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FAQ zu FFI und MPSP Was will die Petition erreichen? Wie kam es

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FAQ zu FFI und MPSP
Stand 13.3.2014
Von vielen Seiten kamen Fragen bzgl. der Petition zur Unterstützung der Franziskaner der Immakulata und zur weltweiten Umsetzung des Motu proprio „Summorum pontificum“. Wir haben die
wichtigsten aufgegriffen und stellen sie zusammen mit der Antwort öffentlich zur Verfügung:
Was will die Petition erreichen?
Die Unterzeichner setzen sich für die Achtung und Umsetzung des Motu proprio „Summorum pontificum“ und der Instruktion „Universae Ecclesiae“ ein – sowohl allgemein als auch im konkreten
Fall der Franziskaner der Immakulata, denen seit Anfang August 2013 der Gebrauch der außerordentlichen Form des römischen Ritus verboten wurde.
Dieses Verbot betrifft nicht nur direkt die Franziskaner der Immakulata, sondern in der Folge auch
alle Gläubigen, die von ihnen betreut werden: Auch sie haben keine Gelegenheit mehr, die heilige
Messe und die anderen Sakramente in der außerordentlichen Form zu feiern (es sei denn, die
Ortsbischöfe sorgen an allen betroffenen Orten für schnellen Ersatz).
Wie kam es zu diesem Verbot?
Die Franziskaner der Immakulata (FI) sind eine junge Ordensgemeinschaft (1970 gegründet), die
sich nach dem Motu proprio Summorum pontificum der außerordentlichen Form des römischen
Ritus geöffnet hat: Seit 2008 erlernen die Seminaristen beide Formen der Meßfeier und zelebrieren als Priester sowohl im Novus als auch im Vetus Ordo.
Dem Orden gehören weltweit 350 Brüder mit Gelübden sowie 120 Seminaristen an. Der weibliche
Zweig umfaßt ca. 350 Schwestern.
Nachdem sich 5 FI-Mitglieder im Vatikan über ein angeblich zu großes Gewicht der außerordentlichen Form des römischen Ritus beschwert hatten, wurde zuerst ein Apostolischer Visitator eingesetzt, danach (Anfang Juli 2013) ein Apostolischer Kommissar, der Kapuziner Pater Fidenzio Volpi, O.F.M. Cap. Im Ernennungsdekret für Pater Volpi wurde – unter Berufung auf Papst Franziskus
– ein ordensweites Verbot verfügt, die außerordentliche Form des römischen Ritus zu nutzen.
Kommissar Volpi hätte das Recht, auf extra Anträge (von Ordensniederlassungen oder Einzelpersonen) hin, Genehmigungen zu erteilen, faktisch macht er kaum davon Gebrauch: Von 33 Niederlassungen in Italien z.B. erhielten 3 die Erlaubnis, 3 andere wurden nach einem entsprechenden
Antrag geschlossen. Alle drei gehören zum Bistum Albenga-Imperia in Ligurien, dessen Bischof
den alten Ritus fördert. Die FFI waren in seiner Diözese mit der Seelsorge in drei Gemeinden betraut.
Auch das ordenseigene Priesterseminar in Sassoferato wurde geschlossen, die Seminaristen wurden auf andere Niederlassungen verteilt und alle höheren Weihen für ein Jahr ausgesetzt.
Was steht konkret in den relevanten Dokumenten?
Zitat 1:
Art. 2. „In Messen, die ohne Volk gefeiert werden, kann jeder katholische Priester des lateinischen
Ritus – sei er Weltpriester oder Ordenspriester – entweder das vom seligen Papst Johannes XXIII.
im Jahr 1962 herausgegebene Römische Messbuch gebrauchen oder das von Papst Paul VI. im
Jahr 1970 promulgierte, und zwar an jedem Tag mit Ausnahme des Triduum Sacrum.
Für eine solche Feier nach dem einen oder dem anderen Messbuch benötigt der Priester keine
Erlaubnis, weder vom Apostolischen Stuhl noch von seinem Ordinarius.“
Quelle: Motu proprio Summorum pontificum (7.7.2007)
Zitat 2:
Art.9, § 3. „Die geweihten Kleriker haben das Recht, auch das Römische Brevier zu gebrauchen,
das vom sel. Johannes XXIII. im Jahr 1962 promulgiert wurde."
