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Die Liebe Hoch wie die Sterne, tiefer als die tiefste See, so bist du

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Nr. 014
Mai 2011
Die Liebe
Hoch wie die Sterne,
tiefer als die tiefste See,
so bist du für uns.
Mal ein Sturm,
mal brennend heiß,
mit dir zu leben eine Kunst.
Still und innig kannst du sein,
dann die ganze Welt umarmend.
Du spendest Trost,
in schlimmer Zeit,
erquickend und erlabend.
von Dieter Köser
Frauenmesse
gestaltet von der KfD am 22. Mai 2011 um 9.30 Uhr.
Nach der Hl. Messe lädt die KfD zu einer Marienandacht ein. Im Anschluss an den
Gottesdienst ist eine Türsammlung zu Gunsten des Müttergenesungswerks.
Ihr Team der KfD
Gemeinsame Einladung
Der Demographiearbeitskreis für Kreuzberg und Umgebung lädt gemeinsam mit
der KFD-Kreuzberg zu einem Gesprächsabend am Dienstag, dem o3.o5.2o11, um
19.3o Uhr, ins von-Mering-Heim Kreuzberg ein.
Unter den Oberbegriffen:
 Hilfe vor Ort
 Hand in Hand
 Nachbarschaftshilfe
 Familienhilfe
 Hilfe für Senioren
wollen wir darüber diskutieren, ob bzw. wie wir ein Netz von Hilfen für die Menschen in Kreuzberg und Umgebung installieren können. Ob es uns gemeinsam gelingen wird, an einem solchen Netz zu stricken, wird sich zeigen. Vielleicht bekommen
wir die Fäden gar nicht zusammen und jeder Faden bleibt für sich allein. Schön
wäre es, wenn wir es als Dorf gemeinsam schaffen, ein Netz zu schaffen, egal ob
grobmaschig oder engmaschig, Hauptsache das Netz gibt Halt und zwar Halt denen,
die auf den Halt des Dorfes angewiesen sind. Das kann jeder von uns in ganz unterschiedlichen Lebenslagen sein. So mögen junge Familien gern bereit sein, die Hilfe
von z.B. Familienpaten anzunehmen. Nicht jede junge Familie kann auf fitte Großeltern zurückgreifen, die einspringen, wenn Not am Mann ist oder einfach mal
dringend eine Pause erforderlich wird. Hilfe aus dem Dorf mag da Vieles erleichtern
können. Wer will im mittleren Alter auf Hilfe durch Dritte angewiesen sein? Wahrscheinlich niemand von uns. Aber wenn das Leben plötzlich nicht mehr geradeaus
läuft, wenn Krankheiten auftreten, wenn der Partner nicht mehr da ist, wenn Probleme überhand nehmen, dann mag es hilfreich sein zu wissen, es gibt Ansprechpartner im Dorf, an die kann ich mich wenden.
1
Viele leben im Alter allein, auch in Kreuzberg. Arbeiten, die man lange ganz selbstverständlich erledigt hat, sind plötzlich nicht mehr möglich, und wenn es nur das
Eindrehen einer neuen Glühbirne ist. Wege werden zu lang und zu beschwerlich,
Kontakte gehen verloren, weil man sie nicht mehr so pflegen kann wie früher, und
Einsamkeit macht sich breit. Trotzdem möchte man solange, wie dies eben möglich
ist, in den „eigenen vier Wänden“ wohnen dürfen und können. Auch dafür muss
Vieles organisiert werden. Angehörige, wenn es sie denn gibt, schaffen eine ganze
Menge. Aber sie können nicht alles schaffen und brauchen irgendwann selbst eine
Entlastung. Auch hierfür wollen wir versuchen, Hilfen einzurichten.
Wir haben uns mit diesem Thema ganz viel vorgenommen. Unser Ziel ist es, dass
jeder im Dorf mit Hilfe Anderer ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Niemand
soll Kreuzberg und seine Umgebung verlassen müssen, nur weil er die Hilfen, die er
für sich oder seine Familie benötigt, hier nicht bekommt. Wir vom
Demographiearbeitskreis und der KFD können dieses Ziel nur mit dem ganzen Dorf
gemeinsam erreichen. Aus diesem Grunde möchten wir Sie herzlich einladen, an
der Gesprächsrunde teilzunehmen und/oder darüber nachzudenken, welche Fähigkeiten Sie haben, in welchem Alter auch immer, die Sie einbringen können, um anderen damit zu helfen.
