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Für wie viele Bäume habt ihr denn gearbeitet? - Klimakids

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Und Action, bitte!
Für wie viele Bäume
habt ihr denn gearbeitet?
Worum geht es?
Eure Schule spart mit eurer Hilfe viel Strom, Heizwärme und Wasser. Teilt den
anderen doch auf anschauliche Weise mit, was ihr gemeinsam eingespart habt.
Was könnt ihr tun?
22 Tonnen Kohlendioxid! 444 Kilowattstunden Strom! 666 Liter Wasser! Unter
solchen Zahlen kann man sich die eingesparten Mengen nur schwer vorstellen.
Anschaulicher wird es, wenn ihr ausrechnet, wie viele Badewannen voll Wasser
ihr eingespart habt oder wie viele Wohnhäuser ihr mit der eingesparten Wärme
beheizen könntet.
Die Werte in der Tabelle sollen Euch beim Umrechnen helfen:
Was
umgerechnet in...
Menge für
ein/eine/einen......
Wärme
Beheizte Einfamilienhäuser
7.500kWh/Jahr
Strom
Betriebene Kühlschränke
250kWh/Jahr
CO2 -Abgabe
„Arbeitende Bäume“
20Kg C02 /Jahr werden
(CO2 –Bindung)
von einer Fichte gebunden
Wasser
Gefüllte Badewannen
150 Liter
Beispiel: Wenn eure Schule 135 224 kWh Heizenergie eingespart hat, dann
hättet ihr mit der Energie 18 Einfamilienhäuser im Jahr beheizen können.
Und dann?
Auf Plakaten oder auf eurer Energie-Infowand könnt ihr die anderen in der
Schule anschaulich darüber informieren, was ihr gemeinsam geleistet habt.
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Und Action bitte!
Energiegeladene Denkanstöße Energieausstellung
Worum geht es?
Eine Ausstellung über Energie und Umwelt gibt vielleicht dem einen oder anderen
einen Denkanstoß.
Was könnt ihr tun...
Organisiert eine Ausstellung!
Ausstellungen sind schon deshalb ein „Hingucker“, weil Themen nur für einen
begrenzten Zeitraum anschaulich und informativ dargestellt werden.
Zuerst müsst ihr euch für ein Thema
entscheiden.
Ihr könnt zum Beispiel darüber berichten,
was für Energiesparprojekte bei euch an der
Schule stattfinden, aber auch allgemeinere
Informationen zu alternativen Energien
können Bestandteil der Ausstellung sein. Hat
eure Schule vielleicht eine Fotovoltaikanlage?
Dann erklärt doch, wie sie funktioniert, wie
ihr damit Strom erzeugt und vielleicht auch
erst mal, was das überhaupt ist.
Oder zeigt, wie man durch energiebewusstes Verhalten Strom, Wasser und
Heizenergie sparen kann (holt euch auch Anregungen von den anderen
Aktionsblättern!).
Jede Information kann interessant sein, es kommt immer nur darauf an, wie man
sie präsentiert:
- nicht zu viel Text, keiner liest sich seitenweise Erklärungen durch
- Bilder und Grafiken sind oft anschaulicher
- Experimente in eure Ausstellung einbeziehen (z.B. solche aus dem KlimaNet),
sie entweder beschreiben oder sogar zum Ausprobieren bereitstellen.
Vielleicht gibt es ja auch einen Lehrer oder eine Lehrerin, die euch bei eurem
Vorhaben unterstützt. Wenn ihr schon genauere Vorstellungen habt, dann ist es
Seite 1 von 2
auch für die Lehrer einfacher, euch zu helfen (manchmal haben sie auch noch ein
paar wertvolle Tipps).
Wie kann man ausstellen?
Vielleicht gibt es bei euch in der Schule ja Stellwände, die ihr für eure
Ausstellung nutzen könnt. Fragt vorher die Schulleitung.
