close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Leuetatze 1/07 [PDF, 2.00 MB] - Kanton Thurgau

EinbettenHerunterladen
Personalzeitung der Kantonalen Verwaltung
Nummer 1 · Februar 2007
Leuetatze
Zeitgemäss,
menschenorientiert
Neue Führungsgrundsätze für die Kantonale Verwaltung
Kartäuserhandschrift
im Internet
Kostbare Handschriften wurden digitalisiert
Leben wie die
Pfahlbauer
Der Thurgau im Rampenlicht
Schwerpunkt
• Neue, zeitgemässe Führungsgrundsätze
• Interview mit Bernhard Koch
Personalinfos
2–4
5
Ergebnisse der B+F- und Lohnrunde
Information
«Fring Benefits»: wer bietet was?
Tiefbauamt neu organisiert
Kultur
8
9
16
Lehrkräfte bilden sich im Naturmuseum
Lehrlinge
17
Französisch lernen in Montpellier
Leute, Ehrungen
Titelseite: Foto dfp Kommunikation AG
20–22
Foto dfp Kommunikation AG, Stephan Biehler
2 Schwerpunkt
Editorial
«Horizont» – ein Grossprojekt nahm vor ziemlich genau drei Jahren seinen Anfang. Gut 40
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiteten in
5 Teilprojekten mit dem Ziel, ein neues Leitbild
für die Kantonale Verwaltung zu entwickeln. Die
Führungsrichtlinien aus dem Jahr 1979 sollten
abgelöst werden. Nach einem sogenannten
Vernetzungsworkshop im September 2004
kehrte aber Stille ein. Der «Horizont» schien untergegangen zu sein. Obwohl der Regierungsrat noch im Frühjahr 2005 das Ergebnis aus
der Projektarbeit mit bestem Dank zur Kenntnis
nahm, kam der Kulturentwicklungsprozess mitten drin ins Stocken. Der Regierungsrat hatte
entschieden, auf ein einheitliches Verwaltungsleitbild zu verzichten und den Fokus «nur» auf
neue Führungsgrundsätze zu legen. Im Sommer letzten Jahres konnte die Leuetatze aber
berichten: «Horizont neu belebt – Projektteam
an der Arbeit für neue Führungsgrundsätze».
Und diese liegen nun vor! Die Vorarbeiten im
Projekt «Horizont» seien keineswegs «für die
Katz gewesen», betont Regierungsrat Bernhard
Koch (Interview auf Seite 4), sondern man habe
auf diesen Ergebnissen aufbauen können.
Ende gut, alles gut? Wohl erst, wenn den neuen
Führungsgrundsätzen Leben eingehaucht wird.
Wenn sie von den Führungskräften verinnerlicht werden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dies als positive Entwicklung spüren.
Susanna Grüninger
Neue, zeitgemässe
Führungsgrundsätze
Die «Führungs-Richtlinien» der Kantonalen Verwaltung aus
dem Jahr 1979 werden durch neue Führungsgrundsätze
abgelöst. Der Regierungsrat hat sie am 6. Februar 2007
genehmigt. Das Personalamt begleitet die Einführung.
Wir erinnern uns: Im Frühling des vergangenen Jahres hatte
eine kleine Arbeitsgruppe die Vorarbeiten des Grossprojekts
«Horizont» wieder aufgenommen, um diese in reduzierterem
Umfang fortzusetzen. Einstimmig war man übereingekommen, den Umfang des ehemaligen Unternehmens-Entwicklungsprozesses zu fokussieren, um sich auf die Fragen der
Führungszusammenarbeit zu konzentrieren.
«Leistung und Ansehen der öffentlichen Verwaltung hängen
wesentlich von einer guten und zeitgemässen Führung ab», ist
dem Vorwort des umfangreichen Werkes aus dem Jahre 1979
zu entnehmen. Als bewährter Rahmen des übergeordneten
Verwaltungsleitbildes gelten die bis heute unangefochtenen
Grundsätze der «Rechtmässigkeit, Wirtschaftlichkeit, Dynamik, Zusammenarbeit und Transparenz» – auch nach 25 Jahren noch ein aktueller Ansatz.
Nicht mehr ganz zeitgemäss ist allerdings der Umfang des
27-jährigen Werkes. Basierend auf dem Auftrag der Regierung, analysierte das Projektteam deshalb die Anforderungen
an neue Führungsgrundsätze im modernen Berufsalltag.
Werte und Normen wurden auf ihre langfristige Entsprechung
mit unserer Unternehmenskultur in der Kantonalen Verwaltung hinterfragt, überdacht und neu formuliert.
Wie können wir die wertvollen Elemente der bisherigen,
umfangreichen Vorgaben erhalten und trotzdem aktueller,
moderner und wirkungsorientierter werden? Diese Frage
bewegte die Arbeitsgruppe und führte in engagierten Diskussionen zur Übereinkunft, auf Instrumente für Führungskräfte
und Handlungsanweisungen vollständig zu verzichten.
Fortsetzung Seite 3
Wertschätzung
Vorbild
Beweglichkeit
«Wir führen transparent und
schaffen Vertrauen.»
«Wir führen mit klaren
Zielen.»
«
ördern
Selbstä
Eigenverantwortung»
Wir gehen offen und
aufmerksam auf Menschen zu.
Wir legen Ziele fest und achten Wir erkennen Veränderungsauf die Ressourcen.
bedarf und bewirken
Anpassungen.
Wir respektieren unsere
Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter.
Wir fordern Leistung und
fördern den Teamgeist.
Wir äussern klar unsere
Erwartungen.
Wir handeln glaubwürdig.
Wir entscheiden und
setzen um.
Wir fördern die Entwicklung
unserer Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter.
Unsere Führung verbindet
Foto dfp Kommunikation AG
Grafik dfp
Schwerpunkt 3
Wertschätzung – Vorbild – Beweglichkeit
Das Ergebnis der Diskussionen liegt heute vor: Die Führungsgrundsätze 2007 der Kantonalen Verwaltung. Aber Achtung!
So neu sind die neuen Führungsgrundsätze nun auch wieder
nicht. Denn seien wir mal ehrlich, auch in Führungsfragen
kann und muss das Rad nicht neu erfunden werden. Unendlich viele Versuche, Alltägliches und Selbstverständliches aus
unserem Arbeits- und Führungsalltag in gescheite Prinzipien
und Theorien zu kleiden, sind gescheitert oder längst wieder
vergessen. Unzählige Management-Gurus, Philosophen,
Wissenschaftler, Pädagogen und militärische Führungskräfte
haben sich zu Führungsfragen schon geäussert.
Im Bewusstsein der Vielfalt vorhandener Führungstheorien
wurde die berechtigte Frage nach der Notwendigkeit solcher
Grundsätze von der Arbeitsgruppe zwar bejaht, gleichzeitig
aber mit kategorischen Rahmenbedingungen und Beschränkungen versehen: Kurz, prägnant und wesentlich sollen neue
Führungsgrundsätze sein, menschenorientiert und für lange
Zeit ihre Gültigkeit bewahren.
Was geschieht nun weiter?
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ihr persönliches Exemplar der neuen Führungsgrundsätze erhalten. Die
gewählte Form einer CD-Box dient einerseits dazu, die Führungsgrundsätze aufstellen und präsentieren zu können, andererseits lässt sie sich nutzen für spätere Ergänzungen mit
Arbeitsergebnissen der Schulung.
Lassen Sie die Box also in Griffnähe, lesen Sie von Zeit zu
Zeit einen der Grundsätze und reflektieren Sie ruhig ein
wenig darüber, wie lebendig er in ihrer Organisationseinheit
spürbar ist und welchen Beitrag Sie selbst leisten. Auch haben
Sie die Möglichkeit, Ihre (be-)merkenswerten Gedanken auf
den entsprechenden Karten festzuhalten. Eine Quelle guter
Ideen für das nächste Teammeeting.
Ab März finden Informations-Veranstaltungen statt, wobei
die Zielsetzungen der neun Grundsätze erläutert und kommentiert werden. Achten Sie auf die Ausschreibungen im
Intranet und das Anschlagbrett an Ihrem Arbeitsplatz. Melden Sie sich an. Es erwarten Sie kurzweilige Informationen
zum Thema mit anschliessendem Apéro, dem Willkommenstrunk zum Start der neuen Führungsgrundsätze.
Die nächsten Schritte
Wir begrüssen Sie schon bald zur intensiven Auseinandersetzung mit Ihrem persönlichen Arbeits- und Führungsalltag:
– Was heisst denn Führung bei mir und für mich?
– Wie spüre ich sie, wie nehme ich sie wahr?
– Würde ich etwas verändern, wenn ich könnte, wenn ich
dürfte?
– Welche Ideen und Anregungen wollte ich schon lange
einbringen?
Für Fragen dieser Art wird es anlässlich der geplanten Schulungen für Führungskräfte sowie in amtsspezifischen Workshops Gelegenheit geben, mehr zu diskutieren und sich auszutauschen. Dazu werden die Schulungsangebote zu den neuen
Führungsgrundsätzen beitragen und gleichzeitig das breite
Jahresprogramm der Weiterbildung TG lebendig ergänzen.
Getreu dem neuen Führungsgrundsatz der Beweglichkeit,
laden wir Sie ein, sich mit zu bewegen.
Denn: Unsere Führung verbindet!
Peter Handschin, Projektleiter
Regierungsrat Bernhard Koch zu den neuen Führungsgrundsätzen: «Den Menschen vermehrt in den Mittelpunkt stellen.»
Fotos Susanna Grüninger
4 Schwerpunkt
Bernhard Koch, warum braucht es neue
Führungsgrundsätze?
Regierungsrat Bernhard Koch: Die bestehenden Führungsrichtlinien sind vor knapp 30 Jahren verfasst worden. In der
Zwischenzeit hat sich das Führungsverhalten stark gewandelt.
Ebenso haben sich die Ansprüche an die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter verändert. Somit war es sicher an der Zeit, dass
sich die Kantonale Verwaltung offen für Veränderungen
gezeigt und damit auch einem der drei Führungsgrundsätze,
nämlich der Beweglichkeit, nachgelebt hat.
Was soll sich mit den neuen Grundsätzen in der Kantonalen
Verwaltung ändern?
Führungsgrundsätze, die auf Papier niedergeschrieben sind,
sind das eine. Wichtiger ist, dass sich die Führungskräfte der
Kantonalen Verwaltung jederzeit der Menschen bewusst werden, die hier arbeiten, dass sie die drei Führungsgrundsätze
«Wertschätzung», «Vorbild» und «Beweglichkeit» in ihrem
Arbeitsalltag leben und vorleben.
Wie umschreiben Sie die angestrebte neue Führungskultur?
Das Führungsverhalten ist bei uns schon heute ein sehr gutes.
Kurz zusammengefasst möchte ich noch mehr Vertrauen, noch
mehr Vorbild und noch mehr Fordern und Fördern. Mir ist
durchaus bewusst, dass solche Veränderungen nicht von einem
Tag auf den anderen möglich und erkennbar sind. Aber mir ist
es wichtig, dass vermehrt der Mensch in den Mittelpunkt
gestellt wird und vor allem, dass wir offen kommunizieren. In
den bisherigen Richtlinien standen statische Begriffe wie
Rechtmässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Verhältnismässigkeit.
Diese scheinen mir heute eine Selbstverständlichkeit, so dass
nun dynamischere Begriffe in den Vordergrund rücken.
Die bisherigen Führungsrichtlinien umfassten 26 Seiten, jetzt
sind es noch neun knapp formulierte Sätze. Warum diese rigorose Kürzung?
Wir leben heute in einer schnelllebigen Zeit. Die neuen Führungsrichtlinien sind dem Tempo und dem Rhythmus von
heute angepasst. Wir wollen uns auf weniges konzentrieren,
dieses dann aber konsequent umsetzen. Die neuen Grundsätze
sind zwar kurz, aber sie haben Gehalt. Ich möchte sagen, in
ihnen steckt Salz und Pfeffer ganz nach dem Motto «in der
Kürze liegt die Würze».
