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Herr Doktor, wie viel soll ich trinken? - Universitätsklinikum

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Mitarbeiterzeitung des Universitätsklinikums Regensburg
Juli 2009
Jahrgang 3
klinikum
2
Verdacht bestätigt
Influenza A/H1N1 in Regensburg
5
Sommer-Notfälle
Vom Sonnenstich zum Hitzschlag
6
4-09
Interview
3 Monate am Krankenhaus
Longgang
ausgestattet (z.B. in den Halsschlagadern,
dem Herzen und in der Niere), sondern auch
noch mit so genannten Osmorezeptoren im
Gehirn.
Und ich will Sie als Leser jetzt nicht auch noch
mit den zugehörigen hormonellen Regelkreisläufen verwirren. Sie können sich darauf verlassen, Ihre Nieren werden es schon regulieren. Auch wenn Sie im Sommer abends eine
salzige Sardellenpizza genießen und nicht nur
Wasser, sondern ein aus physiologischer Sicht
etwas suboptimales Getränk wie z.B. ein kühles, hyperosmolares Bier zu sich nehmen.
Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht
Herr Doktor, wie viel soll ich trinken?
Immer viel trinken! Das ist ein Ratschlag, den man öfters hört. Aber wie viel soll man jetzt eigentlich
trinken? Ist viel trinken gesund, und ist zu viel nicht doch wieder schädlich?
Da sind sie wieder, die Fragen, die sich jeder
von uns immer wieder stellt. Insbesondere
im Sommer, wenn es draußen heiß ist, und
im sonnendurchfluteten, aber klimaanlagenfreien Klinikum umso heißer. Die einfache
Antwort wäre: Trinken Sie genügend! Oder
man kann auf das allwissende Internet verweisen. Nur, da gibt es zwar Tausende von
Gesundheits-Tipps zum Thema Trinken, aber
keine wirklich fundierte Antwort. Das lässt
schon vermuten, dass es sich bei näherer
Betrachtung um gar keine so einfache Frage
handelt.
Lassen Sie uns deshalb etwas wissenschaftlicher an die Sache herantreten. Ein gesunder,
erwachsener, menschlicher Körper besteht
zu knapp 68% aus Wasser. Der Wassergehalt
schwankt allerdings sehr stark von Organ zu
Organ. Er liegt im Zahn nur bei ca. 5%, Blutplasma dagegen besteht zu mehr als 90% aus
Wasser. Zwei Drittel aller Körperflüssigkeiten
befinden sich intrazellulär. Von den extrazellulären Flüssigkeiten liegen wiederum zwei
Drittel interstitiell, d.h. im Gewebe. Das restliche Drittel findet sich in den Gefäßen, wobei
interessanterweise die Venen ca. 4-mal mehr
Blut enthalten als die Arterien. Diesen Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten,
ist die Aufgabe der Nieren.
Bei dieser Gelegenheit ein kleiner Abstecher
mit dem Hinweis, dass die meisten Leute sich
leider nie Gedanken über ihre Nieren machen. Dennoch hätten wir uns ohne Nieren
niemals zu dem entwickeln können, was wir
heute sind. Denn ursprünglich brauchten die
niederen Lebewesen ein Organ, um das zuviel an Salz, das sie aus dem Meerwasser aufnahmen, wieder loszuwerden. Im Süßwasser
ermöglichten es die Nieren, überschüssiges
Wasser aus dem Körper auszuscheiden. Und
schließlich wurde der Schritt vom Wasser auf
das Land erst möglich, als sich das Organ Niere weiterentwickelte und erlaubte mit einer
eingeschränkten Wasserzufuhr auszukommen (Prinzip der Urin-Rückresorption).
Wie sieht nun die tägliche, normale Wasserbilanz eines gesunden Erwachsenen aus? Mit
der Nahrung nehmen wir ca. 0,8 Liter Wasser auf, durch körpereigene Stoffwechselpro-
Bernhard Banas
zesse entstehen ca. 0,3 Liter Wasser (sog. Oxidation), und die minimale Trinkmenge beträgt
ca. 0,4 Liter pro Tag. So kommt man auf eine
minimale tägliche Wasserzufuhr von 1,5 Liter,
die auch wieder ausgeschieden werden muss.
Auf der Ausfuhrseite finden sich dementsprechend als minimale Mengen: Ca. 0,2 Liter
mit dem Stuhl, ca. 0,4 Liter über die Atmung,
ca. 0,5 Liter über die Haut und ca. 0,4 Liter
Wasserabgabe über die Nieren. Die meisten
Menschen trinken jedoch täglich einen Liter
zusätzlich und scheiden diesen dann über die
Nieren wieder aus.
Damit wird klar, dass man, wenn man im
Sommer z.B. beim Sport viel schwitzt (was bei
extremen Anstrengungen bis zu 5 oder gar
8 Liter Flüssigkeitsverlust am Tag bedeuten
kann), dieses Defizit durch Nachtrinken ausgleichen muss. Der Körper gibt uns hierzu ein
schnelles und klares Signal, das Durstgefühl.
Das Ganze wird noch etwas komplizierter,
da die Nieren nicht nur den Wasserhaushalt
steuern müssen, sondern auch noch die Salzzusammensetzung des Körpers. Unser Körper
ist deshalb nicht nur mit Volumensensoren
Aussagekräftige wissenschaftliche Studien
zur optimalen Trinkmenge beim Gesunden
gibt es meines Erachtens nicht. Und es gibt
auch keinen wissenschaftlichen Beweis, dass
es die Nieren schützt, mehr als das Übliche
bzw. über den Durst hinaus zu trinken. Im Gegenteil, es gibt sogar Situationen, wo zuviel
Trinken nachteilig sein kann. Damit kann man
Ihnen nur raten, trinken Sie auch im Sommer
nach Durstgefühl. 1,5 Liter täglich sind normal und in der Regel ausreichend, und erhöhen Sie die Trinkmenge entsprechend bei vermehrtem Flüssigkeitsverlust.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen von der
Regel: Eine Erhöhung der Trinkmenge empfiehlt sich z.B. bei Nierensteinleiden. Hier
sollte die tägliche Urinmenge bei 2 bis 3 Liter am Tag liegen. Und alle Personen, die an
Erkrankungen leiden, die mit Störungen des
Wasser- oder des Salzhaushalts einhergehen
(wie Herz-, Leber- oder Nierenkranke) oder
die entsprechende Medikamente einnehmen
(z.B. Wassertabletten) brauchen ggf. eine individuelle ärztliche Beratung mit Festlegung
einer bestimmten Trinkmenge.
Damit darf ich Ihnen einen schönen und
heißen Sommer 2009 wünschen!
2
klinikum
Experten informierten im Rahmen einer Pressekon-
Neuer Grippevirus
ferenz am 29. April über den Zustand des Patienten;
von links: Dr. Heinrich Körber (Leiter des Gesund-
Influenza A/H1N1 in Regensburg
heitsamtes Regensburg), Prof. Dr. Bernd Salzberger,
Prof. Dr. Wolfgang Jilg, Prof. Dr. Hans Wolf, Prof. Dr.
Günter Riegger
Ende April wurde ein Patient an das UKR verlegt, der mit hohem Fieber, Husten und Atemnot aus Mexiko
zurück gekehrt war. Der Patient hatte sich mit dem neuen Grippevirus A/H1N1 infiziert.
