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Ach wie süüüüsssss... - Agir AG

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88
fertig lustig
Intro
Mittwoch, 9. Juli 2008
Mittwoch, 9. Juli 2008
gruenesedelweiss@agir.biz
4. Jahrgang / Nr. 19
Auflage 1000 Exemplare
grünesEdelweiss,
8910 Affoltern am Albis
Telefon 044 / 762 44 61
Ach wie süüüüsssss...
Impressum
Ach ist der nicht lustig?
Müsst ihr bei diesem Anblick
nicht auch ein wenig Schmunzeln?
Ich äussere mich nicht zu diesem Schnappschuss. Soll sich
jeder seine Geschichte dazu
denken.
Aber eines noch: Marino dazu
würde dein rosa Hemd gut passen.
mh
Nächstes Ärgernis: gEw 20
Rausch
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in Urist des Fest
ei. Die
Bilder!
Endlich sind sie da, die
neuen 5-Achs-Fahrmischer von Mercedes!
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wird nu
Und wie immer viel Klatsch und Tratsch, Persönliches, Lustiges und aktuelle News.
Latest News:
Spielt Spinner ein doppeltes Spiel?
Kommt Lütterzott wieder zurück?
Ausgabe Nr. 19, Juli 2008
Verlag und Produktion:
AGIR AG
"grünesEdelweiss"
alte Obfelderstrasse 55,
8910 Affoltern a/A
E-Mail: gruenesedelweiss@agir.biz
Redaktion:
Jeannine Baier (JB), Sabrina Maag
(sm), Hans-Martin Meyer (Hama),
Astrid Stauffer (sa), Madeleine
Häberling (mh), Sandra Rehmann
(re), Marino Crescionini (cm) Leitung,
sowie freie Mitarbeiter.
Design: Sabrina Maag.
Unterstützung: Baldinger&Baldinger,
Werber, André Hächler PR-Agentur
Wasserfluh, Text.
Druckerei: Heer Druck, Sulgen
Auflage 1000 Exemplare, erscheint
alle 7-8 Wochen, kostenlos in alle
Haushalte der Agir Mitarbeiter, Pensionäre, Freunde und Bekannte.
Gerne nehmen wird Artikel und Bildmaterial aller Art entgegen. Alle gängigen Programme vorhanden, inkl.
Scanner. Texte werden auf Wunsch
redigiert.
Mockba
Alles in dieser Ausgabe darf ausdrücklich und ohne schriftliche
Einwilligung der Herausgeber nachgedruckt oder in irgendeiner Weise
vervielfältigt werden. Die Artikel in
dieser Ausgabe sind nicht urheberrechtlich geschützt.
Leserbedingungen
Die Redaktion gibt sich Mühe die
Sachverhalte korrekt darzustellen.
Mitarbeiter, die sich in irgend einer
Art und Weise unrichtig behandelt
fühlen, haben jederzeit das Recht,
Einsprache zu erheben und eine
Gegendarstellung zu verlangen.
Alle übrigen Leser, lesen auf eigene
Gefahr. Das grünesEdelweiss ist
keine (gratis) Zeitung im herkömmlichen Sinne, alle Redaktionsmitglieder sind Laien, und eigentlich
mit anderen Aufgaben betraut.
Ausserhalb des engeren Agir-Kreises,
wird das grünesEdelweiss niemandem zugestellt, ausser, diejenigen
Personen bemühen sich persönlich
darum, in die Verteilerliste aufgenommen zu werden. Demzufolge
wissen sie im Voraus ganz genau,
worauf sie sich einlassen. Sie verzichten freiwillig auf sämtliche Rechtsmittel, um in irgend einer Form
gegen das grünesEdelweiss oder
dessen Redaktion vorzugehen.
Unbedingt steht Ihnen aber das Recht
zu, Artikel zu verfassen und Richtigstellungen zu verlangen. Wovon sie
hoffentlich regen Gebrauch machen
werden.
Stadt
der Gegensätze.
Schweizer Reisegruppe in Russland fast verhungert.
Sein Plan ist der Weg,
seine Stimme das Gesetz
Feuerwehr spielt mit
Feuer, Amt ohne Wasser
Seite 28
Nach elender Quälerei
befreit - Diplom im Sack
Mit dem Antrag auf Aufnahme in
die Adressdatei, zu Handen von Frau
Sabrina Maag, stimmen sie allen
momentanen wie auch allen zukünftigen Leserbedingungen vorbehaltslos zu. sabrina.maag@agir.biz; 044
762 44 16
Seite 5-7
Seite 44
Seite 85
2
intro
intro
Mittwoch, 9. Juli 2008
Was mich bewegt
Hans-Martin Meyer
Ich gehöre zwar nicht mehr
zu den Jüngsten, aber mit
meinen vierundvierzig Jahren
(wobei ich bekanntlich erst
elfmal einen Geburtstag feiern durfte!) wohl sicher auch
noch nicht zum Alteisen. Dennoch gehöre ich der Altergruppe an, die schon mal das
Radio auf DRS1 einschalten
darf…
Als ich gestern Nacht, nach-
dem ich meinen letzten gEwArtikel fertig gestellt hatte,
nach Hause fuhr, schaltete ich
das Radio auf eben diesem
Sender ein. Kurz nach Mitternacht läuft die Sendung „Talk
nach Mitternacht“. Das Thema habe ich zwar nicht mitbekommen, aber irgendein
älterer Herr war gerade im
Äther: Er beschwerte sich von
ganzem Herzen über die Un-
gerechtigkeiten im Leben und
wie schlecht doch heute die
Welt sei. Die Manager verdienten zu viel und wollen nur
die armen Leute abzocken.
Man soll doch die Löhne begrenzen oder die Steuern für
diese Grossverdiener tüchtig
anheben.
Ich glaube, dass dieser Mann
nicht der einzige ist, der so
denkt. Es ist sicher unverständlich für den einfachen
Mann, die Zusammenhänge
klar zu sehen und objektiv zu
bleiben. Mit Sicherheit stimme ich seiner Anschauung
aber nicht ohne genauere
Würdigung zu! - Zugegeben,
in den letzten Jahren konnte
man Masslosigkeiten immer
wieder beobachten. Dass ein
(angestellter) Manager dreihundert Mal oder noch mehr
verdient, als ein ganz normaler Arbeiter, das kann selbst
ich nicht nachvollziehen. Hier
müsste von den Eigentümern
(sprich Aktionären) Gegensteuer gegeben werden. Wenn
aber zum Beispiel ein Unternehmer (also Eigentümer einer Unternehmung) sein Kapital gut einsetzt und Erfolg
hat, dann ist das wohl eine
Nicht aufregen!!!
Sommer 2007 heiss und
schwül. Fast täglich in den
Medien: die Feinstaubproblematik. Ich habe es im letzten
Jahr prognostiziert und im
gEw festgehalten, im Sommer
2008 gibts keine Feinstaubproblematik mehr. Dazu
brauchte man kein grosser
Prophet zu sein. Nach zwei
Jahren Medienpräsenz ist das
Thema zu ausgelutscht, um
damit noch Lesermarktanteile zu gewinnen. Dazu war
klar: 2008 gibts EURO und
Peking im Sommer.
Darum wohl ist die Niederlage der Partikelfilterpuristen
aus dem Departement Leuen-
bergers ganz ohne Medienpräsenz verhallt. Am 27. Mai
2008 hat nämlich der Nationalrat nach jahrelangem
Kampf das Partikelfilter-Obligatorium abgelehnt. Je nach
politischem Lager sprechen
die einen vom Niedergang der
Menschheit und andere von
Weitblick. Mit diesem Entscheid verzichte das Parlament darauf, an veralteter
Technik (Partikelfilter) festzuhalten und macht den Weg
frei für neu entwickelte Verbrennungsmotoren, die mithelfen die Feinstaubbelastung
zu reduzieren.
Selbst BR Leuenberger verwies auf den bereits bestehen-
den Aktionsplan gegen Feinstaub. Überdies seien heute
schon 85% aller eingeführten
Personenwagen mit Partikelfiltern ausgerüstet, für Lastwagen gelten die Euro Normen und bei den Baumaschinen bestünden entsprechende
Vorschriften. Kein Wort mehr
von Pflicht und dem leidigen
Umrüsten alter Geräte. Schönen Gruss nach Bern, aber
wieso nicht gleich so?
Jetzt gelten vor allem die EU
Vorschriften. Ist das nun ein
guter oder schlechter Entscheid?
Die EU kennt Grenzwerte und
erlässt darüber Emissions-
ganz andere Sache.
Ich unterscheide bei solchen
Fragen die beiden Funktionen
„Unternehmer“ und „Manager“. Im Gegensatz zum Manager setzt der Unternehmer
sein Kapital ein, geht mit seinem Kapital Risiken ein und
übernimmt mit diesem Kapital auch die Verantwortung.
Der Manager hingegen ist eine ausführende Person, welche „nur“ ein Job-Risiko eingeht. Er ist bedacht, kurzfristig Erfolg verbuchen zu können, um möglichst rasch mit
einem Bonus belohnt zu werden, während der Unternehmer in der Regel mittel- bis
langfristig operiert. Er kann
ja nicht einfach seinen Job
wechseln, sondern ist und
bleibt mit seinem Kapital verbunden.
Ich will nicht sagen, dass alle
Manager so funktionieren,
aber eine solche Tendenz ist
eben schon feststellbar. Besonders Manager von börsenkotierten Unternehmungen
unterliegen dieser Tendenz.
Bekanntlich ist das Risiko der
Preis für das „schnelle Geld“.
Ein langfristig denkender Unternehmer geht aber nur Risiken ein, die er verantworten
kann und will. Gleichermassen sollte auch der Investor
an der Börse sich dieses Spiel
zwischen Risiko und Ertrag
vorschriften. Anders als BR
Leuenberger ist der EU klar:
Vorschriften müssen immer
Technologieneutral sein. Nur
so kann zukünftiges Entwicklungspotenzial ausgeschöpft
werden um man bleibt nicht
auf veralteter Technologie sitzen.
Sie lässt es den Motorenbauern frei wie sie die harten
Grenzwerte zu erreichen gedenkt. Sie verlangt auch bei
alten, für moderne Systeme
untauglichen Geräten kein
Nachrüsten, sondern verlässt
sich auf die Wirkung von
Geld. Die Fiskalabgaben richten sich empfindlich nach
dem Grad des Dreckausstosses. Auch die Schweiz kennt
solche Modelle, die LSVA Abgaben für z.B. EURO 0 sind
bei einem EURO 0 Kipper
20’000 Franken höher als bei
vor Augen halten. Jährliche
Kurssteigerungen von zwanzig und mehr Prozent lassen
sich seriös nicht wirklich über
längere Zeit erzielen.
Oder die vor ein paar Jahren
avisierte Eigenkapitalrendite
von dreissig Prozent, wie sie
zum Beispiel von den nun gestrauchelten Managern meiner Lieblingsbank propagiert
wurde, kann nur mit übergebührlichem Risiko erreicht
werden. Und siehe da, der
Obermanager hat nach Auszahlung seines Bonus nun die
Bank verlassen (sprich die
Verantwortung abgelehnt)
und einen desolaten Laden
hinterlassen. - Der kleine
Mann, der im guten Glauben
sein Erspartes vielleicht konservativ in „gute Schweizer
Werte“ angelegt hatte, muss
nun für das Fehlverhalten büssen. Aber ehrlich gesagt,
vielleicht hatte auch dieser
Mann versucht, zwar mit bescheidenem Einsatz, mit diesem Hipe ans „schnelle Geld“
zu kommen…
Wie dem auch sei, wenn alle
versuchen würden, ob Anleger oder Manager, etwas Mass
zu halten, dann wäre in der
Kürze zwar nicht so schnell
so viel zu verdienen. Das Risiko in der Kürze alles zu verlieren, wäre dann aber ebenfalls viel kleiner.
einem modernen EURO 4
oder 5 Kipper, pro Jahr versteht sich, wenn das kein Anreiz ist, schleunigst mit altem
Gerät abzufahren.
Natürlich ist es heute so, das
EURO 5 (z.Z. gilt noch Euro
4) bei Baumaschinen und
Lastwagen fast nur mit Partikelfiltern zu erreichen ist.
Aber eben heute und nur fast.
Sämtliche Motorenhersteller
arbeiten unter Hochdruck an
Lösungen. Spätesten bei EURO 6 sind die Anforderungen
derart hoch, dass Partikelfilter allein nicht mehr ausreichen.
Nebst dem Feinstaub müssen
dann auch die Stickoxide dramatisch gesenkt werden. Die
sind genauso schädlich wenn
auch anders, sie sind mitverantwortlich für die Treibhaus-
Edelgrünes in
der Nr. 19/2008
Würmer in Stadtplanung
Schreiner Kleger nimmt kein Blatt
vor den Mund. Ohne Gewerbe sterben Quartiere aus.
kunden
10
Was treibt Männer dazu, bei brütender Hitze nackt auf dem Bau zu
protect yourself
arbeiten?
14
Hitzköpfe
Spinner redet fetten
Ranzen schön
Kein Jahr ist vergangen und die 15
Kilo (Speck) sind wieder dran. Spinner konstruiert Ausreden.
allerlei
19
Schon wieder ist für den Erdbauchef nur
das Beste und Teuerste gut genug. Steckt
schon wieder Imper dahinter?
fachwerk
26
Hama schwimmt im Öl
Ging das wirklich mit rechten Dingen
zu und her bei Schweiz - Türkei?
sport
kartell
37
partner
42
Zu seinem 25 Jahre Jubiläum lädt Heiri
(Hobächerli) Hegetschweiler die halbe
unnützes
Firma ein.
53
Hama ist ein Hornochse
Hobächerli spendabel
Voll daneben
cm prahlt in Serbien mit
PS Potenz
und immer mehr Lastwagen
sind heute mit Partikelfiltern
ausgerüstet. Zudem machen
wir mit in der Stiftung Klimarappen und wollen jedes
Jahr zusammen mit der
EnAW den CO2 Ausstoss reAgir hat schon vor Jahren ih- duzieren.
re Meinung kundgetan: alle
neuen Baumaschinen sind mit Statt dem jahrelangen Zetter
Partikelfilter auszurüsten, und Mordio wären Bund und
weil es im Moment keine bes- Kantone besser mit dem Gesere Lösung gibt. Alte Ma- werbe zusammen gesessen
schinen werden nicht nach- und hätten einen Komprogerüstet, weil deren Wirkung miss à la Agir ausgehandelt.
auf alter Motorentechnologie Viel mehr Firmen hätten heunicht partout gegeben ist.
te unseren Stand. Aber eben,
Dazu stellten wir uns gegen dazu bräuchte es Weitblick
ein Obligatorium, damit und gegenseitigen Respekt,
schnellstens auch bessere Lö- anstatt: „die von der Industrie
sungen möglich werden. Wir und Gewerbe sind sowieso alhaben Wort gehalten: Alle un- le nur geldgierig und halbe
sere Bagger, die meisten Pn- Halunken“.
cm
eulader alle Betonpumpen
Delegieren muss gelernt werden!
von Andreas Spinner
30
Frivoles Treiben
im Nobelverband
Schon wieder Schweden, schon
wieder Volvo, schon wieder Bier. An
vorderster Front Hama und Roger Illi
Die Moritzsche Zwängerei bei
den Baumaschinen hat rein
gar nichts gebracht ausser
Aufregung und roten Köpfen.
Jedem der es wissen wollte
war klar, ein einseitiges,
schweizerisches Obligatorium
steht im krassen Konflikt mit
Gatt/WTO Bestimmungen
respektive den Vereinbarungen über dann Abbau der
Handelshemmnisse und kann
von der EU nicht toleriert
werden.
Wie und wann delegiert werden soll wird unterschiedlich interpretiert. Fleissige delegieren zu wenig, die Faulen schieben
alles ab und prahlen mit ihrer Kompetenz delegieren zu können.
Hat AMMANN den
Match getürkt?
An der GV des Fachverbandes
für Sand, Kies und Beton tanzten
Frauen auf den Tischen.
problematik. Und das sind
Dieselfahrzeuge noch richtiggehende Dreckschleudern mit
mehrfach höherem Ausstoss
als bei mit Benzin betriebenen Fahrzeugen.
Selbst an Modifikationen des
Treibstoffs ist zu denken.
Oder wie was das mit dem
Heizöl? Da hat man auch nicht
jedem Brenner eine Entschwefelungsanlage eingebaut, sondern das fast schwefelfreie Heizöl extra leicht
„erfunden“.
51
Für viele Arbeits-Bienen und
–Drohnen wäre das „Delegieren können“ ein gesundheitlich wichtiger Ratschlag; auch
eine Vorgabe für Teambildung
und gleichmässige Arbeitsverteilung. Leider hören diese Personen nicht auf solche
Ratschläge und reissen alles
an sich. Zum Delegieren der
Arbeit gehören auch Kompetenzen und Erfolgsruhm abzugeben. Als Folge des „nicht
Delegieren“ erlahmen Abläufe und Wissen wird kritisch
monopolisiert. Die erhöhte
Arbeitsbelastung und Verantwortung führt zum „burnout“!
Also los, ihr Fleissigen, delegiert die Arbeit, die Entscheidungen, die Kompetenzen,
den Ruhm!
Nun gibt es aber auch jene
Gruppe der ständig delegierenden Chefs ohne Arbeit. Sie
sind einfach zu erkennen; du
kommst ins Büro, der Tisch
ist leer, höchstens eine Scha-
le mit Äpfeln und Bananen.
Der Chef, manchmal zurückgelehnt, gestreckte Beine am
Telefon, meistens aber vor
dem Bildschirm sitzend. Es
ist ja klar, recherchieren, surfen kann nicht delegiert werden! Du betrittst das Büro
möchtest etwas besprechen,
merkst aber schon beim zweiten Satz, dass Du im falschen
Büro bist.
Das Problem hätte ganz eindeutig darauf hingedeutet,
dass es ein Problem dieses
Chefs wäre. Leider gibt es
doch noch einen Punkt der
nicht ganz klar ist. Wenn du
nun glaubst der Chef mit dem
leeren Pult würde diesen fehlenden Punkt seines Problems
selber klären, dann bist du
falsch.
Er wird dir sagen, dass, sobald der Punkt geklärt ist, er
darüber sprechen wird, wer
das Problem lösen soll. Jetzt
musst Du dich schnell aus
dem Büro entfernen, weil jetzt
die Znüni-Pause bald beginnt.
Du willst doch dem langsamen Kamelgang zur Znünipause nicht im Weg stehen,
es ist die tägliche, wichtigste
Prozession dieser bestimmten ChefRasse!
Per sonen
dieser Art
sind in allen Firmen auf
allen Hierarchiestufen sichtbar.
Sie
tragen
nichts zur
Sürmel
Effizienz bei
und müssten
sich
dringend
korrigieren
lassen.
3
4
energie
Ag
ir
gel Ener
ade gie
n
Mittwoch, 9. Juli 2008
Pressemitteilung:
Agir plant zweite Vergäranlage
Unterengstringen/ZH – Nach den guten Erfahrungen mit der Vergäranlage in Mülibach,
will Agir auf ihrem Areal Hardwald in Unterengstringen eine zweite Kompogas-Anlage errichten. Der Bau soll im nächsten Jahr erfolgen und ab Herbst 2009 die Annahme von Garten- und Küchenabfällen aus der Region Zürich ermöglichen.
Bereits im Sommer 2006
setzte die Agir AG mit der Inbetriebnahme der Vergärungsanlage in Ottenbach den
ersten Meilenstein in Richtung
Produktion
von
Ökostrom.
Optimaler Standort
Nun erfolgt der nächste, konsequente Schritt zur Förderung umweltfreundlicher Alternativenergien: nächstes
Jahr soll auf dem Werkareal
der Agir AG im Hardwald Unterengstringen eine weitere
Vergärungsanlage nach dem
weltweit bewährten Kompogas-Verfahren entstehen. Einzugsgebiet: Stadt Zürich und
nähere Umgebung. Vorerst
sollen 20’000 Tonnen Garten- und Küchenabfälle pro
Jahr zu neuer, CO2 neutraler
Energie verwerten werden.
Die Anlage wird modular geplant und kann bei weiterem
Bedarf mit einfachen Massnahmen auf 40’000 Tonnen
erweitert werden.
Die neue Kompogas-Anlage
in Unterengstringen kann aus
20’000 Tonnen Biomasse pro
Jahr Ökostrom für rund 1’000
Haushalte produzieren. Mit
der Energie, die aus einem Kilogramm Grüngut oder Küchenabfälle gewonnen wird,
kann zum Beispiel ein Mittelklasseauto einen Kilometer
weit fahren. Kompogas als
Treibstoff ist nicht nur
CO2-neutral, sondern mittlerweile rund 40 % günstiger als
fossiler Treibstoff.
Restwärme vollständig nutzen
Das ist aber noch nicht alles.
Erstmals soll auch die Abwärme der Stromproduktion ge-
nutzt werden. Etwas das im
Sommer immer ein grosses
Problem darstellt. Nicht so im
Hardwald. Neben der Vergäranlage steht nämlich das Belagswerk der Asfatop AG, dem
Gemeinschaftswerk von Implenia AG und Agir AG.
Strom – und Asphaltproduk-
$ASTECKTNOCHVIEL%NERGIEDRIN
3PEISERESTEINDEN'RàNCONTAINERSTATTINDEN!BFALLSACK
$ER+LIMAWANDELBETRIFFTUNSALLEDER#/!USSTOSSMUSSREDUZIERTWERDEN
3IEKÚNNENSOFORTETWASDAFàRTUN'EBEN3IE)HRE3PEISEUND+àCHENABFÊLLE
DER'RàNGUTSAMMLUNGMITUNDLASSENSIEINDER+OMPOGAS!NLAGEVERWERTEN
3OENTSTEHT#/NEUTRALE%NERGIEIN&ORMVON3TROMUND4REIBSTOFFFàRS!UTO
#/NEUTRALE%NERGIEDANK+OMPOGASWWWKOMPOGASCH
tion ergänzen sich optimal.
Das Belagswerk braucht nämlich ganz speziell in der heissen Jahreszeit ganz viel Energie und Wärme, um den Asphalt auf 180 Grad aufzuheizen. So lässt sich die Energie
der Bioabfälle noch besser
ausnutzen.
Optional kann das aus der
Vergärung gewonnene Biogas
aufbereitet und ins Gasnetz
eingespeist werden. So wird
die einseitige Abhängigkeit
von den Stromproduzenten
reduziert.
Beim Vergärungsprozess fallen als Endprodukte Kompost
und Flüssigdünger an, die für
den biologischen Landbau
zertifiziert sind. In der Landwirtschaft sind diese Produkte sehr begehrt. Aber auch die
privaten Haushalte profitieren vom Frischkompost. Sie
können ihn gratis bei allen
Kompogas-Anlagen beziehen.
Wertvolle Substanzen werden
dabei wieder in den Boden
zurückgeführt: Der ökologische Kreislauf schliesst sich.
Mit der Errichtung einer weiteren Vergärungsanlage, die
wertvollen biogenen Abfall,
wie Garten- und Küchenabfälle, Speisereste, und Rüstabfälle verwertet bekennt
Agir Farbe und übernimmt
Verantwortung. Das Ziel:
Energie aus biogenen Abfällen nutzen, statt unter hohem
Energieaufwand kompostieren oder teuer verbrennen.
Wer seine Speisereste und
Grünabfälle getrennt sammelt und in unseren Vergäranlagen verwerten lässt, trägt
erheblich zur ökologischen
und ökonomischen besten
Energiegewinnung bei. Agir
AG leistet damit einen aktiven
Beitrag zur Förderung einer
umweltfreundlichen Region
Limmattal und Stadt Zürich.
!
imponiergehabe
Bau der Betonzentrale bewilligt
HARDWALD/ZH - Was niemand für möglich gehalten hat, ist
eingetreten: cms Mannen beginnen mit dem Bau zweier neuer
Betonzentralen. Diese entstehen unterhalb des bestehenden
Belagswerks der asfatop. Mit dem Bau begonnen wird Mitte
Juli und Ende dieses Jahres soll es bereits produzieren.
Eigentlich handelt es sich dabei um keine allzu grosse Sache. Schliesslich haben wir in
den letzten Jahren einige Betonwerke erstellt. Das Spezielle am Bau im Hardwald sind
jedoch die Ergänzungsbauten
im Areal und das Konzept für
eine zukünftig optimale Betriebsstruktur.
Alte Liebe rostet nicht
Seit einem halben Jahr liegen
die beiden – schon längst an
unsere Herzen gewachsenen
– ausrangierten Betonwerke
aus Landikon der UP-Filderen im Hardwald. Weil wir
gründlich überlegten, vor allem hinsichtlich strategischer
Natur, kam das Bewilligungsverfahren intern in Verzug.
Jetzt ist aber alles bereit und
die technischen Details sind
besprochen. Mitte Juli sollen
die Baumaschinen auffahren
und mit den Tiefbauarbeiten
beginnen, damit unsere alte
Liebe wieder neu entfacht
wird.
Anspruchsvoller Spezialtiefbau
Zwanzig Beton-Bohrpfähle
sind nötig. Sie tragen die Lasten der grossen Kiessilos (jeweils 3000 Tonnen) über den
Mischern. Für die LastwagenKiesgosse beim Betonwerk
werden aufwändige Tiefbauarbeiten nötig sein, um das
Grundwasser vor allfälliger
Verschmutzung einwandfrei
zu schützen. Einmal aus dem
Dreck, wird die Sache einfacher, vor allem weil die Werke
ja schon mal gestanden haben. Mitte/Ende August beginnt Otto Muff von Agir
Stahlbau mit den Werkmontagen.
Mondernste
konzeption
Werk-
Gebaut werden zwei identische Betonwerke mit je einem
Drei-Kubikmeter-Mischer.
Dazwischen kommt die Stahlfaserdosieranlage zu stehen.
Für die gute Versorgung mit
Rohstoffen sind die beiden
mächtigen Kiessilotürme mit
je 800 Kubikmeter Fassungsvermögen zuständig.
Doch es braucht noch mehr,
ganz nach dem Motto «dörfs
no es bizeli meh sii?». So bauen wir vier Fahrmischer-Auswaschplätze für zementhaltiges Wasser, eine grosse
Waschwasserretention sowie
ein paar arbeitstechnische/soziale Bequemlichkeiten für
unsere beiden Betonmaschinisten.
Mit den neuen Werken erfüllen wir alle Bestandteile der
Betonnorm SN EN 206-1 be-
treffend Produktion und Qualitätssicherung. Und nicht zuletzt wird alles etwas einfacher und komfortabler für die
Maschinisten. Dafür sorgt die
modernste Ammannsteuerung, die automatischen
Hochdruck-Mischerwaschsysteme, die Kameraüberwachung und der übersichtliche
Kommandoraum.
Knifflig: den Übergang einwandfrei organisieren
Eigentlich sollte das grosse
Splittsilo für asfatop seit Ende letztes Jahr stehen. Weil
unsere Bandpiraten von Agir
Stahl lieber im warmen Tessin
an Comestei herumwerken,
wartet das Splittsilo auf bessere Zeiten. Ein guter Grund,
jetzt in die Deutschschweiz
zurückzukehren ist, dass bei
uns das Wetter bald besser
als im Tessin ist.
Doch solange die strahlenden
Stahl-Männer das noch nicht
bemerkt haben, bedingt dieser Umstand eine aufwändige
Übergangsorganisation. Die
bestehenden Splittlager für
asfatop müssen dem Betonwerkneubau weichen und
werden südlich
davon, als mehrjähriges Provisorium, neu angelegt. Allerdings
ist das genau dort,
wo eigentlich die
neue Eingangskontrolle mit ihren drei Waagen
zu liegen käme.
Darum muss auch
dieser Bestandteil
provisorisch andernorts angesiedelt werden. Ein
richtiges «Bäumchen-wechseldich»-Spielchen.
Unter Strom
stehen oder
über Strom
laufen?
Die neuen Betonwerke werden zu
Hauptsache direkt ab Kiessilo
Hardwald belie-
fert. Dazu dient ein Steilband,
das auf 40 Metern Höhe zu
den beiden Silos der Betonwerke läuft. Leider führt die
direkte Linie des Auftragsbandes direkt durch die bestehende Stromverteilung für
das ganze Areal. Also muss
nebst dem Anschluss der Zuführbandes auch gleich die
ganze Stromversorgung neu
gebaut werden. Diese Arbeiten sind erst für den Winter
2009/2010 vorgesehen. Bis
zu diesem Zeitpunkt wird aller Kies per Dumper vom
Kieswerk zur Gosse Betonwerk geführt.
Ab 2010 steht das Zuführband
zur Verfügung. Dann erfolgt
die Kiesversorgung der Betonwerke direkt und kostengünstig ab Kieswerk per Band.
Vermutlich 2011 wird auch
das Splittsilo stehen. Danach
können die provisorischen
Splitt-Aussenlager entfernt
und kann die Eingangskontrolle gebaut werden.
Anlieferung per Bahn
möglich
Für die weitere Zukunft ist
– hoffentlich – an alles gedacht. So laufen die Überlegungen dahin, dass das Material dereinst auch per Bahn
zugeführt werden kann. Dazu
müsste das Werk intern erschlossen werden. Das bedeutet eine Geleiseanlage zu bauen, die mit einer mächtigen
Bahnabladegosse versehen
wird. Über ein 300 Meter langes, gewundenes Band könnten die Beton- und Belagszuschlagstoffe direkt ab Bahn
auf 50 Meter Höhe (Splittsilo)
resp. 40 Meter (Kiessilo) befördert werden.
Damit gehen wir nicht nur in
Metern hoch hinaus, denn immerhin handelt es sich um
eine sehr teure Installation
von mindestens 1.5 Millionen
Franken inklusive der Werkgeleise. Aber wer weiss schon,
was die Treibstoffpreise und
die CO2-Problematik noch alles für Blüten treibt. Daher ist
es besser, jetzt schon Nägeli
– sorry – Nägel mit Köpfen
zu machen.
Fortsetzung nächste Seite
5
6
imponiergehabe
imponiergehabe
Mittwoch, 9. Juli 2008
Fortsetzung von Seite 7 Betonwerke
Diese Anlage hat sich
gewaschen
Mit dem Neubau wird eine
weitere Problemstelle des
Hardwalds gelöst: das Entsorgen von Rest- und Waschwasser aus der Betonproduktion und vom Lastwagenwaschplatz.
Betonmischer müssen abends,
bei Betriebsunterbrüchen
während des Tages und beim
Wechsel der Betonrezeptur
intensiv gereinigt werden.
Dasselbe gilt auch für die Betontransporter. Das verwendete Wasser hat es nach der
Wagenwäsche in sich. Wegen
des Zementes liegt sein Ph–
Wert meist über 11. So kann
und darf das Waschwasser
nicht einfach in der Vorfluter
geleitet werden. Bevor das
Wasser in die Kanalisation
zur Kläranlage eingeleitet
wird, muss der Ph-Wert erst
aufwändig neutralisiert werden, was dem Wert 7 ent-
spricht. Das ist eigentlich eine
ökologisch und ökonomisch
unsinnige Angelegenheit,
denn das Wasser würde sich
vortrefflich eignen, um damit
erneut Beton anzumischen.
Beispielhaftes Wasserkonzept
Will man dieses Wasser wieder verwenden, benötigt man
grosse Rückhaltebecken und
ein ausgeklügeltes Wassermanagement. Bei den beiden Betonzentralen «Munimatt»
und «Landikon» konnten wir
unseren «Lehrblätz» absolvieren und das Erlernte in unsere Baueingabe (klarwassermässig) einfliessen lassen.
Jetzt haben wir eine Lösung,
die seinesgleichen sucht.
Sämtliches zementhaltiges
Waschwasser wird in der Betonproduktion wieder verwendet. Dazu kommt zudem
noch das Regenwasser von
den umliegenden Plätzen, der
Zufahrt und dem Zementumschlag. Das nennen wir ein
beispielhaftes Konzept – sozusagen Wasser nicht nur predigen, sondern auch vorbildlich trinken.
Auch bei Platzregen
platzen wir nicht aus
den Nähten
Am Wichtigsten ist das riesengrosse Rückhaltebecken.
Es speichert nachhaltig das
nach der Produktion anfallende Wasser. Für unsere beiden Betonwerke und die
Waschplätze sehen wir ganze
180 Kubikmeter Retention
vor. Selbst bei grösseren Regengüssen kann das alkalische Platzwasser aufgenommen und wieder verwendet
werden. Donnerwetter hin
oder her: wir sind gerüstet.
Hochspannung!
Alle bisherigen Bauten der
letzten Jahre sind an die bestehende Stromverteilung angeschlossen worden. Die
Hauptzuleitung mit der Verteilung im Anbau des Kieswerks ist aber hoffnungslos
in die Jahre gekommen. Zusammen mit dem Bau der Betonwerke werden sämtliche
übrigen Stromzuleitungen ersetzt und modernisiert. Letztendlich ist mit Kosten von
gegen 700’000 Franken zu
rechnen.
Das EW erstellt entlang der
Überlandstrasse eine neue
Zuleitung. An der südlichen
Parzellengrenze wird eine
neue Mittelspannungsverteilung gebaut. Bis zu 10 Abgänge können von hier aus in unser Areal gezogen werden. Im
Moment benötigen wir deren
fünf.
16’000 Volt minimiert
Stromverluste
Normalerweise geschieht eine
Stromversorgung über eine
zentrale Trafostation. Das
Elektrizitätswerk beliefert die
Trafostation mit Hochspannung. In der Trafostation wird
der Hochvolt-Strom in Normalstrom hinunter transformiert. Von der Transformatorenstation aus werden dann
die Leistungsbezüger direkt
mit dem richtigen Strom versorgt. Die geschieht mit fast
armdicken, mehradrigen, isolierten Kupferkabeln. Bei
grossen Distanzen sind diese
Kabel sehr teuer, zudem geht
viel Energie beim Transport
verloren.
Im Hardwald haben wir uns
für eine anderen Weg entschieden. Jede grössere Betriebsstätte wird mit einer
eigenen Transformatorenstation ausgerüstet. Vom Mittelspannungsverteiler an der
Überlandstrasse führen bloss
fingerdicke Kabel zu jedem
einzelnen Trafo und beliefern
ihn mit 16’000 Volt Mittelspannung. Wer jetzt Bahnhof
versteht: das ist 73 Mal mehr
Volt, als das Kabel der Kaf-
feemaschine zu Hause.
Insgesamt ist diese Installation mehrfach teurer als die
klassische Variante. Wir hoffen einiges Geld wieder zurück zu erhalten in dem wir
weniger Stromverluste haben
werden.
Investition in die Zukunft
Sobald das neue Betonwerk
betrieben wird, werden alle
bestehenden Leistungsbezüger neu verkabelt. Das gilt
für das Belagswerk asfatop,
das Kieswerk, die Sperrguthalle und der Bereich des Beckenbauwerks. Fünf weitere
Mittelspannungsabgänge
stehen der künftigen Arealentwicklung und -nutzung
zur Verfügung. Die nächsten
50 Jahre wird dann wohl niemand mehr in die Stromversorgung investieren müssen
und alle werden staunen ob
der Weitsicht der damaligen
Verantwortlichen (und dem
Portemonnaie des Unternehmens).
Nur bei längeren Betriebsunterbrüchen, beispielsweise
über die Weihnachtstage, an
denen kein Beton produziert
wird, kann bei starkem Regen
das anfallende Platzwasser
irgendwann nicht mehr gestapelt werden. Ein ausgeklügeltes Verfahren stellt aber
sicher, dass dann nur Regenwasser – unvermischt mit
dem Ph-haltigen Zementwasser – aus dem Stapelbecken
angeleitet wird. Um das zu
erreichen, wird das erste
Schwallwasser noch ins Becken geleitet. Dann schliessen
sich die Ventile und das unverschmutzte Regenwasser
wird ganz normal wie auf jeder Strasse oder jedem Platz
in den Vorfluter abgeleitet.
Funktioniert
praktisch
ganz
Das Rückhaltebecken unterteilt sich in drei Bereiche: der
Rampe, ausgebildet als Grobsammler, sowie dem eigentlichen Retentionsbecken mit
180 Kubikmeter Fassungsvermögen und einem kleineren
Brauchwasserbecken.
Im Grobsammler setzen sich
die festen Bestandteile (Kies
und Sand) ab. Per Pneulader
wird das Becken täglich geleert und der Kies mit Betongranulat vermischt und wieder verwendet.
Via Überlauf gelangt das von
Feststoffen befreite Wasser
ins grosse Stapelbecken. Dieser Überlauf ist trübe und
stark Ph-haltig. Ansonst ist
das Wasser sauber, ohne
Fremdbestandteile wie Dreck
und Öl. Darum eignet es sich
bestens als Wasserzugabe für
die Betonproduktion.
Rührwerke halten das Wasser
im 20-Minuten-Rhythmus in
Bewegung, damit
sich die Schwebstoffe (vor allem
gelöster Zement)
erst gar nicht absetzen. Tauchpumpen fördern das
trübe Wasser zurück in die beiden
Betonmischer. Pro
Kubikmeter Beton
können so über 100
Liter gebrauchtes Wasser verwertet werden.
Eine runde Sache
Das dritte, kleinere Becken
dient als Reservoir für das
Waschwasser. Immer kurz bevor die Rührwerke das Stapelbecken wieder trüben würden, wird dieser Stapel mit
klarem Wasser gefüllt. Eine
separate Mitteldruckpumpe
pumpt dieses Wasser in einen
eigenen Waschkreislauf. Dieses Wasser ist geeignet, um
die Flächen in und um das Betonwerk abzuspritzen. Am
Schluss landet es wieder im
Grobabscheider des Gebrauchtwasserkreislaufs.
Dank des riesigen Volumens
kann alles Betonwaschwasser
und zusätzlich ganz viel Platzwasser in der Betonproduktion verwertet werden. Kein
Tropfen geht verloren. Und
der besondere Clou: nicht einmal die Kläranlage wird belastet. Das freut nicht nur Betonproduzenten, sondern
auch die Natur – eben eine
runde Sache.
His Masters Voice
Eigentlich wollte ich (cm) doch nur die beiden ausgedienten
Betonwerke der UP-Filderen von Landikon in den Hardwald verfrachten und dort auf dem vorbestimmten Platz
wieder aufstellen. Noch etwas Strom und Wasser anschliessen und Beton produzieren.
Masterplaner Sir Andrew
Leider habe ich die Rechnung ohne Andy Meyer und seinem
Heiligtum, dem Masterplan Hardwald gemacht. Fein säuberlich wird da festgehalten, wer was wo unter welchen
Bedingungen, Gefällen, Ausdehnungen, Stauräumen, Grünflächen etc. bauen darf. Der Plan ist Gesetz, gilt für die
nächsten 100 Jahre. Ihm hat sich alles unter zu ordnen.
Puzzle um Puzzle wird immer ein weiteres Stück des Masterplans bei jedem Bauvorhaben realisiert.
Wasser hat bergauf zu fliessen
„Du kannst nicht einfach auf der schönen Fläche mit
lochen beginnen, cm“. Als erstes gilt es das Gefälle zu
kehren, statt gegen die Strasse hin zur Arealmitte. Über
ein Meter muss Richtung Überlandstrasse aufgeschüttet
werden. Natürlich nur im Bereich, wo auch neu gebaut
wird. „Müsst halt Lösungen finden für die Gefällsanpassungen gegenüber den noch nicht umgebauten Bereichen.