Vom ehemaligen, gross angelegten Projekt «Horizont» ist
nicht mehr viel übrig geblieben. Waren die Ziele zu hoch
gesteckt?
Im Projekt «Horizont» ging es um die Erarbeitung eines Unternehmensleitbildes, das war tatsächlich ein hoch gestecktes
Ziel. Wir kamen jedoch zum Schluss, dass Leitbilder wegen der
Heterogenität der Verwaltung besser auf Stufe Departement
oder Amt erstellt würden, so wie das in einigen Fällen schon
geschehen ist. Die neuen Führungsgrundsätze sehen wir sozusagen als Dach über der gesamten Verwaltung. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Form keinen Papiertiger produziert
haben, sondern dass diesen neuen Führungsgrundsätzen auch
nachgelebt wird. Meiner Ansicht nach waren die Arbeiten im
Projekt «Horizont» dennoch von Nutzen, denn die Ergebnisse
daraus sind in die Arbeit an den Führungsgrundsätzen aufgenommen worden, ja, man hat darauf aufgebaut.
Vorgesehen sind auch Mitarbeiterbefragungen. Was möchte
man dabei erfahren und wozu dienen die Antworten?
Diese Befragungen werden die ersten umfassenden Mitarbeiterbefragungen der Kantonalen Verwaltung sein. Zum einen
geht es selbstverständlich um das Führungsverhalten innerhalb
der Verwaltung, aber nicht nur. Es geht auch darum zu erfahren, ob sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl fühlen
am Arbeitsplatz, ob die Infrastruktur wie beispielsweise Aufenthaltsräume oder Sportmöglichkeiten genügend ist. Wir
werden diese Befragung im Abstand von etwa zwei bis drei
Jahren durchführen, um zu erkennen, ob sich in der Unternehmenskultur auch etwas verändert hat.
Interview Walter Hofstetter
Mehr Geld für alle im 2007.
Foto Susanna Grüninger
Entspannung mit Yoga.
Foto zVg
Personalinfos 5
Ergebnisse der B+F- und
Lohnrunde
Sicher interessiert Sie, wie die zurückliegende B+F- und Lohnrunde in der Kantonalen Verwaltung abgelaufen ist.
Nebst der politischen Lohndiskussion ist
es das Ziel, sich in den Ämtern ergänzend zum hoffentlich meist bewussten
Führungsprozess während des Jahres
gegen Ende Jahr eine Standortbestimmung vorzunehmen: Wo stehen wir?
Was haben wir erreicht? Was kann noch
gefördert werden? Über diese intensiven
Gespräche kann hier nicht berichtet werden, jedoch über Zahlen und Fakten.
B+F 2006
Im Jahre 2006 wurden 32,2 Prozent (wie
im Vorjahr) der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter mit einem A und 66,5 Prozent mit einem B beurteilt. Der überwiegende Teil des Personals erfüllt also die
Anforderungen der Stelle.
Lohnrunde per 1.1.2007
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
erhielten eine generelle Lohnerhöhung
von 1,2 Prozent. Damit konnte – im
Gegensatz zu den Vorjahren – die durchschnittliche Jahresteuerung (1,1 Prozent)
voll ausglichen und mit einem kleinen
Zustupf versehen werden. Zusätzlich
zur generellen Lohnerhöhung haben 65
Prozent des Personals eine kleinere oder
grössere leistungsbezogene Lohnerhöhung erhalten:
Lohnerhöhung
0%
bis 1%
1–2%
Mitarbeiter/innen
35%
18%
32%
Lohnerhöhung
2–3%
3–4%
über 4%
Mach mal
Pause!
Mitarbeiter/innen
11%
3%
1%
Die Gesamtstatistik zeigt gegenüber dem
Vorjahr nur marginale Abweichungen.
Wesentlich verändert hat sich gegenüber
dem Vorjahr das künftige Aufstiegspotenzial. Neu sind nämlich 30 Prozent
(Vorjahr: 13 Prozent) der Leistungsbeurteilten im Maximum I (23 Prozent) oder
Maximum II (7 Prozent) eingewiesen.
Wer im Maximum II liegt, hat keinen
Lohnentwicklungsspielraum in der
aktuellen Lohnklasse mehr. Wer im
Maximum I positioniert ist, benötigt für
den Lohnaufstieg eine A-Beurteilung.
Leistungsprämien
Für Sonderleistungen dürfen die Amtsleiterinnen und -leiter einmalige Leistungsprämien aussprechen, die nicht in
den Grundlohn eingebaut werden. Im
Jahre 2006 wurden insgesamt 345 Prämien (Vorjahr: 320) im Gesamtbetrag
von 394 000 Franken (Vorjahr: 381 000)
ausbezahlt. Häufigste Prämie: 1000
Franken. Prämiendurchschnitt: 1148
Franken, Prämienrahmen zwischen 250
bis 6000 Franken.
Zusätzlich wurden im Fabasoft-Projekt
105 Prämien im Gesamtbetrag von
100 750 Franken und im Zusammenhang mit einem Grossevent in einem
Betrieb 53 Prämien im Gesamtbetrag
von 15 000 Franken ausgerichtet.
Linus Lüthold, Chef Personalamt
Neu im Angebot der Weiterbildung TG
ist der Kurs «Yoga über Mittag». Er
ergänzt das erweiterte Angebot im
Bereich der Gesundheitsförderung.
Kaum ausgeschrieben, waren die
Plätze bereits ausgebucht.
Unter der kundigen Leitung von Patricia
Zuber, Lehrlingschefin im Personalamt,
konzentrieren sich momentan jeweils
zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer
in zwei Kursen einmal nicht auf Mittagessen, Bildschirm oder Einkaufen.
Körperwahrnehmung und Lockerung ist
angesagt anstelle von Kalorien und
erneutes Sitzen. Die Thymusdrüse aktivieren, Meridiane öffnen, Haltungs- und
Koordinationsübungen, Bewegungen
und Dehnungen wechseln sich ab und
sorgen für jene wohltuende Entspannung, die die Konzentrationsfähigkeit
für den Nachmittag wieder reaktiviert.
Einige dieser einfachen Übungen können sehr gut auch am Arbeitsplatz zur
kurzen Entspannung durchgeführt
werden.
Im Geist und Körper ruhiger geworden,
verlassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer Stunde diese Pause
der etwas anderen Art.
Peter Handschin, Leiter Betriebliches
Gesundheitsmangement
Die Mitglieder der Personalkommission: (v.l.n.r.): Margrit Walt, Linus Lüthold, Gerda Göbel, Karl Müller, Andrea Engeler,
Rolf Hölzli, Ueli Schmid, Ricarda Zurbuchen, Ruth Mettler, Gabriele Scheiber. Es fehlt Marco Baumann.
Foto Susanna Grüninger
6 Personalinfos
Veränderungen kritisch begleiten
Die Personalkommission traf sich im
vergangenen Jahr zu sieben ordentlichen Sitzungen. Daneben wirkten die
Mitglieder in verschiedenen Arbeitsund Projektgruppen mit. Die Themen
Führungskultur und -praxis in der Verwaltung, Umgang mit Veränderungen,
die Einführung von Fabasoft im Frühling 2006 sowie das Lehrlingswesen
standen im Zentrum der Diskussionen
und Aktivitäten.
Ein Mitglied der Kommission wirkte in
der Projektgruppe zur Erarbeitung
neuer Führungsgrundsätze für die Verwaltung mit; die Kommission nahm im
Rahmen der Vernehmlassung zum Entwurf der Leitsätze Stellung. Es wurde
aufgezeigt, dass für gute Sachleistungen
das Zusammenwirken gut motivierter
und ausgebildeter Führungskräfte und
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zentral ist.
Dass Verwaltungsprojekte grosse Auswirkungen auf die Motivation und Aufgabenerfüllung der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter haben, zeigte das Projekt IBIS+ mit der Einführung von Fabasoft im Frühling 2006. Rückmeldungen
an die Kommission bestätigten, dass es
zentral ist, Bedürfnisse der Anwenderinnen und Anwender bei der Planung miteinzubeziehen und sie über Neuerungen
bestmöglich zu informieren.
Mit dem Wechsel im Regierungsrat per
1. Juni endete für die Kommission ein
sechsjähriges sehr gutes Zusammenwir-
ken mit Regierungsrat Roland Eberle.
Das Ziel der Kommission ist es, mit
Regierungsrat Bernhard Koch in ebenso
guter Weise die Aufgaben und Aktivitäten weiterzuführen.
Während des laufenden Budgetprozesses
informierte Regierungsrat Bernhard
Koch über vorgesehene Lohnmassnahmen und finanzpolitische Zielsetzungen
im Personalbereich. Das Treffen war
Anlass, über den Stand der Aktivitäten
und Vorhaben zu berichten. Der direkte
Austausch erlaubte zudem, Vorschläge
und Anregungen direkt einzubringen.
Für die Kommission wertvoll war im
Weiteren die regelmässige Teilnahme
von Linus Lüthold, Chef des Personalamtes. Dieser Informationsaustausch
ermöglicht eine wirkungsvolle Kommissionsarbeit.
Ausblick 2007
Die Kommission hat für 2007 folgende
Themenschwerpunkte beschlossen:
– Abschluss der Arbeiten zum Lehrlingswesen in der Kantonalen Verwaltung
– Verwaltungsprojekte
– Kommunikation der Kommission /
Kommunikation bei Änderungen im
Personalbereich
– Mobilität / Wissensmanagement
– Reflexion zu den geltenden Anstellungsbedingungen
Als den Regierungsrat beratendes Gremium bringt die Personalkommission
Anregungen ein und zeigt dem Regierungsrat allfällige Schwierigkeiten oder
Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in Personal-, Führungs- und
Organisationsfragen an. Rückmeldungen und Anregungen nimmt die Kommission gerne unter personalkommission@tg.ch oder in anderer Form
entgegen.
Margrit Walt, Präsidentin
Personalkommission
Die Homepage von Personalthurgau bietet viele Informationen.
Foto Agentur «kursiv»
Personalinfos 7
Vergünstigungen für
Verbandsmitglieder
Erfrischende
Zwischenlandung
Sparen bei Krankenkassenprämien, Hypotheken, Versicherungen. Diese Möglichkeit gibt es neu für Mitglieder der
bei Personalthurgau angeschlossenen Personalverbände
und Gewerkschaften.
Schlagen Sie dem Trübsal oder den Tagen zwischen närrischen Fastnachts- und den gauklerischen Wahlzeiten ein
Schnippchen mit einer erfrischenden Zwischenlandung im
neuen Trendlokal Café Bar Restaurant Terrasse, Grabenstrasse 8, Frauenfeld.
Am Mittwoch, 7. März 007, ab 17.57 Uhr freuen sich der
debütierende Pächter und Gastwirt sowie ein bekannter
Schreiber im Senatorenstand auf einen gemeinsamen
Ausbruch aus dem Ernst des Lebens.
Der unter anderem wirtende Generalsekretär wird für Sie
zwar nicht singen, dafür aber sein kulinarisches Können bis
zum äussersten strapazieren. Und der alt Staatsschreiber wird
die neueste Kleinschrift aus seinem Bonsai-Verlag präsentieren, mit der er jetzt endgültig aus der Szene auszusteigen
hofft.
Sie haben nur diese einzige Möglichkeit, den erlabenden
Anlass zu verpassen!
Anfang Februar wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonalen Verwaltung per Mail über diese neue
Möglichkeit informiert. Nutzen Sie die Spargelegenheit! Auf
der Homepage www.personalthurgau.ch finden Sie unter
«Aktuell» weitere Informationen zu den Vergünstigungen.
Wer bis jetzt noch nicht Mitglied in einem der Personalverbände oder Gewerkschaften ist, kann jederzeit beitreten und
sich dann für die Vergünstigungen anmelden. Jedes zusätzliche Mitglied verbessert die Stellung der Arbeitnehmerverbände und verleiht deren Anliegen grösseres Gewicht.
