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Jahresbericht des Kirchengemeinderats

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Rückblick auf das Jahr 2013
Liebe Mitglieder unserer Gemeinde,
liebe Mitchristen,
wie Pfarrer Reutlinger angekündigt hat, möchten Frau Reich und ich in einem kurzen
Rückblick wichtige Ereignisse, Daten und Fakten des vergangenen Jahres in Erinnerung rufen und auf diesem Weg nochmals die Entwicklung der Gemeinde aufzeigen.
Die statistischen Zahlen weisen auch in unserer Gemeinde auf die allgemein beobachtbaren Veränderungen in unserer Gesellschaft hin:
Im vergangenen Jahr war bei nahezu 50 Beerdigungen und 18 Kirchenaustritten die
Zahl unserer Gemeindemitglieder weiterhin rückläufig. Dies wird auch an der niederen Zahl von acht Taufen, den 19 Erstkommunionkindern und 20 Firmlingen aus unserer Gemeinde deutlich. Unsere Gemeinde zählt weiterhin deutlich mehr als 3200
Mitglieder.
Parallel dazu ist eine weiterhin rückläufige Zahl regelmäßiger Kirchenbesucher zu beobachten.
Die rückläufige Tendenz korrespondiert mit den Zahlen in Deutschland und in den
Kirchengemeinden. In Zeiten, in denen alles Denken und Tun auf Wachstum ausgerichtet ist, müssen wir solche Entwicklungen aufmerksam und nachdenklich zur
Kenntnis nehmen.
Bei näherer Betrachtung werden auch im letzten Jahr viele hoffnungsvolle Entwicklungen in unserer Gemeinde sichtbar:
Ganz besonders möchten wir an dieser Stelle auf die weitgehend im Hintergrund agierenden Gruppen der Elisabethenfrauen und des Besuchsdienstes hinweisen. Seit
vielen Jahren besuchen sie Neuzugezogene, ältere Gemeindemitglieder und Jubilare
und zeigen diesen, dass sie in der Gemeinde willkommen sind und auf keinen Fall
vergessen werden.
Viele weitere Gruppierungen und Ausschüsse in der Gemeinde gestalten oft kaum
wahrnehmbar das Miteinander unserer Gemeindeglieder:
Der Familienausschuss plant und organisiert Wanderungen und gesellige Veranstaltungen für alle, die gerne mit ihren Mitmenschen zusammentreffen möchten;
Frauen und Männer planen und gestalten vielfältige Gottesdienste und zu vielen Anlässen insbesondere auch für Familien oder Kinder;
Gemeinsam mit den Kindergärten Albert-Hetsch und St. Michael wurde die pastorale
Anbindung der Kindergärten in die Gemeinde festgeschrieben und bekräftigt. Die
Vereinbarung wurde in einem festlichen Gottesdienst und im Beisein vieler Kinder
und Eltern der Kindergärten im Oktober unterzeichnet. Vereinbart wurden insbesondere regelmäßige Treffen der Verantwortlichen aus Gemeinde und Kindergärten und
die verstärkte Ausrichtung der Gottesdienstgestaltung an Familien und Kindern.
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Jugendliche der Gemeinde organisieren die Ministrantendienste und laden Kinder und
Jugendliche zu Gruppenstunden ins Untere Gemeindehaus ein. Besondere Höhepunkte ihres Engagements sind die Jugendgottesdienste an Ostern und Weihnachten, aber auch die Ostseefreizeit, die vollständig ehrenamtlich von jungen Menschen organisiert und gestaltet wird.
Der Seniorenausschuss sorgt sich um die 14-tägigen Treffen der älteren Gemeindemitglieder. Regelmäßige Wanderungen für Frauen und Männer werden geplant und
durchgeführt.
Frauen treffen sich im Strickkreis und fertigen Strickwaren zum Verkauf zugunsten
der Missionsprojekte unserer Gemeinde an. Bei verschiedenen Gemeindeveranstaltungen trägt der farbenfrohe Stand des Strickkreises zur Attraktivität und zum geselligen Austausch bei.
Alljährlich ist das Gemeindefest ein Höhepunkt des Jahres. Unzählige Helfer planen
lange Zeit im Voraus, arbeiten beim Fest und sorgen dafür, dass nach dem Fest die
Ordnung wieder hergestellt wird. So wird in einem großen Rahmen die Möglichkeit
der Begegnung innerhalb der Gemeinde, aber auch weit darüber hinaus, geschaffen.