Versuchen wir es gemeinsam.
Geschichten aus der Grundschule
Fußball
Freundschaft
Fußball macht Spaß.
Wir freuen uns über die Spiele.
Unsere Mannschaft schießt ein Tor.
Fußball macht Spaß.
Wir waren das bessere Team.
Wir haben das Spiel gewonnen.
Fußball macht Spaß.
Wir freuen uns über die Spiele.
Maximilian, Klasse 4
Ein schönes warmes Gefühl.
Alle spielen zusammen.
Wir haben immer viel Spaß.
Ein schönes warmes Gefühl.
Niemand ist alleine.
Wir helfen uns gegenseitig.
Ein schönes warmes Gefühl.
Alle spielen zusammen.
Meike, Klasse 4
2
3. Kinderbibeltag in Kreuzberg
Die Arche Noah
Wann:
Samstag, 28. Mai 2011
10.00 – 16.00 Uhr
Wo:
Von-Mering-Heim
Wer:
Kinder von 4-10 Jahren
Mitzubringen:
Hallenturnschuhe, wetterfeste Kleidung,
2,00 € fürs Mittagessen
Du bist ganz herzlich zu diesem Kinderbibeltag eingeladen! Melde Dich im Kindergarten oder bei Deiner/m Klassenlehrer/in bis 18.05.2011 an.
Der Bibeltag endet um 15.30 Uhr mit einem Wortgottesdienst
in unserer Kath. Kirche. Hierzu sind besonders die Eltern sowie auch alle anderen
Interessierten herzlich eingeladen!
Der Familienmesskreis
(Kontakt: Corinna Eicker, Tel. 02353/903830)
Bitte in der Schule oder im Kindergarten abgeben:
Name:…………………………………………Alter:…………………
Adresse:………………………………………Tel.:………………….
3
- Familienzentrum „Elfriede Ryneck“
Einladung zum Elternabend zum Thema:
„Geschwisterrangfolge“
Welche Auswirkungen hat es innerhalb der Familie und das spätere Leben?
Lernen Sie an diesem Abend Strategien im Umgang mit ältesten, mittleren, jüngsten
und Einzelkindern kennen.
Es findet ein Erfahrungsaustausch statt und es gibt Tipps für den Alltag.
Referentin: Elke Müller- Seelig
Wann: Donnerstag, den 12.05.2011
von 20:00 – 22:15 Uhr
im AWO Familienzentrum „Elfriede Ryneck“
Dörpinghauser Straße 2, 51688 Wipperfürth
Kosten: 2,00€ pro Teilnehmer/in
Anmeldungen bitte unter
 02267-82648
4
Die Kfd lädt ein…
... kochen mit dem "Thermomix"
Für alle Interessierte, die den „Thermomix“ schon immer mal kennen lernen wollten
und auch für alle, die ihn schon kennen, unter der Anleitung von Heike
Hardenbicker.
Wann?
Wo?
17. Mai 2011, Beginn 19.30 Uhr
Von-Mering-Heim
Anmelden ab sofort bei: Roswitha Köser, Tel. 4437
Ihr Team der KfD
Endlich ist es soweit
ein lang geplantes Projekt geht an den Start
Das AWO Familienzentrum „Elfriede Ryneck“ öffnet nach seinen
Öffnungszeiten den vorderen Spielplatz
Anfang 2010 wurden wir auf einem Treffen des Arbeitskreises Demografischer
Wandel für Kreuzberg und Umgebung gefragt, ob wir den vorderen Spielplatz nicht
nach den Öffnungszeiten für die Kupferberger Familien öffnen können.
Seit dem ist viel passiert:
 mit dem Träger der Einrichtung – der AWO Kreisverband Rhein-Oberberg
e.V. und der Stadt Wipperfürth wurden einige Gespräche geführt
 Versicherungstechnische Details wurden geklärt
 es wurden Sponsoren gefunden, für die Anschaffung von weiteren Spielgeräten (Wippe, Sandkasten und Bank) – wir sagen „DANKE“ an den Förderverein des Kindergartens, dem Spielplatz „Neue Mitte“, der Hermann Voss
Stiftung, der KFD Kreuzberg und dem Siedlerverein Kupferberg
 viele fleißige Papas haben die neuen Geräte aufgebaut
 Rolf Jannitz kam mit dem Bagger und sorgte für den Aushub der Löcher
 es wurden Spielplatzpaten gefunden, die außerhalb der Kindergartenöffnungszeiten für Sauberkeit und Ordnung sorgen
 ….
