close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Digitales Morgen - Wie w...igital - Süddeutsche.de - The Futures

EinbettenHerunterladen
Immobilienmarkt
Stellenmarkt
Reiseangebote
SZ-Shop
Tickets
Anzeigen
Newsletter
Weitere Angebote
Abo & Service
E-Paper
Login
Digital
Politik
Panorama
Home
Digital
Kultur
Wirtschaft
Digitales Morgen
Sport
München
Bayern
Digital
Auto
Reise
Video
mehr
Suche
Digitales Morgen - Wie wir kommunizieren können
Süddeutsche.de als Startseite einrichten
Hinweis nicht mehr anzeigen
6. Dezember 2013 12:14 Digitales Morgen
Wie wir kommunizieren können
Der Satz "ich bin
gerade im Zug" wird
für künftige
Generationen das sein,
was für die erste
Generation der
Netznutzer heute das
Rauschen eines
Modems ist: ein
Geräusch aus fremder
Zeit. In Zukunft wird
das Telefon diese
Information bereits
übermittelt haben.
(Foto: Yoan Valat/dpa)
Das "Morgen" wie das "Kommunizieren" haben etwas gemeinsam: Wir können es
auch mit größter Anstrengung kaum vermeiden. Also - wie geht es dann weiter mit
unserer Kommunikation? Drei Entwicklungslinien, die wir täglich selbst beim
Kommunizieren bemerken und deren Fortführung sich andeutet.
Diskutieren
Versenden
Drucken
Ein Debattenbeitrag von Dirk von Gehlen
Die Digitalisierung verändert unser Leben - wie, zeigt die zwölfteilige Artikelserie
Digitales Morgen von Süddeutsche.de und VOCER. Dies ist der letzte Teil.
Wir können darüber spekulieren, wie die Digitalisierung die Art verändert, wie
wir morgen einkaufen, forschen oder ausgehen werden. Wer in seinen
Schlussfolgerungen aber nicht stets bei der Apokalypse landet, wird erkennen:
Es wird ein Morgen geben - wenn auch ein etwas anderes.
Feedback
Über das digitale Kommunizieren der Zukunft zu schreiben, ist deshalb im
doppelten Sinn ein passender Abschluss für die Reihe, die sich mit den
Veränderungen der Digitalisierung auf unseren Alltag befasst hat. Denn das
"Morgen" wie das "Kommunizieren" haben etwas gemeinsam: Wir können es
auch mit größter Anstrengung kaum vermeiden. Anders formuliert: "Man kann
nicht nicht kommunizieren."
So hat es der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawik
zusammengefasst und damit mindestens indirekt einen Wesenszug der
Kommunikation benannt, den sie auch unabhängig jeglicher Digitalisierung
trägt: Sie verändert sich ständig.
Kommunizieren geht auch ohne Steintafeln
Wer heute kommuniziert, greift in der Regel nicht auf Steintafeln oder Papyrus
zurück. Dieser Wandel hat nicht zum Niedergang der Kultur und zum Ende der
Zivilisation geführt - auch wenn diese Befürchtung Generationen über
Jahrhunderte hinweg verbindet.
Daran zu erinnern ist wichtig, weil wir gerade mitten in einem besonderen
Veränderungsprozess stecken: Die Handschrift wird das gleiche Schicksal ereilen
wie die Keilschrift, Programmieren wird das neue Latein und der echte
menschliche Austausch droht zu verkommen.
Verzichten wir auf solche Spekulationen. Stattdessen möchte ich drei allgemeine
Entwicklungslinien benennen, die wir im täglichen Kommunizieren bemerken
und deren Fortführung sich andeutet.
Seite 1 von 4
Alles auf einer Seite
nächste Seite
1. Wie wir kommunizieren können
2. 1. Schreiben ist das neue Reden
3. 2. Metadaten sagen mehr als tausend Worte
4. 3. Kommunikation wird (noch) unbewusster
Mehr zu
Dirk von Gehlen
Versenden Diskutieren Feedback an Redaktion Kurz-URL kopieren sz.de/1.1836504
© 2014 Regeln zum Copyright...
