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Ein zweiter Platz wie ein Sieg - KTV Altstätten

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Publikation:
Ressort:
tbrt
rt-sp
Pagina:
Erscheinungstag:
Gesa-Cup des
KTV Altstätten
An Auffahrt, 13. Mai, findet auf
der Sportanlage Gesa in Altstätten
der Gesa-Cup statt. Ich heisse die
Athletinnen und Athleten im Namen des Stadtrates und unserer
Bevölkerung herzlich willkommen.
Der Gesa-Cup ist für viele Turnvereine aus der Region der Startschuss in die Leichtathletiksaison. In verschiedenen Disziplinen
werden sich Einzelathleten sowie
Damen- und Herrenteams messen und Punkte sammeln, um die
begehrten Podestplätze zu ergattern. Die mittlerweile 36. Austragung des Wettkampfes ist dank
des grossen Engagements des
KTV Altstätten möglich. An dieser
Stelle ein herzliches Dankeschön
den Mitgliedern des Organisationskomitees, allen Helferinnen
und Helfern und natürlich den
Sponsoren.
Ich freue mich auf spannende
und faire Wettkämpfe auf dem
Gesa-Areal. Den Teilnehmenden
wünsche ich sowohl viel Erfolg
beim Laufen, Hoch- und Weitsprung, Speerwurf und Kugelstossen als auch interessante Begegnungen unter Sportkameraden.
Daniel Bühler
Stadtpräsident Altstätten
JOURNAL
Sportliches Wochenende
Kaum ziehen die Leichtathleten
nach dem Gesa-Cup heimwärts,
beginnt auf der Gesa schon der
nächste Grossanlass: Am Freitag
und Samstag findet das U19-Fussballturnier statt.
Ist-Farben:
MPS-Planfarben:
cmyk
cmyk
leichtathletik
MITTWOCH, 12. MAI 2010
WILLKOMMEN
49
12. 5. 2010
49
Ein zweiter Platz wie ein Sieg
Mit dem Rekordaufgebot von 60 Athleten reiste das Team St. Gallen-Liechtenstein nach Frauenfeld an den Länderkampf
der internationalen Bodensee-Leichtathletik (IBL). Das Ziel – ein Podestplatz – wurde mit dem zweiten Rang übererfüllt.
YVES SOLENTHALER
Die Leichtathletik ist eine klassische Einzelsportart. Jeweils an
Vereins- und Länderkämpfen
rückt aber der Teamgedanke in
den Vordergrund. So auch am
IBL-Länderkampf in Frauenfeld.
Der Balgacher Hansjörg Nüesch,
anstelle des verhinderten Roger Matt vom KTV Altstätten in
Frauenfeld Delegationsleiter des
Teams St.Gallen-Appenzell, erklärt: «Bei der Selektion gibt es
Härtefälle: Einige können nicht
in ihrer bevorzugten Disziplin
starten.» Im Dienst der Teamtaktik
müssen sie in anderen Bereichen
möglichst viele Punkte holen.
Sieben Starts in zwei Tagen
Auch das Einzelresultat rückt
in den Hintergrund. So hatte Andrea Venzin vom STV Balgach am
Freitag (Rheintaler LA-Meisterschaften) und am Sonntag (IBLLänderkampf) insgesamt sieben
Starts. «Da lässt die Spritzigkeit
irgendwann nach», sagt Nüesch.
Dennoch erzielte Venzin in ihrem zweitletzten Rennen – dem
200-m-Lauf – mit 26,79 Sekunden eine Schweizer Saisonbestleistung. Ein anderer Athlet – Joel
Mattle vom KTV Oberriet – musste
am Wochenende zweimal über
800 und einmal über 200 Meter
laufen. Er schlug sich in Frauenfeld aber, wie alle anderen St.Galler bravourös.
Das Ziel Podestplatz an einem IBL-Länderkampf hat der
St.Gallische Leichtathletik-Verband (SGALV) schon vor drei, vier
Jahren gesetzt. «Dass es jetzt endlich gereicht hat, ist das Verdienst
Bilder: ys
Teamwork: Kerstin Thurnherr übergibt den Staffelstab an Dominique Good (links), und der Oberrieter Rene´ Michlig wirft den Speer auf 61,79m.
von Roger Matt», sagt Nüesch. Er
selektioniert die Athletinnen und
Athleten und teilt sie in den verschiedenen Disziplinen ein. Eine
Arbeit, die mit vielen Telefonaten
und E-Mails verbunden ist. Und
nicht allen von den Besten passen diese Länderkämpfe jeweils
in den Terminplan. Sehr treue Teilnehmer seien aber mehrfache
Schweizer Champions wie Yves
Zellweger (KTV Altstätten) oder
Elisabeth Graf (LC Brühl). Noch
grössere Kaliber, wie der Brühler
Hürdensprinter Andreas Kundert,
sind chronisch abwesend.
Sprungstarker KTV Altstätten
Genau so war es auch am Samstag in Frauenfeld. Mit 7,50 Metern im Weitsprung setzte Yves
Zellweger ein Glanzlicht für das
St.Galler Team. Für Furore sorgte
seine Vereinskollegin Samirah Aigbe: Die erst 14-jährige Altstätterin
sprang im Weitsprung 5,72 Meter
weit. Dies ist die zweitgrösste Weite aller Schweizer Frauen in diesem Jahr – und würde bei den
16-Jährigen die Befähigung für das
Nationalkader bedeuten.
