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Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, mild, wie Wälderduft, die

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Dezember 2010
13. Jahrgang
Einblick
Gemeinde Kastelbell-Tschars
Informationen aus unserer Gemeinde
Unser neues Rathaus
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
dass die kleinste Welt die größte ist.
Joachim Ringelnatz
Zum bevorstehenden Weihnachtsfest
und kommenden Jahreswechsel wünschen wir
Gesundheit, alles erdenklich Gute und Erfolg
für das neue Jahr.
Beilage zur Gemeinde-Rundschau Nr. 10 - 2010 - Nr. 218 - 22. Jahrgang
EINZELPREIS  1,20 - Mensile - Poste Italiane SpA
Spedizione in abbonamento postale
DL 353/2003 (conv. in L. 27/02/04 n. 46) art. 1, comma 1 NE/BZ
2
Nr. 6/2010 - Dezember
Weihnachten und Marktangebote
E
s geht nicht um Meran und Bozen, Brixen oder Bruneck,
wo um die Mitte des Novembers in manchen Straßen
und auf bekannten Plätzen Verkaufsstände aufgebaut
werden, um zu Beginn des Advents mit Volldampf in den Weihnachtsmarkt zu starten. Besondere Zeiten im Jahr mit den
entsprechenden Festen bieten den Menschen nicht nur die
nug sind, sich ständig ins Licht zu stellen. Diese Art sich zu
verkaufen und anzupreisen ist viel gefährlicher als mit den
Weihnachtsmärkten den Advent zu besetzen.
Wer geben uns nicht nur viele Male den Friedensgruß, hören
zu allen möglichen Gelegenheit Aufforderungen, miteinander
auszukommen, zeichnen die Friedenstaube und erwecken den
Eindruck, der heutige Mensch sei ein durch und durch versöhnliches Wesen - nein, in Wirklichkeit ist es so, dass gerade die
Größten dieser Welt im Grunde zugeben müssten, dass sie
manchmal keinen Schritt weiterkommen, wenn es darum geht,
Konflikte zu bewältigen. Wir mögen unsere Welt auch in der
Nacht taghell erleuchten und in den Fernsehbotschaften das
Heil unserer Bemühungen anpreisen, in den Köpfen wird oft
anderes gedacht und die Herzen bleiben unberührt.
Wir wünschen uns für dieses Jahr wiederum, dass Weihnachten
mit der Nachricht: „Christus ist geboren für diese Welt und hat
uns Heil gebracht” nicht zum Auslaufmodell wird und früher
oder später unter die Ladentheke verschwindet - sondern imstande ist, uns zu bewegen, immer neu nachzudenken, Hoffnung zu vermitteln und in dieser Welt Licht zu sein.
Dieses Geschenk wäre was, meint nicht der Schreiber.
Dekan Rudolf Hilpold
Möglichkeiten, Waren anzubieten und Geschenke zu verteilen,
sondern auch verschiedene Botschaften auszusenden und Heilsangebote zu vermitteln. Mit den heutigen technischen Mitteln
erreichen wir, wenn es notwendig ist, die ganze Welt. Die Frage
ist nur, ob das, was „verkündet” und manchmal lautstark angepriesen wird, auch in die Köpfe geht und die Herzen erreicht.
Seit 2000 Jahren gibt es die Nachricht: „Ehre sei Gott in der
Höhe und Friede den Menschen auf Erden!” Wir haben nicht
selten heute den Eindruck, dass wir stark bemüht sind, die
Ehre Menschen zukommen zu lassen, auch wenn sie es manchmal nicht verdienen. Es gibt auch solche, die unverfroren ge-
Abgabetermin für den Jahreskalender 2011 der Veranstaltungen:
30. Dezember 2010
Abgabetermin für den zweimonatigen Veranstaltungskalender:
12. Jänner 2011
Redaktionsschluss für den nächsten Einblick: 15. Jänner 2011
Nächster Erscheinungstermin: 10. Februar 2011
Die Redaktion behält sich das Recht vor, Texte zu kürzen und zu
revidieren.
Den Einblick können Sie in PDF-Form unter
www.gemeinde.kastelbell-tschars.bz.it downloaden.
Herausgeber: Gemeinde Kastelbell-Tschars - Eigentümer: Organisationskomitee
Gemeinde-Rundschau - Leitung: H. Fritz, Schlanders, Hauptstr. 29 - Verant wortlich
im Sinne des Pressegeset zes: Dr. Margareth M. Bernhard. Eingetragen im Presseregister des Landesgerichtes Bozen am 6.7.89, Nr. 14/89. - N° ROC 101305848448
del 22/04/2004 - Druck: Hauger-Fritz, Schlanders-Meran
Abgabe der Berichte und Beiträge: Oskar Telfser, Winkelweg 12, 39020 KastelbellTschars - Tel. 0473 660 172 - 320 9 075 164 - einblick@rolmail.net - oskar-telfser@web.de
Weihnachtswünsche
Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wundervoll beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld.
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen;
Aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen o du gnadenreiche Zeit!
(Joseph von Eichendorff )
Frohe Weihnachten
und viel Glück im neuen Jahr!
wünscht der Einblick-Koordinator
Oskar Telfser
Nr. 6/2010 - Dezember
3
Weihnachtsgruß des Bürgermeisters
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
alljährlich gibt es ein paar besinnliche, ruhige Tage in unserer
hektischen Zeit - die Festtage zu Weihnachten und zum Ausklang des alten, wie zu Beginn des neuen Jahres.
Diese Tage sind eine Zeit der Besinnung, eine Zeit der Harmonie der guten Wünsche und der guten Vorsätze. Wir denken
dabei auch an die Mitmenschen und unsere Bereitschaft zum
Frieden, im großen sowie im kleinen, in der Familie, in der
Nachbarschaft und in unserem Dorf.
Weihnachten spricht von Freude, Hoffnung und streicht den
Wert der Familie und der Gemeinschaft hervor. Es hält eine
Botschaft für alle bereit, für die Kinder, für die Jugend, für die
Familien und für die Älteren unserer Gesellschaft.
Weihnachten bringt alle zusammen und das bekommt unserer
Gesellschaft gut, die des Öfteren mit Gegensätzen argumentiert.
In erster Linie steht für mich immer die Wahrheit und wir sollten
mit angemessener Toleranz aufeinander zugehen. Wir müssen
mehr zusammenrücken. Bürgerinnen und Bürger haben verschiedene Bedürfnisse, Ansichten, Blickwinkel und Meinungen.
Das Ziel aller sollte aber sein, im Sinne unserer Gemeinschaft,
unseres Dorfes, unserer Gemeinde, sich nach Möglichkeit positiv einzubringen. Das Dorf in dem wir wohnen, arbeiten, leben,
gemeinsam zu gestalten und weiter zu bauen. Ich bin im festen
Glauben und habe die Hoffnung, dass dies uns gelingen möge.
Ein bewegtes Jahr 2010 geht nun langsam dem Ende zu. Mit
den Gemeinderatswahlen wurde ein neuer Gemeinderat, Bürgermeister und Gemeindeausschuss für die nächsten fünf
Jahre bestellt. In den vergangenen Monaten habe ich mit dem
Gemeinderat und Gemeindeausschuss einige Vorhaben umgesetzt und auf dem Weg gebracht. Für das Jahr 2011 haben wir
uns zum Wohl aller wieder viel vorgenommen. Im Besonderen
steht das kommende Jahr im Zeichen
des europäischen
Jahres der ehrenamtlichen Tätigkeit. Ich
werde diesen Anlass
wahrnehmen, um all
jenen Bürgerinnen
und Bürger gebührend zu danken, die
sich ehrenamtlich
für unsere Gemeinschaft und unser
Gemeinwohl einbringen.
Ich wünsche allen
Bürgerinnen und
B ü rg e r n u n s e re r
Gemeinde eine frohe, besinnliche und
friedvolle Advents- und Weihnachtszeit.
Jeder Mensch hat Hoffnung und Wünsche an das Jahr 2011,
mögen all diese positiven Erwartungen in Erfüllung gehen. Ich
wünsche zum Jahreswechsel ALLEN viel Kraft, Gesundheit und
ein gutes, erfolgreiches Jahr 2011. Ich denke auch an all jene,
die ihr Leben in Sorge oder in Krankheit gestalten müssen und
danke all jenen Mitbürgern die sich in verschiedenen Gegebenheiten aufopfern, um den Mitmenschen zu helfen.
Eurer Bürgermeister
Rag. Gustav E. Tappeiner
Aus dem Gemeinderat
D
en andauernden Geschwindigkeitsübertretungen und
notorischen Falschparkern soll mittels entsprechender
Kontrollen durch die Gemeindepolizei Latsch Einhalt
geboten werden. Neben dem Abschluss einer entsprechenden
Vereinbarung mit der Gemeinde Latsch befasste sich der Gemeinderat bei seiner Sitzung vom 16. November auch mit der Gemeindeverordnung über die Haltung und Führung von Hunden.
Unterm Strich ergab die 4. Änderung des Haushaltsvoranschlages für das Finanzjahr 2010 keine nennenswerten Summen. Durch verschiedene Umbuchungen wurde Kapital freigesetzt, welches dann u. a. für die Beschilderungen in Freiberg
und für die Beseitigung der Steinschlaggefahr im Bereich der
Zufahrtsstraße Juval und in der Örtlichkeit Garl zweckgebunden wurde. Analog dazu erfolgte die Änderung und Ergänzung
des Investitionsprogrammes der Gemeinde. Zu erwähnen ist
diesbezüglich die Neuansetzung eines Kapitalbeitrags von
40.000,00 Euro an die Pfarrei Tschars.
Abänderung des Bauleitplanes der Gemeinde KastelbellTschars, Ausweisung bzw. Neuabgrenzung der Flächenwidmung „Öffentlicher Parkplatz” Gemeindestraße Typ D im
Bereich der alten Pfarrkirche Marein.
Anstelle des bereits im Bauleitplan eingetragenen Parkplatzes
plant die Gemeindeverwaltung die Realisierung eines Parkstreifen längs der Mareiner Straße (orographisch rechts). Das
Problem der Fußgängersicherheit auf dem Abschnitt von der
neuen Pfarrkirche bis zum Friedhof soll durch die Errichtung
eines Gehsteiges (orographisch lins) gelöst werden. Zu diesem Zweck ist eine Erweiterung bzw. Verbreiterung der Gemeindestraße auf sieben Meter erforderlich. Im Zuge dieser
Umgestaltung ist an der Westseite der alten Pfarrkirche die Errichtung einer Rampe und die Platzgestaltung geplant. Die erwähnten Vorhaben bedingen urbanistische Änderungen. Laut
Aussage des Bürgermeisters hätten die betreffenden Grundbesitzer diesem Vorhaben bereits zugestimmt. Für Reinhard
Verdross stellen die vorgeschlagenen Maßnahmen sowohl für
4
Nr. 6/2010 - Dezember
Dieses Bild soll bald der Vergangenheit angehören. Ortographisch
rechts ist ein Parkstreifen vorgesehen, ortographisch links wird ein
Gehsteig bis zum Friedhof errichtet.
die Fußgänger, als auch für die Parkplatzsituation eine gute
Lösung dar. Zu überlegen sei noch, ob es für die Wertstoffinsel vor der alten Kirche eine andere Lösung gebe. Referent
Tappeiner erklärt hierzu, dass dies im Zuge der Projektierung
nochmals geprüft werde. Optimal wäre, wenn man die Bürger
überzeugen könnte, die Abfälle direkt in den Recyclinghof zu
bringen.
Das Ratsmitglied Benjamin Pixner fragte nach, ob über die Verlängerung des Gehsteiges nach Latschinig nachgedacht worden
sei. Dies sei derzeit nicht angedacht, replizierte Bürgermeister
Tappeiner, was man unmittelbar in Griff kriegen müsse, seien
die Geschwindigkeitsüberschreitungen. Bezüglich der bisher,
bei der alten Pfarrkirche angesiedelten Milchsammelstelle für
die Bergfraktionen wollte Anton Gutweniger wissen, ob diese
bestehen bleibe. Diesbezüglich sei man dabei eine endgültige Lösung zu suchen, teilte Referent Franz Tappeiner mit.