Quelle und Bearbeiter: Süddeutsche.de/jasch/hgn
Updates zu
Top-News
Digital
Digitales Morgen
Jetzt meistgelesen auf der Startseite von
Nachruf auf Karl Albrecht
Billig, viel, reich, scheu
zur Startseite
Digitales Morgen: Scoring
Aussortiert, im Namen der
Freiheit!
Video
Die Finanzindustrie hat eine Sphäre geschaffen, in der Daten
das Regiment übernommen haben. Kunden, Mitarbeiter,
Entscheidungen - alles digitalisiert. Die neue Welt verlangt
totale Anpassung. Wer nicht mitmacht, wird zum Restposten.
Aus der Artikelreihe "Digitales Morgen" von Süddeutsche.de und Vocer. Mit Animationsfilm.
Ein Diskussionsbeitrag von Hans von der Hagen mehr...
Digitales Morgen: Debatte zur Digitalisierung
Wie die Digitalisierung die
Wissenschaft verändert
Die Digitalisierung krempelt den Umgang mit neuen
wissenschaftlichen Erkenntnissen völlig um. Das reicht vom
eLearning bis zu der Art und Weise, wie Neues entdeckt und
veröffentlicht wird. An Diskussionen, die früher unter
Fachleuten stattfanden, nehmen nun große Teile der Gesellschaft teil. Ein Beitrag in der
Artikelreihe "Digitales Morgen" von Süddeutsche.de und Vocer. Von Leif Kramp mehr...
Weitere Artikel zum Thema Digitales Morgen
Themen
Anzeige Apokalypse Bilder Buch Chef Deutsche Bahn Digitalisierung Facebook Fernseher Google
Israel Kleidung Leben Renaissance
Diskutieren
Anmelden
Hilfe/Diskussionsregeln
Ihr Beitrag...
Newsticker Digital
10:37 Uhr
noch 2500 Zeichen
auch auf Facebook posten
Veröffentlichen
Unsere Empfehlungen
Die Redaktion hat 2 Beiträge ausgewählt
Alle 4 Beiträge
Seite 1
postit
06:55 Uhr Internet Twitter verbessert
Umgang mit Direktnachrichten
06:42 Uhr Internet «Code for Germany»:
Öffentliche Daten sollen zu
Apps werden
06:18 Uhr Familie Studie: Eltern wissen
nicht, was ihre Kinder im
Internet tun
06:16 Uhr
6.12.2013 | 5:01 Uhr
Die Brisanz steckt im letzten Absatz, denn genau dieses ist gar
nicht möglich. Zu wissen was man wem sagt. Machinen müssen
hier eingreifen und diese bieten enorme Angriffsflächen für Personengruppen,
die wissen wollen, wer was wem gegenüber sagt. Alles kein Problem? Jeder darf
in Zukunft alles über jeden wissen können? Da bin ich aber wirklich neugierig.
Und was ist mit all den Menschen, die weniger am technologischen Fortschritt
teilhaben? Weil kein Geld oder im "falschen" Land? Oder einfach keine Lust? Die
wissen - dank der hochgelobten Metadaten - nicht mal, was alles über sie
kursiert und wundern sich, warum sie hier kein Visum, dort keine Versicherung
und da keinen Job bekommen. Aber hallo - ich bin im Zug.
Computer Groupon bringt
verbesserte Website auch nach
Deutschland
Internet Studie: Eltern wissen
nicht, was ihre Kinder im
Internet tun
mehr...
