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Hausanschluss – aber wie? - holzbau horn

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Durch Innendämmung im sanierten
Gebäude (rechte Seite) sinkt die kritische
Temperatur in der Wandecke im unsanierten Nachbarhaus (linke Seite) von
11,3 °C auf 10,7 °C (siehe Abb. 1 Nr. 6)
Bei Außendämmung (rechts: saniertes
Gebäude) ist innen eine Flankendämmung an beiden Schenkeln erforderlich,
um die Wärmebrücke zu minimieren
(siehe Abb. 1 Nr. 5)
Dämmung von Reihenhäusern auf Passivhausniveau
Hausanschluss – aber wie?
Wenn bestehende Doppelhaushälften oder einzelne Reihenhäuser zum Passivhaus saniert werden
sollen, ist die Ausführung an der Gebäudetrennwand und am Dachübergang zu den unsanierten
Nachbargebäuden wegen der Wärmeströme über die Nachbarbauteile kritisch. In diesem Beitrag wird
Foto: Gerrit Horn, bau.werk
gezeigt, wie die Problematik gelöst werden kann.
Bei Gebäuden
in einer Flucht
ist der Nachbar
nicht direkt von
der Sanierung
betroffen
38
GEB 01|2010
Reihenhäuser oder aneinandergereihte Gebäude eignen
sich sehr gut für die Sanierung mit Passivhaus-Komponenten bis hin zum Passivhaus. Werden ganze Reihenhauszeilen zusammen saniert, kann mit überschaubarem
Aufwand recht leicht der Passivhaus-Standard erreicht
werden. Größtes Problem dabei ist wie bei allen energetischen Sanierungen der untere Gebäudeabschluss.
Außerdem ist der Brandschutz an den Gebäudestößen
nicht zu vernachlässigen.Wird jedoch nur ein einzelnes
Gebäude einer Reihe saniert, ist die Sache schwieriger.
Darf ein Einzelhaus in der Reihe von außen
gedämmt werden?
Zunächst ist – wie bei jeder anderen Sanierung auch
– bei der Außendämmung zu klären, ob MindestGrenzabstände, Abstandsflächen, Baugrenzen bzw.
Bau-Linien oder Regelungen der jeweiligen Landesbauordnungen dem außenseitigen Aufbringen einer
Dämmung auf die Außenwände widersprechen und
ob bei Aufsparrendämmung baurechtlich vorgegebene
Höhen (z.B. B-Plan, Abstandsflächen) überschritten
werden. Dies ist durch eine Bauvoranfrage oder Baugesuch zu klären. Außerdem könnte diese wesentliche
Veränderung der Außenhaut und damit der Außenansicht eines einzelnen Reihenhauses bei sonst identischen Reihenhäusern auf Kritik stoßen. Zu klären ist
im Vorfeld, ob es dazu Regelungen gibt, z.B. könnte
ein Reihenhauskomplex gemäß Wohnungseigentumsgesetz geteilt sein. Dann wäre die Eigentümerversammlung mitspracheberechtigt (50 Prozent Zu-
stimmung erforderlich). Es könnten auch Baulasten
vorliegen, die Veränderungen regeln. Bei Realteilung
und Einzeleigentum von Grundstück und Gebäude
dürfte es im Regelfall keine grundsätzlichen Verbote
der äußeren Veränderung geben.
Problemstellungen und Lösungen bei angrenzenden Gebäuden
Solange die benachbarten Gebäude absolut in einer
Flucht und einer Höhe stehen, ist der Nachbar zunächst nicht direkt betroffen. Sind die Gebäude dagegen in der Höhe abgetreppt oder nicht in einer Flucht,
sondern versetzt errichtet, so würde die für Passivhäuser typische Dämmschicht von etwa 30 cm erheblich
in das Grundstück des Nachbarn eingreifen, deshalb
ist dieser auf jeden Fall zu beteiligen. Ein rechtlich
abgesicherter Anspruch auf Inanspruchnahme des
nachbarlichen Terrains besteht nicht. Nur eine gute
Nachbarschaft hilft hier zur Umsetzung eines guten
Sanierungskonzeptes.