Eine äusserst knifflige Abgelegenheit – einfach ausgedrückt
soll das Wasser zukünftig hinauf in die umgekehrte Richtung fliessen.
Kein Stein bleibt auf dem anderen
Wenn ihr schon beim Bauen seid und auch das Kieswerk
miteinbezogen wird, könnt ihr auch gleich die Stromversorgung neu konzipieren und ausführen. Und wenn das
Elektrizitätswerk schon am Lochen ist, legt auch gleich
noch eine neue Hauptschmutzwasserleitung ins Areal. Natürlich sind die 12er Kabelblöcke sowie die Frischwasser-,
Brauchwasser- und Grundwasserleitungen rund ums Areal ebenfalls fertig zu stellen. Cm, hoch erfreut über die Zusatzarbeit, hat die Gesichtsfarbe schon deutlich gewechselt.
Darum wohl hat Masterplaner AM die interne Gleiserschliessung nur angesprochen und nicht auch
noch explizit gefordert.
Wir vom Kies/Beton bedanken uns bei Masterplaner. Natürlich ist
das alles sinnvoll und
richtig. Wir fragen
uns einzig: wieso hat
Master Andy diese
Arbeiten nicht schon
beim Bau seiner
Sperrguthalle realisiert?
7
8
energie
energie
Mittwoch, 9. Juli 2008
Alternative Treibstoffe
tet werden kann. „Bekommen
wir das CO2-Problem nicht in
den Griff, werden in Zukunft
viele Ernten durch klimabedingte Naturkatastrophen
zerstört. Der Hunger nimmt
weiter zu.“
REIDEN - 18.6.2008. Die EnAW (Energie-Agentur der Wirtschaft) Neues Gesetz
Die Referate von Marion Bralud zum Biotreibstoffanlass im Restaurant Landhaus zum Ler- cher, Oberzolldirektion und
chenhof. 49 Transportverantwortliche aus Firmen mit EnAW- Anna Wälty, BAFU (Bundes- Aussichten und Alternativen
Vereinbarungen folgten der Einladung. Im Rahmen von sieben amt für Umwelt), sorgten für
hitzige Diskussionen. Ab Weitere Referenten von FlaReferaten und anregenden Gesprächen wurde über das Thema 1.7.2008 tritt die neue Mine- mol, Natoil, Schneider Protec
Biotreibstoff, dessen Zukunft und mögliche Alternativen dis- ralölsteuerverordnung in und Volvo präsentierten ihre
Kraft. Darin wird unter an- Erfahrungen und Zukunftskutiert.
derem die Steuerbefreiung bei pläne in Sachen Biotreibstofder Einfuhr von Biotreibstoff
geregelt.
Um in Genuss dieser Steuerbefreiung zu kommen, muss
beim BAFU ein Gesuch eingereicht werden, welches über
drei bis vier Monate geprüft
wird. Dabei soll sichergestellt
werden, dass die ökologischen
und ethischen Richtlinien
eingehalten werden.
Reine Schikane
Gastgeber Thomas Pesenti
begrüsste die Gäste, darunter
Giani Giacomelli für die Agir,
und eröffnete den Anlass mit
einem Kurzüberblick über
den aktuellen Stand der
EnAW. Dazu präsentierte er
die Auswertung der Schadstoffreduktion aller 97 Vertragspartner. Die Agir hat ihre Hausaufgaben gut gemacht.
Sie liegt mit ihrer Entschädigung unter den ersten neun
Firmen. Darauf können wir
stolz sein.
Stiftung Klimarappen
auf Kurs
Nach der Einführung übernahm Thomas Schmid von
der Stiftung Klimarappen das
Wort. Er lobte die erfolgreiche
Meldung eines Treibstofflieferanten am 13.06.2008
Kommission will
Spekulation begrenzen
Es lebe der Dualismus. Die USA brauchen weniger Benzin,
aber Benzin war gestern der Schrittmacher des Preisanstiegs.
Es gibt aktuell genug Öl im Markt, aber die IEA (Internationale Energie Agentur) warnt vor Engpässen. Die IEA revidiert ihre Nachfrageprognosen nach unten, aber sie beschreibt
die Lage pessimistischer. Die OPEC steigert ihre Lieferungen, aber die Preise reagieren nicht. Die Ölpreise würgen
den privaten Konsum ab, aber der Ölkonsum in den betreffenden Ländern sinkt kaum. Die EZB droht höhere Zinsen
an, aber der Dollar steigt. Der Dollar steigt, aber der Ölpreis
sinkt nicht. Die Commodity Futures Trading Commission
(CFTC) versucht in Kooperation mit ihrer britischen Schwesterbehörde Financial Services Authority (FSA), die Spekulation auf Rohöl zu limitieren, aber Banken werben breit für
den Einstieg ins Geschäft mit Ölpapieren. Die Widersprüche
halten die Ölpreise aktuell in einer Art Seitwärtsbewegung.
Diese droht ständig nach oben auszubrechen.
gg
Kooperation zwischen der
Stiftung und der EnAW und
blickt optimistisch in die Zukunft.
Auch wenn noch nicht alles
optimal läuft, seien wir gut
auf Kurs die Zielsetzung des
Bundes gemäss Kyoto Protokoll bis ins Jahre 2012 zu erreichen.
Rapsölproduzenten, wie der
nächste Referent Peter Ulrich
von Agro Energie, sind entrüstet über diese Schikane.
Kontrollen bei Lieferanten im
Ausland seien kaum durchführbar und behindern die
Produktion. Seiner Meinung
nach ist es ganz klar die Sache
der Politik, Themen, wie Hungersnöte und steigende Nahrungspreise, in den Griff zu
bekommen. Darunter dürfe
die Produktion von Biotreibstoffen nicht leiden, weil darauf in Zukunft nicht verzich-
Dieselknappheit
Unsere Firma ist bekannt für schnelle Berichterstattung. Vorletzte Nachricht: ein
Hardwald Chauffeur vom Muldenservice
zittert, er hat massiven Treibstoffmangel
in seinem LKW-Tank.
Letzte Meldung: ein Toni Fahrmischerpilot muss nach der Mörteltour sofort in die
Garage um seine Trommel zu spülen, bei
dieser Gelegenheit kann auch noch betankt werden da die Reichweite mit Restbestand im Dieseltank noch knappe 387
Meter beträgt.
Meine Herren Chauffeure: seit Jahren besteht die Anweisung die Fahrzeuge täglich
zu betanken. Ich verstehe schon, dass einige den Nervenkitzel oder den speziellen
Kick brauchen aber bitte nicht so da dieses
Vergehen von der Polizei mit einem Einzahlungsschein quittiert wird.
gg
fe und Energie. Grosses Interesse weckte speziell der Referatausschnitt von Andreas
Lenz, Flamol zu MDS (Makromolekulares Dispergierungs System).
Der mit Wasser angereicherte Diesel verspricht eine umweltschonende, einfach umsetzbare Alternative zu Diesel
und herkömmlichem Biodiesel. Dazu werden wir sicher
in einer weiteren gEw-Ausgabe mehr berichten.
Bestnote 5.6 für neue
Vergäranlage
für K
Guidos Diplomarbeit „Businessplan für Kompostier- und
Vergärungsanlage Grünstrom
AG“ bringt es an den Tag Agir Chefen, baut eine weitere Vergäranlage. Wir schauen
was Guido zu sagen hat und
fassen seine 29-seitige Arbeit
zusammen:
Die Idee – Agir als
Selbstversorger
Am Standort Dietikon wird
die Grünstrom AG gegründet.
Sie baut und betreibt eine
Kompostier- und Vergärungsanlage für die Regionen Zürich und Limmattal. Nach
dem Vorbild von Ökopower
AG Ottenbach wird aus Grünund Küchenabfällen CO2 neutraler Strom und Kompost
produziert. Mit der gewonnenen Elektrizität soll der gesamte Standort Hardwald
versorgt werden.
Rund ein Drittel aller Abfälle
sind organischer Natur. Grüngut verwerten und daraus
Strom oder Gas gewinnen ist
ein Wirtschaftszweig mit
grossen Volumen und besten
Zukunftsaussichten. Zudem,
nur wer neue Energien konsequent nutzt und sich abkoppelt von fossilen Energieträgern ist für zukünftiges Wirtschaftswachstum gerüstet.
In einem sind sich alle einig:
Für die Zukunft sind alternative Treibstoffe nicht wegzudenken. Die bisherigen Systeme sind aber alle noch nicht
genügend ausgereift und die
Auswirkungen auf Mensch
und Umwelt stellen ein Problem dar. Wichtig ist es, nun
weiter nach optimalen Lösungen zu suchen, um die vorhandenen Probleme aus der
Welt zu schaffen.
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Vergären macht Sinn
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trom
AG
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Guido Vollenweider, Platzchef Hardwald, plant eine Vergäranlage im
Werk Hardwald. Der Markt ist vielversprechend, die Konkurrenz unbedeutend, der Standort optimal, der Trend klar ersichtlich.
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: Frau
Der Prozess
Aus den Grünabfällen wird
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in einem Gärvorgang Biogas
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gewonnen. Nach dem Reiniigungsprozess und Aufkonnzentrierung (96% Gas) kann
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das Gas direkt als Treibstoff
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für Fahrzeuge verwendet werrden. Die zweite Variante; das
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Gas direkt ab Vergärtank in
einem Blockheizkraftwerk
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verstromen.
Beide Nutzungsformen sind
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umweltfreundlich und CO
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neutral. Neben Biogas wird
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hochwertiger, hygienisch einnwandfreier Kompost und BiooFlüssigdünger produziert.
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Die Grünstrom AG soll die
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Bedürfnisse im Limmattal
und einem Grossteil der Stadt
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Zürich abdecken. Das bringt
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Volumen und gewährleistet
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einen rentablen, günstigen
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Betrieb. „Rohstoffprobleme“
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sieht Guido keine. Da dieser
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Markt sich auf die einzelnen
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Regionen beschränkt, hält
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zsich auch der Konkurrenzkampf in Grenzen. Grünstrom
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plant eine Verarbeitungskaapazität von 15‘ – 20’000 Tonnnen biogenem Abfall.
Zukünftige Kunden
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Verarbeitungsmengen nach Anlagentyp (Kompostverband, Jahresbericht zu den Inspektionen 2007, Kanton Zürich)
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Grosses Potenzial
Mengenentwicklung nach Anliefergruppen (Kompostverband, Jahresbericht zu den Inspektionen 2007, Kanton Zürich)
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Hauptkunden sind die Sammmeldienste der einzelnen Geemeinden. Ihr Anlieferpotenntial macht rund 60% am Geesamtvolumen aus. Private
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Anlieferer, Gartenbaubetrieebe und Stadt- und Gemeinndebauämter teilen sich den
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Rest. Bereits zum heutigen
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Zeitpunkt haben wir mit verrschiedenen Gemeinden im
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Limmattal Verträge zur Grünnch
gutanlieferung nach Mülibach
Seit
in Ottenbach. Zukünftig sollen diese Gemeinden in unsere neue, näher gelegene Anlage der Grünstrom AG im
Hardwald liefern können.
Tolle Infrastruktur
vorhanden
Das Werkareal Hardwald bietet optimale Verhältnisse.
Verkehrstechnisch ist dieses
sehr gut gelegen und voll erschlossen. Auch an Platz mangelt es nicht. Abnehmer für
Strom (Agir) und Abwärme
(Belagswerk Asfatop) sind
optimal direkt im selben Areal gelegen. Auch personell
sind wenig Anpassungen nötig. Besser könnten die Voraussetzungen nicht sein.
Guidos Schlusswort
Die Investition für eine Kompostier- und Vergärungsanlage in Dietikon wäre aus seiner Sicht klar zu tätigen. Die
Stadt und der Kanton Zürich
haben zudem ein grosses Interesse und noch grösseres
Potential für so eine Anlage
in der Region Limmattal /
Stadt Zürich. Der Zeitpunkt
ist genau jetzt sinnvoll und
richtig.
Quelle: Diplomarbeit von
Guido Vollenweider (Platzchef Hardwald) an der Betreibswirtschafts- und Verwaltungsschule Zürich für
das höhere Wirtschaftsdiplom HWD VSK 2008
Download Diplomarbeit:
www.agir.biz/_download/
gew/dipl.php
!
10
kunden
kunden
Mittwoch, 9. Juli 2008
Keine Spur von Brett vor dem Kopf
Die Schreinerei Paul Kleger AG floriert. Qualitätsarbeit, die Verankerung im Quartier sowie das grosse Engagement von Paul
Kleger tragen viel zum Erfolg bei. Auch den Agir Muldenservice
freuts, sie haben einen neuen, zufriedenen Kunden gewonnen.
Die Werkstatt der Schreinerei
Paul Kleger AG liegt idyllisch
in einem schönen alten Backsteingebäude mitten in Zürich-Affoltern. Geschäftsführer Paul Kleger übernahm
1982, in zweiter Generation,
den 1953 vom Vater gegründeten Betrieb. Nach sechs erfolgreichen Jahren in Örlikon
wagte Paul Kleger den Umzug
nach Affoltern in die heutige,
um einiges grössere Liegenschaft. Hier ist er jetzt seit 21
Jahren mit den Bereichen
Schreinerei, Möbelbau, Innenausbau und Restaurationen, eine Bereicherung für
das Gewerbe im Quartier.
Modernste Technik
13 ausgebildete Schreiner sowie drei Lehrlinge arbeiten
hier mit modernster Technik.
Das Schreinerhandwerk ist
nicht mehr wie früher. Traditionelles Handwerk wird
praktisch nur noch bei Sonderstücken und Restaurationen angewendet.
Heute muss der Grossteil der
Arbeiten schnell und rationell
unter Kosten- und Zeitdruck
ausgeführt werden. Die Paul
Kleger AG setzt dafür verschiedene computergesteuerte Bearbeitungszentren ein.
Die Mitarbeiter erstellen die
Vorlagen per CAD und übermitteln die Daten vom Computer direkt auf die Maschinen. Fräsen, schneiden,
schleifen, bohren, kleben, alles läuft danach vollautomatisch ab. Nur noch der Zusammenbau wird von Hand gemacht.
Ordnung muss sein
Die Werkstatt hinterlässt einen blitzsauberen, geordneten Eindruck. Kein Wunder,
denn auch die Entsorgung
läuft grösstenteils voll automatisiert ab. Bei allen Maschinen saugen Rohre die anfallenden Holzresten und
Späne direkt ab und fördern
sie in ein Silo. Grössere Stücke landen per Häcksler ebenfalls darin. Im Silo wird das
Material komprimiert und zu
faustgrossen Briketts gepresst. So lassen sich später
die Holzabfälle sauber und
platzsparend entsorgen.
Der richtige Partner
Schon länger unzufrieden mit
seiner Entsorgungslösung
war er sofort interessiert an
einer Offerte. Andres Bachofner und Daniela Bächli vom
Agir Muldenverkauf statteten
ihm sogleich einen persönlichen Besuch ab.
Besprechungen und die Aufnahme der Situation vor Ort
lieferten die Angaben für eine
optimale, kundenspezifische
Offerte. Der Aufwand hat sich
gelohnt, Herr Kleger war sofort hell begeistert vom Angebot und den guten Serviceleistungen.
Leistung optimal
Anfangs Juni konnten wir mit
Freude Herrn Kleger als neuen Kunden gewinnen. Die erste Mulde ist bereits wieder
abgeholt und alles lief bestens. In Zukunft möchte Herr
Kleger konstant eine Sperrgutmulde stellen und diese
bei Bedarf auswechseln las-
sen. Zudem sollen die Container mit den Briketts geleert
und abgeholt werden. Besonders freut ihn, dass die energetisch wertvollen Briketts
nun nicht mehr im normalen
Kehricht landen sondern neu
für Holzfeuerung und Fernwärmegewinnung genutzt
werden.
Dies allein ist aber noch nicht
alles. Die Agir verrechnet das
Holz auch als Wertstoff und
nicht als Betriebsabfall. So
zahlt sich sein Vorgehen, die
Holzabfälle zu separieren und
zu komprimieren, nicht nur
für die Umwelt, sondern auch
für sein Portemonnaie aus.
Service Top
Paul Kleger ist durchwegs positiv überrascht von der guten
Betreuung. Alle Agir-Mitarbeier, vom Verkauf über die
Dispo bis zum Chauffeur machen einen sehr motivierten
und engagierten Eindruck.
Keine Wartezeiten bei Telefonanrufen, sofortige Erledigung der Anfragen und dies
alles sehr freundlich, aufgestellt und kompetent. „Das sei
heute leider schon fast eine
Seltenheit“, kommentiert er.
Ungewisse Zukunft
Das Problem der Entsorgung
hat Herrn Kleger mit Agir ge-
löst. Es warten aber noch weitere Hürden auf das Unternehmen. 2009 muss er für die
Schreinerei eine neue Bleibe
finden. Das schöne, historische Gebäude hat modernen
Wohnbauten zu weichen.
Dies tut Herrn Kleger im Herzen weh, doch sein ganzes Engagement zusammen mit dem
Heimatschutz kommt gegen
die Planungswut der Stadt
nicht an.
Auch wenn die Situation über-
all ähnlich ist, weg aus Zürich
Nord will Herr Kleger auf keinen Fall. «Die Firma ist seit
jeher stark Zürich-Nord orientiert. Hier habe ich mein
ganzes Beziehungsnetz und
meine Kunden, hier bleibe ich
auch».
Momentan hat Herr Kleger
eine Gewerbeliegenschaft in
Zürich-Seebach in Aussicht,
drücken wir ihm die Daumen,
dass dies klappt.
Schreiner Kleger wurmt
die Stadtplanung
Herr Kleger benützt die Gelegenheit, als Kleingewerbler
wie auch als Politiker seinen
Unmut über die Stadtentwicklung zu Papier zu bringen. Wo es geht, setzt er sich
für den Erhalt dieser traditionsreichen Kleinunternehmen im Quartier ein. Doch
leider sei man oft machtlos
gegen die aktuelle Entwicklung. Trotzdem nimmt Herr
Kleger kein Blatt vor den
Mund und spricht Probleme
offen an:
Rasende Entwicklung
Die Zeiten sind nicht einfach
für das lokale Gewerbe und
Quartierlädeli. In den Aussenquartieren der Stadt Zürich ist die Lage überall gleich.
Die Stadtentwicklung verläuft
rasend schnell. Moderne
Wohnblöcke und Büroräume
wachsen wie Pilze aus dem
Boden. Die älteren schmucken Häuser werden dem Erdboden gleich gemacht. Das
Land soll möglichst gewinn-
bringend und platzsparend
genutzt werden können. Dazu
eignen sich grosse Wohnblöcke mit vielen Wohnungen
optimal. Platz fürs Gewerbe
bleibt in diesen neuen Quartieren kaum. Hier wird vor
allem geschlafen oder im
Dienstleistungssektor gearbeitet.
Gut sieht man dies im Puls5
in Zürich West oder in Neu
Örlikon. Viele Wohn- und
Büroräume stehen noch immer leer, oftmals können bisherige Anwohner die hohen
Preise nicht mehr bezahlen.
Die Quartiere sind still und
steril und ohne Leben auf der
Strasse.
Wir brauchen Raum
Diese neuen Wohnsiedlungen
rauben uns Gewerblern den
Platz. Damit fehlt es in diesen
Quartieren an Leben und Abwechslung. Handwerksbetriebe oder kleine Lädeli werten
jedes Quartier auf, schaffen
eine gute Atmosphäre und
bieten den Anwohnern ein
breites Angebot ganz in der
Nähe. Sicher ist es wichtig,
und sinnvoll neuen Wohnraum und neue Wohnquartiere zu schaffen. Würde in
dieser Entwicklung das Gewerbe ebenfalls mitberücksichtigt, könnten auch in Zukunft Gewerbe, Wohnen und
Leben in Symbiose nebeneinander existieren.
Lokales Gewerbe ist
nicht out
Als Rechtfertigung wird oftmals behauptet, der Trend zu
Grossmärkten und –anbieter
lasse keinen Platz mehr für
kleinere Unternehmen. Die
Konsumenten wollen lieber
in die Migros oder zur IKEA.
Das mag für einen grossen
Teil auch zutreffen. Lange
aber nicht für alle. Viele würden das Quartierlädeli gleich
um die Ecke vorziehen, als
mit dem Tram zur nächsten
Migros zu fahren. Vorausgesetzt, es ist noch gleich um
die Ecke.
Auch legen wieder vermehrt
Private und Firmen Wert auf
massgeschneiderte Inneneinrichtung und Möbel. An der
Nachfrage mangelt es grundsätzlich nicht. Den meisten
Anwohnern bleibt aber gar
Paul Kleger
Geburtsdatum: 21.6.1953
Wohnort:
Zürich-Örlikon
Ausbildung:
Handelsschule,
gelernter Schreiner
Familie:
verheiratet mit Franziska
Daniela (25),
Thomas (27)
Hund Cindy
Hobbies:
Oldtimer restaurieren
und ausfahren
Politik (FDP, Kreisparteipräsident)
Ferienhaus in Braunwald
keine Wahl, weil sie kleinere
Betriebe ausserhalb ihrer
Quartiere gar nicht kennen.
Unterstützung fehlt
Die Stadt nimmt den lokalen
Anbietern nicht nur den Platz,
es mangelt auch anderorts an
Unterstützung. Gemäss der
gültigen Submissionsverordnung wäre die Stadt verpflichtet, für ihre Aufträge regionale Anbieter zu berücksichtigen. Leider wird sich daran
kaum gehalten. Findet sich
ausserhalb der Stadt ein günstigeres Angebot, fehlt es nicht
an Begründungen. Schlussendlich zählt doch nur der
Preis.
Teufelskreis
So wird den Stadt Zürcher Gewerbler das Leben von allen
Seiten schwer gemacht. Wie
soll man noch mit der Konkurrenz ausserhalb mithalten, wenn gleichzeitig die
günstigeren Liegenschaften
verschwinden, Mietpreise
steigen, Kunden abwandern
und die administrativen Anforderungen steigen?
Viele Gewerbler geben auf,
ziehen weg oder verkaufen ihren Laden. Nicht so die Paul
Kleger AG, dank dem guten
Netzwerk in der Region wird
die Firma auch weiterhin erfolgreich fortbestehen. sm
11
12
on the job
on the job
Mittwoch, 9. Juli 2008
Wohnen in Agir Beton
DIETIKON/ZH - Baustelle Erlenhof. Agir Kies/Beton hat bei Anliker AG Zürich einen lukrativen Auftrag an Land gezogen:
11’000 m3 Beton direkt ab Werk Hardwald, gleich neben der
Baustelle.
Zwischen dem Zentrum
Dietikon und dem Naherholungsgebiet an der Limmat
wächst in den nächsten Jahren Dietikons jüngster Stadtteil - das Limmatfeld. Es bietet Raum für moderne Menschen, die viel Wert auf Lebensqualität legen. Zurzeit
baut die Firma Anliker direkt
am Wasser die Wohnüberbauung Erlenhof. Drei Blöcke mit
85 Wohnungen, zwei Unterund vier Obergeschosse benötigen rund 11’000 m3 Beton.
Sogar das Schrägdach wird
aus Beton erstellt. Das ist gut
so, denn schliesslich produzieren wir Beton und keine
Dachziegel.
Ganz klar Agir
Die Wahl des Betonlieferanten fiel Bauführer Michel Peter nicht schwer. Er hatte bereits früher gute Erfahrungen
mit der Agir gemacht. Zudem
liegt die Baustelle keine fünf
Minuten von unserem Betonwerk Hardwald entfernt. Dies
garantiert prompte Lieferungen und tiefe Transportkosten. „Wenn jetzt dann auch
noch die 5-Achs-Fahrmischer
zum Einsatz kommen, wird
die Stundenleistung noch höher und der Agir-Service noch
besser“.
Duro hält dicht
Nach Abschluss des Aushubs
legte Anliker Anfangs April
mit dem Hochbau los. Der
Baufortschritt geht gut voran.
Die beiden Untergeschosse
sind schon fertig betoniert
und die ersten Wände des
Erdgeschosses
sichtbar.
Durch die Lage direkt an der
Limmat müssen die Untergeschosse vollkommen dicht
sein. Am besten funktioniert
das mit unserem Duro-Beton.
Der hält was er verspricht,
selbst dann, wenn der Grundwasserspiegel knapp bis zur
Haustüre reicht.
Anliker übernimmt
Verantwortung
Statt herkömmlichem Beton
verwendet Anliker für die
Obergeschosse den Agir Recyclingbeton (RC), Trendo
330. „Der Baumeister hat genau wie der Betonproduzent
seinen Umweltbeitrag zu leis-
ten und Primärrohstoffe zu
ersetzen, wenn immer möglich“, das die klare Haltung
des Baumeisters.
Nicht überall eignet sich der
RC-Beton. Einzelne Wände
erfordern schönen Sichtbeton,
da liegt Anliker mit unserem
Bella Sichtbeton genau richtig. Andere können aus bautechnischen Gründen nur mit
ganz speziellem, höchstwertigen Beton erstellt werden.
Erdbebensicher
Selbstverdichtender Beton
(SCC) wird auf alle Fälle für
die erdbebensicheren Wände
der Zwischengeschosse verwendet. Damit die Wände
eventuelle Erdstösse überstehen, werden diese mit dickerem, dafür biegsamerem
Stahl armiert. Die Armierungseisen liegen hier so dicht
aneinander, dass Vibrieren
des Betons nicht mehr möglich ist. Kein Problem für den
Agir Autopresto-SCC-Beton.
Einfach in die Schalung leeren
oder pumpen und der Beton
verteilt sich von ganz alleine.
Aus luftiger Höhe
Der Beton wird grösstenteils
per Kran eingebracht. Nur bei
besonders grossen Etappen
kommt die a 3 Betonpumpen
AG zum Einsatz. Total sind
drei Krane auf der Baustelle
stationiert. Michel Peter
schwärmt vom tollen Ausblick
auf die Baustelle von da oben.
Ok, da nehme ich doch meinen Mut zusammen und steige mit ihm die Leitern hoch.
Schon bisschen ein mulmiges
Gefühl, vor allem wenn der
Kran auch noch schwankt.
Doch der Ausblick ist tatsächlich herrlich und das erlebt
man auch nicht alle Tage.
EM-Fieber
Die rund 40 Mitarbeiter von
Anliker arbeiten hart und haben es bei den momentan fast
30 Grad nicht einfach. Trotzdem herrscht ein sehr gutes
Arbeitsklima. Das Fussballfieber hat auch die Baustelle
erfasst. Krane, Abschrankungen, Container überall sieht
man sie, die EM-Fähnchen
diverser Nationen. Polier Silvio Schmid, meint dazu «Wir
sind halt eine EM-Baustelle»
und zeigt sein Schweizer Liibli. Nicht nur der Fussball
verbindet, auch das allmittägliche Grillieren auf der Baustelle bringt die Mitarbeiter
zusammen und fördert die
Kollegialität.
Rundum zufrieden
Genauso zufrieden wie mit
ihren Mitarbeitern sind Michel Peter und Silvio Schmid
mit dem Service der Agir. Die
Beratung durch René Küng
ist kompetent und die Bestellungen über die Dispo verlaufen stets freundlich und zuverlässig. Besonders geschätzt
wird die Flexibilität. «Benötigen wir einmal kurzfristig
eine Ladung Beton, wird alles
Menschenmögliche gemacht,
um doch noch zu liefern. Ist
dies trotz allem einmal nicht
möglich oder treten Probleme
auf, kann man immer miteinander reden. Diese Hilfsbereitschaft und die Dienstleistungen sind genau so wichtig
wie die hohe Betonqualität
und der gute Preis.»
So viel Lob, das freut uns natürlich. Wir hoffen die Zusammenarbeit wird auch weiterhin so gut funktionieren,
denn es liegt noch einiges vor
uns. Nach Plan wird die Baustelle bis Ende Dezember
2008 abgeschlossen sein. Das
Facts and Figures
Totalunternehmung:
Architekt
Hochbau:
Halter GU AG
Annette Gigon / Mike
Guyer Architekten Zürich
Anliker AG
Auftragsbeginn:
Auftragsabschluss:
April 20008
Dez 2008
Bauvolumen:
Auftragsvolumen:
7 Mio. CHF
1.3 Mio. CHF
Betonlieferant:
Betonmenge:
Betonsorten:
Neue Agir AG
11’000 m3
PP230,PP430,
Duro230, Duro330,
AP265, AP365
Trendo330
heisst für uns noch ca 8’000
m3 qualitativ hochstehenden
Beton termingerecht liefern.
Vielen Dank an Michel Peter
und Silvio Schmid für den interessanten Rundgang und
auf weitere gute Zusammenarbeit.
sm
Michel Peter, Bauführer, Jg 78. ledig, wohnt in
Winterthur Hobbies: Rennvelofahren, Arbeiten :-)
Die Baustelle Erlenhof aus 30 Meter Höhe. Fotografiert von sm.
Da mir das wohl sowieso niemand glaubt hier der Fotobeweis :-)
Silvio Schmid, Polier, Jg 74, ledig, wohnt in Bülach
Hobbies: Fussball, Golf, Snowboarden
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protect yourself
protect yourself
Mittwoch, 9. Juli 2008
Heisse Tage ohne hitzige Köpfe
Die Sonne brennt auf die Baustelle, die Betondecke blendet
grell, die Stahlträger sind glühend heiss. In der Baugrube weht
kein Lüftchen und über dem Asphalt flimmert die Luft. Im Innern der LKW-Kabine fühlt es sich an wie im Backofen. Und
trotzdem wird weiter gearbeitet.
von Beat Bruggmann, Berater Arbeitssicherheit
Hohe Temperaturen belasten
den Kreislauf, vor allem bei
schwerer körperlicher Arbeit.
Umso mehr noch, wenn eine
hohe Luftfeuchtigkeit dazukommt.
Hitze kann sich negativ auf
die Gesundheit und die Sicherheit auswirken. Wie gut
Hitze vertragen wird, hängt
vom körperlichen Befinden
ab – jede Person reagiert unterschiedlich darauf.
Hitze: Was passiert
im Organismus?
Die normale Körpertemperatur wird durch verschiedene
Regulationsmechanismen in
einem engen Bereich gehalten. Erhöht sich die Umgebungstemperatur, können vor
allem körperliche Betätigun-
gen mit der damit verbunden
Wärmeenergieproduktion zu
einer erhöhten Körpertemperatur führen. Um dem entgegenzuwirken, passt sich der
Kreislauf an. Er transportiert
vermehrt Körperwärme an
die Körperoberfläche, wo sie
an die Umgebung abgegeben
wird. Dem Schwitzen kommt
damit eine entscheidende
Rolle zu, da durch die Verdampfung des Schweisses
Wärme abgegeben wird.
Vor allem bei strenger körperlicher Arbeit können mehrere
Liter Schweiss während einer
Arbeitsschicht ausgedünstet
werden.
Innerhalb von 7 bis 14 Tagen
akklimatisiert sich der Körper
an erhöhte Umgebungstemperaturen. Die Konzentration
von Salz im Schweiss nimmt
ab, die Schweissmenge wird
gesteigert. Die Körperoberfläche wird vermehrt durchblutet, wobei die Hautgefässe
erweitert werden. Dadurch
wird die Wärmeabgabe an die
Umgebung verbessert.
Arbeiten bei über 30
Grad - ist das nicht ungesund?
Bei Hitze belastet eine körperliche Arbeit den Organismus, vor allem den Kreislauf,
zusätzlich. Die körperliche
und auch die geistige Leis-
tungsfähigkeit nehmen ab;
wir fühlen uns weniger wohl.
Das Schwitzen wird als unangenehm empfunden. Bei
gesunden Personen, insbesondere wenn sie an die Hitze akklimatisiert sind, kommt
es jedoch selten zu eigentlichen gesundheitlichen Problemen.
Hitzeerkrankungen können
unter bestimmten Bedingungen begünstigt werden. Gewisse Personen ertragen die
Hitze schlechter (Hitzeintoleranz). Ältere Menschen können sich grösseren Temperaturschwankungen weniger
gut anpassen. Personen mit
Erkrankungen, beispielsweise des Herzens, des Kreislaufes, der Leber, der Niere
und des Stoffwechsels, können unter Umständen ebenfalls vermehrt hitzeintolerant
sein. Auch akute Infektionskrankheiten, die Einnahme
von Drogen und Alkohol so-
...schon zu spät ! Irreparable Hautschäden !
wie Schlafentzug fördern hitzebedingte Erkrankungen.
Wer Kleidung trägt, die den
Wärmeaustausch und den
Feuchtigkeitsaustritt durch
das Schwitzen erschwert oder
verhindert, erhöht ebenfalls
den Risikofaktor für Hitzeerkrankungen.
Was kann im schlimmsten Fall passieren?
Leichtsinnig !
Keine Kopfbedeckung (Helm) Keine Bekleidung
1.Hitzekrämpfe:
werden
durch Verluste von Salz und
Flüssigkeit verursacht und
äussern sich in krampfartigen
Schmerzen der Muskulatur.
2. Hitzeerschöpfung: geht mit
Schwächegefühl, Beklemmung, Schwindel, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit,
Übelkeit und starkem Durst
einher. Insbesondere bei langem Stehen kann bei Hitze
auch eine kurze Bewusstlosigkeit auftreten. 3. Hitzschlag: das ist, wenn die Körpertemperatur ansteigt und
die Regulationsmechanismen
des Körpers versagen. Der
Hitzschlag trifft vor allem ältere Leute und Personen mit
bestehenden Leiden, kann
aber auch bei jungen, gesunden Personen in der Hitze auftreten.
Geschehen vermehrt
Unfälle bei grosser
Hitze?
Da die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit in der
Hitze abnimmt, kann die Hitze zu einem Unfallrisiko werden. Anstrengende Tätigkeiten sollten möglichst auf Vormittagsstunden verlegt werden. Wichtig ist das Tragen
einer leichten Bekleidung, die
den Schweiss verdunsten
hilft. Flüssigkeit muss unbedingt regelmässig zugeführt
werden, damit die Verluste
durch das Schwitzen aufgefangen werden. Regelmässige
Pausen sind wichtig – wenn
irgendwie möglich im Schatten. Bei Arbeiten mit Sonneneinstrahlung sollte eine Kopfbedeckung getragen werden.
Die Helmtragpflicht an bestimmten Arbeitsplätzen gilt
wegen der Unfallgefährdung
auch an warmen Tagen.
Warum ist direkte
Sonneneinstrahlung
auf die Haut gefährlich?
Die Einwirkung von Sonnenlicht resp. Ultraviolettstrahlen kann zu einem Sonnenbrand führen. Gewisse Hautkrankheiten können durch
Sonnenlicht verursacht oder
verschlimmert werden. Auf
lange Sicht wird durch die
Sonnenlichteinwirkung die
Hautalterung gefördert, das
Risiko für das Auftreten bestimmter Hautkrebse nimmt
zu. Steigen die Temperaturen,
sinkt das Arbeitstempo, die
Konzentration und die Leistungsfähigkeit.
Wenn Ozon uns den Atem raubt
Was ist mit Freizeitaktivitäten an ozonreichen Tagen?
Ozon ist ein Gas, das in geringen Konzentrationen in
der ganzen Atmosphäre vorkommt. Im Gegensatz zum
„Atmungssauerstoff“, der
zwei Atome enthält, besteht
es aus drei Sauerstoffatomen.
Ozon entsteht bei Anwesenheit von Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen unter Einwirkung von Sonnenstrahlen.
Deshalb werden im Sommer
bei schönem Wetter höhere
Ozonkonzentrationen gemessen als bei bedecktem Himmel. Die Ozonkonzentration
weist einen Tagesverlauf auf
mit einem Minimum frühmorgens, einem Ansteigen
während des späten Vormittags und frühen Nachmittags
sowie einem Maximum am
späten Nachmittag in der Regel zwischen 16.00 und 18.00
Uhr. Während in Agglomerationen Ozon durch Reaktionen mit Verkehrs- und Industrieemissionen verhältnismässig schnell abgebaut wird,
bleiben die Ozonkonzentrationen auf dem Land länger in
einem hohen Bereich.
Welche Wirkungen
hat Ozon auf den Menschen?
Ozon ist ein Reizgas und wirkt
auf Augenbindehäute und
Schleimhäute der Atemwege.
Für die Wirkung von Ozon
sind vor allem drei Faktoren
massgebend, nämlich die
Ozonkonzentration, die Dauer der Ozoneinwirkung und
das Ausmass der körperlichen
Tätigkeit, da bei Körperbelastungen die Atmung intensiver
wird. Zudem ist die Empfindlichkeit auf Ozon individuell
verschieden.
Welche Beschwerden
können auftreten?
Bei empfindlich reagierenden
Personen können bereits bei
geringer Überschreitung des
Grenzwertes (120 Mikro-
gramm pro Kubikmeter) Beschwerden auftreten, beispielsweise Rötung und Brennen der Augen, Reizgefühle
in Nase und Rachen sowie
Hustenreiz und Engegefühl
beim Atmen. Vor allem bei
Personen mit Asthma und
chronischen Bronchialerkrankungen kann Ozon zu
einer Zunahme der Beschwerden führen. Auch Kleinkinder
sind generell empfindlicher.
Es ist zu beachten, dass die
Ozonbelastung im Freien abhängig von der Jahreszeit, der
Tageszeit und der Region ist.
Die höchste Ozoneinwirkung
haben Arbeitnehmende mit
schwerer Arbeit im Freien, da
die Atmung intensiver ist. Dies betrifft beispielsweise Arbeitnehmende auf dem Bau,
dem Geleisebau, der Landwirtschaft, im Forstwesen
oder beim Güterumschlag im
Freien.
Welche Empfehlungen ergeben sich für
Arbeiten im Freien?
Bei Arbeiten im Freien soll
den hohen Ozonkonzentrationen zeitlich und örtlich ausgewichen werden:
• Die Ozonkonzentrationen
sind an schönen Tagen während der warmen Jahreszeit
am Nachmittag am höchsten.
Deshalb sollen körperlich
schwere Arbeiten im Freien
an solchen Tagen auf die Vormittagsstunden, möglichst
frühmorgens, verlegt werden.
• Ein örtliches Ausweichen ist
dann möglich, wenn in einem
Betrieb Arbeiten im Freien
und in Innenräumen durchzuführen sind. In diesem Fall
ist es empfehlenswert, Arbeiten im Freien auf den Vormittag und solche in Innenräumen auf den ozonreichen
Nachmittag einzuplanen.
Werden die Grenzwerte überschritten, können normale
körperliche Aktivitäten oder
Sport im vernünftigen Rahmen im Freien weiterhin ausgeübt werden. Es ist jedoch
empfehlenswert, Ausdauersport oder schwerere körperliche Arbeiten, wie bestimmte Gartenarbeiten, an ozonreichen Tagen am Nachmittag
zu vermeiden und diese am
So ists richtig: Kopfbedeckung, T-Shirt und Sonnenbrille
Vormittag oder späten Abend
einzuplanen. Wenn an ozonreichen Tagen bereits bei normaler körperlicher Aktivität
Beschwerden auftreten, kann
der Arzt im Einzelfall beraten,
ob allenfalls weitergehende
Einschränkungen angezeigt
sind.
Wir bei AGIR schützen uns
vor Hitze und Sonnenstrahlung. Und behalten daher immer einen kühlen Kopf!
Heisse Tipps für heisse Tage:
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Trinken Sie genügend Flüssigkeit, mehrere Liter pro Tag. Alkohol ist strikte zu vermeiden.