A
lle Experten hatten mit einem Ausbruch der Vogelgrippe gerechnet –
dann kam ein ganz anderes Virus.
Die ersten Berichte über die neue Grippe in
Mexiko ließen schwere Krankheitsverläufe
befürchten. Mit infizierten Reiserückkehrern
musste gerechnet werden und sämtliche Vorkehrungen, die vor einigen Jahren während
der SARS-Epidemie erarbeitet worden waren,
wurden aktiviert. Ende April wurde es dann
ernst: Im Krankenhaus Mallersdorf war ein
Patient aufgenommen worden, der mit hohem Fieber, Husten und Atemnot aus Mexiko zurückgekehrt war. Da er obendrein unter einer schweren Hypertonie litt, sollte er
rasch ans Universitätsklinikum verlegt werden. Noch zuvor bestätigte das Institut für
Mikrobiologie den Verdacht auf eine Influenza-A-Infektion. Eine Unterscheidung zwischen
der „klassischen“ und der neuen Grippe war
zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, aber
letztere doch unwahrscheinlich. Das Gesund-
heitsamt und das Robert-Koch-Institut wurden informiert.
zierte Schwester konnte ihre unkomplizierte
Grippe zu Hause ausheilen lassen.
Mikrobiologen entwickelten einen Nachweis für das neue Virus
Gleichzeitig arbeiteten die Virologen um Prof.
Dr. Hans Wolf fieberhaft an einem spezifischen
Test für das neue Virus. Die Gensequenzen
waren mittlerweile über das Internet weltweit
verbreitet worden, so dass in Kooperation mit
einer Münchener Firma ein spezifischer Test
entwickelt werden konnte. Nur 30 Stunden
nach dem ersten Verdacht stand die Diagnose
fest: Der junge Niederbayer hatte tatsächlich
die neue Grippe mitgebracht. Was zu diesem
Zeitpunk noch nicht klar war – in der Klinik
in Mallersdorf hatten sich bereits ein Mitpatient und eine Schwester angesteckt. Auch der
Mitpatient wurde nach einigen Tagen an das
Universitätsklinikum verlegt. Allerdings auch
er nicht wegen der Grippe, sondern aufgrund
einer postoperativen Komplikation. Die infi-
Isoliermaßnahmen auf Station
Der erste Patient wurde aufgrund der einfacheren Isolierung und besseren Personalsituation zunächst auf der Intensivstation
behandelt. Besondere Vorkehrungen waren
nötig: alle betreuenden Personen und Besucher mussten sich in einer Schleuse umziehen und Atemschutzmasken benutzen. Die
Behandlung mit antiviralen Medikamenten
war sofort nach der Diagnose eingeleitet worden, und nach kurzer Zeit war das Virus nicht
mehr nachweisbar. Nach drei negativen Nachweisversuchen konnte der Patient entisoliert
werden und auf einer Normalstation weiterbehandelt werden. Durch das rasche Reagieren
in Mallersdorf war es glücklicherweise nicht
zu weiteren Erkrankungen gekommen. Auch
in Regensburg verliefen die weiteren Behandlungen komplikationslos und kein Mitarbeiter,
Mitpatient oder Besucher wurde angesteckt.
Aktuell
Gesundheitstag am UKR
E
Bernd Salzberger
ntspannt mit Yoga – fit für den Job. Abwechslungsreiche Aktionen, interes­sante Vorträge und die gute Stimmung lockten aus Büros, Stationen und
Labors: Viele Beschäftigte besuchten am Gesundheitstag am 18. Juni
Schnupper­kurse für Rückentraining oder Pilates, entspannten sich mit Qi Gong
oder haben sich mit Burn-Out, erfolgreicher Kommunikation oder dem Zusam­
menhang zwischen Schichtarbeit und Schlafstörungen auseinander gesetzt.
Mittlerweile ist klar, dass die Erkrankungen
mit dem neuen Virus nicht so schwer verlaufen, wie zuerst vermutet. Die anfängliche Aufregung könnte man im Nachhinein als etwas
übertrieben empfinden. Aber das war am Anfang so noch nicht klar. Die neue Grippe hat
gezeigt, wie rasch sich heute Erreger weltweit
ausbreiten können. Wir konnten so den Umgang mit einer solchen Situation wieder üben
und an unseren Organisations- und Informationsstrukturen noch kleine Verbesserungen
vornehmen können, so dass wir auch für die
Zukunft wieder gut vorbereitet sind.
Neugierige Journalisten in Schach gehalten
Unterschätzt hatten wir hingegen die Aufregung und Hartnäckigkeit der Medien, die
durch den Besuch des Gesundheitsministers
noch zusätzlich angeheizt wurde. Die Neugier der Reporter kannte kaum Grenzen und
reichte von der Pressestelle bis in die Notaufnahme: Mit Tricks versuchten sie, an zusätzliche Informationen zu kommen. Einzelne
Journalisten fotografier­ten heimlich in der
Notaufnahme. Ein anderer versuchte Informationen zu erlangen, indem er behauptete,
er sei der Notarzt auf dem Verlegungstransport gewesen – zum Glück fiel dem diensthabenden Intensivmediziner ein, dass das eine
Ärztin war. Bei jeder Anfrage – ob vom Gesundheitsamt, Ministerium, Robert-Koch-Institut, ja sogar von der Familie – mussten wir
uns genau vergewissern, wer da fragt und ob
er eine Antwort bekommen darf.
Aktuell
Nikolaus Ferstl:
Neuer TZ-Leiter
S
eit 1. April ist Nikolaus Ferstl (41)
der Leiter der Technischen Zentrale,
Abteilung K V des Universitätsklinikums und der Abteilung V der Universität
Regensburg. Der gebürtige Oberpfälzer ist
Nachfolger von Georg Kitzmüller, der sich
am 31. Mai offiziell in den Ruhestand verabschiedet hat. Herr Ferstl hat nach seiner Ausbildung zum Zentralheizungs- und
Lüftungsbauer, in Regensburg Maschinenbau mit Schwerpunkt Energietechnik studiert. Nach dem Studium war er als Projektingenieur bei Siemens Halbleitertechnik in
Regensburg und ab 1997 als Projekt- und
Abteilungsleiter Technische Gebäudeausrüstung bei der Firma Lorenz engineering
GmbH in Regenstauf beschäftigt. 2001
wechselte er als Bereichsleiter für Gebäude- und Reinraumtechnik zur LSMW GmbH
nach Nürnberg und 2007 als Engineering
Manager und stellv. Niederlassungsleiter in
die Niederlassung der LSMW GmbH nach
Wien. Herr Ferstl lebt mit seiner Frau und
zwei Kindern in Falkenstein.
klinikum
Auf Station 97 herrschten spezielle Isolationsmaßnahmen
Influenza A/H1N1 am UKR
Das Auge im Sturm
fotografierte mit Genehmigung die Isoliermaßnahmen, der Rest der Presse wurde konsequent ferngehalten.
Isoliermaßnahmen, Atemschutzmaske, Personalpolitik – dem Team der
Intensivstation 92 blieben nur wenige Stunden sich auf den Pa­tienten
mit Verdacht auf Influenza A/H1N1 vorzubereiten.
