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Allergiediagnostik und -therapie - Prim. Priv.-Doz. Dr. Fritz Horak

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Allergiediagnostik und –therapie.
Was ist wichtig für die Praxis?
Prim.Priv.-Doz. Dr. Fritz Horak
Allergiezentrum Wien West
Hütteldorferstraße 46
1150 Wien
www.allergiezentrum.at
TEIL 1 – Allergiediagnostik
TEIL 2 - Therapie
Warum überhaupt
Allergiediagnostik ?
• Suche nach einer Ursache für bestehende
Symptome
• Spezifische Allergenvermeidung
• Krankheits-Monitoring
• Spezifische Allergietherapie (Pharmakotherapie,
Spezifische Immuntherapie)
Warum überhaupt
Allergiediagnostik ?
• Suche nach einer Ursache für bestehende
Symptome
• Spezifische Allergenvermeidung
• Krankheits-Monitoring
• Spezifische Allergietherapie (Pharmakotherapie,
Spezifische Immuntherapie)
Warum überhaupt
Allergiediagnostik ?
• Suche nach einer Ursache für bestehende
Symptome
• Spezifische Allergenvermeidung
 Nahrungsmittel: Vernünftige Diät !!
• Krankheits-Monitoring
 Inhalative Allergene:
 Milbensanierungsmaßnahmen
• Spezifische Allergietherapie
(Pharmakotherapie,
 Tierkontakt meiden
Spezifische Immuntherapie)
 Schimmelsanierung
 Medikamente vermeiden (Penicilline, Schmerzmittel,…)
Warum überhaupt
Allergiediagnostik ?
• Suche nach einer Ursache für bestehende
Symptome
• Spezifische Allergenvermeidung
• Krankheits-Monitoring
• Spezifische
Allergietherapie
(Pharmakotherapie,
Eingeschränkt
!
 Nahrungsmittelallergie-Persistenz bei hohem IgE u. stark pos.
Spezifische
Immuntherapie)
Hautallergie-Test bzw. bestimmten Komponenten (Bos d8 (Kasein))
 Kontrolliertes Wiedereinführen (Nahrungsmittelprovo.)
bei abfallenden sIgE (Milch, Ei)
 Kontrolle bei einer Spezifischen Immuntherapie (SIT) ???
Warum überhaupt
Allergiediagnostik ?
• Suche nach einer Ursache für bestehende
Symptome
Klar !
 Z.B. Wissen
über lokale Gräserblüte bei nachgewiesener
• Spezifische
Allergenvermeidung
Gräserallergie  gezielte saisonale Therapie
 Für eine Indikation zur SIT brauche ich Sensibilisierungsnachweis!
• Krankheits-Monitoring
• Spezifische Allergietherapie (Pharmakotherapie,
Spezifische Immuntherapie)
Ab wann Diagnostik
sinnvoll ?
• Sobald allergieverdächtige Symptome bestehen
• D.h. auch schon im ersten Lebensjahr
Wahn U Allergy 2000
Ab wann Diagnostik
sinnvoll ?
• Sobald allergieverdächtige Symptome bestehen
• D.h. auch schon im ersten Lebensjahr
www.allergie-asthma-online.de/
Bis wann Diagnostik
sinnvoll ?
• Unabhängig vom Lebensalter
• Immer in Bezug auf Leidensdruck
• Auch Immuntherapie noch >65 J. möglich
Welche Diagnostik ?
1. Anamnese
2. Haut-Prick-Test
3. Serum IgE
•
•
Komponentendiagnostik
Chiptest
4. Sonstige Tests (inkl. Provokationen)
Anamnese
•
•
•
•
Wichtigstes „Tool“ des Allergologen
Großteil von Allergien bereits auszuschließen
Grundlage für weitere, gezielte Diagnostik
Erster „grober Filter“
Fall 1
•
•
•
Alexander, 1 Jahr
Nach einem Fläschchen hydrolisierte Nahrung
(Apta HA) Hautausschlag nach ein paar Tagen.
Kindermilch und Griesbrei werden vertragen.
 Allergie unwahrscheinlich, da Kuhmilch vertragen wird,
Latenz zur Symptomatik
Fall 2
•
•
•
Lea, 6 Jahre
Immer Bauchschmerzen beim Aufstehen
Frage nach Nahrungsmittelallergie?
 unwahrscheinlich, da kein Zusammenhang mit der
Nahrungsaufnahme, bzw. zu große Latenz zur letzten
Nahrungseinnahme
Fall 3
•
•
•
Helene, 12 Jahre
Eltern getrennt
Husten und Schnupfen nachdem sie beim Vater
zu Besuch war (Hund beim Vater)
 Allergie möglich, aber auch Kofaktoren berücksichtigen
(Rauchen, Psychosoziale Aspekte etc.)
Anamnese
•
Familienanamnese bei Kindern
100%
80%
60%
40%
20%
0%
kein Elternteil
allergisch
ein Elternteil
allergisch
beide Eltern
allergisch
Anamnese
•
•
Familienanamnese bei Kindern
Vorerkrankungen (Atop. Dermatitis, Allergien im
Kleinkindesalter etc.)
