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Geld für Gutes – Wie die Kunden Unternehmen zur Verantwortung

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Geld für Gutes – Wie die Kunden Unternehmen zur
Verantwortung zwingen
Torsten Oltmanns
Juni 2010
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
Inhalt
–
A. NACHHALTIGKEIT
Welche Bedeutung hat der neue Trend?
KUNDE –
B. DER
Wie lassen sich die Konsumententypen identifizieren?
C.
STRATEGIE –
Wie können Unternehmen die neuen Ansprüche der
Kunden befriedigen?
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
2
Warum es lohnt, sich mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen
> Immer mehr Menschen wollen mit ihrem Einkaufsverhalten nicht nur sich selbst,
sondern auch anderen Menschen und der Umwelt etwas Gutes tun
> Die Konsumenten legen viel mehr Wert auf wahrhaftige Nachhaltigkeit, als es
vielen Unternehmen lieb ist
> Selbst in der Krise und über unterschiedliche Länder lässt sich dieses Phänomen
verfolgen
> Das darin liegende Marktpotential ist enorm – und wird von Unternehmen noch
nicht ausgeschöpft
> Der heute übliche Begriff der Corporate Responsibility muss um nachhaltige
Angebote erweitert werden
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
3
A
NACHHALTIGKEIT – Welche Bedeutung hat der
Trend?
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
4
Immer mehr Kunden verlangen ethische Produkte und sind
auch bereit, dafür zu zahlen
Repräsentative Konsumentenbefragung in Deutschland (2010)
> Rund die Hälfte der Kunden ist bereit Mehrkosten für "Gutes" in
Kauf zu nehmen
– 48,6% bei regionalen Labels
– 46,9% bei energiesparenden Labels
– 46,9% bei unbehandelten Produkten
– 29,5 % bei Fairtrade-Labels
> 21,2% der Befragten geben sogar an, generell lieber Bioprodukte zu kaufen
> In Deutschland belaufen sich die Gesamtausgaben für nachhaltige Produkte auf
jährlich 4,1 Mrd. Euro
> Handel setzt im 1. Quartal 2010 470 Mio. Euro mit Bio um
Quelle: Roland Berger
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
5
Deutschlands Konsumenten favorisierten regionale
Produkte, Bio-Angebote und Energiesparen
Beispiel: Deutsche Kunden – Zusätzliche Zahlungsbereitschaft [%]
Aus der Region
Energiesparend
Unbehandelt (Obst, Gemüse)
Umwelt-/Öko-Label
Made in Germany
Bio
Sicherheitssiegel (z.B. TÜV)
Direkt vom Erzeuger/Bauernhof
Ohne Gentechnik
Sauberer Strom
Ohne Tierversuche
Fair-Trade-Label
Aus nachhaltigem Anbau
Nach traditionellem Rezept
CO2-Label
Atmosfair (bei Flugreisen)
Designed in Germany
Quelle: Roland Berger
5%
10%
21,3
18,7
19,6
11,5
5,4
15,0
11,9
4,6
14,3
12,5
4,7
14,7
11,8
5,0
5,4
10,6
0,9 0,3
5,9
18,9
11,0
14,0
7,4
10,3
14,6
2,7 1,9
8,1
1,7 0,5
13,1
4,2 1,5 12,4
1,0 0,1
2,7
9,8
0,3
2,5 1,2
9,0
18,1
33,4
3,5 35,7
1,4 32,9
3,0 34,0
8,0
1,9 38,0
1,9
33,8
2,1
15,3
13,8
6,0
7,8
13,8
15,0
6,7
8,2
18,4
16,7
7,3
5,9
16,6
18,0
7,8
15% ≥ 20%
48,6
46,9
3,0 47,2
2,7
2,5
0,8
6,0
29,5
38,4
3,6 1,2 1,0
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
6
Der Trend zum gesunden, nachhaltigen Leben hat einer
Konsumentengeneration den Namen gegeben
LOHAS – ein Lebensstil wird zum Trendfaktor
> LOHAS lassen sich bei ihren
Kaufentscheidungen von Qualität,
Gesundheit, Nachhaltigkeit und
Umwelt leiten – auch wenn sie dafür
mehr bezahlen
> Geschlechterverhältnis 6:4
(weibl.: männl.)