Wenn ihr Bilder, Texte und was ihr sonst noch ausstellen wollt nicht direkt auf
den Wänden anbringt, sondern auf großen Plakaten, könnt ihr die Ausstellung
hinterher leichter abbauen und auch woanders wieder aufbauen. Experimente
oder andere Objekte kann man auf Tischen ausstellen. Vielleicht habt ihr in der
Schule ja auch Vitrinen, die ihr dafür nutzen dürft.
So könnte die Ausstellung aussehen:
Und dann?
Eure Ausstellung könnte doch zu einer Wanderausstellung werden. Vielleicht
könnt ihr sie in anderen Schulen oder auch bei euch in der öffentlichen
Bibliothek ausstellen und damit noch mehr Leute erreichen. Fragt doch einfach
mal freundlich an.
Seite 2 von 2
Und Action bitte!
Mit Computern Energie sparen
Worum geht es?
Keiner will mehr auf Computer verzichten, kann man
doch jede Menge Spaß mit ihnen haben und super
nützlich sind sie außerdem. Das hat dazu geführt,
dass es immer mehr Geräte auf der Welt gibt und
ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen. Der
Nachteil an der Sache ist, dass dadurch auch der
Stromverbrauch in die Höhe geschnellt ist. So lange
Computer etwas Sinnvolles tun, ist daran auch nichts
auszusetzen. Leider laufen Computer aber oft
unnütz zum Beispiel in der Mittagspause oder sogar
nachts, weil die Benutzer zu faul sind, ihre Geräte
abzuschalten. Hinzu kommt, dass viele PCs sogar
noch Strom verbrauchen, wenn sie gar nicht an sind!
Was ihr tun könnt...
Schaut euch doch in eurer Schule mal um, ob es Rechner gibt, die immer an sind,
obwohl sie nicht benötigt werden. Oft wird auch vergessen, Computer nach dem
Unterricht auszuschalten. Vielleicht könnt ihr ja mal mit den zuständigen
Lehrern reden, ob man nicht etwas daran ändern könnte. Auch hier können
Erinnerungsschildchen auf die Sprünge helfen (siehe auch Aktionsblatt
„Erinnerungsschildchen malen“).
Mit einem Strommessgerät könnt ihr übrigens auch heimlichem Stromverbrauch
auf die Schliche kommen (siehe auch Aktionsblatt „Strommessaktion
durchführen“).
Richtige Energiesparfüchse befolgen ein paar einfache Regeln im Umgang mit
Computern und erzielen einen riesigen Einspareffekt, ohne auf die
Computernutzung zu verzichten:
•
•
•
•
den Computer immer ausschalten, wenn ihr ihn nicht braucht
in kurzen Pausen könnt ihr auch nur den Monitor abschalten
Steckerleisten mit Schalter benutzen. Dann wird der Computer immer
vollständig vom Stromnetz getrennt. Außerdem lassen sich so auch gleich
andere Geräte wie Drucker oder Scanner mit ausschalten.
Energiesparfunktionen aktivieren, den Rechner oder den Monitor
automatisch nach einer bestimmten Zeit ausschalten.
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Und dann?
Energiesparfunktionen unter Windows
aktivieren:
Ihr klickt dazu mit der rechten Maustaste
auf den Desktop und wählt „Eigenschaften“.
Dann klickt ihr oben auf „Bildschirmschoner“
und anschließend unten rechts auf
„Energieverwaltung“. Hier könnt ihr nun
bestimmte Werte einstellen, nach denen sich
Computer oder Monitor ausschalten sollen.
Probiert ein bisschen herum und findet
heraus, welche Werte für euch am besten
sind.
Folgende Standardeinstellungen haben sich schon bewährt:
Was passiert...
Monitor ausschalten
Festplatten abschalten
Stand-by-Modus
Ruhezustand
... nach welcher Zeit
10 Minuten
15 Minuten
20 Minuten
30 Minuten
Ein cooler Bildschirmschoner mit
tollen grafischen Effekten spart
übrigens keine Energie, ganz im
Gegenteil. Schade eigentlich!