Abänderung des Bauleitplanes der Gemeinde KastelbellTschars: Abänderung des Art. 8 der Durchführungsbestimmungen zum Bauleitplan betreffend die Gemeindestraßen
- Änderung der Typologie der Gemeindestraße
Der Dauerbrenner „Wohnbauzone Kartheingut” soll bei der Dezembersitzung des Gemeinderates einer, für alle Beteiligten
(Grundeigentümer und Anrainer) akzeptablen Lösung zugeführt
werden. Dem Vernehmen nach sei man hier auf einem guten
Weg, möchte jedoch in weiteren, vom Ratsmitglied Rudi Alber
angeregten und angeboten Aussprachen noch eventuell vorhandene Zweifel ausräumen. Die Anrainer hätten die letzten
Pläne bzw. Kompromissvorschläge im Bezug auf Straßenbreite, Gebäudeabstände usw. erst vor Kurzem erhalten, deshalb
möchte man ihnen für eine Prüfung und eine intensive Auseinandersetzung, Rückmeldungen und Rücksprachen noch genügend Zeit einräumen. Vor dieser Gemeinderatssitzung sei die
Zeit einfach zu kurz gewesen. Bei seinen Ausführungen zeigte
sich der zuständige Referent Johannes Kofler sehr zuversichtlich: „Grundsätzlich haben sich bei den sehr intensiven Gesprächen mit allen Anrainern und Betroffen zwei Dinge gezeigt: Alle
sind gesprächs- und kompromissbereit. Alle Betroffenen haben
mehrmals versichert, dass es ihnen nicht um eine Verhinde-
rung, sondern um Verbesserungen geht, sodass man wirklich
für die Zukunft gestaltet und etwas macht, mit dem dann alle
zufrieden sein können”. Bürgermeister Tappeiner unterstrich,
die Gemeindeverwaltung werde auf jeden Fall an dieser Zone
festhalten, sei jedoch daran interessiert, im Konsens mit den
Anrainern und den Betroffenen eine einvernehmliche Lösung
herbeizuführen. Deshalb sei es für ihn zielführend, diesen
Punkt zu vertagen, damit das Ratsmitglied Alber bei noch zu
führenden Aussprachen positiv einwirken könne. Mit der beantragten Vertagung war dann Reinhard Verdross nicht einverstanden. „Mich verwundert die Vertagung sehr, bei Durchsicht
der Unterlagen habe ich festgestellt, dass es wirklich Verbesserungen gibt”. Nachdem die Aussagen der Anrainer ausdrücken,
dass sie nichts verhindern wollen, sei er gegen eine Vertagung,
weil man dadurch einen Monat Zeit verliere, das am Ende nichts
bringe und für die Bauwerber wieder eine zeitliche Verschiebung darstelle. Der Gemeinderat habe die Aufgabe, sich für
das öffentliche Interesse und dies ist dem Fall die Verwirklichung der Zone einzusetzen, man müsse hier Zeichen setzen.
Thomas Plack zeigte sich mit dem Vorschlag zur Vertagung
einverstanden. Er erinnerte an das Wahlversprechen, wo man
auch die Ausweisung von Wohnbauzonen zugesichert habe,
damit die jungen Leute nicht abwandern. „Wenn wir bei allen
Zonen so viel Zeit bauchen, sind wir in fünf Jahren gleich weit
wie heute”, lautete sein Fazit. Seiner Ansicht sollte in den Dorfkernen und in den bestehenden Wohnbauzonen die Baudichte
erhöht werden. Rudi Alber betonte: „Ich habe mich angeboten mit den Anrainern zu reden, damit wir eine verbindende
Antwort geben können, dass alles in Ordnung ist. Wenn wir
erreichen, dass kein Rekurs kommt, dann kommen wir danach
sogar schneller voran, als wenn wir jetzt entscheiden und es
danach zu Konfrontationen kommt” Auch Franz Tappeiner und
Bürgermeisterstellvertreterin Rita Kaserer sprachen sich für
eine Vertagung aus, es sei richtig, dass man dem Ratsmitglied
Rudi Alber als gewählten Vertreter von Tschars die Möglichkeit
gebe, mit den Anrainern nochmals konkrete Gespräche zu führen, damit man bei der nächsten Gemeinderatssitzung klare
Beschlüsse treffen könne. Es sei aber höchste Zeit etwas zu
tun, „wir müssen uns weiterentwickeln, wir müssen schauen,
etwas auf den Weg zu bringen, damit unsere Leute da bleiben”
(O-Ton Rita Kaserer).
Die Vertagung wird mit einer Gegenstimme gutgeheißen.
Genehmigung der Gemeindeverordnung über die Haltung und
Führung von Hunden
Die Verunreinigung durch Hundekot ist ein landesweites
Problem und führte auch in unserer Gemeinde wiederholt
zu Beschwerden. Die Gemeindeverwaltung hat vorbeugende
Maßnahmen ergriffen und drei Hundekloos aufgestellt, zwei
weitere wurden inzwischen angekauft und werden in im Bereich
vom Hotel Sand und auf dem Bruggweg in Tschars aufgestellt.
Dadurch bietet die Gemeindeverwaltung den Hundebesitzern
die Möglichkeit, die Hinterlassenschaften der Vierbeiner ordnungsgemäß zu entsorgen. Bei den Kinderspielplätzen weisen
entsprechende Hinweistafeln darauf hin, dass das Betreten
oder das Laufenlassen von Hunden verboten ist. Ziel dieser
Verordnung ist es, Gefährdungen der Personen, durch Angriffe
Nr. 6/2010 - Dezember
von Hunden zu vermeiden und der Verschmutzung öffentlicher
Flächen (Geh- und Spazierwegen, Straßen, Fahrradwegen und
im landwirtschaftlichen Bereich entlang der Wege oder in der
Nähe von Wohnbauzonen) durch Hundekot entgegenzuwirken. Besonders Kleinkinder sind durch den Kot einem Risiko
ausgesetzt. Diese Verordnung wurde von fachkundigen Personen ausgearbeitet, die mit der Hundehaltung und den lokalen
Bedürfnissen vertraut sind und enthält Bestimmungen über
das Tragen von Maulkorb, Leinenpflicht oder deren Länge,
usw. Reinhard Verdross und Karin Zischg Fissneider zeigten
bei der Diskussion einige Schwachstellen dieser Verordnung
auf. Wenig praktikabel sei die vorgeschriebene Leinenlänge
von 1 1/2 m bei Kleintieren, für die Jagd- und Hirtenhunde bedarf es Ausnahmen da sie ja frei laufen müssen. Zweifelhaft
sei auch, ob die Gemeinde auf privatem Grund Sanktionen
aussprechen kann, wenn dort jemand von einem freilaufenden Hund angegriffen und verletzt wird. Unklar sei zudem, ob
der Hundekot nur auf öffentlichen Flächen verräumt werden
muss. Zur Sprache kommt auch die Ausweisung von öffentlichen Hundelaufflächen.
Thomas Plack und Franz Tappeiner betonen, dass die Verschmutzung von Obstbauflächen, welche an öffentlichen Wegen angrenzen, problematisch sei. Äpfel seien Lebensmittel,
demzufolge müsse man auf die Hygiene achten.
Es braucht ein Regelwerk zur Handhabe, dieses soll in erster Linie die Hundehalter sensibilisieren und nicht für Strafen angedacht sein. Gerhard Eberhöfer ist auch der Meinung, dass die
Verordnung vor allem einen Rahmen vorgeben soll und weist
auf die Gefahren durch die Hunde auf den Radwegen hin. Diese
Verordnung fand die einhellige Zustimmung.
Genehmigung der Vereinbarung mit der Gemeinde Latsch hinsichtlich der Ausdehnung des Gemeindepolizeidienstes auf
das Gemeindegebiet von Kastelbell-Tschars
Die Planstelle der Gemeindepolizei von Kastelbell-Tschars ist
derzeit vakant. Die Politesse Tamara Zerzer befindet sich noch
bis Mai 2011 im Mutterschaftsurlaub. Seitens der Bevölkerung
häufen sich indes die Klagen über Geschwindigkeitsübertre-
5
tungen und Lärmbelastungen auf der Staatsstraße und auf verschiedenen Gemeindestraßen, zudem führt ungeordnetes Parken zu Ärgernissen. Durch entsprechende Verkehrskontrollen
soll diesen Problemen begegnet werden. Als Lösung bietet sich
hier eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde Latsch, bzw. eine
Ausdehnung des Gemeindepolizeidienstes von Latsch auf das
Gemeindegebiet Kastelbell-Tschars an. Eine bereits mit der Gemeinde Latsch ausgehandelte Vereinbarung sieht vor, dass die
Gemeindepolizei Latsch in der Gemeinde Kastelbell-Tschars ab
1. Dezember 2010 bis Ende Mai 2011 mindestens zwei Stunden
pro Woche entsprechende Verkehrskontrollen durchführt. Der
Dienst variiert, es ist kein fixer Wochentag vorgesehen. Laut
Aussage der Verwalter bestehe keineswegs die Absicht laufend
Sanktionen zu verhängen, vielmehr gehe es um Sensibilisierung der Bürger zur Einhaltung der Verkehrsvorschriften. Der
Schriftverkehr für diesen gemeindeübergreifenden Polizeidienst wird, bezogen auf die Dienste im Gemeindegebiet von
Kastelbell-Tschars, über das entsprechende Büro im Rathaus
von Kastelbell-Tschars abgewickelt. Bei seinen diesbezüglichen Erklärungen erwähnte Gemeindereferent Franz Tappeiner,
dass diese Vereinbarung jederzeit gekündigt werden könne. Es
sei auch überlegt worden, diese Zusammenarbeit je nach personeller Entwicklung über den vereinbarten Termin hinaus zu
verlängern. Es wäre denkbar, dass die Gemeindepolizei Latsch
die Kontrollen durchführt und die gemeindeeigene Politesse
die bürokratischen Aufgaben erledigt. Auf eine entsprechende
Frage von Anton Gutweniger war vom Bürgermeister zu hören,
dass man derzeit nicht wisse, wann und in welcher Form Frau
Zerzer ihren Dienst wieder aufnehmen wird.
Reinhard Verdross findet es gut, dass dieses Abkommen
zustande kommt, fügt jedoch hinzu, dass zwei Stunden pro
Woche für eine geordnete und gezielte Kontrolle kaum ausreichen. Man sollte überlegen, diese Zusammenarbeit längerfristig auszudehnen. Überlegenswert wäre auch im Bereich der
Bezirksgemeinschaft einen übergemeindlichen Polizeidienst
aufzubauen, dadurch wäre den Kleingemeinden angesichts
der enormen Kosten sicher ein großer Dienst erwiesen. Karin
Zischg unterstützt den Vorschlag von Verdross: „Es ist wichtig,
dass wir eine Kontrolle haben, es gibt immer wieder schwarze
Schafe, die man kontrollieren muss. Das soll eine Signalwirkung sein”. Der Gemeinderat sprach sich mit großer Mehrheit
für die Genehmigung dieser Vereinbarung aus.
Namhaftmachung von Mitgliedern der Kommission für die
Zuweisung von Wohnungen des Institutes für den sozialen
Wohnbau des Landes Südtirol
Für die Zuweisungskommis­sion für Wohnungen des Institutes
für den sozialen Wohnbau in der Gemeinde Kastelbell-Tschars
wurden vom Gemeinderat drei Personen namhaft gemacht, es
sind dies: Monika Rechenmacher Referentin für das Sozialwesen, die die Gemeinde als Mitglied im Sprengelbeirat der Bezirksgemeinschaft Vinschgau vertritt, Reinhard Verdross und
Horst Huber als Vertreter der Arbeitnehmer.
Der Gemeindepolizeidienst von Latsch wird auf das Gemeindegebiet
Kastelbell-Tschars ausgedehnt. Mindestens zwei Stunden pro Woche
werden die beiden Gemeindepolizisten aus Latsch (v.l.) Karl Schwarz
und Günther Stricker in der Gemeinde Kastelbell-Tschars Verkehrskontrollen durchführen.
Ernennung des Bibliotheksrates der öffentlichen Bibliothek
Kastelbell-Tschars
Der neue Bibliotheksrat besteht aus folgenden Mitgliedern:
Dr. Johannes Kofler als Bevollmächtigter des Bürgermeisters,
6
Nr. 6/2010 - Dezember
Daniel Fissneider als Vertreter der Gemeinde, Karin Zischg
Fissneider und Margit Platzgummer als Vertreter der Grundschulen, Monika Raffeiner Prister als Vertreterin des Pfarrgemeinderates.
Anfragen der Gemeinderäte:
Rudi Alber bemängelt, dass die Ortschaft Tschars noch keine
Internet-Breitbandanbindung hat, wodurch vor allem die Wirtschaft durch die sehr langsamen Datenübermittelungen benachteiligt ist. Bürgermeister Tappeiner und Gemeindereferent
Kofler berichten über die verschiedenen Initiativen, u.a. schriftliche Anträge an die zuständigen Ämter und Aussprache mit
dem zuständigen Landesrat Florian Mussner. Das Land Südtirol
sei dabei, mit der Telecom einen Vertrag zu unterzeichnen, der
vorsieht, dass die rund 50 unversorgten Ortschaften innerhalb
von drei Jahren an das Breitbandnetz angebunden werden.
Karin Zischg Fissneider schlägt vor, die Tagesordnungspunkte
des Gemeinderates und die dazugehörigen Unterlagen mittels
Powerpoint zu präsentieren, damit das Publikum den Ablauf
der Ratssitzung leichter mitverfolgen kann.
Thomas Plack regt an, den Gemeinderat noch mehr in die Verwaltungsabläufe einzubinden, ansonsten sei er mit den Leistungen des Gemeindeausschusses sehr zufrieden, dieser habe
gut gearbeitet.
Reinhard Verdross äußert seine Befriedigung über die Ausschreibung der noch freien Stelle für einen Verwaltungsassistenten/in. Erfreulich sei auch, dass es bei der Umfahrung
Fortschritte gebe, auch weil letzthin in den Medien ausführlich
über das Projekt „Umfahrung Forst” berichtet wurde, was in
der Bevölkerung für Unruhe sorgte. Er spricht sich für eine rasche Verwirklichung der Wohnbauerweiterungszonen aus und
fragt nach, ob das Problem der Wasserschäden beim Widum
Tschars schon behoben wurde.
