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Ende der 90er Jahre, inzwischen wieder erholt, entstanden in - Selb

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Reinhold Geyer, Dipl. Designer (FH)
Schulweg 4, 95199 Thierstein
destructive-art.hux.de
1951 Geburtsort Mainz-Finthen
1973 Innenarchitekturstudium, FH Mainz
1979 Farbdesigner, Studio v. Garnier, Wiesbaden, Hof Iben
1984 Mitarbeit bei anthroposophischen Designern und Institutionen
1988 selbständige Tätigkeit als Innenarchitekt und Farbdesigner
1990 Teilhaber, Planungsgemeinschaft Architektur und Farbe, Mainz
1996 selbständige Tätigkeit als Farbdesigner
1998 freie Mitarbeit bei Ausstellungsumbauten, Kunsthalle Schirn, Frankfurt
2010 erste Ausstellungstätigkeit als KuBeArt Mitglied (Kunstfreund Bergstraße e.V)
Im Innenarchitekturstudium lernte ich bei Prof. E. Linke mit Bleistift, Kohle und Tinte zu zeichnen und begann
Anfang der 80er Jahre zusätzlich mit Aquarellstift und Gouache zu arbeiten. Durch meine Zuneigung zu den
geordneten Felderlandschaften im Mainzer Umland entstanden, unter gelegentlicher Korrektur von Prof. Linke
Landschaftsbilder im DIN A 3-Format
Darauf folgte eine fast zwanzigjährige Phase der „Malabstinents“ dieser kleinformatigen Landschaftsbilder. Der
Beruf (Architektur- und Farbengestaltung) beanspruchte sämtliche Energie-, Finanz- und Zeitreserven. Allerdings
hatte ich in dieser Zeit mehrfach Gelegenheit sehr großformatig oder in ganzen Räumen malerisch und mit
unterschiedlichen Materialien tätig zu sein. Von besonderem Einfluss in dieser Phase war meine Zeit bei
Ausstellungsumbauten in der Kunsthalle Schirn, Frankfurt.
Ende der 90er Jahre, inzwischen wieder erholt, entstanden in mir Vorstellungen, wie ich weitermalen könnte. Es
entstand der Wunsch nach Bildern im stehenden Format von wenigstens 2 qm Größe, um mich und den
Betrachter einigermaßen in das Bild hineinzubekommen. Anfänglich neigte ich zu Strukturen, wie sie in der Natur
vorkommen – Baumrinden, Sandflächen, Schneestücke, Wolkenformen, etc. Ich wollte sie genau zu zeigen und
die jeweilige, oft zurückhaltende, malerische Qualität herauszuarbeiten. Vorwiegend aus Zeitmangel malte ich
aber noch nicht. Plötzlich fing ich an Zeitungsfotos zu sammeln: wenn eine Welle gewaltig überschwappt oder ein
riesiger Militärbulldozer alles zerstört und eine wunderbare Staubwolke dabei erzeugt. Da sah ich solche
Strukturen, aber in einem Zusammenhang, der mich immer stärker zum Malen drängte. Schließlich sammelte ich
nur noch Fotos von zerstörten Gebäuden, die ich seit 2006 malerisch umsetze.
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Kunst und Fotos
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