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Die Süsternstraße im Michaelisviertel – wie die Straße ihren Namen

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Ihr neuer urbaner Wohnstandort
im Herzen von Hildesheim
Wie lässt sich das MichaelisQuartier gestalterisch aufwerten?
Anregungen, Tipps und Ideen bei Umbaumaßnahmen
Immer mehr Eigentümer im MichaelisQuartier erneuern ihre Fassaden. Im Rahmen des Sanierungsprogramms Stadtumbau West können die Eigentümer bei der Fassadesanierung durch Fördergelder
unterstützt werden. Aber wie sollen die Fassaden,
Fenster und Türen aussehen? Hierzu werden derzeit
vom Stadtumbaumanagement beispielhafte Lösungen erarbeitet.
vor allem auf die Planungen um 1950 und befassen
sich mit der Fassadengestaltung sowie der Gestaltung von Fenstern und Türen. Die Planungen sahen
Wo kann ich mich über die Gestaltungsbeispiele informieren?
Derzeit werden die Gestaltungsbeispiele erarbeitet.
Interessierte können bereits jetzt Anregungen an
das Stadtumbaumanagement geben. Die Beispiele
werden dann auf der Internetseite www.michaelisquartier.de einzusehen sein.
Wozu dienen diese Anregungen?
Diese Beispiele werden entwickelt, um den Grundeigentümern Anregungen bei der Modernisierung der
Gebäude, vor allem der Fenster und Türen, zu geben
sowie für das MichaelisQuartier passende und typische Gestaltungselemente zu berücksichtigen.
Auf welche Gebäude beziehen sich diese Gestaltungsbeispiele?
Zunächst befassen sich diese Gestaltungsbeispiele
mit den Gebäude in den Straßenzügen Wohl, Ritterund Süsternstraße. Dieses Ensemble ist weitgehend
geprägt durch eine homogene Stadthausbebauung
mit kleinen schmalen Gärten. Später ist eine Erweiterung für das gesamte MichaelisQuartier denkbar.
Ausgenommen sind die Burg- und Ritterstraße sowie der Michaelisplatz, da hier bereits ein Farbkonzept aus dem UNESCO Weltkulturerbeprogramm
St. Michaelis besteht.
Welche Vorgaben entstehen durch die Gestaltungsbeispiele?
Generell sprechen die Gestaltungsbeispiele nur
Empfehlungen aus. Bei der Inanspruchnahme von
Fördergeldern sind diese Empfehlungen zu berücksichtigen. Die Gestaltungsbeispiele beziehen sich
staltung einer modernen Tür, das klare historische
Gliederungssystem Berücksichtigung finden. Generell ist aber zu beachten, dass die Wahl der Farbe und
Materialität der Fenster und Türen sich im Sinne einer Gesamtgestaltung der Fassade einpassen sollte.
Straßenzug Wohl heute
eine Sprossenteilung der Fenster vor, diese ist heute
aufgrund von energetischen Ansprüchen schwieriger auszuführen. Der Gestaltungsleitfaden empfiehlt daher bei der Erneuerung eine Zweiteilung der
Fensterflächen (2 Flügel) in Anlehnung an die historischen Pläne. Alternativ wird eine Sprossenteilung
mit einer durchgehenden Scheibe und vorgesetzten
Sprossen oder der Einbau eines Kastenfensters empfohlen.
Und welche Vorschläge gibt es für Türen?
In den historischen Plänen sind die Türen in dem
betroffenen Gebiet entweder zweigeteilt, sie gliedern sich in ein oberes Glasfeld und einen unteren
Teil mit geschlossenem profiliertem Kassettenfeld
oder es wurden geschlossene Hauseingangstüren
mit einem festen Oberlicht geplant. Bei der Modernisierung der Hauseingangstür sollte, trotz der Ge-
Erhaltene
Hauseingangstür
Positives Beispiel für die Gestaltung einer
modernen Tür im MichaelisQuartier
Einladung ins Redaktionsteam
Sehr geehrte Interessierte im und für das MichaelisQuartier,
wir laden Sie herzlich ein zur nächsten Sitzung des Redaktionsteams am Dienstag, 15. November 2011 im Café.kom
von 16.00 bis 17.30 Uhr im 2.OG, Zi. 217 in der Volkshochschule, Pfaffenstieg, Ecke Burgstraße.
Ihr Redaktionsteam
Die Süsternstraße im Michaelisviertel –
wie die Straße ihren Namen bekam
Als es in Hildesheim noch den ‚Hagen‘ gab, eine
aus Dornensträuchern und Palisaden und Gräben
bestehende Stadtbefestigung wurde der Teil an der
Innersteflut ‚Fluthagen‘ genannt.
Später wurden die Dornenhecken und Palisaden
durch eine Bruchsteinmauer mit Steinen aus Hildesheimer (und Umgebung) Steinbrüchen ersetzt;
was sich bereits beim Bau der Domburg bewährt
hatte.
