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16 Jahre Golf Küssnacht Wie hat sich die Landschaft verändert?

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Golf Küssnacht am Rigi
16 Jahre Golf Küssnacht
Wie hat sich die Landschaft verändert?
Vergleich der Landschaft 1993 und 2010
14. September 2010
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
Wie hat sich die Landschaft verändert
Impressum
Auftrag
Landschaftliche Veränderung des Gebiets des Golfplatzes Küssnacht
bezüglich Flächenaufteilung, Flora Fauna, Bewirtschaftung und Nutzung
im Vergleich der Zustände 1993 und 2010.
Auftraggeber
Golf Küssnacht am Rigi
Grossarni
6403 Küssnacht
Auftragnehmer
ANL AG Natur und Landschaft
Freihofweg 11
Postfach 2237
5001 Aarau
Grundlagen
Golfplatz Küssnacht am Rigi. Landschaft. Beurteilung und Gestaltungsvorschläge (Massnahmen), ANL, Mai 1993.
Josef Schuler
Heiner Keller
Barbara Rychen
Erwin Leupi
Erläuternder Bericht zum Gestaltungsplan Golfplatz Küssnacht am Rigi,
Einfache Gesellschaft Golfplatz Küssnacht am Rigi, März 1994.
Umweltmonitoring Golfplätze Kanton Schwyz (Golfplätze Küssnacht, Nullen, Übrig). Durchgeführt im Auftrag des Amtes für Umweltschutz Kanton
Schwyz, Mai 2006.
Historische und aktuelle Luftbilder.
Jährliche Feldbegehungen 2007 bis 2010.
Ökologischer Ausgleich im Golfplatz, Zustand der landwirtschaftlich genutzten Wiesen, Ergebnisse 2007, ANL, 20.06.2007.
Ökologischer Ausgleich im Golfplatz, Zustand der landwirtschaftlich genutzten Wiesen, Ergebnisse 2008 und Vergleich mit der Erstaufnahme
2007, ANL, 14.07.2008.
Ökologischer Ausgleich im Golfplatz, Zustand der landwirtschaftlich genutzten Wiesen, Ergebnisse 2009 und Vergleich mit den Aufnahmen 2007
und 2008, ANL, 17.06.2009.
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Seite 2
ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
Wie hat sich die Landschaft verändert
Inhalt
1. Einleitung .................................................................................................................... 4 2. Flächenaufteilung........................................................................................................ 4 3. Düngung ..................................................................................................................... 5 4. Lebensräume, Pflanzen und Tiere.............................................................................. 5 5. Arbeitsplätze ............................................................................................................... 8 6. Verkehr, Naherholung ................................................................................................. 8 Tabellen im Anhang
Bilanz nach 16 Jahren Betrieb
7 S.
Festgestellte Vogelarten 1993 und 2010
1 S.
Pflanzenartenliste Vergleich 1993 und 2010
3 S.
14. September 2010
Seite 3
ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
1.
Wie hat sich die Landschaft verändert
Einleitung
Mit der Anlage eines Golfplatzes wird die Landschaft optisch und qualitativ verändert. Um
die landschaftlichen Qualitäten vor dem Golfplatzbau und nach 16jährigem Betrieb zu erfassen, bietet es sich an, die vor dem Bau vorhandenen Flächennutzungen und die unterschiedlichen Golfplatzbereiche naturschutzfachlich zu bewerten.
2.
Flächenaufteilung
Die Golfplatzzone umfasst insgesamt 64.9 Hektaren.
Abbildung 1:
Ausschnitt Landeskarte mit dem Golfareal (lichtgrün)
Vor dem Bau des Golfplatzes war das ganze Gebiet Landwirtschaftszone mit Milchwirtschaft, Mutterkuhhaltung und Schweinemast sowie Tafelobst- und Brennkirschenproduktion.
Heute werden davon 28.1 ha als Golffläche genutzt. Die übrigen Flächen sind aufgeteilt in
22.3 ha ökologische Ausgleichsflächen und 9.9 ha landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Die Fläche der bis 1993 ungedüngten Wiesen von rund 1.5 ha wurde auf 20.5 ha ausgedehnt.
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Seite 4
ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
3.
Wie hat sich die Landschaft verändert
Düngung
Durch die vormals intensive Landwirtschaft (u. a. Schweinemast) wurde der Boden über einen langen Zeitraum vor allem in flachen Lagen stark mit Nährstoffen versorgt, die teilweise
auch nach Jahren noch gespeichert sind und auch bei ausbleibender Düngung erst allmählich über die Jahre aufgebraucht werden.