> Überdurchschnittlich hohes
Einkommen
> Mehr als 1/3 der Population in den
westlichen Ländern sind LOHAS
50er und 60er
70er und 80er
seit Ende der 90er
Zwangskultur
Hedonismus
LOHAS
Fleiß
Verpflichtung
Lust
Leistung
Familie
Frömmigkeit
Ergebenheit
Ego
Materialismus
Eros
Spaß
Vorteil
Transformation
Erfahrung
Engagement
Freundschaft
Spiritualität
Authentizität
Natürlichkeit
Transformation
Notes: LOHAS… Lifestyle of Health and Sustainability
Quelle: Typology of Desires, study by the Burda Group/Zukunftsinstitut 2007
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
7
Aber auch in entwickelnden Volkswirtschaften wächst das
ökologische Bewusstsein
Beispiel: Konsumenten in China
Ich kaufe keine Produkte von Firmen, die
der Umwelt schaden
(Stimme teilweise zu – Stimme sehr zu)
85%
85%
84%
88%
Mega
Tier-1
Tier-2
Tier-3
> Über 90% haben eine Vorliebe für nachhaltige Produkte
Ich würde nachhaltige Produkte kaufen
92%
93%
91%
92%
> Egal ob jung oder alt, Stadt oder Land 84% und 88%
meiden Produkte von Unternehmen, die der Umwelt
schaden
91%
Einige Unternehmen reagieren bereits auf den Trend:
Wal-Mart China
> Neue Filialen, die 40% weniger Energie verbrauchen
> Verbrauch von Plastiktaschen um 80% reduzieren
18-24
25-29
30-39
40-49
Source: : think:act CONTENT "Chinese Consumer Report 2009"
50-64 (Alter)
> Wasser-Effizienz um 50% zu steigern
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
8
Die Unternehmen haben den Trend noch nicht erkannt und
denken über CR nach, anstatt den Markt zu nützen
Greenpeace Kampagne: "A greener Apple"
Greenpeace Statement: "Wir lieben Apple"
Apple weiß mehr über "clean" Design als
sonst jemand.
Also warum beinhalten die Produkte
gefährliche Substanzen, auf die andere
Unternehmen bereits verzichten?
Die Anforderung an Apple: "A greener
Apple"
Source: http://www.greenpeace.org/apple/
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
9
Der Bedarf ist da, das Marktvolumen auch – Doch die
Unternehmen unterschätzen das Potential
Marktpotenzial am Beispiel Deutschland
> Der Marktanteil von Bioprodukten am gesamten
Lebensmittelmarkt beträgt in Deutschland
aktuell 3%
> Nach unseren Schätzungen wird Nachhaltigkeit
zum bestimmenden Kaufmotiv für 20% des
Marktvolumens bis 2020 (Verdrängung)
> Hinzu kommt ein Wachstum neuer Marktfelder
(grüne Dienstleistungen etc.) auf rund 10 Mrd.
Euro
> Gesamtausgaben im Bereich
private Konsumgüter belaufen
sich in Deutschland auf 134 Mrd.
Euro
> Bis 2030 kann das bestehende
Marktsegment "Bio" auf 35 Mrd.
Euro an steigen
> Neue Marktsegmente können
bis 2030 bereits 10 Mrd. Euro
erwirtschaften
Notes: Roland Berger Consumers Choice 2009 (134 Mrd. Gesamtausgaben, davon durchschnittlich 3.1 für Bioprodukte):
Quelle: Nielsen :Zahlen erstes Quartal 2010 ; Gfk 2009 Lebensmittelmarkt Bioanteil
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
10
B
DER KUNDE – Wie lassen sich die
Konsumententypen identifizieren?
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
11
Früher führten Analysen der soziodemografischen
Konsumentendaten zu brauchbaren Ergebnissen
SOZIO-DEMOGRAFISCHE KRITERIEN:
Alter, Geschlecht, Familienstand etc.
SOZIO-ÖKONOMISCHE KRITERIEN:
Haushaltseinkommen, Nettoeinkommen etc.
