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Machs wie Gott, werde Mensch - Pfarrei St. Benno

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127
DEZ 05–MÄRZ 06
Gedruckt auf 100 % Altpapier
HEFT 3/05 NR.
Mach’s wie Gott,
werde Mensch
„Macht es wie Gott und werdet Mensch! Amen.“
Diese wohl kürzeste Weihnachtspredigt aller
Zeiten hat einmal Bischof Kamphaus von Limburg gehalten.
Dieser prägnante Satz bringt das ganze
Geheimnis von Weihnachten auf den Punkt:
Das Bild dafür aus jener Nacht in Bethlehem
vor bald 2000 Jahren ist uns bekannt: das
neugeborene Kind in einer Krippe liegend – es
ist gekennzeichnet von Armut, Not und
Schwäche.
Dies beginnt schon damit, dass Maria und
Josef an den Türen abgewiesen werden.
Vielleicht mögen jetzt manche den Einwand
erheben, die Kindheitsgeschichte Jesu sei bei
den Evangelisten Lukas und Matthäus doch
nur in eine erbauliche Geschichte gekleidet:
Die Botschaft der Geburt Jesu Christi als eines
der ärmsten schutzlosen Menschen in dieser
Welt ist kein kunstvoll erdachtes Märchen der
Evangelisten.
Sie besagt eindeutig: Gott begibt sich unter
die Menschen und verzichtet dabei auf seine
All-Macht. Gott kommt zu den Menschen also
nicht als einer, der uns seine Überlegenheit
beweisen will, sondern er lässt sich auf die
Welt ein wie er sie – und den Menschen in ihr
– schuf: zum Glücklichsein.
Das ist das ganze „Geheimnis“ von Weihnachten: Gott lädt uns ein, selbst wieder
Mensch zu werden, damit andere Mensch sein
können.
Das ist das schönste Weihnachtsgeschenk für
uns selbst und andere.
– Das Motiv der Verehrung der Hirten mag
ein Zitat aus Hesiod sein – dass aber gerade
einfache Menschen sich mit der jungen
Familie freuen und sich dem neugeborenen
Kind zuwenden, dürfen wir doch als sehr
wahrscheinlich annehmen. Der Umstand
der äußeren Not wird dadurch freilich nicht
gemildert.
Dann wird Christus nicht nur Mensch in unserer Hauskrippe, sondern in unserer Mitte.
Denn dazu ist er Mensch geworden, dass auch
wir wieder Menschen sind.
– Auch der Lobgesang der himmlischen
Heerscharen ändert nichts daran, dass die
Familie des Zimmermanns wenige Tage
später nach Ägypten fliehen muß. In
diesem Bild der Flucht scheint uns ja die
Wanderung des Volkes Israel nach Ägypten
im Alten Testament auf, die letztendlich das
Volk in die große, von Gott gewirkte Freiheit führt.
Ludwig Sperrer, Pfarrer
2
Gesegnete Tage der „Mensch-Werdung“ wünschen Ihnen Ihre Seelsorger
Peter Höck, Pfarrer
Heinrich v. Saint-George, Pfarrer i. R.
Rosi Bär, Gemeindereferentin
Zoran Mandic, Pastoralassistent
100 Jahre
Elisabethenverein
Caritasdirektor Monsignore Lindenberger
feierte mit uns am Sonntag vor Christkönig
einen festlichen Gottesdienst zum 100Jährigen des Elisabethenvereins.
Die „anvertrauten Talente“ im Evangelium
deutete er als „uns anvertraute Menschen“ –
unser Auftrag sei es, das Licht der
Barmherzigkeit weiterzugeben.
Mit einem von der Osterkerze genommenen
Kerzenlicht verband Pfarrer Sperrer seine
Wünsche für die Zukunft des Elisabethenvereins.
Bei der Gabenbereitung wurden auch Rosen
und Brot zum Altar gebracht – Symbole für
die Güte der Heiligen Elisabeth.
Die neugeweihte Elisabeth-Fahne reihte sich
beim Auszug unter unseren Fahnen ein.
Das Fest ging im Pfarrheim noch viele Stunden weiter: Nach dem Essen Tanzgruppen aus
Andechs und Ungarn (Heimat der Familie der
Heiligen Elisabeth), unser Frauenchor Musica-Mundi, ein Grußwort von Pfarrer Eder
und die Ehrung langjähriger Mitglieder.
Frau Schneckenbühl, die Vorsitzende, führte
durchs Programm – es war ein schöner Tag.
Dem ganzen Elisabethenverein vielen Dank
und Gottes Segen für viele weitere Jahre auf
den Spuren der Heiligen, die uns bis heute
auffordert: „Ich habe euch immer gesagt, ihr
müsst die Menschen froh machen!“
Wolfgang Sagmeister
3
Allgemeine Hinweise
Anschrift
Katholisches Pfarramt St. Benno, Loristraße 21, 80335 München
Telefon (089) 12 11 49-0 · Telefax (0 89) 1 29 00 23
st-benno.muenchen@erzbistum-muenchen.de · www.st-benno-muenchen.de
Bürozeiten und Sprechzeiten der Seelsorger
Montag bis Mittwoch von 08.30 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag von 14.00 bis 18.30 Uhr (Vormittag kein Parteiverkehr)
Freitag von 08.30 bis 14.00 Uhr
Ludwig Sperrer, Pfarrer: nach Vereinbarung
Rosemarie Bär, Gemeindereferentin: nach Vereinbarung
Zoran Mandic, Pastoralassistent: nach Vereinbarung
Peter Höck, Pfarrer, Kirchenrektor St. Barbara: nach Vereinbarung
Heinrich v. Saint-George, Geistlicher Rat, Priester im Ruhestand: nach Vereinbarung
Unsere Mitarbeiter
Organist und Chorregent: Anton Polz
Mesnerin: Irene Moscardini
Pfarrbüro: Notgard Hoffmann,
Ursula Forster
Buchhaltung: Reinhold Lang
Hausmeister: Georg Weinhart
Raumpflegerin Bennopolis und Kirche:
Valerie Wowczok
Kirchenpfleger: Dr. Gottfried Feger
Pfarrgemeinderats-Vorsitzende:
Annette Neuerer
Oberin/Kindergarten: Sr. Hilaria Bauer
Hortleitung: Sr. Anita Jäger
Sonntagsgottesdienste in St. Benno
jeden Samstag
18.30 Uhr Vorabendmesse (18.00 Uhr Beichtgelegenheit, Rosenkranz)
jeden Sonntag
10.00 Uhr Pfarrgottesdienst
Werktagsgottesdienste in St. Benno (Krypta)
Mo./Di./Mi./Fr.: 08.00 Uhr Hl. Messe Do.: 18.30 Uhr Hl. Messe (18.00 Uhr Rosenkranz)
Gottesdienste in St. Barbara (Infanteriestraße 15)