Benjamin Pixner bedankt sich im Namen der Schützenkompanie Kastelbell für die Planung und zugesagte Realisierung
eines Vereinslokals. Zudem berichtet er über die Gründung eines Krampusvereines in Kastelbell-Tschars, der nun bereits aus
38 Mitgliedern besteht und sich für eine gediegene Brauchtumspflege einsetzen will. Auf die damit zusammenhängende Anfrage von Karin Zischg Fissneider teilt Bürgermeister
Gustav Tappeiner mit, dass heuer erstmals eine Verordnung
zum „Krampustereiben” erlassen wurde, die vorsieht, dass
der Auftritt und Umzug von als Krampus maskierten Personen
im gesamten Gemeindegebiet von Kastelbell-Tschars nur im
Zeitraum vom 29. November bis zum 6. Dezember erlaubt ist.
Gerhard Eberhöfer zeigt sich erfreut über die getätigten Investitionen im Sportzentrum Schlums und äußert die Hoffnung,
dass den Möglichkeiten entsprechend auch in Zukunft wichtige
Schritte gesetzt und notwendige Investitionen getätigt werden.
Ernst Kaserer wirft in seiner Stellungnahme das Problem der
Abwässerbeseitigung in den Berggebieten auf. Über dieses
Problem und über den Bericht des Ausschusses berichtet der
„Einblick” in der nächsten Ausgabe.
Aus dem Bauamt
Sitzungstermine der Gemeindebaukommission
Monat
Termin für die Projekteinreichung
Jänner
2011
Februar
2011
Innerhalb 12.30 Uhr
des 20.01.2011
Innerhalb 12.30 Uhr
des 17.02.2011
Sitzung
31.01.2011
28.02.2011
Die Anträge auf Erteilung der Baukonzession sind direkt oder
per Post bei der Gemeinde einzureichen. Unvollständige oder
nach 12.30 Uhr vorgelegte Gesuche werden nicht in die Tagesordnung der Gemeindebaukommission aufgenommen.
Verzeichnis der erteilten Konzessionen
(Zeitraum: Oktober - November 2010)
Walter Müller + 1 anderer - Galsaun
Energetische Sanierung des bestehenden Wohngebäudes mit
Erweiterung gemäß Einreichprojekt vom 25.05.2010 wie folgt:
Energetische Sanierung des bestehenden Wohngebäudes mit
der Zweckbestimmung „konventionierte Wohnung” nach Art.
75 Abs. 2 Buchst. g) des „Landesraumordnungsgesetzes”,
Errichtung eines Schutzdaches zum Abstellen von Fahrund Mo torrädern im Sinne von Art. 124 Abs. 1 des „Landesraumordnungsgesetzes”, Errichtung einer eigenständigen
Wohnung mit der Zweckbestimmung „konventionierte Wohnung” nach Art. 75 Abs. 2 Buchst. g) des „Landesraumordnungsgesetzes”.
Terna - Rete Elettrica Nazionale S.p.A.
Anpassung des Trafoöl-Auffangbeckens, Austausch des ÖlTransformators und Errichtung von 3 Sockeln zum Aufstellen
von Masttransformatoren beim Wasserkraftwerk Kastelbell.
Edith Johanna Raffeiner + 1 anderer - Galsaun
Abriss der bestehenden Überdachung und Bau eines landwirtschaftlichen Geräteraumes sowie einer Überdachung an der
Hofstelle „Josmoar”.
Walter Kaserer + 1 anderer - Tschars
Bauliche Umgestaltung und Erweiterung des Wohngebäudes.
Paulina Tappeiner - Tschars
Erweiterung des Wohnvolumens an der Hofstelle „Modulhof ”.
Simone Mitterrutzner - Galsaun
Energetische Sanierung des bestehenden Wohngebäudes mit
Erweiterung, Erweiterung der bestehenden Wohnungen mit
der Zweckbestimmung „Wohnung” nach Art. 75 Abs. 2 Buchst.
a) des „Landesraumordnungsgesetzes”.
Nr. 6/2010 - Dezember
Waltraud Pichler Volgger + 2 Andere - Tomberg
Errichtung des individuellen Entsorgungssystems für die Ableitung der häuslichen Abwässer aus dem Wohngebäude.
Onlinestore GmbH - Galsaun
Durchführung der Arbeiten, die zur Baureifmachung des Gewerbebaulandes in der nötig »Gewerbeerweiterungszone
„Galsaun II”« nötig sind.
STA - Südtiroler Transportstrukturen AG
Errichtung der Außenanlagen für die Haltestelle Kastelbell der
Eisenbahn Meran-Mals (Bahnsteige, Wartezonen, Schutzdächer u.ä.), Varianteprojekt vom Februar 2010.
STA - Südtiroler Transportstrukturen AG
Errichtung der Außenanlagen für die Haltestelle Tschars der Eisenbahn Meran-Mals (Bahnsteige, Wartezonen, Schutzdächer
u.ä.), Varianteprojekt vom Februar 2010.
Gemeinde Kastelbell-Tschars
Erneuerung der primären Erschließungsanlagen in Marein,
Mareiner Straße und Bahnhofstraße (Trink- und Löschwasserleitung, Abwasser- und Regenwasserleitung, Verlegung von
Kabelschutzrohren für die öffentliche Beleuchtung, die Stromund Telefonversorgung)
Onlinestore GmbH.
Bau des Betriebsgebäudes des Elektro- und Elek tronikGroßhandelsbetriebes in der »Gewerbeerweiterungszone
„Galsaun II”.
7
Werner Planötscher - Marein
Errichtung einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Elektroenergie (Nennleistung 5,98 kWp) - Aufbau
auf dem Dach des landwirtschaftlichen Geräteschuppens.
Anna Zöschg Forcher - Galsaun
Wiedergewinnung der Dachgeschosswohnung (materieller
Anteil 6) im Wohn- und Geschäftsgebäude und Versetzung
der thermischen Solaranlage für die Warmwasserbereitung,
(Varianteprojekt vom September 2010).
Dr. Markus Marsoner - Tschars
Energetische Sanierung des bestehenden Wohngebäudes mit
Erweiterung, Erweiterung der bestehenden Wohnung mit der
Zweckbestimmung „konventionierte Wohnung” nach Art. 75
Abs. 2 Buchst. g) des „Landesraumordnungsgesetzes”, (Varianteprojekt vom 29.09.2010).
Martin Brunner - Trumsberg
Abbruch, Wiederaufbau und Neuerrichtung von Stützmauern
(Natursteinmauern) an der Hofstelle „Flatschhof ”.
Anna Zöschg Forcher - Galsaun
Erweiterung der Dachgeschosswohnung (materieller Anteil 6)
im Wohn- und Geschäftsgebäude (Errichtung eines Abstellraumes durch Schließung/Verglasung der überdachten Terrasse).
Simon Platzgummer - Tschars
Errichtung einer Stützmauer mit angebauter Überdachung für
die Lagerung von Brennholz an der Hofstelle „Egghaus”.
Wertstoffinseln sauber halten!
A
n den Wertstoffinseln treten häufig Verschmutzungen
durch neben den Containern abgestelltes Papier und
Glas auf. Das führte in letzter Zeit zu häufigen Beschwerden in der Dorfbevölkerung. Die Bürger/innen werden daher
eindringlich ersucht, diese Standorte sauber zu halten und die
Wertstoffe fleißiger zu trennen. Vielfach werden zum Beispiel
Dosen nicht in den dafür vorgesehenen Container entsorgt
und auch der Restmüll wird oft illegal bei Sammelstellen de-
poniert. Papier und feste Kartone dürfen nicht in den gleichen
Container eingeworfen und auch nicht lose oder kartonweise
neben den Containern abgestellt werden. Sollte dieser Appell
an die Bevölkerung nicht fruchten, sieht sich die Gemeindeverwaltung gezwungen, die Wertstoffinseln aufzulassen. Es geht
hier einzig und allein um die Sauberkeit. Wenn Gemeinde und
Bürger hier zusammenarbeiten, können manche Unordnungen
an den Wertstoffinseln sicherlich verhindert werden.
Rita Kaserer im Bezirksausschuss
D
ie Gemeinde Kastelbell-Tschars ist nach dem Ausscheiden des ehemaligen Bürgermeisters Dr. Ing. Josef Alber
weiterhin im Ausschuss der Bezirksgemeinschaft Vinschgau vertreten. Bürgermeisterstellvertreterin Rita Gstrein
Kaserer wurde vom neuen Bezirkspräsidenten Andreas Tappeiner von außen in den Ausschuss berufen und vom Bezirksrat
in seiner konstituierenden Sitzung am 18. November 2010 in
dieser Funktion bestätigt.
Mit Verfügung des Präsidenten vom 30.11.2010
erfolgte die Zuteilung der Aufgabenbereiche,
Frau Kaserer erhielt die Zuständigkeit für das
Straßennetz und Verkehrswesen, Eisenbahn
Vinschgau und Landwirtschaft. Im Hinblick
auf den Bau der Umfahrung ist es für unsere
Gemeinde sicher von Vorteil, mit einer Stimme im Bezirksausschuss vertreten zu sein.
8
Nr. 6/2010 - Dezember
Aus dem Gemeindeausschuss
Zeitraum: 01. September bis 31. Oktober 2010
Beschlüsse vom 07.09.2010
Verein „Jugendtreff Kastelbell-Tschars”
Erlaubnis zur Nutzung von Gemeindestrukturen für die Durchführung der
offenen Jugendarbeit.
Beauftragung der Firma Egon Brunner
mit der Durchführung von Sicherungsarbeiten auf der Zufahrtsstraße Juval
E 4.836,00
Festsetzung der Monatsgebühr für den
Besuch der Kindergärten in der Gemeinde Kastelbell-Tschars mit Wirkung
ab dem Schuljahr 2010/2011.
Beschlüsse vom 14.09.2010
Genehmigung des Ausführungsprojektes der Arbeiten zur Erneuerung der
primären Infrastrukturen (Trinkwasser,
Abwasser u.a.) im Bereich der Trassen
des Gasleitungsnetzes in Marein (Mareiner Straße und Bahnhofstraße).
E 376.743,00
Gefahrenzonenplan für die Gemeinde
Kastelbell-Tschars, Koordinierung der
Phase A: Auftragserteilung an Dr. Matthias Platzer.
E 1.872,00
Ankauf von Sportgeräten bei der Firma
Schweigl Ernst & CO. OHG.
E 4.366,80
Lieferung und Montage einer Regelanlage für die Heizung im Musikprobelokal in Kastelbell, Beauftragung der
Firma Wallnöfer Günther & Rudolf OHG.
E 3.893,40
Liquidierung der Rechung der Firma
Sanin GmbH. Ersetzung und Ergänzung der Verkehrsschilder entlang der
Zufahrtsstraße Freiberg.
E 9.262,66
Liquidierung der Rechung der Firma
Egon Brunner für die Durchführung
von Mäh- und Strauchschnittarbeiten
entlang von Straßen.
E 6.192,00
Überweisung des Betrages laut Art. 55
des L.G. Nr. 8/2002 für das Jahr 2009 an
die Autonome Provinz Bozen - Südtirol.
E 21.958,43;
Liquidierung von zu errechnenden Ausgaben für das Jahr 2010.
E 25.580,57;
Unterhaltskosten zugunsten der Öffentlichen Betriebe für Pflege- und Betreuungsdienste „Spitalfond zur Hl. Dreifaltigkeit Latsch” und „Martinsheim”
in Mals für den Monat August 2010.
E 2.194,39;
Gewerbezone Galsaun II, formelle Zuweisung der Gp. 417/37 in K.G. Galsaun
an die Firma Egon Brunner.
Beschlüsse vom 21.09.2010
Arbeiten zur Erneuerung der primären
Infrastrukturen (Trinkwasser, Abwasser u.a.) im Bereich der Trassen des
Gasleitungsnetzes in Marein (Mareiner
Straße und Bahnhofstraße) Festsetzung des Verfahrens für die Vergabe
der Arbeiten.
Bestätigung des Auftrages an die Firma
Heinrich Ausserer GmbH zur Durchführung von Felssäuberungsarbeiten oberhalb Kastelbell/Galsaun, Örtlichkeit
„Paxl”, Liquidierung der Rechnung.
E 2.640,00
Honorarrechnung des Architekturbüros
Dell’Agnolo-Kelderer für die Überarbeitung und Änderung des Durchführungsplanes in der Wohnbauzone, Erweiterungszone "C3" in Tschars.
E 3.060,00
Rechnungen der Firma Egon Brunner
für die Durchführung von Sicherungsarbeiten auf der Zufahrtsstraße Tomberg.
E 2.510,40
Gewährung eines Kapitalbeitrages an
die Freiwillige Feuerwehr Tschars.
E 3.000,00
Beschlüsse vom 28.09.2010
Vergabe der Lieferung von Heizöl für
die gemeindeeigenen Gebäude, Heizperiode 2010/2011.
Beauftragung der Firma Sanin GmbH
mit der Lieferung und Montage von
Straßenleitplanken auf einem Teilstück
der Zufahrtsstraße Freiberg, Örtlichkeit
Tasenplon.