Sensibilisierung
Ekzem
mit 18 Monaten
Heuschnupfen
Asthma
mit 6 Jahren
Nahrungsmittel
x4
x2
x4
NM+Inhalative All.
X6
x3
x3
Nach: Kjaer Pediatr Allergy Immunol 2009
Anamnese
•
•
•
Familienanamnese bei Kindern
Vorerkrankungen (Atop. Dermatitis, Allergien im
Kleinkindesalter etc.)
Symptome
Symptome
Atemwege:
• Rhinopathie
• Larynxödem
• Husten
• Atemnot/pfeifende Atmung
• Asthma
Gastrointestinale Symptome:
• Angioödem
• Orales Allergiesyndrom
• Übelkeit/Erbrechen
• Bauchschmerzen
• Durchfall/Verstopfung
nach N. Dehlink Pirquet-Club 2011
Haut-/Schleimhautsymptome:
• Rötung/Flush
• Juckreiz
• Urtikaria
• Exanthem
• Angioödem
• Konjunktivitis
• Ekzem
Kardiovaskuläre Symptome:
• Tachykardie (Bradykardie)
• Kopfschmerzen
• Übelkeit
• Schwindel
• Kollaps
Anamnese
•
•
•
Familienanamnese bei Kindern
Vorerkrankungen (Atop. Dermatitis, NM-Allergien
im Kleinkindesalter etc.)
Symptome abhängig von:
•
•
•
•
•
•
•
Jahreszeit/Tageszeit
Tierkontakt/Staubkontakt
Innenraum/Freien
Insektenstich, Medikamenteneinnahme
Kontaktallergen (Beruf!)
Nahrungsmittel (Wiederholbarkeit)
Zeitlicher Zusammenhang + Kausalität !!
Fall 4
•
•
•
Viktor, 35 Jahre
Urtikaria seit 6 Monaten
Tritt immer nach unterschiedlichem Essen auf
•
•
•
•
•
•
Eis
Reis
Leberkäse
Kartoffel
……
Kausalität !
Welche Diagnostik ?
1. Anamnese
2. Haut-Prick-Test
3. Serum IgE
•
•
Komponentendiagnostik
Chiptest
4. Sonstige Tests (inkl. Provokationen)
Hauttest
•
Haut-Prick-Test





Allergologischer Basistest
„In vivo IgE-Test“: Vorhandensein von spezif. IgE,
Bindung an Effektorzelle und Degranulation 
Histamin etc.
Testet ganze Kaskade der allergischen Sofortreaktion
Ergebnis quasi sofort verfügbar
Rel. großes Panel testbar
Hauttest
•
Haut-Prick-Test





1) Ownby DR et al. JACI 1982
Standardisierte Lösungen
Native Nahrungsmittel (Prick-toPricktest)
Positiv/Negativkontrolle
Auftropfen und Einritzen der
obersten Hautschichte
Sofortiges Abwischen möglich1
Hauttest
•
Haut-Prick-Test


Ergebnis nach 15-20 min
≥ 3mm bzw. ≥ Histamin = positiv
CAVE: Bei Kleinkindern Histamin kleiner,
bei dunkler Hautpigmentierung größer.

KI s:
•
•
schweres Ekzem
Medikamente:
Antihistaminika (3d)
lokale/systemische Steroide (1-3 W)
Tricyclica (2W), Neuroleptika (1W)
Hauttest
•
Haut-Prick-Test

Was testen wir?



Inhalative Allergene: Gräser, Birke, Esche,
Beifuß, Ragweed, Milbe, Schimmelpilze
Tierepithelien (Katze, Hund),…
Nahrungsmittel: Milch, Fisch, Ei, Weizen,
Haselnuss, Erdnuss, Soja,…
Bzw. gezielt nach Anamnese
Hauttest
•
Titrierter Hauttest bei Insektengift


(10, 100, 300µg/ml)
Bei starker Reaktion i.d.
Vergangenheit 15min warten
Welche Diagnostik ?
1. Anamnese
2. Haut-Prick-Test
3. Serum IgE
•
•
Komponentendiagnostik
Chiptest
4. Sonstige Tests (inkl. Provokationen)
Serum-IgE
•
Gesamt-IgE sehr eingeschränkte Relevanz





Therapie mit Anti-IgE zur Dosisfindung
Diagnose und Monitoring der ABPA (allerg.
bronchopulm. Aspergillose)
Allergiebereitschaft??
Vorhersagbarkeit von NM-Provokationen1?
