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Liebe Gemeinde, „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im

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Andacht
Liebe Gemeinde,
„Dein Reich komme. Dein Wille
geschehe, wie im Himmel, so auf
Erden“ - so beten wir im Vater unser mit allen Christen dieser Welt
- eine Welt, in der Gottes Wille geschieht; eine Welt, in der Gerechtigkeit und fairer Interessenausgleich
herrschen; in der Geborgenheit und
Wärme in heilvoller Gemeinschaft
erlebt werden; eine Welt, in der Gottes umfassender Friede Rahmenbedingung alles Lebens ist: Wer sehnt
sich nicht danach, dass Gottes Reich
kommt? Wer möchte nicht von ganzem Herzen darum beten?
„Dein Reich komme.“ - Kommt es
wirklich? Die Frage wird nicht erst
heute gestellt. Sie ist so alt wie der
christliche Glaube. Jesus selbst musste
sie sich schon stellen lassen, als er
den Anbruch des Gottesreiches verkündigte. Nicht nur bei den religiösen und politischen Führern seines
Landes, auch in seiner eigenen Jüngerschaft spielten Machtfragen und
Eifersucht eine Rolle.
Auch zur Zeit der frühen Kirche
stellte sich die Frage kaum anders.
Christliche Gemeinden, das waren
kleine, bekämpfte, verfolgte, bisweilen untereinander zerstrittene Häuflein. Das Reich Gottes stellt man
sich wahrlich anders vor!
An der zweifelnden Feststellung hat
sich für viele Menschen bis heute
nichts geändert. Jesu Antwort hat
aber die ersten Christen stark beschäftigt. Sie haben sie immer wieder für je ihre Situation neu ausgelegt: Ihr meint, die Misserfolge, die
Kümmerlichkeit, die Widrigkeiten
der Gegenwart sprechen gegen das
Kommen des Reiches Gottes? Ihr
irrt! - Man lese Jesu Gleichnis vom
Sämann Lukas 8, 4 - 8: Schaut euch
den Landwirt und seine Arbeit an,
nach damaligem Brauch sät er vor
dem Pflügen.
So wird viel Samen von den Leuten
zertreten, die einen Trampelpfad
über den Acker gelegt haben. Was
schließlich übrig bleibt, wird von
den Vögeln gefressen. Weiterer Samen fällt auf Stellen, an denen nur
eine dünne Ackerkrume felsiges
Gestein überdeckt. Er geht auf, aber
die Freude darüber dauert nicht lange. Die Pflänzchen können im felsigen Boden nicht wurzeln, und ohne
die lebenswichtige Feuchtigkeit
können sie der brennenden Sonne
nicht standhalten. Nicht anders ergeht es dem Saatgut, das zwischen
wucherndes Unkraut fällt. Die dornigen Pflanzen erweisen sich als
3
Hospiz-Gedenkgottesdienst
stärker. - Doch der Landwirt setzt
unbeirrt seine Arbeit fort. Schließlich kann er trotz allem eine reiche
Ernte einbringen.
Jesus sagt: Macht Augen und Ohren
auf, schaut hin und hört zu! Ihr findet Gleichnisse und Bilder, die sprechen und euch ermutigen. Scheint
sich auch Misserfolg auf Misserfolg aneinander zu reihen, ihr dürft
dessen gewiss sein: Gottes Stunde
kommt! Würde man an reiche Ernte denken, wenn man das zertretene, verdorrte, erstickte Korn sieht?
Und doch steht am Ende die reiche
Ernte! Warum sollte nicht dieser alljährliche Vorgang gleichnishaft Abbildung des Reiches Gottes sein?
Die Welt hat ein Ziel. Das Leben hat
eine gute Ausrichtung. Erfahrung
von vergeblicher Mühe ist so alt wie
die Menschheit. Die Frage ist, wie
wir mit solcher Erfahrung umgehen,
ob wir uns lähmen lassen oder ob lebendige Hoffnung uns in Bewegung
hält.
Herzliche Grüße
Ihr Rudolf Groß, Pfr.
Gedenkgottesdienst der Hospizinitiative Wittlich am
Montag, dem 11.04.2011
Alle Angehörigen, die um einen lieben verstorbenen Menschen trauern, der von der Hospizinitiative
Wittlich begleitet wurde, und alle
Gäste des Lebenscafés sind herzlich
zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst am Montag, dem
11.04.2011, um 19:00 Uhr in die
Christuskirche in Wittlich, Trierer
Landstraße 11, eingeladen.
Der Gottesdienst steht unter dem
Thema: „Bergen, was bleibt“.
Anschließend bieten wir Raum
4
und Zeit für die Begegnung mit den
ehrenamtlichen Hospizhelfern und
-helferinnen und den Mitarbeitern
und Mitarbeiterinnen des Lebenscafés im Evangelischen Gemeindehaus bei Tee und Gebäck.
Zwecks besserer Planung bitten wir
um Anmeldung bei Maria Groß,
Hospizfachkraft, Tel: 06571-146580
oder bei
Monika Hartmann, Pastoralreferentin, Tel: 06571-14694-0 oder -17.
