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HRS Hinte nimmt nach wie vor Fünftklässler auf Bauantrag für

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Emden und Ostfriesland
Emder Zeitung
Freitag, 25. März 2011
8
Kurznachrichten
Kultur
Malerei im Kulturhaus Faldern
Emden. Der Kulturverein Emsdelta präsentiert bis zum 14.
Mai eine Bilderausstellung im Kulturhaus Faldern und dort
in den Räumen der Musikschule. Die Malerinnen Luzia
Haake, Bernhardine Hoff, Christel Leverkinck, Gerda
Schipper, Alma Specht und Ursel Wübbens der Malgruppe aus dem Haus Hillen in Hamswehrum zeigen Landschaften, Blumen und Tierbilder in Acryl.
Bild: pr
Gospelchor hatte Experten zu Gast
Emden.
Der Emder
Gospelchor
„Free Spirit” hatte
zum wiederholten
Male den
Hamburger
Chorleiter
Volker
Dymel
eingeladen,
um mit ihm zu proben und neues Liedgut zu erarbeiten.
Unterstützt von Ruby Hagedorn und Sabine Strippel von
„Joyful Gospel” aus Hamburg war ein ganzes Wochenende
singen, shouten und grooven angesagt. Den Abschluss bildete ein Gottesdienst in der Grönen Stee. Die neuen Lieder
werden fest ins Repertoire von Free Spirit aufgenommen
und sollen beim November-Konzert des Chores in der Johannes a Lasco Bibliothek zu hören sein.
Bild: pr
Kirche
Gottesdienst um Pastor Kurt Marti
Emden. Am Sonnabend, dem 26. März, findet um 17 Uhr
im reformierten Gemeindehaus Gröne Stee in Conrebbersweg ein „etwas anderer Gottesdienst” statt . Es geht dabei
um den reformierten Schweizer Pastor und Schriftsteller
Kurt Marti, der „wie wir sehen werden, uns in vielem aus
der Seele spricht”, kündigt Pastorin Reinhild Gedenk an.
Im Anschluss wird zu Getränk und Imbiss eingeladen.
„Dann wird es auch möglich sein, über Kurt Marti, seine
Texte und unseren Glauben ins Gespräch zu kommen.”
Singen am Nachmittag in der Roten Mühle
Emden. Am heutigen Freitag, 25. März, findet um 15 Uhr
in der Roten wieder das „Singen am Nachmittag” statt.
Nach dem gemeinsamen Teetrinken erklingen Frühlingsund Wanderlieder, Fahrten- und Naturlieder, auch alte und
neue geistliche Lieder. Die Leitung haben Wilma Masloh,
Dorothea Züchner und Christian Züchner. Es handelt
sich um ein offenes Singen, an dem jeder teilnehmen kann.
Tierschicksal
Kater „Nicki” braucht seine Medizin
Emden. Familie
Hoffmann im
Friedensweg in
Harsweg vermisst seit dem
6. März ihren
erst sieben Monate alten Kater
„Nicki”. „Wir
suchen seither
alle Wege ab,
haben alle
Nachbarn informiert und im
ganzen Stadtteil
Steckbriefe verteilt”, sagt Reiner Hoffmann. Das Auffinden
des Tieres ist wichtig, weil er wegen einer inneren Erkrankung regelmäßig eine Medizin nehmen muss. Nicki ist
Freigänger und kam bisher stets zuverlässig nach Hause.
Das Tier hat eine graue und weiße Fellfärbung und braune
Augen.
Bild: pr
Gedenkfeier
Erinnerung an ehemalige Strafgefangene
Brockzetel. Die Stadt Aurich lädt am Sonnabend, dem 2.
April, um 10.30 Uhr zu einer Gedenkfeier nach Brockzetel
ein. 1995 wurde in dem Stadtteil von Aurich nämlich eine
Gedenkstätte eingeweiht, die an niederländischen Gefangenen erinnert, die an dieser Stelle 50 Jahre zuvor ums Leben kamen. Von März bis April 1945 befand sich in Brockzetel ein Strafgefangenenlager, das als Nebenlager des
Straflagers in Wilhelmshaven geführt wurde. Die Gedenkstätte steht an der Stelle des einstigen Lagers. An der Veranstaltung am 2. April nimmt auch eine Delegation aus
den Niederlanden teil.