Relativierung der Höhe spezifischer IgEs
1) DunnGalvin A et al. JACI 2001; 127: 633-9
Serum-IgE
 Relativierung der Höhe spezifischer IgEs
Allergen
CAP-Klasse
Gräser
Birke
Ragweed
Katze
Hund
6
0
0
0
0
Gesamt IgE
34 IU/l
1) DunnGalvin A et al. JACI 2001; 127: 633-9
Serum-IgE
 Relativierung der Höhe spezifischer IgEs
Allergen
CAP-Klasse
Allergen
CAP-Klasse
Gräser
Birke
Ragweed
Katze
Hund
6
0
0
0
0
Gräser
Birke
Ragweed
Katze
Hund
2
3
2
1
3
Gesamt IgE
34 IU/l
1) DunnGalvin A et al. JACI 2001; 127: 633-9
Gesamt IgE
2400 IU/l
Serum-IgE
•
Spezifisches IgE



Testung mit Gesamt-Allergenextrakten (Summe aller
relevanten, weniger relevanten und nicht relevanten
Komponenten)
Ev. Unterrepräsentierung der relevanten Komponenten
Überinterpretation von z.B. kreuzreaktiven
Komponenten
Welche Diagnostik ?
1. Anamnese
2. Haut-Prick-Test
3. Serum IgE
•
•
Komponentendiagnostik
Chiptest
4. Sonstige Tests (inkl. Provokationen)
Komponentendiagnostik
Urs Wehrli: Die Kunst aufzuräumen
Komponentendiagnostik
Urs Wehrli: Die Kunst aufzuräumen
3D Allergenstruktur
Bet v 1
Betula verrucosa
Phl p 6
Phl p 7
Bild-Quelle: Thermo Fisher Scientific 2008
Bet v 2
Phl p 2
Der p 10
3D Allergenstruktur
Quelle: Hauser et al. Allergy, Asthma Clin Immunol 2010
Proteinfamilien
Proteinfamilie
Beispielbild
Beispiel
Klinik
Betv-1 Homologe
Ara h8 (Erdnuss)
Mal d1 (Apfel)
Pru p1 (Pfirsich)
V.a. orales Allergiesyndrom,
selten system. Wirkung
Lipidtransferproteine
Ara h9
Mal d3
Pru p3
Cor a8 (Haselnuss)
Gefahr schwerer Reaktionen
auch auf verwandte Obst/Gemüsearten
Profiline
Mal d4, Pru p4, Lyc e1 (Tomate),
Ara h5
Geringere klin. Bedeutung, OAS
Speicherproteine
(Cupine+Prolamine)
Ara h 1-4, 6
Gly m 2S, Bd , Glycinin
Cor a 9, 11
Risiko für schwere Reaktionen
Bild-Quelle: Thermo Fisher Scientific 2008
Komponentendiagnostik
•
Relevanz für den Patienten ?
•
•
•
Nahrungsmittel: Vorhersagbarkeit einer möglichen
schweren Reaktion ?
Insekten: Bessere Differenzierung
Biene/Wespengiftallergie ?
(Immuntherapie: bessere Indikationsstellung,
maßgeschneiderte Therapie, Vorhersage des
Erfolges?)
Fall 5
•
•
Maximilian, 2 Jahre
2x Episoden einer Schwellung des Gesichts und Urtikaria
1. Nach Rohschinken und Emmentaler
2. Fraglich nach Spuren von Erdnusssauce
Prick-Test Nahrungsmittel:
negativ: Kuhmilch, Eiklar, Haselnuss, Erdnuss, Weizen, Fisch
Labor:
Nahrungsmittelmix positiv (Milch, Ei, Weizen, Fisch, Soja, Erdnuss)
Erdnuss: CAP-Klasse
3 (5,85 kUA/l)
Ara h2:
2 (3,37 kUA/l)
Milcheiweiß:
0 (0,02 kUA/l)
Fall 5
•
•
Maximilian, 2 Jahre
2x Episoden einer Schwellung des Gesichts und Urtikaria
1. Nach Rohschinken und Emmentaler
2. Fraglich nach Spuren von Erdnusssauce
Prick-Test Nahrungsmittel:
negativ: Kuhmilch, Eiklar, Haselnuss, Erdnuss, Weizen, Fisch
Labor:
Nahrungsmittelmix positiv (Milch, Ei, Weizen, Fisch, Soja, Erdnuss)
Erdnuss: CAP-Klasse
3 (5,85 kUA/l)
Ara h2:
2 (3,37 kUA/l)
Milcheiweiß:
0 (0,02 kUA/l)
Fall 5
•
•
Maximilian, 2 Jahre
2x Episoden einer Schwellung des Gesichts und Urtikaria
1. Nach Rohschinken und Emmentaler
2. Fraglich nach Spuren von Erdnusssauce
Prick-Test Nahrungsmittel:
negativ: Kuhmilch, Eiklar, Haselnuss, Erdnuss, Weizen, Fisch
Labor:
Nahrungsmittelmix positiv (Milch, Ei, Weizen, Fisch, Soja, Erdnuss)
Erdnuss: CAP-Klasse
3 (5,85 kUA/l)
Ara h2:
2 (3,37 kUA/l)
Milcheiweiß:
0 (0,02 kUA/l)
 Dg. Erdnussallergie, striktes Meiden auch von Spuren, Notfallset inkl.
