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Mach es wie Gott, werde Mensch! Mach es wie Gott, werde Mensch!

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Mitteilungsblatt der Pfarre Ottnang am Hausruck
Mitteilungsblatt der Pfarre Ottnang am Hausruck
Jahrgang 46/4
Weihnachten 2011
Mach es wie Gott,
werde Mensch!
Foto © Ehrenfellner
Ein Neuanfang zum Jahreswechsel - Kaplan Moses
Worte des Pfarrers zur Menschwerdung Gottes
Wer versichert das Wunder Mensch - wm
Mein Draht nach oben - Martha Holzmannhofer-Asamer
Gedanken zur Pfarrgemeinderatswahl 2012
Wer mitmacht erlebt Gemeinde - Rund um den Kirchturm
Das ist die stillste Zeit im Jahr … - von der Jugend für die Jugend
www.pfarre-ottnang.at
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www.pfarre-ottnang.at
dez 2011 | von mensch zu mensch | 1
Worte des Kaplans
EIN NEUANFANG ZUM
JAHRESWECHSEL
von
Kaplan Dr. Moses Valentine Chukwujekwu
Die Sehnsucht nach Fortschritt, nach Verbesserung im Leben ist dem Menschen
hautnah. Fortschritt heißt aber nicht nur
neue, sondern auch bessere Schritte nach
vorne machen. Und dies gelingt dem Menschen wohl nicht durch ständige Schritte.
Pause und Rückblick gehören dazu. Wenn
man eine Pause macht, macht man oft keine weiteren Schritte.
Die Zeit der Pause dient dem Menschen zur Rückschau auf die
schon gemachten Schritte. Sie hilft ihm, auf die eigenen Spuren zurückzublicken, um diese wahrzunehmen und zu bewerten.
Manchmal gibt es aber keine Pause zwischen einem Ende und einem Neubeginn. Das eine folgt sofort dem anderen. In diesem Fall
scheint es, als ob es keine Möglichkeit gäbe, sowohl die abgelaufene Phase, als auch die Phase, die beginnt, zu bedenken.
Es ist oft mehr bei den Menschen betont, die den Lauf ihrer Zeit
nicht bewusst und kritisch wahrnehmen, oder die sich nur vom
Zeitgeist auf dem Weg des Lebens mittragen lassen. Solche Menschen machen keine bewussten Schritte nach vorne. Sie gehen
nur vorwärts und sagen sich: „Alles was Gestern mit sich trägt,
Die Kirche spielt eine wichtige Rolle - auch in lhrem Leben
Die Katholische Kirche spielt im Leben
jedes einzelnen Menschen eine wichtige Rolle - für manche immer, für manche hie und da, für manche gerade
dann, wenn es ernst wird im Leben,
wenn es um die wichtigen Dinge geht
- bei der Taufe, bei der Firmung, bei
der Hochzeit. Aber auch bei einem Todesfall.
lnsgesamt 1,1 Millionen Menschen bekennen sich in unserem Bundesland
zur römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft. Das sind fast 80 Prozent
der Gesamtbevölkerung. Sie können
sich auf die Kirche verlassen, auf die
Nähe und auf das Angebot. Die 487
Pfarren unserer Diözese garantieren
diese Nähe zu den Gläubigen. Das gilt
nicht nur in den Ballungsräumen, sondern auch auf dem Land. Die Kirche in
Oberösterreich ist ein sehr lebendiger
Organismus.
können wir nicht mehr ändern, alles was Morgen anbietet, können wir nicht beeinflussen!“. Ein Denken solcher Art gehört zur
Schule des Fatalismus und Determinismus, die behaupten: Für den
Menschen ist alles im Voraus entschieden. Er ist nicht frei, eigene
Entscheidungen zu treffen.
Die Christen aber glauben, dass der Mensch seine Zeit und den
Lauf seines Lebens bewusst gestalten kann. So ist es bei jedem
vernünftigen Menschen! Die Stunde des Tages, die Tage des Monats, die Monate des Jahres und die Jahre des Lebens, alle vergehen umsonst, wenn der Mensch sie nicht bewusst erlebt und
sie als verschiedene Momente seiner Entwicklung und der eigenen
Fortschritte wahrnimmt und erfährt. Jeder Neuanfang ist also wie
eine Knospe, die sich entfaltet und die Blüte, die sie birgt, aufblühen lässt. Voll Erwartungen, voll Hoffnungen aber auch oft voll
Angst und Unsicherheit ist jeder Neubeginn.
Das Jahr 2011 rückt näher zum Ende und der Beginn des neuen Jahres 2012 kündigt sich voller Geschwindigkeit an. Wie nehmen wir diesen Jahreswechsel und diesen Neubeginn wahr? Was
geschieht in uns? Was müssen wir ändern, verbessern und was
bleibt? Wie kann dieses Ereignis unsere menschliche und spirituelle Entwicklung prägen? Wie kann es für uns ein Anlass zum
Fortschritt im ganzen Leben sein? Diese und noch andere Fragen
können uns beschäftigen, wenn wir uns dem Jahresende und dem
Beginn des neuen Jahres nähern.
Gottes Segen für diesen Neuanfang zum Jahreswechsel wünscht
Kaplan Dr. Moses Valentine Chukwujekwu
2 | von mensch zu mensch | dez 2011
Gesegnete Weihnachten, viel
Glück und Gesundheit im Neuen
Jahr wünschen
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchenbeitragsstelle .
Danke für Ihren Kirchenbeitrag!
Redaktionsteam:
Pfarrer KR Mag. Konrad Enzenhofer,
Hedwig Distlbacher(hd),
Mag. Andreas Gasselsberger (ag),
Mag. Franz Huemer (fh),
Wolfgang Mayr (wm)
email:
vonmenschzumensch@gmx.at
Redaktionsschluss für die
nächste Ausgabe: Fr, 17. Feb. 2012
Worte des Pfarrers
Ein Kind verweist uns auf das Wunder der
Menschwerdung Gottes!
Liebe Pfarrangehörige
und Leser unseres Pfarrbriefes!
Es ist Advent. Weihnachten steht vor der
Tür. Ein Fest, das in jeder Familie gefeiert
wird, ein Fest, auf das sich die Kinder so
freuen, ein Fest, das wie kein anderes, die
Herzen von uns Menschen berühren kann. Warum?
Ich glaube, es ist die Botschaft des Kindes in der Krippe.
Gott, der Liebe ist, steigt herab in unsere Welt, liefert sich uns aus
und wird Mensch. Er wird ganz klein, ein Kind, ohnmächtig und hilflos – um uns seine Liebe zu zeigen.
