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112 Bikes bei der Motorradsegnung, oder: Wie Gerald - Die Echt`n

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112 Bikes bei der Motorradsegnung, oder: Wie Gerald zum
Ehrenmitglied ernannt wurde.
Diesmal hat Rain-I den Termin mit Pfarrer Gerald ausgemacht und ein Update aller Kalender ließ uns zum 6.Mai kommen, 15.00
Uhr. Warum 6.Mai? Weil es für diesen Tag bereits eine Schönwetterbestellung nach oben gegeben hat und wir uns nur anschließen bräuchten. Thomas B. seines Zeichens Vorsitzender der Red Biker Schwechat hat uns mit Halteverbotstafeln versorgt – diesmal
gehört der Platz wirklich uns und von der Gemeinde wurde uns wieder der Wallhof zur Verfügung gestellt. Eifrig wurde noch an der
Überraschung gebastelt und am letzten Clubabend vor der Segnung hat Präsi noch erzählt, dass er eher mit der Bold’or zur Segnung komme als
diverse Mitglieder zu Clubabenden. „Fiast den Rosthaufn mitn Aunhänga zua Kirchn?“ Wast eh, gesegnet werdn nur fahrende Bikes!“ „Es
Gscheidn, sicha kummi mit da Poidl!“ „Wer soi de in den Innenhof trogn, so vawochsn wie de mitn Gebüsch is. Des Gebüsch muaßt jo erst
ausgrobn, damit de Bold’or üwahaupt vom Fleck kummt und fias einetrogn in den Hof brauxt no amoi 10 Leit!“ „Pfiat eich, i muaß ham, aufaungan
de Bold’or zum herrichtn!“ Sonja: „Waunst wirklich kumma soitest, wos jo sowieso do kana glaubt, moch i da a Blech Bananenschnittn!“ Passt, des
is a Aunsporn, hüfst ma zaumbaun? „Vergiss es!“
Es kommt der 6.5. und ab 14.00 Uhr konnten die Bikes eintreffen –
und sie kamen. Um 13.51 Uhr taucht der erste Biker auf. Wir
montieren unsere Clubfahnen an der Kirchenhoftüre, und das
Motorengeräusch nimmt kein Ende. Es werden immer mehr, gut
dass wir diesmal den ganzen Platz organisiert haben. Bereits nach
einer
halben
Stunde
müssen
die
Bikes
zusammengestellt werden,
denn ein neuer Rekord
bahnt sich an, auch die
rechte
Seite
des
Parkplatzes wird bereits
voller. Insgesamt kamen
dann 112 Motorräder um
gemeinsam mit uns und
Pfarrer Gerald Gump die
Motorradsegnung
zu
feiern.
Doch zuerst muss ich noch
mal heim, denn ich hab noch
eine Überraschung parat.
Pepi
Huber
hat
es
gescghafft und die Bold’or
bis zur Segnung fahrtüchtig
gemacht. Auch ein § 57a
Pickerl war vorhanden (lange Geschichte, die jetzt hier nicht
hingehört). Meuli fuhr mich mit First Ladys 600er nach Hause
(was uns wiederum blödes Gerede einbrachte, steigts owa, de
Maschin dazaht eich zwa Bladn ned! usw.) was wir aber mit einem
erhobenen linken Mittelfinger erwiderten und abzischten.
Tage zuvor wurde noch im Club gscheid geredet und als ich bei der
Ampel beim Hauptplatz stand rann mir die Ganslhaut am Rücken.
Vis a vis noch gehupt und als ich in den Parkplatz einfuhr, sah ich
schon Kassier Roman auf den Weg ins erwürdige Niederknien.
Seite 12
Roman würdigte die Bold’or auf seine Weise (Wir haben ja viel mit
ihr erlebt) und Sonja zählte schon die Zutaten, die sie für die
verlorene Wette (Bananenschnitte) alle brauchen würde. Im
Innenhof nochmals niederknien für die G.A.A.S.-Redaktion.
Kurz darauf war es 15.00 Uhr und
eigentlich sollte Gerald schön
langsam auftauchen, doch er war
noch bei einer Familie, die seinen
Beistand brauchte aber bald darauf
begann er die Biker in den Innenhof
der Kirche zu bitten und die
Segnungszeremonie
konnte
beginnen. Nach Begrüßung, Predigt
und Segnung lud ich noch alle zu
einer kurzen Fahrt in den Wallhof
ein wo bereits der Griller wartete.
Susi las die Fürbitten,
Strolch
hielt
den
Weihwasserkelch
aufrecht, während Hofi
und Präsi im Kirchturm
nach oben kraxelten um
einige Bilder von oben zu
machen.
Probelauf für das
Weihwasserkelch halten.
Präsi kommt mit der Bold’or
Keiner hat je geglaubt, dass die erwürdige Honda CB900 Bold’or je wieder
fahren wird. Seit über 9 (in Worten: neun) Jahren steht sie ohne Tank,
Sitzbank und Vergaser im Garten des Präsidenten und leidet sichtlich
dahin. Wetten wurden schon lange abgeschlossen. Doch Präsi hat alle
gewonnen. 14.50 mitteleuropäischer Orts-Sommerzeit reitet Andi mit der
Bol'dor ein. Kassier Roman fällt ehrfürchtig auf die Knie und huldigt Fahrer
und Maschine. Das Gebüsch das durch den Vorderreifen gewachsen ist,
soll angeblich aufgrund Metallmangels abgestorben sein.
16. G.A.A.S.
3/2006
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Reisen
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