Raffein Bridge to Grawa Alm in the light
of the full moon and accompanied by torches. Groups of 20
people can also be accompanied on the route by a guide,
if desired. Countless highlights lie waiting for visitors to discover along the night trail: storytellers tell the best stories,
musicians provide excellent entertainment by playing the
hammered dulcimer and harp, and impressive lighting conjures forest spirits forth. A large natural cinema is provided
near to the waterfall on a large meadow where short films
on mountain sport and water will be shown. The scent of
a
alpine herbs and honey, the smell of freshly baked farmer‘s
bread, hearty bacon, fruity cheese and full-bodied wine invite night hikers to discover the Stubai valley in the most
delicious way. Stubai‘s food businesses dedicate themselves
to providing regional, quality delicacies. A particular attraction is cooking Milchmus over an open fire. To quench your
thirst, beverages containing natural ingredients, such as elderberries and different berries, are available along the trail
as well as fresh Stubai spring water. The Grawa waterfall is
lit up with colourful lighting and transformed into an impressive central point for the night. Further, there will also
be a water tasting session at the waterfall. It is free to take
part in the night walk along the Stubai valley.
Redaktion
NORDKETTE
DA MUSS ICH RAUF
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Bahnen in wenigen Minuten hinauf auf über 2000 Meter. Sehenswerte
Architektur, der einzigartige Alpenzoo, der Hotspot Seegrube zum
Verweilen und Genießen, der Höhepunkt am Hafelekar und die Felsen
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11
Stubaier_90x242.indd 1
27.02.14 11:35
Redaktion
Bei einem Aufenthalt am Hof erlebt man eine Welt, in der der Mensch noch
im Einklang mit der Natur ist. Fernab vom oft stressigen Alltag in der Stadt
kann man hier wundervolle Urlaubsmomente erfahren. Wieder daheim, wird
man sich noch lange an den beruhigenden Duft des Heus erinnern oder an
die gelassene Haltung der Bauern beim Knödeldrehen denken.
12
During a stay on a farm you can experience a world in which people are still
in harmony with nature. Here you can enjoy wonderful holiday moments, far
away from the often stressful everyday life in the city. Back at home again,
you will remember the soothing scent of hay for a long time to come or think
about the relaxed attitude of farmers when making dumplings.
Redaktion
DaS bäuerliche
Stubai entDecken
-
13
Wie mäht man eine Wiese mit
der Sense? Das vielfältige Werken
und Schaffen am Bauernhof folgt
eigenen Regeln, die man als Gast
auf einem der Höfe der „Stubaier
Bauern“ kennenlernen kann.
How do you cut a field using a
scythe? The work done on the
farm follows its own rules which
you can learn while a guest on
one of the ‚Stubai Farmers‘‘ farms.
S
o unterschiedlich die Namen, so individuell sind
auch die Höfe, die vor kurzem den Verein „Die
Stubaier Bauern“ gegründet haben. Vom Bergbauernhof mit Gastwirtschaft oder Reitmöglichkeiten bis
zu hofeigenen Wellnessoasen, Kräuterschaugärten und
Ab-Hof-Verkauf reicht das touristische Angebot der Bauernhöfe. Gemein haben sie alle die Lage in der abwechslungsreichen Natur in der Stubaier Kulturlandschaft nahe
der Landeshauptstadt Innsbruck und den Idealismus, die
Tiroler Lebensart zu erhalten und weiterzugeben.
Stimmt es, dass der Bauer mit dem Krähen des Hahnes
aufsteht? Wie oft muss man Kühe melken? Auf den
einzelnen Gütern erleben Gäste die täglichen Abläufe
in der bäuerlichen Welt. Die Vermieter zeigen ihr Zuhause bei den Hofbesichtigungen und erzählen vom
Leben und Arbeiten als Bauer auf dem Hof. Unter anderem werden alte Kornmühlen und das traditionelle
Handwerk des Mehlmahlens auf spannende Weise
vorgeführt. Das Hofmuseum in einem 400 Jahre alten
Bauernhof führt authentisch die althergebrachten Sitten und Gewohnheiten der Bauern vor Augen. Hautnah das Bauerntum spüren kann man bei den Stubaier
14
Heunächten. Als besonderes Erlebnis bieten die Höfe
zwischen Juli und September eine Übernachtung in
nahegelegenen Heustadeln für zwei bis sechs Personen an. Im wohlduftenden Bergheu inklusive Betten
oder Hüttenschlafsäcken verbringt man eine wildromantische Nacht. Je nach bäuerlichem Anbieter gibt‘s
unterschiedliche Betthupferl, Weine, Säfte oder Jausen. Ein uriges Bauernfrühstück am nächsten Morgen
macht die Heunacht komplett.
Frisch gebackenes Bauernbrot, hausgemachtes Joghurt
mit im Wald gepflückten Moosbeeren verfeinert oder die
selbstgemachte Bauernbutter mit dem Edelweißstempel
– das Leben am Hof bietet seine ganz eigenen Genüsse,
die die harte Arbeit allemal wert sind. Beim Almfrühstück
in der Natur schmecken die bäuerlichen Köstlichkeiten besonders. Wer Lust hat, selbst hinter die Geheimnisse der
Bauernküche zu kommen, hat auf den Höfen die Möglichkeit dazu. Beim Knödelseminar wird die Fertigkeit der
Knödelherstellung und viel Wissenswertes rund um die
traditionelle Kochkunst weitergegeben. Mit den Stubaier
Krapfen, die weit über die Grenzen des Stubaitals hinaus
bekannt sind, kann man sein Küchengeschick zeigen.
feiern mit Den „Stubaier bauern“ am 01. juni 2014
Die Mitglieder des Vereins „Die Stubaier Bauern“ stellen sich beim „1. Stubaier Fest des offenen Hoftors“ vor. Am 01.06.2014 laden die
Bäuerinnen und Bauern zum Feiern und Genießen am Roas’n Hof in Fulpmes ein. Gäste und Einheimische dürfen sich auf ein beschwingtes Fest freuen. Nach einem Wortgottesdienst zu Beginn wird es Zeit für den Frühschoppen. Die kleinen Gäste erwarten Ponyreiten,
eine Schminkstation, ein Streichelzoo und noch einiges mehr. Traditionelle Gerichte wie Krapfen und Kiachln versüßen den Erwachsenen
das Fest. Für die Einheimischen ist das Fest ein Anlass, ihre kunstvolle Stubaier Tracht zu tragen. Begleitet wird das 1. Stubaier Fest des
offenen Hoftors von traditioneller Volksmusik.
celebrate with the ‚Stubai farmerS‘ on 1St june 2014
Members of the ‚Stubai Farmers‘ association will be introducing themselves at the ‚1st Stubai Open Farm Day‘. Farmers invite you to celebrate and
enjoy the festival with them on 1.06.2014 at Roas‘n Hof in Fulpmes. Guests and locals can look forward to a lively fête. After a liturgy of the word
to begin the celebration, there will be time for brunch and a beer. There will be pony rides, a face-painting stall, petting zoo and much more for
younger guests. Traditional cuisine, such as ‚Krapfen‘ and ‚Kiachln‘, sweeten up the festival for the adults. The festival is also an occasion for locals
to wear their colourful Trachten. Traditional music will also accompany the 1st Stubai Open Farm Day.
Der Traditionsgasthof
im Zentrum von
Neustift im Stubaital!
Genießen Sie bei uns die besten Seiten der traditionellen Tiroler Küche. Man trifft sich in unseren
gemütlichen, original erhaltenen Stuben oder
im sonnendurchfluteten Wintergarten und lässt
sich von unserer gutbürgerlichen, aber doch exquisiten Küche verwöhnen. Wir kochen mit frischen, regionalen Produkten direkt von unserer
Tschangelair-Alm. Gerne bieten wir Ihnen gluten- und lactosefreie Gerichte an.
Hotel Hoferwirt | Fam. Zittera | A-6167 Neustift | Dorf 12 | Tel. +43 (0)5226 2201 | www.hoferwirt.at
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Auf unserer Tschangelair-Alm erschließt
sich Ihnen nicht nur die ganze Schönheit
des Stubais, Sie können die Natur doppelt genießen. Denn frische Produkte
aus eigener Landwirtschaft - wie Milch,
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obendrein. Auch steht fangfrischer Fisch
aus eigener Zucht, schmackhaft in der
Pfanne zubereitet, auf unserer Speisekarte. Und wen es bis hinauf zur Mutterbergalm zieht, dem versüßen wir den
Aufstieg mit hausgemachten Kuchen.
Öffnungszeiten: 11:30 - 19:00 Uhr
Aushang bei der Alm, falls einmal an einem
Tag geschlossen sein sollte oder telefonisch:
+43 (0)5226 3767. Ganzjährig geöffnet!