Weitere Vorteile einer Mitgliedschaft sind Rechtsberatung bei
personalrechtlichen Fragen und Begleitung in schwierigen
Arbeitssituationen. Die Verbände engagieren sich für gute
Arbeitsbedingungen, nehmen Stellung zu Gesetzes- und Verordnungsänderungen. Ausserdem wirkt Personalthurgau als
Beratungsstelle im Bereich sexuelle Belästigung, Mobbing und
Diskriminierung am Arbeitsplatz, setzt sich für sozialverträgliche Lösungen bei Umstrukturierungen ein und führt die
jährlichen Lohngespräche mit dem Regierungsrat. Die Internetseite informiert zudem laufend über personalpolitische
Geschäfte und Entwicklungen sowie über Arbeitsbedingungen. In unserem Forum haben Sie zudem die Möglichkeit zu
aktuellen personalpolitischen Fragen Stellung zu nehmen.
Mette Baumgartner
www.personalthurgau.ch, Telefon 052 720 15 41
Mail: personal.thurgau@tg.ch
Charles Maurer
Frühling auf dem Teller
«Harmonische Frühlingsgefühle am Herd und auf dem
Teller», diesem Thema widmet sich der erste Frauentreff
im 2007.
Im Gasthaus Harmonie in Thundorf werden die Teilnehmerinnen der charmanten Chefin Erika Weber in die Pfannen
schauen und unter fachkundiger Anleitung die Tische frühlingshaft dekorieren. Erika Weber wird einiges über die leichte Frühlingsküche verraten. Der Anlass findet am 29. März
2007 statt.
Für den Frauentreff: Regina Kreis
Vergünstigung für Bahn und Fitness.
Foto links: Susanna Grüninger, Foto rechts: Well Come Fit
8 Information
«Fringe Benefits»: Was bietet die Kantonale
Verwaltung? – ein Vergleich
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen in den Genuss von «Fringe Benefits». Das sind freiwillige Zusatzleistungen des Arbeitgebers in Form von Vergünstigungen und Sonderkonditionen.
Die Leuetatze vergleicht das Angebot
der Kantonalen Verwaltung mit namhaften Thurgauer Unternehmen.
«Fringe Benefits» (FB) werden kaum in
Form von Geld und unabhängig vom
Erfolg eines Unternehmens ausbezahlt.
Während FB vor Jahrzehnten sozialen
Charakter in Verpflegung und Arbeitsmodalitäten beinhalteten, geben heute
gesetzliche Grundlagen die Richtung der
veränderten Umweltbedingungen an.
Reise-, Bank- oder Versicherungsbranchen sind für Arbeitnehmer häufig
attraktiv, da sie eigene Produkte und
Dienstleistungen zu Personalkonditionen anbieten, sagen Vergleiche des
Bundesamtes für Statistik aus. 35 Prozent der Unternehmen in der Schweiz
geben FB. Verwendet wie ein Marketinginstrument könnten FB die Attraktivität
auf dem Arbeitsmarkt steigern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am
Arbeitsplatz erhalten.
Extraleistungen in der Kantonalen
Verwaltung
Sonderleistungen wie Familienzulagen,
grosszügige, prämienfreie Krankengeldleistungen sowie die hälftige Übernahme
der Prämien bei der Nichtberufsunfallversicherung erhalten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Kantonalen Verwaltung Thurgau. Weiter erwähnt Linus
Lüthold, Leiter des Personalamtes, Rabatte von 15 bis 30 Prozent bei privaten,
halbprivaten Krankenversicherungen
und Alternativmedizin innerhalb der
Kollektivverträge mit Krankenkassen,
Vergünstigungen bei Fitness-Centern, ein
reichhaltiges, kostenloses internes
Weiterbildungsangebot, die Mitbeteiligung bei externer Aus- und Weiterbildung und die Abgabe von Halbtaxabos.
Die Spital Thurgau AG kenne ähnliche
FB, meint Peter Stillhard, Personalleiter
des Spitals Frauenfeld. Silvia Bär, Leiterin PR und Kommunikation der Stadler
Rail Group in Bussnang erläutert die
Vergünstigung mit dem «Ostwind»Firmenabo.
Engagement in Thurgauer
Unternehmen
«In der Pensionskasse wird das volle
Salär ohne Koordinationsabzug versichert», sagt Gerhard Mahrle, Finanzchef
der sia-Gruppe, dem führenden Anbieter
von Schleifsystemen. Die Firmensportclubs nutzen die Infrastruktur für Freizeitaktivitäten. Es gibt Gratis-Parkplätze.
Das Unternehmen trägt Krankentaggeldversicherung und Nichtbetriebsunfallversicherung vollumfänglich für die 600
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am
Hauptsitz in Frauenfeld. Weitere Versicherungsleistungen gliedern sich nach
Hierarchiestufen. Kollektivverträge für
Krankenkassen und Sachversicherungen,
Sprachausbildung zu mind. 50 Prozent
und Weiterbildung werden grosszügig
unterstützt. Vergünstigungen gibt es bei
Reka Checks und im Betriebsrestaurant.
Hansruedi Labhart, Personalleiter der
Bernina International AG in Steckborn
mit 344 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, nennt Rabatte auf den Kauf einer
Nähmaschine pro Jahr und weiter:
«Nebenleistungen sind Pensionskassenbeiträge im überobligatorischen Bereich
für alle.» Alleinerziehende Mütter erhalten einen Beitrag an den Kinderhort. Das
Personalrestaurant offeriert Lernenden
nochmals tiefere Preise. Unterstützt werden Weiterbildung, kostenlose Englischkurse, die Krankentaggeldversicherung
wird mit vollen Prämien bezahlt. Kollektivverträge mit Krankenkassen für
Rabatte bei den Zusatzversicherungen
und Prämienrabatte auf Sachversicherungen sind möglich.
«Vorzugskonditionen auf die Bankprodukte sind ein Bestandteil des Engagements für die Angestellten», erklärt Cornelia Trefzer, Sachbearbeiterin Unternehmenskommunikation der Thurgauer
Kantonalbank. Weiterbildung wird
intern genutzt. Die Bank führte schon
Anti-Raucherseminare, Ernährungsberatung und Nordicwalking-Kurse
durch. Vorzugskonditionen gibt es bei
zwei Krankenkassen. Überdurchschnittliche Leistungen erbringe die bankeigene
Pensionskasse.
Grundsätzlich sind alle Leistungen des
Arbeitgebers steuerbar und im Lohnausweis zu deklarieren. Einige Leistungen
über FB sind frei (siehe unter www.steuerkonferenz.ch/ Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnausweises/Art. 72).
Manuela Olgiati
Bauen im öffentlichen Raum.
Fotos Susanna Grüninger
Grafik unten: dfp
Information 9
Das Tiefbauamt gibt sich eine neue
Organisationsstruktur
In den fünf Unterhaltsbezirken und der Verwaltung des
Tiefbauamtes arbeiten aktuell 135 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Steigender Technisierungsgrad, Leistungsanpassungen und Aufgabenprivatisierungen liessen die
Beschäftigtenzahl in den letzten fünf Jahren um zehn
Stellen schrumpfen.
Ab 1.1.2008 werden die Kantone die Nationalstrassen abtreten. Damit wird der Bau, Betrieb und Unterhalt der Autobahnen 100-prozentig vom Bund finanziert. Die Bauprojekte
gehen nach einer einjährigen Übergangsfrist vollständig in die
Kompetenz des Bundes über. Einzig der Betrieb der Ostschweizer Nationalstrassen wird, gegen Entschädigung, von
einer Trägerschaft unter der Leitung des Kantons St.Gallen
übernommen. Der Bund erteilt hierfür einen Leistungsauftrag.
Die Kantone Glarus, Appenzell Inner- und Ausserrhoden und
Thurgau bringen dabei die regionalen Anlagekompetenzen,
die Geräte und das Personal in die Gebietseinheit ein.
Unter diesen neuen Randbedingungen und aufgrund einer
Überprüfung der zahlreichen Schnittstellen ist die Reorgani-
sation im Tiefbauamt im letzten Jahr vorbereitet worden. Auf
der Führungsebene wurde neben dem Qualitätsmanagement
(QM) als neuer Prozess das Projektmanagement Strasse
(PMS) eingeführt. Es hilft die Mittel noch gezielter einzusetzen, den Unterhaltsbedarf langfristig zu überwachen und so
die Betriebsbereitschaft der Infrastruktur Strasse optimal
sicher zu stellen. Die Abteilungen Landerwerb und Nationalstrassenbau, der Bauliche Unterhalt und das Strassenbaulabor
werden neu in die Abteilung Strassenbau integriert. Die Radund Wanderwegkoordination wird Aufgabe des Betriebes.
Damit resultieren im kantonalen Tiefbauamt nur noch vier
operativ tätige Abteilungen: Planung und Verkehr (Leitung
Peter Staub), Strassenbau (Leitung Franz Ullmann), Kunstbau
(Leitung Robert Heim) und Betrieb (Leitung Kurt Bitzer).
Die Verantwortungen, Rollen, Aufgaben und Kompetenzen
sind an die sich verändernden Anforderungen und Rahmenbedingungen angepasst worden. Im 2007 muss dieser
Struktur nun Leben eingehaucht werden.
Andy Heller, Kantonsingenieur
Amtsleitung
Andy Heller
QM
PMS
Stabsdienste
Thomas Fuchs
Planung und Verkehr
Peter Staub
Sekretariat
Sandra Ausderau
Strassenbau
Franz Ulmann
Kunstbau
Robert Heim
Betrieb
Kurt Bitzer
Unterhaltsbezirke
Peter Guarisco, Leiter Ressort Drucksachen in der BLDZ: Das neue kantonale «corporate design»
macht unsere Arbeit effizienter. Foto chg
10 Information
«Leuepublikationen» im neuen
Erscheinungsbild
Vom simplen Block mit Logoaufdruck
eines Amtes bis zu aufwändig gestalteten Broschüren in Farbe. 4500 Aufträge betreut das Ressort Drucksachen in der BLDZ jährlich. In der neuen
Rubrik «Leuepublikationen» stellt die
Leuetatze jeweils die interessantesten
vor.
Die Umsetzung des neuen kantonalen
Erscheinungsbildes beschäftigte Peter
Guarsico, Leiter Ressort Drucksachen in
der BLDZ, im letzten Jahr im Besonderen. Dieses Projekt gehöre mit zum Interessantesten, was der gelernte Schriftsetzer in seinen 18 Jahren in der Kantonalen Verwaltung umsetzen konnte. Es sei
das erste Mal in 18 Jahren, dass ein
neues Logo einheitlich über alle Departemente eingeführt worden sei. Das «corporate design» erhöhe die Wahrnehmung der «Marke Kanton Thurgau».
«Wenn jemand im Luzernischen eine
unserer Broschüren in die Hände
bekommt, sieht er sofort: Das kommt
aus dem Kanton Thurgau», erklärt Guarisco. Das neue Erscheinungsbild sei
nicht nur für die BLDZ, sondern auch
für die Ämter eine gute Sache. Grund:
Bei Projekten müsse nicht jedes Mal
wieder bei Null angefangen werden.
Aktuelles Beispiel
In Zusammenarbeit mit dem Amt für
Geoinformation, der Denkmalpflege
und dem Amt für Archäologie entsteht
eine neue Broschüre über Grenzsteine.
Guarisco sichtet den Textrohstoff, macht
Vorschläge für Format und Layout, klärt
ab, ob allenfalls ein externer Grafiker
beigezogen werden muss. Das neue
Erscheinungsbild sei eine Art grafisches
Baukastensystem, an dem man sich in
der Projektarbeit orientieren könne. Das
Manual «Thurgau. Das Erscheinungsbild» definiert verbindlich Kennzeichnung, Bildwelt und Designbild der neuen
Drucksachen. «Das macht unsere Arbeit
auch effizienter», unterstreicht Guarisco. Dabei sei es wichtig, dass die Ämter
ihre Druckerzeugnisse von Projektbeginn an optimal planen. «Bevor der erste
Satz geschrieben wird, muss das Konzept
der Publikation stehen.»
In der Rubrik «Leuepublikationen» werden künftig die für eine breitere Leserschaft interessanten Publikationen aufgelistet sein.