Tragen Sie leichte Kleidung.
Tragen Sie bei direkter Sonneneinstrahlung eine Kopfbedeckung
Erste Hilfe organisieren, Verantwortlichkeiten bestimmen
Information der Mitarbeitenden über das Thema Hitze und Ozon
Verlegen Sie körperlich anstrengende Arbeiten in die frühen Morgenstunden.
Machen Sie regelmässig Pause – wenn immer möglich im Schatten. Kühlen Sie sich während der Pause möglichst ab – am besten mit Wasser
Tragen Sie ein Sonnenschutzmittel mit einem genügenden Lichtschutzfaktor auf
Tragen Sie eine geeignete Sonnenbrille
Nehmen Sie leichte Kost zu sich
Innenräume sollen am Morgen gut durchgelüftet werden. Schliessen Sie
dann auf der Sonnenseite Storen und Fenster. Lassen Sie Türen zu Korridor und andern Räumen offen
Kühlgeräte können in sehr warmen Büros die Temperatur senken.
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on the job
on the job
Mittwoch, 9. Juli 2008
Schatz vergraben,
Schätze gefunden
auf die Baustelle wird nach
vollbrachter Tat gegessen, getrunken und viel parliert. Es
ist Klatsch und Tratsch unter
Männern über die Sorgen,
Nöte und Freude der Baubranche. Oft erhält eine schon
länger bekannte Stimme ein
Gesicht, man kommt sich näher. Verlorene Zeit ist dieses
Weilen auf der Baustelle also
ganz und gar nicht.
Gereuter Aushub
sind unsere Hauptarbeiten
abgeschlossen, der Baumeister übernimmt jetzt das Zepter und endlich sieht man etwas Neues heranwachsen.
Vergessen sind die Überraschungen bei den Aushubarbeiten.
Guthauser Ernst, der ohne
Liebherrbagger (siehe Seite
56), ist unser Mann für professionelle Abbrüche. Innert
zweier Wochen hat er die alte
Liegenschaft mit Wohnhaus,
angebauter Werkstatt und die
zweite Werkstatt sauber rückgebaut.
Zwei Meter tiefer, die nächste
Überraschung: Hunderte alter Autobatterien! Alle leer
und schön Plan verlegt. Anoden und Kathoden entfernt
und sicher weiterverkauft.
Da hat doch tatsächlich jemand die leeren Batteriekästen wild entsorgt und gleichzeitig als Sauberkeitsschicht
oder Isolation für den Kellerboden genutzt.
Natürlich sind auch die Batteriekästen (total 17.2 Tonnen)
samt umliegendem Aushub
gesetzeskonform entsorgt
worden.
Das ehemalige Gewerbeareal
mit seinem über 60 Jahre alten Gebäude wurde als Malerwerkstatt und Farbenzentrale genutzt. Mit den Jahren
ist da einiges im Boden verschwunden. 40 bis 90 Zentimeter tief reichten die Verunreinigungen. Der belastete
Boden wurde analysiert, triagiert und fachgerecht entsorgt.
SCHLIEREN/ZH - Der Neubau VIVO steckt voller Überraschungen. Statt normaler Aushub Lehm, statt sauberer Erde belasteter Boden und 17 Tonnen Altbatterien runden den Cocktail
ab. Allem Unbill zu trotz war Grundsteinlegung pünktlich am Gefreuter Abbruch
16. Mai 2008.
Mit der Grundsteinlegung Explosive Fundation
Sandra Rehmann
Abbruch und Aushub sind fertig gestellt, die Sohle sauber
mit Recyclingmagerbeton abgedeckt, die Sonne scheint.
Gut gelaunt schreiten Bauherren, Architekt und Gäste
zur Tat.
Der Schatz von Vivo
Mitten in der Baustelle unter
der zukünftigen Bodenplatte
klafft ein viereckiges Loch,
darin vergraben die Bauherren den Grundstein. Ein Stein
ist es zwar nicht, eher eine
gewöhnliche Kiste, doch diese hats in sich. Sie verbirgt
allerlei Gegenstände aus der
heutigen Zeit: Pläne des Bauobjekts, die Baubewilligung,
der «Limmattaler» vom
16.5.2008 und 18 Franken 85
in Münz und Noten, das Münz
mit Jahrgang 2008 und anderes mehr.
Vor dem Akt begrüsst Herr
Jean F. Weber, der Architekt,
die Festgemeinde und meint:
„Wegen dem Inhalt lohne es
sich dann nicht, die Kiste über
Nacht wieder auszugraben“.
Auch Präsident Bolliger vom
Bauherr Gewerbebau BKS
richtet noch ein paar Worte
an das Publikum. Dann fassen die künftigen Mieter die
Schaufeln und schütten das
Loch mit Kiste drin behende
wieder zu.
Schöner, feiner Apéro
Wie bei fast jeder Einladung
Auf Lehm gebaut
Die Baugrube ist nicht sehr
tief, höchstens drei Meter. Da
stehen die Böschungen in der
Regel ohne zusätzliche Siche-
rungsmassnamen. Nicht so
beim VIVO. Statt normalem
Aushub kommt meterdicker
Lehm zum Vorschein. Kein
wirkliches Problem, solange
es nicht regnet. Dann allerdings verflüssigt er sich und
läuft davon. Das geht natürlich nicht, darum werden die
Böschungen nachträglich
noch mit einem Regenschutz
abgedeckt.
Obacht - Grenze
Zum Schluss wird noch ein
30 Meter langer Bereich, hart
an der Grenze zum Nachbarhaus, mit einer Rühlwand gesichert. Statt die Wand mit
Erdanker zurückzuhalten,
wird sie für einmal als freistehende Rühlwand ausgeführt. Bohrpfähle werden drei
Meter unter die Baugrubensohle vorgetrieben. Darin
wird ein Doppel-T Eisenträger einbetoniert, der bis zur
Böschungskante reicht. Der
Raum zwischen den Träger
wird ausbetoniert. Nun überträgt sich der Böschungsdruck über die Bohrpfähle in
den Untergrund.
Normaler Erdbau?
Vor Beginn als ganz normaler
Abbruch- und Aushubauftrag
gedacht, sind die Erdarbeiten
doch etwas kniffliger geworden. Wichtig ist in solchen
Fällen, dass die Zusammenarbeit von Bauleitung und Unternehmung gut funktioniert,
will man nicht noch weitere
böse Überraschungen erleben. Beim VIVO klappte alles
bestens und das Bauvorhaben
liegt im Termin.
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allerlei
allerlei
Mittwoch, 9. Juli 2008
Kunst oder Dunst
Alljährliche Jazz-Erfrischung in Ascona
Schon seit vielen Jahren pilgern meine Frau und ich zum Jazz
Mekka nach Ascona. 10 Tage lang, jeden Sommer, vibriert die
Luft im malerischen Städtchen am Lago Maggiore vor Jazz und
Rhythmus.
Ascona ist das Mekka des traditionellen und des klassischen Jazz in Europa, und seit
23 Jahren Synonym für Qualität. Alle bekannten Musiker
sind schon da gewesen. Es ist
die Verbindung eines schönen
intimen Städtchens mit internationalen Musikern, Bands
und Stars.
Auf sieben offenen Bühnen
entlang des Lago Maggiore
spielen von 20 bis 2 Uhr früh
verschiedene kleine bis Big
Bands bekannte Jazz-Standards; grösstenteils traditionellen New-Orleans-Jazz,
klassische Titel neu interpretiert.
Nachts Konzert, tagsüber Jam
Zum Schlafen ist kaum Zeit.
Ununterbrochen ist immer
irgendwo etwas los. Eben erst
zurückt vom nächtlichen Konzert trifft man die Musiker
tagsüber bereits wieder in
verschiedenen Lokalen. Bunt
zusammengewürfelte Musikergruppen bieten Jazz in
Reinkultur in den sogenannten Jam-Sessions. Meistens
sind das Musiker, welche sich
vorher noch nie oder nur selten getroffen haben. Sie setzen sich zusammen und „jazzen“ ganz selbstverständlich
los, ohne jegliche Noten. Absprachen passieren während
des Spielens.
So passierts, dass der eine
oder andere Musiker bei einem traditionellen Jazz-Titel
neue, manchmal sehr schräge
Soli einbaut.
Der nächste Musiker nimmt
die Variationen auf und parodiert sie entsprechend.
Selbstverständlich passiert
das alles auf allerhöchstem
musikalischem Niveau.
Neuer Shootingstar
Der internationale Jazz-Star
auf der Hauptbühne vom Vorabend spielt in dieser nachmittäglichen Jam-Session eine untergeordnete Rolle.
Ein junger noch unbekannter
Musiker legt sich mächtig ins
Zeugs. Für den Top-Jazzer die
Zeit zum Zuhören, Begeiste-
rung zu zeigen, zu motivieren.
Ein sehr interessantes Spiel,
zwischen etablierten und neuen, jungen, aufstrebenden
Musikern.
Ein paar Jahre später ist der
junge Musiker der Alt-Star,
bekannt mit vielen CDs. Und
auch er freut sich jetzt wieder
mit neuen jungen Musikern
in Ascona zu „Tschässen“!
Dieses Jahr war es Evan.
Es ist „nur“ der Spass an
Rhythmik und Akkorden, die
Nähe und die Ausstrahlung
der Musiker, welche das JazzFestival in Ascona zum besonderen Erlebnis machen.
Für meine Frau und mich jedes Jahr ein neues Erlebnis.
Andreas Spinner
Race-in
Qualifying
Nach den Aufwärmrunden
und dem Qualifying lagen die
drei Favoriten Erwin Meier,
Martin Zott und Michele Vescio ganz vorne - wie immer.
Somit sicherten sie sich auch
die besten Startplätze fürs
anschliessende Finalrennen.
Diskret im Mittelfeld - Renngirl Caoru.
Der Final
Jetzt gings um die Wurst. Im
Rennen über zehn Runden
konnten die Fahrer beweisen,
dass sie nicht nur eine grosse
Klappe haben.
Die Favoriten enttäuschten -
Im Schlieremer Zentrum an
der Bahnhofstrasse 3-5 mussten wir die Liegenschaft abbrechen. Ein Gehweg und Betonfundament wurde erstellt
und gleichzeitig wurde die
Oberfläche neu gestaltet.
Was danach auf diesem Platz
aufgestellt wurde, verursachte einen Wirbelwind, der mit
Lichtgeschwindigkeit durch
die Stadt fegte. Der Bildhauer
Piero Maspoli errichtete seine
Skulptur und zwar vier Container, die senkrecht zum
Himmel ragen. Skulpturen
sind Kunst, aber wenn ich mir
das Foto anschaue, dann sehe
ich weder Skulptur noch
Kunst.
Das Kunstwerk ist nur vorübergehend, dennoch waren
die Reaktionen intensiv und
es wurden sogar Unterschriften für eine Petition gesammelt. In Zukunft ist dieser Ort
der neue Stadtplatz und der
erweiterte Stadtpark, welcher
das Zentrum aufwerten soll.
re
Sage mir, was du isst und
ich sage dir, wer du bist!
Man sieht sie wieder, die Herren im fortgeschrittenen Alter. An
der Strand-Bar, über dem Bauch gespanntes Hawaii-Shirt, vor
farbigem Cocktailglas, helles Eis, Zigarre qualmend. Der Vorsatz, „der Bauch muss weg“ oder „vorne etwas straffer“; - dieser Vorsatz hat die Vorsommerzeit überlebt.
ROGGWIL/BE - Einmal mehr kämpften die
Agirler um die Ehre beim traditionellen
Go-Kart-Rennen. Alles ist erlaubt, ohne
Pardon, am Schluss zählt nur der Sieg.
19.00 Besammlung der Rennfahrer in Roggwil. Wie es aussieht, ist dieses Mal nur der
harte Kern mit dabei. Ob das
wohl am schönen Wetter, oder
aber an der Angst vor der Blamage lag, ist ungewiss. Auch
die Chefen haben versagt.
Keiner der drei VRs wagte es,
gegen die 18 harten Jungs und
«Catch me if you can - Cat»
Caoru anzutreten.
Dunst hat nicht nur die Bedeutung von
wasser- bzw. fetthaltige Küchen- und Duschabluft, sondern ist auch eine Trübung
der Erdatmosphäre. Genau so empfinden
die Einwohner der Gemeinde Schlieren
die vorübergehende Kunst im Zentrum.
wie immer. Halt zero Rennintelligenz, null Taktik, nur
Knebel runter und Vollgas.
Zwar holte Vescio souverän
den ersten Platz, Meier und
Zott aber fielen weit zurück.
Den Zweiten sicherte sich
Marco, Micheles Kollege, der
dritte Podestplatz ging an
Zott Junior.
Unerwartet vom achten auf
den vierten Platz vorgerückt
war Caoru (hatte vermutlich
den schnellsten Kart). Trotzdem, hasts den Jungs gezeigt.
bist auf dem Weg zur Besserung, bravo!
Allerdings lang lang ist es her,
als Caoru noch regelmässig
auf dem Podest stand. Woran
mag das wohl liegen?
Gleiche Ausreden
Die Ausreden und Angebereien beim anschliessenden Bier
werden mit den Jahren nicht
besser. Mein Go-Kart war eine lahme Büchse, bin gewichtsmässig benachteilig,
hatte viel Verkehr, bla bla.
Dabei sind es Untalent und
Abstimmungsprobleme in
der Feinmotorik. Und einige
wie z.B. Zott und Meier lernen es ganz einfach nie.
Wie es scheint, war es aber
wieder einmal mehr ein lustiger und lauter Abend.
Aber was heisst das, der
Bauch muss weg? Was ist „der
Bauch“? Der BMI (Body Mass
Index) als Kenngrösse für die
ideale Abmessung ist veraltet.
Keiner spricht mehr von diesem Benchmark, von dem sowieso nur die Wenigsten gewusst haben, wie man ihn
berechnet.
Neu ist das Verhältnis von
Bauchumfang zu Hüftumfang; es ist der neue Massstab
für gesundes Leben. Dieses
neue Verfahren macht eine
Gewichtsmessung überflüssig. Doch ist es bei manchen
Personen schwierig, die Hüften zu messen, der Hängebauch verursacht schlimme
Fehlmessungen. Das Verhält-
nis von Bauchumfang zu
Hüftumfang soll beim Mann
nicht grösser als 1, bei der
Frau nicht grösser als 0.8
sein! Wobei es noch wichtig
ist, ob die Person eine Birnenoder Äpfelform hat. Schön das
zu wissen!
An einem internationalen
Ärztekongress in Skandinavien wurde diese neue Beurteilungsmethode präsentiert.
Die anwesenden Ärzte wurden aufgefordert, den Test sofort zu machen.
Das Resultat war ernüchternd, mehr als 80% der Fachkompetenzen für Übergewicht und Gesundheit haben
den Test nicht bestanden. Somit hat auch diese neue Re-
volution zur Beurteilung der
idealen Körpermasse den Test
nicht bestanden.
Der Versuch, die Menschen
einzuteilen, ist also erneut
misslungen. Es stellt sich die
Frage, ob Abmessung und Gewicht und deren mathematisches Verhältnis je den nachhaltigen Gesundheitszustand
eines Menschen beurteilen
kann.
Es gibt sie einfach, diese vielen Geniesser, welche sich
nicht um solche Kennzahlen
kümmern und dabei gesund
bleiben und alt werden.
Diese Personen bleiben cool
und bleiben beim coolen
Drink an der Strand-Bar.
Freuen sich an schönen Bodies, Damen-Bodies, der Index ist nicht wichtig! Da können auch die vielen gutgemeinten Ratschläge nichts
bewirken.
Das einzige was ihn stört, sind
die Gesundheitswanderer, ohne Ausstrahlung, dafür mit
geflochtenen Natur-Sandalen. Jene „Nicht-Geniesser“,
welche versuchen, mit verbissenem Gesicht allen widerlichen Sachen aus dem Weg zu
gehen. Jene, welche sich ärgern, dass das HauptbahnhofGebäude eine Aussenanlage
ohne Rauchverbot ist und
jetzt jedem noch so kleinen
Zigaretten-Räuchlein nachrennen müssen. Aber das ist
eine neue Geschichte!
SPA der Geniesser.
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imponiergehabe
Agir geht nach Uristei
SAMSTAG 21.Juni - grosser Tag für den Agir Stahlbau. Stolz
präsentieren sie den Mitarbeitern und Pensionären mitsamt
Kind und Kegel Uristei. Endlich können die kolossalen Anlagen
einmal vor Ort bestaunt werden. Das ist schon etwas ganz anderes als immer nur Fotos im grünesEdelweiss.
Alle sind pünktlich mit Car oder
Auto am vereinbarten Treffpunkt
vor dem Info-Center Erstfeld eingetroffen. Der Zeitplan ist eng, daher gehts gleich los. Marino begrüsst die über 100 Besucher und
ruckzuck werden vier Gruppen zusammengestellt.
Die Reiseleiter, Marino, Andy und
Otti wissen mehr oder weniger,
was sie zu sagen haben. Gruppenleiter Hama erhält zur technischen Unterstützung unseren Betriebsleiter Martin Kohler zugeteilt
und los gehts. Vier Posten gilt es
zu durchlaufen. Baustellenweg,
Info-Center, Referat der ATG und
Besichtigung der Baustelle Nord.
Erst danach gibts den wohlverdienten Zvieri.
Die Sonne scheint und die Leute
kommen aus dem Staunen nicht
mehr heraus - Anlass gelungen.
imponiergehabe
Mittwoch, 9. Juli 2008
Posten Nr. 1
Baustellenweg
Vom Tunnelportal bis zur Siebstation führt
uns der schöne Spaziergang entlang des
Baustellenwegs. Herrlicher Ausblick auf die
Baustelle. Die gewaltigen Anlagen sind live
schon viel eindrücklicher als auf Fotos. Es
wird gestaunt, bewundert und interessiert
zugehört was, unsere Führer zu erzählen
wissen.
Posten Nr. 2
Das Info-Center
Im Info-Center Erstfeld findet mal allerlei Wissenswertes
zum Projekt des Gotthard Basistunnels. Modelle, Informationstafeln und Videos vermitteln einen spannenden Einblick. Jeder kann hier tun und lassen was er will, wer genug
hat, erfrischt sich draussen mit einem kühlen Getränk.
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imponiergehabe
imponiergehabe
Mittwoch, 9. Juli 2008
Posten Nr. 4
Posten Nr. 3
Referat ATG
Im Vortragsraum der ATG erzählt uns Herr Jürg Hauser von der ATG allerlei zur NEAT und Bahn 2000. Was
sind die Ziele, Hintergründe und Schwierigkeiten der
verschiedenen Bahnprojekte? Wie läuft das am Gotthard genau ab? Unsere Mitarbeiter wissen nun, was
Sache ist!
Begehung Baustelle
Nord
Der letzte Spaziergang
führt uns entlang des
Dammschüttloses 012 bis
zu den monströsen Absetzern im Rynächt. Von hier
aus können wir bis ans
Ende der zwei Kilometer
langen Baustelle sehen.
Die schier endlosen Bandanlagen
und die riesigen Absetzer sorgen
für erneut grosse Augen!
Oder lag das eher an Rahels Posen fürs Foto?
Der Zvieri!
Nach dem anstrengenden Programm
bei knapp 30 Grad haben wir uns den
Zvieri redlich verdient. Leckere Brötchen und Gebäck sowie kühles Bier,
Wein und vieeel Mineral füllen die leeren Mägen.
Besten Dank auch an Steffie Arnold, ATG (Foto
rechts) für die Mithilfe bei
der Organisation und den
feinen Zvieri!
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natur pur
natur pur
Mittwoch, 9. Juli 2008
Krötenparadies
OTTENBACH/ZH –20 Jahre Grabenkämpfe haben für einmal
positive Spuren hinterlassen. Auf über fünf Hektaren ehemaliger Kiesgrubenfläche ist ein wunderschönes Naturschutzgebiet
entstanden. Mit einem kleinen Festakt wird eingeweiht.
Mehr als 20 Leute werden sich
wohl kaum die Mühe nehmen,
am Rundgang teilzunehmen.
Agir hat die Rechnung ohne
die Ottenbacher Frauen gemacht. Am Montag 2. Juni
pünktlich um 15:00 stehen
über 50 Dorffrauen bereit. Allen
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tt.
steht.
Kurze Reden…
Crescionini Marino (Agir) begrüsst die mittlerweile hundert Festgäste und lässt die
Geschichte rund um Mülibach
nochmals aufleben. Eugen
Temperli von der Fachstelle
Naturschutz stellt das Werk
kurz vor und bedankt sich bei
allen Beteiligten. Gemeindepräsident Kurt Weber überbringt seinen Gruss und
benützt die Gelegenheit, dem Naturschutz bezüglich der
Umfahrung Ottenbach etwas auf
den Zahn zu fühlen. Der Naturschutz
sollte da doch etwas
zurückstehen können,
schliesslich habe er
eben ein wertvolles „Geschenk“
erhaltern.
Ag
ir
gel Ener
ade gie
n
!
Interessanter
Rundgang…
In zwei Gruppen werden die
Teilnehmer durchs Naturschutzgebiet geführt. Unglaublich was die Fachleute
alles für unscheinbare aber
wertvolle Kräuter und Käfer
finden.
fin
nden
en. Nur
Nur
ur die
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e Amphibien
Am
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ber einer
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Su
un
n trifft
man
ma
man
n si
ssich
ich
ch
h wie
wieder
eder
dee auf
auf der Ausssichtskanzel
si
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Wie Hund und Katz - die
Geschichte zu Mülibach
Vom 13. März 1957 datiert die
erste Abbaubewilligung. Alfred Girschweiler begann jetzt
so richtig als Kiesler zu wirken. Jahre später verlagerte
er seine Tätigkeit zu den
mächtigeren Kiesadern von
Obfelden und Maschwanden.
Zurück blieb ein grosses Loch
von 10 Hektaren Fläche.
Meyer macht nicht
lange Federlesen
1988 übernimmt Meyer & Co
die Agir und Alfred
Girschweiler zieht es nach
Paraguay. Was sollen wir
mit all den Dümpeln,
Kröten, Blumen und Libellen? Unter Werkareal
stellen wir uns etwas anderes vor: Technopark
statt Tierpark oder
alles mit Aushub auffüllen.
Das hat Fritz Hirt den damaligen Chef des Naturschutzes
gehörig in Rage gebracht,
schliesslich habe ihm Fredel
Girschweiler persönlich die
Grube versprochen.
Der Naturschutz war
uns nicht geheurer
Mit Kanton und Naturschutz
ist nicht gut Kirschen essen.
Darum wird die Grube vorsichtshalber leer geräumt und
die Sohle um zwei Meter aufgefüllt. Solchermassen karg
und öde, können sie kommen,
Kröten zählen und Schutzmassnahmen verfügen. Und
sie kamen, verfügten aber
nicht (wie auch ohne Geld),
sondern freuten sich noch
mehr, ob der noch wertvolleren kargen Fläche. Der Schuss
ging voll nach hinten, statt abhaben wir aufgewertet.
Einträchtig nebeneinander
Es folgten Jahre der harmonischen Koexistenz. Nur einmal noch, als sich Bienenfresser und Eisvogel zum Brüten
niederliessen, herrschte Aufregung. Heerscharen von Fotografen belagerten die Grube. Ob dem raren Geflügel
flammten die Diskussionen
um die unter Schutz Stellung
wieder auf, glücklicherweise
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Gemeinsam voran
Seit 1986 wird in der Grube
auch kompostiert. Kontinuierlich steigt die Menge auf
15’000 Tonnen und die Stinkeswut auf Defcon 1. „Wir binden uns an die Eingangstore
und verhindern den Betrieb,
wenn nicht endlich etwas gegen den Gestank unternommen wird“, hiess es von Ottenbachs ehemaligen Höfen
und Weiler in Obfelden.
Unverzüglich werden die fünf
Hektaren Naturschutz aufgewertet. Der Deal: der Naturschutz definiert die Planung,
Agir führt aus und am Schluss
übernimmt der Naturschutz
alles zu Pflege.
Nach über fünf Jahren Arbeit
sind der grösste Teil der Aufwertungsmassnahmen ausgeführt. Nur das Edelkraut,
die Deutsche Tamariske bequemt sich nicht so recht zu
dislozieren.
Aber auch das kriegt das Duo
Bollens/Hobächerli noch hin,
wäre doch gelacht.
Naturschutz
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Beide Teile befriedigt
Die Differenzen sind ausgeräumt jeder hat seinen Platz.
Der Besitzstand ist für beide
Parteien planungsrechtlich
und auf Dauer gesichert. Von
nun an werden Agir und Naturschutz einträchtig nebeneinander existieren können.
Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten, speziell an Frau
Ursula Bollens (Grünplanerin) für die stets saubere und
zielorientierte Zusammenarbeit mit Hobächerli und Herrn
Temperli vom Naturschutz
dafür, dass er sich immer wieder auch mal zurückhalten
konnte.
Nicht danken – Baum
spenden
Falls sich Gemeinden oder Interessenvertreter zum Dank
verpflichtet fühlen: Spenden
sie doch ihren Baum. Wir suchen: Eichen, Linden Nussbäume und natürlich den einheimischen Scheller Birnbaum für das Naturschutzgebiet Mülibach.
cm
25
26
fachwerk
fachwerk
Mittwoch, 9. Juli 2008
OilQuick
Das intelligente Schnellwechselsystem nun auch bei Agir
Bagger haben ganz viele Anbaugeräte wie Betonbeisser, Abbruchzangen, Aufreisszahn und verschiedenste Löffel. Diese
zu wechseln ist umständlich und aufwändig, ausser mit teuren,
aber schnellen Wechselsystemen. Das zurzeit modernste
schlauchlose System von OilQuick ersetzt das in die Jahre gekommene Wimmer-System.
von Hans-Martin Meyer
Mit dem Entscheid, die beiden
45to-Bagger zu ersetzen, stellte sich auch die Frage über die
Zukunft des bisherigen Anbausytems. Der Wimmerschnellwechsler leistete bei
Agir 20 Jahre gute Dienste.
Abschied von
Wimmer
Leider hat sich dieses System,
aus welchen Gründen auch
immer, im Schweizer Markt
nicht durchgesetzt. Die Probleme, die sich daraus ergaben, waren zwar nicht immens, aber wir erfuhren immer wieder Einschränkungen, wenn es darum ging,
zusätzliche Anbaugeräte einzumieten. Wir hatten das falsche, nicht marktübliche System an unseren Baggern, was
die Austauschbarkeit einschränkte..
Aufgrund dieser Umstände
haben wir uns entschlossen,
neu zu evaluieren. Relativ
rasch sind wir auf das zurzeit
wohl modernste und in der
Praxis als sehr tauglich erwiesene System von OilQuick
gestossen. Es besticht mit seiner einfachen Handhabung
und dem durchdachten Verschlussmechanismus.
Schlauchlos aber auch
dicht?
Solange schlauchlose Anbausysteme neu sind, werden
wohl kaum grössere Probleme
auftreten. Sind jedoch bereits
einige Stunden mit den Geräten gearbeitet worden, stellt
sich schnell einmal die Frage
der Dichtigkeit der Hydraulikanschlüsse.
OilQuick hat dafür eine intelligente Antwort geliefert:
„Damit der Verschluss der
Anbaugeräte durch Abnützung ein nicht immer grösseres Spiel bekommt und undicht wird, steht der Mecha-
nismus ständig unter Druck.
Somit werden die Übergangsstücke der Hydraulikanschlüsse pausenlos mit grosser Kraft gegeneinander gepresst und bleiben absolut
dicht“.
Gut ist selten billig
Verglichen mit herkömmlichen Anbausystemen ist dasjenige von OilQuick relativ
teuer in der Anschaffung. Das schlauchlose
Wechseln von Anbaugeräten innert weniger
Sekunden steigert
aber die Wirtschaftlichkeit der Baggereinsätze beachtlich.
Nicht nur, weil viel
Zeit beim Wechseln
eingespart wird,
sondern weil nun
der Baggermaschinist bequem arbeiten kann und künftig durch die richtige
Wahl des Anbaugerätes diese effizienter einsetzen wird.
Wer hat denn nicht
schon auf Baustellen
beobachtet, dass der
Baggermaschinist bei Rückbauarbeiten mit dem Abbauhammer versuchte, gros-se
Betonstücke zu sortieren? Jeder Maschinist weiss zwar
ganz genau, dass für solche
Arbeiten der Sortiergreifer
eingesetzt werden sollte. Doch
es ist bekanntlich sehr mühsam, den Abbauhammer mit
dem Sortiergreifer zu tau-
schen, da jeweils mehrere
Schläuche ab- bzw. angeschraubt werden müssen. Dies gehört nun der Vergangenheit an: auf Knopfdruck kann
der Maschinist das optimale
Gerät an seine Maschine mon-
tieren. Zusätzlich werden so
die Anbaugeräte geschont,
weil sie jetzt nur noch für den
spezifischen Einsatz verwendet werden.
Druckkontrolliert
Da jedes Anbaugerät mit unterschiedlichen Hydraulikölmengen und anderen Betriebsdrücken arbeitet, müsste der Maschinist jeweils vor
dem Einsatz eines anderen
Anbaugerätes die Parameter
neu einstellen. Beim heute
üblichen Zeitdruck auf der
Baustelle kann dabei schnell
einmal ein Fehler unterlaufen.
Aus diesem Grund haben wir
uns entschieden, das
optional erhältliche
Toolcontrol zu installieren. Dieser fest
montierte Kleincomputer greift in die
Maschinensteuerung ein und stellt
die erforderlichen
Parameter selbständig ein. Jedes Anbaugerät ist im Computer mit seinen
spezifischen Daten
gespeichert. Damit
das
Toolcontrol
weiss, welches Anbaugerät zum Einsatz kommt, sind alle mit einem Tag
ausgerüstet, welches
vom Computer auto-
matisch eingelesen wird. Der
Maschinist muss auf dem
Bildschirm zur Sicherheit nur
noch quittieren und schon
kanns los gehen.
Effizientsteigerung
Last but not least sehen wir im Einsatz vom
neuen System auch die
Möglichkeit, auf der
einen oder anderen
Baustelle auf den Einsatz eines zusätzlichen
Baggers zu verzichten.
Typischerweise setzten
wir bei Rückbauten
zwei Bagger ein. Der
eine für die eigentlichen Rückbauarbeiten,
der andere hatte die
Aufgabe zuzudienen
oder Lastwagen zu beladen.
Da nun innert weniger
Sekunden das Anbaugerät gewechselt wird,
kann in vielen Fällen
auf den zweiten Bagger verzichtet werden, ohne dass
zum Beispiel ein Lastwagen
zu lange auf die Fracht warten
müsste. Hier sehen wir ein
grosses Einsparpotenzial, das
den höheren Kaufpreis rechtfertigt.
Unsere Maschinisten, welche
nun künftig mit dem neuen
System arbeiten, wurden im
Beisein der verschiedenen
Lieferanten gründlich eingeschult. Zugegen waren Baggerlieferanten sowie die Vertriebspartner von OilQuick
und der neuen Anbaugeräte.
Nebst dem erforderlichen
Grundwissen gaben diese den
Maschinisten zahlreiche Erfahrungen weiter, welche sie
nun im täglichen Einsatz anwenden können.
Die ersten Gehversuche mit
OilQuick sind inzwischen ge-
macht und haben bisher zu
keinen Beanstandungen geführt. Wir sind überzeugt, eine gute Wahl getroffen zu haben und planen jetzt auch
schon den Umbau unserer
20-30 Tonnen Bagger aufs
OilQuick-System.
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around the world
around the world
Mittwoch, 9. Juli 2008
gut. Deutlicher könnten die
Gegensätze nicht sein. Hier
die Glamour und Reichtum
verströmende City Moskau
und dort die mausarme Landbevölkerung.
Wir besichtigen das Kloster
Sergiev Posad der russischorthodoxen Kirche. Im 14.
Jahrhundert erbaut und der
Dreifaltigkeit gewidmet, ist
das Kloster vom Heiligen Sergeij ein wichtiges Zentrum
des Christlichen Glaubens
Russlands.
Inside Russia
UP-Filderen in Moskau
MOSKAU/RUS – Zehn Jahre UP-Filderen.
Zum Abschluss der Arge reisen die Verantwortlichen zum Championsleague-Final nach Moskau.
Früh am Abend erreichen wir
Domodedovo, einen der vier
internationalen Flughäfen
Moskaus. Die Fahrt zum
Stadtzentrum im täglichen
Stau dauert. So bleibt nur
noch wenig Zeit für einen klei-
nen Bummel über den roten
Platz bis zum Nachtessen.
Gourmettempel à la
Russe
Frau Galina Ponomarova unsere Reiseleiterin schwärmt
vom Restaurant, ein richtiges
Inlokal. Nach drei Stunden
sitzen, haben doch einige ihre Vorspeisen erhalten, andere einen Hauptgang, wieder
andere bloss Salzstangen, der
Wein ist auch ausgegangen,
dafür war das moderne Lokal
wunderschön. Bei den Zahlungsmodalitäten, nach derartigen Unpässlichkeiten,
lernten die Russen unsere
Uschi Meyer von ihrer ganz
forschen Seite kennen.
Match Tag
Morgens um 10:00 verabschiedet sich Walter Brunner
(WB), Ticket organisieren. Fix
im Bestand zehn Stück, Bedarf 19. Keine Spur von Nervosität bei WB, unserem ExGrasshoppers Präsidenten:
„Drei vier Tickets erhalte ich
noch von Funktionärskollegen die nicht kommen können, den Rest gehe ich jetzt
direkt im Marriot bei Michel
Platini besorgen. Gesagt verschwindet er im grauen Moskauer Nebel.
Für den Rest der Gruppe noch
etwas Kremeltour und Fussballvorfreude beim PublicViewing auf dem Roten Platz,
essen und ab ins Stadion. Der
Match beginnt erst um 22.45,
weil Russlands Zeit zwei
Stunden vorgeht und Greenwich Europa pünktlich um
20:45 fernsehen will. Die späte Stunde tat der Stimmung
überhaupt keinen Abbruch.
Zum Match gibts nichts beizufügen, was die Presse nicht
schon geschrieben hat. ManU
und Chelsea lieferten sich ein
berauschendes Spiel über die
Maximaldistanz mit Verlängerung und Penalty schiessen.
Erst gegen 03:00 war Lichterlöschen.
Besinnung
Am dritten Tag gehts aufs
Land. Etwas Besinnung tut
Während den Busfahrten lauschen wir gespannt Galinas
Ausführungen zur ehemaligen Sowjetunion und heutigem Russland. Wussten Sie,
dass Russland um die Jahrtausendwende dem Bankrott
nahestand? Dass jedes Kind
in Russland elf Jahre in die
Schule geht. Dass die U-Bahn
in Moskau eine der ältesten
und besten ist und dass in
Moskau mehr Millionäre und
Milliardäre leben als in jeder
anderen Weltstadt?
Es sei schon erbärmlich, wie
nach der Öffnung, der Privatisierung und dem anschliessenden wirtschaftlichen Niedergang, Oligarchen alles an
sich gerissen haben. Heute
gibt es in Russland nur extrem Reiche und extrem Arme.
Zu viel wurde mit zum Teil
unsauberen, korrupten Machenschaften privatisiert und
muss jetzt wieder teuer in
Staatsbesitz zurückgekauft
werden.
Trotzdem, Russland ist kein
Drittweltland. Man spürt in
der Bevölkerung Stolz und
Weltmachtstatus. Wird es
auch noch einige Zeit dauern,
Russland das riesige Land mit
seinen fast unerschöpflichen
Rohstoffen wird den Weg in
eine prosperierende Zukunft
schaffen.
Um ganz viele Eindrücke und
noch mehr Fragen reicher
kehren wir zurück. Ohne UPFilderen wäre wohl niemand
aus der Reisegruppe je nach
Russland gereist. Fälschlicherweise – denn Russland
strahlt eine sehr grosse Faszination aus.
cm
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sport
sport
Mittwoch, 9. Juli 2008
Hat Ammann den
Match getürkt?
Bericht zum Spiel Schweiz-Türkei
EM Fie ber im GH Weid
Mittwoch 11. Juni 2008 - die grosse Begegnung
Schweiz-Türkei. Zu diesem Spektakel luden wir alle
Mitarbeiter zu Speis und Trank und gemeinsamen
Mitfiebern der Schweizer ein.
Aus dem geplanten Grossevent wurde eine familiäre
Gemeinschaft die sich im GH
Weid versammelte, um Köbi
& Co. die Daumen zu drücken.
Die zweite Runde Fleisch vom
Grill wurde nach dem (Vor)
spiel Portugal-Tschechien zufrieden verspiesen und man
sah dem bevor stehenden
Match positiv entgegen.
Zuversicht reicht nicht
Fast der einzige Weg, um an
Euro-Tickets für Schweizerspiele zu kommen, ist der
Schwarzmarkt oder eine Einladung durch einen unserer
Geschäftspartner.
Alle Tickets im Trockenen
Die ganze Führungsetage der
Agir prahlt mit ihren Einladungen zu Eurospielen. Sogar
Spinner zieht ins Viertelfinal
ein. Nur einer steht im Regen
und schmollt, cm (Crescionini). Unerwünscht? Vergessen
worden? Imageprobleme?
Sehr zum Leidwesen seiner
Kollegen bietet ihn Ammann
Langenthal in letzter Minute
doch noch zum Match auf.
Mit 1-2-1 Strategie
zum Erfolg
Treffpunkt: Cat Rental Store
im grossen Industriegebiet
der Rheinsalinen Schweizerhalle. Gastgeber Chef Johann
Schneider-Ammann begrüsst
uns persönlich und betont:
„der Abend muss erst verdient
werden, mit zuhören“.
1-2-1; Weltleader bei den Baumaschinen bleiben, Weltnummer 2 bei den Verdichtungsgeräten werden, Weltleader
bei den Asphaltmischanlagen
bleiben. Solche heroische Ziele können sich nur Weltfirmen
setzen. Schön, wenn es sich
dabei um eine rein schweizerische Firma handelt.
Seit 2000 verzeichnet Ammann einen unglaublichen
Aufschwung, ist heute ein
Milliardenkonzern und in allen Ländern der Welt vertreten. Von den über 3’000 Mitarbeitern arbeiten 800 in der
Schweiz. Ein klares Bekenntnis zum Werkstandort
Schweiz, wie Johann Schneider-Ammann mehrfach betonte.
Innovativer Produktemix
Nach dem Chef stellen uns die
Geschäftsleiter die einzelnen
Produktsparten vor. Erstaunlich, wie vielfältig und breit
abgestützt Ammann aufgestellt ist. Sehr interessant die
Ausführungen zur zukünftigen Entwicklung der Asphaltproduktion. Da gelte es drastisch CO2 zu minimieren und
den Energiebedarf stark zu
senken. Mit dem Ziel: Belag
nur noch auf 130 Grad zu erhitzen statt wie heute üblich
auf 180.
gnügen uns zusammen mit
unseren türkischen Geschäftspartnern», lüftet Johann Schneider-Ammann das
Geheimnis.
Sofort steigt der Adrenalinpegel. Ein kurzes Footing vor
Ort geht klar an die Türken
und ab gehts in Stadion.
Hardcore VIP-Sitzplätze
Einige besonders Glückliche
erhielten Plätze direkt hinter
Köbi National ganz nahe am
Spielfeldrand. Sehr gute Plätze, allerdings bloss für 15 Minuten bis der grosse Regen
einsetzte.