Habt ihr dieses Zeichen schon mal irgendwo gesehen? Es
klebt manchmal auf Rechnern oder Monitoren drauf und
garantiert, dass das Gerät einen bestimmten
Stromverbrauch nicht überschreitet.
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Und Action, bitte!
Ab an die Öffentlichkeit...
Worum geht es?
Ihr seid aktiv wenn es um die Umwelt und das Energiesparen geht, und habt tolle
Ergebnisse erzielt! Leider bekommt das kaum jemand mit, wenn ihr nicht kräftig
die Werbetrommel rührt und von euren Erfolgen berichtet.
Was ihr tun könnt...
Ihr könnt eine Energie-Infowand einrichten, zum Beispiel als Erweiterung des
Schwarzen Brettes eurer Schule. Es kann sich aber auch einfach um eine
Stellwand handeln, die ihr an einer anderen möglichst belebten Stelle aufstellt.
Dort könnt ihr dann zum Beispiel den Energieverbrauch eurer Schule anschaulich
darstellen, brandheiß von euren neuesten Aktionen berichten oder die
Ergebnisse des letzten Energiesparwettbewerbs veröffentlichen.
Was außerdem auf der Infowand stehen könnte:
Allgemeine News zu Energie- und Umweltthemen
Meckerecke für Rückmeldungen, Vorschläge und Kritik
Ankündigungen für weitere Aktivitäten oder von
Terminen
Aufruf zum Mitmachen
Möglichst bunt sollte die Infowand schon sein, damit sie
viele interessierte Blicke auf sich zieht. Ihr könnt Bilder
malen, Kollagen erstellen oder euch sonst was tolles
einfallen lassen. Wichtig ist, dass der Inhalt übersichtlich
mit Überschriften strukturiert ist.
Auch über Aktionen könnt ihr berichten und vielleicht
auch eine „Meckerecke“ auf eurer Infowand einrichten.
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Und dann?
So eine Infowand ist eine Wandzeitung und soll sie zu einer Dauereinrichtung
werden, dann müsst ihr ein paar Dinge beachten:
- auf jeden Fall die Zustimmung der Schulleitung einholen,
- einigt euch über das Erscheinungsbild eurer Wand:
Was für Informationen wollt ihr den anderen mitteilen.
Gibt es bestimmte Rubriken, die ihr einführen wollt, z.B. eine Meckerecke
oder eine Ecke für Ankündigungen
- pflegt und aktualisiert die Informationen regelmäßig
- bestimmt, wer für welchen Bereich der Wand zuständig ist
- vielleicht unterstützt euch ein Lehrer oder eine Lehrerin bei eurem Vorhaben
Beispiel für eine Energieinfowand
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Und Action bitte!
Lichtmessaktion
Worum geht es?
Damit man etwas sieht, wenn es draußen dunkel ist, sollte man schon ein paar
Lampen einschalten. Zu hell braucht es aber auch nicht sein, das verbraucht nur
unnötig Energie und kostet Geld.
Was ihr tun könnt...
Messt einfach die Helligkeit im Raum nach! Das geht mit
einem Luxmeter ganz einfach. Ihr schaltet das Gerät ein
und lest den Messwert nach wenigen Augenblicken im
Display ab. Wichtig ist, dass ihr beim Ablesen des
Displays keinen Schatten auf den Sensor werft, sonst
verfälscht ihr eure Messergebnisse. Manchmal muss man
auch noch den richtigen Messbereich auswählen.
Probiert´s einfach mal aus! Es kann nichts kaputt gehen.
