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Blues brannte wie Kohle - Schloss Diedersdorf

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12 | Zossener Rundschau
MAZ | DIENSTAG, 19. FEBRUAR 2013
STRASSENAUSBAU
TERMINE AUS DER POLITIK
JÜHNSDORF | Heute trifft sich
der Ortsbeirat Jühnsdorf zu
seiner öffentlichen Sitzung
um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Nach den Anfragen der Einwohner und der
Ortsbeiratsmitglieder geht
es um Vorschläge zur Umbenennung von Straßen und
den Frühjahrsputz.
MAHLOW | Der Ortsbeirat
Mahlow berät heute um
19.30 Uhr im Vereinshaus
Mahlow, Heinrich-HeineStraße. Im öffentlichen Teil
steht eine Aussprache mit
Mitgliedern der Mahlower
Bürgerinitiative „Lindenring“ zum Stand der Vorbereitung der Baumaßnahme
Lindenring und Stichstraßen auf der Tagesordnung.
Außerdem geht es um die
Vorbereitung des bevorstehenden Frühjahrsputzes,
SPD/Linke:
Beiträge
senken
um Ideenfindung zur Durchführung des Cityfestes und
um die Umbenennung von
Straßen. Interessierte Bürger
sind willkommen.
GROSSBEEREN | Am Mittwoch
tagt der Hauptausschuss der
Gemeinde Großbeeren um
18.30 Uhr in der Alten Molkerei. Es geht vor allem um
eine öffentlich-rechtliche
Vereinbarung mit dem Rechnungsprüfungsamt.
ZOSSEN | Der Ausschuss für
Bau, Bauleitplanung und
Wirtschaftsförderung der
Stadt Zossen berät am Mittwoch, dem 20. Februar, um
19 Uhr im Rathaus. Unter
anderem geht es um den
Bebauungsplan „Alternatives Heil- und Erholungsvorhaben“ und um einen direkten Zugang zum Rad- und
Gehweg Gerichtstraße.
JUBILARE
Die MAZ-Lokalredaktion
Zossen gratuliert herzlich in
Rangsdorf Waltraud Buchholz zum 76., Käthe Hohmann zum 94., Ingeborg
Lange zum 89., Margarete
Reetz zum 92., in Groß
Machnow Waltraud Hilke
zum 76., in Wünsdorf Werner König zum 77., Sieglinde
Noack zum 74., in Kallinchen Waltraut Lehmann
zum 86., in Horstfelde Elli
Lütjens zum 90., in Zossen
Ingrid Schnabel zum 75., in
Neuhof Dora Schütz zum
86., in Waldstadt Inge Schuder zum 75., Kriemhilde
Wolff zum 76., in Mahlow
Axel Buchholz zum 71.,
Klaus-Peter Heinrichs zum
72., Christel Kropke zum 81.,
Helmut Mildner zum 75.,
Ursula Weinholdt zum 72.,
in Ludwigsfelde Joachim
Wieden zum 85., Elisabeth
Riedel zum 85., Albrecht
Rothe zum 80., Eleonore
Pietsch zum 80., Eckart
Bloch zum 70., in Thyrow
Paul Krumbein zum 75., in
Baruth/Mark Dieter Kretschmann zum 72., Rosemarie Schulze zum 80., in Mückendorf Günter Wolter
zum 76., in Horstwalde
Sieglinde Schrock zum
82. Geburtstag.
Notfallkoffer mit Defibrillator übergeben
Als Ergänzung zum Sicherheitskonzept
gibt es jetzt auf Schloss Diedersdorf einen Defibrillator. Dieser Notfallkoffer
kann Leben bei Vorhofflimmern retten.
Das Gerät spricht 20 Sprachen und wählt
automatisch die Notrufnummer 112.
Ortswehrführer der Diedersdorfer Feuerwehr Werner Wieditz (l.) wohnte mit den
Kameraden Bernd Gombert und Heiko
Witt (r.) der Übergabe bei. Aufgeschaltet
wird der Notfallkoffer auf die Brandmeldeanlage bei der Leitstelle Brandenburg.
„Die Feuerwehr ist in zehn Minuten vor
Ort, der Notfallkoffer schon in zwei Minuten einsetzbar“, sagt Henri Schröder
(2.v.r.) Geschäftsführer im Schloss Diedersdorf. Bedient werden kann der KofFOTO: GUDRUN OTT
fer von jedermann.
Blues brannte wie Kohle
Die Band Lausitzblues begeisterte mit stilechtem Sound in Siethen
GRUSSANZEIGEN/GEBURTSTAGE
Guten Morgen, liebe Oma
Elli Lütjens aus Horstfelde
Zu Deinem
90. Geburtstag
gratulieren wir Dir ganz herzlich und
wünschen Dir viel Gesundheit.