Staatskanzlei/Informationsdienst
• Kurzbiografie – Der Staat, Seine
Behörden, Seine Aufgaben
• Der Regierungsrat des Kantons
Thurgau
• Leuetatze – Personalzeitung der
Kantonalen Verwaltung
Amt für Mittel- und Hochschulen
• Broschüre Mittelschulen des Kantons
Thurgau
Dienststelle für Statistik
• Statistische Mitteilungen Nr. 1/2007
«Betriebszählung 2005: Resultate im
Überblick»
• Statistische Mitteilungen Nr. 2/2007
«Wohnbevölkerung der Gemeinden
am 31. Dezember 2006»
• Thurgauer Wirtschaftsbarometer, Ausgabe Februar 2007
Christoph Greminger
Bildungszentrum für Gesundheit
• Jahresbericht
Neu aufgelegt mit dem gültigen CD
Amt für Umwelt
• Richtig entwässern im Siedlungsgebiet
• Klären – alles klar!? Ein 5 Punkte-Programm
• Luftreinhaltung – Saubere Wärme mit
Holz
• Altlasten: Kugelfänge - was tun?
Kulturamt
• Kultur im Thurgau – Kulturkonzept
des Kantons Thurgau
• Jahresberichte des Kulturamtes und
der Museen
Bildungszentrum für Technik
• Kursprogramm
Kalchrain
• Weinprospekt
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit.
Dem Fuchs auf der Spur im Naturmuseum.
Fotos fs
Sherin Hohl und Pius Huber im Pumpwerk Gugel bei der Arbeit.
Foto zVg
LT unterwegs 11
Rückblick
Sich auf den Stadtfuchs
einstellen
Wasserversorgung –
gestern, heute, morgen
Es war ein erlesenes Grüppchen, das sich an einem
Dienstag im Januar im Naturmuseum auf die Fährten des
Stadtfuchses heftete. Was wiederum Konservator Hannes
Geisser bei der Führung durch die aktuelle Ausstellung
erlaubte, ganz individuell auf die Fragen der Teilnehmenden einzugehen.
Die Leuetatze führt die Leserinnen und Leser in die Vergangenheit und Zukunft der Wasserversorgung im Thurtal.
Kommen Sie mit, am 22. März erfahren Sie mehr über
unser Trinkwasser.
Eine Karte mit belegten «Fuchsbegegnungen» führte gleich zu
Beginn eindrücklich vor Augen, dass der Rotfuchs auf der
Suche nach neuen Lebensräumen auch die Hauptstadt des
Thurgaus erobert hat. Hannes Geisser sprach von einer
eigentlichen «Fox City Frauenfeld», in der eine beachtliche
Population von rund 100 Füchsen lebt.
«Die Füchse verschwinden nicht so schnell aus den Siedlungsgebieten. Die Menschen tun gut daran, sich auf den neuen
Nachbarn einzustellen», betonte Geisser. Zweck der von der
Universität Zürich konzipierten Ausstellung ist es denn auch,
Ängste und Vorurteile abzubauen. Bei der Einhaltung einiger
simpler Verhaltensregeln – beispielsweise dürfen Füchse nie
gefüttert werden oder es gilt, Gartenprodukte vor dem Essen
immer gründlich zu waschen – seien Zwischenfälle oder gar
eine Ansteckung durch den Fuchsbandwurm normalerweise
problemlos zu vermeiden, führte Geisser weiter aus. Dass es
sich beim Fuchs um ein attraktives, äusserst anpassungsfähiges Wildtier mit vielen Facetten handelt, darüber waren sich
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach den vielfältigen
Erläuterungen beim anschliessenden Apéro im «Goldenen
Becher» einig.
Die Sonderausstellung «Stadtfüchse» im Naturmuseum an
der Freie Strasse 26 ist noch bis 15. April 2007 zu sehen.
Florian Stöckli
Wasser ist Leben. Die Wasserversorgungen in der Schweiz
haben einen hohen Stand – auch im Thurgau. Angefangen
haben die einzelnen Liegenschaftsbesitzer. Sie fassten ihre
eigenen Quellen. Dies erweiterte sich zu öffentlichen Wasserversorgungen, die sich nun vermehrt überregional zusammenschliessen, um die Versorgungssicherheit hoch zu halten.
Die Leuetatze führt die Leserinnen und Leser in die Vergangenheit und Zukunft der Wasserversorgung im Thurtal.
Exklusiv ist die Reise in die Vergangenheit: Wir dringen 150
Meter tief in die Haffterquelle ein (Stiefel mitnehmen und eine
Jacke, die schmutzig werden darf!) und sehen uns an, wie im
19. Jahrhundert Wasserfassungen erstellt wurden. Danach
fahren wir zum Pumpwerk Gugel: Von hier aus wird Weinfelden heute mit Wasser versorgt. Am Schluss wird uns eine
Zukunftsvision präsentiert – allerdings eine Zukunft, an der
handfest geplant wird.
Datum: Donnerstag 22. März 2007
Zeit: 17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr (Schluss des offiziellen Teils)
Treffpunkt: Technische Betriebe Weinfelden (TBW), Weststrasse 8,
8570 Weinfelden
Wegbeschreibung: Von Frauenfeld aus kommend, beim Lichtsignal
Richtung Zentrum Weinfelden/Bahnhof fahren, dann die erste Strasse
rechts einbiegen (Weststrasse).
Es wäre gut, wenn sich ab TBW Fahrgemeinschaften bilden
könnten, da bei der Haffterquelle und beim Gugel nur
beschränkt Parkplätze zur Verfügung stehen. Wegen Umtrunks ist es durchaus möglich, dass es etwas länger dauern
kann, denn wir predigen bestes Wasser…
Anmeldung bis 20. März an esther.stebler@tg.ch oder Telefon
052 724 25 16. Wir freuen uns auf alle Quellenforscher!
Anita Enz
Natalie Brechbühl auf einer Hochtour im Mont-Blanc-Gebiet…
im Lehrlingsgespräch…
12 Pingpong
«Den Kontakt mit den Jugendlichen
schätze ich sehr»
Yvonne Jürgens-Ackermann, Controllerin im Amt für Informatik, interviewte für die Leuetatze Natalie Brechbühl,
Assistentin Planung und Controlling in der Finanzverwaltung.
Natalie, ich habe dich über das Controlling und die Lehrlingsbetreuung kennen gelernt. Wie spielen diese beiden doch eher
unterschiedlichen Elemente in deinem Job denn zusammen?
Fachlich gesehen laufen die beiden Aufgabenbereiche relativ
losgelöst nebeneinander. Oftmals kann ich aber mit den beiden Themen Synergien nutzen, da in einigen Ämtern die Praxisbildner nebst der Lehrlingsausbildung auch im Rechungswesen tätig sind. So ergibt sich zum Beispiel bei einer Anfrage
zum Thema Geschäftsbericht oder Budget gleich noch ein
Gespräch über die Lehrlingsbetreuung. Für mich entsteht
dadurch ein breites und interessantes Beziehungsnetz.
Als zentrale Controllingstelle hast du sicherlich intensiv auch
mit Zahlen zu tun. Was hält dich in diesem eher nüchternen
Teil fest und wie muss ich mir deine Aufgaben vorstellen?
Ich habe während meiner Schulzeit schon gerne mit Zahlen
gearbeitet. Mathe war eines meiner Lieblingsfächer. Ich
mochte zum Beispiel Zahlenaufgaben, die man neben der
mathematischen Lösungsfindung noch graphisch darstellen
konnte und auf das gleiche Resultat kam. Ein Grossteil meiner Arbeit in der Kantonalen Verwaltung besteht jedoch nicht
aus rechnerischen Aufgaben, sondern aus organisatorischen
Arbeiten wie zum Beispiel die Koordination und Ausarbeitung der Budgetbotschaft oder des Geschäftsberichtes von
den einzelnen Amtsvorlagen bis hin zum Druck des fertigen
Buches. Ich erhalte Anfragen von den Ämtern oder Departementen rund um die Erstellung dieser Berichte. Seit Einführung von Fabasoft haben sich neu auch Anfragen bezüglich
Zugriffsrechte und Rollen im Bereich der zentralen Prozesse
wie Budget, Controlling oder Geschäftsbericht dazugesellt.
Als zentrale Stelle für das Lehrlingswesen führst du mit den
Lernenden des Kantons Thurgau die überbetrieblichen Kurse
durch und bist für die KV-Ausbildung im Gesamten mitverantwortlich. Was sind deine Herausforderungen mit unseren
Lernenden und wie erlebst du die heutigen Berufs- und
Lebensanforderungen an die jungen Leute?
Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie sich die
Lernenden während ihrer dreijährigen Lehrzeit entwickeln
und Fortschritte machen und wie wir sie dabei als Lehrlingsverantwortliche fördern und unterstützen können. Den Kontakt mit den Jugendlichen schätze ich sehr und er gibt mir
persönlich viel.
Die Anforderungen an die jungen Leute, der Leistungsdruck
und das Engagement bei der Lehrstellensuche sind meiner
Meinung nach in den letzten Jahren gestiegen. So haben sich
zum Beispiel auf unsere ausgeschriebenen KV-Lehrstellen für
August 2007 über 120 Schüler und Schülerinnen beworben.
Ich denke auch, dass die Jugendlichen teilweise unter einem
enormen Gruppendruck stehen, um mit den aktuellen Trends
mithalten zu können. Hinzu kommt der Lebensabschnitt der
Pubertät, in dem ja die Findung der eigenen Persönlichkeit
und somit das Experimentieren eine grosse Rolle spielen.
Für unsere jungen Leser und Leserinnen, die selbst noch in
der Ausbildung sind, ist es sicher interessant zu wissen, wo du
dein Rüstzeug für deine Aufgaben geholt hast und was deine
beruflichen Ziele sind?
Ich habe in der Gemeindeverwaltung Weinfelden das KV mit
Berufsmatura absolviert und war im Anschluss an meine
Lehre noch einige Zeit in der Finanzverwaltung tätig. Nach
einem mehrmonatigen Französisch- und Englisch-Sprachaufenthalt in Guadeloupe und Australien habe ich mit dem
Betriebsökonomiestudium (Vertiefungsrichtung Public
Management) an der Zürcher Hochschule Winterthur begonnen. Seit Abschluss des Studiums arbeite ich nun in der Kantonalen Verwaltung. Um meinen beruflichen Rucksack noch
etwas zu füllen, habe ich mir als nächstes Ziel die Vertiefung
von Führungs- und Sozialkompetenzen vorgenommen.
beim Klettern im Alpstein…
bei ihrem Kurzeinsatz in Costa Rica.
Fotos zVg und Susanna Grüninger
Pingpong 13
Zahlen, Fakten aber auch Psychologie und Pädagogik sind
Bestandteile deines Berufes. Sind deine Hobbys auch in diesen
Bereichen zu finden oder erholst du dich in deiner Freizeit mit
einem «Gegenprogramm»?
In meiner Freizeit mache ich sehr viel Sport, vor allem Bergsport. Im Winter bin ich an den Wochenenden oft auf Snowboardtouren unterwegs. Ich geniesse es, mich in der freien
Natur bewegen zu können und dabei an meine persönlichen
Leistungsgrenzen zu gehen. Auch gefällt mir das zusammen
Unterwegssein in der Gruppe, da man nur als Team und nicht
als Einzelkämpfer den Gipfel erreichen kann. Im Sommer unternehme ich gerne Berg- und Klettertouren. Für mich ist es
immer wieder ein überwältigendes Erlebnis, auf der Spitze
eines Drei- oder Viertausenders zu stehen und mich dabei wie
auf dem Dach der Welt zu fühlen.
Dich zieht es ja in deinen Ferien oft in ferne Länder. Bist du
denn schon mit dem Reisevirus geboren worden?
Ja, irgendwie schon – ich bin im Ausland geboren und habe
darum nebst dem Schweizerpass auch den Britischen Pass.
Meine ersten vier Lebensjahre verbrachte ich in England und
Mexiko. Wahrscheinlich wurde ich bereits dort vom Reisevirus infiziert.
Während deiner Reisen setzt du dich ja auch intensiv mit den
Lebensumständen der jeweiligen Bevölkerung auseinander
und von «Sun, Fun and doing nothing» kann da nicht die
Rede sein! Was ist hierfür deine Motivation?
