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----- SEITE 14 ----- Zeigt, wie hoch ihr lesen könnt! Ausgabe 3-10/11

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Ausgabe 3-10/11 – JUNI 2011
Schulzeitung der Primarschule Wettswil
PROJEKTWOCHE
VOM 26. MAI BIS 1. JUNI FAND DIE
PROJEKTWOCHE ZUM THEAMA
“RESPEKT IST LERNBAR” STATT.
> Seiten 09 – 11
----SEITE
13
-----
Sind die Kinder gerne
im Hort?
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14
-----
Zeigt, wie hoch ihr lesen
könnt!
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17
-----
Die Ponyranch am Ende
des Dorfes.
Seite 02 | Redaktion
Seite 19 | Witze
Inhaltsverzeichnis
Witze können auch recht anspruchsvoll sein
REDAKTION
Editorial/Schüler-Redaktion
Seite 03
DIVERSE INFORMATIONEN
Informationen der Schulleitung
Abstimmung Erweiterungsbau Wolfetsloh
Seite 04
Seite 06
PERSONELLES
Herzliche Gratulation zum Dienstjubiläum
Personelle Veränderungen
Seite 05
Seite 05
ELTERNRAT
Aus dem Elternrat
3. Elternbildungs-Morgen Unteramt
Seite 08
Seite 08
SCHULGESCHEHEN
Sich für einen Tag verwandeln in ...
Projektwoche “Respekt ist lernbar”
Verkauf für Japan
Werke der Mosaikkünstler
Was meinen die Kinder zum Hort?
Zeigt uns, wie hoch ihr Lesen könnt!
SCHÜLERREDAKTION
6. Klasse – Sprungbrett in die Oberstufe
Unsere Lehrer – ein exklusives Interview!
Die Ponyranch Rita Bär
Streitschlichter-Kurs
Seite 07
Seite 09 –11
Seite 12
Seite 12
Seite 13
Seite 14
Witze aus dem Lernclub:
• „Fräulein, kennen Sie mich noch?“
ruft der Gast im Restaurant. „Nicht
dass ich wüsste! „Schade. Denn ich
habe vor einer Stunde bei Ihnen ein
Schnitzel bestellt.“ (Asja)
Seite 15
Seite 16
Seite 17
Seite 18
• “Herr Ober, bitte bringen Sie mir
heute die Suppe und die Haare des
Koches getrennt. Ich mische sie selber.“ (Mila)
WITZE
Witze können auch recht anspruchsvoll sein
Seite 19
• Im Bahnhofbuffet ruft ein Gast: „Bringen Sie mir ein Dreiminuten-Ei, aber rasch!
Mein Zug fährt in zwei Minuten.“ (Alessia)
AGENDA
Veranstaltungen und Termine
Seite 20
IMPRESSUM
Publikationsorgan der Primarschule Wettswil • Herausgeberin: Primarschulpflege Wettswil • Auflage: 400 Ex.
Redaktionsleitung: Roger Schmutz (Schulpfleger Bereich Öffentlichkeitsarbeit): Diese Ausgabe mitgestaltet haben: Francesca
Brignoli Lutz (Schulpflegepräsidentin), Peter Camichel (Co-Schulleiter), Madeleine Heid (Hort-Leiterin), Arnold Kuster (Lehrer 4.
Kl.), Barbara Laasch (Elternratspräsidentin), Fabienne Maurer (Leiterin Bibliothek), Esther Merazzi (Schulverwaltungsleiterin),
Roger Schmutz (Schulpfleger), Ruth Schneebeli (Lehrerin 2. Kl.), Leon (2. Kl.), Philipp (2. Kl.), Sharon (2. Kl.), Silvan (2. Kl.), Simon
(2. Kl.), Valérie (2. Kl.), Joel (5. Kl.), Jascha (5. Kl.), Lidija Tkalcec (Lehrerin 6. Kl.), Agnes Weidmann (Schulleiterin), Schülerinnen
und Schüler vom Lernclub • Schülerredaktion: Annina (6. Kl), Chantal (5. Kl.), Lia (5. Kl.), Jessica (5. Kl.) • Gestaltung, Satz,
Produktion: Mettier Werbung + Kommunikation, Urdorf
• Zwei Skelette beissen in eine
Schiene. Sagt das eine: “Die ist aber
hart!“ Meint das andere: „Dort hinten
ist eine Weiche.“ (Ruben)
D‘Verchäuferin antwortet: „Nei, das
händ mir nöd“. Am nächschte Tag
chunnt er wieder und frögt: „Händ si
Bluemechol-Glace?“. D’Verchäuferin
antwortet wider: „Nei, das hämmer
nöd“. Sie dänkt: „De chunnt morn
sicher wider, drum mach ich halt
Bluemechol-Glace für ihn“. Und prompt
chunnt er am nächschte Tag wider und
frögt: „Händ sie Bluemechol-Glace?“.
Sie antwortet: „Ja, ich han extra für sie
gmacht!“ Druf er: „Gälledsi, isch gruusig!“ (Noël)
• Kurt fragt: „Du warst doch in London?
Hattest du Schwierigkeiten mit deinem
Englisch?“ Antwortet Paul: „Ich nicht,
aber die Engländer!“ (Maxim)
• Treffen sich zwei Sandkörner in der
Wüste; da flüstert das eine zum anderen: „Du, ich glaube, wir werden verfolgt.“ (Mika)
• Empört kommt Tommi vom ersten
Schultag nach Hause. Was denn los sei,
fragt die Mutter erstaunt. Darauf
Tommi: „Erste Klasse nennen sie das.
Dabei sind es alles Holzbänke!“ (Micha)
• Es chunnt en Mah zum Glacestand
und seit: „Händ si Bluemechol-Glace?“.
• Erika besucht einen Kochkurs. „Hast
du den Fisch auch gewaschen?“, fragt
die Lehrerin. „Nein, wieso? Der war
doch sein ganzes Leben lang im
Wasser!“ (Marcel)
• Was ist weiss und rollt den Berg hinauf? Eine Lawine, die Heimweh hat.
(Jill Thea‚ Natalie)
• „Wann arbeiten Sie eigentlich?“ fragt
der Richter den Angeklagten. „Hin und
wieder.“ „Was arbeiten Sie?“ „Dies und
das.“ „Und wo?“ „Da und dort.“ „Nun
gut, für Ihre gestrige Tat müssen Sie so
oder so ins Gefängnis.“ „Wann komme
ich denn wieder heraus?“ „Früher oder
später.“ (Tim, Noe, Amir, Jonas)
• Wie heisst der chinesische
Verkehrsminister? – “Um-Lei-Tung!“
(Marzio Luis und Cyril)
• Esse ich noch einen Mohrenkopf?
Mein Magen sagt ja, mein Kopf sagt
nein. Der Kopf ist klüger als der Magen
… und der Klügere gibt nach. Also esse
ich noch einen Mohrenkopf. (Frau
Attinger)
Seite 18 | Schülerredaktion
Seite 03 | Redaktion
Streitschlichter-Kurs
Editorial
Es war Freitag und alle Kinder, die den
Streitschlichter-Kurs besuchten, trafen
pünktlich um 8.10 Uhr im Schulhaus
Wofi ein. Wir begannen mit einer
Vorstell-Runde, jeder sagte, wie er
heisst und was er gerne macht.
Abschluss: Worüber sprechen wir jetzt?
Liebe Leserin, lieber Leser
Wir lernten, dass man als Streitschlichter
unparteiisch sein muss. Wir lernten auch,
dass, wenn zwei sich streiten, es wie
einen Graben gibt. Wir Streitschlichter
müssen ihnen helfen, eine Brücke darüber zu bauen. Und die geht so:
•
•
1.
2.
3.
4.