Der Match ist schnell erzählt.
Lange Zeit ein unterhaltsames Spiel mit gut gelaunten
Schweizern und ruhigen Türken. Nach dem Ausgleich hielt
es die Gäste nicht mehr auf
den Sitzen. Ok, mit dem Unentschieden können beide
Ammannlager leben. Bekanntermassen kam es anders, Cabanas verzog und wir verzogen uns Kleinlaut zum Mitternachtsessen.
Ammann überrascht
Tolle Idee – falsches
Resultat
Jetzt aber Apéro und einstimmen auf den Match. Zur Überraschung aller, fährt ein Car
voller Türken vor. «Wir ver-
Trotzdem eine ganz originelle Idee – Türken und Schweizer gemeinsam einzuladen.
Zu später Stunde sinnieren
wir noch über die Worte von
Johann Schneider-Ammann:
«in der Schweiz hats 130 Belagsmischer. Maximal 10 weitere brauchts noch, der Rest
ist reine Ersatzinvestition. In
der Türkei mit ihren 120 Millionen Einwohner hats 75 Belagswerke, 300 neue braucht
das Land zusätzlich». Herr
Schneider wird doch wohl
nicht den Match…
cm
Das Auftaktspiel der Schweizer stimmte unsere Nation
zuversichtlich, trotz Pech von
Alex Frei und dessen Verletzung. Nach dem Anpfiff ging
es gleich zur Sache und man
wusste, diese Begegnung wird
alles andere als langweilig.
So war es auch, denn Petrus
schickte die volle Ladung Regen auf den Platz, sehr zum
Vergnügen der Zuschauer, die
im Trockenen sassen. Die erste Halbzeit war ganz nach unserem Geschmack,
ack, die Türken
kamen mit dem
m Wasser auf
dem Rasen nicht
ht klar und die
Schweiz ging mit 1:0 in Führung.
Süsses – Hopp Schwiiz
Nervennahrung muss her und
da war die Schwedentorte im
Schweizerlook zur Halbzeit
genau das Richtige. Mit frischer Energie, vollen Bäuchen
und optimistischen Gesichtern sahen wir den nächsten
45 Minuten entgegen.
Das Wetter hatte sich beruhigt und die Verhältnisse auf
dem Platz wurden wieder einigermassen normal. Was wir
aber nicht normal fanden war
das plötzliche Aufbäumen der
Türken. Der Kessel brodelte
und die Nervosität im Raum
war deutlich zu spüren.
Semih Sentür liess nicht lange auf sich warten und schaffte in der 57. Minute den Ausgleich zum 1:1. Es blieb spannend und hektisch bis zum
Schluss und dann der Schock.
Arda Turan schoss die Türken
in letzter Minute zum 1:2 Sieg
und nahm den Schweizern die
Möglichkeit, ins Viertelfinale
einzuziehen. Riesige Enttäuschung machte sich breit und
innert Sekunden waren die
meisten schon auf dem Weg
in ihr Schneckenhaus.
Der Event war trotz geringer
Anzahl Teilnehmer gelungen
nur das Ergebnis lies zu wünschen übrig.
re
Sind wir eine stolze Nation?
Wohl eher weniger, denn das Grossereignis Fussball-Europameisterschaft 2008 löste bei den Eidgenossen keine totale Euphorie aus, obwohl wir Schweizer zusammen mit den
Österreichern doch die Gastgeber waren. Wir sind ein zurückhaltendes Volk, welches Mühe hat, aus sich rauszukommen. Hätte das Fussball-Turnier zum Beispiel in Holland
statt gefunden, hätte man ohne Fahnen am Auto einen Aussenseiter abgegeben.
Hier in der Schweiz jedoch war man durch das Schmücken
des Autos eher aufgefallen. Neutral sind wir Schweizer, zumindest werden wir so verschrien und genau so sahen auch
die Balkone, Terrassen, Fenster und Blumenkästen aus. Neutral leer. Ach ja, und wie war
das mit dem Stadion-Song? Wie kann es sein,
dass wir Schweizer ein Kopf-an-Kopf-Rennen
zwischen einem alten Amisound und einem
CH-Ohrwurm wie „Bringen hei“ von Baschi
zulassen? Wo waren die stolzen Schweizer um
hinter der Nati zu stehen, in guten wie in
schlechten Zeiten?
Sandra Rehmann
Die TopTipper und
glücklichen Gewinner:
Rangliste/Preise:
1. Sabrina Maag
2. Francesco Vescio
3. Pascal Breitenstein
4. Roli Ladebeck
5. Daniel Streich
6. Andreas Schmid
7. Stefan Strebel
8. Christoph Britschgi
9. Maria Frija
10. Thomas Gisler
Fust CHF 1000.Fust CHF 500.Fust CHF 250.-
4.-10. Gutscheine von
Schild o. Pilatusbahn
im Wert von CHF 100.-
Die Gewinner könn
können die Gutscheine bei Sandra Rehmann, GH-Weid, 04
044 762 44 99 beziehen.
Die Bedingungen für die
Teilnahme am Tippspiel
waren ganz klar. Zwei Mal
wurde erwähnt, dass man
sich zwingend mit Vorund Nachname zu registrieren hat, ansonsten würde man disqualifiziert. Offensichtlich war zwei Mal
definitiv zu wenig, denn
sechzehn von neununddreissig haben es nicht
verstanden. Das Cresci
Alias Ali Balla-Balla sich
nicht an die Regeln hält,
das war nicht anders zu
erwarten, aber das selbst
der genaueste Mann im
GH-Weid, unser Buchhalter Urs Keller, zu den Rebellen gehört und sich
auch noch „Hattrick“
nennt, das hätte ich nicht
gedacht.
re
31
32
sport
sport
Mittwoch, 9. Juli 2008
VIPs wissen, wie man Feiert
Schweiz - Portugal - 2:1. Oleoleole Schwiizer Nati ole!!
Das grünesEdelweiss Team dankt HAMA und der ZKB zur Einladung in die ZKB VIPSkybox beim offiziellen Public Viewing am Bellevue Zürich.
Schweiz-Portugal - HAMA hat von der ZKB 8
Tickets für die VIP-Skybox beim Zürcher Public Viewing am Bellevue erhalten. Zusammen
mit sieben Agirler/Agirlys das spannende
Spiel schauen, sich von der ZKB mit Speis
und Trank verwöhnen lassen und feiern. Eine
tolle Sache.
Der Magen knurrt
Wer kommt mit?
Oleole
Nur wen soll er nun alles einladen? Die Geschäftsleitung? Seine Erdbauer? Nein, genau
richtig für diesen Anlass sind die gEw Schreiberlinge. Die wissen, wie man feiert und haben
sowieso schon lange einen Dank verdient.
Freude herrscht
Die sieben Glücklichen haben sich riesig über
die Tickets gefreut. Ausnahmsweise alle pünktlich und im richtigen Tenue gings los nach Zürich.
Erstmal durch die Fan-Meile, um sich so richtig
in Stimmung zu bringen. Cms Caipirinha-Runden
trugen schon wesentlich dazu bei.
Nach einiger flüssiger Nahrung haben wir Hunger. Höchste Zeit bei der ZKB rein zu schauen.
Eine gute Entscheidung, hier gabs feine Brötli,
Salate, Wurst und allerlei Leckereien. Zwar keine Caipirinhas mehr, dafür aber Bier und Wein
im Überfluss.
Schon geht das Spiel los. Lauthals feuern wir die
Nati an. Diese dankt es uns mit dem 1:0 in der
71. Minute durch Hakan Yakin und dem Penalti
zum 2:0 in der 83. Minute. Auch wenn es nichts
mehr zu holen gab, die Stimmung war fantastisch.
Wir feierten, bis wir freundlich aufgefordert wurden, die VIP-Zone zu verlassen und zogen auf
dem Rückweg nochmals durch die Fan-Meile.
Vielen Dank ZKB, vielen Dank HAMA. Das war
ein wirklich super Abend!
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infrastruktur
on the job
Mittwoch, 9. Juli 2008
Nachtübung mit
Bahnsperre
5-Achser im Einsatz
OBFELDEN/ZH - 16. Mai 2008 - Endlich
können wir die ersten beiden 5-Achs Kipper entgegennehmen. Einführung durch
die Volvo Profis und los gings auf die Strassen. Jetzt nach einem Monat wollten wir
es wissen: „Wie läuft es denn so mit dem
neuen Gefährt Marcel Niederer?“
Marcel Niederer nimmt mich
mit auf eine Tour. Der Auftrag: im Hardwald Geröll aufladen und ins Werk Merenschwand bringen. Ich mache
es mir auf dem bequemen Beifahrersitz gemütlich, geniesse
das Gefühl so hoch oben und
so komfortabel zu sitzen und
höre zu, was Marcel erzählt.
„Klar der Wenderadius ist einiges Grösser und es gibt ein
paar Details die man beachten muss, aber alles kein Problem» Es scheint, als sei der
Umstieg von vier zu fünf Achsen für einen routinierten
Chauffeur wie Marcel ein Kinderspiel.
Eigentlich ganz easy
Über das vollautomatische
Schaltgetriebe freut sich Marcel besonders. Es fahre sich
schon einiges entspannter
wenn die ewige Schalterei
wegfällt. Vor allem auf der
Strasse, bei Verkehr und Ampeln sei dies ein grosses Plus.
Auf Baustellen und Deponien
ist das rausfahren und manövrieren aber oft schwieriger.
Marcel ist schon als Lehrling
zur Agir gestossen und ist der
Agir seit daher treu geblieben.
Er lenkte schon alle möglichen Fahrzeugtypen, allerdings noch nie einen mit fünf
Achsen am Stück.
„Der Unterschied ist gar nicht
so gross wie man vielleicht
glaubt», meint Marcel locker.
Alles Vollautomatisch
ERSTFELD/UR 19.5.2008 - Tiefste Nacht, alles schläft, nur die
Stahlbaumonteure der Agir nicht. Die Bandanlage wird über
die Gotthard Stammlinie der SBB gebaut. Alles staunt, statt
den geplanten zwei Stunden ist die Übung nach 45 Minuten
abgeschlossen.
Kluge Köpfe schützen sich
In unseren Werken gilt seit geraumer Zeit eine allgemeine
Helmtragpflicht. Hier ein Beispiel von „gelebter“ Arbeitssicherheit. Wir erreichen gemäss Foto eine Quote von 33.3
% oder anders formuliert: von sechs Personen tragen zwei
den Schutzhelm. Immerhin ist der Herr im blauen Hemd
unser SIL (Sicherheitsleiter) Hama.
Fahrleitung und Feeder
(Stromzufuhrleitung) eingepasst.
Der Feeder musste dazu mit
zwei Stützen ein paar Meter
angehoben werden. Für die
Stromtechnik und das Anheben des Feeders waren fünf
Mitarbeiter der SBB verantwortlich.
So macht das Fahren
richtig Spass
Marcel hat sichtlich Freude
am Chauffeurberuf und an
den Extras seines neuen Arbeitsplatzes. Für besonderen
Komfort sorgt die nach Temperatur regelbare Klimaautomatik. Dies sei besonders im
Sommer einfach herrlich.
Ein weiterer Vorteil, die ventilangesteuerte Motorenbremse. Beim Abbremsen schliessen sich die Ventile im Motor
und verstärken die Bremswirkung. Mit diesem neuen System sind überhitzte Retarder
und Bremsen Geschichte.
Konstrukteur HAMA
Mittlerweile im Werk Hardwald angekommen wird die
40 Tonnen Mulde beladen. 16
m3 Geröll haben Platz. Muldenvolumen und Fahrzeug
passen optimal zusammen.
Die Gefahr zu überladen ist
um einiges geringer als beim
bisherigen 4-Achs-Kipper.
Dann noch das Sahnehäubchen, HAMAs Spezialkonstruktion. Der Rückladen ist auf
Anweisung von ihm so konzipiert, dass beim Kippen
endlich kein Material mehr
hinter der Klappe liegen
bleibt.
Kleine Macken
Marcel ist hellauf begeistert
von seinem 5-Achser, dies
trotz einiger Macken und Kinderkrankheiten. Einzig der
defekte Sensor bei der Lift-
Noch ein schlechtes Beispiel, fotografiert beim Zugablad
in Affoltern. Auch hier stellt Steinschlag eine Gefahr dar.
Das wollen wir in Zukunft nicht mehr sehen!
gg
Erfolgreich gemeistert
achse war ernsterer Natur.
Unbeladen fährt der LKW
nämlich nur auf 4 Achsen. Die
fünfte, eben die Liftachse,
sollte sich nach dem Beladen
automatisch absenken und
führ mehr Stabilität zu sorgen. Wegen dem defekten
Sensor fuhr Marcel voll beladen auf nur vier Achsen durch
die Gegend. Das Problem ist
jetzt behoben, aber ab und zu
ein Kontrollblick zur fünften
Achse wird auch in Zukunft
nicht schaden.
Tiefergelegt?
Der letzte Haken, der sehr tiefe Frontspoiler, welcher das
Strassengesetz vorschreibt
Auf morastigen Baustellen
und in Gruben sinkt das
schwere Fahrzeug oft etwas
ein und stösst mit de Spoiler
am Boden an. Für sehr unebenes Gelände und Offroad
Einsätze ist das Gefährt daher eher weniger geeignet.
Digital überwacht
Nach dem Abladen in Merenschwand zeigt mir Marcel
noch die letzte Neuheit – den
digitalen Fahrtenschreiber.
Alles was er macht wird elektronisch festgehalten. Noch
Jahre später könnten Geschwindigkeits- oder Fahrzeitüberschreitungen erkannt
und gebüsst werden. Timing
ist jetzt extrem wichtig, um
die gesetzlichen Lenkzeiten
nicht zu überschreiten. Nicht
immer einfach bei viel Verkehr und Wartezeiten auf den
Baustellen. „Ich kann ja meinen LKW nicht einfach irgendwo abstellen wenn die
Zeit knapp wird.» Das interessiert den Fahrtenschreiber
nicht, ungefragt meldet er
sich zu Wort und kündigt den
Ablauf der Zeit an. „Das macht
nervös und stresst.»
Anfang gut, alles gut
Der Start des Fünf-Achsers
ist auf alle Fälle geglückt.
Volvo und Richi haben gute
Arbeit geleistet. Chauffeur
Marcel ist zufrieden und an
die Neuerungen wird er sich
bestimmt auch bald gewöhnt
haben. Und schön aussehen
tut er sowieso, unser FünfAchser.
sm
Los 012, baut das Trasse der
neuen Eisenbahnstrecke zum
Tunnelportal der NeAT. Das
Schüttmaterial hierzu liefert
unsere Arge Uristei vom Tunnelausbruch. Das Problem:
die Bandanlagen bedienen
nur den Bereich links der
Gotthardlinie. Los 012
braucht aber auch Material
auf der anderen Seite vom Geleise. Der knifflige Auftrag an
die Bandpiraten von Agir:
baut uns eine Anlage über die
Geleise der SBB, und gleichzeitig unter der Starkstromleitung hindurch.
Nachtaktiv
Der Unterbruch der Stromspannung und damit des Zugverkehrs ist nur für wenige
Stunden während der Nacht
möglich. Darum muss alles
schnell gehen und Generalstabsmässig vorbereitet sein.
Exaktes Arbeiten trotz Dunkelheit und Zeitdruck ist
Pflicht. Vorerst werden alle
Anlageteile unter Tags am Boden vormontiert. Für die
Nachtübung stehen sechs
Monteure und zwei Kranführer der Agir bereit, unterstützt
von drei weitern Monteuren
der ABZ AG, Baar. Pünktlich
um 1.40 Uhr wird die vorgefertigte Brücke zwischen
Trotz später Stunde verlief alles reibungslos. Nach knapp
45 Minuten war die Brücke
mit der Bandanlage montiert
und die Bahnlinie konnte wieder freigegeben werden. Die
neugierigen Zuschauer der
ATG Herr Wildbolz und Herr
Aeberli schienen sichtbar beeindruckt. Auftraggeber Porr
zeigt sich grosszügig und offerierte nach getaner Arbeit
einen nächtlichen Imbiss.
Teamwork
So ein problemloser und rascher Aufbau funktioniert nur
wenn alle zusammenarbeiten.
Agir Stahl dankt daher ganz
herzlich den Beteiligten der
ABZ, der SBB, Elektro Nauer
und natürlich Porr für die
ausgezeichnete Verpflegung.
Schmutzfinke
Wir sind bekannt für unsere sehr gute Mörtelqualität. Leider gibt es trotzdem immer wieder Kunden, die genau diese Qualität bemängeln. Auf den folgenden Fotos sind stellvertretend für diverse Baustellen die Mörtelkübel, die unsere Chauffeure bei der Auslieferung vorfinden. Kann sich
jemand ernsthaft vorstellen, dass so pflichtbewusst gereinigte Kübel die Qualität beeinträchtigen?
gg
35
36
kartell
kartell
Mittwoch, 9. Juli 2008
10. GV des VKB
Regierungsrat Ernst Hasler referierte sogar über die Prostata
AARGAU – Die Jubiläums-Generalversammlung des Verbandes
aargauischer Kies- und Betonproduzenten (VKB) zum 10-jährigen Bestehen warf keine hohen Wellen. Hoch angesiedelt war
jedoch der Gast, Regierungsrat Ernst Hasler.
Präsident Ernst Frey liess das
vergangene Jahr nochmals
Revue passieren. Speziell
strich er unser Engagement
bei der Vernehmlassung zum
neuen Baugesetz hervor. Alle
unsere Einwände wurden in
der ersten Lesung berücksichtigt. Das betraf vor allem die
leidige Sache mit der geplanten Mehrwertabschöpfung
durch den Staat bei Landwirt-
schaftland im Kiesabbau.
Dieser Rückschritt – Gessler
lässt grüssen – konnte erfolgreich abgewendet werden.
Gott sei Dank waren wir auf
der Hut – und zwar nicht dem
auf der Stange.
Ansonst warf die GV keine
hohen Wellen. Das war auch
irgendwie verständlich, denn
so kurz vor der Generalver-
Zur diesjährigen GV wurde
der Departementsvorsteher
«Gesundheit und Soziales»
des Kantons Aargau eingeladen. Präsident Frey begrüsste Ernst Hasler mit den ungeschminkt realistischen
Worten: «Der VKB hat sich
zum Ziel gesetzt, alle Regierungsräte einmal als Referenten an unseren Anlass zu
bekommen. Du, lieber Ernst,
bist der Zweitletzte.»
sammlung des schweizerischen Fachverbandes für
Sand und Kies (FSKB) waren
die Gedanken anderswo. Zwar
lagen sie nicht unbedingt bei
den dort aufgelisteten Traktanden, aber schliesslich tritt
der VKB als Organisator auf.
Da gilt es eine guten Auftritt
zu machen und das mit einer
1A-Organisation.
Vorgänger mussten
hartes Brot essen
Vor zwei Jahren begrüssten
wir den Baudirektor. Nach
seinem Referat über den Entwurf des neuen Baugesetzes
mussten wir ihm Zahnarztutensilien überreichen, da-
Ein Schaffer mit rauchendem Kopf
zzeptanz ist hart erarbeitet
worden. Dafür stehen die drei
w
Präsidenten – Bruno Notter,
Beat Müller und Ernst Frey
– vor allem aber auch Rö, der
Sekretär.
W
Wenig
Rauch
u
um Vieles
Unglaublich was der VKB in
den letzten zehn Jahren alles
erreicht hat. Er ist zur Institution im Aargau geworden.
Politiker, kantonale Fachstellen und sogar Regierungsräte
würdigen unsere Verdienste
und beehren uns immer wieder. Bei neuen Gesetzesvorlangen, Richtlinien
und Vorstössen wird
die Meinung unseres
Verbands eingeholt.
Diese grosse Ak-
W googlen mal etwas im InWir
tternet, was es mit diesem Rö
a
auf sich hat. Dr. jur. Andreas
Röthlisberger hat Jahrgang
R
11951 und ist seit 1978 im Bessitze des Anwaltspatents. Seine juristischen Fachgebiete
n
liegen im Haftpflicht- und
Versicherungs-, Handels-,
Vertrags- und Umweltrecht.
Na also, seinen Lebensunterhalt bestreitet er mit trockener Juristenmaterie. Nach
bislang von mir nicht überprüften Angaben spricht er
Deutsch, Spanisch, Englisch,
Französisch,
Italie-
nisch und Portugiesisch.
Was nicht im Intenet zu finden ist: wie er auf seiner Harley durch die Gegend (wohl
aber kaum durch Kiesgruben)
fährt. Oder wie er genüsslich
eine kubanische Cohiba geniesst. Wenig Rauch um Vieles also.
Gibt man Röthlisberger ein,
dann hagelt es Treffer. Aber
beileibe nicht verschiedene,
sondern immer derselbe, unser Andreas: Vorstand im FSKB, involviert bei S.E.N.S.
Entsorgern, engagiert bei den
Kompöstlern, in der geologischen Kommission, der Vereinigung Wirtschaft und Natur, Initiant in Sachen CO2 mit
der EnAW, politisch aktiv, diverse Verwaltungsratsmandate und und und.
Gut so, das sind also die zweiten 100% Auslastung. Hört
man ihm etwas länger zu, sind
die vorgenannten Tätigkeiten
blosse Füller. Zur Hauptsache
ist er Geschäftsführer des
Verbandes aargauischer Kiesund Betonproduzenten (VKB).
Und das zu 200%.
Magische Hände
Unglaublich, was er alles an
die Hand nimmt und mit welchem Geschick diese Hände
alles zum Erfolg führen. Keine kantonale Abteilung gibt
ein neues Gesetz ungestraft
ohne den VKB in die Vernehmlassung. Wolken am
Energiehorizont? Rö ist da
und organisiert in Sachen
Stromliberalisierung. Klimarappen und CO2-Problematik?
Rö bündelt die Aargauer
Kiesler zu einer Macht.
Partikelfilter gefällig?
Kanton und der VKB (namentlich Rö) gehen die Sachen partnerschaftlich an.
Naturschutzvereinbarung?
Klare Sache! Kiesler und
Naturschützer sitzen im
selben Boot mit Steuerman
Röthlisberger.
Dazwischen noch kurz eine
Reise organisiert oder einen
grösseren Festanlass. Wanderbiotope? Der Aargau macht
es der Schweiz vor und Rö
bringt es beim Kanton durch.
Regierungsräte an die GV
bringen? Easy für Rö. Ausnahmeregelung für Kiesabbaubewilligungsdauer? Macht
er vor dem Frühstück.
Jetzt noch husch mit Werbeguru Baldinger den Kieskalender mit allerlei Kröten und
Gewürm aufmischeln, dem
Cresci muss er schliesslich
nicht gefallen.
Gibt es noch etwas, das
ich erledigen darf?
Problem mit unsauberem
Aushub? Führen wir doch mit
dem Kanton eine Aushubdeklaration ein. Wegweisend
und einzigartig in der Schweiz.
In Sachen Kies und Betonnorm muss auch eingegriffen
werden, denn sonst läuft es
in die falsche Richtung. Gut ist
man (Rö)
mit t-
mit er seiner Vorlage die faulen Zähne ziehen konnte.
Im letzten Jahr stand der Bildungsdirektor Red und Antwort zur Reform des aargauischen Schulwesens. Sein rhetorisches Feuerwerk zum Bildungskleeblatt hatte es in
sich, stiess aber nicht auf allzu breite Anerkennung. Zwar
musste er zur Strafe keinen
Aufsatz schreiben, aber etwas
nachsitzen und die Kleeblattglücklose Sache neu überdenken.
Jetzt bin ich gespannt, lieber
Ernst, welche Farbe deine
Haare in der Suppe haben
werden. Und falls es keine haben sollte, schüttle ich den
Kopf solange, bis es garantiert
welche drin hat.
Hasler brilliert
In ruhigem Ton referierte der
Gesundheitsdirektor über die
Reformen im Gesundheitsund Asylwesen. Erstaunlich,
was sein Departement in den
letzten acht Jahren alles erreicht hat.
Die sieben kantonalen Spitäler stehen im dauernden Wettbewerb (Benchmarking) untereinander. Kontinuierlich
wird die Bettzahl reduziert
und die Aufenthaltsdauer in
den Spitälern verkürzt. Das
schlägt sich positiv auf die
Kosten im Gesundheitswesen
nieder. Der Aargau steht darin an vorderster Front, was
die Kosten betrifft.
Natürlich dürfen die Kostensenkungsmassnahmen nicht
Und so ein Mann denkt laut
über den Rücktritt nach. Vergiss es Rö! Du bist viel zu
jung, zu erfolgreich und zu
wichtig für uns. Kannst ja
sonst in deiner Kanzlei etwas
kürzer treten.
pelt so hohen Kosten.
Auch in seine übrigen Departementen hat Hasler einen
imposanten Leistungsbeweis
erbracht. Und das ganz ohne
Nebengeräusche. Zum Schluss
sein Appell: bürgerliche Politiker sollten sich vermehrt
dem Ressort Gesundheit und
Soziales annehmen und es
nicht allein der linken Ratseite überlassen, den Sozialstaat
zu modellieren.
Die Mitglieder spendeten
warmen Applaus und waren
mit seinen Ausführungen
mehr als einverstanden.
Mit den Worten «Ich wünschte mir mehr Politiker vom
Format des Ernst Haslers, so
pragmatisch, bodenständig
und realitätsnah» verabschiedete Ernst Frey unseren
Gast.
cm
Aargauer blasen FSKB den Marsch
SCHLOSS LENZBURG/AG - 7. Juni 2008. Vortreffliches Bildmaterial
Aargauer Kiesler organisieren tolle GeneDie Feedbackquote war fast
ralversammlung des schweizerischen unmessbar tief. Erhalten haFachverbandes für Sand, Kies und Beton ben wir einzig ein Bild von
(FSKB). Statt wie oft trocken träg und
Trübsal - toll, voll und frivol.
lerweile im
FSKB-Vorstand, so wird
gleich schweizerweit lobbyiert.
Mein Gott: das 10-Jahre-Jubiläum steht an. Flugs eine
Festschrift organisiert, wenn
der Vorstand schon keine
Steinmandli will. etc.
zu Lasten der Versorgungsqualität gehen. Engagement,
Effizienz-Steigerung und modernste Technologie heisst die
Zauberformel. Als Beispiel
nannte er den Millionen teuren Da Vinci-Roboter. Mit
diesem Geräte werden Prostatapatienten quasi vollautomatisch operiert. Weil der
Roboter weder zittert noch
schlechte Laune hat, kann er
das Skalpell viel genauer und
feiner ansetzen als ein Chirurg. Die Folge: der Eingriff
wird besser verträglich, der
Patient erholt sich schneller,
die Spitalaufenthalt wird kürzer und die Fallkostenpauschale Prostata um einiges
günstiger.
Das Departement Gesundheit
und Soziales des Kanton Aargau sollte dringend auch in
anderen Kantonen Schule machen, meinte er noch mit dem
Verweis auf Kantone mit dop-
Glaubt man den Zuschriften
an die Adresse der organisierenden Personen des Aargauer Kiesverbandes (AKB) und
das darf man, so muss die GV
die Beste der letzten 20 Jahre
gewesen sein.
Agir dünn vertreten
Normalerweise treten wir in
Kompaniestärke an und haben um 02:00h meist die
Oberhand. Dieses Jahr muss
Hans-Martin Meyer allein die
Fahne hochhalten. Der Entscheid der Agirler, dem Anlass
fernzubleiben und anderem
Priorität einzuräumen, erwies
sich im Nachhinein als offensichtlich falsch.
Null Infos
Hama, mit dem verantwortungsvollen Auftrag versehen,
etwas fürs grünesEdelweiss
heimzubringen, war ein Ausfall, nur voller Bauch und
glänzende Äuglein.
In der Not setzen wir Sabrina
Maag, unsere Marketingfachfrau, auf die verantwortlichen
Personen an. Bitte schickt uns
doch etwas Bildmaterial, erzählt ein wenig, was da abgegangen ist und was euch beindruckt hat.
den Verbandsmitgliedern anlässlich der ordentlichen GV
beim Traktandum «Fragen
zum Rechnungsabschluss»,
sowie ein paar Bilder von Da-
men die offensichtlich wegen
Platznot, auf den Tischen Saxophon spielen mussten.
37
38
persönlich
persönlich
Mittwoch, 9. Juli 2008
Hamas explosives Abenteuer
MOSAMBIK/AFRIKA – der Staat im südlichen Afrika ist nicht
unbedingt eine typische Feriendestination. Dennoch ist dieses
Land eine Reise wert, allerdings nur für solche, die auf all den
touristischen Schnickschnack verzichten können. Dafür wird
der Reisende in eine völlig andere Welt versetzt.
von Hans-Martin Meyer
Die vergangenen Frühjahrsferien brachten meine Familie
und mich in die Region vom
Krüger Nationalpark in Südafrika und in den südlichen
Teil des Nachbarlandes Mosambik. Eine Reise, an die wir
uns bis zu Lebensende zurückerinnern werden, war sie
doch voller neuer Eindrücke,
Erlebnisse und Abenteuer.
Doch davon später, erst einmal soll dem Leser das für
viele von uns völlig unbekannte Land näher gebracht
werden.
Hintergrund
Lange Küste, viele
Flüsse
Mosambik liegt am Indischen
Ozean zwischen dem 10. und
dem 27. südlichen Breitengrad. Der Staat grenzt an Tansania, Malawi, Sambia, Simbabwe, Südafrika und Swasiland. Die ehemalig portugiesische Kolonie erlangte erst
1975 ihre Unabhängigkeit und
leidet heute noch unter den
Folgen des Marxismus’ und
des Bürgerkriegs.
Entlang der 2’800 Kilometer
langen Küste befindet sich ein
breites Küstentiefland. Hinter
der Küste steigt das Land stufenförmig an bis zum 1’000
Meter höher gelegenen Tafelland des Hochfelds. Der
höchste Berg ist der Monte
Binga mit 2’436 Metern.
Die zahlreichen Flüsse des
Landes fliessen aus den Hochebenen nach Osten in die Seestrasse von Mosambik. Der
ditionellen afrikanischen Religionen an. Kleine islamische
(im nördlichen Küstengebiet)
und jüdische Gemeinden bestehen ebenfalls. Die grösste
Stadt Mosambiks ist die
Hauptstadt Maputo mit 1.2
Millionen Einwohnern.
500 Jahre Kolonie
grösste Fluss, der Sambesi,
wird in seinem Oberlauf
durch den Cabora-BassaDamm gestaut. Der Malawisee bildet einen Teil der Grenze mit Malawi.
Schweiz mal 20
Mit einer Landesfläche von
801’590 km² ist Mosambik
fast zwanzig Mal so gross, wie
die Schweiz. 18% des Landes
sind Wald und Buschland, 4%
Ackerland, 55% Wiesen und
Weiden. Die vorherrschende
Vegetation ist die Trockensavanne mit trockenem Grasland und einigen Trockenwäldern. Das Klima ist das typische Savannenklima mit einer
feuchten und einer trockenen
Jahreszeit. In der Regenzeit
vom November bis April fallen rund 80% der Jahresniederschläge (zwischen 700 und
1’500 mm pro Jahr). Das ganze Jahr liegen die Tagestemperaturen zwischen 25 und
30°C, im Inland auch bis
35°C. Die Nächte sind mit
rund 15 bis 25°C besonders
an der Küste teilweise sehr
schwül.
Sprachen Wirrwarr
Mosambik hat rund 20 Millionen Einwohner, aufgeteilt in
78 ethnische Volksgruppen.
Über 40 verschiedene Sprachen, die meisten Bantu-Dialekte, werden gesprochen. Etwa 96% der Bevölkerung sind
bantusprachige Einwohner.
Portugiesisch, die Amtssprache, wird nur von etwa 2,5%
der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen. Weitere
20% beherrschen sie als
Fremdsprache. Die meisten
Mosambikaner sprechen
mehr als eine Sprache.
Etwa 50-60% der Bevölkerung sind christlichen Glaubens, die übrigen gehören tra-
Vor den grossen Erkundungsfahrten der Europäer lebten
Araber an der Küste vor Afrika. Sie betrieben Handel zwischen Afrika und Indien mit
Gold, Elfenbein und Sklaven.
1498 landete Vasco da Gama
als erster Europäer in Mosambik. Er traf mit dem
Scheich Moussa Ben Mbiki
zusammen, von dem sich der
Name Mosambik ableitet. Daraufhin bemächtigten sich die
Portugiesen der Handelsplätze und drangen auf der Suche
nach Gold entlang des Sambesi ins Landesinnere vor.
Jahrhunderte lang begnügten
sich die Portugiesen mit dem
Handel von Sklaven und kümmerten sich nicht gross um
die Bevölkerung. Ihre Diktatur dauerte bis ins 20. Jahrhundert.
1962 wurde die Freiheitsbewegung FRELIMO gegründet. 1964 gingen die Widerstandskämpfer in den bewaffneten Kampf über, den sie im
Norden sehr erfolgreich beendeten. Doch erst nach der
Nelkenrevolution und dem
Sturz des diktatorischen Regimes in Portugal erlangte
Mosambik am 25. Juni 1975,
nach knapp 500 Jahren Portugiesische Kolonie, die Unabhängigkeit.
Marxismus
Innerhalb der FRELIMO setzten sich marxistische Kräfte
durch. Sie hielten den Staat
unter Kontrolle und besetzten
alle wichtigen Posten durch
ihre Mitglieder. Sie verstaatlichten die Industrie und
gründeten landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften.
Doch die Abwanderung europäischer Fachkräfte schwächte die Wirtschaft des Landes
empfindlich. Mitte der siebziger Jahre entstand eine neue
Widerstandsbewegung, die
durch Südafrika und Rhodesien unterstützt wurde - die
RENAMO.
16 Jahre Bürgerkrieg
Das Land verfiel 1976 in einen
16-jährigen Bürgerkrieg zwischen FRELIMO und RENAMO. Der Krieg führte zum
totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Mosambik erhielt Unterstützung von Simbabwe (ehemals Rhodesien),
durch Kuba, das 750 Militärberater und Ausbilder entsandte, wie auch durch 600
Berater aus der Sowjetunion
und 100 aus der DDR. Erst
1992, nach über 900’000 Toten und 1.3 Millionen geflüchteten Menschen, konnte das
Land mit Hilfe von UN-Frie-
denstruppen stabilisiert werden. Seit 1995 ist Mosambik
Mitglied des Commonwealth
of Nations.
Die Abwanderung der Weissen in grossem Ausmass, die
wirtschaftliche Abhängigkeit
von Südafrika, eine anhaltende Dürre und der lange Bürgerkrieg behinderte die wirtschaftliche Entwicklung des
Landes. Seit der Abkehr vom
Marxismus-Leninismus und
der Einparteienherrschaft der
FRELIMO hat sich die Renamo als politische Partei etabliert und stellt seit 1994 die
parlamentarische Opposition
im Lande. Die ersten demokratischen Wahlen fanden im
Oktober 1994 statt.
Agrarstaat
Mosambiks Wirtschaft basiert vorwiegend auf Landwirtschaft. Bis 1990 als staatliche Planwirtschaft, danach
als freie Marktwirtschaft.
80% der Erwerbstätigen sind
in der Landwirtschaft tätig,
produzieren aber nur 24% des
Bruttoinlandsprodukts. Dies
verdeutlicht, dass die Agrarrevolution noch nicht abgelaufen ist.
Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind
Cashewnüsse, Zuckerrohr,
Baumwolle und Tee. Dazu Bananen, Tabak, Zitrusfrüchte,
Sisal und Ölpalmen. Entlang
der Küste hat sich in den letzten Jahren auch die Fischerei
zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt.
Rohstoffe im Überfluss
Der Küstentrip
Eine 1998 errichtete Aluminium-Hütte verarbeitet importiertes (!) Bauxit zu Aluminium, dem mittlerweile
wichtigsten Exportgut Mosambiks. Der Betrieb der
Schmelze trägt mit 7% massgeblich zum Bruttoinlandprodukt Mosambiks bei und hat
das Aussenhandelsdefizit Mosambiks halbiert.
Das Land verfügt über bedeutende Rohstoffreserven wie
Kohle, Salz, Bauxit, Eisenerz,
Gold, Marmor, Erdgas, Titan,
Tantal und Aluminium. Die
Industrie beschränkt sich
aber vor allem auf die Verarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Die eigenen
Rohstoffe werden erst wenig
genutzt.
Für unsere Entdeckungsreise
durch das südliche Mosambik
reservierten wir uns zehn Tage. Mit Rücksicht auf unsere
Kinder, die lange Autofahrten
nicht lieben, beschränkten
wir uns auf ein paar Orte entlang der Küste.
Am Schluss planten wir die
Durchquerung des Landes
von der Küste her auf dem direkten Weg zum Krüger Park
in Südafrika.
Analphabeten
In Mosambik kann die Hälfte der Erwachsenen weder lesen noch schreiben. Seit dem
Ende des Krieges
1993 hat Mosambik
grosse Anstrengungen für den Grundschulunterricht unternommen. Heute
gehen 80% der Kinder fünf Jahre lang
zur Schule, 30%
während sechs bis
sieben Jahren. Die
durchschnittliche
Klassengrösse beträgt 74 Kinder, in
ländlichen Gebieten noch mehr.
Vollgepackt mit
diesen und noch
viel mehr Informationen machen wir
uns auf, das Land
zu erkunden.
Abenteuerliche Reise
Von Südafrika herkommend
überquerten wir die Grenze
nach Mosambik in Komatipoort und erlebten unser erstes Abenteuer. Am südafrikanischen Grenzposten mussten
wir erst einmal auschecken,
was eigentlich ganz gesittet
vonstatten ging.
Dann fuhren wir etwa einen
Kilometer durch Niemandsland bis zur mosambikanischen Grenzstation. Hier
herrschte Chaos: Reisende,
Händler, Gepäckträger, Polizisten und Grenzbeamte in
einem unglaublichen Durcheinander.
Bald biederte sich ein Mann
mit uns an. Er sprach in gebrochenem Englisch und erklärte, er könne uns behilflich
sein. Wir mussten nämlich
unzählige Hürden nehmen
und uns von Schalter zu
Schalter durchquälen. Hier
ein Stempel auf ein Formular,
dort ein Versicherungsnachweis fürs Auto, da ein Visum
und am Schluss noch eine
weitere Kontrolle.
Elegant umschifften wir mit
unserm Gehilfen die langen
Kolonnen (natürlich immer
gegen ein kleines Trinkgeld…),
um dann, nach etwa einer
Stunde die Grenze passieren
zu können.
Maputo: der Hauptstadt fehlts an Rückspiegeln
Unsere erste Station war die
Hauptstadt Maputo. Diese
Millionenstadt im Süden des
Landes und direkt am Meer
gelegen, hat eigentlich nichts
für Touristen zu bieten, ausser
unzähligen Regierungsgebäuden, Botschaften, Firmensitze ausländischer Konzerne
und Handelshäuser. Dazu
noch ein paar kleine Geschäfte – und damit hats sich.
