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Ein Garten wie zu Mönchszeiten Der Mai ist da - Burkhard Bohne

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26 BRAUNSCHWEIG
WILLKOMMEN
Donnerstag, 2. Mai 2013
Ein Garten wie zu Mönchszeiten
Die Kulturpaten eröffnen im Klostergarten Riddagshausen am Sonntag die neue Saison.
Von Bettina Habermann
Julian Huk wurde am 12. April
um 8.31 Uhr im Marienstift
geboren. Größe: 50 cm; Gewicht: 3090 g. Seine Eltern
sind Sonja und André Huk.
Thierry Semaan wurde am 14.
April um 0.47 Uhr im Marienstift geboren. Größe: 52 cm.
Gewicht: 3660 g. Seine Eltern
sind Nora und Richard Semaan.
Toni Kilka wurde am 14. April
um 5.34 Uhr in der Frauenklinik Celler Straße geboren.
Größe: 55 cm; Gewicht: 3780
g. Seine Eltern sind Stefanie
und Darius Kilka.
Braunschweig. Der Klostergarten
ist dank der Kulturpaten und der
Beschäftigten
der
Diakonie
gGmbH, die die Grundpflege erledigen, aufs Feinste vorbereitet.
Seit es frostfrei ist, wurde in den
Hochbeeten geschnitten und gesät
– und fast überall sprießt nun frisches Grün. Nur der Salbei sieht
noch struppig aus. „Aber der wird
hoffentlich noch“, meint Burkhard Bohne, der Leiter des Klostergartens Riddagshausen.
Die Kulturen seien nach dem
langen Winter etwa drei Wochen
zurück. „Aber wenn Wärme und
Feuchtigkeit jetzt aufeinandertreffen, holt die Natur das bis Ende Mai, Anfang Juni auf“, sagt
Bohne. Zum Start in die Saison
mit dem ersten Kulturpaten-Café
an diesem Sonntag können Interessierte die strenge Ordnung des
2004 nach dem Klosterplan
St. Gallen aus dem 9. Jahrhundert
eröffneten Klostergartens bestens
betrachten.
18 Gemüse-, 14 Kräuter- und
2 Färberbeete zählt der Klostergarten, der mediterrane und kultivierte einheimische Pflanzen beherbergt. Es ist eine authentische
Anlage, die vor 800 Jahren zur
Zeit der Zisterziensermönche
nicht wesentlich anders aussah –
nur der Kräutergarten befand sich
südlich der Klosterkirche, und
dort, wo heute die Hochbeete an-
gelegt sind, gediehen einst die
Obstbäume.
Die Verbindung zwischen Klosterkirche und Klostergarten werde
für viele Besucher des Gartens
spürbar, meint Kulturpatin Birgit
Jäckel. „Es ist ein spiritueller
Ort.“ Die besondere Atmosphäre
genießen viele Gäste auch unter
der Woche – egal ob morgens, zur
Mittagszeit oder abends, denn der
Klostergarten ist jederzeit zugänglich. Häufig ist es dann nicht
nur die Anlage des Klostergartens, die zum Verweilen einlädt,
sondern besonders auch die Ruhe
und die Beschaulichkeit.
KLOSTERGARTEN
Die Kulturpaten im Klostergarten Riddagshausen laden ab Sonntag, 5. Mai, an
jedem ersten Sonntag im
Monat um 14.30 Uhr zum
Kulturpaten-Café ein. Jeweils um 15 Uhr findet eine
Führung durch den Klostergarten statt, um 16 Uhr durch
den Klosterpark.
Die Sommernacht im Klostergarten findet am Freitag,
14. Juni, statt.
Die Arbeitstreffen der Kulturpaten sind jeweils donnerstags von 15 bis 17 Uhr. Interessierte sind willkommen.
Fürs Kulturpaten-Café im Klostergarten sind (von links) Birgit Jäckel, BurkFoto: Peter Sierigk
hard Bohne, Urs Müller und Petra Meiers bestens vorbereitet.
Integratives
Stadtteilprojekt
im Heidberg
Heidberg. Am Sonntag, 4. August,
veranstaltet
das
integrative
Stadtteilprojekt „Heidberg aktiv“
zusammen mit seinen Kooperationspartnern den ersten Bürgerbrunch im Heidberg. Die Veranstaltung findet im Freien auf dem
Gelände der St. Thomas-Gemeinde, Bautzenstraße 26, statt.
Vereine, Institutionen, Hausgemeinschaften, Arbeitskollegen,
Familien oder Einzelpersonen –
alle sind zur Teilnahme eingeladen.
Das Frühstück wird von einem
bunten Musik- und Aktivitätenprogramm begleitet. Die Eröffnung ist für 10.30 Uhr mit einer
von Pfarrer Binder gehaltenen
Freilicht-Andacht geplant.
Zusätzlich zu den von den Teilnehmern mitgebrachten Speisen
und Getränken können Kaffee,
Tee und Kaltgetränke sowie zur
Mittagszeit eine Suppe käuflich
erworben werden.
