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Gesund essen Wie aggressiv darf mein Kind sein - Re-Designer

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Das KITA-Magazin
Gesund essen
Beißen, kratzen, treten –
Wie aggressiv darf mein
Kind sein?
Kinder für eine Welt –
Erziehung zur Toleranz
Frühling / Sommer 2008
Käpt´n
Browser
1
EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser,
ein neues Blatt, eine Zeitung! Auf Papier! Und das im Zeitalter
Wir sind überzeugt davon,
des world wide web. Ist das nicht altmodisch?
dass Medienkompetenz eine
Wir haben uns dennoch – neben unserer Homepage - für
der wichtigsten Fähigkeiten
„bedrucktes Papier“ entschieden, weil das KITA-Magazin der
junger Menschen ist, die
Käpt’n Browser gGmbH am besten unserem Anliegen gerecht
ihnen vielfältige Chancen im
zu werden verspricht: Wir wollen ganz sichergehen, dass das
Beruf und im Leben eröff-
Informationsangebot alle Eltern der Kinder in unseren Einrich-
net, ihre Talente auf künst-
tungen, die Erzieherinnen, unsere Partner und die zahlreichen
lerischem
Mitstreiter zeitgleich erreicht. Wir möchten, dass alle auf dem
wissenschaftlichem Gebiet
„neuesten Stand“ sind, unsere Arbeit verfolgen und mitreden
fördert und praktische Fer-
können.
tigkeiten - nicht zuletzt
In regelmäßigen Abständen werden wir über die pädagogische
sprachliche - unterstützt. Sie wird immer mehr zu einer Schlüs-
Arbeit in den Kindertagesstätten berichten und neue Projekte
selkompetenz bei der Persönlichkeitsentwicklung. Wie diese
vorstellen, in denen die Kinder mit Unterstützung der Erziehe-
Kompetenz bereits bei kleinen Kindern schrittweise und spie-
rinnen ihre Träume und Hoffnungen zum Ausdruck bringen. Die
lerisch entfaltet werden kann, dazu soll das KITA-Magazin Impul-
Eltern erhalten wertvolle Hinweise zu verschiedenen Themen
se geben.
aus dem Alltag der Kinder, die von Fachleuten, zum Beispiel
Dabei kommt es uns besonders auf Sie, liebe Eltern, an. Sie sol-
Medizinern oder Psychologen, in verständlicher Sprache auf-
len nicht nur verstehen, was ihre Kinder auf dem Gebiet der
bereitet werden. Außerdem geben wir verlässliche Hintergrund-
Medien lernen, es nicht nur akzeptieren, sondern zu Hause ihre
informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Kitalandschaft
Kinder in ihrer Neugier auf den Umgang mit Medien bestär-
und zeigen gleichzeitig auf, wie wir, die Käpt’n Browser gGmbH,
ken.
uns im Interesse und zum Wohle der Kinder positionieren.
Natürlich bleiben unsere Kindertagesstätten auch in Zeiten des
und
natur-
Web 2.0 Orte des fröhlichen Spiels, der Bewegung, des Sports
Uns ist es wichtig, unsere Arbeit transparent zu machen, damit
und der Musik. Wichtige Persönlichkeitseigenschaften, wie die
Sie wissen, warum und wie wir etwas tun. Dabei sind wir stän-
Fähigkeit, sich in die Gedankenwelt anderer Menschen hinein-
dig auf der Suche nach neuen Impulsen, Kooperationsmöglich-
zuversetzen, einander beizustehen, oder sich miteinander zu
keiten, Anregungen und Hinweisen. Deshalb möchten wir Sie,
freuen lassen sich nicht ausreichend über Medien vermitteln.
liebe Leserinnen und Leser, herzlich dazu einladen, uns Ihre
Sie brauchen lebendige Kommunikation.
Erfahrungen mitzuteilen. Wir bieten Ihnen die Zeitung ausdrücklich als Möglichkeit aktiver Mitarbeit an. Nutzen Sie die
Liebe Leserinnen und Leser, das KITA-Magazin wird ohne Ihre
Chance, beispielsweise Ihre neue Elterninitiative vorzustellen!
Kritik und Anregung, ohne Ihren Zuspruch und Widerspruch
Machen Sie andere Menschen auf Ihr Anliegen aufmerksam!
nicht das werden können, was es werden soll. Wir hoffen auf
Suchen Sie mit unserer Hilfe Gleichgesinnte und Verbündete
Ihr Interesse und Ihre beständige Begleitung.
für gemeinsame Projekte!
Ihr
Unsere Arbeit beruht auf einem klaren und durchdachten pädagogischen Konzept.
Thomas Hänsgen
Geschäftsführer der Käpt´n Browser gGmbH
2 | Käpt´n Browser 1/2008
NEWS
Kinderrechte
ins Grundgesetz
In Deutschland kommen Kinderrechte im Grundgesetz nicht
vor. Tierschutz dagegen wurde schon seit Jahren in das Gesetzeswerk aufgenommen! Ein großes Aktionsbündnis will die
längst überfällige Forderung durchsetzen. Beteiligt daran sind
sche Grundgesetz aufzunehmen.
das Deutsche Kinderhilfswerk, UNICEF, der Deutsche
Dafür können sich Familien aktiv mit einsetzen und ihre
Kinderschutzbund und viele andere Organisationen. Ziel ist es,
Stimme abgeben. Das ist im Internet möglich unter:
Kinderrechte möglichst noch in dieser Wahlperiode ins Deut-
www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de
Schnell noch besorgen!
Schon seit einigen Jahren erfreut sich der Berliner FerienPass großer Beliebtheit. Auch für
das Jahr 2008 enthält er wieder viele Freizeittipps für gemeinsame Unternehmungen von
Kindern und ihren Eltern. Es gibt ein ganzes Jahr lang Preisermäßigungen in Schwimmbädern, bei Bahnen, für Schiffstouren, in Konzerten, Kinos, Theatern, Museen und weiteren
Einrichtungen in Berlin und Umgebung. Insgesamt werden 280 familienfreundliche Preisvorteile geboten. Bei einer Verlosung sind Plätze für 140 Tagesausflüge, Führungen, Workshops und Bustouren zu gewinnen. Der Familienpass kostet 6 € und zahlt sich aus. Allein
beim Besuch von Zoo oder Tierpark spart eine vierköpfige Familie 12 €. In Schwimmbädern
oder Eisenbahnen zahlen nur die Eltern. Der Ferienpass ist in allen Berliner Filialen von
Getränke Hoffmann, in Bürgerämtern, Bibliotheken und beim JugendKulturService zu
bekommen. www.jugendkulturservice.de
Die Käpt´n Browser gGmbH übernimmt zum 1. August 2008 die zwei
Käpt´n Browser
übernimmt zwei
neue KITAs in
Bergheim (NRW)
ehemals von der katholischen Kirche betriebenen Kindergärten St. Anna
und St. Johannes in Bergheim bei Köln. In den beiden Einrichtungen
werden jeweils 50 Kinder betreut. Das pädagogische Konzept der Käpt´n
Browser gGmbH rief großes Interesse bei Eltern, Erzieherinnen und dem
Jugendamt der Stadt hervor. Wir sind sehr gespannt auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und freuen uns schon auf das gegenseitige Zuhören und Voneinanderlernen.
