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Ideal für Familien Zusammenleben – aber wie? - LWB

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Das Kundenmagazin für zeitgemäßes Wohnen der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH · www.lwb.de
wohnzeit
Nummer 1 / 2013 Jahrgang 24
Ideal für Familien
Wohnen mit Platz zum Spielen
Zusammenleben –
aber wie?
Hilfsnetzwerk geknüpft
Aktuell
Volkskrankheit Demenz
LWB auf Konsolidierungskurs
Eine Chance für Frank S.
Aus den Stadtteilen
Läufer im Wiga
Freie Kulturplätze
Gewerbemieter
Leben & wohnen
40 Jahre Musikviertel
Historie: Das Städtische Kaufhaus
Tauben auf dem Dach
Freizeit
Wer rastet, der rostet
Völkerschlacht-Jubiläum
Eingekehrt
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Tel. 0341 12
www.swl.de
2
Editorial
Aus dem Inhalt
Seite 4 und 5
40 Jahre Musikviertel
Mehr Platz zum Spielen
Seite 6 und 7
Belastungsprobe fürs Zusammenleben
Volkskrankheit Demenz
Seite 8 und 9
Eine Chance für Frank S.
Treffer für Leipzig
Seite 10 und 11
Gewerbemieter
Er läuft und läuft
Seite 12 und 13
Das war die wohnzeit 2012
Auf Konsolidierungskurs
Seite 14 und 15
Freie Kulturplätze
Tauben auf dem Dach
Seite 16 und 17
Neu im Frühjahrssemester der VHS
Kalender 2013
Seite 18 und 19
Kalender 2013
Völkerschlacht-Jubiläum
Seite 20 und 21
Historie: Das Städtische Kaufhaus
Guter Rat für Ältere
Seite 22 und 23
Wer rastet, der rostet
Keine Angst, die Treppe zu steigen
Seite 24 bis 28
Wohnungsangebote
LWB Serviceseite
Die wohnzeit im Internet:
www.lwb.de/Unternehmen/Kundenmagazin
Titelfoto: Fotolia
Impressum
Herausgeber:
Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH
Prager Straße 21, 04103 Leipzig
Redaktion: Veronika Schliebe (v.i.S.d.P.)
Unternehmenskommunikation
Tel. 0341-9 92 42 01, Fax 0341-9 92 42 09
E-Mail: presse@lwb.de
Erscheinungsweise: quartalsweise
Auflage: 37.000
Druckvorbereitung:
wpunktw kommunikation + werbung gmbh
Druck: Messedruck Leipzig
Vertrieb: Betrieb LWB Hausmeisterservice
Anzeigen: MCS Marketing & Communication-Service
Tel. 0341-4 11 21 99, o341-4 11 21 90, Fax 0341-4 11 21 97
E-Mail: wohnzeit@email.de
Es gilt die Anzeigenpreisliste 11.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos sowie für Anzeigeninhalte wird keine Haftung übernommen. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.
Gedruckt auf Recyclingpapier Circle matt White 135 g/m2, aus­
gezeichnet mit dem Blauen Umweltengel und EU Eco-Label.
Dr. Gabriele Haase und Ute Schäfer.
Liebe Mieterinnen und Mieter,
in den vergangenen Monaten hat es deutschlandweit immer
wieder Schlagzeilen über steigende Mieten, unbezahlbares
Wohnen und die Verdrängung ärmerer Mieter gegeben. Berichtet wurde zudem über erste Anzeichen von Wohnungsnot
und über diffuse Ängste der Verbraucher. Zwar kennen wir nicht
die tatsächliche Lage in anderen Großstädten der Republik und
können Ihnen deshalb keine objektive Einschätzung über die
Situation in Hamburg, Berlin oder München liefern. Wir sind
in Leipzig zuhause. Und hier ist die Wohnsituation aus unserer
Sicht wenig angespannt. Zwar gibt es auch in Sachsens größter
Stadt Quartiere, die heiß begehrt und teuer geworden sind. Das
Gros der Wohnungen ist jedoch nach wie vor erschwinglich –
auch dank der kommunalen Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB). Das Unternehmen verfügt nicht nur in
allen Stadtteilen über attraktive Quartiere. Die LWB kann auch
ganz unterschiedliche Wohnbedürfnisse bedienen – von der
kinderreichen Familie bis zum hoch betagten Rentner. Zudem
ist jede fünfte Wohnung für sozial schwache Mieter reserviert.
Natürlich kann die LWB nicht jedem in seinem Wunschviertel
eine Traumwohnung zum Niedrigpreis bieten. Stattdessen bemühen wir uns in jedem Fall um maßgeschneiderte Lösungen.
Das gilt freilich ebenso für unsere treuen Mieter. Ändert sich
deren Lebenssituation, wollen wir gerne behilflich sein beim
Suchen nach der passenden LWB-Wohnung.
Mit herzlichen Grüßen aus der LWB
DR. GABRIELE HAASE UND UTE SCHÄFER
GESCHÄFTSFÜHRUNG
3
Aus der LWB-Zentrale
Leserpost
Leserpost
Gestalteter Giebel
Giebelwand mit Herbststimmung.
Foto: Günther Sachse
In unserer Nähe gibt es einen
schön gestalteten Giebel von
der LWB – in der Poserstraße 17. Hier habe ich am 18. Oktober
Aufnahmen gemacht. Das ist eine davon. s
Günther Sachse
Schade ...
... dass die wohnzeit nur noch
einmal im Quartal erscheint. Da
bekomme ich auch keinen LWBKalender für 2013? s
Waltraud Weigt, Titaniaweg
Doch, den gibt es wieder – verlängert bis März 2014. s Red.
Balkon von Familie Roth.
Foto: pr
40 Jahre Musikviertel – Dank an langjährige Mieter
Gratulation zum 100.
Anlässlich des 40-jährigen
Jubiläums der Wohnanlage
Musikviertel – Haydnstraße,
Robert-Schumann-Straße, Telemannstraße, Grassistraße –
bedankten sich LWB-Geschäftsstellenleiterin Kathrin Welz und
Mieterbetreuerin Vicki Mitdank
bei ihren Mietern, die seit vier
Jahrzehnten dort wohnen, für
das entgegengebrachte Vertrauen mit einer Klassik-CD. s
Stellvertretend für viele Dankschreiben, Regina Goldenberg:
Da hat sich die LWB etwas Schönes einfallen lassen! Ich wohne
40 Jahre in der Grassistraße und
habe mich in meiner Wohnung
immer sehr wohlgefühlt.10.
Etage, mit Blick über die ganze
Stadt, das genieße ich immer
wieder. Man hat im Haus viel
erlebt, Mieter sind weggezogen,
leider auch einige verstorben,
die positiven Erlebnisse überwiegen aber. Mein Ziel ist es,
gesund zu bleiben – ich werde 76 Jahre alt – damit ich die
Wohnung weiter genießen kann.
Ich fühle mich bei der LWB gut
aufgehoben.
Familie Voigt: Es ist nach wie
vor ein gutes Wohnumfeld, nicht
zuletzt durch den geöffneten
Mühlgraben und die schönen
Anlagen dazu. Für uns sind auch
die kurzen Wege in den Park von
großer Bedeutung, besonders
in den Wintermonaten, da dann
der Garten Ruhe hat.
Familie Hoffmann: Auch wir sind
stolz, bereits 40 Jahre Mieter in
der (Pestalozzistr.) Telemannstraße zu sein und würden uns
freuen, ein weiteres gutes Mietverhältnis zu haben. Verbinden
möchten wir das auch mit einem
Dankeschön an unseren Vermieter von der LWB.
Familie Kramp: Wir erinnern
uns immer wieder gern, wie wir
eingezogen sind. Es war für uns
der„Himmel auf Erden“, denn
wir wohnten vorher zur Teilhauptmiete in einer eiskalten
Altbauwohnung ohne Bad und
in Zimmern, die teilweise ohne
Ofen waren. Bis zum heutigen
Tag wohnen wir gern im Musikviertel. Wir fühlen uns wohl hier,
auch dank vieler Nachbarn und
Hausbewohner, die mit uns eingezogen und alt geworden sind.
Wir helfen uns gegenseitig und
haben guten Kontakt. s
Zum 100. Geburtstag am 14.
Oktober 2012 gratulierte Mieterbetreuerin Vicki Mitdank ihrer Mieterin Hildegard Bleschke in
der Robert-Schumann-Straße.
Frau Bleschke kommt ursprünglich aus der Pfalz, hat zwei Töchter und einen Sohn. Im Kreis
ihrer Familie feierte sie ihren
Geburtstag und erhielt viele
Glückwünsche, auch von den
Nachbarn des Hauses. Diese
standen mit einem Glas Sekt
vor ihrer Tür und sangen ein
Ständchen. Frau Bleschke ist
eine humorvolle, lebenslustige
Dame; seit 1974 lebt sie hier
und bewältigt ihren Haushalt
allein. s
Schöne Balkone
Gewinner des Kalenders
Auf diesem Wege möchte ich
mich für die Zuerkennung der
Auszeichnung „Schönster Balkon“ herzlich bedanken. Mit
Freude werde ich den Gutschein
für die Bepflanzung und damit
verbundene Verschönerung
meines Balkons, verwenden.
Auch im Herbst erfreute ich mich
und meine Familie noch an der
Blütenpracht unseres Balkons –
wie das Foto zeigt. s
Die Gewinner des Kalenders
(wohnzeit 4/2012) sind: Toni
Ecker, Dölziger Weg; Anita Köhler, Katzmannstr.; Regine Zeutschel, Klingenthaler Str.; HansDieter Neumann, Kolonnadenstr.; Petra Horn, Belterstr.; Mandy Harms-Plaster, Thaerstr.; Helmut Lorenz, Otto-Michael-Str.;
Brigitte Becker, Alte Salzstr.;
Martina Förster, Maulwurfweg;
Ronald Arnhold, Schönbachstr.
Herzlichen Glückwunsch! s
Dieter Roth, Semmelweisstrasse
4
Jubiläum
Hildegard Bleschke. Foto: V. Mitdank
wohnzeit 1 /2013
Aus der LWB-Zentrale
Mehr Platz zum Spielen
kurz & knapp
„Leipzig weiter
­denken“ – eine Bilanz
Ideal für Familien – zum Beispiel in Volkmarsdorf
Das Projekt „Leipzig weiter
denken – auf dem Weg zur
nachhaltigen Stadt“ wird
vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung
unterstützt. Zum Abschluss
der Förderung wird eine erste
Bilanz gezogen, zu der alle
Interessenten herzlich eingeladen sind, sich über die
bisherigen Ergebnisse zu informieren. Die Veranstaltung
findet am 26. März in der
Stadtbibliothek am WilhelmLeuschner-Platz statt. s
Dornberger Str 12 - 22 in Volkmarsdorf.