KAUFVERHALTEN:
Frequenz der Einkäufe, durchschnittliche Ausgaben etc.
✓
VORTEIL
Einfache
Anwendbarkeit
✗
NACHTEIL
Die Einteilung nach soziodemografischen Daten führt zu in
sich einheitlichen Gruppen, die in Wahrheit sehr heterogen
sind – Heute ist dieser Ansatz nicht mehr anwendbar1)
1) Varianz der Samples für individuelle Brands wächst stetig weiter
Quelle: Roland Berger, BCN Typology of desires 1997-2006
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
12
Heute braucht es einen neuen Ansatz, um die
Konsumenten ganzheitlich einordnen zu können
RB PROFILER
> Sozio-demografische Daten erfassen
Einstellungen und Anforderungen an
eine Marke nur unscharf
> Der RB Profiler erfasst die Werteorientierung und Einstellungen der
Konsumenten – dies ermöglicht eine
zielgerichtete Unterscheidung
> Basis bietet die Einteilung der
Konsumentenwünsche in
universelle Werte, um die Bedürfnisse
der Konsumenten zu identifizieren
> Die Kundenprofile helfen Unternehmen,
ihre Strategie an die Kundenwünsche
anzupassen
Quelle: GfK, Roland Berger - Corporate Responsibility Studie, Deutschland, Mai 2009
ICH
BAUCH
Nationale
Orientierung Regionale
Produkte
Eigen-Eigen
WorkWork
Life
Bewusste
initiative
balance
Ernährung
Nachbar-Nachbar
Gesundheit
schaftshilfe
Ressoucen-Ressoucen
Sport
Familie effizienz Kultur
Wissenschaft
Soziales Natur
Natur-- & Forschung
Ethische
Engagementschutz
Normen
Klima-- Bildung
Klima
Menschen-Menschen
schutz
rechte
Entwicklungs-Entwicklungs
hilfe
KOPF
DIE ANDEREN
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
13
Werte und Wünsche der Konsumenten geben Aufschluss über
die Bedürfnisse in Bezug auf Unternehmen und Marken
Nationale
Orientierung
Worklife
Balance
Regionale
Produkte
Bewusste
Ernährung
ICH
Eigeninitiative
Nachbarschaftshilfe
Nationale
Orientierung
Ressourceneffizienz
EigenEigenInitiative
BAUCH
Familie
Ethische
Normen
ALTRUISMUS
Source: Roland Berger
Work-life
Workbalance
HEDONISMUS
Regionale
Produkte
Unbeschwert
Sport
Neu&Cool
Sicherheit
Wissenschaft
& Forschung
Bewusste
Gesundheit Ernährung
Nachbar-Nachbar
schaftshilfe Ressourcen
Sport
effizienz
Familie
Kultur
Wissenschaft
Soziales
Konser-Konser
ethische Engagement vatio & Forschung
normen
n
Menschen-- Klima
Menschen
Klima-Bildung
rechte
schutz
Menschenrechte
Gesundheit
KOPF
Kultur
DIE ANDEREN
Konservation
Klimaschutz
Bildung
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
14
Wir unterscheiden fünf Konsumententypen mit einem ganz
unterschiedlichen Werteprofil
Konsumententypen
Verantwortungsbewusste
Engagierte
Kritisch
Konsumierende
Fortschrittliche
Macher
Ich-zentrierte
Genießer
Eigenverantwortliche
Familienmenschen
Regionale Produkte
soziales Engagement
Gesunde Ernährung,
Ethische Normen
Nahes Umfeld,
Forschung
Gesundheit, Kultur,
Bildung
Work-Life Balance, Nahes
Umfeld, Familie
21,2%
19,5%
Quelle: GfK; Roland Berger
18,2%
21,2%
19,9%
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
15
PREMIUM
BRAND
PROMOTION
EIGENMARKE
Mehr als 40 Prozent dieser Konsumenten fordern heute
nachhaltige Produkte und geben dafür mehr aus
Ich-zentrierte
Genießer
44%
15% 21%
20%
Eigenverantwortliche
Familienmenschen
42%
17% 22%
19%
Fortschrittliche
Macher
Kritisch
Konsumierende
Verantwortungsbewusste Engagierte
44%
40%
44%
20%
> Kritisch Konsumierende und
Verantwortungsbewusste
Engagierte machen zusammen