Meditationsgottesdienste
Ökumenische Meditationsgottesdienste …
vorbereitet vom ökumenischen Gottesdienstkreis „Frauen“ im Dekanat
Wittlich, finden 2011 an folgenden Terminen statt:
Mittwoch, 23. März 2011, 19:30 Uhr,
Christuskirche in Wittlich
Das Thema:
7 Wochen ohne AUSREDEN
Gestaltet mit modernen Texten und Liedern und Gelegenheit zum Gespräch
im Anschluss im Gemeindesaal, ist vielleicht einmal eine andere Form gottesdienstlicher Gemeinschaft zu erleben.
Seien Sie alle herzlich eingeladen.
Weitere Termine:
Mittwoch, 17. Aug. 2011, meditative Abendwanderung
Mittwoch, 23. Nov. 2011, Meditationsgottesdienst
Ort, Zeit und Thema standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Informieren Sie sich bitte in der örtlichen Presse.
Anne Wettstein
5
Termine
Gemeindeausflug für Jung & Alt
Am Donnerstag, dem 14.4.2011,
wollen wir uns wieder auf große
Fahrt begeben. Diesmal geht es
in den Hunsrück. Wir schauen
uns in Dickenschied um, der Wirkungsstätte von Paul Schneider,
dem Prediger von Buchenwald. Im
Anschluss daran machen wir einen
Spaziergang durch das mittelalterliche Herrstein, wo wir auch eine Kaf-
feepause einlegen.
Bitte melden Sie sich bis zum
11. April im Gemeindebüro an.
Ulrike George
für den Diakonieausschuss
Osterferienprojekte 2011
In diesem Jahr finden wieder - wie
im vergangenen Jahr nur in der ersten Woche der Osterferien - zwei
Projekte für Kinder statt, da in der
zweiten Ferienwoche eine Jugendfreizeit an der Nordsee auf dem Plan
steht.
Am Dienstag, dem 19. April, wol-
6
len wir einen Ausflug machen. Da
wir jetzt noch nicht wissen, wie das
Wetter sich entwickelt, steht noch
nicht genau fest, wohin es geht. Bitte
achten Sie auf die Handzettel, die
Ihre Kinder in der Schule bekommen oder fragen Sie im Gemeindebüro nach.
Kirchenmusik
Sonntag Kantate, 22. Mai 2011, 17 Uhr:
Osterkantaten von J.S. Bach
und Orchestersuiten von G.P. Telemann
mit der Kantorei und historischen Instrumenten
Samstag, 18. Juni2011, 18 Uhr:
Open-Air-Gottesdienst
Neue geistliche Lieder und Popsongs
mit dem Jugendprojektchor und einer Band
Samstag, 25. Juni 2011, 18.30 Uhr:
Gastchorkonzert
Motetten und Orgelmusik verschiedener Epochen
mit dem Nordhessischen Kammerchor
7
Konfirmanden 2011
Konfirmation am 28. Mai, 14 Uhr
Selina Brust, Wittlich
Carolin Karstädt, Wallscheid
Leon Kaspers, Wittlich
Nils Krekeler, Niersbach
Constanze Littau, Binsfeld
Sean-Connor Müllers, Kinderbeuern
Katharina Praum, Wittlich
Theresa Rach, Wittlich
Prisca Rauen, Wittlich
Andreas Reiswich, Plein
Elias Scholtes, Oberscheidweiler
Daniel Schulze, Wittlich
Konfirmation am 28. Mai, 16 Uhr
Luka Blümler, Wittlich
Dennis Dammer, Landscheid
Florian Dell, Wittlich
Dieter Diderle, Wittlich
Paul Eichhorn, Wittlich
Dennis Fewinger, Hasborn
Lena Girkens, Hupperath
Jan Heidebrecht, Wittlich
Jessica Heinsch, Wittlich
Richard Luz, Wittlich
Andreas Maas, Landscheid
Viktor Maas, Landscheid
Michael Weigant, Binsfeld
Konfirmation am 29. Mai, 9.30 Uhr
Kieran Buck, Wittlich
Eric Kefer, Bergweiler
Angelina Kel, Wittlich
Adrian Kriewitz, Wittlich
Julia Nefedjew, Wittlich
Finn Plny, Wittlich
Olaf Reeh, Wittlich
Jonas Sedewitz, Plein
Tobias Seinig, Wittlich
Justine Siemens, Wittlich
Konstantin Stettler, Wittlich
Elena Stickel, Landscheid
Jan-Ruben Weigelt, Wittlich
Tomi Zeiler, Wittlich
8
r
Strukturreform
Strukturreform im
Kirchenkreis Trier
• eine verlässliche Planungsgrundlage schaffen und
Aktive Unterstützung durch
Ev. Kirchengemeinde Wittlich
• sicherstellen soll, dass wir trotz
zurückgehender Kirchensteuern
auch zukünftig eine Kirche für die
Menschen bleiben werden.