Leipzig wächst. Im vergangenen
Jahrzehnt stieg die Zahl der Einwohner um rund 40.000. Immer
neue Geburten-Rekordzahlen
wurden gemeldet. Gewachsen
ist damit der Bedarf an großen
und bezahlbaren Wohnungen.
Die LWB hat nicht nur Tausende Drei- und Mehrzimmerwohnungen in der ganzen Stadt zu
bieten. Das kommunale Unternehmen hat ein Bündel von
Maßnahmen für familienfreundliches Wohnen geschnürt. Das
betrifft die Quartiere wie auch
deren Umfeld. Unter anderem
können Wohnungen für besonders große Familien auch maßgeschneidert werden.
Nutznießer dieses Services waren zum Beispiel Leipzigs berühmte Vierlinge. Für die Familie
des Mädchen-Quartetts – sie
wuchs Anfang 2012 von drei
auf sieben Mitglieder – wurden
laut LWB-Familienbeauftragte
Bianca Beck kurzerhand zwei
Wohnungen zusammengelegt.
Sie berichtet, dass zudem eine Abstellmöglichkeit für den
Vierlingskinderwagen geschaffen wurde. Auch für jene junge
wohnzeit 1 /2013
Mutter von drei kleinen Mädchen, die Anfang des Jahres bei
einem Brand ihre Bleibe verloren hat, wurde umgehend eine
passende Wohnung ausfindig
gemacht. Keine Einzelfälle.
Die Nachfrage nach Wohnungen
mit mehr als einem Kinderzimmer sei spürbar gewachsen, so
Bianka Beck. In einigen Quartieren sei nur noch wenig frei.
Andere Viertel gelten hingegen
noch als Geheimtipp.
Die Plattensiedlung in Volksmarksdorf gehört dazu. Laut
LWB-Geschäftsstellenleiterin
Rosita Osman gehört das Viertel schon seit Jahren zu den
jüngsten in Leipzig: 2011 lag
der Altersdurchschnitt laut
Ortsteilbericht bei 39,5 Jahren.
Zum Vergleich: Für ganz Leipzig
lag dieser statistische Wert um
mehr als vier Jahre höher. Osman: „In Volksmarsdorf gibt
es viele größere Wohnungen“.
Auch die Infrastruktur sei ideal für Familien. Rund um die
Häuser gibt es viel Grün und
Platz zum Spielen. „Hier haben wir auch noch eine ganze
Menge vor“, sagt sie und verweist auf Pläne für den Ausbau
der Spielplätze bis 2016. In
diesem Jahr werde beispielsweise der Lieblingsspielplatz
der Volkmarsdorfer Steppkes
an der Julius-/Hermann-Liebmann-Straße erweitert und
umgestaltet. Dafür sollen rund ­
60.000 Euro Fördergeld investiert werden. Insgesamt unterhält die LWB mehr als 230
Spielplätze in der Stadt.
Laut LWB-Mitarbeiter Nico Pöhland lädt das Unternehmen
außerdem mit ganz speziellen
Offerten Familien zum Wohnen
ein. Eltern von Kleinkindern
beispielsweise wird das wahrscheinlich ungewöhnlichste
Abonnement Leipzigs – ein
Pampers-Abo für zwei Jahre –
geschenkt. Hat der Nachwuchs
die Windelphase schon hinter
sich, winkt ein Einkaufsgutschein für Kinderkleidung. Sogar die Betreuung der Steppkes
ist im Visier der LWB. Pöhland:
„Tagesmütter, die in unseren
Häusern eine Wohnung anmieten, erhalten eine Anschubfinanzierung von 1.000 Euro. 54
Tagesmütter und Väter nutzen
derzeit dieses Angebot. s
Mehr Informationen im Internet:
www.leipzig.weiterdenken.de
Mieterbeiräte zu Gast bei
einem Kabelanbieter
Zum Jahresabschluss kamen
die Mieterbeiräte am 12. November im Hotel Mercure in
der Stephanstraße zusammen. Die Geschäftsführung
präsentierte wirtschaftliche
Ergebnisse und gab einen
Einblick in Sanierungsvorhaben der nächsten Jahre. Zur
Besichtigung des Callcenters von Kabel Deutschland
in Großkugel hatte die LWB
ihre Mieterbeiräte zuvor am
18. Oktober eingeladen. Die
Beiräte hatten dort die Gelegenheit, live bei der Beantwortung von Kundenanfragen dabei zu sein. s
Samira Sachse
5
Leben & wohnen
Belastungsprobe fürs Zusammenleben
Psychische Leiden im Alter: Experten der Wohnungswirtschaft knüpfen Hilfsnetzwerk
Sie haben zusammen gefeiert, ihre Kinder
großgezogen, Freundschaften gepflegt.
Viele ältere Mieter schätzen ihre stabilen
Nachbarschaften. Sie können sich nicht
vorstellen, ihre Wohnung zu verlassen.
Alt werden in der vertrauten Umgebung:
Diesen Wunsch haben acht von zehn Bundesbürgern. Für die meisten geht er in Erfüllung, auch wenn sie nicht bis ins hohe
Alter körperlich und geistig fit bleiben. Sie
erhalten Hilfe von der Familie, von Freunden
oder von Pflegediensten.
Gleichwohl wächst die Zahl der Menschen,
die im Alter umziehen müssen: In Pflegeheime oder in andere Wohnungen. Ein
Grund ist die Zunahme altersbedingter,
psychischer Krankheiten, allen voran demenzielle Leiden wie Alzheimer – und die
Zahl der alten Menschen steigt weiter an. „Diese Krankheiten sind nicht nur für die
Betroffenen oder deren Familien belastend,
sie können auch zur Zerreißprobe fürs Zusammenleben in Mehrfamilienhäusern
werden“, sagt Jens Eßbach. Weil das Thema dennoch bisher als Tabu gilt, hat der
Sozialmanager der Leipziger Wohnungsund Baugesellschaft (LWB) gemeinsam mit
Sozialarbeitern der Wohnungsgenossenschaften Kontakt, Wogetra, der Vereinigten
Leipziger Wohnungsgenossenschaft VLW
und der Baugenossenschaft Leipzig all jene
zum Erfahrungsaustausch an einen Tisch
geholt, die sich in Leipzig von Berufs wegen
mit der Lage der Betroffenen befassen oder
Hilfen anbieten. Die Seniorenbeauftragte
der Stadt, Pflegeexperten, Ärzte, Allgemeiner Sozialdienst, Polizeibeamte, Rathausmitarbeiter und Berufsbetreuer. Rund 40
Frauen und Männer sind der Einladung zum
Fachtag Ende vorigen Jahres gefolgt.
Lange Leidensgeschichten
„Wir brauchen Verständnis für die, die sich gestört fühlen wie auch für jene, die nicht in
den allgemein gewünschten Rahmen passen“, sagte Rainer Löhnert, Vorstandschef
der WG Kontakt. Mitte der 90er Jahre seien
Nachbarschaftsprobleme in den Häusern
die Ausnahme gewesen, jetzt handele es
6
Wenn Menschen aufeinander achten, gerät auch niemand in Vergessenheit. sich um fast alltägliche Herausforderungen.
Oft herrsche Hilflosigkeit bei allen direkt
und indirekt Betroffenen, so Winfried Kurtzke, Sozialarbeiter bei der Baugenossenschaft Leipzig. „Was soll man auch tun,
wenn die Nachbarin mitten in der Nacht
klingelt und Geschirr zurückfordert“, sagt
er. „Wie soll man sich verhalten, wenn der
alte Mann von gegenüber verwahrlost oder
wenn die verwirrte Seniorin jegliche Arztbesuche ablehnt?“ Es gebe viele Fragen und
kaum Antworten sowohl auf Seiten der Mieter als auch bei den Helfern. Löhnert: „Oft
wissen auch die verschiedenen Akteure gar
nicht, wo die Grenzen und Möglichkeiten
der anderen Sozialpartner liegen.“
Die konkreten Fälle, über die beim Fachtag
in Leipzig debattiert wurde, hatten eine
Gemeinsamkeit: Die Leidensgeschichte
der Betroffenen, der Kranken wie ihrer
Nachbarn, ist lang. Oft hat sich so die Lage
verschlimmert. Auf die Beschwerden beim
Foto: Fotolia
Vermieter folgen in der Regel Anzeigen bei
der Polizei und Abmahnungen, Hilferufe
und Proteste, berichten Kurtzke und Eßbach. Besonders schlimm sei es, wenn die
Wohnung durch den Vermieter gekündigt
werden muss oder der alte, psychisch kranke Mensch in die Klinik eingewiesen wird.
Die Berufsbetreuer wiederum wehren sich,
am Ende die Kastanien aus dem Feuer holen
zu müssen. „Wir können nicht zaubern“,
so Christoph Buhl. Er und seine Kollegen
könnten nicht jedem verängstigten Nachbarn die Sorgen nehmen und sie könnten
nicht immer verhindern, dass Menschen ihr
Obdach verlieren. Knut Bräunlich vom Landesverband Sachsen der Deutschen Alzheimergesellschaft
betont, dass die vorhandenen Hilfen stärker
als bisher vernetzt und bekannt gemacht
werden müssen, damit im Einzelfall schnell
und effektiv reagiert werden kann. Die Zunahme altersbedingter, psychischer Leiden
wohnzeit 1 /2013
Leben & wohnen
sei schlicht der Preis dafür, dass die Menschen immer älter werden. Die Krankheit
reduziere aber nicht die Würde des Betroffenen. Sachsens Gesundheitsministerin
Christine Clauß (CDU) sieht die Wohnungswirtschaft in besonderer Verantwortung,
Voraussetzungen für das selbstbestimmte
Leben betagter und pflegebedürftiger Menschen zu schaffen. Sie denke etwa an „die
selbstbestimmten Wohngemeinschaften,
die durchs Pflegeneuausrichtungsgesetz
erhebliche Zuschüsse zur Anpassung des
Wohnraumes bekommen können“, sagte
sie auf Anfrage der wohnzeit.
Auch diverse Förderprogramme sollten genutzt werden. So ist laut Clauß geplant, in
Sachsen die Finanzierung von Alltagsbegleitern durch den Europäischen Sozialfonds
auf die Großstädte Leipzig, Chemnitz und
Dresden auszudehnen. Freilich könne es
keine Pauschalantworten auf die Frage geben, wie das Wohnen für Hochbetagte in
Zukunft zu organisieren ist. Clauß: „Jeder
muss seinen eigenen Weg finden. Grundsätzlich gilt aber, Wohnen auch als soziale
Teilhabe zu sehen und nicht nur als Sessel,
Schrankwand und Fernseher.“ LWB baut Angebote aus
Wohnungen muss ein Netz von Hilfs- und
Betreuungsangeboten entstehen. Erste Erfahrungen gebe es in Leipzig. Die FachtagAkteure haben inzwischen weitere Projekte
verabredet. Eßbach appelliert zudem an
die Mieter, ihre Verwandten oder auch die
Freunde, rechtzeitig den Beratungs- und
Hilfsbedarf zu signalisieren. Ansprechpartner sind unter anderem die Mitarbeiter für
Soziales und die Mieterbetreuer der LWB. s
Samira Sachse
LWB-Sozialmanager Eßbach sieht zugleich
die gesamte Gemeinschaft gefordert: Service für LWB-Mieter: Die LWB-Mitarbeiter
„Wenn die Menschen aufeinander achten, für Soziales sind unter Tel. 9920 zu erreichen,
gerät auch niemand in Vergessenheit und es die Seniorenbeauftragte, Jana Schreiner, hat
wird bemerkt, wenn jemand Unterstützung die Tel. 992 33 99, die Ombudsfrau, Karin
braucht.“ Eßbach zufolge baue die LWB Zschockelt-Holbe, nimmt Anliegen schrift­lich
ihre quartierbezogenen Wohnangebote für entgegen (karin.zschockelt@lwb.de); siehe
ältere Mieter aus. Um die altersgerechten auch Seite 21.