Die Stickstoffdüngung wurde in der Golfplatzzone um rund 12 Tonnen Stickstoff (78 %) verringert.
Bei landwirtschaftlicher Nutzung ist aufgrund der unterschiedlichen Ausbringungstechnik die
Auswaschung von Phosphor bedeutend höher als bei einem Golfplatz. Deshalb stellt der
Golfplatz auch für den Phosphoreintrag in die Gewässer eine markante Verbesserung dar.
Es sind Fälle bekannt, wo Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel auf Golfplätzen in einer Art
Standardrezeptur und vorbeugend verwendet wurden. In den letzten Jahren fand bei den
Golfplatzbetreibern aus Umweltschutz- und finanziellen Gründen ein Umdenken statt: Einsatz und Technik wurden so verändert, dass diese Mittel nur noch nach Bedarf eingesetzt
werden. Grossteils beschränkt sich der Einsatz auf die Greens. Bei den Abschlägen und
Fairways kommen Pestizide weniger oft zum Einsatz. Damit soll vermieden werden, dass
Pestizide und Kunstdünger ins Grundwasser und über Insekten in die Nahrungskette gelangen.
4.
Lebensräume, Pflanzen und Tiere
Moore, Weiher und Bäche fehlten vor dem Golfplatzbau. Der Talweidbach wurde in den
1970er Jahren eingedolt. Auf dem Golfplatz wurden fünf Weiher mit flachen Uferzonen und
regionalen Röhricht- und Riedpflanzen und neue Bachläufe geschaffen.
Abbildung 2:
14. September 2010
Golfflächen, Heumatten, Gehölze und Wasserflächen bilden
die Landschaft des heutigen Golfplatzes.
Seite 5
ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
Wie hat sich die Landschaft verändert
Die langgezogenen Hügel im Gebiet Chli Arni - Schlössli bestehen aus kleinen Felsrippen
der Faltenmolasse mit geringer Bodenauflage. Sie sind grösstenteils bewaldet. Die waldfreien Hänge wurden traditionell als Birkenhaine und ungedüngte Streuflächen bewirtschaftet.
Diese Flächen blieben erhalten, werden sehr extensiv gepflegt und beherbergen einige seltene Pflanzen wie das Gefleckte Knabenkraut und den Besenginster. Diese seltenen Arten
kommen im Gebiet Allmig nur noch in einem kleinen kommunalen Naturschutzgebiet vor
(Naturschutzobjekt 1.7 Allmig).
Abbildung 3:
Bewaldete Molasserippe mit traditioneller ungedüngter Wiese
auf dem Südabhang.
Die meisten Wiesen waren vor dem Golfplatzbau arm an Pflanzenarten. Nur an einzelnen
räumlich eng begrenzten Standorten wie Wald- und Wegränder fand sich eine artenreichere
Vegetation. Typische Arten ungedüngter Wiesen wie Aufrechte Trespe und Wiesensalbei
fehlten.
Mit den heute vorhandenen ökologischen Ausgleichsflächen des Golfplatzes wurden grosse
ungedüngte Wiesen und ungestörte Randbereiche wie stufige Waldränder und Hecken und
Feldgehölze mit Krautsaum geschaffen. Die Strategie war, die bestehenden Standorte mit
besonderen Pflanzen zu erhalten und artenreichere Wiesen mit Ansaat von typischen Wiesenpflanzen auszubilden.
Die Ansaaten sind meist recht gut gelungen und die konsequent extensivierte Bewirtschaftung durch die Bauern hat zu guten Erfolgen geführt. Ein grosser Teil der Wiesen sind heute
artenreiche Heumatten mit einer standfesten Struktur und einem für Futterwiesen guten Verhältnis von Gräsern zu Kräutern.
In den Wiesen gedeihen über 150 verschiedene Gras- und Krautarten, während vor dem
Bau des Golfplatzes im Gebiet rund 100 Arten gefunden wurden.
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ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
Abbildung 4:
Wie hat sich die Landschaft verändert
Ein gut strukturierter, artenreicher Wiesenbestand erfüllt
gleichzeitig die Ansprüche an eine ökologische Ausgleichsfläche und an die Nutzung als Futterwiese.
