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Hessische Gesundheitspolitik Wie geht es weiter? Definition

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Gesundheits- und sozialpolitischer Informationsdienst der
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Hessische Gesundheitspolitik
Wie geht es weiter?
Definition Pflegebedürftigkeit
Aus drei mach fünf
AOK Hessen
Weitere Wahltarife gestartet
Ausgabe 2/2009
EDITORIAL
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
die neue Legislaturperiode in Hessen hat für das
Gesundheitswesen mit
einer wichtigen Personalentscheidung begonnen:
Als neuer Minister ist
Jürgen Banzer für die Gesundheitspolitik im Land
verantwortlich. Gleichzeitig wurde aus dem ehemaligen Sozialministerium das „Ministerium für Arbeit, Familie und
Gesundheit“. Wir werfen heute einen Blick auf
die gesundheitspolitischen Themen der neuen
Legislaturperiode in Hessen, unter anderem auf
die Aussagen der Landtagsfraktionen hierzu.
Im Bund neigt sich hingegen die Amtszeit der
aktuellen Regierung dem Ende entgegen. Größere Gesetzgebungsvorhaben stehen im Gesundheitsbereich nicht mehr an. Und es ist auch nicht
zu erwarten, dass Gesundheitspolitik im Wahlkampf in größerem Rahmen thematisiert wird.
Durch die Empfehlungen eines wissenschaftlichen Beirats wurde allerdings ein Thema auf
die Tagesordnung gesetzt, an dem die nächste
Bundesregierung sicher nicht vorbeikommt: eine
Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Derzeit
stellt dieser hauptsächlich auf den körperlichen
Hilfebedarf ab – gemessen in zeitlicher Beanspruchung der Hilfen. Der allgemeine Betreuungsbedarf, insbesondere von Demenzkranken,
wird hingegen nur unzureichend berücksichtigt.
Hier setzt das vom Beirat empfohlene Modell
an. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Heft ab
Seite 5.
Auch für uns als AOK Hessen ist das Thema Pflege seit diesem Jahr nochmals wichtiger geworden: mit der neuen Pflegeberatung erhalten Betroffene und Angehörige umfassende Betreuung
in ihrer Lebenssituation. Gesundheit in besten
Händen – das gilt bei uns auch für Menschen
mit Pflege- oder Hilfebedarf.
Herbert Schneider
Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates
der AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
AUS DEM INHALT
POLITIK
Seite 3
Hessische Gesundheitspolitik:
Wie geht es weiter?
Seite 4
Sozialpolitischer Ausschuss jetzt mit
20 Mitgliedern
Seite 12
Volker Lappöhn sagte nach über 45-jähriger
AOK-Karriere Adieu
Neuer Service: AOK Hessen will Wartezeiten
für Arzttermine verkürzen
Seite 5
Aus drei mach fünf: Empfehlungen zur neuen
Klassifizierung der Pflegebedürftigkeit
SELBSTVERWALTUNG
Seite 13
Nachgefragt: Die Mitglieder des Verwaltungsrates Hildegard Maaß und Bernd-Peter Doose
Seite 6
AOK Hessen in Berlin: Politische Diskussion
mit SPD-Landesgruppe
Seite 14
Ursula Richter auf Versichertenseite im
Verwaltungsrat der AOK Hessen
GESUNDHEIT
Seite 7
Heroinsubstitution: Stand der Dinge
Honorarstreit: Nicht zu Lasten der
Beitragszahler
Seite 8
AOK-Superkick: Kinder für Sport begeistern
Seite 9
Zwei neue Schulen für die Pausen-Liga
UNTERNEHMEN
Seite 10
Weitere Wahltarife gestartet
AKTUELL
Seite 15
Gerald Weiß wird Bundesbeauftragter für
Sozialwahlen
Heilmittelbericht 2009: Jeder fünfte Junge
braucht Hilfe beim Schulstart
Projekt aus Marburg erhält Berliner
Gesundheitspreis
Seite 11
AGIDA: Ein neuer Akteur auf dem GKV-Markt
2
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
Die AOK Hessen hat nachgefragt – hessische
Gesundheitspolitiker antworten. Wir wollten
wissen, wie es weitergeht in der hessischen Gesundheitspolitik. Welche sind die wesentlichen
Herausforderungen in dieser Legislaturperiode? Hierauf antworten die fünf gesundheitspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der im
hessischen Landtag vertretenen Parteien.
Dr. Ralf-Norbert Bartelt,
CDU-Fraktion
Politik, Leistungserbringer und
Krankenkassen müssen gemeinsam dafür sorgen, dass
alle Patienten nach den medizinischen Erkenntnissen behandelt werden, Krankenhäuser und Arztpraxen
wirtschaftlich kalkulieren und die Beitragszahler stabile Beiträge erwarten können. Die
ambulante medizinische Versorgung durch
niedergelassene Haus- und Fachärzte soll
durch einen Masterplan flächendeckend auch
im ländlichen Raum gesichert werden. Die
Diskussion auf Bundesebene zur Zukunft der
Krankenhausfinanzierung darf nicht dazu führen, dass Hessen mit seinen bisher überdurchschnittlichen Investitionen benachteiligt wird.
Dr. Thomas Spies,
SPD-Fraktion
•Ambulante und stationäre
Versorgung dürfen nicht unerreichbar weit weg sein. Hoch
spezialisierte Leistungen müssen an wenigen Zentren konzentriert werden, um höchste Qualität zu sichern.
•Krankenhäuser sind enormem wirtschaft lichen Druck ausgesetzt. Gerade in privati sierten Häusern werden Gewinne durch
Personalabbau erreicht. Krankenhäuser sind
aber in erster Linie nicht dazu da, Gewinne zu
erzielen. Deshalb müssen klare Personalstan dards eingeführt werden.
•Vorbeugender Gesundheitsschutz, gerade bei
Kindern, ist die zentrale gesundheitliche
Zukunftsinvestition.
•Patientinnen und Patienten brauchen eine
Lobby, um ihre Rechte umsetzen zu können.
Ein hessischer Patientenbeauftragter ist drin gend notwendig.
•Die Verweigerung von Behandlungen bzw.
die Behandlung nur gegen Vorkasse kann nicht
hingenommen werden.
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
Florian Rentsch,
FDP-Fraktion
Die unter Rot-Grün eingeleitete
Verstaatlichung des deutschen
Gesundheitssystems ist in den
vergangenen Jahren durch die
Große Koalition unter Führung
von Ulla Schmidt fortgesetzt worden. Dies hat
verschiedene Folgen, wie die Abwanderung junger Mediziner ins Ausland oder in andere Branchen und die damit einhergehende schlechter
werdende Versorgung von Patienten. Dies
ist nicht nur katastrophal für die Zukunft des
deutschen Gesundheitssystems, es ist zudem
eine volkswirtschaftliche Verschwendung, teuer ausgebildete Mediziner zu einem Exportartikel zu machen. An dieser Situation wird
einzig und allein eine vom Grunde auf andere
Gesundheitspolitik etwas ändern. Der Gesundheitssektor muss insgesamt als Wachstumsbranche begriffen werden. Die FDP setzt sich
für ein grundlegendes Umsteuern hin zu einem
freiheitlichen und weg von einem staatlich zentrierten System ein.