5
Am Freitag, den
15.04.2011 war
dann, bei strahlendem Sonnenschein und mit
vielen Besuchern
die offizielle Einweihung und der
offizielle
Startschuss.
Nach
einigen
Begrüßungsworten, unter anderem auch von
Frau Regina Bielstein als Vertreterin der Stadt Wipperfürth, schnitt der Spielplatzpate Andreas Wehn das Band durch und somit war der Spielplatz freigegeben.
Alle kleinen und großen Besucher erlebten zwei tolle Stunden zusammen auf dem
Spielplatz. Es wurde geschminkt, es konnte mit Fahrzeugen gefahren werden, die
Spielgeräte und der Sandkasten wurden genutzt, ein Banner wurde gemeinsam
gestaltet und die Grillwürstchen schmeckten allen lecker.
Nach einem gemeinsamen Abschluss gingen alle gut gelaunt nach Hause und am
Wochenende wurden bereits die ersten Besucher auf dem Spielplatz entdeckt.
Das Kindergartenteam wünscht allen Familien viele erlebnisreiche sonnige Stunden
auf dem Spielplatz.
Der Spielplatz ist geöffnet montags bis freitags von 16 bis 20 Uhr, samstags,
sonn- und feiertags sowie in den Ferien von 9 bis 20 Uhr für alle Kinder bis
10 Jahre.
6
Informationen aus dem VideoClub
Nach dem der Jubiläumsfilm über Schützenbruderschaft fertig ist, suchen wir jetzt
Ton- & Bildmaterial zur alten Bahnstrecke. Wer hierzu Material hat meldet sich bitte
beim VideoClub.
Email: info@videoclub-kreuzberg.de
Tel.: 02267/5903 (Michael Brügger)
Wir haben einen Ehrenvorsitzenden
Bei der Jahreshauptversammlung am 21.03.2011 wurde Gerhard Köster nach 20
Jahren als Vorsitzender des VideoClubs zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Als Dank
und Anerkennung für seine langjährige Tätigkeit, dem Filmen von aktuellen Dorfereignissen und dem Zusammenstellen von altem Material, erhielt er diese Schiefertafel.
7
14 Ausgaben Kreuzberg Journal
Liebe Kreuzberger,
seit über einem Jahr gibt es nun das Kreuzberg Journal. Wie wir hören, kommt es
auch mit gutem Erfolg an. Jedoch ist uns gut nicht gut genug, daher ist uns Ihre
Meinung wichtig.
Nutzen Sie den folgenden freien Platz um uns zu schreiben, wie Sie das Journal in
Zukunft sehen möchten. Wir sind offen für Ihre Anregungen und Ideen. Nutzen Sie
auch die Rückseite auf der Sie eine Bewertungsskala finden, in der wir Ihre Meinung
zu verschiedenen Punkten wissen möchten.
Unterstützen Sie uns und werfen Sie dem ausgefüllten Zettel einfach in die Box an
der Kasse vom Frischemarkt Offermann oder in Stephan’s Blumenecke.
Ihre Meinung:
8
Bitte bewerten Sie
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Erscheinungsbild / Layout
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Deckseite / Gedicht
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Der Buchtipp
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Kurz gefragt (Interview)
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Unser Dialekt
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Unsere Natur
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Unsere Heimat
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Wer war eigentlich?
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Aktuelles von vor 100 Jahren
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Geschichten aus der Grundschule
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Allgemein
Rubriken
Danke für Ihre Unterstützung!