M
ittagsbesprechung auf Station 92,
27. April 2009: „Haben wir ein Isolierzimmer frei?“ fragte der Oberarzt. Ein Blick auf die Belegungstafel zeigte,
dass eine Umschiebeaktion der Betten gestartet werden müsste. „An was leidet der Patient,
ist der Aufwand gerechtfertigt?“, die Gegenfrage. Die Nachricht, dass es sich um den ersten
Fall der neuen Grippe in Deutschland handeln
könnte, ließ alle kurz verstummen: Natürlich
war der Aufwand gerechtfertigt.
Die Zeit zur Vorbereitung war knapp. Zuverlegung in zwei Stunden. Sofort nahmen wir
Kontakt mit der Klinikhygiene und der Pflegedienstleitung auf, um das weitere Vorgehen
zu besprechen. Die Isolationsmaßnahmen: Ein
Georg Niederarlt
Zimmer mit Schleuse, Schutzkittel, Handschuhe, FFP-Atem-Maske und Schutzbrille. In
jeder Schicht sollte ein fester Mitarbeiter nur
diesen Patienten betreuen. Voraussetzung: ein
regelmäßiger Impfschutz gegen die bisherigen
Grippeerreger musste vorhanden sein. Beim
Eintreffen war der Patient fieberfrei, die Grippebeschwerden fast verschwunden. Am dringendsten benötigte er eigentlich Ablenkung,
denn er war weitgehend von der Außenwelt
abgeschirmt worden. Besuch nur von den Eltern, andere Personen hatten keinen Zutritt.
Schließlich das Ergebnis: Der Patient war positiv auf das neue Virus getestet worden. Im
Laufe des nächsten Vormittags kam es zum
Ausnahmezustand am Uniklinikum. Die Presse belagerte den Eingang. Ein Fotograf der dpa
Ständiges Umziehen und der Einsatz einer
Atemschutzmaske erschwerten die Arbeit erheblich. Die Erkrankung des Patienten – der
eigentliche Zuverlegungsgrund – wurde rasch
besser, die Isolierung aber weiter aufrecht
erhalten, bis der Test auf Grippe dreimal nega­
tiv war – wie vom Robert-Koch-Institut vor­ge­
schlagen.
Trotz der Aufregung in den Medien herrschte
auf Intensivstation Professionalität und Ruhe.
Es hieß, die Station sei der ruhigste Ort am
Klinikum, das Auge im Zentrum des Sturms.
Nur bei den mehrfach täglichen Lagebesprechungen zeigte sich, dass nicht alles „normal“
war. Viele weitere Beteiligte benötigten Informationen – Zentrallabor, Reinigungspersonal,
Klinikeinkauf, Apotheke. Nach vier Tagen
ging es dem Patienten deutlich besser und er
konnte ohne Isolierungsmaßnahmen auf die
Normalstation verlegt werden. Das Team war
froh darüber. Nicht unbedingt, weil die Aufregung vorbei war, sondern weil damit das
eigentliche Ziel der Arbeit erreicht war.
Kommentar
Logistik mal anders…
Gabriele Lang
Reporter, Journalisten, Kameras, Mikrofone –
Ausnahmezustand vor dem Haupteingang, in
der Zufahrt und im Haus. Das Team unserer
Abteilung K II wurde von verschiedenen Seiten zur Absperrung von Bereichen angefordert. Wir verteilten die Mitarbeiter auch an
der Zufahrtsstraße zum Klinikum. Dort war
das Verkehrsaufkommen doch etwas zum Erliegen gekommen. Der bayerische Minister
für Gesundheit und Umwelt kündigte sich
ebenfalls an.
D
ie „Invasion“ wegen der Schweine­
grippe kündigte sich bereits am frü­hen
Morgen an. „Frau Lang, die Grippe ist
bestätigt“, höre ich von einem Kollegen. Ach
ja, die Grippe. Wenig später erfahre ich, unsere Pressesprecherin bereitet für nachmittags
eine Pressekonferenz vor. Ach ja, wieder die
Grippe. Ein Reporter taucht in meinem Büro
auf – wieso bei mir? Ob ich wüsste, dass das
Krankenhaus „eine Schweinegrippe“ hat?
Wie bitte?! Ob ich wüsste, wie es dem Patienten mit der Schweinegrippe ginge?
Eine kleine Ansprache von ihm und die „Pressemeute“ lauschte einigermaßen gebändigt.
Natürlich versuchten sie noch immer, doch
etwas Spektakuläres zu erfahren: „Ich habe
mal eine Frage. Zigarette?“ „Nein, Nicht-Raucherin. War das die Frage?“ Am späten Nachmittag traf ich noch mal den Reporter vom
Vormittag. Er hatte übrigens recht. Erstaunlich – nicht mal zwei Minuten in den Abendnachrichten. Aber eins muss ich schon sagen,
unser Logo sieht gut aus. Gerade, wenn man
von der letzten Weihnachtsfeier der Verwaltung weiß, was die Abkürzung bedeutet.
Grippeschutzimpfung
Gute Impfquote
unter den
Beschäftigten
D
irekt nach Bekanntwerden der Influenza A/H1N1-Fälle, hat der Betriebs­
ärztliche Dienst (BÄD) zusätzlichen
Grippeimpfstoff besorgt. Nicht geimpftes
Personal der Intensivstationen sowie direkt
betroffene Personen konnten sich noch impfen lassen. Am UKR ist die Impfquote unter den Beschäftigten gut. Dafür bietet der
BÄD jedes Jahr im Herbst Grippeschutzimpfungen für Mitarbeiter an.
In der Saison 2008/09 haben sich bis Ende
Februar 2009 insgesamt 1.175 Beschäftigte
impfen lassen, dabei erreichte die Ärzteschaft mit 298 Geimpften eine Impfquote
von 58%.
Zur Steigerung der Impfquote hat sich der
BÄD im letzten Jahr viel einfallen lassen:
Neben einem breiten Angebot an Impfterminen auf den Stationen und in Funktionsbereichen haben sie die Impfung in der Mitarbeiterzeitung bekannt gemacht und für
ungeimpfte Mitarbeiter eine Aktion „Weihnachtsimpfen“ vor der Kantine gestartet.
Mit seinen Aktionen nahm der BÄD am bundesweiten Krankenhauswettbewerb „Wir
kommen der Grippe zuvor“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
und des Robert Koch-Instituts (RKI) teil und
hat gewonnen. Das Preisgeld von 1000 Euro
spendete das Team für den KUNO-Neubau.
3
4
klinikum
Sommer am Klinikum
30 Grad im Schatten
– was hilft?
In jedem Sommer ist die Hitze für das Personal und die Patienten ein
großes Thema am UKR. Was meinen Annelieser Wieser, Case Managerin und stellv. Stationsleiterin 52 und 53, und Romy Göhler, Case
Managerin der Stationen 50 und 51, dazu?
Beate Kaim
Romy Göhler (li) und Anneliese Wieser
? Wie geht es Ihnen bei 30°C?
Anneliese Wieser: Bei sehr großer Hitze
habe ich leichte Konzentrationsschwierigkeiten, die Aufnahmefähigkeit ist etwas
reduziert. Wenn ich dann noch zu einem
isolierten Patienten für längere Zeit mit
Schutzkittel, Mundschutz usw. arbeiten muss,
fließt der Schweiß schon sehr beträchtlich.
Ich habe vermehrt Durst und leider habe
ich häufig keine Zeit und etwas dagegen zu
tun.
Romy Göhler: Bei solchen Temperaturen
ist mir einfach heiß, trotzdem geht es mir
bei schönem Wetter immer gut. Die Konzen­
tration ist gegen Nachmittag leicht herab­­ge­setzt.