Die damaligen Bewohner der Stadt Hildesheim waren Bauern, Handwerker und Kaufleute. Außerhalb
der Stadt (hinter der Stadtmauer) lagen deren Gärten und Felder zur Selbstversorgung. Als Haustiere
hielten sie in erster Linie Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen, die tagsüber außerhalb der Stadt in
den Innerstewiesen weideten und dort von Schäfern
betreut wurden. Abends wurden die Tiere zurück in
die Stadt in den ‚Schäferwinkel‘ getrieben, der am
Ende des ‚Fluthagen‘ / ‚Wohl‘ (kleiner Wald) lag.
Die Ställe der Weidetiere lagen in der Stadt an der
Stadtmauer; wegen der vielen kleinen Plagegeister
dieser Tiere wurde die Straße ‚Im Flohhagen‘ genannt (seit 1570).
Nach und nach wurden ‚Im Flohhagen‘ kleine
Wohnhäuser gebaut. Die Bewohner wollten den
Spottnamen ‚Flohhagen‘ nicht ertragen und stellten
beim Rat der Stadt Hildesheim einen Antrag auf Än-
Michaelis Karte 1729
(Stadtarchiv Hildesheim)
derung des Straßennamens.
Im Jahr 1876 wurde aus der Straße ‚Im Flohhagen‘
die ‚Süsternstraße‘ (Süstern kommt vom Namen
‚Schwestern‘). Dies geschah aus Dankbarkeit gegenüber den vor der Stadtmauer lebenden ‚büßenden Schwestern‘ des Klosters Maria Magdalena, die
seit 1228 dort nach den Regeln des Hl. Augustinus
lebten und wirkten.
Bei Gefahr oder Unruhen gab es für die Schwestern
einen geheimen Zugang durch die Stadtmauer in
die Stadt (die ‚Süsternpforte).
Für die Tiere des Michaelisklosters gab es eine ‚Kuhpforte‘, die noch heute am nordöstlichen Ende des
Magdalenengartens zu sehen ist; dies war der kürzeste Weg um die Tiere zum Tränken an die Innerste
zu treiben.
Karl Scheide
„Stadtumbau-Sprechstunde“
im MichaelisQuartier
Die nächste Stadtumbau-Sprechstunde findet statt am:
Mittwoch, 09.11.2011, 15.30h – 16.30h,
nach Vereinbarung im Stadtteil, vor Ort oder in der
Volkshochschule, Eingang Burgstraße. Hier können
Fragen zu Förderbedingungen, Problemen und Anregungen zum Stadtumbau mit den beauftragten
Planern erörtert werden. Bitte vereinbaren Sie einen
Termin!
Kontakt Stadtumbaumanagement MichaelisQuartier:
Nathalie Grabbert
ELBBERG Stadt - Planung - Gestaltung
Tel.: 040 / 460 955 60
E-Mail: nathalie.grabbert@elbberg.de
Flyer Stadtumbau
West – Leben und
Parken hinter’m Haus,
Beispiele und Fördermöglichkeiten
Wie an dieser Stelle schon häufiger berichtet, wurde das MichaelisQuartier im Jahr 2009 in das Förderprogramm Stadtumbau-West aufgenommen.
Im Rahmen dieses Programms stehen Fördermittel
zur Verfügung, die sowohl für öffentliche als auch
für private Baumaßnahmen eingesetzt werden. Im
privaten Bereich umfassen diese beispielweise die
Neugestaltung und Aufwertung der Innenhöfe. Der
vor kurzem erschienende Flyer „Leben und Parken
hinter’m Haus“ informiert Sie über Möglichkeiten
zur Gestaltung und Attraktivierung ihres Hinterhofs. Ein gestalteter Garten hinterm Haus stellt
einen wichtigen Entscheidungsfaktor für die Wahl
einer Wohnung bei Familien mit Kindern dar. Darüber hinaus bietet der Flyer Anregungen zur effizienteren Nutzung benachbarter Grundstücke für
private Stellplätze. Das Vorhandensein privater Stellplätze ist immer wieder ein wichtiger Vermietungsaspekt, bisher sind im MichaelisQuartier viele private
Stellplatzflächen nicht optimal genutzt. Die Rentabilität dieser Umbaumaßnahme wird im Flyer anhand
einer anschaulichen Beispielrechnung dargestellt.
Eine Ideenskizze durch einen Landschaftsarchitekten könnte Ihr erster Schritt zu einem neuen Hinterhof werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte beim
Stadtumbaumanagement.