Auf einer unserer Entdeckungsfahrten durch die Stadt
wurde uns doch prompt ein
Rückspiegel abmontiert! Dabei haben wir immer besonders acht gegeben. Eine kleine Unaufmerksamkeit genügte und das Ding war weg. Am
Nachmittag konnte ich dann
unseren Spiegel auf dem
Schwarzmarkt wieder zurückkaufen, so dass ich auf
dem Rest der Reise weiterhin
im Bild war, was hinter uns
abging…
Hama wird abgezockt
Auf dem Rückweg vom
Schwarzmarkt zum Hotel
machte ich dann noch Bekanntschaft mit der lokalen
Polizei. Ich wusste ja, der Monatslohn eines Beamten reicht
kaum, um genügend Lebensmittel für die Familie zu kaufen – aber warum mussten sie
gerade bei mir ihren Lohn
aufbessern? Na ja, nach einer
Stunde Diskussion mit dem
Polizeibeamten und Drohungen beiderseits, einigten wir
39
40
persönlich
uns. Von den geforderten
2’000 Meticais (ca. CHF 80.-)
bezahlte ich deren 20, also
etwa 80 Rappen – wohlgemerkt für etwas, das gar nicht
falsch war, aber den Schutzmann wenig interessierte.
.
Karten taugen nichts
Auf der gut ausgebauten
Hauptstrasse entlang dem
Meer, der eigentlichen Hauptader des Landes, reisten wir
zum 500 Kilometer entfernten Inhambane. Der Verkehr
hielt sich in Grenzen und wir
kamen zügig voran. Obwohl
ich wohlweislich auf die Geschwindigkeit achtete, wurden wir zwischendurch von
der Polizei angehalten.
Nach ein paar freundlichen
Worten meinerseits aus einem
Gemisch von Spanisch und
Englisch (in Mosambik wird
ja offiziell Portugiesisch gesprochen – aber kaum verstanden…) und einer groben
Kontrolle durch die Polizeibeamten, wurden wir weitergewunken.
In Mosambik gibt es kaum
Hotels und diese, durch Südafrikaner aufgebaut und betrieben, auf wenige Orte konzentriert. Unser Hotel fanden
wir mit Hilfe des GPS-Gerä-
persönlich
Mittwoch, 9. Juli 2008
tes, das uns der Autovermieter freundlicherweise zur Verfügung stellte. Ohne dieses
Gerät, ich muss es offen gestehen, wären wir auf der ganzen Reise aufgeschmissen gewesen. Die Karten stimmten
selten und auf der Strasse
konnten wir uns nur sehr
schwer verständigen.
Manta gerochen
Strand – Sonne – Meer, das
Programm für die nächsten
drei Tage. Unter Insidern gilt
die Küste vor Inhambane als
Tauch- und Schnorchelparadies. Da ich schon mehr als
zwölf Monate nicht mehr
tauchte, musste ich vor dem
ersten Tauchgang den Grundkurs wiederholen. Eigentlich
ist so ein Refresher eine gute
Sache – aber wenigstens hätte das Pool sauberer sein dürfen…Der erste Tauchgang verlief enttäuschend: zwar hatte
ich allerlei farbige Fische gesehen, aber keine bunten Korallen, wie ich es mir von früheren Tauchgängen im Roten
Meer gewöhnt war. Das Nonplus-ultra erlebte ich bei meinem zweiten Gang ins Meer:
urplötzlich umkreisten uns
in etwa 25 Metern Tiefe drei
riesige Mantas.
Fischerlatein
Ich weiss, Taucher sind nicht
viel besser als Fischer, aber
mit Bestimmtheit hatten diese Rochen Spannweiten von
3.5 Metern. Sie waren so neugierig, dass wir sie beinahe
berühren konnten. Ein einmaliges Erlebnis!
Während ich in der Tiefe fasziniert den Mantas zusah, erlebte meine Familie bei ihrem
Schnorcheltrip ihren eigenen
Höhepunkt: ein Walhai
schwamm zum Anfassen nahe vorbei. Auch wenn es um
das Preis-Leistungsverhältnis
unserer Lodge nicht zum Besten bestellt war – für diese
Erlebnisse hätte ich auch das
Doppelte bezahlt.
300 Km Einöde
Am Morgen des vierten Tages
in Inhambane machten wir
uns auf zur nächsten Etappe:
weitere 300 km Küstenstrasse
nach Vilanculos. Statt geplanten drei Stunden Fahrt dauerte die Reise bis in die Nacht,
so schlecht waren die Strassen. Der Ort Vilanculos selbst
ist nicht gerade sehenswert.
Einzige touristische Attraktion ist eine Tankstelle, ein
kleiner Laden und ein Restaurant. Danebst findet man
diverse Märkte, die der lokalen Bevölkerung zum Tauschhandel dienen. Die wenigen
Lodges vor Ort werden ausschliesslich vom 750 km entfernten Maputo versorgt!
Frisch
gefischter
Fisch entwischt
Dem Ort Vilanculos vorgelagert sind diverse Inseln. Für
einen Tag mieteten wir uns
deshalb ein Segelboot und
shipperten zur nächstgelegenen Robinson-Insel. Ein
traumhafter Strand erwartete uns. Menschenleer und voller Fische im vorgelagerten
Riff. Die Bootsleute bereiteten
uns ein vorzügliches Essen,
während wir gemütlich am
Strand lagen oder gerade mal
ein paar Fische beobachteten.
Die Kinder wurden zwischendurch im Fischfang unterrich-
tet – ihren Fang haben unsere Bootsleute dann aber fein
säuberlich eingepackt und mit
nach Hause genommen…
Camel Trophy im Hinterland
Für unseren vermeintlich
letzten Tag in Mosambik,
stand die Durchquerung des
Hinterlandes auf dem Programm. Von Vilanculos bis
zur Grenze zu Südafrika sind
es rund 450 Kilometer. Wohlgemerkt hat es auf der ganzen
Strecke weder Telefonempfang noch irgendeine brauchbare Einrichtung (Tankstelle,
Restaurant, Laden etc.). Als
Highlight stand uns auch
noch die Durchquerung des
Limpopo-Flusses bevor. Für
alle Fälle deckten wir uns mit
Zusatzkanistern für Benzin,
Wasservorräten und Essbarem ein.
Zurück ins Mittelalter
Unser GPS gab uns an, dass
wir für die Strecke aus Sandpisten und Bachbettern, ungefähr 13 Stunden benötigen.
Aus Erfahrung wusste ich,
dass diese Angabe relativ genau war. Da die Grenzstation
um 17:00 Uhr schliesst, mussten wir unser Hotel bereits
um 04:00 Uhr verlassen.
Auf dem Weg durch das Hinterland eröffnete sich uns eine völlig neue Sicht auf das
Land: hier merkte man sehr
schnell, wie arm das Land
und die Leute sind.
Es kam uns so vor, als unternähmen wir eine Zeitreise in
die Zeit der Entdecker. Orte
gab es kaum noch, sondern
nur noch die typischen Streusiedlungen. Ausser ein paar
Kleidern, einer Lehmhütte
und bestenfalls eine Kuh besitzen die Leute hier rein gar
nichts. Ihr Leben ist darauf
eingerichtet, den nächsten
Tag zu überleben!
Frauenpower
Die Landschaft ist dürftig bewachsen: über zig Kilometer
hinweg trifft man nur auf
buschbewachsene Steppe.
Zwischendurch mal ein Mais-
oder Hirsefeld und ein paar
Gemüsegärten.
Überall trifft man auf lachende Kinder und arbeitende
Frauen – die Männer sitzen
meist vor ihren Hütten oder
pflügen hin und wieder einmal eines ihrer Felder mit einem Kuhgespann.
Trotz der Armut wirken die
Menschen hier einigermassen
glücklich. Wie soll es denn
auch anders sein? Ohne Zeitung, Fernsehen oder Radio
lernen sie ja die andere Welt
kaum kennen!
Cowpower
Etwa um 13:00 Uhr und absolut perfekt im Zeitplan erreichten wir den Limpopo.
Berichten zufolge sollte der
Fluss an dieser Stelle über eine Furt verfügen und nur et-
wa knietief sein. Was in keiner
Art und Weise den Tatsachen
entsprach: der Fluss war über
einen Meter tief – kein Durchkommen für unser Auto. Die
nächste Brücke über 250 Kilometer entfernt – zu weit für
einen rechtzeitigen Grenzübertritt.
Kurz entschlossen organisierten wir uns vier Kühe und
spannten sie vors Auto. Gepäck und Familie werden per
Boot übersetzt, während ich
das Auto so vorbereitete, dass
kein Wasser in den Motor gelangen konnte. Die Überquerung verlief erstaunlich gut,
ausser vielleicht die zehnminütige Pause, welche die Kühe mitten im Flusses einlegten, während ich bis zum Po
im Wasser sitzend das Lenkrad umklammerte.
Mit Vollgas ins Verderben
Auf der gegenüberliegenden
Seite des Limpopo angekommen, lagen noch 100 Kilometer vor uns. Das Wasser floss
allmählich aus dem Auto, die
Kinder und Uschi verstauten
das Gepäck und ich setzte den
Motor wieder zusammen. Ich
setzte mich ans Steuer und
startete den Motor. Nach einem kurzen Hustenanfall der
Maschine ging nichts mehr,
War doch Wasser eingedrungen? Oder hat die Elektronik
Schaden genommen? – Ich
weiss es bis heute nicht…
Mit Hilfe von ein paar lokalen
„Mechanikern“ machte ich
mich an die Arbeit. Einer der
Einheimischen bastelte mit
Teilen einer Velopumpe so etwas wie eine „Direkteinspritzung“ – von der Benzinleitung
direkt in den Vergaser. Und
oh Wunder, der Motor lief –
zwar nur mit Vollgas, aber
immerhin.
Der Mann machte den Vorschlag, zur nächsten, zwei
Kilometer entfernt Siedlung
zu fahren, wo man uns bestimmt weiterhelfen könne.
Ohne grosse Probleme erreichten wir den Ort und weitere „Mechaniker“ gesellten
sich zu uns. Zu sechst diskutierten wir über den Motor
gebeugt. Nach diversen Ingangsetzungsversuchen zischte plötzlich eine riesige Stichflamme aus dem Motorraum.
Das Benzin hatte sich entzündet und setzte den Motor in
Brand.
Während die herumstehenden Leute sofort das Feuer mit
Sand (!) bekämpften, holte ich
meine Tochter aus dem Auto
und nahm das Reservebenzin
aus dem Kofferraum. Glücklicherweise konnte das Feuer
rasch gelöscht werden und
nach einer ersten Bestandesaufnahme war klar: mit diesem Auto kommen wir keinen
Schritt mehr weiter.
Chorgesang beruhigt
die Gemüter
Mit Glück fanden wir eine
Übernachtungsmöglichkeit
in einem Schuppen der ansässigen Baptisten-Kirche. Auf
zwei rostigen Bettgestellen
legten wir unsere Dreckwäsche als Matratze aus. Erst die
Probe des Kirchenchors beruhigte unsere überbeanspruchten Nerven und wir
konnten einschlafen.
Am anderen Morgen organisierten wir uns einen Transport zur Grenze. Das einzige
verfügbare „Auto“ weit und
breit war ein alter Pickup,
dem nebst dem Anlasser die
Bremsen und allerhand anderes fehlte. Aber mit der Zeit
wird man ja genügsam.
Unseren Mietwagen liessen
wir bei der Kirche stehen, wo
er vielleicht heute noch auf
einen Abschleppwagen wartet. Gegen Mittag, nach gut
dreistündigen Fahrt durch
unwegsames Gelände, unterbrochen durch zweimaliges
Aufpumpen der Reifen und
einem Lehmhütten-Tankstop,
erreichten wir die Grenze zu
Südafrika!
Irgendwie schafften wir es
dann schliesslich mit einem
Tag Verspätung zu unserer
vorreservierten Lodge im
Krüger Park und erholten uns
von dem gerade Erlebten auf
diversen Safaris.
Mosambik verdient
eine zweite Chance
Wer denkt, dass wir nun Mosambik gesehen hätten, der
liegt falsch: mit Sicherheit
werden wir hierher zurückkehren, um den Norden des
Landes zu entdecken. Dort
soll es noch abgelegenere Gebiete mit unzähligen Flüssen
geben…
Mit Bestimmtheit werden wir
aber dann ein echtes OffroadFahrzeug mitnehmen. Prospekte für solche Fahrzeuge
habe ich mir bereits bestellt!
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partner
partner
Mittwoch, 9. Juli 2008
Hama und die Hornochsen
Gemäss Hamas Terminplan - abgedruckt im letzten gEw - findet sich die Meute ungebändigter Tiefbauer und -stapler im
Flughafen Kloten ein. Auf dem Programm steht ein dreitägier
Marathon quer durch Schweden. Eingeladen hat die einzige
Gemeinsamkeit der bunten Schar: der VOLVO-Lieferant Robert
Aebi AG.
Immer wenn es wichtig ist,
finde ich mich schon frühzeitig beim Treffpunkt ein. Ich
bin zwar nicht der erste, aber
zumindest einer der ganz
pünktlichen. Hier ein Händedruck, dort ein kleiner
Schwatz. Schon bald
ist die Reisegruppe komplett und
das Gepäck kann
eingecheckt werden.
Aargauer haben
kein
Münz
Ein paar Kaffees und Gip-
feli verkürzen die Wartezeit,
bis wir endlich unser Flugzeug besteigen können. Drinnen ist es schwül und eng, die
Stimmung aber ausgelassen.
Nur als dann die Stewardess
bei meinen Aargauer Kollegen
mit dem Kreditkartenlesegerät auftaucht, um für die
dunkle Brühe namens Kaffee
einzuziehen, ziehen ein paar
dunkle Wolken auf…
In Stockholm werden wir in
Busse verfrachtet und schon
geht die Reise los: das erste
Mittagessen steht an! Nach
kurzer Fahrt erreichen wir ein
Anwesen mit Glasbläserei,
angeschlossenem Ramschladen und Restaurant. Wer will,
kann seiner Angetrauten hier
noch etwas Kitsch kaufen nur für den Fall, dass der
Haussegen etwas schief hängt.
Meinen Beobachtungen zufolge hat niemand ein schlechtes Gewissen.
Land sehen heisst Bar
gehen
Mit vollem Bauch gehts zum
ersten Etappenziel:
Eskilstuna, der offiziellen Geburtsstätte von Volvo.
Wirklich sehenswert, das grosse
Museum der Firma
mit allerlei Oldtimern.
Etwas ausserhalb der
Stadt liegt das riesige Testgelände der Firma. Kunden
aus aller Herren Länder testen hier die Volvos. Nach dem
Zimmerbezug im Hotel direkt
neben dem Museum verbleibt
uns noch etwas Zeit, die nähere Umgebung auszukundschaften. Zusammen mit einer Handvoll Gleichgesinnter
finden wir sofort die nächstgelege Bar. Zwar ist diese am
späten Nachmittag noch nicht
üppig frequentiert, aber unsere Bedürfnisse werden
grösstenteils befriedigt: Bier,
Musik, ein kleines Häppchen
und aufgestelltes Servicepersonal.
Volvo-Kundenverführprogramm
Am Abend gibts das offizielle Programm: Apéro im Garten des Museums mit anschliessendem Galadiner innerhalb des Museums, unterbrochen durch Vorführungen
von perfekten Oldtimermaschinen und anderen Darbietungen. Während des Essens
läuft fern ab gerade der Fussballmatch Schweiz-Türkei ab,
was mich veranlasst, über das
Handy eine Onlineverbindung zur Schweiz aufzubauen.
So kann ich wenigstens laufend über den Spielstand berichten. Ein paar Tische weiter sitzt eine ebenfalls eingeladene Delegation aus der
Türkei - nur mit viel Mühe
können wir uns zurückhalten…
Nach dem offiziellen Teil lich-
und fährt damit in Richtung
Hotel. Nur dank meiner psychologisch ausgeklügelten
Überredungskunst kann ich
ihn dazu bewegen, das Fahrrad wieder zurückzustellen.
Dafür muss ich mir auf dem
Nachhauseweg allerhand Unfeines sagen lassen. - Zurück
im Hotel, spülen wir den Ärger mit ein paar (Bio?) Bier
weg und legen uns schlafen.
tet sich die Versammlung urplötzlich und ein paar Minuten später sind sämtliche Bars
und Pubs der Stadt mit VolvoKunden überflutet. Ich kann
an dieser Stelle versichern,
alle sind noch während der
Abenddämmerung ins Bett
gekommen, dauert diese doch
in dieser Jahreszeit von 23:00
Uhr bis 04:00 Uhr.
Heute schon gebaggert?
Tag zwei verbringen wir auf
dem Testgelände. Bei strahlendem Sonnenschein verfolgen wir die zweistündige Maschinenshow, das macht Hunger. Nach dem feinen Mittagessen dürfen wir uns auf
dem Testgelände breitmachen. Grosse Bagger, riesige
Radlader, Ungetüme von
Dumpern und verschiedenste Lastwagen, alles wird persönlich getestet. Einige (z.B.
Hama) gebärden sich wie grosse Kinder und müssen beim
Einnachten mit dem Lasso
von den Trucks geholt werden. Kurz zusammengefasst:
ich erlebe den Nachmittag wie
eine riesige Chilbi, nur dass
Imposantes Werk
keine Jetons gekauft werden
müssen…!
Gegen Abend besteigen wir
wiederum die Busse und machen uns auf, zum am anderen Ende von Schweden liegenden Sunne. Denn für den
dritten Tag steht ja als Höhepunkt die Besichtigung des
Radladerwerkes in Arvika auf
dem Programm. Die südschwedische Landschaft, gekennzeichnet durch unendliche Wälder, grosse Weiden
und unzählige Flüsse und
Seen, zieht an uns vorüber,
während manch einer sich
von den Strapazen der letzten
Stunden mit einem kurzen
Nap erholt.
Hornochsen
Kaum im Wohlfühl-Knäckebrot-Gesundleben-MüesliHotel angekommen, müssen
wir schon wieder los, zu Fuss:
ein mega Wikingerabend ist
angesagt! Kurz vor dem
Eventlokal, werden wir urplötzlich von in „Huddle und
Fätzä“ gekleideten Männern
überfallen - grosse Panik
bricht aus und manch einer
hängt sich schnell an sein
Handy, um seinen Liebsten
adieu zu sagen. Bald einmal
kommt das Gerücht auf, dass
es sich bei diesen Monstern
um Mitglieder der Eventgruppe handeln könnte. Dem einen oder anderen steht die
Erleichterung ins Gesicht geschrieben!
Die nächste Stunde verbringt
die Robert Aebi Kundschaft
mit Spiel ohne Grenzen nach
Wikinger Art: HolzbängelSchiessen, Axtwerfen, Plüschtier schmeissen etc. Zum
Glück bin ich mit meinem
neunjährigen Sohn am Telefonieren und kann bei diesen
superlustigen Spielen nicht
dabei sein. Zumindest etwas
bestätigt sich mir: meine Tiefbaukollegen sind für einmal
wirkliche riesengrosse Hornochsen! Das anschliessende
Nachtessen nach Waidmannsart (…) lassen wir über uns
ergehen, bevor wir voller Tatendrang in die nahe gelegene
„Stadt“ marschieren.
Nach einer Stunde anstren-
genden Umhersuchens geben
wir es auf: nicht eine müde
Bar, nicht einmal ein Restaurant hat dieses Kaff am Ende
der Welt zu bieten! Einzig am
zentral gelegenen Kebabstand
hätten wir etwas bekommen
können, hätte dieser in der
Zwischenzeit nicht die Tore
geschlossen…
Einer meiner innerschweizer
Partner (Name der Red. bekannt), ausgestattet mit hochsensiblen Designerschuhen,
kann das alles nicht mehr
händeln. Kurz entschlossen
entwendet er auf dem Schulhof ein Kleinkinderfahrrad
Nach dem Chörnli-Frühstück
gehts mit dem Bus zum angekündigten Besuch des Radladerwerkes in Arvika. Von weitem sehen wir bereits die gehisste Schweizer Flagge am
Eingangstor und fühlen uns
gebauchpinselt. Die kurze
Einführung in die Organisation des Werkes im Vortragsraum versetzt uns ins Staunen, bevor wir eine sehr interessante Führung durch die
wichtigsten Stationen des
Werkes bekommen. Schon
bald heisst es wieder Abschied
nehmen, denn das Mittagessen steht an. Im Städtchen
Arvika überfallen wir das
wohl einzige Restaurant, bevor wir uns auf den Weg zum
Flughafen Oslo (Norwegen)
machen. Der Heimflug ist
dann ein krönender Abschluss
unserer Volvo-Tage: der Jet
ist nur für uns gechartert und
für einmal müssen wir den
Kaffee im Flugzeug nicht selber berappen!
Lieber Stefan, lieber Sepp
(und alle anderen am Ausflug
Beteiligte), ich möchte mich
an dieser Stelle ganz herzlich
für die tollen, erlebnisreichen
Tage in Schweden bedanken.
Voller Eindrücke sind wir
nach Hause gekehrt und werden uns wohl noch lange daran erinnern. Ich selbst jedenfalls sehe immer, wenn ich an
einer Volvo-Baumaschine
vorbeifahre, die vielen Hornochsen vor mir und muss darüber tüchtig schmunzeln…
HAMA
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on the job
on the job
Mittwoch, 9. Juli 2008
Herr Duli vom Staubetebaum:
Ph ua!»
Ottenbacher Feuerwehrkommandant ist ganz baff
Was steckt dahinter (siehe nächste Seite)
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on the job
on the job
Mittwoch, 9. Juli 2008
«Gopfriedstutz, gid Brückenschl ag im Aargau
Neubau der Aarebrücke zwi schen Vogelsang und Lauffohr.
das en Sprutz!»
STALLIKERTAL/ZH - Herr Duli, Chef der Ottenbacher Feuerwehr kommt ins Rätseln: „Was hat die a3 Betonpumpen AG
mit ihrer Riesenpumpe an unserer Übung verloren? Urs Furrer, Kommandant vom Feuerwehrstützpunkt Affoltern a.A. klärt
auf: „Von wegen Pumpe, Kommandant Duli, das ist der grösste Wasserwerfer der Schweiz“.
Urs Furrer hat die neue 58
Meter-Betonpumpe sofort gefallen: „Mit so einem langen
Arm und den Förderrohren,
damit müsste man doch Brände löschen, statt bloss Beton
pumpen. Gery Schär, Chef a 3
und Furrer entwickeln die
Idee sofort weiter.
Deckel abgejagt!
Mit ein paar speziellen Teilen
und guten Vorschlägen von
Werner Buchschacher (Materialwart der Stützpunktfeuerwehr) sowie unserem Werkstattchef Dani Huber wird die
Pumpe zum Wasserwerfer
umgebaut.
Doch schon beim ersten Testlauf gibts nur Probleme, ein
berstender Deckel beendet die
Übung.
Eine Stunde später hat Dani
Huber das Teil verstärkt und
wieder montiert. 2. Probelauf,
die Pumpen des Universallöschfahrzeugs (ULF) geben
Vollgas. Die Wurfdistanz
übertrifft unsere kühnsten
Erwartungen – satte 100 Meter weit.
Minute bis zu 100 Meter weit
zu werfen.
Wassernot im Amt
Anlässlich einer gemeinsamen Übung der Feuerwehren
Affoltern,
Aeugst
und
Ottenbach wird unsere LöschBetonpumpe zum ersten Mal
den Behördenmitglieder,
Herrn Duli vom Staubetenbaum und einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Vorführung war zirkusreif. Hoch fotogen reicht der
Pumpenausleger über eine
riesengrosse Scheune, um dahinter supponiert ein Feuer
zu löschen. Schon nach kurzer
Zeit stockt der Strahl, kein
Wasser mehr im Reservoir,
die Stauung in der Reppisch
genügt höchstens, um Geranien zu giessen und zu allem
Elend ist auch noch eine Wasserleitung geborsten.
Wie man sieht, hat auch die
Feuerwehr mit technischen
Schwachstellen zu kämpfen.
Allem Unbill zum Trotz, war
der Einsatz ein Erfolg.
Leistung verdoppeln
Zukunftsträchtig
Dafür brauchts aber gewaltig
viel Wasser, ganze 3600 Liter
pro Minute, mehr schafft das
ULF nicht. Und selbst das ist
Kommandant Furrer noch
nicht genug: „Steht ein grosses Gebäude im Vollbrand,
brauchts noch mehr Leistung,
damit überhaupt Wasser bis
zum Brandherd durchdringt
und nicht vorher verdampft“.
Mit einem neuen Übergangsstück zur Pumpe und zwei
speziellen Wasserwerferstrahlrohren sollten wir in der
Lage sein, ca. 7000 Liter pro
Feuerwehr und a 3 feilen jetzt
noch etwas an der Technik.
Danach wird das Einsatzdis-
positiv erarbeitet, mit Alarmorganisation und Blaulichtbegleitung von der Baustelle
zu Brandherd. Die Betonpumpenmaschinisten haben etwas Feuerwehrhandwerk zu
erlernen, um sich im Brandfall richtig zu verhalten und
die Feuerwehr muss den Mega-Wassserwerfer mit seinen
Nutzen und Gefahren kennen
lernen.
Spätestens dann aber werden
Grossbrände, wie letztes Jahr
in Steinhausen, mit der Unterstützung von unserer 58
Meter Betonpumpe gelöscht.
Alles aus Liebe zur
Feuerwehr
Ein eher spezielles, unübliches Einsatzgebiet für die 58
Meter Betonpumpe, vermutlich auch nicht das profitabelste, sicher aber das PRWirksamste. Wen freut es
nicht, wenn die Feuerwehr so
richtig alles nassspritzt. Apropos spritzen; Strebeli, der
Pumpenmaschinist steht zufällig mit der Fernbedienung
neben einem VR: „Spritz voll
auf den Traktor hinter dem
supponierten Feuer, dann gibt
es eine Kiste Bier“. Das Bier
wurde bezahlt.
VOGELSANG/LAUFFOHR Neubau der Aarebrücke – Kann die neue 58 Meter-Pumpe fliegen oder übers Wasser gehen?
Wohl nicht, aber dafür mit Hilfe einer Speziellen Abstützkonstruktion mitten auf
dem Fluss pumpen. Kein Problem.
Bereits im Jahre 2004 entschied das Aargauer Baudepartement: Die alte baufällige Aarebrücke Vogelsang soll
durch eine moderne Betonkonstruktion ersetzt werden.
Die neue 225 Meter lange Brücke verbindet die Gemeinden
Vogelsang und Lauffohr und
überbrückt dabei nicht nur
die Aare, sondern auch den
angrenzenden schützenswerten Auenwald.
Ende des letzten Jahres hat
die Implenia Brückenbau AG
mit dem Neubau begonnen.
Langer Rüssel bringts
Implenia will den Bau so
rasch wie möglich vorantreiben. Für Bauführer Thomi
Wälty ist klar; der Beton muss
gepumpt werden, auch wenn
die Bedingungen dafür nicht
Bevor die a 3 überhaupt zum
Einsatz kommt, stellte die
Implenia das Leergerüst auf
Stützen über die Aare. Danach heisst es Spundwände
rammen und Bohrpfähle erstellen als Vorbereitung für
die Fundamente. In drei ersten kleinen Einsätzen füllt die
a 3 mit der 24-Meter Pumpe
Facts and Figures
Motor:
Zylinder:
Hubraum:
PS/kW:
Euroklasse:
Die Entwickler:
Feuerwehrkommandant Urs Furrer und Gery Schär, a3
Kran vs a3 58 Meter ein unfaires Duell
einfach sind. Schon mehrmals
hat Implenia auf die Maschinen und das Können der a 3
Betonpumpen gesetzt. Ausserdem weiss Herr Wälty, die
a 3 hat die längsten Rüssel, da
muss ich es versuchen. Kurz
darauf begutachteten wir die
Baustelle und die Lösung
wurde gemeinsam ausgearbeitet.
Eines nach dem
anderen
Mercedes OM 502LA
8 (V8)
16 Liter
600/442
Euro 5 ad blue Tech.
mit zus. Partikelfilter
Achsen
6
angetrieben
3 (1,4,5)
gelenkt
4 (1,2,3,6)
Transportlänge 15.39 Meter
Gewicht:
57 Tonnen
Gewicht nicht standhält? Fragen über Fragen! Aber: Gerechnet ist gerechnet. Gemäss
Bauführer Toni Wey von
Implenia stimmen seine Berechnungen. Also Pumpe
Marsch!
die Fundamente. Ab jetzt
können etappenweise die Brückenschalungen erstellt, armiert und betoniert werden.
Anfänglich ist alles noch einfach. Die ersten 70 Meter betoniert a 3 mit einer seitlich
am Ufer intstallierten 46-er
Pumpe.
So sollte es gehen
Jetzt wirds kniffliger. Die
Brückenetappen zwei und
drei liegen Mitten im Fluss ,
über 80 Meter entfernt vom
Ufer. Darum wird die 60 Tonnen schwere 58 Meter-Pumpe
erst mal ganz sachte auf die
schon gebaute Brücke gefahren. Damit die Pumpe sicher
steht, müssen die beiden vorderen Stützen voll ausgefahren werden. Das heisst: elf
Meter Platz in der Breite. Die
Brücke ist aber nur 7,5 Meter
breit. Mit Stahlträger auf dem
Lehrgerüst der Brücke und
mit Holz zum Überbrücken
soll dieses Problem gelöst
werden.
Nervosität
Dieses Abstützsystem hat bei
diversen Personen Herzklopfen und Schweissausbrüche
bereitet. Was ist, wenn die
Plattform unter der Abstützung nachgibt? Was, wenn
das Leergerüst dem grossen
Die ersten 50 Meter meistert
die 58 Meter Pumpe der a 3
souverän. Als Krönung die
letzten 70 Meter bis zum Brückenschluss. Anfänglich betoniert Implenia mit dem
Kran von der gegenüberliegenden Seite. Die Einbauleistung, lässt bös zu wünschen
übrig. Schlaffe 16 BrückenMeter in vier Stunden.
Endlich erreichen die bedauernswerten Mannen den Auslegerbereich unserer Mammut-Pumpe. Jetzt heissts
Vollgas. Die phänomenale
Pumpleistung von 160 Kubikmeter pro Stunde bei vollen
58 Meter Ausladung fordert
dem Betonlieferanten und der
Verarbeitungsgruppe alles ab.
Nur sechs Stunden später
sind die restlichen 54 Meter
fix fertig betoniert.
Herausforderung gemeistert
Die Abstützung hielt, das
Platzproblem wurde gelöst
und der Beton in kürzester
Zeit eingebracht. Die a 3 hat
einmal mehr ihr Können unter Beweis gestellt. Was will
man mehr?
Betonpumpenmaschinist Mario Teubner: mit jeder neuen
Herausforderung kriege ich
die Riesenpumpe noch besser
in den Griff. Unglaublich, was
die Baumeister bereits alles
mit der grössten Pumpe der
Schweiz anstellen wollen. Dabei ist sie noch kein halbes
Jahr im Einsatz. Die „Maschine“ ist ganz einfach unglaublich. Und mit so einem langen
Rüssel brauchts gar keine grosse Klappe.
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Flotti Lotti
Flotti Lotti
Mittwoch, 9. Juli 2008
Flotti Lotti
Flotti Lotti
Flotti Lotti
Flotti Lotti
An alle Frauen: George Clooney ist wieder auf dem Markt. Lindsay Lohan ist seit neusten Meldungen lesbisch und wird bald
heiraten. Und nun eine sehr wichtige Meldung an alle Autofahrer. Nehmt euch auf der Strasse in acht, die Flotte Lotte hat
bald ihre erste Fahrstunde. Also gute Fahrt…
Mittagstisch...
Herr Dr. M
eyer
Rock am Ring 2008
Nürburgring/Deutschland
125’000 Besucher
Rock am Ring ist das grösste Open Air Festival in ganz Europa.
Der sonst durch die Formel 1 bekannte Nürburgring wird für vier
Tage zum Rockterrain. Jeder Rockliebhaber zieht es dort hin. Eine
unvorstellbare Menschenmasse auf einem Haufen. Der Blick von
der Centerstage (Hauptbühne) aus ist bombastisch. Soweit das
Auge reicht sieht man nur Menschen und keinen Boden mehr.
Das Staraufgebot dieses Jahr war fantastisch. Dabei waren neben
den Toten Hosen, Metallica, the Offspring, Disturbed, fettes Brot,
the Prodigy und Simple Plan, um nur einige aufzuzählen. Campino,
der Frontmann der Toten Hosen rockte trotz gebrochenem Bein und
Gipsschine 2 ½ Stunden die Bühne. The Prodigy brachte die Menge auch in starkem Regen zum Kochen. Zusammengefasst waren
alles Bands ihr
Geld wert.
Obwohl Petrus am ersten Tag mit dem
Regen etwas angeben wollte, wurde
die Stimmung nicht getrübt. Viel guter Metal und Punk-Rock und wenig
Schlaf, ein perfektes Open Air.
An alle Open Air-Fans: Rock am
Ring ist ein Muss. Geht und ihr
werdet mir danken.
Es wird ern
und räum st. Hama geht hinte
tu
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schlau au nser Archiv aus. S die Bücher
s, unser H
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Dr. Meye s auch. Wieso als ht ja nicht
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seiner Bib em Bild passen. « doch sehr
Dr. Hama
liothek.»
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Was für eine hübsche kleine Runde. Ein schönes Zusammensitzen. Oder wie unser eins sagen würde, ein genüssliches Restenmampfen. Da für den EM-Event im GH-Weid
noch kurzfristig Leute abgesprungen sind, dürfen sich einige Fleischfresser an den Resten erfreuen. Würste, Pouletbrüstchen und viel Salat werden verschlungen. Bei so
einem Schmaus darf ein guter Tropfen nicht fehlen. So
denkt auch Andy. Freudig wird eingeschenkt. Wie es weiter ging bleibt geheim. Doch noch soviel:
Diese Bilder entstanden kurz nach und während der Schlemmerei.
Comedy Falle
Jeder reisst die Verbindungstür auf. Kein Wunder, dass diese auch einmal kaputt geht. Nun istt
es soweit. Der Türöffner ist defekt und die Tür geht
eht
nicht mehr auf. Damit keine Unfälle passieren, hängt
ängt
Lotti einen Zettel auf. Doch wer hätte das gedacht, was
für lustige Szenen daraus entstehen. Unsere Agir Männer:
Andreas Spinner
Jaja Jeaninne, ich nehme den richtigen Weg nach draussen, danke.
Lieber Andreas, das war wohl nichts, auch beim zweiten Versuch war
die Tür stärker.
Gery Schär
Oh nein, bloss die Finger weg, das Häbi hat
doch noch meine Kamera. Da ist was faul.
Eine Falle?
Kalorienbombe
Rolf Glaus
Häää?.. irgendwie geht diese Türe einfach
nicht auf…
Zweiter Versuch. Geht immer noch nicht auf.
Aha, da hängt ja ein Zettel. Defekt?!
Wer kennt den
Spruch von
Marino noch
nicht: „Nöd so
viel
ässe,
macht dick.
Muesch uf dini
Linie luege.“
Kommt er euch
jetzt bekannt vor?
Eben hab ich es mir
gedacht. Nur sehen wir
genüsslich, wie sich dieser
Wichtigtuer genüsslich mit Süssigkeiten vollstopft. Achtung
Marino, jetzt ist Badesaison
und Schwimmringe sind zu vermeiden!!!
Jürg Kohler
Was will den das Lotti da fotografieren? Mich?
Zum Glück habe ich mein schönstes Hemd an.
Ohne Brille sehe ich nicht viel, vielleicht sehe ich
ja mit der Brille mehr.
Leider ist der defekt-Zettel an der Tür für Jürg
auch mit Brille nicht zu erkennen. Beim zweiten
Versuch auch gescheitert.
Achtung: Flotti Lotti ist unterwegs
Unser Paparazzi im Büro ist allzeit bereit. Die Kamera liegt auf dem Pult, die Augen sind offen, die
Ohren gespitzt. Wo es etwas zu Klatschen, Tratschen, Lachen gibt ist die Flotti Lotti nicht weit.....
Jetzt ist Jürg verwirrt. Was starren mich die Leute
denn so an und grinsen so komisch? Ist das die
versteckte Kamera? Nein Jürg. Flotti Lotti auf geheimer Mission.
49
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unnützes
unnützes
Mittwoch, 9. Juli 2008
Wyss Peter ist ein
miserabler Beifahrer
passiert, nur ein paar Quetschungen,
Prellungen und Schürfungen sind die
Folge.
Super Vorbildfunktion Hama, als oberster Arbeitssicherheitsverantwortlicher
der Agir-Gruppe.
Andererseits soll sich der Wyss doch
anschnallen, festkrallen oder festbeissen, wenn er schon nicht weiss, wie
man sich als Renegade Beifahrer und
Kopilot von Hama zu verhalten hat.
Kiesabbau Brunegg oder Mägenwil, keiner will genauere Auskunft erteilen. Jedenfalls soll sich da ein unrühmlicher
Zwischenfall ereignet haben.
Wir konnten nur soviel in Erfahrung bringen: Die Sonne scheint, es ist warm.
Genau die richtigen Konditionen für
Hama, um mit dem Renegade Jeep auf
Inspektionstour zu gehen. Bei den Aargauer Kiesgruben angelangt, bittet ihn
Peter Wyss, unser Betriebsmann:
«Führst du mich bitte zur Grubensohle
zum Pneulader?» «Noch so gerne»,
erwidert Hama. Typisch Macho-Hama,
donnert er wie ein Pickter rallymässig
los. Mit Vollgas schlägt er bei der ersten
Linkskurve die Räder voll ein und Peter
schmierts recht aus dem Jeep die Böschung hinunter. Nichts Ernsthaftes
Der VR hat vorsichtshalber reagiert und
Hama sein Spielzeug weggenommen.
Für seine Ausflüge stellen wir ihm bis auf
weiteres ein Einsitzer zur Verfügung.
Frustriert - Verwirrt
Nach dem Schlusspfiff Schweiz-Türkei war
w masslose Enttäuschung in allen Gesichtern zu sehen. Ich blieb noch einen Moment
M
lang fassungslos sitzen, während
sich der Raum schnell leerte und es immer
imm ruhiger wurde. Der Tag war anstrengen, ich müde und mein Herz blutete. Frustriert
F
hatte ich mit zwei Helfern noch
d a s
Nötigste aufgeräumt und
u wollte dann aber auch so schnell wie
möglich in die Traumwelt
Trau
abtauchen und vergessen. Endlich
zu Hause angeko
angekommen, der nächste Schock. Wo ist mein
Wohnungsschlü
Wohnungsschlüssel?
Zum zweiten Mal an diesem Abend
war ich sprachlo
sprachlos und niedergeschlagen. Ich wusste in
diesem Mome
Moment ganz genau, dass der Schlüssel im
Chefbüro liegt
lieg und ich ihn nicht im Auto vergessen habe. Zur späte
späten Stunde klingelte ich also als erstes bei
Nach
meiner Nachbarin
und Freundin, um sie um Einlass in
die Tiefgarage
Tiefgara zu bitten, denn der Garagenschlüssel,
mit dem ich hineinkam, war im Auto deponiert. Danach musste
muss ich Jemanden organisieren, der sich
bereit erklärte,
erklä
mir die Tür zum GH-Weid zu öffnen.
„D
Thomas „DonTom“
Gisler war so nett und ich machte mich wie
wieder auf den Weg nach Affoltern a.A. Nach
dieser Aktion
Akt
und dem nervenaufreibendem Abend
fiel ich dann total erschöpft ins Bett und war
s
sofort
eingeschlafen.
Mein Fazit daraus: Frust verwirrt und ab
diesem Tage ist meine Freundin in Besitz
meines Ersatzwohnungsschlüssels. re
Heisse Schlitten...
Kein Hass bei Tettues im Betonbett!
