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Leben in Fülle Menschen wie du und ich Foto-Ausstellung JKF

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Offene Kirche Elisabethen
Ereignisort im Basler Zentrum – vielfältig, offen, belebt
2011
www.offenekirche.ch
Leben in Fülle
Menschen wie du und ich
Foto-Ausstellung
JKF – Jugendkulturfestival
Die Party
Churchball
Basketball in der Kirche
Imp res s um
2011
Redaktion Offene Kirche Elisabethen
Gestaltung Schärrer + Bachmann graphic design
Druck Dreispitz Druck
Auflage 7000 Exemplare
Fotos Reto Cortesi (S 4)
Christoph Gysin (S 8)
Alex Kaeslin (S 1, S 14, 15, 19)
Fatos Koyuncuer (S 6)
Editorial
Dank statt Klage
Die Klage liegt vielen Menschen zuvorderst auf der Zunge. Und es sind unendlich
viele Gründe, die zum Klagen Anlass gegeben haben im verflossenen Jahr.
Die Offene Kirche stimmt nicht ein in diesen Chor. Wir haben im Jahresverlauf die
Fülle in der dürftigen Zeit entdeckt. Und dafür sind wir dankbar.
Wir sind stolz über die Fülle der Menschen, die an unseren Programmen Freude
gefunden haben. Wir blicken – mit Sorge zwar – auf die Fülle des Lebens auf unserem
Planeten. Und selbst unserer Kasse flossen unerwartet reichliche Mittel zu, was uns bei
einer überaus sparsamen Ausgabendisziplin ein positives Gesamtergebnis bescherte.
Markus Ritter
Präsident des Vereins
Offene Kirche Elisabethen
Die beiden Leitungspersonen André Feuz und Monika Hungerbühler bilden gemeinsam mit Sigrist Beat Müller ein Team, dem auch im verflossenen Jahr viel Erfreuliches
gelungen ist. Der Vorstand unterstützt dieses Team nach Kräften. Und dank den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die im Grunde unseren grössten Schatz
bilden, kann die Offene Kirche ihre vielfältigen Aufgaben und ehrgeizigen Ziele erfüllen. Eine grosse Genugtuung ist es auch, dass die beiden Landeskirchen, und zwar
sowohl im Stadt- wie im Landkanton, hinter unserem ökumenischen Werk trotz aller
ihrer Nöte im Finanzbereich ohne Abstriche stehen; das zeichnet die Lebendigkeit
und Aktualität unserer Bemühungen in herausragender Weise aus.
Ich darf deshalb, im Namen des Vorstands, danken. Den freiwilligen Helferinnen und
Helfern, dem Leitungsteam, den Landeskirchen. In Zukunft werden wir noch vermehrt von denjenigen Personen leben, die die Offene Kirche Elisabethen mittragen
und unterstützen. Dass sie ihre Kraft und Fülle einem Werk schenken, das für Gegenwart und Zukunft wichtig ist, das werden Sie beim Blättern und Lesen in diesem
Jahresbericht erfahren können.
3
M ita r bei t er / i nnen
Einzigartig vielfältig
Im Marketing wird häufig von der USP – der Unique Selling
Proposition – gesprochen.
Was zeichnet ein Unternehmen gegenüber andern Firmen aus?
Oder: Was ist das Besondere?
Diese Frage stellt sich auch immer wieder für die Offene Kirche
Elisabethen. Was ist denn so besonders an der Offenen Kirche?
Wir glauben, es sei die Fülle dessen, was in dieser Kirche statt
findet. Die Fülle an Ausstellungen, an Konzerten, die Fülle
an speziellen Feiern. Und die Fülle an Besucher/innen, die zur
­Fülle des Lebens beitragen.
Da sind kurze Begegnungen und lange Gespräche, neben der
Stille, dem Lauschen, Singen und Lachen. Aber auch das Essen
und Trinken, und manchmal auch das Tanzen gehören dazu.
Die Fülle dessen, was das Leben lebendig macht.
André Feuz, reformierter Pfarrer
André Feuz, Beat Müller, Monika Hungerbühler
M it a r be i t e r / i n n e n
Leben in Fülle
Worte verschenken
«Leben in Fülle» steht für mich für die Vielfalt und Anzahl an
Veranstaltungen in der Elisabethenkirche.
Wenn ich an das Jahr 2011 denke, dann purzeln hunderte von
Eindrücken und Erinnerungen in meinem Kopf herum – wahrhaftig ein Jahr der Fülle!
Ein Jahr voller Abwechslungen und voller Überraschungen ist
vergangen. Sei es, dass Fotos und Bilder ausgestellt wurden, sei
es dass, musiziert wurde – immer wieder entdeckte ich Neues
und Unerwartetes. Ein Jahr voller neuer Bekanntschaften und
voller neuer Eindrücke.
Sehr oft sass ich an meinem Schreibtisch, habe überlegt, Worte
gesucht, geschrieben, telefoniert, Worte gehört, auf sie reagiert,
am Tisch Gespräche geführt, Menschen erlebt, die nach einem
Wort für ihre Empfindungen gesucht haben.
An den Umwelttagen Basel zeigte sich die Natur in Fülle, am
JugendkulturFestival die Jugend. Anlässlich eines BasketballTurniers in der Kirche schien selbst die Fülle an Möglichkeiten
unbegrenzt.