3
DER TRÄGER
Mit Käpt´n Browser auf
Entdeckungsreise gehen
In den KITAs der Käpt´n Browser gGmbH arbeiten deshalb Erzieherinnen, die sich auf die Fragen der Kinder einlassen, sie als
individuelle Persönlichkeiten mit eigenen Interessen und Fähigkeiten achten. Uns bewegt die Frage, was jedes einzelne Kind
– egal ob laut, leise, klein, groß, behindert oder nicht behindert - braucht, um seine Entwicklungsmöglichkeiten voll ausschöpfen zu können.
Dabei hilft uns unser Maskottchen, Käpt´n Browser. In seinem
Gefolge befinden sich Ch@trin und Felix, zwei Kinder, die mehr
über die Welt erfahren wollen. Sie bilden zusammen mit dem
Kinder begreifen die Welt,
indem sie über Phänomene
staunen, die sie sich noch
nicht erklären können.
Um sie bei der Entdeckung
ihrer Umwelt begleiten zu
können, bedarf es Erwachsener,
die selbst das Staunen noch
nicht verlernt haben.
Käpt´n, seinem Gegenspieler Dr. Virus und dessen Viren eine
kleine Familie.
selbstständigen Umgang mit dem Computer vor. Sie lernen,
Medien produktiv zu nutzen und zu entwickeln, zum Beispiel
In den KITAs der Käpt´n Browser gGmbH werden die Kinder
kleine Hörspiele und Trickfilme, in denen sie ihre Hoffnungen,
behutsam an eine aktive, selbstbestimmte Nutzung der Medien
Träume und Wünsche ausdrücken.
herangeführt. Wir greifen ihre Entdeckerlust auf und verarbeiten spielerisch, altersgerecht und verantwortungsbewusst mit
Wir unterstützen die Kinder bei der Erforschung ihrer eigenen
ihnen gemeinsam ihre ersten Erfahrungen mit einer medien-
Welt. Sie entdecken die Geheimnisse ihrer natürlichen Umwelt
geprägten Lebenswelt. Den Begriff der Medien fassen wir übri-
und stellen ihre Fragen mit ungläubigem Staunen: „Warum kön-
gens sehr weit - am Anfang stehen bei uns Bilder, Bücher und
nen Schiffe schwimmen?“, „Kann man Luft eigentlich sehen?“,
Hörkassetten. Erst allmählich bereiten wir die Kinder auf einen
„Warum werden Gummibärchen beim Tauchen nicht nass?“
4 | Käpt´n Browser 1/2008
Damit die Kinder lernen können, zunehmend Verantwortung
des Spracherwerbs“ vorgenommen. Dies schließt ausdrücklich
für sich selbst zu übernehmen, bekommen sie von uns jede nur
die Verknüpfung mit musischen und sportlichen Aktivitäten ein,
denkbare Unterstützung, z. B. durch
die bei uns einen hohen Stellenwert genießen, weil sie einen
Ausgleich zu kognitiven Prozessen schaffen.
• anregungsreiche Materialien zum Ausprobieren und
Experimentieren,
• vielfältige Bildungsangebote, Spielräume, Computer
Wir sind uns bewusst, dass nur diejenigen Kinder, die im Kindergartenalter vielfältige Bildungsangebote erhalten, die Möglichkeit haben, sich gemäß ihren Anlagen optimal zu entwik-
mit kindgerechter Lernsoftware, kreative Werkstätten,
keln. In unseren KITAs werden die Weichen zum Bildungserfolg
naturnahe Gärten,
daher früh gestellt.
• die Stärkung ihres Selbstbewusstseins,
• die Vermittlung von Werten, z. B. des Respekts vor dem
Anderssein von Menschen.
Bildung ist für uns kein leeres Wort, sondern wird täglich in
unseren Einrichtungen gelebt. Daneben achten wir jedoch immer
darauf, dass Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen. Kindheit
Die Käpt’n Browser gGmbH arbeitet nach einem ganzheitlichen
bedeutet für uns, unbekümmert zu sein und unbelastet von den
Bildungsansatz und geht bei der Entwicklung von Angeboten
hohen Erwartungen Erwachsener eigene Erfahrungen machen
von der Situation der Kinder aus. Sie hat eine inhaltliche Pro-
zu können. Dafür stehen Käpt´n Browser und seine Familie, sie
filschärfung in den Bereichen „Medienerziehung“, „Vermittlung
laden die Kinder zum unbeschwerten Spielen und Lernen ein.
naturwissenschaftlicher Grunderfahrungen“ und „Förderung
5
MEDIENARBEIT
Über die Sehnsucht,
selbst ein schöner
Schmetterling zu werden
Ein Medienprojekt der IntegrationsKITA in Berlin-Köpenick
Wer möchte sich nicht gerne verkleiden und
in fremde Rollen schlüpfen, in denen einen
die anderen auf den ersten Blick nicht erkennen
können? Diese Sehnsucht mag bei vielen
Erwachsenen verloren gegangen sein. Kinder dagegen fasziniert das Thema der Verwandlung und
lädt sie zur Nachahmung ein.
Wie kommt man auf solche „verrückte“ Ideen? Zum Beispiel,
Medien immer auch dazu dienen können, andere Bildungsbe-
wenn man in der freien Natur bei Tieren den Wandel ihrer
reiche zu unterstützen.
Erscheinungsform beobachten kann. So geschehen bei Kindern
der IntegrationsKITA Salvador-Allende-Straße, die sich auf einer
Das Thema sollte handwerklich-kreativ (Basteln), in Form eines
Exkursion befanden und dabei mehrfach entdecken konnten,
Theaterstücks, eines Bilderbuchs und als Hörspiel umgesetzt
wie die Natur aus hässlichen Raupen wunderschöne Schmet-
werden. Die Wahl fiel auf die Geschichte „Die kleine Raupe Nim-
terlinge hervorzauberte. In den Kindern wuchs der Wunsch
mersatt“ von Eric Carle, in der der Wandlungsprozess zum
mächtig, selbst zum Schmetterling zu werden.
Schmetterling humorvoll inszeniert wird. Die Erzieherinnen versprachen sich von dem Projekt eine Reihe von positiven Ergeb-
Sie wollten diese Verwandlung unbedingt spielerisch nachvoll-
nissen:
ziehen. Die Erzieherinnen entschlossen sich gemeinsam mit den
Kindern, das Thema mit Hilfe der Medien anzugehen. Während
viele Kindertagesstätten die Medienerziehung erst jetzt für sich
• Spaß und Freude daran haben, etwas gemeinsam
auszuprobieren und zu entwickeln,
entdecken, kann die IntegrationsKITA in der Salvador-Allende-
• Fantasie anregen,
Straße schon auf langjährige Erfahrungen zurückblicken. Von
• Sprechen vor der Gruppe üben,
Anfang an setzten sich die Kolleginnen mit der Frage auseinan-
• in eine andere Rolle schlüpfen,
der, wie die Kinder z. B. den Computer als Spiel- und Lernin-
• Konzentration und Ausdauer fördern,
strument, der das bestehende Angebot sinnvoll ergänzt, für sich
• Sensibilität für Töne und Geräusche entwickeln,
nutzen können. Sie ließen sich von der Erkenntnis leiten, dass
• im Umgang mit neuen Medien sicherer werden.