? Was machen Sie an heißen Tagen für
sich?
Anneliese Wieser: Ich halte die Hitze einfach aus, im Bedarfsfall ziehe ich mich auch
mal um, falls ich noch genügend neue Funktionswäsche habe. Daneben ist das Trinken
immer noch das Beste.
Romy Göhler: Ich wasche mir öfters kalt die
Sonnenschutz für das Klinikum
Heiße Sommertage
in der Arbeit
„Klimakonferenzen“ haben die
Situa­tion bereits verbessert
Tipps für Sommer,
Sonne und Wohl­
Lamellen-Vorhänge, lichtundurchlässige Stoffe, Sonnenschutz, Be­schattung – eine ganze Reihe an
Maßnahmen kühlen das Klinikum im Sommer.
D
as Thema „Sommerlicher Wärmeschutz“ ist ein Dauerbrenner am UKR.
Architekten und Bauphysiker haben
in sog. „Klimakonferenzen“ bereits 1992 und
1994 nach Abhilfe gesucht. Das damalige Universitätsbauamt und die Architekten haben
jedoch immer wieder darauf hingewiesen,
dass bei der Planung und beim Bau sämtliche
DIN-Normen eingehalten wurden. Trotzdem
könne es bei allen modernen Bauten zu Problemen mit dem Wärmeschutz kommen.
Weil das Problem des Wärmeschutzes nicht
unabhängig von anderen Themen wie Hygiene, Schallschutz, Energietechnik gesehen
werden kann, stellen insbesondere moderne, technisch hoch aufgerüstete Bauten ein
außerordentlich komplexes System mit zum
Teil überraschenden gegenseitigen Koppelungen dar. Auch wenn die Ausgangssituation deswegen nicht einfach war, wurde nach
Wegen gesucht, um die Situation für die Mitarbeiter und die Patienten erträglicher zu
gestalten:
"" Keine Stoff-Jalousetten, sondern waagrecht
oder senkrecht stehenden Lamellen
"" Bei den bereits vorhandenen Jalousetten
wurde der Stoffbezug gegen einen lichtundurchlässigeren Stoff mit höherem Energie-Dämm-Wert ausgetauscht.
"" Nachrüsten eines innen liegenden Son­nen­
schutzes
"" An den Kippfenstern wurden Feststeller
für eine Nachtlüftung angebracht
Hände und Handgelenke, für die innere Abkühlung trinke ich viel und esse Eis. Wenn
ich viel am Schreibtisch zu tun habe, schalte
ich auch mal den Ventilator ein und freue
mich auf den Feierabend.
Johann Götz
"" Zur besseren Kühlung der Gebäudekerne
wurde die Funktion der Rauchklappen
geändert
"" Die Lichthöfe wurden entsprechend be­
schattet
Eine Nachrüstung von außen liegendem
Sonnenschutz in Form von Lamellen für die
Bauteile des 2. Bauabschnittes wurde schon
mehrfach geprüft und diskutiert, konnte aber
wegen der enormen Baukosten in Höhe von
ca. 2,5 Mio. Euro bislang nicht verwirklicht
werden.
Die hier genannten Maßnahmen haben zu
einer gewissen Verbesserung der Situation geführt. Leider können aber aufgrund der baulichen Gegebenheiten und der immer häufiger
auftretenden extremen Sommertemperaturen
die in der Arbeitsstättenverordnung geforderten Temperatur-Obergrenzen nicht immer
eingehalten werden.
Dass diese sich aus baulicher Sichtweise ergebende Situation nicht zufrieden stellen kann,
ist verständlich. Wenn aber in den Sommermonaten extreme Hitzeperioden auftreten, sollte
durch organisatorische oder andere Maßnahmen kurzfristig eine Verbesserung angestrebt
werden. Die einfachste Möglichkeit wäre natürlich luftige Kleidung, in selteneren Fällen
kann durch die Anpassung der Arbeitszeiten
geholfen werden. Auch eine Reduzierung der
sog. Wärmelasten – durch Elektrogeräte –
kann die Raumtemperatur senken.
be­finden
BÄD
Empfohlene Maßnahmen der Bundesanstalt
für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin:
"" Nachtauskühlung nutzen: intensive
Raumdurchlüftung am effektivsten
durch Querlüften in den Nacht- oder
frühen Morgenstunden
"" Innere Wärmequellen reduzieren/
vermeiden: elektrische Geräte wie
Lampen, PC, Drucker, Scanner, Kopierer
nur bei Bedarf in Betrieb nehmen.
"" Ist ein Tischventilator vorhanden,
kann dadurch die Schweißverdunstung erhöht werden: aber Gefahr der
Zugluft (Erkältung, „Steifer Hals“) und
der Gefährdung von Allergikern (Aufwirbeln von Staub und Pollen)
"" Bei vorhandener Klimaanlage soll die
Temperaturdifferenz zwischen Raumund Außenluft nicht zu groß eingestellt
werden
"" Bei mobilen Klimageräten sind neben
den Anschaffungs- und Betriebskosten
auch die deutliche Geräuschbelästigung
und die Zugluft zu beachten.
"" Zum Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung sind außen liegende Jalousien, hinterlüftete Markisen oder innen
liegende Rollos aus hellem bzw. reflektierendem Material sehr wirkungsvoll
klinikum
kann durch helle Kopfbedeckung und das
Meiden direkter Sonneneinstrahlung vorgebeugt werden. Auf eine der Temperatur angemessene Kleidung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zu achten.
Akute Notfälle im Sommer
Vom Sonnenstich zum Hitzschlag
M
it Erschöpfung, Übelkeit und
Schwindel reagieren Menschen,
die sich übermäßiger Hitze und
intensiver direkter Sonneneinstrahlung aus­­
setzen.
Ein hochroter, heißer Kopf, kühle Haut,
Kopfschmerzen, Unruhe, Schwindel, Übelkeit und möglicherweise auch Erbrechen
und Kollaps sind Anzeichen eines Sonnenstichs. Dabei führt direkte und starke Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten
Kopf und Nackenbereich zu einer Reizung
der Hirnhäute. In schweren Fällen kann ein
Sonnenstich auch zum Tod führen – Kinder
sind besonders gefährdet.
Ein Hitzschlag kann auch ohne Sonneneinwirkung entstehen, wenn durch längere
Wärmeeinwirkung die Wärmeregulation des
Körpers gestört ist und ein Wärmestau entsteht. Der Körper versucht durch vermehrte
Schweißproduktion die Haut zu kühlen und
die Körpertemperatur zu senken. Wird dieser
Regulationsmechanismus durch zu lange Aufenthalte oder übermäßige Anstrengung in der
Hitze überlastet, kommt es in manchen Fällen
zu Hitzekollaps oder Hitzschlag. Man erkennt
den Hitzschlag am hochroten Kopf, heißer,
trockener Haut, einem stumpfen Gesichtsausdruck, taumelndem Gang, erhöhtem Puls und
sehr hoher Körpertemperatur. Der Betroffene
kann bewusstlos werden. Unbehandelt führt
Markus Zimmermann
der Hitzschlag zu schweren Störungen der
Atem- und Kreislaufregulation und schließlich zum Multiorganversagen und Tod.