„Da rollt eine Lawine auf uns zu“
Demenz ist zur Volkskrankheit geworden
In Sachsen sind derzeit über 80.000, in
Leipzig fast 9000 Menschen von Demenz
betroffen. Tendenz steigend. „Hinzu kommt
eine hohe Dunkelziffer“, sagt Knut Bräunlich, Chef des Landesverbandes Sachsen
der Deutschen Alzheimergesellschaft.
Unklar ist aber, wie die Gesellschaft die
Herausforderung meistern kann. Samira
Sachse sprach mit ihm.
wohnzeit: Die Lebenserwartung steigt, der
Anteil alter Menschen nimmt zu. Gleichzeitig sinkt die Zahl derer, die sich um die
Senioren kümmern können. Wie ist derzeit
die Lage?
Knut Bräunlich. Sie lässt sich noch halbwegs managen. Aber es rollt momentan
eine riesige Lawine auf uns zu. In etwa zehn
oder 15 Jahren müssen die 85-Jährigen von
60 Jahre alten Männern und Frauen gepflegt
werden. Und das vor allem zuhause. Ohnehin werden immer weniger alte Menschen
einen Platz in einem Pflegeheim bekommen, weil die Kapazitäten nicht ausreichen
wohnzeit 1 /2013
Knut Bräunlich.
Foto: privat
und die Kosten zu hoch sind. Wir brauchen
dringend neue Hilfestrukturen.
Wie könnten die aussehen?
Es gibt bislang nur ansatzweise praktikable
Ideen. Wohngemeinschaften für Demenzkranke, betreutes Wohnen – das sind bisher
nur punktuelle Lösungen und obendrein mit
vielen Haken. Außerdem: Wer soll deren
Betreuung übernehmen? Das klingt wie eine Kapitulation.
Nein, das ist die Realität. Den Ernst der Lage
haben erst wenige erkannt, obwohl die Zahlen seit Jahren auf dem Tisch liegen.
Was würde Sie vorschlagen? Was ist zu tun?
Wir brauchen Hilfen, die mehr bieten als
ambulante Dienste und weniger aufwändig
sind als stationäre Pflege. Dazu gehören
neben speziellen Wohnlösungen auch Betreuungsstrukturen in den jeweiligen Quartieren. Die Hilfeleistungen müssen quasi
mit dem Alter und den Wünschen der Mieter
mitwachsen können, sie sollten kostenpflichtig und dennoch preiswert und damit
bezahlbar sein. Eine Art Baukastenprinzip
für den Service im Alter stelle ich mir vor.
Da blickt aber irgendwann kein alter
Mensch mehr durch.
Das stimmt, deshalb brauchen wir für diese
Altersgruppen eine Art Lotsen, die wissen,
was wann zu tun ist und von wem.
Und wer soll das in die Wege leiten?
Aus unserer Sicht ist die Kommune wichtigster Partner. Nötig ist aber ebenso das
Engagement von Ärzten, Krankenkassen,
Vermietern, Psychologen und vielen mehr. s
7
Leben & wohnen
Eine Chance für Frank S.
Junger Mann leistet im Betrieb Hausmeisterservice Sozialstunden ab
Spielplätze werden von Hausmeistern auf Ordnung und Sauberkeit kontrolliert. Frank S. (Name geändert) hat heute viel zu
tun. Seit dem frühen Morgen ist der junge
Mann in Grünau damit beschäftigt, Müll aufzusammeln. In der Hand hält er einen Stock
mit Kralle, die greift Papierschnipsel, Bananenschalen und Zigarettenkippen. Frank S.
lässt alles im Müllsack verschwinden. Er tut
das unentgeltlich, denn der 23-Jährige leistet hier im Betrieb Hausmeisterservice der
LWB so genannte Sozialstunden ab. Thomas
Ferchel, der Teamleiter, ist zufrieden mit der
Arbeit des jungen Mannes, auch wenn der
einige Tage krank war. Insgesamt 10 Tage
muss Frank S. bei der LWB arbeiten, dann
Foto: LWB
ist die Strafe für sein Schwarzfahren mit der
Straßenbahn abgegolten.
Der Leipziger ist nicht der einzige, der seine
Sozialstunden beim Hausmeisterservice
absolviert. Etwa 20 Leute werden übers Jahr
verteilt bei der LWB nicht ganz freiwillig vorstellig, das sind etwa 1400 Arbeitsstunden.
Für die Hausmeister bedeutet das zusätzliche Arbeit, denn die jungen Leute müssen
eingewiesen und kontrolliert werden.
„Wir sind hier engagiert, weil wir jungen
Leuten eine Chance geben wollen“, erklärt
Uwe Bittner, Leiter des Hausmeisterservice.
Nach seiner Meinung hat die jeder, der
Uwe Bittner (l.) auf einer Veranstaltung der Diakonie, auf der Arbeitgeber und -suchende ins Gespräch
­kommen.
Foto: ves
8
gestrauchelt ist, verdient. Die LWB hat einfache Hilfstätigkeiten, wie Fußwege kehren,
Spielplätze säubern oder Graffiti entfernen,
zu vergeben. Die Erfahrungen mit den Straffälligen – die meisten sind junge Männer
– sind sehr verschieden. So mancher kriegt
tatsächlich die Kurve, vor allem die, die beim
ersten Gespräch von ihren Eltern begleitet
werden. Bei ihnen steht die Familie dahinter. Vier von fünf Jugendlichen leisten ihre
Stunden auch tatsächlich ab, die anderen
erscheinen nicht. Mit ihnen beschäftigt sich
dann erneut das Gericht.
Natürlich gibt es auch solche, die nicht oder
nur einmal erscheinen beziehungsweise,
wenn der Hausmeister den Rücken dreht,
erst mal eine rauchen. Oder auch zwei oder
drei. Ist nach zwei Stunden der Spielplatz
nicht gesäubert, zählen die Stunden als nicht
geleistet. Und harte Worte setzt es dazu. An
die Jugendgerichtshilfe gibt es eine Meldung.
Uwe Bittner: „Für diesen Job setze ich erfahrene Hausmeister ein, die den richtigen Ton
zwischen streng und verständnisvoll treffen,
dafür eignet sich nicht jeder.“ Doch die Erfolge seien da und sprächen für sich.
Straffällig gewordene Jugendliche sind nicht
die einzigen, die bei der LWB eine neue
Chance erhalten. Die Palette reicht von
Menschen mit Behinderung über ehemals
Drogensüchtige bis hin zu trockenen Alkoholikern. Uwe Bittner: „Wir hatten gerade
einen jungen Mann da, der in seinem ersten
Leben als Selbstständiger gearbeitet hat. Der
machte sich eigentlich ganz gut, trank dann
aber wieder, kam mit einer Fahne zur Arbeit.“
Es gab Rücksprachen mit seinem Betreuer –
und die Kündigung für den 35-Jährigen. Zwei
andere sind derzeit noch dabei, die Diakonie
hat sie vermittelt. Beide wollten unbedingt
einen Job, raus aus Hartz IV.
Besonders gute Erfahrungen gibt es mit
Oliver K., einem jungen Mann mit einer Behinderung. Zum ersten Gespräch kam der
22-Jährige, der sprachgeschädigt ist, noch
mit einem Gebärdendolmetscher. Inzwischen hat er einen zweijährigen Arbeitsvertrag, ist gut ins Team integriert, hat viel an
Selbstbewusstsein gewonnen. „Eine tolle
Entwicklung“, wie Uwe Bittner findet. s
Heidrun Böger
wohnzeit 1 /2013
Freizeit
Treffer für Leipzig
Verein NETZwerk „blau-gelb“ fördert Leipziger Fußball und will Museum einrichten
Kinderfußball-Turnier im Mai vergangenen Jahres, Motto „Faustlos-Kinder stark machen“.
Nachwuchs, Ehrenamt, Tradition und Zukunft – diesen Aufgabenfeldern stellen sich
die Mitglieder des Fördervereins NETZwerk
„blau-gelb“ e. V. Seit der Gründungsveranstaltung Anfang 2012 arbeiten die Ehrenämtler an Projekten für den Leipziger
Fußballnachwuchs und die Bewahrung der
großen Leipziger Fußballtradition. Sie knüpfen überall Kontakte, aus denen in absehbarer Zukunft ein leistungsstarkes Netzwerk
entstehen soll. Nicht umsonst lautet das
Motto: „Wir vernetzen Fußball!“.
Dafür sprechen die Netzwerker auch mit
der LWB. Denn wie der LWB geht es dem
­ ETZwerk in erster Linie darum, den LeipN
zigern etwas Lukratives zu bieten und Identität zu stiften.
Die Vereinigung besteht aus fußballverrückten Unternehmern und Angestellten,
Lehrern und Museologen, Arbeitern, Journalisten, Leipziger Fußballidolen und vielen
anderen gesellschaftlich aktiven Menschen.
Leipziger, die mit beiden Beinen im Leben
stehen, ein Herz für ihre Stadt und den lokalen Fußballsport haben und sich ehrenamtlich einbringen wollen.
Schon seit der Gründungsveranstaltung im
Februar 2012 war klar, dass der Fußballförderverein sich in der ganzen Stadt und
für alle Leipziger Vereine engagiert. Neben
dem Lok Leipzig wurden so auch Fortuna
Leipzig und der SV Brehmer unterstützt. Mit
dem langjährigen Bundestagsabgeordneten
Gunter Weißgerber an der Spitze und der
Leipziger Fußballlegende Henning Frenzel
als Ehrenvorsitzenden nahmen reichlich
zwanzig Männer die Arbeit auf. Inzwischen
zählt das NETZwerk fast fünfzig Mitglieder.
Digitales Fußballmuseum im „Bau“
Der Vorstand: Torsten Kleine, Ralf Noack, Henning
Frenzel, Gunter Weißgerber und Philipp Bludovsky.
wohnzeit 1 /2013
Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den
Leipziger Fußballnachwuchs zu unterstützen
und den Fußballvereinen in der Stadt unter
die Arme zu greifen. In der Förderung des
Ehrenamtes sieht das NETZwerk ebenfalls
ein wichtiges Betätigungsfeld. So werden
Spenden gesammelt, die für Projekte und
Aktionen rund um den Fußball eingesetzt
werden.