Ihr Kreuzberg-Journal Team
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Der Buchtipp
Christian Pernath
Ein Morgen wie jeder andere
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-423-13966-3
Ein kleines Dorf in der Bretagne im
Juni. Charles Bélouard, 54, vereinsamter Junggeselle und Landtierarzt,
träumt von Veränderung in seinem
Leben, das in dörflicher Beschaulichkeit zwischen Feldern, Wiesen, Hecken, Katzen, Hunden, Pferden und
Kühen erstarrt ist. Als auf einem umliegenden Gehöft ein Mord geschieht,
ist die Beschaulichkeit vorbei. Polizei
und Presse verhelfen dem kleinen Ort
zu unerwünschter Berühmtheit, ein
angesehener Mitbürger wird der Tat
beschuldigt und verhaftet. Die Bewohner, die sich zu kennen glaubten,
sind fassungslos. Verunsicherung,
Angst und Misstrauen halten Einzug.
Bélouard erwacht aus seiner Starre.
Die vorgenommene Verhaftung erscheint ihm zweifelhaft. Unabhängig
von polizeilicher Ermittlung beginnt er seine persönliche Recherche. Je mehr er
erfährt, umso eindringlicher sieht er sich mit der Frage konfrontiert, ob das die Veränderung ist, die er herbeigesehnt hat und was sie aus ihm macht. Christian
Pernaths Roman ist Krimi, Sozio- und Psychogramm in einem. Ein schonungsloser
Blick hinter idyllische Fassaden und auf die Auswirkung verdrängter Gefühle und
Sehnsüchte. Einprägsame Literatur, die nachdenklich macht.
Thomas Halbach
10
Kurz gefragt
Kreuzberg-Journal: (KJ) Du bist?
Yvonne Berghaus: (YB) Yvonne Berghaus.
Von Dieter Köser
Zur modernen Lebensplanung gehört es
heutzutage besonders flexibel zu sein.
Dabei kommt immer wieder die Frage
auf, ob sich diese Flexibilität in der
Arbeit auch mit Familie und Kindern
verträgt. Kindergärten und Schulen
versuchen mit verschiedenen Betreuungsangeboten zu helfen, können
aber nicht auf alles reagieren. Eine weitere Form dieser Angebote ist die Einrichtung der Tagesmutter, die derzeit
besonders stark gefördert wird und die
es auch schon in Kreuzberg gibt. Yvonne
Berghaus ist eine von ihnen und mit ihr
sprechen wir heute über ihr Berufsbild
KJ: Alter?
YB: 33 Jahre.
KJ: Familie?
YB: Mein Mann Mario und meine Kinder
Lea (10), Robin (7), Maya (5)
KJ: Beruf?
YB: Erzieherin, selbständig in der Tagespflege.
KJ: Hobbies?
YB: Joggen, unser Pony und gute Bücher.
KJ: Was macht Dich glücklich?
YB: Schokolade und das Wochenende.
KJ: Was macht Dich traurig?
YB: Unnötiger Ärger, man sollte das Leben mit mehr Ruhe und Gelassenheit
angehen, denn Ärger und Stress machen
krank.
KJ: Was macht denn eine Tagesmutter?
YB: Ich betreue Kinder im Alter von 0-14
Jahren bei mir zu Hause. Das beinhaltet
pflegen, erziehen und auch Familie ergänzen. Sehr oft berate ich Eltern und
erarbeite Erziehungshilfen für die Familie. Heutzutage ist das Prinzip der Großfamilie fast ganz verschwunden, es gibt
nur noch selten Großeltern die nah bei
ihrem Enkelkind leben oder Zeit haben
auf diese aufzupassen. Viele Frauen
und was eine Tagemutter alles leistet.
11
müssen heute arbeiten gehen und können es sich nicht mehr leisten für lange
Jahre aus ihrem Beruf auszusteigen.
KJ: Aus welchen Gründen kommen die
Kinder zu Dir?
YB: Hauptsächlich kommen Kinder Teilzeit arbeitender Mütter zu mir, aber es
gibt auch Kinder bei denen die soziale
und erzieherische Komponente im Vordergrund steht.
KJ: Wie wird man Tagesmutter und wie
qualifiziert man sich für diesen Beruf?
YB: Um als TM arbeiten zu können, muss
man eine päd. Ausbildung haben oder
eine Qualifizierung vorweisen können.
Außerdem kommt eine Prüfung der TM,
des Haushalts und aller Familienmitglieder durch das Jugendamt hinzu. Wichtig
ist auch beidseitiges Vertrauen, Empathie und natürlich braucht man gute
Nerven um diesen Beruf auch verlässlich
und gewissenhaft durchzuführen.
KJ: Was kommt auf die Eltern zu, die
Deine Dienste in Anspruch nehmen.