6 | Käpt´n Browser 1/2008
Es nahmen teil:
Petra Reinecke, Facherzieherin für Integration
Maximo Wege (5), Lea Langlotz (5), Sarah Dier (5),
Henriette Reinecke (4), Nele Plättner (4),
Chantal Zobel (4), Alina Mosyusch (5),
David Hoffmann (5), Jan Klincke (4),
Joana Conrad (4), Sophie Tach (5) und Cheyenne Muhs (4)
Ein verdienter Preis und stolze Eltern
Das Buch wurde den Kindern oft vorgelesen. Gemeinsam sprach
man über die einzelnen Rollen und was die Geschichte uns
Dies bewog die Erzieherinnen dazu,
sagen will. Die Kinder waren vollauf begeistert, spielten die Sze-
alles, was die Kinder bislang zur
nen als Theaterstück nach und bastelten sich entsprechende
Geschichte der kleinen Raupe Nim-
Verkleidungen. Außerdem malten sie mit viel Fantasie ein Bil-
mersatt entwickelt hatten, als Beitrag
derbuch, das die Verwandlung zum Schmetterling anschaulich
zu dem bundesweiten Wettbewerb
werden ließ. Alle Sinne wurden angesprochen, so vertonten die
„Mediale Bildwelten 21“ einzureichen.
Kinder das Lieblingslied der Raupe Nimmersatt: „Sie macht sich
Die Jury zeigte sich angetan von dem
auf den Weg, sie macht sich auf den Weg, sie macht sich auf
vielschichtigen Herangehen an die Thematik und zeichnete den
den Weg, um Futter zu suchen!“
Beitrag auf einer Fachtagung in Dresden mit dem 1. Platz aus.
Der Preis bestand aus wertvoller Bildbearbeitungs- und Audio-
Von hier aus war es nicht mehr weit, die ganze Geschichte zu
software, die gleich für die weitere medienpädagogische Arbeit
vertonen und daraus ein Hörspiel zu entwickeln. Das zuvor ein-
in der KITA genutzt werden kann.
studierte Theaterstück bildete die Grundlage für das Drehbuch,
an dem sich die Kinder und Erzieherinnen beim Erzeugen von
Im Rahmen eines Elternabends konnten sich die Mütter und
Geräuschen und beim Sprechen orientierten. Apropos Spre-
Väter von den Fähigkeiten ihrer Kinder überzeugen. Voller Stolz
chen! Es war verblüffend zu sehen, mit welcher Begeisterung
stellten sie fest, dass die Kinder nicht nur spielerisch an die
die Kinder auf das Mikrofon reagierten. Sie gaben sich ganz
neuen Medien herangeführt wurden, sondern gleichzeitig auch
besondere Mühe, deutlich zu artikulieren. Gleichzeitig über-
ihre sprachlichen Kompetenzen gewachsen waren. Die kleine
wanden sie die Angst, vor einer Gruppe zu reden. Dies war
Raupe Nimmersatt hatte sich nicht nur in einen wunderschö-
bemerkenswert, weil einige der Kinder sprachliche Entwick-
nen Schmetterling verwandelt, sie wandelte auch den Blick auf
lungsverzögerungen aufwiesen. Dank der gemeinsamen Arbeit
die vielfältigen Entwicklungspotenziale eines pädagogisch sinn-
an dem Hörspiel konnten sie nachhaltige sprachliche Fortschrit-
vollen Medieneinsatzes.
te verzeichnen.
Andrea Voss, Leiterin der IntegrationsKITA
7
PORTRÄT
Alle Kinder
lieben….
Nudeln und Tomatensoße – und das ist wahrscheinlich schon seit Generationen so. Wenn am
Montagmittag in der KITA Springmäuse in
Berlin-Treptow der kleine Servierwagen kommt,
ist der Start in die Woche perfekt.
Schnell ist der Tischdienst zur Stelle, die Teller werden gefüllt, und die kleinen
Kellnerinnen und Kellner üben sich im Balancieren. Während sich in den Gruppenräumen die Kinder über die Nudeln hermachen, damit auch ja keine übrig
bleibt, putzt die Küchenchefin die riesengroßen Töpfe und denkt schon über
das nächste Mittagessen nach.
Seit nunmehr 20 Jahren kocht Carmen Kümmele für Kinder. Mehr als 80 Kinder sind ihre Gäste, in einem Alter, wo eine gesunde Ernährung zu den wichtigsten Voraussetzungen für ihre Entwicklung gehört.
Neben vielen anderen Leistungen, die die KITA bietet, ist das eine der verantwortungsvollsten Aufgaben.
Kochen in der KITA ist eben nicht nur Kochen schlechthin. Es gehört schon eine Menge Berufserfahrung dazu, ein Essen so zuzubereiten, dass es ernährungswissenschaftliche Kriterien für Kleinkinder erfüllt, dem finanziell zur Verfügung stehenden Budget entspricht und möglichst
allen Kindern schmeckt.
„Wir bieten in unserer KITA Mischkost, also Fisch,
Fleisch und auch ein süßes Gericht. Letzteres allerdings mögen nicht alle Kinder, so dass ich immer
noch was Kräftiges auf den Tisch bringe. Aber meine
Erfahrungen sind, dass man das Ess- und Geschmacksverhalten der Kinder durchaus beeinflussen kann. Zum Beispiel variiere ich Soßen zum Fisch
und benutze viel Gemüse und Kräuter. Ohne frische
Petersiliengarnierung kommt kein Essen auf den Tisch.
Auch bei den Kleinsten isst das Auge mit. Ich beschäftige mich mit Fachliteratur, denke mir neue Rezepte aus, z. B. vegetarische. Ich möchte nicht so viel
Fleisch zum Einsatz bringen. Hier haben sich die
Ernährungsgewohnheiten geändert.
8 | Käpt´n Browser 1/2008
Essen in der Gemeinschaft muss
Spaß machen für alle Kinder. Dazu
gehört auch, dass die Erzieherinnen gemeinsam mit der Küchenchefin individuelle, gesundheitliche und ethnische Besonderheiten der Kinder berücksichtigen.
Neue Rezepte werden natürlich erst einmal in meiner Familie
In der Küchenwelt von Carmen Kümmele vereinigen sich meh-
ausprobiert – mein Leben dreht sich ums Kochen“, so Carmen
rere Berufsfelder. Sie ist Kalkulator und Einkäufer. Gekauft wird
Kümmele.
bei erprobten Firmen, Gemüse z.B. nur aus der Region. Jede Lieferung wird von ihr auf Qualität geprüft und dokumentiert.