Besonders gefährdet sind Personen mit chronischen Erkrankungen, z.B. Diabetes, und
alkoholisierte oder unter Drogen stehende
Menschen. Auch der Aufenthalt in Menschenmassen wie in einem Fußballstadion oder exzessiver Sport bei höheren Temperaturen und
größer Luftfeuchte stellt eine Gefahr dar. Vor
allem für Kleinkinder sind abgestellte Automobile mit geschlossenen Fenstern eine gefährliche Hitzefalle. Daneben können auch
Medikamente das Risiko für einen Wärmestau
mit Hitzschlag erhöhen. Einem Sonnenstich
Sonnenstich und Hitzschlag sind immer
akute ärztliche Notfälle. Als erste Maßnahme sollten Sie den Betroffenen sofort in den
Schatten bringen. Sein Kopf sollte beim Liegen erhöht gelagert und Kopf und Nacken
können mit feuchten Tüchern gekühlt werden. Da eine übermäßige Hitzeeinwirkung
die Ursache des Hitzschlags ist, sollte der
Patient ins Kühle gebracht und wärmende
Kleidung entfernt werden. Zusätzlich sollte
der Betroffene wenn möglich viel trinken.
Lagern Sie den bewusstlosen Patienten in
der stabile Seitenlage im Schatten. Sie können mit kalten Wickeln versuchen, dem Körper Wärme zu entziehen, bis der Rettungsdienst eintrifft.
Im Krankenhaus erfolgt dann eine Abgrenzung von einer weniger schwerwiegenden
Hitzeerschöpfung. In diesem Fall genügen
das Ruhen in einem kühlen Raum und das
Trinken von mineralhaltigem Wasser, um
den Wasser- und Elektrolytverlust auszugleichen. Bei Hitzschlag oder Sonnenstich wird
Kälte angewendet in Form von kalten Tüchern, Teil oder Ganzbädern in kühlem Wasser. Außerdem muss der Kreislauf durch
verschiedene Maßnahmen wie Infusionen
und Beatmung ggf. wieder stabilisiert werden. Die weitere unterstützende Therapie
richtet sich dann nach den auftretenden klinischen Problemen.
Kommentar: Ein Jahr nach der Umstellung auf die neue Dienstkleidung
Mischgewebe – Freund oder Feind?
Bereits vor etwa einem Jahr berichteten wir
in der „klinikum“ über die Umstellung der
Dienstkleidung auf Mischgewebe. Als die Vorteile der neuen Kasacks gelten das geringere
Gewicht und die glatte Oberfläche, die den
Tragekomfort erhöhen soll und das Bügeln erleichtern. Auch die hygienische Reinigung ist
wesentlich unaufwendiger und gründlicher.
Eine besondere Eigenschaft der Dienstkleidung ist, dass sie die Feuchtigkeit am Körper
nicht aufnimmt, sondern nach und nach an die
Umgebung ableitet. Dadurch soll ein lokales
Auskühlen des Körpers verhindert werden.
Eingeführt wurde die Dienstkleidung im Januar 2008 und seit September ist der Großteil
des Personals damit eingekleidet. Einen Sommer später und den nächsten vor der Tür gibt
es inzwischen auch andere Erfahrungen mit
dem Mischgewebe. Barbara Eindorfer erzählt
davon:
„Nachdem ich seit Juni letzten Jahres immer
weniger Dienstkleidung in meinem Spind
hatte, fragte ich in der Wäscherei nach dem
Grund. Die Baumwollkleidung würde bei
Defekten aussortiert. Wenn ich nichts mehr
hätte, solle ich bitte zur Neueinkleidung kommen. Das persönliche Erscheinen war nötig,
da diese Kleidung recht individuell ist. Es ist
unbedingt zu erwähnen, dass die neue Dienstkleidung für Menschen mit einer Körpergröße von 1,70 bis 1,80 m ideal ist, da die Kasacks länger geschnitten sind. Ist man kleiner,
kann sie etwas sackartig wirken. Und einen
dezenten „Graustich“ kann man nach regelmäßigem Waschen nicht leugnen. Richtig, die
Kleidung hat eine glatte Oberflächenstruktur.
Daher ist sie sehr rutschig. Diese Rutschigkeit
birgt ein erhöhtes Unfallrisiko, da man durchaus mal vom Stuhl rutscht und auf dem Boden sitzt. Auch ist es schon passiert, dass die
Hose deswegen zu rutschen anfängt...
Sinnspruch des Monats
„Allein die Dosis macht das Gift“
Paracelsus (1493-1541)
Dann: Sommer, nicht klimatisierte Einheit,
schweißtreibende Schicht. Schon nach wenigen Stunden meint man, das Deo versagt, und
auf der Haut klebt ein Plastiksack. Auf Stati-
onen mit Kunstleder-Bürostühlen wird an heißen Tagen empfohlen, ein Handtuch auf die
Sitzfläche zu legen, um sich die Peinlichkeit
einer hinterlassenen Pfütze zu ersparen.
Sicher hat die neue Dienstkleidung auch Vorteile. Der Schnitt ist recht angenehm, auch
kann man nicht mehr so tief ins Dekolleté
blicken. Sie ist nicht mehr so verknittert und
eben auch robuster. Aber der Tragekomfort –
und ich denke, das ist der ausschlaggebende
Faktor, ist eben sehr unangenehm.“
5
6
klinikum
Im Interview
3 Monate am Krankenhaus Longgang
Sie haben ihren Arbeitsplatz für drei Monate nach China verlegt:
Barbara Hartl und Franz Eder waren als Hospitanten am Krankenhaus
Longgang. klinikum hat nachgefragt.
? Warum wolltet ihr in China hospitieren?
Barbara: Ich wollte in einem fremden
Land arbeiten, einen tieferen Einblick in eine
andere Kultur gewinnen und die Menschen
dort kennen lernen.
Franz: Ich hatte engen Kontakt zu den beiden
chinesischen Hospitantinnen, die vor etwa
einem Jahr am Klinikum waren, und ich war
neugierig, sie wieder zu sehen. Ich habe mich
aber auch für das chinesische Gesundheitssystem interessiert.
? Welchen Eindruck habt ihr von der chinesischen Kultur?
Franz: Man erhält einen völlig anderen Blickwinkel auf China – deutlich positiver. Davor
habe ich China hauptsächlich über die Tibetfrage oder Ein-Kind-Politik sehr kritisch
betrachtet, heute sehe ich das wesentlich
differenzierter.
Barbara: Ich fand es generell schwierig, die
chinesische Kultur zu fassen. Nach einiger Zeit
glaubt man, sich eine Meinung bilden zu können und dann, ein paar Wochen später, ergibt
sich wieder eine komplett neue Perspektive.
Katharina Weinberger
verbringen viel Zeit in der Klinik. Auch nach
der Arbeit findet ein großer Teil der Freizeitgestaltung zusammen mit den Kollegen statt,
z.B. ausgehen, Sport treiben oder sogar in Urlaub fahren.
Franz: Positiv, über die Berufsgruppen hinweg. Im Arbeitsleben besteht eine Hierarchie, aber im Privaten wird das aufgebrochen.
Viele Mitarbeiter leben am Klinikgelände.
Daher hatten wir auch privat sehr viel Kontakt zu Kollegen. Auch die Teambildung wird
gezielt gefördert, z.B. durch hohe Etats für
Ausgehen oder Unternehmungen, mehrtägige
Betriebsausflüge. Typisch: Abendessen und
Karaoke. Finanziell hält sich das dort natürlich im Rahmen. Ein Abend für 20 Leute kostet ungefähr 100 Euro. Dennoch eine Summe, entsprechend bei uns etwa 500 oder 600
Euro. Terminfindungsprobleme wie bei uns
gibt es nicht – zack, zack ein paar Telefonate
oder SMS und schon sind 20 Leute da.