Bis zum Jahr 2040 erwartet die
Rheinische Landeskirche einen
Rückgang der Mitgliederzahlen
um rd. 33%. Der Hauptgrund ist in
der demografischen Entwicklung
unserer Gesellschaft, also der Veränderung der Altersstrukturen, zu
suchen. Noch gravierender als diese
Reduzierung der Mitgliederzahlen
ist der damit verbundene Rückgang
der Einnahmen an Kirchensteuern.
Hier geht die Landeskirche sogar
von einem Rückgang um ca. 50 %
aus!
Aber nicht nur die demografischen
Veränderungen, sondern auch die
Umbrüche in unserer Gesellschaft,
Strukturveränderungen in der Wirtschaft, die Krise der sozialen Systeme, das Schwinden gemeinsamer
Normen … zwingen zum Handeln.
Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen wurde im Kirchenkreis Trier ein Veränderungsprozess angestoßen, der
Mit diesem Veränderungsprozess
soll auch die Solidarität der Kirchengemeinden untereinander gestärkt
werden. Gleichzeitig soll die Eigenständigkeit der Kirchengemeinden
gesichert werden.
Dies klingt fast nach der „Quadratur
des Kreises“.
In einem ersten Schritt wurden im
Kirchenkreis fünf Regionen gebildet. Unsere Kirchengemeinde
gehört ebenso wie die Kirchengemeinden Bernkastel-Kues, Mülheim und Veldenz zur Region „EifelMosel“.
Für alle Regionen wurde ein sog.
„Grundanforderungsindex“ (GAI)
ermittelt. Dieser GAI ist eine Kennziffer, die sich aus unterschiedlichen
Werten zusammensetzt (z.B. die
Größe der Gemeinde, Anzahl der
Gemeindeglieder, Gottesdienste
und Amtshandlungen …).
9
Strukturreform
Aufgrund der Analyse wird die
Zahl der Pfarrstelleninhaber in der
Region Eifel-Mosel von heute 4,5
auf 4 reduziert. Um zu vermeiden,
dass es in der Region zu größeren
Problemen kommt, soll die Zusammenarbeit intensiviert werden. Hier
sind z.B. abgestimmte Jahrespredigtpläne genauso denkbar wie eine
stärkere Zusammenarbeit in der
Jugendarbeit oder in der Kirchenmusik.
Zur Abstimmung des weiteren Vor-
10
gehens werden wir vermutlich noch
in der ersten Jahreshälfte eine Tagesveranstaltung mit allen Presbytern
unserer Kirchengemeinden durchführen. Ablauf und Ergebnisse werden wir auf diesem Weg kommunizieren.
Bei allen Schwierigkeiten bieten
solche Veränderungsprozesse auch
große Chancen. Unsere Wünsche,
unsere Visionen zeigt die Abbildung unten.
Gerd Schumacher
Taufe
2011 wird in der Evangelischen Kirche in Deutschland als „Jahr der
Taufe“ begangen. Unter dem Motto
„Gottesgeschenk“ stellen die evangelischen Landeskirchen Rheinland,
Westfalen, Lippe und Hannover die
Taufe in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit.
In der Taufe schenkt uns Gott seine
Liebe und gibt uns Anteil an seinem Leben. Er sagt uns zu: Ich, dein
Gott, nehme an deinem Leben liebevoll teil – komme, was da wolle.
Und ich lade dich ein: Nimm auch
du an meinem Leben teil und gib
meine Liebe weiter.
Martin Luther erinnerte sich in Zeiten persönlicher Anfechtung und
Krisen: „Ich bin getauft!“- Gott liebt
mich, Gott glaubt an mich, Gott
hofft auf mich, ich bin ein freier
Mensch!
Gottesgeschenk Taufe bedeutet:
Gott schenkt sich dir. Ob Menschen
daraus auch heute Kraft und Trost
beziehen? Das „Jahr der Taufe“ soll
Anlass geben, die geistliche Bedeutung der Taufe neu wahrzunehmen.
Wir haben uns im Presbyterium
darüber Gedanken gemacht, wie
wir dies für unsere Gemeinde kreativ umsetzen können. Da wir
erfreulicherweise sehr viele Kinder
in unserer Gemeinde taufen dürfen (im vergangenen Jahr waren es
48), möchten wir mit dem Beginn
des nächsten Jahres ein besonderes
Angebot für Taufeltern und Paten
ins Leben rufen.
Denn mit der Geburt eines Kindes
fragen Eltern in der ihnen aufgegebenen Verantwortung neu danach, was
ihren Kindern in ihrem Leben Halt
und Orientierung geben kann – und
was auch ihr eigenes Leben tragen
und halten, bewegen und bestimmen kann: Sie fragen neu nach Gott
und ihrem Glauben. Oft können sie
sich diese Fragen nicht mehr selbst
beantworten. Daher sollen an zwei
Abenden die Themen „Taufe und
Patenamt“ sowie „Glauben, christliche Erziehung und Gestaltung des
Taufgottesdienstes“ gemeinsam mit
den Taufeltern und Paten (soweit
möglich) vom Pfarrer bzw. der Pfarrerin ausführlich besprochen und
erklärt werden.