15
DiScover rural Stubai
he newly founded ‚Stubai Farmers‘ association is a
joint effort between twelve farmsteads to allow holidaymakers a glimpse into the traditional Tyrolean
lifestyle. Experience daily life on the farm, visit the barns,
journey through woods and fields or make dumplings in
rustic parlours. A holiday on a farm is filled with variety.The farms that have recently founded the ‚Stubai Farmers‘ association, are as unique in character as they are
in name. The farms offer a tourist programme extending
from mountain farms with an inn or riding opportunities,
to on site spa oases, botanical herb gardens and farm gate
sale. They have in common that they are located in the
rich nature of the Stubai cultural landscape in the vicinity
of Innsbruck, the state capital, as well as pass on the idealism of the Tyrolean way of life.
t
Is it true that farmers get up when the cock crows? How
often do the cows have to be milked? Guests experience
daily life in a rural setting at individual holdings. The landlord
Stubaier heunächte
Von Juli bis September
können Sie bei den „Stubaier
Bauern“eine Nacht im nahegelegenen Heustadl verbringen – im
duftenden Bergheu, inklusive
Betten oder Hüttenschlafsäcken.
Stubai hay-niGhtS
From July to September, you can
spend a night in a nearby hay
barn on a ‚Stubai Farmers‘ farm
in fragrant mountain hay – including beds or chalet sleeping bags.
16
shows you his home during the farm tour and tells you about
the life and work of a farmer in his farmyard. Amongst other
things, old flour mills and the traditional manual work of milling the flour will be demonstrated in an engaging way. The
farm museum, located in a 400 year old farmyard, depicts
the farmer‘s authentic, time-honoured ways and customs.
From July to September, you can spend a night in a nearby
hay barn on a „Stubai Farmers“ farm in fragrant mountain
hay – including beds or chalet sleeping bags.
Freshly baked farmer‘s bread, homemade yoghurt topped with cranberries picked from the forest, or homemade farmer‘s butter with an Edelweiss stamp. Life on
the farm has its very own pleasures which are all worth
the hard work. Rustic delicacies taste particularly good as
part of an alpine breakfast taken outdoors. If you fancy
having peek into the secrets of farmhouse cooking then
the farms also offer you the opportunity to do that too.
Learn about the art of dumpling-making and everything
Das bäuerliche stubai | rural stubai
you need to know about traditional cuisine during a dumpling presentation. You can even show off your cooking skills by making Stubai
‚Krapfen‘ – a well known delicacy even outside of Stubaital.
Ihr Nachversorger
6x im Stubaital
Brix, Mieders
Gietl, Schönberg
Kofler, Telfes
Steger, Fulpmes
Steger, 2x in Neustift
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
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Sommer Spaß für die ganze Familie!
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17
Es war vor dreißig Jahren, als
Martin Stern beschloss, in den
Familienbetrieb einzusteigen
und das zu tun, was schon zwei
Generationen vor ihm machten:
Teppiche weben. Dass es dazu
kam, war vorhersehbar. „Meine
Gehschule stand praktisch neben
dem Webstuhl“, schmunzelt der
Stubaier.
Thirty years ago, Martin Stern
resolved to enter into the family
business and decided to do
what two generations before
him have done: weave carpets.
It was foreseeable that Martin
would end up doing this as he
chuckles, „my baby walker was
pretty much positioned next to
the weaving loom.“
Der weber auS
Dem Stubaital
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Martin Stern
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18
it dem selbstgeschnitzten „Schiff“ schießt
Martn Stern den dicken Wollfaden zwischen den Kettfäden durch. Er zieht an
einer langen Holzstange, die ihm dabei als Schalter
für den alten Elektromotor dient, dann schwingt ein
breiter Holzbalken krachend gegen das Gewebe. Immer zwei Mal, damit es auch fest wird. Vor dem nächsten „Schuss“ hebt und senkt die filigrane Mechanik
der Maschine die Kettfäden in einem vorgegebenen
Rhythmus. Gesteuert durch eine Lochkarte, zaubert
sie so das Muster in den Stoff. Beim Weben am Webstuhl steuert Martin das Muster durch Treten diverser
Fußpedale und der schwere Holzbalken wird händisch
bewegt. Die Arbeit des Webers erfordert Geduld und
Genauigkeit. Diese ist beim Einspannen der feinen
Kettfäden besonders wichtig.
Aber so traditionell das Weberhandwerk auch wirkt
und so alt die Maschinen und Webstühle auch sein
mögen, in Martins Werkstatt ist die Zeit nicht stehen
geblieben. Er probiert gerne Ungewöhnliches aus.
Stolz zeigt er ein Stück leuchtend roten Stoff – seine
Interpretation des Stubaier „Wilfling“. Aus diesem ursprünglich dunklen, unscheinbaren Stoff aus Stubaier
Schafwolle und Leinen wurden einst robuste Hosen
und Jacken für die Bauern und Handwerker im Tal gefertigt. Martin hat daraus einen trendigen Möbelstoff
kreiert, der gerade in Form von
Sitzkissen in der Werkstatt
auf seine Strapazierfähigkeit
hin „getestet“ wird. Auch ein
Hemd aus handgewebtem
Leinen hat er sich schneidern
lassen. „Ein tolles Gefühl beim
Tragen, aber etwas krazig,“ so
sein erstes Resümee.
Für Martin ist das Schöne an seiner Arbeit, dass es
noch Handwerk ist und dass die Grundstoffe wie die
Schafwolle auch heute noch großteils und in guter
Qualität von den Bauern aus der Region kommen. Er
wäscht sie selbst von Hand. Eine schwere Arbeit, die
Erfahrung braucht. Denn das Wollfett, soll erhalten
bleiben. Das Lanolin, wie das Wollfett auch genannt
wird, ist entscheidend für die Qualität eines Teppichs. Es sorgt dafür, dass er schmutzabweisend und
damit pflegeleicht ist. Lanolin ist auch ein begehrter
Rohstoff bei der Kosmetik-Erzeugung. Die Teppiche
aus der Weberei Stern sind Einzelstücke. Das erfordert von den Kunden, sich mit
dem Teppich zu beschäftigen.
Martin webt nach ihren Wünschen. In dieser Niesche kann
er mit seiner Familie von der
Weberei leben. Rund zwei
Kilo Wolle und zwei Stunden
Weben sind für einen Quadratmeter Teppich notwendig.
Weber Martin Stern ist sein Beruf auch Berufung.
Der Textilkünstler geht ausführlich auf Wünsche seiner Auftraggeber ein und teilt seine Leidenschaft für
das Weberhandwerk mit seinen Kunden. Seit 1923
gibt es die Weberei Stern in Neustift. Gegründet vom
Großvater Franz, hat Martin den Betrieb 1995 von
seinem Vater übernommen. Teppiche werden hier
seit den 30er Jahren gewebt. In der besten Zeit hatte
die Weberei drei Angestellte. Heute sind es Martins
Kinder, die im Garten spielen und zwischendurch ihren Vater in der Werktstatt besuchen und hie und da
beim Weben helfen.
Die hölzernen Webstühle und
gußeisernen Webmaschinen in
der Werkstatt sind huntert Jahre
und älter. Sein Vater und sein
Großvater haben sie nach und
nach zusammengetragen. Bis
heute sind die Maschinen im
Einsatz und versehen verlässlich
ihren Dienst. Martin genießt
sichtlich das Rumpeln und
Rattern in seiner Werkstatt.
The wooden loom and cast iron
weaving machines used in the
workshop are a hundred years
old and older. His father and
grandfather collected them over
time. The machines are still in use
today and do their work reliably.
Martin clearly enjoys the rattle
and clatter in his workshop.
19
the weaver of Stubaital
i
the material to cover seat cushions in the workshop. He
also had a shirt tailored from his own hand-woven linen.
„It gives me such a great feeling to wear it, though it
does scratch a bit,“ concludes Martin.