Wärmebrückeneffekt am Gebäudestoß nicht
unterschätzen
Ein typisches Reihenmittelhaus aus den 1960ern oder
1970ern soll energetisch auf Passivhaus-Niveau saniert
werden. Die Nachbarhäuser bleiben unsaniert. Die Außenwand und die Gebäudetrennwand besteht aus 24 cm
Ziegelmauerwerk (λ = 0,81 W/(mK), U-Wert Bestand
= 1,96 W/(m2K)). In der Wandecke zwischen Gebäudetrennwand und Außenwand weist die Wärmebrücken-
Gebäudehülle
| Fachwissen & Technik
1 Analyse der Wärmebrücken
unsaniertes
Nachbargebäude
U-Wert
Aussenwand
saniertes
Gebäude
minimale
Oberflächentemperatur *)
Wärmebrücken
-verlustkoeffizient Ψ
minimale
Oberflächentemperatur *)
Wärmebrückenverlustkoeffizient Ψ
saniertes Gebäude
[W/(m²K)]
[ °C]
[W/(mK)]
[ °C]
[W/(mK)]
1 unsanierter Zustand
1,958
11,3
-0,125
11,3
-0,125
2 300mm WDVS (WLG 040)
0,125
16,2
0,362
12,0
-0,212
Nr. Beschreibung der Maßnahme
3
300mm WDVS inkl. 500mm weiter beim Nachbarhaus
0,125
19,2
0,020
12,4
-0,178
4
300mm WDVS und Flankendämmung innen auf
der Gebäudetrennwand (l= 500mm λ=0,045 mm)
0,125
15,9
0,262
11,7
-0,159
5
300mm WDVS und Flankendämmung an Trennwand und Außenwand (l= je 500mm) (Abb. 2)
0,125
17,7
0,191
11,6
-0,130
6
240mm Innendämmung (Vorsatzschale Holzstiele)
0,165
15,1
0,216
10,7
-0,029
7
240 mm Innendämmung (Vorsatzschale Holzstiele) und Flankendämmung (50 cm)
0,165
18,2
0,070
10,5
0,062
8
240 mm Innendämmung (Vorsatzschale Holzstiele) und Flankendämmung (70 cm)
0,165
18,1
-0,044
10,5
240 mm Innendämmung (Vorsatzschale Holzstiele) und Flankendämmung auf beiden
9
Seiten der Trennwand (500mm) (auch beim
Nachbarhaus
0,165
17,4
0,160
8,6
0,100
-0,374
*) Die minimalen Temperaturen sind nicht unbedingt in der Wandecke, sondern teilweise auch am Ende
der Flankendämmung. Farbig hinterlegt sind die feuchtetechnisch kritischen Temperaturen
betrachtung in beiden benachbarten Gebäuden eine minimale innere Oberflächentemperatur von 11,3 °C aus.
Wie wirkt sich zusätzliche Dämmung an nur
einem Haus auf Nachbar-Gebäude aus?
Zunächst wird als Dämmmaßnahme in typischer Passivhausqualität ein Wärmedämmverbundsystem von
30 cm angenommen. Das verringert den U-Wert
von fast 2,0 W/(m2K) auf reihenmittelhaus-typisch
passende 0,125 W/(m2K). Doch ohne weitere Maßnahmen liegt die innere Oberflächentemperatur
in der Wandecke zum Nachbarhaus bei kritischen
Winter-Randbedingungen bei nur 16,2 °C und der
Wärmebrückenkoeffizient Y ist mit 0,362 W/(mK)
recht hoch – bei einem Reihenmittelhaus mit 5,60 m
Haushöhe und 140 m2 Wohnfläche sind das immerhin
4,86 kWh/(m2a) mehr Heizwärmebedarf! Damit ist
ein Passivhaus kaum realisierbar (Abb. 1 Nr. 2). Das
Weiterführen der Außendämmung um 50 cm am unsanierten Nachbarhaus löst dieses Problem: die kritische Innentemperatur steigt auf 19,2 °C. Die Konstruktion bewirkt mit Y = 0,020 W/(mK) beim vorigen Beispiel einen zusätzlichen Heizwärmebedarf von
nur noch 0,26 kWh/(m2a) (Abb. 1 Nr. 3, Abb. 4 ).