Werden die Eltern auch in irgendeiner
Form unterstützt?
YB: Für Eltern, die beide berufstätig sind,
junge Familien in der Ausbildung oder
Kinder die besondere Förderung brauchen, gibt es die Möglichkeit einen
durch das Jugendamt Wipperfürth geförderten Platz bei einer Tagesmutter zu
bekommen. Die Familie zahlt eine Abgabe ähnl. dem Kindergartenbeitrag an die
Stadt und das Amt bezahlt anschl. mich.
Es ist aber auch möglich selber die Betreuungskosten zu tragen und diese
beim Finanzamt geltend zu machen oder
über den Arbeitgeber finanzielle Unterstützung zu bekommen.
KJ: Wird die Einrichtung Tagesmutter
gefördert,
wirst
Du
gefördert?
YB: Um gerade in päd. Dingen stets informiert zu sein bietet das Jugendamt
Fortbildungen an und alle 2 Jahre muss
ein 1. Hilfe Kurs belegt werden. Ich lerne
zur Zeit die Gebärdensprache, die Kosten für die Kurse trägt man jedoch
selbst.
Seit Januar bietet uns das Jugendamt
mehr Sicherheiten bei Ausfällen und
Urlaub.
KJ: Wie muss man sich einen Tagesablauf bei Dir vorstellen? Es kommen ja
überwiegend Kinder von 0 bis zum Kindergartenalter, wie groß ist der
morgendliche Trennungsschmerz zwischen Kindern und Eltern?
YB: Die Kinder beginnen den Tag mit
einem ruhigen Frühstück. Anschl. ist Zeit
zum Spielen oder Basteln. Gegen 12.30
KJ: Wie viele Kinder betreust Du täglich?
YB: Zur Zeit betreue ich 7 Kinder zu unterschiedlichen Zeiten: dienstags, mittwochs und donnerstags von 7.00-19.30
Uhr.
12
Uhr gibt es Mittagessen und zw. 13.0015.00 Uhr ist Mittagsschlaf. Am Nachmittag gibt es Obst und wir gehen in den
Garten.
Um Spannungen zu vermeiden, halten
wir uns den Tag über im Wintergarten
auf und die Kinderzimmer dürfen nur
mit Einladung meiner Kinder betreten
werden. Meine Kinder gehen sehr offen
und freudig mit meiner Tätigkeit um, es
wurden hier schon Freundschaften geschlossen die über meine Betreuungszeit hinausgingen. - Getobt wird übrigens nur draußen -
Wichtig sind mir feste Ess- und Schlafzeiten, denn nur wer satt und ausgeschlafen ist, kann auch glücklich sein.
Erstaunlich schnell lernen auch die ganz
Kleinen sich morgens von ihren Eltern zu
lösen. Gerade wenn andere Kinder dabei
sind, ist die Erwartung und Freude zu
mir zu kommen groß. Schwieriger ist
jedoch das Abholen, denn die meisten
Kinder wollen am Ende des Tages nicht
freiwillig nach Hause.
KJ: Gibt es jemanden, der dich beim
täglichen Geschäft unterstützt?
YB: Unterstützung hole ich mir bei 5
anderen Tagesmüttern wir sind im stetigen Austausch, wenn Probleme oder
Fragen auftauchen.
KJ: Wie lange sind denn die Kinder in
der Regel bei Dir.
YB: Die Durchschnittszeit liegt bei 9 Std.
am Tag, da viele Mütter weite Anfahrtswege zur Arbeitsstelle haben.
Zusätzlich kann ich immer auf die Hilfe
meiner Familie zählen.
KJ: Yvonne, Kreuzberg, das Dorf im demographischen Wandel, wird oder ist
durch Dein Angebot attraktiver für junge Familien, die es ja zu halten gilt.
Hast Du neben deiner Tätigkeit noch
eine weitere Idee für Kreuzberg in
diesem Sinne?
Die meisten Kinder (inzwischen 13) habe
ich über 2-3 Jahre begleitet.
KJ: Wie gehen denn eure eigenen Kinder mit der Situation um, dass täglich
so viele andere Kinder in eurem Haus
toben. Gibt es auch Grenzen für beide
Seiten?