Menschgewordene Liebe im Kind von Bethlehem!
Der große, erhabene Gott, der die Welt mit all ihren Wesen ins
Dasein rief, lässt uns seine grenzenlose Liebe spüren in voller Solidarität mit uns Menschen, mit den Kleinen und Armen, mit den Leidenden und Heimatlosen. Das ist das Wunder
der Menschwerdung Gottes!
Allerdings ist dieses Wunder mit dem
historischen Geschehen vor gut 2000
Jahren nicht zu Ende. Gott will immer wieder – durch uns – Mensch
werden, indem wir Menschen werden, in denen die Liebe Gottes lebendig ist. Erst dann wird sichtbar,
dass wir Ebenbild Gottes sind.
Es tut uns allen gut. Wenn uns
jemand wohlwollend, mit aufrichtiger Liebe, begegnet.
In einer Textsammlung las ich:
„Weihnachten ist immer dann,
wenn man die Tränen in den Augen
eines Kindes abwischt.
Weihnachten ist immer dann,
wenn man die Waffen niederlegt und
sich verständigt.
Weihnachten ist immer dann,
wenn die Herzen Beleidigungen vergessen und wahrhaft
geschwisterlich sind.
Weihnachten ist in den Augen des
Armen,
den man an seinem Krankenbett
besucht.
Weihnachten ist in den Händen dessen,
der sein tägliches Brot mit anderen
teilt.
Weihnachten ist alle Tage auf Erden,
denn Weihnachten ist die Liebe.“
So bin ich dankbar für das Geschenk
der Menschwerdung Gottes
und wünsche allen ein gesegnetes
Weihnachtsfest
mit dem tiefsinnigen Wunsch von
Bischof Kamphaus:
Das Kind in der Krippe sagt uns,
dass uns Gott von Herzen gut ist.
Gott wird Mensch in mir, wenn
ich dem neben mir gut bin, ihm wohlwollend und hilfsbereit begegne.
„Mach es wie Gott – werde
Mensch!“
Euer Pfarrer
Die Sternsinger sind wieder unterwegs.
Wir bitten um freundliche Aufnahme!
2.1.2012: Manning, Furtpoint, Hofmanning, Hagleithen, Redl, Zaun, Christlberg, Grub, Achleithen, Schachen, Bärnthal, Lehen
3.1.2012: Hinterer Winkl, Oberottnang
4.1.2012:
Bahnhofsgebiet, Niederottnang, Lawog
dez 2011 | von mensch zu mensch | 3
Das Wunder Mensch - Leitartikel
Wer versichert das Wunder Mensch?
Die Schlagzeilen sind voller Krisenmeldungen: Terrorangst, Naturkatastrophen
und nun auch Finanz- und Wirtschaftskrise. In solchen Zeiten sehnen sich die
Menschen nach Sicherheit und bleibenden Werten. Doch wer oder was
kann den Menschen noch Sicherheit geben.
„Wir versichern das Wunder Mensch!“ Vielleicht kennen auch Sie diesen Werbeslogan einer großen österreichischen Versicherungsanstalt. Gewiss ist es
vernünftig vorzusorgen, um nicht im Fall des
Falles finanziell in der Luft zu hängen. Doch
der Glaube an die von der Finanz- und Versicherungswelt vorgegaukelte Sicherheit
ist in den letzten Monaten gehörig ins
Wanken geraten. Nicht nur die staatliche
Pensionsvorsorge, auch die private ist für
viele unsicher geworden. Eben erst haben
wir uns daran gewöhnt, dass uns der Staat
nicht hundertprozentig vor irgendwelchen
Foto © M. Binder
fundamentalistischen Terroristen schützen
Gott ist die beste Versicherung kann, selbst wenn wir viele demokratische
für das Wunder Mensch.
Grundrechte im Kampf gegen den Terrorismus hintan gestellt haben. Ebenso haben
uns die immens gestiegenen Öl- und Energiepreise daran erinnert, dass die Lebensgrundlagen auf der Erde
begrenzt sind und ständiges Wachstum nicht möglich ist. Wie wird es weitergehen? Was bringt die Zukunft?
Diese und ähnliche Fragen beschäftigen viele Zeitgenossen. Viele hören ängstlich auf die Prognosen von
Rating-Agenturen, Klimaforschern und anderen Unheilspropheten.
Doch wird nun wirklich alles schlechter? Gerät die Welt tatsächlich aus den Fugen? Ein nüchterner Blick in andere Weltgegenden
und in unsere Geschichte zeigt, dass das Leben fast immer unsicher und gefährdet war. Der bei uns weit verbreitete Glaube an
den technischen Fortschritt und die Problemlösungskompetenz der
freien Märkte stand immer auf einer unsicheren Grundlage und war
unverantwortlich. Es schmerzt, dass wir uns von liebgewordenen
Götzen verabschieden müssen. Doch die Enttäuschung hat auch viel
Positives an sich. Wer bisher auf irgendwelche Trugbilder vertraut
hat, für den bedeutet das Ende der Täuschung die Möglichkeit, endlich einen klaren und realistischen Blick auf die Welt zu bekommen.
Seit 2000 Jahren spricht die christliche Botschaft von einem Leben
in Fülle – und das nicht nur für einige wenige Privilegierte, sondern
für die gesamte Menschheit. Aber ist diese Vision nicht mindestens so naiv, wie die oben erwähnte Fortschritts- und Marktgläubigkeit? Recht verstanden, verheißt diese Botschaft nicht das Blaue
vom Himmel, sondern dass der Himmel bereits auf der Erde – hier
und heute – beginnen kann. Nämlich dort, wo Menschen respektvoll
und achtsam miteinander umgehen; dort wo der Mensch unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit, seinem Vermögen, seinem Geschlecht, seiner Rasse und Religion in den Mittelpunkt gestellt wird;
wenn der Mensch als Schwester und Bruder gesehen wird und nicht
als Humankapital, Konsument oder Konkurrent. Das ist sicher nicht
einfach und verlangt, dass wir manche Verhaltensweisen im persönlichen Bereich ebenso wie im weltweiten Zusammenleben grundlegend verändern. Aber nur so können wir es schaffen, das Leben auf
4 | von mensch zu mensch | dez 2011
eine sichere und friedliche Grundlage
zu stellen. Friede ist nur durch Gerechtigkeit möglich.