Zwei langgezogene Böschungen mit wenig Humusauflage wurden mit einer besonders artenreichen Samenmischung angesät und bilden heute mit über 60 verschiedenen Pflanzenarten besondere Blumenwiesen. Hier steht die landwirtschaftliche Nutzung nicht im Vordergrund. Die Böschungen werden durch den Golfplatz gemäht und das Schnittgut landwirtschaftlich verwertet.
Abbildung 5:
Hochstammobstbäume in den Wiesen des Golfplatzes.
Die bestehenden Hochstamm-Obstbäume wurden erhalten und durch Neupflanzungen auf
rund 400 Bäume erweitert. Die Neupflanzungen umfassen vorwiegend, aber nicht nur Obstbäume. Als Feldbäume finden sich Feldahorn, Linde, Nussbaum, Eiche und Föhre. Im Zusammenhang mit der Wiederbelebung der ehemaligen Kastanienkultur in Küssnacht wurden
auch einige Edelkastanien gepflanzt.
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ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
Wie hat sich die Landschaft verändert
Im Sinne des Monitorings werden jährlich wechselnde Tiergruppen erhoben. Bisher wurden
folgende Feststellungen gemacht:
Das Vorkommen von Feldgrillen hat deutlich zugenommen. Im 2009 kam die Feldgrille bereits in 31 Wiesen vor.
Die neuen Gewässer wurden schnell besiedelt. Verschiedene Gross- und Kleinlibellen werden regelmässig beobachtet. Zudem kommen heute im Golfplatz alle in der weiteren Region
vorhandenen Amphibienarten in guten Beständen vor: Wasserfrosch, Erdkröte, Grasfrosch,
Bergmolch.
In den nächsten Jahren werden folgende Tiergruppen näher untersucht:
Libellen
Schmetterlinge / Heuschrecken / Grillen
Amphibien / Reptilien
Brutvögel
5.
2011 / 2014
2011 / 2015
2012
2013
Arbeitsplätze
Mit dem Golfplatz Küssnacht wurden mehr Arbeitsplätze geschaffen. Auf dem Golfplatz sind
16 bis 20 Personen beschäftigt (Verwaltung, Unterhalt, Golflehrer, Restaurant, Shop). Weitere temporäre Arbeiten im Bereich Unterhalt fallen für Landwirte aus der Nachbarschaft an.
6.
Verkehr, Naherholung
Die Verkehrszunahme durch den Golfbetrieb findet an durchschnittlich 260 Tagen im Jahr
statt und betrifft die Haltikerstrasse (Kantonsstrasse) und die kurze Zufahrt zum Parkplatz
(durchschnittlich 240 Fahrten pro Tag).
Die Golfplatzzone wird von Wanderwegen durchquert und ist grösstenteils öffentlich zugänglich. Der Zugang für die Naherholung wird mit dem Golfplatz gewährleistet und wurde gegenüber früher stellenweise verbessert. Ebenfalls öffentlich ist das Restaurant. Während des
Golfbetriebs von 260 Tagen im Jahr sind es durchschnittlich 60 Spaziergänger und Besucher pro Tag.
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ANL AG Natur und Landschaft
Golf Küssnacht am Rigi
Bilanz nach 16 Jahren Betrieb: Wie hat sich die Landschaft verändert?
Themen
1993 / 1994
2009 / 2010
Stand Baugesuch
Stand letzte Untersuchungen
Bemerkungen
Flächenaufteilung
Gesamtfläche
Golfflächen (Rasen)
64.9 ha
64.9 ha 100%
Unverändert.
0.0 ha
28.1 ha 43.3%
Neu.
Die Flächen von Tees und Greens sind nur
klein und begrenzt (Auflagen in Bewilligung,
siehe Düngung).
Tees
0.84 ha
Greens
1.14 ha
Fairways
8.16 ha
Semiroughs 13.07 ha
Roughs
4.59 ha
Bunkers
0.26 ha
Ökologische
Ausgleichsflächen
ca. 1.5 ha
- Ungedüngte Wiesen
- Hecken
- Gewässer
ca. 1.5 ha
0.0 ha
0.0 ha
Landwirtschaftsflächen
ca. 62 ha
Fünf Betriebe mit
Milchwirtschaft, Mutterkuhhaltung,
Schweinemast (2700 Tiere),
Tafelobstanbau, Brennkirschenproduktion.
Hofflächen, Wege
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22.3 ha 34.3%
20.1 ha
1.03 ha
1.04 ha
Deutliche Zunahme der Flächen.