Adrenalin-Pen
Fall 6
•
•
•
Mihajlo 11 Jahre
Als Kleinkind fragliche Kuhmilchallergie (Beschwerden bei größeren
Mengen)
Dzt. in Österreich keine Beschwerden, am Bauernhof der serbischen
Großmutter Käse nicht vertragen
Prick-Test: Kuhmilch +/Labor:
Bos d4
Bos d5
Bos d8
Molke
Klasse 2 (0,81kU/l)
0
0
0
Fall 6
•
•
•
Mihajlo 11 Jahre
Als Kleinkind fragliche Kuhmilchallergie (Beschwerden bei größeren
Mengen)
Dzt. in Österreich keine Beschwerden, am Bauernhof der serbischen
Großmutter Käse nicht vertragen
Prick-Test: Kuhmilch +/Labor:
Bos d4 Klasse 2 (Lactalbumin)
Bos d5 0 (Lactoglobulin)
Bos d8 0
Hitzelabil Risiko für Reaktion
auf frische, unpasteurisierte
Kuhmilch
Kasein: Hitzestabil; Risiko für Reaktion auf jede Kuhmilch;
Risiko für persist. Kuhmilchallergie
Fall 6
•
•
•
Mihajlo 11 Jahre
Als Kleinkind fragliche Kuhmilchallergie (Beschwerden bei größeren
Mengen)
Dzt. in Österreich keine Beschwerden, am Bauernhof der serbischen
Großmutter Käse nicht vertragen
Prick-Test: Kuhmilch +/Labor:
Bos d4 Klasse 2 (Lactalbumin)
Bos d5 0 (Lactoglobulin)
Bos d8 0
Hitzelabil Risiko für Reaktion
auf frische, unpasteurisierte
Kuhmilch
Kasein: Hitzestabil; Risiko für Reaktion auf jede Kuhmilch;
Risiko für persist. Kuhmilchallergie
Empfehlung: rohe, unpasteurisierte Kuhmilch strikt meiden.
Sonst Kuhmilch und Milchprodukte erlaubt!
Nahrungsmittel:
Vorhersagbarkeit einer möglichen schweren Reaktion ?
•
Bedeutung für die Praxis
 Positives Ergebnis auf „Risikokomponenten“ bei
Symptomatik  hohe Wahrscheinlichkeit für relevante
Allergie
 ACHTUNG: Negative Risikokomponenten schließen
Allergie aber NICHT aus (bei bis zu 20% schwere
Reaktion möglich)!
Komponentendiagnostik
•
Relevanz für den Patienten ?
•
•
•
Nahrungsmittel: Vorhersagbarkeit einer möglichen
schweren Reaktion ?
Insekten: Bessere Differenzierung
Biene/Wespengiftallergie ?
(Immuntherapie: bessere Indikationsstellung,
maßgeschneiderte Therapie, Vorhersage des
Erfolges?)
Insektengifte
Wespengift
Bienengift
In bis zu 20-50% Doppelpositiv
selten beide relevant, meist Kreuzreaktivität mit
identischen Kohlenhydrat-Determinanten (CCD)
Insektengifte
Relevante Einzelallergene:
rVes v 5 (PR-1 Protein)
rApi m 1 (Phospholipase)
Rekombinante Form = nicht glykosiliert
Weitere: Ves v1, 2a, 2b
untergeordnete Rolle
Weitere: Api m 2 (Hyaluronidase)
Api m 4 (Mellitin), …
Fall 7
•
•
•
•
•
Maria 52 Jahre
Anaphylaxie Grad 2 nach unklarem Insektenstich
CAP-Klasse Wespe 3, Biene 3
Einzelallergene: Ves v5= 0, Api m1=2
Empfehlung: SCIT Bienengift, Notfallset, Wespe beobachten
Komponentendiagnostik
•
Relevanz für den Patienten ?
•
•
•
Nahrungsmittel: Vorhersagbarkeit einer möglichen
schweren Reaktion ? Ja und Nein (Allergen-abhängig)
Insekten: Bessere Differenzierung
Biene/Wespengiftallergie ? Ja
(Immuntherapie: bessere Indikationsstellung,
maßgeschneiderte Therapie, Vorhersage des
Erfolges?) noch mehr Daten
Welche Diagnostik ?
1. Anamnese
2. Haut-Prick-Test
3. Serum IgE
•
•
Komponentendiagnostik
Chiptest
4. Sonstige Tests (inkl. Provokationen)
Chiptest
Chiptest
Allergen Organismus Code** N/R* Allergenquelle
Act d 1 Actinidia deliciosa 1 N Kiwi
Act d 2 Actinidia deliciosa 747 N Kiwi
Act d 5 Actinidia deliciosa 2821 N Kiwi
Act d 8 Actinidia deliciosa 3546 N Kiwi
Aln g 1 Alnus glutinosa 3055 R Schwarzerle
Alt a 1 Alternaria alternata 11 R Schimmelpilz
Alt a 6 Alternaria alternata 3063 R Schimmelpilz
Amb a 1 Ambrosia artemisiifolia 24 N Traubenkraut, beifußbl.