Christen feiern zu Weihnachten, dass
Gott Mensch geworden ist; nicht nur in
der Person Jesu von Nazareth. Er lässt
sich in jedem Menschen finden, denn
Gott hat den Mensch als sein Ebenbild
geschaffen. Die Versicherung Gottes,
dass er bei uns bleibt und uns liebt,
verhilft den Menschen zu einer unverlierbaren Würde unabhängig von Leistung und Besitz. Das kann in unserer
Gesellschaft, in der viele am Leistungsdruck ausbrennen oder unter die Räder
kommen, befreien und Sicherheit geben. Nehmen Sie sich gerade zu Weihnachten Zeit füreinander und pflegen
Sie ihre Beziehungen. Sie werden etwas vom Geheimnis spüren, dass Gott
im Menschen wohnt – in den Menschen
um Sie herum und in Ihnen selbst.
Denn Gott ist die beste Versicherung
für das Wunder Mensch.
wm
Mein Draht nach oben
Mein Draht nach Oben
Menschen unserer Pfarre erzählen von ihrer Beziehung zu Gott
Für diese Ausgabe war die Hebamme Martha HolzmannhoferAsamer zum Gespräch mit der Redaktion des Pfarrblatts bereit.
Wie stellst Du Dir Gott vor?
Ich glaube, dass er Kraft gibt,
die ich auch schon oft gespürt
habe. Ich finde das aber nicht
immer in der Kirche, sondern
draußen in der Natur, in der
Begegnung mit Menschen, im
Blick auf das Leben und auf
Schicksale, die sich wandeln.
Wenn man irgendetwas auferlegt bekommt, wo man sich denkt: „Das ist jetzt ganz furchtbar!“
und man Jahre später versteht, warum das so war, dann denke ich
mir, da hat es eine Kraft gegeben, die das geregelt hat. ... Ich glaube auch, dass er Helferlein hat, sprich Schutzheilige,... und die werden im Arbeitsalltag im Kreiszimmer schon öfters angerufen, wenn
eine Geburt schwierig verläuft, und man sich denkt: „Was soll man
jetzt noch tun.“...
Gibt es so Erlebnisse, wo du spürst,
dass Gott auch im Menschen da ist?
Das klingt jetzt eigenartig, aber am intensivsten erlebe ich das bei Todgeburten, - das ist Gott sei Dank nicht sehr oft
– diese Kinder, die sehen ganz friedlich
aus. Da denke ich mir, die sind direkt bei
Gott. ...
Du hast jetzt von Stoßgebeten im Beruf erzählt, wie betest
du sonst?
Also, dass ich so dasitze und ein Vater unser bete, das ist halt, wenn
ich in die Kirche gehe. Sonst sind das mehrere Dankeschön an Gott
tagsüber, wenn irgendetwas sehr schön ist und es mir gut geht,
oder Stoßgebete, wenn ich Hilfe brauche. ... Ich kann mich aber
auch an den Tod von meinem Papa erinnern, bei der Totenwache,
das war so ganz traditionell mit Rosenkranzgebet, – es war ja für
uns sehr arg, – aber dieser Chor an Leuten, der dann beim Rosenkranzgebet eingesetzt hat, das war so wohltuend, ... das erdet
einen irgendwie, ...
Gibt es irgendwelche Erfahrungen,
die deine Gottesbeziehung geprägt
haben?
Vielleicht ist Gott auch weiblich,... ich
denke mir schon, die Kraft die eine Frau
bei der Geburt freisetzt, die setzt sonst
keiner frei, ... und wenn man sieht,
wenn eine Mutter wie eine Löwin für ihr
Kind kämpft, ... das ist sicher auch etwas
Göttliches. Und dann kommt diese Freude, die auch mit nichts zu vergleichen
ist. Wenn die Mutter ihr Kind dann auf
dem Bauch liegen hat, und wenn sich
alle freuen und strahlen, und wenn der
Papa dann weint, weil er so eine Freude hat, dann ist das wahrscheinlich das
Weihnachtswunder.
Hat auch dein Beruf als Hebamme, wo du Menschen von
Anfang an ins Leben begleitest, deine Beziehung zu Gott
beeinflusst, oder hat das miteinander überhaupt nichts zu
tun?
Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Beruf erlernt habe, weil es
ein ganz besonderer Beruf ist, mit einer Riesenverantwortung, aber
man darf am Wunder des Lebens teilhaben. Aber ich weiß jetzt
nicht, ob der Beruf mein Gottesbild verändert hat. ...
... ich tue mich aber schwer, beim Glaubensbekenntnis zu beten
„..ich glaube an die katholische Kirche“, ich bete lieber „ die christliche Kirche“, denn dieses Polarisieren widerstrebt mir total, weil ich
eben auch im Beruf mit vielen verschiedenen Kulturen zu tun habe
... Ich glaube, es ist egal, ob wir ihn jetzt Gott oder Allah oder sonst
wie nennen. ... Eigentlich geht es ja darum, dass man achtsam
miteinander lebt ... und ich glaube, das gibt es auch in anderen
Kulturen. Die Achtung vor dem Leben, vor dem Mitmenschen, das
wünscht sich Gott von uns. Und es ist wichtig, dass man das auch
lebt.
Welche Eigenschaften würdest du
Gott zuschreiben? Was ist dir wichtig an ihm?
Allwissend, allmächtig, sorgend, fürsorglich, – vielleicht auch herausfordernd,
wenn er einem zum Beispiel eine Prüfung auferlegt.
Was ist dir an Gott noch besonders
wichtig?
Er hat sicher alle Menschen gleich gern,
ganz egal welche Hautfarbe sie haben,
wie viel oder wenig Geld sie haben, und
es steht uns nicht zu, zu urteilen, wie
wertvoll jemand ist.
Danke, dass du dir für dieses Gespräch Zeit genommen hast.
wm
dez 2011 | von mensch zu mensch | 5
wer mitmacht, erlebt Gemeinde
Gedanken zur Pfarrgemeinderatswahl 2012
„Gut, dass es die Pfarre gibt!“ Ich bin sicher, dass dieser Satz für die Pfarre
Ottnang zutrifft. In vielen verschiedenen Gruppen engagieren sich über 200
ehrenamtliche Mitarbeiter, angefangen von den SPIEGEL-Spielgruppen für
die Jüngsten, über Jungschar und Jugendchor bis hin zur Seniorenrunde. Sie
alle bieten für die jeweiligen Lebenssituationen ein attraktives Programm und
geben die Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben, mitzumachen und eigene
Fähigkeiten und Ideen einzubringen. So leistet die Pfarre einen wesentlichen
Beitrag zur Lebensqualität in unserer Gemeinde. Damit das auch weiterhin
so bleibt, und das Angebot an Aktivitäten der Pfarre möglicht bunt und vielfältig ist, braucht es viele Menschen, die bereit sind, ihre Talente und Zeit
einzusetzen und in den für sie interessanten Bereichen mitzuarbeiten. Wer
dazu bereit ist, wird aber auch merken, dass es Freude bereitet, gemeinsam mit anderen etwas zu bewegen, und eigene Anliegen zu
verwirklichen. Ehrenamtliche Arbeit ist gleichzeitig ein Geben und
Beschenktwerden.