However, as traditional as a weaver‘s trade is and as old
as the machines and looms may be, time certainly has
not stood still in Martin‘s workshop. He enjoys trying
out unusual methods. He proudly shows off a piece of
vibrant, red material which is his interpretation of the
Stubai ‚Wilfling‘. At one time, robust trousers and coats
were made for farmers and craftsmen in the valley from
what starts off as a dark, unremarkable material made
from Stubai sheep‘s wool and linen. Martin has created
a fashionable fabric for upholstery from this material
which has already been tested for its resilience by using
The best thing for Martin about his work is that it is
done by hand and that the primary products he uses,
such as sheep‘s wool, are good quality and still largely provided by farmers from the
region. He washes them himself
by hand; a difficult job which requires experience. This is due to
the fact that the wool fat should
not be washed away. Lanolin
-another name for wool fat- makes a big difference to the quality
of the carpet. It makes the carpet
dirt-resistant and so easy to care
for. Lanolin is also a raw product that the cosmetics industry covets. Carpets made in the Stern weaving mill
are one of a kind which means that customers are involved in the carpet-making process and Martin weaves in
accordance with their wishes. This niche allows him and
his family to live from the weaving mill. Just one square
meter of carpet requires around two kilos of wool and
two hours of weaving. However, Martin enjoys spending
time with visitors telling them passionately about his
craft.The Stern weaving mill has been in Neustift since
1923. Founded by his grandfather, Franz, Martin took
over the business from his father in 1995. Carpets have
been woven here since the 1930s. At that time there
were three weavers working in the workshop. Today,
Martin‘s children play in the garden and come to visit
their father now and then in the workshop, and also
give him a hand with the weaving here and there.
f you visit Martin Stern in his weaving mill in Neustift, you will experience traditional craftsmanship,
new ideas and see that the work itself is done without keeping to a particular schedule. His workshop in
Neustift in the Außerrain district is like a museum, except
that time here hasn‘t stood still. Using a shuttle he has
carved himself, Martin Stern shoots the thick woollen
threads between the warp. He pulls on a long wooden
pole that acts as a switch for the old electric motor and
then swings a broad wooden beam across the fabric twice with a loud crack each time so
that the material is made strong.
Before the next pick, the delicate
machinery raises and lowers the
woof in a set rhythm, magically
creating the pattern in the material by using a punched card. Martin controls the pattern while he is
weaving at the loom by pressing
various foot pedals and moves the
heavy timber beam manually. A weaver‘s work requires
patience and accuracy, something which is particularly
important when inserting the fine weft threads.
Bis zu 1.200 Kettfäden spannt
Martin Stern einzeln in den Webstuhl, jeder exakt durch diverse
Ösen geführt. Ein Fehler würde
sich unweigerlich im Muster des
Teppichs zeigen.
Martin stretches out up to 1200
weft threads individually on the
loom and each one is fed neatly
through various eyelets. One
mistake here would inevitably
show up in the carpet‘s pattern.
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Auf der Sommerrodelbahn steht die Sicherheit an erster Stelle. Die
Passagiere sind durch einen Gurt gesichert und bewegen sich immer
im sicheren Geschwindigkeitsbereich. Der Hebel zwischen den Beinen
dient zum Bremsen und zum Beschleunigen. Wird der Hebel losgelassen,
bremst der Schlitten automatisch ab.
22
Safety is the top priority at the summer sled run. Passengers are secured
by a harness and always travel within a reasonable safety range. The
lever between the legs serves for braking and acceleration. The sled
automatically brakes once the rider lets go of the lever.
im Sommer
wirD GeroDelt
D
er Spaßfaktor ist enorm, das bestätigen die Juchzer (Jubelschreie) der vorbeisausenden Rodler. Die Sommerrodelbahn
in Mieders ist schon etwas Besonderes. 2,800 Meter lang,
40 Kurven und eine Höhendifferenz von 640 Metern – das gibt es so
nur einmal in den Alpen, eben in Mieders. Die Stubaier Sommerrodelbahn schlängelt sich vom Koppeneck (1.620 m) bis ins Dorf (980 m).
Auch das Erlebnis ist überwältigend. Bei der Fahrt in den gelb-grünen
Schlitten ist man der Natur ganz nah – man riecht den Duft des Waldes, fühlt den Wind, kann die Natur fast greifen. Knapp über dem
Waldboden „fliegen“ die Rodler praktisch zwischen jungen Fichten,
Himbeersträuchern und Wiesenblumen durch. Die Sommerrodelbahn
wurde naturnah und ohne Schnickschnack errichtet. Die Schlitten
gleiten auf einer massiven Aluschiene ins Tal. Sie ist mit Erdankern
am Waldboden fixiert und schmiegt sich dem Gelände an.
Das Rodelvergnügen startet direkt neben der Bergstation der Serlesbahnen. Beim Einstieg helfen erfahrene Mitarbeiter. Die Schlitten sind
den klassischen Winterrodeln nicht unähnlich. Gesichert durch einen
Gurt und mit dem Bremshebel zwischen den Beinen geht es los. Die
Bedienung ist einfach: Hebel nach hinten ziehen bremst den Schlitten,
nach vorne drücken lässt ihm freien Lauf. Na ja, nicht ganz. Eine Fliehkraftbremse sorgt dafür, dass die maximale Höchstgeschwindigkeit
nicht überschritten wird. Ab 42 km/h drückt die Fliehkraft die Bremsbacken nach außen auf die Bremstrommel und hält so den Schlitten
im sicheren Geschwindigkeitsbereich. Die Fliehkräfte sorgen auf der
Fahrt ins Tal auch so für ein berauschendes Fahrerlebnis und halten
die Passagiere in den Kurven sicher im Sitz. Alles Physik, sozusagen.
Sie ist auch dafür verantwortlich, dass der Betrieb bei Regen oder
Nässe eingestellt wird. Aber das haben die erfahrenen Mitarbeiter
an der Sommerrodelbahn gut im Blick. Und bevor es wieder losgeht,
machen sie eine Probefahrt und kontrollieren ob alles in Ordnung
ist. Rund um die Serles locken mit dem Restaurant Koppeneck, dem
Gasthof Sonnenstein, der Ochsenhütte, den Gleinser Höfen oder dem
Wallfahrtsort Maria Waldrast familienfreundliche Ausflugsziele. Für
Kinder ist die Fahrt mit der Sommerrodelbahn sicherlich Motivation
und Höhepunkt nach einer gemütlichen Wanderung. Ab sechs Jahren
dürfen sie bereits alleine fahren oder sie werden an den Schlitten eines Erwachsenen angehängt.
Auf Youtube haben schon fast neun Millionen Menschen virtuell eine
Fahrt mit der Sommerrodelbahn Mieders unternommen. Aber das ist
natürlich kein Vergleich zu einer echte Fahrt mit der Sommerodelbahn
vom Koppeneck nach Mieders. Jährlich machen sich rund 60.000 Besucher diesen Spaß – inklusive Juchzer.
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23
Für Kinder ist die Fahrt mit der Sommerrodelbahn Motivation und Höhepunkt nach einer
gemütlichen Wanderung. Ab sechs Jahren dürfen
sie bereits alleine fahren oder sie werden an den
Schlitten eines Erwachsenen angehängt.
A ride with the summer sled run is motivation
and a highlight for children after a leisurely hike.
Kids six years and older can ride alone, or they
will be attached to an adult’s sled.
SleDDinG in the Summer
oasting or sledding? What is clearly structured in
the winter poses many a question in the summer.
Sledding is available in Mieders. Just above the
ground and very close to nature, the summer sled run –
one of the fastest in the Alps – leads from Mount Serles
down into the valley. The shouts of joy from the sledding
enthusiasts whizzing past confirm that the fun factor is
enormous. The summer sled run in Mieders is really something special: 2,800 metres long, 40 curves and an
altitude difference of 640 metres! This is only available
once in the Alps – in Mieders! The Stubai Valley summer
sled run snakes its way down from Koppeneck (1,620 m)
into the village (980 m). The experience is also overwhelming. During the trip down in the yellow-green sleds you
are very close to nature. You can smell the scent of the
forest, feel the wind and almost touch nature. Sledding
enthusiasts practically “fly” just above the forest floor bet-
c
information
Serlesbahnen Mieders
Waldrasterweg 1
A-6142 Mieders
kassa@serlesbahnen.com
Tel. +43 (0)5225 62 776-0
www.serlesbahnen.at
24
ween young spruce trees, raspberry bushes and meadow
flowers. The summer sled run was constructed in harmony
with nature and with no frills. The sleds glide down into
the valley on a massive aluminium rail. It is secured on the
forest floor with earth anchors and clings to the terrain.
The sledding fun starts right next to the top station of the
Serles lifts. Experienced employees help guests to get in
the sleds. The sleds are not unlike classic winter sleds. The
action starts after the rider is secured by a harness and is
sitting with the brake lever between his legs. Operation is
simple: pulling the lever backwards brakes the sled, pushing
it forward gives it free rein. Well, not entirely! A centrifugal
brake ensures that the maximum speed is not exceeded.
From 42 km/hour the centrifugal force pushes the brake
Die robuste und verlässliche Technik sorgt auf der Sommerrodelbahn Mieders
für ungetrübtes Rodelvergnügen. Eine Fliehkraftbremse sorgt dafür, dass
die maximale Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird. Ab 42 km/h
drückt die Fliehkraft die Bremsbacken nach außen auf die Bremstrommel und
hält so den Schlitten im sicheren Geschwindigkeitsbereich.
