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Filme im Kinoklub am Hirschlachufer (Erfurt) und - mon ami Weimar

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Filme
im Kinoklub
am Hirschlachufer
(Erfurt)
und im
Kino im mon ami
(Weimar)
53
Lauf Junge lauf
Drama, Deutschland/ Frankreich/ Polen, 2013
Donnerstag, 30.10. bis Samstag, 02.11.2014
jeweils 19.00 Uhr Kinoklub am Hirschlachufer
Hirschlachufer 1
99084 Erfurt
Veranstalter: Initiative Kommunales Kino Erfurt e.V. in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.
Eintritt: 6,50 €, erm. 5,00 €
mit Andrzej Tkacz, Elisabeth Duda, Kamil Tkacz;
Regie: Pepe Danquart
Es ist die wahre Geschichte von Yoram Fridman, die Pepe
Danquart nach dem gleichnamigen Romanbestseller von Uri
Orlev verfilmte. Dem neunjährigen Srulik gelingt 1942 die
Flucht aus dem Warschauer Ghetto. In den schwer zugänglichen Wäldern lernt er das Überleben, findet Unterschlupf bei
der Bäuerin Magda, deren Mann und Söhne bei den Partisanen kämpfen. Sie bringt dem jüdischen Jungen bei, seine Religion und damit auch seine Identität zu verleugnen und sich
als katholischer Waisenjunge Jurek mit Kreuz um den Hals
durchzuschlagen. Drei Jahre dauert die Odyssee, während
der er Helfer trifft, aber auch Polen, die ihn an die Deutschen
verraten, um Kopfgeld zu kassieren, einen SS-Mann, der ihn
wohl wegen seines Mutes nicht weiter verfolgt, sondern auf
einem Bauernhof arbeiten lässt, wo er nach einem Unfall seinen Arm verliert, auch weil der Arzt im Krankenhaus sich weigert, einen Juden zu behandeln. Als er bei einer polnischen
katholischen Familie ein neues, liebevolles Zuhause findet,
glaubt er, am Ziel seiner Wünsche angekommen zu sein.
54
Aviyas Sommer
Israel, 1988
Samstag, 01.11.2014
17.00 und 19.00 Uhr Kommunales Kino im mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar
Veranstalter: Kommunales Kino im mon ami Weimar in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.
Eintritt: 6,00 €, erm. 5,00 €
mit Gila Almagor, Eli Cohen, Kaipo Cohen;
Regie: Eli Cohen
Der auf autobiografischen Erlebnissen der Hauptdarstellerin
Gila Almagor beruhende Film erzählt von den Auswirkungen
des Holocaust auf die Überlebenden im gerade entstandenen Staat Israel. Sommer 1951: Die zehnjährige Aviya lebt im
Heim und besucht in den Ferien ihre Mutter Henya in einem
kleinem Dorf bei Tel Aviv.
Heyna, einst eine aktive und wunderschöne Partisanin, hat im
Zweiten Weltkrieg in einem polnischen Konzentrationslager
den Holocaust überlebt und emigrierte anschließend nach
Israel. Gerade aus einer psychiatrischen Anstalt entlassen,
kann sie ihr erlittenes Trauma immer noch nicht bewältigen. Auch Aviya leidet unter der schrecklichen Vergangenheit: Sie
sucht immer noch nach ihrem Vater, der den Naziterror nicht
überlebt hat. Beide stossen in dem kleinen Dorf auf das Unverständnis der Einheimischen und bleiben dort Außenseiter.
Das Trauma der Überlebenden und ihrer Kinder passt nicht
in das Selbstbild des jungen Staates Israel.
55
Der letzte Mentsch
Frankreich/ Deutschland/ Schweiz, 2014
Sonntag, 02.11.2014
17.00 und 19.00 Uhr Kommunales Kino im mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar
Veranstalter: Kommunales Kino im mon ami Weimar in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.
Eintritt: 6,00 €, erm. 5,00 €
mit Mario Adorf, Hannelore Elsner, Katharina Derr;
Regie: Pierre-Henri Salfati
Als 15-jähriger überlebte Marcus mehrere Konzentrationslager, änderte nach der Befreiung seinen Namen und ließ sich
in Deutschland nieder. Die Vergangenheit verdrängte er fortan, bis sie den nun über 80-jährigen wieder einholt. Da er
sich nach jüdischer Tradition beerdigen lassen will, braucht
er einen Beweis für seine Identität - die eintätowierte Häftlingsnummer genügt den bürokratischen Rabbinern nicht. So
chauffiert ihn die junge Deutschtürkin Gül in sein ungarisches
Geburtsdorf, wo ihn jedoch keiner mehr kennt. Nur eine blinde Frau scheint ihn erwartet zu haben.
