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I wie International - Internationales Biberacher Osterturnier

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am Freitag
Das offizielle IBOT-Magazin am Freitag, 18. April 2014
I wie International
Hauptsponsor
Ausruester
Das „I" in der Turnierabkürzung IBOT
steht für international - nicht ohne
Grund, wie das Starterfeld 2014 wieder einmal beweist. Zwar kommt der
Großteil der Teams aus Deutschland,
speziell Bayern und Baden-Württemberg. Trotzdem sorgen auch in diesem
Jahr neun Teams aus dem europäischen Ausland für den berühmten
internationalen Flair. Was macht den
Handball in Rumänien, Italien, Irland,
den Niederlanden und der Schweiz
aus? Das Internationale Biberacher
Osterturnier wird es zeigen.
Es sind klangvolle und unbekannte
Namen, über die man in der Meldeliste
für die 17. Auflage des IBOT stolpert.
"Bacau" - all zu bekannt dürfte das
Städtchen aus dem Osten Rumäniens
hierzulande nicht sein. Der Handballverein CSM Bacau 2010 ist aber mit
einer männlichen B-Jugendmannschaft
beim IBOT vertreten. Für einen weiteren Farbtupfer sorgt beispielsweise
eine Irische Auswahl der weiblichen
A-Jugend.
Zwar gilt Italien nicht gerade als das
Mutterland des Handballs, beim
IBOT präsentieren die Südeuropäer
Bacau im Anflug
Zum IBOT mit Flugzeug und Taxi. Das Team von CSM 2010 Bacau ist
beim IBOT 2014 zum ersten Mal in Biberach dabei. Mehr auf Seite 2.
allerdings ihre Handballkünste. Der
SC Meran tritt in der mA und mC
an. Die größte Delegation entsendet
allerdings die Schweiz. Ein Team vom
TSV St. Otmar St. Gallen ist als Vereinsmannschaft am Start, dazu zwei
Auswahlteams aus der Ostschweiz.
Das Aushängeschild des Turniers dürfte
aber die U17-Nationalmannschaft der
Eidgenossen sein.
Insgesamt sind es sechs ausländische
Nationen, die am Freitagabend bei der
IBOT-Eröffnung vertreten sein werden.
Neben den vier bereits genannten
Nationen werden die orangenen Farben der Niederlande in der weiblichen
A-Jugend durch Handball Loreal Venlo
vertreten. In der jüngsten Altersklasse,
der männlichen C-Jugend, spielt mit
HC Budvanska Rivijera außerdem ein
montenegrinisches Team.
Die Turnierteilnahme in Biberach ist
aber nicht nur für die ausländischen
Teams eine besondere Reise. So
kommen auch die vielen deutschen
Mannschaft in den Genuss eines
Länderspiels. Die zehn Teams wurden
gleichmäßig auf die verschiedenen
Vorrundengruppen verteilt. Das Osterwochende wird dann auch vielleicht
den einen oder anderen Unterschied
im Spielsystem zeigen.
männliche A-Jugend:
TSV St. Otmar St. Gallen (Schweiz)
SC Meran (Italien)
weibliche A-Jugend:
HandbaL Loreal Venlo (Niederlande)
Irish Selection (Irland)
männliche B-Jugend:
CSM BACAU 2010 (Rumänien)
RAM – OST (Schweiz)
Nationalmannschaft U17 (Schweiz)
weibliche B-Jugend:
RAF – OST (Schweiz)
männliche C-Jugend:
SC Meran (Italien)
weibliche C-Jugend:
HC Budvanska Rivijera (Montenegro)
2
newsamFreitag
Biberach, 18. April 2014
Das Niveau ist immer besser geworden!
Beim 17. Internationalen Biberacher
Osterturnier (Ibot) um den „Cup
der Kreissparkasse Biberach“ sind in
diesem Jahr neun Mannschaften aus
dem Ausland am Start. Internationale
Begegnungen und internationales Flair
in den fünf Hallen sind damit auch gewährleistet. Ein Faktor, der das Ibot seit
1998 jedes Jahr aufs Neue auszeichnet
– menschlich wie sportlich. Die Teams
kommen aus der Schweiz, den Niederlanden, Italien, Irland, Montenegro
und erstmals auch aus Rumänien.
es ihn nach Oberschwaben. Senciuc
lebt in Bad Schussenried, trainiert jetzt
in Biberach und war sieben Jahre Trainer der ersten Mannschaft des TSV Bad
Saulgau. Die Kontakte nach Rumänien
sind nie abgerissen, zumal noch seine
Familie dort lebt. Sein 26-jähriger Bruder ist Handballschiedsrichter geworden und pfeift auch Spiele der ersten
rumänischen Liga. „Er hat in Rumänien
Werbung für das Ibot gemacht und bei
mehreren Mannschaften angefragt.“
Bacau kommt mit dem Flugzeug
„Die Mannschaft aus Bacau wird eine
sehr gute Rolle am Ibot spielen“ ist
Gabriel Senciuc überzeugt. Die jungen
Rumänen nehmen bei der männlichen
B-Jugend beim Ibot teil. Der 43-Jährige
lebt seit zwölf Jahren in Deutschland
und ist ein sogenannter Handballverrückter. Allerdings nicht als Spieler,
sondern als Trainer. Schon mit 21
Jahren wurde er in seiner Heimat Sucava – 100 Kilometer entfernt von Bacau
– im Norden Rumäniens Trainer und
schaffte es bis zur A-Lizenz. „Ich habe
in Rumänien erste und zweite Liga
trainiert“, sagt der heutige Jugendkoordinator und Trainer der männlichen
B-Jugend der TG Biberach.
