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Das Mysterium von Merken und Vergessen - LSF Graz

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Das Mysterium von Merken und Vergessen
10. Grazer Psychiatrisch-Psychosomatische Tagung 22.-24.01.2015, Minoritensaal Graz
10. Grazer Psychiatrisch-Psychosomatische Tagung
22.-24.01.2015, Minoritensaal Graz
Kongresssekretariat
Tagungsgebühr
Tagungsleitung
Helga Hohensinger,
Landeskrankenhaus Graz Süd-West, Standort Süd
Wagner-Jauregg-Platz 1, 8053 Graz
helga.hohensinger@lsf-graz.at
Tel.: 0043 316 2191 2204
Fax: 0043 316 2191 3211
140 Euro für 3 Tage 22.-24.01.2015
35 Euro für Donnerstag, 22.01.2015
70 Euro für Freitag, 23.01.2015
35 Euro für Samstag, 24.01.2015
• Prim. Univ. Prof. DDr. M. Lehofer
•Univ. Prof. DDr. H.-P. Kapfhammer
•Univ. Prof. Dr. J. W. Egger
• Prim. Dr. P. Hlade
• Prim. Dr. G. Suchar
Internet: www.psychosomatik-graz.at
oder: www.lsf-graz.at;
Menüpunkt Aktuelles/Forschung
Bitte beachten Sie die aktuellen D
­ aten auf der
Homepage. Diese werden ständig aktualisiert.
Die Anmeldung wird mit Einzahlung der
­Tagungsgebühr gültig. Erhalt einer Anmelde­bestäti­
gung erst nach eingelangter Bezahlung.
Die Veranstaltung wird als Fortbildung und für die
­Psy-Diplom Ausbildung von der Ärzte­k ammer mit
19 DFP-Punkten angerechnet.
Veranstalter
Bankverbindung
Landeskrankenhaus Graz Süd-West
Empfänger: Stmk. Krankenanstalten GmbH,
Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz
Konto Nr.: 20441031905
Hypo Bank Stmk, BLZ 56000
BIC: HYSTAT2G,
IBAN: AT 655600020441031905
Universitätsklinik für Psychiatrie
Bitte als Verwendungszweck
„10. Psychosomatiktagung“ angeben.
Anmeldung
Die beiliegende Anmeldung ­bitte per Fax
(0043 316 2191 3211) oder E-Mail ­
(helga.hohensinger@lsf-graz.at) übermitteln.
Anmeldeschluss ist der 12. Jänner 2015.
Universitätsklinik für Medizinische Psychologie­und
Psychotherapie
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des
Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Graz-­
Eggenberg
Privatklinik St. Radegund
Hotelreservierung
Graz Tourismus
Tel.: 0043 316 8075-0, Fax: 0043 316 8075-13
info@graztourismus.at, www.graztourismus.at
Wissenschaftliches Programm
und Organisation
•OA Dr. H. Andritsch
•Univ. Prof. Dr. R. Danzinger
• Priv. Doz. Dr. Ch. Fazekas
•OA Dr. H. Glowatschnig
•OA DDr. K. Haas
• Prim. Dr. W. Hackinger
• Prim. Dr. Ch. Jagsch
• Prim. Univ. Prof. Dr. M. Kurz
•OA Dr. M. Maier
•OA Dr. J. Skacel-Wagner
•Univ. Prof. Dr. P. Stix
ZIELE DER TAGUNG
Anschrift und
Erreichbarkeit
Minoritensaal
8020 Graz, Mariahilferplatz 3
Tel.: 0043 316 713170
Parken im Gelände verboten!
Verkehrsanbindung
und Parken
Die Minoritensäle liegen im Herzen der Stadt Graz nur fünf Gehminuten vom Hauptplatz entfernt.
Der Mursteg sowie die Fußgängerzone Mariahilf bieten einen
attraktiven Fußweg von den Straßenbahnstationen Hauptplatz und
Südtirolerplatz.
Bitte benutzen Sie den Grazer Stadt­
plan und die Internetseiten der Hol­
ding Graz Linien für weitere Infor­
mationen: www.holding-graz.at
Eine öffentliche Tiefgarage befin­
det sich auf dem Mariahilferplatz
und beim Kunsthaus.