Du sprichst hier meine Kurzeinsätze in Malawi, Rumänien
und Costa Rica an, nicht? Ich finde es sehr spannend, Einblicke in das Leben einer anderen Kultur zu erhalten und
dabei andere Menschen und ihre Sitten kennen zu lernen.
Dabei geht es mir vor allem um die Anliegen der ärmeren
Bevölkerung, da diese Gesellschaftsschicht oftmals um das
nackte Überleben kämpfen muss. Es ist mir ein Anliegen, dort
karitative Hilfe zu überbringen, wo sie benötigt wird und
nicht nur reine Konsumferien zu machen. Solche Reisen führen mir jeweils wieder vor Augen, in welchem Luxus und
Wohlstand wir hier in der Schweiz leben. Es gibt mir die
nötige Distanz zu gesellschaftlichen Problemen und Fragestellungen, die sich durch meine Auslanderlebnisse klar relativieren.
Als Abschluss unseres Interviews, das wir kurz nach dem
Jahreswechsel führten, noch diese letzte Frage: Welches sind
deine Vorsätze für 2007?
(Lacht herzlich) Diese Frage musste ja noch kommen! Ich
nehme mir für dieses Jahr keine speziellen Vorsätze – und
wenn, dann würde ich diese hier nicht publizieren…
Natalie, ganz herzlichen Dank für dieses Interview.
Im nächsten Pingpong: Marianne Bommer, Vizepräsidentin Bezirksgericht Weinfelden
Digitalisiert fürs Internet: Die Chroniken des Klosters Reichenau. Links: Die Insel Reichenau im Jahr 1627. Rechts: Die Klosteranlage.
Fotos www.e-codices.ch
14 Kultur
Kartäuserhandschrift digitalisiert
fürs Internet
Seit Anfang des Jahres 2006 existiert
ein Projekt, das sich zum Ziel gesetzt
hat, kostbare Schweizer Handschriften
zu digitalisieren und über das Internet
einem interessierten Publikum
zugänglich zu machen. So ist jetzt
auch eine Handschrift aus der Kartause Ittingen im Internet zugänglich.
Es ist das Verdienst des Mediävistischen
Instituts der Universität Freiburg i.Ü.
und der Stiftsbibliothek St.Gallen, ein
Projekt mit dem Ziel initiiert zu haben,
wertvolle Handschriften aus verschiedenen Jahrhunderten zu digitalisieren und
im Internet bereitzustellen. Dieses Projekt «CeCH» (Codices Electronici Confoederationis Helveticae) steht unter der
Schirmherrschaft der schweizerischen
Unesco-Kommission und ist das erste
seiner Art in der Schweiz überhaupt. Es
will, was Qualität und Quantität anbetrifft, einen neuen internationalen Standard setzen. Hinzu kommt, dass dieses
Digitalisierungsprojekt zur Schonung
der kostbaren Handschriften beiträgt
und dank der hochwertigen virtuellen
Reproduktion eine präzise wissenschaftliche Analyse der Originaldokumente
erlaubt.
Chronik des Kartäusermönchs Murer
In einem ersten Schritt wurde nun eine
in Fachkreisen recht bekannte Handschrift, die ursprünglich aus der Kartause Ittingen stammt, für dieses Projekt
ausgewählt und digitalisiert: Heinrich
Murer, Die Chronik des Klosters Reichenau. Heute liegt diese wertvolle,
kolorierte Handschrift in einem Sicherheitsraum der Kantonsbibliothek Thurgau in Frauenfeld. Johann Heinrich
Murer lebte von 1588 bis 1638, war
Luzerner Bürger und trat 1614 in den
Kartäuserorden in Ittingen ein. Als
hochgebildeter Mönch war es sein Lebensanliegen, ein umfassendes Werk zu
schreiben, das alle Bistümer, Stifte und
Klöster der Schweiz beschreiben wollte.
Sein früher Tod verhinderte die Vollendung seines Vorhabens, jedoch konnte
er rund 20 Einzeldarstellungen erstellen.
Eine davon ist die Chronik des Klosters
Reichenau (Originaltitel: Diuae Virg:
«Mariae Sintlacisaugia»).
Kulturgut zeigen, Kulturgut schonen
Unter der Web-Adresse www.e-codices.ch
kann jetzt jede Seite dieser bekannten
Handschrift angesehen, mehr noch,
durch Zoom-Techniken können alle
Feinheiten des Papiers und Details von
Schrift und Bildern in fast beliebiger
Vergrösserung betrachtet werden. Dank
der hochauflösenden digitalen Reproduktionstechnik ist es möglich, die
Handschrift bis auf den kleinsten Federstrich hin zu analysieren und aufs
Genaueste zu untersuchen – und zwar
bequem vom häuslichen Computer aus.
Jeder Interessierte hat somit die Möglichkeit, die Schönheit illustrierter Codices (= Handschriften) zu geniessen – bei
gleichzeitiger Schonung des Originals.
Zurzeit stehen neben Murers Chronik
weitere 109 Handschriften aus sechs
verschiedenen Schweizer Bibliotheken
zur Betrachtung zur Verfügung.
Klicken Sie sich doch mal ein: das Internet bietet nicht nur e-banking, e-bay
und e-shopping, sondern erlaubt auch,
einzutauchen in eine Welt der Vergangenheit, die in alten Handschriften
manifest wird. Ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Handschriften
geben gerade Nicht-Fachleuten die notwendigen Erläuterungen.
Heinz Bothien, Kantonsbibliothekar
René Schiffmann präsentierte das erste Museumshäppchen.
Foto Historisches Museum
Maja Vukojé: «Ohne Titel», 2006, Bleistift auf Papier.
Kultur 15
Museumshäppchen
Arbeiten Sie in Frauenfeld und gehen über Mittag nicht
nach Hause? Pflegen Sie in der Mittagspause erholsame
Momente und sind für kurzweilige Abwechslung zu interessieren? Dann ist das neue Angebot der «Museumshäppchen» im Historischen Museum Thurgau für Sie da.
Die «Museumshäppchen» sind kurze, geistreiche und spannende Führungen und Betrachtungen zu ausgesuchten kulturhistorischen Themen, die jeweils einmal monatlich zwischen
12.30 und 13.00 Uhr im Schloss Frauenfeld stattfinden. Die
Veranstaltungen finden in der Regel am letzten Donnerstag im
Monat statt und können ohne Voranmeldung und gratis
besucht werden. Personen aus den verschiedenen Bereichen
des Museums bringen Objekte und Themen näher, die ihnen
am Herzen liegen. Das aktuelle Angebot ist zu finden unter
www.historisches-museum.tg.ch. Die nächsten Veranstaltungen sind: «Aus dem Leben der Langfinger: Landvögte im
Thurgau» mit Urban Stäheli am 29. März und «Von Minnegesang und unerwarteten Entdeckungen – Das Diessenhofer Liederblatt» mit Susanne Weibel am 26. April. Guten Appetit!
Alexander Leumann, Historisches Museum Thurgau
Stabübergabe beim
Kapo-Spiel
Am Jahreskonzert des Spiels der Kantonspolizei Thurgau verabschiedet sich Dirigent Gabriel Vonrüti nach acht Jahren und
übergibt den Taktstock an Roland Schneiter. Das Konzert findet am 21. April 2006 in der Mehrzweckhalle Weitsicht in
Märstetten statt. Ab 18.30 Uhr verwöhnt das Spiel der Kantonspolizei seine Gäste mit verschiedenen Speisen. Nach dem
Konzert lädt die Musikanten-Bar zum Verweilen ein. Für Tanzmusik sorgen die beiden Diskjockeys «Fufu und Dischee».
Guido Peterhans, Spiel Kapo Thurgau
Zeichne mir ein
Schaf!
Unter dem Titel «Dessine-moi un mouton!» hat das Kunstmuseum Thurgau am 18. Februar 2007 eine thematische
Ausstellung mit Zeichnungen von 19 Kunstschaffenden
aus dem In- und Ausland eröffnet.
«Dessine-moi un mouton!» bittet der kleine Prinz in der
Geschichte von Antoine de St.Exupéry den Erzähler. «Bitte,
zeichne mir ein Schaf!». – Bei jedem Versuch, der Bitte nachzukommen, hat der Auftraggeber am gezeichneten Tier etwas
auszusetzen. Schliesslich zeichnet St.Exupéry eine Kiste mit
drei Luftlöchern und behauptet, das Schaf befinde sich darin.
Wie es genau aussieht, bleibt der Phantasie der Betrachter
überlassen.
Die Ausstellung «Dessine-moi un mouton!» widmet sich der
Möglichkeit der Zeichnung, mit wenigen Strichen «Welt» zu
kreieren und damit ganz allgemein dem Geheimnis der Imagination. Vorgestellt werden 19 Kunstschaffende aus dem Inund Ausland. Das Spektrum der Arbeiten reicht von grossformatigen Wand- oder Fensterbildern über intime Aufzeichnungen, tägliche Kopfgeschichten oder umfassende Konstruktionen bis hin zu virtuellen und dreidimensionalen Zeichnungen.
Anders als die Malerei, die ganz auf die Fläche ausgerichtet
ist, skizziert die Zeichnung lediglich die Umrisse einer Realität. Sie beschränkt sich auf die Berührungslinien der Flächen, die das Auge erst beim Betrachten vervollständigt. In
den letzten Jahren hat das Zeichnerische stark an Bedeutung
gewonnen, was sich besonders in der vertieften Auseinandersetzung vieler Kunstschaffender mit den Möglichkeiten des
Mediums wiederspiegelt. Die Ausstellung «Dessine-moi un
mouton!» greift diese Entwicklung auf und widmet sich einer
der Grundhaltungen, die der Zeichnung innewohnen, dem
Geheimnis der Imagination.
Dorothee Messmer, Kuratorin Kunstmuseum
Die Ausstellung dauert bis zum 15. Juli 2007. Zusätzliche Informationen
zu Führungen und Veranstaltungen unter www.kunstmuseum.tg.ch
Lehrkräfte auf naturkundlicher Exkursion mit Hannes Geisser.
Fotos Naturmuseum
16 Kultur
Lehrerinnen und Lehrer lernen im
Naturmuseum
«Mit der Klasse auf Naturexkursion – aber wie?». Das
Naturmuseum ist schon seit Jahren stark in der Lehrerfortbildung engagiert. Über 200 Lehrerinnen und Lehrer
besuchten im letzten Jahr die Fortbildungsangebote des
Museums.
Linkliste und vieles mehr erarbeitet. Mit dem Kursbesuch und
den Unterlagen sind die Lehrpersonen bestens gerüstet, mit
ihren Schülerinnen und Schülern einen anregenden Museumsbesuch oder eine spannende Exkursion zu erleben – und das
bei einem minimalen Vorbereitungsaufwand.
«Von Fossilien, Ameisen und Bibern», «Knochen!», «Zu Fuss
durch den Schaarenwald, «Mit der Klasse auf Naturexkursion – aber wie?». So lauten die Titel einiger Kurs- und
Exkursionsangebote, die das Naturmuseum interessierten
Lehrkräften in diesem Jahr anbietet. Jährlich finden rund
zehn Weiterbildungsanlässe statt. Die Organisation und
Durchführung dieser Angebote geschieht in enger Zusammenarbeit mit der WBS (Weiterbildung Schule) der Pädagogischen
Hochschule Thurgau.
Langfristige Besucherbindung
Der Bereich Vermittlung und insbesondere auch das Engagement in der Lehrerfortbildung sind Kernbereiche der Arbeit
des Naturmuseums Thurgau. Die Aufwendungen für diese
Dienstleistungen zahlen sich für das Museum aus. Erstens
besucht die Mehrheit der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer mit ihrer Klasse früher oder später das Museum. Zweitens wird der Museumsbesuch damit zu einem (Lern-)Erlebnis
der positiven Art, er wird als spannend und anregend empfunden. Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass
die Schülerinnen und Schüler später auch als Erwachsene und
Eltern einmal den Weg in ein Museum finden – und auch als
zukünftige Steuerzahler bereit sind, die Institution Museum
mitzutragen. Das Engagement des Naturmuseums in der Lehrerfortbildung ist also nicht zuletzt eine Investition in eine
langfristige Besucherbindung.