Wir halten die Regeln ein.
Was ist passiert?
Ich fühle mich ..., ich wünsche mir...
Wir suchen Lösungen.
So geht die Brücke, jetzt kommen die
fünf Schritte zum Frieden mal genauer
aufgeschrieben.
1. Wir halten die Regeln ein:
Zuerst kommt die Begrüssung. Die
Streitschlichter erklären die Regeln.
Und die gehen so:
•
•
•
Wir hören einander zu.
Was hier besprochen wird, bleibt
unter uns.
Keine Beleidigungen und keine
Beschimpfungen!
An diese Regeln halten sich beide
Konfliktparteien sowie auch der Schlichter. Wenn das nicht geht, dann muss
man die Schlichtung abbrechen.
Abschluss: Wer fängt an?
2. Was ist passiert?
Beide Konfliktparteien erzählen ihre
Sicht des Streits. Der Streitschlichter
fasst zusammen.
Fortsetzung von Seite 16
3. Ich fühle mich ..., ich wünsche
mir...
Streitschlichter fragen nach dem
Befinden beider Konfliktparteien, z.B:
•
Wie hast du dich gefühlt?
Was war für dich besonders
schlimm?
Was hättest du dir gewünscht?
Der Streitschlichter fasst zusammen.
Abschluss: Wie geht es dir jetzt?
4. Wir suchen Lösungen
Die Konfliktparteien machen Lösungsvorschläge:
•
•
Was möchtest du von ihm?
Was kannst du anbieten?
Welche Lösung könntet ihr annehmen? Gemeinsam wird eine Lösung ausgewählt.
Abschluss: Was machen wir nun ab?
5. Wir suchen Lösungen
Die Lösung gemeinsam formulieren und
aufs Blatt schreiben:
•
•
•
Seid ihr so einverstanden?
Fehlt noch etwas?
Wer kann euch bei der Umsetzung
helfen?
Nächstes Treffen klären:
Wann treffen wir uns wieder?
Abschluss: Verabschieden.
So kann man einen Streit schlichten.
Das war mein Artikel.
Lia, 5. Klasse
Schülerredaktion
Herr L. Hartmann: „Ja natürlich, sonst
würde es ja meiner Kundschaft ziemlich langweilig werden :-).“
8. Zwei Fragen speziell an die Fachlehrerinnen Frau Maag und Frau
Voser:
Mit welchem Material arbeiten Sie
am liebsten in der Handarbeitsstunde?
Frau I. Maag: „Ich stricke sehr gerne,
da ich das überall machen kann und es
da auch immer etwas zu überlegen
gibt, damit Muster und Form am
Schluss wie gewünscht sind.“
Frau S. Voser: „Ich selber habe keine
Vorlieben. Viele Kinder jedoch arbeiten gerne mit Ton.“
Können Sie selber entscheiden, was
Sie mit den Klassen arbeiten wollen
oder gibt es einen Lehrplan?
Frau S. Voser: „Selbstverständlich gibt
es einen Lehrplan, an den wir uns halten
müssen. Es ist jedoch uns überlassen,
wie wir die jeweiligen Lernziele erreichen wollen.
Frau I. Maag: „Auch für die Fächer
Handarbeit und Sport gibt es Lehrpläne. Die sind aber recht offen
gefasst, so dass sie mir viele Möglichkeiten geben, Verschiedenes zu
machen und auch auf die Wünsche der
Schüler einzugehen.“
Schon wieder neigt sich das Schuljahr
dem Ende zu, und alle freuen sich auf die
wohlverdienten Sommerferien. Es war
sicherlich ein abwechslungs- und lehrreiches Schuljahr, das ganz unter dem Motto
„fit und stark durchs Leben mit Respekt“
stand und von verschiedenen Aktivitäten
geprägt war.
In bester Erinnerung dürfte allen die
Projektwoche zum Thema Respekt sein,
die Ende Mai stattfand. Der Bericht und
die Bilderstrecke in der Mitte dieses Hefts
sollen nochmals ein paar Impressionen
Revue passieren lassen. Zudem berichtet
Lia aus der fünften Klasse, wie sie die
Ausbildung zur Streitschlichterin erlebt
hat. Auch im Namen der Schulpflege danken wir allen Beteiligten, die mit ihrem riesigen Engagement zum Gelingen beigetragen haben.
Überhaupt ist danke das Zauberwort und
gehört zu einem respektvollen Umgang
wie das Amen in der Kirche. Dankbar sind
wir denn auch, dass das Wettswiler
Stimmvolk den Kredit für den Neubau im
Wolfetsloh gutgeheissen hat.
Neben all den Grossartigkeiten droht aber
das Kleine unterzugehen, darum sollen
auch in dieser Ausgabe die Kinder reichlich zu Wort kommen. So finden Sie in diesem Heft zum Beispiel eine Auswahl an
Texten, die Schülerinnen und Schüler aus
der zweiten Klasse verfasst haben. Toll
war auch, wie sich die Fünftklässlerinnen
und Fünftklässler aus dem Wolfetsloh für
die Erdbebenopfer in Japan eingesetzt
haben.
Wie immer gibt es schliesslich die
Beiträge aus der Schülerredaktion: Dank
dem Interview von Jessica erfahren wir
mehr über die Lehrpersonen, Annina
erzählt uns von ihrem Hobby, der PonyRanch, und Chantal macht sich Gedanken, wie sich in der sechsten Klasse die
Weichen für ihre Zukunft stellen werden.
Nicht fehlen dürfen auch diesmal die
Beiträge aus der Bibliothek und vom
Elternrat, und vom Lernclub kommen statt
eines Rätsels ein paar Witze, bei denen
man überlegen muss, bevor man "AHA"
sagt.
Damit wünsche ich Ihnen viel Spass bei
der Lektüre dieses PRIMAREXPRESS
sowie wunderschöne und erholsame
Sommerferien.
Roger Schmutz,
Redaktionsleiter
Ich danke allen Lehrern, die sich Zeit
genommen haben, meine Fragen zu
beantworten. Herzlichen Dank!
Jessica, 5. Klasse
Schülerredaktion
SchülerRedaktion
Roger Schmutz, Redaktionsleiter
(Schulpfleger Bereich
Öffentlichkeitsarbeit):
roger.schmutz@schulewettswil.ch
Chantal, Jessica, Lia, Annina
Ich fand es schön, für den PRIMAREXPRESS zu schreiben. Ich habe eine
schöne Erfahrung gemacht.
Chantal
Mir hat es sehr gut gefallen, für den
PRIMAREXPRESS zu schreiben und
ich würde es gerne nochmals tun!
Jessica
Ich fand es toll, für den PRIMAREXPRESS zu schreiben, es war wie
Reporterin sein.
Lia
Mir hat die Zeit beim PRIMAREXPRESS
sehr viel Spass bereitet. Obwohl ich
schon das zweite Mal dabei war, aber
ich fand es genau so toll wie beim
ersten Mal. Ich kann es auf jeden Fall
weiterempfehlen.
Annina
Seite 04 | Diverse Informationen
Seite 17 | Schülerredaktion
Informationen der Schulleitung
Bereits sind alle wichtigen Vorbereitungen für das neue Schuljahr abgeschlossen.
Die neuen Stundenpläne sowie die
Klasseneinteilungen sind gemacht und
bekannt. Alle frei gewordenen Stellen
konnten glücklicherweise schon vor längerer Zeit neu besetzt werden.
Um auch für das neue Schuljahr gut
gerüstet zu sein, wurden am Schulentwicklungstag vom 3. März gemeinsam
mit allen Lehrpersonen unsere verschiedenen Aktivitäten und internen Weiterbildungen evaluiert und das Schulprogramm überprüft, um so die Grundlagen
für die neue Jahresplanung zu schaffen.