Ich war im Jahr 2011 auch oft im Garten. Drei Liegestühle, ein
Sonnenschirm und ein Tischchen haben Passant/innen – und
auch mich – zum Ausruhen eingeladen. Kinder haben während
der Umwelttage den Garten entdeckt und genossen.
So vielfältig wie die Menschen und Veranstaltungen in der
­Kirche, ist auch meine Arbeit in der Kirche. Arbeiten in der
Offenen Kirche Elisabethen IST ein Leben in Fülle.
Dann war ich natürlich sehr oft in der Kirche: beim Einrichten
der neuen Kinderecke, im Präsenzdienstraum während des Gesprächs mit der Pfarrerin oder im Chorraum zur Begrüssung
von Vernissagegästen oder Gottesdienstbesucher/innen. Überall
habe ich auf Worte gelauscht und auch Worte ausgesprochen,
Worte geschenkt bekommen und verschenkt.
Beat Müller, Sigrist/Sekretär
Monika Hungerbühler, römisch-katholische Theologin
5
S c h w er punkt e
Menschen wie du und ich
Fatos Koyuncuer
Treffen der Kulturen: Fotos aus der Osttürkei in der Elisabethenkirche
Im Rahmen der kurdischen Kulturwoche Anfang des Jahres 2011
durfte ich meine Bilder in der Elisabethenkirche ausstellen. Der
Ausstellungsraum sollte gross genug sein, damit meine Bilder
gut zur Geltung kamen. Und alle sollten die Möglichkeit haben,
meine Fotografien zu sehen.
Die Elisabethenkirche bietet das alles: lange Öffnungszeiten und
einen grossen Raum, in dem alle Besucher/innen willkommen
sind – mit ganz unterschiedlichem Hintergrund.
Und da passen meine Bilder gut hinein. Sie zeigen Menschen
aus der Osttürkei in ihrem Alltag, beim Spielen, beim Essen, im
Gespräch oder auch allein. Menschen wie du und ich...
S c hwe r p u n k t e
Maitreya-Projekt – Ausstellung von heiligen buddhistischen Reliquien
Die Herzschrein-Reliquientour zeigt
eine Sammlung von Reliquien des
historischen Buddha, seiner Schüler
und von vielen anderen hohen buddhistischen Meistern.
Thich Hue An,
Buddhistischer Mönch
Leiter ZENtrum
Phat Môn, Basel
Wenn ein spiritueller Meister ein­
geäschert wird, finden sich oft perlenartige Kristalle in der Asche, sogenannte «Ringsel». Darin ist die
lebendige Essenz des Meisters enthalten. Ringsel sind Ausdruck seiner
inneren Reinheit und hohen spirituellen Verwirklichung.
In Europa haben wir heute kaum
ein Verhältnis zu «Reliquien». Hier
konnte man einen neuen Zugang finden. Einige Menschen,
die trotz Vorbehalten gekommen sind, sagten mir, dass durch
das Erleben von etwas zunächst Fremdem, aber «unbeschreiblich Heiligem» eine Gewissheit aufgetaucht sei, dass es auch
heute noch etwas «Heiliges» gibt!
7
S c h w er punkt e
Die Kinder von Shangri-La – Geschichten verbinden die Welt
8
Immer, wenn der Fotograf Christoph Gysin und ich unser Reportagebuch «Die Kinder von Shangrila»
im Rahmen unserer Lesungstournee präsentieren, kommen sie wieder hoch: die Erinnerungen an
unsere Recherchereisen nach Nepal. Als wären wir erst gestern aus dem Himalaya-Land zurückgekehrt.
An die zwanzig Lesungen und Ausstellungen in
Deutschland und in der Schweiz: in Kulturzentren,
Galerien, Buchhandlungen, Kinos – und jetzt auch
in unserer Heimatstadt Basel in der Elisabethen­
kirche.
Unsere Reisen durch Nepal, durch das KathmanduTal, das südliche Terrai und die Karnali-Zone im
Westen des Himalaya waren geprägt von unvergesslichen Begegnungen und Erlebnissen. Zumal sie
teilweise unter ziemlich extremen Bedingungen
stattfanden. Was mich aber genauso bewegt, sind die
Reaktionen des Publikums auf unsere Geschichten,
Bilder, ist das Engagement der Menschen, die unsere
Lesungen veranstalten, von Aarau bis Berlin, von
Würzburg bis Dresden. Sie alle nehmen teil am
Schicksal, das Menschen in grosser Entfernung
­e rleiden. Sie identifizieren sich mit denen, die in
Armut und in einer unstabilen politischen Situation
leben. Diese Anteilnahme berührt mich und macht
mir Mut!
Christian Platz
S c hw e r p u n k t e
Rose Ausländer – «Wirf deine Angst in die Luft...»
Vernissage zur Ausstellung des Berliner Friedensmuseums über die Lyrikerin
Rose Ausländer (1901–1988)
«Warum ich schreibe? Weil Wörter mir
­d iktieren: schreib uns. Sie wollen verbunden sein, Verbündete. Wort mit Wort
mit Wort...
Warum schreibe ich? Vielleicht weil ich
in Czernowitz zur Welt kam,
weil die Welt in Czernowitz zu mir kam.
Jene besondere Landschaft...
Warum ich schreibe? Ich weiss es nicht.»
Am Sonntagabend, dem 25. September
2011, wurde um 17 Uhr mit einer Lesung
von dreissig Gedichten die Ausstellung
zur jüdischen Dichterin Rose Ausländer
eröffnet.
