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Ein Dach wie mit dem Laser geschnitten - Ofischer.com

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Für Kunden, Partner und Freunde der Arnold AG
Ein Dach wie mit
dem Laser geschnitten
Mit dem Licht gespielt
Power für den Druck
Ein Ei der besonderen Art
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Arnold AG
Editorial
Im letzten Forum habe ich vorsichtig auf einige
Dinge hingewiesen, die im vergangenen Jahr unserer Meinung nach nicht so gut verlaufen sind, wie wir uns das gewünscht haben. Es hat
uns sehr beeindruckt, dass und wie uns Kunden auf diese kritischen Worte angesprochen haben. Zeigt es uns doch, dass das Forum und sein Inhalt starke Beachtung finden.
Die Aussagen waren kritisch, doch damit wollen wir zeigen, wie ernsthaft wir unsere
Leistungen und unser Auftreten im Markt reflektieren. Von unserem Weg lassen wir uns
nicht abbringen. Gerade in der internen Diskussion mit unseren Führungskräften setzen
wir uns immer wieder mit erforderlichen Veränderungen und Verbesserungen konsequent auseinander. Verbesserungspotenziale werden erarbeitet und dann umgesetzt.
Nach dem Motto „Jetzt erst recht" arbeiten wir uns weiter an unsere Ziele heran.
Die Märkte verlangen eine schier unendliche Flexibilität in punkto Kapazitäten bei gleichbleibender Qualität und
wirtschaftlichem Preis. Ihre Aufgaben sind unsere Ziele und so arbeiten wir durch Verbesserung unserer Prozesse, durch Einbeziehen von Partnern und durch intensive Ausbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
daran, dem gerecht zu werden.
Gemeinsam mit unseren Kunden gehen wir in die Offensive, um durch das Vereinfachen der Geschäftsprozesse
und intensiven Austausch von Wissen das Gesamtpaket „Kunde-Arnold" so wettbewerbsfähig wie möglich zu
machen. Erfolgreiche Kunden sichern unseren Erfolg! Wir arbeiten jeden Tag daran, unsere Position als Partner
für Produkte mit höchsten Ansprüchen an:
• technische Kompetenz,
• Ausführungsqualität und
• vertragsgemäße (professionelle) Abwicklung
weiter zu festigen.
Ihr Uwe Arnold
Titelfoto: Stattliches Entree für die Trumpf AG: Ein weit auskragendes, frei tragendes Dach
(mehr auf S.13). Bild D.Franck
Inhalt
Impressum
Ausblick:
Rückkehr zum Standort D
03
Industrieservice:
Einfach mehr Wert!
04
Ausbildung:
Mechanik und Elektronik wachsen zusammen
05
Produkte:
Studententreff für die Uni Gießen
06
Designbauteile:
Mit dem Licht gespielt
07
Produkte:
Stecker rein, Gepäck drauf
08
Industrieservice:
Power für den Druck
09
Technischer Ausbau:
Treppen für Gehry-Bau
10
Technischer Ausbau:
Neues Grenz-Entree auf Fraport
11
Technischer Ausbau:
Stahlbau für Moskauer Flughafen
12
Technischer Ausbau:
Ein Dach wie mit dem Laser geschnitten
13
Kunstwerke:
Ein Ei der besonderen Art
14
Herausgeber:
Arnold AG
D-61381 Friedrichsdorf
www.arnold.de
Redaktion dieser Ausgabe:
Isabell Issing (verantwortl.),
Uwe Arnold, Michael Pyper,
Dieter Stemmer, Kai Unger
redaktion@arnold.de
Grafik, Layout und Satz:
augenfällig
D-65203 Wiesbaden
www.augenfaellig.de
info@augenfaellig.de
Text (sofern nicht namentlich
gekennzeichnet):
Redaktionsbüro Pyper
D-61273 Wehrheim
michael.pyper@gmx.de
Druck:
Druckerei Beckmann
D-98587 Steinbach-Hallenberg
druckerei-beckmann@t-online.de
Copyright: Arnold AG, alle Rechte vorbehalten. Kommentare geben die Meinung des
Verfassers wieder. Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der
Arnold AG. Gedruckt auf umweltfreundlich
produziertem Papier.
Download unter www.arnold.de
Entwicklung:
Schweißroboter selbst gebaut
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Menschen bei Arnold:
Zum 50. auf den Kilimandscharo
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Ausblick
Rückkehr zum
Standort D
Der Ost-Hype scheint vorbei. Wirtschafts- und
Politikmagazine überschlagen sich in der Berichterstattung über Unternehmen, die zurückkehren.
Bei Arnold betrachtet man die Lage nüchtern.
er Spiegel schrieb vor
wenigen
Monaten:
„Tausende Jobs kommen
wieder nach Deutschland.
Grund: Bei der Verlagerung
ins Ausland haben sich vor
allem mittelständische Fir„Die Entwicklung bestätigt uns in men verkalkuliert." Fast alle
unserer Entscheidung, der Welle hatten nur die Lohnkosten
nach Osten nicht zu folgen." Dieter im Blick, übersahen dabei
Stemmer, Vorstandsmitglied der
aber den immensen AufArnold AG.
Bild: M. Pyper wand für Anlaufkosten,
Transport, Mitarbeiterschulung und Sprachunterschiede. Mittlerweile ist Deutschland
sogar so attraktiv, dass zunehmend ausländische Firmen hier
wieder investieren.
„Diese Entwicklung bestätigt uns in unserer Entscheidung,
der Welle nach Osten nicht zu folgen, sondern gesagt zu haben,
dass unser Weg nach Osten in Steinbach-Hallenberg endet",
bilanziert heute Arnold-Vorstand Dieter Stemmer. Ausharren
allein reichte allerdings nicht aus. „Wir haben in dieser Zeit
sehr viel unternommen, um unsere Produktivität zu verbessern,
unsere Kosten zu senken und so dem Druck aus dem Ausland
standzuhalten." Ausdrücklich dankt der Arnold-Vorstand allen
D
Mitarbeitern und Partnern, die dem Druck ebenfalls Stand
gehalten haben „und uns jetzt unterstützen, diese Welle in
Deutschland zu bewältigen".
Der starke Zug nach Osten hatte natürlich auch dort Konsequenzen. Denn in den neuen EU-Ländern ist die Auslastung
mittlerweile so hoch, dass sie, verstärkt durch den zunehmenden Facharbeitermangel, auch nicht kompensiert werden kann.
Denn die dortigen Facharbeiter gehen heute lieber in eines der
alten EU-Länder, wo sie deutlich mehr verdienen können.
„Wir beobachten das in Polen und in Tschechien", weiß Stemmer, der dort aber auch die in Deutschland übliche Verbundenheit mit einem Unternehmen vermisst. So komme es zu
einer hohen Fluktuation. „Man fängt immer wieder neu an zu
qualifizieren, und das kostet eine Menge Geld." Außerdem
werde dort auch mittlerweile mit spitzem Bleistift kalkuliert und
längst nicht mehr jeder Auftrag angenommen.