Eine der tragenden Säulen der Vereinsarbeit
ist zudem die Traditionspflege. Ein Beispiel
hierfür war die ehrenamtliche Vorbereitung
und Mitwirkung an der Veranstaltung zum
25. Jubiläum des Europapokalfinales des
1. FC Lok im Mai 2012 sowie die Unterstützung des in diesem Zusammenhang erschienenen Buches. Eine Diskussionsrunde über
den Leipziger Fußball in der DDR wurde vom
NETZwerk organisiert und der Verein wirkte
an der Festveranstaltung zum 90. Geburtstag des VfB-Stadions sowie an der damit
verbundenen Setzung eines Pilgersteins zur
Erinnerung an die erste Deutsche Meisterschaft von 1903 mit.
Das NETZwerk „blau-gelb“ e. V. unterstützt
die Bemühungen, ein Leipziger Fußballmuseum zu errichten und ruft die Leipziger
Fußballfans auf, sich mit privaten Sammlerstücken zu beteiligen. Ob Programmheft,
Eintrittskarte, Wimpel, Foto, ob grün-weiß
oder blau-gelb – Leipzig hat eine so große
und stolze Fußballtradition wie kaum eine
andere deutsche Stadt. Die ist es einfach
wert, von uns Leipzigern erhalten zu werden.
„Mit Unterstützung des Fördervereins
Leipziger Sportmuseum bauen wir eine
Sammlung auf und wollen möglichst viele
Exponate im digitalen Fußballmuseum auf
unserer Homepage präsentieren“, sagt Vorstandsmitglied und Historiker Philipp Bludovsky. „Das hat den Vorteil, dass Sammler
ihre Objekte nicht abgeben müssen, da wir
jene nur einscannen oder abfotografieren.“
In Zeiten angespannter finanzieller und personeller Haushalte in den Kommunen und
auf Länderebene wird zukünftig der Ruf nach
ehrenamtlich wirkenden Freiwilligen lauter.
Vertrauen und Zusammenarbeit, Vernetzung
und Partnerschaften werden immer wichtiger, wenn die Stadt ihren Ruf als Sportstadt
wahren und ausbauen will. Das NETZwerk
will dabei helfen und sucht ständig neue,
engagierte Wegbegleiter. Viele NETZwerker
sind auch LWB-Mieter. s
Weitere Infos: www.netzwerk-blau-gelb.de,
E-Mail: info@netzwerk-blau-gelb.de
9
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Uwe und Alexander Damboldt am Elstermühlgraben: Der Fisch ist schon da, fließendes Wasser fehlt noch Foto: Holger Staniok
„Alles begann mit einem ganz normalen
Fischladen in der (damals noch) Jahnallee“,
erzählt Alexander Damboldt. „Doch von Jahr
zu Jahr mussten wir uns gewissermaßen
diversifizieren. Mit frischem Fisch, dem sensibelsten Produkt unter den Lebensmitteln, allein kann man heute kein Geschäft mehr
erfolgreich führen.“ Den Fischladen gibt
es noch, mit täglich frischer Ware von der
Küste, mit Stehimbiss, Bestellservice, Catering, Firmenfeiern, Kochen außer Haus und
immer noch mit Lebendfisch im Angebot.
Gleich nebenan hat sich etwas Neues entwickelt: das „Tortuga“ – ein Lokal, in dem
Fisch eine Option unter mehreren ist. „Unser
Geschäft ist unsere Berufung, sonst wären wir nicht schon seit 23 Jahren am Ort“,
betont Alexander, der mit Vater Uwe und
Mutter Monika Herz und Seele des Ganzen
ist. Mit den Damboldts steht und fällt der
Laden, an diesem etwas isolierten Standort hinterm freigelegten Elstermühlgraben.
Daher auch der Name: Tortuga, eine Insel
im Häusermeer.
Das Restaurant bietet bis zu 40 Sitzplätze,
und mit seiner maritimen Dekoration zunächst sättigenden Augenschmaus. Stabile
Tische in Schatzkartenform passen wie ein
Puzzle aneinander und zeigen beleuchtete
echte Seekarten unter Glas. Historische
Fotos rund um Alte Elster und Elstermühlgraben sowie nautisches Gerät machen neugierig. Einzigartig (und vom Chef gefertigt) zeigt
sich die Raumdecke als blauer leuchtender
Sternenhimmel mit Sternschnuppengarantie, für den Fall, man will sich etwas wünschen. „Der leuchtende Himmel wird täglich
angestellt“, versichert der Chef, „spätestens,
wenn die Rechnung auf den Tisch kommt.“
Dass das „Tortuga“ kein gewöhnliches
Restaurant ist, ahnt man schnell. Neben
Mittagstisch – die Karte bietet auch Vegetarisches und Fleisch – sowie Küche am
Abend plus Barbetrieb ab 18 Uhr, wird
mehr geboten. Für Abende im Familien-,
Freundes- oder Firmenkreis kann das Lokal gebucht werden. Karaoke-Anlage, BierSelbstzapfsäule, Lounge-Ecke stehen auf
Wunsch zur Verfügung. Bei gutem Wetter
kann man einen Grillabend auf dem Freisitz
nebenan feiern. Hin und wieder bieten Damboldts eigene Veranstaltungen an: Kabarett
maritim und live aus eigenem Erleben, buchbar für Gesellschaften ab sechs Personen. s
LWB-Gewerbeobjekt: Damboldt’s Tortuga
Restaurant Bar Lounge & Entertainment,
Naundörfchen 2 (Ecke Ranstädter Steinweg), Tel. 2 68 28 48, 2 12 20 58, geöffnet:
Mo bis Fr 12 - 14 Uhr, Mo bis Sa ab 18 Uhr,
Tortuga Fisch-Shop: Mo bis Fr 9 - 18 Uhr. wohnzeit 1 /2013
Freizeit
Er läuft und läuft und läuft ...
Bergsteiger trainiert im Wintergartenhochhaus für seinen Traum
Kürzlich wunderten sich Bewohner des
­W intergartenhochhauses, als sie einen
jungen Mann im Treppenhaus sahen, der
langsam von unten nach oben stieg, das
macht sonst keiner. Des Rätsels Lösung:
Hier trainiert Bergsteiger Markus Ahnert.
Mit 33 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken
läuft er zügig die Treppen hoch und runter.
„Für mich gibt es nichts Schöneres, als
auf einem hohen Gipfel zu stehen und die
Aussicht zu genießen“, sagt der Leipziger,
der Sport- und Englischlehrer werden will.
Niemand in der Familie hat etwas mit dem
Bergsteigen am Hut. Ganz anders Markus.
Der 29-Jährige begeisterte sich schon als
Kind für die Alpen, war fasziniert. Vor sechs
Jahren fing er mit dem Bergsteigen an. 2010
war er auf seinem ersten 6000er, dem Island Peak in Nepal, vor wenigen Monaten
erst auf dem Mont Blanc. In vier Wochen will
er auf den Kilimandscharo, mit 5.893 Meter
ist er der größte Berg Afrikas.
Für seine Bergabenteuer trainiert er dienstags und freitags im Wintergartenhochhaus.
„Das ist ideal für mich“, sagt der Sportstudent. Er hatte zuvor bei der LWB nachgefragt
und bekam unkompliziert das okay. So betritt er dienstags und freitags das Foyer des
Hochhauses direkt neben dem Hauptbahnhof. Heute hat Concierge Uwe Busch Dienst:
„Ich mache auf.“ Das Treppenhaus ist von
außen abgeschlossen, die Mieter können
es von ihren Wohnungen aus benutzen.
Macht aber niemand, alle nehmen den Aufzug. Uwe Busch: „Es gab schon mal Fragen
Das Foto stammt von der Tour in Nepal. Über
­Ahnerts Kopf ist die Spitze seines ersten 6000er
zu sehen, der Island Peek ist 6.189 Meter hoch.
wohnzeit 1 /2013
Der Bergsteiger Markus Ahnert trainiert mit einem 33 Kilogramm schweren Rucksack. Foto: Heidrun Böger
nach dem Treppensteiger, aber stören tut er
niemanden.“
Markus Ahnert zieht sich kurz um, legt die
zwei Kilogramm schweren Gewichtsmanschetten an (die sollen die schweren Bergstiefel simulieren), zurrt den Rucksack fest,
in dem sich unter anderem Katzenstreu, sein
Zelt und Gewichte befinden, und los geht
es: „Ich laufe fünfmal hoch und runter, das
dauert 65 Minuten.“ Am Anfang nimmt er
immer zwei Stufen auf einmal, später nur
eine. Nach ein paar Minuten ist der durchtrainierte Sportler – Markus geht regelmäßig
zum Klettern und Joggen – außer Atem. Er
Markus Ahnert: „Ich laufe fünfmal hoch und runter,
das dauert 65 Minuten.“
Foto: Heidrun Böger
schindet sich. Woher nimmt er die Motivation für die Quälerei? „Ich will nicht 200 Meter
vor dem Gipfel aufgeben müssen, nur weil
ich zu wenig trainiert habe.“ Für schlechtes
Wetter sei er nicht verantwortlich, für seine
Kondition schon. So geht er die 29 Etagen
ein fünftes Mal, auch wenn es ihm jetzt
schon sichtlich schwer fällt. „Ich steigere
mein Pensum allmählich und will sieben
bis acht Aufgänge schaffen, das wären dann
etwa anderthalb Stunden.“
Markus Ahnert weiß von seinen Bergtouren,
was auf ihn zukommt: „Im Hochgebirge zählt
jeder Schritt doppelt, die Luft ist extrem dünn.
Da brauche ich eine Top-Kondition.“
Was sagt die Familie zu seinem Hobby? „Meine Eltern und meine Schwester schütteln nur
den Kopf. Meine Mutter macht sich aber keine
Sorgen, sie traut mir das zu.“ Markus Freundin
ist Krankenschwester. Kleinere Bergtouren
macht sie auch mal mit, die extremen liegen
ihr aber nicht. Mit der Freundin macht der 1,83
Meter große Athlet auch normalen Urlaub,
zum Beispiel gehen sie tauchen.
Ein großes Ziel hat Markus Ahnert: „Ich will
auf den Mount Everest, der hat 8.848 Meter
und ist der höchste Berg der Erde. Ich hoffe,
dass es in zwei Jahren klappt.“ s
Heidrun Böger
11
Aus der LWB-Zentrale
Das war die wohnzeit 2012
LWB- Themen im Überblick
Nr. 1 – Dezember 2011/Januar
· LWB auf dem richtige Kurs
· Mieterbeiräte neu gewählt
· Änderungen der Trinkwasserverordnung
· Pflegedienst in der ­Straße
des 18. Oktober
· Berufliche Orientierung finden
· Dritte „streetartgallery“
zeigt ihre Ergebnisse
· Höfe & Passagen: Speck‘s Hof
· Projektarbeit im Osten
· Besuch in Madina Town von
Faisalabad (Deswod-Projekt)
· Kreatives Leipzig e. V.