Jeder Tisch nimmt am Wettbewerb „Schönste Dekorierung“
teil. Die Veranstaltung endet um
14 Uhr mit der Ehrung für den Sieger-Tisch.
Der Erwerb von Tickets ist ab
sofort möglich. Die Kosten betragen 15 Euro für einen Tisch für
acht Personen. Ein Einzelplatz
kostet 2,50 Euro.
Vorverkauf im Gemeindebüro
St. Thomas, im Awo-Pavillon
Stettinstraße und in der Awo-Migrationsberatung im Steinweg zu
den jeweiligen Öffnungszeiten. ht
Der Mai ist da – die Leute strömen herbei
Tausende begrüßten den Mai bei Tanzveranstaltungen am Vorabend und Maibaum-Festen am Feiertag.
Von Karsten Mentasti
Levi Winter wurde am 15.
April um 11.27 Uhr in der
Frauenklinik Celler Straße
geboren. Größe: 50 cm; Gewicht: 3420 g. Seine Eltern
sind Kathleen Pietzsch und
Jan Winter.
Elena Geier wurde am 16.
April um 6.17 Uhr im Marienstift geboren. Größe: 55 cm;
Gewicht: 4200 g. Ihre Mutter
ist Nadja Geier.
Braunschweig. Es heißt nicht zu
Unrecht, die Freiwilligen Feuerwehren und die Schützen hielten
das Brauchtum am Leben.
Eine andere Tradition ist mittlerweile in immer mehr Stadtteile
eingezogen: Feste rund um Maibäume. Veranstalter sind Vereine
und Bürgergemeinschaften. Ihr
Ziel: endlich wieder unter freiem
Himmel gemeinsam zu feiern.
Bei den Osterfeuern, auch so
ein guter Brauch, muss man meist
noch stehen. Anfang Mai kann
man aber auch schon draußen sitzen. Oft auf Bierzeltgarnituren –
wie gestern auf dem großzügigen
Gelände des Kleingartenvereins
Holzenkamp. Dieses Fest besuchten wir in diesem Jahr stellvertretend für alle anderen Mai-Festivitäten in der gesamten Stadt.
Wie heißt es doch so schön im
Volkslied, das Christian Adolf
Overbeck im 18. Jahrhundert
dichtete und für das Wolfgang
Amadeus Mozart 1791 die Musik
„Wir laden Bewohner beider
Stadtteile ein, um Begegnungen zu ermöglichen“
Hans-Jürgen Breiter, Organisator aus
dem Garten-Bezirksverband Hohetor
Tiana Eliseev wurde am 16.
April um 14.48 Uhr im Marienstift geboren. Größe: 47
cm; Gewicht: 2980 g. Ihre Eltern sind Evgenia Eliseev und
Alexander Erck.
schrieb: „Komm, lieber Mai, und
mache/die Bäume wieder grün.“
Wen zieht es jetzt nicht nach
draußen, in einer Zeit, in der die
Kahlheit des Winters durch Blüten und frisches Blattgrün abgelöst wird. Mal abgesehen von denen, die gerade von Heuschnupfen
geplagt sind und sich deshalb lie-
Die Dalldorfer Tanzmäuse unterhielten mehrere Hundert Besucher des Maibaumfestes des Gartenfreunde-Bezirksverbandes Hohetor. In vielen Stadtteilen
Fotos: Karsten Mentasti
wurde Dienstagabend und am gestrigen Feiertag tagsüber rund um Maibäume gefeiert und getanzt.
ber in vier Wänden verstecken.
Der Gartenverein am Madamenweg liegt direkt am Übergang
zwischen Weststadt und Westlichem Ringgebiet. „Wir laden dazu
Bewohner beider Stadtteile ein,
um Begegnungen zu ermöglichen“, betonte Hans-Jürgen Breiter, Vorstandsmitglied des Garten-Bezirksverbands Hohetor.
Das funktioniert: Rund 300 Besucher kamen, verfolgten Auftritte der Humoristin Josefine Lemke, Tanzdarbietungen der Dalldorfer Tanzmäuse und der
Schreberjugend. Dazu gab es bei
immerhin trockenem Wetter fünf
Stunden lang Grillgut, Kuchen,
Kaffee und kühle Getränke.
„Wir haben seit mehr als zehn
Jahren regen Zulauf “, beschrieb
Bezirksverbandsvorsitzender Re-
ginald Rüter und ergänzte: „Sicherlich kommt am Feiertag auch
manch ein Spaziergänger spontan
vorbei, wenn er Musik hört.“
Die Tradition um das Aufstellen des Maibaums wird in den
Stadtteilen unterschiedlich gehandhabt – im Holzenkamp steht
er das ganze Jahr und trägt die
Wappen der zum Bezirk gehörenden Vereine, anderer Klubs der
beiden aneinander grenzenden
Stadtteile und von Sponsoren.
Am Abend zuvor hatten die
Holzkämper Kleingärtner im Vereinsheim in den Mai getanzt. Auch
solche Tanzvergnügen leisteten
sich viele Vereine, während Tausende Braunschweiger auch in Lokalen bei Maibowle, Maibock –
oder was sonst noch schmeckte –
die Nacht zum Tag machten.
Der Maibaum im Kleingartenverein am Holzenkamp trägt unter anderem die
Wappen der im Bezirksverband Hohetor organisierten Gartenvereine.
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