Wir werden in den nächsten
Gemeindebriefen Näheres dazu
berichten und Sie mit den Einzelheiten dieser neuen Idee vertraut
machen.
Pfarrerin Susanne Triebler
11
Rückblick
Volles Haus beim
Kirchenkabarett
Ungewöhnlich ging es am Abend
des 4. Februar zu. Der Gemeindesaal füllte sich, wie es selten der Fall
ist, und Lachsalven drangen durch
das Haus. Die Kirchenkabarettistin
Sabine Henke brauchte nicht lange,
um das Publikum in ihren Bann zu
ziehen. Aus der Sicht einer bayrischen Kellnerin (im Dirndl), einer
Konfirmandenmutter, einem Mitglied des Frauenkreises 70+ oder einer Pfarrerin nahm sie die Zustände
in Kirche und Gemeinde aufs Korn.
Besonders gelungen war ihr Telefongespräch als Personaltrainerin mit
D. Martinus Luther, dem sie einige
Hinweise auf höhere Akzeptanz in
der heutigen Gesellschaft gab. Dazu
legte sie ihm dringend ans Herz, die
Inhalte hinten anzustellen und stattdessen erst einmal sein Äußeres zu
12
verändern, und natürlich empfahl
sie ihm abzuspecken. Auch die Anzahl seiner Thesen hielt sie für zu
umfangreich und riet ihm dringend,
sie auf höchstens drei Kernsätze zu
reduzieren.
Wie aus dem Leben gegriffen schienen auch die Klagen der Leiterin
des Frauenkreises 70+ zu sein. Die
Sparmaßnahmen in der Kirche waren auch bei den Seniorinnen angekommen. Wegen der Zusammenlegung mehrerer Gemeinden wurden
die Wege länger. Den Teebeutel für
den Nachmittagstee brachte man
selbst mit und kümmerte sich hinterher um dessen Entsorgung. Auch
die Reinigung des Raumes blieb
ihnen selbst überlassen. So banden
sie Frau Dr. Kappel-Amershausen
Rückblick
einen Putzlappen an ihren Rollator
und ließen sie - sozusagen als letzte das Gebäude verlassen.
Die Pfarrerin bedankte sich in einer endlosen Aufzählung bei allen
möglichen Sponsoren. Besonders
in Erinnerung geblieben ist mir die
Danksagung an den Schuster, der
die Besohlung der Schuhe der Besuchsdienstmitarbeiter unentgeltlich vornimmt.
Alles kam einem irgendwie bekannt
vor, wurde von ihr überspitzt, aber
nie verletzend oder peinlich.
Ulrike George
Reise „auf den Spuren Luthers“
Unter diesem Thema bietet die
Pfarrgemeinde Sankt Markus eine
ökumenisch konzipierte Fahrt zu
Lutherstätten an, und zwar vom 3.10.
bis zum 08.10.2011. Eingeladen
sind in erster Linie die Mitglieder
der Pfarreiengemeinschaft Wittlich
und der evangelischen Gemeinde
Wittlich, willkommen sind aber
auch Teilnehmer/innen darüber
hinaus. Geplant sind Besichtigungen in Eisleben, Mansfeld, Witten-
berg, Erfurt, Eisenach. Die Kosten
für Fahrt, Unterkunft mit HP, Führungen betragen – abhängig von der
Teilnehmerzahl – ca. 450 € pro Person im DZ (im EZ 120 € mehr).
Nähere Informationen und Anmeldung bei:
K. H. Musseleck, Tel. 8248,
E-mail: karl-heinz@musseleck.de.
13
Diakonie
Schuldnerberatungsstelle
Mit Ablauf des Jahres 2010 konnte
die Schuldnerberatungsstelle des
Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Trier und Simmern-Trarbach
gGmbh auf 23 bzw. 20 Jahre erfolgreiche Beratungsarbeit für ver- und
überschuldete Menschen zurückblicken.
Im Mai 1987 bzw. Januar 1991
wurde die Arbeit in Trier und Kirchberg aufgenommen. Seit 1999 sind
wir als „geeignete Stelle“ gem. § 305
Insolvenzordnung anerkannt und
erfüllen damit die hohen fachlichen
Standards, die das Land RheinlandPfalz als Voraussetzung für die Anerkennung fordert.
Das Diakonische Werk unterhält
Beratungsstellen in Trier und Kirchberg. Seit 1987 werden in Wittlich
und seit 2000 in Hermeskeil ebenfalls zweimal monatlich Sprechstunden für Ratsuchende angeboten, für
die die Standorte Trier und Kirchberg nur schwer erreichbar sind.
Jährlich werden je Standort durchschnittlich 100 Neuanfragen durch
die vier Sozialarbeitenden bearbeitet, die zum überwiegenden Teil in
eine Verbraucherinsolvenz überführt werden. Die Bearbeitungs-
14
zeit variiert dabei zwischen wenigen
Wochen und in Ausnahmefällen
auch mehreren Jahren. Darüber hinaus werden mehrere hundert Kurzanfragen telefonisch und persönlich
beantwortet.