Franz Eder und Barbara Hartl (beide hinten im Bild) mit dem neurochirurgischen Team
? Was war der größte Unterschied bei der
Arbeit?
Franz: Auf der Normalstation ist ein ganz großer Unterschied, dass die grundpflegerischen
Tätigkeiten von den Angehörigen übernommen werden. Waschen, Betten, Hilfe beim
Essen.
? …ein kultureller Hintergrund?
Barbara: In China spielt die Familie eine
andere Rolle. Häufig leben bis zu drei Generationen unter einem Dach. Sobald jemand
krank ist, ist die ganze Familie da, um ihn zu
unterstützen.
Franz: Ich glaube, dass es für die meisten undenkbar wäre, seine Angehörigen auch nur
stundenweise im Krankenhaus alleine zu lassen. Das geht sogar so weit, dass Eltern oder
Angehörige ihren Job aufgeben. Wir hatten
in der Neurochirurgie eine Patientin, die seit
zwei Jahren auf Station ist. Der Vater lebt im
Krankenhaus, um seine Tochter zu pflegen.
Da er die Kosten für das Krankenhaus nicht
aufbringen kann, übernimmt er ersatzweise
die Pflege weiterer Patienten. Das wäre hier
undenkbar.
Franz: Das ging schon ziemlich ans Eingemachte. Wir haben Arbeit und Prozesse bewertet, Probleme aufgezeigt, Lösungen vorgeschlagen, Projekte für das nächste Jahr
initiiert. Da ist viel gelaufen.
? Rückblickend auf die drei Monate… ?
Barbara: Es war eine tolle Erfahrung und
eine unglaublich schöne Zeit, die ich auf gar
keinen Fall missen möchte. Ich würde sofort
wieder hin fahren.
Franz: Wenn wir auch einen unmittelbaren
fachlich pflegerischen Benefit nicht sehen, für
die persönliche Entwicklung und somit auch
des Hauses, hat die Partnerschaft einen wesentlichen Einfluss. Ich finde, dass ich dort
zwischenmenschlich sehr geläutert wurde.
Da kann man mit Sicherheit was mitbringen,
gerade was Teambildung und Mitarbeiterpflege angeht. Es rentiert sich, jemanden einmal
hin zu schicken. Oder auch zweimal.
? Barbara und Franz in den Händen der Traditionellen
chinesischen Medizin
? Wie ist es euch in Shenzhen ergangen?
Barbara: Wir durften unglaubliche Gastfreundschaft erleben. Es wurden uns zwei tolle Wohnungen zur Verfügung gestellt, unzählige Essenseinladungen ausgesprochen und
auch sonst wurde jederzeit versucht, uns sozial zu integrieren, z.B. wurde ich Mitglied im
Basketball- und Tennisteam der Klinik.
Franz: Wir sind überall mit sehr offenen Armen empfangen worden.
? Wie war das Arbeitsklima?
Barbara: Recht positiv. Der Zusammenhalt untereinander ist stärker als bei uns. Die
Mitarbeiter haben weniger Urlaubstage und
? Massen-SMS an die Station?
Franz: Es gibt zwar ein hausweites Telefonnetz, aber jeder ist mit seinem privaten
Handy erreichbar. Das Diensttelefon verstaubt
ein bisschen. Auch ist Telefonkultur völlig anders – eine Störung ist immer wichtig. Wird
jemand angerufen, ist es selbstverständlich,
dass er antwortet, auch wenn er sich in einer
Besprechung befindet.
? In welcher Sprache habt ihr euch ver­
ständigt?
Barbara: Ausschließlich in Englisch. Anfangs
versuchten wir Chinesisch zu lernen; relativ schnell stellte sich aber heraus, dass die
chinesische Seite lieber die Chance nutze,
Sprachpraxis in Englisch zu bekommen.
Franz: Es wurde nicht erwartet, dass wir chinesisch reden. Wenn jemand kein Englisch
konnte, war ein Übersetzer da.
Gab es auch Schwierigkeiten oder Kon­
flikte?
Barbara: Natürlich versucht man sich in die
fremde Kultur hinein zu versetzen und anzupassen. Trotzdem kommt es vor, bewusst
oder unbewusst, dass man kulturelle Grenzen
überschreitet und auch Gefühle verletzt. Sie
würden dies aber nie offen zeigen oder gar
das Wort Nein verwenden, auch wenn etwas
gar nicht ihren Vorstellungen entspricht.
Franz: Am Anfang waren wir sehr zurückhaltend, sind aber immer wieder aufgefordert
worden, etwas zu verändern, etwas zu zeigen
und uns einzubringen. Ich hatte schon den Eindruck, dass das positiv aufgenommen wurde,
auch auf hoher Ebene. Bei uns ja unvorstellbar, dass eine Pflegekraft aus China kommt,
mit dem Chefarzt auf Visite geht und die Therapien bespricht und verändert. Wenn ich als
Stationsleitung einen Hospitanten hätte, der
mir erzählt, wie es in China läuft und wie viel
besser das ist, dann würde ich schon sagen:
„Mach’ mal halblang“. Aber das war dort nicht
so. Die Losung war eher: Da kommen zwei
Pflegeexperten aus Deutschland und wir holen uns da soviel Input wie möglich.
? Und was habt ihr in erster Linie gemacht?
Barbara: Vorträge und Workshops gehalten, Wissen vermittelt. Sie haben einen großen Kongress organisiert, zu dem Pflegekräfte
aus dem ganzen Umkreis kamen. bei dem wir
die Grundzüge des deutschen Gesundheitssystems erklärten, verschiedene Fachvorträge
hielten und das Uniklinikum vorstellten.
ZKS
Study Nurses
aufgepasst
A
m 18. und 19. September 2009 findet
das 7. Bundestreffen der Studien­
assistenten/Study Nurses statt. Die
jährlich zweitägige Tagung findet erstmals
in Regensburg statt und wird in Kooperation des Zentrums für Klinische Studien
(ZKS) Regensburg und der Frankfurter Akademie für Klinische Forschung veranstaltet. Vorrangig wendet sie sich an Studienassistenten in den klinischen Prüfzentren.
Aber auch weitere Interessierten können
sich dort über aktuelle und zukünftige Entwicklungen in der klinischen Forschung
informieren.
Information
und Anmeldung
9
Susanne Müller
Telefon: 0941 944-5629
E-mail: susanne.mueller@klinik.
uni-regensburg.de
klinikum
QM-Modelle und Zertifizierungsverfahren
Qualitätsmanagement
mit „Prüf und Siegel“
In der Industrie ist Qualitätsmanagement längst als marktstrategisches
und zukunftsicherndes Instrument anerkannt - und auch im Gesundheitssystem ist es seit 10 Jahren in aller Munde.