Schlagzeilen per Email
Kostenlosen Newsletter abonnieren
SZ unverbindlich testen
Jetzt 2 Wochen kostenfrei testen
3 Leser empfehlen diesen Beitrag
3
Antwort schreiben
tfleiter 6.12.2013 | 6:09 Uhr
Die mittlerweile ueblichen 'emoticons' und sonstige Erfindungen fuer die
schnelle digitale Kommunikation sollten nur dann als Bereicherung der
"Sprache" bezeichnet werden, wenn sie diese ergaenzen und nicht wie
allgemein ueblich zu deren Verarmung und Standardisierung beitragen. Es ist
erheblich einfacher ein smiley Symbol zu versenden als mit Worten dem
Gefuehl z.B. der Freude Ausdruck zu verleihen. Klar kann ich auf diese Weise
auch mit Menschen aus anderen Sprachraeumen kommunizieren - nur lerne ich
dabei ueberhaupt nichts ueber die Person und ihre Motivation. Aber ist das
nicht der Sinn der "Kommunikation"? Es ist z.B. viel schwieriger eine
geschriebene als eine gesprochene Luege zu erkennen, weil mehr als ein Sinn
Leser empfehlen
814
Alarmierende Funde in München
Hakenkreuz im Wohnzimmer
775
Exzesse gegen kulturelles Erbe des Islam
Der neue Bildersturm der Pol-PotIslamisten
679
Ramadan an der Schule
Nichts essen, nichts trinken, nichts lernen
alle Leserempfehlungen
das Verhalten des Gegenueber analysieren kann. Der Mensch kommuniziert
eben mit mehr als nur einem Sinn. Das Texting etc. ist daher eine Verarmung weil schon das auf eine bestimmte Anzahl von Zeichen beschraenkte Format
jeglichen "Erzaehlungen" keinerlei Raum laesst. Der Autor hat natuerlich
absolut Recht ein Verstaendnis fuer die bei digitalen Kommunikationen
ablaufenden Prozesse zu fordern, um sie entsprechend kontrollieren zu
koennen. Leider haben aber die juengsten Diskussionen um die NSA Affaere
allzu deutlich demonstriert, dass eben genau dieses Verstaendnis ueberhaupt
nicht mehr vorhanden ist: Wir leben mitten im Zeitalter der digital Naiven und
niemand interessiert wirklich in welche Abhaengigkeiten sich ein Grossteil der
westlichen Gesellschaften bewegt ohne die zugrundeliegenden Mechanismen
zu hinterfragen. Das Facebook eine gigantische Profilierungsmaschine ist
stoert ueberhaupt z.B. uberhaupt nicht und wird im Gegensatz zu dem was es
ist gar als ein Stueck der Privatsphaere verstanden. Der weitgroesste Teil der
Gesellschaft ist bereits zu reinen "Usern" verkuemmert und zeigt keinerlei
Motivation dieses zu aendern.
Leser diskutieren
Umgang mit Putins
1 Europas
Russland Umdenken nach dem
Absturz
von Flug MH17 Verdächtige
2 Absturz
Transporte
MH17 Black Boxes sollen
3 Flug
malaysischen Experten
ausgehändigt werden
Leser folgen
@SZ folgen Tweet an @SZ
Süddeutsche Zeitung
auf Google Plus
3 Leser empfehlen diesen Beitrag
3
Antwort schreiben
Seite 1
Kontakt zu uns
zur Startseite
Mail, Twitter & Co: Die Online-Redaktion
und wie Sie sie am bequemsten erreichen
Nachrichten
Politik
Panorama
Wissen
Datenschutz
Geld
Kultur
Wirtschaft
Leben
Stil
Sport
Karriere
Nutzungsbasierte Onlinewerbung Mediadaten
München
Bildung
Newsletter
Bayern
Medien
AGB
Digital
Auto
Reise
Video
Gesundheit
Jobs bei Süddeutsche.de
Kontakt und Impressum
Copyright © Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Artikel der Süddeutschen Zeitung lizenziert durch DIZ München GmbH. Weitere Lizenzierungen exklusiv über www.diz-muenchen.de
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
2
Dateigröße
1 448 KB
Tags
1/--Seiten
melden