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«Zionisten sauber erlegt»: Wie extrem sind Schweizer Islamisten? - Sc...
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«Zionisten sauber erlegt»
Wie extrem sind Schweizer Islamisten?
BERN – Er jubelte früher über explodierte Busse und getötete Juden. Heute ist er
Sprecher des Islamischen Zentralrats Schweiz. Wie gefährlich ist der
Schaffhauser Qaasim Illi wirklich?
Von Ann Guenter | Aktualisiert um 16:29 | 29.01.2010
Illi (r.) mit süssen 20 Jahren beim radikalen Scheich Jassin. Besuchen würde er diesen auch heute
wieder. (ZVG)
Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) sorgt mit der
wiederholten Einladung des deutschen Radikal-Predigers
Pierre Vogel in die Schweiz für Empörung. Sind diese
Schweizer Muslime gefährlich? Zumindest in der
Vergangenheit von Pressesprecher und Mitbegründer
Qaasim Illi (28) finden sich Anhaltspunkte.
Qaasim Illi, damals noch Patric Illi aus Schaffhausen,
war kaum 20, als er an Weihnachten 2002 nach Gaza
reiste. Dort besuchte er den radikalen Hamas-Führer
Scheich Ahmed Jassin. Als Chefideologe forderte Jassin
palästinensische Jugendliche auf, Selbstmordattentate
zu begehen. 45 Minuten dauerte das Gespräch zwischen
dem jungen Schweizer und dem alten Scheich.
Pressesprecher Qaasim Illi (r.)
neben dem Präsidenten des
Islamischen Zentralrates
Schweiz, Nicolas Blancho und
Finanzchef Adisin Hodza (l.).
(Reuters)
«Erlegte Zionisten», Verdacht auf SprengstoffBesitz
Wenige Monate zuvor hatte Illi seine Organisation «Pro
PLO» gegründet. Auf der Webseite «Pro-PLO.org»
machte er keinen Hehl aus seiner Gesinnung: «Zwei
Linienbusse voll mit Zionisten-Besatzungs-Bastarden
gesprengt. Die Brüder erlegten min. 16 Zionisten und
mehr als 91 wurden verletzt», so eine Meldung Illis vom
31. August 2004.
Ein anderer Beitrag lautet: «Breaking News: Explosion in
Taba, Hilton in die Luft gesprengt, viele ZionistenSchweine in kleine, handliche Stücke zerlegt. Mind. 35
Tote, 250 Verletzte. In Gaza feiern die Massen. Allahu
Akbar!»
Gegen die «Pro-PLO»-Seite und gegen Patric Illi selbst
14.10.2011 15:56
«Zionisten sauber erlegt»: Wie extrem sind Schweizer Islamisten? - Sc...
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gab es immer wieder Strafanzeigen wegen
Rassendiskriminierung. Doch nur in einem Fall wurde Illi
verurteilt. Zu einer Geldbusse von 200 Franken.
Ein Verfahren der Bundesanwaltschaft gegen Illi wegen
Besitz von Sprengstoff wurde im März 2004 eingestellt.
«Ich war jung» …
Auf seine Vergangenheit angesprochen, sagt Illi
gegenüber Blick.ch: «Leute mässigen sich. Ich war ja
gerade mal 20.» Dass er radikal in seinen Ansichten war,
bestreitet der Schaffhauser Informatiker nicht. Der Islam
habe ihn besänftigt, radikal sei er vor allem als Christ
gewesen, vor seinem Übertritt zum Islam 2003.
Von seinen früheren Aussagen auf «Pro-PLO.org»
distanziert sich Illi heute zwar. Die Existenz Israels
bleibt ihm aber ein Dorn im Auge: «Als Schweizer
Bürger muss ich das nicht entscheiden. Ob Israel
moralisch gesehen ein Existenzrecht hat, bezweifle ich.»
Illi spricht gewandt und ruhig. Auf die SprengstoffErmittlungen angesprochen, wird er aufgeregter: Er
habe sich schon als Primarschüler mit Feuerwerk
beschäftigt. Die Ermittlungen gegen ihn hätten klar
etwas mit seinem Besuch bei Scheich Jassin zu tun
gehabt, so Illi. Um dann, wieder ganz sanftmütig,
hinzuzufügen: «Im Nachhinein verstehe ich die
Behörden.»