Als er in Deutschland ankam, verschlug
Übrig geblieben ist Bacau, das als
einziges Team ausreichend Geld für
die Teilnahme aufbringen konnte. „Sie
haben einen Sponsor, der die Kosten
übernimmt.“ So reisen die 16- bis
18-jährigen Rumänen sogar mit dem
Flugzeug an. Via Bukarest und München werden sie am Donnerstag in
Biberach erwartet. „Wir werden dann
noch ein Testspiel mit der TG Biberach
machen“, freut sich Senciuc schon auf
die Begegnung mit seinen rumänischen Landsleuten. „Den Trainer von
Bacau kenne ich schon lange.“ Gabriel
Senciuc erwartet eine athletisch gut
ausgebildete Mannschaft aus Rumänien, der er mindestens ein Weiter-
kommen
in die K.o.-Runde
zutraut.
Insgesamt
sei das Niveau beim
Turnier in
Gabriel S
Biberach
enciuc
in den
vergangenen Jahren immer besser geworden, auch dank der ausländischen
Teams. Aber in diesem Jahr sei vor
allem die männliche A-Jugend sehr gut
besetzt – immerhin haben sich acht
Bundesligisten angemeldet. Rekord für
das Ibot in Biberach, das seit einigen
Jahren ja auch mit der Konkurrenz
eines ähnlich gut besetzten Turniers
in Berlin zu kämpfen hat. „Für mich
ist das Ibot jedes Jahr ein Festtag, der
vier Tage andauert.“ Man könne auch
sehr viel lernen und mitnehmen für
die eigene Arbeit. Schließlich hat auch
Senciuc – wie sein Landsmann Cosmin Popa – viel vor mit dem Handball
in Biberach. „Wir wollen in kleinen
Schritten etwas entwickeln, sowohl in
der Breite als auch in der Spitze. Da ist
das Ibot der beste Anschauungsunterricht.“
newsamFreitag
Biberach, 18. April 2014
3
Bundesligahandball beim IBOT
In der weiblichen A-Jugend gab es in der
zu Ende gegangenen Saison erstmals eine
Jugend-Bundesliga, im männlichen Bereich
endete am vergangenen Wochenende die
dritte Saison. Wie attraktiv das Internationale Biberacher Osterturnier für den
hochklassigen Nachwuchs ist, zeigen die
diesjährigen Anmeldungen. Sechs Teams
der männlichen und fünf Teams der weiblichen Jugend-Bundesliga werden an Ostern
Bundesliga-Flair nach Biberach bringen.
Im männlichen Bereich wurde bereits im
vergangenen Jahr der Spielmodus in der
A-Jugend umgestellt, gespielt wird nun
zwei Mal 20 Minuten mit Auszeiten. Die
Veränderungen fanden Anklang, sechs
Teams der Jugend-Bundesliga werden sich
am Osterwochende auf den Weg nach
Biberach machen. Aus der Südstaffel kommen dabei die meisten Teams, vertreten
sind FRISCH AUF! Göppingen, die HSG
Konstanz, die SG BBM Bietigheim und der
VfL Günzburg. Aus der Weststaffel tritt
die HG Oftersheim/Schwetzingen gleich
mit zwei Teams an und aus dem Norden
kommt die SG Ratingen.
können sie die Saison abschließen und sich
gleichzeitig für die anstehende Qualifikation vorbereiten. Dabei wird interessant
sein, inwieweit ein Klassenunterschied zu
den zahlreichen Teams aus den höchsten
Klassen der Landesverbände sichtbar ist.
Man darf auf die Bundesliga-Duelle
gespannt sein, bereits in der Staffelrunde
lieferten sich die Süd-Vertreter teilweise
packende Duelle. Bis auf das Göppinger
Team müssen die drei anderen Mannschaften auch in die Qualifikation für ein erneutes Jahr in der Jugend-Bundesliga, beim
Turnier in Biberach können sie sich darauf
vorbereiten. Für die Teams aus Oftersheim/
Schwetzingen und aus Ratingen bietet das
IBOT dagegen die Chance auch mal auf
Jugend-Bundesligisten anderer Regionen
zu treffen.
Im weiblichen Bereich wurde die JugendBundesliga in ihrem Premierenjahr in verschiedenen Gruppenturnieren gespielt. Aus
der Gruppe 1 sind der Gruppensieger TSG
Ketsch und der TSV Ismaning vertreten. In
der zweiten Gruppe der Jugend-Bundesliga
verpasste die HSG Bensheim/Auerbach
durch den verlorenen direkten Vergleich
zwar den Gruppensieg, ließ aber dafür
das Team der TPSG FrischAuf Göppingen
hinter sich. Beim IBOT können die Göppingerinnen gleich in der Vorrunde Revanche
nehmen. Die Jugendlichen des TV Nellingen wurden in der Gruppe 3 Zweiter.
