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Lost in Transition: Wie wird das Fernsehen - DLM Symposium

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DLM Symposium
Berlin, 11. März 2009
Lost in Transition:
Wie wird das Fernsehen überleben?
Dr. Jan Krone
Fachhochschule St. Pölten GmbH, NÖ/AT
Institut für Medienwirtschaft
jan.krone@fhstp.ac.at
0043 – 2742 – 313 228 416
www.fhstp.ac.at/forschung/institut-fuermedienwirtschaft/timeunternehmen
Der Tag 1/2
ƒ Keynote Collins
ƒ Mehr Wettbewerb & Pluralismus durch das Internet
ƒ Weniger Wettbewerb & Pluralismus durch TV-Konsolidierung
ƒ Schrumpfender TV-Werbemarktanteil
ƒ TK Strukturwandel
ƒ Aris: Rezession und Digitalisierung mit starken Marken
begegnen
ƒ Debatte: „Buchungsorte“ schaffen und Verwertung verlängern
ƒ TK Wirtschafts- und Werbekrise
ƒ Siegenheim: viele Fragezeichen durch Online-Impact
ƒ Debatte: EU-Werberegulierung zwischen TransparenzGarantie und mehr Optionen für TV-Vermarkter
Institut für Medienwirtschaft
Lost in Transition
Dr. Jan Krone
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Berlin, 11. März 2009
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Der Tag 2/2
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Boudgoust: gelassenes Miteinander
Boudgoust: Respekt und Wertschätzung der Systemstruktur
Ring: befürwortende, aber auch kritische Distanz DS
Ring: maßvolle Weiterentwicklung des Funktionsauftrages
öffentlich-rechtlicher RF gesamt
ƒ TK Medienpolitik*
ƒ
ƒ
ƒ
ƒ
Stadelmaier: Gesellschaftliche Erwartung an RF konstant
Stadelmaier: Infrastruktur-Ausbau bis in die Haushalte
Fazit: kein Rettungsschirm für priv.-kommerz. RF
Fazit: Einigkeiten zwischen Partnern DS herstellen
Institut für Medienwirtschaft
Lost in Transition
Dr. Jan Krone
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Berlin, 11. März 2009
*Das diskutierte Thema der Medienkonzentrationskontrolle konnte aus
Zeitgründen nicht mehr in die Präsentation integriert werden.
ƒ Intermezzo dualer Rundfunk
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Ausblick
Wie wird das (privat-kommerzielle) Fernsehen
überleben?!
Unterscheidung nach öffentlich-rechtlichem
und privatem RF
Private Sender
ZAK*, ALM & andere Gremien
BLM
LPR
Hessen
Bremische
LMA LMS
BY
HE
HB
SL
BR
HR
RB
SR
LfK
LMK
LfM
NLM
BW
RP
NRW
NS
SWR
MA HSH
HH
WDR
SH
NDR
LRZ
MVP
MABB
B
SLM TLM MSA
BB
S
RBB
TH
SA
MDR
ARD
Zweites Deutsches Fernsehen
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Lost in Transition
DeutschlandRadio (DLF/D-Radio
Berlin)
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Dr. Jan Krone
*Gilt nur für bundesweit verbreitete TV- und Hörfunkprogramme
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Unterscheidung nach Verbreitungsgebiet
und Programmstruktur
Nationale/ supranation. Ebene
Vollprogramme
Spartenprog.
Web-Streams
Ballungsraumbzw. landesweite
Ebene
Voll- und Spartenprog.
Regionale
Ebene
Lokale Ebene
4444
4444
4444
4444
1. Fernsehsender mit Lizenz zur
bundesweiten Verbreitung/ einstrahl.
Sender weltweit, Streams
2. ballungsraumweite
Fensterprogramme, gr.
