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Forum 4a: Eingriffe in den Arbeitsmarkt – wie wirksam ist die

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Forum 4a:
Eingriffe in den Arbeitsmarkt – wie wirksam ist die
staatliche Regulierung am Beispiel Mindestlohn
und regionalem Arbeitsmarkt?
35. Wirtschaftsphilologentagung
Arbeit der Zukunft – Zukunft der Arbeit
25. und 26. September 2014
Universität Bayreuth
Regionale Unterschiede am bayerischen
Arbeitsmarkt
35. Wirtschaftsphilologentagung 2014
Forum 4a: Eingriffe in den Arbeitsmarkt – wie wirksam ist die
staatliche Regulierung am Beispiel Mindestlohn und regionalem
Arbeitsmarkt?
Bayreuth, 25. September 2014
Dr. Daniel Werner
Lutz Eigenhüller
In den vergangenen Jahren sehr günstige
Arbeitsmarktentwicklung in Bayern
Seit dem Jahr 2009 hat Bayern die niedrigste Arbeitslosenquote
unter den deutschen Bundesländern.
Deutlicher Anstieg der Zahl der sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten seit dem Jahr 2000 um 15,4 Prozent
(Deutschland 6,5 Prozent).
Aber es gibt deutliche Unterschiede zwischen den bayerischen
Regionen.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
2
Die Arbeitslosenquote variiert deutlich zwischen den
bayerischen Kreisen
Arbeitslosenquote der bayerischen Landkreise und kreisfreien
Städte im Juni 2014
RhönGrabfeld
Kronach
Coburg
Hof
Bad Kissingen
Lichtenfels
Aschaffenburg
Wunsiedel
i.Fichtelgeb.
Kulmbach
Haßberge
Main-Spessart
Bayern: 4,0 Prozent
Bamberg
Schweinfurt
Tirschenreuth
Bayreuth
Miltenberg
Neustadt a.d.Waldnaab
Weiden
i.d.OPf.
Kitzingen
Würzburg
Forchheim
ErlangenHöchstadt
Erlangen
Neustadt a.d.AischBad Windsheim
Nürnberger
Fürth
Amberg-Sulzbach
Land
Nürnberg
Amberg
Schwandorf
Schwabach
Cham
Roth
Ansbach
Neumarkt i.d.OPf.
Regensburg
Regen
WeißenburgGunzenhausen
Straubing-Bogen
Eichstätt
Straubing
Kelheim
Freyung-Grafenau
Deggendorf
Donau-Ries
Ingolstadt
Dillingen
a.d.Donau
NeuburgSchroben- Pfaffenhofen
hausen
a. d. Ilm
Dingolfing-Landau
Passau
Landshut
Günzburg
Freising
AichachFriedberg
Augsburg
Dachau
Rottal-Inn
Erding
Neu-Ulm
Fürstenfeldbruck
MÜNCHEN
Unterallgäu
Memmingen
Landsberg
am Lech
München
Mühldorf
a. Inn
Altötting
Ebersberg
Starnberg
Rosenheim
Traunstein
Kaufbeuren
Kempten
(Allgäu)
Lindau
(Bodensee)
Oberallgäu
WeilheimSchongau
Ostallgäu
Miesbach
Bad TölzWolfratshausen
Berchtesgadener
Land
Arbeitslosenquote 2014*
(in Prozent)
>
>
>
>
>
1,4
2,5
3,2
4,7
5,4
-
≤
≤
≤
≤
≤
2,5
3,2
4,7
5,4
8,4
(7)
(29)
(34)
(8)
(18)
GarmischPartenkirchen
*Arbeitslosenquote bezogen auf abhängige zivile Erwerbspersonen.
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosenstatistik.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
3
Warum gibt es regionale Arbeitsmarktdisparitäten?
Güternachfrage
In erster Linie wird die Situation auf dem regionalen
Arbeitsmarkt von der Nachfrage nach den Gütern bestimmt, die
in dieser Region produziert werden.
Schwierige Beschäftigungssituation in Regionen
‐ mit einem allgemeinen Rückgang der Nachfrage nach dort
produzierten Gütern,
‐ mit Unternehmen, die nicht (mehr) wettbewerbsfähig sind,
‐ die mit andern Regionen wirtschaftlich kaum verbunden sind und
deren Güter nicht überregional gehandelt werden.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
4
Warum gibt es regionale Arbeitsmarktdisparitäten?
Langsame Anpassungsprozesse
Durch die Nachfrage nach regionalen Gütern hervorgerufene
Unterschiede sollten nur vorübergehend sein:
‐ Sinkende Löhne und steigende Arbeitslosigkeit sollten zur
Abwanderung von Arbeitskräften in Regionen mit besseren
Beschäftigungschancen führen.