Die Beratenden engagieren sich im
Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit
und Prävention in Schulen, Arbeitsloseninitiativen und Jugendgruppen.
Eine wesentliche Grundlage der
Arbeit stellt die ganzheitliche Beratung dar, das heißt, dass Ratsuchende nicht nur mit ihrer Überschuldungsproblematik
erfasst
werden, sondern auch im Hinblick
auf die angestrebte dauerhafte Entschuldung pädagogisch beraten und
weitergehend betreut werden.
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die
Situation Überschuldeter durch eine
zunehmend
verbraucherfreundlichere Gesetzgebung entspannt.
Das Insolvenzverfahren bietet
nach sechs Jahren die Möglichkeit
eines wirtschaftlichen Neuanfangs.
Seit Juli 2010 wurden wir außerdem vom Gesetzgeber ermächtigt,
eine Bescheinigung über die Höhe
eines unpfändbaren Sockelbetrags
auf einem Girokonto auszustellen,
die zur Folge hat, dass die lebens-
Diakonie
notwendigen Abbuchungen trotz
bestehender Kontenpfändung erfolgen können.
Trotz allem belegen die Wartezeiten der Beratungsstelle den weiterhin hohen Bedarf an qualifizierter
Beratung.
gen. Viele der Flüchtlinge waren in
ihren Herkunftsländern schweren
Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Als Folge solcher Traumatisierungen leiden die Opfer oft noch
jahrelang unter körperlichen und
seelischen Schmerzen.
Für nähere Auskünfte:
Theobaldstr. 10
54292 Trier
Tel.: 0651 20900-54/-55/-56
Fax: 0651 20900-46
Seit 1993 arbeitet die Ökumenischen Beratungsstelle mit den
Flüchtlingen, die für die erste Zeit
ihres Aufenthalts in Deutschland in
der Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind. Die Lage der Beratungsstelle in unmittelbarer Nachbarschaft zur Aufnahmeeinrichtung
in der Dasbachstraße erleichtert den
Zugang zu den Angeboten. Zurzeit
befinden sich ca. 500 Flüchtlinge in
der Trierer Einrichtung. Die Flüchtlinge halten sich für drei Monate in
Trier auf, danach werden sie anderen Kommunen in Rheinland-Pfalz
zugewiesen.
Terminvereinbarung für Wittlich:
06763-932039 (Herr Huesgen)
Ökumenische Beratungsstelle für Flüchtlinge
Der junge Iraner sitzt in der Beratung, er wirkt nervös und stark angespannt. Ständig blickt er zur Tür, als
habe er Angst davor, den Raum nicht
ohne Probleme verlassen zu können.
Nur eine kleine alltägliche Szene in
der Arbeit der Ökumenischen Beratungsstelle für Flüchtlinge in Trier.
Was für gesunde Menschen alltägliche Situationen sind, ein lautes
Geräusch, der Anblick von Uniformen, kann bei traumatisierten Personen Albträume und Panik erzeu-
Die Flüchtlingsberatungsstelle sieht
ihre Aufgabe darin, diese Menschen in dieser Zeit durch ausländerrechtliche Begleitung, intensive psychosoziale Betreuung und
therapeutische Hilfen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge
zu unterstützen. Die therapeuti-
15
Diakonie
sche Arbeit wird durch den Europäischen Flüchtlingsfonds gefördert.
Dazu gehört auch ein wöchentlich
stattfindendes kunsttherapeutisches
Gruppenangebot.
Ehrenamtliche ergänzen die fünf
hauptamtlichen Mitarbeitenden in
der Durchführung verschiedener
offener Angebote für die Flüchtlinge
(Frauengruppe, Teestube, Deutschunterricht) ebenso wie eine große
Anzahl von Dolmetschern und Dolmetscherinnen in Beratung und
Therapie.
Für nähere Auskünfte:
Dasbachstr. 21
54292 Trier
Tel.: 0651 9910 600
Tel.: 0651 9910 602
Tel.: 0651 9916 367
Fax: 0651 9916 366
fluechtlingsberatung@diakoniehilft.de
Jeden 1. Sonntag im Monat sind alle Gemeindeglieder im Anschluss an den Gottesdienst ganz
herzlich zu einer Tasse Tee oder Kaffee in den
Gemeindesaal in Wittlich bzw. in die Sakristei der
Manderscheider Kirche eingeladen.