Ana c 2 Ananas comosus 694 N Ananas
Ana o 2 Anacardium occidentale 3077 R Chashew‐Nuss
Ani s 1 Anisakis simplex 3079 R Heringswurm
Ani s 3 Anisakis simplex 3081 R Heringswurm
Api g 1 Apium graveolens 41 R Sellerie
Api m 1 Apis mellifera 45 N Honigbienengift
Api m 4 Apis mellifera 48 N Honigbienengift
Ara h 1 Arachis hypogaea 50 N Erdnuss
Ara h 2 Arachis hypogaea 51 N Erdnuss
Ara h 3 Arachis hypogaea 52 N Erdnuss
Ara h 8 Arachis hypogaea 3100 R Erdnuss
Art v 1 Artemisia vulgaris 753 N Beifuß
Art v 3 Artemisia vulgaris 59 N Beifuß
Asp f 1 Aspergillus fumigatus 3107 R Schimmelpilz
Asp f 2 Aspergillus fumigatus 3115 R Schimmelpilz
Asp f 3 Aspergillus fumigatus 3121 R Schimmelpilz
Asp f 4 Aspergillus fumigatus 3122 R Schimmelpilz
Asp f 6 Aspergillus fumigatus 3124 R Schimmelpilz
Ber e 1 Bertholletia excelsa 3134 R Paranuss
Bet v 1 Betula verrucosa 90 R Birke
Bet v 2 Betula verrucosa 3136 R Birke
Bet v 4 Betula verrucosa 3138 R Birke
Bla g 1 Blattella germanica 137 R Deutsche Schabe
Bla g 2 Blattella germanica 3140 R Deutsche Schabe
Bla g 4 Blattella germanica 3141 R Deutsche Schabe
Bla g 5 Blattella germanica 3142 R Deutsche Schabe
Bos d 4 Bos domesticus 163 N Milch, Alpha‐Lactalbumin
Bos d 5 Bos domesticus 164 N Milch, Beta‐Lactoglobulin
Bos d 6 Bos domesticus 165 N Rinderserumalbumin
Bos d 8 Bos domesticus 167 N Milch, Casein
Bos d lactoferrin Bos domesticus 1065 N Milch, Lactoferrin
Can f 1 Canis familiaris 3169 R Hund
Can f 2 Canis familiaris 3170 R Hund
Can f 3 Canis familiaris 176 N Hund
Cla h 8 Cladosporium herbarum 3207 R Schimmelpilz
Cor a 1.0101 Corylus avellana 233 R Haselpollen
Cor a 1.0401 Corylus avellana 239 R Haselnuss
Cor a 8 Corylus avellana 3219 R Haselnuss
Cor a 9 Corylus avellana 246 N Haselnuss
Cry j 1 Cryptomeria japonica 248 N Japanische Zeder
Cup a 1 Cupressus arizonica 256 N Arizona‐Zypresse
Cyn d 1 Cynodon dactylon 266 N Bermudagras
Cyp c 1 Cyprinus carpio 264 R Karpfen
Dau c 1 Daucus carota 288 R Karotte
Der f 1 Dermatophagoides farinae 3247 N Hausstaubmilbe
Der f 2 Dermatophagoides farinae 302 R Hausstaubmilbe
Der p 1 Dermatophagoides pteronyssinus 310 N Hausstaubmilbe
Der p 10 Dermatophagoides pteronyssinus 3258 R Hausstaubmilbe
Der p 2 Dermatophagoides pteronyssinus 316 N Hausstaubmilbe
Equ c 3 Equus caballus 335 N Pferd
Eur m 2 Euroglyphus maynei 341 R Vorratsmilbe
Fel d 1 Felis domesticus 3278 R Katze
Fel d 2 Felis domesticus 346 N Katze
Fel d 4 Felis domesticus 3281 R Katze
Gad c 1 Gadus callarias 3290 R Dorsch
Gal d 1 Gallus domesticus 359 N Ei, Ovomucoid
Gal d 2 Gallus domesticus 360 N Ei, Ovalbumin
Gal d 3 Gallus domesticus 361 N Ei, Conalbumin
Gal d 5 Gallus domesticus 363 N Hühnerserumalbumin
Gly m 4 Glycine max 3297 R Sojabohne
Gly m glycinin Glycine max 0 N Sojabohne
Gly m ß‐conglycinin Glycine max 0 N Sojabohne
Hev b 1 Hevea brasiliensis 3310 R Latex
Hev b 3 Hevea brasiliensis 3314 R Latex
Hev b 5 Hevea brasiliensis 3316 R Latex
Hev b 6 Hevea brasiliensis 392 R Latex
Hev b 8 Hevea brasiliensis 403 R Latex
Mal d 1 Malus domestica 1454 R Apfel
Mer a 1 Mercurialis annua 3375 R Bingelkraut, einjährig
Mus m 1 Mus musculus 478 N Maus
Ole e 1 Olea europaea 482 N Olivenbaum
Ole e 2 Olea europaea 490 N Olivenbaum
Par j 2 Parietaria judaica 508 R Mauer‐Glaskraut
Pen a 1 Penaeus aztecus 3398 R Garnele
Pen i 1 Penaeus indicus 527 N Garnele