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Hang zum Extremismus
Patric bzw. Qaasim Illi
wuchs in den
Philippinen auf, bevor er
nach Schafffhausen
kam. Er hatte eine
schwierige Biografie und
Familiengeschichte.
Samuel Althof, Basler
Experte für
Rechtsextremismus,
kennt Illi von früher.
Dennoch war er
überrascht, als er hörte,
dass dieser jetzt als
IZRS-Mitbegründer und
-Pressesprecher
fungiert. Althaus
vermutet, dass Illi auch
aus
Identifikationsproblemen
zum Islam übertrat.
«Das ist oft gefährlich.
Denn Leute mit
Identifikationsproblemen
müssen etwas beweisen
und haben deswegen oft
einen Hang zum
Extremismus.»
Spielt er mit offenen Karten?
Illi, der 2003 in Jordanien eine Schweizerin heiratete,
klingt, als ob seine radikale Vergangenheit zwanzig,
dreissig Jahre zurückläge – und nicht gerade einmal
sechs.
Die Frage bleibt: Sind der IZRS und seine Mitglieder
wirklich so moderat wie sie sich geben?
Islam-Expertin Saïda Keller-Messahli bezweifelt dies.
Gegenüber Blick.ch warnt sie: «Gegen aussen versuchen
sie, einen vernünftigen Eindruck zu vermitteln, im
inneren Kreis vertreten sie aber sehr radikale Ansichten.
Sie spielen nicht mit offenen Karten – das macht sie
unberechenbar und gefährlich.»
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eskaliert
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» SonntagsBlick
Standpunkte Die
Herausforderung
Islam
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Das sagen Blick.ch-Leser
LX ANTHONY, ZUERICH - 11:15 | 30.01.2010
» menschen die hallt brauchen, und nicht alleine im leben stehen koennen,
werden sich früher oder später einer religion/gemeinschaft zuordnen...die
muslim/islam werben um anhänger in einer schweren zeit, wo die leute halt
suchen. meiner meinung sollte es den freien glauben geben, doch sollte er in
öffentlichen zonen verboten werden!! wenns irgend einem moslem nicht
passt soll er bitte wider zurück in sein land gehen!
MIKE MÜLLER, DÖTTINGEN - 22:41 | 29.01.2010
» Sehr gefährlich! und wenn wir nicht ein weiteres Zeichen setzen, noch
mehr!
HEIDI KELLER, ZÜRICH - 22:01 | 29.01.2010
» Er ist ein Fanatiker. Und die sind immer potentiell gefährlich. Ich frage
mich, ob unsere Behörden derart lasch wären, wenn sich Katholiken derart
radikal äussern und verhalten würden. Gegenüber dem Islam ist man
hierzulande viel zu tolerant. Wollen wir warten, bis sich die ersten
Selbstmordattentäter in Schweizer Zentren in die Luft sprengen? Reicht die
abgefackelte Kirche im Bernbiet noch nicht? Wegschauen reicht nicht mehr,
es sind Taten gefordert.
WAYE ANIGA, BERN - 20:40 | 29.01.2010
» @ Jürg Staudenmann Fakt ist, dass jeder religiöse Text im richtigen
geschichtlichen Zusammenhang zu lesen ist. Fakt ist, auch das der Islam,
der WAHRE ISLAM, den die grösste Mehrheit, der Muslimen befolgt (nicht den
politischen Islam!)Keine Gewalt lehrt. Also legt alle Vorurteile ab, lasst euch
nicht von irgendwelchen Medien manipulieren. Sondern informiert euch
selber,Lest den Koran, Schritt für Schritt, Und vor allem redet mit Muslimen
selber, wir geben gerne Auskunft : )
ROBERT MAREK, 8032 ZÜRICH - 20:35 | 29.01.2010
» Wenn sich Christen zum Islam konvertieren lassen, dann läuten bei mir die
Alarmglocken!
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