www.geb-info.de
Betrachtung der
Wärmebrücken an
der Außenwand
zum unsanierten
Nachbarhaus
(U=1,958 W/(m²K)
Da das rechtlich nicht ohne Zustimmung des Nachbarn durchsetzbar ist – auch wenn dessen innere
Oberflächentemperatur in der kritischen Ecke auf
12,4 °C ansteigt und sich zu dessen Vorteil dem unkritischen Bereich annähert – kann dann nur innen
durch eine beidseitige Flankendämmung mit jeweils
50 cm auf den Wandschenkeln mit beispielsweise
5 cm (l = 0,045 W/(m2K)) reagiert werden. Dadurch
verbleibt eine Wärmebrücke mit Y = 0,191 W/(mK),
die beim Heizwärmebedarf des Beispiel-Hauses
immer noch spürbar mit 2,56 kWh/(m2a) zu Buche
schlägt. Mit geringerer Wärmeleitfähigkeit der Dämmung (z.B. 0,035 W/(m2K) ließe sich das optimieren,
jedoch stünde dann bei einer inneren Vorsatzschale in
der Wandecke ein konstruktiv erforderlicher Wandstiel, der wiederum den Wärmestrom erhöht und eine
stärkere innere Dämmung ist im Innenraum sicherlich
in der Wandecke nicht erwünscht.
Welche Aspekte sind bei einer Lösung mit Innendämmung zu beachten?
Als baupraktisch ausführbar wurde eine Innendämmung mit 24 cm Vorsatzschale mit Holzständern
und im Gefach Dämmung der WLG 035 untersucht.
GEB 01|2010
39
Fachwissen & Technik | Gebäudehülle
2 Problemstellungen bei Sanierung von Reihenhäusern
zu betrachtender
Gebäudebereich
zum Passivhaus
zu sanierendes
Gebäude
unsaniertes
Nachbargebäude
Problem und weitere Maßnahmen am zum Passivhaus
zu sanierenden Gebäude
DG Spitzboden
Bleibt unbeheizt;
auf dem Boden
wird die erforderliche Dämmung
aufgebracht.
unbeheizt und ungedämmt ;
OK FFB liegt gleich hoch
wie PH
Zur Reduktion/Vermeidung der Wärmebrücke der bis in den Spitzboden laufenden Gebäudetrennwand ist im Spitzboden eine 50 cm
hohe Flankendämmung anzuordnen. Im darunter liegenden Geschoss
ist entlang der Decke die Wärmebrücke zu überprüfen. Ggf. sind
Flankendämmungen an Decke und oberer Wandkante vorzusehen.
Zur Reduktion/Vermeidung der Wärmebrücke der bis in den Spitzboden laufenden Gebäudetrennwand ist im Spitzboden eine 50 cm
hohe Flankendämmung anzuordnen.
Im beheizten Geschoss des PH unter dem Spitzboden steht der
schlecht gedämmten Gebäudetrennwand teilweise der unbeheizte
Spitzboden bzw. Außenluft gegenüber. Es muss Innendämmung
angeordnet werden.
Innendämmung zum Nachbar hin erforderlich. Im darunter liegenden
Geschoss ist entlang der Decke die Wärmebrücke zu überprüfen
und ggf. sind Flankendämmungen an Decke und oberer Wandkante
vorzusehen.
Innendämmung zum Nachbar hin erforderlich.
unbeheizt und ungedämmt ;
OK FFB liegt höher als PH
unbeheizt und ungedämmt ;
OK FFB liegt niedriger als PH
wird ausgebaut,
innerhalb der
beheizten Zone.