„Gut, dass es die Pfarre gibt!“ lautet auch das Motto der kommenden Pfarrgemeinderatswahl am 18. März 2012. Der Pfarrgemeinderat hat die Aufgabe, die Aktivitäten der verschiedenen
pfarrlichen Gruppen zu koordinieren und zu fördern. Damit dies auch in den nächsten fünf Jahren gut gelingen
kann, ist es wichtig, dass Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen zum Mitdenken und Mitarbeiten
bereit sind – Junge und Ältere, Frauen und Männer... Neben den „alten Hasen“ mit ihrer Erfahrung brauchen wir ganz besonders aber auch „neue Gesichter“ mit frischem Schwung und neuen Ideen.
Bitte denken Sie nach, wer für die Pfarre in den nächsten Jahren als Mitglied des Pfarrgemeinderats Mitverantwortung übernehmen sollte. Nehmen Sie an der Suche nach geeignenten Kandidaten teil. Beachten Sie
dazu die im Pfarrblatt eingelegten Vorschlagslisten! Und sollten Sie selbst vorgeschlagen oder gefragt
werden, ob Sie zum Mitmachen bereit sind, dann sagen sie JA! Damit man auch in Zukunft in Ottnang
sagt: „Gut, dass es die Pfarre gibt!“ wm
Gottesdienstordnung und
Verlautbarungen per Mail
Wollen Sie die aktuellen Informationen der Pfarre Ottnang
regelmäßig in Ihrer Mailbox haben? Dann füllen sie das
Onlineformular auf www.pfarre-ottnang.at aus oder senden sie ein Mail an wolfgang.mayr@dioezese-linz.at.
6 | von mensch zu mensch | dez 2011
Pfarrheimwein
für das Festessen im Familien- und Freundeskreis
oder auch für ein besonderes
Weihnachtsgeschenk.
rund um den Kirchturm
Viele gute Sachen wurden wieder bei der Kleidersammlung gespendet. Herr Harrer von der Caritas
musste zweimal fahren um alles wegzubringen.
Danke!
Im Advent werden wir wieder Besuche bei kranken und alten
Pfarrangehörigen daheim und in den Heimen machen, um Grüße
und gute Wünsche im Namen der Pfarre zu überbringen.
Friedenslicht ...
Das Friedenslicht aus Betlehem ist eine Aktion, die 1986 vom ORF
ins Leben gerufen wurde.
Das Licht wird in der Vorweihnachtszeit von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet und nach Wien gebracht. Von dort aus
wird es nach einem Aussendungsgottesdienst weiter auf den Weg
geschickt.
Mittlerweile ist das ORF-Friedenslicht in mehr als 30 europäischen
Ländern zu einem neuen Weihnachtsbrauch geworden. Viele Organisationen bemühen sich, das Licht zu den Menschen zu bringen.
... auch in unserer Pfarre.
Wir möchten darauf hinweisen, dass das Licht am 24. Dezember
ab 8:00 in unseren Kirchen aufgestellt und zur Abholung
bereitgestellt ist, ebenso in der Ortsstelle des Roten Kreuzes in
Thomasoith .
Hier bietet sich auch die Möglichkeit, der Hektik des Vorweihnachtstrubels zu entfliehen und sich in Stille und Einkehr auf das „Kommen Jesu vorzubereiten!“
Thomasroith
Zur Adventrunde am Mittwoch, 7. Dezember
2011 um 14:00 Uhr im Pfarrheim Thomasroith
sind alle recht herzlich eingeladen.
Am Montag, 20. Februar 2012 um 14:00 Uhr im Pfarrheim Thomasroith laden wir zu unserem
„Frauenfasching“ alle ein.
LICHT, du kommst von der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem zu uns.
Wenn wir dich, ein kleines Licht, anzünden, ist es nicht viel, aber wenn
wir es alle tun, wird es heller.
Wir als einzelne, können nicht den
Frieden auf der Welt bewirken, aber
wenn wir alle ein Zeichen des Friedens
geben, in Frieden mit unseren Familien, unserem Nächsten leben,
dann wird Weihnachten überall sein,
und das Friedenslicht Jesu wird überall und in allem erstrahlen.
Denke
an
deine/n
Nächsten - hat er die
Möglichkeit sich das
Friedenslicht zu besorgen? Denkt er/sie daran?
BRING ES IHM/IHR
- es ist Begegnung!
Unsere Barbarakirche haben wir am
Montag, 7. November 2011 gereinigt.
15 Frauen waren zum Putzen bereit.
Danke fürs Arbeiten!
Ein „Danke“ auch an Fleischerei Alscher und Bäckerei Kastinger für die
Jausenspende.
Nach getaner Arbeit!
dez 2011 | von mensch zu mensch | 7
wer mitmacht, erlebt Gemeinde
Glenn Miller & Sauschwanzl
Die Volksbühne Ottnang, unter der Gesamtleitung von
Elisabeth Haslinger und Sandra Holzmannhofer, bringt
von 3. bis 21. März 2012 die Komödie „Glenn Miller &
Sauschwanzl“, von Christian Lex auf die Bühne des Pfarrsaales Ottnang.
Frühjahr 1946: Die resolute Metzgersfrau Johanna versucht, ihre Familie so gut wie möglich durch die harten
Nachkriegsjahre zu bringen. Deshalb schlachtet sie hin und wieder vorschriftswidrig im Geheimen mit Hilfe
von Cousin Ernst-August. Hinderlich ist nur, dass dieser kein Blut sehen kann und immer wieder und überall in
Ohnmacht fällt. Als sie nach einer überraschenden Kontrolle beinahe auffliegen, meldet Johanna ganz offiziell
die Schlachtung eines Schweines an. In Wirklichkeit sind es jedoch zwei. Bei der Überprüfung durch Captain
Arch Duke kommt es prompt zu einem verhängnisvollen Fehler…
Unter der Regie von Hubert Lagler werden neben zahlreichen bekannten Schauspielern auch einige Neue Gesichter die Theaterbühne Ottnang betreten. Susanne Schmidinger und Alois Voraberger schnuppern das erste
Mal Bühnenluft.
Besonders freut es uns auch, Dr. Moses Valentine Chukwujekwu auf der Ottnanger Theaterbühne begrüßen zu
dürfen.