Fünf neue Weiher sowie neue Bachläufe.
9.9 ha 15.3%
.
9.9 ha werden gemäss Vereinbarung
zwischen Golfplatz und Bauern noch
landwirtschaftlich als gedüngte
Futterwiesen oder Weideland genutzt.
4.6 ha
ca. 3 ha
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7.1%
Im Golfplatz inkl. Parkplatz und Driving Range.
ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
Flächenbilanz: Wie hat sich die Landschaft verändert?
Themen
1993 / 1994
2009 / 2010
Stand Baugesuch
Stand letzte Untersuchungen
Bemerkungen
Landwirtschaftliche Nutzungen
Hochstammobstund Feldbäume
Äcker
1992
1994
Stellenweise kleinflächig Futtermais.
Kirschenanlage
Fettwiesen
190
210
400
erhalten
neu gepflanzt
total
0.43 ha
Artenarme Fett- und Kunstwiesen.
7.7 ha
? ha
1.7 ha
Rinderweiden,
1 Pferdeweide,
Mähweiden.
Das Verschwinden von Feldobstbäumen
wurde gestoppt und die Zahl durch
Neupflanzungen wieder verdoppelt.
Keine Ackerflächen.
0.43 ha
Weiden
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ca. 336
ca. 190
1 Rinderweide,
1 Pferdeweide,
2 Hirschweiden.
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ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
Themen
Flächenbilanz: Wie hat sich die Landschaft verändert?
1993 / 1994
2009 / 2010
Stand Baugesuch
Stand letzte Untersuchungen
Bemerkungen
Düngung (Stickstoff)
Dünger-GrossviehEinheiten
Stickstoffeinsatz
Total
Total
195 DGVE
16’575 kg N
Total
43.2 DGVE
Landwirtschaftsflächen
Golfflächen
19.8 DGVE
23.4 DGVE
Total
3‘669 kg N
1 DGVE entspricht
8.5 g
85.0 kg
2
N/m
N / ha
Der Einsatz von Stickstoff N hat um 78 %
abgenommen.
- Landwirtschaftsflächen 1'683 kg N
- Golfflächen
Tees
Greens
Fairways
Semiroughs
25 g/m
2
27 g/m
2
10 g/m
2
5 g/m
2
1‘986 kg N
210 kg N
307 kg N
816 kg N
653 kg N
Für den Golfplatz allein (ohne Landwirtschaft)
werden gegenüber vorher noch 12 % des
Stickstoffs ausgebracht.
Quelle:
Gestaltungsplan, Erläuternder Bericht, 1994, S. 20f.
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ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
Themen
Flächenbilanz: Wie hat sich die Landschaft verändert?
1993 / 1994
2009 / 2010
Stand Baugesuch
Stand letzte Untersuchungen
Bemerkungen
Pflanzen und Tiere
Gräser und Kräuter
Arten ungedüngter Wiesen fehlen.
An einzelnen Wegrändern/flachgründigen Standorten hat es kleinflächig
artenreiche Vegetation mit Pflanzen
nährstoffarmer Standorte.
Bromus erectus (typisches Gras
trockener, ungedüngter Wiesen) kommt in
9 Wiesen (= 5% der Wiesenfläche auf
dem Golfplatz).
Die Entwicklung der Artenvielfalt in Wiesen ist
noch im Gange und braucht Zeit.
Es wurden im Gebiet 50 neue Gras- und
Krautarten Flächen festgestellt (Anhang).
Waldränder
Oftmals fehlt ein stufiger Waldrand mit
Kraut- und Strauchschicht, weil die
landwirtschaftliche Nutzung (Wiese) bis
an die Waldbäume erfolgte.
Stufige Waldränder mit Kraut-/Strauchschicht wurden durch Auslichten
geschaffen.
Strukturreichere Waldränder.
Feldgrillen
Vorkommen in einzelnen Wiesen.
Vorkommen auf rund einem Drittel der
Gesamtfläche Wiesen.
1993: Vorkommen in einzelnen Wiesen (v.a. an
Südhängen mit lückigen Pflanzenbeständen)
2009: Kontinuierlich steigendes Vorkommen. Im
Vergleich zu 2008 hat die Feldgrille acht weitere
Wiesen besiedelt.
Libellen
Keine Libellen, weil Gewässer fehlen.
Zahlreiche Gross- und Kleinlibellen.
Bestandsaufnahme geplant.