Rose Ausländer (1901– 1988)
Vernissage mit Roswita Schilling
Die Schauspielerin Roswita Schilling trug
vor dem grossen Publikum Ge­dichte zu
vier Themenkreisen vor: zur Kindheit
und Jugend, zum zweiten Weltkrieg und
dem Exil, zu Dichtung und Liebe und
schliesslich zu dem, was bleibt, das ­grosse
DENNOCH. Carmen Ehinger umrahmte
die Gedichteinheiten mit ihrem einfühlsamen Harfenspiel.
Monika Hungerbühler
9
S c h w er punkt e
The World of Juel
Juel
Die Ausstellung The World of JUEL war für mich eine ganz
spezielle Herausforderung in Basel.
Das Trägerbild «Seele» war eine Symbiose mit der Kirche. Die
Vernissage am 3. November war ein absoluter Erfolg. Kirche,
Kunst und Musik während der Vernissage verschmolzen zu
­einer surrealen Einheit und Schönheit.
Eine Erfahrung ganz besonderer Art und Höhepunkt im Jahr
2011 für mich als Künstler: Mitten im Zentrum von Basel, in
dieser wunderschönen historischen Kirche meine Werke in einer
symbolisch surrealen Ausstellung zu zeigen.
Der «Geist» der Kirche, die einmalige Architektur und meine surrealen Bilder verschmolzen zu einer Einheit. Mehrere tausend
Besucher/innen konnten die Ausstellung in der Elisabethenkirche
besuchen.
S c hw e r p u n k t e
JKF – Die Party
11
Olivier Mueller
Das Jugendkulturfestival (JKF) 2011 endete erstmals nicht mit
der letzten Band der Open-Air-Bühnen, sondern wurde an der
JKF Party in der Elisabethenkirche an beiden Festivaltagen bis
spät in die Nacht fortgesetzt.
Die erste JKF Party rundete das letztjährige Festival fulminant
ab: mit den lokalen Impulsgebern der elektronischen Party­
szene, wie den Suddenly Neighbours, FRQNCY und den Zaber
Riders.
Die Kirche bietet Platz für unzählige Gäste und bildete das
wunderschöne Zentrum des friedlichen Festivals. Unterstützt
durch die aufwändige Beleuchtung der Aaawesome Colors.
Das Festival hat neue Massstäbe gesetzt: mit über 60 000 Be­
suchenden an zwei Festivaltagen und über 1700 mitwirkenden
Jugendlichen ein riesiger Erfolg. Für die erste JKF Party ­wurde
dabei besonders viel Herzblut und Leidenschaft ein­g esetzt.
Dass die Elisabethenkirche Hand bot, das Angebot und die
Vielfalt des Festivals zu erweitern, war dabei einer der Höhepunkte.
S c h w er punkt e
ChurchBall 2011
Am 11. September 2011 fand in der Elisabethenkirche die erste Ausgabe des ChurchBalls statt.
Zehn Mannschaften kämpften dabei um den Tagessieg.
Das vom Basketballverein SC Uni Basel
­Basket organisierte Streetball Turnier wurde
in den Kategorien Herren sowie Damen und
Jugendliche ausgetragen, in der ein 3 Meter
hoher Basketballkorb die Szenerie dominierte.
Obwohl ohne Schiedsrichter gespielt wurde,
verlief der Nachmittag sehr fair. Die Stimmung während der Partien war trotz des
grossen Engagements und dem Willen aller
Teilnehmenden zu gewinnen sehr freundschaftlich.
Xavier Häsler
Bei den Herren setzte sich das erfahrene Team aus Allschwil, M.A.D.
durch, während das Dream Team U19, bei den Damen/Jugendlichen
den ersten Platz erkämpfen konnte.
Die imposante Kulisse beeindruckte nicht nur die teilnehmenden
Spieler/innen sondern auch Touristen und Einheimische, welche
­staunend, begeisternd und neugierig den Spielen als zufällig vorbeilaufende Passanten oder als unterstützende Begleiter/innen der Mannschaften beiwohnten.
S c hw e r p u n k t e
Umwelttage – Umwelt c’est moi!
Vom Dienstag 24. bis Samstag 28. Mai 2011 fanden die Umwelttage Basel des Amts für Umwelt und Energie statt.
Die Veranstaltungen hatten ihren Ort in der Offenen Kirche.
Am Dienstag begrüsste Regierungsrat Christoph Brutschin
die Mitglieder eines moderierten Hearings zum Thema «Unser
Energiehunger – Wie begegnen wir der Stromlücke – ist Atomkraft die einzige Lösung?» Am Mittwoch wurde der Film «Jane’s
Journey – Von der Schimpansenforscherin zur Hoffnungs­
trägerin der Welt» gezeigt, mit anschliessendem Gespräch mit
dem Basler Gorillaforscher Jörg Hess. Und am Donnerstag
stellte der Kantons- und Stadtentwickler Thomas Kessler nach
dem Film «Klima- / Stadtwandel – Vom Mitwirken zum Handeln
– und wie sich Basel verändern kann» die Ergebnisse des Workshops «Nachhaltige Stadtentwicklung» vor.
Alle Veranstaltungen waren ausserordentlich gut besucht.
Aber nicht nur in der Kirche fand sehr viel statt, sondern auch
neben der Kirche und im Pfarrhausgarten, wo am Mittwochnachmittag Kinder einen Naturlehrpfad begehen konnten.