The robust and reliable technology utilised by the summer sled run in
Mieders ensures unadulterated sledding fun. A centrifugal brake ensures
that the maximum speed is not exceeded. From 42 km/hour the centrifugal force pushes the brake shoes outward on the brake drum and keeps
the sled in a safe safety range.
shoes outward on the brake drum and keeps the sled within a tolerable
safety range. The centrifugal forces on the ride down into the valley also
ensure an intoxicating riding experience and keep passengers safely in the
seat in the curves. In a manner of speaking, it is all a matter of physics. It is
also responsible for the fact that operations are discontinued in the event
of rain or wetness. But the experienced employees at the summer sled run
have a good eye on the situation. And before the action starts again they
take a test ride and check whether everything is in order. Family-friendly
excursion destinations around the Mount Serles area – such as Restaurant
Koppeneck, Gasthof Sonnenstein, Ochsenhütte, Gleinser Höfe or the pilgrimage site Maria Waldrast – attract visitors. A ride with the summer sled
run is motivation and a highlight for children after a leisurely hike. Kids six
years and older can ride alone, or they will be attached to an adult’s sled.
Nearly nine million people have already taken a virtual ride on YouTube
with the summer sled run in Mieders. But this is naturally no comparison to a real ride with the summer sled run from Koppeneck to Mieders.
About 60,000 visitors enjoy this fun every year – including shouts of joy!
25
Die Eisgrotte beim Eisgrat am
Stubaier Gletscher führt 130
Meter weit ins Innere des Ferners.
Besucher erleben eindrucksvolle Gletscherphänomene, wie
verschiedene Eisschichten,
Wechsellagerungen, Einschlüsse,
Schliffe, Moränen und vieles mehr
in einem mystischen Farbenspiel.
The ice grotto on the Eisgrat at
Stubai Glacier leads 130 metres
deep inside the ice. Visitors will
experience impressive glacial
phenomena such as various
layers of ice, alternating strata,
glacial pockets, glacial striations,
moraines and much more in a
mystical play of colour.
neue eiSGrotte am
Stubaier GletScher
G
letscher werden in Tirol auch als Ferner bezeichnet. Die Eisriesen beeinflussen das Klima, gelten als wichtige Wasserzulieferer für
die Flüsse und sind die größten Süßwasserspeicher der
Welt; für alle Lebewesen hierzulande sind sie also besonders wichtig. Es war die Arbeit der Gletscher, die
das Stubaital und andere Täler in Tirol maßgeblich
formte und den alpinen Raum geschaffen hat, den wir
heute vielfältig nutzen und genießen.
Diesen Sommer haben Besucher des Stubaier Gletschers erstmals die Gelegenheit, einen atemberaubenden Blick in das Innere des Gletschers zu werfen.
Beim Eisgrat in 2.900 Meter Höhe führt eine neue 130
Meter lange Eisgrotte mitten durch das Gletschereis.
26
Beim Rundgang durch die Eisgrotte lernen Besucher
die Faszination Gletscher hautnah kennen. So sind in
der Höhle verschiedene Gletscherphänomene wie Moränen und Schliffe zu sehen, man kann die einzelnen
Eisschichten unterscheiden, erkennt Wechsellagerungen und Einschlüsse. Bunte Farbenspiele erwecken
den Gletscher zum Leben. Den schönsten Lichteffekt
hält die Natur selbst bereit. Das strahlend weiße Gletschereis wandelt sich im Inneren des Ferners in mystisches Blau. 800 Kubikmeter Eis wurden dem Gletscher
für die Grotte entnommen und ihm als „Schutzschild“
wieder zurückgegeben. Die Eishöhle am Eisgrat ist
zwei Meter breit, rund 2,5 Meter hoch und führt fast
eben durch das Eis. Besondere Kenntnisse sind also
nicht nötig, wohl aber feste Schuhe und eine warme
Jacke. Denn in der Eishöhle liegen die Temperaturen
auch im Hochsommer unter null Grad.
new ice Grotto at
Stubai Glacier
laciers are also referred to as “Ferner” in the Tyrol.
The “ice giants” influence the climate, are regarded as important water suppliers for the rivers
and are the world’s largest reservoirs of fresh water. They
are also particularly important for all living creatures in
this part of the world. It was the work of glaciers which
decisively shaped the Stubai Valley and other valleys in
the Tyrol, and created the Alpine region which we visit
and enjoy in so many ways today.
G
Stubai Glacier visitors have the opportunity for the first
time this summer to cast a breathtaking glance inside
a glacier. A new 130 metre long ice grotto leads right
through the middle of the glacial ice on the Eisgrat (“Ice
Ridge”) at an altitude of 2,900 metres. During a tour
through the ice grotto visitors will experience the fascination of a glacier up close. For instance, various glacial
phenomena such as moraines and glacial striations can
be seen in the grotto. You can distinguish the individual layers of ice and recognise alternating strata and
glacial pockets. Variegated plays of colours bring the
glacier to life. Nature itself provides the most beautiful
lighting effect. The shining white glacial ice is transformed into mystical blue inside the Ferner.
800 cubic metres of ice were removed from the glacier for the grotto and given back to it as a “protective shield”. The ice cave on the Eisgrat is two metres
wide, about 2.5 metres high and leads almost flat
through the ice. Special skills are not necessary, but
certainly sturdy shoes and a warm jacket, since the
temperatures in the ice cave are also below zero degrees Celsius at the height of summer.
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Weiche
Hau den Schlicki
Schlicker Schleuder
Lift
Laner Rinne
schieß
Ochsenwand
Schlicker Schluf
Die Stationen am Scheibenweg in der Schlick 2000 versprechen viel Spaß
für Jung und Alt. Der breite, leicht begehbare und kinderwagentaugliche
Weg führt vom Panoramasee bis zur Mittelstation Froneben.
The stations on the Scheibenweg at Schlick 2000 promise lots of fun for
young and old. The wide trail is easily walkable and suitable for prams,
and leads from Panoramasee to the Froneben middle station.
28
Plövner Loch
ScheibenweG in
Der Schlick 2000
t
urbulent geht es zu auf dem Scheibenweg in der
Schlick 2000. Im Fichtenwald zwischen dem Panoramasee und der Mittelstation Froneben sorgen runde Holzscheiben für Aufregung. Sie begleiten
große und kleine Wanderer Richtung Tal. Dabei gilt es
einige knifflige Aufgaben zu lösen. Denn die Stationen
am Scheibenweg haben es in sich. Die Station „Hau den
Schlicki“ erfordert Schwung und ein gutes Zeitgefühl,
um die Scheibe an ihr Ziel zu bringen. Geschick und
Balance verlangt die „Laner Rinne“ getreu dem Motto: „Bahn frei für meine Scheibe“. Wie gut die Besucher
mit der Scheibe zielen, finden sie am „Pölvner Loch“
heraus. Und bei der „Schlicker Schleuder“ heißt es für
die Scheibe volle Fahrt voraus. Da gilt es Zielsicherheit
zu beweisen. Dann wieder ist gutes Augenmaß gefragt.
Schließlich müssen Koordination und Kraft gut zusammenwirken, damit die Scheibe an ihr Ziel gelangt.
Manche Aufgaben kann man nur zu zweit lösen. Es ist
also für jede Menge Spaß und Abwechslung gesorgt.
Der neue Scheibenweg ist kinderwagentauglich und
schließt direkt an den Erlebnisweg an, der von der Schlicker Alm zum Panoramasee führt.
29
ScheibenweG
at Schlick 2000
The action is turbulent on the Scheibenweg trail at Schlick
2000. Round wooden discs in the spruce forest between
Panoramasee (“Panorama Lake”) and the Froneben middle
station ensure excitement. They accompany hikers young
and old in the direction of the valley. In the process, some
tricky tasks have to be solved, because the stations on
the Scheibenweg are challenging. The “Hau den Schlicki”
station requires energy and a good sense of time to bring
the discs to their target. True to the motto “Make way for
my disc”, the “Laner Rinne” demands skill and balance.
Der Scheibenweg und der
Erlebnisweg verlaufen von der
Schlickeralm, am Panoramasee
vorbei bis zur Mittelstation
Fronebenalm.
The Scheibenweg and Erlebnisweg trails lead from Schlicker
Alm and past Panoramasee
towards the middle station at
Fronebenalm.
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Schlick 2000
Tschaffinis Umgebung 26
A-6166 Fulpmes
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30
At the “Plövner Loch”, visitors will find out how good they
aim with the discs. And at the“Schlicker Schleuder” it is full
speed ahead for the discs. Here it is necessary to demonstrate a good aim. Then a good sense of proportion is called
for again. After all, coordination and strength must work
together well so that the discs reach their target. Some tasks
can only be solved in pairs. A great deal of fun and variety
is ensured. The new Scheibenweg trail is suitable for prams
and is linked directly with the Erlebnisweg (“Adventure
Trail”), which leads from Schlicker Alm to Panoramasee.
