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Gute Noten sind nach wie vor von Vorteil - EDV-Schulen des

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PLATTLINGER ANZEIGER
Absolventen und Bosse vis à vis: Firmenkontaktgespräche in den EDV-Schulen. Unser Bild zeigt einen
Teil der Firmenchefs und Personalleiter. Von links sitzen Michael Spitzweg, Brigitte Schaffer, Rainer
Arnold, Ina Möckel, Anne Holz, Andrea Düring, Dr. Armin Bender und Schulleiter Prof. Dr. Martin
Griebl.
Montag, 2. April 2012
Unser Bild zeigt weitere Firmenvertreter, die nach Abschluss der Vieraugengespräche den Absolventen Rede und Antwort standen. Von links sitzen Schulleiter Prof. Dr. Martin Griebl, Klaus Rüth, Nico
Betzenhauser, Peter Kobler, Tobias Mirwald, Sabine Schettler, Wolfgang Parzinger, Arthur Dzuricza
und stellvertretender Schulleiter Josef Weishäupl.
(Fotos: H. Keller)
Gute Noten sind nach wie vor von Vorteil
Firmenkontaktgespräche in den Plattlinger EDV-Schulen – 17 Firmenvertreter
P l a t t l i n g . (hk) Letzten Freitag
waren in den Plattlinger EDV-Schulen zu den schon traditionellen Firmenkontaktgesprächen mit den Absolventen die Arbeitgeber zu Gast.
Gekommen waren 14 Damen und
Herren aus den Führungsetagen von
neun IT-Unternehmen aus der nieder- und ostbayerischen Region. Fazit und Lob für Schulleiter Prof. Dr.
Martin Griebl war, dass seine Absolventen, angehende Staatliche geprüfte Wirtschaftsinformatiker, in
der Wirtschaft gern gesehene Bewerber sind, weil sie nicht nur über
vorausgesetzte theoretische Kenntnisse, sondern auch über ein hohes,
praxisbezogenes Fachwissen verfügen.
Umgekehrt zum normalen Bewerbungsprozess, kommen bei den Firmenkontaktgesprächen an den
EDV-Schulen die zukünftigen Arbeitgeber ins Haus, um persönlichen
Kontakt mit Schülern aufzunehmen. Sicherlich ein Indiz dafür, wie
begehrt die Absolventen dieser
Schule bei der Wirtschaft sind. So
hatten sich ihrerseits so viele Unternehmen für die Kontaktgespräche
beworben, dass nicht alle berücksichtigt werden konnten.
Teilnehmende Firmen
Gekommen waren Peter Kobler
und Tobias Mirwald von der ADITO
Software GmbH Geisenhausen,
Wolfgang Parzinger und Sabine
Schettler von der AGROLAB GmbH
Bruckberg, Anne Holz von der
HENRICHSEN AG BUSINESS SOLUTIONS Ismaning, Ina Möckel
und Rainer Arnold von der jb-x erp
solutions GmbH Passau, Dr. Armin
Bender von msg systems ag, ebenfalls aus Passau, Andrea Düring
vom Geschäftsbereich „Automotive“ der msg systems ag Ismaning,
Nico Betzenhauser und Klaus Rüth
von der Firma STEP AHEAD aus
Germering, Brigitte Schaffer und
Michael Spitzweg von der Kratzer
Automation AG Unterschleißheim,
und Arthur Dzuricza von der SERKEM GmbH aus Eging am See.
Gegenüber der geballten Arbeitgeberschaft mit Prof. Dr. Martin
Griebl in der Mitte saßen 15 angehende Wirtschaftsinformatiker, die
zum Abschluss der Kontaktgespräche Fragen an die Firmenvertreter
stellen konnten. Diese wiederum äußerten sich über ihre Eindrücke, die
sie mit ihren jungen Gesprächspartnern an diesem Morgen gesammelt
hatten. So sagte Dr. Armin Bender
zum Beispiel, dass die Mobilitätsbereitschaft zugenommen habe. Vor
fünf Jahren sei kaum einer bereit
gewesen, sich ins Ausland schicken
zu lassen. Heute habe er von drei
seiner fünf Gesprächspartner die
Bereitschaft gehört, auch in die USA
zu gehen. Zudem habe er Fachfragen aus der Informatik gestellt, die
alle sehr gut beantwortet worden
seien. Hinzu komme ein sehr gutes
Auftreten der Schüler.