Amphibien / Reptilien
Keine Amphibien weil Gewässer fehlen.
Zahlreiche Wasserfrösche, Grasfrösche,
Bergmolche und Erdkröten.
Bestätigung durch R. Wollschlegel, 27.05.2010.
Vögel
Während den Begehungen wurden
26 Vogelarten festgestellt (Anhang).
Bei der Exkursion vom 24.04.2010
wurden 42 Vogelarten festgestellt.
(R. Wollschlegel, Anhang).
Die Lebensräume im Hofbereich der
Liegenschaften Schwanden, Chli Arni, Talweid
und Neuhus blieben erhalten. Zusammen mit
den Hochstamm-Obstgärten sind sie v.a. für
Schwalben und Hausrotschwanz interessant.
14. September 2010
Seite 4/5
ANL AG Natur und Landschaft
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
Themen
Flächenbilanz: Wie hat sich die Landschaft verändert?
1993 / 1994
2009 / 2010
Stand Baugesuch
Stand letzte Untersuchungen
Bemerkungen
Arbeit und Verkehr
Arbeitskräfte
Arbeitsplätze
5 Landwirtschaftsbetriebe.
Golfanlage (Personen)
Verwaltung, Unterhalt
Restaurant
Sportshop
Übungsplatz (Golflehrer)
Total
13
5 bis 6
1.5
3
22.5 bis 23.5
Landwirtschaft
Pflege Golfanlagen und Nutzung
der Landwirtschaftsflächen
Arbeitsplätze
Motorfahrzeuge
Zufahrten zu Höfen.
Zufahrt zum Parkplatz beim Golfhaus
Fahrten pro Tag
Spaziergänger,
Zuschauer, Besucher
14. September 2010
3-5
Personen pro Tag
Seite 5/5
Maximum
Mittel
Golfbetrieb an 260 Tage pro Jahr.
270
240
60
Golfbetrieb an 260 Tage pro Jahr.
ANL AG Natur und Landschaft
Golf Küssnacht am Rigi
Bilanz nach 16 Jahren Betrieb: Wie hat sich die Landschaft verändert?
Festgestellte Vogelarten
Vogelarten
Amsel
Bachstelze
Baumfalke
Berglaubsänger
Blaumeise
Blesshuhn
Buchfink
Buntspecht
Distelfink
Eichelhäher
Elster
Feldsperling
Gartenbaumläufer
Gartengrasmücke
Gartenrotschwanz
Girlitz
Graureiher
Grünfink
Grünspecht
Hausrotschwanz
Haussperling
Kleiber
Kohlmeise
Kuckuck
Mauersegler
Mäusebussard
Mehlschwalbe
Mönchsgrasmücke
Rabenkrähe
Rauchschwalbe
Ringeltaube
Rotkehlchen
Rotmilan
Schwarzmilan
Singdrossel
Star
Stieglitz
14. September 2010
19931)
x
x
x
x
x
x
20102)
x
x
x
x
x
x
x
x
Vogelarten
Stockente
Sumpfmeise
Tannenmeise
Teichhuhn
Turmfalke
Wintergoldhähnchen
Wachholderdrossel
Zaunkönig
Zilpzalp
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
x
1993
x
x
x
2010*
x
x
x
x
x
x
x
x
x
1)
Quelle: Golfplatz Küssnacht am Rigi. Landschaft: Beurteilung und
Gestaltungsvorschläge (Massnahmen), ANL Aarau, Mai 1993, S. 10.
2)
Quelle: An der Exkursion vom 24.04.2010 festgestellte Vogelarten (R.