Quelle: Motu proprio Summorum pontificum (7.7.2007)
Zitat 3:
„In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten
oder gar schädlich sein. Es tut uns allen gut, die Reichtümer zu wahren, die im Glauben und Beten der Kirche gewachsen sind, und ihnen ihren rechten Ort zu geben.“
Quelle: MPSP-Begleitbrief an die Bischöfe (7.7.2007)
Zitat 4:
23. „Das Motu proprio gewährt jedem Welt- und Ordenspriester die Erlaubnis, die Messe sine populo (oder mit Beteiligung nur eines Messdieners) in der forma extraordinaria des römischen Ritus
zu feiern (vgl. Motu proprio Summorum Pontificum, Art. 2). Daher brauchen die Priester für solche
Feiern gemäß dem Motu proprio Summorum Pontificum keinerlei besondere Erlaubnis ihrer Ordinarien oder Oberen.“
Quelle: Instruktion Universae Ecclesiae (30.4.2011)
Zitat 5:
13. „Nach dem Codex des kanonischen Rechtes müssen die Diözesanbischöfe über das gottesdienstliche Leben wachen, damit das Wohl der Gläubigen gesichert ist und in ihrer Diözese alles
sich in Ruhe, Würde und Frieden vollzieht. Sie sollen dabei stets der Gesinnung (mens) des Papstes folgen, die im Motu proprio Summorum Pontificum klar zum Ausdruck kommt.“
Quelle: Instruktion Universae Ecclesiae (30.4.2011)
Zitat 6:
„Der Heilige Vater Franziskus hat am 3. Juli [2013] angeordnet, daß jeder Angehörige der Kongregation der Franziskaner der Immakulata angehalten ist, die Liturgie nach dem ordentlichen Ritus zu zelebrieren und daß, eventuell, der Gebrauch der außerordentlichen Form (Vetus Ordo)
ausdrücklich von den zuständigen Stellen für jeden Ordensangehörigen und/oder jede Gemeinschaft genehmigt werden muß, der dies beantragt.“
Quelle:
Dekret der Ordenskongregation vom 11.7.2014, gez. Kardinal de Aviz (PROT. N. 52741/2012)
Eine Institution, die sich selbst Gesetze gibt, dann aber offensichtlich ihre eigenen Gesetze NICHT
einhält, macht sich selbst unglaubwürdig – und kann auch von anderen nicht einfordern, ihre Gesetze zu beachten. Dies gilt nicht nur für das Motu proprio „Summorum pontificum“, sondern auch
für das Gebot, jeden Sonntag eine heilige Messe mitzufeiern, Sexualität nur innerhalb einer kirchlich geschlossenen Ehe zu praktizieren, schwere Sünden zu beichten etc. etc.
Warum eine Petition?
Ist das nicht eine Methode, die in die Politik gehört, und von Gruppen wie der
„Kirche von unten“ benutzt wird – nicht aber von konservativen Katholiken?
Im Gesetzbuch des Kirchenrechts der katholischen Kirche, dem CIC, heißt es:
„Can. 212 — § 2. Den Gläubigen ist es unbenommen, ihre Anliegen, insbesondere die geistlichen,
und ihre Wünsche den Hirten der Kirche zu eröffnen.
§ 3. Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben sie
das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht,
den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und
der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens
und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun.“
Quelle: CIC 1983
Die katholischen Laien haben also nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht, Mißstände zu
benennen und so weit nach oben zu kommunizieren, bis sie an einer Stelle angelangt sind, die
das Problem lösen kann. Ein Weg, dies für mehrere Personen gleichzeitig zu tun, ist, eine Petition
zu verfassen und unterschreiben zu lassen.
Das Ziel der Petition ist nicht, Druck auf den Heiligen Vater auszuüben – was von den innerkirchlichen Mehrheitsverhältnissen her sowieso nicht möglich wäre, selbst wenn man das anstreben
würde – sondern auf die Verletzung des Motu proprio „Summorum pontificum“ hinzuweisen mit
einer wenigstens so lauten (gemeinsamen) Stimme aus dem Volk der praktizierenden Gläubigen,
daß er davon Notiz nimmt.