Völlig ausschließen will jedoch auch Dieter Stemmer den
Weg ins Ausland nicht. Dann aber unter anderen Prämissen.
„Wir würden durchaus gemeinsam mit Kunden ins Ausland
gehen, aber nur, um dortige Partner zu ertüchtigen, es selbst
zu tun." So würden in Deutschland Prototypenbau und Serienanlauf stattfinden und der dortige Partner langsam die Fertigung übernehmen. „Wir würden aber nicht für Re-Importe ins
Ausland gehen, da ist der Weg in Thüringen beendet."
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Industrieservice
Einfach mehr Wert!
Agilent Technologies, langjähriger Kunde der Arnold AG, hat mit dem 1120 Compact LC einen kompakten, hoch leistungsfähigen Flüssigkeitschromatographen vorgestellt. Agilent entwickelte in enger Partnerschaft mit Arnold die komplexen Gehäuse für diese Produktlinie, die sich an kleine und mittlere Labore richtet.
Konstruktive Unterstützung spart Kosten: Die Zahl der notwendigen Prototypen reduziert sich und unnötige Fertigungs- und Handlingsschritte
werden vermieden.
Bilder: Arnold
imply a better value!", mit diesem
griffigen Slogan bewirbt AgilentTechnologies, Waldbronn, seine neueste HPLC-Linie: den Agilent 1120 Compact LC. HPLC ist eine Analysemethode,
mit der man Substanzen trennen, identifizieren und quantifizieren kann. Günstig, aber ohne Abstriche an Qualität und
Robustheit, wendet sich Agilent mit dem
1120 Compact LC vor allem an kleine und mittlere Labore. Einfache Bedienung, maximale Laufzeit und geringer Wartungsaufwand sorgen für einen wirtschaftlichen Betrieb.
Ein wesentlicher Unterschied
zu den übrigen HPLC-Baureihen: Die Module sind gemeinsam in einem Gehäuse untergebracht, das in etwa die Größe
eines kleinen Tisch-Kühlschranks
hat. Üblicherweise sind die
Module mit jeweils eigenen
Gehäusen in Racks montiert. So
gelang es, in preisliche Regionen
vorzustoßen und Kunden zu
addressieren, die Agilent bislang
nicht bediente. Aktuell gibt es
fünf verschiedene 'all-in-one'Varianten.
Das erforderte natürlich auch
ein Umdenken bei der Gehäu-
„S
Genau das Richtige für Routinearbeiten in kleineren und mittleren
Laboren: der neue Agilent 1120
Compact LC in einem gemeinsamen
Gehäuse.
Bild: Agilent
sekonstruktion. Und da konnte Arnold
gute Hilfestellung leisten. „Wir machen
das sehr gern, um Teile möglichst
maschinengerecht auslegen zu können",
erklärt Kundenbetreuer Jens Wagner.
Zahlreiche Dinge gelte es bei einer
Blechkonstruktion zu bedenken, um zu
einem qualitativ hochwertigen, aber
auch wirtschaftlichen Ergebnis zu gelangen. Wagner: „Von zentraler Bedeutung
ist die Toleranzaufrechnung, die wesentlich die Kosten beeinflusst." Weitere Faktoren seien der Maschinenpark, das
Material und seine richtige Verarbeitung
oder die Länge der Biegeschenkel. Das
könne aber auch das Einsparen eines
Werkzeugs durch eine geschicktere Konstruktion sein.
„Wir bieten dieses Wissen an und
bekommen so in kurzer Zeit eine bessere Qualität der Zeichnungen." Eine echte
Win-Win-Situation. Denn für den Kunden
wird es günstiger, weil in der Regel deutlich weniger Prototypen erforderlich sind.
Und bei Arnold müssen die Teile weniger
in die Hand genommen und transportiert werden. Und Jens Wagner geht sogar
noch weiter: „Wir bieten Kunden auch an,
uns ihre Komponenten zu geben, und wir
konstruieren das Blechgehäuse passgenau herum."
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Ausbildung
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Mechanik und Elektronik
wachsen zusammen
In immer mehr mechanische Elemente wird Elektronik implementiert - und so intelligent gemacht. Intelligent müssen aber auch junge Menschen sein, die den noch jungen Beruf des Mechatronikers erlernen.
ir haben jetzt endlich ein Berufsbild, das genau das
widerspiegelt, was ich bei Arnold schon immer mache",
freut sich Alexander Brune. Er hat noch den klassischen Elektrikerberuf erlernt, sich aber immer weiter gebildet und so
die nötigen mechatronischen Kenntnisse erworben, um die mit
Hightech gespickten Anlagen bei Arnold warten und reparieren zu können. Zentrale Aufgabe für Mechatroniker bei Arnold
ist die Instandhaltung. „Und die hört nicht bei der E-Technik
auf; wenn eine Maschine nicht funktioniert, ist es meist das
Zusammenspiel von Elektrik und Mechanik", weiß Brune.
Mittlerweile bilden er und Andreas Weisheit in Thüringen
Mechatroniker aus. Erster Auszubildender bei Arnold war
Michael Hellberg, der seine Lehre mittlerweile erfolgreich
abschließen konnte. Bei Arnold hatte er allerdings auch beste
Chancen, alle Facetten des abwechslungsreichen Berufs kennenzulernen. Die elektrische Seite ist täglich Brot bei vielen
Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten. Reichlich Mechanik
gibt's im Werkzeugbau oder bei Metallbau-Meister Rüdiger
Hess.
Auch in Zukunft werden bei Arnold Mechatroniker ausgebildet, selbst wenn das Unternehmen einmal keinen Bedarf
hätte: „Das Grundwissen eines Mechatronikers ist gesucht
am Markt und sehr vielseitig", weiß Brune. So sei es immer
möglich, sich noch während der Ausbildung in eine bestimmte Richtung zu orientieren. Andreas Weisheit: „Die Ausbildung
verlangt allerdings auch sehr viel vom Azubi”, und so sei es
auch gar nicht so leicht, geeignete Kandidaten zu finden. Voraussetzungen seien neben einem guten Realschulabschluss
logisches Denken, Fleiß und viel handwerkliches Geschick.
„W
Mechatroniker
Mechatroniker/innen bauen mechanische, elektrische und elektronische Komponenten zu komplexen Systemen zusammen, installieren Steuerungssoftware und halten die Systeme instand.
Beschäftigung finden sie unter anderem bei Herstellern von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungen oder elektrischen Anlagen und Bauteilen. Auch in
Betrieben des Schienen-, Luft- und Raumfahrzeugbaus sind sie tätig. Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus kommen ebenso als Arbeitgeber
infrage wie Firmen der Informations- und Kommunikations- oder der Medizintechnik.
Mechatroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 31/2-jährige Ausbildung wird
in Industrie und Handwerk angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)
Bild: Arnold
ESD-Boden für Thüringen
Immer mehr Kunden erwarten heute die Lieferung bereits
vormontierter Komponenten. Das bedeutet häufig den
Einbau, teilweise sehr empfindlicher Elektronik. In der
Thüringer Niederlassung der Arnold AG stehen jetzt fast
300 Quadratmeter spezieller ESD-Boden zur Verfügung.
ESD steht für „electrostatic discharge", zu Deutsch:
elektrostatische Entladungen. Die von Degussa gelieferte Beschichtung „Mastertop 1277 ESD" bietet einen
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Beruf mit Zukunft: die Ausbildung zum Mechatroniker bei Arnold, die in
Friedrichsdorf von Alexander Brune (rechts) geleitet wird.
Bild: Arnold
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Ableitwiderstand von 10 bis 10 Ohm und damit Gewähr
für die sichere Handhabung empfindlicher Elektronik.
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Produkte
Studententreff für die Uni Gießen
Die Schunk-Gruppe, weltweit tätiger Technologiekonzern aus Heuchelheim, spendierte der Universität
Gießen anlässlich ihres 400-jährigen Bestehens den „Point of Schunk", einen Treffpunkt für Studenten
auf dem Gießener Campus. Arnold lieferte das visuelle Zeichen, eine sechs Meter hohe Stele mit Edelstahl-Schriftzug.
Visuelles Zeichen seiner neuen Identität ist eine sechs Meter
hohe Stele, die den Schunk-Schriftzug trägt. Die Arnold AG
optimierte den Entwurf zunächst unter fertigungstechnischen
Gesichtspunkten. Der Schriftzug besteht aus 15 Millimeter
dickem Edelstahl. Präzise mit dem Wasserstrahl geschnitten,
wurde er anschließend mit Glasperlen gestrahlt. Die Stele ist
so ausgerichtet, dass ein besonderer optischer Effekt entsteht:
Der von der Rückseite gesehen spiegelverkehrte Schriftzug ist
in der Spiegelfassade des IFZ-Gebäudes sichtbar und dort wieder richtig lesbar!
Der "Point of Schunk": nach neuesten Erkenntnissen gestalteter Treffpunkt der Universität Gießen mit einer unübersehbaren Stele von Arnold.
Bild: P2
asis für die Gestaltung des Platzes war eine genaue Analyse studentischen Nutzungsverhaltens durch die Gießener P2-Planungs- und Beratungsgesellschaft. Schnell zeigte
sich, dass Studierende auch im Freien einen Zugang zum Internet benötigen. Schunk hat den Platz mit einer W-Lan-Versorgung und einer schnellen Breitband-Internetverbindung ausgestattet.
Der Platz liegt zentral zwischen dem Chemiebereich, dem
dazu gehörenden Hörsaalgebäude, dem Hochschulrechenzentrum (HRZ) und dem Interdisziplinären Forschungszentrum
Gießen (IFZ) sowie in Sichtachse des Physik-Gebäudes. Die
Steh-/Sitzelemente bilden mit ihren zwei ineinander laufenden
Bögen ein räumliches Abbild des bekannten Schunk-Logos im
Zentrum der freien Fläche des Platzes.
B
Globaler Technologiekonzern
Die Schunk-Gruppe ist ein global agierender Technologiekonzern mit einem
breiten Produkt- und Leistungsspektrum in der Werkstofftechnologie und
Systemtechnik mit den Bereichen Kohlenstofftechnik und Keramik, Umwelt
und Klimatechnik, Sintermetalltechnik sowie Fertigungstechnik. Gegründet
wurde das Unternehmen zur Produktion von Kohlebürsten 1913 in Fulda von
Ludwig Schunk und Karl Ebe. 2007 hat die Schunk-Gruppe mit 60 Gesellschaften und Standorten in 26 Ländern 790 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Weltweit beschäftigt das Unternehmen über 7500 Mitarbeiter.
Prägnantes Wahrzeichen am
Gießener Studententreff: die
Schunk-Säule, 6 Meter hoch,
aus Edelstahl.
Bild: Arnold
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Designbauteile
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Mit dem Licht gespielt
Der „Parktower” zwischen Frankfurter Alter Oper und Rothschildpark wurde grundsaniert und erweitert. Das über acht Meter hohe
Namenschild mit seiner raffinierten LED-Hinterleuchtung kommt
von der Arnold AG.
er gerade fertig gestellte „Parktower”
ist in Frankfurt eigentlich ein alter
Bekannter. Das Bürogebäude wurde
bereits 1972 am südlichen Rand des
Rothschildparks errichtet und gehörte
damit zur ersten Hochhausgeneration
Frankfurts. Der Bauherr, die Tectum 22.
Vermögensverwaltungs GmbH, Bensheim-Auerbach, entschied sich für
Modernisierung und einen Erweiterungsanbau. Geplant wurde das Projekt
vom Frankfurter Architekturbüro Albert
Speer & Partner, durchgeführt von der
Hochtief Construction AG.
„Die neue Fassade spielt mit der Verzahnung von Bestandsgebäude und
Erweiterung in den Materialen Glas und
Stein”, heißt es bei AS&P. Während der
zum Park orientierte Altbau eine Ganzglasfassade erhielt, ist der Erweiterungsbau in den rund um den Opernplatz vorherrschenden hellen Naturstein
gekleidet.
Dem musste sich die Fassadentafel
des repräsentativen Baus, in dem eine
internationale Wirtschaftskanzlei residiert, anpassen. Geprägt durch je zur
Hälfte positive und negative Buchstaben,
D
Entfaltet seine ganze Pracht im Dunkeln: der
Schriftzug „Parktower”am grundsanierten und
erweiterten Bürohaus zwischen der Frankfurter Alten Oper und dem Rothschildpark.
Bild: Arnold
bilden die von Lichtbändern gesäumten
Buchstaben den Schriftzug „Parktower".
Am Fuß sind Edelstahlplatten für die
Namenszüge der Mieter eingelassen.
„Wir haben nach den Vorgaben des
Grafikdesigners zunächst ein Layout
gezeichnet, um zu zeigen, wie so etwas
technisch funktionieren kann", erinnert
sich Projektleiter Rainer Müller. Viele
pfiffige Ideen fanden Eingang. So sind
die neun Vorschaltgeräte für die Lichttechnik leicht zugänglich hinter einer
Namensplatte in einem Gehäuse untergebracht, das genügend Abstand zur
dahinter liegenden Betonwand lässt,
damit Regenwasser gefahrlos ablaufen
kann.
Die Buchstaben wurden aus vier Millimeter starken, glasperlgestrahlten Edelstahlplatten lasergeschnitten und sind
in Topfform ausgeführt. Das Licht spenden LED-Lichtschläuche, die um die
Konturen der Buchstaben herumlaufen.
Die Gesamthöhe beträgt 8,5 Meter. Müller: „Die Montage erfolgte mit Schwerlastankern durch die empfindliche Sandsteinfassade hindurch, ohne diese zu
berühren."