‐ Sinkende Löhne sollten zur Ansiedlung von Unternehmen und der
Schaffung neuer Arbeitsplätze führen.
Schwerfällige Anpassungsprozesse nach regionalen
Arbeitsnachfrageschocks als Erklärung regionaler
Arbeitsmarktdisparitäten (Blanchard/Katz 1992).
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
5
Warum gibt es regionale Arbeitsmarktdisparitäten?
Arbeitskräftemobilität
Ausgleich regionaler Arbeitsmarktdisparitäten durch
Arbeitskräftemobilität.
Migration in prosperierende Regionen ist nur dann attraktiv, wenn die
dortigen Beschäftigungsmöglichkeiten brauchbare Alternativen darstellen.
Qualifikation von Arbeitskräften aus Regionen mit altindustrieller
Wirtschaftsstruktur passt möglicherweise nicht oder nur schlecht zu den
Anforderungen in den prosperierenden Regionen.
Die Entscheidung abzuwandern, wird nicht nur von den
Beschäftigungschancen bestimmt, sondern auch von weiteren Faktoren:
‐ Attraktivität einer Region
‐ Soziale Bindungen
‐ Wohnungsmarkt
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
6
Warum gibt es regionale Arbeitsmarktdisparitäten?
Institutionelle Faktoren
Anpassungsprozesse zwischen den Regionen setzten eine
gewisse Flexibilität der Löhne voraus.
Institutionelle Faktoren können auf die Flexibilität der Löhne
wirken:
‐ Einheitliche Sozialleistungen
‐ Nationale oder branchenspezifische Lohnabschlüsse
Aber auch bei Mobilität von Firmen und Arbeitskräften sowie
flexiblen Löhnen kann es zu einer ungleichen regionalen
Verteilung der wirtschaftlichen Aktivität kommen.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
7
Warum gibt es regionale Arbeitsmarktdisparitäten?
Neue ökonomische Geographie
Ansatz entwickelt von Krugman (1991a,b), der Agglomerationseffekte und
Transportkosten berücksichtigt.
Ansiedlung einer neue Firma in einer Region wirkt in unterschiedliche
Richtungen:
‐ Konkurrenz auf den Güter- und Faktormärkten nimmt zu.
‐ Wegen Agglomerationseffekten vergrößert sich der regionale Markt („Home
Market“ Effekt).
‐ Aufgrund des „Home Market“ Effekts können alle Firmen in der Region effizienter
produzieren und höher Profite erwirtschaften.
‐ Dadurch wird der stärkere Wettbewerb auf den Güter- und Faktormärkten
kompensiert.
Anstieg des Lohnniveaus und der Güterauswahl infolge der höheren
Konkurrenz auf den Güter- und Faktormärkten lockt weitere Arbeitskräfte in
die Region, was wiederum den regionalen Markt vergrößert.
Zirkulär-kumulativer Effekt führt dazu, dass sich Firmen und Arbeitskräfte in
einer bestimmten Region konzentrieren.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
8
Wann sind regionale Disparitäten problematisch?
Regionale Arbeitsmarktdisparitäten gelten als
‐ relativ unproblematisch, wenn sie die Präferenzen der Einwohner
widerspiegeln,
‐ problematisch, wenn sie das Ergebnis von Marktversagen,
ökonomischen Verzerrungen oder langsamen
Anpassungsprozessen sind.
Der Abbau problematischer regionaler Disparitäten kann
einhergehen mit (vgl. Elhorst 2003)
‐ einem höheren nationalen Output,
‐ einem niedrigeren Inflationsdruck,
‐ einer allgemein niedrigeren Arbeitslosigkeit,
‐ einem höheren sozialen Nutzen für die Bevölkerung.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
9
Regionalpolitik und Regionalförderung zur Stärkung und
Verbesserung der regionalen Wirtschaft und Arbeitsmärkte
Hintergrund und Ziel: Gleichwertige Lebensverhältnisse in den
Regionen bzw. gleiche Teilhabechancen für die in den Regionen
lebenden Menschen.
Regionalförderung und Regionalpolitik wird auf verschiedenen
Ebenen und in verschiedenen Politikbereichen betrieben.
Programme werden zum Teil evaluiert.
Systematische Beurteilung der Effekte kann aber z.B. aufgrund
der Datenlage und des Designs der Programme schwierig sein.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
10
Beispiele für Förderprogramme
EU: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
‐ Ziel: Regionen mit Entwicklungsrückstand und Strukturproblemen unterstützen.
‐ Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen und produktiven Investitionen zur Schaffung
von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen.
‐ Es gilt das Prinzip der Kofinanzierung.
Deutschland: Die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW)
‐ Ziel: Wachstumsimpulse in strukturschwachen Regionen.
‐ Förderung gewerblicher Investitionen und Investitionen in die kommunale
wirtschaftsnahe Infrastruktur.