POLITIK
Hessische Gesundheitspolitik: Wie geht es weiter?
Kordula Schulz-Asche,
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Gesundheitspolitik spielt in
Hessen eine wachsende Rolle;
dem öffentlichen Gesundheitsdienst fallen hier neue, interessante Aufgaben zu. Prävention und Gesundheitsförderung, insbesondere für Kinder, müssen stärker in den
Fokus gerückt werden. Beim Nichtraucherschutz darf es kein Zurück in die verrauchten
Gaststätten der Vergangenheit geben. Eine gute
medizinische Versorgung ist trotz demografischen Wandels zu sichern. Die Patientinnen
und Patienten müssen endlich im Mittelpunkt
der Versorgung stehen: Eine integrierte Versorgung durch Arztpraxen, Pflege und Krankenhäuser braucht bessere Kooperation als bisher,
im ländlichen Raum und in Ballungsgebieten.
Kommunale Krankenhäuser brauchen Rahmenbedingungen, in denen sie im Wettbewerb mit
privaten Trägern erfolgreich bestehen können.
3
Marjana Schott,
Linke-Fraktion
In Hessen brauchen wir mehr
Hausärzte auf dem Land.
Unsere Krankenhäuser, die
Patienten und Beschäftigten
müssen davor geschützt werden, von Aktiengesellschaften vereinnahmt zu
werden. Keine weiteren Privatisierungen und
Rekommunalisierung bereits privatisierter
Einrichtungen. Pflegebedürftige und Demenzkranke haben ein Recht auf menschenwürdige
Pflege. Die Pflegeversicherung muss ihnen
bessere Leistungen gewähren. Illegale müssen
humanitäre Hilfe erfahren, dazu brauchen
wir den anonymen Krankenschein. Prävention und Gesundheitsförderung benötigen eine
dauerhafte Verankerung im Sozial-, Bildungs-,
Arbeits- und Gesundheitsbereich.
Sozialpolitischer Ausschuss jetzt mit 20 Mitgliedern
Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres musste sich der Sozialpolitische Ausschuss im Hessischen Landtag neu konstituieren. Und wieder
gab es einige Änderungen bei der Besetzung
des Gremiums. Die Vorsitzenden kommen nun
von der Grünen- und der SPD-Fraktion. Außerdem hat der Ausschuss ein Mitglied mehr als
zuvor – was dem Ergebnis der Landtagswahl ge-
Vorsitzender:
Jürgens, Dr. Andreas
(Bündnis 90/Die Grünen)
Stellvertretender
Vorsitzender:
Roth, Ernst-Ewald (SPD)
schuldet ist. Nach § 50 der Geschäftsordnung
des Hessischen Landtags wird die Zahl der Mitglieder der Fachausschüsse durch Beschluss
des Landtages festgesetzt – unter Beachtung,
dass jede Fraktion vertreten ist und dass die
Mehrheitsverhältnisse gewahrt werden. Somit
kann sich die Stärke eines Ausschusses von
Wahlperiode zu Wahlperiode verändern. (nst)
Mitglieder:
Bartelt, Dr. Ralf-Norbert (CDU)
Bauer, Alexander (CDU)
Burghardt, Patrick (CDU)
Gerling, Alfons (CDU)
Ravensburg, Claudia (CDU)
Seyffardt, Hans-Peter (CDU)
Utter, Tobias (CDU)
Wiesmann, Bettina (CDU)
Fuhrmann, Petra (SPD)
Merz, Gerhard (SPD)
Müller, Regine (SPD)
Spies, Dr. Thomas (SPD)
Mick, Hans-Christian (FDP)
Rentsch, Florian (FDP)
Rock, René (FDP)
Bocklet, Marcus (Bündnis 90/Die Grünen)
Schulz-Asche, Kordula (Bündnis 90/Die Grünen)
Schott, Marjana (Die Linke)
Wer sind die maßgeblichen Personen in der hessischen Gesundheitspolitik? Und was möchten
die Parteien erreichen? Dazu veröffentlichen wir in Kürze ein Sonderheft „Forum spezial“.
Dies werden wir Ihnen kostenfrei zur Verfügung stellen.
4
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
Aus drei mach fünf: Empfehlungen zur neuen
Klassifizierung der Pflegebedürftigkeit
Seit Jahren bereits kritisieren Fachleute die Kriterien für die Einstufung von Pflegebedürftigen,
nach der sich die Geld- und Sachleistungen der
Pflegeversicherung bemessen. Derzeit erfolgt bei
einem Antrag auf Leistungen nach Begutachtung
eine Einstufung in eine von drei Pflegeklassen,
sofern Pflegebedürftigkeit vorliegt. Und bereits
hier treten in der Praxis immer wieder Probleme
auf, denn die Feststellung, ob Pflegebedürftigkeit vorliegt, orientiert sich stark am körperlichen
Hilfebedarf, gemessen in der erforderlichen Zeit
für die Hilfeleistungen. Hiernach richtet sich
die Zuordnung zu einer Pflegestufe: Von Stufe 1
(erheblich pflegebedürftig) bis 3 (schwerstpflegebedürftig) reicht die derzeitige Klassifizierung. Allgemeiner Betreuungs- und Beaufsichtigungsbedarf, der insbesondere bei der größer
werdenden Zahl von Demenzkranken besteht,
wird hingegen im Rahmen der Pflegeeinstufung
kaum berücksichtigt – lediglich bei den Leistungen
für Versicherte mit erheblichem allgemeinem
Betreuungsbedarf. Diese Leistungen stehen seit
dem 1. Juli 2008 auch Versicherten zur Verfügung,
deren Hilfebedarf (noch) nicht das Ausmaß der
Pflegestufe 1 erreicht.
Bereits im Koalitionsvertrag von 2005 wurde eine
mittelfristige Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs vereinbart. Das Bundesgesundheitsministerium hat hierzu einen wissenschaftlichen
Beirat eingesetzt, der den Begriff der „Pflegebe-
dürftigkeit“ in seiner sozialrechtlichen Dimension
neu beschreiben und ein entsprechendes Begutachtungs- und Klassifikationssystem empfehlen
sollte. Hierzu hat der Beirat Anfang 2009 seinen
Abschlussbericht vorgelegt, in dem er ein fünfstufiges Klassifizierungsmodell mit sog. Bedarfsgraden empfiehlt. Dieses beruht auf einer
Bestimmung des Grades der Selbstständigkeit,
die sowohl körperliche als auch geistige Fähigkeiten umfasst. Hierzu werden folgende Module
berücksichtigt:
•Mobilität
•kognitive und kommunikative Fähigkeiten
•Verhaltensweisen und psychische Problem lagen
•Selbstversorgung
•Umgang mit krankheits-/therapiebedingten
Anforderungen und Belastungen
•Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kon takte
Die AOK Hessen begrüßt diese Empfehlungen
des Beirats. „Für den täglichen Kontakt mit Betroffenen und Angehörigen erhoffen wir uns
dadurch eine im Einzelfall noch gerechtere Beurteilung. Das bisherige System zur Einstufung
der pflegebedürftigen Menschen kann durch die
Empfehlungen des Beirates noch weiter optimiert
werden“, beschreibt Karlheinz Löw, zuständiger
Hauptabteilungsleiter für die Pflegeversicherung
der AOK Hessen, die Erfahrungen aus der Praxis.