Für die weibliche Jugend ist die Bundesliga
noch Neuland, das eine oder andere Team
musste in der Premierensaison auch Lehrgeld zahlen. Mit der Teilnahme beim IBOT
Die vergangenen Jahre zeigten beim IBOT
aber auch, dass nicht nur das mannschaftliche Auftreten der A-Jugend-Teams
interessant ist. In der ältesten Jugendklasse
präsentieren sich bereits die Toptalente,
die den Sprung in die Bundesliga schaffen
wollen. Mit der HSG Konstanz kommt
beispielsweise Moritz Rösch nach Biberach,
er erzielte in der Jugend-Bundesliga Süd in
21 Spielen insgesamt 129 Tore. Vielleicht
nutzt er das IBOT als Sprungbrett zur Profikarriere? Benjamin Herth, Kai Häfner, Manuel Späth, Fabian Gutbrod und weitere
aktuelle Bundesligaspieler waren in ihren
Jugendjahren bereits beim IBOT.
IBOT Hall of Fame
2003
mA: TG Biberach
wA: TSV Ellerbek
mB: Handballakademie Göppingen
wB: Sialiai (Litauen)
mC: 1. VfL Potsdam
wC: Bezirk Esslingen/Teck
2004
mA: Handballakademie Göppingen
wA: Haspo Bayreuth
mB: JSG Neuhausen-Metzingen
wB: TSG Ketsch
mC: 1. VfL Potsdam
wC: BSV Magdeburg
1999
mA: TSV München-Ost
wA: SC Lehr
mB: TG Biberach
wB: TV Mainzlar
mC: Bezirk Oberschwaben
wC: HSG Cannstatt
1998
mA: TSB Friedberg
wA: kein Wettbewerb
mB: TSB Schwäbisch Gmünd
wB: Bezirk Rems
mC: Bezirk Ulm
wC: SC Lehr
2002
2001
2000
mA: 1. VfL Potsdam
mA: TV Kornwestheim
mA: TG Biberach
wA: Alemannia Zähringen
wA: SC Lehr
wA:TSG Oßweil
mB: Bezirk Esslingen/Teck
mB: MTG Wangen
mB: MTG Wangen
wB: JSG Neuhausen-Metzingen wB: POallamano tenace (Italien)
wB: TV Mainzlar
mC: Bezirk Esslingen/Teck
mC: HC Telekom Austria Wien (Österreich) mC: SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen
wC: Bezirk Esslingen/Teck
wC: HC Arbon (Schweiz)
wC: HSG Cannstatt
2006
2005
mA: Handballakademie Göppingen mA: Handballakademie Göppingen
wA: Handballverband Württemberg wA: TG Biberach
mB: Landesstützpunkt Potsdam I
mB: Handballakademie Göppingen
wB: Bezirk Esslingen/Teck
wB: BSC 93 Magdeburg
mC: Bezirk Hegau/Bodensee
mC: Regionalauswahl Zürich (Schweiz)
wC: TSV Birkenau
wC: Bezirk Bodensee/Donau
2012
mA: HG Oftersheim/Schwetzingen
wA: SG Schorndorf 1846
mB: JSG Echaz-Erms
wB: TSV Ismaning
mC: 1.VfL Potsdam 1990 e.V.
wC: SC Markranstädt
2009
2008
2010
mA: RSZ Handballakademie Göppingen mA: RSZ Handballakademie Göppingen mA: Nationalmannschaft Schweiz U19
wA: JSG Nellingen-Wolfschlugen
wA: RSZ Ostfildern
wA: TSG Ketsch
mB: SG Oftersheim/Schwetzingen
mB: RSZ Handballakademie Göppingen mB: Sportschule Potsdam
wB: SG Kronau-Östringen
wB: SG HUgsweier/Lahr/Sulz
wB: TSG Ketsch
mC: Regionalauswahl Zürich
mC: 1. VfL Potsdam
mC: ULZ Sparkasse Schwaz
wC: Bezirk Hegau-Bodensee I
wC: Bezirk Hegau-Bodensee
wC: TSV Birkenau
2007
mA: SG TB Pforzheim/TV Eutingen
wA: RSZ Ostfildern
mB: RSZ Handball Akademie Göppingen
wB: TSV Birkenau
mC:TuS Steißlingen
wC: Bezirk Hegau-Bodensee
2013
mA: TV Bittenfeld 1898
wA: TV Nellingen
mB: Akademie Leipzig/Delitzsch
wB: HC Wernau
mC: Akademie Leipzig/Delitzsch
wC: TSV Heiningen
2011
mA: Schöneberg-Friedenau
wA: SG Schorndorf 1846
mB: Nationalmannschaft Schweiz
wB: HSG Freiburg
mC: Bezirk Esslingen-Teck
wC: TSG Ketsch
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