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10. Seminarverlaufsplan - Didaktik der Biologie

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Grundlagen der Biologiedidaktik 10 1 Wintersemester 2011/12 Thema: Wie ermögliche ich einen Konzeptwandel Methode: Brainstroming, beim meinen SuS? Pro‐&‐Contra‐Argumente Lernziel Die Studierenden sollen … Studierende 1. … zwei Methoden nennen können, wie man Schülervorstellungen erheben kann. 2. … die 4 Bedingungen für den Konzeptwechsel nennen können. 3. … Unterrichtsstrategien für den Konzeptwechsel beschreiben und ihre Wirksamkeit begründen können. 4. … die in der Unterrichtssimulation verwendeten Strategien auf ihre Wirksamkeit überprüfen können. to do 1. Literatur besorgen, kopieren und einlesen bis zum 25.10.11! Legt bis dahin außerdem euren inhaltlichen Fokus fest. 2. Entwicklung einer Simulation zur Konzeptentwicklung (Einstieg, Erarbeitung und Sicherung) zum Thema ‚Entstehung und Entwicklung des menschlichen Lebens‘. Aufbauend auf Schülervorstellungen zur Entstehung oder Entwicklung des menschlichen Lebens soll das Basiskonzept Entwicklung (Ontogenese) in seinen Grundzügen erarbeitet werden. Als Basis könnt ihr die Schülervorstellungen von Rutke (2008) nehmen. Erhebt zu 3 ausgewählten Aspekten auch Schülervorstellungen von 2‐4 Schülern aus der 4. oder 5. Klasse, indem ihr sie zeichnen lasst (vlg. Hamman, 2003; Karteabfrage: Weitzel, 2004; Riemeier, 2010). Benutzt beide Datengrundlagen, um eure Simulation daraufhin zu entwickeln. Orientiert euch an der Strategie des Learning Cycles (Weitzel, 2004) und den 4 Bedingungen des Vorstellungswandels (Unzufriedenheit, Plausibilität, Verständlichkeit & Fruchtbarkeit. Konfrontiert die SuS zunächst ( Einstieg, 5 min). Wichtig ist, dass ihr in der Simulation nicht bei der Verständlichkeit und Plausibilität ( Erarbeitung 15 min) aufhört, sondern auch die Fruchtbarkeit berücksichtigt ( Sicherung 5 min). Welche Materialien, Methoden (Stripf, 2006; Brenner und Brenner, 2007) und Sozialform ihr dazu wählt, ist euch freigestellt. Führt in eure Simulation ein, indem ihr kurz über Methoden zur Erhebung von Schülervorstellungen informiert und eure Ergebnisse zeigt. Kopiert die Zeichnungen vorher, so dass ihr sie vor Beginn eurer Simulation den anderen Studierenden austeilen könnt, damit diese die SuS so echt wie möglich simulieren können. Erläuterung des Seminarverlaufs: Der Einstieg ist nur dazu gedacht Neugier auf die Schülervorstellungen zu wecken und darauf aufmerksam zu machen, dass es gar nicht so einfach ist, sich in SuS hineinzuversetzen. Die Erarbeitung I und Sicherung dient dazu, die Theorie zum conceptual change in einem ersten Schritt selbst anzuwenden und Feedback zu ersten Ideen zu bekommen. In eurer Simulation sollten sie dann eine vollständige Umsetzung miterleben. In der anschließenden Reflexion bekommt ihr ein Feedback zu Grundlagen der Biologiedidaktik 2 Wintersemester 2011/12 eurer Umsetzung und die anderen lernen anhand der conceptual change Theorie den Unterricht zu reflektieren. Verwendet für Lernziele und Planung die Vorlage Name.Name.Name.Datum.doc und tragt eure Namen und das Datum eurer Seminarsitzung ein. Bringt eure verbesserten LZ, Planung und Materialentwürfe bis zum 8.11.11 mit. 3. Bringt das fertige Artikulationsschema und die fertigen Materialien am 24.01.12 ab. Literatur Brenner, G. & Brenner, K. (2007). Fundgrube Methoden I für alle Fächer. Berlin: Cornelsen Verlag. Duit, R. (2004). Schülervorstellungen und Lernen von Physik, PIKO Info‐Brief, Mai 2004. (Ich weiß, dass es den Physikunterricht betrifft, es gilt aber auch für den Biologieunterricht.) Hammann, M. (2003). Aus Fehlern lernen. Unterricht Biologie, 287; 31 – 35. Krüger, D. (2007). Die Conceptual Change‐Theorie. In D. Krüger & H. Vogt (Hrsg.). Theorien in der biologiedidaktischen Forschung. Ein Handbuch für Lehramtsstudenten und Doktoranden (S. 81‐92). Berlin: Springer Verlag. Riemeier, T. (2010). Erhebung und Berücksichtigen von Schülervorstellungen. In U. Spörhase & W. Ruppert (Hrsg.). Biologie Methodik (S. 29 – 33). Berlin: Cornelsen Scriptor. Rutke, U. (2008). Entstehung und Entwicklung des menschlichen Lebens. Zur Sexualerziehung in der Grundschule. Oldenburg, Didaktisches Zentrum. Stripf, R. (Hrsg.) (2006). Methoden Handbuch Biologie Band 1. Köln, Aulis Verlag. Weitzel, H. (2004). Wie kann Unterricht Vorstellungsänderungen bewirken? In: Spörhase‐
Eichmann, U. & Ruppert, W. (Hrsg.): Biologie‐Didaktik (S. 97‐106), Berlin: Cornelsen‐Scriptor.