A
ufgrund der Gesundheitsreformen
besteht seit 2000 die gesetzliche Verpflichtung ein internes Qualitätsmanagementsystem einzuführen und weiterzuentwickeln, seit 2005 sind Qualitätsberichte
vorzulegen – dies wird von der Stabsstelle
QM/MC im Haus umgesetzt. Zusätzlich zur
Einführung des QM-Systems besteht die Möglichkeit, sich nach verschiedenen Verfahren
zertifizieren zu lassen. Da in Deutschland –
im Gegensatz zu unseren Nachbarstaaten und
anderen Ländern – hier kein bestimmtes Verfahren gesetzlich festgelegt wurde, finden
eine ganze Reihe von unterschiedlichen Systeme und Verfahren Anwendung. Die bekanntesten Ansätze werden nachstehend
kurz vorgestellt.
KTQ (Kooperation für Transparenz und
Qualität im Gesundheitswesen): KTQ ist
ein freiwilliges, vom Bundesministerium für
Gesundheit gefördertes, krankenhausspezifisches Zertifizierungsverfahren, das 1998
entwickelt und seit 2002 verbreitet angewendet wird. Träger sind die Spitzenverbände
der gesetzlichen Krankenkassen, die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Deutsche Pflegerat. Das
Konzept ist nur auf das ganze Krankenhaus
anwendbar, eine Zertifizierung von Teilbereichen ist nicht möglich.
DIN EN ISO 9001:2000ff (Deutsches Institut für Normung „DIN“, Europa-Norm „EN“,
International Standardization Organisation „ISO“) : Die DIN EN ISO besteht aus Normen und beschreibt den Weg zur Einführung,
Aufrechterhaltung und ständigen Verbesserung eines Qualitätsmanagementsystems. Es
ist ein branchenübergreifendes, weltweit anerkanntes Zertifizierungsverfahren. Eine Zertifizierung von Teilbereichen ist möglich.
JCIA (Joint Commission International Accreditation): Das Verfahren beruht auf den
Erfahrungen der amerikanischen „Joint Commission on the Accreditation of Healthcare
Organizations (JCAHO)“ der ältesten Zertifizierungsbehörde (seit 1952) der Welt für das
Gesundheitswesen, 80% der Krankenhäuser
in der USA sind nach diesem Verfahren zertifiziert. Das Konzept ist nur auf das ganze
Krankenhaus anwendbar, eine Zertifizierung
von Teilbereichen ist nicht möglich.
EFQM (European Foundation for Quality
Management): Das EFQM-Modell zielt auf
„Spitzenleistung“ mit der Vision, dass Europäische Organisationen weltweit eine überragende Stellung einnehmen Die Gründung/
Stiftung erfolgte1988 durch 14 führende europäische Unternehmen (u.a. Bosch, Siemens
Maria Fuchs
und VW). Mittlerweile gehören Unternehmen/Organisationen aller Branchen und Größen der EFQM an oder sind Anwender des
EFQM-Modells, darunter auch Krankenhäuser und soziale Einrichtungen. Es ist keine
„richtige“ Zertifizierung möglich, für kleine
Unternehmen gibt es aber eine reduzierte
Variante.
Am UKR sind mehrere Zertifizierungen von
Teilbereichen und Krebszentren bereits erfolgreich abgeschlossen (z.B. das Darmzentrum) oder in Bearbeitung oder Vorbereitung.
Außerdem hat eine Selbstbewertung nach
KTQ gezeigt, dass sich das UKR durchaus
einem hausweiten Zertifizierungsverfahren
unterziehen könnte.
proCumCert (pCC): Dieses Modell findet in
konfessionsgebundenen Einrichtungen An­
wen­dung. Es entspricht dem KTQ-Verfahren,
aber ergänzt dieses durch weitere Kate­go­
rien.
Für welche Variante man sich auch entscheidet – ein Qualitätsmanagement mit System
und Zertifizierung kann nicht über Nacht aufgebaut werden und muss von der Geschäftsführung getragen und von den Mitarbeitern
aktiv unterstützt werden. Abhängig von der
Größe des Hauses, dem gewählten Modell
und den bereits geleisteten Vorarbeiten muss
mit einer Aufbauphase von mehreren Jahren
gerechnet werden.
Onko-Zert: Onko-Zert ist ein Zertifizierungsverfahren für Krebszentren, die Etablierung
eines QM-Systems muss im Vorfeld nachgewiesen werden (z.B. DIN EN ISO, KTQ, pCC).
Termine Betriebssport
Sport
Ansprechpartner/
Telefon
Termin
Treffpunkt
Fußball
Herr Wiesent,
-9056
Mittwoch
18.00 - 20.00 Uhr
Sportplatz BKH
Laufen für
Anfänger
Frau Nutz
- 6754
Mittwoch
17.00 Uhr
Bushaltestelle beim
Haupteingang
Laufen für
regelmäßige Läufer
Herr Dr. Langmann
- 5423
Dienstag
18:30 Uhr
Bushaltestelle beim
Haupteingang
Nordic-Walking
Frau Dollinger
- 9812
Dienstag
17:00 Uhr
Eingangshalle beim
Café Kuno (Bauteil D3)
Mountain-Bike
Herr Döbereiner
- 5820
Jedes Wochenende
variabel
Haupteingang
Impressum
Herausgeber:
Universitätsklinikum Regensburg
Anschrift der Redaktion:
Universitätsklinikum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Franz-Josef-Strauss-Allee 11
93053 Regensburg
E-Mail: redaktion
@klinik.uni-regensburg.de
Fotos:
Fotoabteilung des Universitäts­
klinikums Regensburg
mit Ausnahme von
S. 1 unten rechts: Fotolia
S. 3 unten rechts: creativ collection
S. 6: Franz Eder
Redaktion:
""Christian Biersack
""Silvia Döbereiner
""Barbara Eindorfer
""Wolfgang Gleissner
""Cordula Heinrich,
Pressesprecherin (v.i.S.d.P.)
""Beate Kaim
""Dr. Igors Iesalnieks
""Gabriele Lang
""Heinrich May
""Dr. Fabian Pohl
""Katharina Weinberger
Design und Layout:
Amedick & Sommer GmbH
Klinikmarketing
Eierstraße 48
70199 Stuttgart
Volksläufe in Region: Wolfgang Simet, -5721
4.7.2009Charity Stadtlauf Schwandorf (11 km, 5,5 km)
www.charitylauf-schwandorf.de
5.7.2009 Altstadtlauf Regensburg (6,5 km)
www.altstadtlauf-regensburg.de
15.7.2009 Citylauf Regensburg (6 km)
www.regensburg-citylauf.de
18.7.2009 Rainer Volkslauf (5, 10 km)
www.rainervolkslauf.de
19.7.2009 Dietfurter Volkslauf (5, 10 km)
www.tsv-dietfurt.de
19.7.2009Gibacht Berglauf in Furth im Wald (6, 10 km)
www.skiclub-furth.de
1.8.2009 Velburger Burgberglauf (5,4 km)
www.tv-velburg.de
15.8.2009 Gäuboden Volksfestlauf in Straubing (10 km)
www.ftsvstraubing.de
29.8.2009Lu-Lauf in Geiselhöring (Halb- u. Viertelmarathon)
www.tv-geiselhoering.de
Druck:
röhm typofactory Marketing GmbH
Tennis für Alle am 13. Juli 2009:
Ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis – alle Mitarbeiter des UKR (einschl. Med.
Fakultät) können am Montag, 13. Juli 2009 ab 17 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit die
Tennisanlage in Oberisling nutzen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Jürgen Döbereiner (Tel. 5820, juergen.doebereiner@verwaltung.uni-regensburg.de)
oder Dr. Theo Bimmerle (Tel. 6017, theodor.bimmerle@klinik.uni-regensburg.de).