Premiere: Samstag, 3. März 2012 - 20:00 Uhr
die weiteren Spieltermine:
Samstag
10. März
20:00h
Samstag
17. März
20:00h
Sonntag
11. März
18:00h
Sonntag
18. März
18:00h
Freitag16. März
20:00hMittwoch
21. März
20:00h
Weitere Informationen sowie Vorverkaufskarten ab 1. Februar 2012 auf
www.pfarre-ottnang.at/volksbuehne
Der Nikolaus kommt ins Haus
Wer den Besuch des hl. Nikolaus zu einer schönen
Familienfeier am 5. oder 6. Dezember wünscht, möge
sich bei Fam. Ennser (tel. 7312) anmelden.
Die Katholische Männerbewegung verkauft artgerechte Singvögelherbergen. Die Nistkästenaktion startet
wieder im Jänner 2012.
Der Männertag findet am Sa, 25. Februar 2012 um
20:00 Uhr im Pfarrheim Ottnang zum Thema „Worüber
Mann nicht (gerne) spricht.“
Foto © Pohn
Ottnang - Termine
•
Adventfeier am 7. Dezember 2011 um 19:30 Uhr im Pfarrheim.
Thema: „Was ist das Wichtigste an Weihnachten?“
• Jahreshauptversammlung am 2. Februar 2012 um 14:00 Uhr im Pfarrheim
mit Ehrung langjähriger Mitglieder.
• Kreuzweg am 4. März 2012 um 14:00 Uhr in der Pfarrkirche.
• Liebstattsonntag am 18. März 2012 mit Fastensuppeessen und Herzenverkauf.
8 | von mensch zu mensch | dez 2011
rund um den Kirchturm
Ganz herzlich möchten wir Euch einladen zum Vortrag mit
Ursula Zwielehner
Thema: Rituale als liebevolle Begleiter
9. Februar 2012, 19:30 Uhr, Pfarrheim Ottnang
Dieser Vortrag wird gemeinsam vom Ausschuss Ehe und Familie und
dem KBW veranstaltet.
FA Schöpfung
Die Welt ist ein Dorf die globale Verteilungsproblematik
Die Weltbevölkerung auf ein Dorf mit 100
Menschen geschrumpft; so werden globale Probleme verständlicher bzw. Lösungen
greifbar.
Vortrag mit Prof. Josef Nussbaumer
Referentin: Mag. Angelika Gumpenberger-Eckerstorfer
Bildungzentrum
St. Franziskus Ried i. I.
Zum
Valentinstag:
Beziehung
braucht Blumen und mehr ...
Ein Abend für Partner, die einander
wertschätzen
Mo. 13. Februar 2012, 19:00 Uhr
Leiter: Mag. Franz Harant
Bildungszentrum
Maximilianhaus
Attnang Puchheim
Tage zum Innehalten
für Menschen in Ehe und Partnerschaft
Fr. 27. Jänner 2012, 18.00 Uhr
bis So. 29. Jänner 2012, 16.00 Uhr
Referent: Pater Alois Parzmair
Do. 26. Jänner 2012
19:30 Uhr im Pfarrheim Ottnang
Was wäre, wenn …
die Welt ein Dorf mit 100 Menschen
wäre?
Wo und wie würden die Menschen dort leben? Welche Sprachen würden gesprochen? Was arbeiten die Leute? Wie viele Kinder gäbe es?
Woher käme die Energie? Wohin „verschwindet“ der Müll? Und: Wie
kämen diese Menschen wohl miteinander aus?
Der Vortrag „Die Welt ist ein Dorf - die globale Verteilungsproblematik” gibt auf diese komplexen Fragen verständliche Antworten. Es
erzählt die letzten 200 Jahre Menschheitsgeschichte anhand des fiktiven Dorfes „Globo”, das im schicksalsträchtigen Jahr 2000 von 100
Menschen bevölkert wurde.
Hr. Nussbaumer (gebürtiger Neukirchner bei Altmünster) ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Historiker und Ökonom am
Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte an der der
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
Von Mensch zu Mensch, Informationsblatt der Pfarre Ottnang
Inhaber, Herausgeber und Redaktion:
Pfarre Ottnang, Hauptstraße 14, 4901 Ottnang a.H.
Hersteller: Druckerei Vöckladruck, Oberthalheim 6, 4850 Timelkam.
erscheint viermal jährlich.
Bilder: wenn nicht besonders gekennzeichnet, Pfarre, Privat
Grafik/Layout: Mag. Franz Huemer
Bildungshaus Puchberg
Die Liebe gestalten
Ein Beziehungstag für Paare im
2. Ehejahrzehnt
Sa. 10. Dezember 2011,
9:00 bis 17:30 Uhr
Wie Rituale den Familienalltag erleichtern und bereichern
Impressum:
Termine
Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht,
und dabei auch spenden möchte, kann bei
Gerlinde
Niedermayr
(Gartenstraße
Tel.
6328) das neue Benefizkochbuch der oö
Familienhelferinnen
zum Preis von €15,- erwerben.
Kanzleistunden
Unser Pfarrbüro ist für Sie
von Dienstag bis Freitag
von 9:00 bis 11:00 Uhr geöffnet.
Sie erreichen uns auch telefonisch:
07676/7221,
Pfarrer Mag. Enzenhofer auch unter
0676/87765274
oder per Mail:
pfarre.ottnang@dioezese-linz.at
Weitere Termine und Aussprachen
nach Vereinbarung.
dez 2011 | von mensch zu mensch | 9
wer mitmacht, erlebt Gemeinde
Liebe Jungscharkinder und Eltern
Mit diesem Ansturm hätten wir wirklich nicht gerechnet!
Echt super, dass wir so viele neue Gesichter zum Start begrüßen durften. Es kann sicher nicht
jede Jungschar mit 40 Kindern in ein Theater fahren. Hoffentlich hatten alle ihren Spaß dabei.
Unsere nächsten Termine:
10. Dezember: 16.00 – 18.00 Uhr
17. Dezember: 16.00 – 18.00 Uhr
Die HS-Mädels beim Eislaufen in der Reva-Halle.
Wie man sieht, hatten
sie ihren Spaß dabei.
Wir hoffen, dass ihr auch weiterhin so zahlreich in die Stunden kommt.
eure JS-Leiter
NEUES AUS DEN SPIELGRUPPEN OTTNANG – MANNING
Neues aus der Spielgruppe „Krabbelmäuse“
SPIEGELINI-Termine
jeden 1. Freitag im Monat von 14.30 bis 17.30
Uhr.