Widodo, A. & Duit, R. (2005). Konstruktivistische Lehr‐Lern‐Sequenzen und die Praxis des Physikunterrichts. Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 11, 131‐146. Campbell, N. A. & Reece, J. B. (2009). Biologie. München: Pearson. (Entstehung und Entwicklung des menschlichen Körpers) Hausfeld, R. & Schulenberg, W. (2008). Bioskop. Gymnasium Bayern 10. Braunschweig: Westermann Schroedel. (Blutkreislauf) Grundlagen der Biologiedidaktik Zeit Phase 10 Min Einstieg
3 Seminargeschehen Wintersemester 2011/12 Sozialform | Methode | Medien | Orga Begrüßung & Vermutungen zu Schülervorstellungen äußern und mit Beispielen Plenum | lautes Brainstorming | Post‐It & Eddings abgleichen: „Vermutet welche Vorstellungen SuS vom Blutkreislauf haben“ „Ich habe euch hier 3 Beispiele mitgebracht, die wirklich von SuS stammen! Wo sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu euren Vermutungen?“ Überleitung: „Heute möchte ich mit euch überlegen, wie man von solchen Schülervorstellungen ausgehend einen Konzeptwandel fördern kann!!“ 20 Min Erarbeitung I
Sicherung 25 Min Simulation 15 Min Erarbeitung II
„Dazu wollen wir den ersten Schritt gehen und einen Einstieg planen. Konfrontation: Entwickelt, wählt ein Phänomen, Szenario, Experiment, Modell, um an die Schülervorstellung anzuknüpfen mit der Realität zu konfrontieren. Formuliert Aufgaben, skizziert ein Unterrichtsgespräch. LZ: Die SuS sollen den Blutkreislauf als ein geschlossenes System mit 2 miteinander verbundenen Kreisläufen beschreiben und seine Funktionalität begründen können. Begründet, warum eurer Einstieg zu einem kognitiven Konflikt führen sollte. Ihr habt 15 min Zeit. Haltet eure Ergebnisse auf einem DIN 3 Blatt fest.“ Peer‐Feedback & aktive Teilnahme der Leitung: „Legt eure Blätter auf die Tischreihe und schreibt mindestens 2 Pro und 2 Contra‐Argumente für mindestens 2 andere Gruppen.“ Einführung in Simulation
freigestellt
Simulation zum Thema „Entstehung ODER Entwicklung des menschlichen Lebens.‘ Einstieg: Konfrontation (5 min), Erarbeitung: Verständlichkeit und Plausibilität (15 min), Sicherung: Fruchtbarkeit (5 min) Reflexionsbogen ausfüllen (5 min), Vergleichen und Diskutieren (u.a. Reflexionsbogen: Wurdest du als Schüler/in mit Widersprüchen bzw. der Unvollständigkeit der von der simulierten Vorstellung konfrontiert? Begründe deine Unterschiede zwischen geplanten und real beobachteten Funktionen) Nur Vorbereitungsgruppe: „Notiert euch die Anmerkungen und Anregungen, um diese Antwort, indem du beschreibst, was die Konfrontation ausgelöst hat, bzw. warum während des Lerntagebuches mit einbeziehen zu können.“ Take‐home: „Die Erhebung von Schülervorstellung ermöglichen mir, meinen Unterricht so zu planen, dass Konzeptwandel erst möglich wird.“ 10 Min 9 Min Reflexion
1 Min Abschluss
4er Gruppen | ‐ | DIN 3 Papiere & Eddings
Plenum | Pro‐ und Contra‐Argumente bilden | Grüne & rote Karteikarten, Eddings keine Konfrontation erfolgte. Beschreibe Strategien, Äußerungen, sonstige Unterrichtshandlungen der Lehrenden, die das neue Konzept dir als Schüler/in plausibel und verständlich gemacht und die dich nicht überzeugt haben. Hat dir als Schüler/in die Aufgabenstellung während der Sicherung die Nützlichkeit (Fruchtbarkeit) der neuen Theorie offenbart? Begründe deine Antwort!
Lerntagebuch & währenddessen Anwesenheit
Einzelarbeit | Lerntagebuchmappe | TN‐Liste
Reflexion der Methode ‚Pro‐&Contra‐Argumente‘ & Verbindungen zu Plenum | offene Diskussion
Plenum | Blitzlicht | Stein bisherigen Sitzungen Rückmeldung zur Seminarsitzung Verabschiedung und Einsammeln der Lerntagebücher
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