Länderebene: Bayerische Landesprogramme wie die bayerische High-Techund Clusteroffensive, der Arbeitsmarktfonds Bayern oder das Strukturprogramm
Nürnberg-Fürth sollen die Wirtschaftsstruktur und den Arbeitsmarkt stärken.
Arbeitsmarktpolitik: Durchführung von Maßnahmen und Projekten der aktiven
Arbeitsmarktpolitik mit spezifischen regionalen Schwerpunkten.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
11
Wie hat sich die geografische Verteilung der
Arbeitslosigkeit im Zeitverlauf entwickelt?
Arbeitslosenquote der bayerischen Kreise 1980 und 2014
RhönGrabfeld
RhönGrabfeld
Wunsiedel
i.Fichtelgeb.
Lichtenfels Kulmbach
Aschaffenburg
Aschaffenburg
Haßberge
Main-Spessart
Bamberg
Schweinfurt
Bamberg
Schweinfurt
Tirschenreuth
Tirschenreuth
Bayreuth
Bayreuth
Miltenberg
Wunsiedel
i.Fichtelgeb.
Lichtenfels Kulmbach
Haßberge
Main-Spessart
Hof
Bad Kissingen
Hof
Bad Kissingen
Kronach
Coburg
Kronach
Coburg
Kitzingen
Neustadt a.d.AischBad Windsheim
Fürth
Miltenberg
Neustadt a.d.Waldnaab
Weiden
i.d.OPf.
Forchheim
ErlangenHöchstadt
Erlangen
Würzburg
Kitzingen
Erlangen
Neustadt a.d.AischBad Windsheim
Amberg-Sulzbach
Nürnberger
Land
Nürnberg
Amberg
Fürth
Schwandorf
Schwabach
Neustadt a.d.Waldnaab
Weiden
i.d.OPf.
Forchheim
ErlangenHöchstadt
Würzburg
Nürnberg
Amberg-Sulzbach
Nürnberger
Land
Amberg
Schwandorf
Schwabach
Cham
Ansbach
Cham
Neumarkt i.d.OPf.
Roth
Roth
Ansbach
Neumarkt i.d.OPf.
Regensburg
Regensburg
WeißenburgGunzenhausen
Eichstätt
Kelheim
Ingolstadt
NeuburgSchroben- Pfaffenhofen
hausen
a. d. Ilm
Regen
Straubing-Bogen
Eichstätt
Freyung-Grafenau
Deggendorf
Donau-Ries
Dillingen
a.d.Donau
WeißenburgGunzenhausen
Regen
Straubing-Bogen
Straubing
Straubing
Kelheim
Dingolfing-Landau
Dillingen
a.d.Donau
Passau
Ingolstadt
NeuburgPfaffenSchrobenhofen
hausen
a. d. Ilm
Dingolfing-Landau
Passau
Landshut
GünzburgAugsburg
Neu-Ulm
Rottal-Inn
Günzburg
Dachau
Erding
Fürstenfeldbruck
MÜNCHEN
Unterallgäu
Memmingen
Landsberg
am Lech
Landshut
Freising
AichachFriedberg
München
Mühldorf
a. Inn
Lindau
(Bodensee)
Oberallgäu
Dachau
Rottal-Inn
Erding
Neu-Ulm
Fürstenfeldbruck
MÜNCHEN
Ebersberg
Unterallgäu
Memmingen
Landsberg
am Lech
München
Rosenheim
Ostallgäu
Berchtesgadener
Land
Bad Tölz- Miesbach
Wolfratshausen
Kempten
(Allgäu)
Lindau
(Bodensee)
GarmischPartenkirchen
Oberallgäu
WeilheimSchongau
Ostallgäu
Bad Tölz- Miesbach
Wolfratshausen
Bayern: 2,9 Prozent
-
≤
≤
≤
≤
≤
1,9
2,4
3,6
4,1
6,5
Berchtesgadener
Land
Arbeitslosenquote 2014*
(in Prozent)
(in Prozent)
1,1
1,9
2,4
3,6
4,1
Traunstein
GarmischPartenkirchen
Arbeitslosenquote 1980*
>
>
>
>
>
Altötting
Ebersberg
Kaufbeuren
WeilheimSchongau
Mühldorf
a. Inn
Starnberg
Traunstein
Kaufbeuren
Kempten
(Allgäu)
Freising
AichachFriedberg
Augsburg
Altötting
Starnberg
Rosenheim
Freyung-Grafenau
Deggendorf
Donau-Ries
(13)
(23)
(31)
(10)
(19)
Bayern: 4,0 Prozent
>
>
>
>
>
1,4
2,5
3,2
4,7
5,4
-
≤
≤
≤
≤
≤
2,5
3,2
4,7
5,4
8,4
(7)
(29)
(34)
(8)
(18)
*Arbeitslosenquote bezogen auf abhängige zivile Erwerbspersonen, Juniwerte.