Die bewährten Rituale wie Sporttag,
Mettlenschlusstag, Wolfifäscht, Adventssingen, Äpfelaktion, Autorenlesung,
Gotte/Götti-Aktivitäten, Schulsilvester,
Winterlager und die kulturellen Stufenanlässe werden weiterhin einen festen
Platz in der Jahresplanung finden.
Die internen Weiterbildungsmodule „Zürcher Ressourcenmodell“ und die “1,2,3Methode” haben uns wertvolle Impulse
gegeben, und die “1,2,3-Methode” ist
bereits fester Bestandteil des Unterrichts.
Das Jahresthema „Fit und stark durchs
Leben mit Respekt“ hatte mit der
Projektwoche und der Ausbildung der
Streitschlichter seinen Höhepunkt und
fand mit den verschiedenen Aktivitäten
bei allen Beteiligten ein positives Echo,
so dass sich die Schulkonferenz im Sinn
von Nachhaltigkeit entschied, das
Thema auch im nächsten Schuljahr weiterzuführen. Neben neuen Aktivitäten,
die in den zuständigen Arbeitsgruppen
geplant werden, werden sich die Lehrpersonen in der schulinternen Weiterbildung am Knabenschiessenmontag
mit dem Thema „Umgang mit Konflikten“ auseinander setzen.
Seit diesem Schuljahr ist die Primarschule Wettswil Kooperationsschule der
Pädagogischen Hochschule Zürich und
arbeitet so bei der Ausbildung neuer
Lehrkräfte mit. Die StudentInnen erhalten an unserer Schule einen ersten
Einblick in den Schulalltag, bekommen
die Möglichkeit selber praktische Erfahrungen zu sammeln und können ihr neu
erworbenes Wissen in der Praxis umsetzen. Die Erfahrungen der Lehrpersonen
sind, obwohl die Arbeit auch mit Mehraufwand verbunden ist, durchwegs positiv. Die Anwesenheit und Mitarbeit der
StudentInnen werden als bereichernd
für den Unterricht und die Kinder erfahren. Neu wird Frau Sandra Lichtsteiner
die Leitung der Kooperationsschule vor
Ort übernehmen, während Frau Agnes
Weidmann mit einem Teilpensum an der
Pädagogischen Hochschule Zürich direkt
in der Ausbildung der StudentInnen
arbeiten wird.
Einen Schwerpunkt im neuen Schuljahr
wird die externe Schulevaluation bilden.
Die Fachstelle für Schulbeurteilung
überprüft im Namen des Kantons alle
vier Jahre die Qualität der Schulen. Ziel
ist es, der einzelnen Schule Hinweise
und Anregungen für ihre weitere Entwicklung zu geben. Die Erkenntnisse der
externen Schulevaluation werden die
Grundlage bilden für die Erarbeitung des
neuen Schulprogramms, das dann wieder für die nächsten vier Jahre die
Grundlage für unsere Schulentwicklung
und die Gestaltung der Jahresplanungen
bilden wird.
Weitere Themen, die uns im kommenden Schuljahr beschäftigen werden,
sind Leistungsstandards und Notengebung, Krisenmanual und Schülervollversammlung.
So werden wir gut vorbereitet ins neue
Schuljahr starten können. Wir freuen uns
auf die vielen neuen Gesichter in Kindergarten und Schule, auf eine spannende und lehrreiche Auseinandersetzung
mit unserem Jahresthema und unseren
Entwicklungsprojekten und wünschen
Ihnen und Ihrer Familie schon jetzt schöne und erholsame Sommerferien.
Peter Camichel und Agnes Weidmann,
Schulleitung
Die Ponyranch Rita Bär
Die Ponyranch von Rita Bär befindet
sich am Ende des Dorfes, gleich neben
den Tennisplätzen und verfügt über ein
grosses Angebot an Reitstunden.
Mittagspause bis um zwei Uhr. Nachher
werden die Pferde für den Ausritt bestimmt. Am Abend kann man einen Film
schauen oder sich einfach ein bisschen
ausruhen. Am Dienstag- und am Donnerstagabend gehen alle zusammen
irgendwo hin. Z.B. ins McDonald,
Hallenbad, Kino usw. Am Freitag, dem
letzten Tag, findet ein Schönheitswettbewerb statt. Später wird ein kleines
Turnier durchgeführt, bei dem die Eltern
auf Sand und einmal auf dem Ausritt
statt. Im Sandviereck oder in der Halle
üben wir über Hindernisse zu springen
oder machen eine Dressurstunde. Auf
dem Ausritt können wir uns entspannen
und miteinander reden. Ich freue mich
jede Woche auf die Reitstunden.
zuschauen dürfen. Anschliessend gibt
es Grill und nach und nach verabschieden sich alle. Das Reitlager ist ein sehr
tolles Erlebnis.
üben kann. Alle Jungs, die denken,
Reiten sei ein Sport für Mädchen, täuschen sich gewaltig, denn die besten
Reiter sind meistens Männer. Reiten ist
ein wunderschöner Sport, und für mich
wird er es auch immer bleiben.
Mir macht das Reiten sehr Spass. Seit
sieben Jahren übe ich diesen Sport aus
und hoffe, dass ich ihn noch lange aus-
Für Anfänger gibt es in den Ferien zum
Beispiel den Ferienplausch-Kurs. Dabei
lernt man das Pony richtig zu putzen und
die Boxen auszumisten. Anschliessend
werden zwei Pferde bereitgestellt, mit
denen die Kinder auf dem Rondell ein
paar Übungen machen und später auch
noch traben dürfen. Nach einem kleinen
Zvieri, den jedes Kind selbst mitgebracht hat, machen sich die Kinder für
einen Ausritt bereit. Jedes Kind wird von
erfahrenen Helferinnen und Helfern
geführt. Für jemanden, der das erste
Mal mit Pferden in Kontakt kommt, ist
das ein super Erlebnis.
Für Kinder, die gerne mal eine ganze
Woche auf dem Hof verbringen möchten, gibt es in den Frühlings-, Sommerund Herbstferien ein Reitlager. In diesem Lager übernachtet man in den
Lagerzimmern, die hinter dem Wohnhaus stehen. Jeden Morgen isst man
gemeinsam Frühstück, und anschliessend wird eine Liste geschrieben, auf
der die Ponys für das Reiten auf dem
Sand zugeteilt werden. Während sich
die erste Gruppe fürs Reiten bereit
macht, müssen die anderen zwei
Gruppen die Boxen der Pflegeponys ausmisten. Wenn alle Gruppen geritten sind,
gibt es Mittagessen und anschliessend
Eine normale Reitlektion dauert eine
Stunde. Anfänger bis Fortgeschrittene
können ein- oder mehrmals in der
Woche Reitunterricht nehmen. Dafür
stehen rund 20 Pferde und Ponys zur
Verfügung. Im Sommer findet der
Unterricht abwechslungsweise einmal
Annina, 6. Klasse Wolfi
Schülerredaktion
Seite 16 | Schülerredaktion
Seite 05 | Personelles
Unsere Lehrer – ein exklusives Interview!
Herzliche Gratulation zum Dienstjubiläum
IMMER MÜSSEN WIR SCHÜLER IN DEN SCHULSTUNDEN VORRECHNEN, VORLESEN ODER SAGEN, WAS WIR DENKEN. DOCH
WIR ALLE WOLLEN DOCH AUCH MAL WISSEN, WAS DIE LEHRER SO FINDEN UND DENKEN. DARUM HABE ICH MIT EIN PAAR
LEHRPERSONEN VOM WOLFI UND VOM METTLEN EIN KLEINES INTERVIEW DURCHGEFÜHRT UND IHNEN FRAGEN GESTELLT.