Die Einheit in der die Lichtstärke gemessen wird, heißt übrigens Lux und wird lx
abgekürzt. In folgender Tabelle seht ihr, wie hell es in Schulräumen sein sollte:
Raum
Unterrichtsräume bei Tag
Unterrichtsräume die wenig Tageslicht
haben
Fachräume (z.B. der Werkraum)
Flure, Eingangshallen, Treppen
Lichtstärke der Beleuchtung
300 lx
500 lx
500 lx
100 lx
Messt doch mal, ob ihr bei der normalen Beleuchtung an eurem Platz genügend
Licht habt. Haltet dazu den Sensor des Luxmeters dahin, wo ihr was sehen wollt,
also zum Beispiel auf die Tischplatte. Vielleicht schaltet ihr mal die Beleuchtung
aus und messt an einem Fensterplatz und an einem Platz auf der anderen Seite.
Welche Unterschiede gibt es?
Am besten tragt ihr eure Messergebnisse in eine Tabelle ein, wie ihr sie auf
Seite 2 findet, damit ihr eure Ergebnisse später vergleichen könnt.
Und dann?
Wo es zu hell ist, könnt ihr gemeinsam mit Lehrern und dem Hausmeister
überlegen, ob einige Leuchtstoffröhren entfernt werden können. Manchmal
reicht es aber auch schon, einfach das Licht an der Fensterseite
auszuschalten.
Seite 1 von 2
In diese Tabelle könnt ihr die gemessenen Werte eintragen:
Datum/ Uhrzeit
Ort
17. 4., 10:30 Uhr Mein eigener
Platz
Gemessene
Lichtstärke
275 lx
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Bemerkung
DeckenBeleuchtung
aus
Und Action bitte!
Richtig heizen
Worum geht es?
Keiner soll frieren im Winter, jedoch fühlt auch sich niemand wohl, wenn die
Räume zu sehr aufgeheizt sind. Außerdem schmeißt ihr dann das Geld zum
Fenster hinaus und für die Umwelt ist das auch nicht gut.
Was ihr tun könnt...
Startet doch ein kleines Temperatur- Forschungsprojekt! Mit dem
Thermometer könnt ihr die Temperaturen in den einzelnen Schulräumen
feststellen und entscheiden, wo die Heizung runter- oder hochgedreht
werden muss.
Die folgende Tabelle zeigt euch, welche Temperaturen von Fachleuten für
die einzelnen Schulräume empfohlen werden:
Räume
Klassenräume
Flure
Toiletten
Turnhallen
Umkleideräume
Sonstige Diensträume (z.B.
Lehrerzimmer)
Werkräume
Ideale Temperatur
20°C
12°C-15°C
15°C
17°C
22°C
20°C
18°C
Wie misst man mit einem Thermometer? Eigentlich geht es ganz einfach. Man
hält das Thermometer etwa in Bauchhöhe und liest den Messwert ab. Bei
Digitalthermometern geht das ganz schnell. Der Messwert steht innerhalb
weniger Sekunden auf dem Display. Bei Alkoholthermometern sollte man ein bis
zwei Minuten mit dem Ablesen warten. Für richtige Messwerte dürft ihr das
Glasröhrchen oder den Messfühler natürlich nicht berühren. Sonst wird nur eure
eigene Körpertemperatur gemessen. Eure gemessenen Temperaturen tragt ihr
am besten ebenfalls in eine Tabelle ein (siehe Seite 3), damit ihr die
Temperaturen hinterher vergleichen könnt.
Seite 1 von 3
Und dann?
Habt ihr die Temperatur in den Räumen ermittelt, könnt ihr die
Wohlfühltemperatur am Thermostatventil der Heizung einstellen (sprecht das
mit eurem Lehrer ab). Faustregel ist: Stufe 3 = 20°C.
Nicht jede Heizung arbeitet aber gleich. Nachdem ihr den Thermostat auf
Stufe 3 gestellt habt, messt doch einfach am nächsten Tag die Temperatur
nach. Ist es euch zu kalt oder zu heiß?
