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1. Was verstehen Sie unter der IS—Kurve? Wie wirken sich - ECON

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1. Was verstehen Sie unter der IS—Kurve? Wie wirken sich Ver¨anderungen der
Nettosteuern T und der Staatsausgaben G auf die Position der IS—Kurve
aus?
2. Was verstehen Sie unter der LM—Kurve? Warum weist die LM—Kurve
einen positiven Anstieg auf? Wie wirken sich Ver¨anderungen des realen
Geldangebots auf die Position der LM—Kurve aus?
3. Wie wirkt sich eine restriktive Fiskalpolitik (Verringerung von G oder Erh¨ohung
von T ) auf die Position der IS—Kurve, die Position der LM—Kurve und die
gleichgewichtigen Werte von Y , i, Y D , C und I aus? Ist die Reaktion von
I eindeutig? Gehen Sie dabei sowohl auf eine Verringerung von G als auch
eine Erh¨ohung von T ein! Schenken Sie der ¨okonomischen Interpretation
der Ergebnisse besondere Beachtung!
4. Wie wirkt sich eine expansive Geldpolitik (Erh¨ohung des nominellen Geldangebots) auf die Position der IS—Kurve, die Position der LM—Kurve und
die gleichgewichtigen Werte von Y , i, Y D , C und I aus? Ist die Reaktion von
I eindeutig? Schenken Sie der ¨okonomischen Interpretation der Ergebnisse
besondere Beachtung!
5. Gegeben sei das folgende Modell des G¨
uter- und Geldmarktes (IS—LM Modell ):
Z =C +I +G
0 < c1 < 1
C = c0 + c1 Y D ,
D
Y =Y −T
I = b0 + b1 Y − b2 i,
b1 > 0, b2 > 0
Y =Z
M d /P = d0 + d1 Y − d2 i,
Ms = M
M d /P = M s /P
d1 > 0, d2 > 0
T , G, M und P exogen.
1. Leiten Sie die Gleichung der IS—Kurve ab! Welche Bedingung muß
erf¨
ullt sein, sodaß die IS—Kurve negativ geneigt ist?
2. Leiten Sie die LM—Kurve ab!
3. Bestimmen Sie die Werte von Y und i, bei denen sowohl der G¨
uterals auch der Geldmarkt im Gleichgewicht sind! Berechnen Sie weiters
die Werte von C und I, die diesem Gleichgewicht auf dem G¨
uter- und
Geldmarkt entsprechen.
6. Wie wirken sich im IS—LM Modell Ver¨anderungen der Staatsausgaben G
auf die gleichgewichtigen Werte von Y , i, C und I aus? Bestimmen Sie also
∂Y
∂i
∂C
∂I
,
,
,
.
∂G
∂G
∂G
∂G
Unter welchen Voraussetzungen zeichnen sich Ver¨anderungen der Staatsausgaben durch eine hohe bzw. geringe Effektivit¨at aus, d.h. bei welchen Parameterkonstellationen nimmt ∂Y /∂G große bzw. kleine Werte an?
7. Wie wirken sich im IS—LM Modell Ver¨anderungen der Nettosteuern T auf
die gleichgewichtigen Werte von Y , i, C und I aus? Unter welchen Voraussetzungen zeichnen sich Ver¨anderungen der Nettosteuern durch eine hohe
bzw. geringe Effektivit¨at aus, d.h. bei welchen Parameterkonstellationen
nimmt der Absolutbetrag von ∂Y /∂T große bzw. kleine Werte an?
8. Wie wirken sich im IS—LM Modell Ver¨anderungen der nominellen Geldmenge M auf die gleichgewichtigen Werte von Y , i, C und I aus? Unter
welchen Voraussetzungen zeichnet sich die Geldpolitik durch eine hohe bzw.
geringe Effektivit¨at aus, d.h. bei welchen Parameterkonstellationen nimmt
∂Y/∂M große bzw. kleine Werte an?
9. Wie wirkt sich der policy mix “restriktive Fiskalpolitik — expansive Geldpolitik” auf die Position der IS—Kurve, die Position der LM—Kurve und die
gleichgewichtigen Werte von Y , i, Y D , C und I aus? Sind die Reaktionen
dieser f¨
unf Variablen eindeutig?
10. Wie wirkt sich der policy mix “expansive Fiskalpolitik — restriktive Geldpolitik” auf die Position der IS—Kurve, die Position der LM—Kurve und die
gleichgewichtigen Werte von Y , i, Y D , C und I aus? Sind die Reaktionen
dieser f¨
unf Variablen eindeutig?