VIEL SPASS BEIM DURCHLESEN !
IN DIESEM SCHULJAHR KONNTEN
FOLGENDE DIENSTJUBILÄEN GEFEIERT WERDEN:
1. Wollten sie schon als Kind Lehrerin
oder Lehrer werden?
Frau K. Roth: „Nein, gar nicht! Als Kind
wollte ich immer Bäuerin oder Tierärztin
werden.“
Frau K. Hirter: „Nein, aber ich wusste
schon damals, dass ich unbedingt einen
Beruf ausüben möchte, der mit Kindern
zu tun hat. Mein Traumberuf war Kinderkrankenschwester.“
Herr A. Kuster: „Nein, als Kind wollte
ich, wie viele andere, Lokomotivführer
und später Pilot werden. Lehrer wollte
ich erst werden, als ich die Matura abgeschlossen hatte.“
Frau E. Späni: „Ich wollte schon früh
einen Beruf erlernen, der mit Kindern zu
tun hat. Ich hatte eine ganz tolle
Mittelstufenlehrerin, die mich in meinem Berufswunsch bestärkte.“
2. Welches Fach unterrichten Sie am
liebsten?
Frau L. Tkalcec: „Meine Favoriten sind
Englisch und Sport.“
Frau R. Schneebeli: „Viele, z.B. Mathematik, Zeichnen und Englisch.“
Herr L. Hartmann: „Das ist unterschiedlich. Realien ist meistens ein Fach, das
ich gerne unterrichte. Spass habe ich
aber auch am Fach Musik, da ich viel
Klavier spiele und meistens dazu singe.“
Frau Y. Portmann: „Englisch ist momentan mein Favorit.“
Frau K. Hirter: „Ich unterrichte am liebsten Deutsch und MU.“
Herr M. Froesch: „Musik und MU.“
Herr K. Steiner: „Englisch, Mathe und MU.“
Frau U. Kuster: „Schwierige Frage.
Gestalten und MU liegen mir besonders
am Herzen.“
3. Was mögen Sie besonders an diesem Beruf?
Herr K. Steiner: „Den Kontakt und die
Auseinandersetzung mit Kindern machen den Beruf sehr lebendig und
abwechslungsreich.“
Frau L. Tkalcec: „Mir gefällt, dass jeder
Tag anders und unvorhersehbar ist, es
ist nie langweilig und die Arbeit mit den
Kindern ist vielseitig, interessant und
spannend.“
Frau K. Hirter: „Ich mag es, die Kinder
beim Lernen zu begleiten und zu fördern
und freue mich über ihren Lernfortschritt. Eine tolle Herausforderung des
Berufes ist für mich, den Schulanfang
für alle Beteiligten motivierend zu
gestalten.“
4. Was empfinden Sie eher als Nachteil?
Frau Y. Portmann und Herr K. Steiner:
„Die Administration kann manchmal
mühsam sein.“
Frau R. Schneebeli: „Die Anerkennung für
unsere Arbeit hat eher abgenommen.“
Frau L. Tkalcec: „Man kann nie richtig
abschalten und hat selten richtig Feierabend, weil man oft darüber nachdenkt,
was in den nächsten Tagen ansteht“.
5. Finden Sie es mühsam, sich immer
an den Lehrplan halten zu müssen?
Frau K. Hirter: „Nein, ich finde es gut, dass
gewisse Richtlinien vorgegeben sind.“
Herr A. Kuster: „Der Lehrplan ist in vielen Bereichen recht offen formuliert, er
kann auch eine Erleichterung für die
Vorbereitungen sein, wenn er zum Teil
sehr genaue Vorgaben macht.“
Frau E. Späni: „Der Lehrplan ist so formuliert, dass er uns einige Freiheiten lässt.
Gerade dies finde ich einen grossen
Vorteil gegenüber anderen Berufen.“
6. Was finden Sie am Schulhaus, wo
Sie Schule geben, besonders toll?
Frau Y. Portmann: „Ich fühle mich sehr
wohl in unserem tollen Team. Am Schulhaus schätze ich zudem das helle Lehrerzimmer und die vielen Bäume rund
um das Schulhaus.“
Herr M. Froesch: „Das Wolfi ist ein wunderschöner Betonbau – nein, im Ernst:
Wir haben ein grosses Schulhaus mit tollen Kindern und Lehrpersonen und die
Zimmer, die nach Süden gerichtet sind,
bieten eine wunderschöne Aussicht.
Frau E. Späni: „Unser Lehrerteam und
unsere Schulleiterin sind mir wichtig, und
ich fühle mich sehr wohl an unserer
Schule.“
7. Müssen Sie ihn Ihrer Freizeit und
Ferien viel Zeit aufwenden für Vorbereitungen?
Frau U. Kuster: „So viel, dass ich auch
nicht mehr „Ferien“ habe als in anderen
Berufen. Der Mythos vom Ferientechniker Lehrer ist wohl schon längst passé.“
Frau R. Schneebeli: „Ja, ein Teil unserer
Arbeit findet ganz klar neben den Unterrichtszeiten statt, wie z.B. Planung, Vorund Nachbereitung, Elternarbeit, Sitzungen und Weiterbildung.”
Fortsetzung auf Seite 18
Ingrid Stalder sorgt seit 10 Jahren für
die Sauberkeit in den Kindergärten Muchried und Bäumlisächer. Sie arbeitet überaus zuverlässig und gründlich, ist fleissig und stets hilfsbereit. Mit ihrer liebenswürdigen und zuvorkommenden
Wesensart wird sie von den Kindergartenlehrpersonen und allen, die sie kennen, sehr geschätzt.
Bereits seit 15 Jahren ist Eva Hauri in der
Schul- und Gemeindebibliothek als Bibliothekarin tätig. Eva hat in ihrer Zeit viele
verschiedene Ressorts betreut. Gegenwärtig ist sie zuständig für Belletristik Erwachsene, DVD sowie die Zeitschriften.
Zudem wirkt Eva jederzeit gerne bei diversen Anlässen für Kinder, Jugendliche und
Erwachsene mit und führt die Buchhaltung der Bibliothek. Mit vielen Ideen und
guten Anregungen hat sie die Bibliothek
massgeblich mitgeprägt. Das Team, die
Kundschaft und die Schule schätzen ihre
fachliche Kompetenz und ihre aufgestellte
Wesensart sehr.
Ebenfalls ihr 15-jähriges Dienstjubiläum
feierte Ursula Kuster, das 20-jährige
Dienstjubiläum feierte Arnold Kuster
(Bericht dazu im Primarexpress Nr. 110/11 Dezember 2010).
Die Schulpflege gratuliert den JubilarInnen herzlich zu ihrem Dienstjubiläum.
Vielen Dank für die langjährige Treue
und das Engagement für unsere Schule
und die Schulgemeinde. Wir wünschen
weiterhin viel Freude an eurer Arbeit und
hoffen, noch lange auf euch zählen zu
können.
Personelle Veränderungen
ABSCHIED NEHMEN...
... müssen wir in diesem Schuljahr von:
Maria Brand, Hortbetreuerin im
Schülerhort Mettlenhorst
Jessica Huber, Altersentlastung KG
Bäumlisächer
Jeannette Meier, Leiterin der Schulund Gemeindebibliothek
Jacob Müntener, Verkehrsinstruktor
(Kantonspolizei)
Karen Raffa, DaZ-Lehrerin (befristeter
Einsatz)
Esther Ruf, Entlastungslehrerin in den
Schulhäusern Mettlen und Wolfetsloh
Caroline Schelker, Gruppenleiterin im
Schülerhort Mettlenhorst
Lidija Tkalcec, Klassenlehrerin
Mittelstufe Schulhaus Wolfetsloh
Andrea Wüst, Kindergartenlehrerin KG
Mettlen I
Stefanie Zampiccoli,
Blockflötenlehrerin, sowie ihrem
Stellvertreter Thibault Viviani
Vielen Dank für den engagierten und
wichtigen Einsatz für die Primarschule
Wettswil! Gern lassen wir euch nicht
gehen und freuen uns auf ein Wiedersehen. Auf eurem neuen Weg wünschen
wir euch viel Glück und Erfolg.