· WeltOffen e. V.
Nr. 2 – Februar/März
· LWB-Spendenaktion
· Die neuen Mieterbeiräte
· Gruppe „Harmonie“
in Volkmarsdorf
· Höfe und ­Passagen:
Barthels Hof
· Spitzensportlerin Tina Dietze
· LWB-Kinderweihnacht
· Kuchenbasar mit Tagesmuttis
· Maßnahmen zu Brandverhütung
· Aufwendungen für
­Unterkunft und Heizung
· Pflegende Angehörige
Nr. 3 – April/Mai
· LWB-Motive im ­Jahrbuch
der Werbung
· Parkeisenbahn eröffnet Saison
· Zwei Hochhäuser saniert
· Hilfe für Mieter aus
­sozialen Problemlagen
· Seniorensicherheitsberater
· Judoka Heide Wollert
· Höfe & Passagen: Königshaus
· Kreuzstraßenviertel
· Wohnen im Alter
· Städtische Hilfen
für LWB-Mieter
· Verhalten beim
­Wohnungsbrand
Nr. 4 Juni/Juli
· Stolperfalle Bad
· Gemeinsam kochen
· Aktionsplan Familien­
freundlichkeit
· Die „Rückenoase“ im Wiga
· ALeG im Wohnquartier
Mockauer Straße
· Höfe & Passagen:
­Westseite des Marktes
· LWB-Parkeisenbahnfest
· Ab in die richtige Tonne
· Kürschnermeisterin am Brühl
· Netzwerk Baukultur
· Videothek im Kolonnadenviertel
· Bubbles in der Reichsstraße
Nr. 4/2012 (viertes Quartal)
· Neue Azubis begrüßt
· Bester Immobilienkaufmann der Region geehrt
· Ausbildungsprojekt des BFW
· Mieterbeiräte unterwegs
· Bauprojekte geplant
· Neue Solarstromanlagen
· Betriebskostenabrechnung­ fristgemäß
· LWB als Luftverbesserer
· Die häusliche Betreuung
· Nagelstudio in der
Nürnberger Straße
· Höfe & Passagen:
­T heaterpassage
· Schöne Balkone, grüne Inseln
· LWB-Liegestuhlaktion
· Reisebüro am WilhelmLeuschner-Platz
· Legal sprühen
· „Haarmonie“ in der
­Katharinenstraße
· Ersatz für Glühlampen
wohnzeit erscheint
2013 viermal im Jahr
Das LWB-Kundenmagazin
wohnzeit erscheint seit Oktober 2012 quartalsweise und
wird über die Hausmeister
in die Briefkästen der LWBMieter gelegt. Sie haben Anregungen, Hinweise oder keine wohnzeit erhalten? – dann
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12
wohnzeit 1 /2013
Aus der LWB-Zentrale
LWB auf Konsolidierungskurs
Zum zweiten Mal in Folge mit positivem Geschäftsergebnis
Die LWB hat 2012 ihren Konsolidierungskurs
fortgesetzt. Dies geht aus den vorläufigen
Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 hervor.
Die finanzielle Situation der LWB hat sich
weiter verbessert.
Zwar sank der Mietumsatz des kommunalen
Unternehmens infolge des letzten größeren
Wohnungsverkaufes – veräußert wurden im
Jahr 2011 insgesamt 2577 Einheiten – um
rund drei Prozent auf etwa 114 Millionen
Euro. Das Geschäftsergebnis vor Steuern
wird 2012 jedoch zum zweiten Mal in Folge positiv ausfallen. „Zudem ist der Verschuldungsgrad weiter gesunken“, sagte
die kaufmännische Geschäftsführerin, Ute
Schäfer.
Innerhalb der vergangenen sechs Jahre sei
das Volumen der Verbindlichkeiten gegen­
über Kreditgebern um rund ein Drittel auf
637 Millionen Euro abgebaut worden. Allein
2012 ist die Darlehenssumme um zirka 55
Millionen Euro reduziert worden. Schäfer:
„Damit sind auch die Zinsaufwendungen
weiter gesunken.“ Das durch Bürgschaften
der Stadt Leipzig besicherte Kreditvolumen
wurde auf unter 300 Millionen Euro zurückgeführt. Damit wurde die Zielvorgabe des
kommunalen Eigentümers erfüllt. Zum Vergleich: Ende 2006 lag dieser Wert noch bei
569 Millionen Euro. Der positive Trend soll
in den nächsten Jahren anhalten.
Ab 2013 steuert das kommunale Unternehmen strategisch um von der Entschuldung
hin zur Vermögenssicherung. Im Mittelpunkt
steht künftig die weitere Stärkung des LWB-
In der Yorkstraße in Möckern entstanden im vergangenen Jahr altersgerechte Wohnungen, mit Aufzug und
Balkonen.
Kerngeschäftes, der Hausbewirtschaftung.
Mit fast 300 Millionen Euro sind rund zwei
Drittel der insgesamt geplanten Bauausgaben in den
nächsten zehn Jahren für den Wohnungsbestand vorgesehen.
Ein Drittel, rund 135 Millionen Euro, soll in
Neubauprojekte fließen. Laut Dr. Gabriele
Haase, LWB-Geschäftsführerin Wohnungswirtschaft, wird voraussichtlich ab 2015
mit der Errichtung von neuen Wohnungen
begonnen. Sowohl die Instandhaltungs- als
auch die Investitionsstrategie wird konsequent auf zukünftige Mieterbedürfnisse ausgerichtet. Dr. Haase verweist zum Beispiel
auf die wachsende Nachfrage von Ein- und
Zweipersonenhaushalten, den steigenden
Bedarf an altersgerechten Wohnungen und
die ökologischen Herausforderungen. s Samira Sachse
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wohnzeit 1 /2013
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Freizeit
Sparsamere Haushaltsgeräte –
Neuanschaffung prüfen
Die Erhöhung der Strompreise lässt manchen Verbraucher über Einsparmöglichkeiten nachdenken. Sind Waschmaschine
oder Kühlschrank schon weit mehr als 10
Jahre alt, könnte sich eine Neuanschaffung
lohnen. Doch die Auswahl sollte bei dem
breiten Angebot gut überdacht sein. Worauf
sollte man achten im Dickicht von Preisen,
unterschiedlichen Ausstattungen und Energieverbräuchen? Entscheidungshilfe bietet
die Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2012/2013“ des Niedrig-Energie-Instituts, die bei der Verbraucherzentrale
Sachsen erhältlich ist. In der Broschüre
finden Sie auf einen Blick die effizientesten
Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen, Trockner und Spülmaschinen, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Übersichtliche Listen geben Auskunft über Hersteller, Abmessungen sowie die erwarteten
Betriebskosten in 15 Jahren. s
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14
Idee der Kulturloge umgesetzt
Freie Kulturplätze für Menschen mit wenig Einkommen
Das Team der Kulturloge Leipzig vermittelt unverkaufte Kulturplätze.
Vielleicht haben Sie es auch schon erlebt.
Sie sitzen im Theater und hinter ihnen bleibt
eine Reihe frei – wie schade, bei so einer tollen Aufführung. Das dachten sich auch Leipziger Kulturfreunde und gründeten im Mai
2012 die Kulturloge Leipzig. Die Initiative
vermittelt unverkaufte Kulturplätze kostenlos an Menschen mit geringen Einkommen.
Diese Kultureinrichtungen beteiligten sich
bereits: VILLAkeller, Neues Schauspiel Leipzig, Theater der Jungen Welt, Gewandhaus,
Kammerspiele, Schaubühne Lindenfels,
Werk 2, Krystallpalast-Varieté. Neu ist der
Sportbereich hinzugekommen. Der BSG
Chemie Leipzig e. V. ist der erste Partner,
der der Kulturloge Plätze bei seinen Heimspielen zur Verfügung stellt.
Ehrenamtliche Kulturvermittler schlagen die
Veranstaltungen telefonisch potentiellen
Gästen vor, die sich vorher bei der Kulturloge registriert haben. Sind die Gäste interessiert, kommen sie auf eine Gästeliste, die
dann an den Abendkassen vorliegen. „Normalerweise geben wir immer zwei Karten ab,
bei Kinderveranstaltungen auch mal mehr.“
Über die Liste erhalten die Gäste dann vor
Ort kostenlosen Eintritt.
Gast der Kulturloge Leipzig kann jeder werden, dessen Einkommen pro im Haushalt
lebender Person eine Grenze von 900 Euro
nicht übersteigt und der einen der folgenden
Nachweise erbringen kann: Leipzig-Pass,
Wohngeldbescheid, ALG II oder ALG I Bescheid, Bescheid über den Erhalt von Kin-
derzuschlag, Hartz 4 Bescheid für Kinder,
Einkommenssteuerbescheid vom Finanzamt, Lohnabrechnung, wenn man in einem
Beschäftigungsverhältnis steht.
Anmelden kann man sich bei vielen sozialen Einrichtungen, wie beispielsweise:
Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig,
Wegweiser e. V., Mühlstraße e. V., GSB Gemeinnützige Schuldnerberatung Sachsen e. V., Behindertenverband Leipzig e.
V., Diakonie Leipziger Land oder direkt bei
der Kulturloge Leipzig im soziokulturellem
Zentrum „Die Villa“, Lessingstraße 7.
Fast 500 Plätze hat die Kulturloge bis Ende
2012 vermittelt. Fast alle Gäste waren vorher
noch nie in einer der Kultureinrichtungen.
„Das zeigt, wir bringen wirklich Menschen
zur Kultur“, so Oliver Reiner von der Kulturloge. Er leitet die Treffen der ehrenamtlichen
Kulturloge-Mitarbeiter. „Wir können weitere
Unterstützung gut gebrauchen, für die telefonische Vermittlung, für die Bekanntmachung der Kulturloge und für die Werbung
von Gästen und kulturellen Einrichtungen.“
Die Kultureinrichtungen entscheiden selbst,
welche Tickets sie zur Verfügung stellen.
„Unsere Tickets kommen immer als unerwartetes Geschenk. Wer eine bestimmte
Veranstaltung besuchen möchte, muss sich
um reguläre Karten bei den Kultureinrichtungen bemühen. Wir wollen nicht, dass
denen durch unsere Arbeit Einnahmen verloren gehen.“ s
www.kulturloge-leipzig.de.
wohnzeit 1 /2013
Leben & wohnen
Nicht jede Taubenart richtet Schaden an
Verwilderte Tauben leben vom Fütterungsangebot
In Grünau gibt es immer wieder Ärger wegen
verwilderter Tauben. Deren Vorfahren sind
die im nahen Osten heimischen Felsentauben. Sie wurden domestiziert, sind als
Zuchttauben zu uns gekommen und dann
verwildert. Als ursprüngliche Felsbewohner
bevorzugen sie Gebäude als Brutplatz. Sie
können Schäden an Gebäuden anrichten.