Pen m 1 Penaeus monodon 972 N Garnele
Phl p 1 Phleum pratense 550 R Lieschgras
Phl p 11 Phleum pratense 3415 R Lieschgras
Phl p 12 Phleum pratense 3416 R Lieschgras
Phl p 2 Phleum pratense 3419 R Lieschgras
Phl p 4 Phleum pratense 557 N Lieschgras
Phl p 5 Phleum pratense 559 R Lieschgras
Phl p 6 Phleum pratense 3420 R Lieschgras
Phl p 7 Phleum pratense 3422 R Lieschgras
Pla a 1 Platanus acerifolia 3425 R Platane, ahornblättig
Pla a 2 Platanus acerifolia 573 N Platane, ahornblättig
Pru p 1 Prunus persica 3769 R Pfirsich
Pru p 3 Prunus persica 603 N Pfirsich
Sal k 1 Salsola kali 617 N Salzkraut
Ses i 1 Sesamum indicum 624 N Sesam
Tri a 18 Triticum aestivum 650 N Weizen
Tri a 19.0101 Triticum aestivum 3502 R Weizen
Tri a aA_TI Triticum aestivum 1051 N Weizen
Tri a Gliadin Triticum aestivum 3677 N Weizen
Chiptest
Vorteile
 Rel. große Anzahl von Einzelkomponenten in einem Test
(>100)
 Rel. wenig Serum
 Einblick in Allergen-Profil
(Allergenfamilien)
Nachteile
 Viele Antworten auf ev.
wenige Fragen
 Auswahl inkludierter
Komponenten auch abhg. von
technischen Möglichkeiten
 Interpretation nicht banal
 z.T. schlechtere Sensitivität
 rel. teuer
Einsatzgebiet
• Große Anzahl Einzelanalysen notwendig (>20)
• Unklare schwere Anaphylaxien
• Zukunft: ev. gezieltere Einzelchips
(Nahrungsmittel, Medikamente, Inhalative
Insekten)
Welche Diagnostik ?
1. Anamnese
2. Haut-Prick-Test
3. Serum IgE
•
•
Komponentendiagnostik
Chiptest
4. Sonstige Tests (inkl. Provokationen)
Provokationstests
•
•
•
•
Nahrungsmittel
Inhalative Allergene
Medikamente
Insekten
Nahrungsmittelprovokation
•
Goldstandard der Nahrungsmittelallergie-Diagnostik=
doppelblindplazebokontrollierte Nahrungsmittelprovokation
(DBPCFC)
•
•
Hohe klinische Relevanz
Relativ aufwendig
Durchführung
Beispiel: Ei
Tag 1 Placebo, Tag 2 Ei (od. umgekehrt)
Gaben alle 30 min
1.
Menge
LÖSUNG
2.
3.
4.
5.
6.
7.
0,2
0,6
2
6
20
60
200
0,04
0,1
0,3
1,0
3,5
10,5
35
1/1250 Ei
0,04
1/500 Ei
0,1
1/100 Ei
0,5
1/30 Ei
1,5
1/10 Ei
5
1/3 Ei
15
1 Ei
50
ml
Menge
NAHRUNGSMITTEL ml
Nahrungsmittel KUMULATIV
ml
Provokationstests
•
•
•
•
Nahrungsmittel
Inhalative Allergene
Medikamente
Insekten
Inhalative Allergene
Konjunktivaler Provokationstest
www.allergieelternmagazin.de
Nasaler Provokationstest
Indikation:
 Widerspruch Anamnese/Prick bzw.
sIgE
 Sensib. Gegen mehrere saisonale
Allergene mit ähnlichem Pollenflug
 Insbes. vor SIT
 Mögliche Allergene: Milbe, Alternaria,
Birke/Esche etc…
 Notwendigkeit prüfen
www.praxis-kiedrowski.de
Bronchialer Provokationstest
nach: Positionspapier DGAKI Allergo J 2002
Dzt. nur in wissenschaftlichem Setting
Provokationstests
•
•
•
Nahrungsmittel
Inhalative Allergene
Medikamente
 Selten indiziert
 Meist ambulant/stationäre orale (i.v.) Provokation
 Mögliche Indikationen: Antibiotika, Schmerzmittel
Provokationstests
•
•
•
•
Nahrungsmittel
Inhalative Allergene
Medikamente
Insekten
1) Franken HH et al. J All Clin Immunol 1994
• Wenn, dann nach SIT
• Aber:
 Nicht titrierbar
 Unklare Giftmenge
 Ausbleibende
Systemreaktion nicht
verlässlich (20% reagieren
später, ½ davon schwer)1
 Boosterung möglich
Sonstige Tests
•
•
Basale Serumtryptase
Lymphozytenstimulationstest, Basophilaktivierungstest
•
Nicht geeignet / nicht validiert: IgG4-Test, Bioresonanz,
Kinesiologie, Haaranalyse, Iridologie, Magensaftanalyse
etc.