jeden Sonn- und Feiertag 10.15 Uhr Heilige Messe
Gottesdienste in der Augenklinik (Nymphenburger Straße 43)
jeden Samstag
18.00 Uhr Heilige Messe oder Wortgottesdienst
Gottesdienste im Deutschen Herzzentrum (Lazarettstraße 36)
jeden Sonntag
09.00 Uhr Heilige Messe oder Wortgottesdienst
Bücherei in Bennopolis (Kreittmayrstraße 29)
jeden Dienstag von 16.30 bis 18.30 und jeden Sonntag von 10.30 bis 12.00 Uhr (außer Ferien)
Bankverbindung/Spendenkonto
Katholische Kirchenstiftung St. Benno · LIGA München
(BLZ: 750 903 00) · Konto-Nr.: 2 142 171 · Bitte mit Verwendungszweck:
z. B. „Kirchgeld“ € 1,50; oder Aktion „Mein Gotteslob“ € 15,–
4
Regelmäßige Angebote
AUS-Zeit
jeden Dienstag zum Benno-Markt von 12.00 bis 12.20 Uhr, Kirche
Taizé-Gebet
jeden 2. Dienstag im Monat (außer Ferien) von 19.00 bis 19.30 Uhr, Krypta
Glaubensforum (Geistlicher Rat Heinrich v. Saint George)
jeden Donnerstag (außer Ferien) von 19.30 bis 20.30 Uhr, Paulus-Zimmer
Frauenbund (Rosemarie Feger, Bernadette Hörmann, Ingeburg Milenovic)
Frauenbund-Abend:
jeden 2. Montag im Monat (außer Ferien) von 20.00 bis 22.00 Uhr, Elisabeth-Zimmer
Frauenbund-Nachmittag:
jeden 3. Mittwoch im Monat (außer Ferien) von 14.00 bis 17.00 Uhr, Elisabeth-Zimmer
Eltern-Kind-Gruppen (Angebot des Frauenbundes)
Ansprechpartnerin: Frau Rosemarie Feger, Telefon 17 64 82
Pfarrjugendleitung (Peter und Carola Seiler, Elisabeth Olliges, Stefan Geigenscheder)
Gruppenstunden nach Vereinbarung
Kolping (Hubert Meese)
jeden 1. Donnerstag im Monat (außer Ferien) von 19.00 bis 21.30 Uhr, Elisabeth-Zimmer
Senioren- und Elisabethenverein (Lilly Schnekenbühl)
jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat (außer Ferien) von 14.00 bis 17.00 Uhr, Elisabeth-Zimmer
Senioren-Tanzgruppe (Anna Rieger)
jeden Montag (außer Ferien) von 14.00 bis 17.00 Uhr, Foyer
Selbsthilfegruppe der Witwen/r und aller Trauernden (Rosemarie Bär, GR)
jeden 2. und 4. Dienstag (außer Ferien) von 14.30 bis 17.00 Uhr, Elisabeth-Zimmer
Kirchenchor St. Benno (Anton Polz)
jeden Mittwoch (außer Ferien) von 20.00 bis 21.30 Uhr, Musik-Zimmer
Benno-Singers (Anton Polz)
jeden 2. Mittwoch im Monat (außer Ferien) von 18.30 bis 19.30 Uhr, Musik-Zimmer
musica mundi Frauenchor (Claudia Mundi)
jeden Dienstag (außer Ferien) um 19.00 Uhr, St. Barbara
Volkstanz (Brigitte Hubert)
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat (außer Ferien) von 20.00 bis 21.00 Uhr, Foyer
Anonyme Alkoholiker (Kontakttelefon: 55 56 85 von 19.00 bis 22.00 Uhr)
jeden Dienstag von 19.30 bis 21.30 Uhr, Bennokatakomben, Loristraße 21
jeden Mittwoch von 19.30 bis 21.30 Uhr, Bennokatakomben, Loristraße 21
(mit Angehörigentreffen)
jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr, Bennokatakomben, Loristraße 21
5
Terminkalender
Dezember 2005
Mittwoch, 07.12.2005
06.30 Engelamt,Kirche; anschließend
gemeinsames Frühstück, Saal
Sonntag, 11.12.2005
10.00 Gottesdienst mit Ministrantenaufnahme,
Kirche; anschließend „Nikolausfeier“
der Ministranten, Saal
Dienstag, 13.12.2005
20.00 KV-PGR: Adventsfeier, Elisabeth-Zimmer
Mittwoch, 14.12.2005
06.30 Engelamt,Kirche; anschließend
gemeinsames Frühstück, Saal
Donnerstag, 15.12.2005
14.00 Krankengottesdienst, Saal
19.00 Bußgottesdienst im Advent, Kirche
Samstag, 17.12.2005
16.00 FB: Adventsfeier, Saal
Sonntag, 18.12.2005
09.30 Kindergottesdienst im Saal
Mittwoch, 21.12.2005
06.30 Engelamt,Kirche; anschließend
gemeinsames Frühstück, Saal
Samstag, 24.12.2205 – Heiliger Abend
15.00 Seniorenmette, Kirche
16.30 Kinderchristmette, Kirche
23.00 Christmette, Kirche
Mittwoch, 28.12.2005
14.00 FB: Weihnachtsfeier, Elisabeth-Zimmer
Samstag, 31.12.2005
17.00 Jahresschlussandacht, Kirche
23.30 Gebet zwischen den Jahren, Kirche;
anschließend Feier im Pfarrhof
Januar 2006
Sontag, 01.01.2006
18.30 Festlicher Neujahrsgottesdienst, Kirche
Donnerstag, 05.01.2006
19.30 Kolpingabend, Elisabeth-Zimmer
Impressum
Erscheinungsweise: 3-mal jährlich
Mitarbeiter: Karl-Heinz Albrecht,
Christiane Hein, Herbert Reiter, Manfred
Schunk, Ludwig Sperrer
V.i.S.d.P.: Ludwig Sperrer, Pfarrer
6
Montag, 09.01.2006
17.00 FB: Lichtbilderabend über die BurgundReise mit Abendessen, Saal
Sonntag, 15.01.2006
19.00 Jugendblasorchester, Konzert, Saal
Sonntag, 22.01.2006
09.30 Kindergottesdienst, Saal
14.00 Taufeltern-Treffen, Saal
Freitag, 27.01.2006
19.30 Pfarrfasching, Saal
Februar 2006
Donnerstag, 02.02.2006
19.00 Festgottesdienst mit Kerzenweihe, Kirche
Sonntag, 05.02.2006
Lichtmeßfeier des Diözesan-MinistrantenAK für alle Minis der Diözese, Pfarrheim
Samstag, 11.02.2006
15.00 Erstkommunion-Auftakt, Saal
Sonntag, 12.02.2006
10.00 Familien-Gottesdienst, Saal
März 2006
Samstag, 11.03.2006
09-14 Ramadama (Kindersachen-Flohmarkt)
Pfarrgemeinderats-Wahl (Wahllokale und Wahlzeiten siehe Aushang und Wahlbenachrichtigung)
Sonntag, 12.03.2006
10.00 EKO-Vorstellungsgottesdienst, Kirche
Pfarrgemeinderats-Wahl (Wahllokale und Wahlzeiten siehe Aushang und Wahlbenachrichtigung)
Mittwoch, 15.03.2006
20.00 EKO-Elternabend, Saal
Sonntag, 19.03.2006
10.00 Firmung, Kirche
Samstag, 25.03.2006
ganztägig FB-Einkehrtag, Saal
Sonntag, 26.03.2006
09.30 Kindergottesdienst, Saal
Herstellung: Roman Bissinger
Druck: Rittel Offset GmbH, Planegg
Auflage: 4500
Das Titelbild ist einem Kartenmotiv der
Taizé-Gemeinschaft entnommen.