Die Eltern interessieren sich heute viel mehr, wie ihre Kinder in
Alle Waren sind frisch, nichts wird gekühlt oder gelagert (es
der KITA ernährt werden. Es geht nicht nur um den vollen Bauch,
gibt nur einen kleinen Vorrat für den „Notfall). Im Auge behal-
sondern vielmehr darum, was reinkommt. Nicht selten bringen
ten muss Carmen Kümmele das zur Verfügung stehende Bud-
auch die Eltern neue Rezepte mit. Aber als eine Mutter Frau
get (1€/pro Kind und Essen). „Daraus versuche ich das Beste zu
Kümmele überzeugen wollte, die berühmte Tomatensoße doch
machen. Klar, dass viele Eltern Bio-Produkte wünschen. Wenn
aus geschälten Tomaten zu fertigen, musste sie lachen. Das Lieb-
es möglich ist, bringen wir die auch zum Einsatz. Aber diese
lingsessen der Kinder wird seit -zig Jahren nach diesem „Geheim-
zum Teil überteuerten Produkte können wir mit unseren Mög-
rezept“ zubereitet.
lichkeiten nicht generell benutzen. Das wäre auch mit einer
enormen Kostensteigerung für die Eltern verbunden“.
Die Küche von Frau Kümmele unterliegt einer ständigen Kontrolle durch die Lebensmittelaufsicht. Regelmäßige Hygieneschulungen sind Pflicht. Fünf Tage lang muss von jedem Essen
eine Rückstellprobe im Kühlschrank lagern. Die vorgeschriebene Temperatur für ein Mittagessen wird vor dem Auftragen mit
einem Spezialthermometer gemessen und protokolliert.
Carmen Kümmele kalkuliert, kauft ein, dokumentiert, protokolliert, putzt die Küche nach hygienischem Standard – ach ja,
und kocht!
Wenn sie frühmorgens um 6 Uhr ihren Arbeitstag beginnt, kommen dann noch die „Fachgespräche“ dazu. Die ersten Kinder
kommen, schauen ihr bei der Frühstücksvorbereitung zu und
die wichtigste Frage ist natürlich: „Was gibt es zu Mittag?“
Das ist jeden Tag eine neue Herausforderung, denn auch in der
KITA ist der Gast König!
C.K.
9
NEUERÖFFNUNG:
KITA Die kleinen Entdecker
Neue KITA
in Friedrichshain
„entdeckt”
Ab Anfang März hat der Träger Käpt`n Browser gGmbH eine
„Der Grund, in die Hauptstadt zu zie-
neue Einrichtung in Berlin – die KITA Die kleinen Entdecker in
hen, hat nicht mit der um sich grei-
der Strausberger Straße. Nach umfangreichen Baumaßnahmen
fenden Berlin-Euphorie zu tun, ist
können hier künftig 90 Kinder betreut werden.
eher privat. Mein Mann hat den
Die KITA befindet sich in Berlin-Friedrichshain, einem Stadtbe-
`Standort` schon erprobt.“
zirk, der sich zunehmend zu einem attraktiven Wohn- und
Lebensraum entwickelt. Viele junge Familien suchen in Fried-
In den letzten Jahren arbeitete Frau
richshain ihr neues Zuhause und die Geburtenzahlen steigen.
Jörn-Otremba in Hamburg in einer
Diese Situation verlangt familiengerechte Bildungs- und Betreu-
großen KITA-Einrichung mit 170 Kin-
ungsangebote. Die Käpt`n Browser gGmbH hat die Vorausset-
dern als Leitungsvertretung. „Das war
zungen in diesem interessanten Sozialraum analysiert. Mit ihren
eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit und ich kann viele Erfah-
Angeboten berücksichtigt sie vor allem die spezifischen Bedürf-
rungen einbringen. Vergleichsweise ist ja unsere KITA in der
nisse der Familien, möchte jedoch auch Mitarbeiterinnen umlie-
Strausberger eine recht kleine Einrichtung, was natürlich viele
gender Firmen und Einrichtungen gerecht werden.
Vorzüge hat, z. B. die individuelle Arbeit mit den Kindern und
Ein besonderes Angebot gibt es für Kinder unter drei Jahren.
Eltern.“
Ihnen stehen 40 Plätze in einem separaten Bereich mit einer
Neben ihrer Arbeit setzte sich Uta Jörn-Otremba noch einmal
flexiblen Raumgestaltung zur Verfügung.
auf die Schulbank, absolvierte ein Studium zum Bachelor für
Das moderne, zukunftsorientierte Konzept der Käpt`n Browser
soziale Arbeit. „Zuerst treibt mich natürlich Wissensdrang, gera-
gGmbH, das u.a. die frühkindliche medienpädagogische Arbeit,
de auf den Gebieten Bildung, Erziehung, soziale Arbeit ist viel
Entwicklung von Kreativität und Sprache enthält, eignet sich
in Bewegung gekommen. Ich glaube, dass es von Vorteil ist, die
gut, den Herausforderungen dieses Stadtbezirks im Zentrum
Arbeit vor Ort in der KITA auch mit anderen sozialen Bereichen
von Berlin gerecht zu werden.
zu verbinden. Ich denke da an Beratungsbedarf oder auch an
Netzraumarbeit im Umfeld.“
Mit der Eröffnung der KITA in der Strausberger Straße beginnt
auch der erste Arbeitstag für die Leiterin Uta Jörn-Otremba in
Die KITA und Berlin-Friedrichshain werden Frau Jörn-Otremba
Berlin. Nach ihrem Studium in Rostock, Stationen in Stuttgart
hierfür gewiss viele Möglichkeiten bieten, ihre Ideen umzuset-
und Hamburg hat sie nun in Berlin ihre neue Heimat gefunden.
zen. Wir wünschen viel Erfolg!
10 | Käpt´n Browser 1/2008
chsten Seiten hat
nä
n
de
uf
A
t!
ag
fr
seid ihr ge
mente,
Liebe Kinder, nun
, Aufgaben, Experi
el
ts
Rä
e
nd
ne
i!
an
sp
elt. Viel Spaß dabe
Käpt´n Browser
m
m
sa
ge
ch
eu
r
fü
n Comic
Knobeleien und ei
Finde den
richtigen Weg!
Welcher Weg führt Käpt´n Browser zu
Felix und Ch@trin - A, B oder C?
richtig!
A
B
S?
NANU, WAS IST DA
EIN WIRKLICH
...
N
E
S
E
W
S
E
M
A
S
R
E
WUND
Welche Tiere kannst du erkennen?
Elefant, Hahn, Giraffe,
Zebra, und Ziege
C
11
Lotte
die knallbu
nte Raupe
Bild: Nele
KITA Schneckenhaus
1.
Male 5 oder 6 Blätter (A4)
mit je einer anderen Farbe
voll. Laß die Blätter ordentlich trocknen.
2.
Lege den Teller umgekehrt
auf das Papier und male
den Rand mit einem Bleistift nach. Anschließend
den entstandenen Kreis
ausschneiden.
3.
Material
Klebe die fertigen Kreise
auf ein weiteres großes
Stück Papier so auf, dass
sich die Kreise leicht überlappen. Zum Schluß malst
du deiner Raupe ein paar
Beine und ein lustiges
Gesicht.