Journalisten-Trophäe aus Corten
Unter Wirtschaftsjournalisten ist er vom Start weg heiß begehrt: der neu geschaffene “Deutsche Journalistenpreis Börse, Finanzen, Wirtschaft” (djp). Im vergangenen Herbst nahmen in Frankfurt am Main erstmals 15 Journalisten ihre djpSiegertrophäen entgegen. Hergestellt wurde der 200x85x20 Millimeter große
Preis aus Cortenstahl, in den mit dem Wasserstrahl das Logo geschnitten wurde,
von Arnold. Um die Cortenstahl-typische Oberfläche zu erzielen, wurde sie mit
Wasser oxidiert. Erst danach wurden die Logos und Namen der Sponsoren
und Preisträger eingraviert. Klarlack sorgt für eine angenehme Haptik. Claus
Döring, Chefredakteur der Börsen-Zeitung und Mitglied der djp-Jury, ging speziell auf die außergewöhnliche Trophäe ein und zog Parallelen: „Corten-Stahl
sieht manchmal nicht besonders toll aus, weil angerostet, aber es kommt eben
auf andere Werte an, nämlich die Qualität als Werkstoff." So sei es bei den zu
beurteilenden Artikeln nicht um das Layout der Beiträge oder bunte Bilder gegangen, sondern um die inhaltliche und sprachliche Qualität der Artikel.
Bild: Northoff.Com
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Produkte
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Stecker rein, Gepäck drauf
Die Siemens AG entwickelte eine Counter-Transportband-Kombination, die sich in kürzester Zeit in Betrieb nehmen lässt. „Sibag
Smart” ist ideal für kleinere Flughäfen, die schnell eine zuverlässige
Lösung brauchen - eben „plug and convey”. Die Arnold AG passte
ihre Arnotec-Counter den speziellen Bedürfnissen an.
Alles aus einer Hand: Mit den voll integrierten Sibag Smart-Gepäckförderanlagen richtet sich Siemens vor allem an kleinere und
mittlere Flughäfen.
Bild: Siemens AG
chon kurz nach der Vorstellung des
neuen Gepäckförderkonzepts im vergangenen Jahr, konnte der erste Auftrag
akquiriert werden: Siemens Industrial
Solutions and Services (I&S) lieferte für
den Flughafen in Sibiu, Rumänien, das
neue modulare Gepäckfördersystem
Sibag Smart. Der Flughafen der 150 000Einwohner-Stadt verbindet Sibiu mit
europäischen Städten wie München,
Rom, Paris und Bologna. Der Bedarf an
automatisierten Lösungen gegenüber
einem manuellen Gepäcktransport steigt
auch für Flughäfen dieser Größenordnung.
Speziell für solche kleineren Flughäfen
bis etwa vier Millionen Passagiere pro
Jahr ist das modulare, vorinstallierte
S
Vom Stand weg erfolgreich: die integrierten Sibag SmartGepäckabfertigungsanlagen mit Countern von Arnold.
Im rumänischen Sibiu wurden im vergangenen Herbst die
ersten zehn Counter installiert.
Bild: Arnold
Gepäckfördersystem konzipiert. Das „Wir haben den Schaltschrank für das
komplette Baggage Handling System für Gepäckband durch konstruktive Anpaseine umfassende Gepäckbehandlung sungen komplett in der Counterfront
setzt sich aus standardisierten Einheiten integrieren können.", so Brethauer. Monzusammen: Zehn Check-in-Schalter, rund tagehilfen sorgen dafür, dass Arnold75 Meter Bandfördertechnik mit zwei Kooperationspartner Global Conveyor
integrierten Durchleuchtungsstationen, Solution GmbH (GCS), Salching, den
einem Pierband für die Verladung sowie Schaltschrank mit wenigen Handgriffen
zwei Rundläufen von zusammen 82 einbauen kann. Die Komponenten komMetern Länge für ankommendes Gepäck men vormontiert und geprüft auf dem
ergänzen sich in Sibiu perfekt.
Flughafen an und können nach nur kurMit ihrem von Haus aus modularen zer Zeit in Betrieb genommen werden.
Aufbau passten die Arnotec-Counter Auf diese Weise wurden die Anforderunideal zu den Ideen von Siemens. Arnold- gen der Siemens AG, an eine echte Plug
Projektleiter Frank Brethauer: „Alle sicht- and Convey Lösung voll erfüllt.
baren Bauteile können ausgetauscht
werden und für die Oberflächen stehen
verschiedene Materialien wie Edelstahl,
Glas, Holz und Corian zur Verfügung."
Bereits das günstige Basismodell ist Das Siemens Airport Center
komplett ausgestattet, lässt sich
Ein richtiger kleiner Flughafen, allerdings ohne Flugzeuge, ist das
aber bis zum High2005 eröffnete Siemens Airport Center (SAC) in Fürth. Für FlugEnd-Counter aushafenbetreiber und Fluglinien aus aller Welt hat Siemens ein
weltweit einzigartiges Innovations-, Planungs- und Erprobungsbauen.
Zentrum aufgebaut, in dem Siemens-Experten gemeinsam mit
Für das Sibagden Kunden spezifische Lösungen entwickeln und im Testbetrieb
Smart-Projekt hat
simulieren können. Auf rund 8500 Quadratmetern wird die komArnold die Counter
plette Infrastruktur eines Flughafens in kompakter Form nachgestellt. Dort können Interessenten jederzeit auch eine komplette
speziell angepasst.
Sibag-Smart-Anlage mit verschiedenen Varianten der ArnotecCounter in Aktion sehen. Planungsfehler, die häufig erst im Alltagsbetrieb nach einer in der Regel millionenschweren Investition offenkundig werden, können so vermieden werden.
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Industrieservice
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Power für den Druck
Océ, ein führendes Unternehmen für digitales Dokumenten-Management und -Auslieferung, bietet
einen neuen Vollfarbdigitaldrucker mit Endloseinzug: die Océ ColorStream 10000. Sie liefert passende
Qualitätsstufen für jede Anforderung. Wesentliche Gehäuse- und Gerüstteile steuert die Arnold AG bei.
ie Zahlen sind beeindruckend: Das Océ ColorStream
10000- Drucksystem schafft 168 DIN-A4-Seiten pro Minute und monatlich mehr als fünf Millionen Seiten in Vollfarbe.
Es wickelt problemlos die Volumen mehrerer Einzelblatt-Farbdrucker ab. Dadurch brauchen Unternehmen weniger Farbgeräte bei höherer Qualität. Noch flotter geht's in Schwarzweiß:
800 Seiten. Auch gemischte Aufträge lassen sich drucken.
Sebastian Landesberger, CEO der Océ Printing Systems GmbH,
Mühlheim a. d. Ruhr: „Die flexible Kombination aus hochwertigem Farb- und Schwarzweißdruck, die hohe Produktivität, die
dynamische Preisstruktur und die hohen Produktionsdruckgeschwindigkeiten eröffnen neue Möglichkeiten im Bereich der
digitalen Schwarzweiß- und Farbanwendungen für den Grafikmarkt."
Dem Kunden echten Mehrwert schaffen, daran arbeitet auch
Arnold. Und das spricht sich herum. So kam das Friedrichsdorfer Unternehmen, das sich gutes Handwerk im Industriemaßstab auf die
Fahne geschrieben hat, ins Rennen, als Océ vor
einigen Jahren
einen zweiten,
kompetenten
Partner für die
Blechfertigung
suchte.