Aus unseren Kirchenbüchern
(August bis Oktober 2005)
Das neue Leben im Wasser der Taufe empfingen
09.08.05 Naomi Jasmin Marksteiner
11.09.05 Paula Lallinger
30.09.05 Nathalie Plattner
08.10.05 Olivia Albrecht
15.10.05 Elias Ludwig
22.10.05
23.10.05
12.11.05
20.11.05
26.11.05
Maja u. Julia Lettner
Emma Hofmeister
Klara Sessner
Pauline Schön
Ben Matijevic
Vor Gott in Treue und Liebe verbunden
06.08.05 Richard Buchenberger und
Katrin Lindmeyer
06.08.05 Holger Petersen und
Yavari Lopez Pluma
13.08.05 Frank Fleck und
Stephanie Schrader
27.08.05 Christian Krämer und
Yelyzaveta Sergiyenko
03.09.05 Martin Teufl und
Claudia Nold
17.09.05 Peter Balbach und
Elena Betes Novoa
23.09.05 Volker Breid und
Carla Mülhens
15.10.05 Nikolaus Ludwig und
Annegret Wufka
In Gottes Hand geborgen
05.08.05 Georg Mareis, 78 Jahre
06.08.05 Johann Bühler, 73 Jahre
10.08.05 Rupert Brandl, 72 Jahre
16.08.05 Anna Fischer, 71 Jahre
16.08.05 Hildegard Mittermeier, 78 Jahre
21.08.05 Krzystof Biesiadecke, 29 Jahre
26.08.05 Hermann Beckert, 59 Jahre
29.08.05 Friedrich Häufel, 93 Jahre
30.08.05 Elfriede Wagner, 78 Jahre
16.09.05 Albert Gulden, 78 Jahre
07.10.05 Betty Grupp, 80 Jahre
24.10.05 Therese Fuchs, 83 Jahre
03.11.05 Friedrich Stanco, 54 Jahre
03.11.05 Maria Altmann, 71 Jahre
09.11.05 Luise Maier, 77 Jahre
16.11.05 Adolf Eschenlohr, 72 Jahre
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Besondere kirchenmusikalische Angebote
Engelämter
am 30.11., 07.12., 14.12., 21.12.2005
Jeweils um 06.30 Uhr in St. Benno
2. Adventssonntag, 04.12.2005
10.15 Uhr in St. Barbara:
Festgottesdienst zum Patrozinium;
Deutsche Messe von Johann Michael Haydn;
gestaltet vom Chor
19.00 Uhr in St. Benno (Krypta):
Geistliche Abendmusik im Advent; gestaltet
mit Orgel, Violine und Trompete
2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.2005
10.00 Uhr in St. Benno:
Pfarrgottesdienst zum Stephanusfest mit
Flöte und Orgel
Silvester, 31.12.2005
17.00 Uhr in St. Benno:
Jahresabschlussandacht mit festlicher Musik
für Blechbläser
3. Adventssonntag, 11.12.2005
19.00 Uhr in St. Benno (Krypta):
Geistliche Abendmusik im Advent; gestaltet
von den Bennosingers
Neujahr, 01.01.2006
10.00 Uhr in St. Barbara:
Neujahrsgottesdienst
18.30 Uhr in St. Benno:
Neujahrsgottesdienst;
Menschick Missa Antiqua für Chor und
Blechbläser
4. Adventssonntag, 18.12.2005
19.00 Uhr in St. Benno (Kirche):
Geistliche Abendmusik im Advent; gestaltet
mit Volksmusik
Dreikönig, 06.01.2006
10.00 Uhr in St. Benno:
Festgottesdienst zum Dreikönigsfest;
gestaltet von Trompete und Orgel
Heilig Abend, 24.12.2005
15.00 Uhr in St. Benno:
Seniorenmette; gestaltet von Blechbläsern
16.30 Uhr in St. Benno:
Kinderchristmette
22.00 Uhr in St. Barbara:
Christmette
23.00 Uhr in St. Benno:
Christmette mit festlicher Musik für Chor
und Blechbläser
Darstellung des Herrn, 02.02.2006
19.00 Uhr in St. Benno:
Gottesdienst; gestaltet vom Chor mit
Motteten von unterschiedlichen Meistern
1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.2005
10.00 Uhr in St. Benno:
Festgottesdienst; Messe in F-Dur von
Valentin Rathgeber für Soli, Chor und
Orchester
8
Aschermittwoch, 01.03.2006
19.00 Uhr in St. Benno:
Gottesdienst mit Aschenauflegung;
gestaltet vom Chor
10
10
Kolping in zwölf Sätzen
• Wir laden ein und machen Mut zur Gemeinschaft.
• Wir handeln im Auftrag Jesu Christi.
• Wir nehmen uns Adolph Kolping zum
Vorbild.
• Wir sind in der Kirche zu Hause.
• Wir sind eine generationenübergreifende
familienhafte Gemeinschaft.
• Wir prägen als katholischer Sozialverband
die Gesellschaft mit.
• Wir begleiten Menschen in ihrer
persönlichen und beruflichen Bildung.
• Wir eröffnen Perspektiven für junge
Menschen.
• Wir vertreten ein christliches Arbeitsverständnis.
• Wir verstehen uns als Anwalt für Familie.
Hier in der Pfarrgemeinde liefern wir nicht
nur alljährlich einen kleinen Beitrag zum
Adventsbasar, zur Gestaltung der Fronleichnamsprozession oder eines Engelamts, sondern sorgen auch durch Blumen- und Apfelangebote immer wieder dafür, dass Sie
durch „Farbkleckse und Vitamine“ mit Ihrem
Kauf wichtige Projekte voranbringen können. „Vergelt’s Gott“ für diese Unterstützung
sowie Ihr Wohlwollen!
Mithilfe bei Pfarrfesten ist für uns ebenso
selbstverständlich wie feiern, beispielsweise
beim Grillabend in Bennopolis im Sommer.
Die neue Berufsschule in Moosach, Ausbildungshotel, Bildungs- und Erwachsenbildungswerk sind in München mit dem Namen
Kolping verbunden. Natürlich sind Mitglieder des Kolpingwerks auch in den Länderparlamenten und im Bundestag vertreten.
Familienfreundlichere Politik ist dort eines
ihrer Ziele. Es wird aufmerksam begleitet
durch das Kolpingblatt, der Verbandszeitung
der Mitglieder in Deutschland.
• Wir leben verantwortlich und handeln
solidarisch.
Aber Papier ist ja geduldig. Am besten, Sie
kommen selbst einfach einmal bei einem
unserer Treffen vorbei, die Termine finden
Sie im Wochenblatt. Schauen Sie selbst, was
wir so machen. Wir freuen uns!
Aus: Leitbild des Kolpingwerks Deutschland
Herzliche Grüße
• Wir spannen ein weltweites Netz der
Partnerschaft.
Was von diesen 12 wohlklingenden Zielen
und Aufgaben setzen wir, von der Ministrantin bis zur Seniorin, vom erfolgreichen Techniker bis zum erfahrensten Stadtrat, hier in
St. Benno um?
Für die Kolpingsfamilie München St. Benno
11
Taizé
Dreimal am Tag wird auf dem Hügel von Taizé
der Tageslauf unterbrochen. Die Glocken rufen zum Gebet in die Kirche. Hunderte,
manchmal tausende Jugendliche der verschiedensten Länder der Erde beten und singen zusammen mit den Brüdern der Communauté.
„Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit
dem lebendigen Gott als ein ruhiges gemeinsames Gebet, das seine höchste Entfaltung
in lang anhaltenden Gesängen findet, die
danach, wenn man wieder allein ist, in der
Stille des Herzens weiterklingen“
Elementare Inhalte des Taizégebetes sind neben den Gebeten und dem Wort Gottes vor
allem meditative Gesänge und ein Moment
der Stille, der Raum bietet für die persönliche
Begegnung mit Gott.
(Frère Roger)
Durch den erschreckenden Tod von Frère Roger, im August diesen Jahres, rückte der kleine französische Ort Taizé für eine Weile ins
Licht der Öffentlichkeit.