Ein zweiter und äußerst wichtiger Gesichtspunkt in dieser Hinsicht ist die Tatsache, daß diese Petition nicht auf die Änderung eines Dogmas oder eines kirchlichen Gesetzes abzielt, sondern daß
sie die Kirchenleitung dringend darum bittet, das bestehende kirchliche Gesetz einzuhalten und zu
befolgen.
In der Petition und ihrem Begleittext wird von „Manipulation von Daten“ gesprochen: Um welche Daten handelt es sich dabei?

Bitte lesen Sie:
http://www.ecclesiadei.nl/docs/20130919_presentazione_dati_visita_apostolica+englishsummary.html Nr. 05 in der Dokumenten-Liste unter http://www.ecclesiadei.nl/dossier_ffi.html
Auf Seite 1 dieses Dokuments wird durch die Art der Darstellung (keine absoluten Prozentzahlen, sondern relative) der Eindruck erweckt, als hätten jeweils über 70% der Befragten dafür
gestimmt, die internen Probleme durch ein außerordentliches Generalkapitel oder durch die
Berufung eines Kommissars zu lösen – in Wirklichkeit waren es aber nur 6 % der Franziskanerbrüder mit Profeß, die dafür stimmten (s.u.).
Warum werden nicht auch die absoluten Zahlen genannt? Waren sie zu gering?
Warum wird nur eine Kombinationsantwort dargestellt – und keine Trennung von den doch
sehr verschiedenen Ansätzen von einerseits außerordentlichem Generalkapitel und andererseits externem Kommissar? Lag das Verhältnis zu sehr in Richtung außerordentlichem Generalkapitel?

Der Apostolische Visitator besuchte nicht die einzelnen FFI-Niederlassungen, sondern ließ nur
einen Fragebogen an alle Franziskaner mit feierlichen Gelübden verteilen. Für die Rücksendung gab es eine zuvor nicht bekanntgegebene Deadline, d.h. nur die Meinung eines in seiner
Höhe unbekannt bleibenden Anteils der Franziskaner der Immakulata wurde ausgewertet.

Von diesem Anteil haben sich weniger als 45% für die Berufung eines Kommissars ausgesprochen. Durch die Zusammenfassung zweier Antworten zu einer bleibt die Aussagekraft dieses
Fragebogens allerdings gering.
Dazu eine Analogie aus der Medizinerausbildung: Ein Patient ist krank (Atembeschwerden,
Husten) und wird von mehreren Ärzten untersucht, die ihre Ergebnisse notieren und in der Vorlesung vorstellen. Folgende Behandlungsalternativen stehen zur Auswahl:
a) abwarten; b) inhalieren lassen und Vitaminpräparate geben; c) Antibiotikum geben; d) operieren (z.B. Teil des Lungenflügels entfernen).
Der Professor läßt die 350 Studenten schriftlich abstimmen, beendet das Votum aber, bevor alle ihren Zettel in die Box geworfen haben. Nach der Auszählung teilt er das Ergebnis mit: Der
Patient werde operiert, da 74% der Stimmen auf die Alternative „Operation“ entfallen seien.
Auf Nachfrage nach dem Abstimmungsergebnis gibt der Professor bekannt: a) 39% rieten dazu abzuwarten, b) 26% der restlichen Studenten votierten für Inhalation+Vitaminpräparate,
c)+d) während die anderen 74% der restlichen Studenten für ein Antibiotikum oder eine Operation stimmten.- Demnach sei die Entscheidung der 350 Studenten ganz klar: 74% votierten für
die Operation.
Nachher beim Mittagessen erzählt der Professor einem Kollegen von dieser Vorlesung und der
Abstimmung. Der Kollege gibt sich mit den obengenannten Prozentzahlen nicht zufrieden und
will wissen, wie viele Studenten denn nun direkt für die Alternative „Operation“ gestimmt hätten. Antwort: 21. – „21 von 350: Das sind doch aber nur 6 % - und keine 74%!“ ruft er aus. –
„Das kommt ganz auf die Auswertungsmethode an“, antwortet lächelnd der Professor.

Bitte lesen Sie zu diesem Thema auch die Dokumente unter
http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/02/the-not-so-immaculate-curia-they-dont.html und
http://ecclesiadei.nl/docs/chronology-of-events-around-the-visitation.pdf
Was wird den Franziskanern der Immakulata eigentlich vorgeworfen?