Das Engagement des Naturmuseums in der Lehrerfortbildung
hat Tradition. Aufgebaut wurde es von Konservator August
Schläfli, der 1998 in den Ruhestand trat. Neben seiner Arbeit
am Museum war er lange Jahre als Fachlehrer für Biologie an
der Kantonsschule Frauenfeld tätig. Die Bedürfnisse seiner
Kolleginnen und Kollegen waren ihm aus eigener Erfahrung
bekannt. So hat er schon in den 70er Jahren entsprechende
Weiterbildungsveranstaltungen im Naturmuseum durchgeführt und den Kontakt zu Lehrkräften und Schulen aufgebaut.
Gerüstet für spannende Exkursionen
Die Weiterbildungsangebote wurden in den letzten Jahren
kontinuierlich erweitert, ebenso die Zusammenarbeit mit der
WBS. Heute besuchen jährlich bis zu 200 Lehrerkräfte aus
dem ganzen Kanton die Veranstaltungen. Sie erhalten in Kursen, die je nach Thema und Inhalt maximal einen Nachmittag
dauern, aktuelles, von Fachleuten aufgearbeitetes Wissen. Zu
jeder Veranstaltung wird ein umfangreiches Begleitdossier mit
Grundlagenwissen und Vorschlägen zur Umsetzung des Themas im Unterricht, Arbeitsblättern und Werkstattaufträgen
für einen Ausstellungs- oder Museumsbesuch, Literatur- oder
Hannes Geisser, Konservator Naturmuseum
Das aktuelle Weiterbildungsangebot findet sich unter: www.phtg.ch >
Weiterbildung Schule > Angebote > Inhaltsverzeichnis >
Angebote der Museen.
Marcel Brechbühl (links) und Raffael Aebersold waren beide in Montpellier.
Foto Susanna Grüninger
Aigues Mortes. Foto Marcel Brechbühl
Lehrlinge 17
Französisch lernen in Montpellier:
ein Aufenthaltsbericht
Die KV-Lernenden der Kantonalen Verwaltung absolvieren
in den drei Ausbildungsjahren zwei Sprachaufenthalte. In
einem französischsprachigen Gebiet fand im Oktober
2006 der erste der beiden statt. Raffael Aebersold und
Marcel Brechbühl, Berufsmaturitätsschüler und Lehrlinge
der Kantonalen Verwaltung im 2. Lehrjahr, berichten über
ihren Aufenthalt in Südfrankreich.
Um unsere Französischkenntnisse zu vertiefen, reisten wir per
Car in den Süden Frankreichs, nach Montpellier. Früh morgens starteten wir die Reise und somit das Abenteuer ins
Nachbarland. Niemand wusste genau, was uns am Ziel
erwartete. Die zehnstündige Reise wurde mit elektronischen
Unterhaltungsmedien, Zeitschriften oder Gesprächen überwunden. Je näher Montpellier kam, desto mehr sprachen wir
über die Gastfamilien. Endlich angekommen, wurden wir
auch schon den Familien zugeteilt. Somit sahen wir zum
ersten Mal, wie viel wir in den bisherigen Französischstunden
gelernt hatten. Bei späteren Gesprächen mit Mitschülern
stellte sich heraus, dass unsere Familien auf der inoffiziellen
Beliebtheitsskala weit oben standen. Mit einem ehemaligen
Fussballprofi und einem indischen Geschäftsmann als «Gastväter» war dies auch nicht weiter erstaunlich.
Morgens Schule, am Nachmittag Ausflüge
Nach der ersten Nacht im fremden Bett und der ersten (zu)
speziellen Mahlzeit im fremden Land, mussten wir uns zur
Schule aufmachen. Der Schwerpunkt während den Schullektionen wurde auf Geschäftsbriefe, Textverständnis und Konversationen gelegt. Während des Sprachaufenthaltes wurden
wir auf das bevorstehende DELF A3 (Französisch-Diplom)
vorbereitet. Die Unterrichtszeiten beschränkten sich auf den
Morgen, der Nachmittag war für diverse weitere Aktivitäten
reserviert. Dabei reisten wir zum Beispiel nach Nîmes oder
nach Pézenas. Ebenfalls besuchten wir Sehenswürdigkeiten
wie Aigues Mortes und das Viaduc de Millau, die längste
Brücke der Welt. Teilweise konnten wir auch den französischen Strand geniessen. Das Wetter in der ersten Woche war
brilliant. Die zweite Woche gestaltete sich dann kälter und
damit verbrachten wir die Freizeit in einem Internetcafé,
einem Spielsalon oder im Einkaufszentrum.
Besseres Französisch, gefestigter Klassengeist
Die Zeit verging schneller als zu Beginn befürchtet, und schon
bald mussten wir wieder an die Rückreise denken. Am Tag
der Abreise galt es noch eine Prüfung abzulegen. Der Nachmittag blieb für das Zusammenpacken frei. Um 21 Uhr war
es dann so weit: Wir verabschiedeten uns von den uns langsam ans Herz gewachsenen Gastfamilien. Montpellier verliessen die meisten mit einem lachenden und einem weinenden
Auge. Die unangenehme Reise während der Nacht verhalf
nicht allen zum dringend benötigten Schlaf. Von Zwischenhalt zu Zwischenhalt wurde es kälter und kälter – man
merkte, dass die Schweiz näher rückte.
Jene, die beim Grenzübertritt nicht geschlafen hatten, bejubelten diesen frenetisch. Einige Stunden später fanden wir uns im
Thurgau wieder. Um 7 Uhr morgens war das Abenteuer Sprachaufenthalt in Frankreich so gut wie vorbei. Einmalige
Erinnerungen, ein besseres Französisch und einen gefestigten
Klassengeist nahmen wir aus Montpellier mit. Wir freuen uns
bereits heute auf den Sprachaufenthalt im Königreich der
Queen Elisabeth.
Raffael Aebersold, Marcel Brechbühl,
Lernende der Kantonalen Verwaltung im 2. Lehrjahr
Foto Susanna Grüninger
Der Sieger Hans Fankhauser.
Foto Heidy Gremlich
18 Pensionierte
Nicht einverstanden mit der
Rentenanpassung
Antwort-Brief der Pensioniertenvereinigung an Peter Pauli, Präsident der Pensionskasse Thurgau.
Sehr geehrter Herr Pauli,
Am 1.9.06 haben alle pensionierten Mitglieder
der pk.tg ein Schreiben betreffend Rentenanpassungszulagen erhalten. Der Vorstand der
Pensioniertenvereinigung hat darüber diskutiert und drückt sein Nichteinverstandensein
und seine Besorgnisse wie folgt aus:
Etliche Vorstandsmitglieder haben zum Teil
geharnischte Reaktionen erhalten. Es ist uns
bewusst, dass uns der geringere Teuerungsausgleich nicht an den Rand der Armut bringt;
es ist vielmehr das System des Vorgehens, das
unser Missbehagen auslöst. Von Jahr zu Jahr
wird so die Diskrepanz zwischen Teuerung und
Rente grösser. Angesichts dieser Entwicklung
wirken die kürzlich beschlossenen hohen Entschädigungen für die Mitglieder der Pensionskassenkommission umso störender.
Ursache des nur teilweisen Teuerungsausgleichs ist offensichtlich die Tatsache, dass die
Arbeitgeber auf Grund der grossrätlichen Verordnung ab einem Deckungsgrad der PK von
107,5 Prozent keine Rentenanpassungszulagen mehr bezahlen müssen. Deshalb ist die PK
nicht mehr in der Lage, den vollen Teuerungsausgleich zu finanzieren. Wir stellen somit fest,
dass sich die Arbeitgeber der Verantwortung
für die Pensionierten entziehen.
Dass verschiedene Arbeitgeber offensichtlich
gar nicht realisieren, dass die Entlastung ihres
Budgets durch den Wegfall ihrer Beiträge voll
auf dem Buckel der Rentner ausgetragen wird,
zeigt insbesondere der Kommentar zum Voran-
schlag 2007 der Schulgemeinden Frauenfeld,
freuen sich doch die Schulgemeinden über den
Wegfall dieses Budgetpostens.
Sind Kanton und Schulgemeinden als Arbeitgeber in Zukunft noch attraktiv, wenn die Angestellten als Pensionierte dann gleichsam «vergessen» werden? Der Vergleich mit anderen
öffentlich-rechtlichen Pensionskassen zeigt,
dass ein voller Teuerungsausgleich üblich ist.
So ist dies bei der Stadt Frauenfeld – gewiss
ein vergleichbarer Partner – regelmässig der
Fall.
Die pk.tg hat doch ein grosses Interesse daran,
durch die Aufnahme neuer Mitglieder zu wachsen. Wird aber bekannt, dass die Teuerung auf
den Renten nicht mehr voll ausgeglichen wird,
dürfte sich wohl niemand mehr dafür interessieren. Mangelnde Attraktivität hat bereits dazu
geführt, dass die Pensionskasse der Stadt
Kreuzlingen auf den in der Presse angekündigten Anschluss mittlerweile verzichtet hat.
Der Regierungsrat hat jetzt noch ein Anhörungsrecht. Wir erlauben uns deshalb, ihm eine
Kopie dieses Schreibens zuzustellen. Er soll
unsere Bedenken auch kennen. Wir ersuchen
Sie, alles in die Wege zu leiten, damit den Pensionierten in Zukunft wieder der volle Teuerungsausgleich ausgerichtet wird.
Wir hoffen, dass die Pensionskassenkommission unser Begehren ernst nimmt und sind
gerne zu einem Gespräch mit Ihnen bereit.
Mit freundlichen Grüssen
Der Präsident: Werner Schoch
Der Aktuar: Klaus Lüthi
382 «Babeli»
beim Kegeln
Im vergangenen Jahr hat 382 Mal der
erlösende Glockenton ein Babeli oder
einen Kranz angezeigt, und 226 Mal
ist der Fuchs oder die Fähe der verbissen hetzenden Meute entkommen.
Dies ist das Resultat von 24 Stunden
hochanstrengendem, athletischen
Kampf gegen sich selber und die doch
etwas in die Jahre gekommene Kegelbahn im Wiesental.
Letzteres kann denn auch der Grund
dafür sein, dass die Kugel in vielen Fällen nicht den ihr zugedachten Weg
nahm, die Kegel oftmals einfach trotzig
stehen blieben und so der verdiente
Punkt nicht notiert werden konnte. Den
goldenen Lorbeerkranz als Kegler und
Keglerin des Jahres holten sich jeweils in
beiden Disziplinen und mit beachtlichem Abstand zu den schärfsten Verfolgern Hans Fankhauser und Heidy
Gremlich. Den zweiten Rang erkämpften sich bei den Babeli Jacques Tanner
und Aniza Kozjak, bei den Füchsen Jacques Tanner und Friedi Rietmann, während sich Roland Bartholdi, Friedi Rietmann und Günter Andes, Thildi
Brunner die dritten Plätze sicherten.
Heidy Gremlich gebührt ein herzliches
Dankeschön für die ausgezeichnete
Betreuung der Gruppe und die Organisation der mit schönen Preisen dotierten
Rangverkündigung in würdigem Rahmen.
Roland Bartholdi
Ein Teil der staunenden Seniorengruppe im Naturmuseum
Foto Armin Bont
Organisator Kurt Künzler am Flügel.
Foto mdm
Pensionierte 19
Rückblick
Führung im Naturmuseum in
Frauenfeld
Am 15. November 2006 fanden für die
Mitglieder der Pensioniertenvereinigung
im Naturmuseum des Kantons Thurgau
in Frauenfeld ganz besondere Führungen statt. Hannes Geisser, Konservator
des Naturmuseums, gewährte uns einen
Blick hinter die Kulissen des Museums.
Statt der erwarteten höchstens 25 Personen meldeten sich 88 Interessierte für
diese Führung an. Somit mussten vier
Gruppen gebildet werden. Zwei Gruppen erlebten die Führung am Vormittag
und zwei am Nachmittag. Hannes Geisser verstand es ausgezeichnet, uns mit
verschiedenen Schätzen aus dem Depot
des Naturmuseums vertraut zu machen.