Geld- und Sachleistungsbeträge der Pflegeversicherung nach der Pflegereform 2008
ambulante Sachleistungen
Pflegestufe
I
II
III
bis Mitte 2008
384
921
1432
2008
420
980
1470
2010
440
1040
1510
2012
450
1100
1550
bis Mitte 2008
205
410
665
2008
215
420
675
2010
225
430
685
2012
235
440
700
bis Mitte 2008
1023
1279
1432
1688
2008
1023
1279
1470
1750
2010
1023
1279
1510
1825
2012
1023
1279
1550
1918
Pflegegeld bei ambulanter Pflege
Pflegestufe
I
II
III
vollstationäre Pflege
Pflegestufe
I
II
III
III (Härtefall)
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
5
POLITIK
Es obliegt nun der Bundesregierung, die Vorschläge des wissenschaftlichen Beirats aufzugreifen
und die gesetzlichen Regelungen entsprechend
anzupassen, damit der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff künftig die Grundlage für das Leistungsrecht der Pflegeversicherung werden kann. Ob dies
noch in der laufenden Legislaturperiode erfolgt,
ist eher fraglich, so dass dies als weitere „Hausaufgabe“ für die nächste Bundesregierung vorzumerken ist. Und die zu lösen wird durchaus nicht einfach,
denn eine modellhafte Erprobung des empfohlenen Begutachtungsverfahrens hat ergeben, dass
mehr Personen Anspruch auf Pflegeleistungen
haben würden. Dass dies nur mit mehr Finanzmitteln zu bewerkstelligen ist, liegt auf der Hand.
Ansonsten wären Einschnitte bei den derzeitigen
Leistungsempfängern unvermeidlich, was angesichts der erst im letzten Jahr in Kraft getretenen
Pflegereform mit einer Erhöhung der Leistungssätze kaum erklärbar wäre. (jm)
Die vollständigen Dokumente des wissenschaftlichen Beirats zum Pflegebedürftigkeitsbegriff finden Sie im Internet unter:
www.bmg.bund.de
AOK Hessen in Berlin:
Politische Diskussion mit SPD-Landesgruppe
Der Honorarstreit der Ärzte und seine Auswirkungen auf die Patientenversorgung sowie
der Gesundheitsfonds waren die Hauptthemen,
die die AOK-Vertreter am 16. März mit den
sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten aus Hessen erörterten. Darüber hinaus
besprachen die beiden Vorsitzenden des Verwaltungsrates der AOK Hessen, Dr. Werner
Scherer und Herbert Schneider, sowie der Vorstandsvorsitzende Fritz Müller und Dr. Wilfried
Boroch, Hauptabteilungsleiter Unternehmenspolitik/Marketing, mit den Abgeordneten eine
Reihe weiterer grundlegender Themen:
•Finanzelle und wettbewerbliche Rahmen bedingungen in der GKV
•Die Wettbewerbsparameter Preis, Produkt,
Service und Organisation
•Haushalt 2009 der AOK Hessen
•Wachstumsziele der AOK Hessen
•Qualitätsverbesserung in der medizinischen
Versorgung
„Mit den Landesgruppen der großen Parteien
im Deutschen Bundestag müssen wir in permanentem Kontakt bleiben, denn die wesentlichen
Regelungen für die GKV werden durch Bundesgesetze geschaffen,“ beschreibt Dr. Werner
Scherer, der Vorsitzende des Verwaltungsrates,
die Notwendigkeit regelmäßiger Termine in Berlin. „Es gibt nur wenige Möglichkeiten, mit so
vielen Parlamentariern gemeinsam einen Termin zu erhalten – und das auf Bundesebene“,
ergänzte Herbert Schneider, der alternierende
Verwaltungsratsvorsitzende. (nst)
Bei der Bestimmung des politischen Handlungsbedarfs wurde seitens der hessischen Gesundheitskasse in den Vordergrund gestellt, dass
insbesondere die Überforderungsklausel bei
den Zusatzbeiträgen im Rahmen des Gesundheitsfonds einer kurzfristigen gesetzlichen Änderung bedarf. Insgesamt waren sieben Abgeordnete des Deutschen Bundestages anwesend.
Die Vertreter der AOK Hessen im intensiven Gedankenaustausch mit den Landesgruppenmitgliedern.
6
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
Seit Ablauf eines Modellprojektes zur Heroinsubstitution diskutiert die politische Öffentlichkeit über eine Gesetzgebung zu dieser Thematik. Für uns Anlass, das Thema etwas genauer
zu beleuchten.
Die Methadonsubstitution ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Die Leistungen werden als Sachleistung
erbracht und mit den Krankenkassen abgerechnet.
So sprach sich am 21. September 2008 der
Bundesrat für einen „Gesetzentwurf über die
diamorphingestützte Substitutionsbehandlung“
aus. Durch ein solches Gesetz sollen schwerst
Heroinabhängige, bei denen andere Substitutionstherapien fehlgeschlagen sind, unter ärztlicher Aufsicht mit reinem, synthetisch hergestelltem Heroin versorgt werden. Gleichzeitig
stellte die Union im Bundestag klar, dass sie
einen solchen Gesetzentwurf nicht mitträgt.
Modellprojekt „Kontrollierte Heroinabgabe“
Aber auch die Methadonsubstitution erreicht
nicht alle Abhängigen. Um diesen Menschen zu
helfen, ist die kontrollierte Abgabe von Heroin
in einem Modellprojekt, das von 2003 bis 2006
stattfand, erforscht worden. An diesem Modellprojekt war als einzige hessische Stadt Frankfurt beteiligt. Das Modellprojekt belegte, dass
sich der gesundheitliche und soziale Status
der Teilnehmer erheblich verbessert hat und
somit die Heroinsubstitution Menschen hilft,
die anders medizinisch nicht erreicht werden
können. Obgleich der Modellversuch abgelaufen ist, werden die Teilnehmer aufgrund einer
Sonderregelung des Betäubungsmittelgesetzes
weiterhin versorgt.
Eine andere – anfangs auch höchst umstrittene
Substitutionsbehandlung – ist inzwischen etabliert: Die Methadonsubstitutionen.