Taizé liegt in Frankreich, in Südburgund. Dort
gründete Frère Roger 1940 eine internationale ökumenische Communauté.
Seit Ende der fünfziger
Jahre kommen zunehmend auch Jugendliche nach Taizé. Zu Tausenden nehmen sie an
den wöchentlichen Jugendtreffen mit Gebeten und Gesprächsgruppen teil.
16
Wenn auch Sie in einer ruhigen und meditativen Atmosphäre gemeinsam mit anderen
Christen den Alltag ausblenden und Gottes
Stimme in sich entdecken wollen, dann laden
wir Sie herzlich ein, zum
TAIZÉGEBET IN ST. BENNO
Jeden 2. Dienstag im Monat
um 19.00 Uhr in der Krypta
(erstmals am 13.12.2005)
Rosi Bär, GR
Alles hat seine Zeit
Advent – eine Zeit
des Wartens!?
Rhythmus gehört
zum Leben der Menschen. Dies weiß
nicht nur die Bibel,
sondern das haben
Menschen seit Jahrhunderten erfahren: Es
tut gut, mit abgegrenzten Zeiten, mit Rhythmen, die unser Leben gliedern, zu leben. Sie
geben Zeit zum Aufatmen, sie geben der Seele Raum zum Innehalten und Entspannen.
Gerade die Adventszeit ist eine besondere
Zeit des Jahres. Es ist eine Zeit der Einkehr
und der Stille, der Vorfreude und der Er-
Der Adventskranz
Der Gründer des „Rauen Hauses" in Hamburg,
Johann Hinrich Wichern, führte im 19. Jahrhundert für Adventsandachten in dieser von
ihm gegründeten sozialen Einrichtung einen
Kranz von Tannenzweigen ein.
wartung. Für vier
Wochen haben wir
Zeit und Raum, um
uns auf Weihnachten vorzubereiten.
Neben der Notwendigkeit nach einer
„Rhythmisierung“ des Lebens haben Menschen jedoch auch sehr schnell festgestellt,
dass es nicht immer einfach ist, auf etwas zu
warten.
Und so sind im Laufe der Jahre Symbole und
Bräuche entstanden, die uns zum einen das
Warten erleichtern und zum anderen den
Sinn des Adventes wieder näher bringen:
In manchen Familien besteht der Brauch,
sich einmal am Tag um den Adventskranz zu
versammeln, gemeinsam die Kerze(n) zu entzünden, eine Geschichte zu hören, ein Lied zu
singen oder ein Gebet zu sprechen. Vielleicht
wäre dieses schöne Ritual auch eine Möglichkeit, Ihrem Adventsweg einen Rhythmus
zu geben?
Er gebrauchte noch 24 Kerzen. Der Adventskranz mit vier Kerzen wurde nach dem 1.
Weltkrieg zum allgemeinen Brauch.
Lichter zu entzünden ist nicht nur durch den
dunklen Winter motiviert, sondern das Licht
steht für Christus.
Als Maria und Joseph das Kind in den Tempel
bringen, begrüßt der Prophet Simeon das
Kind: "ein Licht, das die Heiden erleuchtet
und Herrlichkeit für das Volk Israel" (Lk 2,32).
17
Alles hat seine Zeit
Der Adventskalender
Gerade mal 100 Jahre gibt es den Adventskalender, so wie man ihn heute kennt. Anfang
des 20. Jahrhunderts hat Gerhard Lang den
ersten Adventskalender in München gedruckt. Auf die Idee kam der damals 24-Jährige durch seine Mutter. Sie nähte ihm als
Kind 24 Kekse auf einen Karton; für jeden
Tag eine Leckerei, beginnend am 1. Dezember. Damit wollte sie dem kleinen Gerhard die
Zeit verkürzen und versüßen. Denn genau
wie die meisten anderen Kinder konnte er die
Ankunft des Christkinds kaum erwarten.
• „Die Farben des Advents“ – Unser Weg
durch die Adventszeit 2005; hrsg. von der
Landesstelle der kath. Landvolkbewegung
Bayern e.V., Auslieferung über
http://www.klb-bayern.de
Neben den herkömmlichen kommerziellen
Adventskalendern gibt es mittlerweile zahlreiche alternative Formen, die versuchen,
den christlichen Gedanken des Advents hervorzuheben. Vielleicht entdecken Sie ja eines
dieser Angebote für sich?
• „Erwartungsvoll“ – Adventskalender 2005;
hrsg. vom Bistum Essen, Auslieferung über
den DKV-Buchdienst
Gottesdienste im Advent
Im Advent bereiten wir uns auf die Menschwerdung Jesu Christi vor. Dabei sind wir nicht
allein – wir sind eingebunden in eine Gemeinschaft aus Christen, die gemeinsam dem
Weihnachtsfest entgegengehen.
Diese Gemeinschaft erfahren wir vor allem in
den vielfältigen Gottesdiensten in der Adventszeit: Sei es im regulären Sonntagsgot18
tesdienst, der Werktagsmesse, im Rorateamt,
beim Taizégebet oder aber auch im Kleinkinder- oder Familiengottesdienst:
Wir alle sind eingeladen, uns gemeinsam auf
den Weg zu machen und uns einzustimmen,
damit wir an Weihnachten mit freudigem
Herzen die Geburt unseres menschgewordenen Gottes feiern können.
Rosi Bär, GR
Die heiligen drei Könige - sie haben Gott gesehen
Am Ende der Weihnachtszeit wird in einigen
Bundesländern, Österreich und Teilen der
Schweiz der hl. drei Könige (6.Januar) gedacht. Dargestellt werden sie meist als drei
farbenprächtig gekleidete Männer mit ihren
Gaben oder als Sternsinger, die mit ihren Gedichten und Liedern von Haus zu Haus ziehen
und um eine Spende bitten. An ihre Geschichte und die damit verbundene Bedeutung für den Glauben wird wenig gedacht:
Ihr Geburtsjahr dürfte mindestens 20 Jahre vor
Christi Geburt liegen, andernfalls wäre ihre
beschwerliche Reise zu seiner Geburtsstätte
nicht nachvollziehbar. Sie kommen aus dem
Morgenland östlich von Betlehem. Dort befanden sich die Reiche der Assyrer, Babylonier und Perser. Diesen Völkern werden die hl.
drei Könige zugeordnet. Sie waren als Sterndeuter und Magier tätig und wurden daher
ursprünglich die Weisen aus dem Morgenland genannt. Im Jahr 54 empfingen sie die
Taufe von dem Apostel Thomas. Kurze Zeit
später fanden sie nach einem gemeinsamen
Weihnachtsfest den Tod. Kaiserin Helena
fand im 3.Jh ihre Gebeine im heiligen Land.