E 2.616,00
Beauftragung der Firma Sanin GmbH
mit der Anbringung horizontaler Verkehrszeichen - Bodenmarkierungen.
E 2.712,00
Beauftragung des Herrn Dr. Ing. Winfried Theil mit der Erstellung von verkehrstechnischen Gutachten.
E 2.605,00
Errichtung eines Vereinslokals für die
Schützenkompanie Kastelbell im Bereich der Grundschule Kastelbell, Beauftragung des Herrn Dr. Arch. Arnold
Gapp mit der Projektierung der Arbeiten.
E 6.170,00
Ausbau und Neubau von Wandersteigen, Beauftragung des Herrn Dr. Lukas
Kuntner mit der Erstellung des Projektes.
E 2.621,00
Erstellung eines Gefahrenzonenplanes
für das Einzugsgebiet „Bachguter Graben” in Tschars, Ergänzung des Auftrages an Dr. Geol. Konrad Messner.
E 5.740,80
Systemisierung und Sicherung von Teilstücken der Zufahrtsstraße Trumsberg,
Beauftragung des Dr. Ing. Siegfried
Pohl mit der Projektierung der Arbeiten.
E 22.742,00
Durchführung von Asfaltierungsarbeiten auf der Zufahrtsstraße Freiberg Liquidierung der Rechnung der Firma
Mair Josef & CO. KG d. Klaus Mair.
E 22.945,15
Nr. 6/2010 - Dezember
Beschlüsse vom 05.10.2010
Vereinbarung mit der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol - Abteilung für
Berufs­ausbildung - Verlängerung des
Betriebspraktikums mit Herrn Beniamin Ilmer.
Arbeiten zur Erneuerung der primären
Infrastrukturen (Trinkwasser, Abwasser u.a.) im Bereich der Trassen des
Gasleitungsnetzes in Marein (Mareiner
Straße und Bahnhofstraße). - Definitiver Zuschlag der Arbeiten an die Firma
Gögele GmbH.
E 313.568,00
Beauftragung der Firma Dyco GmbH mit
der Lieferung und Montage einer Trennwand für die Grundschule Tschars.
E 6.278,40
Beauftragung der Firma Erich Plack mit
der Errichtung eines Geländers beim
Kinderspielplatzes in Kastelbell.
E 2.760,00
Beauftragung der Firma Tischler Kaserer & CO. OHG mit der Erneuerung von
Außenabschlüssen beim gemeindeeigenen Mehrzweck­gebäude.
E 4.824,00
Beauftragung der Firma Alois Perkmann
mit der Erneuerung des Pflasterbelages
im Außen­bereich des gemeindeeigenen Mehrzweck­gebäudes, Örtlichkeit
„Schlums”
E 3.840,00
Beauftragung des Geom. Gandolf Staffler mit der Erstellung des Teilungsplanes für die neue Zufahrts­s traße
Freiberg und die aufgelassenen öffentlichen Wegstrecken im Bereich des
„Koflhofes”.
E 1.747,20
Beauftragung des Dr. Ing. Siegfried
Pohl mit der Projektierung Erneuerung
der Trinkwasserleitung auf dem Scheideweg in Galsaun.
E 9.243,00
Rechnung der Gärtnerei Hans-Peter
Schöpf für die Gestaltung der Grünfläche neben der Staatsstraße in Tschars,
Kreuzung Staatsstraße - Hauptstraße.
E 11.587,73
Beauftragung der Firma Egon Brunner für die Durchführung von ordentlichen Instandhaltungs­a rbeiten auf
den Zufahrtsstraßen Hochpardatsch
in Trumsberg und Pfraumhof oberhalb
Kastelbell.
E 3.600,00
Beschlüsse vom 12.10.2010
Abfallentsorgungsdienst des Jahres
2009, Anpassung der Tarife.
Abfallentsorgungsdienst für das Jahr
2009, Genehmigung des Verzeichnisses der von den Benutzern geschuldeten Tarife.
E 141.072,81
Änderung des Bauleitplanes, Beauftragung der Dr. Arch. Margit Lanbacher mit
der Erstellung der Unterlagen.
E 3.163,00
Beauftragung der Firma Arthur Ilmer
mit der ordentlichen Reparatur des Gemeindefahrzeuges AEBI, Kenn­zeichen
AFJ 611, Zusatzauftrag.
E 2.359,56
Liquidierung der Rechnung der Firma
Alois Perkmann für die Erneuerung
des Pflasterbelages im Außen­bereich
des gemeindeeigenen Mehrzweck­
gebäudes, Örtlichkeit „Schlums”.
E 19.095,00
Unterhaltskosten zugunsten der Öffentlichen Betriebe für Pflege- und
Betreuungsdienste „Spital­fond zur Hl.
Dreifaltigkeit Latsch” und „Martinsheim” in Mals für den Monat September 2010.
E 2.123,72
Ausgaben für die Lieferung von Heizöl
für die gemeinde­eigenen Gebäude.
E 9.240,57
9
Erweiterungszone „Kastelbell IV”, Zuweisung ins Eigentum einer Fläche für
den geförderten Wohnbau an Frau Karin
Telfser und Herrn Thomas Magitteri.
Beauftragung des Ökoinstituts Südtirol / Alto Adige mit der Erstellung des
Energieaudits für verschiedene gemeindeeigene Gebäude.
E 6.000,00
Auszahlung eines außerordentlichen
Beitrages an die Sportschützengilde
Kastelbell-Tschars.
E 500,00
Beauftragung Sam GmbH - Südtiroler Agrar Maschinenring Service mit der Durchführung des Schneeräumungs­dienstes
in der Wintersaison 2010/2011 auf der Zufahrtsstraße Trumsberg-Hochpardatsch.
Beschlüsse vom 26.10.2010
Formelle Zuweisung einer Fläche im
Gewerbegebiet von Gemeindeinteresse
„Galsaun II” an das Unternehmen Onlinestore GmbH. (Art. 49 Absatz 9 des
L.G. vom 11.08.1997, Nr. 13, i.g.F.).
Erneuerung von laufenden Ver­
sicherungspolizzen mit der Gesellschaft ITAS Versicherungen, Liquidierung der fälligen Prämien.
E 16.766,00
Arbeiten zur Erneuerung der primären
Infrastrukturen (Trinkwasser, Abwasser u.a.) im Bereich der Trassen des
Gasleitungsnetzes in Marein (Mareiner
Straße und Bahnhofstraße) - Umleitung
des Verkehrs. Beauftragung der Firma
Sanin GmbH mit der Lieferung der Beschilderung und Ampelanlage.
E 7.800,00.
Liquidierung der Rechung der Firma
Fischer & Fischer GmbH für die Durch­
führung von außerordentlichen Instand­
haltungsarbeiten auf der ZufahrtsstraE 6.885,00
ße Freiberg.
Beschlüsse vom 19.10.2010
Beauftragung des Ökoinstituts Südtirol / Alto Adige mit der Erstellung des
Energieaudits für das gemeindeeigene
Mehrzweckgebäude.
E 4.920,00
Liquidierung der Rechung der Firma
Alois Perkmann für die Erneuerung
des Pflasterbelages im Außen­bereich
des gemeindeeigenen Mehrzweck­
gebäudes, Örtlichkeit „Schlums”.
E 3.840,00
10
Nr. 6/2010 - Dezember
Schneeräumung
D
er Winter hat uns bereits seine Vorboten geschickt. Bei den
Schneefällen am 26. November
(in den Bergfraktionen schon im Oktober)
mussten die Gemeindearbeiter die erste
Bewährungsprobe für den Winterdienst
bestehen. Die Durchführung der Schneeräumung richtet sich in erster Linie nach
den Verkehrsbedürfnissen und nach den
besonderen örtlichen Verhältnissen. Die
Gemeindeverwaltung ersucht deshalb
um Verständnis, dass der Winterdienst
nicht sofort bei Beginn des Schneefalls oder auftretender Glätte überall
gleichzeitig sein kann. Die Verkehrsteilnehmer werden aus diesem Grunde
gebeten, auf vorsichtige Fahrweise (und
auf die Winterreifenpflicht) zu achten.
Auf öffentlichen Straßen und Plätzen
nicht ordnungsgemäß parkierte Motorfahrzeuge behindern den Winterdienst.
Hecken und Sträucher
zurückschneiden
Leider werden die Schneeräumungsarbeiten auch durch überhängende
Hecken und Sträucher behindert. Dies-
bezügliche Hinweise der Gemeindeverwaltung fanden bisher kaum Beachtung. Die Grundbesitzer werden daher
nochmals um ihre Mitarbeit und Zusammenarbeit ersucht. Bitte schneiden
Sie ihre Hecken und Sträucher bis auf
die Grundstücksgrenze zurück. Werfen
Sie den aus ihren Grundstücken oder
von den privaten Gehwegen geräumten
Schnee nicht wieder auf die bereits geräumte Fahrbahn und lagern Sie diesen
nicht auf öffentliche Flächen ab.
Hoch droben auf dem Berg ist das Schneeräumen mitunter ein schwieriges Unterfangen.
Die Pfarrgemeinderatswahlen
B
ei den Pfarrgemeinderatswahlen
am 7. November lag die Wahlbeteiligung in den beiden Pfarreien Marein/Kastelbell und Tschars unter dem Landesdurchschnitt. In Tschars
haben 295 von 1.100 Wahlberechtigten
(26,82%) an der Wahl teilgenommen.
In Marein/Kastelbell waren es prozentuell gesehen noch weniger, 183
von 845 Wahlzettel, das sind (21,66%)
wurden in die Wahlurnen geworfen.
Pfarrgemeinde Marein/Kastelbell
(Reihung nach Vorzugsstimmen)
Franz Tapfer
Gerlinde Schwienbacher
Christine Viertler
Franziska Schuler
Monika Prister
Josef Ratschiller
Andreas Mitterer
Irmlinde Jennewein
Kooptierte Mitglieder
Dietmar Mitterer
Elisabeth Platzgummer
Der neue Pfarrgemeinderat hat sich
am 15. November zur konstituierenden
Sitzung versammelt und dabei Franz
Tapfer als Präsident bestätigt. Stellvertreterin ist Frau Christine Viertler, Josef
Ratschiller fungiert als Schriftführer.
Die Fachausschüsse (Liturgie, Caritas,
Familie …) und die zwei Vertreter des
Vermögensverwaltungsrates wurden
am Freitag, 10.12. ernannt. In den Vermögensverwaltungsrat kommen noch
zwei Vertreter von außen, die vom Pfarrer bestimmt werden.
Pfarrgemeinderat Tschars
Der neue Pfarrgemeinderat
Herbert Blaas
Sonja Stricker
Annelies Breitenberger
Vinzenz Alber
Hanspeter Bernhart
Annemaria Gamper
Johann Forcher
Horst Huber
Wilfried Telfser
Waltraud Debiasi
Reinhilde Schwienbacher
Rosa Martin
Bei der konstituierenden Sitzung wurde
Herbert Blaas als Präsident bestätigt,
Stellvertreterin ist Sonja Stricker, Annelies Breitenberger amtiert als Schriftführerin.
Wir wünschen den neu gewählten Pfarrgemeinderäten viel Glück und was auch
wichtig ist, Erfolg in ihrer Arbeit für unsere Pfarreien.
Dies ist in der heutigen Zeit oft ein
schwieriges Unterfangen.
Nr. 6/2010 - Dezember
11
Verdienstmedaille des Landes Tirol
A
m hohen Frauentag, 15. August
2010, wurden im Rahmen eines
Festaktes in der Innsbrucker
Hofburg durch die Landeshauptleute
Günther Platter und Luis Durnwalder
insgesamt 158 Verdienstmedaillen an
verdiente Persönlichkeiten verliehen.
Christian Prister aus Kastelbell erhielt
diese Ehrung - auf Vorschlag des Verbandes Südtiroler Musikkapellen - für
seine Verdienste um das Musikwesen.
Seit 1982, also seit fast dreißig Jahren,
ist Christian Prister Kapellmeister der
Musikkapelle Kastelbell. Als solcher
hat er bemerkenswerte Schwerpunkte
in der Programmgestaltung durch die
wohlüberlegte Auswahl gehaltsvoller
Blasmusikwerke gesetzt. Zum 75-JahrJubiläum seiner Heimatkapelle hat er
sich 1995 als Autor der Festschrift hervor getan.
Von 1986 bis 1992 bekleidete Christian
Prister das Amt des stellvertretenden
Verbandsjugendleiters. In dieser Position leitete er auch einige Jungbläserwochen und führte verschiedene
Projekte durch. 1989 wurde er zudem
zum Bezirkskapellmeister des Bezirkes
Schlanders gewählt. In dieser Funktion,
die er bis 2007 ausübte, legte er besonderes Augenmerk auf die fachgerechte
Aus- und Weiterbildung der Kapellmeister.
Seit 2007 bringt er sich als stellvertretender Bezirkskapellmeister in die
vielfältigen Aktivitäten des Bezirkes
Schlanders ein.
