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27 Jungner, J. B., Wie wirkt träufelndes und fliessendes Wasser auf

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Physiologie, Biologie, Anatomie u. Morphologie.
27'
Die Tafeln stellen ectotrophe Mykorrhizen von P i c e a e x c e l s a und;
F a g u s s y l v a t i c a , sowie endotrophe Pilzwurzeln von U l m u s m o n t a n a dar.
Am Schlüsse der Abhandlung findet man ausser einem ausführlichen
Litteraturverzeichniss ein kurzes Register der besprochenen Pflanzenfamilien,,
wodurch das Nachschlagen erleichtert wird.
Sarauw (Kopenhagen).
Jungner, J. B., W i e w i r k t t r ä u f e l n d e s u n d f l i e s s e n d e s
W a s s e r auf die G e s t a l t u n g des B l a t t e s ?
Einige
biologische
Experimente
und
Beobachtungen.
(Bibliotheca botanica. Heft X X X I I . 4°. 40 pp. 3 Tafeln.)
Stuttgart 1895.
Verf. begann im Frühjahr 1893 seine Experimente, mittelst träufeln­
den Wassers gewisse Eigenschaften bei den Blättern hervorzurufen, als
eine Folge der Ergebnisse, zu denen er durch seine Beobachtungen über
die Blattgestalt der regenreichen tropischen Gegenden gelangt war. J u n g ­
n e r hielt die Annahme nicht für ganz unmöglich, dass diese Eigen­
schaften, ebenso wie sie ein Schutz gegen den reichlichen Regen bildeten,,
auch gerade in Folge dieses Regens entstanden sein könnten.
Dan»
müsste man experimentell beweisen können, ob dieselben bereits während
der Entwickelung des Blattindividuums durch den Einfluss permanenten
Regens merkbar hervortreten oder ob diese Veränderung erst nach einer
Reihe von Generationen erfolgt.
Nach J u n g n e r können Regenblattcharaktere während der ontogenetischen Entwickelung des Blattes nur in verhältnissmässig geringem
Maasse hervorgerufen werden, auch wenn dasselbe während der ganzen»
Periode von dem ersten Hervorbrechen aus der Knospe bis zu dervollen Ausbildung dem Einfluss tröpfelnden oder fliessenden Wasser aus­
gesetzt ist.
Einige Eigenschaften, wie die hängende Lage, die Glätte der Ober­
fläche und die Benetzbarkeit konnten allerdings sehr oft ziemlich leicht
hervorgerufen werden, wenn nämlich die fallenden Wassertropfen die
erforderliche Kraft besassen; dagegen entwickelten sich Träufelspitzen,..
Gelenkpolster und ganze Ränder nur seltener in höherem Grade während,
der Entfaltung der Blätter, und in den Fällen, wo es möglich war, die­
selben während der ontogenetischen Entwickelung hervorzurufen, geschah
dieses, wenn auch einem geübten Auge vollkommen deutlich, dennoch nur
bis zu einem verhältnissmäsig geringen Grade.
Sonst traten in Folge der Einwirkung des mechanischen Reizes der
Wassertropfen auf: Locale Umbiegung der Blattränder und zuweilen eine
Kräuselung derselben.
Im Juli 1893 und 1894 suchte Verf. desshalb in den Gebirgs­
gegenden von Jämtland derartige stets übersprühte Stellen auf, in derAnsicht, dass eine derartige Veränderung der Blätter, welche diese den-.
Regenblättern näherte, sowie auch eine von der niedrigen Temperatur des
Wassers bewirkte Umgestaltung, in noch grösserer Ausdehnung an solchen
Plätzen auftreten müssten, an dem dasselbe Pflanzenindividuum Jahre
lang den Einfluss des Sprühregens ausgesetzt oder auch mehrere auf ein-
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Gesundheitswesen
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