Die Offene Kirche war entsprechend ihrem Leitbild in Bezug
auf Nachhaltigkeit Projektpartnerin und Unterstützerin der
Umwelttage.
Monika Hungerbühler
13
S c h w er punkt e
Vieles wird neu...
Im vergangenen Jahr hat sich viel getan. Unter anderem
wurden das Refektorium und die schöne Kapelle im Pfarrhaus renoviert. Die hellen Räume stehen fortan für Seminare,
Meditationen und viele andere Veranstaltungen im kleinen
Rahmen wieder zur Verfügung.
Viel Zeit und Arbeit wurde während des Jahres 2011 in die
Renovation der Räumlichkeiten im Pfarrhaus gesteckt. Die
Ruhe der Kapelle im Untergeschoss des Pfarrhauses lädt
zum Meditieren ein, wird aber auch gerne für gesprächigere
Sitzungen vermietet. Der gewölbte Raum erstrahlt mit dem
neuen Holzboden in neuem Glanz und wirkt einladend.
Auch das Refektorium kann nun wieder rege genutzt werden.
Dieser grosszügige Raum, der sich ebenfalls im Pfarrhaus befindet, bietet Platz und viel Tageslicht für Kurse, Seminare,
­Sitzungen und Apéros in kleinem Rahmen, des weiteren steht
auch dieses Jahr der Garten des Pfarrhauses wieder für Apéros
zur Verfügung.
Seraina Oppliger
S c hw e r p u n k t e
Refektorium
Kapelle
15
S tä n di ge Angebot e
20 Jahre LSBK
Am 20. November 2011 feierten wir unser Jubiläum und er­
innerten uns an die letzten 20 Jahre.
16
In der Zeit um 1990 entstanden überall Initiativen homo­
sexueller Christinnen und Christen, die der vorherrschenden
Theologie der «Homosexualität ist Sünde» ihren Glauben und
ihr Bibelverständnis gegenüber stellten. So entstand auch in
Basel die «lesbisch-schwule Basiskirche» unter dem Dach des
gleichzeitig entstehenden Projekts «Offene Kirche». Wunsch
und Ziel war es, regelmässige Gottesdienste für Lesben und
Schwule durchzuführen. Der erste Gottesdienst wurde am
15. Dezember 1991 gefeiert.
18 Jahre lang feierten wir jeden Monat am Abend des 3. Sonntags unsere Gottesdienste, fast immer stand uns eine Pfarrerin,
ein Pfarrer oder ein Priester für Abendmahl oder Eucharistie
bei. Es entstanden Gottesdienste, über die man heute noch
spricht! Es wurden neue Liturgien ausprobiert.
In dieser Zeit hat sich vieles verändert. In der Schweiz wurde
das Partnerschaftsgesetz eingeführt, die reformierten Kirchen
beider Basel erlauben jetzt Segnungsfeiern für gleichgeschlechtliche Paare. Und auch die LSBK hat sich verändert: Seit zwei
Jahren werden Gottesdienste nicht mehr monatlich, sondern
vierteljährlich gefeiert.
Urs Graf
S t ä ndige A n g e b o t e
Frauenfeiern – Reisen – Pilgern – Migrieren
Vierzig bis hundert Frauen, (wenige)
Männer und Kinder versammelten sich
zu den ökumenischen Frauengottesdiensten in der Offenen Kirche.
Vier Feiern mit dem Titel FeierAbendMahl folgten der Thematik «Reisen –
Pilgern – Migrieren», vier weitere Feiern
bzw. Rituale waren sonst im Kirchenjahr
angesiedelt: die KerzenLichtFeier am 2.
Februar/Maria Lichtmess, die Walpur­
gisnacht am 30. April, die sommerliche
Kräuterfeier am 15. August zu Maria
Himmelfahrt und am 1. November die
Ahninnenfeier zu Allerheiigen.
Die evang.-ref. Pfarrerinnen Agnes Leu
und Dorothee Dieterich sowie die röm.kath. Theologinnen Simone Rudiger und
Monika Hungerbühler waren für die
­Reihe verantwortlich.
Monika Hungerbühler
Seelsorge
Jeden Mittwoch wird in der Offenen
Kirche Elisabethen das «Gespräch mit
dem/der Pfarrer/in» angeboten.
Sieben Kolleginnen und Kollegen aus
der römisch-katholischen und aus der
evangelisch-reformierten Kirche aus
Stadt und Land stellen ihr Wissen und
Können, ihre Erfahrung zur Verfügung,
hören den Menschen zu, die Hilfe suchen
oder mit Fragen kommen, mit Proble-
men, traurige und trauernde Menschen,
ängstliche und verängstigte. Sie kümmern
sich um die Besucher/innen und sind
ganz im Sinne der Fürsorge aufmerksam
und präsent. Für diese Mitarbeit sind
wir sehr dankbar – sie ist auf ganz stille
­Weise ein weiterer Beitrag zur Fülle in der
Offenen Kirche Elisabethen.
André Feuz
17
S tä n d i ge A ngebot e
Café-Bar – Voller Leben
Präsenzdienst – Einkehr
18
Jörn Schärer
Edith Senn
Pächter
Mitarbeiterin Präsenzdienst
Wenn ich mir zu meinem Leben hinter der Theke Gedanken
mache, kommt mir immer wieder eine Sanduhr in den Sinn,
zur Hälfte gefüllt mit farbigem Sand und zur anderen mit
Luft.
