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Gedenken an Armut eben wie in frika - Blickwechsel

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TAGEBLATT Kinderseite
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Bühne: • „Die Ideenfänger“: Kindertheater mit
dem Theater Clapp &
Buchfink, Sonntag, 21.
Oktober, um 15 Uhr in
der Musa in Göttingen,
Hagenweg 2a. Ab 5 Jahren.
Aktionen:
•
„Was
braucht ein Steinzeitmensch zum Überleben?“: Töpfern für Kinder ab 4 Jahren im Städtischen Museum Göttingen. Am Sonnabend, 20.
Oktober, um 14.30 Uhr.
• „Die Samstagvorleser“:
am Sonnabend, 20. Oktober, um 12 Uhr in der
Stadtbibliothek Göttingen. Ab 4 Jahren. • „Afrikanische Kinderwelten“:
Trommeln bauen im
Städtischen Museum am
Mittwoch, 24. Oktober,
um
Kino: • „Lotte im Dorf
der Erfinder“ läuft am
Donnerstag, 18. Oktober,
um 15.30 Uhr im Göttinger Kino Lumiére. •
„Blöde Mütze“ zeigt das
Lumiére am Freitag, 19.
Oktober, um 15.30 Uhr.
Anschließend ist eine
Hauptdarstellerin
zu
Gast. • „Lotte aus der
Krachmacherstraße“
zeigt das Göttinger Cinema am Sonnabend, 20.
Oktober, um 16.15 Uhr
und Sonntag um 11 Uhr.
• „Mondscheinkinder“ ist
am Sonnabend um 15.30
Uhr im Göttinger Lumiére zu sehen, „Shrek
der Dritte“, am Sonntag
um 15.30 Uhr.
Mein
Lieblingswitz
Von Kimberly
Die höchste Auszeichnung der Welt
Nobelpreis: Warum gibt es ihn, wie bekommt man ihn, wer hat ihn bereits erhalten
Alfred Nobel (1833-1896)
war ein schwedischer Chemiker und Industrieller. Er
erfand unter anderem das
Dynamit, was ihn sehr reich
machte. Er hinterließ sein
Vermögen einer Stiftung, die
seit 1901 jedes Jahr – wie
gerade geschehen – hoch
angesehene und mit viel
Geld verbundene Auszeichnungen vergibt.
Alfred Nobel
iese Nobelpreise werden für besondere Leistungen auf den Gebieten
Physik, Chemie, Medizin
und Literatur verliehen. Eine weitere Auszeichnung ist
der Friedensnobelpreis. Er
wird an Menschen vergeben, die sich ganz besonders
für den Frieden in der Welt
eingesetzt
haben.
Die
Schriftstellerin Bertha von
Suttner war die erste Frau,
die den Friedensnobelpreis
erhielt. Preisträger war auch
der deutsche Bundeskanzler
Willy Brandt, der 1971 für
die Aussöhnung zwischen
Ost und West ausgezeichnet
wurde.
Am Sonntag vor 174 Jahren wurde der berühmte
Chemiker und Industrielle
Alfred Nobel in Schweden
geboren. Schon als junger
Mann hatte Alfred Nobel
viel von der Welt gesehen.
Seine Teenagerjahre verbrachte er in Russland, lebte
dann einige Jahre in Frankreich. Ab 1863 experimentierte er in seiner Geburtsstadt Stockholm. Als Chemiker arbeitete Nobel vor
allem mit und an Sprengstoffen. 1866 erfand er einen
Sprengstoff, den fast jeder
kennt: das Dynamit. Er ließ
sich seine Entdeckung patentieren und gründete Firmen und Labore in über 20
Ländern auf der ganzen
Welt. Nobel wurde damit
sehr reich. Kurz vor seinem
Tod am 10. Dezember 1896
in Italien, schrieb er in sein
Testament, dass sein Vermögen in eine Stiftung
fließen soll. Diese NobelStiftung vergibt seit 1901
die berühmten Nobelpreise.
Bis 2006 wurde der Preis
an 735 Männer und 33
Frauen vergeben. Darunter
sind auch zahlreiche Menschen, die in Göttingen gelebt haben oder heute noch
leben.
jw
Tageblatt-Interview mit Nobelpreisträger Erwin Neher:
„Man muss Neugier bewahren“
Der Göttinger Professor Erwin Neher hat 1991 den Nobelpreis für Medizin bekommen. Jens Wucherpfennig
hat den 63-Jährigen gefragt,
was man tun muss, um die
Auszeichnung zu erhalten.
Tageblatt: Waren Sie damals
von der Preisverleihung überrascht?
Neher: Oh ja. Das war eine
große Überraschung.
Hat sich Ihr Leben dadurch
verändert?
Ein halbes Jahr lang schon.
Es gab ständig Einladungen, Anfragen und Wünsche, für andere etwas zu
tun.
Wie wird man Nobelpreisträger?
Man muss eine wichtige
Erfindung machen. Es sollte die wichtigste Erfindung
in einem Jahr auf einem bestimmten Gebiet sein.
Was war Ihre wichtige Erfindung?
K
D
imberly Sölter (10 Jahre)
aus Göttingen reitet am
liebsten mit ihrem Pferd.