Neben der schriftlichen Klage der 5 Dissidenten (die angaben, für insgesamt 21 Franziskanerbrüder zu sprechen) über ein zu großes Gewicht des alten Ritus innerhalb der FI-Ordensgemeinschaft gibt es zwei Bereiche, in denen Kommissar Volpi Vorwürfe erhob:
1.) Es gebe finanzielle Unregelmäßigkeiten: Die Familie des FI-Gründers, Pater Manelli, habe sich
Geld und Besitz angeeignet.
Nach einem Rechtsstreit mit der Familie Manelli mußte Kommissar Volpi Anfang Februar auf
der FFI-Website den Vorwurf finanzieller Bereicherung dementieren und den gesamten diesbezüglichen Schriftverkehr veröffentlichen:
http://www.immacolata.com/index.php/it/35-apostolato/ffi-news/253-precisazione-delcommissario-apostolico
2.) Die Franziskaner der Immakulata seien in eine „krypto-lefebvrianische, jedenfalls traditionalistische“ Richtung „abgedriftet“. Worin sich dies konkret ausdrückt, erklärt Kommissar Volpi nicht,
auch gibt er keine Beispiele/Beweise dafür an.
Die Petition enthält u.a. die Frage, WARUM die Franziskaner der Immakulata
so hart behandelt werden wie keine andere katholische Gemeinschaft in den
letzten 50 Jahren. Ist eine solche Frage zulässig – oder gehört sie zu den Interna einer Gemeinschaft?
Ein Vergleich:
Als Joseph Kardinal Ratzinger 2005 zum Papst gewählt wurde, ging er persönlich und entschieden gegen Marcial Maciel Degollado, den Gründer der Legionäre Christi (LC) vor und ordnete
2009 eine Apostolische Visitation an. Benedikt XVI. sprach über Maciel von einem „sehr schwerwiegenden und objektiv unmoralischen Verhalten, das durch unbestreitbare Zeugenaussagen belegt ist“ und sich „bisweilen in Gestalt von wirklichen Straftaten“ ausdrückte und „ein gewissenloses Leben ohne echte religiöse Gesinnung“ offenbarte. Benedikt XVI. ging aber nicht gegen den
Orden vor, der sich auf vielerlei Weise ausgezeichnet hatte. Wegen der Erschütterung des Ordens
rund um den Ordensgründer und Generaloberen, und um einen Neubeginn zu ermöglichen, stellte
er den Orden 2010 unter kommissarische Verwaltung. Dafür ernannte er mit Velasio de Paolis
einen Kardinal, der in väterlicher Weise den Orden zum Neuanfang begleitete. Ein Weg, der Anfang 2014 erfolgreich abgeschlossen wurde.
Als Jorge Mario Kardinal Bergoglio 2013 zum Papst gewählt wurde, stimmte er einem entschiedenen Vorgehen der Ordenskongregation gegen die Franziskaner der Immakulata (FI) zu. Weder
der Orden noch dessen Gründer Pater Stefano Manelli hatten sich in irgendeiner Weise schuldig
gemacht. Sie hatten weder Schändliches verbrochen, wie Marcial Maciel, noch Irrlehren verbreitet,
Verwirrung gestiftet oder auf andere Weise gegen die kirchliche Lehre und Ordnung verstoßen.
Nicht ein Kardinal als väterlicher Freund des Ordens, sondern ein einfacher Kapuziner wurde von
der Ordenskongregation als Kommissar eingesetzt.
(s. dazu http://www.katholisches.info/2013/12/07/eingriff-gegen-franziskaner-der-immakulata-weilkrypto-lefebvrianisch-jedenfalls-traditionalistisch/ )
Selbstverständlich sollen keine Details veröffentlicht werden – aber einige Anhaltspunkte, WARUM den Franziskanern der Immakulata der Gebrauch der außerordentlichen Form des römischen Ritus verboten wurde, warum viele Seelsorger von ihren Schafen getrennt wurden - welche
Vergehen können durch diese Maßnahmen „geheilt“ werden?
Gab/gibt es ähnliche Fälle?
Ist es sinnvoll und zielführend, wenn Gläubige nach Rom schreiben ?
Wie bereits mehrfach erwähnt, sind von den Maßnahmen Kommissar Volpis nicht nur die Franziskaner der Immakulata, sondern auch die von ihnen betreuten Laien betroffen.
