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Dr. Martin Eisenhut wurde
im September 2013 in den
Aufsichtsrat von Roland Berger
Strategy Consultants gewählt.
Er ist Leiter des Competence
Centers Engineered Products
& HighTech und dort weltweit
für das Industriegeschäft verantwortlich. Seit mehr
als 18 Jahren ist er als Unternehmensberater
tätig. Sein Kundenfokus liegt in der verarbeitenden
Industrie, darunter der Maschinenbau. Unter
anderem gehören Unternehmensstrategie, Orga­ni­sation und Führung, Restrukturierung sowie
Management- und Controlling-Systeme zu seinen
Schwerpunkten.
Was macht ein Maschinenbau-Unternehmen erfolgreich und was
können Unternehmen auch in anderen Branchen von den heraus­
ragenden Champions lernen? Das ist, vereinfacht gesagt, die Frage,
der dieses Buch nachgeht. Und es bietet differenzierte Antworten.
Dazu stellt das Buch Erfolgsmuster vor, mit denen Industriegüter­
unternehmen nachhaltig profitables Wachstum und vorbildliche
Wett­bewerbsfähigkeit erreichen können. Die gute Nachricht: Jedes
Unternehmen kann erfolgreich werden.
Dr. Ralph Lässig ist Partner bei
Roland Berger Strategy Consultants
und dort für das Geschäft im Maschinen- und Anlagenbau zuständig.
Er hat Elektrotechnik und Betriebswirtschaft studiert und in den
vergangenen 15 Jahren als Unternehmensberater, Interimsmanager und Linienmanager
in der Industrie gearbeitet. Seine Schwerpunkte liegen
in der Entwicklung von Geschäftsmodellen und Wachstumsstrategien, operativer Leistungssteigerung in
Prozessen und Funktionen sowie Restrukturierungsund Trans­forma­tionsprogrammen.
"Wir sind überzeugt, dass unsere Beobachtungen und Schlüsse für
das strategische Management vieler Unternehmen zeitlos relevant
sind – gerade dort, wo es um diskrete Fertigung und Montage geht."
Die Autoren Martin Eisenhut und Ralph Lässig nehmen die Besten
der Branche in den Blick und analysieren Geschäftsmodell, Wertschöpfungssystem und Finanzbasis aus mehreren Blickwinkeln.
Sie zeigen Muster erfolgreicher Unternehmensführung, die zu einer
beständigen Spitzenposition führen. Anschließend begründen sie
plausibel, wie die Transformation zum Champion gelingt.
Dieses Buch ist ein Appell an Unternehmen, eine ehrliche Positionsbestimmung vorzunehmen, die Optionen sauber darzulegen, um dann
gezielt zu handeln. Das Buch bietet Anregungen für wohlüberlegte
unternehmerische Initiativen.
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re: think CEO
Über das Buch
Erfolgreich
wie die Champions
Über die Autoren
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Martin Eisenhut
/ Ralph Lässig
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Erfolgsm
ISBN: 978-3-943442-02-1
Euro 16.80 (D, A) CHF 19,80
re: think CEO 05
Martin Eisenhut / Ralph Lässig
Erfolgreich
wie die
Champions
Lernen vom deutschen
Maschinenbau: Erfolgsmuster
führen an die Weltspitze
Erfolgreich wie die Champions
von Martin Eisenhut und Ralph Lässig
Band 5 der Reihe "re:think CEO"
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der
Deutschen Nationalbibliografie;
detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
http://dnb.d-nb.de abrufbar.
"Wer dauerhaf ten Erfolg
haben will, muss sein
Vorgehen ständig ändern."
Machiavelli
1. Auflage
Copyright © 2013 BrunoMedia GmbH
Martinsstraße 17, 55116 Mainz
www.brunomedia.de
Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt.
Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes
ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere
für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Gestaltung: Roland Berger Media Design
Cover-Entwurf: Roland Berger Media Design
Druck und Bindung: GGP Media GmbH, Pößneck
Printed in Germany
ISBN: 978-3-943442-02-01
inhalt
Einführung:
Unternehmerischer Erfolg ist kein Zufall 11
Kapitel 1
Champions im Maschinenbau: 7 aus 50 21
1.1 Der Erfolg einzelner Unternehmen 24
1.2 Nicht jeder Spitzenperformer ist ein Champion 28
1.3 So sehen Sieger aus 30
Kapitel 2
Erfolgsmuster: Wann ist ein Champion ein Champion? 39
2.1 Hebel am Geschäftsmodell 42
2.2 Hebel am Wertschöpfungssystem 48
2.3 Hebel an der Finanzbasis 56
2.4 Vom Nutzen der Hebel in der Krise 60
Kapitel 3
Der Nutzwert: Übertragbarkeit der Erfolgsmuster 65
3.1Fast unverrückbar: Elemente der Unternehmens-DNA 66
3.2 Ziel, Zeit und Mittel 70
Kapitel 4
Veränderung wagen:
das systematische Umbauprogramm 83
4.1 Quantitativ und qualitativ 85
4.2 Schritt für Schritt 87
4.3 Zwei Erfolgsgeschichten 92
Ausblick: Mit Disziplin und AUsdauer zum Erfolg 99
Anhang: Unsere Methodik 107
9
Einführung
Unternehmerischer Erfolg
ist kein Zufall
11
Erfolgreich wie die Champions
Was macht ein Maschinenbau-Unternehmen erfolgreich und
was können andere Unternehmen von den herausragenden
Champions lernen? Das ist, vereinfacht gesagt, die Frage, der
wir in diesem Buch nachgehen wollen. Wir sind überzeugt,
dass unsere Beobachtungen und Schlüsse für das strategische
Management vieler Unternehmen zeitlos relevant sind – gerade
dort, wo es um diskrete Fertigung und Montage geht. Dazu
zählen wir neben Herstellern von Investitionsgütern beispielsweise auch die Automobilwirtschaft, die Bahn- oder Luftfahrtindustrie oder den Verteidigungssektor. Unser Buch ist weder
als abstrakter Management-Ratgeber zu verstehen noch als
allzu konkrete Handlungsanweisung. Pragmatisch bieten wir
unsere Erkenntnisse und Einblicke an, um damit Anregungen
für wohl überlegte unternehmerische Initiativen zu geben.
Denn es sind prototypische Herausforderungen, die der Maschinenbau in den zurückliegenden Jahren der Krise bewältigt
hat – manche Unternehmen gut, manche weniger gut. Wir
werden sehen, dass die große Mehrheit der Unternehmen
nicht den Champions zuzuordnen ist, so wie wir sie ausschließlich aus Gründen der Zuspitzung definieren. Das verspricht erhebliche Verbesserungspotenziale für die Nachzügler. Und wir werden – ausgehend von einer umfassenden
Analyse der Spitzengruppe – sehen, wo konkret die wichtigsten Erfolgshebel liegen.
Die Frage nach dem Erfolg lässt sich betriebswirtschaftlich, also kühl kalkulierend beantworten. Und sie ist alles andere
als trivial, weil wir zeigen wollen, welche wiederkehrenden
12
Einführung
Faktoren und Verhaltensmuster es sind, die ein Unternehmen
zu einer erfolgreichen Unternehmung werden lassen. Mit
Beschreibungen von Best-Practice-Beispielen geben wir uns
nicht zufrieden. Es geht uns um mehr, um das System der
Faktoren, die zum Erfolg führen. Anders gesagt: um Erfolgsmuster. Welche gibt es und wie lassen sie sich übertragen?
Deshalb analysieren wir die Details. Unser Ziel ist es, Managern
auch aus anderen Branchen Entscheidungshilfen und langfristige Orientierung zu geben. Die gute Nachricht: Der Umbau
eines Unternehmens zum Champion ist machbar.
Auf der Suche nach Bedingungen für ökonomischen
Erfolg liegt es nahe, sich in einer erfolgreichen Leitbranche
umzusehen. Dazu fiel unsere Wahl auf den Maschinenbau im
deutschsprachigen Raum, der in den zurückliegenden vier
Jahrzehnten stetig gewachsen ist. Allein in den vergangenen
15 Jahren hat sich die Produktion der Maschinenbauer in
Deutschland, Österreich und der Schweiz etwa verdoppelt.