Michaelis-Quartier
November/ 2011
Eröffnung Kinderspielplatz Alter Markt
Die Spielleitplanung Hildesheim geht in die nächste Runde. Ein weiteres Starterprojekt ist nunmehr
fertiggestellt und im Michaelisquartier wird dies
mit einer kleinen Eröffnungsveranstaltung voraussichtlich am 09.11.2011, ab 14.00 Uhr, gebührend gefeiert. Seinerzeit hat die Stadt Hildesheim
die im Michaelisquartier wohnenden Kinder im Alter
von 6 bis 12 Jahren zu einem Rundgang eingeladen.
Die Wünsche und Anregungen der Kinder wurden
gesammelt, Verbesserungsvorschläge erarbeitet
sogar an einer Mitmachbaustelle mitgewirkt. Wer
Lust hat vorbeizuschauen, ist herzlich eingeladen.
Zeitungswerkstatt – von Kindern für
Kinder aus dem Stadtteil
Die Kinder der Grundschule Pfaffenstieg veröffentlichen regelmäßig ihre Beiträge neben der Schülerzeitung auch auf der
Seite des MichaelisQuartiers im Ost-Innenstädter, um über Aktionen im Quartier und anderen Themen zu berichten.
Ein alter Spielplatz ganz neu
Eine Welt Woche
Wir waren am 20. September auf dem Spielplatz Alter Markt. Dort war aber gar kein Spielplatz mehr
sondern nur eine Baustelle. Wir haben Bauarbeiter
und Landschaftsarchitekten getroffen, einer hieß
Herr Braune. Er hat uns erzählt, dass dort ein bunter Robin-Hood-Themenspielplatz entsteht. Die Firma heißt Oppermann und der Chef Christian Halek.
Die Stadt hat ihnen den Auftrag gegeben, dort bis
zum Oktober den Spielplatz zu bauen. Er soll täglich bis 18 Uhr geöffnet sein. Eine Künstlerin wird
dort mit einigen Schülern aus unserer Schule und
Bewohnern ein buntes Mosaik zur Verschönerung
legen. Schaut doch mal selber vorbei wie es geworden ist - viel Spaß!
von Baschira (3a), Dilara (4b), Ailin (3a)
Die Grundschule Pfaffenstieg hat mit der Trommelgruppe die „Eine Welt Woche“ in der Andreaspassage eröffnet. Die Blinklichtgruppe hat sich die
Ausstellung angesehen: Baschira und Cedric: „Wir
haben dort auf den Fotos arme Menschen gesehen.
Die Kinder dürfen nicht zur Schule gehen und müssen arbeiten, um Geld zu verdienen!“
Ausstellung zur „Eine Welt Woche“
Termine - St. Michaelis
Die evangelischen Innenstadtgemeinden St. Andreas, St. Lamberti und St. Michaelis laden herzlich ein zu
einemGLAUBENSKURS.
Sie gehören sicher zu einer Gemeinde, gehen vermutlich gelegentlich in den Gottesdienst und tragen viele
ungeklärte Fragen mit sich herum. Acht Abende bieten Ihnen die Möglichkeit, diese Fragen des Glaubens
zu bewegen. Die Abende dauern jeweils von 19.30 bis 21.30 und finden im Gemeindesaal der Lambertikirche
Neustädter Markt 24 statt. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt – die Abende können unabhängig voneinander
besucht werden.
(Termine: 1. 11. – 3. 11. – 7. 11. – 9. 11. - 15. 11. - 17. 11. – 23. 11. – 25. 11.)
Einladung zum Vortrag am Freitag, 25. November im Gemeindesaal der Michaeliskirche
Die Mauer frisst meine Träume auf......
Faten Mukarker, eine palästinensische Christin, kommt nach Hildesheim.
Zusammen mit der Bugenhagen-Hochschule und der katholischen Erwachsenen-Bildung lädt die Michaelisgemeinde ein, an den Erfahrungen Frau Mukarkers, ihrem Leben zwischen den Mauern, teilzuhaben. Die Referentin lebt in Bethlehem und berichtet über die Bedrohung ihres Alltags, über den Wunsch, selbstbestimmt
zu leben und den Glauben an einen gerechten Frieden. Der persönliche Kontakt mit Frau Mukarker, die als Kind
in Deutschland gelebt hat und so mit beiden Kulturen vertraut ist, hat gezeigt, dass sie die Konfliktsituation
überzeugend darstellt.
Suche / Biete
Literatur
Weinobst, Theo: Wegweiser durch die Stadtgeschichte
Dr. Zoder, Rudolf: Die Hildesheimer Straßen
Flyer „Leben und Parken hinter’m Haus“
Das Michaelisheim sucht dringend einen Mann/Ruheständler zur Anleitung für einfache Holzarbeiten
Viele Jahre sind die männlichen Bewohner fachlich betreut worden – sie vermissen diese Beratung. Vielleicht
kennen Sie jemanden, der einmal im Monat Zeit hat und durch seine Anleitung vielen Menschen im Altenheim
St. Michaelis Freude bereit würde.
Rückmeldung bitte an Frau Rodenberg (Heimleitung, Tel. 05121 1791611)
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