Manche von uns kamen ins Staunen,
was es da alles zu sehen gab! Ich bin
überzeugt, dass die Einladung an die
Grosseltern unter den Anwesenden
Gehör finden wird, das Naturmuseum
auch einmal mit den Enkeln zu besuchen.
Kurt Künzler
Wird zur Tradition
Zum zweiten Mal hat Mitte Dezember
im Pfarreizentrum Klösterli ein von
Kurt Künzler organisierter Adventsnachmittag stattgefunden. Die gute
Besucherzahl von rund 80 Pensionierten
erfreute sich an verschiedenen Musik-,
Gesang- und Erzählungsbeiträgen.
Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass ausser der professionellen
Musik der Kapelle Edelweiss das Programm von Mitgliedern der Pensioniertenvereinigung gestaltet wurde, was niemanden daran zweifeln lässt, dass diese
Veranstaltung zur jährlichen Tradition
wird.
Marlene Dual Mayer
Jassfreudige und Kegler
gesucht!
Die Jasser, Männer und Frauen, treffen sich jeden Freitag um 13.45 Uhr
im Alters- und Pflegeheim an der
Zürcherstrasse 84 in Frauenfeld.
Schaut doch einfach einmal rein oder
meldet euch direkt bei der Gruppenleiterin Heidy Gremlich, Telefon
052 721 70 81.
Auch die Kegler freuen sich auf Neumitglieder. Treffpunkt an jedem zweiten Freitag im Monat um 14.30 Uhr im
Restaurant Wiesental in Niederwil bei
Frauenfeld.
Heidy Gremlich
Für die Agenda
Dienstag, 20. März 2007
Gruppe Wanderungen: Frühlingswanderung im Hinterthurgau von Bichelsee nach
Kienberg – Rüetschberg – Bichelsee.
Besammlung 12.30 Uhr am Parkplatz beim
Restaurant Landhaus, Bichelsee. Anmeldung an Ignaz Hollenstein, Schlössliweg 6,
Frauenfeld, Tel. 052 722 25 07.
Dienstag, 27. März 2007
Gruppen Besichtigungen und Kulturelles:
Besuch des Seemuseums in Kreuzlingen.
Treffpunkt 14.00 Uhr Parkplatz Werkhof
Kreuzlingen (neben Fotocolor). 14.15 Uhr
Führung mit Dr. H.U. Wepfer (ca. 1,5 Std.).
Anmeldung bis 15. März an Ursula Hofmann, Waldrainstr. 2, 8280 Kreuzlingen,
Tel. 071 672 61 38, Fax 071 672 61 53.
Donnerstag, 19. April 2007
Gruppe Wanderungen: Rundwanderung
im lieblichen Thunbachtal. 12.30 Uhr
Besammlung beim Parkplatz der Firma
micro pcb (früher FELA), Thundorf. Anmeldung an Roland Bartholdi, Drosselweg 1,
8500 Frauenfeld, Tel. 052 721 49 81.
Donnerstag, 10. Mai 2007
Jahresversammlung 2007 im Thurgauerhof in Weinfelden
Kaffeeservice ab 09.30 Uhr, Beginn der
Versammlung 10.15 Uhr, anschliessend
Apéro und Mittagessen, Nachmittagsprogramm mit Musik des Thurgauischen
Senioren-Orchesters.
René Keller
Leo Müller
20 Leute · Ehrungen
25 Dienstjahre
Wir gratulieren
Zum Gedenken
René Keller
Das Amt für Wirtschaft und Arbeit gratuliert seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur erfolgreichen Weiterbildung:
Leo Müller
René Keller trat am 1. Januar 1982 als
Gärtnermeister in die Arbeitserziehungsanstalt Kalchrain (heute: Massnahmenzentrum für junge Erwachsene) ein. Sein
Hauptauftrag war, in der 1978 erbauten
Gärtnerei Eingewiesene zu Gärtnern
auszubilden. Mit einem Mitarbeiter und
den Lehrlingen ist er für die Pflanzenproduktion sowie für die Aussenanlagen
des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters verantwortlich. Im Laufe der Zeit
entwickelte er den Ausbildungsbetrieb
zu einer öffentlichen Kundengärtnerei
mit vielfältigen Produkten. Dies erreichte er mit Engagement und Weiterentwicklung des Lehrbetriebes.
Lernen Sie doch René Keller mit seinen
Mitarbeitern im Frühling kennen, wenn
Sie unsere Gärtnerei besuchen. Neben
seiner Arbeit im Lehrbetrieb ist René
Keller als Fachlehrer und Prüfungsexperte in der Lehrlingsausbildung tätig.
Für seinen Einsatz im Auftrag des Massnahmenzentrums als Leiter des Produktions- und Lehrbetriebes Gärtnerei danken wir ihm herzlich.
Otto Kliem, Direktor MZE Kalchrain
Karin Näf (RAV Frauenfeld) zum
Abschluss als Personal-Fachfrau mit
eidg. Fachausweis.
Tanja Scherrer und Thomas Breitenmoser (RAV Frauenfeld) zur bestandenen Ausbildung zur Personalberaterin /
Personalberater mit eidg. Fachausweis.
Edgar Klaus (RAV Kreuzlingen) zur
bestandenen Ausbildung zum Personalberater mit eidg. Fachausweis.
Brigitte Lötscher (RAV Kreuzlingen)
zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur Sozialversicherungsfachfrau
mit eidg. Fachausweis.
Edgar Georg Sidamgrotzki, Chef Amt
für Wirtschaft und Arbeit
Peter Leumann, Regionalleiter RAV
Frauenfeld
Felice Demarmels, Regionalleiter RAV
Kreuzlingen
Die Fachbildungskommission der Gemeindefachschule St.Gallen hat Bruno
Peter, Sachbearbeiter beim Betreibungsamt Kemmental, nach bestandener Diplomprüfung die Bewilligung zur Führung des Titels Dipl. Fachmann für
Schuldbetreibungsrecht GFS erteilt.
Wir gratulieren herzlich.
Walter Häberlin, Konkursamt und
Betreibungsinspektorat
Am 16. Dezember 2006 ist Leo Müller,
der ehemalige Chef des Personalamtes,
nach längerer Krankheit im Alter von 81
Jahren verstorben. Er hat sehr grosse
Verdienste um die Entwicklung der thurgauischen Verwaltung.
Leo Müller trat 1965 als Adjunkt des
Statistischen Amtes und Sekretariates
der Personalkommission (Personalbüro)
in den Staatsdienst ein. 1973 übernahm
er die Leitung des neuen Personalamtes.
Er wollte nicht nur verwalten, sondern
gestalten und zeitgemässe Personal- und
Führungsinstrumente einführen. Unter
seiner Leitung wurde die grosse Besoldungsrevision in den Jahren 1975-1980
durchgeführt. Anschliessend wagte er
sich an die Mitarbeiterbeurteilung. In
dieser Zeit wurden auch erste interne
Weiterbildungskurse angeboten. Früh
entstanden auch die ersten Führungsgrundsätze, der Stellenplan und verschiedene organisatorische Instrumente.
Mitte der 70er Jahre rief er zusammen
mit dem damaligen Informationschef die
Leuetatze ins Leben rief. Mit der Schaffung der Personalkommission förderte er
die Mitsprache des Personals. Und
schliesslich geht auch die Pensioniertenvereinigung auf seine Initiative zurück.
Leo Müller hat viel bewirkt, Samenkörner gesät und das Wachstum als sozialer
Arbeitgeber begünstigt. Er wird uns in
guter, dankbarer Erinnerung bleiben.
Linus Lüthold, Chef Personalamt
Foto Susanna Grüninger
Leute · Ehrungen 21
Die anderen runden
Zahlen
20 Dienstjahre
Christian Albin, Koch, Massnahmenzentrum für junge Erwachsene
Dora Allenspach, Sekretärin, Steuerverwaltung
Klara Brändle, Mitarbeiterin Hausdienst, Kantonsschule Frauenfeld
Rosa Bruno, Raumpflegerin, Finanzverwaltung
Erich Frei, Magazinchef, Tiefbauamt
Lukas Nater, Sekretär, Rekurskommission Gebäudeversicherung
Markus Stamm, Bezirkschef, Tiefbauamt
Sonja Uzunoglu, Bibliothekarin, Pädagogische Maturitätsschule
30 Dienstjahre
Doris Fischer, Sekretariatsleiterin, Generalsekretariat DBU
Bernhard Kraft, Lehrer Landwirtschaft/Bonitierung, LBBZ Arenenberg
Vera Minovsky, Sozialarbeiterin, Jugendanwaltschaft
Rosmarie Schnelli, Sachbearbeiterin, Veterinäramt
Kommen und Gehen
Austritte
Urs Ambühl, Sachbearbeiter, Amt für Raumplanung
Heidy Birchler, Sachbearbeiterin, Migrationsamt
Daniela Eugster, Sekretärin, Sportamt
Ursula Helg, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kulturamt
Simone Humbel, Mitarbeiterin Administration, Amt für Wirtschaft
und Arbeit
Andreas Löw, Leiter Fachstelle Sonderschulung, Amt für Volksschule
und Kindergarten
Karin Näf, Mitarbeiterin Administration, Amt für Wirtschaft und Arbeit
Wolfgang Roming, Zentralist, Kantonspolizei
Roger Simmen, Teamleiter Administration, Amt für Wirtschaft
und Arbeit
Brigitte Tanner, Sekretärin RED, Amt für AHV und IV
Cornelia Thalmann, Sachbearbeiterin, Amt für AHV und IV
Eintritte (siehe auch Seite 22)
Fabienne Grätzer, Kundenberaterin, Strassenverkehrsamt
Michael Imhof, Wirtschaftsinformatiker, Amt für Informatik
Erika Kummer, Sekretärin, Amt für Volksschule und Kindergarten
Nicola Lado, Case Coordinator, Amt für AHV und IV
Sandro Maier, Kundenberater, Strassenverkehrsamt
Anna Meili, Sekretärin, Generalsekretariat DIV
Tobias Zumbach, Obergerichtssekretär, Obergericht
Pensionierungen
Hansueli Bärtschi, Leiter MIBD, Landwirtschaftsamt
Italo Carbogno, Leiter Arbeitslosenkasse, Amt für Wirtschaft
und Arbeit
Alice Duss, Sekretärin, Generalsekretariat DIV
Walter Reich, Polizeiwachtmeister mit besonderen Aufgaben,
Kantonspolizei
Kurt Rutishauser, Polizeiwachtmeister mit besonderen Aufgaben,
Kantonspolizei
Marianne Studer, Mediothekarin, Kantonsschule Romanshorn
Übertritte
Heinz Brandner, Assistent Generalsekretariat, Generalsekretariat DEK
Andreas Debrunner, Hauswart, Kantonsschule Kreuzlingen
Pius Geiger, Leiter Administration, Kantonsschule Romanshorn
Stefan Haffter, Staatsanwalt, Staatsanwaltschaft
André Häusler, Lebensmittelkontrolleur, Kantonales Laboratorium
Corinne Herzog, Sekretärin RED, Amt für AHV und IV
Ulrich Rupp, Kontrolleur Milchproduktionsbetriebe, Veterinäramt
Foto Susanna Grüninger
22 Leute · Ehrungen
Eintritte
Natalie Anderes
Sekretärin, Amt für Volksschule und Kindergarten
Thomas Back
Sachbearbeiter Altlasten,
Amt für Umwelt
Sandra Berger Kimmich
Case Coordinatorin, Amt
für AHV und IV
Brigitte Büchi
Sachbearbeiterin, Amt
für Handelsregister und
Zivilstandwesen
Reto Birrer
Informatikassistent,
Kantonsschule Frauenfeld
Roger Boll
ICT-Instruktor, Amt für
Informatik
Claudio Carbogno
Mitarbeiter Administration, Amt für Wirtschaft
und Arbeit
Reto Cathomen
Steuerkommissär, Steuerverwaltung
Brigitte Duschletta
Sachbearbeiterin,
Kantonspolizei
Anna Etta Hecken
Erziehungswissenschaftliche Mitarbeiterin, Generalsekretariat DEK
Rahel Helbling
Berufsberaterin, Amt für
AHV und IV
Achim Kayser
Ressortleiter Boden,
Amt für Umwelt
Thomas Keiser
Grabungstechniker, Amt
für Archäologie
Anna Meili
Sekretärin, Generalsekretariat DIV
Melanie Müller
Leiterin Bildung in Ernährung und Hauswirtschaft,
LBBZ Arenenberg
Zemka Oberhänsli
Sozialpädagogin, Massnahmezentrum für junge
Erwachsene
Marianne Ott
Betriebswirtschaftliche
Assistentin, Amt für AHV
und IV
Barbara Roth
Mitarbeiterin, Kantonsbibliothek
Katrin Sacilik
Sachbearbeiterin,
Migrationsamt
Esther Schindler
Sachbearbeiterin,
Personalamt
Hermann Schnyder
Leiter Arbeitsmarktaufsicht, Amt für Wirtschaft
und Arbeit
Jacqueline Schorer
Logopädin, Amt für Volksschule und Kindergarten
Sibylle Remschak
Arbeitsvermittlerin, Amt
für AHV und IV
Andreas Walder
Arbeitsvermittler, Amt für
AHV und IV
Urs Leuzinger probt schon mal im Studio von «Schweiz aktuell».