Über Konstantinopel und Mailand gelangten
diese in einem prächtigen Schrein am 23.Juli
1164 nach Köln. Über ihrem Standort entstand eine gotische Kathedrale, die heute als
Kölner Dom bekannt ist. Im 2.Jh. wurden die
Weisen aus dem Morgenland zu Königen erhoben. Von dem Kirchenlehrer Beda Venerabilis (gest.735) erhielten sie die Namen Kaspar, Melchior und Balthasar. Die Reise der hl.
drei Könige beschreibt Matthäus in seinem
Evangelium (Mt2,1-12). Dazu der Versuch einer Deutung: Die hl. drei Könige hatten Zugang zu den Schriften ihrer Zeit und kannten
die Bedeutung des neugeborenen Jesus Chri-
stus. Damit begnügten sie sich nicht. Voller
Erwartung suchten sie nach einem persönlichen Glaubenserlebnis (Mt2,1). – Auch die
Pilger unserer Zeit kennen die Hintergründe
ihrer Reiseziele. Wenigstens einmal in ihrem
Leben wollen sie dem nahe sein, was sie verehren. Damals und auch heute fühlen sich
Menschen in ihrer Entfaltungsmöglichkeit
eingeschränkt, wenn sich in ihrer Nähe eine
bedeutende Persönlichkeit befindet. Mit einem wachsamen Miteinander geben sie sich
nicht zufrieden. Alles, was sie als Gefahr
empfinden, wollen sie beseitigen. – So dachte auch König Herodes, als er die hl. drei Könige bat, sorgfältig nach Jesus Christus zu
suchen (Mt2,8). Die hl. drei Könige berichten
von einem Stern, der aufging und ihnen den
Weg zeigte (Mt2,9). Unter Millionen von
Himmelskörpern erkannten sie den richtigen
Stern. – Den Weg zu Gott zu finden bedeutet, sich ihm zu öffnen. Auch wir haben einen
Stern, der uns den Weg zur Wahrheit und zu
Gott weist. Unser Blick darauf muss frei bleiben. Im Stall von Betlehem wird die Liebe
Gottes sichtbar. In einer Krippe liegend
nimmt sein Sohn menschliche Züge an und
unterscheidet sich nicht mehr von den armen Menschen, die ihn umgeben (Mt2,11). –
Gott sucht einen Platz in uns. Die Tür müssen
wir selbst öffnen. Zum 20.Weltjugendtag in
Köln wurde den Reliquien der hl. drei Könige
besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Obelix, ein Pfarrer aus Köln sagte in der Zeitschrift „Die Zeit“: “Was Jugendliche auf sich
nehmen, um vor einem Leichnam 2 Minuten
zu stehen, wäre vor 30 Jahren unvorstellbar
gewesen – ein Zeichen für Glauben und die
neue Frömmigkeit“.
Karl-Heinz Albrecht
15
Taizé
Dreimal am Tag wird auf dem Hügel von Taizé
der Tageslauf unterbrochen. Die Glocken rufen zum Gebet in die Kirche. Hunderte,
manchmal tausende Jugendliche der verschiedensten Länder der Erde beten und singen zusammen mit den Brüdern der Communauté.
„Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit
dem lebendigen Gott als ein ruhiges gemeinsames Gebet, das seine höchste Entfaltung
in lang anhaltenden Gesängen findet, die
danach, wenn man wieder allein ist, in der
Stille des Herzens weiterklingen“
Elementare Inhalte des Taizégebetes sind neben den Gebeten und dem Wort Gottes vor
allem meditative Gesänge und ein Moment
der Stille, der Raum bietet für die persönliche
Begegnung mit Gott.
(Frère Roger)
Durch den erschreckenden Tod von Frère Roger, im August diesen Jahres, rückte der kleine französische Ort Taizé für eine Weile ins
Licht der Öffentlichkeit.
Taizé liegt in Frankreich, in Südburgund. Dort
gründete Frère Roger 1940 eine internationale ökumenische Communauté.
Seit Ende der fünfziger
Jahre kommen zunehmend auch Jugendliche nach Taizé. Zu Tausenden nehmen sie an
den wöchentlichen Jugendtreffen mit Gebeten und Gesprächsgruppen teil.
16
Wenn auch Sie in einer ruhigen und meditativen Atmosphäre gemeinsam mit anderen
Christen den Alltag ausblenden und Gottes
Stimme in sich entdecken wollen, dann laden
wir Sie herzlich ein, zum
TAIZÉGEBET IN ST. BENNO
Jeden 2. Dienstag im Monat
um 19.00 Uhr in der Krypta
(erstmals am 13.12.2005)
Rosi Bär, GR
Alles hat seine Zeit
Advent – eine Zeit
des Wartens!?
Rhythmus gehört
zum Leben der Menschen. Dies weiß
nicht nur die Bibel,
sondern das haben
Menschen seit Jahrhunderten erfahren: Es
tut gut, mit abgegrenzten Zeiten, mit Rhythmen, die unser Leben gliedern, zu leben. Sie
geben Zeit zum Aufatmen, sie geben der Seele Raum zum Innehalten und Entspannen.
Gerade die Adventszeit ist eine besondere
Zeit des Jahres. Es ist eine Zeit der Einkehr
und der Stille, der Vorfreude und der Er-
Der Adventskranz
Der Gründer des „Rauen Hauses" in Hamburg,
Johann Hinrich Wichern, führte im 19. Jahrhundert für Adventsandachten in dieser von
ihm gegründeten sozialen Einrichtung einen
Kranz von Tannenzweigen ein.
wartung. Für vier
Wochen haben wir
Zeit und Raum, um
uns auf Weihnachten vorzubereiten.
Neben der Notwendigkeit nach einer
„Rhythmisierung“ des Lebens haben Menschen jedoch auch sehr schnell festgestellt,
dass es nicht immer einfach ist, auf etwas zu
warten.
Und so sind im Laufe der Jahre Symbole und
Bräuche entstanden, die uns zum einen das
Warten erleichtern und zum anderen den
Sinn des Adventes wieder näher bringen:
In manchen Familien besteht der Brauch,
sich einmal am Tag um den Adventskranz zu
versammeln, gemeinsam die Kerze(n) zu entzünden, eine Geschichte zu hören, ein Lied zu
singen oder ein Gebet zu sprechen. Vielleicht
wäre dieses schöne Ritual auch eine Möglichkeit, Ihrem Adventsweg einen Rhythmus
zu geben?
Er gebrauchte noch 24 Kerzen. Der Adventskranz mit vier Kerzen wurde nach dem 1.
Weltkrieg zum allgemeinen Brauch.
Lichter zu entzünden ist nicht nur durch den
dunklen Winter motiviert, sondern das Licht
steht für Christus.
Als Maria und Joseph das Kind in den Tempel
bringen, begrüßt der Prophet Simeon das
Kind: "ein Licht, das die Heiden erleuchtet
und Herrlichkeit für das Volk Israel" (Lk 2,32).
17
Alles hat seine Zeit
Der Adventskalender
Gerade mal 100 Jahre gibt es den Adventskalender, so wie man ihn heute kennt. Anfang
des 20. Jahrhunderts hat Gerhard Lang den
ersten Adventskalender in München gedruckt. Auf die Idee kam der damals 24-Jährige durch seine Mutter. Sie nähte ihm als
Kind 24 Kekse auf einen Karton; für jeden
Tag eine Leckerei, beginnend am 1. Dezember. Damit wollte sie dem kleinen Gerhard die
Zeit verkürzen und versüßen. Denn genau
wie die meisten anderen Kinder konnte er die
Ankunft des Christkinds kaum erwarten.
• „Die Farben des Advents“ – Unser Weg
durch die Adventszeit 2005; hrsg. von der
Landesstelle der kath. Landvolkbewegung
Bayern e.V., Auslieferung über
http://www.klb-bayern.de
Neben den herkömmlichen kommerziellen
Adventskalendern gibt es mittlerweile zahlreiche alternative Formen, die versuchen,
den christlichen Gedanken des Advents hervorzuheben. Vielleicht entdecken Sie ja eines
dieser Angebote für sich?
• „Erwartungsvoll“ – Adventskalender 2005;
hrsg. vom Bistum Essen, Auslieferung über
den DKV-Buchdienst
Gottesdienste im Advent
Im Advent bereiten wir uns auf die Menschwerdung Jesu Christi vor. Dabei sind wir nicht
allein – wir sind eingebunden in eine Gemeinschaft aus Christen, die gemeinsam dem
Weihnachtsfest entgegengehen.