Skizentrum/Wanderzentrum Stubaital
SCHEIBENWEG
65 km Wander- und Spazierwege
Plattform „StubaiBlick“ - SAGENhaft
Panoramaweg - Bänke aus Künstlerhand
Naturlehrweg mit Info-Stationen
Erlebnisweg - Spielstationen/Barfußwege
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Alpin-Erlebnispark - Klettersteige
Urige Hütten und Almen
Wirbelspaß - turbulente Stationen
leicht begehbar
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Hier verführt die Kraft des Wassers, da lockt der kräftige Tritt in die Pedale. Erleben Sie das Besondere rund
um die Serles: Bei einer Moorwanderung, bei einem
Spaziergang am Quellenweg oder beim Genuss des
heilenden Wassers des Klosters Maria Waldrast, dem
höchst gelegenen Kloster Europas, u. v. m.
Beim Begriff „Stubiken“ leuchten die Augen von Mountainbike-Kennern, die aus den zahlreichen Routen
längst ihre Lieblingstour gewählt haben, während es
Bike-Anfängern mit dem Radtransport in der Gondel
leicht gemacht wird.
Here the seductive power of water, there the powerful
push on the pedal. Experience what makes the Serles
region so special: hiking across the moors, a gentle stroll
along the Spring Path or enjoying the healing waters of
the Maria Waldrast monastery, the highest monastery in
Europe and much, much more.
When mountain bike enthusiasts hear the word
“stubiking”, short for mountain biking in the Stubai valley,
their eyes light up, as they have already chosen their
favourite among the many routes, while cycling novices
can easily take their bikes on the cable car.
BIS DIE KUFEN GLÜHEN
Gas geben und abfahren heißt es auf der 2,8 km
langen Sommerrodelbahn Stubai in Mieders. Wer
hier einsteigt, dem ist der Adrenalinstoß sicher.
Diesen Spass kann man auch verschenken: Gutscheine sind an der Kassa erhältlich!
You can descend at full speed on the 2.8km long
Stubai Summer Toboggan Run in Mieders. Those
who choose to take the luge are guaranteed an
adrenalin rush. This fun also makes a great gift:
Vouchers are available at the ticket office.
FAMILIENANGEBOT:
ab 2. Kind 50 % Nachlass auf Kinderpreis. Gültig für mind. 1 Elternteil plus
ihre eigenen Kinder bis 14 Jahre (Ausweis erforderlich).
50 % discount on children’s rate from 2nd child, valid for at least 1 parent plus their own
children up to the age of 15 (ID required).
HRT
TALFAKET
TIC DEL- &
ON RFÜR G
E
SOMLMBAHN
RODEÜLTIG
G
SERLESLIFTE MIEDERS BERWGBAHNEN GMBH & CO KG | WALDRASTERWEG 1 | 6142 MIEDERS | AUSTRIA
Tel.: +43 (0)5225 62 776-0 | Fax: +43 (0)5225 62 776-4 | info@serlesbahnen.com | www.serlesbahnen.com
31
Geh-Zeiten-weGe
am elfer
D
er Elfer hält Erstaunliches für die ganze Familie bereit. Hier entdecken Wanderer jeden
Alters auf den neuen Geh-Zeiten-Wegen
Spannendes über den Rhythmus der Vegetation, der
Geologie und der Zeit.
information
11er Lifte
A-6167 Neustift, Moos 12
Tel: +43 (0) 5226 2270
elfer@neustift.at
www.elfer.at
32
Die Sonne als lebenspendende Energiequelle steht
im Zentrum des ersten Geh-Zeiten-Weges. Gestartet
wird bei der größten, begehbaren Sonnenuhr der Alpen, die man schon beim Ausstieg aus den Gondeln
der Elferlifte erblicken kann. Die beeindruckende Lärchenholzkonstruktion mit einem Innendurchmesser
von 8 Meter zeigt nicht nur die Stunden an, sondern
hält auch einen faszinierenden Blick auf das Stubaital
bereit, bei dem man die Zeit beinahe vergisst. Verlässt
man die Kunstinstallation, gelangt man vorbei an einer alten Kochhütte auf den Panoramaweg. Bei verschiedenen Stationen, die sich den Zeiteinheiten von
der Sekunde bis zum Jahr widmen, kann man immer
wieder innehalten. So verlangsamt sich stetig die Zeit
vom Pulsschlag des Menschen bis zum Pulsschlag des
Universums. Das neu gewonnene Zeitempfinden ist
eine außergewöhnliche Erfahrung am Elfer.
Von der Elferhütte entlang des Panoramaweges führt der
zweite Themenweg bis zur Abzweigung des Rundwanderweges Elfer. Beim zweiten Geh-Zeiten-Weg dreht sich alles um die alpine Blütenpracht, die gerade Kinder schnell
in ihren Bann zieht. Wieso sind die Blumen so bunt? Was
machen sie während des Winters? Wieso sind die Beeren
süß? Wissenswertes über das Wachsen und Gedeihen der
Pflanzen, die Blumenblüte oder auch die landwirtschaftliche Nutzung als Weide wird vermittelt und zeugt von der
vielfältigen Bedeutung der Pflanzenwelt.
Der Steinzeitweg ist der längste der drei Geh-Zeiten-Wege
und führt bis auf die Karalm. Die Zeichen der Geologie und
der langsamen, aber stetigen Veränderung der Bergwelt
können Wanderer auf den Steinen des Gebirges ablesen.
Eine spannende Tour durch die geologischen Zonen am Elfer.
Geh-Zeiten trailS
on mount elfer
ount Elfer provides something astounding for
the whole family. Here hikers of any age will
discover exciting things about the rhythm of vegetation, geology and time on the new Geh-Zeiten Trails.
As a life-giving source of energy, the sun is the focal point
of the first Geh-Zeiten Trail. The hike starts near the largest,
accessible sun dial in the Alps, which visitors can already
see when getting out of the gondolas of the Elfer lifts. The
impressive larch wood construction with an interior diameter of 8 metres not only shows the hours, but also provides
a fascinating view of the Stubai Valley which nearly makes
visitors forget the time. Once you leave the art installation,
you reach the Panorama Trail by hiking past an old cooking
hut. You can stop over and over again at various stations
which are devoted to the time units from seconds to a
year. So time constantly slows down from the pulse beat
of humans to the pulse beat of the universe. The newly
acquired perception of time is an extraordinary experience
on Mount Elfer.
m
The second thematic trail from the Elfer Hut leads along the
Panorama Trail towards the junction of the circular route
on Mount Elfer. On the second Geh-Zeiten Trail, everything
revolves around the alpine flowerage, which quickly casts
a spell on children in particular. Why are the flowers so colourful? What do they do during the winter? Why are the
berries so sweet? Things worth knowing about the growth
and flourishing of plants, blooming flowers or also the agricultural utilisation as grazing land will be conveyed and
attest to the multifaceted importance of the flora.
The Stone Age Trail is the longest of the three Geh-Zeiten
Trails and leads up to Karalm. Hikers can read the signs of
geology and the slow, but steady changes of the mountain world on the stones in the mountains. This is an exciting tour through the geological zones on Mount Elfer.
33
Redaktion
Johannes Maria Pittl will mit seiner Kunst nicht schockieren oder aufregen:
„Ich male Bilder, die den Menschen gut tun.“ Mit Acryl- und Ölfarben sowie
in Mischtechnik stellt er den Mensch, das Stubaital mit seinen Bauten und die
Natur in den Mittelpunkt seines Schaffens. Dabei bleibt der Künstler demütig.
Johannes Maria Pittl doesn‘t want to use his art to shock or upset. „I paint
pictures which will benefit people.“ Using acrylics, oil paints and a varied technique, he places man, the Stubai valley with its buildings, and nature right at
the heart of his creations. And through it all, the artist remains quite modest.
bilDer, Die wohl tun
i
n einem steilen Hang, direkt neben dem Stubaitalbahnhof, liegt das Haus der Familie Pittl. Ein besonderer Platz, nicht nur wegen der Herausforderungen beim Bau. Schon in jungen Jahren, so erzählt der
Künstler, wollte er an diesem Hang, oberhalb seines Elternhauses, ein Haus bauen und hat schon damals seine
Vorstellungen zu Papier gebracht. Seit sie verwirklicht
sind, ist ihm der Blick quer über das Tal, hinein ins Pinnis,
der liebste und häufiges Motiv in seinen Arbeiten. Denn
neben der Objektkunst ist es die Leinwand, auf der er
seine Ansichten des Stubaitals festhält.