Jeder Zwischenpunkt am Thermostat entspricht etwa einem Grad
Raumtemperatur. Wenn ihr also 23°C messt und das ist zu warm, dann müsst ihr
den Thermostat zum Beispiel drei Zwischenpunkte nach unten drehen um ihn
damit auf 20°C einzustellen.
Habt ihr die richtige Thermostateinstellung für eure Wohlfühltemperatur
ermittelt, könnt ihr die Einstellung mit einem Punkt markieren. Dafür verwendet
ihr am besten roten oder grünen Nagellack, der abkratzfest ist.
So wisst ihr dann auch immer, auf welche Einstellung ihr den Thermostat nach
dem Lüften zurückstellen müsst, damit es im Klassenraum angenehm warm ist.
Außerdem könnt ich Schilder malen, die ans richtige Heizen erinnern. Mehr
Infos findet ihr dazu auf dem Maßnahmenblatt „Hinweisschilder malen“.
Seite 2 von 3
In diese Tabelle könnt ihr die Räume und die dort gemessenen Temperaturen
eintragen:
Datum/ Uhrzeit
Ort
17.11., 13 Uhr
Klassenraum
Gemessene
Temperatur
22 Grad
Seite 3 von 3
Bemerkung
Kalter Tag
Und Action bitte!
Richtig lüften
Worum geht es?
Wenn viele Leute im Raum sind, wird die Luft sehr schnell schlecht, man kriegt
Kopfschmerzen und kann sich nicht mehr konzentrieren. Es muss schnellstens
für einen Luftaustausch gesorgt werden. Bei Minusgraden im Winter würde man
das Fenster aber am liebsten geschlossen halten...
Was ihr tun könnt...
Alle ein bis zwei Stunden ...
1. alle Heizungen im Raum abdrehen
2. möglichst alle Fenster für 3-5 Minuten so weit
wie möglich öffnen (nicht zu lange, schließlich
kommt mit der frischen Luft ja auch die Kälte in
den Raum)
3. alle Fenster wieder schließen
4. Heizungen wieder aufdrehen (am besten
Thermostatventil auf Stufe 3 stellen, siehe
auch Aktionsblatt „Richtig heizen“)
Mit ständig gekippten Fenstern hat man übrigens beste
Chancen als Energieverschwender des Jahres gekürt zu
werden. Die warme Heizungsluft strömt nach draußen,
gute Luft kommt aber nicht herein.
Tipp!
Da man die richtige Vorgehensweise ständig vergisst,
ist ein Erinnerungsschildchen direkt am Fenster sehr
praktisch. Mehr Infos dazu im Aktionsblatt
„Hinweisschildchen malen“.
Seite 1 von 1
Und Action bitte!
Erinnerungsschildchen malen
Worum geht es?
Energie sparen ist ja schön und gut. Wenn man nur nicht immer wieder vergessen
würde, das Licht auszuschalten oder die Heizung runterzudrehen. Sicher geht es
euch auch so. Und das ist auch gar nicht schlimm. Jeder ist mal vergesslich. Aber
wenn ständig alle vergesslich sind, wird der Energieverbrauch nicht zurückgehen.
Ihr könnt aber etwas gegen Vergesslichkeit tun.
Was ihr tun könnt...
Ihr müsst keine Pillen gegen Vergesslichkeit verteilen. Viel
besser sind cool gestaltete Erinnerungsschildchen, die ihr da
hinhängt, wo oft was vergessen wird, also an den Lichtschalter
oder das Thermostatventil der Heizung. In der Gestaltung
habt ihr alle Freiheiten. Ihr könnt die Schilder mit
Buntstiften, Wachsfarben oder Tusche malen. Wichtig ist nur,
dass sie auffallen, gut zu lesen sind (also nicht zu klein) und
dass klar wird, worum es euch geht. Manchmal ist ein kurzer
prägnanter Text besser als eine riesige Bedienungsanleitung,
die doch keiner liest.