Besiegt wurden die St.Galler
nur vom Team Thurgau/Schaff-
hausen. Hegau, Vorarlberg, Oberschwaben und Allgäu landeten in
dieser Reihenfolge auf den Plätzen. Von den 60 Athletinnen und
Athleten des SGALV kamen 35
aus den Rheintaler Vereinen STV
Oberriet-Eichenwies, KTV Altstätten, KTV Oberriet, STV Balgach
und KTV Kriessern. Der STVOE
war mit 16 Startenden der grösste
Lieferant des St.Galler Teams.
Leichtathletik-Leckerbissen auf der Gesa
Am Auffahrtstag kämpfen wieder zahlreiche Turnvereine auf der Gesa in Altstätten um den Titel des besten Vereins. Titelverteidiger des
Gesa-Cups sind der STV Oberriet-Eichenwies bei den Damen und der KTV Altstätten bei den Herren.
Wie üblich um diese Zeit fällt mit
dem Gesa-Cup der Startschuss für
viele Sportvereine aus dem Rheintal und dem Appenzellerland in
die Leichtathletiksaison. Der Gesa-Cup des KTV Altstätten findet
morgen zum 36. Mal statt.
In Lauerstellung
Die regional und interregional
erfolgreichen Vereine TV Teufen,
KTV Oberriet und STV OberrietEichenwies werden alles daran
setzen, einen erneuten Sieg des
KTV Altstätten bei den Herren zu
verhindern. Bei den Damen werden die Vereine KTV Oberriet, TV
Teufen und der KTV Altstätten in
Lauerstellung sein, um einen erneuten Sieg des STV OberrietEichenwies abzuwenden. Besonders gespannt ist man auf das
Damenteam des KTV Kriessern.
Der Turnierneuling reist mit sehr
jungen Teilnehmerinnen an, keine hat das zwanzigste Altersjahr
überschritten.
Zweikampf im Hochsprung
Der Wettkampf der Herren besteht aus 110 m Hürden, 100 m,
Weitsprung, Hochsprung, 1000 m,
Speerwurf und Kugelstossen. Die
Damen starten in den Disziplinen
100 m, Weitsprung, Hochsprung,
600 m und Kugelstossen. Bei den
Damen sowie bei den Herren können pro Disziplin vier Athleten/
innen an den Start gehen. Für die
Mannschaftswertung werden die
Resultate der drei erfolgreichsten Athletinnen und Athleten gezählt. Weiter wird bei den Herren
die Disziplin mit der geringsten
Punktezahl ganz gestrichen.
Bilder: Archiv/pd
Altstätter Hoffnungen am Gesa-Cup: Samirah Aigbe (Bild links) sowie Kevin Oeler und die Zellweger-Brüder.
Ein erneuter Erfolg des KTV
Altstätten hängt unter anderem
von der Tagesform von Yves Zellweger ab. Der mehrfache Schweizer Meister hat am letzten GesaCup zwei erste und einen zweiten
Platz für den KTV Altstätten erkämpft. Er erreichte in der vergangenen Hallensaison eine Weite
von 7,68 Metern im Weitsprung.
Der 33-jährige Gesa-Rekord liegt
bei 7,37 Metern und könnte gebrochen werden.
Kevin Oeler steht vor seinem zweiten Sieg im Hochsprung
am Gesa-Cup. Erneut wird er zusammen mit dem mehrmaligen Hochsprung-Sieger Raphael
Amann vom KTV Oberriet die Zuschauer in Massen an die Hochsprunganlage locken. Ein weiteres
Highlight ist sicher der Oberrieter
Speerwerfer Ren´e Michlig. Sein
insgesamt elfter Sieg am GesaCup steht schon beinahe im voraus fest.
Der Sieg über die 100 Meter bei
den Frauen wird stark umkämpft
sein, wobei kein Weg an Andrea
Venzin vom STV Balgach vorbeiführen wird. Im Weitsprung und
im Hochsprung gilt es für den STV
Oberriet-Eichenwies seine Dreifachsiege zu verteidigen. In der
Mitte des Nachmittags folgen für
die Damen und die Herren die
Langstreckenläufe. Als letzte Disziplin werden nach 17 Uhr die
legendären Gesa-Stafetten ausge-
tragen – ein Leckerbissen zum
Schluss. Die Wettkämpfe beginnen kurz nach 9 Uhr.
Der organisierende KTV Altstätten freut sich zusammen mit
dem Hauptsponsor, der Clientis
Biene Bank im Rheintal, auf viele
Athletinnen und Athleten und
hofft auf spannende Duelle in der
Einzel- sowie der Mannschaftswertung. Um die legendäre GesaCup Stimmung zu erleben, lädt
der KTV Altstätten alle Fans und
Zuschauer herzlich auf den Sportplatz Gesa ein. Wie üblich ist der
Eintritt frei. Für ein schmackhaftes Angebot an Speis und Trank
sorgen die Männerriege und die
Frauengruppe des KTV Altstätten. Neu steht den jüngsten Besuchern eine Spielecke zur Verfügung. Für die Betreuung sorgen die «KTV Altstätten for
Teens». (pd)
www.ktva.ch
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Sport
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