YB: Meine Kinder befinden sich morgens
in Schule und Kindergarten und treffen
erst am Nachmittag auf unsere Besucher. Die erste Frage beim nach Hause
kommen ist, mit wem heute gespielt
werden kann.
YB: Beeindruckend und lobenswert ist
auf jeden Fall die Entwicklung von
Kreuzberg, wer hätte dieses Engagement vor 10 Jahren für möglich gehalten. Für mich scheint Kreuzberg gerade
aus dem Dornröschenschlaf erwacht
und bestens geeignet seine Kinder sicher
großzuziehen. Alles was bis jetzt getan
wurde ist mit viel Gewissenhaftigkeit
13
ausgeführt worden, deshalb ein großes
Lob an die Verantwortlichen, weiter
so!!!
die Du für uns geopfert hast. Für die
Zukunft Deiner Unternehmungen wünschen wir Dir alles Gute.
KJ: Dann darf ich Dir im Namen des
Kreuzberg-Journals danken, für die Zeit,
Unsere Natur
Buschwindröschen und Sumpfdotterblumen verkünden uns den Frühling
Unsere heimische Natur ist noch relativ
reich an Wildblumen, die man allerdings
größtenteils nur während ihrer Blütezeit
erkennen und bestimmen kann. An
Bachläufen, Waldrändern und Feldrainen kann man sie noch häufig finden.
Auf den landwirtschaftlich genutzten
Wiesen und Weiden sind sie durch die
intensive Bewirtschaftung fast völlig
verschwunden. Nur Anfang Mai, während der Löwenzahnblüte, kann man
sich noch für wenige Tage an der gelb
schimmernden Blütenpracht erfreuen.
Schon Mitte Mai, nach der ersten Grasernte, ist es dort mit der Blütenpracht
vorbei. Zu den ersten Frühlingsboten
unter den Wildblumen zählen das
Buschwindröschen und die Sumpfdotterblume. Wenn diese Blumen ihre Blütenpracht zeigen, ist endgültig der Frühling bei uns eingezogen.
reicht Wuchshöhen von 11 bis 25 Zenti-
meter. Gewöhnlich entwickelt das
Buschwindröschen nur eine Blüte pro
Pflanze. Sie ist ein typischer Frühjahrsgeophyt, der die Krautschicht in
Wäldern bildet, während die Bäume im
Frühling noch kein Laub tragen. Da das
Buschwindröschen hohe Lichtansprüche
stellt, findet der gesamte Lebenszyklus
der Pflanze im Frühjahr statt. Oft werden große Flächen von der gesellig
wachsenden Art eingenommen und mit
einem weißen Blütenteppich bedeckt. Es
ist eine Charakterart der Buchen- und
sommergrünen Eichenwälder Europas.
Das Buschwindröschen ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Windröschen
in der Familie der Hahnenfußgewächse
Die ausdauernde, krautige Pflanze er14
Buschwindröschen haben sich in den
letzten Jahrzehnten wieder vermehrt.
Kamen sie früher bei uns nur vereinzelt
vor, kann man sie heute wieder häufiger
finden.
Karotinoiden glänzend goldgelb. Die
Blüten enthalten reichlich Pollen und
Nektar. Sie werden von Käfern, Fliegen
und Bienen bestäubt, wobei insbesondere Schwebfliegen häufig an den Blüten zu beobachten sind. Die Sumpfdotterblume wächst in Sumpfwiesen, an
Quellen, Bächen und Gräben. Sie hat
Samen, die auf dem Wasser schwimmen
und so verbreitet werden können. Mit
Hilfe dieses Verbreitungsmechanismus
sind Sumpfdotterblumen in der Lage,
sich entlang der Ufer eines Gewässers
auszubreiten. In den letzten Jahrzehnten ist ihr Bestand zurückgegangen Zum
Bestandsrückgang der Sumpfdotterblume kommt es, wenn nasse Wiesen trocken gelegt, Bachläufe begradigt, Gräben verrohrt sowie Wiesen planiert und
damit Senken und Mulden beseitigt
werden, die aufgrund des sich dort ansammelnden Wassers den Pflanzen gute
Standortbedingungen boten.