Mitarbeit in verschiedenen Gremien
Darüber hinaus engagierte sich der
Geehrte in den verschiedenen Organisationen seines Heimatdorfes: als
Schriftführer und Obmannstellvertreter
im Ausschuss der Bauernjugend Kastelbell-Galsaun, im Pfarrgemeinderat Marein-Kastelbell (zwischendurch auch als
Obmann), für kurze Zeit leitete er den
Kirchenchor. 15 Jahre lang war er Vertreter der Katastralgemeinde Kastelbell im
Bonifizierungskonsortium Vinschgau.
Gegenwärtig fungiert er als Schriftführer bei den Waalinteressentschaften
„Mühlbach” und „Latschanderwaal”.
Seit 1996 amtiert er als Mitglied der
Eigenverwaltung Kastelbell, seit meh-
reren Perioden ist er Mitglied des SVPOrtsauschusses Kastelbell und Verwaltungsrat des Kuratoriums Schloss
Kastelbell (Fachbeirat für Musik).
Großer Einsatz
im musikalischen Bereich
Neben seiner langjährigen Tätigkeit
als Kapellmeister ist Christian Prister
seit 1982 auch ständiges Mitglied der
Musikkapelle Naturns, zwischendurch
wirkt er bei verschiedenen Orchestern
mit. „Die Kapellmeisterei ist die zeitaufwendigste Tätigkeit und erfordert das
ganze Jahre über viel Einsatz, das ist
harte Arbeit, ja Knochenarbeit” betonte
Christian bei einem Gespräch mit dem
„Einblick”. Als Funktionär sei man zeitlich gesehen nicht so stark belastet, bei
der Musikkapelle müsse man aber immer da sein und stets spielbereit sein,
wenn ein Anlass ansteht. Nach den häufigsten Problemen gefragt, nannte er
vor allem den Wandel der Gesellschaft
und die abnehmende Verfügbarkeit der
Musikanten.
Die Vereine haben längst nicht mehr
den Stellenwert, den sie früher einmal
hatten. Früher war es viel einfach einfacher, Leute für den Verein und für etwas
neues in der Kapelle zu begeistern. „Als
ich zu Beginn meiner Kapellmeisterlaufbahn einige Neuerungen eingeführt
habe, z. B. Kirchenkonzerte, haben alle
mit großer Begeisterung mitgemacht,
deshalb habe ich auch großen Respekt
vor meinen damaligen alten Musikanten”, berichtet Prister. Problematisch
sei auch, dass man unter der Woche
die Musikanten bei Proben usw. nicht
ständig zur Verfügung habe, sei es aus
schulischen oder aus beruflichen Grün-
Christian Prister, seit 1972 Mitglied der
Musikkapelle Kastelbell, betrachtet die
Verdienstmedaille als Ehrung für seine Tätigkeit als Kapellmeister.
den. Am meisten Sorge habe er immer,
wenn unter der Woche eine plötzliche
Ausrückung (Beerdigung) ansteht, da
sei es oft sehr schwierig, eine ausgewogenen Besetzung zusammen zu
kriegen.
Auch die Gewichtung der einzelnen Register habe sich in den letzten Jahren
durch die Einflüsse von außen gewaltig
verändert, heute ist vieles auf Trompete, Horn, Posaune und Schlagzeug konzentriert. Christian Prister ist mit Leib
und Seele Kapellmeister und Musikant.
Das Talent und die Liebe zur Musik wurden ihm wohl schon in die Wiege gelegt. Sein Vater Josef, seine Großväter
und seine Onkel sind und waren allesamt begeisterte und langjährige Musikanten. Herzlichen Glückwunsch zur
Verdienstmedaille!
Landwirtschaftlicher Arbeiter gesucht
Die Eigenverwaltung BNR Galsaun
sucht einen landwirtschaftlichen Arbeiter.
Interessierte melden Sie sich innerhalb 31. Dezember 2010
bei Josef Köck,
Rufnummer:338 7315220
12
Nr. 6/2010 - Dezember
Vollversammlung der MK Kastelbell
J
edes Jahr um dieselbe Zeit im November treffen sich die Mitglieder
der Musikkapelle Kastelbell zur
jährlichen Jahreshauptversammlung.
Als Anlass dafür gilt immer der Cäciliensonntag, an dem besonders an die
Schutzpatronin der Musik - die Hl. Cäcilia gedacht wird. Nach einer gemeinsamen Messfeier, bei der Pater Theodosi-
us auf die Wichtigkeit von Musikkapelle
und Chor einging, die den Gottesdienst
noch feierlicher gestalten, fanden sich
die Musikanten im Ratssaal von Kastelbell ein. Zum ersten Mal fand die Jahreshauptversammlung dort und nicht
im Probelokal statt. Praktische Gründe
hatten zu diesem Wechsel geführt: es
bedarf keines Stühlerückens und alle
Der Cäciliensonntag war wie jedes Jahr auch Anlass, langjährige und besonders fleißige Musikanten zu ehren. Im Bild der Obmann und der Kapellmeister mit den Geehrten; v.l.: Horst
Raffeiner (Obmann), Stefan Winkler (25 Jahre), Kurt Raffeiner (15 Jahre), Herbert Raffeiner (25
Jahre) und Christian Prister (Kapellmeister).
technischen Mittel für Präsentationen
sind vorhanden.
Der Obmann Horst Raffeiner betonte in
seinem Kurzbericht vor allem die Bedeutung der Kameradschaft in einem
Verein und berichtet stolz über die
baldige Fertigstellung des neuen Probelokals. Musikalisch gesehen habe
man ebenso ein hervorragendes Jahr
hinter sich, das dem 90-Jahr-Jubiläum
der Musikkapelle Kastelbell würdig gewesen sei.
Als besondere Höhepunkte verwiesen
sowohl Obmann als auch der Kapellmeister Christian Prister auf traditionelle Konzerte wie das Festkonzert
im Februar oder das 1.-Mai-Konzert,
aber auch auf Umrahmungen von Gottesdiensten wie zum Beispiel jene am
Heiligen Abend. Die Bevölkerung schätze die Arbeit der Musikanten sehr und
der Lohn für jede Mühe sei immer der
Applaus und die Freude der Zuhörer,
darüber waren sich Obmann und Kapellmeister einig. In den Grußworten
des Bürgermeisters Gustav Tappeiner
bedankte sich dieser bei allen Musikanten für ihren Einsatz und zitierte Mahler
in den Worten: „Das wichtigste in der
Musik steht nicht in den Noten.” Damit
sprach er die Leidenschaft und Freude
Insgesamt 17 Musikanten erhielten als Dank für ihren fleißigen Probenbesuch ein Römerglas mit dem Wappen der Musikkapelle Kastelbell.
Nr. 6/2010 - Dezember
an, die die Musikanten sowohl selbst
beim Musizieren verspüren, die sie
aber auch auf die Zuhörer übertragen
können. Der Wert einer Musikkapelle
im Dorf sei sehr hoch und sie leiste
einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche und kulturelle Leben, so der
Bürgermeister.
Besonders gut ist den Musikanten noch
der Ausflug zum Chiemsee im September in Erinnerung. Man hat einen schönen Tag zusammen verbracht und konnte viel Freude und Motivation für die
kommende, anstrengendere Probenzeit
tanken. Als Höhepunkt der Jungmusikanten galt das Hüttenlager auf der
Jagerhitt, das bei allen so gut ankam,
dass schon im Sommer eine Wiederholung im nächsten Jahr erbettelt wurde.
Die Zahl der Neuaufnahmen in die Musikkapelle ist heuer mit neun Jungmusikanten sehr erfreulich. Seit vielen Jahren konnte die Musikkapelle Kastelbell
keinen so großen Zuwachs mehr verzeichnen. Dies freut den Vorstand und
alle anderen Musikanten natürlich sehr.
Neu in den Verein aufgenommen wurden: Adrian Kaserer, Simon Kaserer, Alisa Kiem, Tanja Paulmichl, Daniel Pohl,
Maximilian Pohl, Dominik Raffeiner,
Elia Raffeiner und Alexander Zischg.
Der Cäciliensonntag war wie jedes Jahr
auch Anlass, langjährige und besonders fleißige Musikanten zu ehren. So
wurden Kurt Raffeiner (15 Jahre), Stefan
Winkler und Herbert Raffeiner (beide
25 Jahre) die Abzeichen des Verbandes
Südtiroler Musikkapellen in Bronze
bzw. Silber verliehen. Nach dem Mittagessen im Hotel Bauhof verbrachte
die Musikkapelle dort den etwas verregneten Nachmittag und ließ den Cäciliensonntag, bei dem immer wieder
an das durchaus positive Jahr zurückgedacht wurde, gemütlich ausklingen.
13
Neujahrswünsche
Die Musikkapelle Kastelbell teilt den
geschätzten Bürgerinnen und Bürgern
mit, dass sie heuer ihre musikalischen
Neujahrs-Glückwünsche am 29. und
30. Dezember überbringen wird.
Mittwoch, 29.12.2010 Nachmittag (ab
13.00 Uhr) beginnend im Griesweg,
dann am Etschdamm, im Scheideweg,
in der Industriezone und einem Teil der
Römerstraße,
Donnerstag, 30.12.2010 (ab 08.30 Uhr)
beginnend in Latschinig bzw. in Kastelbell (Köfelgut).
Jahreschronik 2010 - Bitte um Mitarbeit
Das Jahr ist bald vorüber, ich arbeite an der Chronik 2010 und möchte viel Interessantes hineinbringen.
Aus diesem Grund ersuche ich euch um eure Unterstützung:
Lasst mir Berichte, auch mündlich, Fotos oder besondere Zeitungs- oder Bücherausschnitte über das Jahr 2010, aber auch von früher zukommen.
Eine weitere Anregung: Könntest Du z. B. Sterbbilder, Partezettel, Einladungen
verschiedenster Art aus unserer Pfarre bzw. Gemeinde sammeln? Wer macht das
schon? Wer erinnert sich an besondere Ereignisse aus der Vergangenheit?
Wer ist bereit mitzumachen? Wer möchte mir bei der Abfassung der Chronik behilflich sein?
Ruf mich an, ich bin behilflich. Tel. 0473 624 104. Danke!
Robert Kaserer, Chronist
30 Jahre Obmann des KMB Tschars
B
ei der Vollversammlung des
Katholischen Männerbundes
Tschars am Sonntag, 14. November überreichte Dekan Rudolf Hilpold
an Hans Pircher eine Ehrenkunde als
Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit als Obmann. Hilpold bedankte
sich auch bei den anwesenden Mitgliedern und vor allem beim Ausschuss für
die geleistete Arbeit in der Pfarrei. Der
Ausschuss setzte sich insbesondere für
die Renovierung des Fahnenschrankes,
Widumkreuz, Kelch, Mikrofon, Weihwasserdeckel, Prozessionskreuz und
für die Sammlung zugunsten behinderter Kinder in Moldavien tatkräftig ein.
Bei der fälligen Neuwahl wurden Meinrad Brugger, Alfred Wellenzohn, Horst
Huber, Manfred Markt, Florian Viertler,
Ivan Bernhart und Johann Forcher in
den Ausschuss gewählt.
Sichtlich erfreut stellt sich Johann Pircher mit einigen Ausschussmitgliedern dem Fotografen.
v.l.: Alois Platzgummer, Ivan Bernhart, Johann Pircher, Horst Huber, Johann Forcher, Meinrad
Brugger und Florian Viertler.
14
Nr. 6/2010 - Dezember
Neues von der Heimatbühne
N
ach einer kurzen Pause, startet
die Heimatbühne in die neue Theatersaison. Mit dem Stück „Liebe über Schuld und Leid”, unter der Regie von Max Blaas, schließen wir damit
unser 40jähriges Bühnenjubiläum ab.
Zum Inhalt des neuen Stücks:
Adelheid, die Försterstochter und
Christian, der Erbe vom Bergwaldhof,
werden ein glückliches Paar. Plötzlich
bricht über alle ein großes Unglück he-
rein. Das Glück ist erloschen und düstere, qualvolle Jahre folgen. Durch eine
große, tiefe Liebe finden zwei Menschen, über Schuld und Leid, zurück in
ein neues Leben.
So mancher Theaterfreund, vor allem
in Tschars, könnte sich noch an dieses Stück erinnern. Es wurde nämlich
1973 von der damaligen Heimatbühne
Tschars aufgeführt.
Hoffentlich haben wir euch neugierig
gemacht. Wir freuen uns jetzt schon,
euch bei einer unserer Aufführungen
begrüssen zu dürfen.
Heimatbühne Kastelbell-Tschars
Aufführungstermine
Sa. 22. Jänner 20.00 Uhr Premiere
So. 23. Jänner 17.00 Uhr
Sa. 29. Jänner 20.00 Uhr
So. 30. Jänner 17.00 Uhr
Sa. 05. Februar 20.00 Uhr
So. 06 Februar 17.00 Uhr
Reservierungen Tel. 333/329 82 32
Mit 60 fängt das Leben an!
M
it Jahrgänger, Hochw. Johann Lanbacher, feierte die
1950-Geborenen am 22. Oktober in der Mareiner Kirche einen
Wortgottesdienst und schlossen beim
Dankesgebet auch die allzu früh verstorbenen Jahrgangskollegen Elmar
Dietl und Albert Gamper mit ein. Beim
anschließenden Frühschoppen vis a vis
beim „Angerguater” stimmte sich die
zahlenmäßig kleine, aber lustige Gesellschaft gemäß dem Motto: „Wenn
Geburtstagsfreuden winken, kann man
ruhig mal etwas trinken” auf den weiteren Tag ein.