Methadonsubstitution in Hessen
Seit 1. Oktober 1991 ist in Hessen die Methadonsubstitution drogenabhängiger Suchtkranker möglich. Aktuell nennt die „Hessische
Landesstelle für Suchtfragen“ folgende Zahlen:
Etwa 200 Ärzte – darunter 84 Prozent Allgemeinmediziner – dürfen in Hessen Methadon
verabreichen. In 22 hessischen Substitutionsambulanzen werden 1.200 Menschen betreut.
Der größere Teil, nämlich 2.800 Patienten, werden von 160 niedergelassenen Ärzten behandelt. „Die meisten substituierten Personen sind
Männer, der Frauenanteil schwankt regional
zwischen 28 und 40 Prozent. Im Durchschnitt
sind die Patienten dreißig Jahre alt und seit zehn
Jahren heroinabhängig“, so die Landesstelle.
Bei der Methadonsubstitution wird schwer
heroinabhängigen Patienten, die in der Regel
schon mehrere Entzugsbehandlungen hinter
sich haben, unter kontrollierten Bedingungen
das Opiat Methadon verabreicht. Das Heroin
wird durch Methadon ersetzt, um die Abhängigen zu stabilisieren und ihnen eine geregelte Lebensführung zu ermöglichen. Wichtig ist
eine psychosoziale Begleitung der Patienten,
aber gerade bei dieser sieht die hessische Landesstelle für Suchtfragen erhebliche Defizite in
der Praxis. Als Ergänzung anderer Therapien,
die zur Abstinenz führen sollen, hat sich die
Methadonsubstitution bewährt, da Ärzten nun
eine weitere Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Aber auch hier gilt: Das Ziel ist
immer die Abstinenz.
Am 19. Dezember 2008 haben die Bundestagsfraktionen SPD, FDP, Grüne und die Linke
einen neuen Vorstoß unternommen und einen
Gesetzentwurf zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung eingebracht. Ziel des
Gesetzentwurfs ist es, Kriterien für die HeroinSubstitution festzulegen und in den Leistungskatalog der GKV zu integrieren. Der GKVSpitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben sich gegen einen solchen
Einbezug ausgesprochen. Auch der AOKBundesverband ist skeptisch, solange die
psychosoziale Betreuung nicht ausreichend
gewährleistet ist. (js)
N
GESUNDHEIT
Heroinsubstitution: Stand der Dinge
O
Strukturformel Methadon
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
7
AOK-Laufschule:
Leichten Fußes zum Frankfurt-Marathon
Wer nach den langen und ungemütlichen Wintermonaten jetzt wieder etwas für seine Gesundheit und seine Fitness tun möchte, für den
hat die AOK Hessen das passende Angebot:
Die Laufschule für gesundes und gelenkschonendes Laufen. Ziel ist die Teilnahme am Frankfurt-Marathon Ende Oktober.
versität Darmstadt entwickelt. In der geringen
Teilnahmegebühr sind die Startgelder, ausführliche Unterlagen mit CD-Rom sowie eine VideoAnalyse des eigenen Laufstils enthalten. (nst)
Der besondere Clou: Jeweils vier Teilnehmer bilden eine Staffel und teilen sich die 42,2 km lange Strecke. So ist das große Ziel, für den Lauf
fit zu sein, innerhalb weniger Monate erreichbar. Das gemeinsame Trainieren mit maximal
15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in jeder
Laufgruppe sorgt neben mehr Spaß auch für
einen ordentlichen Motivationsschub. Die Laufschule richtet sich exklusiv an AOK-Versicherte.
Das Trainingskonzept wurde von Experten des
Ausdauersportzentrums der Technischen Uni-
AOK-Superkick: Kinder für Sport begeistern
Der AOK-Superkick, das D-Jugend-Fußballturnier der AOK in Zusammenarbeit mit der Eintracht-Fußballschule von Charly Körbel, geht
2009 in die vierte Runde. Seit dem 15. Februar
wird die beste hessische Nachwuchsmannschaft gesucht. Das große Hessenfinale findet am 15. Mai in Flörsheim statt. Dort treten
Teams aus den Bezirken Darmstadt, Frankfurt,
Fulda, Kassel und Wiesbaden an, um den Hessen-Sieger zu ermitteln.
Selbstverständlich ist das Turnier für Zuschauer zugänglich. Der Eintritt ist frei, für Speisen
und Getränke bestens gesorgt. Dieter Bock, der
stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes,
zeigt sich von dem Projekt überzeugt: „Gerade Kinder in diesem Alter sind ungeheuer
schnell für sportliche Aktivitäten zu begeistern.
Mit dem Superkick haben wir einen hervorragenden Ansatz gefunden, um junge Leute auch
dauerhaft für den Sport zu gewinnen. Denn nur
gesunde Kinder garantieren uns eine gesunde
Zukunft.“ (nst)
8
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
Zwei neue Schulen für die Pausen-Liga
Auch Dieter Bock freut sich über die beiden
„Neuzugänge“. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Hessen hat dabei insbesondere gesundheitliche Aspekte im Auge:
„Grundschüler sind heute deutlich weniger beweglich als noch vor zehn Jahren. Das äußert
sich sowohl in der Wendigkeit als auch in Punkto Ausdauer. Negative Folgen für das Gewicht
und die gesundheitliche Entwicklung insgesamt
lassen da nicht lange auf sich warten. Als Gesundheitskasse wollen und müssen wir diesen
Trend stoppen – die Pausen-Liga ist dafür ein
prima Hebel.“
Das von Eintracht Frankfurt e.V. und der AOK
Hessen initiierte Schulprojekt „Pausen-Liga“
wächst weiter. Nachdem das Projekt zu Beginn
des Schuljahres 2008/2009 auf sechs Schulen
erweitert wurde, schlossen sich mit der Uhlandschule und der Hellerhofschule zu Beginn
des Jahres zwei weitere Lehranstalten aus der
Frankfurter Innenstadt der „Pausen-Liga“ an.
„Wir freuen uns sehr über die hervorragende
Zusammenarbeit mit der AOK Hessen, mit der
wir nun schon zwei Jahre lang das Projekt gemeinsam durchführen, und darüber, dass das
Projekt eine solch positive Entwicklung genommen hat. Die dritte Ausweitung der Pausen-Liga
von anfangs zwei auf nunmehr acht Schulen unterstreicht die Nachhaltigkeit des Projekts“, erklärt der geschäftsführende Vizepräsident von
Eintracht Frankfurt e.V., Axel Hellmann.
Insgesamt 1.250 Schülerinnen und Schüler bestreiten in ihren großen Pausen die Partien der
Pausen-Liga. Im Sommer 2007 startete an zwei
Pilotschulen in Frankfurt-Bornheim, der Linnéschule und der Kirchner-Schule, das Projekt.