Wenn morgens um sieben der erste Espresso in die Tasse tröpfelt,
drehe ich das Glas um und der Sand rinnt langsam hinunter.
Die Café-Bar füllt sich mit Menschen. Allein, zu zweit, in
­Gruppen tragen sie ihre Geschichten zu mir hinein, über einer
dampfenden Tasse Kaffee wird geplaudert, gelacht, geweint.
Alle Facetten des Lebens haben hier ihren Auftritt, ich bin
anwesend im Hintergrund oder direkt involviert, ich lache mit
oder nehme Anteil.
Wenn ich abends nach Hause komme, ist das Glasrohr zum
Bersten voll. Dann nehme ich nochmals ein leuchtendes oder
ein dunkles Sandkorn heraus, betrachte es eingehend und bin
glücklich, die Fülle des Lebens so intensiv spüren zu dürfen.
Die Kirche ist hell beleuchtet, draussen ist es dunkel und
kalt.
Ich bin im geheizten PD-Raum und sehe zwei junge Menschen,
die vorsichtig die Köpfe zur Tür herein strecken. Ja, sie trauen
sich rein, setzen sich zuhinterst hin und wärmen sich. Sie
­sprechen leise und fangen an sich umzusehen. Dann kommen
sie nach vorn, zünden Kerzen an. Ich nicke ihnen freundlich
zu. Nun ist das Eis gebrochen, sie fragen dies und jenes und
er­zählen mir von ihrer Reise.
Beschenkt von soviel Vertrauen, beschliesse ich meinen Abenddienst.
S t ä ndige A n g e b o t e
Geschenktausch – Eine Hose und eine Pinguinfamilie
In der Offenen Kirche ist ein eigentlicher
Tauschplatz entstanden.
Frauen bringen und tauschen nicht mehr
­getragene oder falsch gekaufte Kleider und
Kinder bringen zwei und mehr in die Ecke
gestellte Spielsachen, bekommen dafür ­einen
Bon und dürfen sich ein anderes, für sie­
neues Spielzeug aussuchen, z. B. ein ­M itglied einer Stofftier-Pinguinfamilie. Weg­
werfen ist OUT – tauschen und teilen sind
IN. Hinter den Tauschaktionen steckt die Idee
eines ­a nderen Lebensstils, der die grossen
Zusammenhänge in den Blick nimmt, z. B.
von Nachhaltigkeit und Begrenztheit der
­Ressourcen. Und all dies ohne einen Rappen
Geld. Worum an der Frauenkleider-Tauschbörse gebeten wird, ist eine Kollekte für die
«Clean Clothes Campaign», die sich für gerechte Arbeitsbedingungen auf dem globalen
Kleidermarkt engagiert. Eine rundum gute
Sache!
Monika Hungerbühler
Tischlein deck dich
Vor mehr als sieben Jahren wurde in der
­O ffenen Kirche Elisabethen eine Abgabestelle von Tischlein deck dich eröffnet.
Gute Lebensmittel für den symbolischen Betrag von 1 Franken. Jede Woche profitieren
davon rund 60 Haushalte mit rund 180 Menschen. Alte und junge Menschen, Arbeits­
suchende, grosse Familien oder Alleinstehende in prekären Lebenssituationen. Während
eines Jahres können sie dieses Angebot in
­ nspruch nehmen – dann kommen andere
A
Leute zum Zug. Mehr als 80 Abgabestellen
gibt es mittlerweile in der ganzen Schweiz. Bis
auf wenige Angestellte in Winterthur wird die
Arbeit der Abgabestellen von Freiwilligen geleistet. Fast schon märchenhaft, das Tischlein
deck dich...
Nach sieben Jahren gebe ich nun die Leitung
des Teams an zwei Kolleginnen weiter.
Käthe Unold
19
Üb e rb l i ck
Veranstaltungsspiegel 2011
20
Spirituell-Religiöse Angebote/Veranstaltungen
Kulturell-Künstlerische Angebote/Veranstaltungen
23
Führungen von Gruppen
42
Mittwoch-Mittag-Konzerte
4
Lesbische und Schwule Basiskirche
22
Konzerte
4
Heilungsfeiern
10
Besondere Veranstaltungen
4
FeierAbendMahl
9
Discos
32
Spezielle Feiern und Gottesdienste
9
Ausstellungen
48
Zazen/Stilles Gebet
5
Tanz-Aufführungen
48
Vipassana-/Achtsamkeitsmeditation
1
Theater-Aufführung
48
Seelsorge in der Elisabethenkirche
98
Total
6
Vorträge
217
Total
Sozial-Gesellschaftliche Angebote/Veranstaltungen
48
Handauflegen und Gespräch
48
Tischlein deck dich
31
Apéros/Essen
6
Diplom-/Maturfeiern
6
Veranstaltungen
5
Geschenk-Tausch-Aktion für Kinder
144
Total
Total aller Veranstaltungen 2011: 459
Umwelttage
Dank
Voll des Dankes!
Leben in Fülle heisst in der Offenen Kirche auch: Voll des Dankes!
Und – etwas bekannter als Ausdruck: Voll des Lobes.
Dass auch im letzten Jahr ein reichhaltiges, volles Programm zu­
stande gekommen ist, das ist möglich dank der vielen freiwilligen
und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen gilt
unser volle Dank. Dank aber auch den vielen Spenderinnen und
Spendern, die die Arbeit der Offenen Kirche unterstützen; Dank
den Organisationen und Institutionen, mit denen gemeinsam
­Veranstaltungen durchgeführt wurden.