Diese Gemeinschaft erfahren wir vor allem in
den vielfältigen Gottesdiensten in der Adventszeit: Sei es im regulären Sonntagsgot18
tesdienst, der Werktagsmesse, im Rorateamt,
beim Taizégebet oder aber auch im Kleinkinder- oder Familiengottesdienst:
Wir alle sind eingeladen, uns gemeinsam auf
den Weg zu machen und uns einzustimmen,
damit wir an Weihnachten mit freudigem
Herzen die Geburt unseres menschgewordenen Gottes feiern können.
Rosi Bär, GR
Weltjugendtag 2005 in Köln … und wir waren dabei!
Am Dienstag, den 16.08.2005 um 04.30 Uhr
ging es los. Wir standen mit weiteren 27
vollbepackten Jugendlichen aus unserem
Dekanat am Gleis 2 des Münchner Ostbahnhofs und warteten auf den Zug, der eine
Stunde Verspätung hatte. Als der Ersatzzug
dann endlich eintraf, mussten wir feststellen, dass dort viel zu wenig Platz für die
Münchner Pilger vorhanden war. Also verbrachten wir die Fahrt zu zwölft in einem
6er-Abteil.
Völlig fertig kamen wir gegen 13.00 Uhr am
Kölner Hauptbahnhof an und wurden von
einem Fahnenmeer und geschätzten 2000
ausgelassen feiernden Jugendlichen empfangen. Nachdem dann auch die im Trubel
Verloren gegangenen (darunter auch Stefan) in Bergheim (ca. 45 Minuten mit dem
Zug von Köln entfernt) ankamen, wurden
wir auf unsere Gastfamilien aufgeteilt.
Kaum in den Familien angekommen, zog es
uns an diesem Abend aber wieder in die Kölner Altstadt, um dort die einmalige Stimmung zu genießen.
So waren bei der Katechese am nächsten
Morgen viele Augen noch klein und verschlafen. Doch wachten alle spätestens bei
den Kennenlernspielen in der Kirche und der
hitzigen Diskussion mit dem Erzbischof von
Köln auf. Nun ging es daran, für jeden ein
Mittagessen zu ergattern, was sich bei
800.000 hungrigen Menschen an den Essensausgaben nicht gerade einfach gestaltete. Gestärkt tauchten wir in den Trubel rund
um den Kölner Dom ein und lernten dabei
junge Christen verschiedenster Herkunft
kennen. Am Abend fanden wir uns dann zu
einem Gottesdienst mit dem Nymphenburger Dekan und anschließendem Picknick zu-
sammen. Danach ging es zu einem Robbie
Williams-Konzert! Ja, o.k., es war nur ein
Imitator, doch wenn man die Augen schloss,
merkte man es fast nicht, denn die Stimmung war wie bei einem Konzert der britischen Pop-Ikone. Diejenigen, die immer
noch nicht genug hatten, feierten bis in die
frühen Morgenstunden auf einer WJT-Party
weiter.
Am Donnerstagmorgen um 07.00 Uhr ging
es dann pünktlich weiter mit einer Domwallfahrt, die am Rheinufer entlang bis zum Kölner Dom führte. Und dann war es endlich soweit: Papst Benedikt XVI. betrat zum ersten
Mal nach seiner Wahl wieder heimatlichen
Boden und wurde stürmisch empfangen.
Auch wir riefen dem Papst zum Empfang ein
herzliches „Benedetto“ entgegen. Manche
von uns winkten am Rheinufer, wo der Pontifex Maximus auf einem Boot vorbeischipperte, andere wagten sich ins Gedränge auf
dem Domplatz, wo der Papst trotz starker
Lärmkulisse eine Begrüßungsrede an die versammelte Weltjugend hielt, und wieder andere waren im bis auf den letzten Platz besetzten Kölner Rhein-Energie-Stadion, wo
via Liveübertragung die Ankunft des bayerischen Nachfolgers Petri auf Großbildleinwand beobachtet werden konnte.
In diesem Fußballstadion fand auch direkt
im Anschluss ein Musikfestival mit internationalen Musikgruppen statt. Dazwischen
überbrachten Prominente, wie Nelson Mandela und Pele, Friedensbotschaften. Und so
feierten und tanzten wir zusammen mit
Spaniern, Peruanerinnen und Usbeken fröhlich in den Abend hinein. Doch nach diesem
mitreißenden Erlebnis erfolgte eine kleine
Ernüchterung. Denn bei dem sowieso über19
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07.00 bis
19.00 Uh
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lasteten Kölner Nahverkehr wurden die Sicherheitskontrollen wegen der Papstankunft
verstärkt und so verbrachten wir mehrere
Stunden im Gedränge zwischen Kölner
Hauptbahnhof und Domplatz, bevor wir uns
notgedrungen in die Gruppen Fußgänger
und Taxifahrer spalteten. Einige kaperten
sogar einen polnischen Reisebus, um
schnellstmöglich in ihr Bett zu gelangen.
Am Freitag um 19.00 trafen wir uns zu der
von unserer Gruppe vorbereiteten Katechese,
in die Nähe von Düsseldorf zu fahren. Als
auch die, die verschlafen hatten ankamen,
hörten wir uns eine spannende Predigt über
die Gleichberechtigung in der kath. Kirche
an. Nach diesem informativen Gottesdienst
teilte sich unsere Gruppe: Ein Teil fuhr nach
Köln, die anderen nutzten die Chance, Düsseldorf zu besichtigen. Wir waren begeistert
von der Stimmung, die hier trotz eines Platzregens herrschte. Es waren zwar weniger
junge Menschen als in Köln unterwegs, diese
feierten aber um so ausgelassener. Da wir an
die Zugzeiten gebunden waren, machten wir
uns am späten Nachmittag wieder auf den
Rückweg.
Am nächsten Morgen ging es früh mit dem
Shuttelbus zum Marienfeld. Für die 1 Mio.
Menschen wurde extra eine Autobahn gesperrt. Die letzten 4 Kilometer mussten wir
mit unserem Gepäck laufen. Die Stimmung
auf diesem Weg war beeindruckend. Man
sah Menschen aus den verschiedensten Ländern. Als wir auf unserem reservierten Platz
ankamen richteten wir uns nach Möglichkeit
ein, denn es war sehr eng und gegen Abend
sah man praktisch keinen Grashalm mehr
unter den ganzen Menschen. Am Abend
fand eine Vigil mit dem Papst statt, in deren
Verlauf jeder Pilger die Kerze, die er mit dem
Essen bekommen hatte, entzündete. Dies
sorgte für eine beeindruckende Stimmung,
die von jedem Teilnehmer genossen wurde.
Die Nacht wurde zum Glück ohne Regen
überstanden. Am nächsten Morgen fand der
Abschlussgottesdienst statt. Danach machten wir uns auf den Heimweg und erreichten
nach einigen Schwierigkeiten unseren Zug
nach München. Der Weltjugendtag war für
uns alle ein eindrückliches Erlebnis und wird
uns noch lange im Gedächtnis bleiben.
Stefan Geigenscheder und Melanie Ebner
Und nach dem Gottesdienst noch in die Bücherei …
das war der Gedanke des Büchereiteams,
und deshalb ist die Sonntagsöffnungszeit
auch auf 10.30 – 12.00 Uhr geändert worden! Neben der Ausleihezeit am Dienstag
von 16.30 – 18.30 Uhr sollte eine weitere
Möglichkeit gegeben sein, sich kostenlos
Bücher, CD, MC und auch DVD auszuleihen.