Die Farbe Grün sucht man in Pittls Bildern vergebens.
Aus Respekt: „So schön wie in der Natur bringt man
es eh nicht hin.“ In seinen Skulpturen zeigt der Künstler überraschende Perspektiven, die sich dem Betrachter erst nach einem Wechsel des Blickwinkels auftun.
Es lohnt, sich auf diese Entdeckungsreise einzulassen.
Johannes Maria Pittl entstammt einer alten Fulpmer
Schmiedefamilie. 1949 geboren, hat er die Metallfachschule Fulpmes absolviert und 1971 die Schmiedemeisterprüfung abgelegt. Von 1974 bis 2001 unterrichtete
er an der HTL Fulpmes (Höhere Technische Lehranstalt).
Seine künstlerische Betätigung gewann in dieser Zeit
zunehmend an Bedeutung. Heute blickt er auf weit über
100 Ausstellungen im In- und Ausland zurück. Auch im
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck ist
Johannes Maria Pittl mit drei Werken vertreten.
Eisen und Stahl in diversen technischen Rohformen wie
Rohre oder Vierkant sind bevorzugtes Ausgangsmaterial
für Pittl. Seine Ausbildung zum Schmied verschafft ihm
die handwerkliche Basis, um daraus Objekte mit starker
Ausdruckskraft zu schaffen. Das Spektrum reicht vom
kleinen Tischobjekt bis zum Gipfelkreuz am Zuckerhütl.
Dieses Projekt hat er gemeinsam mit den Schülern der
HTL-Fulpmes umgesetzt. Als Lehrer hat er das Freifach
„Kunstschmieden“ in der HTL eingeführt.
Dem 65-Jährigen ist seine Heimat teuer. Das versperrt
ihm aber nicht den Bick nach draußen. Penibel registriert er Veränderungen im Tal, ist bei weitem nicht mit
allem einverstanden, sieht aber auch Prozesse, die zum
Positiven führen. „Nicht immer weitreichend genug,
aber es tut sich was“, gesteht Johannes Maria Pittl sich
mit mildem Lächeln ein. Er wünscht sich „ein Mehr an
Kultur“ in der Gesellschaft und im Alltag. Als Autodidakt
ist Johannes Maria Pittl überzeugt, dass in jedem ein
kreatives Potential steckt. „Mit Übung und Konzentration kann man viel erreichen“, so seine Überzeugung. Er
selbst spielt zum Ausgleich Posaune in der Musikkapelle
Fulpmes und ist Mitbegründer der Stubaier Alphornbläser, die jedes Jahr mehrere Konzerte im Stubaital geben.
„Für mich ist das Stubai das schönste Tal Tirols. Wenn
der Blick von Schönberg bis zum Talschluss mit dem
Gletscher reicht – es ist einfach herrlich,“ schwärmt Johannes Maria Pittl von seinem Heimattal.
Alpengarten
Zirbenweg
gisel
Patscherkofel-Ber
Kombiticket
Alle Infos unter
www.patscherkofelbahnen.at
WAnderPArAdIes 10 MIn. von InnsBrucK
35
Pittl ist Vermittler zwischen dem
Dorf und der Welt, dem Traditionellen und der Moderne. Seine
reduzierten Formen bleiben
bildlich und halten den Kontakt
zur Heimat.
Pittl is a mediator between
the village and the world, the
traditional and the modern. His
minimised forms are still pictorial
and are a link to his home.
paintinGS which
Do you GooD
he Stubai valley, with its people, buildings and nature,
is Johannes Maria Pittl‘s leitmotif. The local from Fulpmes has become famous thanks to his metal sculptures. This versatile artist is also a painter, works with wood
and plays the trombone and alpenhorn.The Pittl‘s house
sits on a steep hillside right next to the Stubai valley train
station. It is quite a special location, not merely because of
the challenges associated with its construction. Even in his
younger years, the artist explains that he wanted to build
a house on this hillside above his parents‘ house and had
even drawn up his plans on paper. Since this dream became
a reality, the view he now has over the valley towards Pinnis
has become his most favourite and frequent motif within
his work. As well as object art, he also uses canvas to record
his perspectives of the Stubai valley.
t
johanneS
maria pittl
Maler und Bildhauher
Riehlstraße 34a
6166 Fulpmes
Tel. +43/676/3718899
www.johannesmariapittl.com
36
It is quite futile to look for any splash of green in his paintings since, out of respect for nature, he believes that „you
never can really paint it as beautifully as nature does.“
The artist creates surprising perspectives with his sculptures which only become clear to the observer once they
change the angle from which they are looking. It is well
worth embarking on this journey of discovery. Johannes
Maria Pittl is descended from an old family of blacksmiths
from Fulpmes. Born in 1949, he completed his diploma
at the metal technical college in Fulpmes and finished
his training to become a master smith in 1971. Between
1974 and 2001, he taught at the HTL Fulpmes (Polytechnic College). It was during this time that his creative work
took on increasing significance. Today, he looks back at
over 100 exhibitions both nationally and abroad. Three of
Johannes Maria Pittl‘s works also appear in the Tyrolean
State Museum Ferdinandeum in Innsbruck.
Pittl prefers to work with various different kinds of unwrought iron and steel such as bar and square raw forms.
His apprenticeship as a blacksmith provided him with the
technical foundation he needed to create objects with a
more powerful expression. His creations range from table
objects to the cross on Zuckerhütl‘s summit. He carried
out this project together with students from the HTL Fulpmes. As a teacher at the college, he introduced an optional subject called ‚ornamental ironwork‘.
His home is dear to the 65 year old. But this doesn‘t prevent him from looking to the future. He logs changes in
the valley meticulously and does not completely agree with
all of them by any means. However, he does see changes
which are aiming at positive goals. Giving a soft smile, Pittl
admits that „it never goes far enough, but something is
being done.“ He would like there to be ‚a broader sense
of culture‘ in society and in daily life. As a self-taught artist,
Johannes Maria Pittl is convinced that everyone has creative
potential: „You can achieve a lot through practice and concentration.“ To balance out his skills, he plays the trombone
in the Fulpmes band and is a co-founder of the ‚Stubai alpenhorn blowers‘ who perform several concerts every year
in the Stubai valley. Johannes Maria Pittl waxes lyrical about
his local valley: „For me, Stubai is the most beautiful valley
in the Tyrol. It is simply glorious when you can see from
Schönberg all the way to the valley‘s head at the glacier.“
pilGerweG nach
maria walDraSt
S
eit heuer führt der Pilgerweg „Quo vadis“ vom Dom zu St.Jakob in Innsbruck nach Maria Waldrast. Die 21
Kilometer lange Strecke über Natters, Mutters, Telfes und Mieders hinauf zur Wallfahrtskirche am Fuße der
Serles führt die Wanderer von einer pulsierenden Stadt hinaus in die gepflegte Naturlandschaft, umrahmt
von beeindruckenden Gebirgsketten, durch die Dörfer, über Brücken und steile Pfade. Der Pilgerweg geht auf den
beliebten Innsbrucker Bischof Reinhold Stecher zurück, der regelmäßig auf diesem Weg unterwegs war um innere
Ruhe und Frieden zu finden. Im Gebiet von Mieders verläuft der Pilgerweg entlang des Kapellenweges. Die 15
Rosenkranzkapellen am alten Fußweg von Mieders nach Maria Waldrast wurden vermutlich in der 2. Hälfte des
17. Jahrhunderts errichtet. Der Tiroler Künstler Caspar Jele malte die Stationsbilder in Freskotechnik (XIII.Station
datiert 1854) nach einer Kupferstichvorlage von Joseph Führich.
pilGrimaGe route
to maria walDraSt
his year, the ‚Quo vadis‘ pilgrimage route stretches from St Jacob‘s cathedral in Innsbruck to Maria Waldrast. The
21 kilometre-long route via Natters, Mutters, Telfes and Mieders up to Pilgrimage Church at the foot of Serles,
leads walkers away from the buzz of the city through villages, over bridges and steep paths into a cultivated, natural landscape surrounded by stunning mountain ranges. The pilgrimage route returns via the way which the admired
Bishop Reinhold Stecher regularly used to take to find inner calm and peace. The pilgrimage route runs along the Chapel
Way through the Mieders district. The 15 Rosary Chapels along the footpath from Mieders to Maria Waldrast were probably built in the second half of the 17th Century. The Tyrolean artist, Caspar Jele, painted the different stations along
the way using fresco technique (XIII station dates back to 1854) and a copper print template made by Joseph Führich.
t
37
„Du spürst die Wärme der
Sonne, die Kühle des Wassers.