Dabei
setzt man bewusst
auf Deutschland.
„Auf Grund unse-
D
Océ auf einen Blick
rer Stückzahlen
und des technoloOcé konzentriert sich auf die Dokumentenflüsse in Untergischen
Ändenehmen und nach außen. Der effektive Umgang mit
rungsgeschehens
Informationen soll die Kunden in ihrer Wettbewerbsfäbrauchen wir den
higkeit stärken. Océ-Produkte sind in etwa 90 Ländern
erhältlich, und Océ hat in über 30 Ländern Vertriebs- und
direkten Zugriff auf
Serviceniederlassungen. 2007 beschäftigte das Unterunsere Lieferannehmen über 24 000 Mitarbeiter und setzte 2006 etwa
ten", erklärt Chris3,1 Milliarden Euro um. Die Produktpalette umfasst protian Reckzeh, Leifessionelle Hardware, Software und Business Services
für zusätzlichen Nutzen im Dokumentenhandling.
ter Beschaffung
Produktion. Oft
müsse schnell reagiert werden, „da können wir uns lange Vorlaufzeiten mit Lieferanten aus Übersee nicht leisten".
Für die neue Linie liefert Arnold das Grundgestell, Gerüstteile für die Druckwerke und die Fixierstation sowie Teile für
das Bedienpult und eine Verlängerung. Hergestellt und
montiert werden die ersten Teile in Friedrichsdorf, können aber
auch - je nach Anforderung und Kapazitätsauslastung in der
Niederlassung Thüringen produziert werden.
Wusste Arnold anfangs vor allem beim Preis zu überzeugen, steht heute für Christian Reckzeh „die Entwicklungszusammenarbeit an erster Stelle". Absprachen liefen schnell, die
Korrespondenz funktioniere bestens. Vorteile, die in Zukunft
immer mehr zählen. „Wir wollen kurzfristig Verbesserungen einführen, die auch schnell bei unseren Lieferanten umgesetzt
werden müssen. Da bietet es echte Vorteile, mit Firmen wie
Arnold zu arbeiten."
Fertigung und Montage für Océ: Bei Arnold
entstehen wesentliche Gerüst- und Gehäuseteile für die neue ColorStream 10000.
Bild: M. Pyper
Die neue Océ ColorStream 10000 gilt als Meilenstein im Bereich des hochvolumigen Produktionsdrucks: Sie produziert Bücher, Zeitungen oder Werbedrucksachen
in exzellenter Vollfarb- und Schwarzweiß-Qualität.
Bild: Océ
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Technischer Ausbau
Treppen für
Gehry-Bau
Novartis, weltweit eines der führenden
Pharmaunternehmen, baut seinen Stammsitz in Basel aus. Eines der zentralen
Gebäude stammt von Stararchitekt Frank
O. Gehry. Die im Inneren frei liegenden
Treppen lieferte die Arnold AG.
Eine logistische Herausforderung: Bevor die Fassade des Neubaus geschlossen wurde, schwebten die riesigen Treppen von oben und der Seite in das Gebäude hinein.
Bilder: Arnold
uf dem ehemaligen Baseler Werksgelände St. Johan am Hafen lässt
Novartis attraktive Hochleistungs-Arbeitsstätten entstehen. Ein gläserner Neubau von Frank O.
Gehry dominiert den Eingang des in einem Masterplan
gestalteten neuen Novartis Campus.
Die Außenwände des Gehry-Baus bestehen komplett aus Glas
und Stahl. Rechtzeitig vor dem Schließen der Fassade wurde
durch Arnold die teilweise gewendelten, über drei Geschosse
führenden Treppen geliefert, die mit einem Spezialkran in das
Gebäude gehoben oder seitlich eingeschoben wurden. ArnoldProjektleiter Dr. Oliver Drawer: „Um sie überhaupt an ihren Zielort im Gebäude bringen zu können, haben wir zwei Treppen
längs aufgeschnitten und in ein massives Stahlgestell gesetzt."
Die Treppen wiegen immerhin zwischen 3,5 und 5 Tonnen, sind
7 bis 11 Meter lang, und 2,5 Meter breit. „Erst an ihrem Bestimmungsplatz", so Drawer, „wurden die Treppenhälften über
Schraubbolzen wieder miteinander verbunden und erhalten
auch ihre Arnorail-Ganzglasgeländer mit Holzhandlauf und
innenliegend Chrom-Nickel-Stahl-Handlauf."
A
Schon bei der Fertigung mussten fertigungstechnisch alle
Register gezogen werden. Die Treppenstufen werden getragen von C-förmigen Wangen. Sie bestehen aus 30 Millimeter
dickem Stahl, der rundum mit 4 Millimeter dickem Edelstahlblech beplankt ist - eine echte Neuheit. Dr. Drawer: „Diese Stücke sind teilweise in sich gewendelt und werden direkt an der
Treppe verschweißt, wobei penibel Wärmeverzug vermieden
bzw. in viel Handarbeit verschliffen werden muss."
Neue Lösungen erforderten die mehrfach gewendelten, mit Edelstahlblechen beplankten Treppen für das neue Novartis-Gebäude von Frank
O. Gehry: Letzlich war handwerkliches Geschick ausschlaggebend für
das Gelingen.
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Technischer Ausbau
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Neues Grenz-Entree auf Fraport
Praktischer sollten sie sein, aber auch schicker als die alten Grenzkontrollschalter der Bundespolizei.
Einen Architekten-Wettbewerb gewann das Architekturbüro Menzel Kossowski mit ovalen, verglasten
Kabinen. Entwicklung und Prototyp kamen von Arnold.
fiffig ist vor allem die Unterkonstruktion der neuen Kabinen, die aus statischen Gründen sehr stabil sein musste.
Sie trägt das gesamt Gewicht von zwei
Personen, des Aufbaus und der technischen Ausstattung. Dort kommen aber
auch die Kabel für Computernetzwerk
und Strom an, die weiter durch die
Holme nach oben gezogen sind. Ein zentraler Stecker und eine LAN-Box sorgen
für schnellen Anschluss. Denn im Boden
verbergen sich vier Schwerlastrollen, die
für Mobilität sorgen. „Die Kabinen lassen
sich mit wenigen Handgriffen zehn
Millimeter anheben und so
jederzeit leicht verfahren", erklärt ArnoldProjektleiter Carsten
Hoffmann.
Das Gerüst der Kabinen
besteht aus Aluminiumspanten, die den Kabinen ihre
unverwechselbare Kontur geben.
Beplankt sind sie mit aufgenieteten Aluminiumblechen. Die
Nieten wurden gespachtelt und
verschliffen, so dass später von
ihnen nichts mehr zu sehen ist.
Die Oberfläche ist gepulvert.