Bereits zum 2. Halbjahr konnte die Zahl der teilnehmenden Schulen durch Aufnahme der Merianschule und der Zentgrafenschule auf vier
erhöht werden. Mit der Dahlmannschule wurde
zum Schuljahr 2008/2009 eine weitere Frankfurter Schule in das Projekt aufgenommen, mit
der Villa Kunterbunt in Maintal erstmals auch
eine Schule außerhalb Frankfurts. (nst)
Mit dem Rad zur Arbeit: Bundesauftakt in Frankfurt
Jährlich steigende Teilnehmerzahlen der gemeinsamen Kampagne mit dem ADFC zeigen
das ungebrochene Interesse. Zum fünften
Mal sollen hessenweit von Juni bis August so
viele Arbeitnehmer wie möglich in Teams oder
alleine vom Auto aufs Zweirad umsteigen. Wer
mindestens zwanzig Arbeitstage fährt, kommt
in die Lostrommel.
Hessen sowie Vertretern der Messe in Empfang
genommen. Ein Großteil der Abschlussveranstaltungen wird in der zweiten Oktoberhälfte
und Anfang November stattfinden. (nst)
Am 19. Mai geht es mit dem bundesweiten
Auftakt in den Frankfurter Römerhallen los.
Nach der offiziellen Eröffnung gehen die prominenten Vertreter aus Politik, Wirtschaft
und Presse mit gutem Beispiel voran und absolvieren eine acht Kilometer lange Radtour
quer durch Frankfurt. An der Messe werden
Sie von Dieter Bock, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Hessen und
Volkmar Gerstein, Vorsitzender des ADFC
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
9
UNTERNEHMEN
WEITERE WAHLTARIFE GESTARTET
10
Die Tariffamilie der AOK Hessen wächst weiter.
Zum 1. April 2009 sind weitere Wahltarife gestartet. Sie ermöglichen es unseren Versicherten,
sich ihren Versicherungsschutz noch stärker nach
ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.
Und sie fördern gesundheitsbewusstes Verhalten.
Fit bleiben – Punkte sammeln
„AOK BONUS fit“ ist ein
Bonustarif nach § 65a
SGB V. Mit ihm soll gesundheitsbewusstes Verhalten individuell gefördert werden. Aus einer Liste von Präventionsmaßnahmen werden zielgruppenspezifische Pakete angeboten. Dabei werden drei Schwerpunkte
gesetzt:
•Für sportlich Aktive das Paket „Sport“,
•für die junge Familie das Paket „Familie“ und
•für Früherkennung und Vorsorge das Paket
„Früherkennung/Vorsorge“.
Leistungen, Kosten, Vorteile
Kunden, die sich für „AOK BONUS fit“ entschieden haben, können über bonifizierbare Maßnahmen Punkte sammeln. Maximal 100 Punkte im
Jahr sind möglich, wobei ein Punkt einem Euro
entspricht. Punkte sammeln kann man bei zahlreichen Maßnahmen. Etwa bei: Aktiver Betätigung im Sportverein, dem Deutschen Sportabzeichen, Mit dem Rad zur Arbeit, AOK-WohlfühlWanderungen, AOK-Laufschule, Impfungen oder
Zahnvorsorge – um nur einige Beispiel zu nennen.
Für die Versicherten fallen keine zusätzlichen
Kosten an. Sie investieren in ihre Gesundheit und
erhalten im Gegenzug einen monetären Anreiz.
Der maximale finanzielle Vorteil, den die Versicherten erreichen können, beträgt 100 Euro pro
Jahr. (nst)
Behalten Sie Ihr schönstes Lächeln
Bereits seit Januar für die
Versicherten
wählbar,
startete nun auch unser
neuer Zahnzusatz-Wahltarif. Mit ihm genießen
Versicherte einen komfortablen Extraschutz für
einen geringen Monatsbeitrag. Und: Je länger
sie dabei bleiben, desto
mehr lohnt sich der Wahltarif. Denn die Höhe der
Kostenerstattung steigt
Jahr für Jahr. Das Angebot
wird sehr gut angenommen: In den ersten vier
Monaten des Jahres haben bereits über 3.000
AOK-Versicherte den Zahnzusatz-Tarif gewählt.
Leistungen, Kosten, Vorteile
In den ersten drei Jahren nach Abschluss des
Wahltarifs ist die Höhe der Kostenerstattung
begrenzt. Nach Ablauf der ersten 36 Monate
erreicht der Erstattungsanspruch die Höhe der
GKV-Leistungen. Versicherte erhalten somit insgesamt den doppelten Leistungsbetrag. Ab dem
siebten Jahr steigt diese Summe sogar noch weiter. Dies bietet nur die AOK Hessen. Nicht ein-
mal die private Krankenversicherung hat ein so
umfassendes Leistungspaket. (nst)
Die finanziellen Vorteile sind gestaffelt
und steigen von Jahr zu Jahr:
1. JAHR maximal 250 Euro
2. JAHR maximal 500 Euro
3. JAHR maximal 750 Euro
AB DEM 4. JAHR
doppelter Erstattungsbetrag der GKV
AB DEM 7. JAHR
zusätzlich 5 Prozent des Leistungsbetrags
AB DEM 10. JAHR
zusätzlich 10 Prozent des Leistungsbetrags
AB DEM 13. JAHR
zusätzlich 20 Prozent des Leistungsbetrags
Für den Tarif ist eine monatliches Prämie zu zahlen – gestaffelt nach Altersgruppen:
BIS 20 JAHRE
2,70 Euro
21 BIS 40 JAHRE 7,80 Euro
41 BIS 60 JAHRE 12,50 Euro
AB 61 JAHRE
15,60 Euro
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
AGIDA: Ein neuer Akteur auf dem GKV-Markt
Bonus für gesundheitsförderndes Verhalten
AGIDA-Mitglieder erhalten für die Teilnahme an
Vorsorgeuntersuchungen, Gesundheitskursen
oder der Teilnahme an sportlichen Aktivitäten
einen Bonus ausgezahlt.
Die AOK Hessen betritt Neuland. Seit Mai
bietet sie als erste Krankenkasse eine eigene
Direktversicherung an. Damit verfolgt die AOK
Hessen das Ziel, neue Marktchancen zu nutzen, die sich durch die veränderten Rahmenbedingungen mit der Einführung des Gesundheitsfonds ergeben. Als Ergebnis soll es gelingen,
neue Kundengruppen anzusprechen.
Dabei profitieren vor allem die Versicherten:
Mit der AOK Hessen als starkem Partner im
Hintergrund bekommen sie die Sicherheit und
das Know-how der größten hessischen Krankenkasse mit dazu. Bei AGIDA gibt es hochwertige medizinische Versorgung ohne Abstriche,
denn sie bietet alle Leistungen der gesetzlichen
Krankenversicherung. Das Besondere an AGIDA
ist:
Direktversicherung
AGIDA-Mitglieder verzichten auf die persönliche Beratung im Beratungscenter und können
ihre Krankenkasse ausschließlich telefonisch,
per E-Mail und schriftlich erreichen. Hierfür bekommen sie einen Bonus gutgeschrieben.