Papier/Karton,
Malfarben, Schere,
Kleber, Bleistift,
schwarzer Filzstift,
runde Schablone
wie Unterteller
oder Zirkel
Finde die
4
UnterschIede
!
Käpt´n Browser
hat sich im
linken Bild
etwas verändert.
Entdeckst du die
Unterschiede?
12 | Käpt´n Browser 1/2008
Das kleine
Experiment
Süße Bilder
Material
Auf einen flachen Teller wird etwas Wasser
gegossen. Auf vier Zuckerwürfel werden einige
Tropfen Lebensmittelfarbe gegeben, am besten
in den Farben rot, gelb, grün und blau.
Jetzt müsst ihr euch beeilen, denn die Zuckerwürfel zerfallen sehr schnell. Also sofort die
Würfel in möglichst großem Abstand voneinander auf den Teller legen.
flacher Teller, Wasser, Lebensmittelfarben in Tropfflaschen, mehrere
Zuckerwürfel, Lupe
Was passiert?
Der Zucker löst sich auf und schöne Farbverläufe
kommen zum Vorschein. Die farbigen Zuckerlösungen laufen, ausgehend von den Zuckerwürfeln, aufeinander zu und stoßen aneinander.
An diesen Stellen entstehen harte Farbkanten,
die aussehen, als seien sie mit dem Lineal gezogen. Nach einer Weile, wenn sich der Zucker
völlig aufgelöst hat, verschwinden diese Kanten
wieder. Diesen Vorgang könnt ihr gut mit der
Lupe beobachten.
13
n
e
n
e
g
i
e
n
e
n
i
e
d
Male
r
e
s
w
o
r
B
n
Käpt´
Male mit Buntstiften oder Tusche den fliegenden
Käpt´n auf seinem Surfbrett nach deinen
Vorstellungen oder wie in der Vorlage.
14 | Käpt´n Browser 1/2008
RATGEBER
Schon wieder ist
unser Kind erkältet!
Wenn ihr Baby oder Ihr Kleinkind ständig eine laufende Nase hat, seit es die KITA besucht, fragen sich viele Eltern: „Ist das denn noch normal? Ist unser Kind besonders infektanfällig? Müssen wir uns Vorwürfe machen, es zu früh in der Kindertagesstätte
angemeldet zu haben?“ Wir Kinderärzte wissen, dass es nicht ungewöhnlich ist, wenn
Kinder oft erkältet sind. Häufig erkranken die Kleinen an „einfachen“ Atemwegsinfekten wie Schnupfen, Husten oder Halsentzündungen, die meist durch Viren ausgelöst
werden. Ganz gleich, in welchem Alter die Kinder in die KITA aufgenommen werden:
Der erste Schnupfen bleibt ihnen nicht erspart!
Statistische Erhebungen haben ergeben, dass es noch normal ist, wenn Babys unter
einem Jahr bis zu 11,3 mal und Kleinkinder bis zum 4. Lebensjahr durchschnittlich 10,5
mal im Jahr an Infekten erkranken. Selbst Schulkinder sind im Jahresdurchschnitt noch
achtmal betroffen.
Dass die Kleinen so oft krank sind, liegt zum einen daran, dass
Selbstverständlich gehören kranke Kinder in ärztliche Behand-
es eine Vielzahl von Krankheitserregern gibt, mit denen sie sich
lung. Anzeichen für eine schwere Infektion sind hohes Fieber
immer wieder neu anstecken. Zum anderen ist ihr Abwehrsy-
und Spielunlust. Das Kind mag nicht trinken und essen, es
stem – das Immunsystem – noch nicht ausgereift. Die von der
erbricht oder ist apathisch. Der Arzt unterstützt die Eltern bei
Mutter mitgegebenen Schutzstoffe werden allmählich abge-
der Entscheidung, wann das Kind wieder die Kindertagesstät-
baut. Wenn das Kind mit den unterschiedlichsten Erregern in
te besuchen darf.
Berührung kommt, bildet es Abwehrstoffe.
Der Kontakt zu Personen außerhalb der relativ geschützten
Wie können wir alle die Kleinen bei der Eingewöhnung in die
Umgebung in der Familie bringt für das Kind also wiederholt
KITA unterstützen?
Erkältungen mit sich. Es bedeutet aber auch, dass seine Abwehr-
Alle, das sind die Eltern, Geschwister, Erzieherinnen und ande-
kräfte trainiert werden.
re Kontaktpersonen in der Kindereinrichtung.
Von einer erhöhten Infektanfälligkeit sprechen wir Kinderärz-
Von großer Bedeutung für das gesundheitliche Wohlbefinden
te erst dann, wenn:
ist das seelische Wohlergehen der Kleinen. Der Tag sollte zu
Hause ohne Hektik beginnen und im geregelten Tagesablauf
• die Erkrankungshäufigkeit über der durchschnittlichen
Zahl im Jahr liegt,
der KITA seine Fortsetzung finden.
Bewegung, Aufenthalt an der frischen Luft, ausreichend Ruheund Schlafzeiten, Abhärtung und eine gesunde, altersentspre-
• es im Zusammenhang mit sog. banalen Erkältungen
chende, vitaminreiche Ernährung sind wichtige Voraussetzun-
häufig zu Infektionen kommt, die durch Bakterien her-
gen für ein starkes Immunsystem.
vorgerufen werden und die Behandlung mit Antibiotika
Diese Punkte sind fester Bestandteil in der Arbeit der Erziehe-
erfordern. Dazu gehören z. B. Mittelohrentzündungen
rinnen mit den Kindern. Sie tragen damit maßgeblich dazu bei,
oder Erkrankungen der tieferen Atemwege wie Bronchitis,
die Abwehrkräfte zu stärken. Je älter ein Kind wird, desto erfahrener wird sein Immunsystem. Dann ist auch die Zeit der immer-
• ein Kind sich zwischen den Infekten nicht richtig erholt,
so dass seine Entwicklung beeinträchtigt wird.
zu laufenden Nase vorüber!
Dr. Ruth Hänsgen, Kinderärztin
15
PSYCHOLOGIE
Beißen, kratzen, treten –
Wie aggressiv darf mein
Kind sein?
Grobheiten im Umgang
mit anderen Kindern,
Trotzphasen und körperliche Angriffe auf die
eigenen Eltern – Kinder
sind nicht immer nur süß.
Können Sie vielleicht von
solchen Verhaltensweisen
bei Ihrem Kind berichten und fragen sich, inwieweit es sich dabei
um normales, vielleicht etwas ungestümes, kindliches Verhalten
handelt oder ob Ihr Kind zu besonderer Aggressivität neigt?
Ein Verhalten wird dann als aggressiv bezeichnet, wenn es darauf ausgerichtet ist, jemanden zu schädigen. Bei Kindern ist es
Erste Anzeichen
rechtzeitig bemerken
häufig schwer nachzuvollziehen, ob und wann ein problematisches Verhalten absichtlich oder ohne Vorsatz gezeigt wird.