Auf Schloss Korb bereitete die Fam.
Delago den Jubilaren einen angemessenen Empfang, beim Mittagessen in
einem sehr ansprechenden Ambiente
fühlten sich die „Geburtstagskinder”
Es ist kaum glauben, dass diese Gesellschaft schon den 60sten feiert.
fast schon als Adelige. Als 1957 auf
Schloss Sigmundskron die für Südtirol
richtungsweisende Kundgebung stattfand, waren wir gerade mal 7 Jahre alt,
viele von uns haben heuer, 53 Jahre danach, diesen geschichtsträchtigen Ort
das erste Mal betreten. „60 Jahre und
kein bisschen müde”, so hat es jedenfalls beim Tagesausklang in der Waldschenke ausgesehen.
Nr. 6/2010 - Dezember
15
Vielseitig engagierte Bäuerinnen
D
urch ihr vielseitiges Wirken ist
die Südtiroler Bäuerinnenorganisation, Ortsgruppe Kastelbell
aus der Dorfgemeinschaft nicht mehr
wegzudenken. Dies bestätigte sich
einmal mehr bei ihrer Vollversammlung
am 29. Oktober beim „Unterwirt”, wo
die Ortsbäuerin Siglinde Alber und ihre
Mitarbeiterinnen im Ortsbäuerinnenrat die letzten beiden Tätigkeitsjahre
in Berichten und Bilderpräsentationen
Revue passieren ließen.
mit einer Wanderung von Falzeben bis
zur Waidmannalm und weiter zum Piffinger Köpfl zum Ziel hatte. Das Binden
der Kräuterbuschen zu Maria Himmelfahrt, das Krapfenbacken zum 1.-MaiKonzert der Musikkapelle Kastelbell
und für den Kirchtag St. Andrä, das
Mitwirken und die Mitgestaltung der
Erntedankfeier, das Winden der Adventkränze, das Schmücken der Kirche am
Ostersonntag und an Maria Himmelfahrt sind alljährlich wiederkehrende
Der neu gewählte Ortsbäuerinnenrat von Kastelbell. V.l.: Brigitte Tappeiner, Siglinde Alber
(Ortsbäuerin), Sabrina Pohl, Marion Zischg, Agnes Kaserer, Maria Luise Fissneider (Stellvertreterin), Sonja Wenger und Olga Martin, sind neu im Ortsbäuerinnenrat.
(Nachdem die Tätigkeiten des Jahres
2009 in der Dezemberausgabe 2009
des „Einblick” nachzulesen sind, beschränken wir uns ausschließlich auf
das Jahr 2010).
Im Frühjahr 2010 organisierte die Ortsgruppe aufgrund des großen Interesses
gleich zwei Besichtigungen des Metzgereibetriebes Kiem in Kastelbell, bei
der Roland Kiem den Teilnehmern/innen auch frische Weißwürste probieren
ließ. Was eine erfolgreiche Hofbrennerei an köstlichen Produkten zu bieten
hat, durften die Bäuerinnen dann anschließend bei einem Besuch in der
Hofbrennerei „Weberhof ” in Galsaun
erfahren. In schöner Erinnerung blieb
auch der Maiausflug 2010 zum Gardasee mit Schifffahrt von Garda nach
Salò und einem Abstecher zum „Heller
Garden”. Einen Hauch von Abenteuer
vermittelte die Fahrt mit dem Alpinbob
(Bergachterbahn) bei der Familienwanderung, welche das Gebiet Meran 2000
Tätigkeiten. Hinzu kam heuer noch die
Mithilfe bei der Eröffnung der Weinkost
auf Schloss Kastelbell. Ihre soziale Einstellung bezeugten die Ortsbäuerinnen
unter anderem beim Rosenverkauf am
Ostersonntag zugunsten der Krebshilfe, durch die Besuche im Altersheim
Latsch und durch eine Spende an den
bäuerlichen Notstandsfond, die Gestaltung von Kreuzweg- und Maiandachten ist Ausdruck ihrer religiösen
Gesinnung. Die Motivation und die
notwendigen Informationen und Tipps
für ihre Tätigkeiten holten sie sich bei
der Teilnahme an Sitzungen und Weiterbildungskursen auf Bezirks- und
Landesebene, hinzu kommen noch die
Ausschuss- und Arbeitssitzungen auf
Ortsebene.
„A guats Gfühl ghobt”
„Als ich vor vier Jahren Ortsbäuerin
wurde, habe ich in der Vollversammlung gesagt, ich habe ein gutes Gefühl,
und das hat mich nicht getäuscht”,
erwähnte die Ortsbäuerin Sieglinde
Alber bei ihrem Bericht. Sie bedankte
sich bei ihren Mitarbeiterinnen, die
sich mit Ausnahme von Martina Schuler erneut der Wahl stellten. Bei der
Programmvorschau kündigte sie neben den immer wiederkehrenden Jahrestätigkeiten einen Halbtagesausflug
mit Seilbahnfahrt nach St. Martin und
Fußmarsch nach Trumsberg zum Niedermoarhof an. Für den Maiausflug und
die Familienwanderung seien die Ziele
noch festzulegen.
Auch sie habe bei der „Amtsübergabe” an Siglinde Alber vor vier Jahren
ein gutes Gefühl gehabt, meinte die
Bezirksbäuerin Monika Rechenmacher
bei ihrer Ansprache. Dieses Gefühl hätte sie nicht getäuscht, die Ortsgruppe
sei sehr gut aufgestellt und habe gut
gearbeitet. Lob und Anerkennung kam
auch von der Bürgermeisterstellvertreterin Rita Kaserer, die u. a. auch über
die Tätigkeiten im Gemeindeausschuss
informierte. Grußworte sprachen auch
der Ortsobmann des Bauernbundes
Alois Alber und Sebastian Tonner, der
gemeinsam mit Marion Pircher die Bauernjugend vertrat. Die fälligen Neuwahlen brachten für die bisherige und wiedergewählte Ortsbäuerin Siglinde Alber
einen großen Vertrauensbeweis.
Sorge dich nicht um die Ernte,
sondern um die richtige Bestellung
der Felder.
Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.)
Seite der Jugend
Hinten: Gitterle Helmut, Rinner Veith,
Kofler Johannes
Vorne : Tapfer Julia, Holzknecht Evelyn
????
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Ken
Am Freitag 24.September wurden die Jugendlichen des
Jugendtreffs „All in“ zur
Jahresvollversammlung eingeladen, um ihre
Vertreter zu wählen.
Der neue Vorstand wurde einstimmig von den
Mitgliedern gewählt und bleibt für 2 Jahre im Amt.
Den Vorsitz übernimmt Johannes Kofler.
Der ehemaligen Vorsitzenden Kathi Doná wurde mit viel
Applaus für ihre Tätigkeit in den letzten Jahren gedankt.
Für die gute Stimmung nach der Sitzung sorgte die Band
„Brechraiz“, welche ihren ersten Auftritt mit Bravour
über die Bühne brachte. Der Abend klang mit einem
Buffet aus, welches von den Jugendlichen vorbereitet
wurde.
Die Jugendlichen der Gemeinde können sich gerne für
neue Ideen, Wünsche , aber auch Kritik an die
neuen Vorstandsmitglieder oder an Jasmine wenden.
Hallo Jungs und Mädels!
Ich bin Johannes Kofler und vertrete als Referent für Kinder und
Jugendliche in der Gemeindepolitik eure Interessen. Ich bin 38 Jahre
alt, komme aus Tschars, bin verheiratet und habe zwei kleine Kinder.
Puuh, das klingt vielleicht spießig! Und so ein Typ soll sich für die
Jugend interessieren? ;-)
Als Lehrer an der Gewerbeoberschule in Meran habe ich viel Kontakt
mit Jugendlichen. Ich bin auch beim Jugendtreff „All in“ dabei und
kenne die eure Anliegen gut. Ich setze mich mit Volldampf für euch
ein!
So möchte ich zum Beispiel das Angebot des Jugendtreffs ausbauen.
Das heißt: längere Öffnungszeiten in Kastelbell und in Tschars!
Damit an beiden Orten auch am Samstag abends geöffnet bleiben kann,
brauchen wir noch eine zweite Betreuungsperson. Und es sieht gar
nicht schlecht aus! Ich glaube, ich kann dieses Ziel schon bald
erreichen!
Außerdem möchte ich den Jugendbeirat einbinden. Kennt ihr diese Gruppe schon? Dann wird es höchste
Zeit! Ihr werdet von uns hören!
Bei uns in Kastelbell/Tschars ist in der Jugendarbeit unglaublich viel los – obwohl viele das Gegenteil
behaupten! Ich möchte euch und eure Ideen unterstützen. Wenn ihr einen Vorschlag habt oder was
machen wollt, meldet euch bei mir oder bei Mine! Danke übrigens an Jasmine! Sie leistet tolle Arbeit für
uns alle! 
Liebe Grüße
Johannes Kofler
johannes.kofler@gmail.com
Nr. 6/2010 - Dezember
17
Mitten im Leben…
S
tehen die 1965-Geborenen und
haben ihren halbrunden Geburtstag heuer auch entsprechend gefeiert. Gemäß dem Motto:
„Von allem etwas, für alle etwas” hatte
sich das Komitee einige Highlights einfallen lassen. Der erste Zwischenstopp
auf der Fahrt nach Pfelders diente der
Stärkung und Einstimmung, dafür war
der „Happichler” in Rabland die richtige
Adresse. Beim Sandwirt in St. Leonhard
gab’s bei der Führung durch das Andreas-Hofer-Museum die Gelegenheit zur
Geschichtsauffrischung. Das Gasthaus
„Edelweiß” in Pfelders erwies sich als
Volltreffer und ließ dann in puncto Es-
sen keine Wünsche offen. Je nach Lust
und Laune vergnügte sich Geburtstagsgesellschaft beim Karten spielen, spazieren gehen oder beim Plaudern. Der
letzte Höhepunkt der Geburtstagsfeier
stieg beim Angerguater in Marein, wo
man den Tag schlussendlich in bester
Feierlaune ausklingen ließ.
Die 1965-Geborenen waren am 28. August lustig unterwegs und haben ihren halbrunden Geburtstag ausgiebig gefeiert.
Senioren und Hausnotruf
Hilfe per Knopfdruck - eine lebensrettende Einrichtung
Zu Hause in den eigenen vier Wänden
leben zu können, auch in hohem Alter
oder wenn man körperlich und gesundheitlich eingeschränkt ist, das ist der
Wunsch eines jeden Menschen. Der
Hausnotrufdienst des Weißen Kreuzes
ermöglicht es Ihnen. Unsere lebensrettende Einrichtung hilft den älteren
Menschen, aber auch den Angehörigen,
die ihre Lieben zu jeder Zeit in Sicherheit wissen wollen.
Der Techniker des Weißen Kreuzes
schließt in Ihrer Wohnung ein Hausnotrufgerät an, welches mit dem Festnetztelefon und dem Stromnetz verbunden
ist. Sobald Sie Hilfe brauchen, drücken
Sie den Alarmknopf am Sender und
Sie werden mit der Einsatzzentrale des
Weißen Kreuzes verbunden, die Ihnen
schnelle Hilfe zukommen lässt. Zudem
werden auch Ihre Angehörigen verständigt.
Sorgen Sie vor, bevor Sie sich allein und
ohne jegliche Hilfe in einer Notsituation
befinden.
Sämtliche Informationen erhalten Sie
gerne in der Weißkreuz-Sektion in Ihrer Nähe oder unter der Telefonnummer
0471 / 444327. Wir freuen uns auf Ihren
Anruf.
18
Nr. 6/2010 - Dezember
hds verleiht Umweltsiegel 2011
Zwei Lebensmittel- und Gemischtwarengeschäfte aus Kastelbell-Tschars
für Nachhaltigkeit im Handel und regionale Kreisläufe prämiert.
52 Lebensmittel- und Gemischtwarengeschäfte in Südtirol dürfen für 2011
das Umweltsiegel führen. Diese haben
die vom Projekt Umweltsiegel im Lebensmittel- und Gemischtwarenhandel festgelegten Kriterien und strengen
Prüfungen erfüllt sowie die entsprechenden Kontrollen überstanden. Vor
kurzem wurden die acht Betriebe aus
dem Bezirk Vinschgau, darunter zwei
aus Kastelbell-Tschars, ausgezeichnet.
hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser und Bezirksleiter Walter
Holzeisen dankten den Betriebsinhabern für ihren Einsatz. Dieses Modell
habe Zukunft. Die Nähe zum Kunden,
der direkte Kontakt und die kurzen
Transportwege würden Vertrauen
schaffen. „Die Umweltsiegelgeschäfte
geben den Kunden Qualität und Sicherheit, gerade in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist.
Kastelbell-Tschars
Ort
Betrieb
Adresse
Kastelbell
Gemischtwaren Gstrein Doris
Staatsstraße 9
Kastelbell
Kaufhaus Unterthurner
Dorfplatz 6
Doris Gstrein und Anna Unterthurner (5. und 6. von links) dürfen mit ihren Geschäften auch
für 2011 das Umweltsiegel führen.