Selbstbehalt
AGIDA-Mitglieder erhalten am Anfang des
Jahres eine Art „Startguthaben“. Dieses reduziert sich durch die Inanspruchnahme von
Kassenrezepten oder Krankenhausaufenthalte
bis zu einem gewissen Betrag.
AGIDA-Versicherte können für sich pro Kalenderjahr einen finanziellen Vorteil von bis zu 360
Euro erreichen – also bis zu 30 Euro Prämie im
Monat.
Markenbewusstsein gewinnt für Krankenkassen zunehmend an Bedeutung. Die AOK Hessen
strahlt dabei nicht auf alle Personengruppen die
gleiche Anziehungskraft aus. Dies merkt sie besonders bei Jüngeren aus gehobenen sozialen
Schichten. Mit AGIDA bietet die AOK Hessen
eine zweite Marke an, um auch diese Versicherten vermehrt zu erreichen und die Markenakzeptanz zu erweitern. (Dr. Wilfried Boroch)
Fritz Müller,
Vorsitzender des Vorstandes der AOK Hessen:
AGIDA ist die innovative Antwort der AOK Hessen auf den verstärkten
Wettbewerb im Gesundheitssystem. Damit nutzen wir die neuen wettbewerbsrechtlichen Gestaltungsspielräume.
aok.de wieder Website des Jahres
www.aok.de ist die beliebteste Website des
Jahres für „Körper und
Seele“. In dieser Kategorie war sie schon
im letzten Jahr zur
besten Seite gekürt
worden. Nach dem
„OnlineStar“ ist dies
eine weitere Auszeichung, die die AOK für ihren Internet-Auftritt erhält. In diesem Jahr
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
waren 237 Websites in über 18 Kategorien
nominiert. Genau 1.522.694 Stimmen wurden
zwischen dem 3. November und dem 8. Dezember 2008 abgegeben. Die „Beliebteste Website
des Jahres“ hat von den Internetnutzern den
meisten Stimmen in ihrer Kategorie erhalten. In
der Sparte „Körper und Seele“ ist aok.de die
„Beliebteste Website des Jahres“.
Mehr unter
www.websitedesjahres.de/winners.php.
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UNTERNEHMEN
Volker Lappöhn sagte nach über 45-jähriger
AOK-Karriere Adieu
Der Leiter der AOK-Regionaldirektion Nordhessen, Volker Lappöhn, hat
seinen Schreibtisch nach
über 45 Jahren geräumt.
Wie kein anderer hatte er
sich in dieser Zeit nicht
nur für die Gesundheitskasse eingesetzt, sondern auch die Region nachweislich gestärkt.
Seine Nachfolge als Leiter der Regionaldirektion tritt sein langjähriger Weggefährte Horst
Neid an. Im Ruhestand wollen Lappöhn und
seine Frau nicht nur ihre Heimat erwandern,
sondern auch regelmäßig Urlaub im sonnigen
Süden machen. Dem Unternehmen bleibt er
weiterhin stark verbunden: „Als bekennender
Nordhesse habe ich den Wunsch, dass das
Gewicht der AOK Hessen im Norden so stark
bleibt wie heute.“
Im April 1963 folgte Lappöhn dem Anraten
seiner Mutter, die ihm eine Ausbildung bei der
AOK Kassel empfahl. Ab dann entfaltete sich
eine Karriere, die sich im nachhinein und ungeplant in Fünfjahres-Schritten vollzog. Er leitete die Abteilung Beitragswesen in den frühen
70ern, wechselte dann in den Bereich Leistung,
wurde Regionaldirektor, ab 1997 verantwortete
er den Vertrieb und praktisch alle Standorte
„Fünf Jahrzehnte lang war mein Büro immer in
Kassel. Ich bin mit dieser Stadt eng verwurzelt“,
bekennt Lappöhn. Das mag auch der Grund
sein, warum er sich vor sieben Jahren dafür
stark gemacht hatte, dass das personalstärkste
von drei telefonischen Beratungs-Centern eben
dort – in der Nähe des ICE-Bahnhofes – untergebracht wurde. Auch das denkmalgeschützte
Gebäude am Friedrichsplatz war nie nur ein
Arbeitsplatz für ihn, sondern ein inspirierender
Ort mit Geschichte, den er für kulturelle Projekte gerne anderen überließ. So durfte der
Klangkünstler Max Neuhaus mit seiner Installation „Three to one“ das edel geschwungene
Treppenhaus mit fein ziselierten Tönen knapp
über der Wahrnehmungsschwelle beschallen.
Damit wurde das AOK-Gebäude ab 1992 ein
Bestandteil der documenta. Seine größte
Leistung sieht er jedoch darin, dass er insbesondere in den vergangenen zehn Jahren
Arbeitsplätze in Nordhessen nicht nur erhalten,
sondern über 200 neue durch seinen Einsatz
ermöglicht hat. (nst)
Neuer Service: AOK Hessen will Wartezeiten für
Arzttermine verkürzen
Ab sofort setzt sich die AOK Hessen für zeitnahe Behandlungstermine bei Fach- und Hausärzten ein. Das neue Wartezeitenmanagement
steht allen Versicherten zur Verfügung, die
erst mehrere Wochen oder sogar Monate später einen Termin in der Praxis erhalten sollen.
Durch ihre guten Kontakte zu niedergelassenen
Medizinern versucht die Gesundheitskasse, innerhalb von drei Tagen einen zeitigeren Termin
zu vereinbaren. Auch bei der Arztsuche ist die
AOK Hessen behilflich.
„Aus medizinischer Sicht sind längere Wartezeiten in der Regel nur ein geringes Problem.
Aber es gibt Situationen, in denen ein schneller
Termin das persönliche Sicherheitsempfinden
merklich erhöht. Zum Beispiel, wenn es um die
Klärung einer wichtigen Diagnose beim Orthopäden geht. AOK-Versicherte haben hier jetzt
einen entscheidenden Vorteil“, sagt Herbert
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der AOK Hessen mit Kundenkontakt. In seinen
letzten beiden Jahren wagte er sogar einen inhaltlichen Neuanfang und beschäftigte sich mit
den Bereichen Pflege, Arznei- und Hilfsmittel
sowie Zahnersatz.
Schneider, alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates. Insbesondere bei Fachärzten ist
die Terminsituation wegen eines hohen Patientenaufkommens zuweilen eng. Dass man
erst nach zwei Monaten in die Sprechstunde
kommen kann, kommt immer mal wieder vor.
Hier wird die AOK Hessen in der Regel helfen
können. Im Einzelfall kann sie in Rücksprache
mit dem Patienten bei einem anderen Arzt der
gleichen Fachrichtung einen Termin arrangieren. Bei der eigens dafür eingerichteten Hotline können auch Fachärzte aus der Region mit
allen notwendigen Kontaktdaten abgefragt
werden. (nst)
Wer seine Wartezeiten verkürzen will, ruft
kostenfrei die 0800 / 0111 511 an oder füllt ein
Online-Formular unter aok.de/hessen aus.