Tipps
Ganz besonders in Räumen, in denen ihr euch nur kurz
aufhaltet, können Erinnerungsschildchen hilfreich
sein, zum Beispiel in Toiletten und Umkleideräumen.
Und wenn ihr bei einer Vielzahl von Schaltern den
Überblick verliert, kann euch eine Beschriftung
helfen, gezielt das richtige Licht einzuschalten.
Eine Markierung am Thermostatventil (am besten
Nagellack) hilft euch, die ideale Position wiederzufinden.
Noch mehr Beispiele:
Erinnerung an...
Licht ausschalten
Lichtschalter finden
Heizung runterdrehen
Richtig heizen
Richtig lüften
Richtig Müll trennen
Wasser sparen
Wo hinhängen...?
... neben den Lichtschalter
... direkt auf den Schalter kleben
... an die Tür
... neben die Heizung
... an den Fenstergriff hängen
... über die Mülleimer
... ans Waschbecken
Seite 1 von 1
Und Action bitte!
Stromfressern auf der Spur
Worum geht es?
Viele elektrische Geräte wie Computer oder Fernsehgeräte verbrauchen auch im
ausgeschalteten Zustand Strom, ohne dass ihr es merkt („Stand-by-Verbrauch“).
Und das vollkommen unnütz. Auch das Netzteil vom Handy zieht noch Saft,
selbst wenn der Akku längst voll ist. Doch so muss es nicht weitergehen!
Was ihr tun könnt...
Begebt euch auf die Suche nach Stromfressern! Mit
Hilfe eines Strommessgerätes (gibt’s im
Elektronikversand) könnt ihr herausfinden, ob und wie
viel Strom ein Gerät verbraucht. Das Strommessgerät
wird dazu zwischen Steckdose und verdächtigem
Gerät installiert. Nun könnt ihr im Display ablesen, ob
Strom verbraucht wird. Der angezeigte Wert ist die momentane Leistung des
angeschlossenen Gerätes (in der Einheit Watt, W). Wenn ihr wissen wollt, was
das Gerät durchschnittlich an Strom verbraucht, müsst ihr über einen längeren
Zeitraum messen (Stromverbrauch gemessen in Kilowattstunden [kWh] =
Leistung x Zeit). Um den Stromverbrauch von verschiedenen Geräten
miteinander zu vergleichen, solltet ihr immer den gleichen Messzeitraum für die
Messungen wählen. Tragt die Werte am besten in die Tabelle auf Seite 2 ein,
dann sind sie leichter zu vergleichen.
Natürlich könnt ihr nicht nur Geräte im Stand-by messen, sondern auch im
normalen Betriebszustand. Aber Vorsicht! Die meisten Messgeräte sind nur bis
3000 Watt ausgelegt. Also keine großen Heizöfen messen, sonst besteht
Brandgefahr.
Die Tabelle zeigt die Leistungsaufnahme verschiedener Geräte:
Gerät
Computer ohne Monitor, Betrieb
Computer Stand-by
Fön
Stehlampe mit Glühbirne
Stehlampe mit Energiesparlampe
Handynetzteil
Mikrowelle Stand-by
Videorekorder Stand-by
Leistung
80 W
2W
1500 W
100 W
11 W
1W
8W
5W
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Und dann?
Netzteile solltet ihr nach Gebrauch immer aus der Steckdose ziehen. Es ist
etwas umständlich immer alle Stand-by-Verbraucher aus der Steckdose zu
ziehen. Praktischer sind Steckerleisten mit
Schalter, der dann auch noch schön leuchtet.
Aber Achtung! Es gibt auch Geräte, die
ständig unter Strom stehen sollten, so zum
Beispiel Anrufbeantworter oder
vorprogrammierte Videorekorder.
In diese Tabelle könnt ihr die gemessenen Stromverbrauchswerte eintragen:
Datum/
Uhrzeit
17. 4., 10:30
Uhr
Gerät
Mein
Rechner
Gemessene
Leistung
95 Watt
Stromverbrauch Bemerkung
nach 10 Stunden
0,95 kWh
DeckenBeleuchtung
aus
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Und Action, bitte!