Du siehst die Wolken, kannst die
Vögel hören; das alles entspannt
und fördert die Aufnahmebereitschaft“, weiß die Yoga-Leherin
Sherry Kranabitter über den
Einfluss der Natur.
Yoga teacher, Sherry Kranabitter,
knows all about the influence
nature has on us: „You feel the
warmth of the sun, the cool of
the water. You see the clouds,
can hear the birds; everything
relaxes you and encourages you
to be receptive.“
Die kraft DeS yoGa
-
e
yoGa-enerGieplätZe
Yoga-Energieplätze
Panoramasee Schlick 2000
Pinnistal
Grawa Wasserfall
Eulenwiesen
Kampler See
Neue Regensburger Hütte
Erlebnisweg Schlick 2000
Sulzenauhütte
Franz-Senn-Hütte
Klaus Äuele
B‘suchalm
yoGa im Stubaital
information
www.stubai.at/yoga
38
igentlich wollte Sherry Kranabitter nur zwei
Jahre in Österreich bleiben und dann mit ihrem
Mann Rudi wieder zurück nach Kanada gehen.
Rudi ist gebürtiger Neustifter und vor Jahren als Bergführer nach Kanada gegangen. Vor 13 Jahren haben
sich die beiden getroffen und in Banff eine Existenz
aufgebaut. Dass es anders gekommen ist, lag an einer
kleinen, verwitterten Holzbank auf den sonnigen Wiesen oberhalb von Mieders. „Uns
gefiel der Blick, den man von
dieser Bank aus in die Schlick
hat“, erinnert sich Sherry. Auf
jener Bank oberhalb des Miederer Badls machen Wanderer
immer wieder gerne Rast und
genießen den Ausblick über Telfes und Fulpmes hin zu
den bizarren Felsblöcken der Kalkkögel. „Hier wär‘ ein
schöner Platz zum Wohnen“, war sich das Paar einig.
Einige Wochen später erfuhren sie, dass unweit dieser
Stelle Baugrund zu verkaufen war. Ein Fingerzeig, den
die beiden sofort verstanden. Sie sind im Stubai geblieben. Heute führt Sherry ihr eigenes Yoga Studio (Stubai Yoga Studio) in Neustift. Sie bezieht die Berge des
Stubaitals in ihre Yoga-Übungen mit ein und ermöglicht
den TeilnehmerInnen so neben Entspannung und Regeneration ein ganz besonderes Naturerlebnis. Was 2010
mit einem Workshop am Stubaier Gletscher begann,
hat sich zu einem umfangreichen Angebot im ganzen
Stubaital erweitert. Bei „Yoga im Park“, „Yoga in freier
Natur“, „Yoga Intensivwoche“, „Yoga am Kraftplätzen“
wandert Sherry mit ihren TeilnehmerInnen zu den YogaEnergieplätzen im Stubaital um
- dort Übungen durchzuführen.
Elf solcher einzigartiger Plätze hat Sie gefunden. Sherry ist
auch geprüfte Wanderführerin
und liebt die Berge, die Wälder,
die Tiere. Manchmal vermisst
Sherry die Weite ihrer Heimat Kanada. Gleichzeitig aber
genießt sie es, dass im Stubaital alles so nah und leicht
erreichbar ist. Und dann sind da ja noch die Kaspressknödel oder ihr geliebter Kaiserschmarrn, die nur hier in Tirol
so gut schmecken. Sherrys Blick schweift von besagter
Bank in Mieders über das vordere Stubaital hinüber zu
den Gipfeln der Schlick. „Ich würde auch das Stubaital
vermissen“, ist sie überzeugt.
the power of yoGa
s a yoga teacher, Sherry Kranabitter, has found
places filled with energy where people find it is
easier to attain inner peace, balance and contentment. The power of water, the mysticism of the mountains
and stillness of nature make these places of power quite
extraordinary. Sherry Kranabitter actually only wanted to
stay in Austria for two years before returning to Canada
with her husband, Rudi. Rudi was born in Neustift and
went to Canada to work as a mountain guide. They met
13 years ago and created a life together in Banff. The reason that it all turned out so
differently is down to a small,
weathered wooden bench
on the sunny meadow above
Mieders. Sherry remembers
well: „We loved the view we
had from this bench out to
Schlick.“ Walkers still take a rest on that bench above Mieders swimming pool and enjoy the view over Telfes and
Fulpmes towards the bizarre rock formations on Kalkkögel.
The pair agreed that „this would be a nice place to live“.
A few weeks later, they found out that building ground
was up for sale not far from this very spot. A sign which
they both immediately understood, and so they stayed in
Stubai. Today, Sherry manages her own yoga studio (Stu-
a
bai Yoga Studio) in Neustift. She incorporates the Stubai
valley mountains into her yoga exercises and so enables
the participants to experience nature in a highly particular
way, as well as enabling them to relax and recuperate.
What began with a workshop on the Stubai glacier in
2010, developed into an extensive programme across the
whole of the Stubai valley. Sherry walks her class to spots
in the Stubai valley filled with yoga energy to perform their
exercises there as part of programmes such as ‚Yoga in the
Park‘, ‚Yoga in nature‘, ‚Yoga Intensive Week‘ or ‚Yoga at
Power Places‘. She has found
eleven of these unique natural
spectacles. Sherry is also a trained walking guide and loves
the mountains, forests and
animals. Sometimes Sherry
misses the vastness of Canada
but, at the same time, she enjoys the fact that everything
is so close and easy to get to in the Stubai valley. And let‘s
not forget cheese dumplings and the Kaiserschmarrn she
loves, which only taste as good as they should in the Tyrol. Sherry looks out of the living room window. Her gaze
wanders from that bench in Mieders over to the mouth of
the Stubai valley and up to the Schlick peaks. Convinced,
she says, „I‘d also miss Stubaital.“
tipp:
Zwischen Anfang Juli und
Ende August organisiert Sherry
Kranabitter bei entsprechender
Witterung jeden Sonntag Morgen
von 7:45 bis 9:00 Uhr „Yoga im
Park“ am Landschaftssee Kampl.
From beginning of July till the
end of August Sherry Kranabitter organizes „Yoga in the Park“
at Kampl landscape pond every
Sunday morning from 7:45 till
9:00 a.m., weather permittling.
39
Redaktion
Vom 23.6. bis 5.9. und vom 29.9. bis
24.10.2014 öffnete der Big Family
Club Stubai seine Pforten. Highlight im
Sommer: vom 28.7. bis 1.8.2014 die
„Stubaier Märchenwoche“
From 23rd June till 5th September and
from 29th September till 24th October
Big Family Club Stubai is open. Highlight
in summer: from 28th July till 1st August
2014 „The Stubai Fairy Tales‘ week“
40
proGramm 2014 | 10+
Die Teilnahme am Programm
ist nur nach Voranmeldung bis
spätestens 16.00 Uhr am Vortag
möglich. Voranmeldung unter
Tel: +43 (0) 664 3913406
biG family Stubai
-
Klettern im größten und
1. Adventurepark Tirols
Dienstag
Schnuppertandemflug
Nacht-Aktiv: MIttelstation
Schlick 2000
Rafting und Water-Area
i
m BIG Family Stubai Kinderclub erleben Mädchen
und Buben starke Abenteuer im Stubaital.
Die Kleinen ab vier Jahren entdecken mit der frechen Ziege Zenzi die Natur, machen eine aufregende
Fackelwanderung oder gehen zum Ponyreiten. Für die
Großen ab 10 Jahren gibt es Action beim Rafting, im
Hochseilgarten oder bei einem Schnupper-Tandemflug.
Ein abwechslungsreiches Programm also, das Helmuth
Reibel und sein Team zusammengestellt haben. Helmuth
leitet den BIG Family Stubai
Kinderclub und ist für den reibungslosen Ablauf verantwortlich: „Das beginnt morgens mit
dem Shuttlebus, der die Kinder von ihrer Ferienunterkunft zum Treffpunkt und abends wieder zurückbringt,
über die Vorbereitungen einzelner Aktivitäten bis zum
Organisieren von Alternativen, sollte das Wetter einmal nicht mitspielen.“ Das sechsköpfige BIG Family
Team und viele Helfer im Hintergrund sind dafür im
Einsatz. „So haben die Kinder ihren Spaß und die Eltern die Gewissheit, dass sie bestens betreut werden,“
weiß Helmuth. Seit vierzehn Jahren betreut Helmuth
Kinder und Jugendliche während ihrer Ferien im Stubaital. Sie stehen für Heli, wie ihn alle nennen, im
Mittelpunkt. Viel Erfahrung und seine spielpädagogische Ausbildung helfen ihm auf die Stimmungen und
Bedürfnisse seiner Schützlinge einzugehen. Bei den
Aktivitäten des Zehn-Plus-Programms ist er stets dabei. „Man
muss immer ein bisschen Kind
bleiben,“ lacht der 55-Jährige.