16
Beratungsstellen
Diakonisches Werk der Ev. Kirchenkreise Trier und
Simmern-Traben-Trarbach gGmbH
Theobaldstraße 10, 54292 Trier
Tel.-Nr.: 0651 – 20900-50
Fax-Nr.: 0651 – 20900-39
E-mail: sekretariat@diakoniehilft.de
Suchtberatung, betriebl. Suchtberatung, Führerschein
Frau Brandt, 0651-2090057
Psychos. Beratung u. Therapie
von Traumatisierten
Frau Mende, 0651-9916367
Suchtberatung, Ansprechpartnerin für Selbsthilfegruppen
Frau Papanastasiou, 0651-2090058
Schuldnerberatung Trier
Frau Schmitt, 0651-2090056
Herr Ziegler, 0651-2090055
Betreuungsverein, gesetzliche
Betreuung
Frau Kalicki, 0651-2090043
Frau Olk, 0651-2090045
Herr Etzel, 0651-2090042
Schuldnerberatung Wittlich
jeden 1. + 3. Donnerstag/Monat
9.30 bis 12.30 Uhr
nur nach Vereinbarung
Herr Huesgen, 06763-932039
Ehe-, Familien- Lebensberatung
Frau Ehlert-Olejnik, 06541-6030
Schwangerenberatung Daun
Frau Meyer, 06592-983867
Beratungsstelle f. Flüchtlinge
Frau Hermes, 0651-9910602
Schwangerenberatung Thalfang
Beratungsstelle f. Flüchtlinge
Frau Goos, 0651-9916368
Fachdienst für Migration und
Integration
Frau Meyer, 0651-9916368
Schwangerenberatung Wittlich
Frau Hammel / Frau Meyer,
06571-145300
Frau Müller, 06504-721
17
Gottesdienste
Sonntag, 03. April
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden, Groß
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst, Hein
Sonntag, 10. April
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst, Triebler
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst, Triebler
Sonntag, 17. April
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Saft), Groß
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst mit Taufe, Triebler
Gründonnerstag, 21. April
Christuskirche, Wittlich
19.00 Uhr
Gottesdienst, Triebler
Karfreitag, 22. April
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, Groß
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, Triebler
Ostersonntag, 24. April
Christuskirche, Wittlich
06.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, Groß
anschließend gemeinsames Frühstück in St. Bernhard
09.30 Uhr
Familiengottesdienst mit Taufe, Triebler
Ostermontag, 25. April
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, Groß
unter Mitwirkung der Kantorei
18
Gottesdienste
Sonntag, 01. Mai
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl (Wein), Hein
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst, Hein
Sonntag, 08. Mai
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst, Triebler
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst, Groß
Sonntag, 15. Mai
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl (Saft), Triebler
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst, Triebler
Sonntag, 22. Mai
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Taufe, Groß
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst, Triebler
Samstag, 28. Mai
Christuskirche, Wittlich
14.00 Uhr
Konfirmationsgottesdienst Grp. 1, Groß
16.00 Uhr
Konfirmationsgottesdienst Grp. 2, Groß
Sonntag, 29. Mai
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Konfirmationsgottesdienst Grp. 3, Groß
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, Hein
Chrsti Himmelfahrt, 02. Juni
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, Groß
19
Gottesdienste
Sonntag, 05. Juni
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl (Wein), Groß
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst, Groß
Pfingstsonntag, 12. Juni
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Familiengottesdienst, Triebler
Pfingstmontag, 13. Juni
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, Groß
kath. Pfarrkirche, Bausendorf
11.00 Uhr
ökumenischer Gottesdienst, Triebler
Donnerstag, 16. Juni
Christuskirche, Wittlich
17.00 Uhr
Abschlussgottesdienst Realschule plus, Triebler
St.-Bernhard-Kirche, Wittlich
18.00 Uhr
Abschlussgottesdienst Kurfürst-Balduin-Ralschule, Triebler
Samstag, 18. Juni
Christuskirche, Wittlich
18.00 Uhr
Jugendgottesdienst, Triebler & Team
Sonntag, 19. Juni
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl (Saft), Groß
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst, Groß
Sonntag, 26. Juni
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Taufe, Triebler
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl, Groß
20
Gottesdienste
Sonntag, 03. Juli
Christuskirche, Wittlich
09.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl (Wein)
Trinitatiskirche, Manderscheid
11.00 Uhr
Gottesdienst
Seniorenheim Haus Mozart
Seniorenheim St. Wendelinus
St. Elisabeth-Krankenhaus
kath. Lebensbaumkirche
Manderscheid - ökum. Andacht
jeweils donnerstags 15.30 Uhr
14. April, Triebler
28. April, Groß
12. Mai, Groß
26. Mai, Groß
09. Juni, Groß
07. Juli, Bruus
jeweils donnerstags 18.45 Uhr
07. April, Groß
05. Mai, Groß
09. Juni, Groß
07. Juli
jeweils freitags 10.30 Uhr
01. April, Groß
06. Mai, Triebler
03. Juni, Groß
01. Juli
jeden 3. Fr/Monat, 20 Uhr
15.04. / 20.05. / 17.06.
Kinderkirche
Christuskirche
jeden 2. So/Monat - außerhalb der Ferien, jeweils parallel zum
Hauptgottesdienst.
Infos: Pfr’in Susanne Triebler (Tel. 06571-7832)
Vorbereitungstreffen für alle Interessierten nach Absprache.