Gedächtnis - Das Mysterium von Merken und Vergessen
Da wir - Gott, Medizin, oder Lebensstil sei Dank - immer älter werden, ist im Rahmen der damit häufiger
auftretenden Demenzerkrankungen das Gedächtnis, besser das fehlende Gedächtnis, eine viel diskutierte
Thematik. Man könnte auch sagen, wir leben zwar länger, aber wir erinnern uns nicht mehr an uns. Dies
zeigt uns, wie sehr das Gedächtnis an der Entstehung unserer Identität teilhat. Unser Ich-Gefühl ist sehr
stark am Gedächtnis orientiert, daher ist jede psychische Veränderung oder Erkrankung auch mit einer mehr
oder weniger bedeutsamen Veränderung in der Gedächtnisstruktur verbunden. Es ist ein faszinierendes
Arbeitsfeld, das sich hier auftut.
Die Veränderung der Gedächtnisinhalte bei Schizophrenie, bei dissoziativen Erkrankungen oder bei Depressionen ist ebenso Teil des Diskurses unseres Symposiums wie das Gedächtnis aus historischer und gesellschaftspolitischer Sicht. Wann sollen wir vergessen? Sollen wir überhaupt vergessen? Die Qualität des
Vergessenkönnens ist wahrscheinlich gleichrangig mit der Qualität des Erinnernkönnens. Unsere eigene
Vergangenheit ist jedenfalls ein komplexes Konstrukt, das uns mitbestimmt - funktional oder dysfunktional.
Beim näheren Hinschauen ist sogar unsere Zukunft Teil unseres Gedächtnisinhaltes. Es fällt uns nicht leicht,
unsere auf das eigene Leben bezogene Zukunft umzuschreiben, wenn sich dies als notwendig erweist,
ähnlich schwer, wie jene Aspekte unserer Vergangenheit umzuschreiben, an denen wir so kleben. Und
dennoch erzählt uns das eigene Gedächtnis im Laufe unseres Lebens mehr oder minder veränderte Fassungen des einmal Erlebten.
In Zusammenhang mit dem Diskurs über die Psychopathologie und die Normalität des Merkens ergibt sich
auch die Frage des Gegenwärtigseins. Auch darüber werden wir im Rahmen unseres Symposiums diskutieren. Unser Gedächtnis ist eine unfassbare Ressource für unser tägliches Leben, kann aber auch ein belastender Rucksack sein, den wir lieber früher als später ablegen wollen. Sich etwas merken zu können, hat etwas
mit der Schärfe des eigenen Geistes zu tun.
Im Namen des Programmkomitees unseres Symposiums darf ich Sie wieder sehr herzlich zur 10. Grazer
Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagung einladen. Freuen wir uns auf eine faszinierende Reise aus der
Gegenwart durch die Zeiten. Lassen Sie uns gemeinsam mit Herz und Hirn in einen faszinierenden Diskurs
eintreten.
Für das Programmkomitee
Michael Lehofer eh.
Donnerstag
22.01.2015
Nachmittag
12.00–13.30Registrierung
13.30–14.00Eröffnung und Einleitung
Bürgermeister
Mag. Siegfried Nagl
Vertreter der Steiermärkischen
Landesregierung
Regionalausschussvorsitzender
Bernhard Haas, MBA
Univ. Prof. DDr.
Hans-Peter Kapfhammer
Session I – Gedächtnis Eins
Vorsitz: Hans-Peter Kapfhammer, Michael Lehofer
14.00–14.40
Matthias Horx
Erinnerung an die Zukunft
14.40–15.20
15.20–15.40Diskussion
15.40–16.10Pause
16.10–16.50Helmut Konrad
Geschichtsfälschung
16.50–17.30Hans Förstl
Prim. Univ. Prof. DDr.