Ihr frischer Kot ist zwar unschädlich, aber ein
Nährboden für mikroskopisch kleine Pilze.
Diese wachsen im Kot und erzeugen dabei
Säuren, die Fassaden und Steinmonumente
beschädigen. Bei Massenvorkommen verunreinigt der Schmutz aus Kot und Federn die
Gebäude, in Grünau zum Beispiel betrifft
das vor allem Balkone.
Straßentauben können auch Krankheiten
übertragen, allerdings ist diese Gefahr gering. Meist gelangen die Erreger mit getrocknetem Kot durch Einatmung in den Körper.
Da es sich in der Regel um Allerweltserreger
handelt, wird das Immunsystem mit diesen
Erregern in der Regel leicht fertig.
Aber Achtung: Es gibt in Grünau auch zwei wilde Taubenarten, die harmlos sind und in
der Regel nicht an oder in Gebäuden, sondern auf Bäumen oder in hohen Büschen
brüten. Die Ringeltaube ist größer als die
Straßentaube. Man erkennt sie am weißen
Ring um den Hals, im Flug werden ihre weißen Streifen auf den Flügeln erkennbar.
Die Türkentaube ist etwas kleiner als die
Straßentaube und hellbraun-grau. Um den
Hals hat sie einen schwarzen Ring. Beide
Arten rasten gern auf Dächern.
Was kann man tun?: Vor allem nicht füttern
und keine Lebensmittelreste ins Gelände
werfen. Ohne Nahrung geht der Bestand
zurück. Viele füttern aus Unkenntnis und
Gedankenlosigkeit. Auch Hunde- oder Katzenfutter sollte nicht längere Zeit unbeaufsichtigt draußen stehen gelassen werden.
Balkons, die nicht oder nur selten genutzt
werden, können mit Netzen zugehangen
werden, so dass die Straßentauben dort
nicht brüten können. Sinnvoll ist es, Nistgelegenheiten für Falken und Waldkauz
anzubringen, die greifen sich vor allem Jungvögel. Das hilft aber nur dann, wenn auch
das gedankenlose Füttern aufhört. Denn
wenn es reichlich zu fressen gibt, gleichen
die Straßentauben den Verlust durch mehr
Nachwuchs aus.
Turmfalken sind in Grünau leider selten
geworden. Durch den Abriss der Hoch­
häuser haben sie ihre bevorzugten Nistplätze verloren. Erfreulich ist, dass zwei
andere Taubenjäger zugenommen haben:
Sperber und Habicht. Aber beide Arten
benötigen hohe Bäume zum Brüten und
deckungsreiches Gelände mit Bäumen
und üppigen Sträuchern. In vielen Wohngebieten tauchen sie daher nur selten
oder gar nicht mehr auf. Durch die vielen Straßentauben könnte es aber sogar
gelingen, durch geeignete Nistangebote
Wanderfalken nach Grünau zu locken.
Wanderfalken können Tauben im Flug fangen und sind damit die erfolgreichsten
Pm
Taubenjäger. s
Die so genannten Straßentauben sind überall zu
Hause. Sie bevorzugen hohe Gebäude als Nistplatz
und lassen sich dort nieder, wo gefüttert wird.
Ursachen für das Massenvorkommen verwilderter Tauben in Grünau ist vor allem
das Futterangebot. Einige Zeitgenossen
entsorgen Reste von Backwaren über die
Brüstung, wenn sie auf dem Balkon gegessen haben. Andere füttern gezielt, um sich
an den Tauben zu erfreuen. Dazu kommen
achtlos weggeworfene Lebensmittelreste.
Dieses Angebot erfreut nicht nur die Tauben
sondern auch Ratten, Mäuse und Waschbären, die damit in die Wohngebiete hinein
gezogen werden.
Verlockend für Straßentauben sind nicht genutzte Balkons, leer stehende Wohnungen mit
defekten oder offenen Fenstern und nicht oder
nur selten genutzte Räume mit Öffnungen,
durch die sie hinein gelangen. Sie brüten auch
auf Balkenköpfen oder Unterdecken, wenn
kein Regen ins Nest gelangt.
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Freizeit
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Zu den Highlights im Frühjahr gehören die
„Leipziger Gespräche“ mit Filmregisseur Andreas Dresen, Karl Heinz Däke, ehemaliger Präsident des Bundes der Steuerzahler,
und Fernsehmoderator Ilja Richter. Premiere haben Führungen durch Connewitz und
Eutritzsch. Erstmals gibt es Kurse zur Baugeschichte der Universität und über die Geschichte des Museumsbaus. Neue Kurse in
der Gesundheitsbildung sind „Yoga-Nidra“,
eine Tiefenentspannungsmethode, und
„Nia® - getanzte Lebensfreude“, ein Fitnessprogramm, das verschiedene Tanzstile
verbindet. „Friesenrock“ heißt ein neuer
Tanz-Workshop. Für Kreative steht eine
vielseitige Kursauswahl bereit: Enkaustik,
Marmorieren, Buchbinden, Bilderweben
und HDR-Fotografie – die künstlerische Inszenierung von Licht und Schatten. Ebenso
kreativ geht es in der Lehrküche zu: Cupcakes, Speisen des Mittelalters und der
Renaissance, indische Küche, Senf, Pralinen
und Wein stehen auf der „Speisekarte“.
Angepasst an die rasante Entwicklung im
Computerbereich bietet die VHS Kurse zur
Nutzung von Mac-Computern, iPhone und
iPad und ab April Kurse zu Windows 8 an. 20 Jahre Bildungsarbeit in Grünau und
Paunsdorf
Die Bildungsarbeit hat sich auch, wie im
Stadtzentrum, in Grünau und Paunsdorf
etabliert. Unter dem Slogan „Bildung vor
Ort“ und „VHS der kurzen Wege“ haben
die Einwohner die Möglichkeit, aus rund
180 Stadtteilkursen zu wählen, ohne lange
Wege ins Zentrum der Stadt zurücklegen zu
müssen.
Mit ihrem vielseitigen Programm beweist
die VHS, dass sie ein offenes Bildungshaus
mitten in der Stadt ist. Sie ist an großen
Jubiläen und herausragenden städtischen
Ereignissen beteiligt. Aus Anlass des 200.
Jahrestages der Völkerschlacht und des 100.
Jahrestages des Baus des Völkerschlachtdenkmals stehen Vortrag und Rundgang
„Das Völkerschlachtdenkmal – Freimaurerund Weltkulturerbe?“ im April im Programm.
Im Mai führt ein Rundgang auf die Spuren
Richard Wagners, dessen Geburtstag sich
2013 zum 200. Male jährt. Zur Leipziger
Buchmesse gibt es in Zusammenarbeit mit
dem Aufbau Verlag Lesungen mit Gisela
Pauly, Gabriela und Michael Gwisdek sowie
Vorträge über den Schauspieler und Theaterleiter Gustav Gründgens – sein Todestag
jährt sich 2013 zum 50. Mal – und Georg
Heinrich von Langsdorff, den „Humboldt“
Brasiliens. Der 5. Leipziger Selbsthilfe- und
Angehörigentag am 17. April, den die VHS in
Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt
und Selbsthilfegruppen durchführt, lädt
Menschen ein, Erfahrungen auszutauschen,
um den Alltag besser zu bewältigen. s
Programmhefte gibt es in Bürgerämtern,
Buchhandlungen, Bibliotheken, in den Geschäftsstellen der VHS und im Internet unter
vhs-leipzig.de.
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Leiter Herr Frank Walther
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04159 Leipzig
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Mo - Fr 10.00 – 11.30 Uhr
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Ostersonntag
Karfreitag
Frühlingsanfang
12. Wo
11. Wo
10. Wo
Ostermontag
14. Wo
Ostern
Himmelfahrt
Pfingsten
Sommer
Pfingstmontag
Pfingstsonntag
Himmelfahrt
Maifeiertag
29.03. – 06.04.2013
10.03. 2013
18.05. – 22.05.2013
15.07. – 23.08.2013
Schulferien 2013
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Silvester
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Tag der Deutschen Einheit
Reformationstag
Herbst
21.10. – 01.11.2013
Weihnachten 21.12. – 03.01.2014
Winter
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Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH
Prager Straße 21, 04103 Leipzig
Telefon: 0341 - 99 20
www.lwb.de
Neujahr
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Januar (2014)
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Aus den Stadtteilen
Festjahr der Völkerschlacht
Grünau
Bürgerfest am Völkerschlachtdenkmal und vieles mehr
Doppel-Jubiläum.
Foto: Dieter Grundmann/Westend-PR
Im Oktober begehen die Stadt Leipzig und
die Region ein bedeutendes Doppeljubiläum: Die Völkerschlacht jährt sich zum 200.
Mal und vor einhundert Jahren wurde das
Völkerschlachtdenkmal eingeweiht.
Unter dem Motto „Leipzig 1813-1913-2013.
Eine europäische Geschichte“ werden im
Herbst Menschen aus allen an der Völkerschlacht beteiligten Nationen in Leipzig
zusammenkommen, um gemeinsam zurück
und nach vorn zu blicken. „2013 wollen
wir aus der Geschichte eine Brücke in die
Zukunft bauen. Ich glaube, dass sich ei-
ne aufgeklärte Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit befassen und sich zu dieser
bekennen muss. Nur auf diese Weise ist
Versöhnung möglich. Unser Anspruch ist es,
2013 ein großes europäisches Fest zu feiern
und mit unseren europäischen Gästen die
Sehnsucht nach Versöhnung, Frieden und
Demokratie zu teilen“, erklärt Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen
Museums Leipzig und Leiter der Organisation der Jubiläumsfeierlichkeiten.
In den nächsten Wochen und Monaten
säumen Ausstellungen, Konzerte, wissenschaftliche Konferenzen, ein europäisches
Jugendtreffen und vieles mehr den Weg
für das Doppeljubiläum. Am 14. März stellt
Bestseller-Autorin Sabine Ebert im Rahmen
der Leipziger Buchmesse ihren Roman vor:
„Kriegsfeuer – 1813“ zeichnet ein ergreifendes Bild des Lebens in jenen Herbsttagen. Der 25. Mai steht im Zeichen der
Begegnung. Beim Jubiläumsbürgerfest am
Völkerschlachtdenkmal haben Besucher
die Gelegenheit, sich über das Festjahr zu
informieren. Ein weiterer Höhepunkt ist die
Eröffnung des Panoramas „Leipzig 1813 –
Leipzig in den Wirren der Völkerschlacht“.
Yadegar Asisi befasst sich auf seinem neuen
Monumentalbild vor allem mit dem Leid der
Leipziger Bevölkerung. Ab 30. April zeigt das
Museum der Stadt Borna die Ausstellung
„1813. Eine Bilanz – Leipzigs Süden im Jahr
der Völkerschlacht“. s
Termine zu Jubiläum:
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ist, finden Sie unter www.freiwilligenagentur-leipzig.de.