Aus dem Kindergarten Kastelbell
S
eit Beginn des heurigen Kindergartenjahres ist im Kindergarten Kastelbell schon einiges
passiert. Der September und Oktober
gehörten ganz der Eingewöhnung und
dem Ankommen der Kinder in der Gruppe. Als Herbstthema haben wir die Geschichte vom guten Kartoffelkönig erarbeitet. Der erste große Höhepunkt des
Jahres war dann das Martinsfest mit
dem Laternenumzug am 11. November.
Besonders gefreut hat uns, dass so
viele Erwachsene und Kinder aus dem
Dorf dabei waren, und mit uns und den
Schülern und Lehrpersonen der 1. Klasse gefeiert haben. Am 6.12. stand nun
wohl das für alle Kinder wichtigste Fest
der Adventzeit an: der Nikolaus kam
uns im Kindergarten besuchen. In der
Vorbereitung darauf haben wir mit den
Kindern die Legende von „Nikolaus und
Jonas mit der Taube” erarbeitet. Am Ni-
kolaustag haben wir den Nikolaus dann
mit Liedern und Gedichten willkommen
geheißen. Nach einer sehr ruhigen Feier, rund um den Adventkranz versammelt, gab es für jedes Kinder zum Abschluss noch ein kleines Geschenk.
Zur Adventzeit gehört in unserem Kindergartensprengel auch immer das Projekt „Solidarität über Grenzen”. Heuer
haben wir uns wieder daran beteiligt.
Eltern und Bekannte der Kindergartenkinder konnten durch den Kauf eines
von uns selbstgebastelten Adventkalenders einen Beitrag zum Aufbau eines Kinderhauses in Sibirien leisten.
Wir freuten uns sehr über die überaus
große Spendenbereitschaft und
danken allen im Namen der Kinder
aus Russland.
Allen wünschen wir eine schöne und
besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch, verbunden mit den
besten Wünschen, für das neue Jahr.
In der Woche vom 17.1.2011 bis zum
21.1.2011 finden die Einschreibungen
in die Kindergärten für das Kindergartenjahr 2011/2012 statt.
Am Dienstag, 18.1.2011 und am Mittwoch, 19.01.2011 können alle Interessierten mit ihrem Kind von 15.00 Uhr bis
16.00 Uhr in den Kindergarten Kastelbell kommen, um die Einschreibungen
vorzunehmen. Wir freuen uns auf euch!
Das Kindergartenteam
von Kastelbell
Nr. 6/2010 - Dezember
19
Neues Angebot für Mitglieder
A
m 15. November startet wieder
die Mitgliederaktion 2011 des
Weißen Kreuzes: heuer mit einem
neuen Angebot für alle, die viel Umgang
mit Kindern haben, etwa für Eltern und
Lehrer. Mit nur 25 Euro im Jahr ist man
Jahresmitglied 'Südtirol' des Weißen
Kreuzes. Die Extra-Mitgliedschaft
„Weltweiter Rückholdienst”, auch für
die ganze Familie zu haben, gibt die Sicherheit, gut und kostenlos nach Hause
transportiert zu werden, (Familiengebühr: 95 Euro). Ob nun Mitglied 'Südtirol' oder 'Weltweiter Rückholdienst',
es lohnt sich jedenfalls, Jahresmitglied
beim Weißen Kreuz zu werden. Die Vorteile für Jahresmitglieder sind sechs
kostenlose Krankentransporte, Rabatte auf weitere Transporte, das Ticket bei
einem Flugrettungseinsatz, der kostenlose Anschluss des Hausnotrufgeräts,
ein Erste-Hilfe-Grundkurs und, neu, ein
zweistündiger Informationsabend über
Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kindern.
Dieses Angebot wird alternativ zum
vierstündigen Erste-Hilfe-Grundkurs angeboten. Das neue Angebot interessiert
besonders jene, die regelmäßig mit Kindern zusammen sind, wie Eltern, Großeltern, Lehrer und Kindergärtnerinnen.
Diese Info-Abende über Kindernotfälle
werden in allen Weiß-Kreuz-Sektionen
angeboten. Alle sollten zumindest ein
Mal im Leben einen Erste-Hilfe-Kurs besucht haben. Denn Leben retten zu können gehört zu den wichtigen Dingen, die
alle beherrschen sollten. Der Mitgliedsbeitrag kann bei jedem Bank- oder Postschalter, in den Sektionssitzen oder über
den Internetauftritt des Weißen Kreuzes www.wk-cb.bz.it bezahlt werden.
Bei Fragen zur Mitgliederaktion: Tel.
0471 444 310 / 313; mga@wk-cb.bz.it.
Segnung des neuen Krankenwagens
D
er Landesrettungsverein Weißes
Kreuz Sektion Naturns konnte
am 7. November 2010 in Partschins einen neuen Krankentransportwagen seiner Bestimmung übergeben.
Dank eines großzügigen Spendenbeitrages der Raiffeisenkassen Naturns,
Partschins, Tschars und Schnals ist es
gelungen einen neuen, modernen Krankenwagen, der auch als 2. Rettungswagen (Notfallwagen) eingesetzt werden
kann, anzukaufen.
Hochwürden Josef Schwienbacher zelebrierte die Heilige Messe, die Musikka-
Die Sektionsleitung bzw. Sektionsmitglieder mit Fahrzeugpatin Anita Pircher.
pelle Partschins und der Frauenchor „In
Laetitia” sorgten für die musikalische
Umrahmung der Feier.
Nach der Segnung des Einsatzfahrzeuges auf dem Kirchplatz bedankte sich
Sektionsleiter Franz Volgger bei der
Fahrzeugpatin Anita Pircher, den Mitarbeiter/innen des Landesrettungsvereins sowie bei allen Gönnern, Sponsoren und Freunden für die finanzielle und
moralische Unterstützung.
Auch der Bürgermeister der Gemeinde
Partschins Albert Gögele wies auf die
vielen freiwilligen Stunden zum Wohle
der Bevölkerung im ganzen Einzugsgebiet hin.
Sozial- und Gesundheitslandesrat Dr.
Richard Theiner betonte die Wichtigkeit
des Ehrenamtes. Für die öffentliche
Hand wäre es aus Kostengründen unmöglich den Dienst des Weißen Kreuzes rund um die Uhr mittels Hauptamtlichen Personen zu decken; zu mehr als
70% wird dieser von freiwilligen Helfern
absolviert.
All jenen Personen die zur gelungenen
Einweihungsfeier beigetragen haben,
ein aufrichtiges Dankeschön.
20
Nr. 6/2010 - Dezember
Hannes Kiem: mit Ehrgeiz zum Erfolg!
V
iele fußballbegeisterte Buben
träumen davon, bei einem Profiverein mitspielen, am liebsten
in der höchsten Profiliga. Nur wenige
schaffen es, diesen Traum zu verwirklichen. Einer davon ist Hannes Kiem
(Jahrgang 1985) vom „Langstreinhof ”
in Tomberg. Als einziger Vinschger Fußballprofi spielt er in der dritthöchsten
Spielklasse Italiens. Beim FC Südtirol
hat er sich längst zu einer festen Größe
entwickelt, war zeitweise auch Mannschaftskapitän. Hannes Kiem ist trotz
seines Erfolges immer auf dem Boden
geblieben und lebt als ein Fußballprofi ohne Starallüren mitten unter uns.
Fußballer auf dem Weg nach oben, was
bewegt sie, was, fordert sie, welche
Schwierigkeiten müssen sie überwinden? Der „Einblick” führte mit Hannes
Kiem ein Gespräch über seine fußballerische Laufbahn.
„Einblick”: Hannes, bei welchem Verein hast du mit dem Fußballspiel begonnen und wo hast du bisher überall
gespielt?
Hannes Kiem: Mein Stammverein ist
der ASV Kastelbell-Tschars, im Jahre
1999 wechselte ich nach Naturns, ein
Jahr später zum FC Südtirol (A-Jugend),
wo ich in der Saison 2002/2003 auch
in der Profimannschaft (damals „Serie C2”) zum Einsatz kam. Zu Beginn
Hannes Kiem hat sich beim FC Südtirol kontinuierlich zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. (Foto FC Südtirol/Max
Pattis)
der Saison 2003/2004 wechselte ich
zu Mezzocorona (damals Serie D),
absolvierte dort 31 Spiele und hatte
eine Supersaison, die mich in meiner
fußballerischen Entwicklung deutlich
nach vorne gebracht hat. Seit der Saison 2004-2005 spiele ich wieder beim
FC Südtirol.
„Einblick”: Interessierst du dich noch
für die Situation beim ASV KastelbellTschars?
Hannes Kiem: Heute verfolge ich das
Geschehen nicht mehr so genau. Ich
bedaure aber, dass sie abgestiegen
sind. Kastelbell-Tschars ist ein Traditionsverein, von daher ist es schade
„nur” in der 2. Amateurliga zu spielen.
„Einblick”: Was hast du in Deiner Jugendzeit alles getan, um es später in
den Profifußball zu schaffen, welche
Eigenschaften sind für eine erfolgreiche Fußballerlaufbahn ausschlaggebend?
Hannes Kiem: Ich hatte zwei Vorbilder
in der Familie, meine Brüder Harald
und Ewald, deren sportliche Einstellung beispielhaft war und ist. Wichtige
Voraussetzungen für eine erfolgreiche
Fußballerlaufbahn sind die Freude am
Fußball, Trainingsfleiß, Disziplin, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen, auch
wenn es mal nicht so gut läuft. Sehr viel
hängt auch von der eigenen Mentalität
ab, Fußball beginnt im Kopf. Man darf
nie aufgeben. Logisch braucht es auch
Talent und Qualität. Um diese Werte
auszunutzen und abzurufen, braucht
es die richtige Einstellung. Das Potenzial dazu haben viele Kinder, leider fehlten ihnen dann die Ausdauer und das
Durchsetzungsvermögen, sodass sie
dann mit 15, 16 Jahren aufhören. Auch
in Kastelbell-Tschars gab es einige Talente, die mit mir in den Jugendmannschaften spielten, irgendwann aber
aufhörten, das ist sehr schade.
„Einblick”: Wer hat dich in deiner
sportlichen Laufbahn am meisten unterstützt?
Hannes Kiem: Viel zu verdanken habe
ich meinen Eltern und meinen Brüdern,
die mich immer unterstützten, mit mir
Hannes Kiem in Aktion. (Foto FC Südtirol/
Max Pattis)
zu den Spielen und sonst überalle
hingefahren sind, mich nach einem
schlechteren Spiel wieder aufgebaut
haben oder mir nach guten Spielen auf
Fehler aufmerksam machten, damit ich
immer auf dem Boden bleibe.
„Einblick”: Mittlerweile bist du beim
FC Südtirol ein absoluter Leistungsträger. Wie viel Zeit in der Woche musst
du denn für deine Karriere aufwenden?
Hannes Kiem: Wie trainieren sieben
Mal pro Woche, am Mittwoch zwei Mal.
Am Montag haben wir unseren freien
Tag. Ich lebe oder richte mich eigentlich die ganze Woche nach dem Fußball.
„Einblick”: Was macht Du eigentlich
zwischen den Trainingseinheiten oder
in deiner Freizeit?
Hannes Kiem: Manchmal helfe ich daheim, z. B. beim „Klaubn”, ansonsten
ist montags ausspannen angesagt.
„Einblick”: Welche sportlichen Ziele
hast du?
Hannes Kiem: Mein unmittelbar größtes Ziel ist, mit dem FC Südtirol eine
gute Saison zu spielen. Es wäre super,
wenn ich mit dem FC Südtirol in die „Serie B” aufsteigen könnte. Die Zukunft
hängt speziell im Fußball von vielen
Faktoren ab, mein Ziel ist, möglichst
weit nach oben zu kommen!”
Nr. 6/2010 - Dezember
21
Radkriterium in Schlums
T
rotz der späten Jahreszeit kamen
am 30. Oktober rund 50 Teilnehmer zum 14. Radkriterium für
Menschen mit einer Behinderung nach
Kastelbell-Tschars. Der erste Termin am
18. September fiel wegen des starken
Regens buchstäblich ins Wasser. Diesmal zeigte sich Petrus gnädig, die Sonnenstrahlen ließen den zwar leichten,
jedoch eher kühlen Wind nicht zur Geltung kommen. Zwei Runden mussten
die Radsportler auf der bereits bekannten, rund sieben km langen Route, teils
quer durch die bereits „leeren” Obstwiesen absolvieren. Die Leitung des
ASV Kastelbell-Tschars Raiffeisen mit
Präsident Gerhard Eberhöfer vorneweg
leistete in Zusammenarbeit dem Referat Behindertensport im VSS wiederum
perfekte Organisationsarbeit und ließ
keine Wünsche offen. Einen herzlichen
Dank verdienen sich auch die Freiwilligen Feuerwehren Kastelbell, Galsaun
und Tschars für die Übernahme der
Streckensicherung, der Rettungsverein Weißes Kreuz Schlanders für den
Bereitschaftsdienst, die Sponsoren und
die freiwilligen Helfer.