Deine Kinder, Enkelkinder und Urenkel
Horstfelde, den 19. Februar 2013
Guten Morgen
lieber Tracker-Schneepflug-Axel!
Für's neue Lebensjahr
alle guten Wünsche
von Erna, Martina, Mirko, Ines,
Gina-Lisa, Marie und Kitty.
Du bist rund um die Uhr
unermüdlich für uns im Einsatz
DANKE!
Das Trio Lausitzblues
heizte im Siethener
Sportlercasino
„Viererkette“ mit einer
eingängigen Mischung
aus Blues, Rock und
Countrymusik ein.
Von Andrea Beck
SIETHEN | Durch die Gegend
zwischen Senftenberg, Ruhland und Lauchhammer –
einst ein riesenhaftes Kohleloch mit stinkender rußgeschwängerter Luft – fressen
sich teilweise auch heute
noch gewaltige Bagger, Halden bleiben zurück und riesige Seen entstehen. Rauchig
und robust wie dieser Landstrich, gleichzeitig aber weich
und einfühlsam wie die Natur
ringsum, ist auch die Stimme
des Frontmanns von Lausitzblues: Sepp Maciuszczyk.
Sein Blues, der brennt wie
Lausitzer Kohle, ist eine Mi-
Wir beraten Sie gern.
Ihre MAZ-Anzeigenberater helfen:
Ellen Lenkewitz, Marktplatz 4, 15806 Zossen
Tel. 03377 341530, Fax 03377 341531
Ellen.Lenkewitz@MAZonline.de
Gerald Geipel, Schützenstraße 63, 14943 Luckenwalde
Tel.: 03371 625236, Fax: 03371 625237
geipel-maz@gmx.de
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Blankenfelde, Zossen
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MAZ Vertriebsagentur
Marktplatz 4, 15806 Zossen
Email: vawappler@online.de
Tel.: 03377-300780
Brandenburgs beste Seiten.
Frontmann und -frau von Lausitzblues: Sepp und Gabi Maciuszcyk.
schung gefühlvoller Akustikballaden und einer ordentlichen Portion Rock und Roll.
Er erzählt von dieser Region,
den Menschen und ihren Geschichten. Es geht um hartes
Leben und billigen Deputatschnaps, um Frauen, um
Liebe und um alte Freunde.
Neben Songs aus eigener
Feder konnte man in der Siehtener „Viererkette“ auch Stü-
cke bekannter Künstler und
Bands wie Canned Heat, Rory
Gallagher, David Coverdale,
den Rolling Stones, Johnny
Cash und vielen mehr hören.
Als Trio mit Gabi Maciuszczyk als Sängerin verschmilzt
die Band zu einem Gespann,
das den Blues mit weichem
Herz, warmer Stimme und
markanten Gitarrenriffs zum
Brennen bringt.
„Man spürt, das ist Musik,
die aus dem Bauch kommt“,
schwärmte eine Ludwigsfelderin, „die Musiker haben es
nicht nur handwerklich gut
drauf, sie strahlen auch so
viel Sympathie und Freude
am Spielen aus.“
Dass man mit LausitzBlues die Bude mit gutgelaunten Fans solider handgemachter Livemusik ordentlich voll
bekommt, weiß man bei der
„Viererkette“ bereits aus Erfahrung: Als das Sportlercasino 2011 erste Schritte als
Eventlocation wagte, machte
Lausitz-Blues den Auftakt.
Die Ü-30-Zielgruppe, zu alt
für Techno, zu jung für Volksmusik, so der offizielle Slogan
der „Viererkette“, fühlt sich
hier jedenfalls sichtlich wohl.
„Wir sind Stammgäste und
kommen fast zu jedem Konzert hierher“, meinte ein Pärchen aus Rangsdorf, „etwas
Vergleichbares haben wir in
der Region jedenfalls noch
nicht entdecken können.“
ZOSSEN | Die Fraktion SPD/
Linke in der Zossener Stadtverordnetenversammlung fordert, die Straßenausbaubeiträge in Zossen zu senken.
Laut SPD/Linke hat die Zossener Stadtverwaltung nun eine
Mustersatzung für künftige
Straßenbaubeitragssatzungen vorgelegt. Dabei habe die
Verwaltung entschieden, innerhalb der bestehenden zulässigen Anteilsspannen nur
knapp unter den Höchstsätzen für Anlieger zu bleiben.
Die Fraktion SPD/Linke fordert dagegen, die geplanten
hohen Beitragsanteile zu senken. In einem Änderungsantrag, den die Fraktion nun eingebracht hat, fordert sie eine
deutliche Entlastung der Bürger beim Ausbau von Anliegerstraßen, Hauptverkehrsstraßen und Haupterschließungsstraßen. Die Mehrkosten sollen im Gegenzug der Stadt auferlegt werden.