Redaktionsschluss der nächsten
Ausgabe: 24. Juli 2009
9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 Aufgrund der besseren Lesbarkeit
des Textes wird nur die kürzere,
männliche Schreibweise verwendet.
An dieser Stelle wird betont, dass
damit alle männlichen und weiblichen
Personen gleichberechtigt ange­
sprochen werden.
Die Redaktion behält sich vor,
eingereichte Texte zu kürzen.
7
8
klinikum
Umweltfreundlich, gesundheitsfördernd, teambildend
20 Mal in die Arbeit radeln
V
on Juni bis August an mindestens 20
Tagen im Team zur Arbeit radeln. Das
ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme an der Aktion „Mit dem Rad
zur Arbeit“, an der sich das Klinikum auch
dieses Jahr beteiligt.
Neuer Mitarbeiterparkplatz östlich der ZMK
Aktuell
400 neue Parkplätze
Ab Juli können Mitarbeiter und Studenten einen neuen Parkplatz
östlich der Zahnklinik nutzen.
D
as Wettrennen um die Parkplätze hat
ein Ende: Ab Juli wird das Parken am
Klinikum wieder in geregelten Bahnen ablaufen. Ein neuer Mitarbeiterparkplatz
im Osten bietet weitere 400 Stellplätze. Dann
muss sich auch das Parkverhalten wieder ändern, d.h. kein „wildes Parken“ mehr außerhalb der gekennzeichneten Stellflächen auf
dem Schotterparkplatz. Vorsicht: Die Hausinspektion ist angewiesen, dagegen einzuschreiten, notfalls auch mit Abschleppungen. Wer
sich an die Beschilderungen hält und nur auf
gekennzeichneten Stellflächen parkt, braucht
allerdings nichts zu befürchten.
Insgesamt 2.567 Stellplätze stehen dann auf
dem Gelände des Klinikums sowohl für Bedienstete und Studenten als auch für Patienten
und Besucher zur Verfügung. Mitarbeiter und
Studenten können den neuen Parkplatz und
den großen Schotterparkplatz im Westen kos­
tenfrei mit der Casinokarte nutzen.
Unter allen erfolgreichen Teilnehmern verlost
die AOK bayernweit und regional Gewinne.
Zusätzlich werden ein Team- und Koordinatorenpreis vergeben. Alexander Straube, Station 97, gewann letztes Jahr einen der beiden
regionalen Hauptgewinne, nämlich ein CityRad von der vsf Fahrradmanufaktur im Wert
von 500 Euro. Eine hausinterne Verlosung mit
attraktiven Preisen unter allen Teilnehmern
schafft zusätzliche Gewinnchancen. Also: Mitmachen lohnt sich! Wer noch nicht dabei ist,
sollte sich so schnell wie möglich, spätestens
jedoch bis 1. August, anmelden. Einzel- oder
Teamanmeldungen bei:
Christina
9
Zach
Telefon: 0941 944-5815
Bauteil A 1, 2. OG, Zimmer 12
www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de
Johann Götz
Für Patienten und Besucher ist weiterhin der
vom Bayerischen Roten Kreuz betriebene kos­
tenpflichtige Parkplatz vorgesehen. Da dieser
seit Monaten überfüllt ist, dürfen dort ab Juli
nur noch Patienten und Besucher parken.
Diese Regelung ist notwendig, damit die Patienten und Besucher wieder jederzeit einen
Parkplatz finden können und somit der Klinik- und Poliklinikbetrieb nicht mehr unnötig infolge von Parkproblemen beeinträchtigt
wird. Die Parkgebühren werden moderat auf
maximal 3 Euro/Tag angehoben. Monatskarten werden nicht mehr ausgegeben.
Rätsel
Wo befindet sich dieser
Bildausschnitt?
Um die Situation bei der Zufahrt und den Stellflächen vor der Notaufnahme zu verbessern,
sind auf dem neuen Mitarbeiter-Parkplatz im
Osten 27 Stellplätze für Besucher der Notaufnahme reserviert. Im Interesse eines geregelten Betriebs in der Notaufnahme sollten Bedienstete und Studenten diese reservierten
Stellplätze frei lassen.
Dienstjubiläen und Verrentungen 1 . Halbjahr 2009
Wir gratulieren den Mitarbeitern, die
im 1. Halbjahr 2009 ihr Dienstjubiläum feierten:
Arbeitnehmer
25 Jahre
Jürgen Hänsel Poliklinik für
Kieferorthopädie
Kornelia Liebl Abteilung K I
Maria Ludewig Klinik und Poliklinik
für HNO-Heilkunde
Johann Peutler Abteilung K II
Josefine Pilz Abteilung K I
Erika Seidl Klinik und Poliklinik für
HNO-Heilkunde
Johann Viehauser Abteilung K V
Sabine Witzmann Institut für Klinische
Chemie
40 Jahre
Eugenie Weisl Abteilung K III
Beamte
25 Jahre
Prof. Dr. Thomas Bein Klinik für
Anästhesiologie
Prof. Dr. Helmut Schweikl Poliklinik
für Zahnerhaltung
Im 1. Halbjahr 2009
sind aus dem aktiven Erwerbsleben
ausgeschieden:
Alfred Böttcher Institut für
Dr.
Klinische Chemie
Fitz Eibl Abteilung K I
Dr. Christine Göpfert Klinik für
Anästhesiologie
Angela Gruber DV-org
Prof. Dr. Tamás Hacki Klinik und
Poliklinik für HNO-Heilkunde
Wieslawa Hamerlinski-Machnik
Abteilung K I
Doris Müller Klinik und Poliklinik
für Innere Medizin I
W
enn Sie uns sagen können, welchen Ort im UKR der hier abgebildete Fotoausschnitt zeigt, senden
Sie uns bitte bis 14. Juli 2009 die Lösung zu.
Bitte vergessen Sie nicht, Name, Dienststelle
und Telefonnummer anzugeben.
Als Preise stellte uns
TVA 2 x 2 Karten für
die Thurn und Taxis
Schlossfestspiele in Regensburg zur Verfügung: Jonas Kaufmann am 22. Juli 2009,
20.30 Uhr, und A. Hermlin & Swing Dance
Orchestra am 23. Juli 2009, 20.30 Uhr. Diese
werden unter den richtigen Einsendungen
verlost.
Da es sich um eine Mitarbeiter-Zeitung handelt, sind Personen, die nicht am UKR, an
der UR oder im Haus tätigen Subunternehmen beschäftigt sind, von der Teilnahme
ausgeschlossen. Ebenso von der Teilnahme
ausgeschlossen sind das Redaktionsteam,
die Mitarbeiter der Fotoabteilung sowie deren Angehörige. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Teilnehmer erklärt sich für
den Fall eines Gewinnes damit einverstanden, dass sein Name veröffentlich wird.
Ab in die Hauspost
9
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
oder per E-Mail an
redaktion@klinik.uni-regensburg.de
Lösung des Rätsels 03-09: Deckenkonstruktion im Foyer, Bauteil A. Wir gratulieren
Brigitte Feuerer, Daniela Griebl, Christina
Hecht, Michaela Lang, Eveline Lang, Heidemarie Mahoney, Conni Plank, Christian Roiger, Brigitte Sax, Wolfgang Simet, Christina
Zach, Beate Zalesky.
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Seele and Geist
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