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosenstatistik.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
12
0
Arbeitslosenquote* 2014 (in Prozent)
2
4
6
8
10
Stabilität regionaler Arbeitsmarktdisparitäten?
0
2
4
6
Arbeitslosenquote* 1980 (in Prozent)
8
Steigung Regressionsgerade: 0,48, t-Stat.: 3,75, R2: 0,12
Korrelationskoeffizient: 0,36
*Arbeitslosenquote bezogen auf abhängige zivile Erwerbspersonen, Juniwerte.
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosenstatistik; eigene Darstellung.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
13
Welche Kreise haben sich im Vergleich zur bayerischen
Arbeitslosenquote verbessert oder verschlechtert?
Arbeitslosenquote*
RhönGrabfeld
Kronach
Coburg
Lichtenfels
Aschaffenburg
■
■
■
■
Wunsiedel
i.Fichtelgeb.
Kulmbach
Haßberge
Main-Spessart
Bamberg
Schweinfurt
Tirschenreuth
Bayreuth
Miltenberg
1980
2014
unterdurchschnittlich
unterdurchschnittlich
überdurchschnittlich
überdurchschnittlich
überdurchschnittlich
unterdurchschnittlich
unterdurchschnittlich
überdurchschnittlich
Hof
Bad Kissingen
Kitzingen
Neustadt a.d.Waldnaab
Weiden
i.d.OPf.
Forchheim
ErlangenHöchstadt
Erlangen
Würzburg
Neustadt a.d.AischBad Windsheim
Amberg-Sulzbach
NürnFürth
berg
Nürnberger
Land
Amberg
Schwandorf
Schwabach
Cham
Neumarkt i.d.OPf.
Roth
Ansbach
Regensburg
Regen
WeißenburgGunzenhausen
Straubing-Bogen
Eichstätt
Straubing
Kelheim
Freyung-Grafenau
Deggendorf
Donau-Ries
Ingolstadt
Dillingen
a.d.Donau
NeuburgSchroben- Pfaffenhofen
hausen
a. d. Ilm
Dingolfing-Landau
Passau
Landshut
Günzburg
Freising
AichachFriedberg
Dachau
Augsburg
Rottal-Inn
Erding
Neu-Ulm
Fürstenfeldbruck
MÜNCHEN
Unterallgäu
Memmingen
Landsberg
am Lech
München
Mühldorf
a. Inn
Altötting
Ebersberg
Starnberg
Rosenheim
Traunstein
Kaufbeuren
Kempten
(Allgäu)
Lindau
(Bodensee)
Oberallgäu
WeilheimSchongau
Ostallgäu
Miesbach
Bad TölzWolfratshausen
Berchtesgadener
Land
GarmischPartenkirchen
*Arbeitslosenquote bezogen auf abhängige zivile Erwerbspersonen, Juniwerte.
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosenstatistik.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
14
Haben die Unterschiede zwischen den Regionen im
Zeitverlauf abgenommen?
0
0
.1
Variationskoeffizient
.2
.3
.4
.5
2
4
6
8
10
Arbeitslosenquote Bayern (in Prozent)
Entwicklung der Streuung der regionalen Arbeitslosenquoten* in
Bayern, 1980 bis 2014
1980
1985
1990
1995
2000
Jahr
Variationskoeffizient
2005
2010
2014
Arbeitslosenquote Bayern
*Arbeitslosenquote bezogen auf abhängige zivile Erwerbspersonen, Juniwerte.
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitslosenstatistik; eigene Berechnungen.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
15
Fazit
Es gibt deutliche regionale Arbeitsmarktunterschiede innerhalb
Bayerns.
Heute klares Stadt-Land-Gefälle der regionalen Arbeitslosenquoten
in Bayern.
Vielzahl von Erklärungsansätzen für die Existenz regionaler
Arbeitsmarktdisparitäten.
Regionalpolitik und Regionalförderung auf verschiedenen
politischen Ebenen mit dem Ziel Abbau regionaler Disparitäten.
Die regionale Verteilung der Arbeitslosigkeit in Bayern hat sich in
den vergangenen 35 Jahren deutlich verändert.
Die Unterschiede zwischen Regionen mit niedriger und hoher
Arbeitslosenquote haben sich im Zeitverlauf kaum geändert.
Regionale Unterschiede am bayerischen Arbeitsmarkt
16
Regionale Unterschiede am bayerischen
Arbeitsmarkt
Dr. Daniel Werner
daniel.werner2@iab.de
Lutz Eigenhüller
lutz.eigenhueller@iab.de
www.iab.de
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Seele and Geist
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