Viele Menschen in zahlreichen anderen Gruppen helfen mit, dass wir uns beim lebendigen Adventskalender, der ökumenischen Kaffeetafel und bei zahlreichen anderen
Gelegenheiten als lebendige Gemeinde fühlen und präsentieren. Ihnen allen gilt an
dieser Stelle der Dank des Kirchengemeinderats und der gesamten Kirchengemeinde.
Ihre Dienste sind sehr wertvoll für das Leben und die Entwicklung in der Gemeinde
und dürfen auf keinen Fall in den Hintergrund unseres Bewusstseins geraten.
Der Kirchengemeinderat hat sich im vergangenen Jahr immer wieder mit zwei Projekten befasst:
Das Dach unseres Gemeindezentrums kommt in die Jahre und bedarf, ebenso wie
die große Treppe auf dem Vorplatz einer größeren und umfassenden Sanierung. Die
Planungen und die notwendigen Absprachen mit den Architekten und sowie die Beantragung sind sehr aufwändig. Mittlerweile ist die Dachsanierung des Gemeindehauses, es ist in besonderer Weise sanierungsbedürftig, und die Erneuerung der
Treppe auf dem Kirchenvorplatz von der Diözese genehmigt. Doch sind unsere Kassen nicht so üppig gefüllt, dass wir diese Maßnahmen aus den Rücklagen finanzieren
könnten. Die Diözese zeigt sich mit Zuschüssen sehr zurückhaltend und wir sind auf
jeden Fall auch auf großzügige Spenden aus der Gemeinde angewiesen.
Immer wieder macht uns die Verwaltungsstruktur in und um Biberach große Sorgen.
Eigentlich sollen Strukturen das Leben und die Gestaltung von Gemeinde fördern und
beleben. Wir erleben die derzeitigen Gegebenheiten vielfach als Behinderungen. Kirchengemeinde, Seelsorgeeinheit und Gesamtkirchengemeinde sind sich immer wieder verschiedenartig überschneidende Einheiten mit je eigenen Gremien und den
dazugehörigen Sitzungen für die notwendigen Absprachen und Vereinbarungen.
Wir haben uns an verschiedenen Stellen auf den Weg gemacht, die Bedeutung dieser
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Gremien auf ihre Notwendigkeit zu hinterfragen und die Freiräume für die eigentliche
Arbeit der Christen in und um Biberach zu nutzen.
Beispielhaft wurde die gemeindeübergreifende Arbeit in der katholischen Erwachsenenbildung auf den Weg gebracht. Erste Ergebnisse sind gemeinsame und gemeindeübergreifende Absprachen, Planungen der Veranstaltungen. Die Werbung dafür
erfolgt in allen Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheiten Biberach-Süd und BiberachNord. Steigende Teilnehmerzahlen, ein breiteres Veranstaltungsangebot und eine
spürbare Entlastung der Verantwortlichen sind wahrnehmbar.
Die ersten Gehversuche, auch wenn sie schwierig sind, geben uns Hoffnung und
stärken uns auf dem Weg, unsere Gemeindegrenzen zu erweitern und den Blick auf
die katholischen Gemeinden in Biberach und auf die Gemeinsamkeiten aller Christen
in Biberach und Umgebung zu richten.
Anders ausgedrückt:
Wir schauen verstärkt darauf, wie in Biberach unser gemeinsamer Glaube praktiziert
und für alle Menschen der Stadt als hilfreich erlebbar werden kann und wie die vielfältig vorhandenen Talente und die Gegebenheiten der verschiedenen Gemeinden
optimal eingesetzt werden können.
Dieser Prozess beansprucht längere Zeit. Er wird nicht immer gradlinig verlaufen und
bedarf der tatkräftigen Unterstützung aller.
Wir laden Sie heute schon herzlich ein, sich mit uns auf den Weg zu machen und für
die gemeinsame Arbeit und die Anliegen der Glaubenden, ganz besonders der Christen in Biberach offen zu bleiben.
In der Hoffnung auf Gottes bleibendem Segen wünschen wir Ihnen im kommenden
Jahr Gesundheit, Zuversicht und Freude in kleinen und in großen Dingen.
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