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Knapp einer möglichen Katastrophe entgangen sind die Bewohner des 16-Geschossers in der Stuttgarter Allee 28 am
11. Januar. „Es ist nur dem professionellen Eingreifen von zwei Hausmeistern
der LWB zu verdanken, dass kein größerer Brand ausgebrochen ist“, sagte
Joachim Petrasch. Der Sprecher der Berufsfeuerwehr Leipzig hat die LWB über
den Vorfall informiert.
Petrasch zufolge hatte eine unbekannte
Person in der dritten Etage des Hochhauses brennbare Flüssigkeit mit Pyrotechnik entzündet. Der Mieter, der das
Feuer entdeckte, habe nicht umgehend
zum nahen Feuerlöscher gegriffen, sondern im Erdgeschoss nach dem Hausmeister gesucht. Thomas Ferchel und
sein Kollege Uwe Schreiner waren vor
Ort. „Zum Glück“, so Ferchel, „denn wir
wollten gerade los zum nächsten Auftrag. Das hätte wirklich böse ausgehen
können“.
Joachim Petrasch berichtete, dass beide
Hausmeister blitzschnell an der Brandstelle waren und gelöscht haben. Die
Feuerwehr war wenig später am Einsatzort, hatte aber nicht mehr viel zu tun. Petrasch: „Wegen der besonderen Situation
in einem Hochhaus waren wir mit zwei
Löschzügen da.“ Dass die vier Löschfahrzeuge, zwei Drehleiterfahrzeuge
und zwei Einsatzleitwagen nach kurzer
Zeit wieder abrücken konnten, ist laut
Petrasch das Verdienst der beiden LWBMänner. Er sagt ausdrücklich Danke. s
Zentrum
Ihr Ansprechpartner für Leipzig und Umgebung
Noch freie Plätze für:
Feuerwehr-Lob für
LWB-Hausmeister
19
Das „Städtische Kaufhaus“, das im Gefolge der ­Einführung
der Mustermessen zwischen 1894 und 1901 errichtet
­wurde, war das erste Messehaus der Welt (Bild links).
An der Fassade in der Universitätsstraße erinnert die
2,20 Meter hohe Statue von Kaiser Maximilian I. (ein Werk
des Leipziger Bildhauers Carl Seffner) an die Verleihung
des kaiserlichen Reichsmesse-Privilegs anno 1497
(Bild Mitte). Der Passage im Städtischen Kaufhaus sagt
man Pariser Flair nach — hier der Eingang in die Kupfergasse (Bild rechts).
Höfe und Passagen
Städtische
Kaufhaus
Das weltweit erste Haus für die neue Mustermesse
Das „Städtische Kaufhaus“
Nach dem Aufkommen der industriellen
Produktion Mitte des 19. Jahrhunderts registrierte Leipzigs Stadtrat auch einen allmählichen Wandel der Messe: Immer mehr
Handelsunternehmen gingen dazu über,
statt der gesamten Handelsware lediglich
Produktmuster als Basis für die Geschäftsabschlüsse zu präsentieren. Die Stadt
reagierte zunächst mit provisorischen Lösungen. Da die Messen aber ohnedies unter
Platznot litten, beschlossen die Stadtväter
am 4. Oktober 1893 den Bau einer „großen
Ausstellungshalle“ mit modernen Messekabinen. Unter Regie von Stadtbaurat Hugo
Licht sowie der Architekten Rayer, Korber
und Müller entstand zwischen 1894 und
1901 das erste Messehaus der Welt — das
„Städtische Kaufhaus“. Der Leipziger Idee
der „Mustermesse“ folgten alsbald andere Messestädte wie Lyon, Lausanne oder
Frankfurt am Main.
Das Riesenareal, ein Rechteck zwischen
Neumarkt, Gewandgäßchen, Universitätsstraße und Kupfergasse war Messefläche
seit Jahrhunderten und hieß nach dem alten
bald der „neue Markt“. Schon 1477 entstand hier ein zweigeschossiges Gebäude
für „Wantschneider“ und „Lakenmacher“, also für einheimische und fremde Tuch- und
Wollwarenhändler. Im Volksmund hieß das
Gebäude „Gewandhaus“. Weil es bald den
Bedarf nicht mehr deckte, baute der Rat bis
1498 einen weiteren Flügel an. Bis zur Errich20
tung des Renaissance-Rathauses am Markt
diente dieses Gebäude als „Zeughaus“, wo
die städtischen Waffen ebenso verwahrt
wurden wie ab 1683 die Ratsbibliothek,
man nutzte es auch zu Handelszwecken und
Lustbarkeiten. Als in der Stadt die Forderung
nach einem öffentlichen Konzertsaal laut
Nach der Fertigstellung bot das „Städtische Kaufhaus“
Ausstellungsflächen in vier Geschossen.
wurde und 1781 Stadtbaudirektor Dauthe
im Gewandhaus einen geeigneten Raum
geschaffen hatte, begründete dies Leipzigs
Ruhm als Musikstätte und letztlich auch
den Namen des später weltberühmten Orchesters. Zahlreiche bedeutende Künstler
haben im alten „Gewandhaus“ musiziert.
Inzwischen war auch die Bautätigkeit im
großen Areal weitergegangen, denn ab
1740 hatte Baumeister Friedrich Seltendorff
den Flügel am Gewandgäßchen zu einem
prachtvollen Barockgebäude umgestaltet,
wo künftig die Stadtbibliothek mit ihren umfangreichen Sammlungen Platz fand. Dieser
gesamte Komplex sollte schließlich in das
Neubauvorhaben „Städtisches Kaufhaus“
einfließen; dazu noch ein Gebäude an der
Kupfergasse, das so genannte „Kramerhaus“ aus dem 16. Jahrhundert.
Der Bau des „Städtischen Kaufhauses“ erfolgte in mehreren Etappen und startete an
der Stadtbibliothek, wo 1894 schon zeitweise Räume zur Ausstellung von Messemustern genutzt wurden. Im selben Jahr
begann der Abriss des Zeughausflügels.
Der Abbruch des „Kramerhauses“ leitete
1899 den letzten Bauabschnitt ein, und
zur Ostermesse 1901 stand das neue Messehaus, das auf 4.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche moderne Möglichkeiten der
Warenpräsentation bot.
Nach dem 2. Weltkrieg bot das Areal lange
Zeit ein trostloses Bild. Beim Luftangriff
im Dezember 1943 ausgebrannt, konnte
das „Städtischen Kaufhauses“ erst 1954 in
zwei Geschossen wieder Ausstellern Raum
bieten. Eine denkmalsgerechte Erneuerung
des historischen Messekomplexes war erst
nach der politischen Wende möglich: Zwischen 1993 und 1995 erhielten die Gebäude
den alten neuen Glanz. Die Zeiten als Stätte
der Messe sind jedoch vorbei — inzwischen
nutzen andere Mieter die Räume. s
Hans Joachim Hoffmann
wohnzeit 1 /2013
Leben & wohnen
Guter Rat für Ältere 2013
Pflege, Gesundheit, Wohnen – aktuelle Serviceangebote
Mit der neuen Auflage des Wegweisers
„Guter Rat für Ältere“ werden Senioren und
anderen Interessierten umfassende Informationen zu Fragen des Alterns gegeben.
„Der Wegweiser bietet älteren Menschen in
Leipzig und ihren Angehörigen eine umfangreiche Orientierungshilfe und erleichtert die
Suche nach Ansprechpartnern, Beratungen
und Dienstleistungen“, stellt Bürgermeister
Thomas Fabian fest.
Ob nach Hilfsangeboten, Beratung oder
Möglichkeiten des Engagements im Alter gesucht wird: In dieser Broschüre sind Hinweise mit rund 450 Adressen, Ansprechpartner
und Telefonnummern wichtiger seniorenrelevanter Behörden, privater Dienste, Vereine
und Verbände zu finden.
Der 200 Seiten starke „Gute Rat für Ältere“
gliedert sich in übersichtliche Kapitel, unter
anderem zu den Themen Pflege, Gesundheit, Wohnen, finanzielle- und Beratungshilfen oder Bildungsangebote. Piktogramme
zum barrierefreien Zugang von Dienststellen
ergänzen die Broschüre.
Der „Gute Rat für Ältere“ erscheint in einer
Auflage von 10.000 Stück und wird an folgenden Stellen kostenlos abgegeben:
- Stadt Leipzig, Referat Beauftragte, Friedrich-Ebert-Straße 19 a
- Sozialamt, Beratungsstelle Wohnen und
Soziales, Technisches Rathaus, Prager Str. 118 - 136
- Stadt Leipzig, Neues Rathaus, Untere Wandelhalle, Bürgerinformation
Der aktualisierte Wegweiser erleichtert Senioren
die Suche nach den richtigen Ansprechpartnern.
- Stadt Leipzig, Stadtbüro, Katharinenstr. 2
- in allen Bürgerämtern der Stadt, seit 21.
Januar 2013. s
Im Internet steht die Broschüre
zum Herunterladen bereit unter:
www.leipzig.de/senioren
Miteinander - Füreinander
Ausgewogen und gesund: „Essen auf Rädern“
Menüs auf Wunsch
www.volkssolidaritaet-leipzig.de
wohnzeit 1 /2013
Seit vielen Jahren arbeitet die LWB mit dem
Jugendbeschäftigungsprojekt „Netz kleiner
Werkstätten“ zusammen. Dieses Projekt
des Berufsbildungswerkes Leipzig für Hörund Sprachgeschädigte betreibt auch zwei
Fahrradwerkstätten, in denen Jugendliche
alte Fahrräder wieder aufbauen. Mit dem
Verkaufserlös wird ein Teil der notwendigen
Eigenmittel erwirtschaftet. Es werden immer Fahrräder gesucht, egal in welchem Zustand, auch schrottreife. Wenn Sie ein altes
Fahrrad übrig haben – die Projektmitarbeiter
freuen sich über jeden Drahtesel und holen
kostenlos ab. Sie sparen Entsorgungskosten
und die Jugendlichen profitieren von neuen
Möglichkeiten. s
Kontakt: Herr Merseburger,Tel. 413 750 53,
merseburger.wolfgang@bbw-leipzig.de
Sozialer Markplatz hat sich
durchgesetzt
Anzeige
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täglich eine warme Mahlzeit
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Lieferung direkt ins Haus
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große Menüauswahl
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verschiedene Kostformen
n
keine Vertragsbindung
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Wochenkartons und tiefgekühlte
Ausrangierte Fahrräder für
Lernzwecke gesucht
Bestellung und Beratung
Telefon: 0341 4783660
Mail:
essenaufraedern@volkssolidaritaet-leipzig.de
außerdem:
Bestellung über unsere Website
Ein Glücksrad hat es auf die Titelseite der
letzten wohnzeit geschafft – entstanden
ist die Idee des Glücksrades auf dem sozialen Marktplatz 2011. Die LWB beteiligte­ sich 2012 zum vierten Mal daran. Die Idee
erscheint simpel – Vereine und Firmen
tauschen innerhalb einer festgelegten Zeit
Leistungen aus und schließen darüber eine
Vereinbarung ab. Die Veranstaltung am 26.