21
Aus dem Kirchenbuch
Taufen
Mira Juli
Lena Sophie Kafyrew
Pascal Schlöder
Arthur Maks
Colin Müller
Marina Brovko
John Julius Schwarz
Wittlich
Piesport
Platten
Wittlich
Bausendorf
Heidenheim
Landscheid
14.11.10
14.11.10
14.11.10
28.11.10
28.11.10
19.12.10
19.12.10
Taufen feiern wir in der Regel im Gottesdienst am vierten Sonntag im
Monat. Anmeldungen zur Taufe erbitten wir frühzeitig, d.h. etwa zwei
Monate vor dem gewünschten Termin. Der Termin muss schriftlich von
Pfarrer/in bestätigt werden! Die Taufe kann erst nach Abschluss der
Taufvorbereitung durchgeführt werden. Dazu gehört das persönliche
Gespräch mit den Eltern beim Hausbesuch des Pfarrers.
Beerdigungen
Ingeborg Maurer, Wittlich
Dora Paßehl, Meerfeld
Jakob Saibel, Wittlich
Hugo Hertfelder, Wittlich
Elsa Ginder, Wittlich
Artur Albrecht, Bengel
Frieda Eberle, Wittlich
Marta Wenzelmann, Wittlich
Dieter Windisch, Schwarzenborn
Inge Schaaf, Landscheid
Helene Pardall, Wittlich
Dr. Edzard Schlechtweg, Hontheim
22
60 Jahre
78 Jahre
82 Jahre
81 Jahre
89 Jahre
86 Jahre
90 Jahre
89 Jahre
66 Jahre
65 Jahre
103 Jahre
80 Jahre
10.11.10
02.12.10
06.12.10
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29.01.11
08.02.11
09.02.11
Ökumene
Rückblick Ökumenische Bibelwoche 2011
Vielleicht lag es am Thema oder an
einer besonderen Anwesenheit des
Heiligen Geistes – die diesjährige
Ökumenische Bibelwoche in Wittlich hatte eine spezielle Atmosphäre
– eine Teilnehmerin sprach von
einer „Heiligen Woche in Wittlich“.
Schon seit über zwanzig Jahren steht
bei engagierten evangelischen und
katholischen
Christen
die jährliche
Ökumenische Bibelwoche fest
im Kalender.
In diesem
Jahr waren
es Texte aus
dem Epheserbrief, mit
denen man
sich
eine
Woche lang jeden Abend und
zusätzlich auch an einem Vormittag auseinander setzte. Viele dieser
Texte befassen sich mit der Einheit
unter denen, die an Christus glaubten (damals Juden- und Heidenchristen), und so gab dieses Thema
den Grundton für die Woche an.
Denn natürlich geht es auch heute
um die Einheit unter den Christen,
und viele der Anwesenden berichteten von schmerzlichen Erfahrungen
der Vergangenheit, wo innerhalb der
Familien oder in der Nachbarschaft
die Trennung zwischen den Konfessionen als tiefer Graben empfunden
wurde.
In dieser Woche dagegen spürte
man bei den ca. 30-40 Teilnehmenden einerseits eine solide gewachsene Verbundenheit zwischen den
Wittlicher Gemeinden verschiedener Konfession. Man kennt sich,
man fühlt sich beim anderen nicht
fremd, man pflegt den Kontakt auch
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Ökumene
auf anderen Ebenen des Gemeindelebens, z.B. im Ökumeneausschuss.
Eine Partnerschaftsvereinbarung
wurde am Pfingstmontag 2008
unterzeichnet und vieles davon ist
lebendig. Und gerade die jährliche
ökumenische Bibelwoche war hier
ein Höhepunkt des Gesprächs über
den Glauben, das von großer Offenheit geprägt ist und so auch immer
wieder neue Personen anzieht. Den
Abschluss bildet immer eine Agapefeier am letzten Abend. Umrahmt
wird die Bibelwoche von einem Predigertausch am Sonntag davor und
danach.
Als wunder Punkt, der auch innerhalb dieser Woche einen eher
dunklen Unterton darstellte, kam
andererseits immer wieder die mangelnde Gemeinschaft im Abendmahl/der Eucharistie zur Sprache,
die von den meisten nicht mehr verstanden wird. Hier werden Fortschritte von Seiten der Amtskirche,
vor allem der katholischen, dringend erwartet.
Zentrale Sätze aus dem Epheserbrief wurden von den Teilnehmenden gleichzeitig als Realität und als
Verheißung für die Zukunft gesehen: „Mit Einheit meine ich dies: ein
Leib, ein Geist und genauso auch eine
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Hoffnung, die euch gegeben wurde,
als Gottes Ruf an euch erging: ein
Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott
und Vater von uns allen, der über alle
regiert, durch alle wirkt und in allen
lebt.“ Vielleicht entwickelt eine solchermaßen gelebte Einheit dann
auch eine neue Strahlkraft in unsere
säkulare Gesellschaft hinein.