Ballungsraumfernsehsender
4444
4444
4444
4444
4444
3. Regionale/ lokale Fernsehsender und
Fensterprogramme
4. Kleine lokale Fernsehsender/
Stadtkanäle
Eigene Darstellung nach Wiegand nach Copaine/Comery (Hrsg.) 2004
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Unterscheidung nach Übertragungsweg
Kabel-TV Netz
1. Telefonie
Telefonnetz/DSL
Analog
ISDN
VoIP
VoIP
2. Daten
BreitbandInternet
3. AV
Fernsehen
BreitbandInternet
IPTV
Mobilfunknetz
Mobiltelefonie
Satellit,
DVB-T,
W-LAN
etc.
Mobiles
Breitband-Internet
(UMTS)
Mobiles
Fernsehen
Eigene Darstellung nach Bundesnetzagentur Jahresbericht 2005, S. 17.
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ƒ Absicherung Preisniveau Werbespot
ƒ Ärgerlich: Brutto-Netto-Schere
ƒ Werbemenge im Verhältnis zu Belegungseinheiten
ƒ Wechsel in Re-Packaging-Pay-TV-Bouquets
ƒ Ausschöpfung Diversifikationspotential
ƒ TV - Online
ƒ Nachfrage-Orientierung
ƒ Geschäftsmodell Tageszeitung/Zeitschrift als
Unternehmensziel
ƒ Ausgewogenes Verhältnis von direkten & indirekten Erlösen
ƒ Kompensationspotential in beweglichen Märkten
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Vgl. Krone 2005, 2007, 2008, 2009
Ausblick Geschäftsmodell
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Ausblick Medienpolitik/ -regulierung
ƒ „Medienkrise“?!
ƒ Informationsnachfrage erhöht sich in Krisensituationen
ƒ U. Immenga 2004: Wenn ein Medium am Markt überholt ist,
besteht kein Anspruch auf Schutz durch den Gesetzgeber
ƒ Keine Aushöhlung der Medienpolitik durch die Ökonomie
ƒ Liberalisierungen (Wahlfreiheit der Mediennutzung)
ƒ RF ist Medium und Faktor im Prozess freier Meinungsbildung
(BVerfG)
ƒ Problemfall Internet
ƒ Internet ≠ Rundfunk: Was sind Marktanteile im Internet?
ƒ Gefahr eines des-integrativen Mediensystems
ƒ Ex-Ante-Regulierung vs. Ex-Post-Regulierung
Vgl. Krone 2007, 2008, 2009
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Ausblick Fernsehnutzung
ƒ Funktionszuweisungen Fernsehen bleiben in Summe
konstant
ƒ Parallel- und Nebenbeinutzung im Fernsehbereich als
Phänomen des Übergangs 20./ 21. Jahrhundert
ƒ TV (passiv) und Internet (aktiv) mit geringem
Substitutionspotential
ƒ „Fernsehzeit“ der Haushalte als entscheidende Variable
für die Nutzung
ƒ Programm-Menu und „Einstieg-zu-jeder-Zeit-Option“
als USP der Anbieter bei geringsten Transaktionskosten
Vgl. Krone 2005, 2007, 2008, 2009
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Zusammenfassung Ausblicke
ƒ Vermeidung „Pygmalion-Effekt“ der falschen
Grundannahme und daraus korrekt abgeleiteter
Ergebnisse
ƒ Erfolgsgeschichte dualer Rundfunk in DE
ƒ Professionalität in Programm, Vermarktung &
Diversifikation als Schlüssel
ƒ Fernsehen, anders als die Printmedien, geübt im
Umgang mit AV-Oberflächen
ƒ Frage nach dem „Überleben“ irritierend, vielmehr ein
„Anpassen“ wie immer…
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Lost in Transition:
Wie wird das Fernsehen überleben?
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Institut für Medienwirtschaft
jan.krone@fhstp.ac.at
0043 – 2742 – 313 228 416
www.fhstp.ac.at/forschung/institut-fuermedienwirtschaft/timeunternehmen
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