Umfrage starten
Worum geht es?
Was wissen die Leute über das Thema Energie und Klimaschutz?
Findet es heraus, mit einer Umfrage!
Was ihr tun könnt...
Ein paar Dinge solltet ihr vorbereiten, bevor ihr eure Umfrage starten könnt:
1. Thema überlegen und schauen, was ihr selbst darüber wisst
2. überlegen, was ihr genau herausbekommen wollt
3. Welche Personen sollen befragt werden?
4. die genauen Fragen überlegen
- nur eine Frage
- mehrer Fragen für ein Interview
- mehrere Fragen für den Fragebogen
Beispiele für Fragen
Welche Energiesparmaßnahmen
kennst Du?
Kannst Du drei regenerative
Energieformen benennen?
Welche Möglichkeiten gibt es,
in der Schule Energie
einzusparen?
Denken Sie, die Ökosteuer ist
gerechtfertigt? Warum?
5. Fragebogen entwerfen
oder
Umfrage mit Diktiergerät oder Kassettenrekorder mit Mikrofon
(vorher ausprobieren, ob es funktioniert und die Batterie ausreicht)
6. Und dann kann’s losgehen:
Fragebogen: ihr verteilt euren Fragebogen an die Personen, die ihr befragen
wollt
Interview: Sprecht die Leute freundlich an und erklärt kurz, was ihr für eine
Umfrage macht (ein bis zwei Sätze reichen, am besten überlegt ihr euch vorher,
was ihr sagen wollt)
Während der Umfrage notieren, ob Schüler, Lehrer, Frau auf Straße, vielleicht
auch das Alter ( am besten nummeriert ihr die Befragten durch und sprecht vor
der Befragung die Nummer auch auf das Tonband)
Die Interviews hinterher aufschreiben (wenn sie kurz sind) oder die wichtigsten
Sachen rausschreiben, dann könnt ihr sie besser vergleichen
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Und dann?
Eure Ergebnisse könnt ihr auf ganz verschiedene Weise darstellen:
- als Frage mit Antworten auf Poster („eine 16-jährige Schülerin sagte:...“;
„Antwort einer 45-jährigen Frau“...)
- in Zahlen (von 16 Schülern wussten 11, dass....
Von 16 Lehrern wussten 6, dass....)
- in Form von Diagrammen
Licht aus
Richtig
Lüften
15
10
5
0
Energiespa
rlampen
richtige Antwort
Welche Energiesparm aßnahm en sind
bekannt?
genannte
Maßnahmen
Lehrer (von 25)
genannte
Maßnahmen
Schüler (von 25)
So ein Diagramm könntet ihr zum
Beispiel zeichnen, entweder per
Hand oder mit Computer (fragt
ruhig einen Lehrer oder eine
Lehrerin um Hilfe).
Energiesparm aßnahm e
Die Ergebnisse könnt ihr
- auf eurer Energieinfowand ausstellen (siehe Aktionsblatt „Energieinfowand“)
oder
als Teil einer Ausstellung zum Thema Energie verwerten (siehe Aktionsblatt
„Ausstellung“),
oder
ihr schreibt einen Artikel für eure Schülerzeitung darüber „.
Mit eurer Umfrage könnt ihr auch herausfinden, von welchen Themen die
anderen noch nicht so viel Ahnung haben. Dort könnt ihr sie dann gezielter
informieren (siehe Aktionsblätter „Energieinfowand“ und „Ausstellung“).
Eure Ergebnisse werfen vielleicht neue Fragen auf, und dann könnte ja mal
wieder eine Energieumfrage anstehen!
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Und Action bitte!
Werbekampagne durchführen
Worum geht es?