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
Persönlichkeiten aus dem ganzen Land engagieren sich in der Selbstverwaltung der AOK
Hessen. In dieser Rubrik stellen wir Ihnen zwei Mitglieder des Verwaltungsrates vor und
lassen sie zu aktuellen Fragestellungen zu Wort kommen.
Hildegard Maaß
(Versichertenvertreterin und Mitglied des
Produktausschusses)
Bernd-Peter Doose
(Arbeitgebervertreter und Mitglied des
Produktausschusses)
Die 60-jährige kommt aus Alsfeld und
wurde 1991 stellvertretendes Mitglied im
Vorstand der AOK Vogelsbergkreis. 1993
wurde sie Mitglied der Vertreterversammlung und 1996 Mitglied des Verwaltungsrates der AOK Hessen.
Herr Doose ist seit 1999 stellvertretendes
Mitglied im Verwaltungsrat der AOK Hessen
und seit 2005 Mitglied in dessen Produktausschuss.
Frau Maaß ist Rentnerin und hat durch Ihre
vielfältige Vereinsarbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen Kontakt.
Der 64-jährige Maler- und Lackierermeister
stammt aus Kassel und ist Geschäftsführer
des Malereibetriebes Richard Doose. Er ist
zudem Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Kassel, Kreishandwerksmeister
und Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Kassel sowie stv. Fraktionsvorsitzender
der CDU-Fraktion im Kasseler Rathaus.
Bei der Krankenkassenwahl gewinnen Produkte und Service an Bedeutung.
Wie reagiert die AOK Hessen?
Zunächst damit, keinen Zusatzbeitrag zu
erheben. Dies ist das wichtigste Signal. Und
durch die Beitragssatzsenkung Mitte des
Jahres können die AOK-Versicherten zum
zweiten Mal profitieren.
Gerade im Servicebereich sind wir bestens
aufgestellt – das haben uns Experten und
unsere Mitglieder schon mehrmals bescheinigt. Dies hebt die AOK Hessen auch sicher
von einem Großteil ihrer Mitbewerber ab.
Und wir sind natürlich für die Kranken und
Patienten da, wenn sie unsere Hilfe benötigen. Dies ist ja schließlich unser zentraler Auftrag. Ihre Bedürfnisse müssen
der Maßstab unseres Handelns sein. Ich
bin davon überzeugt, dass wir ihnen eine
maßgeschneiderte Produktpalette anbieten
können.
Das Wichtigste ist: Produkte und Service
kommen nur zum Tragen, wenn der Preis
stimmt. Das heißt, die Krankenkassen sind
in besonderem Maße unternehmerisch gefordert. Sie müssen ihre Strukturen und
Prozesse wirtschaftlich organisieren, um
preisattraktiv zu bleiben.
Daneben kann dann die AOK Hessen mit
ihren Produkten und dem hervorragenden
Service punkten, den die Gesundheitskasse
den Unternehmen seit jeher bietet.
Und dieser wird honoriert. Davon zeugen
auch die hohen Zufriedenheitswerte, die
unser Service regelmäßig bei Befragungen
unter Firmenkunden erhält. Natürlich darf
man sich nie auf den Lorbeeren ausruhen.
Wir werden alle Kraft daransetzen, für unsere Firmenkunden den höchsten Servicelevel
zu halten und auszubauen.
SELBSTVERWALTUNG
Nachgefragt
(nst)
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
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SELBSTVERWALTUNG
Ursula Richter auf Versichertenseite im Verwaltungsrat der AOK Hessen
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Ursula Richter ist seit der
Sozialwahl 2005 auf der
Versichertenseite im Verwaltungsrat der AOK Hessen – zunächst als Stellvertreterin und seit Mitte 2008 in Nachfolge von
Rita Zobawa als ordent-
liches Mitglied. Bis 1993 war sie Versichertenvertreterin bei der AOK Offenbach. Zudem ist sie
stellvertretendes Mitglied in der 2. Kammer
Südost des Widerspruchsausschusses der AOK
Hessen. Die 60-jährige ist gelernte Arzthelferin und als Gewerkschaftssekretärin bei der IG
Metall beschäftigt. Seit 1994 ist sie ehrenamtliche
Richterin beim Landessozialgericht in Darmstadt.
Honorarstreit: Nicht zu Lasten der Beitragszahler
Bei der aktuellen Debatte über die ärztliche
Vergütung ist zunächst einmal an die Entwicklung der Honorarreform zu erinnern: Die
Vertragsärzte wollten diese Reform, die feste
Euro-Vergütungen gebracht und das Morbiditätsrisiko auf die Krankenkassen verlagert hat.
Auf Geheiß der Politik ist zusätzlich das Honorarvolumen 2009 – im Vergleich zum Bezugsjahr 2007 – um insgesamt rund 3,5 Mrd. Euro
aufgestockt worden. Dies entspricht bundesweit einer durchschnittlichen Einkommenssteigerung von über 20.000 Euro je Vertragsarzt.
Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen
(vor Steuern) von niedergelassen Ärzten wird
vom Statistischen Bundesamt für 2004 mit
100.401 Euro angegeben. Laut einer Studie des
Bundesgesundheitsministeriums kann für 2007
bei Ärzten von einem Gesamtüberschuss (GKVEinnahmen plus Einnahmen aus der Versorgung
von Privatpatienten und durch individuelle Gesundheitsleistungen) von 109.000 Euro ausgegangen werden. Im Vergleich der freien Berufe
nehmen niedergelassene Ärzte damit einen der
vorderen Ränge ein.
Daher wurde von den Mitgliedern des Verwaltungsrats des GKV-Spitzenverbandes an der
aktuellen Protesthaltung einzelner Ärzte hinsichtlich der Honorarreform deutliche Kritik geübt: „Leistungsbeschränkungen anzukündigen
oder Patienten zu einer Vorkasse zu zwingen ist
rechtswidrig und steht im krassen Widerspruch
zum Sicherstellungsauftrag, den die Ärzte mit
ihrer Kassenzulassung übernommen haben.“
Auch Detlef Lamm, Bevollmächtigter des Vorstandes der AOK Hessen für Gesundheitspartner-Management, sieht die Versorgungssicherheit im Vordergrund: „Wir werden uns für die
Rechte unserer Versicherten einsetzen.“ Falls
Ärzte ihren konkreten Versorgungsverpflich-
tungen nicht nachkommen würden, halten die
Selbstverwalter des GKV-Spitzenverbandes
den Antrag auf Entzug der Kassenzulassung für
eine adäquate Reaktion.
Die Verwaltungsräte des GKV-Spitzenverbandes
betonen, dass jetzt die Ärztefunktionäre gefragt
seien, für Aufklärung unter den Ärzten zu sorgen
und die Verteilung der Gelder zu organisieren.