Dass nicht nur normale Sportler, sondern auch Menschen mit Behinderung,
in diesem Fall zwar „nur” von der Gehörlosen Sportgruppe viel Ausdauer
haben, bewies Reini Pitschieler. Am
Vormittag war er gemeinsam mit Andy
Santini und Martin Larch beim Skitraining auf dem Schnalstaler Gletscher,
nach dem Radkriterium hatte er es
eilig, um noch an einem Fußballspiel
teilzunehmen. Seine Freunde gaben
ihm dann auch zu Recht den Namen
„Eisenmann”. Zu den bekanntesten Behindertensportlern aus dem Vinschgau
zählten diesmal Claudia Schuler und
Roland Ruepp, beiden siegten in ihren
Kategorien mit deutlichem Vorsprung.
Gewinnen und zeigen was sie leisten
können, wollten sicher alle Teilnehmer/innen, doch auch das Zusammentreffen, das Wiedersehen von Freunden
und Bekannten und das gemütliche
Beisammensein spielt eine große Rolle.
Beim Törggeleessen mit Siegerehrung
nach dem Rennen im Mehrzwecksaal
gab’s überwiegend fröhliche Gesichter.
Bei angeregten Diskussionen ließ man
u. a. das sportliche Geschehen vom
Tage und der vergangene Sommersaison Revue passieren und schmiedete
Pläne für die kommende Wintersaison.
Herbert Alber, Referent für Behindertensport im VSS, zeigte sich mit dem
Ablauf sehr zufrieden. Neben Frau Monika Rechenmacher, Gemeindereferentin für Sport, nahm auch die, dem Behindertensport sehr aufgeschlossene
Landtagsabgeordnete Veronika Stirner
an der Abschlussfeier im Mehrzwecksaal Schlums teil.
Der Präsident des ASV Kastelbell-Tschars Gerhard Eberhöfer (links) mit dem Referenten für
Behindertensport Herbert Alber (3.v.l.), den Vertretern der einzelnen Sportgruppen und der
Landtagsabgeordneten Veronika Stirner (rechts).
Rund 50 Sportler haben am 14. Radkriterium für Menschen mit Behinderung teilgenommen.
22
Nr. 6/2010 - Dezember
AEROBIC-Kurs in Kastelbell
Die Sektion Breitensport im ASV Kastelbell-Tschars Raiffeisen
organisanisiert einen Aerobic-Kurs
Beginn:
12. Jänner 2011
Kurstage:
jeden Mittwoch vom 12.01.2011
bis 02.03.2011 (8 Einheiten)
Ort:
Turnhalle Grundschule Kastelbell
jeweils von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr
Kursgebühr: Euro 40,00
Anmeldung: bis Freitag, 07.01.2011 bei
Schuhmode Raffeiner - Kastelbell
oder Forcher Maria 333-7394417
Aerobic ist ein dynamisches Fitnesstraining in der Gruppe
mit rhythmischen Bewegungen zu motivierender Musik. Die
Grundelemente sind hauptsächlich (aerobe) Ausdauer und Koordination mit denen u. a. auch die Funktionen von Herz und
Kreislauf trainiert werden: Die Sauerstoffaufnahme im Körper
wird so verbessert und die Herztätigkeit effektiver.
Frauenpreiskarten
im Mehrzwecksaal in Galsaun
am Samstag,
den 29. Jänner 2011
um 14.00 Uhr
Nenngeld: 15,00 €
Es winken schöne Preise!
Einschreibungen ab sofort in den Bibliotheken Kastelbell
und Tschars
Ärztlicher Wochenendund Feiertagsdienst
Vom 19. Dezember 2010 bis zum 13. Februar 2011
(jeweils von Samstag, 8.00 Uhr, bis Montag, 8.00 Uhr)
Spielgruppe
Max & Moritz
Auch heuer findet unsere Spielgruppe großen
Zuspruch. Viele Kleinkinder und ihre Mamis
treffen sich immer
am Mittwoch, um gemeinsam zu spielen,
singen oder basteln.
Wichtige Mitteilung:
Seit dem 24. November finden unsere Treffen im Sozialsprengel (Seniorenstübele) in Marein statt.
Weitere Termine:
01. Dezember
9.00 - 11.00 Uhr
15. Dezember
15.00 - 17.00 Uhr
22. Dezember
9.00 - 11.00 Uhr
12. Jänner
9.00 - 11.00 Uhr
19. Jänner
15.00 - 17.00 Uhr
26. Jänner
9.00 - 11.00 Uhr
Datum
Diensthabender Arzt
19. Dezember
Dr. Sonja Trevisani
338 8048235
25. Dezember
Dr. Ingemar Blaas
328 1740966
26. Dezember
Dr. Ingemar Blaas
328 1740966
01. Jänner 2011
Dr. Erich Donà
335 5438010
02. Jänner
Dr. Sonja Trevisani
338 8048235
06. Jänner
Dr. Günther Bauer
335 7018568
09. Jänner
Dr. Sonja Trevisani
338 8048235
16. Jänner
Dr. Sonja Trevisani
338 8048235
23. Jänner
Dr. Ingemar Blaas
328 1740966
30. Jänner
Dr. Ingemar Blaas
328 1740966
06. Februar
Dr. Sonja Trevisani
338 8048235
13. Februar
Dr. Ingemar Blaas
328 1740966
Apothekenkalender
(Vom 19. Dezember 2010 bis zum 13. Februar 2011)
Datum
Diensthabende Apotheke
19. Dezember
Naturns und Prad
25. Dezember
Rabland und Laas
26. Dezember
Rabland und Laas
01. Jänner 2011 Schlanders, Schnals und Graun
02. Jänner
Schlanders, Schnals und Graun
06. Jänner
Schlanders, Schnals und Graun
„Zum Abbau der Bürokratie
fehlen uns einfach die nötigen Beamten.”
09. Jänner
Latsch und Mals
16. Jänner
Kastelbell und Schluderns
23. Jänner
Naturns und Prad
Karl Farkas,
ein österreichischer Schauspieler und Kabarettist
ungarischer Herkunft.
30. Jänner
Rabland und Laas
06. Februar
Schlanders, Schnals und Graun
13. Februar
Latsch und Mals
Nr. 6/2010 - Dezember
23
Termine & Veranstaltungen (vom 16. Dezember 2010 bis 15. Februar 2011) *
Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars
Dezember 2010
Beginn
Beschreibung
13. Do.
Ort/Raum
Veranstalter
14. Fr.
16. Do.
15. Sa.
17. Fr.
16. So.
18. Sa.
19:00 Uhr
Preisverteilung des
Preiskegelns der
Schützenkompanie Kastelbell
Bar Mondschein
Schützenk-K
19:00 Uhr
Tanzkurs für Fortgeschrittene
Saal Galsaun
BiA
19:30 Uhr
Aerobic-Kurs
Turnhalle GS
Kastelbell
ASV K-T
22. Sa.
19:00 Uhr
20:00 Uhr
Tanzkurs für Fortgeschrittene
Theater: „Liebe über Schuld
und Leid”
Saal Galsaun
BiA
J.-Maschler-Haus HBKT
23. So.
17:00 Uhr
Theater: „Liebe über Schuld
und Leid”
J.-Maschler-Haus HBKT
24. Mo.
19:30 Uhr
Vollversammlung
des Bildungsausschusses
Ratssaal
Kastelbell
BiA
25. Di.
14:3016:30 Uhr
Frauentreff: Basteln …
Pfarrsaal Marein
Kfb-K
26. Mi.
14:00 Uhr
19:30 Uhr
Kaffeekränzchen
Aerobic-Kurs
Pfarrsaal Tschars Sen-T
ASV K-T
Turnhalle GS
Kastelbell
29. Sa.
14:00 Uhr
19:00 Uhr
20:00 Uhr
Frauenpreiskarten
Tanzkurs für Fortgeschrittene
Theater: „Liebe über Schuld
und Leid”
Biblioth. K-T
Saal Galsaun
BiA
Saal Galsaun
J.-Maschler-Haus HBKT
30. So.
17:00 Uhr
Theater: „Liebe über Schuld
und Leid”
J.-Maschler-Haus HBKT
Beschreibung
Ort/Raum
Veranstalter
Kirche Marein
Kfb-K
19:30 Uhr
Lichtmessfeier in der
Pfarrkirche mit Gerlinde
Aerobic-Kurs
Turnhalle GS
Kastelbell
ASV K-T
08:00 Uhr
Wortgottesfeier
Kirche Marein
Pfarre:
05. Sa.
19:00 Uhr
20:00 Uhr
BiA
Abschlussveranstaltung Tanzkurs Schlums
J.-Maschler-Haus HBKT
Theater: „Liebe über Schuld
und Leid”
06. So.
17:00 Uhr
Theater: „Liebe über Schuld
und Leid”
J.-Maschler-Haus HBKT
08. Di.
14:3016:30 Uhr
Frauentreff: Basteln ….
Pfarrsaal Marein
09. Mi.
14:00 Uhr
19:30 Uhr
Kaffeekränzchen
Aerobic-Kurs
Pfarrsaal Tschars Sen-T
ASV K-T
Turnhalle GS
Kastelbell
14:3016:30 Uhr
Frauentreff: Basteln
Pfarrsaal Marein
17. Mo.
18. Di.
19. Mi.
19. So.
4. Adventsonntag
20. Do.
20. Mo.
21. Fr.
21. Di.
22. Mi.
Winter­
anfang
23. Do.
24. Fr.
Hl. Abend
17:00 Uhr
17:00 Uhr
25. Sa.
Weih­
nachten
26. So.
Stephanstag
08:45 Uhr
10:00 Uhr
08:45 Uhr
10:00 Uhr
Hl. Abend, Christmette mit Chor,
weihnachtliche Weisen auf dem
Friedhof
Hl. Abend, Christmette
Kirche Marein
Pfarre/MK-K
Kirche Tschars
Pfarre
Festgottesdienst mit der Musikkapelle Kastelbell - 1 Gruppe
Festgottesdienst mit dem
Kirchenchor
Kirche Marein
Pfarre
Kirche Tschars
Pfarre
Gottesdienst mit Weinweihe
Gottesdienst mit Weinweihe
Kirche Marein
Kirche Tschars
Pfarre
Pfarre
27. Mo.
Johannes
Apostel u.
Evangelist
27. Do.
28. Fr.
28. Di.
Unschuldige Kinder
29. Mi.
nachmittags Neujahranspielen (1 Gruppe)
Neujahranwünschen (ganztägig)
MK-K
MK-T
30.Do
ganztägig
MK-K
MK-T
Neujahranspielen in 2 Gruppen
Neujahranwünschen (ganztätig)
31.Fr.
Silvester
Datum
Beginn
01. Sa.
08:45 Uhr
02. So.
Beschreibung
Ort/Raum
Festgottesdienst am Neujahrstag Kirche Marein
mit der Musikkapelle Kastelbell
(Gruppe)
Veranstalter
Pfarre
02. Mi.
Maria
Lichtmess
- Darstellung des
Herrn
03. Do.
Blasius
Gottesdienst mit Aussendung
der Sternsinger
Kirche Marein
Pfarre
05. Mi.
08:45 Uhr
10:15 Uhr
Festgottesdienst mit Chor
Festgottesdienst mit Chor
Kirche Marein
Kirche Tschars
Pfarre
Pfarre
07. Mo.
07. Fr.
08. Sa.
09. So.
Kfb-K
10. Do.
08:45 Uhr
10:15 Uhr
Gottesdienst zum „Taufsonntag” Kirche Marein
Gottesdienst zum „Taufsonntag” Kirche Tschars
Pfarre/Kfb-K
Pfarre/Kfb-K
11. Di.
14:3016:30 Uhr
Frauentreff: Komm zum Stricken.. Pfarrsaal Marein
Kfb-K
12. Mi.
14:00 Uhr
19:30 Uhr
Kaffeekränzchen
Aerobic-Kurs
Tauf­
sonntag
19:00 Uhr
04. Fr.
08:45 Uhr
04. Di.
Hl. Drei
Könige
- Erscheinung des
Herrn
Beginn
01. Di.
03. Mo.
06. Do.
Februar
Datum
Jänner 2011
Neujahrstag - Oktavtag von
Weihnachten - Maria
Gottesmutter
31. Mo.
10. Mo.
Pfarrsaal Tschars Sen-T
ASV K-T
Turnhalle GS
Kastelbell
11. Fr.
12. Sa.
13. So.
14. Mo.
Valentinstag
15. Di.
Kfb-K
12 Jahre Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars
Datum
*Diese Veranstaltungen wurden uns von den Vereinen mitgeteilt
Werbemitteilung
Frohe Weihnachten.
Wir bedanken uns für das Vertrauen
und wünschen Ihnen Frohe Weihnachten
und ein gutes Neues Jahr.
Die Südtiroler Raiffeisenkassen unterstützen mit ihrer Weihnachtsaktion „Zukunft schenken” das Südtiroler Kinderdorf.
In den sozialpädagogischen Einrichtungen werden Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen persönlichen oder
familiären Situationen betreut und begleitet. Helfen Sie mit!
Spendenkonto: Südtiroler Kinderdorf „Zukunft schenken“
Raiffeisen Landesbank Südtirol, IBAN: IT 35 E 03493 11600 000300045454
www.raiffeisen.it
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