11. Wie wirkt sich der policy mix “expansive Fiskalpolitik — expansive Geldpolitik” auf die Position der IS—Kurve, die Position der LM—Kurve und die
gleichgewichtigen Werte von Y , i, Y D , C und I aus? Sind die Reaktionen
dieser f¨
unf Variablen eindeutig?
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12. Wie wirkt sich der policy mix “restriktive Fiskalpolitik — restriktive Geldpolitik” auf die Position der IS—Kurve, die Position der LM—Kurve und die
gleichgewichtigen Werte von Y , i, Y D , C und I aus? Sind die Reaktionen
dieser f¨
unf Variablen eindeutig?
13. Der Bush-Greenspan policy mix: Im Jahr 2001 verfolgte die Fed eine sehr
expansive Geldpolitik. Gleichzeitig konnte Pr¨asident Bush ein Gesetz zur
Senkung der Einkommenssteuer durchbringen.
1. Zeigen Sie die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf Y , i, Y D , C und
I.
2. Wodurch unterscheidet sich dieser policy-mix von dem von Clinton und
Greenspan?
3. Wie bringen Sie ihre Ergebnisse mit der Tatsache in Einklang, dass das
Wachstum 2001 sehr gering ausfiel (Hinweis: Was geschah 2001?)
14. Schlagen Sie eine geeignete Kombination von Geld- und Fiskalpolitik vor,
um eine Erh¨ohung von Y bei konstantem i zu erreichen.
15. Schlagen Sie eine geeignete Kombination von Geld- und Fiskalpolitik vor,
um eine Verringerung des Budgetdefizits bei konstantem Y zu erreichen.
16. Unterstellen Sie, daß die Zentralbank erfolgreich interest rate targeting betreibt, d.h. die Geldmenge stets so anpaßt, daß der Zinssatz i auf einem
von der Zentralbank angestrebten Niveau verharrt. (Hinweis: Bei dieser
Politik ist der Zinssatz i eine exogene Variable, die nominelle Geldmenge M
hingegen eine endogene Variable!)
1. Wie wirkt sich unter diesen Voraussetzungen eine expansive oder restriktive Fiskalpolitik auf die gleichgewichtigen Werte von Y , M,C
und I aus? Wie muß die Zentralbank auf den fiskalpolitischen Eingriff reagieren, und wie wirkt sich diese Reaktion auf die Position der
LM—Kurve aus?
2. Untersuchen Sie diese Fragen im Rahmen des IS—LM Modells und
behandeln Sie dabei T , G, P , i als exogene Variablen.
17. Unterstellen Sie, daß die Zentralbank erfolgreich real income targeting betreibt, d.h. die Geldmenge stets so anpaßt, daß das Realeinkommen Y
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auf einem von der Zentralbank angestrebten Niveau verharrt. (Hinweis: Bei
dieser Politik ist das Realeinkommen Y eine exogene Variable, die nominelle
Geldmenge M hingegen eine endogene Variable!)
1. Wie wirkt sich unter diesen Voraussetzungen eine expansive oder restriktive Fiskalpolitik (Ver¨anderung der Staatsausgaben G) auf die gleichgewichtigen Werte von i, M, C und I aus? Wie muß die Zentralbank auf den fiskalpolitischen Eingriff reagieren, und wie wirkt sich
diese Reaktion auf die Position der LM—Kurve aus?
2. Untersuchen Sie diese Fragen im Rahmen des IS—LM Modells und
behandeln Sie dabei T , G, P , Y als exogene Variablen.
18. Unterstellen Sie, daß die Regierung erfolgreich real income targeting betreibt
und die Staatsausgaben G stets so anpaßt, daß das Realeinkommen Y auf
einem von der Regierung angestrebten Niveau verharrt. (Hinweis: Bei dieser
Politik ist das Realeinkommen Y eine exogene Variable, die Staatsausgaben
G sind hingegen eine endogene Variable!)
1. Wie wirkt sich unter diesen Voraussetzungen eine expansive oder restriktive Geldpolitik auf die gleichgewichtigen Werte von i, G, C und I
aus? Wie muß die Regierung auf den geldpolitischen Eingriff reagieren,
und wie wirkt sich diese Reaktion auf die Position der IS—Kurve aus?
2. Untersuchen Sie diese Fragen im Rahmen des IS—LM Modells und
behandeln Sie dabei T , M, P , Y als exogene Variablen.
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