Wollschlegel, 27.05.2010)
x
x
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Seite 1/1
ANL AG Natur und Landschaft
Pflanzenartenliste Vergleich 1993 / 2010
14. September 2010
1/3
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X
X
Total
Fettwiese
Magerwiese
Wald, Waldrand
Total
Gewöhnliche Schafgarbe
Gicht-Geissfuss
Haar-Straussgras
Kriechender Günsel
Gemeiner Frauenmantel
Buschwindröschen
Wald-Brustwurz
Gemeines Ruchgras
Fromental
Ausdauerndes Gänseblümchen
Rippenfarn
Besenheide
Rapunzel-Glockenblume
Gewöhnliches Hirtentäschchen
Wiesen-Schaumkraut
Gewöhnliches Hornkraut
Acker-Winde
Wiesen-Pippau
Besenginster
Knaulgras
Fuchs' Knabenkraut
Echter Wurmfarn
Hühnerhirse
Kleinblütiges Weidenröschen
Rot-Schwingel
Wald-Erdbeere
Gewöhnlicher Hohlzahn
Weisses Labkraut
Kletten-Labkraut
Tauben-Storchschnabel
Rupprechts-Storchschnabel
Gundelrebe
Wiesen-Bärenklau
Wald-Habichtskraut
Langhaariges Habichtskraut
Wolliges Honiggras
Berg-Johanniskraut
Gemeines Johanniskraut
Wiesen-Ferkelkraut
Feld-Witwenblume
Purpurrote Taubnessel
Wiesen-Platterbse
Steifhaariger Löwenzahn
Italienisches Raygras
Englisches Raygras
Hornklee
Feld-Hainsimse
Wald-Hainsimse
Hain-Gilbweiderich
Strahlenlose Kamille
Hopfenklee
Wald-Wachtelweizen
Strand-Pfeifengras
Kriechende Hauhechel
Dost
1993
Rotschwingelwiese
Achillea millefolium
Aegopodium podagraria
Agrostis tenuis
Ajuga reptans
Alchemilla xanthochlora
Anemone nemorosa
Angelica silvestris
Anthoxanthum odoratum
Arrhenatherum elatius
Bellis perennis
Blechnum spicant
Calluna vulgaris
Campanula rapunculus
Capsella bursa-pastoris
Cardamine pratensis
Cerastium caespitosum
Convolvulus arvensis
Crepis biennis
Cytisus scoparius
Dactylis glomerata
Dactylorhiza fuchsii
Dryopteris flilix-mas
Echinochloa crus-galli
Epilobium parviflorum
Festuca rubra
Fragaria vesca
Galeopsis tetrahit
Galium album
Galium aparine
Geranium columbinum
Geranium robertianum
Glechoma hederaceum
Heracleum sphondylium
Hieracium murorum
Hieracium pilosella
Holcus lanatus
Hypericum montanum
Hypericum perforatum
Hypochaeris radicata
Knautia arvensis
Lamium purpureum
Lathyrus pratensis
Leontodon hispidus
Lolium multiflorum
Lolium perenne
Lotus corniculatus
Luzula campestris
Luzula silvatica
Lysimachia nemorum
Matricaria suaveolens
Medicago lupulina
Melampyrum silaticum
Molinia litoralis
Ononis repens
Origanum vulgare
Raygras-Kleewiese
Artname dt.
Fromentalwiese
Artname lat.
Blumenwiese
Trespenwiese
2007 - 2010
Wegböschungen
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
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ANL AG Natur und Landschaft
Pflanzenartenliste Vergleich 1993 / 2010
14. September 2010
2/3
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Total
Fettwiese
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Magerwiese
Wald, Waldrand
Total
Aufrechter Sauerklee
Grosse Bibernelle
Spitz-Wegerich
Breit-Wegerich
Einjähriges Rispengras
Hain-Rispengras
Wiesen-Rispengras
Gemeines Rispengras
Vogel-Knöterich
Pfirsich-Knöterich
Aufrechtes Fingerkraut
Erdbeerähnliches Fingerkraut
Gemeine Brunelle
Adlerfarn
Fries' Hahnenfuss
Kriechender Hahnenfuss
Brombeere
Himbeere
Wiesen-Sauerampfer
Kleiner Sauerampfer
Stumpfblättriger Ampfer
Kleiner Wiesenknopf
Knotige Braunwurz
Jakobsk-Kreuzkraut
Nichendes Leimkraut
Echte Goldrute
Rauhe Gänsedistel
Gras-Sternmiere
Mittlere Sternmiere
Löwenzahn
Salbeiblättriger Gamander
Mittlerer Klee
Rotklee
Weissklee
Zweihäusige Brennessel
Heidelbeere
Feld-Ehrenpreis
Gamander-Ehrenpreis
Gebräuchlicher Ehrenpreis
Zaun-Wicke
Wald-Veilchen
Kriechende Quecke
Winden-Knöterich