Dachflächen
gedämmt
unbeheizt und ungedämmt ;
OK FFB liegt gleich hoch
wie PH
unbeheizt und ungedämmt ;
OK FFB liegt höher als PH
unbeheizt und ungedämmt ;
OK FFB liegt niedriger als PH
Unterer
Gebäudeabschluss
Haus auf Bodenplatte
Dämmung auf der
Bodenplatte, wenn
Raumhöhe es
zulässt, Dämmschürzen entlang
der Fundamente in
Erdreich
OK Bodenplatte liegt auf
gleichem Niveau wie PH
OK Bodenplatte liegt
tiefer als PH
OK Bodenplatte liegt
höher als PH
Im PH steht der schlecht gedämmten Gebäudetrennwand teilweise
der unbeheizte Spitzboden bzw. Außenluft gegenüber. Es muss Innendämmung angeordnet werden. Auch im darunter liegenden Geschoss.
Ggf. ist eine Flankendämmung auch unter der Decke erforderlich.
Außendämmung ist brandschutztechnisch und nachbarschaftsrechtlich problematisch und am Dachübergang verbleibt die Wärmebrückenproblematik.
Die Wärmebrücke entlang der Gebäudetrennwand ist zu überprüfen.
Ggf. ist eine Dämmschürze unten entlang der Wand erforderlich.
I.d.R kein Problem bzgl. Wärmebrücken zum Nachbar, wenn beheizte
Räume an PH angrenzen. Bei unbeheizten Räumen im angrenzenden
Nachbarhaus muss das PH innen gedämmt werden.
Zur Reduktion bzw. Vermeidung der Wärmebrücke zum Erdreich
muss die Gebäudetrennwand innen ganz oder nur unten bis mind.
50 cm über OK Bodenplatte des Nachbarhauses gedämmt werden.
OK: Oberkante; FFB: Fertigfußboden; PH: Passivhaus
Kritisch ist hier vor allen Dingen, dass sich die Oberflächentemperatur im Nachbarhaus in der Ecke von
11,3 °C vor der Sanierung auf 10,7 °C reduziert. Damit
erhöht sich dort nach der Sanierung das Schimmelrisiko. Im sanierten Haus beträgt die kritische Temperatur 15,1 °C und mit Y=0,216 W/(mK) ist der Einfluss
auf den Heizwärmebedarf mit etwa 2,90 kWh/(m2a)
nicht unerheblich.Wird zur weiteren Reduktion auch
in diesem Fall eine Flankendämmung von 50 cm an
der Gebäudetrennwand vorgesehen, so verbessert sich
der Wärmebrückenkoeffizient auf Y=0,070 kWh/
(m2a) und die Temperatur beim Nachbarn sinkt
40
GEB 01|2010
auf 10,5 °C. Bei 70 cm verbessert sich Y weiter auf
0,044 kWh/(m2a).
Die üblichen Problemstellungen von Innendämmungen werden an dieser Stelle nicht weiter betrachtet
Details auf Brandschutz prüfen
Bei direkt angrenzenden Gebäuden ist der Brandschutz bei der Planung von Außendämmung (Wand
und Dach) zu beachten. Da teilweise bei bestehenden
Gebäuden -zumindest im Dach- der Brandschutz ohnehin nicht ausreichend ausgeführt worden ist, muss
der aktuell geltende Mindeststandard erreicht wer-
Gebäudehülle
| Fachwissen & Technik
zu betrachtender
Gebäudebereich
zum Passivhaus
zu sanierendes
Gebäude
unsaniertes
Nachbargebäude
Problem und weitere Maßnahmen am zum
Passivhaus zu sanierenden Gebäude
Unterer
Gebäudeabschluss
Haus mit
unbeheiztem
Keller
Dämmung unter
der Kellerdecke,
Dämmschürzen
entlang der
Außen- und Innenwände
OK Kellerdecke liegt auf
gleichem Niveau wie PH
Die Wärmebrücke entlang der Gebäudetrennwand ist zu überprüfen und ggf. ist eine Dämmschürze unten entlang der Wand
erforderlich.