Sämtliche
Ablagen
bestehen aus dem
extrem widerstandsfähigen Corian, wie es
auch im Counterbau
eingesetzt wird. Das
Dach der Kabinen
bilden drei Lochbleche,
die
zum
einen
dafür sorgen,
dass Wärme
aus den Kabi-
P
nen gut abziehen kann, zum anderen im
Brandfall aber auch das Eindringen von
Löschwasser aus der Sprinkleranlage
ermöglichen.
Hoffmann: „Ein echter Hingucker ist
die beleuchtete umlaufende Banderole
aus Acrylglas." Sie ist komplett mit
Leuchtdioden hinterlegt, vorne sind Piktogramme für EU- und Nicht-EU-Bürger
eingelassen. Per Knopfdruck kann der
diensthabende Beamte wählen, welche
Kontrollen er durchführen will. Aber auch
sonst wurden die Arbeitsbedingungen
Schick und hoch funktional: die blaue Acrylglas-Banderole am oberen Rand der Kabinen, mit Leucht-LEDs
hinterlegt und dem umschaltbaren Hinweis auf EU- und
Nicht-EU-Bürger.
Bilder: Arnold
für die Beamten, die an der Entwicklung
der Kabinen beteiligt waren, verbessert.
„Es gab viele Besprechungsrunden mit
der Bundespolizei, dann prüften
die Beamten unter Praxisbedingungen und gaben ihre
Bewertungen ab, die nochmals zu Verbesserungen
führten", erinnert sich Hoffmann.
Pfiffig auch die gläsernen Türen mit Doppelfunktion. Sie bestehen aus gebogenem Glas, das sich der
Form der Kabinenwand
anpasst und so einen Teil der
Seitenwand bildet. Stehen
zwei Kabinen nebeneinander,
können sie aufgeklappt werden und verschließen so den
Durchgang zwischen den
Kabinen. Hoffmann: „Sie lassen sich im Boden verriegeln
und haben dann vollwertige
Sperrfunktion."
Lösen die verschiedenen würfelförmigen
Kabinen der Bundespolizei auf dem Frankfurter Flughafen ab: die neuen ovalen Kabinen, die Arnold nach den Vorgaben von
Menzel Kossowski Architekten und den
Wünschen der Bundespolizei entwickelte.
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Technischer Ausbau
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„Optisch wirkt die Brücke, als ob sie
am Dach hängen würde, statisch wird
sie aber von zwei Bögen gehalten, die
nach außen geneigt sind."
Projektleiter Dr. Oliver Drawer
Umfangreiche Stahlbau-Arbeiten für das neue Terminal 3 des
Moskauer Flughafens Sheremetyevo, das zukünftige Terminal A für Auslandsflüge, ist der bislang größte Auslandsauftrag für die auf den technischen Ausbau von Flughäfen spezialisierte Arnold AG.
Grafik: Pshenichnikov & Partners
Stahlbau für Moskauer Flughafen
Moskau baut ein neues Flughafenterminal und die Arnold AG ist mit ihrem bislang größten Auslandsauftrag dabei: Unter der Leitung von Arnold wurden für Sheremetyevo 3 ein Verbindungsdach und eine
Fußgängerbrücke zwischen Parkhaus und Gebäude konstruiert und geliefert sowie mehrere Vordächer.
heremetyevo ist einer von drei großen Moskauer Flughäfen
und Hub für die russische Fluglinie Aeroflot. 2006 nutzten fast 13 Millionen Passagiere den 1959 in Betrieb genommenen Flughafen. Im Zuge einer deutlichen Erweiterung der
Fluggastkapazitäten und Modernisierung entsteht derzeit Sheremetyevo 3, das zukünftige Terminal A. Es soll dieses Jahr in
Betrieb gehen und sämtliche internationalen Standards erfüllen. Genutzt wird das neue Terminal von Aeroflot und seinen
Sky-Team-Partnern, dem weltweit zweitgrößten Zusammenschluss von Fluggesellschaften.
„Wir haben den Auftrag für Konstruktion und Projektmanagement eines großen Vordaches für das Terminal, eines Verbindungsdaches sowie einer verglasten Fußgängerbrücke zwischen Terminal und Parkhaus", erklärt Arnold-Projektleiter
Dr. Oliver Drawer. Die Dimensionen sind beieindruckend: Das
Verbindungsdach hat eine Spannweite von 125 Metern und verläuft oberhalb einer 56 Meter langen Fußgängerbrücke.
„Optisch wirkt die Brücke, als ob sie am Dach hängen würde,
statisch wird sie aber von zwei Bögen gehalten, die nach außen
geneigt sind", erläutert Drawer.
Außerdem erstrecken sich links und rechts des Verbindungsdaches zwei Dächer von 125 und 150 Metern Länge. Unter
ihnen ragen zungenartig drei Vordächer bis zu neun Meter
aus der Gebäudefassade als Wetterschutz heraus. Sie durchstoßen die Gebäudehülle 15 Meter in das Innere. Dr. Drawer:
„Arnold selbst liefert zudem für die über das Terminal herauskragenden Dächer einen umlaufenden Arnosol-Verschattungsbereich. Außerdem wurde Arnold mit der Stahlbauverkleidung beauftragt.” (Dazu mehr in der nächsten FORUM-Ausgabe)
1800 Tonnen Stahl bilden das Gerüst. Geliefert wird von
den beiden Partnerunternehmen Müller Offenburg GmbH &
S
Co. KG und Heinrich Lamparter Stahlbau GmbH & Co. KG in
Kassel. Das von Arnold beauftragte Ingenieurbüro Bollinger
und Grohmann GmbH, Frankfurt am Main, hatte Planung und
Statik übernommen. Arnold ist auch für die Logistik verantwortlich. Immerhin erfordert der Transport nach Moskau über
100 Lkw-Fahrten. Die Montage übernehmen nach Arnold-Vorgaben die Mitarbeiter des ausführenden Generalunternehmers
Enmar, eine russische Tochter der großen türkischen Baufirma
Enka.
Beeindruckender Stahlbau: Zwei Partnerunternehmen fertigten in Kassel und Offenburg die gewaltigen Elemente, die dabei aber so unterteilt
sein mussten, dass sie jeweils auf einen 20-Tonner Lkw passten.
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Technischer Ausbau
Stattliches Entree für die
Trumpf AG: Ein weit auskragendes, frei tragendes
Dach von Arnold schützt
nicht nur vor dem Wetter,
es
signalisiert
auch
optisch, wofür Trumpf
steht - perfekte Werkzeugmaschinen und Lasertechnik.
Bild: D.Franck
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Ein Dach wie mit dem
Laser geschnitten
Die Trumpf AG, wichtiger Maschinenlieferant der
Arnold AG, wurde jetzt zum Kunden. Bei der Neugestaltung der Haupteinfahrt des Stammwerks in
Ditzingen war Arnold mit einem weit auskragenden, frei tragenden Dach dabei.
it 19,30 Meter kragt der Stahlbau einseitig deutlich heraus, das war schon eine Herausforderung", erinnert sich
Arnold-Niederlassungsleiter Eckard Diller an den spannenden
Auftrag. „Wir haben das Dach mit einer zuvor berechneten
Überhöhung gebaut, um im Endzustand eine exakt gerade
Dachfläche zu erhalten." Immerhin 83 Tonnen Baustahl und 16
Tonnen Edelstahl wurden in Thüringen verbaut, um das Dach
mit einer Länge von fast 33 Metern und einer Breite von 11,70
Metern herzustellen.