Krauser Ampfer
Rainfarn
Weinberg-Lauch
Wiesen-Fuchsschwanz
Wiesen-Kerbel
Echte Betonie
Zittergras
Aufrechte Trespe
Weiche Trespe
Pfirsichblättrige Glockenblume
Nesselblättrige Glockenblume
Berg-Segge
1993
Rotschwingelwiese
Oxalis fontana
Pimpinella major
Plantago lanceolata
Plantago major
Poa annua
Poa nemoralis
Poa pratensis
Poa trivialis
Polygonum aviculare
Polygonum persicaria
Potentilla erecta
Potentilla sterilis
Prunella vulgaris
Pteridium aquilinum
Ranunculus friesianus
Ranunculus repens
Rubus fruticosus
Rubus idaeus
Rumex acetosa
Rumex acetosella
Rumex obtusifolius
Sanguisorba minor
Scrophularia nodosa
Senecio jacobaea
Silene nutans
Solidago virga-aurea
Sonchus asper
Stellaria graminea
Stellaria media
Taraxacum officinale
Teucrium scoroodonia
Trifolium medium
Trifolium pratense
Trifolium repens
Urtica dioeca
Vaccinium myrtillus
Veronica arvensis
Veronica chamaedrys
Veronica officinalis
Vicia sepium
Viola reichenbachiana
Agropyron repens
Polygonum convolvulus
Rumex crispus
Tanacetum vulgare
Allium vineale
Alopecurus pratensis
Anthriscus silvestris
Betonica officinalis
Briza media
Bromus erectus
Bromus mollis
Campanula persiciofolia
Campanula trachelium
Carex montana
Raygras-Kleewiese
Artname dt.
Fromentalwiese
Artname lat.
Blumenwiese
Trespenwiese
2007 - 2010
Wegböschungen
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
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Pflanzenartenliste Vergleich 1993 / 2010
Artenzahl
14. September 2010
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153
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Wald, Waldrand
Total
Bleiche Segge
Gedrängtährige Segge
Wiesen-Flockenblume
Skabiosen-Flockenblume
Margerite
Wilde Möhre
Karthäuser-Nelke
Stein-Nelke
Pracht-Nelke
Schaf-Schwingel
Echtes Labkraut
Pyrenäen-Storchschnabel
Orangerotes Habichtskraut
Öhrchen-Habichtskraut
Gemeines Leinkraut
Pfennigkraut
Bisam-Malve
Acker-Vergissmeinnicht
Zweijährige Nachtkerze
Saat-Esparsette
Klatschmohn
Wiesen-Lieschgras
Kleine Bibernelle
Mittlerer Wegerich
Kriechendes Fingerkraut
Behaarter Klappertopf
Wilde Sumpfkresse
Wiesensalbei
Grosser Wiesenknopf
Wirbeldost
Tauben-Skabiose
Scharfer Mauerpfeffer
Weisser Mauerpfeffer
Grosses Fettkraut
Kuckucksnelke
Gemeines Leimkraut
Kohl-Gänsedistel
Arznei-Thymian
Wiesenbocksbart
Kleiner Klee
Goldhafer
Gebräuchlicher Baldrian
Feinstieliger Ehrenpreis
Quendelblättriger Ehrenpreis
Vogel-Wicke
Futter-Wicke
Viersamige Wicke
1993
Rotschwingelwiese
Carex pallescens
Carex spicata
Centaurea jacea
Centaurea scabiosa
Chrysanthemum leucanthemum
Daucus carota
Dianthus carthusianorum
Dianthus silvestris
Dianthus superbus
Festuca ovina
Galium verum
Geranium pyrenaicum
Hieracium aurantiacum
Hieracium lactuecella
Linaria vulgaris
Lysimachia nummularia
Malva moschata
Myosotis arvensis
Oenothera biennis
Onobrychis viciifolia
Papaver rhoeas
Phleum pratense
Pimpinella saxifraga
Plantago media
Potentilla repens
Rhinanthus alecotorolophus
Rorippa silvestris
Salvia pratensis
Sanguisorba officinalis
Satureja vulgaris
Scabiosa columbaria
Sedum acre
Sedum album
Sedum telephium
Silene flos-cuculi
Silene vulgaris
Sonchus oleraceus
Thymus pulegioides
Tragopogon orientalis
Trifolium dubium
Trisetum flavescens
Valeriana officinalis
Veronica filiformis
Veronica serpyllifolia
Vicia cracca
Vicia sativa
Vicia tetrasperma
Raygras-Kleewiese
Artname dt.
Fromentalwiese
Artname lat.
Blumenwiese
Trespenwiese
2007 - 2010
Wegböschungen
16 Jahre Golf Küssnacht am Rigi
100
ANL AG Natur und Landschaft
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