Ihr seid mit eurem Energiesparprojekt sehr erfolgreich? Eure Schule hat schon
jede Menge viel Energie eingespart und damit viel für die Umwelt getan? Nur
leider weiß das niemand. Energieeinsparungen kann man nämlich nicht sehen...
Was ihr tun könnt...
Am besten ihr rührt kräftig die Werbetrommel:
•
Energieinfowand aufstellen (siehe entsprechendes Aktionsblatt)
•
Ausstellung organisieren (siehe entsprechendes Aktionsblatt)
•
Artikel schreiben (Schüler-, Tageszeitung, Internet)
•
Homepage erstellen
•
Vortrag halten / Mitschüler und Lehrer ansprechen
Schülerzeitung
Gibt es an eurer Schule eine Schülerzeitung? Es ist geschickt, als E-Team einen
guten Draht zu den „Machern“ der Schülerzeitung zu haben. Gut wäre es, wenn
ihr hier regelmäßig an gleicher Stelle aus dem E-Team berichten könntet. Das
hält euch bei den anderen im Gedächtnis und außerdem wissen alle, was ihr für
die Zukunft so plant. Auch E-Spar-Wettbewerbe können länger im Voraus
angekündigt werden.
Tageszeitung
Bestimmt interessieren sich auch Leute außerhalb der Schule für eure
Aktivitäten. Tageszeitungen haben oft ein paar Seiten für Berichte aus Schulen
reserviert. Wenn ihr ein paar Regeln beachtet, habt ihr ganz gute Chancen, einen
Artikel dort unterzubringen.
Homepage
Für die Homepage gilt im Prinzip Ähnliches wie für die Schülerzeitung. Hier
sollten die Texte jedoch kürzer und knackiger sein. Keiner scrollt seitenweise
durch Webseiten. Außerdem könnt ihr hier prima mit Hyperlinks arbeiten und so
auch bereits im Internet bestehende Inhalte mit euren Seiten verknüpfen.
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Vortrag
Erzählt es euren Mitschülern
doch direkt! Sicher gibt es
einige Anlässe, bei denen ihr
von euren Aktivitäten in Form
eines Vortrages berichten
könnt. Es muss nicht immer ein
Referat vor der Klasse sein. Bei
Schulfesten oder anderen
Veranstaltungen könnte euer
Vortrag im Programm stehen.
Doch einen richtig guten
Vortrag zu halten, ist nicht so
einfach. Neben einem guten Vortragsstil braucht ihr vor allem gutes
Anschauungsmaterial (z.B. Folien), das ihr den anderen zeigen könnt.
Mitschüler und Lehrer ansprechen
Hier einige wichtige Regelnfür eine erfolgreiche Überzeugungsarbeit:
•
•
•
•
•
•
Vertritt dich selbst in deinen Aussagen; sprich per ICH und nicht per
WIR oder per MAN.
Sprich andere Selbstbewusst an, suche Augenkontakt. Du hast
schließlich eine wichtige Botschaft zu überbringen!
Wenn du eine Frage stellst, sage, warum du fragst und was deine Frage
für dich bedeutet.
Wenn mehr als einer gleichzeitig sprechen will, klärt vorher erst mal in
Stichworten ab, worüber ihr sprechen wollt. Vereinbart eine
Reihenfolge der Sprecher.
Mach dir bewusst, was du denkst, fühlst und glaubst, und überdenke
vorher, was du sagst und tust.
Lass Gefühle zu und zeige sie, erst dadurch wird Vertrauen in einer
Gruppe geschaffen. Begeisterung, Sympathie und Freude gehören
genauso zur gemeinsamen Sprache wie Ärger, Wut, Angst und
Langeweile.
Und dann?
Ihr werdet feststellen: Ein paar öffentlichkeitswirksame Aktionen zahlen sich
wirklich aus. Man spricht von euch, ihr bekommt schneller Mitstreiter und könnt
somit eure Ideen auch schneller und besser umsetzen.
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Seele and Geist
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