Michael Lehofer
Peter Scheer
Die Kinder von Theresienstadt
Zeit und Vergessen
17.30–18.00Diskussion
18.00–19.00Reflexion des Tages
19.00Landeshauptmann Mag. Franz Voves
Empfang im Minoritensaal
Freitag
23.01.2015
Vormittag
Freitag
23.01.2015
nachmittag
Session II – Gedächtnis Zwei
Vorsitz: Karin Haas, Josef W. Egger
Session III – Gedächtnis Drei
Vorsitz: Peter Hlade, Gerald Suchar
09.00–09.40Hans-Joachim Markowitsch
Dissoziative Amnesie
14.20–15.00Aglaja Stirn
Das Mysterium des gewünschten Körpers –
zwischen Körperentfremdung und Körperablehnung
09.40–10.20Hans-Peter Kapfhammer
Pharmakologie des Vergessens –
zu Frühinterventionen nach
traumatischen Erfahrungen
10.20–10.40Diskussion
10.40–11.10Pause
11.10–11.50Reinhard Haller
False memory –
das Syndrom der verfälschten Erinnerung
11.50–12.30
MICHAEL LEHOFER
Das Selbstvergessen als Grundlage von
Genesung und Glück
12.30–12.50Diskussion
12.50-14.20MittagSPAUSE
15.00–15.40
Josef Marksteiner
Psychiatrische Erkrankungen und Gedächtnis
15.40–16.00Diskussion
16.00–16.30Pause
16.30–17.10Christoph Czermak
Gedächtnis, Schmerz und Monoamine
17.10–17.50Rainer Spanagel
Drogen und Suchtgedächtnis
17.50–18.00Diskussion
18.00Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl
Empfang im Minoritensaal
SAMSTAG
24.01.2015
VORMITTAG
Session IV – Gedächtnis Vier
Vorsitz: Wiltrud Hackinger, Jolana Skacel-Wagner
09.00–09.40
Marianne Eberhard-Kaechele
Körpergedächtnis – Konstruktion und Rekonstruktion
09.40–10.20
Michael Bach
Schmerzgedächtnis – vom Lernen und Verlernen chronischer Schmerzen
10.20–10.40Diskussion
10.40–11.00Pause
11.00–11.40Hartmann Hinterhuber
Das Gedächtnis der Psychiatrie
11.40–12.20Andreas Staudinger
Traumatisierte Orte/kontaminierte Landschaften – das Gedächtnis von Orten
12.20–12.40Diskussion
12.40–13.00
Michael Lehofer, Hans-Peter Kapfhammer
Abschließende Worte und Beendigung der Tagung
Referenten
Prof. Priv. Doz. Dr. Michael Bach
Ärztlicher Leiter, APR Salzburg-Ambulante
Psychosoziale Rehabilitation, Imbergstrasse 31A,
A 5020 Salzburg
Priv. Doz. Dr. Christoph Czermak
Landeskrankenhaus Graz Süd-West, Standort Süd,
Wagner-Jauregg-Platz 1, A 8053 Graz
Dr. Marianne Eberhard-Kaechele
Institut für Bewegungstherapie, Abteilung Neurologie,
Psychosomatik und Psychiatrie, Deutsche Sporthochschule Köln, Am Sportpark Müngersdorf 6,
D 50933 Köln
Prof. Dr. Hans Förstl
Technische Universität München, Klinik für Psychiatrie
und Psychotherapie, Möhlstraße 26, D 81675 München
Prim. Univ. Prof. Dr. Reinhard Haller
Chefarzt, Krankenhaus Stiftung Maria Ebene,
Maria Ebene 17, A 6820 Frastanz
em. Univ. Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber
Departement für Psychiatrie und Psychotherapie,
Anichstraße 35, A 6020 Innsbruck
Matthias Horx
Zukunftsinstitut Horx GmbH, Promenadegasse 61, ­
A 1170 Wien
Univ. Prof. DDr. Hans-Peter Kapfhammer
LKH-Univ. Klinikum Graz, Univ. Klinik für Psychiatrie,
Auenbruggerplatz 31, A 8036 Graz
O. Univ. Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Helmut Konrad
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Geschichte,
Attemsgasse 8/II, A 8010 Graz
Prim. Univ. Prof. DDr. Michael Lehofer
Landeskrankenhaus Graz Süd-West, Standort Süd,
Wagner-Jauregg-Platz 1, A 8053 Graz
Univ. Prof Dr. Hans-Joachim Markowitsch
Universität Bielefeld, Fakultät für Psychologie und
Sportwissenschaft, Physiologische Psychologie,
D 33501 Bielefeld
Univ. Prof. Dr. Josef Marksteiner
Landeskrankenhaus Hall, Milser Straße 10, A 6060 Hall
a. o. Univ. Prof. Dr. med. Peter Scheer
Wohnsitzarzt, Mitbegründer von www.notube.com,
Kerschhoferweg 14, A 8010 Graz
Univ. Prof. Dr. Rainer Spanagel
Institut für Psychopharmakologie im Zentralinstitut für
Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg, J5,
D 68159 Mannheim
Mag. Andreas Staudinger
Autor und Regisseur, Schloss Lind/das ANDERE
Heimatmuseum/Gedenkenstätte für das MauthausenNebenlager, St. Marein 28, A 8820 Neumarkt
Prof. Dr. med. Aglaja Valentina Stirn
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,
Christian-Albrechts-Platz 4, D 24118 Kiel
www.psychosomatik-graz.at
Grafik: e-dvertising.at
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