Auch Andrea Düring bestätigte,
dass alle ihre Gesprächspartner bestens über alles orientiert gewesen
seien. Anne Holz, die zum ersten Mal
bei den EDV-Schulen war, lobte die
gute Vorbereitung der Absolventen
und sprach von guten Gesprächen,
die sie gehabt habe und kündigte an,
mit den Schülern in Kontakt bleiben
zu wollen. Auch Rainer Arnold äußerte sich lobend über die Zunahme
der Reisebereitschaft und begründete diese damit, dass man diese brauche, um beim Kunden alles qualitätsgerecht abwickeln zu können.
Brigitte Schaffer lobte ebenfalls
die gute Vorbereitung der Kandidaten, meinte aber, dass man bei den
Bewerbungen noch etwas verbessern könnte. „Wichtig ist auch für
uns, dass Spaß und Interesse an einer Firma bezeugt wird. Geld in den
Vordergrund zu stellen, ist nicht diplomatisch“, sagte die Firmenvertreterin und kündigte ihrerseits
ebenfalls an, dass mit einigen Bewerbern die Gespräche fortgesetzt
werden. Arthur Dzuricza hob als
seinen Eindruck von den Kontaktgesprächen den hohen Wissensstand
der Absolventen hervor und sagte:
„Nach diesen Erfahrungen werden
weitere Gespräche folgen. Ich habe
hier vier oder fünf Leute kennen
gelernt, die genau wussten wohin sie
Das Amt wird weitergegeben
Verabschiedung der Eltern-Kind-Gruppenleiterin Nicole Hartmannsgruber
Aholming. Mit einer kleinen Feier
verabschiedeten die Kinder und deren Mütter der Eltern-Kind-Gruppe
Aholming Nicole Hartmannsgruber
als deren Leiterin.
Knapp eineinhalb Jahre organisierte sie die wöchentlichen Treffen
und Ausflüge, die alljährlichen Kleiderbasare und vertrat die Gruppe in
den Frauenbundvorstandschaftssit-
zungen. Für die gute Zusammenarbeit bedankten sich Andrea Karg
vom Katholischen Frauenbund
Aholming mit einem Gutschein und
die Gruppe mit einem Blumenstrauß
bei Nicole Hartmannsgruber, die
mit Erik aus der Gruppe im Sommer
ausscheidet.
Als neue Leiterinnen wurden Andrea Pleintinger und Christine Ap-
felbeck, die sich in der nächsten Zukunft gemeinschaftlich um die Geschicke der Gruppe kümmern werden, herzlich begrüßt.
Zurzeit treffen sich 14 Müttern
mit ihren 19 Kindern regelmäßig jeden Mittwoch von 9.30 Uhr bis 11.30
Uhr im Bürgerhaus Aholming. Wer
sich dafür interessiert, kann gerne
an den Treffen teilnehmen.