Kleine-Tebbe Hautarzt. 2010, Wüthrich J Invest Allergol Clin Immunol 2005
Tryptase
•
•
•
•
In Mastzellen freigesetzt
Basale Bestimmung = >24h nach Anaphylaxieereignis
Nachweis einer Anaphylaxie (Anstieg nach Ereignis)
Risikoevaluierung bei Anaphylaxiepatienten
(Nahrungsmittel, Insektenstiche)
Tryptase
Normwerte?
• < 11,4 µg/l
Grafik: Rueff F et al. J All Clin Immunol 2009
Tryptase
Normwerte?
• < 11,4 µg/l
• ABER:
Grafik: Rueff F et al. J All Clin Immunol 2009
Zusammenfassung Diagnostik
1. Anamnese: wichtigstes Tool
2. Haut-Prick-Test: in-vivo-Standard
3. Serum IgE
•
•
Komponentendiagnostik
Chiptest
4. Sonstige Tests (Provokationstests) nach strenger
Indikation (Nahrungsmittel, Tryptase)
TEIL 2 - Therapie
Allergietherapie
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Allergenkarenz
Symptomatische Therapie
Spezifische Immuntherapie
Komplementärmedizin
Zukunftsaspekte
Allergietherapie
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•
Allergenkarenz
Symptomatische Therapie
Spezifische Immuntherapie
Komplementärmedizin
Zukunftsaspekte
Karenzmaßnahmen
Schimmelsanierung
eingeschränkt:
Pollenfilter (Auto)
Rasenmähen
Blühende Felder etc.
Vorsicht Spuren!
Tierepithelien
Insektengifte
Hausstaubmilbe
Nahrungsmittel
Pollen (Gräser, Birke)
Schimmelpilze
Vorsicht:
Wiesen, Obst, Getränke
Hypoallergen ?
Bei Symptomen:
Matratzenhüllen,
Staubfänger meiden
Bettwäsche 65°C
Allergietherapie
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Allergenkarenz
Symptomatische Therapie
Spezifische Immuntherapie
Komplementärmedizin
Zukunftsaspekte
Allergietherapie
Lokaltherapie
Systemische Therapie
Antihistaminika/Steroide
Antihistaminika
Allergietherapie
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Allergenkarenz
Symptomatische Therapie
Spezifische Immuntherapie
Komplementärmedizin
Zukunftsaspekte
Kontraindikationen für SIT
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Unkontrolliertes, oder schweres Asthma
Kardiovask. Erkrg. (Risiko einer Adrenalingabe)
Behandlung mit beta-Blockern (+/- ACE-Hemmer)*
Schwere Autoimmunerkrkg.
Immundefizienz
Maligne Erkrankungen mit aktuellem KH-Wert
Schlechte Compliance
Nach: Allergo J 2009 Leitlinien Spezifische Immuntherapie
* vermind. Adrenalinwirkung, erhöhte NW-Rate
Indikationen
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•
•
•
IgE-vermittelte Sensibilisierung (Prick, sIgE)
Eindeutiger Zusammenhang mit Klinik
Verfügbarkeit von Allergenextrakten
Wirksamkeitsnachweis
Allergenkarenz nicht möglich
Nach: Allergo J 2009 Leitlinien Spezifische Immuntherapie
Verfügbarkeit
Wirksamkeit
Insektengifte
Pollen (Gräser, Birke)
Hausstaubmilbe
Tierepithelien
Schimmelpilze
Karenzmaßnahmen
Tierepithelien
Insektengifte
Hausstaubmilbe
Pollen (Gräser, Birke)
Schimmelpilze
Nahrungsmittel
Welche Allergene
Verfügbarkeit
Wirksamkeit
Kaum Karenzmöglichkeiten
Welche Allergene
Verfügbarkeit
Wirksamkeit
Insektengifte
Pollen
Milbe
(Schimmel)
(Tiere)
Kaum Karenzmöglichkeiten
Indikationen
© Horak F sen.
Phytodoc.de
Oe24.at
relevant.at
Insektengiftallergien
Vespula vulgaris
Vespula germanica
Apis mellifera
Sensibilisierung der Normalbevölkerung 25-50% (Kinder!)1
1 Schäfer, Allergo J 2005
Spezifische Immuntherapie
Eckpunkte:
• Bei Insektengiften hoch-wirksam (75-95% Schutz
unter Therapie)
• Mindestens 3 (-5) Jahre
• In jedem Alter durchführbar (auch < 5 Jahre)
• Relativ großzügige Indikationsstellung bei
potentiell lebensbedrohlicher Erkrankung
Bild: www.initiative-insektengift.at
Spezifische Immuntherapie
Indikation:
• Nachweis einer Sensibilisierung auf jeweiliges Gift
• Systemische Reaktion ab Grad I (Erwachsene +/(-)
Risikofaktoren), bzw. ≥ II (Kinder+Erwachsene)
Bild: www.initiative-insektengift.at
Spezifische Immuntherapie
Dosierung:
• Rush/Ultrarush:
–
–
–
–
Steigerung über Stunden / Tage
Wässrige Präparate
Stationär/Intensivstation
Hochrisikoberufe, in der Saison
• Konventionell
– Steigerung über Wochen bis Monate
– Depot-Präparat
– Ambulant
Bild: www.initiative-insektengift.at
Spezifische Immuntherapie
Dosierung:
• Erhaltungsdosis:
– Depot-Präparat
– Ziel 100µg
– Bei Bienen ev. bis 200µg (nur erwachsene
Risikopatienten)
– 1. Jahr alle 4 Wochen
– Ab 2. Jahr 4-6(-8) Wochen
Bild: www.initiative-insektengift.at
Indikationen
© Horak F sen.