Dank und Lob! Lob – ein Wort, das nicht mehr häufig gebraucht
wird, allmählich aus dem Wortschatz verschwindet. Aber es passt
– zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zu den Spenderinnen
und Spendern: ein Lob für die Treue, die Zuverlässigkeit und für
den Einsatz für die Offene Kirche Elisabethen. Ein wichtiger und
unverzichtbarer Beitrag, der den Veranstaltungen und Angeboten,
vor allem aber auch den Besucherinnen und Besuchern zugute
kommt. Voll des Dankes und voll des Lobes: Sie ermöglichen Leben
in Fülle.
André Feuz
21
Org a n i s at i ons s t r ukt ur
Vorstand des Vereins Offene Kirche Elisabethen
22
Präsident
Markus Ritter
Biologe
Vizepräsident/Aktuar
Peter Hadorn Kaufmann
Leitung Offene Kirche Elisabethen
André Feuz
Monika Hungerbühler
Pfarrer ERK BS
Theologin RKK
Kirchenrat ERK BS
Hans Rudolf Hartmann
Brigitte Heilbronner
Dr. phil II (bis 30. 6. 2011)
Dr. med. vet. (ab 1. 7. 2011)
Delegierter RKK BS
Felix Hafner
Prof. Dr., Universitätsdozent
Delegierte ERK BS
Coosje Barink
Pfarrerin ERK BS
Delegierter ERK BL Beat Müller Pfarrer ERK BL
Fördervereins-Präsident Urs Schwald
Unternehmer
Elsie Heeb
Kirchenvorstandspräsidentin
Udo Bartels
Vermögensverwalter
Gaby Fierz
Ethnologin
Daniel Egloff
Direktor Basel Tourismus (ab 30. 4. 2011)
Thomas Zellmeyer lic. phil I
Mitglieder Matronats-/Patronatskomitee
Dr. Hartmut Arras
Politikberater
-minu
Journalist
Dr. Christoph Eymann
Regierungsrat Basel-Stadt
Jeffrey Sandragesan
Honorarkonsul
Angeline Fankhauser
Alt-Nationalrätin
Jörg Schild
Alt-Regierungsrat Basel-Stadt
Beatrice Inglin-Buomberger
Ehem. Grossratspräsidentin
Barbara Schneider
Alt-Regierungsrätin Basel-Stadt
Dr. Christoph Koellreuter
Direktor Basel Economics
Dr. Ueli Vischer
Alt-Regierungsrat Basel-Stadt
Dr. Georg Krayer
Alt-Präsident
Schweizerischer Bankiervereinigung
Be r ich t Ve re i n
Der Verein Offene Kirche Elisabethen steht für ein Leben in Fülle
Die Vielfalt und Lebendigkeit im Angebot der Offenen Kirche
Elisabethen ist Ausdruck der Fülle des Lebens in verschiedenster Hinsicht. Ein freiheitlicher Gestaltungsraum und breit
­a bgestützte Ressourcen erlauben uns, für Viele mit Vielem
da zu sein.
Angebotsgestaltung im freiheitlichen Raum der Oekumene und
des interreligiösen Dialogs ist wesentlich Aufgabe der Leitung.
In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand wurden im Rahmen
des sich ändernden Umfeldes wichtige Projekte und Fragenkomplexe bearbeitet und mit externen Stellen intensiv diskutiert.
23
Peter Hadorn
Vizepräsident /Aktuar
Offene Kirche Elisabethen
Zum Thema Nachhaltigkeit war es das angedachte «Solarkraftwerk Elisabethen» für dessen Realisierung wir uns engagieren.
Organisatorisch und finanziell bildete das neue Pastoralkonzept
der römisch-katholischen Kantonalkirchen BS/BL mit seinen
Implikationen auf die praktische Zusammenarbeit Grundlage
für zukunftsweisende Diskussionen.
Mit grosser Achtung und Freude durfte der Vorstand im November von der bevorstehenden Preisverleihung und Ehrung
der Herbert Haag Stiftung an Monika Hungerbühler erfahren.
Die Stiftung «Für Freiheit in der Kirche» wird präsidiert von
Prof. Dr. Hans Küng. Sie zeichnet Menschen für ihr ausserordentliches Wirken im Bereich der Oekumene aus.
Durch «leben und gestalten in Fülle» ist die Offene Kirche Elisabethen seit langem vom Projekt unter Gründer Hansruedi
Felix zur etablierten Institution geworden. 17 Jahre sind seit der
Gründung ins Land gegangen. Dies nimmt der Vorstand zum
Anlass, das Grundsatzpapier von 1994 vollständig neu zu fassen
und sowohl Gründergedanken als auch heutige Ausprägung
und Umfeld in einem aktuellen Basispapier zu verankern.
Im Vorstand konnte Daniel Egloff, Leiter Basel Tourismus,
als Nachfolger von Peter Albrecht für eine Mitarbeit gewonnen
werden. Brigitte Heilbronner tritt als neu gewählte Kirchenrätin ERK-BS, zuständig für das Ressort Forum für Zeitfragen
und Offene Kirche Elisabethen, die Nachfolge von Hans­
rudolf Hartmann an. Er bleibt unserer Institution mit seiner
grossen Erfahrung als freies Vorstandsmitglied erhalten.