Das haben die Unternehmen ihrer Technologie und ihrer Innovationskraft zu verdanken. Beide führen maßgeblich zu einer
außerordentlich starken Position im Export. Allerdings bringt
es diese Führungsrolle mit sich, dass die Wachstumskurve deutliche zyklische Schwankungen aufweist, die im globalen Wettbewerb – und vor einigen Jahren eben auch in der globalen
Krise – sogar größer werden. Im Maschinenbau steigen die
Risiken mit dem Erfolg. Das lässt Unsicherheit darüber wachsen,
wie sich die Unternehmen weiter entwickeln. Ungewissheit
ist die Klimax unserer komplexen Welt, für die sich das Akronym
13
Erfolgreich wie die Champions
"VUCA" (Englisch: volatile, uncertain, complex, ambiguous)
einbürgert. Manager müssen lernen, damit umzugehen, damit
Unternehmen, die global erfolgreich sein wollen, Hochs und
Tiefs erfolgreich meistern.
Um die Frage nach dem Erfolg zu operationalisieren,
haben wir untersucht, wie er sich gerade in schwierigen Zeiten
herstellen und sichern lässt, konkret im Zyklus der großen Wirtschaftskrise, die spätestens mit dem Untergang von Lehman
Brothers im September 2008 virulent wurde. Wir wollten wissen: Wie schaffen Maschinenbauer den Spagat zwischen kurzfristiger Krisenbewältigung und strategisch angelegtem, nachhaltigen Erfolg? Dabei haben wir schnell unsere Annahme
bestätigt gefunden, dass sich im Verlauf der Krise die Spreu vom
Weizen trennt. Wir haben die Maschinenbaubranche über den
Zeitraum von 2007 bis 2011 betrachtet – dem Jahr, in dem die
alten Marktvolumina wieder erreicht oder übertroffen wurden
– und festgestellt: Starke Unternehmen bauen in der Krise ihren
Vorsprung aus, die anderen offenbaren ihre Schwächen und
fallen zurück. Das gilt für das Umsatzwachstum wie für
den Ertrag. Dabei gab es kaum landesspezifische Unterschiede
– das Muster gilt durchgängig für Deutschland, Österreich und
die Schweiz.
Den Erfolg der deutschsprachigen Maschinenbauer haben
wir sowohl quantitativ (als messbarer Zustand) als auch qualitativ (als Ergebnis eines bestimmten Verhaltens) untersucht
und dabei drei Dimensionen betrachtet:
14
Einführung
das Geschäftsmodell, das langfristig-strategisch zum Markt­
erfolg beiträgt;
das Wertschöpfungssystem, das kurzfristig-operativ den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sichert;
die Finanzbasis, die für die nachhaltige finanzielle Stabilität
sorgt und somit für das Geschäft als auch für Investoren von
großer Bedeutung ist.
So haben wir Antworten auf einige naheliegende Fragen
gefunden: Welche dieser Dimensionen lassen sich kurzfristig,
welche langfristig beeinflussen? Was konkret ist besonders
relevant, um eine Krise zu überwinden und um Fortschritte
auf dem Weg zum Champion zu machen? Was gelingt in der
Regel leichter, wo ist der Aufwand größer, weil die Grundfesten
des Unternehmens berührt werden? Innerhalb der drei Gestaltungsfelder haben wir 15 wichtige Parameter ausgemacht. Das
sind die Hebel, an denen Manager ansetzen sollten, um ihr
Unternehmen zum Champion zu formen.
Für die quantitative Analyse, die Bestimmung unserer
Champions nach ihren messbaren Ergebnissen, haben wir ausschließlich öffentlich zugängliche Daten des Stationärmaschinenbaus genutzt: Geschäftsberichte, Auszüge aus dem Unternehmensregister, Datenbanken. Naturgemäß mussten wir unsere
Analyse nach Umsatzwachstum, EBIT-Marge und Eigenkapitalquote auf jene Unternehmen beschränken, die ihre Ergebnisse
regelmäßig publizieren. Bei Unternehmensgruppen haben wir
das konsolidierte Ergebnis für die gesamte Gruppe betrachtet,
15
Erfolgreich wie die Champions
bei Geschäftsbereichen größerer Unternehmen die relevante
Segmentberichterstattung. Zugleich haben wir uns auf jene
Marktsegmente beschränkt, die groß genug sind, um Daten
normieren zu können. Nur so ist ein segmentübergreifender
Kennzahlenvergleich sinnvoll. Unser Anspruch war, dass die
verfügbaren Zahlen der publizierenden Unternehmen mindestens zwei Drittel des gesamten Segmentvolumens abdecken.