Bea Merkel, Kindergartenlehrerin KG
Muchried 2
Renate Schmid, Entlastung
Kindergarten Mettlen I
Thomas Schweizer, Klassenlehrer
Mittelstufe Schulhaus Wolfetsloh
Herzlich auf Wiedersehen sagen wir
Bettina Eger, Kindergartenlehrerin Muchried. Nach ihrem Mutterschaftsurlaub
wird sie den Kindergarten Muchried 2
neu zusammen mit ihrer Stellenpartnerin leiten.
Bereits im laufenden Schuljahr neu eingetreten sind im Schülerhort Mettlenhorst die Hortbetreuerinnen Ruth Frei
und Ursula Merz sowie Viviane Giger,
Praktikantin.
NEU BEGRÜSSEN ...
... auf Beginn des nächsten Schuljahres
dürfen wir:
Verena Amberg, Altersentlastung
Kindergarten Bäumlisächer
Philipp Herzog, Verkehrsinstruktor
(Kantonspolizei)
Anja Jungo, Kindergartenlehrerin KG
Mettlen I, für Andrea Wüst
Alle neuen MitarbeiterInnen heissen wir
herzlich willkommen! Wir freuen uns auf
die gemeinsame Zusammenarbeit.
Die neuen MitarbeiterInnen werden in
den folgenden PRIMAREXPRESS-Ausgaben ausführlicher vorgestellt.
Francesca Brignoli Lutz,
Schulpräsidentin,
Ressort Personelles
Seite 06 | Diverse Informationen
Seite 15 | Schülerredaktion
Abstimmung Erweiterungsbau Wolfetsloh
6. Klasse – Sprungbrett in die Oberstufe
HERZLICHEN DANK
Erst gehörten wir zu den Kleinsten im
Schulhaus und schon bald werden wir
Schulgötti's der neuen Erstklässler!
AM 15. MAI HAT DAS WETTSWILER
STIMMVOLK DEN BAUKREDIT FÜR DEN
ERWEITERUNGSBAU WOLFETSLOH AN
DER URNE MIT EINEM MEHR VON
RUND 80% GENEHMIGT UND 58% DER
STIMMENDEN HABEN SICH FÜR DIE
OPTION MINERGIE AUSGESPROCHEN.
DIESES ÜBERAUS KLARE ERGEBNIS
IST KEINE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT.
DIE PRIMARSCHULPFLEGE UND DIE
MITARBEITENDEN DER PRIMARSCHULGEMEINDE DANKEN DEN STIMMBÜRGERINNEN UND STIMMBÜRGERN FÜR
DIE GROSSE UNTERSTÜTZUNG IHRER
ANLIEGEN.
Mit grossem Engagement hat die Primarschulpflege das Bauprojekt der Firma
Erne AG vertreten und ausführlich darüber informiert. Wie es scheint, haben
die offensichtlichen Vorzüge des Projekts
neben der breit abgestützten Jury nun
auch die Wettswiler Stimmbürgerinnen
und Stimmbürger überzeugen können.
Mit dem Erweiterungsbau im Schulareal
Wolfetsloh wird ein zweiter Standort für
den Schülerhort der Primarschule Wettswil entstehen. Der heute bestehende
Mangel an Betreuungsplätzen im Schülerhort wird behoben, für die längerfristig
erwartete Zunahme der Nachfrage wird
rechtzeitig und angemessen vorgesorgt.
Zudem entstehen zeitgemässe Räume
für den Kindergarten und für Therapien.
Der Erweiterungsbau soll auf das Schuljahr 12/13 in Betrieb genommen werden. Das ist eine ehrgeizige, aber realistische Zielvorgabe, sofern keine Einsprachen erfolgen und die Bauphase wie
geplant verläuft.
Bauausschuss im Mai gestartet
Für die Ausführung des Bauprojektes
wurde durch die Primarschulpflege ein
neuer Bauausschuss gegründet. Dieser
nahm bereits einige Tage nach der
Urnenabstimmung seine Arbeit auf.
Im Bauausschuss vertreten sind seitens
der Primarschulpflege: Corina Schwald
(Leitung Bauausschuss/Finanzvorständin), Francesca Brignoli Lutz (Öffentlichkeitsarbeit Bauausschuss/Schulpräsidentin) und Matthias Gretler (Ressortleiter
Liegenschaften). Mit beratender Stimme:
die Vertreterinnen und Vertreter der Schule sowie der Firma Erne AG (Gesamtleistungsanbieter). Fachlich unterstützt wird
der Ausschuss durch die Bauherrenbegleitung der Firma Landis AG, welche bereits
das Submissionsverfahren begleitet hat.
Nächste Meilensteine
Zurzeit werden die Unterlagen für die
Baueingabe erstellt und parallel dazu die
Projektunterlagen und Verträge bereinigt sowie der detaillierte Bauherrenterminplan ausarbeitet.
Aus heutiger Sicht ist der Baubeginn im
Dezember 2011 geplant, so dass der
Erweiterungsbau im Sommer 2012 dem
Schulbetrieb übergeben werden kann.
Mein Bruder zum Beispiel wird bestimmt
Schauspieler, weil er sich bei jeder
Gelegenheit verkleidet und gerne in
andere Rollen schlüpft. Ich frage mich,
was mich interessiert, was ich gerne
mache, was ich gut machen kann und
was ich mir vorstellen könnte, später
einmal zu werden.
Weitere Informationen
Die Primarschulpflege wird weiterhin im
PRIMAREXPRESS und im “Wettswil
Aktiv” über grössere Projektfortschritte
und wichtige Meilensteine berichten.
Ergänzend dazu sind Newsletter geplant, mit Informationen über den Fortschritt des Projektes und mögliche
Einschränkungen in der Benutzung des
Schulareals. Diese werden an Eltern,
Anwohnerinnen und Anwohner sowie
Benutzerinnen und Benutzer der Schulanlage verteilt werden.
Der Baufortschritt, mit Fotos der Baustelle und Kurzkommentaren, wird auf
unserer Homepage (www.schulewettswil.ch) dokumentiert werden. Zudem
können Zeitungsberichte und Newsletter heruntergeladen werden.
Fragen und Anliegen zum Erweiterungsbau Wolfetsloh nimmt für die Primarschulpflege Francesca Brignoli Lutz
(francesca.brignoli@schulewettswil.ch
oder Tel. 043 466 20 30) gerne entgegen.
Francesca Brignoli Lutz,
Schulpräsidentin
Fach immer wieder zu kämpfen habe.
Aber was gibt es denn für Möglichkeiten, was Spass macht und wo man auch
noch Geld verdient? Wie ist der Weg
dort hin?
Die Zeit vergeht manchmal schnell,
manchmal sehr langsam, trotzdem steht
die erste Weichenstellung in Kürze an.
Soll's nach der Primarschule ins Gymi
gehen oder in die Sek? Verbaue ich mir
je nach Wahl oder Einstufung berufliche
Perspektiven und ev. sogar privates
Glück? Was wird mir mehr Spass
machen? Auch und sehr wichtig, wozu
eigne ich mich besser?
Diese Fragen beschäftigen mich immer
wieder, komme dann aber auch immer
wieder zum Schluss, dass ich diese
(noch?) nicht beantworten kann. Wie
soll ich jetzt schon wissen, was ich mit
meinem Leben so alles anstellen will?