Die gesamte sichtbare Unterseite mit einer Fläche von 370
Quadratmetern ist mit vier Millimeter dickem Edelstahlblech
mit jeweils unterschiedlichen Ausschnitten beplankt. Diller:
„Bei der Montage der Bleche musste sehr exakt gearbeitet werden, um ein einheitliches Fugenbild von zwei Millimetern Breite zu erzielen." Außerdem wurde das Dach so gestaltet, dass es
sich perfekt in die Fassade des angrenzenden Verwaltungsgebäudes integriert.
Der Werkzeugmaschinen- und Laserhersteller Trumpf investiert derzeit ganz erheblich in den weiteren Ausbau seiner
Fertigungskapazitäten. 50 Millionen Euro kostet ein neues Entwicklungszentrum für Werkzeugmaschinen und die Erweiterung
der Laserfabrik am Standort Ditzingen. Damit gewinnt das
Stammwerk ein Drittel zusätzliche Fläche. Baubeginn
für das 50-Millionen-Euro-Projekt war im vergangenen Herbst. Mitte 2009 sollen dann die ersten
Mitarbeiter in die neuen Gebäude mit insgesamt rund 30 000 Quadratmetern Nutzfläche einziehen.
„M
Ein Dach wie von der
Laserschneidanlage: Es ist
kein Zufall, dass die
Deckengestaltung an eine
mit dem Laser bearbeitete Blechtafel erinnert.
Bild: D.Franck
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Kunstwerke
Ein Ei der besonderen Art
Die Nummer 1 des auf fünf Stück limitierten „Baroque Egg", dem neuesten Kunstwerk von Jeff Koons,
geht derzeit seiner Vollendung entgegen. Die knifflige Oberfläche, sie gleicht verknittertem Aluminium, und
die Schleife forderten die Arnold-Experten ganz besonders.
er Guss war schon recht schwierig."
So Arnold-Projektleiter Georg Bleher. Für den Arnold-Partner Schmolz und
Bickenbach Edelstahl GmbH, Ennepetal
war die zerknitterte Oberfläche mit ihren
Hinterschneidungen so ziemlich das
komplizierte Gussstück in der Geschichte des Unternehmens.
Richtig los ging die Arbeit für die
Arnold-Spezialisten in Thüringen, als die
„D
Handwerkliches Geschick, Ruhe und Ausdauer: Laszlo Nochta bringt alle Voraussetzungen mit, um die
Schleife für Jeff Koons neuestes Kunstwerk in die
richtige Form zu bringen.
zwei Gussschalen eintrafen. Von da ab
hieß es: schleifen, schleifen, schleifen.
Und das war eine völlig neue Erfahrung,
denn die bisherigen Kunstwerke von Jeff
Koons hatten zwar konvexe, aber ansonsten glatte Oberflächen. Fertigungsverantwortlicher Andreas Weisheit: „Diesmal haben wir den Guss teilweise mit
Kleinstwerkzeugen bearbeitet." Viel musste probiert und getestet werden und so
dauerte es fast 9000 Stunden, bevor das
Ei in Hochglanz erstrahlte.
Nach dem Schleifen übernahm Lackierer Roland Wallrab das Zepter. Auch er
musste umdenken. Anders als bei glatten Oberflächen konnten diesmal die
Schichten zwischen den Lackiervorgängen nicht poliert werden. Wallrab legte
die Lasuren nass in nass an - was ein
Höchstmaß an Präzision und Konzentration erfordert.
Auch die Schleife aus
vier Millimeter starkem,
poliertem Edelstahlblech hatte es in sich.
Zunächst wurde von
unserem Partner für
Modellbau der Firma
MMSZ in Dresden ein
Modell gebaut und
mehrfach geändert, bis Jeff Koons sein
Okay gab. „Sie ist dreidimensional verformt, wir hatten bisher mit frei im Raum
verformten Blechen wenig Erfahrung", so
Bleher. Die geforderten Formen waren
mit Maschinen nicht herstellbar und nur
freihand formbar.
Ein Fall für Laszlo Nochta. Der gebürtige Ungar brachte nicht nur das nötige
handwerkliche Geschick mit, sondern vor
allem auch Ruhe und Gelassenheit - Voraussetzung für das Gelingen. „Man muss
sich mit seiner Arbeit voll identifizieren,
sonst wird das nichts", sagt Nochta, der
zunächst eine spezielle Schulung für
diese alte Handwerkskunst absolvierte.
Besonderes Augenmerk erfordert die
Mitte der Schleife, an der sich die Bleche
treffen. Andreas Weisheit: „Die Bleche
werden vor der endgültigen Montage
lackiert, dann verschweißt und
an diesen Stellen noch einmal
nachlackiert."
Wie beim Zahnarzt: Mit feinsten
Werkzeugen schliffen die ArnoldMitarbeiter fast 9000 Stunden,
um dem Baroque Egg seinen einzigartigen Hochglanz zu verleihen.
Bild: Arnold
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Entwicklung
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Schweißroboter
selbst gebaut
Die Arnold AG verdankt ihren guten Ruf zu einem
Gutteil den unorthodoxen Problemlösungen für
Kunden. Aber auch, wenn es um die eigene Fertigung geht, kommen viele Ideen aus den eigenen
Reihen - wie ein selbst gebauter Schweißroboter.
m Anfang stand das Problem: Auf einer sichtbaren Edelstahlfläche zeichneten sich Schweißpunkte und -nähte
durch Wölbungen ab, die den edlen Eindruck doch arg schmälerten. Michael Grimm, Leiter der Arnold-Konstruktion, sann
auf Abhilfe. Offenbar, so seine Erkenntnis, sind Menschen nicht
in der Lage, eine Schweißnaht länger als etwa 20 bis 30 Zentimeter absolut exakt gleichmäßig zu setzen. „Der Körper
braucht danach einfach eine kurze Ruhepause zur Regeneration, und schon diese minimale, ganz natürlich Pause, wird
nachher sichtbar."
Roboter kennen keine Pause. Und so entstand der Plan,
selbst eine Art Schweißroboter zu bauen. „Normalerweise
würde vor allem die Steuerung jeden Kostenrahmen sprengen", räumt Grimm ein, aber mit einer Orbitalschweißanlage
hatte man ja etwas Ähnliches schon im Hause. Motor und
Steuerung wurden auf einen neu konstruierten Wagen montiert, der im Rahmen einer Studienarbeit entstand. Er zieht sich
präzise an einer Zahnstange voran, um so selbst geringsten
Schlupf zu vermeiden.
„Wir haben dann eine Lehre gebaut, in die die zu verschweißenden Bleche eingespannt wurden und über die der
Schweißwagen exakt geführt fahren konnte", erklärt Grimm.