Dass dieses Angebot nicht gerade gut angenommen wird, finde ich bedauerlich, aber
das kann sich ja noch ändern. Vielleicht finden auch neue Interessenten am Sonntag
den Weg in die Bücherei – sie müssen nicht
vorher beim Gottesdienst gewesen sein.
Noch ein Tipp: Warum sich selbst Bücher
zur Advent- und Weihnachtszeit kaufen –
nehmen Sie doch einfach unser kostenloses
Angebot wahr und Sie sparen auch noch den
Platz im Bücherregal. Also, vielleicht doch
mal unverbindlich reinschauen bei uns und
sich überraschen lassen von dem vielseitigen
Angebot!
Herbert Reiter für das Büchereiteam
21
„Eine Reise die ist lustig, eine Reise die ist schön …“
Dieses Motto gilt immer, wenn der Frauenbund St. Benno sich auf große Fahrt begibt.
So wie heuer vom 4. bis 10. September ins
französische Burgund. Unser Reiseziel des
ersten Tages war Saulieu, wo wir im Hotel de
la Poste unser Quartier bezogen. Die Stadt ist
bekannt für ihre exzellente Gastronomie
und liegt im Naturpark Morvan, einem
Mittelgebirge mit unendlich schönen Laubwäldern. Die folgenden Tage wandelten wir
auf kunsthistorischen Spuren mit unserem
Reiseleiter, Monsieur Philipp, von Autun bis
Vezelay. Der Beginn unserer Rundreise war in
Vezelay
mit dem Besuch der größten romanischen
Abteikirche ihrer Zeit, St. Madeleine, die im
23. Jahrhundert das Ziel hunderttausender
Pilger war.
Pontigny: Zisterzienser Abteikirche
wirkte wie ein Schiff aus Stein.
Autun
vom römischen Kaiser Augustus gegründete
Stadt. 2 Stadttore und das Bühnentheater
sind noch erhalten.
Chateau La Rochepot
Bergschloss an der Cote d’Or
Beaune
Fontenay
ein Ort der Besinnung – von Bernhard von
Clervaux gegründetes, am besten erhaltenes
Zisterzienserkloster mit wunderschöner
Außenanlage und Kreuzgang.
Dijon
Hauptstadt von Burgund; früher auch
Hauptstadt der burgundischen Herzöge.
Nevers
Stadt am Ufer der Loire, einst blühende Fayencen-Fabrikation. Besuch des Konventes St.
Gildard, dort wird der einbalsamierte Leichnam der 1933 wegen ihrer Marienvisionen
heilig gesprochenen Bernadette Soubirous
verwahrt. Heilige Messe am Grab der Namenspatronin unserer Bernadette Hörmann.
22
Hotel Dieu – klosterähnlich hochgotisches
Kranken- und Armenhospiz, gegründet
1443, bis Ende des 20. Jahrhunderts in Funktion.
Tournus
in gallo-römischer Zeit gegründete Stadt an
der Saône. Mächtige Abtei St. Philibert.
Cluny
gegründet 910; einst mittelalterliches Zentrum benediktinischen Mönchtums.
Taizé
nach dem 2. Weltkrieg gegründete, ökumenisch ausgerichtete Gemeinschaft. Besuch
am Grab des vor kurzem ermordeten Gründers Frère Roger Schutz.
Ronchamp
berühmter neuzeitlicher Kirchenbau des
Künstlers Le Corbusier.
Bei all der Anstrengung mancher Tage kam
Essen und Trinken natürlich nicht zu kurz.
Vor allem der Burgunderwein wurde genüsslich getrunken. An das vorzügliche
Abendessen in einer Ferme Auberge auf dem
Land werden manche noch oft denken. Auch
der Besuch eines Weingutes in Chablis war
eine willkommene Abwechslung nach viel
Kunstgeschichte. Nette Unterhaltungen und
lustiges Beisammensein werden uns noch
lange die Erinnerung an diese schöne Reise
wach halten.
Ein ganz herzlicher Dank geht an unsere
Frau Schunk für die wie immer perfekte Vorbereitung und Durchführung dieser Reise.
Auch Herrn Pfarrer Sperrer, der uns auf dieser Reise begleitet hat, Dank für die morgendlichen Gebete, Gedanken und die schönen Taizé-Lieder.
Au revoir, bis zur nächsten Frauenbund-Reise 2006
Hedwig Seiler für den Frauenbund
23
Wichtige Telefonnummern
Telefonnummern
Caritas-Zentrum Neuhausen/Moosach
(Kreittmayrstraße 29)
Verwaltung Soziale Beratung 12 66 00 20
Verwaltung Sozialstation
12 66 00 50
Kindergarten/Hort St. Benno
(Lothstraße 16)
Kindergarten
1 29 56 02
(Fax 15 89 08 93)
Hort
18 2072
Schwestern
18 20 71
(Anmeldung spätestens 1 1/2 Jahre vor Eintritt)
Katholische Ehe-, Partnerschafts- und
Familienberatung
Anmeldung über
5 44 3110
34
Katholische Beratungsstelle für
Schwangerschaftsfragen
Kontakt-Telefon
55 98 12 27
Katholische Jugendstelle
(Kreittmayrstraße 29)
18 77 47
Anonyme Alkoholiker
Kontakt-Telefon
(19.00 – 22.00 Uhr)
55 56 85
➔ Sagen, was Sorgen macht.
Wir sind immer für Sie da.
Kostenfrei und verschwiegen.
Telefonseelsorge
evangelisch
katholisch
08 00/111 0111
08 00/111 02 22
35
Die Wiedergeburt des Menschen
Vor wenigen Monaten wurde der Befreiung
des KZ-Lagers Dachau vor 60 Jahren gedacht. Damit wurde den Häftlingen ihre
menschliche Würde, ihr Antlitz wieder gegeben; zuvor waren sie nur noch eine Nummer,
gleichsam feierten sie ihre Wiedergeburt.
Kurze Zeit später wurde die ehemalige Garnisonskirche, unsere Filialkirche St. Barbara,
über mehr als 3 Jahrzehnte die religiöse Heimat der polnischen Katholiken. Denn viele
tausende Polen (ehemalige KZ-Häftlinge,
Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene) konnten
nach Kriegsende wegen der Machtergreifung der Kommunisten nicht mehr in ihre
Heimat zurückkehren oder auswandern.
Im Lager Dachau hatten zwischen 1939 und
1945 neben 30.000 registrierten Toten weitere tausende nichtregistrierte Häftlinge ihr
Leben verloren. Sie starben an Hunger, Erschöpfung, an Schlägen, durch Foltern,
Typhus, wurden erschossen, erhängt oder
mit Spritzen getötet.
Dagegen sahen etwa 32.000 Häftlinge in
ihrer Befreiung gleichsam den „Stern von
Bethlehem“, als nämlich am 29. April
1945, gegen 05.30 Uhr früh, an einem
Samstag, die 7. US-Armee das eiserne Tor
aufstieß und sie von ihrem Martyrium befreite. Unter ihnen waren etwa 700 polnische Priester, die das Inferno der einstmals
1800 internierten polnischen Priester überlebten. Denn alle polnischen Priester wurden
mit wenigen Ausnahmen ohne jegliche
Angaben von Gründen verhaftet und zum
großen Teil nach Dachau gebracht.
Mit der Ausrottung der polnischen Priester
sollte zugleich die polnische Kultur vernich26
tet werden, wie dies bereits in „Mein Kampf“
ausgesprochen wurde. Es ist daher nicht
verwunderlich, dass innerhalb des sogenannten „Priesterblocks“ die polnischen
Priester besonderen Demütigungen ausgesetzt waren. So durften sie seit 1941 nicht
mehr an den Gottesdiensten, die in der Kapelle – in der zum Teil umfunktionierten Baracke 26 – gefeiert wurden, teilnehmen.