Marianne Bühler
Ökumene in Bausendorf
Seit vielen Jahren wird in Bausendorf die Ökumene gelebt. In zwei
verschiedenen Gruppierungen treffen sich (Männer und) Frauen, um
Gottesdienste vorzubereiten. Die
ältere der beiden Gruppen plant
schon seit mehr als 20 Jahren die
Weltgebetstagsgottesdienste. Viele
haben diese miterlebt und haben
sich anstecken lassen von der Bewegung, die rund um den Erdball am
ersten Freitag im März zum gemeinsamen Beten einlädt.
Eine zweite Gruppe kümmert sich
seit einigen Jahren um zwei bis drei
ökumenische Gottesdienste im Jahr,
in der Regel am Zweiten Pfingsttag,
zum Erntedankfest und am Zweiten
Weihnachtstag.
In beiden Gruppen hat seit vielen
Ökumene
Jahren Margarete Franzen mitgearbeitet, mitgedacht, mitgeplant und
sich bei der Durchführung eingesetzt. Aus Altersgründen hat sie
„ihre Ämter“ niedergelegt, was wir
sehr bedauern. Auch an dieser Stelle
möchten wir uns bei ihr ganz herzlich bedanken für die unzähligen
Stunden, die sie für die Ökumene
geopfert hat.
Leider hinterlässt sie eine große
Lücke, die bis jetzt nicht geschlossen werden konnte. Daher versuche
ich auf diesem Weg, Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter zu motivieren, sich für die gute Sache zu engagieren. Es wäre sehr hilfreich, wenn
sich jemand aus Bausendorf für die
eine oder andere Gruppe entscheiden könnte.
Über eine Anmeldung würde ich
mich außerordentlich freuen:
Ulrike George, Tel. 06532-2000
Chileabend
Das waren ganz andere Töne, die
am 16. Februar 2011 aus unserem
Gemeindehaus drangen. Buenos dias
zur Begrüßung, Gitarrenmusik und
spanischer Gesang, Lyrik von Pablo
Neruda, ein preisgekrönter chilenischer Film und angeregte Unter-
haltung. Zur Einstimmung auf das
Weltgebetstagsland 2011 CHILE
hatte das ökumenische Vorbereitungsteam eingeladen und viele
Besucher kamen.
In mitreißenden aber auch einfühlsamen Bildern zeigte der Spielfilm
die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei
Jungen in den Tagen um den Militärputsch in Chile 1973.
Ein Büchertisch – dankenswerterweise von der Stadtbücherei Wittlich zusammengestellt – bot einen
Einblick in die vielfältige Literatur
und zeigte in Bildbänden die Vielfalt und Schönheiten des südamerikanischen Landes.
Eine Kostprobe chilenischer Weine
und dazu – wie in Chile üblich –
Brot durfte bei diesem Abend nicht
fehlen. Beeindruckt von Musik und
Gesang verließen die Besucher das
Haus.
Sie haben diesen Abend verpasst?
Schauen Sie immer wieder in
die aktuellen Pressemitteilungen
und auf unsere Homepage. Unser
Gemeindezentrum ist immer wieder aufs Neue durch sein vielfältiges
Programm einen Besuch wert.
Anne Wettstein
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Gruppen und Treffpunkte
Sonntag
Kinderkirche jeden 2. Sonntag/
Monat (s. Gottesdienstplan)
Sonntagstreff für Jugendliche
17-20 Uhr (nach Absprache)
Ansprechpartnerin:
Pfr‘in Triebler, Tel. 06571-7832
Dienstag
Kantoreiprobe 19.30-21.30 Uhr
Leitung: Tilman Bruus,
Tel. 06571-146559
Chorsprecherin: Ulrike George,
Tel. 06532-2000
Anonyme Alkoholiker
Selbsthilfegruppe
19.30 Uhr
Postfach 1105, 54516 Wittlich
Mittwoch
Donnerstag
Schuldnerberatung 9.30-12.30
Herr Huesgen, Tel. 06763-932039
jeden 1. + 3. Do/im Monat
nur nach Vereinbarung
Seniorenkreis 15-17 Uhr
(jede ungerade Woche)
Leitung: Brigitte Iseke,
Tel. 06571-4116
Frauenkreis 15-17 Uhr
(jede gerade Woche)
Leitung: Ulrike George,
Tel. 06532-2000,
Trudl Binsl, Karin Hesse
Vorbereitung Kinderkirche
17 Uhr (nach Absprache)
Leitung: Matthias Triebler,
Tel. 06571-7832
Blockflötenkreis
15.30-16.45 Uhr
Leitung: Tilman Bruus,
Tel. 06571-146559
Jugendmitarbeitendenkreis
(nach Absprache)
Leitung: Susanne Triebler,
Tel. 06571-7832
Biblischer Gesprächskreis
20-22 Uhr
(jeden 2. Mittwoch/Monat)
Leitung: Pfr. Groß,
Tel. 06571-20296
Hauskreis 19.30 Uhr (14-tägig)
Ansprechpartner: Merten Kriewitz,
Tel. 06571-951270,
tagsüber 06571-151371
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Seele and Geist
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