Die Sumpfdotterblume ist ebenfalls eine
Pflanzenart aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Sie ist eine mehrjährige,
krautige Pflanze, die je nach Standort
Wuchshöhen zwischen 15 und 60 Zentimetern erreicht. Sie hat ein kräftiger
Wurzelstock. Die Stängel sind bogig aufsteigend bis aufrecht. Im oberen Bereich
sind die hohlen und kahlen Stängel verzweigt und mehrblütig. Die dunkelgrünen, oft glänzenden Laubblätter haben
einen Durchmesser von bis zu 15 cm,
sind herz- bis nierenförmig, ungeteilt
und am Rand gekerbt. Die einfachen
Schalenblüten sind aufgrund von
Damit uns die schöne heimische Natur
erhalten bleibt, sind alle Bürger aufgefordert, die Standorte der Wildblumen
zu schützen. Nur durch intensiven
Schutz können wir die heute noch vorhandene Artenvielfalt auf Dauer erhalten.
15
Aktuelles von vor 100 Jahren
nen Sozialpolitikern angeprangert, entzog man doch nach deren Aussage dem
eigenen Körper das Beste, was die eigene Wirtschaft bietet.
so titelte vor 100 Jahren das
Wipperfürther Volksblatt. Die Interessengemeinschaft der Milchproduzenten
des rheinisch-westfälischen Industriebezirks hatte eine Erhöhung des Milchpreises um 2 Pfennige pro Liter durchgesetzt. Damals betrug der Erzeugerpreis
durchschnittlich 14 Pfennige pro Liter,
so dass die Erhöhung eine Verteuerung
um ca. 15% bedeutete. Beim Händler
kostete die Milch danach 22 Pfennige
pro Liter. Obwohl sich das Einkommen
der arbeitenden Bevölkerung in den
Jahren vor dem ersten Weltkrieg zunehmend gebessert hatte, hatten 54,5%
der Haushalte 1910 ein Jahreseinkommen unter 900 Mark. Eine Verteuerung
des Grundnahrungsmittels Milch um 15
% konnten viele Haushalte nicht verkraften. Den örtlichen Landwirten ging es
ebenfalls nicht gut, denn ihre Kosten
waren ständig gestiegen. Dazu kam die
Futterknappheit durch einen extrem
trockenen Sommer, der sie zwang, im
hohen Maße Futter zuzukaufen. Die
Armut bei den Landwirten mit ihren
meist großen Familien führte dazu, dass
sie die produzierten Produkte fast gänzlich auf dem Markt verkauften und
selbst mit minderen Produkten und Resten für den Eigenbedarf vorliebnahmen.
Auf dem landwirtschaftlichen Genossenschaftstag wurde dies von verschiede-
Im Wipperfürther Volksblatt von 1911
finden wir dazu folgende Artikel:
Die folgende an einem Hause in der
Region angebrachte Inschrift sollte vor
der gerügten Raubwirtschaft warnen:
16
Unser Dialekt
Nach den gebräuchlichen Redewendungen in den letzten Ausgaben setzen wir die
Serie in dieser Ausgabe mit einer Auswahl an Lokaladverbien fort.
5. Folge: Lokaladverbien
alersiits (allerseits, alle zusammen,
alle)
Dat de Hujo nich füol doocht, dat kann
me allersiits höören.
niäwenaan (nebenan, angrenzend,
benachbart)
Ik joo ints iäwen noo niäwenaan.
angeschwoo (anderswo; nicht hier an
dieser, sondern an einer anderen Stelle)
„Junge“ sache die Mooder, „bliif hie,
angeschwoo iset nich besser“.
nirjendwo (nirgendwo)
Ik kann dän färlorenen Schlüotel
nirjendwo fingen.
ringkserüm (ringsherum, im Umkreis
um etwas)
Im Mai is ringkserüm ales am bloien.
binnen (drinnen, innerhalb)
Blief dobinnen, dobuuten räänt et.
ungen (unten, am unteren Ende, im
Süden)
Fii woren düöt Joor alt wiier do ungen
im Süüden)
buuten (draußen)
Schtiek dän Uowen aan, buuten iset
biterkolt.
hiihin (hierhin, an diese Stelle)
Kom hiihin, hii kannste mehr kiken.
uowen (oben, obenauf, über mir)
Süüse dän grooten Fuorrel doo uowen
am Himmel?
hingen (hinten, am Ende, an letzter
Stelle)
Hingen am Auto hade hä ne roote
Faane hangen.
uowenaan (obenan, am Anfang)
Schtäl du di dik uowenaan, duu büs dä
Jrötsde
miden (mitten)
Pas doch op, wooe hintritts, nuu
schteese miden in der frischjesääjten
Melle.
uowenop (obenauf, zuoberst)
Düese Nacht schloope ik uowenop.
woangersch (woanders)
Dat hässe äwer woangersch jehoort.