Und trotzdem, die Verzweigung kommt,
wie soll ich damit umgehen? Die Schule
macht manchmal Spass, manchmal
auch nicht. Manchmal sage ich mir, dass
ich später nichts werden möchte, wo
Mathe wichtig ist, da ich mit diesem
Ich interessiere mich ganz allgemein
stark für Tiere. Ich halte zwei Meerschweinchen und ich reite gerne. Ich
schaue gerne die Sendung “Menschen
Tiere und Doktoren” und würde später
auch gerne kranken Tieren helfen. Ich
müsste also Tierärztin werden. Meine
Eltern sagen mir, dass es dafür ein
Studium braucht. Könnte ich das überhaupt schaffen? Meine Noten sind
durchschnittlich und ich fühle mich
damit eigentlich ganz wohl. Ich müsste
mich also ganz fest anstrengen, sehr
einsetzen und bessere Noten machen.
Dazu müsste ich aber auch auf mir wichtige Frei- und Spielzeit verzichten, was
mich ehrlich gesagt auch etwas
reut. Alles hat
seinen Preis! Ich
frage mich auch,
was die Vor- und
Nachteile des Tierarztberufes sind.
Weil ich Tiere
über alles liebe und am liebsten immer
mit ihnen zusammen wäre, habe ich
noch fast keine Nachteile finden können. Die Tiere haben allerdings auch
Meister und Besitzer, vielleicht liegt ja
dort der Hund begraben. Und so eine
Praxis bedeutet auch viel administrative Arbeit (Buchhaltung, Schriftverkehr
und so), würde's mir trotzdem gefallen?
Ich möchte gerne mehr über diesen
Beruf erfahren und werde versuchen, in
den Ferien mal ein paar Tage Luft in
einer Tierarztpraxis zu schnuppern.
Vielleicht lerne ich auch noch weitere
Berufe kennen, die mit Tieren zu tun
haben und die kein Studium brauchen.
Nach den Ferien beginnen wir also das
letzte Jahr der Primarschule, bevor die
Weichen zum ersten Mal gestellt werden
– sagen meine Eltern immer wieder.Ich
fände es toll, in der 6.Klasse über das
Thema „6. Klasse – Sprungbrett in die
Oberstufe“ zu sprechen, um zu erfahren,
wie meine Kolleginnen und Kollegen
darüber denken.
Chantal, 5.Klasse
Seite 14 | Schulgeschehen
Seite 07 | Schulgeschehen
Zeigt uns, wie hoch ihr Lesen könnt!
Sich für einen Tag verwandeln in ...
AUCH IN DIESEM SOMMER STARTET
DIE BIBLIOTHEK WETTSWIL EINE LESEAKTION FÜR ALLE SCHÜLERINNEN
UND SCHÜLER UND NATÜRLICH KINDERGARTENKINDER: DEN LESESOMMER 2011. OB ZUHAUSE, IM URLAUB
ODER IN DER BADI, AN EINEM SONNIGEN ODER SCHATTIGEN ORT, PLATZ
FÜR EIN BUCH UND ZEIT FÜR EINIGE
SPANNENDE SEITEN FINDEN SICH
IMMER MAL WIEDER.
TEXTE VON KINDERN AUS DER ZWEITEN KLASSE METTLEN.
Wir fragen uns:
Wie hoch hinaus kommen die Wettswiler
Schülerinnen und Schüler, wenn jeder
Buchrücken der gelesenen Bücher gemessen wird? Wird der gemeinsame
Turm bis zur Eingangstür reichen? Oder
bis zur Regenrinne? Gar darüber hinaus?
Nach Ende der Aktion wollen wir es genau wissen und türmen so viele Bücher
in unserem Schaufenster auf, wie von Schülerinnen und Schüler
gelesen und gemessen
wurden. Wem der Turm
allein nicht reicht, der
fiebert ausserdem mit,
wer einen der Büchergutscheine gewinnt. Dabei ist es egal, ob es Bücher
aus der Bibi oder eigene Bücher sind.
Die Höhe des Buchrückens wird in
Zentimetern in einen persönlichen Lesepass eingetragen, der für jeden in der
Bibi bereitliegt und ab sofort abgeholt
werden kann. Abgerechnet wird dann
Ende August.
Alle, die einen vollen Lesepass abgegeben haben, sind am Freitag 2. September um 16.15 Uhr in die Bibliothek eingeladen. Als Belohnung für eure Ausdauer
beim Lesen dürft ihr einer Geschichte
lauschen und bekommt einen z’Vieri.
Zum Abschluss werden aus allen ausgefüllten Lesepässen die Gewinner unserer Büchergutscheine verlost!
Ihr seid gespannt? Wir sind es auch und
freuen uns auf viele leere Regale – die
brauchen schliesslich auch mal Urlaub!
Aufgerufen sind auch die Eltern: Lesen
Sie Ihren Kindern wieder einmal vor und
unterstützen Sie die Aktion! Es gibt witzige, spannende, abenteuerlustige, skurrile,
fantastische Vorlesebücher für wirklich
alle Altersgruppen. Wir beraten Sie gerne.
Einen wunderbaren (Lese-)Sommer
wünscht Ihnen und euch
das Bibliotheksteam Wettswil
AGENDA DER BIBLIOTHEK WETTSWIL 2011
1. Juli – 31. August
Di. 5.07.2011
19.00 – 21.30 Uhr
Mi. 31.08.2011
Fr. 2.09.2011
10.00 – 10.30 Uhr
16.15 – 17.30 Uhr
Di. 13.09.2011
20.00 – 21.30 Uhr
So. 25.09.2011
11.00 – 17.00 Uhr
Di 27.09.2011
10.00
Mi. 28.09.2011 10.00
Mi. 26.10.2011 10.00
Fr. 11. November 2011
Sa. 12.11.2011
15.00
So. 27.11.2011
Mi. 30.11.2011
Di. 6.12.2011
Mi. 7.12.2011
– 10.30 Uhr
– 10.30 Uhr
– 10.30 Uhr
– 16.00 Uhr
11.00 –
10.00 –
10.00 –
09.00 –
17.00 Uhr
10.30 Uhr
10.30 Uhr
10.30 Uhr
Lese-Sommer für alle Primarschulkinder.
Kulinarische Lesung mit Musik mit Marion Schelling und Peter Landis.
Anmeldung bis 31. Mai in der Bibliothek, Kosten Fr. 25.- pro Person.
Buchstart-Treff „Reim und Spiel“ für Eltern mit Kindern von 9 bis 36 Monaten.
Schlussveranstaltung Lese-Sommer für alle Primarschulkinder, die bis
31. August einen vollen Lesepass abgegeben haben.
Bücherabend mit Hardy Ruoss: Der bekannte Schweizer Literaturkritiker stellt
Neuheiten vor.
Herbstmärt: Die Bibliothek ist durchgehend geöffnet. Am Stand verkaufen wir
ausgeschiedene Medien.
Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren, in Begleitung.
Buchstart-Treff „Reim und Spiel“ für Eltern mit Kindern von 9 bis 36 Monaten.
Buchstart-Treff „Reim und Spiel“ für Eltern mit Kindern von 9 bis 36 Monaten.
Schweizer Erzählnacht für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren, nähere Angaben folgen.
Der Wolf und die sieben Geisslein mit dem Puppentheater Roosaroos,
für Kinder ab 4 Jahren mit Begleitung. Billette à Fr. 6.- in der Bibliothek erhältlich.
Adventsmärt: Die Bibliothek ist durchgehend geöffnet.
Buchstart-Treff „Reim und Spiel“ für Eltern mit Kindern von 9 bis 36 Monaten.
Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren, in Begleitung.
Adventsbücherkafi: Das Team stellt Neuheiten vor.