Darum ist sie auch im Reitverein Holzerode. Sie hat
diese lustige Rätselfrage für
das Tageblatt ausgesucht:
nhand von Geschichten
Was ist der Unterschied
und Liedern über das
zwischen einem Kaktus und
tägliche
Leben afrikanischer
einem Pferd?
Kinder möchte der Künstler
und Musiker Agbenyega Attiogbe-Redlich alias ,Pepper'
erzählen, was den Kindern in
seiner Heimat Ghana Spaß
macht und womit sie spielen.
Nachrichten für uns…
schickt bitte per Post an Er zeigt, wie mit einfachen
Kinderseite, Redaktion Mitteln richtige MusikinGöttinger
Tageblatt, strumente selbst hergestellt
37070 Göttingen, per werden können und biegt
E-Mail an taggi@goet- mit den Kindern zusammen
Spielzeuge aus Draht. Für
tinger-tageblatt.de,
per Fax an 0551 / 901- Kinder ab 5 Jahren. Die Veranstaltung
beginnt
am
750, oder ruft an unter
Dienstag,
23.
Oktober,
um
0551 / 901-754 bei Jens
14.30 Uhr im Städtischen
Wucherpfennig.
Museum, Ritterplan 7-8. jw
Eine Urkunde, eine Goldmedaille und viel Geld: Im Stockholmer Konzerthaus werden die meisten Nobelpreise verliehen.EF
Wir haben es geschafft,
ganz winzige elektrische
Ströme zu messen, die
durch Poren in unserem
Körper fließen.
Warum ist das so wichtig?
Weil diese Ströme viele
Signale in unserem Körper
steuern. Viele Medikamente verstopfen diese Poren.
Aufgrund unserer Entdeckung lassen sich Medikamente entsprechend verbessern
Wieviel Geld haben Sie mit
dem Nobelpreis bekommen,
und was haben Sie damit gemacht?
Das waren damals ungefähr
800 000 D-Mark. Wir hatten gerade angefangen, ein
Haus zu bauen, und ohne
das Geld hätten wir bei der
Bank einen Kredit aufnehmen müssen.
Die meisten Nobelpreisträger
sind über 60, wenn sie den
Göttinger Preisträger
G
Hinzmann
Von Mittwoch
bis Mittwoch
21
Preis bekommen. Sie waren
mit 47 Jahren relativ jung.
Es dauert meist, bis sich
herausstellt, ob eine Entdeckung wichtig ist. Auch
bei mir hat es zehn Jahre
gedauert. Ich hatte aber
schon in jungen Jahren geforscht.
Was für Eigenschaften muss
ein
zukünftiger
Nobelpreisträger mitbringen?
Man muss die Neugier bewahren, muss den Dingen
auf den Grund gehen und
vor allem Freude am Forschen haben.
öttingen hat in seiner
Geschichte besonders
viele
Nobelpreisträger
hervorgebracht. Weil 43
Preisträger zumindest zeitweise in der Stadt gelebt
haben, spricht man vom
„Göttinger
Nobelpreiswunder“. Vor allem in der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
waren
viele
Preisträger mit der Universität in Göttingen verbunden. Weltweit wurde
in diesem Zeitraum keine
andere Universität so häufig in Verbindung mit einem Nobelpreis
genannt.
Erst in der
zweiten
Hälfte des
Jahrhunderts wurde GöttinRobert Koch
gen von
amerikanischen
Universitäten
wie dem
Massachusetts
Otto Hahn
Institute
of Technology überholt. Die Nobelpreise wurden überwiegend in den Bereichen
Physik und Chemie verliehen. Zu den bekannten
Preisträgern zählen Otto
Hahn, der die Kernspaltung entdeckte,
Robert
Koch, der
Krankheiten
erforschte,
und
der
Schriftstel- Günter Grass
Leben wie in
Afrika
Gedenken an
Armut
A
m heutigen Mittwoch ist
der „Tag für die Beseitigung der Armut". Schon seit
20 Jahren steht der 17. Oktober für den Kampf gegen Armut, Hunger, Gewalt und
fehlende Bildung. Mehr als
die Hälfte aller Menschen
sind von Verarmung oder
Armut betroffen. Mehr als
über eine Milliarde Menschen müssen täglich mit weniger als einem Euro auskommen. Der heutige Tag
zur Armutsbekämpfung soll
alle Menschen noch einmal
daran erinnern, dass die Beseitigung der Armut zu den
wichtigsten
Zielen
der
Menschheit gehört.
jw
A
Setz’ dich drauf – dann weißt
du es!
Kinder drehen mit Kamera eigene Nachrichtensendung
„Achtung: Action!“ heißt es in diesen Tagen auf
dem Gelände der Adolf-Reichwein-Schule in Göttingen. 18 Grundschüler im Alter von sechs bis
zehn Jahren drehen eine Woche lang eine von ihnen selbst entworfene Nachrichtensendung. Darin
geht es um Fußball und ein Pferdeturnier. Unterstützt werden sie dabei vom Verein Blickwechsel.
Das Ergebnis wird am Sonntag, 21. Oktober, um
18.30 Uhr im Göttinger Kino Lumiére, Geismarlandstraße 19, gezeigt.
jw/Theodoro da Silva
schwarzcyangelbmagenta
03.GMAG = Gö 17
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Seele and Geist
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