Helmuth war schon als Kind in
den Bergen, in den Wäldern und
an den Bächen unterwegs. Er kennt also die schönsten
Plätze und weiß, wo die größten Abenteuer warten. In
seiner Freizeit tut er gerne auch mal nichts. Des Öfteren trifft man ihn beim Wandern auf der Schlick oder
beim Kicken am Fußballplatz. Ganz abschalten kann
Helmuth aber nicht: „Ich lebe BIG Family.“
Sommerrodelbahn und
Bike-Akademie
freitag
Klettern im Alpingarten
proGram 2014 | 10 +
The participation at the program
is only possible after registration
until 04:00 pm the previous day.
Registration by
phone + 43 (0) 664 3913406
Climbing in the largest and 1st
Adventure Park of Tyrol
Paragliding Intro-Day
Night active: mid-station
Schlick 2000
Rafting – Water Area
Summer toboggan run
and Bike-Academy
Climbing in the Alpine Garden
ALPENZOO INNSBRUCK-TIROL
Die phantastische Tierwelt der Alpen im Themenzoo
hoch über Innsbruck
4
1. Juni 201 g!
Weltweit einzigartig: 2000 Alpentiere von 150 Arten mit
ta
n
TT-Familie altung
Kaltwasser-Aquarium und Freiterrarien
eranst
Publikumsv d Spaß rund
Schaustall mit gefährdeten Haustierrassen
un
l
ie
mit Sp
- 17 Uhr
Begehbare Gehege
ums Tier. 10
NEU! Großaquarium und Aqua-Terrarium FRÖSCHL-HAUS
KOMBITICKET ALPENZOO: Gratisparken + Fahrt mit der Hungerburgbahn ab Congress Innsbruck + Zoobesuch (www.nordkette.com)
WWW.ALPENZOO.AT | OFFICEALPENZOO.AT | WEIHERBURGGASSE 37 | 6020 INNSBRUCK | TEL. 0512/29 23 23
41
biG family Stubai
elmuth Reibel leads BIG Family Stubai children‘s
club and is responsible for organising the programme and events. He wants to give children and young people an exciting and relaxing time in
the Stubai valley. At the BIG Family Stubai children‘s
club, girls and boys can embark on exciting adventures
through the Stubai Valley. Little ones from four years old
and up discover the natural world with the help of Zenzi
the cheeky goat, and also go on
an exciting torch-lit walk or pony
riding. There‘s lots of action in
store for those 10 years and older
with rafting, a high ropes course
or a trial tandem paragliding
flight. Helmuth Reibel and his team have put together a
varied programme. Helmuth leads the BIG Family Stubai
children‘s club and is responsible for making sure that
the programme runs smoothly. „It all starts in the morning with the children being picked up from their holiday
accommodation and brought to the meeting point in the
shuttle bus which takes them home again in the evening.
It includes preparing individual activities and organising
h
proGramm 2014 | 4+
Familien-Bergerlebnis Tag Serlesbahn
Abends: Fackelwanderung –
Kampler See, Treffpunkt: 20:30
Uhr am Parkplatz Kampler See
Dienstag
Zenzi Ziege - Klaus Äuele
Almquiz - Schlick 2000
Grawa Wasserfall
freitag
Ponyreiten und Stubaier Bergsommer - Fulpmes
Am Nachmittag erkunden wir mit
Zenzi Ziege die Stubaier Berge.
* Kinder unter 5 Jahren nur
in Begleitung eines Elternteils.
wichtig: Vom 28.07. bis
01.08.2014 nehmen an der BIG
Family Märchenwoche teil.
proGram 2014 | 4 +
Family Mountain Adventure Day
- Serlesbahn
Evening program: Torch light
excursion - Kampler See
Meeting point: 08:30 pm at
parking Kampler See
Zenzi Ziege - Klaus Äuele
Join the alm quiz - Schlick 2000
Grawa Waterfall
Pony riding and forest party Fulpmes
* Children under the age of 5 only
when accompanied by a parent.
Program changes
from 28th July to 1st August
2014: We take part at the
BIG Family fairy tale week.
42
alternatives for when the weather doesn‘t cooperate.“
The six member BIG Family team are on duty along with
lots of helpers behind the scenes to do just that. Helmuth
knows that „this way, the children have fun and their parents are assured that they are being well looked after.“
Helmuth has been looking after children and young people during their holidays in the Stubai Valley for fourteen
years. These children occupy centre stage for Heli as they
all call him. His years of experience
and qualification in educational
play help him to cater for his charges‘ various characters and needs.
He is always involved in the 10+
programme activities. „You always
have to remain a child at heart,“ laughs the 55 year old.
Helmuth roamed the mountains, forests and streams as
a child and so knows of the best spots and where a great
adventure awaits. During his spare time, however, he
also likes to do nothing. Quite often, you can meet him
walking on Schlick or kicking a ball around the football
pitch. But Helmuth can never completely turn off as, in
his own words, „I live BIG Family.“
NUR FÜR
reDaKtiON
KINDER !
ONLY FOR CHILDREN !
HOL DIR DEINE
WANDERPASS
FÜR WANDERSPASS
ILLEe Pu! nkte!
EDA
WAaufNdieDBeErgeRunM
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Komm
Silber und
tolle Medaillen in Gold,
Für‘s Mitmachen gibt es
nderpass!
Wa
en
en
eig
n
el für deine
Bronze. Hol dir die Stemp
NG MEDAL!
GET YOUR HIKIns
ints!
and huts and collect po
www.stubai.at
Come to the mountai
ed for
bronze medals are award
Fantastic gold, silver and the mountains and get the
into
participation. So go up
pass!
stamp for you own hiking
www.stubai.at
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VORDERSEITE
MEDAILLE
VS
40
Punkte
KINDER CLUB
MEDAILLE
30
MAI.2013
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Punkte
20
Punkte
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INNS
6020
+43 . 512 . 342421 . 0
TE
+43 . 512 . 342421 . 30
FX
info@stms.at
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stms.at
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MAI.2013
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SARTORIUNDTHALER
MARKETING SERVICES GMBH
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Redaktion
Die kleine Speckschule
Wussten Sie, dass wir Tiroler
uns seit über 111 Jahren Zeit für
ehrlichen Genuss nehmen?
Auch unsere schöne Tiroler Natur
will in Ruhe genossen werden
Garantiert österreichische Herkunft
Wenn es um unseren echten Tiroler
Speck und Schinken oder unsere feinen Rohwürste geht, halten wir uns bei
HANDL TYROL seit über 111 Jahren vor
allem an eine Regel: das Gute währt am
längsten.
Es braucht nämlich viel mehr Zeit als man
denkt, bis unsere Tiroler Spezialitäten bei
Ihnen auf den Tisch kommen. Denn wir
nehmen unser Handwerk sehr ernst. Für
unsere Tiroler Speckspezialitäten und das
beliebte Tiroler Kaminwurzerl verwenden
wir zum Beispiel nur österreichisches
Fleisch in bester AMA-Qualität. Und wir
machen vieles noch von Hand. Das dauert
zwar länger, dafür schmeckt man einfach
den Unterschied.
Guter Geschmack verträgt keine Hektik.
Umgeben von saftigen Almwiesen und
stolzen Bergen bekommen unsere Tiroler
Speckspezialitäten deshalb sehr viel Zeit,
um an der klaren Tiroler Bergluft zu reifen.
Vorher werden sie noch mit besten Naturgewürzen verfeinert und über Buchenholz
mild geräuchert – für den typischen Tiroler
Geschmack. Diese traditionelle Art der Herstellung dauert bis zu sechs Monate.
Das hat schon Urgroßvater Karl C. Handl so
gemacht und das machen wir auch heute –
vier Generationen später – noch immer so.
Weil das Gute eben am längsten währt.
Ihre HANDL TYROL Speckmeister
Werde Tyroler!
44
GRATIS
Jausenbrettchen
pro 20 € Einkaufswert*
Speckstube Neustift
Dorf 5, T +43 5226 3226
Mo – Do 09:30 – 12:30 Uhr und 14:30 – 18:00 Uhr
Fr 09:00 – 12:30 Uhr und 13:30 – 18:00 Uhr
Sa 09:00 – 14:30 Uhr, Sonntag geschlossen
In der Nebensaison geschlossen (Mai–Juni, Nov.)
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Jetzt in
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Specksttif t
Neus
* Solange der Vorrat reicht
Gut Ding braucht Weile
Von Hand gewürzt, über
Buchenholz mild geräuchert und
lange in Tiroler Bergluft gereift
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Kunst und Fotos
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