Unser rühriger, engagierter und
chronisch überlasteter Mann fürs
Technische bei Presyn, Andi Tettue, macht Ernst: «Es gibt nichts,
was man mit meinem Presyn-Pretop nicht machen kann», lautet
seine Devise. Nach der Roberts
im Ehebetonbett ist es diesmal
der Hausschmuck. Eine Frage sei
erlaubt, wieso sucht sich der Tettue ausgerechnet den Hass (Zorn)
für sein Schlafzimmer
aus?
Aus der Liste der
sieben Todsünden wäre doch
auch passender
die Luxuria (Wolllust) zur Verfügung gestanden.
Der Künstlerbeton
Vor einiger Zeit fragte mich Künstler HansRuedi Wüthrich an, spezielle Betonrezeptur
zu erarbeiten. Er wolle die sieben Todsünden aus Beton darstellen. Mehrere Male zu
nachtschlafender Zeit machte ich mich auf
nach Zuzwil, bewaffnet mit Sand, Zement,
Flugasche und Zusatzmittel, um meinen
Kunst-Presyn-Pretop in die Praxis umzusetzen.
Nach viel Probieren, Bier trinken und Rezeptur optimieren wird die Suppe in Silikonschalungen verfüllt. Gespannt warteten
wir auf das Resultat - hervorragend! Behende werden alle sieben Charaktere der
Todsünden gegossen und in Paris ausgestellt. Kunstkenner erwarben die Kunstwerke für 1500.-- Euro
o pro Skulp
Skulptur.
Als Dank für meinen privaten Einsatz erhielt ich den
„Hass“ geschenkt. Mittlerweile liegt er in meinem
nem
Garten, mit dem Kopf nach unten begraben, da er
mir nur Unheil in die Bude brachte!
Für kunstbeflissene Nachahmer hier das
s
erfolgreiche Rezept:
Sand
0/4mm
Feinkies
4/8
CEM I
Presyn Flugasche
80%
20%
350kg
50kg
Viscocrete
0.8%
Achtung: Silikon ist eine sehr dichte, nicht saugende
gende Schalung. Es empfiehlt sich, die Figuren mindestens
ens sieben
Tage unter stetiger Nachbehandlung mit Wasser
ser eingeschalt zu belassen.
Andi Tettue
51
Keiner mags mehr hören, cms Gelaber um seine schönen
Serbienen. Es sei nicht etwa wegen dem Geld, sein Charakter gefalle den Belgraderinnen einfach. Von wegen
Charakter und so, cm bedient sich ganz simpel dem ururalten Erfolgsmodell: heisse Schlitten => heisse Schnitten und kurvt da unten in Serbien mit einem BMW M6
herum. Da schäm dich jetzt aber cm.
Hans-Ruedi Wüthrich...
...lebt und arbeitet in Zuzwil. Wüthrich ist
ein äusserst vielseitiger Künstler. Bestens
vertraut mit den Techniken der verschiedensten Arbeitsgebiete lebt er eine ständige Auseinandersetzung mit dem unerschöpflichen Thema des Menschseins:
Randständige, Macht- und Rollenträger
werden karikiert, demaskiert, symbolisiert.
Als naturverbunder Mensch faszinieren
Wüthrich Landschaften in allen Stimmungen, Grossstädte wecken seine Neugier.
http://www.hrwuethrich.ch
Nachwuchs bei Jolanda Meier
Jolanda hat Nachwuchs gekriegt. Wir gratulieren!!
Am 30.Mai 2008 hat das herzige Freiberger Hengstfohlen
Harlekin die ersten wackeligen Schritte gemacht.
Jöööööööööööööö!
EM Wettbewerb
Welchem Fussball Fan
gehört dieses Auto?
Lösung bitte bis zum 1.8.08 an Uli Wassermann:
044 762 44 24 oder carl.wassermann@agir.biz
50.-F
H
C
nnen
i
w
e
g
zu
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unnützes
unnützes
Mittwoch, 9. Juli 2008
Brutal – Bahnsilo kippt!
Neulich an der Kies/Beton-Sitzung – Hama
macht auf Panik: „Der Bahnsilo Affoltern
hängt schief und als Folge klemmt das Eingangstor. Erst nachdem wir vier Zentimeter
Türsturz herausgetrennt haben, liess es sich
wieder bewegen. Auch in der Betondecke
hats Risse, man sieht den Mond am Himmel“. Das sei alles nur, weil die Betönler wie
Idioten Gotthardschotter der Silowand entlang auftürmen.
Solchermassen verschreckt nehmen sich
Heg und cm der Sache an. Hobächerli bemüht das trigonometrische Formelbuch: „Vier
Zentimeter schräger Türsturz mal Tangens,
da müsste der Turm über einen halben Meter schief stehen – akute Einsturzgefahr! Als
Sofortmassnahme schlägt er vor: „Sabrina,
unsere Marketingfachfrau, macht sofort
Warntafeln“:
Achtung Attentione
Turm kann kippen – grossräumig
umfahren.
Aufenthalt nur ausserhalb des
Trümmerschattens.
Helmtragpflicht auch im
Pneulader.
Über den Winter werden wir die Sanierungsmassnahmen besprechen und an die Hand
nehmen. Im Vordergrund steht ein Rückbau
des Bahnsilos gegebenenfalls Notsprengung desselben.
Doch erst einmal wird per Laser alles ganz
genau ausgemessen und siehe da, der Turm
hängt tatsächlich schief, ganze zehn Millimeter und das erst noch gegen den Gotthardhaufen.
Da hat man Hama doch tatsächlich einen
Bären aufgebunden. Bloss das untere Türscharnier ist abgerostet. Klar klemmt da
die Türe. Schweissen war Spinners Mann
zu umständlich, besser gleich mit dem Winkelschleifer heraustrennen was stört. Da
trifft unvermittelt Hama auf der „Baustelle“
ein. Der Mitarbeiter, im Wissen, dass seine
Handlungsweise weitab von Gut und Böse
ist, lässt sich eine nette Story einfallen und
entgeht so einem Zusammenschiss. So wird
es wohl gewesen sein. Vielleicht ist dem
Hama aber auch ganz einfach die Fantasie
etwas durchgegangen.
Wie auch immer: das Scharnier ist bis heute nicht repariert.
F1 auf der A2
Unser AGIR Stahl Monteur Milan Zarsky dachte
sich wohl: „Was Räikkönen, Alonso, Kubica und
Co. können, kann ich schon lange!“
Also ab auf die A2 Richtung Gotthard und volle
Kanne! Was dabei rauskommen kann, sieht man
auf diesem Bild. Pfui!
Keine Sorgen, dem Fahrer ist dank dem ultrasicheren UniMog-Monocogue nichts passiert!!!
tg
Spinner missbraucht
noble Einladung
Hama hat eine schöne Einladung der ZKB erhalten.
Public-Viewing in Zürich für sieben Personen zum
Match Schweiz-Portugal. «Da gehen wir mit der
Kerncrew des gEw hin, als Dank dafür, dass sie
immer so viel (Un)Intelligentes schreiben», beschied
Hama.
(Zu)frühzeitig angereist, trinken wir die Fanmeile
rauf und runter, allen voran Madeleine Häberling
(Flotti Lotti), Sabrina Maag (Marketing) und Andreas Spinner.
Solchermassen zugedröhnt hüpften die beiden Frauen 90 Minuten lang rauf und runter, während Spinner keine Minute des Matches zu Gesicht bekam
(o-Ton SpA, hatte Pfosten vor dem Blickfeld).
Stattdessen kümmerte er sich fürsorglich um Dagmar (von Luzern), eine der Mitverantwortlichen fürs
Catering, und wir kriegten matschige Bratwürste.
Sommerzeit - Grillzeit
der grosse Fotowettbewerb
Wer ist der Grillmeister? Wer hat den schönsten
Grill? Das grösste Stück Fleisch? Die wildesten
Grillpartys oder einfach die tollsten Fotos von der
schönsten Zeit im Jahr?
Agir prämiert die schönsten und lustigsten Grillfotos. Die besten Zehn dürfen sich einen Abend
lang zuhause beim Grillmeister Heiri (Hobächerli)
Hegetschweiler verwöhnen lassen.
1. - 10. Preiis Griillieren beii Heiirii
Also nichts wie los. Schickt eure Grill-Fotos bis Ende August an sabrina.maag@agir.biz.
VR ersäuft im Urnerdreck
André Fallegger, unser oberster Boss bei Uristei, will eine saubere Baustelle: «Das ist unsere Visitenkarte». Charlie Simmen,
der Materialchef von AlpTransit, hat Splitt im Überfluss. Das trifft
sich gut! Simmen/Fallegger: «Karren wir den Überschuss von
Indergand (Arge AMA Amsteg) nach Uristei (Erstfeld) und kiesen dort die Installationsplätze ein. Dann staubts eindeutig weniger und sieht sauber aus.
Gut gemacht, ihr Mannen von Uri. Aber müsst ihr gleich knietief
Splitt schütten? Anders als ihr Urner fahren wir Zürcher keine
Gebirgstraktoren und Russi Subarus!
Und nur so für den Fall - Splitt bindet weder ab, noch verfestigt
er sich irgendwie, zumindest nicht bei uns in Züri.
HÄBI CHRÄBI
HRÄBI
ALSO BITTE!
ITTE!
Die
Baustelle AlpTransit
Erstfeld ist miserabel organisiert - verpflegungsmässig. Keine Beiz, keine Automaten, nur Dreck, Staub
und Lärm. Darum gabs anlässlich
unserer Besichtigung geschlagene
drei Stunden nichts zu Essen. Viel
zu lang für unseren Youngster Madeleine. Im Technikraum des Infopavillon wird sie fündig und pfundig
mantscht sie Süssigkeiten hinunter
bis zum Schlecht werden. Den
Rest transportiert sie ab.
Dabei wird sie nicht einmal mehr
rot beim Erwischt werden.
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unnützes
unnützes
Mittwoch, 9. Juli 2008
MobBuild auf Abwegen?
Dass man mit dem Meyerschen MobBuild-System (Lego für grosse, böse Jungs) die grössten
Gebäude wie Siloanlagen oder Siebstationen
...aber auch die „kleinsten Brecher“ machen
kann, ist ja schon länger bekannt.
Nun haben unsere findigen AGIR Stahl Monteure noch
weitere Verwendungsmöglichkeiten für diese dreidimensionalen Mechano-Bauteile gefunden:
So zum Beispiel als „Anti-Schlupfregelung“ für Baustellenfahrzeuge oder als Verankerung für Kabelüberführungen.
Auf weitere Anwendungen sind wir gespannt!
tg
Computer
aided
Dreams
VR - La dolce vita
Gemütlicher Sonntagsauflug
von Freunden? Feierabendbier oder gar Städtetrip?
Wohl ein bisschen von allem
und doch hochoffiziell, die
Generalversammlung der a3
Betonpumpen AG. So macht
arbeiten Spass.
Moment mal, aber wieso
scheint da eigentlich die
Sonne? Bei uns hats doch
in den letzen drei Wochen
nur geregnet? Aha, Venedig
also, genauer findet man dieses gemütliche Kaffee gleich
beim Rialto Platz.
Morgens los mit dem Privatjet, Stadtrundgang, 1.5 Stunden GV im Strassenkaffee,
noch eine Glasbläserei besichtigen und wieder zurück
nach Zürich. Braucht ihr für
die nächste GV nicht noch
eine Protokollführerin? sm
Unsere Bandpiraten und
Konstrukteure arbeiten mit
den modernsten CAD-Programmen (computer agir
design). Dabei benützen sie
oft vorgefertigte Hilfsmittel
(Plug-Ins, Icons) um zum
Beispiel Hauseinrichtungen,
Autos oder Personen darzustellen. Bei Agir Stahl sind
es vor allem Motoren und
Getriebe, Schaltschränke
und Personal.
Nur, die vorhandenen Standardmodelle befriedigten
die Agir Mannen seit längerem nicht mehr. Im amerikanischen CAD-supportshop wurden sie endlich
fündig.
Die Marketingabteilung bestätigt: auch farblich stimmen die neuen Icons mit
dem Agir CI zu mehr als
100% überein.
Saubermänner
Unsere Chauffeure sollen gefälligst ihre LKWs schön sauber
putzen. So HAMA bei der letzten Kontrolle (Bericht gEw18).
Nicht alle halten sich daran, wie man auf dem Foto unten sieht.
Dieser LKW wurde der Bachstrasse so zum Vorführen übergeben. Pfui!
Liebe Chauffeure,
nehmt euch ein
Beispiel an Achi.
(Foto oben). Er
hat seinen LKW
so schön sauber
geputzt, dass er
danach selbst einen Wachstrassengang nötig
hatte.
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unnützes
unnützes
Mittwoch, 9. Juli 2008
Heee René Finger Spinner omnipräsent
ab dä Röschti!!
Impressionen aus Moskau
Hans-Martin Meyer trainierte die
Moskaureisenden in Photografie,
hier gerade Kurt Reichmuth
(Implenia) und Richard Erisman
(holcim). Aufgabe: Aufnahmeposition variieren, Bildausschnitt richtig
wählen, spannende Sujets finden.
Totale Überraschung, Spinner lässt sich am Naturschutzrundgang blicken. Irgendwie stimmte aber weder
das Outfit noch Einstellung. Und tatsächlich, SpA wurde
an keinem Naturposten gesichtet. Meist stand er etwas
abseits und liess die Natur auf sich einwirken. Das Riesentele bringts an den Tag.
Die 20-köpfige Reisegruppe ist konsterniert, kein Stutz mehr, Kontis
blank. Sämtliche Kreditkarten unseres Säckelmeisters Walter Brunner sind gesperrt.
Offensichtlich bekamen die Kartenunternehmen kalte Füsse ob der
rasanten Abbaugeschwindigkeit auf
den Kontis, zumal alle Belege erst
noch aus Russland stammten. Dubios, dubios, also wird profilaktisch
erst mal alles gesperrt und wir stehen morgens um eins ohne einen
Rubel da.
Eieiei, auf frischer Tat ertappt. René,
würdest du wohl während der Arbeitszeit bitte die Finger von unserem sexy
Muldengirl lassen?
Liebfrau Bagger
Ernst Guthauser, nicht immer ganz ruhiges Urgestirn von
Agir, soll einen neuen Bagger kriegen, das wird heikel. Komatsu seich, Caterpillar seich, Volvo seich, alles seich,
Jeder Maschinist bei Agir, so auch Ernst, ärgert sich: die
Chefen haben keine Ahnung von Baumaschinen. Dabei
wäre es so einfach: Pneulader, da kommt nur Cat in Frage,
Bagger nur Liebherr, alles andere ist Schrott, Seich oder
Spielzeugs.
Hama, von Imper Sepp (Rob. Aebi) eingespritzt, hat das
Genörgele sattsam satt. Es gibt 50 Tonnen Volvobagger,
fertig Schluss und speziell für Ernst noch den Schriftzug
«Liebfrau» obendrauf.
Bild: Walter Brunner beim Versuch, seine
Kontis per Handy wieder flott zu kriegen.
Wie es sich für ein en Zott gehört!
Offiziell verabschiedet haben wir ihn
bereits im letzten gEw, unseren Lütterzott. Doch wie es sich für einen
Zott gehört, verschwindet er nicht
einfach von der Bildfläche sondern
lässt es nochmals richtig krachen.
Eingeladen wird zu Grill, Bowle, Bier,
Wein und sonstigen Alkoholitäten.
Schliesslich soll gefeiert werden.
Was Nachmittags um Vier noch ganz
gesittet von statten ging, zeigte sich
Nachts um drei von der übelsten Sorte. Diese Bilder sind sogar fürs
grünesEdelweiss zu viel und bleiben
zum Schutze unserer jugendlichen
Leser verschlossen.
Danke Martin für das tolle Fest. Für
solche wird uns der Zott bestimmt
auch in Zukunft erhalten bleiben.
Spinner
penetrant
29. Juni 2008, das ist hoffentlich gleichbedeutend mit dem Ende spinnerschern
Catwalks durchs Bürogebäude. Wie ein
spät pubertierender gallischer Gockel stolzierte er drei Wochen lang herum. Ausstaffiert mit dem Original Schweizer NatiLiibli. Dabei hat er null Dunst vom Fussball,
noch weiss er, was die Vier auf seinem
Rücken bedeutet.
Für Spinner steht sie für Viertelfinal. Jedem,
der es nicht sehen und nicht wissen will,
wirft er es an den Kopf: Ich gehöre zu den
ganz ganz wenigen, die eine Einladung
zum Viertelfinal im Sack haben - ätsch!.
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unnützes
Mittwoch, 9. Juli 2008
Frühlings brünstigkeiten
Sexy Johnny
John Gantert
ex Playman im grünesE
grünesEdelweiss 13 verliebt
Zwei Seiten Hochglanzbilder von diesem Pfundskerl
haben Wirkung gezeigt. Über 50 Frauen, einige aus der
Modelbranche, haben ihn nach dem Shooting bedrängt.
Die Siegerin aus dem harten Evaluationsprozess - Priska (24).
Singels vor, Hemmungen ablegen und sich sofort zum
Fotoshooting bei Sabrina anmelden. Das bringt Glück
im Stall.
In der Hoffnung, dass sich vor allem Frauen melden,
verbleibt das Marketingteam mfg.
Stolzer Agir-Gockel abgezockt!
Agir-Mann mittlerem Baujahrs lädt Frau zum Essen ein.
Als Dank für ihre Begleitung und um sich toll ins Szene
zu setzen, versteigt sich Mann zum Einkauf im Kosmetikladen.
Mann der Branche unkundig und Frau mit kleineren
Fältchen - eine tödliche Kombination. Munter, die Sinne
vom Wein geblendet, wird beklagenswertem Mann alles
eingepackt, was Kosmetik Fachfrau Jasmine der Dame
empfiehlt.
Nach geschlagener Stunde und mit maximal 80 Gramm
Kosmetika behangen schreitet Frau zur Kasse - CHF
2500.--! Statt Übung abzubrechen, beisst Mann in den
sauren Apfel. Man(n) will sich schliesslich keine Blösse
geben.
Mann, das ist krank und verdirbt den Markt!
HAMA/AM SCHEIBE ABSCHNEIDEN
cm behauptet trocken: Keiner
hat seine Abteilungen besser organisiert (lassen) als er. Sämtliche Mitarbeitenden wissen haargenau was von ihnen verlangt
wird. Sie tun alles, um ihm die
Fleissarbeit abzunehmen.
Als wenn es dazu noch eines
Beweises bedarft hätte, das
jüngste Beispiel: Uristei-Baustellenbesichtigung für alle Agir-Mitarbeiter. Während cm locker vor
versammelter Belegschaft posiert und die Lorbeeren abholt,
schleppt Sabrina, die eigentliche
Organisatorin alle notwendigen
Utensilien mit und hält sich diskret im Hinter(Unter)grund.
Von wegen organisiert - übler
Sklaventreiber!
Glausi Mausi
Giftmüll, Altlasten, dubioser Dreck sind das
daily business von Umweltspezialist Rolf Glaus.
Schmeckt stark nach Schimmelpilz, vermodert und
radioaktiver Verseuchung. Sicher keine tollen Attribute um zum Beispiel bei Züri Date in die
Kränze zu kommen.
Dachten wir und liegen offensichtlich falsch. Annelies Michel, Rolfs Neue scheint hingerissen ob
seinem Charme und wir erblassen vor Neid.
EM-Norm erfüllt
Die Europäische Medizinalnorm EM 69010 schreibt vor,
dass Aussichtsplattformen jeglicher Art auch für schwangere Personen (meist weiblich)
zugänglich sein müssen. Für
die Abnahme dieser Norm
für den Siloaufbau auf der
NEAT-Baustelle in Erstfeld
stellte sich die (schwangere, siehe Bild) IG GBTNMitarbeiterin
Yvonne
Schatzmann zur Verfügung. Diese zeigte sich
von der Plattform als
auch von der Aussicht
sehr begeistert und erachtete die Vorschrift
als bestanden.
tg
Sandkastenliebe rostet nie
Sie lieben und kennen sich von Kindsbeinen an,
Ruth und Andreas Spinner. Das spürte man
auf Schritt und tritt am Uristei-Ausflug. Kompliment Ruth, welche Frau begleitet ihren Mann
schon freiwillig auf eine Agir-Gebirgsbaustelle, wo
es bloss Eisenhaufen zu sehen und Wasser zu trinken gibt.
Dazu noch herzig händchenhaltend - sooooooo
süss.
Schmalspur
Tiger Walter
René Küng ausgeweibert!
Das grünesEdelweiss Team ist sich gewohnt, alle paar Monate über Renés neue Liebschaften zu berichten. Jahrelang sind
ihm die hübschen Holden reihenweise davongelaufen. Damit
ist jetzt Schluss. Schon über ein halbes Jahr weicht Daniela
Pepe nicht von seiner Seite. René, du Oberturner, mach jetzt
Nägel mit Köpfen und wir kommen alle zum Fest.
Das Betongeschäft ist eine
ganz simple, wenig aufwändige Sache. Darum
fröhnen die meisten aus
diesen Genre einem Hobby unter Tags, nicht wenige dem Golf.
«Was andere nicht können, kann ich auch», sagt
sich Walter Diggelmann,
Betonmann von Kibag und
begibt sich auf die Spuren
von Tiger Woods.
Ausser beim Aufschwung,
geben Walters Künste
noch nichts her. Gut liegt der firmeneigene
Golfplatz etwas abseits der Zivilisation. Diggi wichtig
beim Golfen - Kopf leeren und nicht an Rabatte und
üble Mitbewerber wie z.B. Agir denken.
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kartell
kartell
Mittwoch, 9. Juli 2008
Presyn GV wirft keine grossen Wellen
zum Teil auf die Lizenznehmer überwälzt werden, was
die Marge etwas gedrückt hat.
Das wird auch 2008 nicht viel
besser, jedenfalls so lange wie
sich die Lage nicht entspannt.
TEKO erfreut
ZÜRICH/ZH - Das Franchisingunternehmen der schweizerischen (Presyn) Mörtelproduzenten vermeldet ein positives
Geschäftsjahr 07 mit ansprechendem
Wachstum.
Präsident Jean-Pierre Schmid
lud die Aktionäre auf dem Zürichsee zur ordentlichen Generalversammlung ein.
Bei aufgeräumter Stimmung
orientiert Geschäftsführer
Ernst Seiler über das abgelaufene Geschäftsjahr.
Starke Produkte nachhaltig stark
Parallel zur guten Baukonjunktur entwickelten sich
auch die Presynumsätze positiv. Die umsatzstarken Pro-
Die Technische Kommission,
geleitet von Verwaltungsrat
Roland Wirz und gespickt mit
vielen Fachleuten aus dem
Kreis der Lizenznehmer,
macht ganz grosse Freude.
Das Kompetentzentrum hat
eine hohe Akzeptanz bei den
Lizenznehmern und vermag
Jahr für Jahr entscheidende
Inputs zu liefern. Ihre Schwerpunkte 2007 betrafen den
Presyn a-plus Monobeton und
natürlich die Lizenznehmertagungen.
I ng e n ie u r b e r ate r
schaffen Mehrwert
Ihrem unermüdlichen Einsatz
verdanken die Stahlfaserbetone den grossen Sprung nach
vorne. Die konsequente Basisarbeit bei den Ingenieuren
beginnt langsam Früchte zu
tragen. Umsatz und Bekanntheitsgrad stiegen erfreulich
stark.
len kommt jetzt je länger je
mehr seine bessere Ökobilanz
zum tragen. Presyn pretop
braucht nämlich deutlich weniger. Weniger Zement ist
gleichbedeutend mit weniger
CO2 Ausstoss. Grosse Freude
macht der Stahlfaserbeton.
Das Kindsstadium ist vorbei,
die Wachstumsraten sind
dreistellig.
Hohe solide Umsätze
Presyn top-floor
Presyn-Mörtel der hochwertigste Schweizer Frischmauermörtel und Marktführer
stabilisiert sich auf hohem Niveau. Nach wie vor im Aufwind ist der Presyn pretop
Beton mit der Flugaschenrezeptur. Sein Potential ist noch
längst nicht ausgereizt. Nach
seinen Verarbeitungsvortei-
Selbst top-floor der Anhydrit
gebundene Fliessestrich weist
ein Wachstum auf. Gemäss
Geschäftsbericht hauptsächlich wegen zwei neuer Lizenznehmer. Einer davon ist die
Agir. Viel zum Umsatz haben
wir aber wohl nicht beigetragen, mit der einzigen Baustelle 2007. Spinner/Küng nachsitzen.
cm
dukte blieben Mörtel- und
Betonzusatzmittel, Flugasche
und Anhydrit. Gross im Aufwind sind die Stahlfasern.
Der „Armierung Inbegriffen“
Systembeton Presyn a-plus
mit seiner definierten Druckund Biegezugfestigkeiten findet immer mehr begeisterte
Anwender.
Was ist los Keller! Freude herrscht!
Arbeitest doch nicht mehr im üblen
Muldengeschäft.
Na also, geht doch! Presyn macht froh.
Marco Keller, ehemaliger Agir Muldenchef
arbeitete jetzt bei Hastag im Kies-Beton.
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BRUNEGG/AG - Schon wieder keine Chüngel, dafür hat Adrian Natur statt Kanal
Schlatter Finanzer von Knecht und Sekretär der A1, zwei Wild- Statt die Autobahn auf acht
säue geschossen, die isst er aber lieber selber, also gibts halt Meter Höhe in einen Lärm- Pfyl/Bünzli MAGIR Tschutzkanal zu verlegen,
Braten und Hörnlisalat.
könnte man auch Teile davon Shirt her.
mit einem Naturdamm zweckmässiger und schöner abdecken. Dazu müssten die Kiesgrubenareale tüchtig überfüllt und mit einem Damm
für die letzten vier Meter versehen werden.
Mägenwil hat (k)ein
Lärmproblem
Trotz Euro haben sich
über 40 Leute für den
traditionellen Anlass der
A1 Kies AG Brunegg angemeldet. Vor dem gemütlichen Teil galt es noch,
die ordentliche
Generalversammlung
und die Vors t a n d s i tzung abzuhalten.
Marge etwas enger
Sorgen bereiten die Rohstoffe. Die massive Erhöhung der
Weltmarktpreise konnte nur
Chüngelfrass der A1
lich eine tolle Idee, allen Industrieverkehr über unsere
lastwagengängige Kiesgrubenerschliessung zu leiten.
Da würden doch tatsächlich
noch andere etwas an unsere
Erstellungskosten beitragen.
Ereignisloses 2007
Nach einer knappen halben
Stunde sind die offiziellen
Traktanden erledigt. Der
Kiesabbau befindet sich in einer eher langweiligen Phase,
vorläufig wird einfach Kies
abgebaut; spezielle Ereignisse wurden keine vermeldet.
Nach den Sitzungen beehrten
uns die beiden Gemeindeammänner von Brunegg und
Mägenwil, Frau Kathrin Härdi und Herr Daniel Pfyl. Traktandum: Soll die alte Angelegenheit bezüglich Lärmschutzmassnahmen entlang
der Autobahn wieder aufgenommen werden?
Untolerierbare Lärmsituation
Brunnegg ist stark vom Krach
der Autobahn und der Eisenbahn betroffen. Zumal beide
Lärmquellen erst noch auf
Hochtrasse in Schlafzimmerfenster-Höhe liegen. Die seit
Jahren von SBB und Autobahn versprochenen Schutzmassnahmen warten beharrlich auf ihre Umsetzung. A1
Kies AG glaubt, mit vifen eigenen Konzepten innerhalb
ihren Kiesgruben Lyri-Unterbändli und Hau, Lösungen
anbieten zu können.
cm
Betroffen von den Massnahmen wäre auch die gegenüberliegende Nachbargemeinde
Mägenwil. Einseitige Lärmschutzmassnahmen könnten
zusätzlichen Schall auf die
andere Strassenseite werfen.
Ein Lärmgutachten vom Kanton sagt allerdings etwas anderes aus: Mägenwil habe
keine Berechtigung für Lärmschutz, die Immissionen seien unerheblich.
Nach ergiebiger und konstruktiver Diskussion kommen die Parteien überein: es
wird nochmals eine Anlauf
unternommen, die Autobahnbauer für unseren Lösungsvorschlag zu begeistern.
Industrie rückwärtig
erschliessen?
Zweites Traktandum: Mögliche Erschliessung des Industriegebiet Brunegg über den
Kreisel Mägenwil. Den Anstoss dafür liefert ein Computerhandelsbetrieb, der gerne eine zweite, rückwärtige
Erschliessung hätte. Natür-
Werner Bünzli, Gemeindeschreiber Mägenwil und Daniel Pfyl finden: bringt dem
Gemeinderat erst mal die neuen Agir T-Shirts, am Besten
zusammen mit einem Nachtessen. Dann können wir in
aller Ruhe über die Erschliessung der Brunegger Industrie
über unser Gemeindegebiet
debattieren.
Chölle ane!
Drittes Traktandum: Präsident Daniel Knecht fordert
die Gemeinde Mägenwil auf,
einen Beitrag an unsere Erschliessungsstrasse zu leisten. Schliesslich baue der
Kanton eben eine Kompostierung auf Mägenwiler Boden,
welche über „unsere“ Strasse
erschlossen sei. Die Diskussion darüber war kurz, nicht
ergiebig und ohne positives
Resultat für die A1.
Letzter Chüngel um
halb zehn verspeist
Pünktlich um 18:00 startet
das offizielle Chüngelessen.
Der Anlass der A1 Kies AG,
für alle Grubennachbarn, wo
es alles gibt ausser Chüngel.
Dieses Jahr und trotz letzter
EURO-Gruppenspiele blieben
alle etwas länger sitzen. Lapidarer Grund: für einmal
war nicht nur das Essen sehr
fein, auch der Wein mundete
vorzüglich.
61
62
kommunikation
kommunikation
Mittwoch, 9. Juli 2008
Agir - jetzt wirds Bunt
öga- Die grüne Ausstellung
KOPPIGEN/BE – Die Fachmesse für Garten-, Obst- und Gemüsebau öga feierte ihr 25 Jahre-Jubiläum. Bei schönstem Wetter
bestaunten 25’000 Besucher die Blumenpracht, gleich viele wie
im Vorjahr und das trotz EURO 08. a3 präsentierte das grösste
Ausstellungsstück – den Telebelt, das mobile Förderband.
von Madeleine Häberling
Die Messe ist bekannt für ihre angenehme und grosszügige Ausstellungsfläche im
grünen Park. Von Besuchern
und Ausstellern immer wieder hervorgehoben wird auch
das hohe Mass an persönlichen Kontakten innerhalb der
Branche zu Kunden, Lieferanten und Partnern.
Standor tbestimmung
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dem
Suche nach
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den, aber w so könnte in naher Zu
ch
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So oder
en.
age ausseh
sere Homep
Die Öga ist für verschiedene
Branchen ein wichtiger Treffpunkt und der ideale Ort, um
Informationen auszutauschen. Die Besucher schätzten
die vielen Neuheiten und die
Spezial-Präsentationen und
beobachteten diese interessiert. Die Ausstellungspalette
war sehr vielseitig und bot für
jeden etwas. Viele Besucher
möchten sich aber einfach nur
informieren und vergleichen,
dafür bietet die Öga die beste
Plattform.
Dreck am laufenden
Band
Drei Tage bestes Wetter und
25’000 Besucher aus dem In-
und Ausland, da darf unsere
a 3 Betonpumpen AG natürlich
nicht fehlen. Ihr Telebelt war
die grösste Maschine auf dem
Platz und ein grosser Publikumsmagnet. Viele staunten
fasziniert ob dem riesigen mobilen Förderband, der einzigartigen Einbaumethode für
Kies, Erde, Sand und Substrate. Mit seiner Reichweite
von 32 Metern ist er der Allrounder im Garten- und
Landschaftsbau, im Tief- und
Gleisbau sowie bei Spezialanwendung im Schüttguteinbau.
Die a 3 Betopumpen AG ist die
einzige Firma in der Schweiz,
welche gleich zwei dieser mobilen und teleskopierbaren
Förderbänder besitzt. Anzumerken gab es dazu immer
wieder: „Nein, wir verkaufen
die Maschinen nicht, wir bieten die Materialförderung als
Dienstleistung an.
Wieder ein Erfolg
Die Öga bot unserem Telebelt
die perfekte Marketingplattform. Obwohl schon zum
zweiten Mal an der Öga vertreten, war die Maschine dem
breiten Publikum noch völlig
unbekannt.
Unsere Mitarbeiter am Ausstellungsstand, Gery Schär,
Daniel Streich, Christian Oswald, Madeleine Häberling,
Christian Favre und Stefan
Balduini von der Pumex hatten alle Hände voll zu tun.
Unablässig bestürmten sie
Neugierige und Interessierte
mit Fragen wie: ob wir den
Service in der ganzen Schweiz
anbieten, was das kostet oder
was man alles fördern könne.
Einige bestellten sogar direkt
am Stand ein paar Telebelt-
einsätze.
Nebenbei sorgten wir natürlich für das leibliche Wohl der
Gäste. Bei diesem heissen
Wetter kamen wir mit dem
Ausschenken von kühlen Ge-
tränken kaum nach. Auch der
Andrang auf unsere Werbegeschenke war riesig.
Die Öga war ein voller Erfolg
für uns.
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internas
internas
Mittwoch, 9. Juli 2008
Gerhard Rätz findet immer einen Blätz
unterstützen diese und sind
offen für Verbesserungen.
AGIR-GRUPPE – Der Generalinspektor kontrollierte während Kleine Mängel
dreier Tage unsere Kiesgruben und Produktionsstätten. „Es Klar, dass nach so viel Lob
auch etwas Tadel vom Chefwerde immer noch besser“ lies er stolz verlauten. Einzig bei inspektor kommen muss. Es
der Arbeitssicherheit könne Agir noch etwas zulegen. Zudem sei zwar nichts Gravierendes,
solle sich cm endlich besser um die Bewilligungsfristen küm- aber bei der Arbeitssicherheit
sind weitere Verbesserungen
mern.
angezeigt. Dieses Thema
Das Programm ist jedes Jahr
reich befrachtet, entsprechend seriös muss Heiri Hegetschweiler die drei Inspektionstage vorbereiten. Obendrein werden wir seit Jahren
vom Chefinspektor Gerhard
Rätz des FSKB (Fachverband
für Sand Kies und Beton)
höchst persönlich kontrolliert. Da wirds schwierig, Ungereimtheiten an der Obrigkeit vorbeizumogeln.
Im Frühtau…
Rätz von Bern kennt nichts,
pünktlich um 07:00 ist Arbeitsantritt. Pech für die Vertreter der Gemeinde, wenn
„ihre“ Kiesgrube zuerst an die
Reihe kommt. Am ersten Tag
stehen die aargauische Kiesgruben, die Deponie Beinwil,
das Betonwerk Merenschwand
und die Garage in Obfelden
auf dem Programm. Am zweiten und dritten Tag die Gruben und Deponien auf zürcherischem Boden. Zum
Schluss der grosse Werkstandort Hardwald, unterteilt
nach Recyclingareal, Kieswerk, Betonwerke und Belagswerk asfatop.
markiert im Kiesabbau die
Höhenfixpunkte, ergänzt die
Grubensicherungen (Zäune
und Schilder) und dokumentiert alle ausgeführten Arbeiten fein säuberlich.
Spätestens um 16:00 waren
die Inspektionen jeweils abgeschlossen und Rätz verblieb
noch etwas Zeit, die Protokolle auszufüllen.
Effizienter Ablauf
Grundsätzlich ist alles bestens, wie schon in den letzten
Jahren. Viel Lob gabs vom
Chef für die durchs Band sehr
gute Arbeit, die sauberen
Gruben und ordentlichen
Werke. Auch die betriebliche
Organisation sei mustergültig, man spüre langsam die
Hand von Jeannine Baier, der
Organisatorin von Agir. Positiv auch die Aufgeschlossenheit der Agir-Mitarbeiter gegenüber der Inspektion. Sie
Alles ist programmgemäss
abgelaufen. Pro Werk oder
Grube waren jeweils Hegetschweiler, Vollenweider und
unsere Verantwortlichen vertreten, dazu Chefinspektor
Gerhard Rätz und meistens
ein Gemeindevertreter. Einzig
bei asfatop liess sich kein Verantwortlicher blicken. Vito
Randone blieb unentschuldigt
fern, was den Gemeinderat
etwas irritierte.
Job gut gemacht
muss mit ununterbrochener
Wichtigkeit kommuniziert
und gelebt werden, dann würden die Mitarbeiter selbstständig mögliche Stolperfallen beheben, eine zusätzliche
Sicherung anbringen oder ein
Loch zuschütten.
Stets etwas mangelhaft werden bei Agir die Bewilligungsfristen gehandhabt. Es sei
doch kein Beinbruch, wenn
ein Kiesabbau manchmal etwas länger dauere als geplant,
nur sollte man dann rechtzeitig die Fristverlängerung beantragen. Bei Würenlos und
im Weiningerfeld werden die
Fristen knapp, ohne Verlängerungsantrag gebe es dann
nächstes Jahr den „Kieskleber“ als Auszeichnung für ei-
nen vorbildlichen Betrieb
nicht mehr.
Mülibach nervt den
Inspektor
Letztes Jahr schon wurde uns
der begehrte Kleber für den
Standort Mülibach verwehrt.
Auch dieses Jahr: der Gestaltungsplan sei immer noch
nicht umgesetzt, die Plätze für
die Inertstoffe (Altbeton, Mischabbruch und Ausbauasphalt) noch nicht befestigt.
Im Juli erhalten wir die umfassende Inspektionsdokumentation und den „Kleber“Entscheid für Mülibach.
Wir meinen: Gerhard, den
Kleber her! Schliesslich stecken wir mittlerweile mitten
im Baubewilligungsverfahren
für die Recyclingplätze
Mülibach.
Alle Jahre wieder laden wir ein zum grossen
Agir Bierfest
Rätz pensioniert?
Gerhard, falls dies deine letzte Inspektion von Agir gewesen sein sollte und du in den
Ruhestand trittst, laden wir
dich gerne noch zu einem feinen Nachtessen ein.
Wenn du aber noch ein paar
Jahre anhängst: weiterhin
herzlichst willkommen bei
Agir. Durch deine kompetente und fordernde Art hast du
unsere Betriebe auf Vordermann gebracht. Danke.
cm
Am Freitag, 22. August 2008
ab 17.00
im Kieswerk Obfelden
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Minutiöse Vorbereitung bringts
Damit alles reibungslos verläuft, beschafft Hegetschweiler vorgängig alle notwendigen Unterlagen wie: Abbau-,
Betriebs-, Baubewilligungen,
Verfügungen, Protokolle,
Technische Berichte über den
Stand des Abbaus und der
Auffüllung sowie die Rapporte der Arbeitssicherheit.
Dazu kontrolliert er, ob alle
Mängel der letzten Inspektion
behoben worden sind. Er
An alle Agirler und Agirlys
Auffüllung Würenlos: Vermutlich diskutieren Gemeinderat Johannes Gabi (m), Gerhard Rätz (r) und unserem Erdbauchef Jürg Kohler,
ob auf dem ausgekiesten und aufgefüllten Bauland der Ortsbürger in absehbarer Zeit je gebaut werden kann, ohne dass die Fundamente im Dreck ersaufen.