OK Kellerdecke liegt tiefer
als PH
I. d. R. kein Problem bzgl. Wärmebrücken zum Nachbar, wenn
beheizte Räume an PH angrenzen. Bei unbeheizten Räumen im
angrenzenden Nachbarhaus muss das PH innen gedämmt werden.
Zur Reduktion bzw. Vermeidung der Wärmebrücke im EG entlang
der Gebäudetrennwand zum Keller des Nachbarhauses muss die
Gebäudetrennwand innen ganz oder nur unten bis mind. 50 cm
über OK Kellerdecke des Nachbarhauses gedämmt werden.
Wärmebrücke an Ecke Außenwand zu Gebäudetrennwand -> innere Flankendämmung erforderlich. Brandschutz des Dämmsystems
am Gebäudestoß beachten (Brandüberschlag).
I. d. R. kein Problem bzgl. Wärmebrücken zum Nachbar, wenn
beheizte Räume an PH angrenzen. Bei unbeheizten Räumen im angrenzenden Nachbarhaus muss das PH an der Gebäudetrennwand
innen gedämmt werden.
Auf Nachbarseite darf im Regelfall nicht außen gedämmt werden
-> Innendämmung an der Gebäudetrennwand bis mind. 50 cm über
den Rücksprung erforderlich. Zur Vermeidung der Wärmebrücke
an der Wandecke zur anschließenden Außenwand muss innen
eine Dämmschürze angeordnet werden. Stimmt der Nachbar einer
Außendämmung auf seinem Grundstückbereich zu, so hat der den
Vorteil, dass die Wärmebrücke an seiner Gebäudeecke durch die
rechtwinklig auf seine Außenwand auftreffende Dämmung reduziert wird. Eine Innere Flankendämmung im PH wird i. d. R. nicht
erforderlich.
OK Kellerdecke liegt höher
als PH
Außenfassade
PH-taugliche Außendämmung ist
zulässig/möglich
die benachbarten Gebäude
stehen bisher in einer Flucht
Die Fassade springt gegenüber PH hervor
Die Fassade springt gegenüber PH zurück (Auch bei
Terrassenrücksprung)
PH-taugliche
Außendämmung
ist nicht zulässig/
möglich
-> Innendämmung
Weiter:
PH-taugliche
Außendämmung
ist nicht zulässig/
möglich
-> Innendämmung
die benachbarten Gebäude
stehen bisher in einer Flucht
Wärmebrücke an Ecke Außenwand zu Gebäudetrennwand -> innere Flankendämmung erforderlich.
Die Fassade springt gegenüber PH hervor
I. d. R. kein Problem bzgl. Wärmebrücken zum Nachbar, wenn
beheizte Räume an PH angrenzen. Bei unbeheizten Räumen im angrenzenden Nachbarhaus muss das PH an der Gebäudetrennwand
innen bis mind. 50 cm über den unbeheizten Bereich gedämmt
werden.
Das PH muss an der Gebäudetrennwand innen bis mind. 50 cm
über den Rücksprung gedämmt werden.
Die Fassade springt gegenüber PH zurück (Auch bei
Terrassenrücksprung)
Um die geeignete Dämmungsausführung zu wählen, muss das zu sanierende und das unsanierte Gebäude betrachtet werden
den, um den Brandüberschlag zu verhindern. Deshalb
müssen auch Detailpunkte, die nicht energetisch zu
sanieren sind, überprüft und ggf. brandschutztechnisch aufgerüstet werden.
Fazit
Bei aneinandergereihten Gebäuden sind bei der Dämmung eines Einzelgebäudes unbedingt alle Wärmebrücken zu analysieren und in der Regel durch innere
Flankendämmungen zu verbessern. Dem Brandschutz
zum Nachbargebäude muss besondere Beachtung gewidmet werden.
www.geb-info.de
AUTOR
Dipl.-Ing. Gerrit Horn ist Architekt und
Sachverständiger für das ZimmererHandwerk. Er ist Inhaber des Ingenieurbüros bau.werk in Kaiserslautern,
das sich auf Passivhäuser spezialisiert
hat.
GEB 01|2010
41
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