Denn sie waren in einer eigens für sie vorgesehenen Baracke 30 untergebracht, die
nochmals durch Stacheldraht von den anderen Baracken abgetrennt war. So hatten sie
keinen Kontakt zu den übrigen Geistlichen,
wurden zu schwerer Arbeit, unter anderem
auf der „Plantage“ herangezogen; ausgehungert mussten sie dort wie andere Häftlinge arbeiten, von früh morgens bis spät in
den Abend und zwar bei jedem Wetter.
Ein polnischer Priester hat dies wie folgt geschildert:
„Im Lager wußte man nie, was einen Menschen in einigen Tagen, nicht einmal in einer
Stunde oder einigen Minuten erwartete,
was ihm beim Appell, bei der Arbeit, während des Essens, während der nächtlichen
Ruhe begegnete, Ungewissheit im höchsten
Grade; z. B. wurde jemand „vor das Tor“ gerufen und derjenige kehrte dann nie wieder
zurück. Während der vielen Visiten bezeichnete ein SS-Mann einen Schrank als
schmutzig und schrieb eine Meldung, für die
dann die Strafe des „Baumes“ drohte (mit
auf den Rücken gebundenen Händen
1 Stunde an einem Baum hängend) oder
zum Appell marschierte ein Block nicht ordentlich genug, darauf erhielt der ganze
Block „Sport“ nach dem Abendappell oder
Wer will fleißige Handwerker sehen …
Unter diesem Thema stellen wir
in einer Fortsetzungsreihe Handwerksbetriebe rund um St. Benno vor.
Heute:
Haarwerkstatt Sabine Kollmeder
Sabine Kollmeder übernahm den Betrieb am
1.1.2004 von ihren Eltern Lieselotte und
Walter Niedermeier. Schon ihre Kindheit
verbrachte sie in der Kreittmayrstraße. So
war es nur natürlich, dass ihre Taufe, Erstkommunion, Firmung und Hochzeit in der
Bennokirche stattfanden.
(vormals Haarstudio Niedermeier)
Früher ging man zum Bader, ließ sich dort
baden, balbieren (d.h. rasieren), die Haare
schneiden, zur Ader lassen, Blutegel ansetzen, schröpfen, Zähne ziehen und erfuhr die
neuesten Nahrichten. Heute geht man zum
Nachfolger des Baders, zum Friseur, z.B. zur
Haarwerkstatt der Sabine Kollmeder in der
Kreittmayrstraße 18. Bekanntlich werden
dort die meisten Verrichtungen des Baders
nicht mehr vorgenommen, doch verschönern lassen können sich die Damen und Herren immer noch bestens, sowohl am Kopf als
auch an den Händen bei der Maniküre.
Sabine Kollmeder zeigt bei der Bayerischen
Meisterschaft ihre Friseur-Künste
28
In die Lehre ging sie 1984 – 1987 im Künstlerviertel Schwabing. Bereits 1986 wurde sie
Bayerische Juniorenmeisterin, 1988 3. Oberbayerische Meisterin, 1989 Münchener
Meisterin im Friseur-Handwerk. Dazwischen
veranstaltete sie zahlreiche Friseurmodeschauen und absolvierte 1992 die Meisterprüfung. Die Hochzeit der Kollmeders fand
1996 statt, Sohn Tobias ergänzte die Familie.
Frau Kollmeder, die auch in der Friseurinnung tätig war, wird im Geschäft durch ihre
Mutter, die auch Friseurmeisterin ist, und
von drei Lehrlingen unterstützt (siehe Foto).
Sabine Kollmeder (rechts) beim Frisieren.
Die Belegschaft schaut zu.
(2. von links: ihre Mutter, Frau Niedermeier)
30
Wichtige Telefonnummern
Telefonnummern
Caritas-Zentrum Neuhausen/Moosach
(Kreittmayrstraße 29)
Verwaltung Soziale Beratung 12 66 00 20
Verwaltung Sozialstation
12 66 00 50
Kindergarten/Hort St. Benno
(Lothstraße 16)
Kindergarten
1 29 56 02
(Fax 15 89 08 93)
Hort
18 2072
Schwestern
18 20 71
(Anmeldung spätestens 1 1/2 Jahre vor Eintritt)
Katholische Ehe-, Partnerschafts- und
Familienberatung
Anmeldung über
5 44 3110
34
Katholische Beratungsstelle für
Schwangerschaftsfragen
Kontakt-Telefon
55 98 12 27
Katholische Jugendstelle
(Kreittmayrstraße 29)
18 77 47
Anonyme Alkoholiker
Kontakt-Telefon
(19.00 – 22.00 Uhr)
55 56 85
➔ Sagen, was Sorgen macht.
Wir sind immer für Sie da.
Kostenfrei und verschwiegen.
Telefonseelsorge
evangelisch
katholisch
08 00/111 0111
08 00/111 02 22
35
Mach’s wie Gott … werde Mensch
„Lasset uns den Menschen nach unserem
Ebenbild machen“, sprach Gott und er stattete den Menschen mit Herz, Seele und Verstand aus.
Er sah, dass sein Werk nicht nur gut, sondern
auch sehr gut war, und freute sich. Er
nannte Menschen „seine Kinder“ = Gottes
Kinder.
„Der Herr sprach:
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst. Ich habe dich beim Namen gerufen,
du gehörst mir. Wenn du durchs Wasser
schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du
durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt,
keine Flamme wird dich verbrennen. Weil du
in meinen Augen teuer und wertvoll bist und
weil ich dich liebe. Denn jeden, der nach
meinem Namen benannt ist, habe ich zu
meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht.“ (Jes 43, 1-4.7)
Welch’ eine grenzenlose Liebe!
Wie konnten nur Adam und Eva Gottes Güte
und seine grenzenlose Liebe missachten und
somit das Paradies verlieren? …
Da Gott Erbarmen mit seinen Geschöpfen
hatte, sandte er seinen über alles geliebten Sohn Jesus Christus auf die Erde um
uns durch seinen schmerzhaften Tod zu erlösen.
… Und was will Gott von uns als Gegenleistung?
36
Gott will, dass wir ihn in’s Zentrum unseres
Lebens stellen; ihn lieben aus unserem ganzen Herzen, mit der ganzen Seele und nach
all unseren Kräften … und unseren Nächsten
– wie uns selbst –.
„Ich bin nicht gekommen um bedient
zu werden, sondern um zu dienen,“ sprach
Jesus.
Wir Elisabethaner befolgen Jesu Wort: gehen zu Alten, Kranken, Hilfebedürftigen, um
sie in ihrer Not kennen zu lernen, um ihnen
zu helfen.
In der Adventszeit veranstalten wir auch
heuer das bereits traditionelle Frauentragen in St. Benno.
Maria und ihr göttlicher Sohn besuchen Familien mit Kindern, Alleinstehende, Kranke
in ihren Wohnungen. Wir beten – auch gemeinsam mit Nachbarn - und überreichen
das traditionelle Bethlehemlicht.
(Maria u. Jesus-Kind werden in die vorausgeplante Wohnung weiter getragen) …
(Auskunft im Pfarrbüro)
Lassen wir unser christliches Weihnachtslicht in unseren Herzen auflodern, damit unser Nachbar es nicht nur sehen, sondern sich
auch daran erwärmen kann.
Für den Elisabethenverein
Lilly Schnekenbühl
1. Vorsitzende
Document
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Seele and Geist
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