Denn das Geld für diesen deutlichen Honorarzuwachs stammt von den Beitragszahlern, also
den Versicherten und den Arbeitgebern.
(Ralf Metzger)
Spezifische Situation in Hessen
•Vom 1. Halbjahr 2007 zum 1. Halbjahr
2008 erhöhte sich das Honorarvolumen
der KV Hessen um 7,1 Prozent.
•Die Gesamtvergütung für die vertrags ärztliche Versorgung wird sich nach einer
Hochrechnung der KBV in Hessen von
2007 auf 2009 um 10,4 Prozent erhöhen.
•Für Hessen kann somit von einer Erhöh ung der Gesamtvergütungen aller Kas sen von insgesamt ca. 200 Mio. Euro
bezogen auf das Jahr 2007 ausgegangen
werden. Bezogen auf aktuell 11.600
Ärzte und Psychotherapeuten ergibt das
eine durchschnittliche jährliche Umsatz steigerung von 17.250 Euro pro Arzt/
Psychotherapeut.
•Die KV Hessen gibt an, dass Hausärzte in
Hessen im Durchschnitt 10 Prozent und
Fachärzte 16,2 Prozent mehr bekommen.
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
Bundesarbeitsminister
Olaf Scholz hat den ersten
stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDA,
den Rüsselsheimer CDUBundestagsabgeordneten
Gerald Weiß, zum Bundesbeauftragten für die Sozial-
versicherungswahlen ernannt. Weiß wird dieses
Ehrenamt am 1. Oktober 2010 offiziell antreten
und bis zum 30. September 2015 ausüben. Er
wird Nachfolger des derzeitigen Bundesbeauftragten Hans-Eberhard Urbaniak. (nst)
Heilmittelbericht 2009: Jeder fünfte Junge braucht
Hilfe beim Schulstart
Der Anteil der Kinder, die sprachtherapeutische
Behandlungen zur Behebung von Stimm-, Sprechund Sprachstörungen oder Ergotherapien zur Behandlung psychischer, sensorischer oder motorischer Störungen erhalten, steigt seit Jahren an.
Dies zeigt der vom Wissenschaftlichen Institut
der AOK (WIdO) herausgegebene Heilmittelbericht 2009, der 254 Mio. Heilmittelbehandlungen
des Jahres 2007 für die insgesamt rund 70 Mio.
gesetzlich Krankenversicherten analysiert.
Im Untersuchungszeitraum beliefen sich die
GKV-Heilmittelausgaben auf 4,1 Mrd. Euro, was
einem durchschnittlichen finanziellen Aufwand
von 57,77 Euro pro Versicherten entspricht. Dieser Wert lag im Jahr 2006 noch bei 55,55 Euro
und ist somit nur leicht gestiegen. Dagegen hat
sich die Zahl der Leistungserbringer, die mit
der AOK bundesweit abgerechnet haben, von
49.939 Praxen (inklusive Krankenhäuser und
vergleichbare Anbieter) im Jahr 2005 auf 55.371
Einrichtungen im Jahr 2007 deutlich erhöht: dies
entspricht einem Zuwachs von rund 11 Prozent.
Die hohen, weiterhin steigenden Verordnungsmengen für Kinder weisen auf die spezifischen
Anforderungen im Übergang von Kindergarten
zu Grundschule hin. So befinden sich 13,2 Prozent der sechsjährigen Jungen in ergotherapeutischer Behandlung, im Vergleich zu 5,4 Prozent
der Mädchen in dieser Altergruppe. Bei den
sprachtherapeutischen Behandlungen erreichen
die Sechsjährigen ebenfalls einen Höchstwert:
21,2 Prozent aller Jungen und 14,7 Prozent aller
Mädchen dieses Alters haben 2007 eine Sprachtherapie erhalten. (fd)
AKTUELL
Gerald Weiß wird Bundesbeauftragter für Sozialwahlen
Unter www.wido.de kann der
Heilmittelbericht 2009 abgerufen werden.
Projekt aus Marburg erhält Berliner Gesundheitspreis
Die von der Abteilung für Allgemeinmedizin der
Uni Marburg entwickelte Computersoftware
„Arriba“ ist Ende April mit dem Berliner Gesundheitspreis 2008 ausgezeichnet worden. Der vom
AOK-Bundesverband, der Berliner Ärztekammer
und der AOK Berlin vergebene Preis honoriert innovative und vor allem beispielgebende Ansätze in
der medizinischen Forschung. Er ist mit insgesamt
50.000 Euro dotiert, von denen alleine 22.000 an
die Marburger Wissenschaftler um Prof. Norbert
Donner-Banzhoff gehen.
„Arriba“ steht für „Absolutes und Relatives Risiko – Individuelle Beratung in der AllgemeinarztPraxis“. Dahinter steckt der Gedanke, Risiken
und Behandlungsstrategien für Herzpatienten
noch besser einschätzen bzw. entwickeln zu
können. Das Programm hilft dem Patienten,
sein Gesundheitsrisiko zu bestimmen und eine
Behandlungsstrategie zu wählen, die seinen Lebensumständen und seinem individuellen Gesundheitsbedürfnis am besten entspricht. (nst)
Aktionswoche Alkohol 2009
Auch dieses Jahr wird eine bundesweite Aktionswoche Alkohol stattfinden, die ausdrücklich die erwachsene Bevölkerung für einen
verantwortungsvollen Alkoholkonsum sensibilisieren soll. Die Aktionswoche unter dem Motto
AOK Forum aktuell • Jahrgang 2009/Ausgabe 2
„Alkohol? Kenn dein Limit“ wird gemeinsam von
der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und
der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen
Olympischen Sportbund veranstaltet. (nst)
Weitere Infos unter:
www.aktionswoche-alkohol.de
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IMPRESSUM
Herausgeber
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Basler Straße 2
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Telefon 0 61 72/2 72-0
Internet www.aok.de/hessen
Redaktionsbeirat
Dr. Werner Scherer, Herbert Schneider,
alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK Hessen
Redaktionsleitung
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Dr. Wilfried Boroch, Leiter der Hauptabteilung
Unternehmenspolitik / Marketing
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Telefax 0 61 72/2 72-1 39
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Redaktionsteam
Hauptabteilung Unternehmenspolitik / Marketing,
Abteilung Politik / Presse
Leitung: Ralf Metzger
Franziskus Dodel (fd), Jürgen Merz (jm),
Jochen Schubert (js), Norbert Staudt (nst)
Redaktionsschluss
5. Mai 2009
Layout und Druck
MARTINCOLOR
Kommunikation & Mediengestaltung
Westerbachstraße 47 · 60489 Frankfurt am Main
ISSN
1611 - 7395
Fritz Müller, Vorsitzender des Vorstandes
Dieter Bock, Stv. Vorsitzender des Vorstandes
Detlef Lamm, Bevollmächtigter des Vorstandes für Gesundheitspartnermanagement
Dr. Wilfried Boroch, Leiter der Hauptabteilung
Unternehmenspolitik / Marketing
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