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gourmet
gourmet
Mittwoch, 9. Juli 2008
Zitronengrasspiesschen mit
Jakobsmuscheln und Scampi
auf ‚Mashed Baked Potatoes‘ mit Vanilleolivenöl
Grillieren einmal anders - es muss nicht immer Bratwurst oder Crevelat sein. Auf
dem Grill lassen sich noch ganz andere Köstlichkeiten zaubern. Das Sommermenü
von Heinz Witschi müsst ihr umbedingt probieren.
Zitronengrasspiess
Zutaten (für 2 Personen)
4 Stk
4 Stk
2 Stk
1 EL
grosse Scampi, auch Langustinen genannt
grosse Jakobsmuscheln-Nüsschen
Zitronengrasstengel halbiert und zugespitzt
Olivenöl
Meersalz und weisser Pfeffer aus der Mühle
Mashed Baked Potatoes
Zutaten (für 2 Personen)
4 Stk
1 EL
2 EL
3 EL
grosse Kartoffeln
Olivenöl
flüssiger Rahm
Vanilleolivenöl
Meersalz und weisser Pfeffer
Zubereitung
Vier Seiten Alufolie mit Öl bepinseln und Salz bestreuen
und die gut gewaschenen Kartoffeln darin einschlagen.
Diese Folienkartoffeln eine Stunde auf dem Grill garen
lassen.
Folie aufschneiden und die gegarte Kartoffel herausschaben, ohne das etwas von der Haut mitkommt.
Die Kartoffeln mit einem Schwingbesen zerdrücken und
mit dem Rahm und Vanilleolivenöl vermischen und abschmecken.
Anrichtenn und
und servieren
servieren
Kartoffelnn in
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den Zitronengrasspiess.
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Einige
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Vanilleolilii
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Vanillestengel
berr und
be
unnd mit einem Va
V
anill
nillles
esteeng
ngel
el und
el
und
einem frischen
chhenn Kräutchen
Kräutchen garnieren.
gar
arnni
nier
e enn.
En Guäte...
e...
Hein z Witschi
Witschi
wünscht Heinz
Zubereitung
Die Scampi und die Jakobsmuscheln
legen und so mit dem Zitronengras zusammenstecken.
Mit Olivenöl einpinseln, Salz & Pfeffer bestreuen und auf beiden Seiten grillieren.
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body and soul
body and soul
Mittwoch, 9. Juli 2008
Die heilende Kraft
der Achtsamkeit
Die Grundpfeiler östlicher Heilkunst sind Mitgefühl und Achtsamkeit. Nicht nur dem anderen, sondern besonders auch sich
selbst gegenüber. Auch im Westen erkannt
nt man in zunehmen
zunehmendem Masse, dass dies entscheide Grundvoraussetzunvoraussetzungen sind, organisch und seelisch gesund
d zu werden.
Achtsamkeit und Mitgefühl
sind zwei Tugenden, die im
Buddhismus hoch angesehen
sind. Ganz anders im Westen
und seiner Medizin, die nur
wenig Zeit und Raum für
menschliche Gefühle lässt.
Doch wir sind an einem Punkt
angelangt, der die therapeutischen Grenzen unserer Medizin aufzeigt. Vielen Kranken kann die herkömmliche
Heiltechnik nicht weiterhelfen. Die Gesellschaft scheint
heute reif zu sein für eine
Neuorientierung. Und auch
immer mehr Ärzte und Insti-
tutionen sind bereit, sich auf
das Bentuer der Achtsamkeit
und des Mitgefühls einzulassen.
Stress bewältigen –
heute
wichtiger
denn je
Wenn die Menschen nicht
endlich zur Besinnung kommen und den Kontakt zu
dem wieder herstellen, was
sie in ihrer Tiefe und in all ihren Möglichkeiten wahrhaftig
sind, setzen Sie ihre Gesundheit und das Wohlbefinden
aufs Spiel. Die Entfremdung
Gähnen - Klimaanlage für das Gehirn
Gähnen ist universell und eigentlich eine
ziemlich unspektakuläre alltägliche Angelegenheit. Föten im Alter von drei Monaten tun es bereits im Mutterleib und selbst
viele Tiere gähnen.
Gähnen ist zuerst nur ein Gefühl, das tief hinten zwischen
Rachen und Ohren zu sitzen
scheint. Dann öffnet sich der
Mund ein wenig und die Lungen saugen Luft ein. Immer
stärker weitet sich der Mund
der Länge nach, die Augen
schliessen sich und manchmal schiessen dabei Tränen
ein, weil die Gesichtsmuskeln
beim Gähnen auf die Tränendrüsen drücken. Gähnen ist
ein Reflex, demnach eine immer wiederkehrende gleiche
Reaktion auf einen bestimm-
ten Reiz. Was der Reiz ist und
warum die Menschen gähnen,
darüber sind sich die Wissenschaftler bislang nicht im Klaren. Lange Zeit galt das Gähnen als ein Reflex auf einen
Sauerstoffmangel im Blut und
wurde als ein Anzeichen von
Müdigkeit oder Langeweile
interpretiert. Neue Studien
zeigen jedoch: Gähnen macht
munter und dient vielmehr
dazu, unsere Aufmerksamkeit
zu steigern. Gähnen hat eine
Wärmeaustausch-Funktion.
Durch das Einatmen von küh-
ler Luft beim Gähnen wird der
Temperaturhaushalt im Gehirn reguliert und somit die
Bedingungen für optimale
Leistungsfähigkeit geschaffen.
Durch das Gähnen streckt
sich die Kiefermuskulatur
und entspannt sich wieder,
der Herzschlag beschleunigt
sich, unser Gehirn wird besser durchblutet. Des weiteren
werden durch das Gähnen der
Blutdruck sowie die Anzahl
der Herzschläge erhöht, was
zu einem gesteigerten Blutfluss in die Schädelhöhle
führt, der wiederum einen erhöhten Wärmeaustausch zur
Folge hat. Das Blut zirkuliert
durch den Schädel und kühlt
dadurch das Gehirn und hilft,
aufmerksam zu bleiben. Kräftiges Gähnen ist zugleich eine
wirkungsvolle Methode, sich
zu entspannen.
Die ansteckende Wirkung des
Gähnens dient zudem dazu,
die Aufmerksamkeit einer
kompletten Gruppe zu steigern. Warum Gähnen allerdings ansteckend ist, bleibt
wohl ein ewiges Rätsel.
Gähnen habe eine zwischenmenschliche
Funktion. Forschern
zufolge werden jedoch nur verständnisvolle und
mitfühlende Personen durch gähnende
Mitmenschen zum
Mitgähnen
animiert.
Wir
gähnen immer dann,
wenn sich
die
Aktivität unseres Körpers
verändert, zum Beispiel nach
dem Aufstehen oder vor dem
Schlafengehen.
Allerdings ist das Phänomen
«Gähnen» noch immer nicht restlos
geklärt.
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diese Entfremdung aufzuauf
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e t ickelte Professor,
P ofess
Kabat-Zinn 1979 das Programm „der Stressbewältigung durch die Praxis der
Aufmerksamkeit“ (MBSR).
Die heilsame Kraft der Achtsamkeit ist nicht wirklich etwas Neues. Sie wird seit über
zweitausend Jahren in der
buddhistischen Meditationspraxis angewendet. Be-
sonders hilfreich angewendet
bei beruflichem wie auch zwischenmenschlichem Stress,
bei Krankheit, nervösen Störungen, Depressionen oder
auch als Ergänzung zu einer
psychotherapeutischen Behandlung. Sie verhilft dazu,
mit Belastungen aller Art besser umzugehen, klare Entscheidungen zu treffen und
wieder zur eigenen Mitte zu
finden. Das psychische
Gleichgewicht wird stabilisiert und es entstehen mehr
authentische Kompetenz, Gesundheit, Wohlergehen und
Lebensfreude. Krebs, Burnout, Bluthochdruck und
chronische psychosomatische
Beschwerden können vermindert bzw. geheilt werden.
kann. Es geht vielmehr darum, wach und bewusst zu
werden und jedem Moment
absichtlich Aufmerksamkeit
zu schenken. So zum Beispiel
darum, auf achtsame Weise
seine Schuhe auszuziehen
oder den Müll weg zu bringen.
Egal, welche alltägliche Sache
wir mit Aufmerksamkeit verrichten – auf diese Weise verliert sie ihre scheinbare Sinnlosigkeit. Durch das achtsame
Gewahrwerden der Dinge
werden die einzelnen Momente des Lebens wertvoll. Wir
konzentrieren uns ganz auf
das Hier und Jetzt und negative Gedanken haben keine
Chance, uns zu belasten.
- Den Geist des Anfängers bewahren
- Vertrauen
- Nicht-Greifen
- Akzeptanz und Loslassen
Tipp: Man sollte jeden Morgen ca. eine Stunde früher als
gewöhnlich aufstehen. Sich
eine Stunde für sich gönnen
– zum Meditieren, zum
Schreiben, für Achtsamkeitsübungen etc.
Wenn es schwerfällt, dann
nehmt euch das frühe Aufstehen zuerst mal für eine Woche
vor, das ist leichter zu schaffen. Ihr werdet staunen, welch
andere Qualität euer Leben
durch diese eine bewusste
Stunde bekommt!
Probleme auf
schnelle lösen?
Die sieben Achtsamkeitsfaktoren:
Folgende Faktoren sollten geübt werden, um wieder in die
eigene Mitte zu kommen:
- Nicht-Beurteilen
- Geduld
Zum Schluss der Body-Scan – eine Achtsamkeitsübung
die
MBSR ist allerdings keine
Technik, mit der man auf die
Schnelle Probleme lösen
Diese Übung kann im Liegen,
Sitzen oder auch Stehen
durchgeführt werden. Macht
sie mindestens eine Woche
lang, wenn möglich immer
zur gleichen Zeit. So wird man
mit ihr vertraut und kann sie
jeder Zeit abrufen. Die Übung
ist ideal, wenn ihr nervös, unruhig, ängstlich oder stark
gestresst seid.
So gehts: geht bewusst mit
eurer Aufmerksamkeit in den
Körper. Beginnt mit dem Kopf
und wandert dann Stück für
Stück mit eurer Wahrnehmung durch den Körper bis
hinunter zu den Füssen.
Nehmt möglichst genau wahr,
wie die einzelnen Körperteile
sich anfühlen.
Atmet tief in die entsprechenden Körperregionen hinein.
Beurteilt nichts, sondern
nehmt nur wahr, was ist.
Wenn ihr wollt, könnt ihr die
Wahrnehmungen nach der
Übung notieren.
von Astrid Stauffer
Astrids Gesundheits-Tipps
Ekzem
Furunkel
Akne
Wer ein Ekzem hat, kämpft fast immer gegen einen unangenehmen Juckreiz – besonders, wenn die Haut chronisch trocken
ist. Linderung verschaffen lauwarme Bäder
oder Molke-Umschläge (ein Handtuch in
Molke tränken, etwas auswringen, um betroffene Stelle wickeln, nach 30 Minuten
abspülen).
Die Inhaltsstoffe der Ringelblume (z.B. Salbe aus Apotheke) wirken abschwellend und
antibakteriell und lassen Hautentzündungen
wie Furunkel auf diese Weise prima abheilen.
Heilerde durchblutet die Haut und befreit die
Poren von überschüssigem Talg und Bakterien. Gleichzeitig entfernt sie schonend
abgestorbene Hautschuppen. Dazu die Heilerde (Drogerie) mit kaltem Wasser zum Brei
umrühren, auftragen und trocknen lassen.
Nach 15 Minuten abwaschen.
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livestyle
livestyle
Mittwoch, 9. Juli 2008
Aus und vorbei
Für immer und ewig
Willst Du mich heiraten? Für ein glückliches, sich liebendes Paar ist dies ein gefühlsgeballter Moment. Die darauffolgende Hochzeit ein unvergesslicher Anlass.
Alles scheint perfekt zu sein und die Welt
dreht sich in die richtige Richtung.
Dr. ID Dim
Naja, sind wir mal ehrlich.
Dieses „auf Wolke sieben
Schweben“ mit dem Traumpartner wahrt nicht lange.
Kinder in die Welt setzen ist
eine Aufgabe, die wir zu erfüllen haben, aber heiraten?
Wozu? Ewige Liebe und Treue
schwören – nein, das kann
niemand. Der Trauschein ist
keine Garantie, geschweige
den Handschellen, die für immer geschlossen bleiben.
Wie sagt man so schön „wo
die Liebe hinfällt“. Dafür
kann Mann und auch Frau
nix. Oder kann man Gefühle
etwa doch kontrollieren? OK
– keine Regeln ohne Ausnahme. Unsere Urinstinkte je-
doch können wir nicht umgehen. Für das weibliche Geschlecht ist es schwerer, den
Tatsachen ins Auge zu sehen,
denn welche Frau träumt
nicht vom gutaussehenden,
liebevollen, treuen und perfekten Mann. Ein Vorzeigemodell und Frauenversteher,
der jeden Wunsch von den
Augen ablesen kann. Wir
Frauen können es jedoch
nicht länger ignorieren oder
verdrängen und müssen akzeptieren, dass es eben nur
ein Traum ist und das wahre
Leben anders aussieht.
Das Wort Lebensabschnittspartner kommt also nicht von
ungefähr. Wir sind nicht in
Der Liebe Gott also hat uns
nur erschaffen, um uns fortzupflanzen. Er hat uns kein
Handbuch mit auf den Weg
gegeben, wie eine Beziehung
zwischen Mann und Frau
funktionieren soll. Tja liebe
Gewusst? Am 07.07.2008 ist „Tag der Handtasche“. Handtaschen vereinen fast mythologisch Lebensinhalt und Lifestyle – ein
guter Grund, um dem wichtigsten Accessoire der Frau einen Ehrentag zu widmen.
enwelt sich selbst und der
Handtasche den verdienten
Tribut.
schweife in den nächsten
Termin oder ein neues
Abenteuer zu stürzen.
Glamourös oder XL
Mehr als nur
Accessoire
Für glamouröse, abendliche Auftritte als umwerfende Diva ist die Mini-Bag
als Mode-Gimmick und stilvoller Aufbewahrungsort
für Kosmetika aller Art unentbehrlich. Im Alltag sind
dagegen vor allem die XLModelle gefragt, weil sie
alles fassen, was notwendig ist, um sich ohne Um-
Die Pop -Queen habe
Ritchie (39) angekündigt, es täte ihr Leid,
aber sie wolle die Scheidung, da sich die beiden entliebt hätten.
Darauf hin habe der
britische Regisseur
schweren Herzens zugestimmt und sich in
sein Landhaus geflüchtet. Für Madonna soll die Trennung
richtig, aber auch sehr
traurig gewesen sein.
der Lage und auch nicht dafür
geschaffen, um ewige Treue
zu schwören, bis das der Tod
uns scheidet. Hand aufs Herz,
niemand ist sich dessen sicher. Unsere Kugel ist zugeschüttet mit Reizen, die unsere Urinstinkte wecken. Vor
allem der Mann wird trotz
Evolution immer noch von
seinen ureigenen Instinkten
getrieben und geleitet. Sieht
er nur halbbedeckte Brüste
oder Hintern, will er sich paaren. Die Frau hingegen ist
stets auf der Suche nach dem
idealen Gen, dem Beschützer
und Ernährer ihrer Kinder.
Passt irgendwie überhaupt
nicht oder?
Bag Day
Es gibt sie in allen
Formen, Grössen, und
Stilrichtungen: Die Handtasche. Nun soll ihr ein eigener Tag gehören, wenn
es nach der Designerin Karen Ly geht. Ob gerade
gross genug für das Handy
und den Lieblingslippenstift oder so riesig und voller lebenswichtiger Kleinigkeiten, dass sie von den
Herren der Schöpfung häufig als „schwarzes Loch“
mystifiziert wird – am
07.07.2008 zollt die Frau-
Madonna (49) soll nun endgültig
den Schlussstrich
unter die siebenjährige Ehe mit
Regisseur Guy
Ritchie gezogen haben.
„Taschen verkörpern Lebensart, Haute Couture
und Glamour“, so die Nachwuchs-Designerin Karen Ly,
welche seit 2000 mit ihrem
Taschen-Luxus- Label die
deutsche Fashion-Szene
begeistert. „Als Lieblingsstücke für starke, aktive
Frauen etablieren sich vor
TOP 1
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keine emotionalen Ausbrüche. Einfach Tun und lassen,
was man will und dabei glücklich sein. Es wäre doch so einfach, oder?
allem Modelle, die das Besondere mit dem Nützlichen vereinen. Deswegen
treffen bei ihren Kreationen praktische Grössen
und robuste Materialien auf
ewig junge Eleganz und bezaubernden HollywoodGlamour.“
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Karen Ly ist ein junges Trendlabel im Handtaschen &
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Schmiedekunst in San Francisco gefertigt.
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2. Kid
Rock
8. Leo
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Liebenden, dass war auch
nicht sein Plan. Wir sollten
wohl eher von einem warmen
Nest zum nächsten hüpfen
und einfach nur geniessen.
Kein Stress, kein Streit und
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Cinema
Married Life
Eines Tages gesteht der verheiratete und gut situierte Geschäftsmann Harry Allen (Chris Cooper)
seinem alten Freund Richard
(Pierce Brosnan), dass er sich in
eine viel jüngere, wasserstoffblonde Frau verliebt habe. Kay
(Rachel McAdams) sei ihr Name,
und ihr Gatte im Krieg verschollen. Richard, der noch nie viel
von der Ehe hielt, schlägt seinem
Freund vor, sich die aparte Blondine als Geliebte zu halten. Doch
davon will der ehrenwerte Harry
nichts wissen. Aber auch eine
Trennung von seiner fürsorglichen
Ehefrau Pat (Patricia Clarkson)
kommt nicht in Frage - so etwas
würde ihr das Herz brechen. Während Harry verzweifelt nach einer
Lösung für sein emotionales Dilemma sucht, macht sich sein eifersüchtiger Freund an die schöne Kay
heran. Aber auch Pat umgibt ein pikantes Geheimnis, von dem Harry
nichts ahnt. Doch bald sieht er die Lösung für seine prekäre Situation:
um Pat alles Leiden ersparen zu können, muss er lediglich seine Gattin vom Diesseits ins Jenseits befördern.
Married Life ist ein mit reichlich schwarzem Humor gespicktes Werk
über die Liebe und die Kunst des Eheglücks, das trotzdem viel Wahres
besitzt.
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72
astro
astro
Mittwoch, 9. Juli 2008
Palmblatt-Bibliotheken
Ein Blick in die eigene Zukunft, die bereits vor mehreren tausend Jahren niedergeschrieben wurde.
Die sagenhaften indischen Palmblattbibliotheken beherbergen jahrhundertealte Aufzeichnungen über das Leben jener Menschen, die
sie dereinst besuchen werden. Wie ist das möglich? Konnten die längst
verstorbenen Biographen in Parallelwelten sehen, in denen andere
Raum-Zeit-Gesetze herrschen, als in unserer Vorstellung?
In sieben Städten Indiens befinden sich
so genannte Palmblattbibliotheken. Der
Ursprung dieser Palmblattbibliotheken
liegt über fünf Jahrtausende zurück. Damals lebte in Indien ein überaus gelehrter
Mann, ein Weiser namens Bhrigu. Er wird,
mythologischen Überlieferungen zufolge,
der legendären Gruppe von sieben heiligen Rishis zugezählt. Diese Gruppe verfügte über unermessliche spirituelle
Macht. Ihnen verdanken wir die Urform
dieser Orakelstätten.
Ein Palmblatt überdauert 800 Jahre
Doch wie war ihm das möglich? Entweder
hat er die Fähigkeit gehabt seine Klarträume so zu bestimmen, dass er die Daten und Fakten von allen Menschen, die
jemals dort hinkommen werden, aufschreiben konnte oder wurde ihm die Fähigkeit gegeben, wie es in indischen Quellen gesagt wird, einen Blick in das Weltgedächtnis zu werfen?
Die Informationen wurden auf den getrockneten Blättern der Stechpalme eingeritzt. Ein Blatt überdauert im Normalfall
800 Jahre. Wenn es alt und brüchig wird,
fertigt man eine Abschrift des Textes auf
einem frischen Palmblatt an. Von diesen
Urschriften sollen Kopien existieren, die
in den verschiedenen Bibliotheken aufbewahrt werden. Menschen die diese Bibliotheken nicht aufsuchen, sind palmblattmässig nicht registriert.
Voraussage des Todesdatums?
Eine vollständige Palmblattlesung beinhaltet die astrologischen Gegebenheiten
zum Zeitpunkt der Geburt ebenso wie die
Angabe des Geburtsortes. Es ist sogar möglich, dass die Beschreibung in dem Palmblattmanuskript erwähnt, wie viele Menschen zum Zeitpunkt der Geburt anwesend waren. Ausserdem werden die im
Zeitpunkt der Lesung lebenden näheren
Verwandten benannt sowie ebenfalls die
Namen der Eltern des Klienten. Angaben
über den schulischen und beruflichen
Werdegang folgen.
Die Zukunft des Ratsuchenden wird dann
in Abschnitten von zwei bis vier Jahren
geschildert, wobei auf alle wichtigen Ereignisse - sowohl den Alltag als auch die
eigene spirituelle Entwicklung betreffend
- eingegangen wird. Die Beschreibung eines Lebens- oder Seelenpartners gehört
ebenso hierher wie die Voraussage über
eigene Kinder und Angaben zu künftigen
finanziellen Verhältnissen. Zentraler Inhalt einer Palmblattlesung ist jedoch die
Benennung einer spirituellen Lebensaufgabe und die Beschreibung des Weges zu
ihrer Lösung. In Einzelfällen kann dem
Klienten ein konkretes Todesdatum vorausgesagt werden.
Verlauf einer Palmblattlesung:
1. Angabe des vollständigen Namen und
des Geburtsdatums
2. Der Besucher muss neun polierte Muscheln über einem Mandala werfen, dass
in einem kleinen Teppich gestickt ist. Danach sucht der Nadi-Reader die im Zentrum des Mandalas liegenden Muscheln
heraus. Ihre Zahl, verbunden mit den bereits genannten Daten, bilden die Informationen für das Auffinden des persönlichen Palmblattes. Dauer: 5 - 7 Minuten.
3. Der Besucher gibt ein paar persönliche
Daten (Name, Adresse und Geburtstag) an
und der Palmblattleser holt das zu den
Daten dazugehörige Palmblatt heraus.
Nun liest er seinen Klienten weitere persönliche Daten vor. Stimmen diese, holt
er ein zweites Palmblatt. Darauf sind die
restlichen Daten des Klienten niedergeschrieben.
4. Der Palmblattleser, der meist Englisch
spricht, übersetzt die Texte des jeweiligen Palmblattes. Diese Lesung untergliedert sich in mehrere Punkte: Nach einer
Einleitung, in welcher die astrologischen
Daten des Klienten unter Verwendung des
hinduistischen Kalenders dargelegt werden, berichtet der Palmblattleser zunächst
von der Vergangenheit des Klienten. Sind
die mitgeteilten Fakten durch Rückfragen
überprüft und stimmen sie mit der Realität überein, werden die charakterlichen
Eigenschaften, Talente und Fähigkeiten
des Klienten aufgezeigt. Auch die Aufgaben, welche sich daraus ergeben und für
die Gestaltung der Zukunft des Ratsuchenden wichtig sind. Das künftige Leben des
Klienten wird in Abschnitten von jeweils
zwei bis drei Jahren bis hin zum Todestag geschildert. Im Zusammenhang damit
können bis mindestens vier frühere Leben
des Klienten besprochen werden, aus welchen bestimmte Erfahrungen und Ereignisse in die jetzige Inkarnation hineinwirken. Dieser Abschnitt des Readings dient
vor allem dazu, noch unbewusste, brachliegende Fähigkeiten, die bereits in früheren Leben erworben wurden, für die
Aufgaben in dieser Inkarnation nutzbar
zu machen. Ein weiteres Kapitel des NadiReadings umfasst die Gesundheit. Sowohl
in psychischer als auch in physischer Hinsicht. Hier werden auch die Gegenmittel
(etwa bestimmte Meditations- und YogaTechniken, aber auch Medizin des Ayurveda) zur Behebung bestehender oder
künftig auftretender gesundheitlicher Probleme genannt. Danach wird noch einmal
gesondert die Thematik Partnerschaft
und Familie mit ihren positiven und negativen Aspekten besprochen. Zum Abschluss des Nadi-Readings erhält jeder
Klient sein ganz persönliches Mantra, welches er immer dann sprechen soll, wenn
er in Situationen gerät, welche die ganze
Kraft der Persönlichkeit erfordern.
Alles eingetroffen
Personen, die über ihre eigene Palmblattsitzung schrieben, bestätigten, dass die
vorgetragenen Fakten wirklich eingetreten sind. Ob dies immer so ist, wird bestimmt niemals beweisbar sein.
Zweck dieser Bibliotheken:
Gemäss den Aussagen der Nadi-Reader,
schuf man die Palmblattbibliotheken, um
das Schicksal bestimmter Menschen zu
bestimmten Zeiten besser gestalten zu
können. Dies bedeutet allerdings nicht,
dass sich das vorgezeichnete Schicksal
(sofern man dies akzeptiert) eines Menschen abwenden lässt, sondern dass es
mit den richtigen Informationen und dem
daraus resultierendem Verhalten günstiger arrangiert werden kann.
Palmblattbibliotheken gibt es in Indien in
diesen Städten: Madras (seriöseste Palmblattbibliothek), Bangalore (wird von Europäern am meisten besucht, für einen
Termin muss man sehr lange warten),
Kanchipuram (hier sind meist 12 Lesungen
erforderlich, die aber nur im Abstand von
9 Monaten gehalten werden), Vaithisvarankoil (hier wird den Kunden das Geld
aus der Tasche gezogen).
Aus eigener Erfahrung: Wenn ihr eine Bibliothek aufsuchen wollt, entscheidet euch
nicht für eine Kleine. Bei meinem Indienaufenthalt vor einem Jahr passierte mir
dieses Missgeschick. Nach einer zweitägigen Irrfahrt durch Chennai und Umgebung, war es mir nicht möglich, diese kleinere, nicht bekannte Bibliothek zu finden.
Die Zeit reichte leider nicht, um die nächst,
grössere Bibliothek aufzusuchen.
Astrid Stauffer
73
Gewinner Preisrätsel «weissesedelgrün»
delgrün» Nr.18
1. Preis CHF 100.– Rita Baumann
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2. Preis CHF 50.– Hans Amstuz
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Lösungswort: HEXEREI
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Mittel zur
Holzoberflächenbehandlung
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Äg yptischer Herschertitel
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Weibl. Rind
Aufgeschichteter Haufen
flink, beweglich
Sportruderboot
Österreichisches Bundesland
G r o s s e r K ö n n e r, K ü n s t l e r
Leerer Zwischenraum, Öffnung
Arzneipille
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3 . + 4 . Fa l l v o n : w i r
Ziele bei Ballsportarten
Anrede für Fremde
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Kumpel, Freund
Griech. Sehenswürdigkeit
Anstrengung
Biblische Stätte
Zeitalter, Epoche
Ital. bitte
Sauce zu Grillfleisch und Pommes
Bekannte Zeichentrickbiene
Lebensgemeinschaft
Niederländer
Abkürzung Deziliter
Wachholderschnaps
Inhaltslos
Säugetier mit Stacheln
Besitzanzeigendes Fürwort
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Regeln: die Nummer am Ende jeder Spalte oder
Zeile sagt euch, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Schiffe dürfen sich nicht berühren. Jedes Schiff ist vollständig mit Wasser umgeben.
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A. dauert jeden Sommer fünf Wochen
B. beliebtes, kühles Getränk im Sommer
C. Mit dem …. fährt man mit den SBB zum
halben Preis.
D. In dieser Ferienunterkunft hat auch Mami
Ferien.
E. Und da gibt es morgens eine grosse Auswahl zum Essen am …..
F. Transportmittel zum Ferienort am Meer
G. Ballspiel am Strand
H. Dank ihr siehst du abends braun und nicht
rot aus.
I. Schutz für die Augen
J. Suchst du in der Bibliothek aus (Mehrzahl).
K. Damit hörst du in Ruhe deine Lieblingsmusik.
L. Manche Papis mögen keinen Strand, sondern lieber die kühlen……
M. Und Papis Lieblings-Laufbeschäftigung in
der Natur ist dann (ganze im Gegensatz zu
den Kindern):
N. Sportlicher Ferienausflug auf zwei Rädern
O. Und für diesen Ausflug trägst du natürlich
einen ….
P. Ferienangebot für deine Ferienwochen zu
Hause
Q. Ist gekühlt und schmeckt im Sommer jeden
Tag am besten.
R. Uebernachtungsmöglichkeit auf dem Campingplatz
S. Ferienwetter, natürlich nur …
T. Deutsches Wort für Swimming-Pool
U. Schwimmhilfen
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Abk. Altes Testament
Lachsfisch
Japanische Stadt
Anteilschein
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Festen
Randmeer der Antarktis
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Sommer Kinderrätsel
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Einsendeschluss
22.08.2008
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Findet die vorgegeben Schiffe!
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Gestern Abend verlangte mein Schatz
von mir, dass ich sie an einen teuren
Ort ausführen solle. Da habe ich sie
halt zum Tanken mitgenommen!!!
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1 CD
Agir AG, Sandra Rehmann, Alte Obfelderstrasse 55, 8910 Affoltern am Albis oder
sandra.rehmann@agir.biz. Die Chancen sind gut, also viel Glück!
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Mittwoch, 9. Juli 2008
Gratulation!
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Bimaru
«Wer wagt, gewinnt. Viel Glück!»
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Lösungswort:
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Wunderschöne Ferien mit viel Spass, Fun und
Sonnenschein wünscht euch Jeannine
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Schickt eure Lösung an: Agir AG, Jeannine Baier, Alte Obfelderstrasse
55, 8910 Affoltern, jeannine.baier@agir.biz, Telefon 044 762 44 62
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Nico
76
persönlich
persönlich
Mittwoch, 9. Juli 2008
Interview mit Ruth Straub
Ruth, die stille Arbeiterin. Mit ihrer ruhigen Art bearbeitet sie täglich
die anfallenden Kreditoren. Kontieren, kontrollieren, zahlen, ablegen,
Lieferantenfragen beantworten. Wenig spektakulär. Hinter dieser Frau
steckt doch viel mehr, ich wollte es wissen.
von Rahel Mondgenast
Hoi Ruth. Du arbeitest inzwischen seit zwei Jahren
in der Agir. Was genau machst Du?
Eigentlich hat man mich für die Kreditoren-Vorerfassung eingestellt. Das heisst, alle eingehenden
Lieferantenrechnungen mit einem Kontierungsstempel versehen und entsprechend im Computer
vorerfassen. Da die Agir-Gruppe nicht weniger als
neun Firmen umfasst, flattern täglich entsprechend
viele Rechnungen ins Haus.
Aber deine Arbeit hat sich ja inzwischen geändert,
oder?
Das ist richtig. Es wurde schnell entschieden, dass
ich zusätzlich beim Kontieren mithelfen könnte.
Für mich gab das eine willkommene Abwechslung
und ich stimmte gerne zu. Doch die fehlende Zeit
machte sich auch rasend schnell bemerkbar, da ich
nur Halbtags arbeite.
Wie hat man das Problem gelöst?
Man hat kurzerhand eine neue Arbeitskraft gesucht
und mit Yvonne Pfister die richtige Person gefunden. Wir ergänzen uns wunderbar und sind ein
gutes Team. Sie erfasst die Kreditoren vor und ich
bin für die Nacherfassung zuständig.
Du arbeitest mit Uschi Acker in einem Büro. Wie
sieht dein Arbeitsablauf aus?
Nachdem Yvonne die Kreditoren vorerfasst, verteilt sie diese den entsprechenden Sachbearbeitern.
Nach genauem Überprüfen, kontieren und visieren, werden die Rechnungen bei uns im Büro gesammelt. Dann komm ich wieder zum Zug. Ich
kontrolliere jede Rechnung: stimmt die Kontierung, sind alle Visas vorhanden? Ansonst geht die
Rechnung wieder zurück an die Sachbearbeiter.
Sofern alles stimmt werden die noch nicht kontierten Rechnungen von mir kontiert, von der Geschäftsleitung visiert, und zur wöchentlichen Zahlung freigegeben.
Bis vor gut einem Jahr war Uschi Acker noch für
diese Arbeit zuständig. Wie habt ihr die Arbeit
aufgeteilt?
Mit dem Wechsel in der Finanzbuchhaltung von
Ernst Bolliger zu Urs Keller hat sich einiges im
Ablauf verändert. Ich bin vorwiegend für die Kreditoren-Nacherfassung und Zahlung zuständig
und Uschi hauptsächlich für das Hauptbuch. Natürlich machen wir auch gegenseitig die Ferienvertretung oder helfen uns auch mal aus.
Seit kurzem gibt es aber auch eine neue Organisation im Bereich Kreditoren. Erzähl mal, was ist
neu dazugekommen?
Seit Mitte Mai wird jede Rechnung bei der Vorerfassung mit einem Strichcode versehen. Am
Schluss, nach dem Zahlungslauf, scanne ich die
Rechnung ein und speichere sie im Computer. Wo
wir bis anhin die Rechnung im Ordner gefunden
haben, können wir diese nun elektronisch im Computer aufrufen.
Steckbrief
Name:
Geburtsdatum:
Wohnort:
Zivilstand:
Hobbys
Agir:
Ruth Straub
11.8.1958
Dietlikon
Verheiratet mit Walter
Reisen, Hund, Oldtimer
seit Mai 2006,
Abteilung Kreditoren
Aha, das heisst, die Rechnungen müssen nicht
mehr mühsam im Ordner abgelegt werden. Das
erspart dir doch bestimmt viel Zeit?
Naja, was ich früher an Zeit aufgewendet habe für
die Ablage, benötige ich jetzt für das Scannen. Und
da der Scanner auch nicht immer so will, wie ich
es mag, und es sonst noch einige unvorhergesehene Tücken gibt, erspart mir das bestimmt keine
Zeit.
Deine Arbeit beschreibt sich als sehr abwechslungsreich und interessant.
Ja das ist so! Die Vielfältigkeit macht mir riesigen
Spass. Und vor allem haben wir es auch gut im
Team. Das ist mir sehr viel Wert.
Am Empfang füllt sich regelmässig die Schale mit
feinen Zältli. Der Sponsor bist du. Dies haben wir
deinem Hobby zu verdanken.
Genau. Wir fahren fast jedes zweite Wochenende
nach Frankreich ins Burgund zu unserem Bauernhaus. Mein Mann wollte schon immer Auswandern.
Da sein Bruder seit vielen Jahren in Australien
wohnt, hatten wir eigentlich vor, ihm nachzureisen. Doch mir war es unwohl beim Gedanken,
soweit weg von meiner Verwandtschaft, Freunden
und Bekannten zu leben. Es handelt sich ja nicht
nur um ein paar Wochen Ferien – sondern für im-
mer. Darum haben wir uns
am Schluss für Frankreich
entschieden. Per Zufall
sind wir auf ein altes,
bressanisches Bauernhaus (Bachsteinhaus) gestossen, in das wir uns
gleich verliebten. Mit
einem Umschwung
von 1200 m2 ist das
für die französischen
Verhältnisse sehr
klein, doch für uns
Schweizer riesengross.
Da steckt bestimmt
viel Arbeit dahinter.
Habt ihr das Haus
auch nach euren Wünschen umgebaut?
Nein, wir hatten Glück
und das Haus wurde von
einem französischen Architekten umgebaut. Bei
dem ging dann aber
schnell das Geld aus und
er wurde gezwungen das
Haus an Franzosen zu verkaufen. Diese wiederum
hatten auch andere Pläne
und verkauften es weiter. Tja, und jetzt ist es
seit 15 Jahren in unserem Besitz.
Wird es nicht langweilig immer an das gleiche Ort
in die Ferien zu gehen? Lust auch etwas anderes
zu erleben?
Also die ersten 10 Jahre sind wir mehr oder weniger schon immer nach Frankreich gereist. Doch
dann wollten wir auch wieder einmal was anderes
sehen und verreisten nach Österreich oder besuchten wiedereinmal Waltis Bruder in Australien.
Aber im Grossen und Ganzen finden wir es in
Frankreich schön und fühlen uns auch sehr
wohl.
Vermietet ihr das Haus auch an Bekannte oder
Verwandte?
Nein das wollen wir nicht. Aber wir sind ab und
zu auch mal in Begleitung von unseren Freunden
dort.
Zu deinem treuen Begleiter zählt auch dein
vierbeiniger Freund.
Jawohl, mein kleines
‚Kampfhündli’ Mali. Er
ist eine reinrassige
Trottoirmischung. Ein
wenig Boardercolli/
Spitz. Mit sechs Monaten haben wir ihn aus
dem Tierheim geholt.
Ursprünglich kommt er
aber aus Spanien.
Arbeitest du mit Ihm?
Ich habe mit ihm die
Hundeschule besucht
und mit Erfolg abgeschlossen. Somit kennt er
die Grundregeln. Man kann ihn gut mal alleine zu
Hause lassen aber er ist auch meistens dabei, wenn
wir unterwegs sind. Vor allem das Autofahren
macht ihn happy. Man kann sagen, dass er das
Familienleben mit uns mit vollen Zügen geniesst.
Was hast du sonst noch für Hobbys?
Mein Oldtimer-Auto. Ich habe einen kleinen Topolino, Jg.1953. Mein Mann ein Renault Heck 4CV,
Jg. 1960. Diese Autos machen uns unheimlich viel
Spass. Wir machen bei schönem Wetter viel Ausflüge und geniessen die erstaunten Gesichter die
uns auf der Strasse nachblicken. Vorallem die Reaktionen von der älteren Generation, die gleich in
ihren Jugendjahren schwelgt, beim Anblick unseren Autos. Durch dies kommen wir des öftern auch
mit fremden Leuten ins Gespräch.
Seit ihr denn in einem Topolino-Club?
Nein nicht direkt. Wir haben aber ein paar Kollegen die auch Oldtimer besitzen. Da machen wir
vielfach verlängerte Wochenendausflüge in der
Gruppe. Das ist immer sehr schön. Vorallem ist es
ein viel anderes Fahren mit so alten Autos eher
langsam und gemütlich. Dafür kannst du die Landschaft so richtig geniessen. Und vor allem fährst
du eher durch Gebiete, die nicht stark befahren
sind. So lernst du immer wieder neue Ortschaften
kennen und der Ausflug macht nochmals doppelt
so viel Spass.
Ruth, ich danke dir herzlich für deine Zeit und das
interessante Gespräch. Du bist eine lässige Arbeitskollegin. Ich wünsche dir und deinem Mann viele
gemütliche Stunden in eurem Haus in Frankreich
und dir weiterhin viel Spass in der Agir.
77
78
internas
top jobs
Mittwoch, 9. Juli 2008
Pensionskasse
Sammelstiftungen fusioniert
Die SwissLife leitet verschiedene BVG-Sammelstiftungen.
Die Stiftungsräte beschlossen
vor kurzem, ,alle Sammelstiftungen in eine einzige zusammenzuführen. Vorbehalten
bleibt die Zustimmung der
Aufsichtsbehörde. Die Fusion
ist eine rein organisatorische
Massnahme, welche eine effizientere Verwaltung ermöglicht. Sämtliche Rechte der
Destinatäre bleiben gewahrt.
SwissLife bleibt Geschäftsführerin. Anschlussverträge
und damit verbundene Verträge werden von der fusionierten Stiftung unverändert
weitergeführt.