„Anders als bei der Gewerbesteuer sollen bei den Straßenausbaubeiträgen Höchstsätze erhoben werden“, argumentiert der parteilose Fraktionsvorsitzende
Carsten
Preuß. Bei der guten Finanzlage der Stadt sei das nicht
nachvollziehbar. Schließlich
habe sie 2012 mehr Gewerbesteuer eingenommen als geplant und zusätzlich hätten
sich die Schlüsselzuweisungen erhöht. „Die gute Finanzlage der Stadt sollte nun auch
bei den Zossener Bürgern ankommen“, sagt Preuß.
Die von der Fraktion SPD/
Linke vorgeschlagene Senkung von fünf bis 15 Prozent
der Straßenausbaubeiträge
(in Abhängigkeit von der Straßenart) stehe im Einklang mit
Mustersatzungen des Städteund Gemeindebundes, so
Preuß. Sie sei auch bei geringeren Beitragssätzen rechtssicher umsetzbar.
MAZ
SELBSTHILFE
Erster Schritt
am Mittwoch
LUDWIGSFELDE | Betroffene von
Lungenkrebs sowie Interessenten sind eingeladen am
Mittwoch, dem 20. Februar,
um 15 Uhr im Waldhaus, August-Bebel-Straße. Dort trifft
sich eine neue Selbsthilfegruppe zum Kennenlernen,
teilt die zuständige Koordinatorin vom Verein Lukiss mit.
Mit Pumps und Petticoat
Schlager, Swing und Rock ’n’ Roll: In Klausdorf erwachten am Wochenende die Swinging Fifties und Sixties
Von Andrea von Fournier
KLAUSDORF |
Freunde stimmungsvoller
Musik
der
1950er und 60er Jahre kamen
am Wochenende in Klausdorf
auf ihre Kosten. Das Duo Simone und Holger aus Berlin
präsentierte sich erstmals im
Restaurant „Seeblick“ mit
Schlagern, Swing und Rock’n’
Roll. Der Kontakt kam über
Steffen Jäkel von den Rehagener Quadrophonikern zustande, die mit dem Duo bereits seit längerem zusammenarbeiten. Auf hohen Absätzen, stilecht mit Petticoat
und schwingendem Rock, rotem Gürtel und Dekolleté
sang, tanzte und moderierte
Simone Bogen scheinbar mühelos durch drei Musikblöcke. Ehemann Holger begleitete sie auf der Gitarre. Ganz
schnell entwickelte sich eine
heitere, beschwingte Atmosphäre, mal klatschte das Publikum im Takt, mal wurde
das Tanzbein geschwungen.
Neben Besuchern aus der Retagsbuffet unterhalten Künstgion, die alle Titel mitsingen
ler die Gäste bis in den Nachkonnten, waren auch echte
mittag, der mit Kaffee und KuFans der beiden Musiker aus
chen endet. „Viele Ältere, die
Berlin und Potsdam mit dagern Unterhaltung haben
bei, die sich kaum einen Aufwürden, gehen abends nicht
tritt ihrer Lieblinge entgehen
mehr aus dem Haus. Darum
lassen. „Sie hat eine fantastiladen wir Sonntagmittag ein
sche Stimme“, schwärmte eiund stoßen damit auf große
ner von ihnen, während ein
Resonanz“, sagt die Veranstalanderer mit einer riesigen Proter. Derweil bat Simone „Sag
fikamera den ganmir
Quando“,
zen Abend über das Sonntagsbra- kannte „Zwei kleine
Duo ablichtete.
Italiener“ und verten mit Kaf- kündete „Liebes„Seeblick“-Wirtin
Marlies Konzack gefeeklatsch kummer lohnt sich
noss die Veranstalnicht“ und „Ich will
tung und war zufrieden, noch
keine Schokolade“.
ein wenig Ruhe vor dem
In den Pausen traf man die
Sturm zu finden. „Morgen gebeiden Musiker mit einem
ben Simone und Holger ein
Glas Wein bei ihrem PubliKonzert vor fast 70 Besukum. Die Wirtsleute sind sich
chern, da geht es hier richtig
sicher, wieder Künstler gefunhoch her“, erklärte sie. Dieses
den zu haben, „die zu uns
Konzept ist für den Seeblick
und unseren Gästen passen“.
neu, aber sehr erfolgreich:
Das ist ihnen wichtig und
Am Sonntag lädt die Restauralässt sie hoffen, dass Restauration zu „Sonntagsbraten mit
tion, Hotellerie und Kultur an
Kaffeeklatsch“. Nach einem
diesem Standort auch weiter
ausgiebigen Sonntags-Mitgut zusammen laufen.
Das Duo Holger und Simone unterhielt das Publikum in Klausdorf
FOTOS: A. V. FOURNIER (1)/A. BECK (2)
gleich auf zwei Veranstaltungen.
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