September im Ring-Café wurde von 40 Vereinen und Firmen besucht. Familienbeauftragte Bianka Beck, Azubi Michael Mannschatz
und Sozialmanager Jens Eßbach vertraten
die LWB, sie schlossen sieben Vereinbarungen ab, darunter mit:
- der Heilsarmee in Pausdorf – die LWB
gibt ausrangierte IT-Technik ab und stellt
Freiflächen für Kleidersammelcontainer
kostenfrei zur Verfügung. Im Gegenzug
können zwei Segways (elektrische Stadtroller) auf Mieterfesten genutzt werden.
- dem „Netz kleiner Werkstätten“ wurde die
Abholung herrenloser Fahrräder verabredet
- dem Mitteldeutschen Blutspendeverein
die Möglichkeit der Blutspende in einem
Wohngebiet, dessen Erlös einem sozialen
Zweck im Gebiet zu Gute kommt.
Der nächste Marktplatz findet am 25. September statt. s
www.gute-geschaefte-leipzig.de
21
Leben & wohnen
Wer rastet, der rostet
Praktische Übungen an frischer Luft und ohne Hilfsmittel
Wer rastet, der rostet – damit es Ihnen nicht
so geht, haben wir von einem Leipziger
­Fitness-Experten fünf Übungen zusammenstellen lassen, die Ihren gesamten Körper
trainieren. Hierzu sind keinerlei Hilfsmittel
notwendig. Sie können die Übungen immer
und überall ausführen – Ausreden zählen
nicht. Regelmäßig ausgeführt verbessern
sie die Flexibilität und das Kraftniveau Ihrer
Muskulatur, das Verletzungsrisiko wird vermindert. Die Übungen sollten langsam und
konzentriert ausgeführt werden.
Zehenspitzen bleibt, danach wieder tief in
die Hocke, von vorn!
Tipp: Ihre Arme befinden sich innerhalb
der Kniegelenke, bei Streckung sollten sie
ausatmen.
(3) Rotation aus dem Liegestütz (Santana
Twist):
Wirkung: kräftigt Körpermitte und Stützmuskulatur
Ausgangsposition: Liegestütz
Bewegung: seitliches Abkippen des gesamten Körpers, beide Füße kippen ebenfalls seitlich, Schultergürtel mit gestreckten
Arm in die Senkrechte bringen, zurück in den
Liegestütz und Drehung zur anderen Seite!
Tipp: halten Sie das Becken während der
Drehung stabil oben.
(4) Superman-Liegestütz:
Wirkung: kräftigt Körpermitte, Schulter und
Schulterblatt
Ausgangsposition: Bauchlage, Arm nach
vorn gestreckt, Daumen zeigen nach oben,
Füße steil aufgestellt, Beine gestreckt
Bewegung: beide Arme, den Brustkorb
sowie beide Beine (inklusive Oberschenkel!)
gleichzeitig vom Boden lösen, danach wieder ablegen und in den Liegestütz drücken,
von vorn!
Tipp: Ihr Blick bleibt nach unten gerichtet,
die Damen dürfen die Liegestütz auf den
Knien ausführen.
Nach einer kurzen Erwärmung (etwa fünf
Minuten Einlaufen oder 50 Hampelmänner)
oder direkt nach Ihrem Lauftraining, sollten
Sie die Übungen (2) bis (5) jeweils in 15
bis 30 Wiederholungen ausführen, je nach
Ihrem Leistungsstand. Übung (1) sollten Sie
jeweils 2 x 30 Sekunden halten.
Das Programm kann täglich ausgeführt werden. Es hilft Ihnen in Form zu kommen oder
zu bleiben, eignet sich aber auch hervorragend als Ergänzungstraining für Läufer.
Viel Spaß bei den Übungen!
(1) Ausfallschritt in tiefer Hocke:
Wirkung: verbessert unter anderem die
Flexibilität der Hüfte, der Oberschenkel, und
der Körpermitte
Ausgangsposition: weiter Ausfallschritt,
hinteres Knie leicht gebeugt und schwebend,
Hand stützt auf Höhe der vorderen Ferse
Bewegung: Oberkörper mit dem inneren
Ellenbogen voran in Richtung vorderer Ferse
absenken
Tipp: Versuchen Sie jeweils mit der Ausatmung tiefer in die Position „hineinzusinken“.
(2) Streckung aus der Sumo Hocke:
Wirkung: verbessert Flexibilität von Achillessehnen, Leisten, Sprunggelenk, unterem
Rücken und Oberschenkel, kräftigt Oberschenkel
Ausgangsposition: weite Fußstellung,
tiefe Hocke, gerader Rücken, Blick nach
vorn, Fersen am Boden, Finger greifen unter
die Zehenspitzen
Bewegung: weitest mögliche Streckung im
Kniegelenk, während der Griff unter den
22
Übungen, Fotos:
Michael Haase, CityBootCamp.
Die Sportkurse des CityBootCamp finden
immer in den Parks Leipzigs statt. Dabei
werden nur das eigene Körpergewicht sowie
Hindernisse der Umgebung genutzt – getreu
dem Motto „Back to basics“ – ohne technische Hilfsmittel. Wer kostenfrei „hineinschnuppern“ möchte, der kann sich unter
www.citybootcamp.de/leipzig zu einem
unverbindlichen Probetraining anmelden.
(5) Hock-Streck-Liegestütz (Burpee): Wirkung: kräftigt Oberschenkel und Körpermitte
Ausgangsposition: Stand
Bewegung: aus dem Stand in die Hocke
gehen, dann in den Liegestütz zurück springen, nun wieder zurück in die Hocke springen, von dort mit einem Hock-Streck-Sprung
nach oben springen und leicht in die Hände
klatschen, von vorn!
Tipp: in eine gestreckte Liegestütz Position
springen – „Po“ runter! Beim nach vorn
springen in die Hocke sollten Sie versuchen,
auf der kompletten Sohle zu landen. s
wohnzeit 1 /2013
Aus den Stadtteilen
Keine Angst, die Treppe zu steigen
Schriftliche Befragung nach
Betreuungsangeboten
Physiotherapie hilft, sich richtig zu bewegen
Franziska Zöllner inmitten ihrer „Arbeitsinstrumente“. Foto: Holger Staniok
Die Aufgaben von Physiotherapie und Ergotherapie liegen eng beeinander, ergänzen
sich. „Das eine hört auf, wo das andere
anfängt.“ Warum also nicht beides vereinen? Franziska Zöllner bietet seit gut einem
Jahr in der Hainstraße Physiotherapie und
Wellness in Praxisgemeinschaft mit Ergotherapeutin Sabine Siebert an. Ihr gemeinsames Ziel: die ganzheitliche Betreuung
der Patienten – sei es mit therapeutischen
Behandlungen bei Beschwerden von Kopf
bis Fuß oder mit präventiven Anwendungen.
Auch Osteopathie wird angeboten.
„Wir arbeiten in Gruppen- oder Einzeltherapie mit Personen jeden Alters“, betont
Franziska Zöllner, „wobei wir besonders geschulte Mitarbeiter für die Behandlung von
Kindern und Senioren haben.“ Der Bereich
Physiotherapie ziele dabei auf Erhaltung
oder Wiederherstellung von Gesundheit und
Wohlbefinden; Ergotherapie verstehe sich
als Behandlungsmethode, bei der die Patienten unter Anleitung praktisch arbeiten,
unter anderem in Übungen alltäglicher Gebrauchsfunktionen.
Das Tätigkeitsfeld ist breit. Es umfasst Behandlungen nach Unfällen, Lungenembolie,
Schlaganfall, bei Verspannung, psychischen
Störungen, motorischen Problemen bei Kindern und vielem mehr. Andererseits werden
Massagen, Krankengymnastik, Kinderturnen
oder Wellnessprogramme angeboten. Wenn
notwendig, werden Patienten in ihrem Zuhause behandelt. „Wir sehen dabei ältere
Leute, die seit Jahren nicht mehr aus dem
Haus gegangen sind – aus Angst, die Treppe
hinabzusteigen – sie können das aber! Wir
helfen ihnen, wieder hinaus ins öffentliche
Leben zu treten. Und in pflegenden Familien
und Pflegeeinrichtungen leiten wir Patienten
an, sich selbstständig oder mit Hilfsmitteln
richtig zu bewegen.“
Als die Praxisgemeinschaft am 9. Januar
2012 eröffnete, fand sich als erste Patientin
eine LWB-Mieterin aus der Innenstadt ein;
sie blieb nicht die einzige. s
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Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an
den drei Hochhäusern in der Wächterstraße 36 und Karl-Tauchnitz-Straße 15 und
17 ist eine Versorgung älterer Menschen
geplant. In Kooperation arbeiten der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. und
die LWB an einem Konzept zum Aufbau von
Angeboten für ältere Mieter. Um auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können, führt
die HTWK eine schriftliche Befragung
in den drei Hochhäusern durch. Welche
Angebote nutzen Sie? Was brauchen Sie
in Wohnortnähe? Welchen Bedarf haben
Sie an Beratungs-, Betreuungs- und Veranstaltungangeboten? Die Fragebögen
werden Anfang April zugesendet. s
Ansprechpartnerin der HTWK Leipzig:
Johanna Baar, Tel. 30 76 32 07, E-Mail:
baar@sug.htwk-leipzig.de
Zentrum
Fontänenfest am Ring-Café –
Tanzlokal öffnet
Mit einem Fontänenfest soll in der ­Woche
nach Ostern (bitte beachten Sie die
­aktuelle Tagespresse) die neugestaltete
Brunnenanlage vor dem Ring-Café eingeweiht werden. Das Wasserspiel, das 1969
erbaut wurde, ist im vergangenen Jahr
originalgetreu saniert und instandgesetzt
worden. Die Gesamtkosten lagen bei
750.000 Euro. Davon wurden 600.000
Euro über das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ finanziert. Die
restlichen Gelder haben die Stadt und
die LWB aufgebracht.
„Das ganze Viertel ist damit schöner geworden“, sagt Birgit Heßler. Sie ist Mieterin des denkmalgeschützten Ring-Cafés
vis-á-vis zum Wasserspiel. An den ersten
beiden Tagen, an denen die Brunnen
wieder sprudeln, will sie das Tanzlokal
für Tage der offenen Tür öffnen. Eingeladen sind insbesondere die Mieter der
Ringbebauung. Mit einem Glas Sekt oder
Saft wird dann die Inbetriebnahme der
Fontänen gefeiert. Birgit Heßler: „Es wäre toll, wenn wir jedes Jahr ein solches
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Straßenfest feiern könnten.“ s
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hinausgehen:
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Mo, Mi, Fr 7:30 - 12 Uhr, Di, Do
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• Neulindenau
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Mitmietern und möchten diese Konflikte
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