Kleinere Kinder werden Aggressionen natürlich noch nicht in
Auch hyperaktive Kinder verhalten sich oft schädigend oder
diesem Ausmaß zeigen. Doch es gibt Vorläufer aggressiven Ver-
störend, jedoch ohne Absicht. Für die Beurteilung, ob es sich
haltens, die auch schon in jüngerem Alter bemerkbar sind. Von
tatsächlich um Aggressivität handelt, ist von Bedeutung, wie
ausgeprägtem Trotzverhalten spricht man, wenn das Kind über
häufig und wie intensiv das Problemverhalten über einen län-
einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr schnell ärger-
geren Zeitraum auftritt. Bedroht Ihr Kind andere Kinder oder
lich wird, häufig Streit mit Erwachsenen sucht, sich aktiv Regeln
schüchtert es sie ein? Beginnt es häufig Schlägereien? Hat es
widersetzt, andere absichtlich verärgert, die Schuld häufig auf
schon Gegenstände als Waffen genutzt? Ist es körperlich grau-
andere schiebt, oft wütend ist und nachtragend reagiert. Die-
sam zu Menschen oder quält es Tiere? Wenn Sie eine der Fra-
ses Trotzverhalten, das aggressivem Verhalten häufig voraus-
gen mit „ja“ beantworten können, ist es möglich, dass bei Ihrem
geht, kann bereits im Alter von drei Jahren beginnen. Generell
Kind aggressives Verhalten vorliegt. Tritt aggressives Verhalten
lässt sich sagen, dass aggressives Verhalten umso stabiler ist, je
bereits vor dem 10. Lebensjahr auf, besteht die Gefahr, dass es
früher es auftritt. Jungen drücken ihre Aggressionen eher direkt
im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter zu Kriminalität führt.
und körperlich aus, während Mädchen eher die indirekte Form
wie Streit und Intrigen suchen. Ungestümes Verhalten im Spiel
stellt also keine Aggressivität im bedenklichen Sinne dar.
16 | Käpt´n Browser 1/2008
Dipl.Psych. Annika Tillmans
Psychologin und Interkulturelle Trainerin
geboren 1978 in Schwedt, Studium der Psychologie an der HumboldtUniversität zu Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Otto-vonGuericke-Universität Magdeburg, Dozentin für Entwicklungspsychologie
Risikofaktoren erkennen
und beeinflussen
Risikofaktoren für Entstehung und Aufrechterhaltung aggres-
gemeinsamen Kurs verfolgen und wissen, was sie dem Kind mit-
siven Verhaltens können einerseits in der Familie liegen wie z.B.
geben wollen. Sie sollten klare Grenzen setzen und eindeutige
familiärer Stress, Partnerschaftsprobleme der Eltern, die even-
Regeln festlegen. Diese Regeln sollten einfach und positiv for-
tuell gewalttätig ausgetragen werden, oder anhaltende Kon-
muliert werden: statt „Du sollst nicht rumschreien“ besser „rum-
flikte in der Familie. Andererseits spielt auch der Erziehungsstil
schreien ist verboten“ sagen. Regeln sollten verlässlich sein, aber
eine bedeutende Rolle.
Ausnahmen wie z.B. am Geburtstag später ins Bett zu gehen,
Eine autoritäre oder inkonsequente Erziehung fördert aggres-
möglich sein. Sie sollten Kindern den Sinn von Regeln erklären,
sives Verhalten bei Kindern. Erfährt das Kind Zurückweisung,
aber nicht endlos darüber debattieren. Sie müssen sich natür-
harte Strafen, geringe Freiräume für die Entwicklung von Selbst-
lich auch selbst an die Regeln halten, um als Vorbild zu dienen
ständigkeit und wenig Wärme in der Erziehung, ist es gefähr-
und eigene Fehler zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen.
deter, aggressives Verhalten auszubilden. Besonders ungünstig
Generell kann gesagt werden, dass soviel wie nötig ganz ein-
ist es, wenn elterliche Konsequenzen schwer vorhersagbar sind
deutig geregelt und die festgelegten Konsequenzen durchge-
(mal wird ein Verhalten des Kindes hart bestraft, mal toleriert)
setzt werden sollten; auf der anderen Seite sollten dem Kind
oder nur störendes Verhalten des Kindes zu Beachtung führt,
gemäß seinem Entwicklungsstand so viele Entscheidungsfrei-
während positives Verhalten unbeachtet bleibt.
heiten wie möglich gelassen werden.
Nicht immer sind Eltern mit einem problematischen Erziehungs-
Ein zweiter wichtiger Schutzfaktor vor Verhaltensauffälligkei-
stil per se schlechte Eltern. Ein schwieriges Temperament wie
ten ist die Stärkung der positiven Beziehung zum Kind. Seien
z.B. Hyperaktivität kann bei Kindern bereits angeboren sein, was
Sie liebevolle, aufmerksame Bezugspersonen, die ihr Kind loben,
für davon überforderte Eltern der Ausgangspunkt für ein ungün-
mit ihm über Gefühle sprechen, ihm sagen, dass sie es lieb haben
stiges Erziehungsverhalten sein kann.
und mit ihm Zeit verbringen.
Einfache und klare Regeln
können helfen
Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind trotz aller Erziehungsbemühungen zu dem oben beschriebenen aggressiven Verhalten
neigt, haben Sie keine Scheu, das mit dem behandelnden Kin-
Wie sollten Sie nun Ihr Kind erziehen, um es vor Verhaltens-
derarzt zu besprechen oder einen Kinderpsychologen aufzusu-
auffälligkeiten zu bewahren oder einer beginnenden Aggressi-
chen. Es gibt viele für kindliche Aggressionen entwickelte Trai-
on zu begegnen? Oberstes Gebot ist, dass aggressives Verhal-
ningsprogramme, die gute Ergebnisse erzielen. Wichtig ist, dass
ten des Kindes nicht zum Erfolg führen darf. Dazu bedarf es
diese Programme so früh wie möglich ansetzen, damit sich das
starker Eltern und Erzieher, die als „Erziehungsteam“ einen
Problemverhalten nicht verfestigt.
17
PROJEKT
Kinder für eine Welt –
Erziehung zur Toleranz
Ein altes arabisches Sprichwort fordert die Menschen dazu auf, ihre
Zelte weit voneinander aufzuschlagen, aber dennoch ihre Herzen zu
Projektergebnisse in dem wiedereröffneten Elterncafé in der KITA
Pohlstraße vorgestellt
Erste Projektergebnisse wurden am 30. Januar 2008
anlässlich der Wiedereröffnung des Elterncafés prä-
nähern. Diesem Anspruch, aufein-
sentiert. Dazu zählte bei-
ander zu zugehen und den ande-
spielsweise eine kreative
ren besser zu verstehen, fühlt sich auch die Kita Pohlstraße 87
Auseinandersetzung mit „Berlin – die Stadt, in der ich lebe“. Die
verpflichtet. Sie setzt im Rahmen einer Förderung durch das
Kinder bastelten aus verschiedenen Alltagsmaterialien Wahr-
Bundesmodellprogramm
zeichen der Stadt nach, die sie zuvor besucht hatten. Dieser
„VIELFALT
schöpferische Prozess wurde in Form eines kleinen Films doku-
TUT
GUT.