Phytodoc.de
Oe24.at
Rhinokonjunktivitis
• „klassische“ Indikation
• Meist Pollen oder Hausstaubmilbe
• Selten Tierhaare, Schimmelpilze (wenig Studien, rel.
schlechteres Wirkungs/NW-Spektrum)
• Sehr gute Erfolgsquote (-80% bei Pollen)
Indikationen
© Horak F sen.
Phytodoc.de
Oe24.at
relevant.at
Asthma bronchiale
•
•
•
•
„neue Indikation“
Allergen muss relevanter Trigger sein!
Asthma: Stabil, kontrolliert, mild-moderat
Ev. Prämedikation vor SIT
Asthma bronchiale
Cochrane-Review 2010
Injection allergen immunotherapy for asthma1
88 Studien mit SCIT und Asthma (im Vgl. zu 2003 + 13 RCT)
• 42 Hausstaubmilben-Allergen
• 27 Pollen
• 10 Tierhaare
• 2 Schimmelpilze
• 8 sonstige und multiple Allergene
1)
Abramson MJ et al. Cochrane Collaboration, 210; Issue 8
Asthma bronchiale
Cochrane-Review 20101
Injection allergen immunotherapy for asthma
Ergebnisse - Asthmasymptome
- 35 Studien
- standardisierter mittl. Unterschied -0,59 (95% KI: -0,83 bis -0,35)
30%
30%
Asthmaanfall
verhindert
ohnehin kein
Asthmaanfall
weiterhin
Asthmaanfall
40%
Number needed to treat: 4 (Pollen: 3, Milbe: 6)
1)
Abramson MJ et al. Cochrane Collaboration, 210; Issue 8
Sublingal vs. Subkutan
Allgemeinarzt-online.de
Stallergenes.de
Allergenvermeidung.org
C. Wagner
Sublingal vs. Subkutan
•
•
rel. Einfache Applikation,
Therapie zuhause
Tägliche Applikation
•
Applikation beim Arzt
•
Applikation erst
wöchentlich, dann
monatlich
Sublingal vs. Subkutan
•
rel. Einfache Applikation,
Therapie zuhause
•
Tägliche Applikation
•
Kaum systemischen UAW, rel.
häufig (30-50%) lokale UAWs
•
Applikation beim Arzt
•
Applikation erst
wöchentlich, dann
monatlich
•
Kaum systemische
UAWs, rel. häufig
(30-50%) lokale
UAWs
Sublingal vs. Subkutan
•
rel. Einfache Applikation,
Therapie zuhause
•
Tägliche Applikation
•
Kaum systemischen UAW, rel.
häufig (30-50%) lokale UAWs
•
Wirksamkeit nicht für alle
Präparate belegt
•
Keine Langzeitdaten
•
Applikation beim Arzt
•
Applikation erst
wöchentlich, dann
monatlich
•
Kaum systemische
UAWs, rel. häufig
(30-50%) lokale
UAWs
•
Wirksamkeit generell
gut belegt
•
Langzeitdaten
Sublingal vs. Subkutan
Persönliche Empfehlung zur SLIT:
•
•
•
•
•
Immer eine gute 2. Wahl
Oft gute Wahl bei Kindern (mit Nadelangst)
Nahezu gleichwertig bei Gräserpollen (Tbl., Allerslit fte., Staloral)
Bei andern Anwendungen zurückhaltend
Bei Asthma noch zuwenig Daten
Allergietherapie
•
•
•
•
•
Allergenkarenz
Symptomatische Therapie
Spezifische Immuntherapie
Komplementärmedizin
Zukunftsaspekte
Komplementärmedizin
Wirksamkeit
tlw. belegt
Wirksamkeit
nicht belegt / widerlegt
Homöopathie
Akupunktur
Kinesiologie
Bioresonanz
IgG4-Test (York)
Haaranalyse
Iridologie
Magensaftanalyse
…
Allergietherapie
•
•
•
•
•
Allergenkarenz
Symptomatische Therapie
Spezifische Immuntherapie
Komplementärmedizin
Zukunftsaspekte
Zukunftsaspekte
• Neue symptomatische Therapie
 Kombinationen
 Neue Antihistaminika
 Neue Substanzen ?
• Neue Immuntherapien
 Birken/Milbentablette
 Applikationswege (transdermal, intranodal)
 SIT mit Komponenten (gezielter, weniger UAW)
 SLIT als primäre Prävention
 mRNA-Vaccine
Vielen Dank
www.allergiezentrum.at
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