~40% der deutschen Bevölkerung aus
> Diese beiden Kundentypen
legen viel Wert auf Bio-Qualität
und Nachhaltigkeit
22% 14%
15% 19%
13% 20%
26%
23%
40%
der
Deutschen
> Kaufen verhältnismäßig oft
Premiumprodukte
> Sie geben dafür im Vergleich
zu anderen Konsumenten auch
mehr Geld aus
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
16
Die Einstellung zu Nachhaltigkeit beeinflusst die
Konsumententypen auch in ihrem Kaufverhalten
Einfluss der Einstellungen auf das Kaufverhalten [2008; %]
EINSTELLUNG
KAUFVERHALTEN
Zustimmung zur Frage
"Kaufe bei Nahrungsmitteln lieber
Bioprodukte"
15,9
Ich-Zentrierter Genießer
2,7
13,1
Fortschrittliche Macher
Verantwortungsbewusste Engagierte
Eigenverantwortliche
Familienmenschen
%-Anteil von Bio-Produkten an den
Gesamtausgaben für Lebensmittel und
Getränke
1,4
31,7
9,1
4,6
1,9
31,2
Kritisch Konsumierende
Ø 21,2
Quelle: GfK, Roland Berger – Corporate Responsibility Studie, Deutschland, Mai 2009
4,3
Ø 3,1
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
17
"Verantwortungsbewusste Engagierte" und "Kritisch
Konsumierende" verfügen über eine relativ hohe Käuferzahl
Käuferzahl [Mio. Haushalte, 2008]
CR-TYPEN
Verantwortungsbewusste Engagierte
Kritisch
Konsumierende
Fortschrittliche
Macher
Ich-zentrierte
Genießer
Eigenverantwortliche
Familienmenschen
Quelle: GfK; Roland Berger
8,3
7,6
7,1
8,3
7,8
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
18
"Verantwortungsbewussten Engagierten" und "Kritisch
Konsumierenden" kaufen überdurchschnittlich oft ein
Frequenz [Anzahl Shoppingtrips/HH, 2008]
CR-TYPEN
Verantwortungsbewusste Engagierte
HH: Haushalt
Quelle: GfK; Roland Berger
195
Kritisch
Konsumierende
Fortschrittliche
Macher
211
168
Ich-zentrierte
Genießer
186
Eigenverantwortliche
Familienmenschen
183
Ø 195
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
19
Der durchschnittliche Einkaufswert liegt zwar im Mittelwert …
Durchschnittsbon [EUR, 2008]
CR-TYPEN
Verantwortungsbewusste Engagierte
Kritisch
Konsumierende
Fortschrittliche
Macher
Ich-zentrierte
Genießer
Eigenverantwortliche
Familienmenschen
15,81
15,12
16,53
13,61
15,92
Ø 15,31
Quelle: GfK; Roland Berger
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
20
… aber ihre Gesamtausgaben sind im Vergleich der fünf
Konsumententypen am höchsten
Gesamtausgaben [Mio. EUR, 2008]
CR-TYPEN
Verantwortungsbewusste Engagierte
Kritisch
Konsumierende
Fortschrittliche
Macher
Ich-zentrierte
Genießer
Eigenverantwortliche
Familienmenschen
Quelle: GfK; Roland Berger
25.573
24.332
19.696
20.993
22.652
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
21
Auch chinesische Konsumententypen zeigen ähnliche
Vorlieben, was die Nachhaltigkeit anbelangt
53% DER CHINESEN …
Konformist
(8%)
… HABEN GROSSES INTERESSE AN "GREEN"
"Kaufe keine Produkte von Firmen, die die Umwelt schädigen"
Traditionalist
(9%)
Traditioneller
Maximalist
(12%)
Minimalist
(11%)
Moderner
Performer
(11%)
36%
49%
12%
3%
"... würde Green Products bevorzugen"
42%
50%
7%
1%
"… sehe die Notwendigkeit, umweltfreundlich zu handeln"
50%
Strongly agree
43%
Agree
Disagree
6% 1%
Strongly disagree
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
22
Nachhaltigkeit und Qualität können aus unterschiedlichen
Gründen eine Rolle spielen
TRADITIONALIST (9%)
> Verantwortungsbewusster Familienmensch