Die fusionierte Stiftung wird
den Namen BVG-Sammelstiftung Swiss Life erhalten. Weitere Informationen finden Sie
unter www.swisslife.ch/stiftungsfusion.
Jahresbericht 2007
Aufgrund der Betriebsrechnung 2007 (einsehbar unter
www.swisslife.ch/bvgbetriebsrechnung) beträgt die
Ausschüttungsquote wiederum rund 92%. Die gesetzlichen Bestimmungen sehen
vor, dass mindesten 90 Prozent der Erträge zu Gunsten
der Versicherungsnehmer zu
verwenden sind.
Kennzahlen zur Betriebsrechnung 2007
der SwissLife
- Anzahl Kollektivverträge
34’808
- Anzahl Versicherte per Ende
2007 615’318 (658’142)
- Kapitalanlagen 46’696 Millionen
- Versicherungstechnische
Rückstellungen 43’866 Millionen
Ueberschuss 2007
Gemäss der Abrechnung der
SwissLife wird unserem Vorsorgewerk für das Jahr 2007
einen Ueberschuss Fr.
91,811.00 (Vorjahr Fr.
30,323.00) zugeteilt. Dieser
Betrag wird per 1. Januar
2009 auf die Versicherten
verteilt.
Ueberblick
Im Folgenden einige Zahlen
über unseren Anschlussvertrag an die Sammelstiftung:
Wie hat die SwissLife
unsere Gelder angelegt?
Die Vermögensanlagen der
beruflichen Vorsorge der
SwissLife sind in folgende Anlagekategorien gesplittet (siehe Tabelle Anlagekategorie).
SwissLife betreibt eine defensiven Anlagestrategie, damit
ist unser Vorsorgewerk nicht
so stark von den Schwankungen der Aktienmärkte betroffen. Auf der anderen Seite
können auch keine Traumrenditen erreicht werden, wie
teilweise bei autonomen, risikofreudigen Pensionskassen.
Der tiefen Aktienquote von
rund 7.53% und der langen
Erfahrung im Anlegen der
Versichertengelder ist es unter anderem zu verdanken,
dass SwissLife im Jahr 2007
trotz dem Kurssturz an den
2007
CHF
2006
CHF
2005
CHF
21,750,000
21,088,000
20,412,000
Zinsüberschuss
Zinstragendes Kapital
Garantierte Zinsen
2,53% / 550,000 2,53% / 534,000 2.54% / 518,000
Zinsüberschuss
0.41% / 89,410
0.21% / 44,625
0.13% / 25,742
Schadensummen der letzten 5 J.
infolge Tod
1,278,000
1,286,000
1,336,000
infolge Invalidität
1,557,000
2,298,210
1,904,972
Bezahlte Prämien Total
2,121,000
2,136,000
2,312,000
Sparprämien
1,380,000
1,380,000
Risikoprämien
629,000
641,000
Kostenprämien
Deckungskapital
112,000
115,000
22,960,000
23,202,000
22,077,000
Ausbez. Versicherungsleistungen
Altersrenten
163,513
123,183
118,272
Hinterlassenenrenten
182,620
181,963
55,313
Anlagekategorie
Anlagesplitt
Flüssige Mittel und Festgelder
2.86%
Festverzinsliche Papiere
55.47%
Hypotheken
13.83%
Aktien und Anteile an Anlagefonds
7.53%
Private Equity und Hedge Funds
8.96%
Immobilien
Sonstige Kapitalanlagen
Gesamtvermögen
Börsen im vierten Quartal eine Bruttorendite von 3.52
Prozent erwirtschaftete.
Die Altersguthaben wurden
im 2007 mit 2.85% im obligatorischen und mit 3.25% im
überobligatorischen Teil der
Vorsorge verzinst. (In diesen
Zinssätzen ist der zugeteilte
Ueberschuss enthalten)
Der Bundesrat hat für das
Jahr 2008 den Mindestzinssatz für obligatorische Gelder
auf 2.75% (2.50%) p.a. festgelegt. Die Verzinsung der
überobligatorischen Guthaben beträgt unverändert
2.25% p.a.
Die AGIR vertraut auf die
Vollversicherung der SwissLife. SwissLife garantiert jederzeit, auch bei turbulenten
Finanzmärkten eine vollständige Kapitaldeckung aller zukünftigen Ansprüche. Durch
diese Vollversicherung werden wir auch nicht für allfällige Sanierungsmassnahmen
zur Kasse gebeten.
Risikoprämien
Die SwissLife schreibt, dass
über 95% der Firmenkunden
im kommenden Jahr mit bis
zu 10 Prozent günstigeren Risikoprämien rechnen können,
da sich die Schadensbilanz
verbessert hat. In obiger Tabelle können Sie sehen, dass
sich die Schadenbelastung
durch die AGIR-Gruppe auch
verbessert hat. Pro Jahr verursachen wir durchschnittlich rund CHF 600,000.00
an Kosten durch Invaliditätsoder Todesfälle. Diese Kosten
werden schlussendlich über
die Prämien von Ihnen und
von der AGIR bezahlt.
Invalidenrenten
180,509
183,183
303,856
Prämienbefreiungen
110,547
114,538
n/a
Kapitalleistungen bei Pensionierung
1,256,011
555,368
946,998
Kapitalleistungen bei Tod/Invalidität
0
191,685
n/a
Freizügigkeitsleistungen bei Austritt
1,256,000
875,172
819,049
Auch im Konkubinat
abgesichert?
Vorbezüge Wohneigent./Scheidung
71,000
287,825
230,793
Neue Lebensgemeinschaften
10.57%
1.23%
100.00%
haben sich etabliert. SwissLife hat daher die Lebenspartnerrente in der beruflichen
Vorsorge eingeführt. Der
überlebende Lebenspartner
einer gemischt- oder gleichgeschlechtlichen nicht registrierten Partnerschaft erhält
die gleiche Rechtsstellung wie
eine Witwe, ein Witwer bzw.
ein registrierter Partner,
wenn er bestimmte Voraussetzungen erfüllt.
Grundvoraussetzung ist eine
Wohn- und Lebensgemeinschaft. Ist das der Fall, hat der
überlebende Partner Anspruch auf eine Lebenspartnerrente, wenn er unverheiratet ist, noch keine Hinterlassenenrente der zweiten
Säule bezieht und mit der versicherten Person weder verwandt ist noch in einem Stiefkindverhältnis steht.
Eine wichtige Einschränkung
gibt es allerdings: Der überlebende Partner muss die letzten fünf Jahre ununterbrochen im selben Haushalt gewohnt haben. Diese Frist entfällt, wenn der Partner mit
der versicherten Person zusammenlebt und für den Unterhalt mindestens eines gemeinsamen Kindes aufkommt.
Das Verfahren ist einfach und
unbürokratisch: Sie müssen
SwissLife weder Ihre Partnerin resp. Partner melden noch
in anderer Form aktiv werden. SwissLife prüft die Anspruchsvoraussetzungen erst
nach der Meldung eines Todesfalles. In jedem Fall sind
die Bestimmungen in Ihrem
Vorsorgereglement massgebend.
von Christoph Britschgi
Machen Sie mit, bei den Pionieren der Baubranche: In den Bereichen Kies, Beton und Erdbau bietet
Agir eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen. Allesamt hervorgegangen dank Innovation
und Pioniergeist. Dahinter stehen Persönlichkeiten und Teams, die sich tagtäglich den anspruchsvollen
Herausforderungen der Baubranche stellen und mit viel Engagement für gute Lösungen einsetzen. Zu
diesen Teams zu gehören ist fast ein Privileg und basiert auf der Einstellung, einiges zum Erfolg des
Unternehmens und damit zu einem gerngesehenen Unternehmen beizutragen. Machen Sie mit.
Offene
Stellen
Wir suchen für unsere Abteilung Erdbau nach Vereinbarung einen flexiblen und einsatzfreudigen
Polier
Ihre Hauptaufgaben:
Sie sind verantwortlich für die reibungslose Auftragsausführung auf den Baustellen in den Regionen Limmattal - Zürich - Knonaueramt. Sie instruieren Baumaschinenführer und Bauarbeiter,
planen die Personalressourcen, messen Baugruben ein, überwachen die laufende Auftragsausführung und kommunizieren mit dem Bauführer und den örtlichen Bauleitungen.
Ihr Profil:
Sie verfügen über eine abgeschlossene technische Ausbildung mit einer Weiterbildung zum
Polier und ein paar Jahre Berufserfahrung in vergleichbarer Position. Sie sind zuverlässig, teamfähig und haben Freude an täglichen Herausforderungen.
Ausschneiden und an Freunde und
Bekannte weiterleiten.
Wir bieten:
Gute Anstellungsbedingungen und eine interessante Aufgabe. Eine sorgfältige Einarbeitung ist
gewährleistet. Interessiert? Frau Renata Tannò freut sich auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto. Für telefonische Auskünfte steht Ihnen Herr Jürg Kohler, Abteilungsleiter
Erdbau, gerne zur Verfügung. Willkommen bei Agir.
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Willkommen
bei Agir
„Teamwork und eine ganzheitliche Ausrichtung auf Kundenwünsche profilieren uns als typische, engagierte Agir-Mitarbeiter. Wir freuen uns, das Tag für Tag zu beweisen.“ Bauen, Gestalten, Transportieren,
Recyceln, Agir bewegt – mit Menschen und für die Menschen. Die Aufbereitung von hochwertigem Kies,
Sand und Beton sowie umfassende Entsorgungslösungen sind Kernbereiche unseres Unternehmens.
Unsere Kunden erwarten perfekte Produktion, hohe Qualität und Lieferbereitschaft. Deshalb suchen
wir initiative Persönlichkeiten, die unsere Produkte in Bewegung setzen.
Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung in Festanstellung eine/n
Chauffeur / Chauffeuse Kat. C/E
für Einsatz auf Welaki oder Haken-Fahrzeug
sowie für die Monate Juli und August eine/n zuverlässige/n
Chauffeur / Chauffeuse Kat. C
Ferienablösung
für Einsatz auf Fahrmischer v.a. im Limmattal, Stadt Zürich
Sie verfügen über Erfahrung auf diesen Fahrzeugtypen und Baustellen sind für Sie kein Fremdwort. Sie besitzen geographische Kenntnisse für Kantone ZH, AG, ZG und die Stadt Zürich,
arbeiten gerne im Team und haben Freude an einem gepflegten Fahrzeugpark. Sehr gute
Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift sind Bedingung.
Die schriftliche Bewerbung nehmen wir gerne entgegen. Willkommen bei Agir.
Herr Giancarlo Giacomelli, Agir-Gruppe, Alte Obfelderstrasse 55, 8910 Affoltern am Albis, Telefon 044 762 44 88, Fax 044 762 44 80
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imponiergehabe
imponiergehabe
Mittwoch, 9. Juli 2008
Aufträge neu
bei Agir
ERDBAU
KIES + BETON
TRANSPORTE
Holzwiesweg 40,
8047 Zürich-Albisrieden
Baumeister: Gautschi Bau AG,
Affoltern a.A.
Umfang:
Betonlieferung
Volumen:
1‘500 m³
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Im Chlösterle, 8914 Aeugstertal
Baumeister: Dangel & Co. AG, Adliswil
Umfang:
Betonlieferung
Volumen:
3‘500 m³
Bachstrasse/ Lumpenmühle, 5630
Muri
Baumeister: Bucher & Joho AG, Boswil
Umfang:
Betonlieferung
Volumen:
2‘500 m³
Pilatusring/Oehri, 5630 Muri
Baumeister: Kiener Bau AG, Baldegg
Umfang:
Betonlieferung
Volumen:
2’000 m³
-Triemlistrasse, Zürich
-Stallikerstrasse, Bonstetten
Unterneh.:
Hans Hürlimann AG, Cham
Umfang:
Zu- und Ababfuhren
-In der Weid, Stallikon
- Geerenstrasse, Ottenbach
- Hüblerpark, Schlieren
- Bauhaus, Schlieren
Unterneh:
AGIR Erdbau
Umfang:
Zu- und Abfuhren
Holzwiesweg, Zürich
Unterneh:
Granella AG, Würenlingen
Umfang:
Aushubabfuhr
Umschlagplatz Landikon
Unterneh::
ARGE Uetliberg
Umfang:
Abfuhren
Neubau Grabwiesenweg, Volketswil
Kunde:
Bauengineering.com,
Zürich
Entsorgung: Sperrgut
Umbau Stooss, Hedingen
Kunde:
Gautschi Bau AG,
Affoltern am Albis
Entsorgung: Sperrgut, Holz
Umbau Zopfstrasse 5,
Uitikon Waldegg
Kunde:
Suter Bau AG, Kölliken
Entsorgung: Sperrgut
BETONPUMPEN
Weisbrod Zürrer Hausen
Baumeister: Fischer Bau AG Jonen
Umfang:
Pumpen von Bodenplatte
und Decke
diverse kleinere Aufträge.
Neubau Alte Landstrasse, Oberägeri
Kunde:
Rossi Aregger AG
Gipsergeschäft, Baar
Entsorgung: Sperrgut
Umbau Zentrallager Manor, Hochdorf
Kunde:
Durrer Abdichtungsbau
GmbH, Alpnach-Dorf
Entsorgung: Sperrgut
Neubau Dahlienpark,
Unterengstringen
Kunde:
Gipskunst AG,
Derendingen
Entsorgung: Sperrgut
Umbau Im Gjuch 8,
Mettmenstetten
Kunde:
A. Reichlin Dachdecker,
Knonau
Entsorgung: Ziegel, Holz
Neubau Sonnenbergstrasse,
Affoltern a.A.
Kunde:
Compagnoni AG
Gipsergeschäft, Baar
Entsorgung: Sperrgut
Umbau Schlatter , Schlieren
Kunde:
Alder AG, Untereggen
Entsorgung: Sperrgut, Holz
Neubau Im Loo, Buttwil
Kunde:
GLB Aargau, Scherz
Entsorgung: Sperrgut
Kieswerke und Gruben
Unterneh.:
AGIR-Gruppe
Umfang:
- Wandkieszufuhr
- Schlammentsorgung
- Komponentenzufuhr
Kiesumschlag Filderen
Unterneh.:
ARGE UP Filderen
Umfang:
Zufuhren
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“ Su b i t o
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Wohnüberbauung «Flirt», Stallikon
Bauherr/GU: Lerch & Partner, Winterthur
Umfang:
Aushub 17‘000 m3
Wasserhaltung
Fundationsschicht 1‘500 m3
Hinterfüllung 3‘000 m3
Student-Hostel, Zürich-Altstetten
Bauherr/GU: Halter GU, Zürich
Umfang:
Rodung
Rückbau Plätze
Entsorgung
belastetes Material
Aushub 2‘000 m3
Raststätte Affoltern a.A, Infrastruktur
Bauherr:
Autobahn-Raststätte A4 AG,
Affoltern am Albis
Bauleitung: Baucal AG, Affoltern a.A
Umfang:
Aushub 1‘000 m3
Auffüllung 700 m3
Dorfrüti, Merenschwand
Bauherr:
Departement Bau, Verkehr,
Umwelt, Rottenschwil
Bauleitung: Naturschutz
Umfang:
Oberbodenabtrag 1‘000 m3
2 Sides Pavillion, Dübendorf
Bauherr:
Zürich Versicherungen
GU:
K. Steiner AG, Zürich
Umfang:
Aushub 1‘500 m3
Materialersatz 1‘000 m3
Arge GOB Glattalbahn
Baumeister: Walo Bertschinger AG
Umfang:
Pumpen von Beton
in div. Etappen
MULDENSERVICE
Umbau Chnübrechiweg. Aeugstertal
Kunde:
J. Knuser Baugeschäft,
Regensdorf
Entsorgung: Ziegel, Holz
“Gruebebuebe”
Giardino, Schlieren
Unterneh.:
Züblin Murer AG, Niederurnen
Umfang:
Abfuhren
«h e i s s e K u r v e n
s i n d u n s rec h t »
«h e u t e s c h o n
g e b a g g er t ? »
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innereien
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Mittwoch, 9. Juli 2008
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Neu im Team
Schnappschüsse im Kasten, Agir-Outfit bezogen, grünesEdelweis gelesen. Acht neue Mitarbeitende sind bereit, der Agir neue
Impulse einzuhauchen. Ganz herzlich willkommen.
Ku r m
Monika
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25 % beträgt die Frauenquote bei den neu Eingetretenen.
Das ist hoch für die Baubranche aber immer noch knapp
unter unseren Vorstellungen. Darum weitersagen - bei Agir
dürfen auch Frauen ans Steuer.
Christo
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Glanzleistung!
Guido Vollenweider
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Geburten
Gerald Zellweger
Alex Jenni
Nico Müller: Pascal und Daniela Müller konnten am 8.5.2008
ihren Sohn Nico auf der Welt begrüssen. Alles Gute den glücklichen Eltern.
Chauffeur Mulden
Bauarbeiter Erdbau
Thérèse Goessi
Sabrina Maag
Disponentin a3
Maagisch!
Davor Condic
Ganz herzliche Gratulation zum
eidg. dipl. Marketingplaner. Mit dem
Glanzresultat von 4.8, bei einer
Höchstnote von 5.2 gehört Sabrina
zu den Besten 10% aller 900 Prüflinge. Dazu noch eine blanke 6 in
Distribution! Wer sagt den Betongrinden verstünden nichts vom Marketing.
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Austritte
Marco Küng
Markus Bütikofer
Mario Vogel
Astrid Stauffer
Valentin Huber
Garage a3
Chauffeur
asfatop
Assistentin GL
Chauffeur
Juni
Juni
Juli
Juli
Juli
Wir wünschen euch auf eurem weiteren
Lebensweg viel Glück, Erfolg und gute Gesundheit.
Herzlichen Dank
anthey
Cédric Dev Agir Stahl
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rojektleite
Kurt Kunz
Chauffeur Mulden
Annett Blaschke
Chauffeuse Mulden
Gewicht:
Grösse:
Jubilare
3140 g
48 cm
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Heiri steht für Betonkompetenz, Engagement, Firmeninteresse und ganz
feiner Kerl. Ihm nach 25 Jahren einfach mal zu danken wirkt fast schnöde ob seinen Leistungen. Besser wir
alle klopfen ihm von Zeit zu Zeit mal
tüchtig auf die Schultern, er verdient
es - täglich. Ohne Heiri wäre Agir nicht
Agir - Heiri ist Agir.
N
Maschinist Erdbau
Ganz herzliche Gratulation an
Guido Vollenweider. Mit Bravour
hat Guido das Diplom zum dipl.
Kaufmann / Wirtschaftsfachmann VSK (Verband Schweizer
Kaderschulen) bestanden. Mit
dem Gesamtschnitt von 5.2 ein
Top Ergebnis. Besonders freut
uns die gute Note 5.6 für die
Diplomarbeit «Businessplan einer Vergäranlage im Werk
Hardwald». Gut gemacht!
Heiri, das ist wirklich ein
ganz nobler Zug von dir,
anlässlich deines Jubiläums die zehn besten
Teams vom Fotowettbewerb (Seite 53) zum Grillplausch einzuladen ganz herzlichen Dank.
Heiri
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eiler
25
Jahre
83
persönlich
84
persönlich
Mittwoch, 9. Juli 2008
Maagistrale Sabrina ist
eidg. Marketingplaner FA
BERN – Die Luft ist zum Schneiden dick im Kursaal zu Bern. Und
ebenso dick ist der Hals von Sabrina Maag, denn sie erhält partout nicht ihr Diplom. Dabei darf sie schneiden, nämlich aufschneiden – die Gratulationstorte für ein ma(a)gistrales Ergebnis.
Liebe Astrid
A
us, vorbei, Ende: Astrid Stauffer verlässt nach acht Jahren Agir
und übernimmt eine kaufmännische Stelle in einem städtischen
Altersheim. In dieser Zeit entwickelte sich ihre Stelle enorm. Was als
Chefsekretärin begann, mutierte dank E-Mail – mit dem heute Vieles
direkt erledigt wird – zu einem Job, den es so eigentlich nicht mehr
gibt.
S
ehr stark ist das Unternehmen in den vergangenen Jahren gewachsen.
Von der operationellen Führung wechselte der Stil für die drei Chefs
zum Strategischen. Während hier die Arbeit abnahm, wuchs der Bereich
Personaladministration und Lohnbüro überproportional an, den sie ebenfalls inne hatte.
T
atsächlich wurden die Personalaufgaben neu auf mehrere Köpfe verteilt. Nach all den Umorganisationen blieb für eine 60% 80%-Stelle nicht viel übrig, das richtigerweise anspruchsvoll
genug für sie war. Die Teilzeit-Arbeit ergab sich übrigens daraus, dass Astrid ein eigenes Studio für Wohlfühlmassagen
(Ayurveda) eingerichtet hatte.
R
elaisstation war sie. Keine kennt mich besser als sie.
Nichts blieb ihr je verborgen: Termine, Kontakte und
Adressen. Sie managte mich inklusive Ferien buchen,
Termin beim Coiffeur vereinbaren, wenn sie es für nötig hielt, an Geburtstage aus meinem Umfeld denken
und Blumensträusse organisieren. Meine Verwandten
und Bekannten kennen sie fast besser als mich. Was
ebenfalls schwer wiegt: Mit ihren Weggang fehlt die
Rubrik Gesundheit und Sozialhygiene im
grünesEdelweiss. Das war ihr Metier.
I
mmer war sie – trotz Hektik und teilweise von mir
verursachtem Chaos – die Ruhe in Person. Zudem
war sie nicht launisch, viel mehr ausgeglichen, loyal und kooperativ. Sie ermahnte mich auf den
Körper zu hören, weniger zu rauchen und zu trinken, weniger zu stressen. Dazu hat sie mich auch
ab und an zurechtgewiesen, wenn sie mein Verhalten als Chef für nicht ganz würdig fand. Grundsätzlich ist sie eine Chefsekretärin, wie eine sein sollte.
D
anke für dein Engagement, liebe Astrid. Besser konnte
ich es wirklich nicht haben. Wir werden freundschaftlich
verbunden bleiben. Vielleicht treffen wir uns in der Cafeteria
des städtischen Altersheims. Dort wirst du wiederum der
Lichtblick sein. Denn: Der Vorname Astrid leitet sich her von
den altnordischen Begriffen „áss“ oder „oss“ (Ase, Gottheit)
und „friyr“ (Schönheit). Übersetzt heisst dies also ‚die göttlich
Schöne‘. Schönen Dank für die Zusammenarbeit. Ich wünsch
dir im Namen aller Kolleginnen und Kollegen alles Gute.
Marino Crescionini
Über 900 Prüflinge sind angetreten, 60% haben die Prüfung bestanden. Ganz vorne
mit dabei unsere Sabrina mit
der Note 4.8. Ein tolles Resultat, lag doch die Bestmarke bei 5.2.
Wir sind sehr stolz, ganz
viele Prüflinge aus der Werbe- und Kommunikationsbranche liegen weit hinter
ihr. Das soll noch jemand
behaupten, Betönler kennen
Marketing nur vom Hörensagen: Dem ziehe ich
die Ohren persönlich
lang.
Präsident lagen etwas darüber (alte Kameraden lassen
grüssen).
Vo r t r e t e n
und Diplom
fassen – oder
auch nicht
Feuerlöscher, Flachbildschirm, Frauenspitzenunterwäsche
Sabrina
hat
Freund Roger
Guggisberg, ihre
Eltern, Häbi und
mich zur Diplomfeier im
schönen Kursaal in Bern
eingeladen.
Es ist zwar
fast zu heiss
an
diesem
Samstag-Nachmittag, um in einem
dunklen Saal zu sitzen.
Dafür werden die Marketingcracks vom Schweizerischen
Marketing Club sicher mit einem Marketingfeuerwerk verwöhnen. Falsch - einen Volltreffer kann man diese elend
unoriginelle Schinderei nicht
nennen. Ausnahme: die frische Festführerin und die St.
Galler Break-Dance Weltmeister. Die Begleitmusik:
eine Dixielandband. Ausgerechnet hier, wo das Durchschnittalter der 900 Prüflinge unter 30 lag. Gut, die
Handvoll Experten und der
Endlich geht es los: Geschlagene vier Stunden lang Namen rauf und runter. Natürlich ist es ein feierlicher Anlass. Aber wieso so langatmig
in dieser stickigen Luft? Und
wie immer bei solchem Gigavortreten: spätestens ab der
Mitte stimmen Vortretende
und Dokumente nicht mehr
überein. Klagen und Unmutsbezeugungen, Korrekturen
und Entschuldigungen.
Zwischendurch: Beschenken
der Fachbesten, mit originellem Minimax Feuerlöscher,
Rundflug mit der Tante Ju bis
zu Frauenspitzenunterwäschen (zum Glück gewann eine Frau diesen Preis!). Das
alles zog die Veranstaltung
fürchterlich in die Länge und
der abschliessende Apéro war
seines Namens auch nicht
würdig.
Spielt aber alles keine Rolle,
die Diplomierten sind die Attraktion und die sorgten mit
ihrer Begleitung für Stimmung. Nur ich habe von einer
Diplomfeier für Marketingmitarbeiter leicht mehr
erwartet. So, das war
jetzt eine marketingmässige Ansage!
Sabrinas Diplom
fehlt
Sabrina nervös: wie habe ich abgeschlossen.
Wetten laufen. Bei den
Top 50 war sie nicht vertreten, was sich im
Nachhinein als falsch
verbucht herausstellte.
Ergo hatte sie bis zum alphabetischen Namensaufruf zu
warten. Als erste unter M –
wie mittelmässig – schritt sie
klopfenden Herzens auf die
Bühne und wartete und wartete und wartete, während
später Eintreffende unablässig mit ihrem Diplom in der
Hand wieder abzogen. Wir,
auf dem Balkon sitzend, sahen nicht genau, was vor sich
ging. Eine Dame wühlte hektisch im Couvertstapel und
findet nichts. Sie solle halt
ganz zum Schluss wieder
kommen, hiess es lapidar. Die
Sprüche vom Schatz: «Vermutlich ein Fehler, du hast gar
nicht bestanden», finden alle
lustig, ausser Sabrina.
Zwischenzeitlich haben die
Organisatoren den Faden verloren. Soviel zur Mittelmässigkeit. Weitere Ehrungen der
Fachbesten, Ehrungen von
den absolut Besten. Irgendwelche erhielten plötzlich
kleine EURO-Fussbälle (vom
Ausverkauf?). Hoppla, jetzt
geht es doch um die Spitzenleute. Nur noch jene mit einer
blanken 6 in irgendeinem
Fach werden geehrt. Auf der
Leinwand erscheint eine billig-trostlose Powerpointtabelle mit den Sechser-Kandidaten. Und was sehen unsere
von der Hitze ermatteten Augen? Sabrina Maag. Häbi
kreischt, Mami errötet im Gesicht und Sabrina ist aus dem
Häuschen. Runterstürmen
und Diplom abholen. Fehlanzeige! Immer noch kein Diplom vorhanden und für den
Sechser erhält sie erst noch
keinen Preis.
Viel später kommt das Diplom
auf dem Wühltisch doch noch
zu Vorschein – 4.8 phantastisch! Das entschädigt etwas
für den Stress. Der dilettantische Anlass hat genervt.
Aber es ist ein besonderer
Tag im Leben von Sabrina.
Und den mögen wir ihr
alle recht herzlich gönnen. Dafür hat sie hart
gearbeitet. Gratulation
für dieses ma(a)gistrale Ergebnis!
Sabrina – ganz
schön oft süess
und manchmal
räss
Der Agir-Marketing-Sonnenschein zeigt viele Facetten.
Dass sie am frühen Morgen,
wenn die Sonne aufgeht, das
heisst bis um 09.00 Uhr, unansprechbar ist? Das haben
einige gemerkt, um nicht zu
sagen schon alle.
Bei uns in der Agir ist sie ein
Arbeitstier (oder auch ein Arbeits-Stier, kommt nicht auf
die Betonung an, sondern
eher, was für Arbeiten anliegen und wie diese auf Zeit gefertigt sein müssen). Wir
schätzen, dass sie kompetent,
zuverlässig, schnell und agil
ist. Dazu wiss- und lernbegierig. Zudem hat sie die Leitung
(sic!) von cm übernommen
anstelle von Astrid.
In ihrer Freizeit geht sie liebend gerne festen oder tanzt
mit dem Schatz. Sie ist nicht
zu übersehen in ihrem schusseligen Auto, irgend so ein
Daihatschi. Der sieht aber
auch wie eine Schuhschachtel
aus. Nun gut, Frauen lieben
Schuhe. Und die liebste Frage,
die Frauen hören ist: «Mit
oder ohne Schachtel?»
Damit habe ich – vielleicht
verbal etwas ungelenkt – ausgedrückt: Sabrina, wir schätzen dich ungemein. Danke,
dass du bei uns bist.
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gemeine leser
gemeine leser
Mittwoch, 9. Juli 2008
Klar im Offside
Die Fussball-Euro 08 ist abgeschlossen. Die Fanzonen
sind abgebaut. Es kehrt Normalität und Alltag in die
Hostcity Zürich und die hiesigen Stuben ein. Mit der Euro befassen sich nur noch Reinigungsdienste oder Finanzchefs. Beide haben aufzuräumen, was „angerichtet“ wurde.
„Leider“ darf oder muss sich
auch der Zürcher Kantonsrat
noch verschiedentlich mit der
Euro 08 beschäftigen. Sie
werden es kaum glauben, aber
noch immer sind drei Vorstösse zur Euro hängig. Im einen
Postulat wird der Regierungsrat eingeladen, einen Massnahmenplan sowie ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten, wie im Fall einer Austragung von EM-Spielen in Zürich die Fan-Betreuung sichergestellt werden kann.
Beim zweiten Vorstoss hat
sich der Kantonsrat im Rahmen einer Interpellation zu
den Ungereimtheiten zur Lockerung der Nachtflugord-
nung während der Euro 08
zu äussern. Der dritte Vorstoss auf der Traktandenliste
befasst sich mit Menschenhandel und Zwangsprostitution – insbesondere während
der Euro.
Offside, wenn sich ein Angreifer entweder zu früh in die
Angriffszone begibt oder sich
zu langsam aus dieser zurückbewegt und von der Verteidigung ganz bewusst Offside
gestellt wird.
In der Zwischenzeit wissen
wir, dass in Zürich nicht nur
Spiele ausgetragen wurden,
sondern die Fanbetreuung
auch ohne Hilfe des Kantonsrates bestens funktioniert hat.
Auch der Flugverkehr ist im
Rahmen des Erträglichen geblieben und die zusätzlichen
Nachtflüge haben wohl kaum
mehr Lärm verursacht als die
Fans in den Fanzonen. Was
in den Zürcher Freudenhäusern in Sachen käuflichem
Sex gelaufen ist, ist zumindest
mir nicht bekannt. Immerhin
war nach der WM 06 aus
Deutschland zu erfahren,
dass sich das horizontale Gewerbe über Umsatzrückgang
während des Turniers beklagt
haben soll.
Im Kanton Zürich ist es das
Parlament selber, das sich je
länger je mehr ins Offside manövriert. Zurzeit sind über
220 Geschäfte traktandiert.
Ein riesiger Pendenzenberg
also, der nur mit grösster Disziplin abgebaut werden könnte. Davon ist aber wenig zu
spüren. Pro Ratssitzung werden im Schnitt weniger Vorstösse erledigt, als zugleich
Neue eingereicht werden. Die
ältesten Vorstösse, die zu erledigen sind, stammen aus
dem Jahr 2004. An der Spitze der Verantwortlichen für
diese Vorstossflut steht die
SP-Frau Julia Gerber-Rüegg.
In 11 Jahren Ratszugehörigkeit hat die „gute Dame“ nicht
weniger als 108 Vorstösse
selbst eingereicht und noch
einmal so viele mitunter-
Im Fussball spricht man von
Schüeli 2008
Endlich war es wieder einmal
soweit! Das ganze Jahr haben
wir schon darauf warten müssen: Das 48. Schülerturnier
auf dem Sportplatz Moos in
Affoltern. Schon im voraus
wurden Mannschaften gebildet, trainiert, gestritten und
spekuliert, welches die Beste
Mannschaft sei. Unsere hiess:
„Isch nur en Witz gsi!“ Dann,
in der letzten Woche, kam uns
in den Sinn, dass wir noch
keinen Sponsor für die TShirts hatten! Das musste
jetzt möglichst schnell geregelt sein. Und wer ist in diesen
Fällen am besten? Natürlich
die Agir! Und prompt bekamen wir Trikots! Das Schüeli
konnte endlich losgehen! Mit
gemischten Gefühlen kamen
wir zum Sportplatz Moos.
Wenig später der erste Match.
Es war ein aufregendes Spiel:
Nach wenigen Minuten schos-
sen unsere Gegner ein Tor.
Gleich schossen wir den Ausgleich. Da gingen sie auch
schon wieder in Führung. Wir
glichen wiederum aus, doch
am Schluss stand es dennoch
4:2 für unsere Gegner. Beim
zweiten Match erging es uns
nicht besser. Wir verloren 0:3.
Doch wir liessen uns nicht
„zerreissen“ und freuten uns
auf den Samstag.
Am nächsten
Morgen gewannen wir unseren
ersten Match!
Dann die grosse
Überraschung:
Die Mannschaft
„ Mo z z a r e l l a“
wurde disqualifiziert! Gegen
genau
diese
Mannschaft hatten wir am vorherigen Tag 0:3
verloren. Die nächsten drei
Spiele verloren wir wiederum.
Am Sonntag dann das letzte
Spiel: Der grosse Schock: zuerst waren wir nur 4 von 6
Spielern! Man konnte zwar
auch mit 4 Spielern spielen,
Karl Kiesel mit
EM-Katerstimmung
zeichnet. Würden alle Parlamentarier derart unverantwortlich handeln, kämen pro
Jahr gegen 2000 Vorstösse zu
Stande (heute sind es rund
400). Wie hoch die Qualität
all dieser Vorstösse ist, können Sie sich selbst ausrechnen.
Mehrheit der Volksvertreter
und Parteien nicht bemerkt,
dass der Einfluss auf das politische Tagesgeschäft mit der
Länge der Traktandenliste in
einem direkten Zusammenhang steht. Je länger die Traktandenliste, umso weniger
Einfluss hat das Parlament.
Heute dauert es in der Regel
zwei bis drei Jahre, bis ein
Geschäft im Rat abschliessend behandelt ist. Eigentlich erstaunlich, dass die
Wählen Sie also beim nächsten Mal nur einflussreiche
Politikerinnen und Politiker!
Ihr Robert Marty
aber es war natürlich sehr
schwierig! In der letzten Minute kamen aber doch noch
alle und wir gewannen das
Spiel!
Zum Schluss machten wir von
15 möglichen Rängen den 7.!
Im Namen der gesamten
Mannschaft „Isch nur en Witz
gsi“ ein herzliches Dankeschön an die Agir AG.
Rafael Pfister
Es ist einer dieser verdammten Tage nach der Euro 08 im
Hasetäli, an dem Katerstimmung herrscht. Die Karawanen der holländischen und
anderen Fangemeinden ziehen heimwärts und im Hasetäli kehrt wieder Ruhe und
Ordnung ein.
Was zurück bleibt ist Müll, ein
riesen Haufen Müll, bestehend vor allem aus leeren
Bierdosen und vollgekackten (tschuldigung) Wälder.
Freue mich jetzt schon auf
eine üppige Sommer-Steinpilzsaison!
Was für eine tolle EM!
Schon das Startspiel in
Basel mit 40‘000
„Fans?“ verbreitete eine Stimmung wie im
Wartezimmer des
Zahnarztes ihres
Vertrauens. Die
eine Hälfte der
Fangemeinde bestand aus Politikern,
Journis, FussballEstablishment
und Schweizer
Servalatprominenz. Die an-
dere Hälfte aus Gästen der
Grosskonzerne, welche Millionen hinein butterten und
unzählige WettbewerbsgewinnerInnen. Diese Spezies
Fussballverrückte und -kenner bestand aus: Tante Hulda,
Handsgilehrerinnen wie Käti,
Flötenspieler Hanspi, insgesamt eine Riesenmeute, die
keinen blassen Schimmer von
Taktik, Schweiss, Rasenschnitthöhen und Zweikampfverhalten hat. Wie soll da
Stimmung aufkommen? Das
Schlimmste war, dass kein
Platz für Kiesel und die wirklichen Fussball-Sachverständigen im Stadion war.
So sitze ich wieder in der Ruhe und Idylle des Hasetäli zusammen mit Freund Feierabend, eine echte Schweizerbratwurst vom Metzger auf
dem Grill und ein Schweizerbier und keine CarlsbergBschüti im Glas. Ich schnöbere gerade in unserem ÄmtlerKäseblatt. Beim zweiten Bund,
erste Seite, haut es mir das
Grauen ins Gesicht: die Kleingewerbler aus dem Säuliamt
sind auf den EM-Werbe-Zug
Obfelderstrasse 38 8910 Affoltern a/A.
25% beim Erstbesuch,
für MitarbeiterInnen
der AGIR - Gruppe!
Bitte dieses
Inserat vorweisen.
Bedienung auch ohne Voranmeldung
(Drive-in 14 Parkplätze direkt vor dem Geschäft)
Wann haben Sie Zeit? Wir vereinbaren Ihren ganz persönlichen Termin!
Tel: 044 761 61 92 044 761 61 79
aufgesprungen!
Man trifft ALLE wieder: Tante Hulda gewinnt eine Lymphe-Drainage und Entschlackungskur bei Beautycenter
„Helga“, händeschüttelnd und
doof grinsend mit Foto dokumentiert. Handsgilehrerin
Käthi kann ihr Glück kaum
fassen, sie erobert ein Sack
Härdöpfel von der Landigenossenschaft Mülital. Fotografisch festgehalten mit Geschäftsführer M.B., der den
supitollen Preis überreicht.
Kiesel fragt sich: „Hat der
nichts Gescheiteres zu tun?“
Flötenspieler Hanspi, ein passionierter Rad- und OeV-Fahrer, wird stolzer Besitzer eines
Satzes Niederquerschnittreifen, gesponsert von der Garage „Powertuning“.. Wahrscheinlich für sein Velo, um
noch schneller zum Bahnhof
zu kommen. Da fehlt nur noch
die AGIR mit dem rührigen
Crescionini oder Meyer, keiner von beiden macht die Situation besser. Einer von den
Kerlen überreicht feierlich
dem Kiesel eine Schubkarre
schnellbindenden Lütterbe-
ton. Die Hälfte der Sauce
schütten sie dem überglücklichen Gewinner über seine
frischgeputzten Sonntagsschuhe. Blut gefriert bei den
Gedanken. 30 Grad im Schatten und den geübten gEw-Leser fröstelt es.
Wieso müsst ihr lieben Gewerbler uns immer eure stupide und öde und einfallslose
Gratiswerbung aufs Auge drücken? Dies mit fadenscheinigem Wettbewerbsschrottgewinnmaterial! Verschont uns
mit diesem Müll!
Und ihr, liebe Zeitungsproduzenten beginnt doch den 2.
Bund gleich mit der Seite 2,
welche nur aus Werbung und
Inseraten besteht, dies benötigt weniger Kreativität und
schwemmt eine Menge Kohle
in die Kassen!
Die oben beschriebene 1. Seite lege ich schön zur Seite,
denn morgen muss der Kieselgrill wieder befeuert werden. Dazu taugt diese Seite!
Bis zum näxten Mal!
Euer Kiesel Kari
us em Hasetäli
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