Immer am Freitagmorgen haben wir
unsere Schreibstunden und schreiben
„Geschichten“. Die Kinder üben sich
darin, sich schriftlich auszudrücken und
dürfen die entstandenen Texte der
Klasse vorlesen. Oft schreiben die
Zweitklasskinder am Computer und
freuen sich darüber, wenn sie die fertigen Geschichten ausdrucken können.
„IN WAS MÖCHTEST DU DICH FÜR
EINEN TAG VERWANDELN?“ lautete
an einem Freitagmorgen unser Thema.
In den Präsidenten der USA, in Mami, in
einen Hai, in einen Wolf, in einen Lehrer,
in eine Reiterin, in einen Pinguin, in Bill
Gates, in einen Tiger, in eine Sängerin…
Ich würde mich
in einen Briefkasten verwandeln. Weil ich
dann alle Briefe
lesen könnte.
Aber ich bräuchte eine Taschenlampe, um die
Briefe zu lesen.
Aber es wäre langweilig, einen ganzen
Tag und eine ganze Nacht ein Briefkasten
zu sein. Deswegen will ich ein Brief sein,
da hat man warm neben den anderen
Briefen. Und man kann sich mit anderen
Briefen anfreunden. Aber es ist blöd,
dass man aufgerissen wird.
Philipp
Ich will mich in einen Delfin verwandeln,
weil das mein Lieblingstier ist. Und ich
würde den ganzen Tag rumschwimmen.
Aber ich würde
mir
keinen
Freund suchen.
Weil ich morgen schon wieder
gehen
müsste. Und
wenn ich einen Freund hätte, würde er
traurig sein, wenn ich wieder gehe. Aber
ein Mensch zu sein, ist viel besser.
Valérie
Ich will für
einen Tag eine
Hexe sein, weil
ich dann immer
zaubern kann.
Und ich könnte
dann auch auf
dem Besen fliegen. Und ich
könnte alle Lehrer und Lehrerinnen in Mäuse verzaubern. Und ich könnte auch zaubern, dass
die Schule aus ist. Und wenn Mathematikstunde ist, könnte ich einfach zaubern, dass Schreibstunde ist. Und wenn
die Lehrerin die Hausaufgaben sagen
will, kann ich einfach zaubern, dass sie
sagt, wir haben keine Hausaufgaben.
Sharon
Ich würde
gerne ein
Zauberer
sein. Weil
dann könnte ich zaubern, dass
ich immer
ein Zauberer wäre.
Und dann
könnte ich reich werden. Und ich könnte
alles kaufen. Und ich könnte auf den
Mond fliegen. Und auf den Mars. Und auf
den Pluto. Und auf den Uranus.
Silvan
Ich würde mich
gerne in einen
Adler verwandeln, weil ich
dann
fliegen
kann. Dann kann
ich auch gut
sehen. Ich kann
dann auch gut
Fische fangen.
Ich finde es cool, Fische zu fangen. Ich
würde mich ins Wasser stürzen und
einen Fisch schnappen. Es ist schade,
dass das nicht geht.
Simon
Ich würde mich
gerne in einen
Löwen verwandeln, weil ich
dann
sehr
schnell wäre
und scharfe
Zähne hätte.
Und ich wäre
der König der Tiere. Dann könnte ich
allen Tieren befehlen. Das wäre coooool.
Deswegen will ich ein Löwe sein.
Leon
Ruth Schneebeli,
Lehrerin 2. Klasse
(Die Rechtschreibung wurde korrigiert, nicht aber die Satzstellung.)
Seite 08 | Elternrat
Seite 13 | Schulgeschehen
Aus dem Elternrat
In den letzten Monaten hat sich der
Elternrat insbesondere bei zwei Jahresmotto-Projekten engagiert:
Bedrucken unterstützt. An dieser Stelle
bedanken wir uns bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer.
Im Februar fand mit recht grosser
Beteiligung die Aktion „Mittagessen“
statt. Dabei bekam jedes Kind Gelegenheit, bei einer Klassenkameradin oder
einem Klassenkameraden zu Mittag zu
essen. Diese Aktion fand bei den
Kindern grossen Anklang.
Bereits in Planung ist der 3. Elternbildungs-Morgen, der wieder mit interessanten Beiträgen aufwarten wird (siehe
unten). Neben seinen Beteiligungen bei
Wolfifest und Mettlenschlusstag wird
der Elternrat auch dieses Jahr wieder
den Pedibus organisieren. Auch ist ein
weiterer Kinderkurs-Flyer in Arbeit, der
voraussichtlich nach den Sommerferien
verteilt wird.
Während der Projektwoche hat der
Elternrat die Schule beim T-Shirt-
Was meinen die Kinder zum Hort?
Alles Wissenswerte zu den laufenden
Projekten kann auf der Homepage der
Schule Wettswil www.schulewettswil.ch
unter der Rubrik „Elternrat“ nachgelesen werden. Schauen Sie doch mal rein!
Für Anregungen oder Fragen stehen wir
Ihnen jederzeit zur Verfügung:
elternrat@schulewettswil.ch.
Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Barbara Laasch,
Präsidentin Elternrat Wettswil
3. Elternbildungs-Morgen Unteramt
Samstag, 29. Oktober 2011
Mehr wissen – sicherer erziehen
Eltern-Sein ist eine spannende, vielseitige und herausfordernde Aufgabe.
Bereits zum 3. Mal führen wir am 29.
Oktober 2011 einen ElternbildungsMorgen im Schulhaus Schachen III in
Bonstetten durch. Am ElternbildungsMorgen können Sie Ihr Wissen über
Erziehung erweitern, erhalten neue
Impulse und konkrete Antworten auf
Ihre Fragen oder werden einfach darin
bestätigt, auf dem richtigen Weg zu
sein!
Die vielen positiven Reaktionen auf die
zwei letzten Elternbildungs-Morgen
haben uns bestärkt, wieder ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen.
Das interaktive Theater „Ja oder Nein“,
bei dem Sie als Eltern den Spielverlauf
mitbestimmen, vermittelt auf spannende Art Aha-Erlebnisse und viele umsetzbare, neue Ideen zum Thema Grenzensetzen.
Referate zum Thema Digitale Medien,
Sozialkompetenzen bei Kindern fördern,
Hausaufgaben, Lernen und Umgang mit
Geld werden den Morgen abrunden.
RESERVIEREN SIE SICH BEREITS
HEUTE DIESEN TERMIN IN IHREM
KALENDER!
Die Ausschreibung und das Anmeldeformular für den 3. Elternbildungs-
Morgen Unteramt werden ab Juli 2011 in
allen Schulen verteilt und liegen in
Bibliotheken und Spielgruppen auf.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Kontakt unter:
m.dogwiler@primarschule-bonstetten.ch
oder elternrat@schulewettswil.ch
IM ZUSAMMENHANG MIT DEM GEPLANTEN NEUBAU HABEN WIR
IMMER WIEDER ÜBER DEN HORT
BERICHTET. ABER WAS DENKEN DIE
„KUNDEN“ SELBST ÜBER DEN ORT,
WO SIE IHRE MITTAGSPAUSEN ODER
NACHMITTAGE VERBRINGEN?
„Immer so feines Essen“
Eine kleine Umfrage bei den Kindern hat
ergeben, dass sie die angebotenen
Speisen mögen. Und sollte es einmal
etwas geben, was nicht allen schmeckt,
gibt es als Alternative Polenta und
Couscous.
Selbstverständlich steht das Dessert
ganz hoch im Kurs, wobei hier die
Auswahl nach Meinung der älteren
Kinder etwas grösser sein dürfte.
Während die einen bemängeln, dass es
keinen Sirup gibt, schätzen es andere,
dass sie den Zvieri-Tee selber mischen
dürfen.