Wartet im Hafen von Borkum auf einen Käufer: der Frachter „Nordland 1”, der am vergangenen Dienstag geborgen wurde.
EZ-Bild: dpa
Eigner: „Nordland 1” könnte
bald schon verkauft sein
Planeta Impex hat angeblich
schon drei potenzielle Käufer
an der Angel.
Von EZ-Redakteur
AXEL MILKERT
S 0 49 21 / 89 00 410
Borkum. Der gegenwärtige
Eigner des kleinen Frachters
„Nordland 1” ist optimistisch
hinsichtlich eines raschen Verkaufs des Schiffes: „Wenn wir
Glück haben, ist es in der kommenden Woche schon weg”,
sagte Uwe Nerstheimer, zuständiger Projektleiter bei Planeta Impex, gestern auf Anfrage
der Emder Zeitung.
Das Schiff war am Dienstag
von einem dänischen Ber-
gungsschiff vom Borkumer
Strand gezogen worden und
liegt nun im Inselhafen (wir
berichteten). Die „Susanne A”
hatte die am 3. Februar gestrandete „Nordland 1” mit
Hilfe einer Seilwinde über den
Sand ins Wasser gezogen. Zahlreiche Schaulustige hatten das
Spektakel verfolgt. Am Abend
schwamm der Frachter wieder zur Überraschung mancher
Fachleute. Ein Schiffbauingenieur, der auch als Gutachter
tätig ist, sagte gegenüber der
EZ: „Es grenzt an ein Wunder,
dass das Schiff schwimmt.”
Die Schäden halten sich laut
Nerstheimer in Grenzen. So
seien durch die Havarie der
Propeller verbogen und das
Ruder in Mitleidenschaft gezogen. Planeta Impex gibt die geschätzten Reparaturkosten auf
seiner Homepage mit 40- bis
50 000 Euro an. Andere Fachleute gehen unter anderem davon aus, dass außerdem die
Achterpiek dringend saniert
werden müsste. Davon will
Nerstheimer nichts wissen.
„Wir haben keine weiteren
Schäden festgestellt. Es wird
sowieso viel erzählt, auch, dass
das Schiff so viele Lecks hätte.
Das ist aber nicht so.” Nerstheimer geht auch nicht davon
aus, dass die Welle zur Begutachtung ausgebaut werden
muss. Man habe mit den alten
Kapitänen gesprochen und erfahren, dass der Antrieb zum
Zeitpunkt der Strandung nicht
aktiviert war.
Drei potenzielle Käuferoptionen gibt es nach Angaben von
Nerstheimer für die „Nordland
1”. Weitere Interessenten hätten sich gemeldet. Das Schiff
wird unter „Ebay-Kleinanzeigen” für 120 000 Euro (Verhandlungsbasis) angeboten.
Planeta Impex will durch den
Verkauf zumindest die Bergungskosten wieder hereinholen.
Die „Nordland 1” war am 3.
Februar am Strand von Borkum
havariert, als sie Baumaterial
für die Sanierung der Promenade anlieferte. Zu diesem
Zeitpunkt gehörte sie noch der
Emder Firma Fritzen Fracht.
HRS Hinte nimmt nach wie vor Fünftklässler auf
Die Haupt- und Realschule
läuft trotz Einführung der
neuen IGS in Pewsum wie
bisher weiter.
Von EZ-Redakteur
MANFRED ULFERTS
S 0 49 21 / 89 00 417
Hinte/Pewsum. Mit der Einführung der neuen Integrierten
Gesamtschule (IGS) in Pewsum
zum anstehenden Schuljahr
2011/12 sind einige Eltern von
Grundschülern in den vierten
Klassen verunsichert, wie der
Schulbetrieb an der Haupt- und
Realschule (HRS) Hinte künftig
weiterläuft. „Bei uns wird sich
zumindest in den nächsten
vier Jahren nichts ändern. Wir
werden sowohl für Haupt- als
auch für Realschüler eine fünfte Klasse anbieten”, sagte HRSSchulleiter Hendrik Tenorth
gestern gegenüber der Emder
Zeitung, nachdem er bereits
zahlreiche Anrufe von besorgten Eltern erhalten habe.