Jugend für Vielfalt, Tole-
mentiert.
ranz und Demokratie“ das
Modellprojekt „Kinder für
Die Präsentation rief bei den zahlreich erschienenen Eltern eine
eine Welt – Erziehung zur
positive Resonanz hervor und führte im Nachgang zu einer leb-
Toleranz“ um. Es geht
haften Diskussion über die Beteiligungsmöglichkeiten an dem
darum, für die Einrich-
Projekt. Immer war dabei die Neugierde auf die fremden Kon-
tung einen multimedialen
tinente und Länder zu spüren. Die Eltern wollen künftig aktiv
Atlas zu erstellen.
an dem Geschehen teilhaben, indem sie Elemente aus ihren
Familienkulturen in den pädagogischen Prozess einbringen.
In der KITA spielen und
lernen Kinder aus 27 Län-
Eine afrikanische Mutter wird beispielsweise zwei Tage lang eine
dern miteinander. Sie sol-
Erzieherin bei der Betreuung der Gruppen unterstützen. Sie wird
len mehr übereinander
gemeinsam mit den Kindern afrikanische Speisen zubereiten
erfahren und entdecken,
und plant für die Zukunft, zusammen mit den Kindern zu musi-
dass sie trotz unterschied-
zieren und zu tanzen. Damit liefert das Modellprojekt neue
licher Herkunft Vieles ge-
Ansätze einer Elternbeteiligung, die beispielgebend sein kön-
meinsam haben. Diese
nen für die pädagogische Arbeit in den KITAs der Käpt´n Browser
Erkenntnis wird nicht mit
gGmbH.
Thomas Schnaak, Fachberater
dem pädagogischen Zeigefinger vorgegeben. Sie
soll allmählich und beiläufig reifen, indem die
Kinder gemeinsam Bilder
malen, Hörspiele und
Trickfilme entwickeln, in
denen sie die Länder, aus denen ihre Eltern und Großeltern stammen, vorstellen. Die Erzieherinnen sind zuversichtlich, dass über
die Begeisterung im Umgang mit den Medien auch ein Verständnis für den jeweils anderen wächst.
18 | Käpt´n Browser 1/2008
Gefördert im Rahmen des Programms „VIELFALT TUT GUT.
Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“
TIPP
Vorsicht,
Giftpflanzen!
Die Frühlingssonne lockt ins Freie. Endlich können Kinder wie-
le müssen jedes Jahr rund 10.000 Kinder wegen Vergiftungen
der durch Wald, Parks und Gärten toben. Blätter, Beeren und
ins Krankenhaus und bei der Hälfte der Fälle ist der Verlauf der
Blüten regen die Fantasie an zu Basteleien und Spielen. Nicht
Vergiftung lebensbedrohlich. Die meisten Vergiftungen bei Kin-
selten aber kommt es vor, dass Pflanzen oder Teile davon in
dern entstehen zwar durch Medikamente oder Haushaltsche-
Mund und Magen gelangen. Das kann gefährlich werden. Im
mikalien, aber schon an dritter Stelle folgen giftige Pflanzen.
Freien, aber auch in der Wohnung – was kaum einer vermutet
Die Symptome reichen von Hautreizungen über Magenverstim-
- gibt es eine Vielzahl giftiger Pflanzen. Laut Giftnotrufzentra-
mung bis zu Kreislaufkollaps und Atemlähmung.
Was ist bei Verdacht auf
Vergiftung zu tun?
• Die Giftnotrufzentrale anrufen! Hier gibt es rund
um die Uhr eine kostenlose Beratung.
• Eine unbekannte Pflanze muss dem Berater so
Was ein Arzt bei Verdacht auf
Vergiftung wissen muss!
Welche Pflanze und welche Teile hat das Kind im Mund
gehabt? Wurde nur gekaut und ausgespuckt oder verschluckt? Wie viel war es? Was müssen Eltern beachten?
genau wie möglich beschrieben werden: Aussehen,
Standort, Form, Größe, Anordnung der Blätter,
Keine Milch zu trinken geben, sondern Tee oder Wasser (kein
Farbe, Blüten, Früchte...
Mineralwasser). Kein Erbrechen auslösen, da giftige
• Bei Einweisung in ein Krankenhaus möglichst einen
vollständigen Zweig der Pflanze (Früchte, Blätter)
Substanzen die Speiseröhre und den Mundraum erneut verätzen können.
mitnehmen!
Giftige Pflanzen in der freien Natur und im Garten – eine kleine Auswahl
Eibe, Vogelbeere, Aronstab, Efeu, Lebensbaum, Tollkirsche, Wolfsmilchgewächse, Bilsenkraut, Schierling, Stechapfel, Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Eisenhut, Goldregen, Fingerhut, Engelstrompete, Seidelbast,
Wunderbaum, Rhododendron, Liguster, Arnika, Oleander
Giftige Zimmerpflanzen
Weihnachtsstern, Alpenveilchen, Korallenstrauch, Gummibaum,
Birkenfeige (Ficus benjamini), Affenbrotbaum, Dieffenbachie
Giftnotruf Berlin-Brandenburg
030 19 24 0
Reanimationszentrum des
Universitätsklinikums
Rudolf Virchow
030 450 53 555
Liste der giftigen Pflanzen
www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale
19
BUCHVORSTELLUNGEN
Wie Franz Kaiser
den Fußball erfand
Franz Kaiser ist sauer. Seine Eltern, die Besitzer einer Seifenfabrik, haben ihm streng verboten, sich beim Spielen
die Hände schmutzig zu machen.
Aber wie soll er ohne Hände Ball
spielen? Vor lauter Wut kickt
Franz Kaiser mit dem Fuß gegen
den Ball. Und plötzlich erfindet
er das beliebteste Spiel der der
Welt.
Besonders bemerkenswert sind
die eigenwilligen Illustrationen
von Karsten Teich, der für die Fischer Schatzinsel auch das
Bilderbuch „Katzenrabatz“ und das „Märchenbuch zum
Vorlesen“ meisterhaft in Szene gesetzt hat.
20 | Käpt´n Browser 1/2008
Wie Franz Kaiser den Fuball erfand
Karsten Teich
ab 4 Jahren
Preis: 12,50 €
ISBN13: 978-3-596-85180-5
ISBN10: 3-596-85180-7
Das Buch ist ab April auch im Miniformat erhältlich.
ISBN 978-3-596-85282-6
Preis: ca. 5 €
Fischer Schatzinsel
Ich bin einmalig…
…das kann jedes Kind
Türkisch, Englisch oder Italienisch. Am Schluss des Buches
von sich sagen. Auf
gibt es eine Auflösung für alle, die das Einmalige nicht
jeder Seite dieses Sach-
gefunden haben. Das Buch von Manujula Padmanabhan ist
sbilderbuches kann man
eine Bereichung für die multikulturelle Erziehung, ein Bilder-
Dinge finden, die ein-
buch für die Sinne und verrät eine Menge über die vielen
malig sind. Vielleicht
unterschiedlichen Kulturen unserer Erde. Unbekannte Laute
hat das „Ding“ eine andere Farbe, eine andere Form oder
und nie gesehene Schriftzeichen bieten eine spannende
einfach…ganz fest eingeschlafen, während die anderen
Möglichkeit, um schon mit kleinen Kindern die Begriffe
putzmunter sind! Der kleine
„gleich“ und „anders“ zu entdecken. Also Augen und Ohren
Satz „Kannst du mich
finden?“ steht in sechzehn
Sprachen aus der ganzen
Welt dabei – darunter
Ich bin einmalig
Manjula Padmanabhan
aufgesperrt! Mit diesem Buch können die kleinen Leser
Preis: 12,90 €
ISBN 978-3-596-85252-9
Fischer Schatzinsel
Spannendes über die Welt entdecken.