> Legen viel Wert auf Sicherheit und Freunde
> Langzeitziele, die sie stetig verfolgen
> Bevorzugen Qualität, Natürlichkeit und Faire
Produkte
> Sind bereit, einen Mehrpreis zu zahlen
> Mittelmäßiges bis hohes Einkommen, mit Anfang bis
Mitte 30ig
TRADITIONELLER MAXIMALIST (12%)
> Verbinden traditionelle Einstellung mit
maximalistischem Konsumverhalten
> Trotz geringem Einkommen spielt der Preis eine
nebensächliche Rolle
> Ihr Kaufverhalten ist stark von ihrer Werteprägung
abhängig
> Status und Spaßgedanke wird durch Kaufverhalten
untermauert
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
23
Die nächste Welle der technologischen Entwicklung wird
schon wegen der Größe der Märkte aus Asien kommen
BEISPIEL – HYBRIDAUTO IN CHINA
> Der Markt ist kaum erschlossen
> Der chinesische Automarkt wird den der USA
in der nächsten Dekade überholen
> Shanghai General Motors testet ein lokal produziertes Hybridauto, das 15%
effizienter im Verbrauch ist, bei nur geringfügig höherem Preis
> Mit 1,3 Mrd. Einwohnern könnte China 100 Mio. Autos auf die Straße bringen,
wenn der Markt mit dem weltweiten Durchschnitt von 10% weiterwächst
Notes: Chinas vier größte Städte sind Beijing, Guangzhou, Shenzhen, Shanghai. Zusammen haben diese 57 Mio. Einwohner und erwirtschaften 14% des nationalen BIP
(4,9 Trillionen Rmb im Jahr 2009). Durchschnittliches Wachstum trotz Krise bei rund 7%
Quelle: Chinese Consumer Report 2009; Edition Cnn.com
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
24
C
STRATEGIE – Wie können Unternehmen die
neuen Ansprüche der Kunden befriedigen?
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
25
Corporate Responsibility wird bisher vor allem als Werbung
missverstanden
Corporate Responsibility (CR) wird eine andere Rolle spielen
CR als Marketing-/
PR-Thema
CR als zusätzliches
Unternehmensthema
CI
> An Stababteilungen, wie
PR oder Marketing
abgegeben
CR als integraler
Bestandteil von Unternehmen gefordert
CSR
> CR-Projekte oft ohne jeden
Bezug zum eigentlichen
Geschäft verteilt (Gießkannenprinzip)
> CR als Kernbestandteil der
Unternehmensstrategie
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
26
CR wird ein integraler Bestandteil des Kerngeschäfts
CR
WIRTSCHAFTLICHE
LEISTUNG
Quelle: GfK; Roland Berger
SOZIALE
LEISTUNG
ÖKOLOGISCHE
LEISTUNG
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
27
Startpunkt einer Strategie ist die Identifikation der relevanten
CR-Themen der eigenen Zielgruppen
Relevante Themen – Beispiel Verantwortungsbewusste Engagierte
Profil
Relevante Themen
Nationale
Orientierung
Eigen-Eigen
initiative
NachbarNachbarschaftshilfe
Regionale
Produkte
Work-Life
Workbalance
1
Gesundheit
RessourcenRessourceneffizienz
Sport
Familie
3
Bewusste
Ernährung
Kultur
Soziales
Engage-Engage
ment
Ethische
Normen
Menschen-Menschen
NaturNaturschutz
Wissenschaft
& Forschung
Klima- Bildung
Klimaschutz
Entwicklungs--hilfe
Entwicklungs
rechte
= Überdurchschnittliche Zustimmung
Quelle: GfK, Roland Berger
2
= Unterdurchschnittliche Zustimmung
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
28
Um Zielkunden wirklich zu überzeugen, müssen deren
Ansprüche lückenlos erfüllt werden
Beispiele für "Klimaschutz"
Sehr gut, aber fast schon Standard
… die nächste Ebene
> Umweltfreundliche Produkte
> Energiesparende Distribution
> Ganzheitliche Optimierung des Unternehmens z.B. durch CO2 neutrale