Dank Güls Unterstützung, sowie dem Zuspruch einer blinden Jüdin (Elsner mit grauer Lockenpracht), kann sich Marcus erstmals seinem schmerzlichen Trauma stellen. Das gut
harmonierende Darstellerduo meistert das große Spektrum
von Humor, bissigen Repliken und Lebensweisheiten bis zur
dosierten Tragik.. Eine nicht nur von Adorf altmeisterlich gespielte Lebensreise in die Vergangenheit, um der Mensch zu
werden, der man einmal war.
56
Enjoy the Music Die Pianistin Edith Kraus
Deutschland, 2012
Montag, 03.11. bis Mittwoch, 05.11.2014
jeweils 17.00 Uhr Kinoklub am Hirschlachufer
Hirschlachufer 1
99084 Erfurt
Veranstalter: Initiative Kommunales Kino Erfurt e.V. in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.
Eintritt: 6,50 €, erm. 5,00 €
Vom Wunderkind durch Theresienstadt nach Israel
Dokumentarfilm
von Wilhelm Rösing und Marita Barthel-Rösing
Edith Kraus wurde in Wien geboren, wuchs in Karlsbad auf
und studierte bei dem großen Artur Schnabel in Berlin Klavier als Meisterschülerin. 1942 wurde sie, zusammen mit
ihrer Familie, in das Ghetto Theresienstadt gebracht. In der
Gefangenschaft dort half ihr die Musik, das Grauen zu ertragen. Während ihre Angehörigen nach Auschwitz transportiert
wurden, blieb Kraus im Ghetto und überlebte den Zweiten
Weltkrieg. Sie wanderte nach Israel aus, wurde Klavierlehrerin, ihre eigene Karriere als Pianistin schien vergessen. Doch
ihre Bewunderer entdeckten sie neu und sorgten dafür, dass
ihr meisterliches Können in die Welt getragen wurde.
57
Bethlehem
Israel/ Belgien/ Deutschland, 2013
Montag, 03.11. bis Mittwoch, 05.11.2014
jeweils 21.00 Uhr Kinoklub am Hirschlachufer
Hirschlachufer 1
99084 Erfurt
Veranstalter: Initiative Kommunales Kino Erfurt e.V. in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.
Eintritt: 6,50 €, erm. 5,00 €
Thriller mit Sahdi Marei, Haitham Omari, Tsahi Halevy;
Regie: Yuval Adler
Der dokumentarisch anmutende Film deckt die Praktiken des
israelischen Inlandsgeheimdienstes Schabak ebenso auf,
wie die Methoden der Hamas und ihres militanten Flügels,
der al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden.
Es ist ein komplexes Geflecht zwischen verdeckten Operationen und militärischen Einsätzen, das der Film unparteiisch
und wertungsfrei aufschlüsselt und dabei das menschliche
Drama schildert, die Tragödie eines Jungen und seines väterlichen Kontaktmanns.
Razi vom israelischen Geheimdienst baut den palästinensischen Jungen Sanfur als Informanten auf. Denn der in
Bethlehem lebende Jugendliche ist der jüngere Bruder eines
gesuchten Untergrundkämpfers, der nun einer geheimen
Kommandoaktion der Armee zum Opfer fallen soll. Als Razis
Vorgesetzte merken, wie er seinen Zuträger schützen will,
soll auch Sanfur sterben. Das kann Razi zwar abwenden,
nicht aber Sanfurs Zorn über die Ermordung seines Bruders.
58
Der Medicus
USA/ Deutschland, 2013
Montag, 03.11.2014
19.00 Uhr Kommunales Kino im mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar
Veranstalter: Kommunales Kino im mon ami Weimar in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.
Eintritt: 6,00 €, erm. 5,00 €
mit Stellan Skarsgård, Tom Payne, Emma Rigby;
Regie: Philipp Stölzl
Der junge Robert (Rob) Cole hört von dem Gelehrten Ibn
Sina, der im fernen Isfahan die bedeutendste Schule für angehende Mediziner der damaligen Welt leitet. Im dortigen
Kalifat sind allerdings Christen nicht mehr erlaubt, nur Juden werden noch toleriert. Rob, der getaufter Christ ist, gibt
zu seinem Schutz vor, Jude zu sein. In Isfahan lernt er die
Grundlagen damaliger wissenschaftlicher Medizin kennen.
Isfahan wird durch Mullahs an die Seldschuken, religiöse Fanatiker, verraten und soll von ihnen erobert werden, um die
Juden und weltliche Gotteslästerer aus der Stadt zu treiben
oder zu töten. Nachdem eine Menge die Klinik zerstört, die
Mitarbeiter ermordet und Lehrschriften in Brand steckt, begeht Ibn Sina Selbstmord. In der brennenden Bibliothek traut
er vor seinem Tod dem Schüler noch sein medizinisches Vermächtnis an. Rob Cole führt ab nun den ärztlichen Ehrentitel
„Hakim“.