An die hundert
Lieder hat die
Herausgeberin
Catrin
Fischer
zusammengestellt.
Das Liederbuch umfasst mehrere Themen wie „Für kleine
Sänger“, „Wir feiern und spielen“, „Märchen und lustige Geschichten zum Singen“, „Von großen und kleinen Tieren“,
„Morgens und abends“ und spaziert musikalisch durch die Jahreszeiten. Das Liederbuch ist auch eine Herausforderung
für alle Eltern, gemeinsam zu versuchen,
mit ihren Kindern zu musizieren. Hilfe
geben die einfachen Notensätze und
Gitarrengriffe.
Das Liederbuch
ISBN 978-3-596-85042-6
Preis: 14,90 €
Fischer Schatzinsel
fremde Sprachen lernen, neue Freunde finden und viel
FILME
Affentheater
Im Regenwald lebt der Orang-UtanJunge Dodo mit seinen Eltern. Er liebt
Töne und Geräusche und kann fast alle
– vom fallenden Wassertropfen bis
zum Grillenzirpen – nachmachen.
Animationsfilm
Deutschland 2008,
79 Minuten,
empfohlen ab 5 Jahren
wwws.warnerbros.de/dodo
Eines Tages fällt ihm beim Spielen ein
das kleine Nashorn Panta, zum Lachen
bringen, sondern auch eine gefürchtete
Tigerin verjagen. Als der Fluss austrocknet
und die Tiere unter der großen Dürre leiden, entdeckt Dodo das größte Geheimnis
seiner Musik.
räselhaftes „Dingsbums“ vor die Füße,
das ihm der alte kauzige Orang-Utan
Der Produzent Thilo Graf Rothkirch zeig-
Darwin zunächst abnimmt. Als sich
te bereits mit seinen Leinwand-Adoptio-
Dodo jedoch als hartnäckig erweist,
nen der Eisbär-Abenteuer Weltformat. Der
erklärt ihm Darwin, der bei den Men-
Siegeszug des kleinen Eisbären Lars hält
schen aufgewachsen ist, dass es sich
immer noch an. In der Zwischenzeit hat
um eine Geige handele, und zeigt ihm,
auch Hans de Beers „Kleiner Dodo, was
wie man darauf spielt. Mit den nie
spielt Du?“ im KI.KA seinen Platz gefun-
gehörten Tönen des „Dingsbums“ kann
den. Nun schickt sich der kleine Dodo an,
Dodo nicht nur seine beste Freundin,
die Herzen der Kinogänger zu erobern.
Ein Besuch im FEZINO
…so heißt jetzt das Kinderkino im Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) Wuhlheide in Berlin. Das
Programm, ganz speziell für Kinder, wird vom Kinderfilm Berlin e. V. gestaltet. Ziel der Film- und
Medienpädagogen des Vereins ist es, pädagogisch wertvolle Kinderfilme zu verbreiten und dazu
gehören auch Produktionen, die nicht oder nicht
mehr in kommerziellen Kinos gezeigt werden.
Im FEZINO finden 139 Kinder und Erwachsene Platz. Bemerkenswert ist auch der
erschwingliche Eintrittspreis von zwei Euro pro Person. Speziell für kleine Kinder gibt es das Bilderbuch (Mitmach)Kino. Dieses Angebot kann auch für Kindergeburtstage gebucht werden. 18 verschiedene Themen bieten die Medienpädagogen zur Auswahl für die zweistündige Mitmach-Aktion für Kinder ab vier Jahren (rechtzeitige Anmeldung erforderlich, maximal 12 Kinder). Das mobile Kino
MOKIKI kommt auch direkt in Kindereinrichtungen.
22 | Käpt´n Browser 1/2008
Kinderfilm Berlin e. V. im FEZ
Fon (030) 30 53 01 09 09
info@kinderfilm-berlin.de
www.kinderfilm-berlin.de
Termine: Januar bis Dezember
jeweils Di und Do 1000 und 1400 Uhr
Sa 1400 und 1600 Uhr
So 1200, 1400 und 1600 Uhr
KITA-NEWS
KITA Rüsselbande
Drusenheimer Weg 43
12349 Berlin
Fon (030) 762 93 20
NEUKÖLN
Wer krabbelt denn da?
Dienstagvormittag in der KITA Rüsselbande in Berlin-Neukölln: Zwischen 10 und 11 Uhr finden sich Eltern aus der Nachbarschaft und
der weiteren Umgebung mit ihren Kleinen ein.
KITA Eichkater
Fürstenwalder Allee 344
12589 Berlin
Fon (030) 648 94 26
KÖPENICK
IntegrationsKITA
Salvadore-AllendeStraße 47-49
12559 Berlin
Fon (030) 654 0092
KITA Schneckenhaus
Stillerzeile 136 - 138
12587 Berli
Fon (030) 645 45 82
KITA Springmäuse
Springbornstraße 88
12487 Berlin
Fon (030) 636 46 86
Der Krippenbereich steht ihnen kostenlos offen zum Spielen. Väter
und Mütter können sich hier austauschen, denn oftmals stehen sie
Hause allein da. Sie lernen die Erzieherinnen kennen und können sich
MITTE
mit den Problemen, die der Familienzuwachs so mit sich bringt, zu
KITA Sonnenschein
Pohlstraße 87
10785 Berlin
Fon (030) 230 051 78
ein Bild davon machen, wie ein KITA-Tag abläuft. Für einen kleinen
nen wird die Krabbelgruppe regelmäßig eingeladen. Und nicht selten werden aus den kleinen Besuchern neue KITA-Kinder.
Weitersagen!
Krabbelgruppe jeden Dienstag 1000 bis 1100 Uhr
Kindertag in der
KITA Schneckenhaus
Die Kinder nehmen am 30. Mai 2008 in der KITA Schneckenhaus das
Heft in die Hand. Gemeinsam mit den Erzieherinnen gestalten sie
anlässlich des Weltkindertages einen ganzen Vormittag lang den
Ablauf in der KITA nur nach ihren Wünschen; dies bedeutet, dass viel
(Versteck) gespielt, aber auch gebastelt, gemalt und getanzt werden
wird. Die Kreativität der Kinder soll sich voll entfalten. Prompt hörten wir von Zuckerwatte, Popcorn und Clowns. Man darf gespannt
sein!
FRIEDRICHSHAIN
Betrag gibt es ein Mittagessen. Auch zu Festen und anderen Aktio-
KITA Strausberger Straße
Strausberger Straße 49
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Herausgeber: Käpt´n Browser gGmbH,
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