Die Situation ähnelt einem Vorfall 1999 innerhalb der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP)? 16
Dissidenten hatten sich mit einer Klage an Rom gewandt und dem Kern der FSSP "separatistischen Geist" und schwerwiegende Vorbehalte "gegenüber der sichtbaren Kirche, ihrer aktuellen
Lehre und Hierarchie" vorgeworfen.
1999 gehörten der FSSP ca. 80 Priester an, insgesamt (mit Diakonen und Seminaristen) umfaßte
die FSSP ca. 240 Mitglieder. 16 von 80 entsprechen 20 % der inkardinierten Priester, aber nur
etwa 7 % der gesamten FSSP-Mitglieder.
Mit ihrer Aktion wollten jene 16 FSSP-Priester erzwingen, daß Mitglieder der Petrusbruderschaft
regelmäßig auch nach den Büchern von 1970 zelebrieren und daß es den FSSP-Mitgliedern erlaubt werde, die Liturgie im alten Ritus nach ihren persönlichen, „pastoralen“ Vorlieben umzugestalten.
Beides wurde abgewehrt – nicht nur, aber auch wegen der Briefe, welche die Vorstände einiger
traditioneller nationaler Organisationen, der Vorstand der Internationalen Una Voce Föderation
sowie viele Einzelpersonen an die Kommission „Ecclesia Dei“ geschickt hatten.
Bei den Franziskanern der Immakulata ist der Fall analog: Nur 5 Dissidenten wandten sich mit einer Klage nach Rom. Auch diesmal ergriff der Vatikan Partei für die kleine Gruppe, nahm der regulären Ordensleitung alle Befugnisse weg und setzte Pater Volpi als Kommissar ein. Dieser besetzte ordensinterne Leitungspositionen mit neuen Personen, darunter den 5 Dissidenten.
Den Laien wurde auch damals gesagt, es handle sich um ein rein FSSP-internes Problem, Protestbriefe zu schreiben sei weder angebracht noch zielführend … Damals wie heute trifft das nicht
zu, denn wenn die Priester nicht mehr im alten Ritus zelebrieren dürfen, haben die Gläubigen
auch keine Gelegenheit mehr, heilige Messen im alten Ritus mitzufeiern und die anderen Sakramente im alten Ritus zu empfangen. Demnach trifft ein solches Verbot sehr wohl die Priester UND
die Laien.
In welcher Form können Gläubige sich an dieser Initiative beteiligen?
Die Petition steht als Datei in 7 Sprachen zur Verfügung.
Unter http://www.ecclesiadei.nl/dossier_ffi.html gibt es Links zu den einzelnen Sprachfassungen,
die jeder ausdrucken, ausfüllen und dann an die angegebene Adresse senden kann.
Zusätzlich werden alle Leser aufgefordert, sowohl für die angemessene Umsetzung des Motu
proprio Summorum pontificum als auch für die Franziskaner der Immakulata sowie für Papst
Franziskus zu beten.
Wann endet die Unterschriftensammlung?
Bis Ende März 2014 ist es noch möglich, unterschriebene Petitions-Formulare an die angegebenen Adressen zu senden.
Wo und wie kann man sich weiter informieren?

Über das Verbot des außerordentlichen Ritus bei den Franziskanern der Immakulata:
http://www.ecclesiadei.nl/dossier_ffi.html (Sammlung von Dokumenten)

Über das Verbot der AO-Meßfeier am ersten Samstag im Monat in Santa Maria Maggiore
(Rom):
http://www.katholisches.info/2014/01/07/santa-maria-maggiore-messe-im-alten-ritusabgeschafft-appell-der-glaeubigen-an-den-papst/
http://www.katholisches.info/2014/01/14/gebetsvigil-in-papstbasilika-santa-maria-maggiorefuer-alte-messe/

Über das Verbot von Meßfeiern in der außerordentlichen Form am Fisher More College in
Texas:
http://www.katholisches.info/2014/03/03/die-neuen-bischoefe-von-papst-franziskus-zynischesverbot-der-alten-messe-aus-sorge-um-das-seelenheil/
http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/03/guest-op-ed-fisher-more-college-and.html
http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/03/fisher-more-college-responds-both-board.html
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