gehen wollen. Deren Wissen war außerordentlich gut fundiert. Die Gespräche mit diesen Absolventen
werden wir vertiefen.“
Peter Kobler war ebenfalls vom
hohen Ausbildungsstand der Absolventen begeistert und lobte: „Ich
war sehr beeindruckt vom Wissen
der Schüler. Bei den Gesprächen
hatte sich schon gezeigt, dass einzelne Fachrichtungen bevorzugt wurden, was auch begründet werden
konnte. Ich hoffe, diese Gespräche
fortführen zu können. Auch wenn
die wirtschaftliche Lage zurzeit sehr
gut ist, wird bei uns trotzdem auf die
Qualität der Mitarbeiter geschaut.“
Klaus Rüth rief die Absolventen auf
sich zu trauen, noch mehr Persönlichkeit zu zeigen. „Wir suchen neben allem fachlichen Können auch
besonders nach Persönlichkeiten,
die unser Unternehmen nach Außen
repräsentieren können.“ Wegen der
guten Erfahrungen mit den Plattlinger EDV-Schulen sagte Rüth zum
Schluss: „Diesen Tag haben wir sehr
gerne in unseren Zeitplan eingebaut.“
In diesem Tenor gab es eine Äußerung nach der anderen, auch dass
ein EDV-Schulen-Absolvent einem
Bachelor wegen dessen fehlender
praktischer Erfahrung vorgezogen
werde. Nachdem die Arbeitgeberschaft sich geäußert hatte, rief Professor Griebl seine Schüler zum Fragen an die Firmenvertreter auf. Einer wollte wissen, ob die Bewerbungen den Ansprüchen der Firmen gerecht geworden seien. Die übereinstimmende Meinung war großes
Lob. Arthur Dzuricza bemerkte dazu. „Solche Bewerbungen in dieser
schnelllebigen Zeit noch zu bekommen, ist einfach herausragend.“ Brigitte Schaffer sagte dazu, dass die
Aussagekraft und Aufbereitung der
Daten hervorragend gemacht worden seien und nannte die Art der
Bewerbungen einen absoluten Pluspunkt für die Absolventen.
Gewichtung der Noten
Ein anderer Schüler wollte wissen, wie hoch die Gewichtung der
Noten seitens der Arbeitgeber gewertet werde und ob einer mit einer
Kinder-Künstler-Tage
im Bürgerspital
Christine Apfelbeck mit Benedikt, Andrea Pleintinger, Nicole Hartmannsgruber und Andrea Karg.
Plattling. Vom 25. bis 29. April
finden im Plattlinger Bürgerspital
erstmals die Kinder-Künstler-Tage
statt. Das Bürgerspital wird mittwochs bis freitags von 8 bis 12.30
Uhr und von 14 bis 16 Uhr geöffnet
sein. Samstag und Sonntag werden
die Besucher von 13 bis 17 Uhr willkommen geheißen. An den KinderKünstler-Tagen nehmen teil: der
Kindergarten St. Raphael, der Michaeli- und der BRK-Kindergarten
im „Isar Park“, die Grund-, Mittelund Conrad-Graf-Preysing-Realschule Plattling sowie der Jugendtreff.
Vier überhaupt noch eine Chance
habe. Allgemein war das Arbeitgeberlager der Meinung, dass derjenige dann eine Chance habe, wenn er
die Vier begründen könne. Nach wie
vor gelte aber, dass einer mit guten
Noten immer im Vorteil sei. Dr. Armin Bender sagte zu der Notenfrage:
„Wir wussten nichts von Noten. Wir
sind auf jeden zugegangen, um die
Person als solche kennen zu lernen.
Mit einer Drei oder einer Vier hat bei
uns auch jeder eine Chance weiterzukommen.“
Brigitte
Schaffer
meinte dazu, dass Noten nichts über
die berufliche Qualität aussagten,
wohl aber über die Lernfähigkeit.
Weiterhin gelte: Je besser die Noten,
je besser die Chancen für die Zukunft.
Zum Schluss wollte Josef Weishäupl als stellvertretender Schulleiter noch wissen, wie man denn in der
Wirtschaft den EDV-Schulenabschluss bewerte. Allgemein wurde
seitens der Arbeitgeber bestätigt,
dass nach keinem Punktesystem bei
der Einstellung vorgegangen wird,
ob einer den Bachelor- oder Universitätsabschluss gemacht habe oder
von den EDV-Schulen komme. Brigitte Schaffer sagte dazu: „Ich setze
den hiesigen Abschluss mit einer höherwertigen
Berufsausbildung
gleich.“ Klaus Rüth zur Frage: „Ich
stelle den EDV-Schulenabsolvent
über den Bachelor, wegen seiner
vorherigen fachlichen Ausbildung
und seiner Zusatzausbildung, die
ein Bachelor nicht hat.“
Abschließend bedankte sich Professor Griebl für die Diskussion und
lobte: „Nur wenn man wie hier offen
und ehrlich ist, dann kommt auch
etwas rüber.“
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