Das funktionierte auf geradem Wege auch bestens, schwierig
wurde es allerdings in Kurven. „Da hätten wir noch viel investieren müssen." Doch das war gar nicht mehr nötig. Denn
Schweißer sind in der Regel ehrgeizige Leute. Der Kollege
Roboter spornte sie zu Höchstleistungen an und so gelang
es schließlich, die Schweißnähte in guter Qualität von Hand
zu setzen.
Dennoch wird der schweißende Roboter nicht gleich wieder in Rente geschickt, wie Grimm versichert: „Wir wissen jetzt,
wie es funktioniert und wollen daraus eine Anlage für das perfekte Schweißen von großen Gehäusen mit geraden Nähten
entwickeln."
A
Bilder: M. Pyper, E.Hande
Spenden für Kindergärten und Musikschule
Eine gute Tradition wurde auch zu Weihnachten des vergangenen Jahres
fortgesetzt: Insgesamt 4500 Euro spendete die Arnold AG dem Friedrichsdorfer Waldkindergarten und der Musikschule sowie den drei Kindergärten im thüringischen Steinbach-Hallenberg. Bettina Höger-Loesch,
Leiterin der Musikschule: „Wir wollen auch in unserem Haupthaus frühkindlichen Musikunterricht anbieten und benötigen dafür eine Grundausstattung mit Orff-Instrumenten." Der Waldkindergarten „Die Fledermäuse" benötigt das Geld ebenfalls dringend, „für Personalkosten, damit
die Mitgliedsbeiträge im Rahmen bleiben", so Katrin Meindl, Vorstandsmitglied des Waldkindergartens. In Steinbach-Hallenberg erhielten die drei dortigen Kindergärten jeweils 500 Euro. Dort wurden Spielgeräte angeschafft. Ausgewählt wurden die Empfänger wie immer von
den Bürgermeistern in Friedrichsdorf, Horst Burghardt, und Christian
Endter in Steinbach-Hallenberg.
Marke Eigenbau: Aus einem konkreten Fertigungsproblem heraus entstand bei Arnold ein
Schweißroboter in Form eines zahnstangengeführten Wagens.
Bild: Arnold
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Menschen bei Arnold
Zum 50. auf den
Kilimandscharo
Es war ein Lebenstraum von Didi Kaufmann und zum
50. wurde er wahr: die Besteigung des Kilimandscharo, des höchsten Bergs Afrikas - der einmal
der höchste Berg Deutschlands war.
ieter „Didi" Kaufmann, Arnold-Mitarbeiter in der Niederlassung Thüringen, ist seit über 20 Jahren begeisterter
Bergsteiger. Noch zu DDR-Zeiten fand er seine Reviere im Riesengebirge oder der Hohen Tatra. Mit dem Fall der Mauer eröffnete sich ihm jedoch eine neue (Berg-)Welt: 1998 stand er dann
auf dem Gipfel des Matterhorns. Ein erster Traum war in Erfüllung gegangen.
Doch dort reifte ein wesentlich größerer Traum: „Einmal den
Kilimandscharo, den mit 5895 Metern höchsten Berg Afrikas,
besteigen!" Jetzt ging der Traum in Erfüllung. Ein großzügiges
Geburtstagsgeschenk seines Vaters machte es möglich und
schnell gelang es ihm, seine Bergsteigerfreunde, für die er jedes
Jahr eine Hüttentour und eine Bergbesteigung organisiert, zu
überzeugen.
Denn „eigentlich blieben wir ja irgendwie in der Heimat",
erzählt Didi Kaufmann schmunzelnd. Tatsächlich war der Kilimandscharo einige Jahre lang Deutschlands höchster Berg,
nachdem Königin Victoria
Kaiser Wilhelm II. Tansania geschenkt hatte. Die
Spitze des Bergmassivs
wurde zur Kaiser-WilhelmSpitze. Und Ende des
19. Jahrhunderts bestieg
quasi ein Nachbar Kaufmanns erstmals den Berg:
der Leipziger Bergsteiger,
Geograph und Forscher
Hans Meyer.
Nicht so sehr die bergsteigerische HerausfordeDidi Kaufmann (links) und sein Bergsteigerteam
rung ist es, die viele der
Edgar Thiel, Charlie Heller und Norbert Kraft. Das
Foto machte der Fünfte im Bunde, Gerhard Zimmer. jährlich etwa 15 000 Berg-
D
Dieter Kaufmann feierte seinen 50. in ungewöhnlicher Umgebung:
auf dem Uhuro-Peak, der Spitze des Klimandscharo in 5895 Meter
Höhe.
steiger scheitern lässt. Die Höhe von fast 6000 Metern erfordert jedoch absolute körperliche Fitness. Und so trainierte Didi
Kaufmann täglich nach Feierabend und am Wochenende: Joggen, Radfahren, viel Wandern und Klettern im Thüringer Wald.
Organisiert hatte das Team alles per Internet, sogar einen
Guide mit Mannschaft gebucht. „Schon die Busfahrt von Kenias Hauptstadt Nairobi nach Moshi in Tansania war eine Reise
wert", erinnert sich Kaufmann. Elf Tage dauerte die Reise insgesamt, davon sieben in den Bergen. Zwölf Träger, drei Guides und ein Koch begleiteten das Thüringer Team. „Uns war das
schon irgendwie peinlich, sich so bedienen zu lassen; aber
die Menschen leben davon, das ernährt ganze Familien." Doch
ein wenig der Gastfreundlichkeit konnten sie schließlich zurückgeben: „Wir haben einem Guide ein Stipendium zur Ausbildung
als ‚1. Guide' bezahlt, das schafft auf einen Schlag etwa zehn
bis 15 Arbeitsplätze."
Bilder: G. Zimmer
Blasmusik im Quadrat
„blech.Quadrat", das ist der zwar zunächst seltsam, aber einprägsam klingende Name einer
Blaskapelle, die gleich vier verschiedene Musikrichtungen bietet. Von Anfang an mit dabei:
Frank Brethauer, bei Arnold Assistent des Vorstands. Schon mit neun Jahren begann er,
angeregt vom Vater, Trompete zu spielen. Die „Basics" erlernte er im Posaunenchor seines
Heimatorts Ottrau im nordhessischen „Rotkäppchenland". Doch mit 18 Jahren kam der
Wunsch, auch andere Musik zu machen, eben Blasmusik. Die Formation blech.Quadrat
wurde gegründet. Kern ist die böhmisch-mährische Blasmusik. Doch die Hobbymusiker,
die durchaus semi-professionellen Ansprüchen genügen, verschließen sich auch anderen Stilrichtungen wie Big Band oder Klassik nicht. Wer sich selbst ein (Hör-)Bild machen
will, kann das jetzt ganz leicht: Die neue CD „Feuer & Flamme" ist ab sofort im Handel
erhältlich - oder direkt bei Frank Brethauer. Die im Sommer zahlreichen Auftrittstermine
finden sich mit vielen weiteren Informationen auf der Internetseite blech-quadrat.de.
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