Segmente, in denen wir keine ausreichende Anzahl publizierender Unternehmen fanden, wurden ausgeschlossen.
Um erfolgreiche Managementmuster herauszufiltern,
d. h., um zum Beispiel operative Prozesse oder Organisation
und Führung zu beurteilen, haben wir auf Branchenexperten
zurückgegriffen, außerdem Presseveröffentlichungen oder frei
zugängliche Vorträge ausgewertet. Schließlich ist auch unsere
fundierte Erfahrung aus mehr als 100 Projekten eingeflossen,
die wir in den vergangenen 15 Jahren in Maschinenbauunternehmen unterschiedlichster Couleur begleitet haben. Dabei
sind nachahmenswerte, positive Muster der erfolgreichen
Unternehmen herausgekommen, aber auch verbesserungswürdige Verhaltensweisen der Verfolger und Nachzügler. Bei denen
haben wir zum Teil wie im Lehrbuch gesehen, welches konkrete
Fehlverhalten zu schlechterer Unternehmensperformance führte.
Aus unserer Projekterfahrung haben wir auch ein tiefes
Verständnis dafür entwickelt, wie der komplexe Transformationsprozess zum Champion aussehen kann und wann und wie
er begonnen werden sollte – sowohl in gut aufgestellten Unter-
16
Einführung
nehmen, die (ohne Not) noch besser werden wollen, als auch
in solchen, die in wirtschaftlich schwieriger Lage sind und für
die ein schneller Aufholprozess überlebenswichtig ist.
Wir sind sicher, mit den 50 Unternehmen in unserer
Datenbank eine gute Auswahl getroffen zu haben, die uns valide
Aussagen über Erfolgsmuster erlaubt. Die Unternehmen sind
in sechs unterschiedlichen Segmenten des Stationärmaschinenbaus aktiv: Fördertechnik und Robotik, Holzbearbeitung,
Papier und Druck, Textilmaschinen, Verpackungsmaschinen
sowie Werkzeugmaschinen.
Wir sind analytisch und transparent vorgegangen, ohne
jedoch eine wissenschaftliche Arbeit abliefern zu wollen. Es
kam uns darauf an, nachvollziehbare Ergebnisse zu veröffentlichen. Dieses Buch soll Managern aller Branchen auf drei Fragen praktisch relevante Antworten geben: Was kann ich tun?
Wie fange ich an? Wie sieht der Veränderungsprozess idealtypisch aus? Es ist ein Buch über den Maschinenbau, aber es ist
noch mehr eines darüber, welche Erfolgsmuster es in der Branche gibt und wie sie sich als Handlungsempfehlungen auf andere
Unternehmen übertragen lassen.
Bevor wir einsteigen, möchten wir drei persönliche
Anmerkungen machen: Ohne unsere erfahrenen Mitarbeiter
und Kollegen bei Roland Berger, die ihre Recherchen und ihr
Fachwissen mit uns geteilt haben, hätten wir es nicht vermocht,
die Erfolgsmuster im Maschinenbau so klar herauszuschälen.
17
Erfolgreich wie die Champions
Einführung
Gemeinsam haben wir unsere Ideen kritisch und konstruktiv
diskutiert. Dafür unser herzlicher Dank. Ohne die journalistische
Kompetenz von Thomas Reinhold (Roland Berger School of
Strategy and Economics) wäre daraus nicht dieses Buch entstanden. Er hat uns geholfen, unsere Analysen und Einschätzungen zu präzisieren und sie in klarer Sprache auf den Punkt
zu bringen. Auch bei ihm möchten wir uns herzlich bedanken.
Schließlich: Ohne unseren Glauben daran, dass die Erfolgsmuster so brauchbar wie übertragbar sind, hätten wir dieses Buch
nicht geschrieben.
Martin Eisenhut und Ralph Lässig, Oktober 2013
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Seele and Geist
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