59
Hannas Reise
Deutschland/ Israel, 2014
Dienstag, 04.11.2014
17.00 und 19.00 Uhr Kommunales Kino im mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar
Veranstalter: Kommunales Kino im mon ami Weimar in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.
Eintritt: 6,00 €, erm. 5,00 €
Komödie mit Karoline Schuch, Doron Amit, Max Mauff;
Regie: Julia von Heinz
Julia von Heinz gelingt in dieser intelligenten Tragikomödie
der schwierige Spagat zwischen Humor und Ernsthaftigkeit,
Vergangenheit und Gegenwart „Was mit Juden machen“ will
die ehrgeizige BWL-Studentin Hanna, denn das „kommt immer gut“, ziert den Lebenslauf und nutzt der Karriere. So beginnt die junge Frau widerwillig und mit einem dicken Panzer
um die Seele ein soziales Praktikum in einem Behindertendorf in Tel Aviv. Dass sie sich in einen coolen und ziemlich
zynischen Israeli verknallt und ein Land erlebt, in dem Menschen wie überall auf der Welt auch feiern und das Leben
genießen, bringt sie aus der Spur und zu sich selbst.
Wenn es am offenen Ende dieser Love-Story heißt „it stays
complicated“, geht es nicht nur um die Beziehung zwischen
Hanna und Itay, sondern auch um die Beziehung zwischen
Deutschland und Israel zwischen Abscheu und Faszination,
schlechtem Gewissen und Neubeginn. Es bleibt kompliziert.
60
Dancing in Jaffa
Israel/ USA, 2013
Mittwoch, 05.11.2014
19.00 Uhr Kommunales Kino im mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar
Veranstalter: Kommunales Kino im mon ami Weimar in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.
Eintritt: 6,00 €, erm. 5,00 €
Dokumentarfilm von Hilla Medalia
Jaffa ist heute ein Stadtteil von Tel Aviv. Hier leben ca. 20.000
Palästinenser mit israelischem Pass. Auch wenn Jaffa also
palästinensische und israelische Kultur vereint, sind die Menschen noch gespalten, leben nicht in einer Gemeinschaft. Der
international gefeierte Tänzer Pierre Dulaine will hier ansetzen: Zum ersten Mal seit seiner Kindheit kehrt er nach Jaffa
zurück, um hier ein ganz besonderes Tanzprojekt zu verwirklichen: Er will israelische und palästinensische Kinder in einer
gemeinsamen Inszenierung auf die Bühne bringen - und so
zwischen den Kulturen vermitteln. Doch für die Kinder ist es
schon schwierig, einander beim Tanz die Hände zu geben.
Regisseurin Hilla Medalia hat in dem charismatischen Tänzer Pierre Dulaine einen starken Charakter gewonnen. Das
Projekt beweist, wie Kinder durch Tanz und die Freude an
Bewegung zu einem neuen Verständnis des Miteinander
kommen - und wie ihr Leben durch neues Selbstbewusstsein
und gegenseitigen Respekt bereichert wird. Der Film ist ein
Plädoyer dafür, dass Annäherungsversuche in gespaltenen
Kulturen immer einen Sinn ergeben.
61
Schnee von gestern
Deutschland/ Israel, 2013
Montag, 10.11. bis Mittwoch, 12.11.2014
jeweils 17.00 Uhr Kinoklub am Hirschlachufer
Hirschlachufer 1
99084 Erfurt
Veranstalter: Initiative Kommunales Kino Erfurt e.V. in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Alte und Kleine Synagoge Erfurt e.V.
Eintritt: 6,50 €, erm. 5,00 €
Dokumentarfilm von Yael Reuveny
Als die Geschwister Michla und Feiv‘ke Schwarz sich nach
dem Krieg knapp am Bahnhof im polnischen Łódź verpassen, denkt jeder, er sei der einzige Überlebende der Familie.
Beide machen einen Neuanfang und gründen ihre eigenen
Familien - Feiv‘ke in Deutschland unter dem Namen Peter
Schwarz. Seine Schwester Michla lebt in Israel. Nach und
nach verdichten sich die Hinweise, dass es irgendwo doch
noch überlebende Familienmitglieder gibt, und die Kinder
und Enkel machen sich auf die Suche.
Die poetische Dokumentation von Yael Reuveny ist nicht nur
eine Reise in die Vergangenheit, sondern will auch klarmachen, was es bedeutet, Ja zum Leben zu sagen und bei Null
anzufangen. Es geht auch darum, wie individuell und verschieden Menschen mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs umgehen und wie die Flucht nach vorne aussehen
kann.
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