Wert-schöpfungsketten
Henkel:
Terra Activ
Provamel Sojaprodukte: Walkers:
CO2-Labelling
CO2 neutrale Produkte
und Fertigung
Wal*Mart:
Hybrid Trucks
Quelle: GfK; Roland Berger; Firmeninformation
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
29
Um Zielkunden wirklich zu überzeugen, müssen neue
Konzepte entwickelt werden
Beispiele für "Bewusste Ernährung"
Sehr gut, aber fast schon Standard
… die nächste Ebene
> Angebot von Produkten zur
ausgewogenen Ernährung
> Entwicklung des Händlers vom
klassischen Verkäufer zum Ernährungsberater
McDonald's: Salat
Tefal: "Gesund Genießen" Initiativen
Schwartau: Fruit2day
"Gesundheit & Genuss
gehört zusammen"
Dr. Hademar Bankhofer
Quelle: GfK; Roland Berger; Firmeninformation
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
30
Um Zielkunden wirklich zu überzeugen, müssen entsprechende Angebote geschaffen werden
Beispiele für "Ethische Normen"
Sehr gut, aber fast schon Standard
… die nächste Ebene
> Einhaltung ethischer Normen in Entwicklungsländern
– Bei der Herstellung
– Im Handel
> Beachtung ethischer Normen im direkten
Umfeld
> Nachhaltige Rohstoffe als Industriestandard
C&A: Kontrolle von
Arbeitsbedingungen
Zotter, AT: Fairtrade
Schokolade
Quelle: GfK; Roland Berger; Firmeninformation
Fairtrade: Produkte aus
Entwicklungsländern
Fair Milch: Milchprodukte aus Deutschland
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
31
3. CR entwickelt sich zu einem echten Wettbewerbsfaktor
Strategische Bedeutung von CR für Unternehmen im Zeitverlauf
100%
ANTEIL NACHHALTIG
HANDELNDER UNTERNEHMEN
AN GRUNDGESAMTHEIT
Zeit
"POINT OF DIFFERENTIATION"
CR ist ein Wettbewerbsvorteil
Quelle: Roland Berger
"POINT OF PARITY"
CR wird zur
Notwendigkeit
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
32
4. CR leistet je nach Unternehmensmotivation unterschiedliche Beiträge zum Unternehmenserfolg
CR-HANDLUNGSFELDER
GESCHÄFTSDifferenzierend –
GENERIEREND Sich am Markt
differenzieren
GESCHÄFTSSICHERND
Zeit
RISIKOMINIMIEREND
Quelle: Roland Berger
Essentiell –
Unternehmen
stärken
Obligatorisch –
"License to operate"
erhalten
BEITRÄGE ZUM
UNTERNEHMENSERFOLG
> Neue Kunden und neue Märkte
erschließen
> Neue Geschäftsmodelle entwickeln
> Marke und Preisposition stärken
> Mitarbeiter gewinnen, qualifizieren und
binden
> Materielle Risiken minimieren
> Reputationsverlusten vorbeugen
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
33
Der Stellenwert von CR in Unternehmen wird sich weiter
verändern und gewinnt zusehends an Wichtigkeit
Stellenwert von CR in Unternehmen
GESTERN
HEUTE
MORGEN
> Punktuell
> Opportunistisch
> Eindimensional
> Taktisch
> Ganzheitlich
> Strategisch
"EINZELAKTIONEN"
"FLICKENTEPPICH"
"AUS EINEM GUSS"
Quelle: GfK; Roland Berger
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
34
"CSR hat die Nische der sozio-romantischen
Philanthropie hinter sich gelassen"
Dr. h.c. August Oetker
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
35
E
KONTAKT
FIN_Vortrag_Norddt_Wirtschaftskongress (2).pptx
36
Ansprechpartner
TORSTEN OLTMANNS
Partner, & Global Marketing Director
Roland Berger Strategy Consultants GmbH
Tel: +49 (40) 37631-4442
E-mail: torsten_oltmanns@de.rolandberger.com
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37
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