Fotos zVg
Urs Leuzinger mit einem Fundstück aus der Pfahlbausiedlung Pfyn Breitenloo.
Vorletzte Seite 23
Leben wie die Pfahlbauer von Pfyn:
Urs Leuzinger machts möglich
Im Sommer rückt ein unscheinbarer
Weiher im Westen Pfyns ins Lampenlicht der Medien: Das Schweizer Fernsehen realisiert das «Living-ScienceProjekt» mit dem Titel «Pfahlbauer von
Pfyn – Steinzeit Live». Während vier
Wochen werden sich acht bis zehn
Personen dem «harten Leben unter
steinzeitlichen Bedingungen» stellen,
so die Ausschreibung. Dass dies ausgerechnet im Thurgau geschieht, ist
nicht zuletzt Urs Leuzingers Verdienst.
Der Archäologe und Konservator des
Museums für Archäologie unterstützt
die Fernsehmacher als wissenschaftlicher Berater.
Interviews mit «facts» und «Die Zeit»
am Vormittag, am Abend ein Beitrag in
«Schweiz aktuell» auf SF1, dazwischen
noch der Besuch der Leuetatze: Urs Leuzinger kann sich zurzeit über fehlende
Medienpräsenz nicht beklagen. Seit das
Schweizer Fernsehen für sein «Pfahlbauer-TV» tüchtig die Werbetrommel rührt
und zudem noch eine Polemik über das
«Hüttendorf im Naturschutzgebiet» entbrannt ist, klopfen Journalisten in Scharen beim Thurgauer Amt für Archäologie an.
Thurgau profitiert
«Der Rummel ist anstrengend, aber ich
geniesse ihn auch», gibt «Leuzi», wie ihn
die Kollegen nennen, ganz offen zu und
schiebt sogleich nach: «Vom Medieninteresse profitieren natürlich auch das
Amt und der ganze Thurgau.» Als er das
Vorhaben seinen Vorgesetzten bis hinauf
zum Regierungsrat darlegte, stiess er auf
offene Türen. Dass sich das Schweizer
Fernsehen nach Gotthelfs «Saleweidli»
(im Emmental) und «Das Internat» auf
der Schatzalp (Davos) nun den Pfahlbauern in der Ostschweiz zuwendet, sei nur
recht und billig.
Kein «Big Brother im Schlamm»
Allerdings ist dieses Mal der wissenschaftliche Anspruch gross. Dafür bürgt
unter anderem die Begleitung durch den
«renommierten Steinzeitforscher» wie
der Thurgauer Archäologe inzwischen
von den Medien bezeichnet wird.
Befürchtungen, die Sache könnte in ein
«Big Brother im Schlamm» ausarten,
teilt Urs Leuzinger nicht. Die acht bis
zehn Personen werden während der vier
Wochen in drei Pfahlbauhäusern mit
Stall und Gehege leben, wie es den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen
aus der Pfahlbausiedlung Pfyn Breitenloo entspricht. «Living science» will den
Zuschauern Antworten auf die Fragen
geben, wie unsere Vorfahren in der
Jungsteinzeit vor rund 6000 Jahren lebten, wie sie sich ernährten, wie die klimatischen Bedingungen waren etc.
SWR sendet an Pfingsten
Erfahrungen mit dem neuen Fernsehformat konnte Urs Leuzinger schon als
Berater des deutschen Südwestfunkes
SWR sammeln. Diese Serie, die sich an
der Pfahlbauer-Siedlung Bleiche in
Arbon orientiert und während acht
Wochen auf einem abgeschlossenen
Gelände bei Weingarten aufgezeichnet
wurde, geht an Pfingsten über den Sender. Thomas Schäppi, Redaktionsleiter
von «Schweiz aktuell», wurde auf die
Aktivitäten des SWR aufmerksam.
Grabungsleiter in Arbon
Die «geniale Grabung» in Arbon, die
Urs Leuzinger von 1993 bis 1995 leitete,
brachte den jungen Archäologen in Kontakt mit den Koryphäen der Steinzeitforschung, die damals in Scharen nach
Arbon pilgerten. Die Auswertungen verband er mit seiner Doktorarbeit, Pfahlbauten wurden zu seinem Spezialgebiet.
Mit der Entdeckung des Steinzeitmenschen Ötzi im Südtirol erreichte das
Thema ungeahnte Popularität. Seit 1999
leitet Urs Leuzinger das Museum für
Archäologie, die «Vitrine» des Amtes
für Archäologie.
Florian Stöckli
Die Pfahlbauer von Pfyn
Die Pfahlbausiedlung Pfyn Breitenloo wurde im Herbst 1944 von internierten polnischen Soldaten unter der Leitung von Karl
Keller-Tarnuzzer ausgegraben. Tarnuzzers
Publikationen haben wesentlich zum in den
40er Jahren hochstilisierten Mythos der
Pfahlbauer in der Schweiz beigetragen.
In den Sommern 2002 und 2004 hat das
Amt für Archäologie des Kantons Thurgau
Nachuntersuchungen der Pfyner Ansiedlung, die auf die Zeit von 3708 bis 3703
v. Chr. datiert wurde, durchgeführt.
www.pfahlbauervonpfyn.tg.ch
Impressum
Redaktionskommission Walter Hofstetter, Informationsdienst (Vorsitz);
Linus Lüthold, Personalamt (Vorsitz Stv.); Martin Bächer, Amt für Mittel- und
Hochschulen; Anne-Mette Baumgartner, personalthurgau; Natalie Brechbühl,
DFS; Marlene Dual Mayer, Pensionierten-Vereinigung; Anita Enz, Amt für
Umwelt; Alex Fey, DJS; Pius Geiger, DEK; Susanna Grüninger, Informationsdienst; Peter Guarisco, BLDZ; Claudia Mathias, DBU; Rolf Müller, Kantonspolizei; Manuela Olgiati, Naturmuseum; Gabriele Scheiber, DIV; Florian Stöckli,
Informationsdienst.
Grafik |Layout dfp Kommunikation AG, Weinfelden
Druck Sonderegger Druck AG, Weinfelden
Redaktion Susanna Grüninger, Informationsdienst, susanna.grueninger@tg.ch
Administration (Adressänderungen) Karin Schreiner, Personalamt,
Marktplatz, St. Gallerstr. 11, 8510 Frauenfeld, Telefon 052 724 13 46,
Fax 052 724 13 53, karin.schreiner@tg.ch
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 30. März 2007
24 Letzte Seite
Wettbewerb
Leuechralle
78 Antwortcoupons gingen ein und 62 enthielten die
richtigen Lösungen. Wir gratulieren den glücklichen
Gewinnerinnen und Gewinnern!
Über Wirkungen und Orientierung
Die richtigen Antworten
1. um 1930
2. ky2time
3. Stalemate
4. Seite 13
Die Gewinnerinnen und Gewinner
1. Irene Opprecht, Buhwilerstrasse 21, 8575 Istighofen
(zwei Halbtax-Tageskarten «Ostwind»)
2. Peter Schoop, Feldstr. 36, 8580 Amriswil
(ein Thurgauer Sackmesser)
3. Alfons Loser, Tonisberg 9, 9562 Märwil
(eine Sigg-Bottle im TG-Look)
Wer kennt die «Leuetatze»?
1. Auf wieviele neue Führungsgrundsätze baut die Kantonale Verwaltung?
2. Die bekannte Handschrift welches Kartäusers ist neu im
Internet abgebildet?
3. Welche Pfahlbausiedlung wird Drehort für eine
Schweizer TV-Sendung?
4. Von welcher Seite stammt der obenstehende Bildausschnitt?
Lösungen an «Leuetatze»-Wettbewerb, Informationsdienst, Regierungsgebäude, 8510 Frauenfeld
«Leuetatze-Wettbewerb» 1 · 2007
Name
Adresse
Frage 1
Frage 2
Zwei alte Schulfreunde treffen sich wieder einmal.
So wie geht’s? Gut, nein falsch, blendend! Habe jetzt einen tollen
Job in der öffentlichen Verwaltung. Bravo, in welcher Branche
denn? Informatik. Hoppla, ein nicht so ruhiges Feld. Ich nehme an,
mit viel Stress verbunden. Ja schon, das heisst, jetzt läuft’s wirklich
rund. Nach vielen Jahren der Umstellungen habe ich jetzt endlich
alle meine Leute unter einem Dach, in einem ausgezeichneten Gebäude, auch bezüglich Sicherheit. Viel Platz für alle Rechner usw.
Wo arbeitest Du denn? In Weinfelden. Ja aber, öffentliche Verwaltung: Das ist doch der Kanton, und die Ämter sind doch vor allem in
Frauenfeld konzentriert. Stimmt, aber spielt keine Rolle. Heute mit
den modernen Telekommunikationsmitteln bist du da völlig
unabhängig vom Standort. Geht ganz einfach mit Fernbedienung,
ein Klick und du bist drin. Kürzlich bin ich im Zentrum Frauenfeld
an der Grabenstrasse vorbeigelaufen; dort gibt’s doch ein Ausbildungszentrum des Kantons, mit Computern und Technik vollgestopft.
Warst du nicht dort einquartiert? Ja schon, das ändern wir jetzt. Ich
will meinen Laden beisammen haben und zügle darum alles nach
Weinfelden. Sicher ein teurer Spass nach all den Investitionen. Was
sagen denn deine Kunden dazu? Wenn jetzt alle nach Weinfelden
zur Aus- und Weiterbildung pilgern müssen, erhöht das doch ihre
Kosten. Kann schon sein, dafür werde ich umso billiger. Schliesslich werde ich am Income und Output gemessen, die andern zwar
auch, aber das ist …äh …nicht mein Problem. Haben denn deine
Kunden nicht reklamiert? Nein, zum Glück sind sie noch mit den
Folgen und Auswirkungen der letzten Umstellung beschäftigt. In
meinem Geschäft hätte ich bei meinen Kunden mit so einer Lösung
keine Chance. So? Wo arbeitest du denn? Was würde denn passieren? In der IT-Abteilung einer Baufirma, Datenbanken, CAD, du
weisst schon, monatelang Stress, dann wieder hie und da ein Durchhänger, aber höchst spannend und kreativ. Alles muss kunden- und
wirkungsorientiert ablaufen. Jeder Prozessablauf muss optimiert
sein und funktionieren, sonst wechseln die Kunden morgen ihren
Partner. Arbeitet ihr auch so? Klar, Kunden haben wir sowieso,
Wirkung können wir nachweisen und Weinfelden liegt im Orient ...
Frage 3
Frage 4
Einsendeschluss: 30. März 2007
Geri Schwager, Forstamt
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
54
Dateigröße
2 251 KB
Tags
1/--Seiten
melden