Wichtiger Termin zum Vormerken:
Spielzeugflohmarkt 30.3.2012, 14.30 bis
17.30 Uhr
Wieder hat im September ein aufregendes Spielgruppenjahr unter der neuen Leitung von Sabrina Huber begonnen. Es wird fleißig gesungen, gespielt, mit allen Sinnen geforscht und gebastelt. Voller Freude stellten die
kleinen „Mäuse“ eine Laterne her. Bei einer besinnlichen
Martinsfeier im Kerzenschein konnte man das Glänzen in
den Augen der Kinder kaum übersehen.
10 | von mensch zu mensch | dez 2011
Standgebühr: € 2,00
Anmeldung bei Ingrid Salmhofer,
Tel. 0650/9898498
Für Speis und Trank ist gesorgt, der Reinerlös
kommt dem Pfarrheimneubau zugute.
Kinderseite
Liebe Kinder!
Wieder ist Advent. Die zweite
Kerze am Adventkranz brennt
und wir freuen uns auf Weihnachten - das Geburtstagsfest
von Jesus Christus. Zu Weihnachten möchten wir miteinander feiern und guten Freunden
mit kleinen Geschenken eine
Freude bereiten. Es ist auch
die Zeit für schöne Geschichten, Gedichte und Basteleien.
Ich hoffe, ihr habt Spaß mit der Kinderseite.
Eine geheimnisvolle Adventszeit und frohe Weihnachten
wünschen euch Babsi und Steff.
Weihnachtliche Teelichter
Aus Mandarinenschalen mit einer Keksform kleine Sterne ausstechen. Diese
eine Weile trocknen lassen und
anschließend mit
Klebstoff auf die
Aluminiumschale
kleben. So sehen
die Kerzen sehr
festlich aus.
Weihnachtsengel
Welcher Hirte bringt dem Jesuskind das Brot
und welcher bringt die Milch?
Den Engel mehrmals kopieren und verschieden bemalen und mit Glitzerstiften Effekte setzen. Die Engel könnten
deine Packerlanhänger werden oder
auch weihnachtliche Tischkarten. hd
Liebe Kinder!
Das kleine Schaf Rica begleitet uns durch das Kiwo-Jahr und hat uns schon die Geschichten von der
Berufung der Jünger und dem guten Hirten erzählt. Auch im Advent begleitet uns Rica.
Sie war dabei, als vor langer Zeit das Jesuskind gerade neu geboren
wurde. Rica hat auf ihrem Weg zur Krippe viel erlebt und möchte
euch davon erzählen.
Dazu laden wir euch wieder recht herzlich ein, im Advent an den
Sonntagen in die Kirche zu kommen um zu hören, was euch Rica
spannendes erzählt. Aber mehr möchten wir noch nicht verraten,
lasst euch einfach überraschen und geht mit Rica den Weg zur Krippe.
Mit Beginn des neuen Kiwo-Jahres bekamen wir auch Verstärkung in
unserem Team: Andrea Starzer, Ida Apfel und Karina Moser haben
sich dazu bereit erklärt, mit dem restlichen Kiwo-Team den Kindern
die Botschaft von Jesus kindgerecht zu vermitteln. Danke dafür!
Eine schöne ruhige Adventszeit wünschen euch das Kiwo-Team und Rica
dez 2011 | von mensch zu mensch | 11
Freude und Trauer
Freude und Trauer in unserer Pfarre
Taufen:
10. September 2011
Simon Andreas Ehrenfellner, Hofmanning 4
17. September 2011
Niklas Paul Gringinger, Erlenweg 10
9. Oktober 2011
Julia Wellinger, Deisenham 11
16. Oktober
Fabian und Hannah Neudorfer, Veilchenweg 2
Todesfälle:
8. September 2011
Franz Josef Schmidt,
74. Lj., Hauptstraße 7
30. Oktober 2011
David Eder, Kühnberg 33
Hochzeiten:
14. Mai 2011
Sabine Neyder & Johann Raffelsberger,
Wieszaun 13/a
2. Juli 2011
Claudia Berger & Mag. Walter Seiringer,
Vöcklamarkt
16. Juli 2011
Johanna & Rainer Drienko,
Furtpoint 12, getraut in Mondsee
30. Juli 2011
Christina Rebhan-Glück & Andreas Schoberleitner,
Nelkenweg 2, getraut in Traunkirchen
18. September 2011
Franz Wagner,
90. Lj., Vornwald 7
8. Oktober 2011
Franz Lidauer,
84. Lj., Falkenweg 2
16. Oktober 2011
Theresia Fellner,
91. Lj., Grub (zuletzt Seniorenheim Vöcklabruck)
18. Oktober 2011
Herbert Doppler,
52. Lj., Bärnthal 3
Gottesdienstzeiten
Ottnang:
So 9:15, Di 19:00, Do 8:00, Sa 19:00
Thomasroith:
So 8:00, Mi 7:00 (Ferien: 8:00)
Bruckmühl:
So 9:00, Di 19:00, Do 8:00, Fr 19:00, Sa 19:00
12 | von mensch zu mensch | dez 2011
21. November 2011
August Jakob
85. Lj., (zuletzt Altenwohnheim Altmünster)
Gottesdiensttermine
Freitag, 6. Dezember 2012
DEZEMBER
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Hochfest Maria Empfängnis
Erscheinung des Herrn – Hl. Drei Könige
8:00 Festgottesdienst in der Barbarakirche
9:15 Festgottesdienst in der Pfarrkirche
Samstag, 10. Dezember
19:00 Vorabendmesse mit den Gewürznelken in
der Pfarrkirche
Sonntag, 11. Dezember 2011
Taufe des Herrn
8:00 Festgottesdienst in der Barbarakirche
9:15 Festgottesdienst in der Pfarrkirche
Sonntag, 8. Jänner 2012
8:00 Gottesdienst in der Barbarakirche
9:15 Gottesdienst in der Pfarrkirche
Dienstag, 10. Jänner 2012
19:00 Frauenmesse in der Pfarrkirche
Donnerstag, 26. Jänner 2012
8:00 Seniorenmesse in der Pfarrkirche
Sonntag, 29. Jänner 2012
3. Adventsonntag
4. Adventsonntag
8:00 Gottesdienst in der Barbarakirche
9:15 Familienmesse in der Pfarrkirche
Donnerstag, 22. Dezember2011
8:00 Seniorenmesse in der Pfarrkirche
Samstag, 24. Dezember 2011
Heiliger Abend
16:00 Weihnachts-Kinderwortgottesdienst in der
Pfarrkirche
22:00 Christmette in der Barbarakirche
24:00 Christmette in der Pfarrkirche
Sonntag, 25. Dezember 2011
Weihnachtsfest
8:00 Festgottesdienst in der Barbarakirche
9.15 Festgottesdienst in der Pfarrkirche
Montag, 26. Dezember 2011
Hl. Stephanus – Pfarrpatron