F in a n zen
Finanzbericht 2011
Erfolgsrechnung
Ertrag
Ertrag aus Projekten
Spenden
24
André Feuz
Geschäftsführer
Das Gute vorweg: Auch im letzten Jahr konnte die Offene Kirche Elisabethen
in ihrer Rechnung einen Gewinn verzeichnen. Rund CHF 9000.–. Das scheint
für viele Leser/innen nicht gerade viel. Für die Offene Kirche aber ist es ein
Erfolg.
Ein Erfolg der Vermietungen und ein Erfolg bei der Reduktion der Kosten.
Und gerade auch in einem mehr oder weniger turbulenten Jahr – in finanzieller Hinsicht – sind wir auch über einen kleinen Gewinn sehr froh.
Allerdings konnten nicht nur Kosten gesenkt werden – gesunken sind auch
die Einnahmen aus Spenden – Einzahlungen auf das Postkonto, aber auch
beim Opferstock.
Und der Euro-Trubel im letzten Jahr hat auch die Offene Kirche nicht verschont. Das zeigt sich in der Bewertung der Euro-Konten.
Im letzten Jahr konnte aber auch investiert werden: die Räume im Pfarrhaus
wurden sanft renoviert, neu möbliert, und wir hoffen nun, dass wir das Refektorium und die Kapelle noch besser vermieten können.
Alles in allem – war das Jahr 2011 auch in finanzieller Hinsicht ein «Jahr in
Fülle!» – Danke für Ihre Beiträge auch in diesem Jahr.
2011
2010
29 806
19 485
85 066
138 356
Beiträge ERK BS + BL
185 148
183 171
Beiträge RKK BS + BL
71 329
71 329
Weitere Beiträge 16 800
42 960
Vermietung Kirche
129 395
132 925
Andere betriebliche Erträge
30 951
32 405
Erträge aus erbrachten Leistungen
19 374
24 776
567 869
645 407
Total Ertrag
Aufwand
Aufwand aus Projekten
28 497
Betriebskosten
42 161
49 704
367 184
370 068
Personalaufwand
24 869
Unterhaltskosten Einrichtungen
17 693
14 753
Unterhaltskosten Kirche
35 842
89 982
Administrativer Aufwand
6 900
10 211
58 249
62 983
556 526
622 570
11 343
22 837
Öffentlichkeitsarbeit/Sammelaufwand
Total Aufwand
Zwischenergebnis 1
Finanzergebnis
-10 221
-6 019
9 126
10 130
Zwischenergebnis 2
10 248
26 949
Fond-Entnahmen/Zuweisungen
-1 000
1 000
9 248
27 949
übriges Ergebnis
Jahreserfolg
Fi n a n ze n
Bilanz per 31. 12. 2011
Aktiven
Bericht der Revisionsstelle
2011
2010
Flüssige Mittel
137 550
160 608
Als Kontrollstelle habe ich die Buchführung und die Jahresrechnung 2011
nach Massgabe der gesetzlichen und statutarischen Vorschriften geprüft.
Wertschriften
208 690
185 248
Die Prüfung ergab folgende Ergebnisse:
2 450
9 147
Transitorische Aktiven
11 728
11 012
Mobilien
21 100
1
381 518
366 016
Debitoren
Total Aktiven
Passiven
Kreditoren
Transitorische Passiven
5 027
4 532
54 111
59 194
Zweckgebundene Fonds
168 493
157 651
Eigenkapital
144 639
116 690
Jahreserfolg
Total Passiven
9 248
27 949
381 518
366 016
• Die Bilanz per 31. Dezember 2011 und die Erfolgsrechnung stimmen mit
der Buchhaltung überein.
• Die Buchhaltung wurde ordnungsgemäss geführt.
• Bei der Bewertung der Vermögenslage und des Geschäftsergebnisses
wurden die gesetzlichen Bewertungsgrundsätze eingehalten.
Die Jahresrechnung 2011 ergab bei einem Gesamtaufwand von CHF 567 746.04
und einem Gesamtertrag von CHF 576 995.03 einen Gewinn von CHF 9248.99.
Die Bilanzsumme beträgt CHF 381 517.61, bei Aktiven von CHF 381 517.61,
Passiven von CHF 169 137.75, fondsgebundenes Kapital von CHF 58 492.85
und Eigenkapital von CHF 153 887.01.
Aufgrund der Prüfung empfehle ich, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen und den Gewinn von CHF 9248.99 auf das neue Jahr vorzutragen,
womit sich das Eigenkapital auf CHF 153 887.01 erhöht.
Margareta Bringold, dipl. Expertin in Rechnungslegung und Controlling
Beitrag der Freiwilligen
In der Erfolgsrechnung nicht ausgewiesen wird die Spende der freiwilligen
Mitarbeiter/innen. Rund 5000 Stunden wurden an Freiwilligen-Arbeit ge­
leistet. Bei einem Ansatz von 30.–/Stunde ergibt das einen Spendenbetrag
von 150 000.–! Ganz herzlichen Dank!
Laufen, 2. März 2012
25
S ic h t von aus s en
Die Offene Kirche Elisabethen in der Presse
Im vergangenen Jahr wurde in den Medien über die Elisabethenkirche berichtet.
Einige Schlagzeilen.
26
Der Fasnachtsgottesdienst wurde zu einem Jahres-Highlight:
«...jeder Quadratzentimeter des grossen Kirchenschiffs war mit Besuchern besetzt...