„Ich wurde bereits mehrfach
angesprochen, ob wir denn
zum kommenden Schuljahr
auch in Hinte wieder eine
fünfte Klasse anbieten, weil
doch die IGS in Pewsum mit
fünften Klassen startet”, sagte
Tenorth. Ende Mai wird es an
der HRS Hinte für Eltern und
jetzige Viertklässler einen
Schnuppertag geben.
Wie viele Schüleranmeldungen es in Hinte geben könnte,
dazu konnte Tenorth nichts
sagen. „An den Grundschulen
werden erst im Juni die weiterführenden Schulempfehlungen
gegeben”, sagte der Schulleiter.
Das hänge sicherlich auch davon ab, wie die Anmeldezahlen
von Haupt-, Real- und Gymnasialschülern für die IGS in
Pewsum ausfallen werden.
Wie berichtet ist das Schulzentrum der HRS Hinte als Außenstelle für die in vier Jahren
dann folgenden neunten und
ein Jahr später zehnten Klassen
der IGS Krummhörn geplant.
Mit der von der niedersächsischen Landesregierung ab sofort gewünschten Einführung
sogenannter Oberschulen Haupt- und Realschüler in einer Klasse -, wäre möglicherweise auch diese neue Schulform zukünftig ein Weg für das
ohnehin auslaufende Modell
der HRS in Hinte.
Bauantrag für Hühnerställe bei der Stadt eingereicht
Landwirt Odinga sieht nur
geringe Belastungen auf die
Anwohner zukommen. SPD
Emden wendet sich deutlich
gegen Massentierhaltung in
Emden.
Emden. Landwirt Gerhard
Odinga hat seinen Bauantrag
zum Bau von Hühneraufzuchtställen für rund 8000
Tiere bei der Stadt Emden eingereicht. Das bestätigte Odinga
gestern auf Anfrage der Emder
Zeitung.
„Die Stadt wird das nun
prüfen und wir warten ab”,
sagte Odinga. Er wird in Kürze
noch ein Gutachten nachreichen, das das Lingener Ingenieurbüro Zech zu den möglichen Emissionen wie Staub,
Gerüche und Ammoniak-Belastung angefertigt hat. Das
Gutachten lässt den Landwirt,
dessen Pläne in der Bevölkerung äußerst umstritten sind,
optimistisch nach vorn schauen. „Es ist besser ausgefallen
als gedacht”, sagte er. So liege
die Belastung für die Anwohner bei unter fünf Prozent. Das
bedeutet, dass mit einer Belästigung durch die Anlage in
Wybelsum an fünf Prozent der
Jahrestage zu rechnen ist.
Unterdessen hat sich die
Emder SPD gestern deutlich
gegen eine Massentierhaltung
in Emden ausgesprochen. Unterbezirksvorsitzender Jens
Hoffmann in einer Presseerklärung: „Die Emder SPD lehnt
eine industrielle Massentierhaltung ab. Ziel sollte vielmehr wieder eine bäuerliche
Tierhaltung sein, wo die Würde der Tiere erhalten bleibt.”
Hoffmann verweist auf den
vermehrten Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung, was dazu führe, dass immer mehr Antibiotika beim
Menschen nicht mehr an-
schlagen. Die SPD sieht die
Gefahr einer „erheblichen Belästigung” der Menschen
durch Abluft und das Ausbringen der Gülle auf den Feldern. Hoffmann fordert dazu
auf, in einer vom Tourismus
geprägten Region wie Ostfriesland „Abstand von Massentierhaltung jeder Art” zu nehmen.
Die SPD fordert, dem geplanten Betrieb keine Baugenehmigung zu erteilen. „Das
Gemeinwohl aller Emder muss
über die Bedürfnisse eines
Bauern gestellt werden”, begründet Hoffmann dies.
axl
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Seele and Geist
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