8:00 Gottesdienst in der Barbarakirche
9:15 Festgottesdienst in der Pfarrkirche
Samstag, 31. Dezember 2011
Hl. Silvester
15:30 Jahresschlussandacht in der Pfarrkirche
18:00 Jahresschlussandacht in der Barbarakirche
JÄNNER
Sonntag, 1. Jänner 2012
Neujahr – Hochfest der Gottesmutter Maria
9:15 Gottesdienst in der Pfarrkirche
19:00 Gottesdienst in der Barbarakirche
Mittwoch 4. Jänner 2012
8:00 Frauenmesse in der Barbarakirche
Don Bosco Fest
8:00 Gottesdienst in der Barbarakirche
9:15 Familienmesse in der Pfarrkirche
FEBRUAR
8:00 Gottesdienst in der Barbarakirche
9:15 Gottesdienst in der Pfarrkirche
Dienstag, 13. Dezember 2011
19:00 Frauenmesse in der Pfarrkirche
Donnerstag, 15. Dezember 2011
19:00 Bußgottesdienst mit Beichtgelegenheit in
der Pfarrkirche
Sonntag, 18. Dezember2011
Mittwoch, 1. Februar 2012
7:00 Frauenmesse in der Barbarakirche
Donnerstag, 2. Februar 2012:
8:00 Maria Lichtmess mit Kerzensegnung, Lichterprozession und Blasiussegen
in der Pfarrkirche
Freitag, 3. Februar 2012
16:00 Kindersegnung mit kurzem Wortgottesdienst
in der Pfarrkirche
Samstag, 4. Februar 2012
19:00 Vorabendmesse in der Barbarakirche
Dienstag, 14. Februar 2012
19:00 Frauenmesse in der Pfarrkirche
Sonntag, 19. Februar 2012
Tag der älteren Pfarrangehörigen
8:00 Gottesdienst in der Barbarakirche
9.15 Gottesdienst in der Pfarrkirche
14:00 Gottesdienst zum Tag der älteren Pfarrangehörigen mit Spendung der Krankensalbung
im Pfarrheim Ottnang
Mittwoch, 22. Februar 2012
Aschermittwoch
8:00 Gottesdienst mit Aschenkreuzausteilung in der
Barbarakirche
19:00 Gottesdienst mit Aschenkreuzausteilung in
der Pfarrkirche
Kreuzwegandachten
an allen Sonntagen der Fastenzeit
um 14:00 Uhr in der Pfarrkirche, außer am
So. 25. März in Wolfsegg: Seelsorgeraum-Kreuzweg
dez 2011 | von mensch zu mensch | 13
von der Jugend - für die Jugend
Das ist die stillste Zeit im Jahr …
… immer, wenn es Weihnacht wird. Besingen wir in diesem bekannten Lied die Wirklichkeit oder
nicht doch viel mehr eine Wunschvorstellung? Empfinden wir Weihnachten tatsächlich als stille
Jahreszeit? Erleben wir in diesen Tagen wirklich eine innere Ruhe? Entkommen wir gerade in der
Weihnachtszeit der Hektik und dem Stress des Alltags? Haben wir Zeit für einen Moment der Besinnung, des Nachdenkens und des Dankens? Oder bleibt es im Grunde „Alle Jahre wieder“ dabei,
dass wir von dieser stillen Zeit singen, reden oder hören.
Natürlich freue ich mich auf die Adventzeit: auf den ersten Glühwein, auf
die unzähligen Glühweinstandl (vor allem beim Geßwagner), auf die Firmenweihnachtsfeier und auf diese und jene Weihnachtsfeier in allen Vereinen, wo man so beiläufig dabei ist. Ich überlege auch schon, wie viele und
welche Kekssorten ich backen soll, welche Geschenke ich kaufen soll, vor
allem wie viele, wie teure und wie große Geschenke es wohl sein müssen.
Ach ja, und die Besinnlichkeit - die steht wohl auf meiner Liste an Weihnachtserledigungen ganz hinten. Wer hat denn da auch noch Zeit, um an
Besinnlichkeit zu denken, geschweige denn diese auch noch zu leben bei
so vielen Terminen.
Es scheint, als seien wohl schon alle Vorraussetzungen gegeben, dass ich
auch heuer wieder in die Falle des Weihnachtszwanges tappe. Ich könnte
wohl Weihnachten bedeutungsgleich mit Konsum und Stress betrachten und dass Weihnachten
eigentlich auch Konsum heißt, möchte ich hier für mich nicht leugnen. Wirklich Weihnachten
fängt für mich oft erst am 24. Dezember an, nachdem alle Geschäfte geschlossen haben und die
ganze Familie gemeinsam den Christbaum schmückt und alles für das große Fest vorbereitet.
Katrin Hattenberger
Diese sehr ehrlichen Überlegungen von Katrin stellen die verzwickte Situation sehr gut dar, die wir in der Weihnachtszeit wohl alle erleben. Einerseits möchten wir uns Zeit für uns selbst nehmen, doch dann fällt es uns
wieder ein:
„Ist meine Geschenksidee für meine Freundin auch gut genug? Hoffentlich stellt sie mich mit ihrem Geschenk nicht in den Schatten!“
„Ich kann doch nicht als einzige zur Jahresschlussfeier kommen, ohne Kekse mitzubringen. Und
nur mit Vanillekipferln brauche ich auch nicht antreten, wie sieht denn das aus!“
Da sind sie schon wieder, die zahlreichen Gedanken, die in uns Stress auslösen.
Aber der Besuch von Weihnachtsmärkten und -feiern, das Backen von Keksen, das Kaufen von Geschenken
müsste doch nicht zwingend im Widerspruch zu einer entspannten Vorbereitung auf Weihnachten stehen. Es
liegt wohl an unseren hohen Ansprüchen und Erwartungen, die in uns Unzufriedenheit und Unsicherheit erzeugen. Katrin hat an dieser Stelle noch weiter gedacht:
Ich denke, für Weihnachten muss man sich bewusst entscheiden, es ist eine innere Haltung, die
in mir entstehen muss, ohne Erwartungshaltung mit der Idee an Geschenken oder an eine überaus tolle Feier. Wenn ich mir bewusst mache, warum wir Weihnachten feiern, warum wir eigentlich den anderen eine Freude machen wollen und dass wir eigentlich die Geburt Jesu feiern, kann
der Gedanke von Weihnachten erst richtig in mir entstehen. Und der ganze Stress nimmt dann
auch gleich eine andere Bedeutung für mich ein.