„Viele verschiedene, lässige
Spielsachen“
Von grosser Bedeutung ist für die Kinder
auch das Freizeitangebot, das sie im
Hort vorfinden. Dieses ist so vielfältig
wie beliebt. Die Kinder mögen die Leseecke mit einer grossen Auswahl an
Büchern genau so gerne wie die LegoEcke, die Puppen, Bauklötze oder die
Möglichkeit, Hütten oder Höhlen zu
bauen.
Wenn es das Wetter zulässt, spielen die
Kinder natürlich gerne draussen. Auf
dem grossen Spielplatz kann man mit
Freunden Pirat spielen oder im Sandkasten verwandeln sich einige auch mal
in einen Roboter.
Ausserdem können die Kinder bei
schlechtem Wetter mehrmals pro
Woche die Turnhalle benutzen, wo sie
Fussball spielen oder sich anderweitig
sportlich betätigen können.
Bei einem solchen Angebot fällt es
natürlich nicht leicht, nach dem Essen
ruhig zu spielen, was jedoch auch einmal sein muss.
„Cool, dass auch die Freundin
im Hort ist“
Grundsätzlich sind die Kinder gerne im
Hort, wo sie von „netten“ Betreuerinnen
beaufsichtigt werden. Hier können sie
zusammen mit Freundinnen essen, mit
anderen Kindern Hausaufgaben machen
oder gemeinsam spielen. Und manche
haben im Hort neue Kolleginnen und
Kollegen gefunden. Während der Ferien
sind ausserdem die tollen Ausflüge
beliebt, wie zum Beispiel das gemeinsame Badengehen.
Die engen Platzverhältnisse sind für die
Kinder natürlich zu spüren. So danken
auch sie den Wettswiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für den
grosszügigen Entscheid und freuen sich
auf den Neubau im Wolfetsloh.
Umfrage:
Text:
Foto:
Madeleine Heid und
Caroline Schelker
Roger Schmutz
Caroline Schelker.
Seite 12 | Schulgeschehen
Seite 09 | Schulgeschehen
Verkauf für Japan
Im Klassenrat kam die Idee auf, dass wir
auf irgend eine Art Geld für Japan sammeln könnten. Herr Froesch teilte die
Mädchen und die Jungs je in Gruppen
auf. Jede Gruppe hatte kurz Zeit, sich zu
besprechen, wo und wann sie verkaufen
will. Als die Zeit vorbei war, ging der
Klassenrat weiter. In meiner Gruppe
waren Andri, Nils, Silvan und ich. Wir
beschlossen, uns an einem Samstagmorgen vor den Coop zu stellen. Zu verkaufen hatten wir 60 Schinkengipfeli,
fünf Kuchen und etwas zu trinken.
„Wollen sie etwas für Japan spenden?“,
fragten wir. Die einen antworteten uns:
Projektwoche “Respekt ist lernbar”
gen in den Coop etwas kaufen.
Grosszügige Leute schlenderten vorbei
und legten zum Beispiel einen Fünfliber
auf den Tisch. Etwa zwei Stunden standen wir vor dem Coop. Diese zwei
Stunden haben uns aber sehr viel Geld
eingebracht. Am Schluss hatten wir
über 570 Franken verdient.
„Ja gerne!“, andere schrien ein bisschen: „Ich bin doch nicht am Verhungern!“ Wieder andere meinten: „Ich
habe leider kein Geld dabei.“, und gin-
Werke der Mosaikkünstler
(Glasmosaik auf einem selbst gesuchten Stein)
4. Klasse Handarbeit Wolfetsloh Rita Ott
Ein bisschen stolz bin ich schon, dass
wir so einen hohen Betrag erreicht
haben. Die ganze Klasse hat nämlich
schon über 2000 Franken eingenommen.
ALS AM ABSCHLIESSENDEN MITTWOCH DIE KINDERGÄRTNER UND DIE
SCHÜLER UND SCHÜLERINNEN IN IHREN SCHULEINHEITEN STOLZ IHRE
ARBEITEN UND PRODUKTIONEN VORSTELLTEN, WAR ZU SPÜREN, MIT WELCHER FREUDE UND ENGAGEMENT DIESE WOCHE GEARBEITET WURDE UND
DASS ALLE BETEILIGTEN, GESTÄRKT VON GEMEINSAMEN ERLEBNISSEN UND
SICHER AUCH ETWAS MÜDE, ZUFRIEDEN IN DAS VERLÄNGERTE „AUFFAHRTSWOCHENENDE“ GEHEN KONNTEN.
Vom Donnerstag, 26. Mai, bis Mittwoch,
1. Juni, fand an unserer Schule die
Projektwoche zum Thema „Respekt ist
lernbar“ statt. Ziel aller Aktivitäten war
es, einen respektvollen Umgang innerhalb unserer Schulgemeinschaft zu fördern sowie auch auf einen respektvollen
Umgang mit unserer Umwelt zu achten.
Kernstück der Projektwoche waren die
Themenmorgen in gemischten Stufengruppen in den jeweiligen Schulhäusern.
In den Bereichen Gestalten, Musik/
Theater und Bewegung hatten die
Kinder Gelegenheit, sich in verschiedenen Ausdrucksformen mit dem Thema
Respekt zu befassen.
Während sich die meisten Gruppen in
und um das Schulhaus beschäftigten,
zog es einige in den Wald. Mit Geschichten, verschiedenen Spielformen,
dem Kennenlernen von Bäumen und
Sträuchern, dem intensiven Wahrnehmen von Gerüchen und Geräuschen versuchte man, dem Geheimnis Wald näher
zu kommen und nicht zuletzt wurde
auch ein Stück „Wettswiler Wald“ vom
Müll der Menschheit befreit.
Die Zurückgebliebenen experimentierten mit Farben und Materialien, erstellten Gemeinschaftsarbeiten, gestalteten
Schulhauswände oder verschönerten
die Umgebung des Schulhauses mit
Naturmaterialien. Geschichten zum
Thema wurden erzählt, gespielt und verfilmt, es wurde improvisiert, getanzt,
gesungen und in Rollenspielen dramatisiert. Vielfältige Spielformen thematisierten faires Spielen, Vertrauen können, Gewinnen und Verlieren – viel
Bewegung und Spass.
Währenddessen wurden die von den Klassen gewählten Schüler zu Friedensstiftern
ausgebildet. Unter fachkundiger Leitung
lernten sie das Streitschlichterverfahren
kennen und übten sich in der neuen Rolle.
Nach dem gemeinsamen Anfang mit
dem Respektsong am Donnerstag und
an den Nachmittagen hatten alle Kinder
im Wolfi und im Mettlen mit Unterstützung des Elternrates die Gelegenheit,
ein eigenes T-Shirt zu bedrucken, für das
die Fünft- und Sechstklässler ein
„respektvolles“ Logo gestaltet hatten.
Nach dem eindrücklichen Abschluss am
Mittwochmorgen gilt es, allen Beteiligten ein grosses Dankeschön auszusprechen. Den Lehrpersonen für ihr grosses
Engagement, der vorbereitenden Arbeitsgruppe und den Fachpersonen für
die super Organisation und Unterstützung, dem Elternrat für die tatkräftige
Mithilfe beim T-Shirt-Bedrucken und
nicht zuletzt den Regiebetrieben im
Hintergrund wie Hauswartteams und
Hort, die besondere Flexibilität zeigen
mussten.
Wer sich ein genaueres Bild von den
vielfältigen Aktivitäten machen möchte,
findet auf unserer Schulwebseite sowie
auf den Stellwänden im Eingangsbereich der Schulhäuser zahlreiche
Fotos zu unserer gelungenen Projektwoche „Respekt ist lernbar“.
Peter Camichel
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