17
Herzlichen Glückwunsch
01.05.
02.05.
02.05.
03.05.
06.05.
07.05.
08.05.
10.05.
11.05.
13.05.
15.05.
16.05.
17.05.
17.05.
18.05.
18.05.
19.05.
19.05.
19.05.
21.05.
22.05.
23.05.
23.05.
28.05.
87 J.
82 J.
74 J.
74 J.
84 J.
74 J.
76 J.
72 J.
81 J.
76 J.
73 J.
79 J.
70 J.
83 J.
72 J.
74 J.
83 J.
87 J.
76 J.
72 J.
72 J.
77 J.
74 J.
88 J.
Marga Wolf
Anneliese Eck
Erich Panske
Theo Eicker
Edith Köster
Elly Katterwe
Ivana Korosak
Jutta Tyka
Hedwig Pfeifer
Magdalene Sassenbach
Marianne Hungenberg
Werner Meinerz
Gerda Köser
Ellen Kötter
Gertrud Koslowski
Mechtildis Send
Elisabeth Brandt
Maria Haufer
Ursula Lattke
Siegfried Offermann
Willi Nußbaum
Siglinde Hampe
Waltraud Quosdorf
Alma Felderhoff
Redaktionsschluss für die Juni-Ausgabe des Kreuzberg-Journal ist am Sonntag,
dem 22.05.2011.
Impressum
Herausgeber:
Verantwortlich:
Redaktion:
Spendenkonto:
Arbeitskreis „Demographischer Wandel“
Dieter Köser, Dörpinghausen 6, 51688 Wipperfürth
Dieter Köser, Kornelia Köser, Simone Ackerschott, Raphael Berg
Kreuzberg Journal, Kto. 1321068610, BLZ. 37050299, Kreissparkasse Köln
18
01.05. 9:30
Erstkommunion
Kath. Kirche
01.05. 15:00
Eröffnungsfeier der Maiandachten
Kath. Kirche
03.05. 14:00-16:00
Besuchsspieltag
Kita St. Raphael
03.05. 19:30
Demographiearbeitskreis
von-Mering-Heim
04.05. 14:15-15:45
Besuchernachmittag
AWO-Familienzentrum
07.05. 11:00-16:00
Pflanzentauschbörse
Kita St. Raphael
08.05. 9:30
Jubelkommunion
Kath. Kirche
08.05. 15:00
Maiandacht
Kath. Kirche
11.05. 15:00
Seniorennachmittag
von-Mering-Heim
12.05. 20:00-22:15
Elternabend „Geschwisterrangfolge“
AWO-Familienzentrum
14.05. 10:00
Frühjahrsputz
Spielplatz "neue Mitte"
17.05. 11:00
Wortgottesdienst der Kita St. Raphael
Kath. Kirche
19.05. 18:30
Hl. Messe mit Silberhochzeit von HansLeo und Petra Schnepper
Kath. Kirche
21.05. 11:00-14:00
Flohmarkt
GGS Kreuzberg
22.05. 9:30
Hl. Messe, gestaltet von der kfd
anschließend Maiandacht
Kath. Kirche
22.05. 15:00
Strunz-Cafe
von-Mering-Heim
24.05. 19:30
Ortsausschuss
von-Mering-Heim
24.05. 20:00
Elternabend für alle neuen Eltern der
Einrichtung
AWO-Familienzentrum
28.05. 10:00-16:00
Kinderbibeltag
von-Mering-Heim
28.05. 15:30
Abschluss-Wortgottesdienst Bibeltag
Kath. Kirche
29.05. 9:30
heilige Messe unter Mitwirkung des
Kirchenchor St. Anna Thier
Kath. Kirche
29.05. 15:00
Abschlussandacht der Maiandachten
Kath. Kirche
30.05. 17:30
Bittprozession
Kath. Kirche
30.05. 18:30
Hl. Messe
Kath. Kirche
08.05. Muttertag
19
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Seele and Geist
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