Vielleicht hilft es uns auch, Weihnachten vielmehr noch als Fest der Freude zu betrachten. Wenn wir selbst
Freude an unseren Tätigkeiten und Vorbereitungen haben, dann können wir auch Freude bereiten und Weihnachten als Fest der Freude erleben.
„Wenn es mir beim Schenken ehrlich und aufrichtig darum geht, meinen Liebsten eine Freude zu
machen, dann liege ich mit meiner Geschenksidee sicher richtig.“
„Ich habe zwar nur Vanillekipferl gebacken, doch es machte Spaß und sie schmecken gut.“
14 | von mensch zu mensch | dez 2011
von der Jugend - für die Jugend
Weitere Denkanstöße liefern uns Stefan, Michael, Andrea und Bernhard:
Warum nicht einfach mal nicht alles
wollen …
Absagen mit der einfachen Begründung: Es ist Advent!
Weihnachten und die Adventszeit… eine Zeit der Superlative
– für manche ist sie die schönste, für andere wieder die stillste Zeit des Jahres. Doch je
näher Weihnachten kommt,
desto stressiger scheint es oft
zu werden mit all den Weihnachtseinkäufen und anderen Erledigungen!
Man muss oft schauen, dass man sich
selbst dabei nicht aus dem Blick verliert. Warum nicht einfach mal nicht alles wollen und
stattdessen einfach um sich blicken und allen Menschen, die einem lieb sind, etwas
Zeit und Zuwendung schenken?
Der Advent bildet im Jahr nur einen Monat
der Vorbereitung auf das wichtigste Fest
der katholischen Kirche. Ich nehme mir
die Zeit, die ich brauche, um mich auf die
Feiertage einzustellen. Ich genieße diese
vier Wochen aber auch ganz speziell deswegen, weil
ich weiß, wie stressig es in den restlichen 48 Wochen
wieder wird. So kommt es mir oft auch mal zugute, wenn ich wo absagen kann mit der einfachen Begründung: Es ist Advent.
In der gewonnen Zeit kann ich mich dann auf Dinge
konzentrieren, die ansonsten immer zu kurz kommen,
wie das Lesen interessanter Bücher. Das versetzt mich
dann immer in einen ruhigen Zustand – und ich habe
das Gefühl, der Advent zieht nicht wie die andere Zeit
an mir vorüber.
Stefan Sametinger
Michael Gruber
Weihnachten mit Kinderaugen sehen…
Begreifen, welche Freude und Liebe uns an diesem
Fest zuteil wird…
Als Kind war
für
mich
die Weihnachtszeit
die schönste und besinnlichste Zeit im
ganzen
Jahr.
Bis
heute hat
dieses Fest nicht an Wert
verloren. Besonders im Advent
versuche ich, dem Stress des Alltags und des Konsumverhaltens
zu entkommen, um mich auf die
wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren.
Andrea Hiptmair
Im Advent und vor allem zu Weihnachten nehme ich mir
Zeit für Gespräche mit meinen Eltern und Großeltern, sowie Unternehmungen mit meinen Liebsten. Ich schenke
ihnen einige freudige gemeinsame Stunden. Außerdem
schenke ich mir auch wieder einmal Zeit für mich selbst,
um abzuschalten und in mich zu gehen. Dann kann ich
auch den wahren tieferen Sinn hinter diesem freudigen
Fest erahnen.
Gott hat uns, aus Liebe zu uns Menschen, seinen Sohn
gesendet. Jesus den Retter! Welche Freude und
Liebe uns da zuteil wird, ist natürlich schwer zu
begreifen, vor allem auch deswegen, weil die
vorweihnachtliche Zeit mit sehr viel Trubel und
Hektik verbunden ist. Alles dreht sich um Geschenke, Adventmärkte und unzählige Weihnachtsfeiern. Umso mehr finde ich es
wichtig, in der Advent- und Weihnachtszeit auch mal Ruhe einkehren zu
lassen, Zeit zu schenken, um die wahren Freuden dieses großen Festes
besser zu begreifen.
Bernhard Voraberger
Begleitet von diesen Anregungen gehen wir alle auf das Fest der Freude zu. Welche Rolle Stress und Stille,
Erwartungen und Gelassenheit, Konsum und Zeit dabei spielen, dafür ist jeder selbst verantwortlich. Eines ist
dabei sicher:
Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.
Kurt Martens
ag
dez 2011 | von mensch zu mensch | 15
DANKE
-lichen Dank...
BenefizAdventsingen
Alois Hirsch für die Friedhofbetreung (Müll
entsorgen, Rasenmähen, Laub entfernen, ...)
in Ottnang.
Franz Berger für Rasenmähen, Heckenschneiden, ... in Thomasroith.
der Freiwilligen Feuerwehr Manning unter
Kommandant Albert Lehner dafür, dass wir
beim Pfarrball auch die Fahrzeughalle der
Feuerwehr benutzen durften.
Sonntag, 11.12.2011
17:00 Uhr
dem Leiter des Kirchenchores Peter Pflügl,
für 10 Jahre Kirchenchorleitung und Johanna
Fellner für 70 Jahre Mitgliedschaft beim Kirchenchor Ottnang.
Der Reingewinn wird dem Sozialkreis
der Pfarre Schwanenstadt gespendet.
19:30 Uhr
allen Personen und Gruppen für die vielen
Aktionen zur Finanzierung des neuen Pfarrheimes.
Der Reingewinn wird für den
Pfarrheim-Neubau gespendet.
-lichen Dank
Stadtpfarrkirche
Schwanenstadt
Pfarrkirche
Ottnang a. H.
Mitwirkende:
• Hausruckchor Ottnang-Plötzenedt
• Bacher Dreigesang
• Zupf-Fidl-Quetsch-Musi
• Bläserquartett des Musikvereines Bruckmühl
Sprecher:
• Mag. Franz Becksteiner
Gesamtleitung: • Kons. Gerhard Fitzinger
Der Reinerlös des Adventsingens wird
vom Hausruckchor Ottnang-Plötzenedt
für den Pfarrheimneubau gespendet.
Eintrittspreis: VVK 8,–, AK 10,– • Kartenvorverkauf: Raika und Sparkasse und Pfarrhöfe in Schwanenstadt
und Ottnang sowie bei den Mitgliedern des Sozialkreises und Sängern des Hausruckchores
Diese Ausgabe wird unterstützt von:
Aigner Elektronik
Dinghoferstraße 65, 4020 Linz
tel 0732 669691-0, fax -15
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Falls Sie eine der nächsten Ausgaben „von Mensch zu Mensch“ unterstützen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro.
16 | von mensch zu mensch | dez 2011
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