...und das Fasnachtsfieber der Leute war mit Händen greifbar.»
schrieb Simon Thiriet am 13. März 2011 auf www.fasnacht.ch
Schlagzeilen machte der Vorstoss einer Photovoltaik-Anlage auf dem Kirchendach.
Die Basler Zeitung berichtete:
«Solaranlage für die Elisabethenkirche. Pfarrer Feuz ist dafür, Denkmalpfleger
Schneller wehrt sich dagegen.» Basler Zeitung, 7. Mai 2011
Diese Idee schlug Wellen. Zu lesen in einem Interview mit Herrn Wessels in der
Basellandschaftlichen Zeitung am 11. Mai 2011:
«Ich finde es etwas merkwürdig, wenn in erster Priorität über Solaranlagen auf
bedeutenden Baudenkmälern diskutiert wird...»
Die Umwelttage, welche grösstenteils in der Elisabethenkirche stattfanden, fand
man auch in der Presse:
«Umwelttage zum Umdenken. Drei Tage Markt, Konzerte, Filme und Gespräche
zwischen Elisabethenkirche und Barfüsserplatz.»Basler Zeitung, 25. Mai 2011
Geehrt wurde Monika Hungerbühler. Die Basler Zeitung berichtete:
«Seelsorgerin aus Basel geehrt.
...Die Herbert-Haag-Stiftung hat Monika Hungerbühler aus Basel für ihr
­E ngagement in der Seelsorge ausgezeichnet.» Basler Zeitung, 9. November 2011
Elisabethen
Bei einem Verein kann ein Leben in Fülle aber auch eine
volle Kasse bedeuten, was wiederum nur mit zahlreichen
Mitgliedern möglich ist. Der Förderverein hat in den
­letzten drei Jahren die schönen Krippenfiguren finanziert,
die jeweils in der Adventszeit zu sehen sind. Zur Stimmung in der Kirche werden auch die acht in diesem Jahr
finanzierten Kerzenleuchten beitragen. Dies hat die Fülle
unserer ­Sympathisant/innen ermöglicht: die Mitglieder, die
Spender/innen und meine Vorstandskolleginnen Danielle,
Josefina und Susanne.
Herzlichen Dank
Urs Schwald
Talon per Post an:
Sekretariat Offene Kirche Elisabethen, Förderverein, Elisabethenstrasse 10, 4051 Basel
Offene Kirche
PLZ / Ort: ……………………………………………………………………...........................
Präsident Förderverein
Strasse: …………………………………………………………………….............................
Urs Schwald
Leben in Fülle bedeutet für mich: genug zum Essen, ein
geschütztes Heim, eine zufriedene Familie, Gesundheit
und Frieden. Erfüllen sich diese Kriterien, steht einer
­erfüllenden Arbeit nichts im Wege. Neben anderen Tätigkeiten erfüllt mich diejenige des Präsidenten des Fördervereins besonders. Der vorliegende Jahresbericht zeigt die
vielfältigen Aktivitäten in der Offenen Kirche. Viele davon
geben Leuten mit wenig Glück und grossen Sorgen Mut
und Zuversicht und tragen ein wenig dazu bei, für mehr
Fülle in ihrem Leben zu sorgen.
Ich möchte Mitglied im Förderverein der Offenen Kirche Elisabethen, Basel werden. Bitte
stellen Sie mir Informations-Unterlagen, Anmeldeformular und Einzahlungsschein zu.
Leben in Fülle, wir helfen mit
Name / Vorname: ……………………………………………………………………...............
F ö rd e r ve re i n
27
Offe n e Ki rche El i s abeth en
www.offenekirche.ch
Spenden-Aufruf
Vielen Dank!
Die Offene Kirche Elisabethen wird in der Stadt und Region Basel von vielen Menschen geschätzt
und unterstützt.
Dass die Arbeit weiter gehen kann, dafür braucht die Offene Kirche auch finanzielle Mittel.
Helfen Sie mit Ihrer Spende mit, dass die Offene Kirche offen bleiben kann:
PC 40-7225-5
Wenn Sie die Offene Kirche über den Tod hinaus unterstützen wollen, stellen wir Ihnen gerne die
­Broschüre «Legate» zu.
Im Trauerfall haben Sie auch die Möglichkeit, anstelle von Blumenspenden dem Verein «Offene Kirche
Elisabethen» einen Beitrag zukommen zu lassen. Auf Wunsch wird der Trauerfamilie der Spenden­
eingang bekannt gegeben.
Informationen zur Offenen Kirche und den Veranstaltungen finden Sie auch im Internet unter
www.offenekirche.ch
Die Offene Kirche ist erlebenswert!
• Mieten Sie die Elisabethenkirche für ein Konzert oder eine Ausstellung, einen Apéro oder Firmenanlass, Ihre Geburtstagsfeier oder ...
Die Offene Kirche wird unterstützt von
• Buchen Sie eine Führung durch das neugotische Gebäude – wir erklären Ihnen den Raum und
führen Sie durch das Angebot der Offenen Kirche
• Besteigen Sie den Turm und erleben Sie Basel von hoch oben!
• Besuchen Sie die Café-Bar mit besonderer Atmosphäre und einer ausgezeichneten Auswahl
Einen Mietprospekt erhalten Sie unter Telefon 061 272 03 43 oder per Mail: info@oke-bs.ch.
Offene Kirche Elisabethen
Elisabethenstrasse 10 · CH-4051 Basel · Tel +41 61 272 03 43 · info@oke-bs.ch · www.offenekirche.ch
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Seele and Geist
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